_flip_joker_2018-01

ArtMediaVerlag2013

Januar 2018

29. Jahrgang

Das Geheimnis der Stille

Im Gespräch: Jürgen Domian, Autor und Telefon-Talker

INHALT

THEATER ___________________ 4

Musical „Love Life“ am Theater Freiburg

TANZ _____________________ 8

„It is simple, not easy“ im E-Werk

KUNST ____________________ 13

Hölzel und sein Kreis im Augustinermuseum

VISION 2025 _______________ 16

Neuinszenierung des Siegesdenkmals

KULTOUR __________________ 18

15. Mundologia-Festival

NACHHALTIG _______________ 21

50 Jahre Hilfsorganisation „terre de hommes“

HOCHZEIT _________________ 22

Das perfekte Fest

WINTERSPORT ______________ 25

Ein Hauch von Alaska

MUSIK _____________________ 29

El Flecha Negra im Jazzhaus

VERANSTALTUNGEN ________ 36

19. Freiburger Grenzenlos-Festival

Über 20 Jahre lang redete

er im Radio mit

Menschen über ihre

intimsten Geheimnisse.

Nun geht der Telefon-

Talker Jürgen Domian,

59, auf eine ungewöhnliche

Lesereise. Im Mittelpunkt

steht der neue

Roman „Dämonen“, der

sich um Domians Lebensthemen

Stille und

Tod dreht. Die Zuhörer

sollen auch Gelegenheit

bekommen, mit ihm zu

reden – über persönliche

Krisen, schwere

Sünden oder die Abgründe

der menschlichen

Seele. Olaf Neumann

tat es schon jetzt.

Ein Gespräch über Lebensbewältigung

und

das größte Geheimnis

unserer Existenz.

Foto: Annika Fußwinkel

Kultur Joker: Was ist das

Wichtigste im Umgang mit

den eigenen Dämonen?

Domian: Sie zunächst

klar zu sehen. Dann muss

man ihnen entgegentreten

– und eben kämpfen. Und

selbst dann, wenn eine

Schlacht zehn Mal verloren

gegangen ist, muss

man sich aufraffen für

den elften Kampf. Überall

lauert die Versuchung,

Verführung, Verblendung.

Aber jeder Tag ist ein

kleines neues Leben. Das

ist tröstlich. Man kann immer

wieder neu beginnen.

Kultur Joker: Sind in das

Buch auch Erfahrungen

aus Ihrer Talk-Zeit mit

eingeflossen? Welche genau?

Domian: Mit Sicherheit,

ja! Im Detail kann ich es

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Kultur Joker: Sie haben sich

Zeit Ihres Lebens mit den Dämonen

anderer auseinandergesetzt.

Kommen in Ihrem Buch

jetzt die eigenen Dämonen zum

Vorschein?

Jürgen Domian: Ich habe

mich auch Zeit meines Lebens

mit meinen eigenen Dämonen

beschäftigt. In das Buch fließen

die eigenen Erfahrungen ebenso

ein, wie die vielen Berichte

meiner Gesprächspartner aus

der Sendung Domian.

Kultur Joker: Kann man seinen

Dämonen überhaupt entfliehen,

indem man wie Ihr

Held die Zivilisation verlässt?

Domian: Nein, entfliehen

kann man den Dämonen dort

eben nicht. Im Gegenteil:

Erst in der Stille und Abgeschiedenheit

kann man sich

ihnen wirklich stellen und den

Kampf aufnehmen. Das Bild

des Dämonenkampfes in der

Stille ist uralt. Jesus geht in die

Wüste und Satan versucht ihn

zu verführen.

Kultur Joker: Was bedeutet

Stille für Sie? Machen Sie noch

Schweige-Retreats?

Domian: Ja, ich gehe jedes

Jahr nach Nordskandinavien,

in die Einsamkeit, in die Stille.

Wir leben in einer furchtbar

lauten Zeit. Davor fliehe ich.

Die Stille ist der Schlüssel zu

allen Geheimnissen.

Kultur Joker: Ihr Protagonist

will sich in Lappland nackt

in den Schnee legen und sterben.

Welche Gründe hat er für

seinen Todeswunsch, wenn er

nicht depressiv ist?

Domian: Er ist des Lebens

satt. Ihn reizt und interessiert

gar nichts mehr. „Ich habe ausgelebt“,

könnte er sagen. Dabei

ist er mit sich im Reinen. Er

stellt sich die Frage: Muss man

leben, nur weil man lebt? Und

verneint diese Frage.

Kultur Joker: Wovon soll ihn

der Tod befreien?

Domian: Von der Langeweile,

von der ewigen Wiederholung

der Lebensabläufe, vom, wie er

es sieht, sinnlosen Streben und

sich Bemühen. Er will frei sein

von der Last des Lebens.

Kultur Joker: Halten Sie mit

dem Schreiben Ihre eigenen

Dämonen in Schach?

Domian: Schreiben ist immer

auch ein Versuch der Lebensbewältigung.

Man formuliert

Dinge aus und befreit sich so

von ihnen. Das kennt jeder Tagebuchschreiber.

Nur schaffe

ich es nicht allein mit Schreiben,

meine Dämonen zu bändigen.

Dazu gehören noch andere

Anstrengungen.

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Konzerte, Lesungen, Vorträge

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Freiburg im Breisgau, Basel und

Umgebung. Sie können die Ver

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bzw. Zeitraum, Veranstaltungsort

und Rubriken filtern oder die

Freitextsuche benutzen oder Ihre

Veranstaltungen selbst eintragen

gar nicht so sagen. Ich wurde

immer wieder mit den grundlegenden

Fragen des Lebens in

meiner Sendung konfrontiert.

Und viele Anrufer haben mir

bewegende Geschichten erzählt,

wie sie zu einem stim-

Fortsetzung des

Interviews auf

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„Romeo und Julia“ / Oper: 30. - 12.30 Uhr.

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„Francesca da Rimini“ / Oper: 6./8. - 20 Uhr.


THEATER KULTUR JOKER 3

Da liegt er wie ein gefallener

Engel in Ripp-Unterwäsche

und Socken mitten auf dem

roten Teppich einer zweitklassigen

Showbühne im Theater

der Immoralisten. Gleich

zweimal schmückt sein riesengroßes

Porträt im Retrostil

die Wand, dazwischen blinkt

ein Leuchtschild mit den Worten

„Go“, die Pfeile weisen in

entgegengesetzte Richtungen.

Ein originelles Setting für die

Geschichte von Kafkas Josef

K., zumal rechts und links der

Bühne zwei lange Schminktische

mit Hüten und Perücken

stehen, aus dem Off dudelt ein

gutgelaunter Jingel (Bühne:

Manuel Kreitmeier).

Dann wacht der halbnackte

Mann mit genüsslichem Geräkel

auf und kräht „Frühstück!“

wie ein verwöhnter Prinz. Doch

statt seiner Vermieterin stehen

da plötzlich zwei Typen mit langen

Trenchcoats und Clownsnasen

im Zimmer und gackern:

„Herr Josef K.? Sie sind verhaftet!“.

Vielleicht ist ja alles nur ein

schlechter Geburtstagsscherz,

da aber hat sich der Prokurist

in all seiner Obrigkeitshörigkeit

schon längst in wilde Paranoia

Jede Menge Abgründiges

Franz Kafkas „Der Prozess“ im Theater der Immoralisten

Jochen Kruß als Josef K.

verstiegen und macht sich zum

Spielball eines Systems, ohne

dessen Regeln und Sinn auch

nur in Ansätzen kapieren zu

wollen. Jedenfalls zeigt er jetzt

zittrig seinen Bibliotheksausweis:

Wessen er sich schuldig

gemacht hat und wer diese zwei

Spaßvögel überhaupt sind – alles

Nebensache.

Franz Kafkas unvollendeter

und postum erschienener

Roman „Der Prozess“ wird

zum einen als Kritik an einer

undurchschaubaren, willkürlichen

und auch faschistoiden

Bürokratie gelesen, zum anderen

zeigt er eine Odyssee durch

das Dickicht von Unmündigkeit

und Bewusstwerdung. Florian

Wetter legt in seiner Adaption

noch einen drauf, in dem er die

kafkaeske Absurdität in Anlehnung

an den amerikanischen

Spielfilm „Truman Show“ zur

schrillen Farce überzeichnet:

Alle haben hier Spaß, alles

dreht sich um Josef K., doch

der hat so gar kein Talent zum

Helden. Jochen Kruß spielt

ihn als echten Jammerlappen:

Devot und erstarrt in vorauseilendem

Gehorsam, nur selten

sinnlos aufbrausend. Einer,

der nach oben buckelt und

nach unten tritt. Ein Wurm

und Stinkstiefel gleichermaßen,

was sich nicht nur an

seinen schrägen Frauenbegegnungen

zeigt.

Um ihn herum wirbelt ein

schriller Mummenschanz:

Sein Richter (Florian Wetter)

liest Pornohefte und schwingt

auf einem Dachboden unmotiviert

den quietschbunten Plastikhammer,

während die Beisitzer

gerade ein Match im Fernsehen

gucken. Die Frauen (Chris

Meiser, Gabriele Rissler/Verena

Huber) sind lasziv-berechnende

Aliens, seine vermeintlichen

Helfer wie der Maler Titorelli

(Sebastian Ridder), sein Onkel

(Antonio Denscheilmann) oder

Prozess-Leidensgenosse Block

(Uli Winterhager) schlichtweg

durchgeknallt oder ebenso paranoid

wie er. Alle wollen sich

an ihm bereichern, alle schubsen

ihn herum. Sogar sein PC-

Passwort ist plötzlich ungültig.

Allein das Mädchen mit dem

Apfel (Aileen Rohde) bietet Antworten

– aber da ist es für Josef

K. schon zu spät. Ein apokalyptischer

Albtraum.

Regisseur Manuel Kreitmeier

lässt die Geschichte in schnell

geschnittenen, bizarren Szenen

mit wenigen Umbauten schnurren,

es gibt sehr Komisches

und jede Menge Abgründiges,

dazwischen immer wieder den

Jingel. Aber auch Längen, zu

wenig fügen sich die Episoden

in das Konzept einer Show, die

bleibt Staffage. Kurz vor seiner

Hinrichtung zahlt der völlig

verzweifelte und schicksalsergebene

Josef K. noch seine eigenen

Entsorgungsgebühren – zusammen

mit dem Lampenschirm aus

Menschenhaut beim Advokaten

Hund ein Gruselszenario, das

man kennt.

Weitere Aufführungen im Januar

und Februar im Theater

der Immoralisten in Freiburg.

Termine und Karten: www.immoralisten.de

Marion Klötzer

Ein Ikea-Besuch kann einem

schon ganz schön zusetzen.

Diese ausgestellte Heimeligkeit,

diese Harmonie. Kein

Wunder eigentlich, dass er sie

in der Schlange bei Ikea fragt,

ob nicht bald Kinder anständen.

Soviel Nestbauen steckt an. Kein

Wunder aber auch, dass sie bei

dieser Frage etwas überfordert

reagiert. Ganz so privat ist es

dann in Schwedens Einkaufshaus

doch nicht.

Diese ersten Minuten von

Bastian Kabuths Inszenierung

zeigen bereits, dass Duncan

Macmillans Stück „Atmen“

seinen Titel durchaus auch von

der Schnappatmung hat, in die

jemand geraten kann, der sich

in eher existentielle Bereiche

des Lebens katapultiert fühlt.

Doch das stetige, lebensermöglichende

Atmen steckt natürlich

auch im Titel des Zweipersonenstücks,

das eine Übernahme aus

Peter Carps Oberhausener Zeit

ist. In Freiburg ist Kabuths gut

100-minütige Inszenierung nun

in der Kammerbühne mit Laura

Angelina Palacios und Moritz

Peschke zu sehen.

„Atmen“, mit dem Duncan

Macmillan 2013 bei den Off

West End Awards den Preis für

Kammerspiel im White Cube

Am Theater Freiburg ist Duncan Macmillans Zweipersonenstück „Atmen“ zu sehen

das beste neue Stück erhielt, ist

ein Drama über die wichtigen

Dinge im Leben: was Liebende

zusammenhält, was es heißt ein

Kind in die Welt zu setzen, erwachsen

zu sein, älter zu werden

und die, die man liebt, zu

verlieren. Das ist der Lauf des

Lebens. Einfacher und schwerwiegender

geht es kaum. Und

doch dauert es 45 Minuten bis

sie schwanger wird – es wird

eine Fehlgeburt sein – und noch

einmal weitere 45 Minuten bis

die beiden dann wirklich Eltern

werden. Alles andere und das

mag durchaus der realen Zeiterfahrung

des Älterwerdens

entsprechen, geht dann rasend

schnell. Doch bis dahin entfaltet

sich das Bionadebürgertum

in schönster Blüte.

Laura Angelina Palacios und

Moritz Peschke wirken im leeren

White Cube der Kammerbühne

geradezu exemplarisch, sowohl

in ihrer Nettigkeit als auch was

ihre Neurosen angeht. Da macht

sie sich darüber Gedanken, wie

die Menge an Windeln CO2mäßig

durch das Anpflanzen von

Bäumen ausgeglichen werden

kann und er überlegt sich, dass

er Harfenunterricht für das ungeborene

Kind dann doch nicht

BIO

so sexy fände oder dass die

Welt auch nicht dadurch gerettet

wird, wenn gute Menschen

wie sie keine Kinder haben, Unterschichtsfamilien

aber schon.

Ganz umgeht das Stück dann

aber nicht die Geschlechterklischees,

da wirkt sie hysterisch

– der helle Strickmantel wirkt

wie eine Abwehr gegen die Welt

(Kostüme: Ines Koehler) und er

passiv. Gegen Ende jedoch, als

die Ereignisse zunehmend Fahrt

aufnehmen, kommt das Stück

mehr und mehr zur Ruhe und

erweist sich als sehenswertes

Schauspielertheater.

Weitere Vorstellungen: 14. Januar,

Kammerbühne des Theater

Freiburg.

Annette Hoffmann

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4 KULTUR JOKER THEATER

Vier Frankensteins mit geschmeidigen Hüften

Regisseur Joan Anton Rechi macht die deutsche Erstaufführung von Kurt Weills Musical „Love Life“ am

Freiburger Theater zu einer Hommage an Hollywood

Ein geschiedenes Ehepaar hat

blickt auf sein Leben zurück.

Kurt Weills 1948 am Broadway

uraufgeführtes Musical „Love

Life“ beginnt mit dem Ende. Die

Frau ist zersägt, der Gatte hängt

in der Luft. In einer Zaubershow

erinnern sich die beiden an ihre

glücklichen Zeiten, als sie 1791

in der Kleinstadt Mayville einen

Laden hatten und die beiden

Kinder kamen. Die Industrialisierung

bricht ein in ihr beschauliches

Leben, der Mann muss in

der Fremde arbeiten, die Frau

wünscht sich vergeblich ein drittes

Kind und engagiert sich in

der Frauenbewegung. Am Ende

sind sie einsam und entfremdet

Das Freiburger Theater hat nun

das so gut wie unbekannte Werk

Kurt Weills als deutsche Erstaufführung

auf die Bühne gebracht.

Es wurde ein unterhaltsamer

Abend mit schönen Tänzchen

(Choreographie: Emma-Louise

Jordan, Graham Smith), süffiger

Musik und witzigen Texten. Die

deutsche Übersetzung besorgte

Chefdramaturg Rüdiger Bering,

der Teile von „Love Life“ bereits

zum 100. Geburtstag von

So abgetrieben wie eine Eisscholle,

so beständig wie Marmor:

es ist etwas Besondere um

die splendid isolation des Paares

in August Strindbergs „Totentanz“.

Sammy van den Heuvel

hat für die Inszenierung der

niederländischen Nachwuchsregisseurin

Liliane Brakema im

Kleinen Haus ein Podest aus

hellen Quadersteinen gebaut, auf

Kurt Weill im Jahr 2000 mit

Studenten der Universität der

Künste Berlin aufführen ließ.

Kurt Weill und sein Librettist

Alan Jay Lerner legten das

Stück als Vaudeville an – der

speziellen US-amerikanischen

Varieté-Form, die Künstler

wie die Marx Brothers herausbrachte,

bevor das Radio und

der Film das Vaudeville in den

1930er-Jahren ablösten. In seiner

Inszenierung verbindet Regisseur

Joan Anton Rechi beide

Bereiche. Die Drehbühne ist ein

Kinosaal – und auf der Rückseite

ein Vaudeville-Theater (Bühne:

Alfons Flores). Susan und

Samuel Cooper schauen sich

im Kino ihr Leben an. Auch

die Shownummern sind eine

charmante Hommage an Hollywood,

wenn das erste Männeroktett

aus steppenden Charlie

Chaplins besteht oder gleich vier

Frankensteins im Song „Ökonomisch“

mit geschmeidigen Hüften

die Liebe besingen und vor

der Industrialisierung warnen.

Kapitalismuskritik durchzieht

das ganze Stück – nur kommt

sie nicht so bissig daher wie in

Kurt Weills „Aufstieg und Fall

der Stadt Mahagonny“. Auch

musikalisch fehlt „Love Life“

der Stachel. Die von den Streichern

weich gebetteten Balladen

sind an der Kitschgrenze;

die schnellen Nummern haben

zwar Charme und Eleganz, aber

nicht den aufrührerischen, auch

mal dreckigen Sound von Mahagonny.

Die stilistische vielfältige

Musik ist beim Philharmonischen

Orchester Freiburg

unter dem für den erkrankten

James Holmes eingesprungen

Daniel Carter in besten Händen.

Ob beim Madrigal „Ho Billy, O,

die Frühlingslüfte wehen“ (mit

Luis Buñuels und Salvador Dalis

Film „Ein andalusischer Hund“

auf der Leinwand) oder der Polka

„Der Frühling kommt“, ob

kraftvoller Blues mit geschärfter

Brass-Section („Women Club

Die wollen nur spielen

Liliane Brakema inszeniert am Theater Freiburg August Strindbergs „Totentanz“

denen lediglich ein in die Jahre

gekommener Heizkörper steht.

Ein bisschen Wärme kann hier

auch wirklich nicht schaden, die

Stimmung zwischen den Eheleuten,

die kurz vor ihrer Silberne

Hochzeit stehen, ist eisig. Der

Heizkörper ist dann auch das

Einzige, was nicht mehr sein

will als es ist und das niemandem

etwas vormacht.

Birgit Hupfeld, Rebecca Jo Loeb, John Carpenter, Tim Al-

Windawe, Opernchor des Theater Freiburg Foto: Birgit Hupfeld

„Totentanz“ ist die Geschichte

von Edgar und Alice, die

ihre Lebendigkeit aus einem

nicht enden wollenden Ehezwist

ziehen. Ihre Lebensumstände

dürften für das Entstehungsjahr

1901 erschütternd gewesen sein.

Die finanzielle Lage ist klamm,

Bedienstete bleiben nicht lang,

da das Gehalt ausbleibt und

überhaupt niemand auf der abgelegenen

Insel leben will. Der

Hauptmann hat es sich mit allen

Honoratioren des Ortes verdorben,

einziges Kommunikationsmittel

ist der Telegraf, der ein

stetiges, rhythmisches Simmern

von sich gibt. Die Kinder leben

in der Stadt, zwei sind vorzeitig

gestorben.

Alice trauert noch immer ihrer

mehr oder weniger erfolglosen

Karriere als Schauspielerin nach

und Edgar befindet sich längst

auf verlorenem Posten. Und nun

ist er auch noch krank. Das Herz

– wen wundert’s. Mit Alices

Cousin Kurt, der Quarantänemeister

auf der Insel werden soll,

kommt ein Dritter hinzu, der den

Konflikt ordentlich befeuert.

Kurz: hegte jemand Vorurteile

gegenüber dem Weltbild August

Strindbergs, er könnte sie

hier bestätigt finden. Die Lage

ist aussichtslos und Männer und

Frauen nicht dafür geschaffen,

einander glücklich zu machen.

In Liliane Brakemas Freiburger

Inszenierung ist die Körpersprache

dieser drei Figuren stark

stilisiert. Edgar (Victor Calero),

Strindberg dürfte in diese Figur

eigene Züge gelegt haben, ist

trotz des fortgeschrittenen Alters

ein Mann von ausgeprägter Virilität.

Ein Verführer, der andere

für sich einzunehmen weiß. Martin

Hohners Kurt hingegen ist ein

rückgratloser Günstling, der zum

Spielball der Eheleute wird. Sammy

van den Heuvel hat ihn in ein

blousonartiges Hemd gesteckt,

das ihn unter Dauerdruck setzt.

