Sachwert Magazin Ausgabe 62, Dezember 2017

sachwertmagazin

WOLFGANG BOSBACH: Man sollte nicht nur meinung haben, sondern auch ahnung
CLAUS VOGT: US-Wirtschaft wird weiter schön geredet

www.sachwert-magazin.de

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Ausgabe 62 • GRATIS

Wolfgang Bosbach

»Nicht nur Meinung,

sondern auch Ahnung

haben.«

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CLAUS VOGT

Geldpolitik

Bilder: Vogt, BBG, Depositphotos/Zooom


BESTES ALTERNATIVES INVESTMENT

Deutscher Beteiligungspreis 2017

Jäderberg & Cie. wurde mit dem Deutschen

BeteiligungsPreis 2017 des BeteiligungsReports,

dem Fachmagazin für Sachwertanlagen, im Bereich

„TOP Alternatives Investment“ geehrt.

Die aus Finanzjournalisten bestehende Jury

ehrte damit die engagierteund anlegerfreundliche

Erschließung des einzigartigen Assets „Indisches

Sandelholz“ für deutsche Investoren.

Peter Jäderberg (links) und Edmund Pelikan (recht)

deutscher

beteiligungslpreis 2017

In der Kategorie

TOP Alternatives Investment

erhält

den Deutschen BeteiligungsPreis.

Landshut, den 26. Oktober 2017

„Jäderberg & Cie. beschäftigt sich seit 2009 mit

dem Thema und hat 2010 den ersten geschlossenen

Sandelholz-Fonds initiiert“, sagte Edmund Pelikan,

Geschäftsführer der epk media GmbH & Co. KG in

seiner Laudatio.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und

sehen sie auch als Anerkennung dafür, dass wir

nicht allein Produktanbieter sind, sondern selbst

als unternehmerischer Investor in Indische

Sandelholz-Plantagen aktiv sind“, bedankte sich

Peter Jäderberg, Gründer und Geschäftsführer von

Jäderberg & Cie.

Edmund Pelikan, Herausgeber BeteiligungsReport ®

Jäderberg & Cie. T +49 329 69 69-0 vertrieb@jaederberg.de www.jaederberg.de


Editorial

Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem

inneren Wert zurück. Null.

Voltaire, 1694 - 1778

Martina Schäfer

Redakteurin bei

Sachwert Magazin

Editorial

Das Gold und die Fed

Ist die Fed pleite? James Rickards stellte diese Frage Mitgliedern des „Board of

Governors“, mit Präsidenten regionaler Fed-Banken, Fed Mitarbeiten und Präsidentschaftskandidaten.

Die Antworten reichten von „nein“, „vielleicht“ bis zu

„ja“. Warum jeder auf seine Weise damit Recht hat und wie das alles mit den

Goldreserven der USA zu tun hat, lesen Sie hier ausführlich.

Bild: Schäfer privat

Intelligente Strategien

für Ihre sichere Zukunft

Sachwert

schlägt

Geldwert!

In der Historie haben nur die Anleger ihr Vermögen

sichern können, die nicht in bedrucktes

wertloses Papier investiert haben, sondern in

Sachwerte, die nach bestimmten Ereignissen immer

noch einen inneren bzw. einen Tauschwert

aufweisen konnten. Unsere Konzentration liegt

ausschließlich in der Konvertierung von Papier- /

Giralgeld in physische Sachwertlösungen, die Sie

schadlos durch die Finanz- und Wirtschaftskrise

manövrieren lassen.

Wolfgang Bosbach ist nicht nur Politiker sondern vor allem auch ein Mann der

Praxis. Im Interview sprach er auf der Deutschen Immobilienmessen2016 mit

Helge Norbert Ziegler vom BVFI und Verleger Julien Backhaus. Dabei betont er,

wie wichtig es ist, sein Handwerk zu beherrschen und immer bereit für gute

Veränderung zu sein.

Daneben haben wir Ihnen einen buntes Potpourri an Kurzmeldungen zum

Weltgeschehen zusammengestellt.

Leistungen

Makroökonomische Aufklärung über das Finanz- & Geldsystem

Vermögenssicherung durch physische Sachwerte

Erbschafts- und Schenkungssteuerlösungen

Vermögenstransfer in die nächste Generation

Internationale Stiftungskonzepte

Ich wünsche Ihnen schöne Feiertage und viel Vergnügen beim Lesen.

wünscht

Martina Schäfer

Redakteurin

Rockwinkeler Landtraße 5

28357 Bremen

Telefon (0421) 36 49 75 22

info@sachwertcenter-bremen.de

www.sachwertcenter-bremen.de


Geldpolitik

Das Gold und die FED

Wie funktioniert das System?

Ist die Fed pleite? Das umgangssprachliche

Kürzel »Fed« bezieht sich auf das

gesamte Federal Reserve System, das aus

zwölf regionalen Federal Reserve Banken

besteht, die jeweils den Geschäftsbanken

in der betreffenden Region gehören. Mit

dem Wort »pleite« meinen wir insolvent

– dass ihre Verbindlichkeiten höher wären

als ihre Vermögenswerte, sodass ihr Gesamt-Nettovermögen

negativ wäre. Aber

abgesehen von Definitionen bleibt die

Frage: Ist die Fed pleite?

Ich hatte Gelegenheit, über diese Frage

mit Mitgliedern des »Board of Governors«

(»Vorstands«) zu sprechen, mit

Präsidenten regionaler Federal-Reserve-Banken,

hochrangigen Fed-Mitarbeitern

sowie Präsidentschaftskandidaten

und anderen. Die Antworten, die ich erhielt,

waren »Nein«, »Ja«, »Vielleicht«

und »Das spielt keine Rolle«. Jede dieser

Antworten zeigt einen beunruhigenden

Aspekt der Federal Reserve. Wir wollen

uns diese Antworten etwas genauer ansehen

und analysieren, was die Personen,

die sie gegeben haben, eigentlich damit

meinten.

Oberflächlich betrachtet ist die Fed nicht

insolvent. Während ich dies schreibe,

weist die Bilanz der Fed Vermögenswerte

von insgesamt etwa 4,49 Billionen Dollar

aus, Verbindlichkeiten von insgesamt

etwa 4,45 Billionen Dollar und ein Gesamtkapital

(Vermögenswerte minus Verbindlichkeiten)

von etwa 40 Milliarden

Dollar. Zugegeben, die Fed ist hochgradig

»leveraged« (»gehebelt«, also fremdfinanziert),

etwa 114 zu 1. Der Leverage-Effekt

beziehungsweise die Fremdfinanzierung

verstärkt die Auswirkungen

von Gewinnen und Verlusten auf das Eigenkapital.

Schon durch einen Verlust von

1 Prozent auf ihre Vermögenswerte wäre

das gesamte Kapital der Fed vernichtet.

In normalen Aktien- und Anleihemärkten

kommt es ständig vor, dass die Kurse

um 1 Prozent fallen. Die Bilanz der Fed ist

hochgradig gehebelt und hängt am seidenen

Faden, aber technisch gesehen ist

die Fed nicht insolvent.

Das bringt uns zu dem Konzept, der

»marktgerechten Bewertung«. Wie der

Ausdruck schon sagt, bedeutet das, dass

jeder Vermögenswert aufgrund der besten

verfügbaren Informationen nach dem

aktuellen Marktpreis neu bewertet wird.

Hedgefonds und Wertpapierhändler tun

das jeden Tag, wenn auch die Ergebnisse

nur periodisch berichtet werden. Banken

führen ebenfalls für Teile ihrer Bilanz regelmäßig

eine marktgerechte Bewertung

durch. Manche Vermögenswerte werden

zum Marktpreis bewertet, andere dagegen

nicht, je nachdem, ob diese Anlagen

für den Eigenhandel gedacht sind oder ob

sie langfristige Investments darstellen. Die

Fed bilanziert nicht nach aktuellen Marktwerten.

Aber was wäre, wenn sie es täte?

Wäre sie dann insolvent? Um diese Frage

zu beantworten, müssen wir uns etwas

näher mit den Einzelheiten der Fed-Bilanz

beschäftigen.

Ist die Fed

pleite?

XO Ja

XO Nein

XO Vielleicht

XO Das spielt

keine Rolle

Die Preise von kurzfristigen Instrumenten,

zum Beispiel von Geldmarktpapieren mit

dreimonatiger Laufzeit, verändern sich so

gut wie gar nicht. Sie unterliegen so geringen

Schwankungen, dass sie sich kaum

auf die Solvenz der Fed auswirken, selbst

wenn sie marktgerecht bewertet würden.

Das gilt allerdings nicht für Schatzanweisungen

mit zehn Jahren Laufzeit sowie für

30-jährige Staatsanleihen; diese beiden

Instrumente sind sehr volatil (schwankungsanfällig).

Tatsächlich nimmt die Volatilität

(die technisch als »Laufzeit« bezeichnet

wird) bei niedrigeren Zinsen zu.

Bekanntlich waren die Zinsen in den vergangenen

sechs Jahren nahe ihren historischen

Tiefstständen, was bedeutet, dass

solche Instrumente besonders anfällig

für starke Schwankungen des jeweiligen

Marktwertes waren.

In der Bilanz der Fed werden »U.S. Treasury

securities – Notes and Bonds, nominal«

(»Wertpapiere des US-Finanzministeriums

– Schatzbriefe und Anleihen, nominal«)

in einer einzigen Kategorie zusammengefasst

und zeigen, während ich dies schreibe,

einen Bestand von etwa 2,3 Billionen

Dollar. Darüber hinaus schlüsselt die Fed

diese Bestände nach den regionalen Federal-Reserve-Banken

auf. Von den 2,3

Billionen, die vom Federal Reserve System

insgesamt gehalten werden, stehen 1,48

Billionen bei der Federal Reserve Bank of

New York zu Buche. Das ergibt Sinn, da

die New York Fed die Offenmarktoperationen

für das gesamte System durchführt

und im Rahmen der diversen »Quantitative

Easing«-Programme (QE, »quantitative

Lockerung«) als größter Käufer von

Staatsanleihen auftritt. Die New York Fed

wiederum veröffentlicht eine detaillierte

Aufstellung der US-Staatsanleihen, die sie

unter ihrem System Open Market Account

(SOMA, »systemweites Offenmarktkonto«)

hält. Mithilfe dieser detaillierten

Informationen über diese Wertpapiere,

eines tagesaktuellen Börsentickers sowie

herkömmlicher Anleihen-Rechenregeln

ist es möglich, diesen Teil der Fed-Bilanz

marktgerecht zu bewerten.

Die Daten der New York Fed zeigen, dass

die Fed auf dem Höhepunkt der QE2-

und QE3-Programme große Mengen von

sehr schwankungsanfälligen Zehn-Jahres-Schatzbriefen

gekauft hat. Für QE2

fanden diese Käufe in der Zeit von November

2010 bis Juni 2011 statt, für QE3

von September 2012 bis Oktober 2014.