Wie die anderen, trägt auch diese

Figur eine graue Perücke, die sich

wie Mehltau über sie legt. Während

Alice weibliche Posen mimt,

immer wieder sieht man Marieke

Kregel im rotbraunen Hemdblusenkleid

zu Schaftstiefeln mit

ausgestellter Hüfte, auf dem Boden

lagernd oder sich an Kurts

Hals werfend. Obgleich dieses

Paar alterslos zu sein scheint und

so auch als Exempel für Paarbeziehungen

aller Art dient, ist das

schon sehr 19. Jahrhundert. Diese

Blues“) oder schmalzige Ballade

(„Ich erinnere mich gut“) – der

Sound wird im Orchestergraben

auf Hochglanz poliert. „Moderne

Zeiten“, „Casablanca“ , „Vom

Winde verweht“ – auch Rechis

Inszenierung (Kostüme: Mercè

Paloma) hat großes Entertainment-Potential.

Großartig und

berührend: das von Maria Pires

und Graham Smith vertanzte

Leben der beiden Protagonisten.

Ein echter Wurf ist die Produktion

aber nicht; dazu fehlt es ihr

an szenischer Stringenz. David

Arnsperger besticht als Samuel

Cooper mit Bühnenpräsenz

und stimmlicher Souveränität,

Rebecca Jo Loeb (Susan Cooper)

changiert gekonnt zwischen

Opern- und Musicalton, Tim Al-

Windawe ist ein verführerischer

Zauberer. Am Ende erhalten Susan

und Samuel noch eine zweite

Chance. Sie wollen sich nicht

von Illusionen blenden lassen,

sondern sich dem Leben stellen.

Nächste Vorstellungen: 14./

28./31.1., 9./11./16./22.2. Karten:

www.theater.freiburg.de

und Tel. 0761 201 28 53.

Georg Rudiger

Figurenzeichnung hätte durchaus

Brüche vertragen.

Strindbergs „Totentanz“ ist von

problematischem Spannungsverlauf,

liegt der Fokus doch

ausschließlich auf dem Paar

und seinen Manipulationen. Die

Außenwelt oder die Zeitumstände

sind völlig ausgeblendet. In

Brakemas Inszenierung gibt es

dieses Außen lediglich als dunkler

Raum, in den die Darsteller

abtauchen, wenn sie einmal

nicht auf der Szene sind oder

abseits auf der Spielfläche stehen.

Der sich hochschraubende

Geschlechterkampf, am Theater

Freiburg dauert er gut 100 Minuten,

ist nur schwer zu ertragen.

Grundtenor von Brakemas Interpretation

ist ein großes Dennoch.

Edgar und Alice mögen sich in

Hassliebe zugetan sein, aber sie

sind sich zugetan. Diese gleichsam

optimistische Sichtweise ist

schon eine sehr spitzfindige Lesart

und so kommt es immer wieder

zu Reibungen zwischen Gesagtem

und Gemeintem auf der

Bühne. Das lässt den Konflikt zu

einem Sinnbild für verschiedene

Wirklichkeiten werden, hier wird

Theater gespielt.

Weitere Vorstellungen: 5./6.

und 28. Januar im Kleinen

Haus. Annette Hoffmann


THEATER KULTUR JOKER 5

Brillante Koloraturen vor schwarzen Blumen

Rossinis Oper „La Cenerentola“ glänzt am Theater Basel vor allem musikalisch

was die palmengroßen schwarzen

Blumen in der Bühnenmitte

bedeuten (Bühne: Antonella

Bersani). Auch die gesichtslosen,

wulstigen Puppen, die

die Akteure umgeschnallt haben,

bleiben rätselhaft, zumal

sie zur bloßen Dekoration verkommen

(Choreinstudierung:

Michael Clark). Leben haucht

die Regie ihnen nicht ein.

Dass der Prinz Ramiro (Juan

José de León) und sein Kammerdiener

Dandini (Vittorio

Prato) in Basel ein schwules

Pärchen sind, ist auch nicht

mehr als ein Gag. Als sich

Ramiro in Angelina verliebt,

schmeißt sich Dandini vor lauter

Kränkung an Don Magnifico

ran, der mit der plötzlichen

homoerotischen Zuneigung

überfordert ist. Aber die Solisten

machen das Beste aus

der plakativen Personenführung.

Juan José de León ist

ein eleganter, höhensicherer

Tenore di grazia, wie man ihn

in dieser Brillanz selten hört.

Tassos Apostolou hat nicht

nur einen beweglichen, immer

sonoren Bariton, sondern beweist

als verkleideter Prinz und

enttäuschter Liebhaber auch

großes komödiantisches Talent.

Am Ende verstummt das

von Dirigent Daniele Squeo erhitzte,

herrlich durchgeknallte

Geschnatter der Akteure, wenn

Vasilisa Berzhanskaya bei Angelinas

letzter Arie „Nacqui

all‘affano e al pianto...Non piú

mesta“ (Ich wurde geboren in

Leid und Tränen...Nicht mehr

traurig) ihren großen Auftritt

hat. Leichtgängige Koloraturen

treffen auf spektakuläre

Sprünge und wunderbare Legatolinien.

Die nächsten Vorstellungen:

14./17./22.1., 2./11.2., Karten:

www.theater-basel.ch und tel.

0041 61 295 11 33.

Georg Rudiger

Sarah Brady, Anastasia Bickel und Andrew Murphy

©Priska Ketterer

Für Gioachino Rossinis 1817

in Rom uraufgeführte Oper

„La Cenerentola“ verzichtete

Librettist Jacopo Ferretti ganz

bewusst auf die märchenhaften

Elemente, um die Geschichte

von der unterdrückten Stieftochter

direkter, grotesker und

dunkler zu erzählen. Es gibt

also keinen Zauberbaum und

keine Tauben, die beim Auslesen

der Linsen helfen.

Am Theater Basel interessiert

sich der italienische Regisseur

Antonio Latella allerdings

nicht für sozialkritischen Realismus,

sondern macht aus den

Charakteren Karikaturen. Statt

einer Milieustudie oder einem

Sozialdrama erlebt man eine

mal überspitzte, mal rätselhafte

Komödie ohne Tiefgang.

Die Kostüme und Puppen von

Graziella Pepe lassen sich

nicht klar verorten. Wie überhaupt

manches Szenische in der

Schwebe bleibt, was dem musikalisch

herausragenden Abend

aber auch nicht schadet.

Die Basis für diese „Cenerentola“

wird im Orchestergraben

gelegt. Das Sinfonieorchester

Basel entwickelt unter Daniele

Squeo einen durchsichtigen,

eleganten, federnden Rossini-

Klang, der große Sogwirkung

entfaltet. Ein Rädchen greift

ins andere – die rhythmische

Präzision ist bestechend. Auch

die Klangfarben wählt Squeo

Neubau

Reparatur

Restauration

Vermietung

Service

Inhaber: Sebastian Oberlin

Tennenbacher Str. 41a

79106 Freiburg

Telefon 07 61 | 8 60 25

www.andernach-geigenbau.de

mit Bedacht. Heiser klingen die

Streicher, wenn sie zu Beginn

eines großen Orchestercrescendos

nah am Steg spielen, bevor

die Maschine nach und nach

an Fahrt gewinnt. Mechanisch

wirken die lang anlegten Steigerungen

und plötzlichen Beschleunigungen

aber nie – der

Dirigent lässt Orchester und

Solisten an der langen Leine.

Und wenn doch einmal ein

Sänger davoneilt wie Andrew

Murphy als großartig prolliger

Don Magnifico, dann fängt er

ihn mit wenigen deutlichen

Dirigierbewegungen wieder

ein. Überhaupt lässt das Orchester

den vorzüglichen Solisten

Raum zum Atmen. Die Brillanz

des Canto fiorito, des verzierten

Gesangs spiegelt sich

in den Trillern der Piccoloflöte

und den al dente gespielten

Läufen der Streicher. Mit der

russischen Mezzosopranistin

Vasilisa Berzhanskaya hat die

Produktion eine Angelina der

Extraklasse zu bieten. Schon

bei ihrer ersten Kavatina „Una

volta c‘era un Re“ (Es war

einmal ein König) berührt dieses

Aschenputtel in Slip und

Unterhemd mit seinem in der

Tiefe dunkel schimmernden,

in der Höhe schwerelosen Gesang.

Diese Angelina ist kein

Heimchen am Herd, sondern

von Beginn an das emotionale

Zentrum der Oper und die einzige

Figur, die von der Regie

nicht überzeichnet wird.

Die beiden Schwestern Clorinda

(Sarah Brady) und Tisbe

(Anastasia Bickel), beide

Mitglieder im Basler Opernstudio

OperAvenir, verbreiten

mit ihren Turmfrisuren und

wendigen Melodielinien Zickenalarm.

Das Basler Urgestein

Andrew Murphy macht

aus dem Vater Don Magnifico

einen selbstgefälligen Unterschichtentyrann

mit Haudrauf-

Charme und schlechtem Geschmack.

Den Philosophen

Alidoro (Tassos Apostolou)

sieht der Regisseur als autistischen

Spielleiter, der fast die

ganze Zeit auf der Bühne ist,

das Geschehen aus der Distanz

betrachtet und sich vielleicht

wie mancher Zuhörer überlegt,


6 KULTUR JOKER THEATER

Ohne Wut geht gar nichts

Das Theater Zeppelin zeigt in Kooperation mit Vanessa Valk die Bilderbuchgeschichte „Frida und das Wut“

im Freiburger E-Werk

Wer einmal live und hautnah

einen ausgewachsenen Tobsuchtsanfall

erlebt hat, weiß was

heftige Gefühle sind. Gerade

Kinder sind da hemmungslos

– und nicht selten selbst völlig

überfordert, verquicken sich hier

doch Allmachtsgefühle, Rausch,

Kontrollverlust und Zerstörungslust

zu einer erschreckenden Explosion.

Jetzt zeigte das Theater

Zeppelin in Koproduktion mit

Vanessa Valk die Bilderbuchgeschichte

„Frida und das Wut“

für Zuschauer ab vier Jahren

im ausverkauften Freiburger E-

Werk – mit Schau-, Puppen- und

Schattenspiel und jeder Menge

Live-Musik (Text und Regie:

Mia Grau). Uraufgeführt wurde

„Frida und das Wut“ auf dem

Hoheluftschiff in Hamburg mit

Puppenspielerin Vanessa Valk

und Musiker Konrad Wiemann,

beide leben mit ihren Familien

in Freiburg, Valk war einige Jahre

festes Ensemblemitglied am

Stadttheater.

Eine riesige Holzkiste steht

im Kammertheater. Während

Konrad Wiemann mit Schnauzer

und Schiebermütze erst

stoisch am Schlagzeug seine

kabarett

18.

freiburg–

g re n ze nlos–

festival

comedy

chanson 22.Januar—

4. Februar

2017

KOKO & DTK

Entertainment

GmbH

Zeitung liest und dann mit der

elektrischen Gitarre rockige

Akkorde spielt, rappelt es schon

ordentlich im Karton: Die Kiste

bebt und klappert, wenig später

steigen Rauchwolken aus ihrem

Inneren auf (Bühne: Jens Burde).

Und das alles nur, weil Frida

ihr Zimmer aufräumen und

zum Mittagessen kommen soll!

„Blöde Mama, ich hau dich kaputt“

schreit sie, ihr Wut hüpft

dazu wie ein Schattenteufel:

Mit rot-schwarzer Fusselmähne

und Vampirgebiss, zwei Fühler

vorwitzig in die Luft gereckt.

Wenn es ratlos oder traurig ist,

hängen diese Fühler zur Freude

des Publikums nach unten.

Beängstigend sieht dieses Wut

nicht aus, aber wild. Sein lustig

geknurrtes „Nein“ ist radikales

Lieblingswort.

Vanessa Valk führt ihre beiden

Figuren mit Präzision: Frida mit

Zöpfen und beweglichen Gliedmaßen

am Stock, ihr Wut als

Klappmaul-Monster (Puppenbau

– Vanessa Valk, Arne Bustorff).

Noch haben die beiden jede

Menge Spaß, aber dann wird

Frida in ihr Zimmer geschickt

und Mama weiß sich nicht mehr

Die Puppenspielerin Vanessa Valk

Musikalische Kriegsführung

Duo Contour zeigte im Ewerk im Rahmen der Russischen

Kulturtage „Battaglia“

Nein, „Frieden“ werden die

beiden in der zweiteiligen musikalischen

Farce „Battaglia“

nicht schließen. Dazu hätte es

wohl eines dritten Teils bedurft.

Um eine einvernehmliche Lösung

geht es hier auch nicht, sondern

um „Battaglia“ – Schlacht,

Provokation, Streit, Kampf. All

dies brachte das Duo Contour

(Lee F. Ferguson – Percussion,

Stephen Altloff – Trompete)

auf der Basis einer knappen,

aber urkomischen Textvorlage

von Daniil Charms im Rahmen

der Russischen Kulturtage

als musikalisch-theatralische

Performance (Komposition:

Igor Majcen, Soundinstallation:

Astrid und Ephraim Wegner,

Regie: Petra Faißt) auf die

Ewerk-Bühne.

Wie heißt es doch so schön:

Mit Humor wird alles leichter.

Auch das Verständnis. Zumindest

im Stück „Battaglia“, das

all die unsinnigen Duelle dieser

Welt auf Charms grotesken

Wortwechsel herunterbricht.

Kriegstreiber sind zwei vergleichsweise

harmlose Gesellen:

Der trocken-lakonische Andrej

Semjonovitsch und der infantilpenetrante

Mathematiker. Diese

beiden beginnen also eine

zu helfen und singt ein sehr trauriges

Lied: Denn wie kann man

leben mit soviel Trotz und Wut,

wie Freude und Freunde finden,

wenn da nur Krallen und Fäuste

sind? Dann wirft Frida ihren

Dämon aus dem Fenster und in

einen Eimer, fühlt sich plötzlich

ganz leicht und will in Zukunft

nur noch lieb sein. Spinat essen?

Nägel schneiden? Zimmer aufräumen

– kein Problem. Mama

und der Musiker-Papa in den dicken

Puschen freuen sich, doch

nicht lange und Frida bekommt

Bauchweh und schlimme Träume.

Die sieht das Publikum in

einer Guckkastenbühne mit

buntem Schattenspiel: Wie

Fridas Bett auf hohen Wellen

schwankt und schaukelt, wie sie

untergeht im Meer und dort fiesen

Tieren begegnet, wie sie im

Urwald landet und verprügelt

wird. Und plötzlich ist es allen

sonnenklar: Ohne Wut geht gar

nichts, fehlt Selbstbewusstsein,

Kraft und Eigenwille zur Gegenwehr.

Wie sich mit so einem Wut leben

lässt, erzählt Vanessa Falk

in einfachen, aber sehr dynamischen

Szenen. Konrad Wiemann

untermalt mit vielerlei

Instrumenten und einem Soundteppich

voller Atmosphäre, der

mal rockig, mal poetisch ist. Die

Zuschauer sind gebannt dabei,

gibt es doch nicht nur immer

wieder was zu lachen, sondern

auch viele überraschende Regieideen.

Ein aufrichtiges und empathisches

Stück, das Kindern auf

Augenhöhe begegnet und ihre

Erfahrungen ernst nimmt, ohne

ihnen mit zu viel Radau Angst

zu machen. Umgesetzt wird es

mit Raffinesse und Originalität.

„Nein!“ knurrt es danach vielstimmig

im Foyer und auf der

Toilette.

Weitere Aufführungen: 28. Januar,

17.30 Uhr, Kulturzentrum

3Klang, Laufen (www.kulturzentrum3klang.de);

25. Februar,

11 Uhr, Vorderhaus Freiburg

Marion Klötzer

völlig sinnfreie Diskussion, die

sich in einen aberwitzigen Streit

auswächst. Ganz wie im echten

Leben halt.

Mathematiker: „Ich habe eine

Kugel aus meinem Kopf geholt.“

Reaktion des anderen: „Steck

sie zurück.“ „Nein, das werde

ich nicht.“ „Nun gut, dann eben

nicht.“ „Ich lasse es.“ „Ja, lass es

halt.“ „Also habe ich gewonnen.“

„Gut, du hast gewonnen, beruhige

dich.“ „Ich beruhige mich

nicht.“ „Du magst zwar ein Mathematiker

sein, aber, ehrlich,

du bist nicht gerade sehr helle.“

„Ich bin wohl helle und weiß

schrecklich viel.“ „Viel schon,

aber lauter Mist.“ „Nein, kein

Mist.“ „Ich hab’s satt, mich mit

dir herumzustreiten.“ „Nein, du

hast es nicht satt!“

Dies der ganze Text, der in

verschiedenen Variationen mit

getauschten Rollen und Perspektivwechseln

durchgespielt

und hin- und hergeworfen wird.

Irgendwann schießt der Mathematiker

den anderen – der sich

so gar nicht auf ihn einlassen

will – nieder. Der steht aber wieder

auf, denn auch darauf lässt er

sich nicht ein.

In dieser Handlung nach einem

tieferen Sinn zu graben, ist vielleicht

müßig. Das Stück indes

wirkt nachhaltig. Es profitiert

nicht nur von einer Reihe charmanter

Regieeinfälle, sondern

eröffnet vor allem in musikalischer

Hinsicht noch eine ganz

andere Dimension. Analog zu

den Wortwechseln werden auch

instrumental die Strippen gezogen,

der Duellcharakter auf

mehreren Ebenen ausgefochten,

wenn sich Rede- und Antwort in

den konterkarierenden Klangfarben

von Trompete, Schlagzeug

und Xylophon entladen –

Pfeifen, Trommeln, Schnarren,

Scharren, Quietschen, Brummen,

Steppen.

Eine ziemlich plakativ veräußerte

Streitform ist diese musikalische

Kriegsführung zwar,

die aber auch das kindlich-naive

der Textvorlage trefflich erfasst

und ab und an das Theater des

russischen Konstruktivismus

aufscheinen lässt. Und die beiden

Musiker agieren einfach

famos. Sie zelebrieren diese

Musik mit Hochgenuss, bis am

Ende die Bühne dann wirklich

aussieht wie ein Schlachtfeld.

Ist das vielleicht die Botschaft,

dass man aus jeder Schlacht ein

Spiel machen kann?

Friederike Zimmermann

FGF18-Anz-90x150c.indd 1 07.12.16 14:28


THEATER KULTUR JOKER 7

Naturalismus gegenwärtig

Im Theater Basel ist das durch Ewald Palmetshofer erneuerte Hauptmann-Stück „Vor Sonnenaufgang“

zu sehen

Ein bisschen Wehmut ist

bereits jetzt dabei. Denn mit

Andreas Becks Weggang nach

München, der dort 2019 Martin

Kusej ablösen wird, schließt

sich wohl auch der Kreis der

Basler Dramaturgie. Der Erfolg

des Basler Intendanten besteht

darin, dem Schauspiel wieder

Relevanz verliehen zu haben.

Nicht zuletzt indem die Texte

ernst genommen wurden.

Ewald Palmetshofer ist nicht

der schlechteste Vertreter einer

solchen erneuerten Basler Dramaturgie.

Mit seiner Neufassung

von Christopher Marlowes

„Edward II. Die Liebe bin ich“,

das mit den Wiener Festwochen

und dem Schauspielhaus

Wien koproduziert wurde, war

er zum Schweizer Theatertreffen

eingeladen. Nun wurde der

österreichische Dramatiker

vom Theater Basel mit Gerhart

Hauptmanns „Vor Sonnenaufgang“

beauftragt. Wohl kaum

eine literarische Strömung ist

derart schlecht gealtert wie der

Naturalismus. Und Hauptmann,

als ihr wesentlicher Vertreter in

Deutschland gleich mit - so als

ob sich heute unsere Wissenschaft

niemals irrte und alles

mit dem vererbten Alkoholismus

steht und fällt.

Man kann die Geschichte von

der Bauersfamilie, die durch

Kohlevorkommen auf ihrem

Grund reich geworden ist und

den Aufstieg in anderes Milieu

nicht verkraftet und beinahe

„Na, dann...“ – so stehen sie

ratlos voreinander und wissen

auch nicht, wie es nun weitergehen

soll. Denn Abschiednehmen

ist schwer, besonders von

besten Freunden. Dableiben

kann Linda aber nicht, hat sie

doch mit soviel Begeisterung

„Die schönsten Reisen der

Welt“ geschmökert, dass sie

nun das wilde Fernweh packt.

Und auch abdüsen ohne Aufwiedersehen

zu sagen ist keine

Lösung. Über große und kleine

Abschiede, schwere Herzen,

Vorfreude und Angst erzählen

Margit Wierer und Stefan Wiemers

vom Freiburger Cargo

Theater in ihrem von Stadt und

Land geförderten Kinderstück

„Adio“, das jetzt im Kammertheater

des E-Werks Premiere

feierte (Regie: Mark Kingsford).

Erst stehen da nur zwei Koffer,

dann bauen die beiden

Steffen Höld, Cathrin Störmer

kollektiv dem Alkohol verfällt,

auch anders erzählen. Dann

heiratet Thomas Hoffmann in

eine mittelständische Unternehmerfamilie

in der Provinz

ein, die auf ihn nur gewartet zu

haben scheint. Seine Frau (Myriam

Schröder), leidet wie ihre

Mutter unter Depressionen, es

steht zu befürchten, dass die

Entbindung diese zum Ausbruch

bringen könnte. Die Stiefmutter

(Cathrin Störmer) fordert Liebe

ein, wo es nur geht und ihr

Mann (Steffen Höld), der Vater

der beiden Schwestern trinkt

wirklich. Vielleicht stärker noch

als im Original ist „Vor Sonnenaufgang“

ein Stück über Weltanschauungen,

die in Nora Schlockers

Inszenierung über Thomas

Hoffmann (Michael Wächter)

und seinen Studienfreund Alfred

Loth (Simon Zagermann)

ausgetragen werden, sekundiert

vom Landarzt (Thiemo Strutzenberger).

Schwägerin Helene

(Pia Händler) ist da oft vor allem

eine Figur, die den nassforschen

Pragmatismus Hoffmanns spiegelt.

Palmetshofer stellt dem

eingeheirateten Karrieristen mit

dem Journalisten Alfred Loth

einen Gegenspieler zur Seite, der

berufsbedingt nicht gerade unter

fehlendem Sendungsbewusstsein

leidet, aber doch empfänglich

dafür ist, dass aktuell Gewissheiten

erodieren. In Zeiten,

in denen Lagerzugehörigkeiten

schwinden und einstmals feste

Positionen brüchig werden, ist

das ein intelligenter Kniff, Interesse

für das Dramengeschehen

zu wecken.

Große und kleine Abschiede

Das Cargo Theater feierte mit dem Kinderstück „Adio“ im E-Werk Premiere

Erzähler Stück für Stück ihre

Bühne auf: Tisch und Stühle,

Schiebewand mit Landkarte,

Gläser und Geschirr. Die Requisite

wirkt schlicht, birgt

aber jede Menge Raffinessen

und Spielüberraschungen (Bühne:

Susanne Burger). Es ist der

Tag der Abreise und Linda hat

für Tom sein Lieblingsessen

gekocht: Spaghetti mit Meeresfrüchten.

Da sitzen sie nun und

plaudern – unbeschwert sieht

anders aus. Wen wundert, dass

Lindas Kuchen ein schwarz

verbranntes Etwas ist, dass der

linkische Tom sich so aberwitzig

in seiner Jacke verheddert,

dass daraus eine echte Clown-

Nummer wird, dass die beiden

alles durcheinanderbringen:

Wie – Blumen füttern? Katze

leeren? Briefkasten gießen?

Das ist ja zum Piepen, hilft

aber auch nix. Vielleicht trösten

ja Geschichten?

©Sandra Then

Erzählten Margit Wierer

und Stefan Wiemers bis dahin

sehr gemächlich mit kleinen

Slapstick-Einlagen, so braucht

es jetzt nur ein paar Handgriffe

samt Lichtwechsel und

es gibt großes Theater in Miniatur.

Als die beiden am Tisch

die Gläser singen lassen, fällt

ihnen ein wirklich schwerer

Abschied ein: Wie war das eigentlich

beim letzten Auftritt

dieser berühmten Operndiva,

die ohne Bühne und Publikum

nicht leben wollte? Blitzschnell

baut Margit Wierer aus

Glitzertuch und Serviettenring

eine Figur, dann verbeugt sich

die Künstlerin samt mondäner

Spaghetti-Mähne auf der samtenen

Stuhlfläche im roten

Spot, ihr berührendes Lied

kommt aus dem Off. Wenig

später wird der Stuhl mit Gabel-Türmen

und Lichterkette

zum Schloss von Toms Hamster

Heinrich dem Achten–

doch das Bürsten-Wesen büxt

einfach aus und ward nie mehr

gesehen.

Dann doch lieber so beherzt

Abschied nehmen wie Lindas

Vater, der viele Jahre lang

Schiffskoch war: Erst spielt ihn

Linda schwankend und schlingernd

in seiner Kombüse, dann

wird das kreisrunde Loch in

der Wand zum Bullauge. Dahinter

blitzt das Meer, auf dessen

Papier-Wellenbergen ein

winziger Dampfer tanzt. Ahoi,

auf große Fahrt! Ganz und

gar unfreiwillig ist dagegen

der Abschied der Möbel, als

sie vom Umzug erfahren: Die

Stehlampe zetert mit flackerndem

Licht, der Korkenzieher

lässt aufgebracht seine Flügel

flattern und der Stuhl klappt

traurig mit dem Kissen.

Ganz verschiedene Arten von

Abschieden werden die beiden

Nora Schlocker erzählt in

ihrer Inszenierung viel über

Räume. Immer wieder wird der

gesichtslose Bungalow (Bühne:

Marie Roth) verändert, mal

steht die Familie im Flur, dann

zeigt sich, wer das eigentlich

lebenstüchtige Familienmitglied

ist. Mal wird es bei der

Abendeinladung repräsentativ,

doch viel wird vor dem Haus

besprochen. Und die Beleuchtung

dort ist ein Vorbote der

Sonne, die später alles in erbarmungslos

helles Licht tauchen

wird. Einmal wird Thomas den

Bewegungsmelder mit einer Socke

ausschalten, hier findet sich

das Paar Helene und Alfred,

hier macht auch Thomas seiner

Schwägerin Avancen. Vieles ist

im Halbdunkel ganz gut aufgehoben.

Der Naturalismus verstand

unter Kunst die Natur mit

einer gewissen Differenz.

Während Hauptmann bei den

bäuerlichen Rollen den schlesischen

Dialekt verwendete, ist

Palmetshofer Sprache Kunst,

sie klingt elegant, bewegt sich

geschmeidig von Figur zu Figur

und reimt sich manchmal

sogar. Was sie in „Vor Sonnenaufgang“

schafft, will uns heute

doch sehr gegenwärtig erscheinen.

Nicht zuletzt aufgrund

einer glänzenden Ensembleleistung

ein fesselnder Abend.

Weitere Vorstellungen: 21.

und 28. Januar im Schauspielhaus

des Theater Basel.

Annette Hoffmann

in der folgenden Stunde mittels

Objekttheater, Pantomime und

schönen Regie-Ideen auf die

Bühne bringen, Carla Wierer

hat dazu eine stimmungsvolle

Soundcollage eingespielt. Und

auch ein tolles Abschiedslied

in vielen Sprachen gibt es.

Am eindrucksvollsten ist wohl

die Szene als König Tom mit

Lampenschirm auf dem Kopf

seine geliebte Prinzessin nicht

ziehen lassen will und die beiden

ein clowneskes, fast artistisches

Gerangel bieten.

Durch den Wechsel von Rollen

und Settings ein anspruchsvolles,

aber auch sehr gefühlvolles

Stück für Kinder ab vier

Jahren – im Spagat zwischen

Komik und leiser Melancholie.

Denn am Ende klingelt es, das

Taxi steht schon vor der Tür.

Weitere Aufführungen: 11. Februar,

15.30 Uhr, E-Werk Freiburg.

Marion Klötzer


8 KULTUR JOKER THEATER

Kreative Köpfe Stefan Adam alias Magic-Steifi

Geboren 1971 in Freiburg. In

einem kleinen Dorf im Umland

aufgewachsen und in die

Schule gegangen. Mit 15 fing

dann die wilde Punk Rock Zeit

an. Die erste Band mit 16, ab

da bis 35 mit verschiedenen

Punk Rock Kapellen auf vielen

Bühnen unterwegs (Moon over

Moscow, Kondome, D.D.D,

Pädagogen Pack, Scheisse…)

Währenddessen eine Ausbildung

zum Erzieher gemacht

und von 1997 bis 2017 in der

Kita Fabrik mit Kindern im Alter

von 3 bis 6 Jahren gearbeitet.

Durch die Kinder kam ich

dann auch zum Zaubern. Erst

als kleines Projekt: Fünfzehn

Jahre lang machten die Schulanfängerkinder

in der Kita bei

mir einen Zauberkurs, in dem

sie verschiedene Kunststücke

erlernten und mit ihrem schauspielerischen

Können experimentieren

konnten. Ihren

großen Auftritt hatten sie dann

immer auf der Kinderreise und

beim Kita-Abschiedsfest auf

einer richtigen Bühne.

Da mir selbst die „Große

Bühne“ vor Publikum fehlte,

entschloss ich mich ein Zauberprogramm

zu schreiben:

„Magic-Steifi, vom Punkrocker

zum Kinderklempner…

und jetzt noch zaubern?“.

Mein erster große Auftritt war

im September 2013 im ausverkauften

Vorderhaus. Seitdem

spiele ich das Programm auf

Familienfesten, Kindergeburtstagen,

Straßenfesten und

kulturellen Veranstaltungen

mit immer neuen Ideen und

Veränderungen. Es richtet sich

speziell an Kinder, doch auch

Erwachsene kommen nicht zu

kurz. 2014 habe ich noch eine

Ausbildung zum Bauchredner

gemacht, seitdem sind noch

der Feuerdrache Hermes, und

die Stinkesocke von Prinzessin

Lillifee mit im Programm.

Auf der Bühne spiele ich auch

ein paar selbst komponierte

Stücke für Kinder. Diese entstanden

in der Kita, teilweise

mit den Kindern zusammen. Es

sind wilde und lustige Lieder,

die die Phantasie der Kinder

anregen und die ich mit der

Gitarre begleite.

Zum Anfang des Zauberprogramms

komme ich mit meiner

Flying V, einem Morgenmantel,

und meinen alten Dreadlocks

auf die Bühne, und frage

die Kinder, ob das Punkrockkonzert

jetzt losgehen kann.

Diese schauen dann immer

ganz verwirrt und sagen, sie

warten aber auf einen Zauberer.

Tja und da steht ja auch ein

Zauberkoffer auf der Bühne,

und so nimmt die Show ihren

Lauf.

Ich bin: Fröhlich, ruhig, gemütlich,

gelassen – und ich

kann gut zuhören.

Mich inspirieren: Andere

Menschen, gute Musik und

gute Bücher

Meine Themen-Schwerpunkte:

Durch meine jahrelange

Erfahrung in der Arbeit als

Erzieher, weiß ich sehr genau

auf die Bedürfnisse der Kinder

einzugehen. Daher heißt es bei

mir auf der Bühne nicht zaubern

für, sondern zaubern mit

den Kindern gemeinsam. Dabei

wird keinesfalls ein Kind

in ein schlechtes Licht gerückt,

sondern bekommt den Applaus,

den es verdient hat, wenn es

sich auf die Bühne traut.

Für meine Arbeit brauche

ich: Viel Ruhe und Zeit um in

mich zu gehen. Üben, üben,

üben...

Visionen/Zukunftsprojekte:

Ich möchte einen Zauberkurs

speziell als Fortbildung für Erzieher/innen

entwickeln, denn

mit Zauberei und Musik lassen

sich viele Kompetenzen der

Kinder entwickeln.

Homepage: www.magic-steifi.

de

Der ganz spezielle Moment

Das Tanztheaterstück „It is simple, not easy“ von Lil Egner und Tanya Gutekunst feiert Premiere im E-Werk

Der Abend beginnt mit

einem Video: Ein Sprungturm

vor hellblauem Sommerhimmel,

im Becken ziehen

Schwimmer friedlich

ihre Bahnen, von Ferne hört

man vergnügten Freibad-

Sound. Plötzlich ist da eine

Frau im roten Kleid, die auf

die Leiter steigt, höher und

höher klettert. Tim Ströble

begleitet ihren Weg live auf

der Bühne am Cello, immer

schneller, dringlicher und

lauter werden seine Töne.

Dann steht sie ganz allein

und ganz weit oben auf der

letzten Plattform. Die Kamera

schwenkt über Wasserfläche,

Bäume, Liegewiese (Video und

Fotografie: Wolfgang Egner).

Ob sie springen wird?

Um diesen ganz speziellen

Moment davor, um Angst und

Mut, Vermeidungsstrategien

und Übersprungshandlungen

dreht sich das Tanztheaterstück

„It is simple, not easy“ von Lil

Egner und Tanya Gutekunst,

das jetzt im Kammertheater des

E-Werks Premiere feierte. Gefördert

wurde es von Stadt und

Land. Im Laufe der folgenden

Stunde werden hier ganz unterschiedliche

Geschichten

erzählt, mal poetisch, mal dramatisch,

lustig oder schrill, immer

aber atmosphärisch dicht.

War man gerade noch mit

ganzer Aufmerksamkeit bei

jener Freibad-Frau in schwindelerregender

Höhe, so zoomt

die nächste Szene quasi in ihre

Gefühle hinein: Nina Forgber,

Franziska Heinzel Lichtwark,

Tanya Gutekunst und Lil Eigner

stehen in grauen Hosen und

weiten Shirts auf Lichtstreifen,

die an Sprungbretter erinnern,

tasten sich in Trippelschritten

voran oder stürmen waghalsig

an die Kante, weichen zurück,

umtanzen den Abgrund zur

Cellomusik und zunehmend

starken Beats aus dem Off.

Sehr dynamisch und geschmeidig

entwickeln sich so aus individuellen

Bewegungssprachen

Loops und immer wieder Synchronizität.

Eine trägt nun das rote Kleid,

die anderen stehen ihr bei –

trotzdem schwankt, zappelt und

zittert sie, liegt bäuchlings am

Rand des imaginären Sprungbretts

– und gibt auf. Zack, reißt

sie sich das Kleid vom Leib und

übergibt es der nächsten. Die

erinnert sich an jenen Sommer

am Meer und einen haushohen

Kran. Mit dem Aufzug hinauf,

Gewichte an Armen und Beinen,

unten die staunende

Menge und das glitzernde

Wasser im Sonnenuntergang.

1-2-3 – die Arme gestreckt in

die Luft. Auch hier bricht die

Szene abrupt ab. Vielleicht

ist es ja Freiheit und viel

mutiger nicht zu springen,

obwohl alle es erwarten?

Vielleicht geht es aber auch

zusammen besser?

Das überbelichtete Video

zeigt sie nun zu zweit im

roten Kleid auf dem Sprungturm,

Arm in Arm. Cool

sein, sich wegducken, gegen

Windmühlen kämpfen – alles

Strategien um mit dem

Entscheidungsdruck fertig zu

werden. Es geht natürlich auch

mit hysterischer Aggressivität,

so wie diese herrische Showmasterin

Mary Gold, die in

Perücke und silbernen Highheels

ihren Musiker und die

Kandidatinnen dieses skurrilen

Finales so gnadenlos vorführt.

Wer wird die Publikumsgunst

gewinnen: Marie, die Sanfte?

Marie, die Harte? Oder gar

Marie, die Fromme? Die drei

Tänzerinnen werfen sich dazu

in Pose. Vielleicht aber ist das

Loslassen auch so unabwendbar

wie einfach: Ein welkes

Blatt am dürren Ast wird zu

melancholischer Cello-Musik

minutenlang auf die Leinwand

projiziert – bis es auf einmal

fällt. Ist das Ende? Anfang?

Quantensprung?

Eine beeindruckende Produktion,

die ihren Blick aus

unterschiedlichen Perspektiven

wirft. Ein Kaleidoskop

bildermächtiger Traumszenen,

kraftvoll, raumgreifend und

ausdrucksstark getanzt, kongenial

musikalisch begleitet

(Komposition, Musik und Cello:

Tim Ströble).

Marion Klötzer

Sa 20. Jan. Schnupperkurse:

18:00 Uhr Kizomba

18:30 Uhr Bachata

19:00 Uhr Salsa

20./21. Jan. Salsa Intensiv Anfänger

27./28. Jan. Salsa Intensiv Mittelstufe

ab 29. Jan. neue 6 Wochen-Kurse

Salsa, Bachata, Kizz auf allen Niveaus.

Wir bieten 4 Anfängerkurse Salsa:

Mo 21 Uhr, Mi 19 Uhr, Fr 18 Uhr, So 17 Uhr

Infos und Anmeldung unter:

www.salsastudioromano.de

Salsa macht süchtig!


THEATER KULTUR JOKER 9

Salsa - Facettenreich und lebendig

Das Salsa Studio Romano stellt sich vor

wurde. Mit den „Los Romamberos“

brachte das Studio auch

eine Salsaformation hervor.

Mit Aanyo kam 2000 ein Tänzer

ins Salsa Studio, der sich

voll für den Mambo begeisterte.

Das bedeutete nicht nur

viele neue Kursideen, sondern

auch echten Ruhm, denn Aanyos

Showgruppe „Mamborico

Dance Company“ avancierte zu

einer der führenden Mamboformationen

innerhalb der europäischen

Salsaszene.

Das Engagement beider Tanzlehrer

wirkt noch erstaunlicher,

wenn man bedenkt, dass beide

berufstätig sind. Um ihr Studio

also weiterhin mit derselben

Leidenschaft zu führen, wurden

weitere TanzlehrerInnen

tanzetagetapella

übernommen. Jeder von ihnen

hat, basierend auf einem systematischen

Lehrplan, freie Gestaltungsmöglichkeiten

für den

Unterricht. So ist jede Unterrichtsstunde

eine entspannt persönliche,

spaßige Begegnung.

Ebenso vielfältig wird auch der

Salsa gelehrt, denn es gibt viele

Stile, die man auch gekonnt kombinieren

kann. Einen besonderen

Stellwert für das Studio behält

jedoch der New Yorker Stil, den

das Salsastudio in seiner ursprünglichen

Form bewahrt.

Als Wettbewerbsbühne für

Tuniertänze sieht sich das Studio

nicht. Der Spaß am Tanz,

auch innerhalb von Choreografiegruppen

steht eindeutig im

Mittelpunkt.

neue kurse ab 08.01.2018!

Die Tanzlehrer vom Salsa Studio Romano

Erliegen Sie dem Reiz der

Eisenbahn und steigen Sie ein

in ein amüsantes musikalischliterarisches

Zug-Programm

mit Schienen-Hits von Duke

Ellington über Llyod Webber

bis hin zu fahrplanmäßig krassen

deutschen Schlagern.

Juliane Hollerbach, Leopold

Kern und Herbert Wolfgang

(Gesang) sind gemeinsam mit

dem Pianist Mihai Grigoriu die

musikalischen Zugbegleiter im

„Nachtexpress“. Als Special

„Nachtexpress“

Schienen-Hits und zugige Texte im E-Werk

Die musikalischen Zugbegleiter

Guest reist Klaus Gülker vom

SWR Freiburg mit witzigen

Als Tänzer Romano Anfang

der 90er-Jahre den puertorikanischen

und den New Yorker

Salsastil kennenlernte, war die

Tanzform in Europa noch beinahe

unbekannt. Doch das sollte

sich ändern und mittlerweile ist

sein Salsa Studio Romano, das

er 1994 gründete, eine der profiliertesten

Tanzschulen Freiburgs.

Damals war das Studio

einer der ersten Orte in Europa,

an denen systematisch puertorikanischer

Salsa und New York

Style sowie Mambo unterrichtet

und skurrilen Texten

von Gernhardt

bis Mark Twain

hingerissen durch

die Nacht.

Nach umjubelten

und ausverkauften

Vorstellungen

ist die

satirische Revue

wieder in Freiburg

im Musiktheater

im E-Werk zu

erleben. Vorstellungen

sind jeweils

Freitag und

Samstag um 20

Uhr von 5. Januar

bis 3. Februar. Infos/Karten:

www.dieschoenen.com

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der nur mit Tanzschuhen betreten

werden darf. Mit kleinem Barbereich

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sowie am Wochenende. Großer Parkplatz.

Straßenbahn-Haltestelle 300 m

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KUNST KULTUR JOKER 11

Neue Formen der Malerei

„Gefeiert und verspottet“ – Französische Malerei im 19. Jhd.

Die Malerei hatte im Frankreich

des 19. Jahrhunderts vor

allem im staatlich organisierten

„Salon de Paris“ ihr Forum, das

1880 offiziell aufgegeben wurde.