Verwendet man nur diese Daten, war die

Fed zu bestimmten Zeiten zwischen Juni

und Dezember 2013 technisch insolvent,

wenn man eine marktgerechte Bewertung

dieser Wertpapiere zugrunde legt.

Zu dieser Zeit erbrachte eine Zehn-Jahres-Anleihe

eine Umlaufrendite von etwa

3 Prozent. Zum Zeitpunkt der entsprechenden

Käufe brachten die meisten

dieser Zehn-Jahres-Schatzanweisungen

Renditen von 1,5 bis 2,5 Prozent. Diese

Veränderung der Renditen vom 1,5- auf

das 3-Prozent-Niveau hätte durch marktgerechte

Bewertung zu erheblichen Wertabschreibungen

auf diesen Teil des Portfo-


Geldpolitik

lios der Fed geführt – mehr als genug, um

das dünne Kapitalpolster von seinerzeit

60 Milliarden Dollar aufzuzehren.

Gegen Ende Januar 2013, als die Renditen

gerade zu steigen begonnen hatten, war

ich in Vail, Colorado, bei einem Freund

zum Abendessen eingeladen. Am Tisch

saß auch ein Mann, der vor Kurzem aus

dem »Board of Governors« (Vorstand)

der Federal Reserve ausgeschieden war

und QE1, QE2 und den Beginn von QE3

als Vorstandsmitglied miterlebt hatte. Ich

bin ein Mensch, der sich nicht scheut,

auch heikle Themen anzusprechen, und

nach einigem höflichen Geplauder über

Belangloses sprach ich den Ex-Governor

direkt an und sagte zu ihm: »Es sieht so

aus, als sei die Fed insolvent.« Er schien

überrascht zu sein und sagte: »Nein, das

sind wir nicht.« Daraufhin erklärte ich:

»Nun, vielleicht nicht in technischer Hinsicht,

aber wenn man eine marktgerechte

Bewertung zugrunde legt, dann ist es

so.« Der Governor erwiderte: »Niemand

hat das durchgerechnet.« Ich antwortete:

»Ich habe es durchgerechnet und ich

glaube, auch andere haben das schon getan.«

Ich sah dem Governor in die Augen

und bemerkte ein leichtes Zucken. Er antwortete:

»Nun ja, vielleicht.« Und dann,

nach einer Pause: »Falls wir tatsächlich

insolvent sein sollten, spielt das keine Rolle;

eine Zentralbank braucht kein Kapital.

Viele Zentralbanken der Welt haben kein

Kapital.« Ich antwortete ihm: »Ich verstehe

Ihren Standpunkt, Governor. Zentralbanken

brauchen aus technischer Sicht

kein Kapital. Allerdings könnte das eine

Überraschung für die Bürger der Vereinigten

Staaten sein. Es gibt gute Gründe für

die Annahme, dass die Solvenz der Fed

im Präsidentschaftswahlkampf 2016 zu

einem wichtigen Thema werden könnte.«

An dieser Stelle bemerkte ich, dass unser

Gastgeber unruhig wurde, und so lenkte

ich das Gespräch wieder auf unverfänglichere

Themen wie Wein und Skifahren.

Ich wollte den Governor nicht in ein Gespräch

über technische Buchhaltungsmethoden

und die Theorie des Zentralbankwesens

verwickeln. Mir kam es allein

darauf an, dass das gesamte Konstrukt

der Federal Reserve und des US-Dollar auf

einem einzigen Stützpfeiler ruht – nämlich

Vertrauen.

Solange das Vertrauen der Bürger erhalten

bleibt, kann das Gelddrucken weitergehen.

Sobald jedoch dieses Vertrauen

verloren geht, kann auch noch so viel

Gelddrucken die Lage nicht mehr retten.

Meine Sorge ist, dass die Federal Reserve

dermaßen von MIT-Quants (quantitative

Analysten, die am Massachusetts Institute

of Technology studiert haben) und

Akademikern dominiert wird, dass die politischen

Entscheider sich in deren finanzmathematischen

Modellen verlieren und

das Temperament der US-Bürger und das

Vertrauen, das die Amerikaner ihnen entgegenbringen,

aus den Augen verlieren.

Anfang 2015 traf ich mich mit einem

weiteren Fed-Funktionär in Midtown

Manhattan zum Dinner. Dieses Mal handelte

es sich nicht um einen Governor,

sondern einen studierten Spezialisten, der

von Ben Bernanke und Janet Yellen persönlich

ausgesucht worden war, um die

Politik der Fed öffentlich zu erläutern. Er

war kein PR-Profi und in der Öffentlichkeit

kaum bekannt. Er war ein totaler Insider

und hatte sein Büro auf derselben Etage

wie Bernanke und Yellen, im Hauptquartier

der Fed an der Constitution Avenue

in Washington, D. C. (was Bernanke mir

persönlich bestätigte, als ich etwas später

mit ihm sprach).

Auch ihn fragte ich, ob es sein könne, dass

die Fed bei einer marktgerechten Bewertung

insolvent sei. Zu diesem Zeitpunkt

war die Rendite von Zehn-Jahres-Schatzanweisungen

auf unter 2 Prozent gefallen

und viele der zwischen 2010 und

2013 gekauften Zehn-Jahres-Schatzanweisungen

waren nicht mehr so schwankungsanfällig,

weil bis zu ihrer Fälligkeit

nur noch fünf bis sieben Jahre verblieben.

(Eine Zehn-Jahres-Schatzanweisung, die

in fünf Jahren fällig wird, wird im Hinblick

auf ihre Laufzeit und Volatilität genauso

gehandelt wie eine Fünf-Jahres-Schatzanweisung.)

Zum Zeitpunkt unseres Gesprächs

sah es aus, als hätte die Fed ihre

Verluste aus einer marktgerechten Bewertung

wieder hereingeholt und als sei sie

solvent. Dennoch wollte ich über dieses

Thema sprechen, weil die Zinsen wieder

steigen konnten, was zu neuen Verlusten

an den Märkten geführt hätte. Mich interessierte

das Thema »Vertrauen«. Dieses

Mal war die Reaktion weniger nebulös als

bei meinem Gespräch in Vail. Vielmehr äußerte

sich mein Bekannter sehr entschieden:

»Wir sind nicht insolvent und sind

es auch nie gewesen. Es steht alles in der

Bilanz, Sie können es dort nachlesen.« Bei

dieser Aussage bezog er sich ausdrücklich

auf die Phase höherer Zinsen Mitte 2013.

Aber davon ließ er sich nicht beirren. »Wir

sind nie insolvent gewesen.« Thema erledigt.

Da ich das Anleihenportfolio der Fed nach

den Grundsätzen der marktgerechten Bewertung

durchgerechnet hatte, war ich

von seiner entschiedenen Aussage irritiert.

Hatte ich vielleicht etwas übersehen? Hatte

die Fed womöglich einen versteckten

Vermögenswert, der die Verluste im Anleihenportfolio

ausgleichen konnte? Es

war klar, dass mein Freund mich in diese

Richtung lenken wollte, ohne das jedoch

ausdrücklich sagen zu wollen.

Bild: Depositphotos/ Zooom


Geldpolitik

Arbeitslosigkeit, die unsichere Existenz des Schaffenden,

enttäuschte Erwartungen, der plötzliche Verlust von Ersparnissen,

die unmäßigen Gewinne Einzelner – der Spekulanten und Profitgeier –

sie alle gehen in erheblichem Maß auf die mangelnde

Stabilität des Wertstandards zurück.

John Maynard Keynes, Ein Traktat über Währungsreform (1924)

Die Geschichte des Gold-Zertifikate-Kontos

Ich nahm mir noch einmal die Bilanz der

Fed vor und fand sofort, was ich suchte –

nämlich die allererste Zeile der Bilanz, die

als »Gold certificate account« (»Goldzertifikate-Konto«)

ausgewiesen war.

Während ich dies schreibe, zeigt dieses

Konto einen Bilanzsaldo von 11 Milliarden

Dollar. Dieser Betrag entspricht den

historischen Kosten nach den üblichen

Buchhaltungskonventionen der Fed. Was

wäre, wenn man diesen Posten ebenfalls

marktgerecht bewerten würde, ebenso

wie die Staatsanleihen?

Um dieses Goldzertifikate-Konto zu verstehen,

muss man eine Zeitreise zurück

ins Jahr 1913 machen und im Jahr 1934

einen Zwischenstopp einlegen. Als die

Federal Reserve 1913 gegründet wurde,

mussten ihre privaten Eigentümer, die

Banken in jedem Fed-Distrikt, ihr Gold

an eine der regionalen Federal-Reserve-Banken

übertragen. Dies war der erste

Schritt, um das vorhandene physische

Gold in immer weniger Händen zu konzentrieren

– ein Thema, auf das wir noch

zurückkommen werden.

Im Jahr 1934 unternahm die US-Regierung

einen Schritt, der praktisch einer

Beschlagnahme des gesamten Goldes der

Federal Reserve gleichkam, und übertrug

es in den Besitz des US-Finanzministeriums.

Fort Knox wurde 1937 gebaut, um

dort zum einen das Gold der Fed einzulagern

und zum anderen das Gold der

US-Bürger, das die Regierung 1933 von

ihnen konfisziert hatte.

Gemäß dem Gold Reserve Act von 1934

wurden vom US-Finanzministerium Goldzertifikate

an die Federal Reserve ausgestellt,

um das Loch in der Bilanz zu stopfen

und Einwände aufgrund des fünften

US-Verfassungszusatzes zu entkräften: »…

Privateigentum darf nicht ohne angemessene

Entschädigung für öffentliche Zwecke

eingezogen werden.« Das Finanzministerium

zog das Gold der Fed ein, gab ihr dafür

jedoch eine »angemessene Entschädigung«

in Form von Goldzertifikaten.

Was sind diese Goldzertifikate wert?

Diese Goldzertifikate wurden zuletzt

1971 marktgerecht bewertet, zu einem

Preis von 42,2222 Dollar pro Feinunze.

Aus diesem Preis und den Daten aus der

Bilanz der Fed errechnen sich ungefähr

261,4 Millionen Feinunzen an Gold, also

gut 8 000 Tonnen. Bei einem Marktpreis

von 1 200 Dollar pro Feinunze wäre dieses

Gold etwa 315 Milliarden Dollar wert. Da

dieser Goldbestand mit nur etwa 11 Milliarden

Dollar in der Bilanz der Fed steht,

verschafft dieser Gewinn aus einer marktgerechten

Bewertung der Fed eine stille

Reserve von über 300 Milliarden Dollar.