Die Spanne zwischen 1820 und

diesem Ende erhellt derzeit eine

Ausstellung im Kunsthaus Zürich

anhand von Gemälden, die alle

wichtigen Strömungen des Jahrhunderts

abdecken. Sie will dafür

sensibilisieren, wie eingeschränkt

deren Rezeption verlaufen ist,

was sich exemplarisch an Éduard

Manet und Ernest Meissonier

zeigt; letzterer war zu Lebzeiten

einer der bestbezahlten Künstler,

während Manet ihn heute weit

überrundet, aber damals vor zerstörungswütigen

Regenschirmen

geschützt werden musste.

1822 stellte Eugène Delacroix,

Maler der französischen Romantik,

erstmals im „Salon“ aus und

positionierte sich offen gegen seinen

klassizistischen Antipoden

Ingres. Auf dem Weg zur Moderne

rivalisierten fortan immer

neue Formen von Malerei mit

den „Akademischen“, etwa Realismus,

Romantik, Naturalismus

und Impressionismus. Zu deren

Vertretern, die jeweils individuellen

Impulsen folgten, gehören

neben Delacroix auch Géricault,

Corot, Daumier, Millet, Courbet,

Manet, Sisley, Monet und Renoir.

Ihr Spezifikum war der subjektive

Pinselduktus, der eine künstlerische

Handschrift erkennen

Monet: „Sur la plage a Trouville“

ließ, was das ästhetische Empfinden

des klassizistisch geprägten

Publikums brüskierte, nach dessen

Auffassung die Spuren des

Handwerks nicht sichtbar sein

sollten; als meisterhaft galt eine

perfekt verborgene Technik, ein

feinmalerisch makelloses Resultat.

Insofern wirkten die Werke

der Modernen als unfertig, waren

deshalb in Gefahr, von den

„Salons“ abgelehnt und bespöttelt

zu werden.

Doch im Zuge der Entwicklung

zur Moderne gab es viele Zwischentöne,

manche der sechzig

in Zürich präsentierten Künstler

und (zwei) Künstlerinnen blieben

zwar traditionell, gelangten aber

dennoch zu innovativen Bildfindungen

im Bereich Historien-

und Genremalerei, Porträt und

Stillleben, darunter Maler wie

Delaroche, Couture und Bouguereau,

die außerhalb der Fachwelt

heute kaum bekannt sind.

Die Modernen charakterisiert,

dass sie sich von Idealisierung

entfernen, besonders augenfällig

in der Landschafts- und Aktmalerei.

Letztere spielte traditionell

auf eine biblische, mythologische

oder literarische Figur

an, was jede Nackte zu einer Eva

oder Nymphe machte. Der Realist

Gustave Courbet hat solche

Darstellungen mit Ironie und

radikal freizügigem Pinselstrich

unterlaufen, nichts arrangierte

er mehr altmeisterlich, weder

den weiblichen Körper, noch den

Fisch auf dem Teller. Es gehört

zur Kunst, nicht nur formal mit

Konventionen zu brechen. Während

Auguste Glaizes „Déjeuner

sur l‘herbe“ mit seinen adretten

Damen und Herren tadellos gemalt

ist, war Manets „Frühstück

im Freien“ – mit einer nackten

Frau inmitten angezogener Männer

– mehr als malerisch „unfertig“.

Zur Ausstellung ist ein spannender

Katalog erschienen, mit

Beiträgen von O. Bätschmann, S.

Gianfreda, u.a. (Hirmer-Verlag

2017). An mehreren Wochentagen

sind Führungen geboten.

Kunsthaus Zürich. Heimplatz

1. Fr-So/Di 10-18, Mi/Do 10-20

Uhr. Bis 28. Januar 2018

Cornelia Frenkel

Positionen in der Kunst nach 1945

Drei Ausstellungen im Museum für Aktuelle Kunst Hurrle in Durbach

Mit der Ausstellung „Auf unbekanntem

Terrain“ wird im

Museum für aktuelle Kunst derzeit

dem Landschaftsmotiv in der

Kunst nach 1945 nachgegangen;

unter vier Überschriften werden

über hundert Werke gezeigt, die

sich damit auf figürliche, abstrakte

oder informelle Weise

auseinandersetzen, wobei Landschaft

auch das Städtische einbegreift.

Denn zum Repertoire

der Kunst gehört seit Jeher nicht

nur die Darstellung unberührter

Gefilde des Naturreichs, sondern

neben Meeresküsten und Hochgebirgen

auch Architekturen

und Parks, Mühlräder und Fabrikschlote.

Nach dem Zweiten

Weltkrieg war das gegenständliche

Arbeiten in der Kunst bekanntlich

stark verpönt; doch die

Erfahrung von Landschaft bleibt

etwas Grundlegendes und wird

immer verarbeitet werden, wie

die Schau anhand exemplarischer

Werke aufzeigt. Zunächst widmet

sie sich in der Abteilung „Dokument“

Facetten des Realismus,

wobei Fotografisches (Michael

Wesely, Ottmar Hörl) sowie hyperrealistische

Arbeiten (Bernd

Schwering, Andreas Orosz) einbezogen

werden. Sodann sind unter

der Überschrift „Expression“

Bilder aufgeführt, die eine inhaltliche

Aussage machen, z.B. zur

territorialen Situation im ehemals

geteilten Berlin (K.H. Hödicke,

Wolfgang Mattheuer). Warum

jedoch stellt Georg Baselitz sogar

seine „Hochsteinklippen“ auf den

Kopf? In der Sektion „Poesie“

geht es um emotional assoziative

Potentiale von Landschaft, die

etwa in Werken von Gerhard Altenbourg

und Horst Janssen aufscheinen.

Und schließlich führt

die Ausstellung zu Willi Baumeister,

Bernard Schulze, Gotthard

Graubner und Per Kirkeby, deren

Werke sich auf je eigene Weise

dem schönen Schein des Abbildens

entziehen. Ein Gemälde von

Dieter Krieg, über das sich quer

ein Stacheldraht zieht, unter dem

kärgliche Salatköpfe wachsen,

könnte Chiffre für die „Landschaft“

nach 1945 sein, die nach

Holocaust und zwei Weltkriegen

mehr als verletzt war.

Das Museum für aktuelle

Kunst lenkt sein Augenmerk in

der Reihe „Profile in der Kunst

am Oberrhein“ regelmäßig auf

Künstler aus der Region. So

werden momentan, parallel zum

Landschaftsthema, zwei starke

eigenständige Werke im Querschnitt

vorgeführt, nämlich Helga

Marten (*1931) und Eva Schaeuble

(*1951), die unterschiedlicher

nicht sein könnten. Während

Helga Martens Bildräume

eine stille Bewegtheit in warmen

Farbtönen ausstrahlen, Menschen

und Dinge hier geordnet

und diskret koexistieren, konfrontiert

uns Eva Schaeuble mit

einer surreal üppigen Bildwelt

in oft krassen Farben, die sich

sinnlich und ausdrucksstark mit

der Geschichte und Identität von

Künstlerinnen und weiblichen

Rollenzuweisungen in der Kunst

auseinandersetzt; insbesondere

lässt sie Éduard Manets Modell

Eva Schaeuble: „Les interieurs de la Victorine“

„Victorine“ immer neu auftreten

und u.a. phantasievollen Majolika-Vasen

entsteigen. Drei Ausstellungen

mit Stoff für mehrere

Tage...

Museum für Aktuelle Kunst. Durbach.

Mi bis Fr 14-18 Uhr. Sa, So,

Feiertage 11-18 Uhr. www.museum-hurrle.de.

Bis 4. Februar und

4. März 2018 Cornelia Frenkel


12 KULTUR JOKER KUNST

„Malen ohne Umschweife“

Gabriele Münter Ausstellung in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München

Der in die Kunstbau-Räume

des Lenbachhauses hinab führende

Steg und die sanfte Farbgebung

der Wände ziehen in die

Ausstellung hinein – vorbei an

einem bemerkenswert intensiven

Fotoporträt der Künstlerin. Die

Wandflächen sind im Wechsel

hell und in einem bläulichen

Mauve getönt. Davon heben

sich die Münterschen S/W-

Fotografien wie die Farbbilder

wirkungsvoll ab.

Diese überfällige Ausstellung

gelang nun der Gabriele Münterund

Johannes Eichner-Stiftung

(MES) mit dem Lenbachhaus

in Kooperation mit dem Louisiana

Museum of Modern Art in

Humlebaek (bei Kopenhagen)

und dem Kölner Museum Ludwig.

Mit diesen Orten verbinden

sich wichtige Ausstellungen

Münters: die große Einzelpräsentation

1918 in Kopenhagen

und die erste Einzelschau in

einer Kölner Galerie 1908.

Anspruch und Ziel der Ausstellung

ist es, „die reduzierte

Rezeption von Münters Arbeit

[zu] erweitern“. Dabei geht es

darum, „die Komplexität und

Eigenständigkeit ihres Schaffens

sichtbar [zu] machen“. Im

Mittelpunkt dieses Bemühens

um eine kunsthistorische Neubewertung

steht das in 10 Sektionen

präsentierte malerische

Werk. Bemerkenswert ist: Die

Schau zum 140. Geburtstag von

Gabriele Münter (1877-1962)

und zu 60 Jahren ME-Stiftung

(1957) zeigt Bilder aus der

MES, die nie vorher zu sehen

waren. Für etliche ungerahmte

Werke konnten zeitgenössische

Rahmungen gesucht und gefunden

werden. Leihgaben aus Privatbesitz,

US-Institutionen, aus

Galerien und Museen ermöglichen

die erstmalige Zusammenschau

auf sonst weitentlegene

Werke.

Der Verzicht auf die notorisch

einseitige Rückführung

der Werkentwicklung auf die

Biographie ist grundlegend

für die neue Perspektive und

die neu gewonnenen Erkenntnisse

– das wird in Saaltexten

wie im Katalog betont. Die 10

Sektionen stellen jenseits einer

Chronologie bewusst Bildthemen

in neue Zusammenhänge

und arbeiten unter Überschriften

wie „Primitivismus“, „Wiederholungen

und Variationen“

oder „Gegenständlichkeit der

Zwanzigerjahre“ die spezifischen

Leistungen der Künstlerin

Münter heraus.

Einführend wirken die Fotografien,

die die junge Münter

während ihres zweijährigen

USA-Aufenthalts 1898-1900

mit eigener Kamera machte, als

erste Übungen einer charakteristischen

Gabe der Wahrnehmung.

Münter war die einzige

aus dem späteren Kreis des

„Blauen Reiter“, die sich der

Fotografie bediente, um ihr malerisches

Werk voran zu treiben.

Diesen „hochmodernen Ansatz“

nutzte Münter als Potenzial für

ihr weiteres Schaffen. Ähnlich

Gabriele Münter: „Dame im Sessel, schreibend“, 1929

© VG Bild-Kunst, Bonn 2017

verfuhr sie in experimenteller

Absicht bei der Arbeit an Varianten

eigener Motive mit stringenter

Verknappung und Intensivierung.

Dieser Umgang mit eigenen

Motiven führte sie bis zum

seriellen Arbeiten – einem Signum

der Moderne. Technik

faszinierte sie: von den von ihr

fotografierten Erntemaschinen

ihrer US-Verwandtschaft über

Baukräne und Fabrikanlagen

bis zu Baggern auf Baustellen

– festgehalten in ihrer Malerei.

(Für diese neue Wertung wäre

eine prägnante Auswahl der abstrahierenden

Zeichnungen aus

Münters Berliner Zeit in den

20er Jahren ein weiteres aussagekräftiges

Argument gewesen.

Eine Ausstellung dieser hohen

Linienkunst ist ein dringendes

Desiderat!)

Insgesamt zeigt die Schau

132 Gemälde (davon rund 90

aus der MES), dazu einige

Druckgrafiken, Fotografien

und Objekte aus dem Nachlass.

Das „Malen ohne Umschweife“

spielt hier nicht mehr auf

das Klischee einer spontan und

intuitiv arbeitenden Malerin

an, sondern auf den Malprozess,

mit dem Münter den ihr

wichtigen Gehalt eines Motivs

komprimiert in Umrissformen

und Farbflächen zum

Ausdruck bringt. Malerische

Kreativität formt in scheinbar

schlichter Erscheinung einen

mehrschichtigen Inhalt, der

seine Anziehungskraft bis zum

Geheimnisvollen ausübt. Die

sehenswerte Ausstellung hinterlässt

in Vielem den Eindruck

der Begegnung mit einer bisher

Unbekannten – unter dem Namen

Gabriele Münter.

Gabriele Münter (1877-1962)

– Malen ohne Umschweife,

Städtische Galerie im Lenbachhaus

und Kunstbau München.

Bis 8. April 2018.

Susanne Meier-Faust

Kinetische Kunst und Op-Art

„Licht & Bewegung“ – Ausstellung in der Kunsthalle Messmer in Riegel

Optische Vorgänge, Gesetze

und Illusionen zu visualisieren,

die zum Entdecken herausfordern

und dem Betrachter konzentrierte

Aufmerksamkeit

abverlangen, gehört zu den Anliegen

der kinetischen Kunst.

Wichtige Vertreter dieser Richtung

werden derzeit in einer

Ausstellung in der Kunsthalle

Messmer gezeigt, etwa Carlos

Cruz Diez (*1923); ebenso wie

Victor Vasarély (1906 – 1997),

der auch die Op-Art mitbegründet

hat, zählt er zu ihren Pionieren,

denen es mittels einer

geometrisch konstruktiven Formensprache

gelingt, die Wahrnehmung

des Betrachters zu

sensibilisieren.

Zur Auseinandersetzung mit

dem eigenen Sehen fordern

die Werke von Ludwig Wilding

(1927-2010) auf, indem

sie durch die Überlagerung von

Linienstrukturen immer neue

Formen von Bewegung suggerieren,

bekannt als Moiré-Effekt.

Den Spürsinn des Rezipienten

schärfen des Weiteren die Objekte

der Malerin und Lichtkünstlerin

Regine Schumann

(*1961); sie arbeiten mit fluoreszierenden

Materialien, die ihre

Wirkung durch die Zuführung

von Schwarz-Licht entfalten. Für

ihre Komposition beruft sie sich

auf Goethes Farbenlehre und

will, nach eigenen Aussagen,

„Raumtemperaturen“ schaffen.

Mit ansprechenden Versuchsanordnungen,

die das Verhältnis

von Licht, Farbe und Raum hinterfragen

und durch zyklische

Wiederholung faszinieren, sieht

sich der Betrachter durch Hans

Kotters (*1966) Installationen

konfrontiert. Der Wirkung von

Form und Farbe geht überdies

der Künstler Kammerer-Luka

(*1929) nach, wobei ganz andere

Akzente gesetzt werden. Wiederum

unterschiedlich verfährt der

Maler und Bildhauer Adriano

Piu (*1954), der in Riegel seine

Serie „Interlocutory Movement“

aus veränderbaren Holzelementen

zeigt, sie lassen sich

zu verschiedenen Reliefs verschieben.

Licht und Bewegung

sind hingegen bestimmende

Elemente der Metallskulpturen

von Siegfried Kreitner (*1967),

die wie technische Objekte aussehen,

aber keinen praktischen

Zweck haben. Sie dienen einer

„Minimalkinetik“, was hier bedeutet,

dass sich verschiedene

Teile dieser Skulpturen fast unmerklich

langsam verändern, angetrieben

durch Elektromotoren.

Weitere in Riegel ausgestellte

Künstler wären zu nennen, darunter

Yvaral, Rolf Schneebeli,

Dadamaino.

Kinetische Kunst und Op-Art

begannen als internationale Bewegungen

seit den 1950er Jahren

im Kontext gesellschaftlicher

Umbrüche, die den Kunstbetrachter

nicht nur als passiv

begreifen, sondern ihn an „offenen“

Kunstwerken partizipieren

lassen wollten – angereizt durch

Werkzeuge wie bewegte Bilder,

(Licht-)Objekte und Environments.

Über die Fähigkeit zu

beobachten und seine Sinne zu

betätigen, darüber verfügt jeder

Mensch, nicht nur der Experte –

das lässt sich in dieser Ausstellung

erproben.

Licht & Bewegung. Kunsthalle

Messmer. 79359 Riegel a. K.

Di – So 10 – 17 Uhr. Events und

Führungen siehe: www.kunsthallemessmer.de.

Bis 28.1.2018

Cornelia Frenkel


KUNST KULTUR JOKER 13

Kunst in Zeiten des Krieges

„Im Laboratorium der Moderne. Hölzel und sein Kreis“ im Freiburger Augustinermuseum

Leser der Ausgabe der

Frankfurter Zeitung vom 26.

September 1916 konnten die

Erleichterung von Jonas Cohn

nicht nur zwischen den Zeilen

spüren, denn endlich tat sich

einmal etwas in der Stadt:

„Die angedeuteten Bedenken

sollen also niemanden von der

Pflicht entbinden, recht genau

das Gebotene zu prüfen, das

ernsthaft Gewollte ernst und

nicht mit billigem Spott aufzunehmen.

Als Freiburger

aber freuen wir uns, daß in

unser häufig stagnierendes

Kunstleben ein frischer Antrieb,

eine neue Bewegung

hineinkommt.“

Die Ausstellung, über die

Cohn schrieb, hieß „Hölzel

und sein Kreis“ und fand im

Kunstverein Freiburg statt.

Cohn war zwar kein Kunsthistoriker,

er kam über die

Naturwissenschaft zu den

Geisteswissenschaften und

habilitierte sich in Freiburg in

Philosophie, Psychologie und

Pädagogik, der spätere Mitarbeiter

von Edmund Husserl

war jedoch an zeitgenössischer

Kunst interessiert. Was damals

Avantgarde war, ist inzwischen

museal geworden. Das Museum

für Neue Kunst erinnert

nun mit der Ausstellung „Im

Laboratorium der Moderne.

Hölzel und sein Kreis“ an die

damalige Schau und ordnet sie

kunsthistorisch und geschichtlich

ein – für den „frischen

Antrieb“ darf sich dann auch

heute noch der Kunstverein

verantwortlich fühlen.

Es verwundert ein bisschen,

dass mitten im Ersten Weltkrieg,

zudem im grenznahen

Freiburg, eine Ausstellung mit

zeitgenössischer Kunst stattfand.

Der Kunstverein, der ein

Hölzel und sein Kreis

Foto: Bernhard Strauss

Jahr zuvor das neue Gebäude

eröffnet hatte, das 1944 bei

einem Luftangriff zerstört werden

sollte, hatte sich selbst ein

ehrgeiziges Ziel gesetzt: einem

eher konservativ geprägten

Publikum Tendenzen zeitgenössischer

Kunst zu vermitteln.

Was die Ausstellung von

1916 so besonders machte, ist,

dass sie den Stuttgarter Akademieprofessor

nicht als singuläre

Künstlerpersönlichkeit

darstellte, sondern im Kreis

seiner Schülerinnen und Schüler

zeigte. Nun, gibt es Schüler,

die den Ruhm eines Lehrers

noch vermehren und Willi

Baumeister, Oskar Schlemmer

oder Otto Meyer-Amden dürften

dazu gehören. Andererseits

fällt auf, dass eine vergleichsweise

hohe Anzahl von Malerinnen

den Weg zu Hölzel

fand. Die aktuelle Schau, die

sich nicht aufs Dokumentieren

beschränkt, greift diesen

Labor-Aspekt auf, indem sie

junge Studierende des Basler

Institut Kunst mit ihren Werken

nach Freiburg eingeladen

hat. Aus Platzgründen bleibt

dies jedoch eher eine Marginalie.

In den vergangenen Jahren

stand Adolf Hölzel (1853-1934)

immer mal wieder im Mittelpunkt

von Ausstellungen. Er

war Gründungsmitglied der

Münchner und Wiener Sezession

und wird im Kontext der

Moderne rezipiert. Parallel zur

Freiburger Schau widmet man

sich derzeit in Ulm dem Kirchenmaler

Adolf Hölzel. Und

auch im Freiburger Augustinermuseum

sind viele christlich

geprägte Motive zu sehen.

Anbetungen und eine Arbeit

wie „Komposition in Rot II

(Der Stall von Bethlehem)“ aus

dem Jahr 1914. Gegenüber dem

Farbaspekt – das Rot dominiert

eindeutig über Gelb und Grün

– tritt das Szenische beinahe

zurück.

Hölzel und auch seine Schüler

waren stark von der zeitgenössischen

Auseinandersetzung

mit der Farbe beeinflusst.