Wenn man 300 Milliarden Dollar zum Kapitalkonto

der Fed hinzurechnet, reduziert

sich dadurch deren Fremdfinanzierungsquote

von 114 zu 1 auf das wesentlich

respektablere Verhältnis von 13 zu 1, was

der Eigenkapitalquote der meisten gut

kapitalisierten Banken entspricht. Diese

stille Reserve ist mehr als genug, um möglicherweise

auftretende Verluste aus einer

marktgerechten Bewertung des Anleihenportfolios

zu kompensieren.

Außerdem ist die Feststellung interessant,

dass die vom Finanzministerium

gehaltene Menge an Gold – etwa 8 000

Tonnen – ungefähr der Menge an Gold


Geldpolitik

entspricht, die von der Fed in ihrer Bilanz

als Forderung ausgewiesen wird, nämlich

ebenfalls etwa 8 000 Tonnen. Der

US-Goldbestand ging von etwa 20.000

Tonnen im Jahr 1950 auf etwa 8 000 Tonnen

im Jahr 1980 zurück. Diese Reduzierung

um 12.000 Tonnen vollzog sich in

zwei Phasen. Von 1950 bis 1971 mussten

etwa 11.000 Tonnen aufgewendet werden,

um die Forderungen ausländischer

Handelspartner zu befriedigen, die ihre

Dollar in Gold umtauschen wollten. Und

zwischen 1971 und 1980 wurden etwa 1

000 Tonnen auf den Markt geworfen, um

den Goldpreis zu drücken. Dann wurde

das Komplott zur Manipulation des Goldpreises

unter Verwendung des physischen

Goldes der Vereinigten Staaten plötzlich

aufgegeben. Und seit 1980 haben die

Vereinigten Staaten so gut wie kein offizielles

Gold mehr verkauft.

Das Gold und die Fed-Bilanz

Könnte der Grund dafür sein, dass das Finanzministerium

nicht in die Lage geraten

will, weniger Gold zu halten, als es der

Fed theoretisch schuldet? Sind 8 000 Tonnen

eine Untergrenze für den US-Goldbestand,

weil das die Menge ist, die als

Forderung in der Fed-Bilanz steht? In diesem

Fall wäre dieser Zusammenhang sehr

wichtig, weil er bedeuten würde, dass die

Vereinigten Staaten kein weiteres physisches

Gold mehr auf dem freien Markt

Auszug aus „Gold - wie sie sich vor

Infaltion, Zentralbanken und finanzieller

Repression schützen“ von James

Rickards, FBV

verkaufen können. Sie könnten lediglich

andere – zum Beispiel Großbritannien –

dazu ermuntern, ihr Gold auf den Markt

zu werfen oder mithilfe von Leasingoperationen

das Papiergold-Spiel zu spielen.

Das US-Finanzministerium wäre als Anbieter

auf dem Goldmarkt aus dem Spiel.

Formal gesehen geben die Goldzertifikate

der Fed nicht das Recht, vom Finanzministerium

physisches Gold zu fordern.

Aber sie implizieren eine moralische Verpflichtung

des Finanzministeriums, das

Gold zu nutzen, um die Federal Reserve

zu unterstützen, falls das Vertrauen in das

gedruckte Geld der Fed zusammenbricht.

Ein anderer Name für eine implizite Verpflichtung,

die Fed mit Gold zu unterstützen,

lautet »Goldstandard«.

Mein Freund, der Insider, hatte recht. Die

Fed war im Jahr 2013 auf der Grundlage

einer marktgerechten Bewertung vorübergehend

insolvent, wenn man nur ihr

Wertpapierportfolio betrachtete. Wenn

man jedoch auch die stillen Reserven

der Fed berücksichtigt, nämlich ihre

Goldbestände, war sie nie insolvent.

Das Vertrauen des gesamten globalen

Finanzsystems beruht auf dem US-Dollar.

Das Vertrauen in den Dollar beruht

auf der Solvenz der Fed laut ihrer Bilanz.

Und diese Solvenz beruht auf einem

knappen Vorrat von … Gold. Das ist ein

Zustand, den kein Funktionär der Fed öffentlich

einräumen oder diskutieren will.

Selbst eine beiläufige Bemerkung über

die Bedeutung von Gold für die Solvenz

der Fed könnte eine Debatte über das

Verhältnis von Gold zu Geld und damit

zusammenhängende Themen lostreten,

welche die Fed in den 1970er-Jahren

hinter sich gelassen hat. Aber trotzdem

spielt Gold nach wie vor eine wichtige

Rolle im Weltwährungssystem. Das ist

der Grund, warum Zentralbanken und

Staaten Gold in ihren Tresoren lagern,

obwohl sie seine Rolle öffentlich diskreditieren.

U. S. Bullion Depository in Fort Knox, Kentucky.

Hier lagern die Goldreserven der USA. Wieviel

genau? Das ist wohlgehütete Geheimsache.

Goldbild: Frank Ulbricht/pixelio, Fort Knox: flickr/Ex22218on-off, Cover: FBV


Immobilien

Wolfgang Bosbach: »Nicht nur Meinung,

sondern auch Ahnung haben.«

Im Interview auf der Deutschen Immoblilienmesse 2016 mit

Helge Norbert Ziegler vom BVFI und Verleger Julien Backhaus

Herr Bosbach, Sie sind ja nicht als Politiker

geboren. Sie sind ja Einzelhandelskaufmann

und haben auch einmal

eine Supermarktfiliale geleitet. Sie

sind also, im Gegensatz zu vielen Ihrer

Kollegen, ein echter Praktiker. Sie haben

dann Betriebswirtschaftslehre und

Jura studiert. Sie wissen also, wie der

wirtschaftliche Hase momentan läuft.

Im Vergleich zu den meisten westlichen Industrienationen

hat Deutschland eine sehr

gute, stabile Konjunktur. Nicht nur, weil

das Exportgeschäft boomt, sondern weil

die Binnennachfrage nach wie vor gut ist.

Wir haben gute Daten auf dem Arbeitsmarkt.

Vor allem bei der Bekämpfung der

Jugendarbeitslosigkeit ist Deutschland beeindruckend

erfolgreich. Aber wir leben in

einer Zeit, die sich rasant ändert mit dem

Übergang von der Industriegesellschaft zur

Wissensgesellschaft. Da gibt es viele Bereiche,

in denen uns andere Länder nicht

nur eingeholt, sondern überholt haben.

In den klassischen Industrien wie Maschinenbau,

Elektroindustrie, Kfz-Bau sind wir

immer noch absolute Weltklasse. Aber von

den 100 größten Softwareschmieden auf

der Welt nur eine einzige in Deutschland

ist, dann müssen wir in Bildung und Forschung

schon mehr investieren.

Sie selbst haben ja immer versucht,

sich weiterzubilden und auf einem

sehr hohen Niveau zu qualifizieren.

Sind Bildung und Weiterbildung generell

Erfolgsgaranten?

Ich habe mehrere Schulabschlüsse, Betriebswirtschaft

gelernt, zwei juristische

Staatexamina und jedes Mal habe ich gedacht:

„So, jetzt hat das Lernen ein Ende,

jetzt wird Geld verdient!“ Ich bin jeden Tag

eines Besseren belehrt worden. Ich lerne

auch heute noch jeden Tag dazu. Ich lese

unglaublich viel, weil ich die altmodische

Auffassung habe, ich muss nicht nur eine

Meinung, sondern auch Ahnung haben

von dem was ich sage, wenn ich ins

Plenum gehe. Dazu gehört auch, dass ich

mir jeden Tag Fakten aneigne, lerne, wie

sich die Welt verändert.

Es gibt ja einerseits die harten Fakten

und andererseits Softskills. Man sagt

Ihnen ja nach, dass Sie ein Naturtalent

sind, oder versuchen Sie auch in

solchen Bereichen bildungstechnisch

voranzukommen, also, haben Sie mal

einen Rethorikkurs belegt?

Ich? Nein! Aber das erinnert mich an meine

erste Zeit als Supermarktleiter. Der erste

Supermarkt, den ich geleitet habe, war

ausgerechnet der, in dem ich Jahre vorher

als Lehrling angefangen hatte. Und ich

wusste als Chef noch genau, wer zu dem

Lehrling Bosbach freundlich gewesen war,

die waren ja alle noch da. Und die hatten

ein gutes Leben bei mir. Damals war es der

Umgang mit Kunden, mit Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern. Ich war zwar der Chef,

aber der zweitjüngste im ganzen Betrieb.

Da musst du dir dann Respekt erarbeiten

und das geht nur durch Leistung. Heute ist

es eben der Umgang mit Bürgerinnen und

Bürgern. Also: Softskills sind wichtig, aber

das Handwerk musst du auch beherrschen.

Backhaus:Sie als Politiker wollen ja

nicht immer alles nur beim Alten belassen,

sondern es immer besser machen.

Wie kämpft man denn eigentlich professionell

als Politiker gegen Widerstände

der Menschen, ihrer Angst vor

Veränderungen?

Dass es Widerstände gibt, verwundert

mich nicht. Sie wissen ja, was sie jetzt haben,

sie wissen aber nicht, was sie bekommen

werden. Wir können ein Bauprojekt ja

nicht erst im Maßstab 1:1 bauen, dann fragen:

„Gefällt Ihnen das? Gut, dann bauen

wir das richtig“, sondern es gibt ja nur die

Pläne auf dem Papier. Wie man Widerständen

begegnet? Mit absoluter Transparenz

und Offenheit. Man darf nie versuchen,

das Publikum zu täuschen. Man darf keine

falschen Erwartungen wecken. Zweitens,

immer deutlich die Alternativen aufzeichnen.

Die gibt es immer, die Frage ist nur,

welche ist die beste. Darüber muss man

mit den Bürgern ernsthaft diskutieren und

mit guten Argumenten belegen können,

warum man sich gerade für diese Alternative

entscheidet und nicht für eine andere.

Ziegler: Wir als Deutschland sind ja

das größte Land in Europa, haben eigentlich

die Aufgabe, die Führung zu

übernehmen und auch die Staaten, die

nicht diese Kraft haben, mitzunehmen.

Wie können wir Europa wieder nach

vorne bringen? Wie können wir die

Sympathie der Menschen gewinnen

und sie wieder mitnehmen?

Was die Stärke Deutschlands ausmacht

ist nicht nur unsere wirtschaftliche Stärke.

Das wissen die anderen alle. Das heißt,

durch unsere Körpersprache sollten wir

nicht jedes Mal signalisieren: Achtung, hier

kommt die Chefin! Grade Helmut Kohl hat

immer Wert darauf gelegt, dass auch die

kleineren Mitgliedstaaten auf Augenhöhe

mit uns sprechen und verhandeln. Dazu

haben wir eine große gesellschaftliche

Stabilität. Wir selber sehen ja unser Land

sehr kritisch. In 50 Ländern dieser Erde ist


Immobilien

2015 eine Umfrage gemacht worden zum

Thema in welchem Land der Erde würden

Sie am liebsten leben. Sieger der Umfrage:

Deutschland.

Wie bekommen wir die Faszination am

europäischen Gedanken wieder zurück?

Indem wir Europa einmal so darstellen, wie

es eigentlich an den Start gegangen ist.

Natürlich als europäische Wirtschaftsgemeinschaft.

Mit dem gemeinsamen Markt

fing alles an. Wegfall von Schranken,

keine nichttarifären Handelshemmnisse

mehr, das war der Beginn. Aber eigentlich

schwebte über Europa der Gedanke: Nie

wieder Krieg! Nie wieder Gegnerschaft! Im

Grunde ist das wichtigste Projekt Europas

Frieden und Freiheit. Grade in den Zeiten

wie jetzt, in denen wir erleben, dass die

Fliehkräfte Europas wieder stärker werden,

die Faszination des Europäischen Gedankens

nachlässt, müssen wir wieder mehr

für ihn werben.

Arbeitnehmer wechseln im Leben ganz

häufig nicht nur mehrmals die Firma,

sondern auch die Berufe. Politiker

dagegen sind ja oft ihr Leben lang in

einer Partei aktiv. Ich unterstelle jetzt

mal, dass es nicht an der tollen Rente

liegt, sondern dass Politik sehr viel mit

Leidenschaft zu tun hat, richtig?

Jedenfalls dann, wenn man Erfolg haben

will und gerne wiedergewählt werden

möchte, geht das ohne Leidenschaft nicht.

Das kann man aber für jeden Beruf gut

nachvollziehen. Wenn du etwas machst,

was du wirklich gerne machen möchtest

oder schon immer machen wolltest, dann

guckst du auch nicht auf die Uhr. Sondern

dann machst du das den ganzen Tag, solange

es geht, und freust dich auf den

nächsten Tag. So ist mir das in der Politik

auch immer gegangen. Wenn Sie das mit

Leidenschaft meinen, dann ja, das braucht

man wirklich, wenn man etwas verändern

oder gestalten will, wenn man erfolgreich

sein will.

hörungen, die wir sehr ernst nehme. Auch

die Protokolle der Sachverständigenanhörung

werden gründlich ausgewertet. Und

dann muss man sich mal dem Problem nähern.

Das ist ja, dass in bestimmten Städten

und Regionen die Mieten überproportional

schnell steigen und zwar schneller

als die Lebenshaltungskosten, Löhne und

Gehälter. Könnte aber auch daran liegen,

dass es zu wenige Wohnungen gibt und zu

wenig Häuser gebaut werden. Man kann

den Engpass ja auch dadurch beseitigen,

dass man das Angebot vergrößert. Wenn

wir das Bauen aber systematisch teurer

machen, darf man sich nicht wundern,

dass es nicht nur für den Eigentümer teurer

wird, sondern auch für den Mieter. Das Beste

Mittel um einen Markt zu beruhigen ist

immer noch der Ausgleich von Angebot

und Nachfrage, in diesem Falle also ausreichende

Bereitstellung von Wohnraum.

Ziegler: Nimmt man mit der Mietpreisbremse

nicht den Eigentümern, die an

den Hotspots München, Köln oder

Hamburg durchaus mal eine höhere

Miete nehmen könnten, in einem anderen,

zum Beispiel ländlichen Bereich

die Möglichkeit, zu subventionieren?

Da hatte man den Eindruck, es wird zu

sehr auf die Hotspots geachtet.

Das ist auch so. Um das besser verstehen

zu können muss man wissen, der Bundestag

ist jetzt seit 17 Jahren in Berlin und dort

sind in einigen Kiezen die Mieten tatsächlich

sehr stark gestiegen, aber weil sie in

der Relation zu anderen Regionen deutlich

niedriger waren. Mieten in Berlin

dürfen Sie auch heute noch

nicht mit Mieten in München

war der Bundestag noch in Bonn. Das war

die eigentliche Zäsur: Ich habe immer viel

gearbeitet, als Anwalt war ich auch nie

um sechs Uhr zu Hause, aber ich war damals

Heimschläfer. Ich konnte immer nach

Hause fahren und morgens mit der Familie

frühstücken. Ich habe rege am Familienleben

teilgenommen und mit dem Umzug

nach Berlin war das mit einem Schlag

vorbei. Da kam dann etwas, was ich sehr

bedauere: Du kamst am Wochenende

nach Hause, die Kinder wollen dir auf einen

Schlag alles erzählen und du wolltest

nur deine Ruhe haben. Dann ist man auch

viel samstags und sonntags auf Achse. Da

geht dann sehr viel verloren. Ich habe nie

mit meinen Kindern einen Drachen gebaut

oder war auf einem Martinsumzug,

weil immer etwas wichtiger war. Und auch

wenn man versucht, sich einzureden, das

könne man nachholen, merkt man mit der

Zeit, dass das nicht geht und die Kinder

eines Tages das Haus verlassen und ihre

eignen Familien haben.

Ziegler: Nach 23 Jahren im Bundestag

hören Sie jetzt auf. Haben Sie schon

Pläne für die Zeit danach?

Der wichtigste Plan ist, nicht mehr so viele

Pläne zu machen. Inklusive Kommunkalpolitik

sind es jetzt 42 Jahre aktive politische

Tätigkeit, über die Hälfte davon im deutschen

Bundestag, mehr als 60 Stunden

pro Woche. Politik war immer ein wichtiger

Teil meines Lebens, aber nie mein

ganzes Leben. Ich werde sicherlich wieder

etwas mehr anwaltlich tätig sein. Armin

v.l.n.r.: Helge Norbert Ziegler, Wolfgang Bosbach

und Julien Backhaus

Bilder: BBG

Nun sind wir als Verband auch beim

Deutschen Bundestag akkreditiert.

Trotzdem habe ich manchmal den Eindruck,

wir werden nicht gehört. Was

können wir denn tun um die Immobilienwirtschaft

noch stärker in den Gehörgang

der Politiker zu bringen?

Ich halte viel mehr von persönlichen Gesprächen

und nichts davon 630 Leute anzuschreiben,

die Sprecher sind, Obleute

sind oder die sogenannten Verhandlungsführer,

die Berichterstatter, die ja die Gespräche

führen. 90 Prozent der Abgeordneten

werden nie mit der Thematik direkt

befasst sein. Man muss sich auf die konzentrieren,

die meinungsbildend sind, die

stehen ja auch schon von vorn herein fest.

Dann gibt’s noch die Sachverständigenan-

oder Düsseldorf vergleichen. Das heißt, der

Sprung sah besonders groß aus und er war

auch besonders groß, obwohl in andern

Regionen schon längst höhere Mieten üblich

waren.

Ziegler: Herr Bosbach, Sie haben von

60 Stunden-Wochen im Bundestag gesprochen.

Wie bringt man das mit dem

Privatleben in Einklang?

Als meine dritte Tochter geboren wurde,

Laschet hat mir ja das Angebot gemacht,

die Regierungkommission mehr Sicherheit

für Nordrhein-Westphalen zu leisten.

Ein ehrenvolles Angebot. Man kann auch

seinem Staat dienen, ohne, dass man ein

Staatsamt innehat. Das heißt, ich strebe

nicht mehr nach öffentlichen Ämtern, aber

wenn meine Erfahrung gefragt ist, dann

helfe ich gerne.


Kurzmeldungen

Manipulation

am Kryptokurs

Heimliche Preismanipulationen

bei Bitcoin?

Ist es nur eine Beruhigungspille für alle,

die Angst vor einer Bargeldabschaffung

haben? Die Bundesbank denkt darüber

nach, den 500 Euro-Schein wieder zu

produzieren. Wahrscheinlich werde es

eine neue Banknotenserie im nächsten

Jahrzehnt geben, so Bundesbank-Vorstand

Thiele gegenüber der Deutschen

Presseagentur. Die Entscheidung der EZB,

die größte Banknote ab Ende 2018 nicht

mehr auszugeben, beschränke sich nur

auf die zweite Serie mit neuen Sicherheitsmerkmalen.

Die EZB hatte im Mai 2017 beschlossen,

die Ausgabe des 500 Euro-Scheines einzustellen.

Mit der Abschaffung soll die

Terrorfinanzierung und Schwarzarbeit eingedämmt

werden. Die Bundesbank hat

aber Zweifel an der Wirksamkeit. Auch

von Bargeldobergrenzen wie in Frankreich

oder Italien hält die Bundesbank wenig. Es

sei nicht bekannt, das es in Ländern mit

einer Obergrenze weniger Kriminalität

gebe als in Deutschland, so Thiele.

Dramatische Warnung der

Deutschen Bundesbank

Immobilienpreise ziehen immer mehr an

Bundesweit ziehen die Immobilienpreise

so stark an wie seit Jahrzehnten

nicht mehr. Preissteigerungen von zehn

Prozent und mehr innerhalb von 12

Monaten sind keine Seltenheit. Während

bislang die Preise überwiegend

in den größeren Metropolen gestiegen

sind, ziehen die Preise jetzt auch bundesweit

an. Die Deutsche Bundesbank

warnt in ihrem aktuellen Finanzstabilitätsbericht

nun vor Übertreibungen

und einer Preisspirale. Und damit vor

einer Preisblase. In Großstädten käme

es bereits zu Übertreibungen von 30

Prozent. Dies würde sich jetzt auch auf

die Fläche ausweiten.

Erneute Geldscheinproduktion

Feiert der 500 Euro-Schein ein Comeback?

Ist es nur eine Beruhigungspille für alle,

die Angst vor einer Bargeldabschaffung

haben? Die Bundesbank denkt darüber

nach, den 500 Euro-Schein wieder zu

produzieren. Wahrscheinlich werde es

eine neue Banknotenserie im nächsten

Jahrzehnt geben, so Bundesbank-Vorstand

Thiele gegenüber der Deutschen

Presseagentur. Die Entscheidung der EZB,

die größte Banknote ab Ende 2018 nicht

mehr auszugeben, beschränke sich nur

auf die zweite Serie mit neuen Sicher-

Welche Risiken von einer Übertreibung

am Immobilienmarkt ausgehen, könne

die Bundesbank nicht vollständig beurteilen.

Da es nicht genügend Statistiken

über die Vergabestandards der

Banken gebe. Gleichzeitig sei das gesamte

Finanzsystem verwundbarer gegenüber

unerwarteten Entwicklungen

geworden. Grund sei die extrem lange

Niedrigzinsphase. Die zukünftige

wirtschaftliche Entwicklung und die

Schuldentragfähigkeit könnten darüber

hinaus zu positiv eingeschätzt worden

sein, so die Bundesbank. Als größte Gefahr

sieht die Bundesbank einen starken

und plötzlichen Anstieg der Leitzinsen.

heitsmerkmalen.