Als Lehrender systematisierte

Hölzel diese. Tatsächlich ist

der Ausstellungstitel „Hölzel

und sein Kreis“ durchaus

doppeldeutig zu verstehen,

meint er doch über den Wirkungskreis

seiner Schüler,

auch den Farbkreis, in dessen

Konzeption Schriften von

Goethe und zeitgenössische

Untersuchungen geflossen

waren. In der Ausstellung

und auch in der begleitenden

Publikation ist er zu

einem Art Corporated Design

geworden. Der Farbkreis

hat ein Werk wie William

Straubes „Dame auf Rot“ mit

seinem Rot-Grün-Kontrast

bestimmt, ist die porträtierte

Frau im dunkelgrünen Kleid

doch vor einem roten Hintergrund

dargestellt. Werke von

Oskar Schlemmer und Willi

Baumeister, Frauenköpfe und

Kompositionen, fallen hingegen

durch das weitgehende

Fehlen von Buntheit auf.

Kein Zufall wird dennoch

sein, dass nicht wenige aus

Hölzels Kreis später für das

Bauhaus wichtig wurden. Hölzel

selbst befasste sich während

der Vorbereitungen der

Freiburger Ausstellung mit den

Fenstern des Münsters, was für

den bedeutenden Auftrag für

die Glasfenster des Sitzungssaals

im Bahlsenwerk in Hannover

von großer Wichtigkeit

war. Da ist es doch eine schöne

Koinzidenz, dass nun Fenster

Hölzels dort zu sehen sind, wo

auch die mittelalterlichen Glasfenster

gezeigt werden.

Im Laboratorium der Moderne.

Hölzel und sein Kreis.

Augustinermuseum, Augustinerplatz.

Di - So 10 - 17 Uhr,

Fr 10 - 19 Uhr. Bis 18. März.

Annette Hoffmann

„Colours in motion“

Ausstellung Zoë Rosenblum in der Katholischen Akademie Freiburg

Unter dem Titel „Colours in

motion“ sind momentan Bilder

von Zoë Rosenblum in den

Räumlichkeiten der Katholischen

Akademie ausgestellt.

Es handelt sich zumeist um

farbenstarke Kompositionen,

deren Wirkung sich einer spezifischen

malerischen Gestik

verdankt. Mitunter gehen die

Werke der Künstlerin Zoë

Rosenblum, die aus den USA

stammt und auch als Sängerin,

Sprecherin und Schauspielerin

aktiv ist, auf Gegenständliches

zurück, orientieren sich aber

vor allem an Motiven aus der

belebten Natur, auf der Suche

nach den unsichtbaren Strukturen,

die diesen innewohnen

und ihnen Dynamik verleihen.

Besonders augenfällig wird

dies an Exponaten, die Titel

tragen wie „Studies in Rhythm

and Motion“, „Wind dance“,

„Snow dance“, „Dusk“ und „A

Space Between“ – hier scheinen

Himmels-Phänomene in

Aktion, Wind und Wolken, die

Licht flüchtig einfangen, weiterziehen

und dem Blick des

Betrachters entgleiten, wobei

sie aber Wahrnehmung und

Sinne stimulieren. Manche

der rund sechzig ausgestellten

Werke lassen an Gegenständliches

denken, in einigen

großformatigen Gemälden,

darunter „Riverside Church“,

sind Personen und Bauwerke

angedeutet, die sich jedoch

sukzessive in jedem weiteren

Bild entfernen. Offensichtliche

Unbestimmtheit charakterisiert

hingegen eine Serie kleinerer

abstrakter Zeichnungen von

Zoë Rosenblum, die durch ihre

eigentümlichen Bildatmosphären

ästhetisch anzusprechen

vermögen.

Katholische Akademie der

Erzdiözese Freiburg. Mo – Fr

von 8.30 – 18.15 Uhr. Bis 26.

Januar. C. Frenkel

VERANSTALTUNGSPROGAMM Januar 2018

5.-7.1. Tanzend in ein neues Jahr (Lilian Boss / Elke Pfründer)

9.1. Zu Fuß zum Mount Everest? Tipps für Trekker (Michael Harder)

12.-14.1. Theaterkurs: Vorhang auf! Jetzt geht‘s los! (Hans Dürr)

19.1. Einstein und die Gravitationswellen (Wolfgang Steinicke)

20./21.1. Der Glanz von Byzanz: Bilderschätze - Bildprogramme (Ulli Dimitri Bosl)

22./23.1. Von Giftmischern und Pillendrehern: Von Apotheken und Apothekern (Klaus Richter)

25.1. Schwalben über dem Fluss (Ulrike Halbe-Bauer u. Roland Burkhart)

26.-28.1. Encaustic Malerei (Brigitte Himmelsbach)

29./30.1. Die Etrusker (Detlev Hoffmann - mit Exkursion nach Karlsruhe)

31.1. Die Baronnesse von Bollschweil: Marie Luise Kaschnitz (R. Braunschweig-Ullmann)

Im Waldhof 16

79117 Freiburg-Littenweiler

Info und Anmeldung:

www.waldhof-freiburg.de


14 KULTUR JOKER KUNST

Kehrseiten eines Traumes

„America! America! How real is real?“ – Ausstellung US-amerikanischer

Künstler im Frieder Burda Museum

William N. Copley: „Imaginary Flag for U.S.A.“, 1972 © VG Bild-Kunst 2017

Was ist Wunsch, was ist Wirklichkeit?

Was ist Traum, und wie

sieht der Albtraum aus? In der

Ausstellung „America! America!

How real is real?“ geht es um

die verstörenden Kehrseiten des

amerikanischen Traums und um

die Diskrepanz zwischen den

Wunschbildern aus der Werbung

oder dem Film und der Wirklichkeit.

Schon lange vor Fake News

oder so genannten „alternativen

Fakten“ haben sich US-amerikanische

Künstler mit dieser

Thematik auseinander gesetzt,

manchmal witzig, manchmal erbittert.

Der Rundgang durch die

Ausstellung im Museum Frieder

Burda in Baden-Baden offenbart

einen Einblick in die US-amerikanische

Psyche.

Da feiert das gute alte Fahndungsplakat

aus Westernfilmen

– „Wanted! Dead or alive“ – eine

gar nicht fröhliche Wiederaufstehung

in Andy Warhols großformatigem

Bild „Most wanted

man No 6“. Nicht weit entfernt

hängt Warhols Abbildung des

elektrischen Stuhls, der trotz

der Farbgebung in Rosé und

Grün von einem schaurigen Tod

erzählt. In diese Reihe gesellschaftskritischer

Werke Warhols

aus den 1960er Jahren gehört

auch das ironisch betitelte

„Little race riot“. Die „Kleine

Rassenunruhe“ rückt einen Polizeihund

in den Vordergrund,

der gerade einem flüchtenden

Farbigen die Hose zerreißt.

Die unschöne Wirklichkeit

steht in krassem Gegensatz zu

den unglaublich schönen, absolut

unechten Menschen auf den

Gemälden von Alex Katz. Eine

Welt wie aus der Werbung, von

Katz so übertrieben plakativ gemalt,

dass man sofort darüber

stolpert. Es ist, als würden die

in dieser Ausstellung gezeigten

amerikanischen Künstler einem

in jeder Arbeit, von den 1960er

Jahren bis heute, dem Betrachter

ständig zurufen: trau‘ deinen

Augen nicht.

Vorbildern ist ebenfalls nicht

zu trauen. Welches der in den

Medien propagierten Rollenmodelle

ist denn das Richtige?

Cindy Sherman hat sie alle ausprobiert

und in Fotos dokumentiert.

Einige ihrer Arbeiten sind

in Baden-Baden zu sehen und

scheinen zu fragen: wer willst

Du sein? Marilyn oder lieber

Madonna? Die gibt es gleich

zwei Mal, einmal als Sängerin,

und einmal ganz traditionell, in

langem Gewand mit Schleier,

eine künstliche Brust der Jesuspuppe

darreichend. Ein Rollenmodell

der Vergangenheit? Aber

auch heute wird suggeriert, dass

frau einer bestimmten, vorgegebenen

Norm zu entsprechen hat.

Vanessa Beecroft hat lebende

Frauen wie Schaufensterpuppen

arrangiert, ordentlich sortiert

nach Haarfarbe: hier die Blondinen,

in der Mitte die Rothaarigen,

am Ende die Brünetten. Aber die

echten Frauen zeigen, dass die

vorgegebene Norm nicht passt.

Zum Mythos des american

way of life hat sich längst ein

kollektives Trauma gesellt, das

Robert Longo in „The Haunting“

aufgreift. Flugzeuge umkreisen

die riesige, von schwarzem

Rauch umhüllte Silhouette des

World Trade Centers. Zerstört

wurde nicht nur ein Gebäude, es

wurden Menschenleben zerstört

und darüber hinaus die Gewissheit,

auf eigenem Boden unangreifbar

zu sein.

Doch schon vorher war der

Traum von der Wohlstandsidylle

trügerisch. Das zumindest legt

das Gemälde „Front Lawn“ von

James Rosenquist nahe. Es grünt

so grün der überaus gepflegte

Rasen, immergrüne Büsche

tragen Formschnitt, ein gepflasterter

Weg schlängelt sich hindurch

zu – ja, wohin eigentlich?

Das Ziel des Weges ist nicht erkennbar,

das Bild wirkt als wäre

die obere Hälfte abgetrennt worden.

Rosenquists Bildausschnitt

regt die Fantasie zu allerlei Spekulationen

an.

Das hat „Front Lawn“ mit vielen

der ausgewählten Arbeiten

gemeinsam. Oft scheinen sie

ein verstörendes Geheimnis zu

verbergen. Selbst scheinbar offensichtliche

Erzählungen haben

Untiefen, so wie Bruce Naumans

Video „Violent Incident“. Scheinbar

grundlos, aber in rasantem

Tempo, schlägt die eben noch so

romantisch aufgeladene Szene

eines Dinners für zwei um, der

Mann und die Frau bekämpfen

sich bis beide am Boden liegen.

Der schöne Schein trügt sowieso,

und der schonungslose

Blick auf die Realität wirkt ernüchternd.

In der bis zum 21.

Mai geöffneten Ausstellung bleiben

vom amerikanischen Traum

nur Bruchstücke übrig, und die

Frage drängt sich auf, inwieweit

es in Deutschland anders sein

sollte.

„America! America! How real

is real?“, Museum Frieder Burda,

Baden-Baden. Bis 21. Mai

2018. Nike Luber

MUSEEN / AUSSTELLUNGEN

FREIBURG 0761/

ARCHÄOLOGISCHE SAMMLUNG

DER UNIVERSITÄT FREIBURG

- „Ruth Tauchert - ImPuls: Antike

bewegt” - Zeichnungen -25.02.

ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM

COLOMBISCHLÖSSLE

- „Eisen, Macht, Reichtum - Kelten

am südl. Oberrhein” b.a.w.

- „Kultur - Umwelt - Wandel:

Steinzeit und Bronzezeit am südl.

Oberrhein”

b.a.w.

- „Versorgt fürs Jenseits? Neue

Grabfunde aus Baden” -22.04.

AUGUSTINERMUSEUM

- „Im Laboratorium der Moderne -

Hölzel und sein Kreis” -18.03.

- „Rembrandt: Von Macht und

Ohnmacht - 100 Radierungen”

-28.01.

DEPOT.K

- „Depot.K Jahresausstellung”

-07.01.

- „Monika Sebert & Manuela

Geugelin” 13.01.-11.02.

E-WERK

- „Regionale 18” (Foyer, Galerie 1

& 2) -07.01.

FAULERBAD

- „Kunst auf der Liegewiese und

in der Faulerstraße” -26.05.

GALERIE CLAEYS

- „Künstlerinnen der Galerie“

-04.02.

GALERIE MEIER

- „Schnee von gestern... und

heute“ -31.03.

KATHOLISCHE AKADEMIE

- „Zoe Rosenblum - Colours in

Motion“ -26.01.

KUNST KOCH, Hanferstr. 26

- „Landschaft“ - Gabriele Streile

-19.01.

KUNSTRAUM ALEXANDER

BÜRKLE

- „Für die Ewigkeit - Archivarische

Strategien in der Kunst“ -25.02.

KUNSTRAUM FOTH

- „Eva Rosenstiel“ -08.02.

KUNSTVEREIN FREIBURG

- „Regionale 18 - Liquid Fertilizer“

-07.01.

MODO VERLAG

- „Modo - Wir bringen Kunst in

Bücher #4“ -26.01.

MORAT-INSTITUT

- „Elly Weiblein“ - Zeichnungen,

Malerei und Topografie -27.01.

MUSEUM FÜR NEUE KUNST

- „In guten wie in schlechten

Zeiten. Wie was bleibt” -15.04.

MUSEUM F. STADTGESCHICHTE

- „Bildung für Mädchen - Adelhausen:

Kloster, Schulfonds,

Stiftung 1867-2017” -18.02.

MUSEUM NATUR UND MENSCH

- „Todsicher? Letzte Reise Ungewiss”

-21.01.

PFÖRTNERHAUS

- „Holger Bleyhl” -28.01.

PRAXIS ZURMÜHLEN

- „Tobias Marc Zurmühlen” -31.01.

STIFTUNG FÜR KONKRETE

KUNST ROLAND PHLEBS

- „Roland Phlebs - Kreis- und

Kugelvariationen” - Skulpturen

-04.03.

UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK

- „Letzte Botschaften - Briefe

von den Vätern aus dem Gulag”

-16.02.

WALDHAUS FREIBURG

- „Friedemann Knappe - Wildtiere

und Waldlandschaften” - Acrylbilder

-25.02.

BASEL 0041 61/

ANTIKENMUSEUM

- „Scanning Sethos - Die Wiedergeburt

eines Pharaonengrabes”

-06.05.

- „Die Griechen und ihre Welt -

Identität und Ideal” (Dauer)

- „Culturescapes - The Decline of

Heroes” -21.01.

FONDATION BEYELER

- „Georg Baselitz” 21.01.-29.04.

- „Paul Klee - Die abstrakte Dimension”

-21.01.

- „Sammlung Beyeler / Cooperations”

-01.01.

- „Sammlung der Klassischen

Moderne”

(Dauer)

KUNSTHALLE BASEL

- „PerformanceProcess - New

Swiss Performance Now” 19.01.-

18.02.

- „Regionale 18 - OOO Object

Oriented Ontology” -21.01.

- „The Cold Horizontals” - Shahryar

Nashat -07.01.

KUNSTHAUS BASELLAND

- „Regionale 18 - Being Syntopic”

-07.01.

KUNSTMUSEUM BASEL

- „Chagall. Die Jahre des Durchbruchs

1911-1919” (Neubau) -21.01.

- „Klara Lidén” (Gegenwart) -25.02.

- „Weibsbilder - Eros, Macht, Moral

und Tod um 1500” -07.01.

MUSEUM TINGUELY

- „Performance Process” -28.01.

S AM

- „Bengal Stream - Die vibrierende

Architekturszene von Bangladesch”

-06.05.

SPIELZEUG WELTEN MUSEUM

- „Parfumflacons - Hüllen verführerischer

Düfte” -08.04.

ANDERE ORTE

ALBSTADT

Kunstmuseum

- „Märchenhaft!” -01.07.

- „Maria Caspar-Filser - Landschaften”

-28.01.

- „Menschensohn, Ecce Home,

Crucifixus” - Christusbilder im 20.

und 21. Jahrhundert -02.04.

ALTKIRCH (F)

Crac Alsace

- „Irene Kopelman - On Glaciers

and Avalanches” -14.01.

AMSTERDAM

Foam Fotografiemuseum

- „Next Level: Anouk Kruithof -

Aguas!” -28.01.

- „Romain Mader - The Following

is a True Story” -07.02.

Moco Museum

- „Roy Lichtenstein - Lasting

Influence” -31.05.

ANTWERPEN

Fo Mu - Foto Museum

- „Ai Weiwei - Mirror” -18.02.

Muhka

- „Joseph Beuys - Eurasienstab”

-21.01.

AUGSBURG

Galerie Noah

- „Gudrun Brüne und Bernhard

Heisig” -04.02.

BADEN-BADEN

Museum LA8

- „Hans Thoma - Wanderer zwischen

den Welten” -04.03.

Museum Frieder Burda

- „America! America! How Real Is

Real?“ -21.05.

Staatliche Kunsthalle

- „Emeka Ogboh - If Found Please

Return to Lags“ -04.02.

BADENWEILER

Galerie Helmers

- „Schönheit verbindet Orient mit

Okzident” -21.01.

BAD KROZINGEN

Schwarzwaldklinik

- „Ursula Wieser” - Fotografien

-13.01.

BALLRECHTEN-DOTTINGEN

Glashaus Ballrechten-Dottingen

- „Pascal Lemoine - Metamorphose”

- Glaskunst -13.01.

BERLIN

Das verborgene Museum

- „Kriegsalltag und Abenteuerlust.

Kriegsfotografinnen in

Europa 1914-1945” -11.02.

Georg Kolbe Museum

- „Emil Cimiotti - Denn was innen,

das ist außen” -28.01.

Kunsthandel Jörg Maaß

- „Annie Leibovitz” -27.04.

Martin-Gropius-Bau

- „Franz Kafka - Der ganze

Prozess” -14.01


KUNST KULTUR JOKER 15

- „Juden, Christen und Muslime

- Im Dialog der Wissenschaften

500-1500” -04.03.

Museum Frieder Burda Salon Berlin

- „Bharti Kher - Dark Matter MM“

-17.02.

Museum für Kommunikation

- „Die Nacht - Alles außer Schlaf“

-18.02.

Willy-Brandt-Haus

- „Pablo Piovano - Landwirtschaft

der Gifte. Ihr Preis für den Menschen“

-21.01

BERN

Kunstmuseum

- „Bestandsaufnahme Gurlitt: ‘Entartete

Kunst’ - Beschlagnahmt

und verkauft” -04.03

- „Liquid Reflections - Werke aus

der Anne-Marie und Victor Loeb-

Stiftung” -29.01.

- „The Show Must Go On -

Sammlung Gegenwartskunst Teil

4” -28.01.

- „Touchdown - Ausstellung mit

und über Menschen mit Down-

Syndrom” 24.01.-13.05.

- „Van Gogh bis Cézanne,

Bonnard bis Matisse - Sammlung

Hahnloser” -11.03.

Zentrum Paul Klee

- „Klee im Krieg“ -03.06.

BERNAU

Hans-Thoma-Kunstmuseum

- „Kurt Bildstein - Lebenslinien”

-18.02.

BIETIGHEIM-BISSINGEN

Städtische Galerie

- „Johannes Hewel - Flüge ins

Paradies” - Linolschnitte -18.03.

- „ProThesen - Sabine Braun” -

Installation -04.02.

BILBAO

Guggenheim Museum

- „David Hackney - 82 Portraits

and 1 Still-life” -25.02.

BONN

August Macke Haus

- „August Macke und seine

Freunde - Begebnung in Bilderwelten”

-04.03.

Bundeskunsthalle Bonn

- „Bestandsaufnahme Gurlitt - Der

Kunstraub und die Folgen”

-11.03.

BREGENZ

Kunsthaus

- „Simon Fujiwara - Hope House”

27.01.-08.04.

- „Richard Bösch” -25.02.

Vorarlberg Museum

- „Pantaleon, Giraffe & Co. -

Historische Tasteninstrumente in

Voralberg” -21.01.

- „Richard Bösch” -25.02.

BREISACH

Museum für Stadtgeschichte

- „Ausstellung zur Geschichte der

Stadt Breisach am Rhein” b.a.w.

BRÜSSEL

Atomium

- „Magritte Retrospektive”

-30.09.

ING Art Center

- „Christo und Jeanne Claude - Urban

Projects” -25.02.

Königliches Museum der schönen

Künste

- „Magritte, Broodthaers und

zeitgenössische Kunst”

-18.02.

COLMAR

Musée Unterlinden

- „Romains de villes, Romains des

champs” -22.01.

DONAUESCHINGEN

Museum Art.Plus

- „Alfonso Hüppi“ -11.03.

- „Karolin Bräg - Museum wurde

es schon immer genannt“ -26.03.

- „Leidenschaft : Passion - Im

Blickpunkt Pierre Soulages“

-28.01.

DRESDEN

Deutsches Hygienemuseum

„Das Gesicht - Eine Spurensuche”

-25.02.

„Tierisch beste Freunde - Über

Haustiere und ihre Menschen”

-01.07.

DÜREN

Leopold Hoesch Museum & Papiermuseum

- „Beyond the Box - Sammlung

Dohem“ -11.03.

- „Saadane Afif – Ici.“ -22.04.

DÜSSELDORF

Museum Kunstpalast

- „Axel Hütte - Night and Day“

-14.01.

- „Jan Fišar - Arbeiten aus der

Sammlung Frauke Thole”

-04.03.

- „Radierfolgen und Ruhm der

Tiepolo” -14.01.

- „Spot On: 1937 - Die Aktion

‘Entartete Kunst’ in Düsseldorf”

-Sommer 2018

DURBACH

77770 Sammlung Hurrle/ Museum

für Aktuelle Kunst

- „Auf unbekanntem Terrain -

Landschaft in der Kunst nach

1945” -04.02.

- „Der Nachtrapp - Er ist wieder

da. Ein Kunstprojekt zur Völkerverständigung”

-04.03.

- „Profile in der Kunst am Oberrhein

- Helga Marten & Eva

Schaeuble” -04.03.

EBRINGEN

Winzerhof

- „Bärbel Bähr - Schicht um

Schicht” -10.01.

EMMENDINGEN

Fotomuseum Hirsmüller

- „Michael Adams: Das Land -

Dort draußen in mir” -28.01.

ESSEN

Museum Folkwang

- „Balthasar Burkhard” -14.01.17

FRANKFURT AM MAIN

Caricatura Museum

- „Robert Gernhardt” -15.04.

Museum für Moderne Kunst

- „A Tale of Two Worlds - Experimentelle

Kunst Lateinamerikas

der 1940er- bis 80er Jahre” (MMK

1) -02.04.

- „Globale Gleichzeitigkeiten - Die

Sammlung des MMK im Dialog mit

lateinamerikanischer Kunst der

1960er und 70er Jahre” (MMK 1)

-02.04.

- „I Am A Problem - Inszeniert von

Ersan Mondtag” (MMK 2) -18.02.

- „Kopf oder Zahl - Lisa Pahlke &

Richard Leue” (MMK 3) -04.02.

GENT

Stedelijk Museum voor Actuele

Kunst

- „Gerhard Richter - Über Malen”

-18.02.

GÖRLITZ

Galerie Schlichtenmaier/ Schloss

Dätzingen

- „Im Moment - Fotografie aus

Sachsen und der Lausitz” -15.04.

GRAFENAU

Galerie Schlichtenmaier/ Schloss

Dätzingen

- „Thomas Putze - Mitspieler”

-20.01.

HAMBURG

Halle K

- „Alex Katz - Black & White”

19.01.-20.02.

Deichtorhallen

- „Gute Aussichten Deluxe”

26.01.-21.05.

Historische Museen / Jenisch Haus

- „Peter Damman - Hinter dem Palast

steht noch ein Haus” -22.04.

HEIDELBERG

Dokumentations- und Kulturzentrum

Deutscher Sinti und Roma

- „45 Jahre Bürgerrechtsarbeit

deutscher Sinti und Roma” -25.02.

Sammlung Prinzhorn

- „Das Team als Kurator - Neues

und Unbekanntes aus der

Sammlung Prinzhorn” -15.04.

HEILBRONN

Kunsthalle Vogelmann

- „About Time” - Richard Deacon

-25.02.

Museum im Deutschhof

- „Das unendliche Sichtbare, Orte

- Siegfried Simpfendörfer” -25.02.

HÜFINGEN

Stadtmuseum

- „Frank Altmann - Prequel / Chris

Popovic - Bezug” -07.01.

KANDERN

Galerie Robert Keller

- „Unausbleiblich - Peter Bosshart”

-04.02.

KARLSRUHE

Bad. Landesmuseum/ Schloss

- „Die Etrusker - Weltkultur im

antiken Italien” -17.06.

- „Zweck fremd?! - Den Dingen

auf der Spur” -05.08.

Museum beim Markt

- Mensch und Megafauna in der

Neuen Welt” -28.01.

Staatliche Kunsthalle

- „Cézanne - Metamorphosen”

-11.02.

Städtische Galerie

- „Mut zur Freiheit - Informel aus

der Sammlung Anna und Dieter

Grässlin im Dialog” -11.03.

ZKM

- „Datumsoria - The Return of The

Real” -18.03.

- „Feministische Avantgarde der

1970er Jahre aus der Sammlung

Verbund, Wien” -08.04.

- „Open Codes - Leben in digitalen

Welten” -05.08.

- „Radical Software - The Raindance

Foundation, Media Ecology

and Video Art” -28.02.

- „Resonanzen - 40 Jahre Kunststiftung

Baden-Württemberg”

-18.02.

KASSEL

Caricatura Galerie für Komische Kunst

- „Beste Bilder - Die Cartoons des

Jahres 2017” -18.02.

KIEL

Kunsthalle zu Kiel

- „Gustav Wimmer - Bilder ohne

Namen” -28.01.

- „Nolde und die Brücke” -02.04.

KÖLN

Parrotta Contemorary Art

- „Clare Strand - Snakes” -13.01.

Drei

- „System of a Down” -13.01.

Museum Ludwig

- „James Rosenquist - Painting as

Immersion oder das Eintauchen

ins Bild” -11.03.

LANGENHAGEN

Kunstverein Langenhagen

- „Aroundabout - Jack Jaeger”

-11.03.

LEIPZIG

Museum für Druckkunst

- „Auf nach Finnland - Finnische

Plakate seit 1853“ 28.01.-15.04.

LÖRRACH

Dreiländermuseum

- „Reformation - Der große Umbruch

am Oberrhein” -08.04.

- „Weltfrieden - Weltreligionen -

Weltethos” -18.02.

LONDON

Tate Gallery of Modern Art

- „Modigliani“ -02.04.

- „Red Star Over Russia - A Revolution

in Visual Culture 1905-55“

-18.02.

LUDWIGSHAFEN AM RHEIN

Wilhelm-Hack-Museum

- „Erzählte Welt. Geschichten in

der Kunst” -03.06.

- „Stimme des Lichts - Delaunay,

Apollinaire und der Orphismus”

-02.04.

- „Unzuverlässiges Erzählen -

Künstlerbücher und -Schallplatten

der 1960er bis 1980er Jahre”

-21.01.

MANNHEIM

Reiss-Engelhorn-Museen

- „Ägypten - Land der Unsterblichkeit”

(Museum Weltkulturen, D5)

Dauer

- „Reformation!” (Museum

Zeughaus, C5) -02.04.

- „Schätze der Archäologie Vietnams”

(Museum Weltkulturen, D5)

-07.01.

MAILAND

Pirelli HangarBicocca

- „Lucio Fontana - Ambienti/Environments”

-25.02.

MARBACH

Deutsches Literaturarchiv

- „Die Familie - Ein Archiv” -29.04.

- „German Fever - Beckett in

Deutschland” -29.07.

MERZHAUSEN

Forum

- „Elisabeth Bereznicki - Recent” -

Malerei -30.01.

MISTELBACH

Nitsch Museum

- „Hermann Nitsch - Das druckgrafische

Werk” -08.04.

MOSKAU

Lumiere Brothers Center for Photography

- „Sebastian Copeland” -09.01.

The State Tretyakov

- „7th Moscow International Biennale

of Contemporary Art” -18.01.

MÜLLHEIM

Markgräfler Museum

- „Bären in der Mediathek -

Dammlung Ingeborg Taivassalo-

Lutz” -28.02.

- „Literatur in der Region” - b.a.w.

- „Der andere Rhein. Wilhelm den

Ouden -26.02.

MÜNCHEN

Haus der Kunst

- „Archiv Galerie 17/18 - ‘Große

Deutsche Kunstsammlung’ und

‘Entartete Kunst’” -04.02.

- „Blinder Glaube - Zeitgenössische

Kunst zwischen Intuition und

Reflexion” -18.02.

- „Sarah Sze - Centrifuge” -12.08.

- „Oscar Murillo & Polina Kanis”

-18.03.

Galerie am Maxmonument

- „Johannes Müller: Traces of

Hope - Bilder eines Konfliktfotografen“

-14.01.

Lenbachhaus

- „Gabriele Münter - Retrospektive“

-08.04.

Villa Stuck

- „Efrat Natan / Nahum Tevet“

-28.01.

OFFENBURG

Galerie im Artforum

- „Mitgliederausstellung”

21.01.-18.02.

Städtische Galerie

- „Peter Vogel - Retrospektive”

-04.02.

OOSTENDE (B)

Mu.zee

- „Das Floß - Kunst in (nicht)

einsam” -15.04.

PARIS

Fondation Cartier

- „Guillermo Kuitca - Les Visitants”

-27.05.

- „Malick Sidibé - Mali Twist”

-25.02.

Halle Saint Pierre

- „Jean-Pierre Jeunet & Marc

Caro” -31.07.

Michel Rein

„Edgar Sarin - Dans mon cou la

maind’une mère” -03.02.

Sage

- „Claus Goedicke - Dinge -27.01.

RIEGEL

Kunsthalle Messmer

- „Adriano Piu” -11.02.

- „Licht und Bewegung” -28.01.

ROTTWEIL

Forum Kunst

- „Nebukadnezar - Künstler machen

Flaschen für Rottweil“ -14.01.

Kunst Raum Rottweil im Dominikanermuseum

- „TurmBau I & II - Turmmodelle der

zeitgenössischen Skulptur“ -18.02.

SPEYER

Historisches Museum der Pfalz

- „Richard Löwenherz - König,

Ritter, Gefangener” -15.04.

- „Robin Hood” - Familienausstellung

-03.06.

ST. GALLEN

Kunstmuseum

- „Caro Niederer - Good Life Ceramics”

-26.08.

- „Marcia Hafif” -14.01.

Textilmuseum

- „Neue Stoffe - New Stuff. Gestalten

mit Technischen Textilien”

-02.04.

STUTTGART

Junges Schloss

- „Die Ritter - Leben auf der Burg”

-08.04.

Galerie Schlichtenmaier

- „Walter Stöhrer - Syntax ist ein

Vermögen der Seele” -13.01.

Kunstmuseum

- „Frischzelle_24: Ann-Kathrin

Müller” -07.10.

- „Patrick Angus - Private Show”

-08.04.

- „Reinhold Nägele - Chronist der

Moderne” 27.01.-03.06.

Museum der Alltagskultur

- „Krippen entdecken - Weihnacht-

liche Spurensuche durchs

Schloss” -04.02.

Naturkundemuseum

- „Baubionik - Biologie beflügelt

Architektur” -06.05.

Schacher - Raum für Kunst

- „Birte Horn & Johanna Jakowlev“

- Gemälde, Wandarbeiten

-13.01.

Staatsgalerie

- „Der Meister von Meßkirch - Katholische

Pracht in der Reformationszeit”

-02.04.

SULZBURG

Landesbergbaumuseum

- „A Tulip is a Tulip is a Tulip” -

Deutsch-Afghanische Initiative e.V.

-11.02.

TENINGEN

Rebay-Haus

- „Rudolf Bauer - Mit 43 Leihgaben

aus San Francisco” -28.01.

TÜBINGEN

Kunsthalle

- „Korpys / Löffler - Personen,

Institutionen, Objekte, Sachen”

-18.02.

UMKIRCH

Rathaus Schloss Büningen

- „Die Farben der Steine” - Bernhard

Mallin -07.01.

VÖLKLINGEN

Völklinger Hütte

- „Inka - Gold. Macht. Gott. 3000

Jahre Hochkultur” -08.04.

WALDKIRCH

Elztalmuseum

- „Weihnachtsmann & Co.” -07.01.

WEIL AM RHEIN

Museum Weiler Textilgeschichte

- „Bakuba Design - Textilkunst

aus dem Herzen Afrikas” -01.07.

Vitra Design Museum

- „Charles & Ray Eames - The

Power of Design” -25.02.

- „Kazam! - Die Möbelexperimente

von Charles & Ray Eames” -25.02.

- „Play Parade - Eine Eames-Ausstellung

für Kinder” -11.02.

WIEN

Albertina

- „Raffael” -07.01.

- „Robert Frank” -21.01.

Belvedere

- „Die Macht des Alters”

-11.03.

- „Duett mit Künstler_in - Partizipation

als künstlerisches Prinzip”

-04.02.

- „Rueland Frueauf d.Ä. und sein

Kreis - Meisterwerke im Fokus”

-18.03.

- „Vik Munit - Verso” -15.02.

Kunsthistorisches Museum Wien

- „Peter Paul Rubens - Kraft der

Verwandlung” -21.01.

Leopold Museum

- „Ferdinand Hodler - Retrospektive”

-22.01.

Museum Hundertwasser

- „Visions of Nature” -18.02.

Österreichische Nationalbibliothek

- „Visions of Nature” 26.01.-13.01.19.

WINTERTHUR

Fotostiftung Schweiz

- „Jakob Tuggener - Maschinenzeit”

-28.01.

WUPPERTAL

Heydt-Museum

- „Edouard Manet” -25.02.

ZELL A.H.

Arthus Galerie

- „Bodo W. Klös & Roland Roure

-13.01.

Museum Villa Haiss

- „Sybille Wagner” -13.05.

ZÜRICH

Fotomuseum Winterthur

- „Situations - Post Fail” -04.02.

Kunsthaus

- „Reformation” -14.01.

- „Gefeiert und verspottet -

Französische Malerei 1820-1880”

-28.01.

Migros Museum für Gegenwartskunst

- „Extra Bodies - The Use of the

Other Body in Contemporyry Art”

-04.02.

Museum Haus Konstruktiv

- „Marguerite Humeau - Zurich Art

Prize” -14.01.

Photobastei

- „Karin Székessy” -14.01.

ZWOLLE (NL)

Museum de Fundatie

- „Neo Rauch Dromos Malerei

1993-2017” 21.01.-03.06.


16 KULTUR JOKER VISION 2025

Es gibt öffentliche Diskussionen,

die dauern lange Zeit, jedenfalls

länger, als zunächst erwartet.

Meist gibt es dafür auch

Gründe, ein besonderes Bedürfnis

der Bevölkerung oder politische

Versäumnisse im Vorfeld.

Beides trifft auf die Neuaufstellung

des Freiburger Siegesdenkmals

zu. Das bronzene

Monument nach dem aufgrund

veränderter Verkehrsführung erforderlichen

Abbau im Frühjahr

2016 nicht einfach verschwinden

zu lassen oder einzuschmelzen,

ist sicherlich ein richtiger Schritt,

den auch Kunstwissenschaftler

und Historiker befürworteten.

Bloße Eliminierung entspricht

weder dem Erfordernis der Auseinandersetzung

mit der eigenen

Geschichte noch hätte sie dem

künstlerischen Wert des Kulturdenkmals

Rechnung getragen.

Die Victoria dann mehr oder

weniger am ersten Standort und

tatsächlich doch erstaunlich

mittig in der Achse der Kaiser-

Joseph-Straße wieder zu errichten

– dazu zählte schon gehöriger

Mut. Und gewiss wollte der Gemeinderat

mit seinen Beschlüssen

dazu nicht nur rückwärtsgewandt

und restaurativ wirken.

Aber die Gefahr, hier Nostalgie

zu betonen und in ein Fahrwasser

des Historismus zu geraten, der

auch andernorts offenbar den

Zeitgeist mitbestimmt, diese Gefahr

bestand und besteht schon.

Schließlich möchte man nicht

in einem Atemzug genannt sein

mit Plänen wie der restaurativen

Rücküberführung des Münchner

Hauses der Kunst (aus dem

Jahr 1937) in den NS-Originalzustand.

Das passte gar nicht zu

Neues Thomas-Areal

Studenten proben Kunst-am-Bau

Wohin kommt die Kunst: neues Thomas-Zentrum

Neuinszenierung des Siegesdenkmals

Künstlerische Intervention ist weiterhin möglich

Victoria mit Opferfeld und Lernort Entwurf Seipelt-Gabel-Matscheko

Freiburg und wäre in Zeiten, wo

Nationalismus und Chauvinismus

wieder hoffähig werden, das

falsche Signal.

Andererseits, das war früh

schon klar, böte das neue, alte

Siegesdenkmal auch eine große

Chance: die Idee steht seit mehr

als zwei Jahren im Raum, durch

eine wohl überlegte „Neuinszenierung“

geschichtliche Erfahrung

samt der längst eingetretenen

Prozesse der deutschfranzösischen

Freundschaft und

der Demokratisierung erfahrbar

werden zu lassen. Ein deutliches

Votum der städtischen Kunstkommission

vom 26.6.2015 ging

in diese Richtung. Dazu gab es

von verschiedener Seite Zustimmung:

„Experten fordern künstlerischen

Wettbewerb“ hieß es an

dieser Stelle in ganzseitiger Stellungnahme

(KulturJoker, Juni

2016, Seite 8).

Das ist ein weiterer Kunst-

Wettbewerb, den es noch nicht

gibt: Im laufenden Wintersemester

befassen sich Studierende

im Rahmen eines Seminarprojekts

„Kunstpädagogische Projekte“

am Institut der Bildenden

Künste der Freiburger Pädagogischen

Hochschule (PH) mit

Fragen von Kunst-am-Bau-Vor-

Bekanntlich sehr spät rief die

Kunstkommission im Juli 2017

beinahe verzweifelt einen eigenen

Ideenwettbewerb aus, die

Ergebnisse – 14 Einreichungen,

davon zwei prämierte – wurden

Ende Oktober für drei Tage im

Architekturforum öffentlich gezeigt.

Auf den ersten Platz setzte

die Jury den Vorschlag des Büros

OFICINAA architektur +

städtebau, Ingolstadt, das eine

räumlich voneinander getrennte

Aufstellung von Denkmal und

Sockel empfiehlt, ergänzt durch

eine Audio-Installation, die den

Soldatenfiguren (Antikriegs-)

Texte französischer Autoren in

den Mund legt. An zweiter Stelle

rangierte die von Janina Seipelt,

Bastian Gabel und Maximilian

Matscheko aus Freiburg

eingereichte Idee, die Victoria

nach Süden zur Fußgängerzone

hin mit einem begehbaren

Animation Sacker Architekten

„Opferfeld“ aus Rheinkieseln

samt Bank und Gedenkmauer

zu konfrontieren. Eine SPD-

Stadträtin zeigte sich am Abend

der Präsentation sehr angetan

und mochte überprüft wissen,

welche dieser Gedanken auch

jetzt noch, nach erfolgtem Neuaufbau,

umsetzbar seien. Zwei

Fraktionsgemeinschaften, die

Unabhängigen Listen und JPG,

stellten folglich den erforderlichen

Antrag – allein, er fand

keine Mehrheit.

Es bleibt hoch bedauerlich,

dass Gleichmut statt Beharrlichkeit

bei den Stadträten obwaltet.

„Wir haben jetzt einfach

keine Lust mehr, immer wieder

über dasselbe Thema zu reden;

irgendwann muss auch mal gut

sein“ – das wurde auch dem

Unterzeichner gesagt. Einfach

schade ist das und nicht wirklich

verantwortungsvoll. Diese

Einstellung bedeutet vor allem

auch Missachtung gegenüber

der Kunstkommission, die das

Parlament ja just zur eigenen

Fachberatung eingesetzt hat.

Letztlich nur konsequent

teilte die Stadtverwaltung

(Baudezernat) der Vorsitzenden

der Kunstkommission am

20.12.2017 brieflich mit: „Eine

erneute Befassung der Verwaltung

mit den Ergebnissen des

Wettbewerbs und eine Prüfung

auf Umsetzung der Vorschläge

wird somit nicht mehr stattfinden.“

Das kann und darf aber

nicht das letzte Wort sein!

Der Freiburger Architekt

Bastian Gabel, beteiligt an

dem zweitplatzierten Entwurf,

erhebt jetzt die darüber hinaus

gehende Forderung, die

Stadt endlich selbst solle einen

Kunstwettbewerb beauftragen.

Natürlich ist das möglich, und

eine spannende Aufgabe wäre

es zugleich, ausgereifte Ideen

zu sehen und zu hören, die unter

Voraussetzung der örtlichen

Gegebenheit und der bereits

durchgeführten Denkmalaufstellung

entwickelt werden.

Jedenfalls „darf eine Kommentierung

nicht nur durch den Text

erfolgen“ – mit dieser Einschätzung

seht Gabel wahrlich nicht

allein.

Es sind nun also der (noch

nicht wiedergewählte) Kulturdezernent

und verantwortliche

Kräfte im Gemeinderat aufgefordert,

die wichtige kommunale

Debatte nicht auf diese

Weise mit einem ‚Basta‘ zu veröden.

Das sollte nicht Freiburgs

Signet werden.