Die EZB hatte im Mai 2017 beschlossen,

die Ausgabe des 500 Euro-Scheines einzustellen.

Mit der Abschaffung soll die

Terrorfinanzierung und Schwarzarbeit eingedämmt

werden. Die Bundesbank hat

aber Zweifel an der Wirksamkeit. Auch

von Bargeldobergrenzen wie in Frankreich

oder Italien hält die Bundesbank wenig. Es

sei nicht bekannt, das es in Ländern mit

einer Obergrenze weniger Kriminalität

gebe als in Deutschland, so Thiele.

Bilder: Depositphotos/ azur13, mblach, jukai5


Geschenke-Wahn

Das sind die beliebtesten Geschenke

der Deutschen

Am 3. Dezember war der erste Advent.

Damit begann auch gleichzeitig die heiße

Phase für das Weihnachtsgeschäft der

Unternehmen und des Einzelhandels.

Insgesamt werden die Deutschen in den

kommenden Wochen rund 49 Milliarden

Euro ausgeben. Davon mittlerweile 12

Milliarden über das Internet.

Das beliebteste Geschenk ist auch weiterhin

das Buch mit einem Anteil von 35

Prozent. Dich dahinter kommen Speilwaren

mit 34 Prozent. Auf Platt drei kommt

Bekleidung mit einem Anteil von 29 Prozent

und und Gutscheine mit 26 Prozent.

In absoluten Zahlen liegt allerdings das

Bargeld auf dem ersten Platz. Im Durchschnitt

verschenken die Deutschen in

diesem Jahr voraussichtlich 238 Euro. Für

Uhren und schmuck werden 126 Euro

ausgegeben und für Gutscheine 106

Euro.

Kurzmeldungen

Verschwundenes Vermögen

Kurios: Brite sucht Bitcoin-Vermögen auf Müllkippe

Der Brite James Howels ist fieberhaft

auf der Suche nach seiner alten

Festplatte, auf der 7500 Bitcoins

gespeichert sind. Howels hatte

den Rechner vor vier Jahren

auseinandergebaut und die Einzelteile

verkauft. Die Festplatte

behielt er zwar, sie wurde

anschließend bei einem Umzug

allerdings verloren. Die

Bitcoins haben aktuell einen

Wert von rund 98 Millionen

Dollar.

Da er die Festplatte auf

der Müllkippe vermutet,

möchte er gerne dort

nach ihr suchen. Doch die

Gemeinde von Newport lehnt

die Zustimmung bislang ab. Jetzt hat Howels

sogar Kapitalgeber gefunden, um

die Ausgrabungen zu finanzieren. Und

die Gemeinde soll 50 Prozent des Bitcoin-Schatzes

erhalten. Doch diese lehnt

den Vorschlag weiterhin ab.

Dennoch gibt Howels nicht auf. Er will

jetzt für den Stadtrat kandidieren und so

das Ausgrabungsverbot auf der Müllkippe

kippen.

Als schwacher Trost bleibt dem Briten

wohl nur, dass laut Experten mittlerweile

weltweit nahezu jeder vierte Bitcoin verloren

gegangen ist. Das Magazin „Fortune“

hatte kürzlich berichtet, dass zwischen

2,8 und 3,8 Millionen Bitcoins nicht mehr

aufzufinden sind. Das ergibt einen rechnerischen

Wert von aktuell 4,9 Milliarden

Dollar.


Kurzmeldungen

EU-Pläne: Neuverschuldung

könnte dramatisch steigen

Hilfe für Wirtschaftsleistungsschwache Länder

Die EU-Kommission will offenbar die

Maastricht-Kriterien aufweichen und

damit hochverschuldeten Ländern mit

einer schwachen Wirtschaftsleistung unter

die Arme greifen. Gleichzeitig würde

die Verschuldung dramatisch ansteigen.

Medienberichten zufolge soll die Defizitgrenze

von maximal drei Prozent der

Wirtschaftsleistung zukünftig für die

gesamte Eurozone und nicht mehr für

einzelne Länder gelten. Derzeit liegt das

Defizit für die gesamte Eurozone nur bei

1,1 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung.

Sollten die Pläne umgesetzt werden,

wäre damit genug Spielraum vorhanden

um die Neuverschuldung dramatisch

anzuheben. Rein rechnerisch um

rund 210 Milliarden Euro. Auch in den

kommenden Jahren könnte die Neuverschuldung

damit dramatisch ansteigen,

ohne das ein Land mit Konsequenzen

rechnen müsste. Davon profitieren würden

in erster Linie Länder mit einer hohen

Neuverschuldung wie beispielsweise

Italien, Spanien und auch Frankreich.

Zum Nachteil wäre die Regelung für

Länder mit einer geringen oder gar keinen

Neuverschuldung wie Deutschland,

die Niederlande, Litauen, Zypern und

Luxemburg. Die EU hat den Bericht unterdessen

zurückgewiesen. Einzelheiten

und weitere Infos könnten am Mittwoch

folgen. Dann will EU-Chef Juncker Einzelheiten

zur Vertiefung der Währungsunion

vorstellen.

Creditreform schlägt Alarm

Warnung vor Unternehmenspleitewelle

Zinsanhebung

in den USA

Zinsschere geht weiter

auseinander

Die amerikanische Notenbank Fed hat

erneut an der Zinsschraube gedreht. Am

Abend erhöhte sie den Leitzins zum dritten

Mal in diesem Jahr um 0,25 Punkte

auf jetzt 1,25 bis 1,50 Prozent. Damit

setzt die Notenbank ihren Kurs der

schrittweisen Normalisierung fort. Für das

kommende Jahr stellt die Fed drei weitere

Zinserhöhungen in Aussicht. Gleichzeitig

warnte Fed-Chefin Janet Yellen aber vor

einer anziehenden Inflation. Yellen leitet

noch bis Ende Januar die Notenbank.

Dann übernimmt der ehemalige Investmentbanker

Gerome Powell das Ruder. Von

ihm ist kein grundlegender Richtungswechsel

zu erwarten.

Mit den Zinsanhebungen geht die Schere

zwischen den Zinsen in den USA und Europa

weiter auseinander. Die Europäische

Zentralbank EZB wird die Zinsen vermutlich

bis weit ins nächste Jahr hinein nahe

der Nulllinie halten, während die sie in

den USA Ende 2018 vermutlich bei 2,5

Prozent liegen werden. Die Leidtragenden

dieser Geldpolitik sind die Sparer.

Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform

warnt vor einer Unternehmenspleitewelle

bei steigenden Zinsen. Trotz historisch

niedriger Zinsen seien 15 Prozent aller

deutschen Unternehmen nicht in der

Lage ihre Zinsaufwendungen aus dem

Tagesgeschäft zu finanzieren. Heutzutage

würden viele Unternehmen nur überleben,

weil die Zinskosten so niedrig seien.

Sorgen bereitet den Experten die hohe

und gefährliche Verschuldung. Im Durchschnitt,

inbesondere beim Mittelstand,

seien zwei Drittel der Vermögenswerte

mit Fremdkapital finanziert.

Gleichzeitig hat Creditreform auch die

Zahl der Unternehmenspleiten nach Bundesländern

ausgewertet. Demnach ist die

Insolvenzquote in Berlin am höchsten.

Auf 10.000 Unternehmen kämen 93 Insolvenzen.

Dagegen gibt es die wenigsten

Pleiten in Baden-Württemberg mit einer

Quote von 38 auf 10.000 Unternehmen.

Den volkswirtschaftlichen Gesamtschaden

beziffert Creditreform

mit fast 27 Milliarden Euro.

Bild: Depositphotos/ BeritKessler


Finanzen

Beate Uhse meldet

Insolvenz an

Steht der bekannteste Sexshop kurz vor dem Aus?

Bilder: www.fleno.de, Rob C. Croes / Anefo

Als Beate Uhse nach dem zweiten Weltkrieg

den weltweit ersten Sexshop eröffnete,

war das ein Skandal. Dabei wollte die

Anhängerin der Freikörperkultur doch vor

allem dem langsam aus der Schockstarre

des von Nationalsozialismus und Krieg gezeichneten

deutschen Volk wieder zu sich

selbst helfen. Vor allem die Frauen riefen

in diesen wirren Zeiten nach Verhütung

und Beate Uhse antwortete, indem sie

zum Preis von 50 Pfennig die „Schrift X“

anbot, die die Knaus-Ogino-Verhütungsmethode

erklärte. Kondome und „Ehebücher“

folgten. So kam sie zum Ruf einer

Sex- und Erotik-Ratgeberin und zu dem

Eigenkapital, um 1951 Ihr „Versandhaus

Beate Uhse“ zu gründen.

Was als „Fachgeschäft für Ehehygiene“

anfing, das sie 1962 in Flensburg gründete,

wurde von den Aufgeschlossenen

gefeiert, von den Moralisten empört verurteilt.

Nichts desto trotz wuchs und gedieh

ihr Geschäft mit Erotikartikeln und

Aufklärung in dem Maße, dass 1999 die

„Beate Uhse AG“ an die Börse gehen

konnte. 2001 verstarb Beate Uhse als eine

mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande

für ihre Aufklärungsarbeit geehrte Ikone

Die Kunstpilotin Beate Uhse

gründete nach dem zweiten

Weltkrieg den aller ersten Sexshop

der Welt.

der sexuellen Revolution.

Nun, gerade mal 16 Jahre nach ihrem

Tod, musste die von ihr gegründete AG

die Vorlage des Jahresberichts 2016 zum

wiederholten Male verschieben und auch

die Umsatz- und Gewinnprognosen wurden

Richtung Richtung Keller korrigiert.

Brenzlig wurde es, weil eine Anleihe von

30 Millionen Euro umgeschuldet werden

sollte, über die sich mit den Gläubigern

keine Einigkeit erzielen ließ. Die Zahlungsunfähigkeit

drohte. Der Erotikhändler

plant deshalb, die Insolvenz anzumelden,

versichert allerdings, das Unternehmen

sei auch weiterhin handlungsfähig und

sanierungswillig. Dabei betont Michael

Specht, Vorstand der Beate Uhse AG, dass

nur für die Beate Uhse AG in ihrer Holding-Funktion

Insolvenz beantragt würde,

nicht für die Tochtergesellschaften. „Damit

halten die operativen Gesellschaften

in Deutschland und den Niederlanden

ihren Geschäftsbetrieb uneingeschränkt

aufrecht und die Handlungsfähigkeit wird

gesichert.“ Ziel sei es, „die Sanierung der

gesamten Gruppe in Eigenverwaltung

nachhaltig umzusetzen“, ließ die Beate

Uhse AG verlauten.