Martin Flashar

haben. Weil

das ein Studiengang

mit

theoretischen

und zugleich

auch deutlich

praktischen

Inhalten ist –

hier werden

die künftigen

Kunstlehrer

für die Primar-

und Sekundarstufe

ausgebildet

–, geben sie

sich nicht mit

der Theorie

zufrieden.

Auf der

Suche nach

bevorstehenden größeren Bauvorhaben

privater Hand in Freiburg

stieß man auf das lange

schon in Vorbereitung befindliche

„Intergenerative Evangelische

Zentrum“ auf dem bisherigen

Areal der Thomaskirche

in Zähringen. An dem nahezu

fertig geplanten Vorhaben, der

Architektenwettbewerb wurde

bereits Ende 2014 abgeschlossen,

soll nun laborartig geprüft

werden, wie und wo und auf

welche Weise an dem Objekt

sinnfällig ein Kunstwerk platziert

werden könne. Bislang

erkundeten die Seminarteilnehmerinnen

den Standort und das

Quartier rund um die Tullastraße,

studierten die Bauentwürfe

und führten Gespräche mit dem

Bauherrn und Architekten. Im

neuen Jahr nun werden sie ganz

konkret eigene Vorschläge,

vielleicht nicht nur Konzepte,

sondern sogar Modellentwürfe

erarbeiten.

Der Bauherr, die Evangelische

Stadtmission, realisiert

hier ein Seniorenpflegeheim,

baut gleichzeitig den Thomaskindergarten

neu und schafft

auch Räumlichkeiten für Aktivitäten

der Pfarrgemeinde Nord

(etwa das im Stadtteil beliebte

und etablierte Familiencafé).

Ob aus dem PH-Seminar ein

Impuls entstehen kann, tatsächlich

einen Kunst-Auftrag

in das immense Bauprojekt zu

integrieren, bleibt abzuwarten.

Martin Flashar

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INTERVIEW KULTUR JOKER 17

Fortsetzung des Interviews:

migen Leben gekommen sind.

Zudem hatte ich einige Talk-

Gäste, die genau wie mein

Protagonist Hansen des Lebens

satt waren, unter keiner

Erkrankung litten und dennoch

sterben wollten.

Kultur Joker: Sie haben sich

in einem anderen Buch bereits

ausführlich mit dem Thema Tod

mich beantworten. Wenn man

niemandem schadet, ist schon

viel gewonnen. Geht man zudem

in Demut und mit Rückgrat

durchs Leben, ist sicher

viel erreicht.

Kultur Joker: Hat Ihre Beschäftigung

mit dem Tod auch

etwas mit dem Älterwerden zu

tun?

Domian: Ja, je älter man wird,

desto greifbarer ist der Tod.

Zur Person:

Jürgen Domian wurde 1957

in Gummersbach geboren.

Ab 1993 moderierte er im

WDR 1 die jugendfreie Radio-Talk-Sendung

„Heiße

Nummer“ für junge Menschen.

Von 1995 bis 2016

moderierte er die bimediale

Telefon-Talkshow „Domian“.

2010 erschien sein Roman

„Der Gedankenleser“. Sein

wogen, sich Ihre Lesung von

dem renommierten Regisseur

und Autor John von Düffel inszenieren

zu lassen?

Domian: Ich gehe auf große

Lese-Tour durch ganz Deutschland

und auch in der Schweiz

werde ich auftreten. Meine

Agentur hat mich mit John von

Düffel zusammengebracht, worüber

ich sehr glücklich bin. Ich

schätze John von Düffel schon

sehr lange und begleite sein

künstlerisches Schaffen seit ich

auf Arte vor vielen Jahren eine

Dokumentation über das Thema

„Wie entsteht ein Roman“

gesehen habe. Dort wurde John

von Düffels Zusammenarbeit

mit seinem damaligen Lektor

dokumentiert. Ich empfinde

es als große Ehre, dass er die

Inszenierung meiner Lesetour

übernommen hat.

Kultur Joker: Ihre Lesungen

sollen interaktiv werden. Auf

welche Weise wollen Sie mit

dem Publikum ins Gespräch

kommen?

Domian: Mitten in der Veranstaltung

gibt es einen großen

Publikumsblock. Ich weiß

überhaupt nicht, was auf mich

zukommt. Sehr spannend. Das

Publikum soll der Star sein. Die

Leute können sprechen, fragen,

agieren, was auch immer. Ich

lasse mich überraschen.

Kultur Joker: Angeblich planen

Sie auch eine neue Talkshow,

bei der Sie Gäste von

der Straße besuchen und sich

deren Geschichte erzählen lassen.

Warum wollen Sie zurück

ins Fernsehen?

Domian: Das ist noch völlig

ungewiss. Wir konzipieren

und überlegen gerade. Der Talk

mit völlig unbekannten Menschen

aber interessiert mich

sehr. Nach 23.000 geführten

Telefon-Interviews würde ich

2012 erschienenes Buch „Interview

mit dem Tod“ wurde

zum Bestseller. 2003 wurde

er für die Sendung „Domian“

mit dem Bundesverdienstkreuz

ausgezeichnet, 2015

mit dem Robert Geisendörfer

Preis und 2016 mit der 1

Live Krone. Zurzeit ist Jürgen

Domian mit seinem aktuellen

Roman „Dämonen. Hansens

Geschichte“ auf Lesereise.

meine Gesprächspartner gerne

einmal sehen.

Kultur Joker: Wie sehr nehmen

Sie jetzt am Leben am Tag teil,

vermissen Sie die Nacht und

ihre Qualität?

Domian: Ich vermisse die

intensiven nächtlichen Gespräche

mit meinen Anrufern,

die vielen Kontakte mit so

unterschiedlichen Menschen.

Aber ich genieße es sehr, wieder

am Tage leben zu können.

Fast 22 Jahre Nachtarbeiten

waren genug.

Jürgen Domian

Dämonen. Hansens Geschichte

Gütersloher Verlagshaus

Gebunden, 192 S., 17,99 €

Am 3. Februar 2018 kommt

Jürgen Domian: „Dämonen“

– Live auch ins Kultur- und

Bürgerhaus in Denzlingen.

auseinandergesetzt. Hat der

Tod einen Sinn?

Domian: Ja, das irdische Leben

zu beenden. Der Tod ist

das größte Geheimnis unserer

Existenz. Und zugleich die

größte Erschütterung. Aber

unser Leben ist auch nicht

denkbar ohne den Tod. Sollte

es einen übergeordneten Sinn

geben, so übersteigt dieser die

menschliche Vorstellungskraft.

Wir sollten uns nicht bemühen,

dafür Begrifflichkeiten zu

suchen. Der Philosoph Ludwig

Wittgenstein sagt: Wovon man

nicht sprechen kann, darüber

muss man schweigen.

Kultur Joker: Der Tod ist radikal.

Versuchen Sie deswegen

auch für ein glückliches Leben

radikal zu sein?

Domian: Ich strebe kein glückliches

Leben an. Glück ist wie

ein Feuerwerk: Schön, beeindruckend

– und schnell wieder

vergangen. Mein Ziel ist ein

stimmiges Leben. Ja, und dafür

braucht man, so glaube ich,

klare Grundsätze und Leitlinien.

Kultur Joker: Worum geht es

eigentlich im Leben?

Domian: Ich kann es nur für

Aber im Grunde habe ich mich

mein ganzes Leben mit dem

Tod beschäftigt. Schon als Jugendlicher.

Kultur Joker: Ziele, Erfolg,

Familie, Abenteuer, etwas Aufbauen...

hätte das alles nur

dann Sinn, wenn wir unsterblich

wären?

Domian: Vielleicht hat es nur

Sinn, weil wir sterblich sind.

Weil wir die uns gegebene Zeit

optimal nutzen möchten. Unsterblichkeit

könnte Stillstand,

unendliche Langeweile und

Ödnis bedeuten.

Kultur Joker: Im Fernsehen

sehen wir täglich Menschen

sterben. Und in Kriegen und in

Hungersnöten sterben täglich

Tausende. Wie sehr berührt Sie

das?

Domian: Das Fernsehen erzeugt

eine schreckliche Distanz

zu den Dingen. Erlebe

ich Leid und Not direkt vor

meiner Tür, in meiner Stadt,

in meinem Land, betrifft es

mich emotional viel intensiver.

Je älter ich allerdings werde,

desto dünnhäutiger werde ich

bei den Schreckensbildern im

Fernsehen.

Kultur Joker: Was hat Sie be-

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18 KULTUR JOKER KULTOUR

Eröffnung der 15. Mundologia

mit TV-Star Markus Lanz

Festival für Fotografie, Abenteuer und Reisen im Konzerthaus Freiburg

Dirk Bleyler: „Thailand - Traumreise mit Sehnsuchtspotential)“, (4.2., 11.30 Uhr)

Vom 2. bis 4. Februar 2018

öffnet die Mundologia im Konzerthaus

Freiburg wieder ihre

Tore. Zum 15. Mal holt Europas

größtes Festival für Fotografie,

Abenteuer und Reisen renommierte

Fotojournalisten, weltberühmte

Abenteurer und talentierte

Newcomer auf die Bühne.

In Live-Reportagen berichten

sie von ihren Entdeckungstouren

und Expeditionen, die sie

über das Meer, in die Berge,

Wüsten, Urwälder und Megacities

unseres Planeten geführt

haben. Darüber hinaus machen

vier hochkarätige Fotoausstellungen,

zahlreiche Workshops

und eine Messe mit namhaften

Firmen aus den Bereichen Medien,

Fotografie, Outdoor und

Reisen die 15. Mundologia zu

einem inspirierenden Erlebnis.

In diesem Jahr haben die

Veranstalter einen besonderen

Fokus auf den rasanten, menschengemachten

Wandel der

Erde gelegt, der auch in der

Auftaktveranstaltung sichtbar

wird. Fernsehmoderator Markus

Lanz wird am Freitagabend um

20 Uhr das Festival mit seiner

aufwendigen Multivisionsshow

„Grönland – Meine Reisen ans

Ende der Welt“ eröffnen. Seit

Jahren wechselt Lanz vom Fernsehstudio

regelmäßig in eine der

extremsten Regionen der Erde,

um mit Film- und Fotokamera

Die Live-Reportagen des Mundologia-

Festivals im Konzerthaus Freiburg:

Weit. Um die Welt:

Gwen Weisser & Patrick Allgaier: 2. Februar, 16.30 Uhr

Markus Lanz Live: 2. Februar, 20 Uhr

Weltklasse : Familie Clavin :3. Februar, 11+14 Uhr

Im Reich der Lichter: Stefan Forster: 3. Februar, 12 Uhr

Die Anden: Heiko Beyer: 3. Februar, 16 Uhr

Borneo: Dieter Schonlau: 3. Februar, 17.30+20.15 Uhr

Himalaya: Manuel Bauer: 3. Februar, 20 Uhr

Malawi: Philipp Müller: 3. Februar, 20.15 Uhr

Thailand: Dirk Bleyer: 4. Februar, 11.30 Uhr

Pyrenäen: Dirk Schäfer: 4. Februar, 14.30/17.30 Uhr

Willis neue wilde Wege: Willi Weitzel: 4. Februar, 15 Uhr

Fotojournalismus Meilensteine:

Hans-Jürgen Burkard 4. Februar, 20.15 Uhr


KULTOUR KULTUR JOKER 19

en, Fotografie, Outdoor und Reisen

stellen auf der Mundologia-Messe

ihre Produktneuheiten vor. Beratungsgespräche,

Informationen

und Serviceleistungen, wie der beliebte

„Check and Clean“ Service

für digitale Spiegelreflexkameras,

machen die Messe jedes Jahr zu

einem Besuchermagneten.

„Phänomenal! National Geographic

zeigt die Welt, wie Sie sie

noch nie gesehen haben“ titelt eine

von vier Fotoausstellungen, die am

Festivalwochenende die Blicke auf

sich ziehen wird. Sie zeigt die spektakulärsten

Aufnahmen großer

National Geographic Expeditionen

und lässt den Betrachter in eine

Welt voller Wunder eintauchen.

Die Ausstellung „Chasing Light“

des Schweizer Fotografen Stefan

Forster beeindruckt mit zauberhaften

Lichtstimmungen in der

Natur und wird am Sonntagabend

Von Luftaufnahmen bis

Filterfotografie

Berglandschaften nicht nur

genießen, sondern fotografisch

auch perfekt in Szene setzen –

Iris Kürschner und Dieter Haas

zeigen wie das gelingt. In ihrem

Seminar „Fotografieren in

den Alpen“ stellen sie besonders

fotogene Alpenregionen und

spektakuläre Spots jenseits der

Postkartenmotive vor und geben

ihr umfangreiches Profiwissen

weiter. Auch die anderen Workshops

und Seminare beschäftigen

sich mit fotografischen

Themen, darunter Luftaufnahmen

mit Drohnen, der Einsatz

von Filtern sowie Grundlagen

und neue, inspirierende Ideen

im Bereich Landschafts-, Reise-

und Naturfotografie.

Ausführliche Informationen

zum Programm, zu den Sitz-

Willi Weitzel: „Willis neue wilde Wege“, (4.2., 15 Uhr)

eindrucksvolle Szenerien festzuhalten:

Menschen bei ihrer archaischen

Arbeit, Eisberge in unwirklichem

Licht, Kinder, die in acht

Grad kaltem Wasser schwimmen.

Der Festivalsamstag: Mit dem

Dalai Lama auf Reisen

Der Schweizer Fotograf Stefan

Forster war ebenfalls in Grönland

unterwegs, zudem in Island und

Norwegen. In seiner Reportage

„Im Reich der Lichter“ zeigt er

am Festivalsamstag um 12 Uhr

Landschaften im Norden Europas,

unter anderem aufgenommen

mit einem hochmodernen

Multikopter, der ihm Bilder aus

neuartigen Perspektiven ermöglichte.

Heiko Beyer hat die längste

Gebirgskette unseres Planeten

bereist. In „Die Anden – 7000 km

längs durch Südamerika“ nimmt

er das Publikum um 16 Uhr mit

auf eine Reise vom Pico Humboldt

bis zum Kap Hoorn. Und um 20

Uhr ist die Reportage „Mit dem

Dalai Lama durch den Himalaya“

zu sehen. Referent Manuel Bauer

begleitet als persönlicher Fotograf

Herausgeber:

Helmut Schlieper (V.i.S.d.P.)

Verlag:

Art Media Verlagsgesellschaft mbH

Auerstr. 2 • 79108 Freiburg

Redaktionsleitung:

Christel Jockers

Redaktion:

Cornelia Frenkel

Peter Frömmig

Valentin Heneka

Annette Hoffmann

Marion Klötzer

Manuel Kreitmeier

Nike Luber

Georg Rudiger

Claus Weissbarth

Friederike Zimmermann

Terminredaktion:

Valentin Heneka

das spirituelle Oberhaupt Tibets

seit vielen Jahren und zeigt ihn

und sein Wirken in spannenden

Nahaufnahmen.

Der Festivalsonntag:

Weit um die Welt

Der Festivalsonntag startet um

11.30 Uhr mit einer aufregenden

Reise ins Land des Lächelns. Der

Berliner Fotograf Dirk Bleyer

zeigt in seiner neuen Thailand-

Reportage brillante Fotografien

und Filmsequenzen, aufgenommen

zu Lande, zu Wasser und

aus der Luft. Anschließend wird

es spannend und wild. Reporter

Willi Weitzel berichtet in „Willis

neue wilde Wege“ um 15 Uhr

von seinen abenteuerlichen Entdeckungstouren,

die ihn unter

anderem nach Kenia, Indien,

Alaska und an Bord eines Forschungsschiffes

sogar auf hohe

See führten. Am Abend werden

Freiburgs „Kino-Stars“ live auf

der Bühne stehen. Drei Jahre lang

sind Gwen Weisser und Patrick

Allgaier um den Globus gereist –

und das, ohne je einen Fuß in ein

Layout :

Christian Oehms

Telefon: 0761 / 72072

Fax: 0761 / 74972

e-mail: grafik@kulturjoker.de

redaktion@kulturjoker.de

Anzeigen:

Tel.: 0761 / 72072

Druck:

Rheinpfalz Verlag und Druckerei

GmbH & Co. KG, Ludwigshafen

Das Copyright für vom Verlag gestaltete

Anzeigen und Artikel liegt beim Verlag.

Nachdruck, auch nur auszugsweise, nur mit

schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos, Vorlagen und für Programmhinweise

kann keine Garantie übernommen werden,

sie sind aber herzlich willkommen.

Dieter Schonlau: „Borneo“, (3.2., 17.30 + 20.15 Uhr)

Flugzeug zu setzen. Um 19 Uhr

werden sie in „Weit. Um die Welt“

Geschichten aus fernen Ländern

erzählen und neue Details ihrer

großartigen Low-Budget-Reise

verraten. Dieser Vortrag ist bereits

ausverkauft, aber aufgrund der

großen Nachfrage gibt es Zusatztermine

am Festival-Freitag um

16.30 Uhr sowie am 25. Februar

im Paulussaal Freiburg.

Auf dem Programm stehen außerdem

eine lehrreiche Familienreise

durch Südostasien, die märchenhaften

Regenwälder Borneos,

Malawi, Oman und Emirate, eine

Motorradreise durch die Pyrenäen,

eine Fototour von Äthiopien

bis in die Antarktis sowie der

Vortrag „Meilensteine des Fotojournalismus“

des international

ausgezeichneten Stern-Fotografen

Hans-Jürgen Burkard.

Seltene Momente,

spektakuläre Motive

Neben den Multivisionsshows

prägen die große Messe, zahlreiche

Workshops und Fotoausstellungen

den Charakter des

Mundologia-Festivals. Über 60

Firmen aus den Bereichen Medi-

für einen guten Zweck versteigert.

Und die Bilderschau „Die Alpen im

Licht“ zeigt die kraftvolle Bergfotografie

von Lorenz Fischer.

platzkategorien, Ticketpreisen

und Vorverkaufsstellen sind im

Internet unter www.mundologia.de

zu finden.


20 KULTUR JOKER NACHHALTIG

Nachhaltig

mobil

30 Jahre VCD

in Südbaden

Der frühe VCD: Faire Preispolitik bei der Bahn

Foto: VCD

Die architektonisch eindrückliche

Radstation am

Hauptbahnhof Freiburg mit

ihrem Rundbau und den vielen

Fahrrädern ist Sitz des VCD

Südbaden. Der Verkehrclub

Deutschland besteht nun schon

seit 30 Jahren und ist in einer

grünen Stadt wie Freiburg auch

gut aufgehoben. Am 5. Dezember

feierte der VCD sein langjähriges

Bestehen und damit

auch 30 Jahre umwelt- und

sozialverträgliche, sichere und

gesunde Mobilität.

Der Verein startete am

05.12.1987 als VCD Südlicher

Oberrhein für die Mitglieder

in Freiburg sowie in den

Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald

und Emmendingen.

Gründe für eine Gründung

gab es genug: Die globalen

wie lokalen Umweltprobleme

erhielten in den 80ern immer

mehr Raum. Bevölkerung und

Medien reagierten kritisch auf

Probleme wie Dünnsäureverklappung,

saurer Regen, Waldsterben,

Reaktorkatastrophe in

Tschernobyl, WAA Wackersdorf,

FCKW und Ozonloch.

Schnell war auch der Verkehr

als Quelle von Schadstoffen

und Treibhausgasen ausgemacht.

Mit den Grünen institutionalisierte

sich die Umweltbewegung,

1986 wurde das

Umweltministerium gegründet.

Doch die kritische Reaktion

blieb nicht auf Parlament und

Regierungskreise beschränkt.

Ein Club musste her, der sich

als ökologische Alternative

zum ADAC für eine umweltund

sozialverträgliche Mobilität

einsetzt. 1986 wurde der

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Perspektiven des VCD: Die Stadt von Morgen

VCD schließlich gegründet.

Aufgabenfelder gibt es mittlerweile

viele: Von Auto über

Bahn, Bus, Flugzeug, ÖPNV,

Rad bis hin zu dem Verhältnis

von Wohnen und Mobilität

bringt sich der VCD in

verschiedenen Bereichen ein.

Unter anderem durch Medienarbeit

und öffentliche Diskussionen

positionierte sich der

Verein gegenüber politischen

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Foto: VCD

Entscheidungen oder initiierte

direkt eigene Projekte. 2001

wurde etwa das erste VCD-

Bahnkunden-Barometer veröffentlicht:

Über 300 VCD-

BahnwatcherInnen bewerteten

die DB-Leistungen. Die Ergebnisse

zeigten, wo die Bahn

noch besser werden muss und

wo sie bereits gut ist.