Investment Anzeige

Automaten-Einkommen

Frisches Popcorn-to-go aus dem Automaten

überzeugt Kunden und Automatenbesitzer

Wie lässt sich mit relativ wenig Einsatz

vernünftiges Geld verdienen, auch als

zweite Einnahmequelle für den Durchschnittsbürger,

der keine Million investieren

kann? Welche Produkte bringen

denn noch überdurchschnittlich

Geld, nachdem sich viele

Sachwertprodukte der Niedrigzinsphase

angepasst haben

und nach Steuer und Inflation

nur noch wenig Gewinn abwerfen?

Diese Fragen trieben Bernd Nobis

um. Nach 28 Jahren in der Finanzbranche,

in denen er auf der einen Seite Endkunden

mit den jeweiligen Finanzprodukten

und auf der anderen Seite Finanzdienstleister

mit Sachwert-Investment-Produkten

betreut, fand er heraus, dass Automaten

mehr denn je eine sichere Investition sind,

so sie richtig betrieben werden. Fast alle

großen Automatenunternehmer sind zuerst

klein eingestiegen und - Stück für

Stück Knabberglück - zu Wohlstand gekommen.

Also machte er sich selbst für

seine Kunden und seine Geschäftspartner

zu neuen Ufern auf und stieg in den Handel

mit Automaten ein.

Das „Was“ und „Wie“

muss stimmen

Dabei war ihm wichtig, dass

die Käufer seiner Automaten,

die ja oft fachfremd

in diesem Bereich sind,

von sämtlichen Service-,

Betriebs- und Wartungsarbeiten

sowie ganz besonders

der Standortsuche

und -aquise befreit bleiben.

Denn der beste Automat

mit dem tollsten Produkt

kann keinen Gewinn erwirtschaften,

wenn er in einer

kaum frequentierten Hinterhoflage

steht.

Es sollte auch kein schon

Automaten-Einkommen: Kleiner

Einstiegsbetrag, ständiges, solides,

monatliches Einkommen.

großflächig in Deutschland etabliertes

Format wie Kaffee-, Spiel- oder Zigarrettenautomaten

sein, sondern eine echte

Innovation. Als er nach intensiver Suche

auf die völlig neuartigen Popcorn-Automaten

der Firma Popppy GmbH stieß,

wusste er, er hatte für seine Kunden Gold

in Tüten gefunden.

Einkommen Tüte für Tüte

Was wäre Kino ohne Popcorn? Der Duft

nach frisch geröstetem Mais und Karamell,

der in warmen, einladenden Wogen

durch die Flure schwebt, sorgt für spontanes

Lächeln und Vorfreude auf entspannte

Stunden. Schon allein davon zu lesen

lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen,

nicht wahr?

Auf diesen Effekt setzt Bernd Nobis bei

diesem ersten Angebot seines Automatenvertriebs.

100 Popppy-Popcorn-

Automaten stehen bisher in Österreich

Einkommensbeispiele aus dem Betrieb eines Automaten

und der Schweiz. Nun hat Popppy in Bernd

Nobis den Vertriebspartner gefunden, der

die Apparate in Deutschland großflächig

heimisch machen will.

Solide Absatzzahlen

Derzeit stehen erst 35 der Süßwaren-Automaten

in Köln, Karlsruhe, Stuttgart, Geislingen,

Berlin, Raum Bodensee in Friedrichshafen,

Überlingen und Konstanz.

Für Deutschland sind mittelfristig 5.000

Automaten an A-Standorten geplant. (A-

Standort: mindestens 20 Tüten am Tag +

X). Wenn über eine längere Zeit weniger

als 20 Tüten an einem Standort verkauft

werden, wird der Standort kostenfrei für

den Besitzer gewechselt.

Welche Standorte kommen in Frage?

Popcorn findet überall seine Liebhaber.

Standorte können in Gebäuden oder in

deren nächster Nähe sein. Dabei sind fast

keine Grenzen gesetzt. Bäder, Bistros,

Hotels, Sportstätten, Spielotheken, Zoos,

Freizeitparks, Kinos, Festivals, Märkte, Einkaufszentren,

Baumärkte, Einkaufspassagen,

Tankstellen, Messen, Bahnhöfe,

Campingplätze, Universitäten und an allen

weiteren Orten mit viel

Publikumsverkehr ist eine

Aufstellung möglich.

Ein Standortbetreiber stellt

einen Quadratmeter Fläche

zur Verfügung und ist im

Gegenzug auch am Umsatz

beteiligt. Es liegt also sehr in

seinem Interesse, dass der

Automat buchstäblich im

besten Licht steht.

Bei den Rheinfällen in

Schaffhausen (Schweiz) stehen

6 Automaten, die derzeit

ca. 70 Tüten/Tag pro

Automat produzieren. Ein

Automat an einem sehr guten

Standort innerhalb des

Bilder: Nobis, Popppy, depositphotos/Nikodash

32

SACHWERT MAGAZIN 4/2017


Anzeige Investment

Popcorn ist in aller Munde

Ein Produkt wie Popcorn hat nur einmal eine Chance, die Zunge der Verbraucher

zu überzeugen. Deshalb setzt Popppy auf patentierten Premium-Mais, der

ein ständig gleich hochwertiges Röstverhalten und aufpoppen sicherstellt. Die

fettfreie Röstung erzeugt einen kalorienarmen Snack, was besonders für körperbewusste

Naschkatzen ein hohes Gewicht bei der Kaufentscheidung hat.

Areals der Wasserfälle verkauft

über 100 Tüten/Tag,

ein weniger guter verkauft

ca. 30 Tüten/Tag. Die in

Deutschland aufgestellten

Automaten werden derzeit

zwischen 20 und, in

der Spitze, 70-mal täglich

frequentiert. Die besten

Ergebnisse erzielen dabei

Standorte in Zoos und Einkaufszentren.

Was dies in

Umsatz für den Geräteeigner

bedeutet, zeigt die Tabelle

links. Demgegenüber

steht ein Anschaffungspreis

von 6400 Euro pro Gerät.

Geht man also von einem

mindest erwartbaren Durchschnitt

von 20 Snackportionen

täglich aus, bedeutet

das Einnahmen von 360 €

pro Monat, womit sich der

Anschaffungspreis nach 18

Monaten amortisiert.

Der Service muss stimmen

Doch gute Technik und

hochwertige Zutaten müssen

durch zuverlässigen

Service ergänzt werden um

lange gute Verkaufszahlen

zu liefern. Dies lässt sich

sicherstellen, indem der Eigentümer

zusätzlich zum

Kaufvertrag einen Dienstleistungsvertrag

mit der

Firma VendingJet GmbH

abschließt. Die VendingJet

GmbH ist auf eigene Rechnung für den Betrieb

der Popcornautomaten verantwortlich.

Die VendingJet GmbH übernimmt

die Aufstellung, inklusive der Betreuung

und des Betriebes der von dem Investor

gekauften POPPPY-Popcornautomaten.

Der regionale Betreuer vor Ort ist ebenfalls

am Umsatz beteiligt,

dementsprechend sein

Interesse, die Maschine

in 1a-Zustand zu halten.

Die Service-Aufgaben

des Betreuers umfassen

allgemein: Auffüllung

der Rohstoffe und Tüten,

Reinigungsarbeiten am

Gerät alle 2 bis 4 Tage

sowie die Leerung der

Geldkassette. Zusätzlich

gibt es einen 24-Stunden

Reparaturdienst, der von

technischen Fachkräften

übernommen wird.

Außerdem übernimmt die

Firma die Standortaquise,

sowie den Auf- und Abbau

und Transport, sodass

sich der Eigner um nichts

zu kümmern braucht, als

sich über die monatliche

Überweisung seines Automateneinkommens

auf

sein Konto zu freuen.

Wo liegt das Risiko bei

diesem Geschäft?

Trotz einer professionellen

Standortauswahl kann es

einmal vorkommen, dass

ein Automat nicht gut

läuft und weniger als 20

Portionen täglich umgesetzt

werden. In diesem

Fall wird der Apparat an

einen besseren Standort

umgestellt und zwar kostenfrei

für den Eigentümer.

Eine weitere Absicherung, die wir allen Käufern

anbieten können, und die auf mehrfachen

Wunsch von Automateneigentümern

angeboten wird, ist eine Automaten-Poolbeteiligung.

Durch die Poolregelung findet

ein Umsatzausgleich zwischen den Automaten

statt, die nur die Mindestmenge

von 20 Tüten/Tag an den Mann bringen

und denen, die beispielsweise 50 bis 80

Tüten täglich produzieren. Bisher haben

alle Käufer die Poolabrechnung gewählt,

weil ihnen die monatliche Einnahmesicherheit

wichtiger war, als ein eventuell

größerer Betrag aus Einzelstandorten. Des

Weiteren werden

durch diese Poolvariante

die eventuell

entstehenden

Reparaturkosten

nach Ablauf der

zweijährigen Gewährleistungszeit

zwischen allen Eigentümern

der sich

in diesem Pool befindlichen

Popppy-

One-Popcornauto-

Ihr Automat. Ihr Einkommen.

Bernd Nobis,

Inhaber von

Bernd Nobis

Automaten-

Einkommen

maten aufgeteilt.

Damit hat Nobis ein rundum Sorglos- Paket

geschaffen, damit der Eigner den Kopf frei

hat für andere Dinge – zum Beispiel mal

wieder in Ruhe eine Tüte Popcorn zu genießen.

Weitere Informationen zu den Popcornmaschinen

und zukünftig auch anderen

Automaten erhalten Sie bei:

Bernd Nobis Automaten-Einkommen

Basler Straße 115, 79115 Freiburg

Telefon 07 61-4 78 73-83, Fax -10

b.nobis@automaten-einkommen.de

www.automaten-einkommen.de

SACHWERT MAGAZIN 4/2017 33


Sachwert Magazin 1/2018

Ab 21. Dezember 2017 ist die neue Ausgabe des Sachwert Magazins

bei Ihrem Zeitschriftenhändler oder im Online-Kiosk erhältlich.

DAX und Dow Jones: Kursziel

50.000 Punkte!

Börsen-Guru Heiko Thieme spricht im Interview mit

Chefredakteur Thomas Schwarzer über die derzeitige

Entwicklung und gibt einen Ausblick auf 2018

Bilder: Thieme, Depositphotos/ korovin

Aktien zählen neben Edelmetallen und

Immobilien zu den beliebtesten Sachwerten.

Wer sein Geld in den vergangenen

Jahren am Aktienmarkt investiert

hat, konnte eine hohe Rendite einfahren.

Befeuert von der Geldpolitik der Notenbanken

ging es an den Weltbörse steil

nach oben. Nach der jahrelangen Hausse

fragen sich viele Anleger mittlerweile ob

der Boom auch in 2018 anhält. Wir haben

uns deshalb mit dem Fondsmanager und

Börsen-Guru Heiko Thieme unterhalten.

Herr Thieme, Deutschland hat große

politische Probleme. Die Regierungsbildung

und die Sondierungsgespräche

sind im November geplatzt.

Wie beurteilen Sie das Politchaos in

Berlin?

Wenn Neuwahlen kommen, dann frühestens

im Frühjahr. Bis dahin haben wir

eine Limbo-Situation. Also einen Schwebezustand

und eine stagnierende politische

Entwicklung. Sicherlich ist das

nicht unbedingt positiv. Dennoch sagt

uns die Börse, dass uns das vorerst nicht

stören sollte. Denn das wirtschaftliche

Umfeld ist weiterhin sehr gut. Und damit

hat die Börse natürlich recht. Wir haben

in Deutschland ein Wachstum mit einer

Zwei vor dem Komma. Und sind von der

Drei gar nicht so weit entfernt. Das ist ein

Wachstum, welches wir seit Jahren nicht

mehr gesehen haben. Auch die restlichen

EU-Länder, mit wenigen Ausnahmen, sind

eigentlich mit einem guten Wachstum unterwegs.

Dazu kommt, dass die Inflation

rund um den Globus derzeit kein Faktor

ist. Etwas, was wir in den letzten Jahrzehnten

ganz selten hatten. Und die restliche

Welt wächst ebenfalls. Mit Amerika

als größte Nation mit einer Wachstumsrate

von drei Prozent. China hat weiterhin

ein Wachstum von sechs bis sieben Prozent.

Ähnliche Zahlen sehen wir auch in

Indien und Indonesien. Auch Afrika steht

beachtlich dar. Ein Problem bleibt aber

natürlich die Geopolitik und der Fanatismus...

Das ganze Interview von Heiko Thieme

lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.

Gold und Silber in der Hand

So bauen Sie sich Ihr physisches Edelmetalldepot

auf

Wer sein Geld vor staatlichen Zugriffen,

Geldentwertung, politischen Risiken oder

sogar einer Währungsreform schützen

will, sollte sich zwingend ein Depot aus

physischen Edelmetallen aufbauen. Damit

das Edelmetalldepot auch noch erfolgreich

wird, sollte einiges beachtet werden.

So stellen sich einige grundsätzliche

Fragen: Gold oder Silber? Barren oder

Münzen? Und wie sollten die einzelnen

Metalle untereinander am sinnvollsten

gewichtet werden? Wir haben die wichtigsten

Punkte für Sie zusammengefasst

und geben klare Antworten.

Wie viel Kapital benötige ich für mein

Edelmetalldepot?

Schon mit relativ kleinen Beträgen lässt

sich ein Edelmetalldepot erstellen. Kleine

Silberbarren und Silbermünzen gibt es

bereits für unter 30 €. Der kleinste Goldbarren

kostet weniger als 50 €. Beachten

sollte Sie allerdings, dass bei ganz kleinen

Stückelungen der Preis deutlich über dem

tatsächlichen Wert des Edelmetalls liegt

und die Spanne für den An- und Verkauf

extrem groß ist. Das bedeutet, dass der

Preis extrem steigen muss, bevor ich bei

einem Verkauf auch tatsächlich einen

Gewinn erziele. Als Beispiel: Der Händler

stellt für 1g Gold eine Spanne von 35 zu

45 €. Wer kaufen möchte, zahlt 45 €. Wer

verkaufen möchte, bekommt 35 €. Kaufen

Sie also...

Mehr Tipps für Ihr Edelmetalldepot

gibt es in der aktuellen Ausgabe.


2.000 Prozent

Investment

Strategische

Metalle . . .

Rendite mit Lego

Außergewöhnliche Sachanlage schlägt

spielerisch Aktien und Edelmetalle

Gallium

In unsicheren Zeiten wie diesen, suchen

immer mehr Menschen nach alternativen

Anlagemöglichkeiten um das Ersparte zu

schützen. Vor staatlichen Zugriffen und

Repressionen. Sowie vor Inflation und

Geldentwertung. Die meisten investieren

ihr Geld dabei in die altbekannten Klassiker,

wie Gold, Immobilien und Aktien.

Viel einfacher und spielerischer geht es

mit Lego. Die außergewöhnliche Sachanlage

macht nicht nur Freude, sondern

kann auch ein idealer Wertspeicher und

ein besseres Investment als viele klassische

Anlagen sein.

Wer vor fünf Jahren in den DAX investiert

hat, konnte bis jetzt eine Durchschnitt

rendite von gut vier Prozent einfahren.

Etwas besser lief es für Anleger, die auf

den Dow Jones gesetzt haben. Wer sein

Geld allerdings in 2012 in Gold gesteckt

hat, sitzt auf Verlusten von bis zu 20 Prozent.

Ganz anders die Entwicklung bei

vielen Lego-Sets. Die Preise für zahlreiche

Sammlerobjekte im Originalzustand sind

seit der Jahrtausendwende pro Jahr um

12 Prozent im Wert gestiegen.

Einige Sets, die bei der Einführung teilweise

unter 150 Euro gekostet haben, sind

mittlerweile mehr als 1.000 Euro wert.

Die wertvollsten Objekte kommen aus der

Star-Wars Serie oder sind Einzelstücke wie

das Taj Mahal oder der Pariser Eiffelturm.

Das teuerste Set ist der „Ultimate Collector‘s

Millennium Falcon“. Der ursprün

liche Ladenpreis lag 2007 bei umgerechnet

knapp 400 Euro. In den USA werden

dafür bis zu 6.000 Dollar gezahlt. In

Deutschland werden 5.000 Euro aufgeru-

fen. Wer also vor zehn Jahren das Set mit

über 5.000 Einzelteilen gekauft hat, konnte

sein Geld ordentlich vermehren. Eine

beeindruckende Rendite wurde bislang

auch bei einem Hotel erzielt. Das „Cafe

Corner“ wurde 2007 für etwas über 100

Euro verkauft. Wer heutzutage ein Originalset

erwerben möchte, muss dafür zwischen

1.300 Euro und 3.500 Euro auf den

Tisch legen. Die größten Preissprünge gibt

es, sobald die Serien und Sammlerobjekte

nicht mehr produziert werden. Und die

Anzahl stark begrenzt ist. So wurde die Figur

„Mr. Gold“ nur 5.000-mal hergestellt.

Auch vom Millennium Falcon wurden nur

5.000 Stück produziert.

Wer sein Erspartes in Lego investieren und

eine hohe Rendite erzielen möchte, sollte

Folgendes beachten: Sets, die nur für ei

nen kurzen Zeitraum hergestellt werden,

eignen sich besonders gut als Anlageo

jekt. Das Set sollte nach 1999 produziert

worden sein. Kartons, Einzelzeile und Anleitungen

sollten in einem exzellenten Zustand

sein. Kartons sollten vertikal, sowie

trocken und dunkel gelagert werden. Einzelne

Mini Figuren haben ebenfalls das

Potenzial im Preis deutlich zu steigen.

Wer als Erwachsener heutzutage Lego

sammelt, ist also nicht unbedingt ein

Nerd. Sondern vielleicht einfach nur ein

cleverer Anleger. Wer sein Erspartes breit

streut und eine diversifizierte Anlagestr

ategie verfolgt, sollte sich auch mit dem

Thema Lego beschäftigen. Allerdings

nicht als kurzfristiges Spekulationsobjekt,

sondern als Langfristanlage die auch vererbt

werden kann.

Germanium

Hafnium

. . . sind das Öl

der Zukunft.

Was können wir für Sie tun?

• Die EMH AG ist eines der führenden

Unternehmen Europas wenn es um die

Themen Edelmetalle, Technologiemetalle

und Seltene Erden geht.

• Wir sind weltweit vernetzt.

• Ob Groß- oder Kleininvestor,

ob Raten, Einmalkäufe oder Einzelinvestments

– wir finden eine optimale

Lösung für Ihren Bedarf.

• Inklusive Lagerung in unserem

deutschen Zollfreilager

Werden SiE Vertriebspartner!

Bild: Depositphotos/mikdam

EMH Europäische Metallhandels AG

Essanestr. 127 • L I - 9492 Eschen

Tel. +4 23 3 92 18-21• Fax +4 23 3 92 18-22

e-Mail: info@europaeische-metallhandelsag.com

www.emh-ag.com


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Orangenplantagen

in Paraguay

Mit Agrar-Investitionen langfristig passives

Einkommen sichern

tage in Paraguay, im Herzen Süd-Amerikas.

Die Anbau-Bedingungen sind in dem

subtropischen Land geradezu ideal, dazu

erfährt das zwischen den großen Nachbarn

Brasilien und Argentinien gelegene

Paraguay seit Jahren einen sehr ausgeprägten

Wirtschaftsboom. Die Orange ist

die in der gesamten Region gefragteste

Frucht. Neben Supermärkten fragen vor

allem Hotels und natürlich die zahlreichen

Hersteller von Fruchtsäften, Limonaden

oder Süßwaren ganz massiv frische Oran-

Die Bielefelder Firma Agri Terra bietet ihren

Kunden die Möglichkeit, sich durch

eine Beteiligung an lukrativen Agrar-

Projekten in Süd-Amerika langfristig passives

Einkommen zu sichern – ein Angebot,

das in Zeiten von Euro-Angst, dem

Gespenst der Versorgungslücke sowie

anhaltender Niedrigzinsphase von mehr

und mehr Personen in Anspruch genommen

wird.

Der Fokus des Unternehmens liegt dabei

auf einer groß angelegten Orangenplangen

nach. Auch weltweit steigt die Nachfrage

nach der begehrten Zitrusfrucht –

dem gegenüber steht eine durch den

Klimawandel bedingt weltweit fallende

Orangenproduktion. Beste Aussichten für

die Eigentümer einer Plantage.

Sicheres Land im Herzen Südamerikas

Das ländlich geprägte, beschauliche

Paraguay gehört seit jeher zu den stabilsten

Ländern in Latein-Amerika. Sichere

Grundbücher, geringe Kriminalität, eine


Anzeige Investment

Bilder: Depositphotos, somejork, denira, OlafSpeier

stabile Landeswährung, politische Stabilität

sowie vor allem ein starkes, auf der

Agrarwirtschaft basierendes Wirtschaftswachstum

zeichnen das kleine Land aus.

Nicht zuletzt deshalb verzeichnet man

hier ausgesprochen viel Investitionstätigkeit

aus Europa. Insbesondere Deutsche,

aber verstärkt auch Österreicher, Schweizer,

Spanier und Italiener können sich mit

dem sicheren, rentablen Land sehr gut anfreunden.

Investitionen in landwirtschaftlich

dominierte Projekte

sind dabei in der Mehrzahl.

Paraguay ist inzwischen

einer der größten

Exporteure von Soja,

Weizen, Mais, Rindfleisch

und Reis. „Essen

und Trinken müssen die

Leute immer“, so sagt man hier gerne mal

– und erklärt damit die Unabhängigkeit

der paraguayischen Wirtschaft von Börsen

und Finanzmärkten.

Hohe Erträge im lukrativen, sicheren Agrarsektor,

jedoch mit gutem Umweltgewissen generieren –

die Strategie der Agri Terra geht auf.

Grundbesitz und Orangenbäume

Über die Agri Terra in Bielefeld, welche als

vollverantwortlicher Vertragspartner sowie

als Verwalter fungiert, erwerben Kunden

Landparzellen, welche im Grundbuch

auf den Namen des jeweiligen Käufers

eingetragen werden. Grundbesitz, und

insbesondere das Eigentum an wertvollem

Agrarland, war seit jeher eine verlässliche,

konservative Anlageform. Diese klassische

Form der Geldanlage verbindet Agri Terra

jedoch mit der laufenden Ertragskomponente

der Plantagenbewirtschaftung. Aus

riert eine solche Orangenplantage ihren

Eigentümern passives Einkommen. Daher

wird dieses Angebot auch verstärkt zur

Sicherung oder Aufbesserung der Rente

herangezogen.

Hohe Erträge mit bester Umweltverträglichkeit

So hoch die Ertragserwartungen bei einer

Zitrusplantage auch sein mögen, so

umweltverträglich sind

diese auch gleichzeitig.

Über 65.000 Orangenbäume

hat das Team

der Agri Terra bereits in

Paraguay gepflanzt – alleine

darüber freut sich

die Umwelt bereits. Allerdings

werden zur Unterstützung der

Orangenblüte auch verstärkt Bienen auf

und nahe der Plantage angesiedelt, eine

Maßnahme, die auch dem weltweit besorgniserregenden

Bienensterben entgegen

wirkt. Durch modernste Methoden

setzt die Agri Terra-Plantage auf natürliche

Schädlings bekämpfung, vor allem aber auf

Prävention und Abwehr von Schädlingen.

Insektizide werden nur moderat und plangemäß

so wenig wie möglich eingesetzt.

Bereits im Jahr 2016 konnten sich viele

ausländische Besucher von der Naturverträglichkeit

der Orangenplantage in Paraguay

überzeugen. Hohe Erträge im lukrativen,

sicheren Agrarsektor, jedoch mit

gutem Umweltgewissen generieren – die

Strategie der Agri Terra geht auf.

bereits ab 15.200 US-Dollar

LANDEIGENTUM in Paraguay (Südamerika)

& OrangenRENTE

Starke Argumente für Ihr attraktives jährliches Zusatzeinkommen

• Eigentum an Landparzelle

im Grundbuch eingetragen


voraussichtliche jährliche

Auszahlungen von bis zu 4.600 USD

pro Parzelle (ab dem 4. Jahr)

über 22 Jahre hinweg

• Prognostiziert zusätzliche

Schlusszahlung (Holzverkauf)

iHv. 4.000 USD (25. Jahr)

• Nachpflanzgarantie (bis zu 10 %)

• Vertrag nach deutschem Recht,

Deutsche Leitung,

Deutscher Ansprechpartner

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keine Nachschusspflicht


Externe Zertifizierung

durch international

anerkannten Wirtschaftsprüfer

• Eigener Market Place

für Parzellenhandel

…und viele mehr! Informieren Sie sich unter www.Agri-Terra.de / Info@Agri-Terra.de / Telefon 05 21-95 96 23 01


Geldpolitik

US-Wirtschaft wird weiterhin

schöngeredet

Zuallererst sollten Sie in diesem Zusammenhang

wissen, dass die stets bullishen

Wall Street-Analysten Zinserhöhungen

schon immer schöngeredet haben. „Die

Wirtschaft brummt, da kann eine kleine

Zinserhöhung keinen Schaden anrichten.“

So oder ähnlich konnte man es bisher

noch in jedem Zyklus hören – und es

war fast immer falsch. Das prominenteste

Beispiel sind die Zinserhöhungen des Jahres

2006, als die US-Immobilienblase ihren

Zenit erreichte. Damals meldete sich sogar

der damalige Fed-Präsident Ben Bernanke

zu Wort und verkündete ausdrücklich,

dass sich die US-Wirtschaft in einem hervorragenden

Zustand befinde und keine

größeren Probleme zu erwarten seien.

Kurz darauf begann die schwerste Ban-

ken- und Wirtschaftskrise seit den 1930er

Jahren.

Schon aus diesem Grund sollten Sie die

Zinserhöhungen der Fed nicht als unbedeutend

abtun. Tatsache ist: Das Drehen

an der Zinsschraube stellt immer eine

wichtige Veränderung der Rahmenbedingungen

dar, die für die Wirtschaft und die

Finanzmärkte gelten.

Bilder: Depositphotos/ stu99, Vogt: privat

Zinsänderungen zeigen Wirkung

Zinserhöhungen oder Zinssenkungen haben

realwirtschaftliche Auswirkungen.

Das ist schließlich der einzige Grund, warum

die Zentralbanken die Zinsen manipulieren.

Zu behaupten, dass eine Zinserhöhung

hier und heute ausnahmsweise

keinerlei Wirkungen entfalten würde, ist

entweder sehr naiv oder bewusste Augenwischerei,

die gewöhnlich von denselben

Leuten betrieben wird, die jede Zinssenkung

mit Enthusiasmus begrüßen.

Während der großen Krise des Jahres

2008 wurden die Zinsen auf null gesenkt.

Die Wirtschaft blieb aber weiter außerordentlich

schwach. Deshalb wurden die

Zinsen jahrelang auf diesem absurd niedrigen

Niveau gehalten, und es wurden

zusätzlich unkonventionelle

geldpolitische Maßnahmen

riesigen Ausmaßes durchgeführt.

Diese ultra-laxe Politik

mag die Wirtschaft kurzfristig

„angekurbelt“ haben,

wie es heißt. Langfristig hat

sie jedoch erheblichen Schaden

angerichtet.

Der Autor

Claus Vogt ist Finanz analyst und

Autor des Börsenbriefs „Krisensicher

investieren“. Den von ihm

entwickelten Gold-Preisbänder-

Indikator nutzt er für Prognosen

für die Investition vor allem im

Gold- und Edelmetallsektor.


Investment

Kapitalmarktunabhängige Rendite

von + 6,75 Prozent p. a.

Deutscher Wohnungsmarkt bietet stabile Ertragsquelle für Wertpapierdepots

- Einstiegschance für Neuanlagen mit geplantem Folgeprodukt

bestehen zwei Drittel des Portfolios aus

Handelsobjekten mit einer angestrebten

Haltedauer von weniger als zwei Jahren,

bei einem Drittel handelt es sich um Zinshäuser

mit einer angestrebten Haltedauer

von mehr als zwei Jahren. Die Beleihung

durch Bankkredite ist mit nur 20% sehr

gering. Die Anlegergelder bilden als separates

Teilgesellschaftsvermögen ein Sondervermögen,

so dass die Rückzahlung

nicht von der Bonität der Emissionsgesellschaft

abhängig ist.

Neues Investment

in Magdeburg: 55

Mikroapartments

in Campusnähe

Mit der Börseneinführung des German

Real Estate ETI im Sommer 2014 konnten

Anleger mit einem bislang einzigartigen

Investmentprodukt am deutschen Wohnungsmarkt

partizipieren: jährliche Zielrendite

von 5 % bis 7 %, börsentäglich

handelbar, immobilienorientiert, jährliche

Ertragsausschüttung und als Sondervermögen

insolvenzgeschützt. Das German

Real Estate ETI hat seit 18.08.2014 ein Plus

von 22,58 %, bezogen auf den indikativen

Nettoinventarwert, erwirtschafted, was einer

Rendite von + 6,75 % p.a. entspricht.

Über das Produkt wurde mehrfach in verschiedenen

Fachmagazinen und Börsenbriefen

berichtet und von diesen als konservatives

Basisinvestment empfohlen.

Anders als das Gros immobilienorientierter

Anlageprodukte, die Groß-, Gewerbe-

und Spezialimmobilien finanzieren,

generiert das German Real Estate

ETI seinen Wertzuwachs aus marktgängigen

Wohnimmobilien. Dabei fokussiert

sich das Management gerade nicht

auf überteuerte Großstadtlagen wie z.B.

Berlin, Hamburg und München, sondern

präferiert Städte ab 20.000 Einwohnern

in deutschen Metropolregionen. Das Immobilienportfolio,

aus dem die Wertentwicklung

generiert wird, beträgt aktuell

54 Millionen Euro. Schwerpunktregionen

sind Bayern, Berlin/Brandenburg, Sachsen

und Sachsen-Anhalt. Mit dem Erwerb

eines historischen Verwaltungsgebäudes

in Magdeburg in unmittelbarer Nähe

zum Campus, tätigte das Management

Anfang Dezember eine neue Investition.

In den nächsten 18 Monaten sollen hier

55 Mikroapartments entstehen. Derzeit

Drei Jahre German Real Estate ETI (WKN A13 FRL)

Wertentwicklung vom 18.08.2014 bis 30.09.2017*

+ 22,58 %

seit Emission

Da das Wertpapier seit August nicht mehr

gehandelt werden kann, plant der Initiator

zum Jahreswechsel ein neues Anlageprodukt,

welches die erfolgreiche Strategie

weiterführen soll. Dafür hat die Sachwert

Capital Management GmbH eine

andere Emissionsgesellschaft mit neuen

Bank- und Servicepartnern ausgewählt.

Die Anlegergelder sollen auch hier wieder

als Sondervermögen verwaltet werden,

die Einbeziehung in den Börsenhandel

ist vorgesehen. Der Initiator möchte das

in den letzten Jahren aufgebaute Immobilienportfolio

weiterentwickeln und neu

hinzukommende Anleger auch an dieser

exklusiven und bewährten Nischenstrategie

teilhaben lassen. Über die Internetseite

www.german-real-estate-eti.de und

den Newsletter können sich Interessierte

auf dem Laufenden halten.

Weitere Infos unter

www.german-real-estate-eti.de

*Indexierte Wertentwicklung seit Emission auf Basis des indikativen Nettoinventarwerts. Ausschüttungsbeträge

sind in der Wertentwicklung berücksichtigt. Individuelle Faktoren (Ordergebühren,

Depotführungspreis , Steuern etc.) sind nicht berücksichtigt. Stand: 30.09.2017.

Bild: Sachwert Capital Invest

SACHWERT MAGAZIN 1/2018 35

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