Dabei kann der VCD diverse

Erfolge und Auszeichnungen

für sich verbuchen. Gleich

zwei Mal, 2011/2012 und

2013/2014, wurde das Projekt

„FahrRad! Fürs Klima auf

Tour“ von der deutschen UN-

ESCO-Kommission als UN-

Dekadeprojekt „Bildung für

nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Der VCD förderte

damit Bildungsmaßnahmen für

nachhaltige Mobilitätsideen.

Erstaunlich sind auch andere

fundamentale Erfolge,

wie Jochen Flasbarth, Präsident

des Umweltbundesamtes

und Gründungsmitglied des

VCD, 2011 anlässlich des

25jährigen VCD-Jubiliäums

herausstellte: „Dass der VCD

ein wegweisendes Produkt

wie die Bahncard bei einem

Staatsunternehmen gegen Widerstände

durchgesetzt hat,

ist so, als hätte sich heute eine

NGO die Flatrate fürs mobile

Telefonieren ausgedacht.“

Erfolg und vor allem Breitenwirkung

des VCD resultieren

nicht zuletzt auch aus den diversen

Kooperationen wie mit

dem Deutschen Naturschutzring,

Greenpeace, Robin Wood

oder dem WWF. Als parteipolitisch

unabhängiger Verein

arbeitet der VCD ausschließlich

mit solchen Unternehmen

zusammen, die Umwelt-, Sozial-

und Ethikstandards ausreichend

beachten.

Und der VCD arbeitet weiter.

Ein aktuelles Projekt mit dem

Titel „Straße zurückerobern“

fordert mehr Platz für Fußgänger

und RadfahrerInnen, ein

neues Straßendesign und ein

niedrigeres Tempo. Schließlich

soll der Mensch und nicht

das Auto im Mittelpunkt der

Gestaltung von Straßen und

Plätzen stehen.


.echt gut mann.

1964 – 2014

NACHHALTIG KULTUR JOKER 21

50 Jahre Kinderhilfe

Die Hilfsorganisation terre des hommes feiert Jubiläum – Ausstellung in der Meckelhalle,

Sparkassen-FinanzZentrum Freiburg

Terre des Hommes heißt frei

übersetzt „Erde der Menschlichkeit“

und ist auch der Name

einer Kinderhilfsorganisation.

Die feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges

Bestehen. Während ihrer

langen Tätigkeit im Einsatz für

die Rechte von Kindern weltweit

kämpfte die Organisation

gegen Ausbeutung und Not. In

geförderten Projekten und auf

politischer Ebene arbeitet terre

des hommes in 33 Ländern mit

einheimischen Organisationen

zusammen. Die Arbeit erfolgt

vor Ort und mit den Betroffenen.

Es werden keine Entwicklungshelfer

geschickt.

Auch zeigt sich die Zusammenarbeit

nicht nur an der

finanziellen Unterstützung,

sondern auch an der Stärkung

der Gemeinschaften durch Bildung

und Austausch. Im Zentrum

steht die Eigeninitiative

von Kindern und Jugendlichen.

Die meisten Kosten werden

von privaten SpenderInnen getragen.

Auch in Freiburg gibt es eine

Gruppe der terre des hommes,

die sich seit 1973 engagiert.

Durch Vorträge und Ausstellungen

informiert die Gruppe

über die prekäre Lage vieler

junger Menschen und wirbt um

die Unterstützung durch engagierte

Menschen. Nun findet

noch bis 12. Januar eine Ausstellung

über terre des hommes

in der Meckelhalle Freiburg

statt (Sparkassen-FinanzZentrum).

Vorgestellt werden

Schwerpunkte der Arbeit im

Laufe des 50-jährigen Bestehens,

aktuelle Handlungsfelder,

Schicksale von Kindern

auf der Flucht und die schwere

traumatische Belastung dieser

durch Naturkatastrophen,

Krieg und Flucht. Am 3. und

10. Januar, jeweils 15 Uhr finden

Führungen durch die Ausstellung

statt. Die Ausstellung

ist montags und donnerstags

von 9-18 Uhr, dienstags, mittwochs

und freitags von 9-16

Uhr geöffnet.

Tierschutz an Schulen

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche startet Schulprojekt

Tierversuche sind ein strittiges

Thema, das aber bei

weitem noch nicht voll in der

Gesellschaft angekommen ist.

Das zeigt sich schon alleine

daran, dass es in den Lehrplänen

der Schulen nicht vorkommt.

Das möchte

die bundesweite Vereinigung

Ärzte gegen

Tierversuche ändern.

Über ein Schulprojekt

sollen Schulleiter,

Lehrer und vor allem

Schüler an das Thema

Tierversuche und moderne,

tierversuchsfreie

Forschungsmethoden

herangeführt

werden.

„Die Schüler von

heute sind die Wissenschaftler

von morgen.

Daher sehen wir es als unsere

Verpflichtung an, die

heranwachsende Generation

über Fakten aufzuklären,

Lösungsansätze aufzuzeigen

und Anregungen für eigene

Aktivitäten zu geben“,

so Eva Nimtschek, Leiterin

des Schulprojekts. Auf der

Website des Projekts finden

engagierte LehrerInnen Anregungen

und Angebote zur direkten

Umsetzung des Projekts.

Die Inhalte sind an verschiedene

Unterrichtsfächer angepasst.

Entsprechend breit zeigt

sich das Angebot mit Themen

wie Biologische Unterschiede

zwischen Mensch und Tier,

Ethik, Recht und tierversuchsfreie

Forschung. Die Themen

können sowohl in Einzel- als

auch Gruppenarbeit umgesetzt

werden, Diskussionen, Projektarbeiten

und Theateraufführungen,

Filme und Broschüren

sind ebenso möglich.

Nicht zuletzt bietet

der Ärzteverein an,

Tierschutzlehrer an

die Schulen einzuladen.

„Unser Ziel ist

dabei, Jugendliche

für das Leid hilfloser

Lebewesen zu

sensibilisieren und

Oberstufenschülern

spannende neue Perspektiven

für ihre

berufliche Laufbahn

mitzugeben – und so

schließlich den Boden für eine

Forschung und Medizin ohne

Tierversuche zu bereiten“,

schließt Nimtschek.

Weitere Infos:

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22 KULTUR JOKER HOCHZEIT

Heiße Schmuckleidenschaft

Oliver Wilpert hat Tantal für seine Kreationen entdeckt

Ausgefallene Schmuckideen

sind Oliver Wilperts Markenzeichen.

Seine besondere








Leidenschaft ist im wahrsten

Sinne des Wortes heiß: denn

Tantal, ein wenig bekanntes

dunkles schweres Metall, hat

einen Schmelzpunkt von fast

3.000 °C und liegt damit rund

1.000 °C höher als der von Platin.

Sein spezifisches Gewicht

entspricht dem von 750/-er

Gold. Der Anteil an der Erdkruste

beträgt nur 0,0002

Prozent und ist daher ähnlich

gering wie der von Gold. Gerade

diese beiden edlen Metalle

üben, nebeneinander gestellt,

eine besondere Faszination

aus: sie steigern gegenseitig

ihren ungewöhnlichen Materialreiz.

Ähnlich geht es Silber

und Platin neben Tantal – sie

gewinnen.

„Ein sehr experimentierfreudiger

Kollege, den ich über

meine vielen Ausstellungen

kennengelernt habe, hatte mal

einen Ring aus Tantal mitgebracht,

und er hat mich mit

seiner Leidenschaft quasi angesteckt:

jetzt ist Tantal mein

Lieblingsmetall“ erzählt der

Schmuckexperte. „Allerdings

ist Tantal sowohl von seiner

Gewinnung als auch von seiner

Verarbeitung her nicht

einfach: Da in den zur Tantalgewinnung

verwendeten Erzen

Tantal und Niob

immer zusammen

vorliegen, müssen

sie für eine Gewinnung

der Reinmetalle

getrennt werden.

Dies wird durch die

große Ähnlichkeit

der beiden Elemente

erschwert.

Für die Verarbeitung

von Tantal

muss ich mich aufgrund

der hohen

Schmelztemperatur

eines speziellen

Verfahrens zum

Schweißen bedienen.“

Ursprünglich

wurde Tantal

nicht für Schmuck, sondern

aufgrund seiner hohen Beständigkeit

in der chemischen

Industrie für den Bau von Apparaten

eingesetzt. Auch in der

Medizin findet es für Implantate

Verwendung, da es sehr

abriebsbeständig ist und keine

allergischen Reaktionen hervorruft.

Somit ist Tantal auch

als Schmuckmetall hervorragend

geeignet.

Oliver Wilpert greift auf

gerade verfügbares Rohmaterial

zurück und formt es anschließend

um. So schneidet er

Das perfekte Fest

Hochzeitsmesse in Bad Krozingen

Mit viel Liebe zum Detail

werden zahlreiche Firmen am

28. Januar, von 11 bis 17.30 Uhr,

ihre Angebote rund um das

Thema „Hochzeit“ im Kurhaus

Bad Krozingen präsentieren.

Unzählige Ideen für die richtige

Garderobe für Braut und

Bräutigam sowie für festliche

Anlässe gibt es bei den großen

Brautmodenschauen um 13.30

und 16 Uhr im Großen Saal mit

neuer Lasershow zu sehen.

Das breit gefächerte Angebot

der Aussteller bietet viele

wertvolle Anregungen und

eine Fülle an nützlichen Tipps

für ein perfektes Fest, wie z.

B. individuelle Tortenkreationen

und Menüvorschläge,

Präsentation von Garderobe

für Brautpaar und Gäste, Trauringe

von klassisch bis modern,

Blumenschmuck- und Dekoration,

Foto- und Filmaufnahmen,

musikalische Untermalung

sowie Räumlichkeiten für

große und kleine Feiern.

Die Messe bietet auch den

idealen Rahmen, um das nächste

große Fest zu planen, zu organisieren

oder um sich inspirieren

zu lassen. Eintritt frei.

Trauringe in Tantal, Gelbgold und blauem Brillant

beispielsweise für seine Ring-

Kreationen Tantal-Platten in

Streifen zu und wickelt diese in

Ringform. Nicht immer belässt

er das glatte Metall: Bei einer

Trauring-Kreation hat er mit

Hilfe eines Pflastersteins eine

Struktur ins Tantal geschmiedet.

Seine Schmuckstücke faszinieren

durch die kreativen Lösungen

für die Verbindung der

Metalle Gold und Tantal. Die

Verbindung der Metalle erfolgt

zum Teil durch Vernieten oder

Tantal wird in Gold eingefasst.

„Tantal verstärkt die Farbe des

Goldes wie ein Passepartout“,

erklärt Oliver Wilpert. „Besonders

reizvoll ist auch die

Kombination mit Diamanten

und Brillanten“.

Außergewöhnlich ist Oliver

Wilperts aus Metallfäden gestrickte

Kette mit einem Verlauf

von Tantal über Weißgold

zu Gelbgold.

Zu bewundern sind die Tantal-Schmuckstücke

in Oliver

Wilperts Atelier in der Rathausgasse/Passage

am Schwarzen

Kloster in Freiburg.


HOCHZEIT KULTUR JOKER 23

Suche nach dem schönsten Ring

Tipps zum Trauringkauf vom Goldschmiedemeister Dieter Lechler

DL Trauringe Schwarzwaldimpresion

Trauringe sind sicher die

wichtigsten Ringe im Leben

eines Menschen, daher will ein

guter Kauf wohlüberlegt sein.

Foto: Monika Lechler

Goldschmiedemeister Dieter

Lechler gibt einige Tipps.

Zunächst einmal sollte man

genügend Zeit einräumen, und

das nicht nur währends

des Kaufs. Mindestens 4-6

Wochen vor der Hochzeit

sollten die Ringe ausgesucht

sein, denn in den meisten

Fällen müssen diese

noch individuell angefertigt

werden. Bei der Auswahl

des Geschäfts lohnt es sich,

nach Erfahrungen befreundeter

Paare zu fragen. Hat

man sein Wunschgeschäft

gefunden, hilft der Blick

einer Fachperson weiter.

Gerade angesichts eines

reichhaltigen Angebots

sollte man sich die Vorzüge

der verschiedenen Modelle

erklären lassen. Auch sollte

man die Ringe einmal selbst

anprobieren.

Wer nach hochindividuellen

Formen sucht, wendet sich

direkt an einen Goldschmied.

In ihren eigenen Werkstätten

werden aus Platin, Gold und

Silber auch außergewöhnliche

Trauringformen gefertigt. Gefragt

sind neben den Klassikern

Gelbgold und Weißgold

auch Materialkombinationen

aus weißen und roséfarbenen

Goldlegierungen.

Ganz egal aber, welcher dann

der Wunschring ist, wichtig

sind die hohe Qualität der Materialien

und die richtige Ringweite,

damit die wichtigsten

Ringe im Leben richtig sitzen

und lange Freude bereiten.

Mehr.Urlaub.Erleben.

Neue Spa- und Vitalwelt im Badeparadies Schwarzwald in Titisee

Schneidermeisterin

maßgeschneidert

Tennenbacherstraße 3

Telefon 0761 39590

79106 Freiburg

www.broghammer-mode.de

Entspannt unter 200 echten

Palmen liegen, den Blick auf

türkisfarbenes Wasser genießen.

Das geht auch ohne langen

Flug – im Badeparadies

Schwarzwald in Titisee kann

an 365 Tagen im Jahr ein einzigartiges

Karibikparadies inmitten

des Hochschwarzwalds

erlebt werden.

Die einmalige „Palmenoase“

(Zutritt ab 16 Jahren)

verspricht mit ihren echten

Palmen Urlaubsfeeling pur

und bietet Ruhe und Erholung.

Sich im warmen Wasser bei

33 Grad treiben zu lassen entspannt

ebenso herrlich, wie es

sich auf einer der zahlreichen

Sprudelliegen gemütlich zu

machen oder an der Poolbar

einen fruchtigen Cocktail zu

genießen.

Gleich nebenan befinden

sich die „Quellen der Gesundheit“.

Hier kann man in zwei

Solebecken schwerelos Ballast

abwerfen und sich einer Schönheitskur

im Wasser hingeben.

Die gesundheitsfördernde Wirkung

des Salzes aus dem toten

Meer bringt vollkommene

Entspannung durch absolute

Entlastung der Gelenke. In den

beiden Calcium-Lithium-Becken

wird man von ungeahnter

Vitalität umströmt. Das Gute-

Laune-Bad baut Stress ab und

bringt die Psyche ins Gleichgewicht.

Schalldicht abgetrennt vom

Ruhebereich der Palmenoase

erleben große und kleine

Besucher atemberaubende

Abfahrten in der bunten

Rutschen-Welt des „Galaxy

Schwarzwald“.

Auf 22 modernen Hightech-

Rutschen können Spaß & Action

in einer neuen Dimension

erlebt werden. Für Spaß in der

„wilden Brandung“ sorgt das

spektakuläre Wellenbad und

auch für die sportbegeisterten

Besucher ist sowohl mit einem

25 Meter Sportbecken als auch

mit den Sprungtürmen einiges

geboten.

Mit der Erweiterung „Palais

Vital“ können die Gäste nun

in einer SPA- und Vitalwelt der

Superlative entspannen und mit

echten Palmen Karibikfeeling

pur genießen. Das Angebot umfasst

auf drei Etagen mehrere

Pools mit exklusiven Poolbars,

sieben zusätzliche Themen- und

Eventsaunen, ein hochwertiger

Gesundheitsbereich und wohltuende

Vital-Pools. Das transparente

Panoramadach kann

bei schönem Wetter komplett

geöffnet werden.

Weitere Infos: www.badeparadies-schwarzwald.de


WINTERSPORT KULTUR JOKER 25

Eine Spur wilder

Winter im Nationalpark Schwarzwald

Langlaufen im tiefverschneiten Nationalpark Schwarzwald

Foto: Walter Finkbeiner)

Er liegt unmittelbar an der

B 500, besser bekannt als

Schwarzwaldhochstrasse, und

gehört zur Gemeinde Seebach

im Nordschwarzwald. Und,

obwohl hier alles „eine Spur

wilder“ ist, ist das Nationalparkzentrum

am Ruhestein,

ebenso gut mit dem Bus als

auch mit dem eigenen Fahrzeug

erreichbar. Manchmal, so

wie Anfang Dezember letzten

Jahres, liegt hier soviel Schnee,

dass die Ranger davon abraten

einen Ausflug in den Wald zu

machen. Es droht eine Schneebruchgefahr,

viele Bäume,

auch im Nahbereich von Wegen

und Loipen, drohen unter

der Last der weißen Pracht zu

zerbrechen.

Während sich dann die Wintersportfans

auf ihre neue

Saison freuen, beginnt für die

Tiere im Park die härteste Jahreszeit.

„Viele kämpfen bei Eis

und Schnee ums nackte Überleben“,

sagt Urs Reif. leitender

Ranger im Nationalpark. „Da

es wenig Nahrung gibt, müssen

die Tiere zu einem großen Teil

von ihren Fettreserven zehren.

Dabei kann jede Störung für

Rothirsche und Rehe, Auerhühner,

Hasen oder Marder gefährlich

werden. Sie brauchen

geschützte Ruhezonen, um

Energie zu sparen“. Menschen

auf Schneeschuhen oder Langlaufskiern

richten da oft, meist

ohne es zu merken, erheblichen

Schaden an, wenn sie abseits

der präparierten Wege „querfeldein“

laufen. Sie sollten

unbedingt auf den markierten

Wegen und Trails bleiben,

Hunde müssen ausnahmslos

an der Leine geführt werden.

Auch die Erlebnispfade, Lothar,

Luchs- und Wildnispfad

sowie der Allerheiligen-Rundweg

sind im Winter gesperrt,

um den Tieren ihre Ruhezonen

zu belassen. Schilder mit der

Bezeichnung „Wildtierschutzgebiet“

kennzeichnen alle

„verbotenen“ Wege und bei

Einbruch der Dunkelheit ist der

Nationalpark in jedem Fall zu

verlassen.

Wer diese Regeln bewusst

beherzigt, wird durch wunderschöne

Schneeschuhtrails

belohnt. Wer den Tieren trotzdem

in sinnvoller Weise näher

kommen möchte, kann von Januar

bis März immer samstags

mit einer Rangerin oder einem

Ranger auf spannende Spurensuche

gehen. Weitere Infos im

Netz unter www.schwarzwaldnationalpark.de

und www.loipental.de/nordschwarzwald.

SfK

Ein Hauch von Alaska

Internationale Schlittenhunderennen in Todtmoos

Laut sind die Rufe der Musher

und das Gebell der Huskys

zu hören, ein Rennen und eine

perfekte Harmonie zwischen

Mensch und Tier. Vom 26. bis

zum 28. Januar weht über dem

sonst so beschaulichen Ort

Todtmoos wieder ein Hauch

von Alaska, werden dort doch

Schlittenhundeführer mit ihren

Gespannen aus ganz Europa zu

den internationalen Rennen erwartet.

Gepanne mit zwei, vier,

sechs und acht Hunden treten

an, hinzu das Skijöring, bei

der ein Mensch auf Skiern die

Hunde leitet.

Beeindruckend für die Zuschauer

die offene Klasse mit

einer „unbegrenzten“ Zahl

an Hunden, alle Starts finden

im hochgelegenen Ortsteil

Schwarzenbach statt. Todtmoos

hat seit 1975 eine lange

Tradition für Schlittenhunderennen,

1994 und 2015 fanden

hier sogar die Weltmeisterschaften

statt. Auch in diesem

Jahr präsentiert Todtmoos wieder

ein interessantes Rahmenprogramm

zu der sportlichen

Seite. Da gibt es eine Fackelwanderung

zum Renngelände,

im Festzelt an Start und Ziel

wird durchgängig für Verköstigung

gesorgt, verschiedene

Stände mit kulinarischen

Schwarzwald-Spezialitäten

vervollständigen das Angebot.

Interessierte Besucher können

selbst am Husky-Trekking teilnehmen

umd im alten Kurpark

im Ort wird ein Wintermarkt

arrangiert.

Die Zweitageskarte für das

Rennwochenende kostet 12

Euro, die Tageskarte acht, der

Partyabend ebenfalls acht und

die geführte Fackelwanderung

neun Euro, das Erlebnis Husky-

Trekking schließlich 15 Euro.

Urlaubsgäste mit der Inklusiv-

Gästekarte haben an allen Tagen

freien Eintritt. Einzelheiten

sind unter der 07674-90600 bei

der Tourist-Info zu erfahren

oder unter www.todtmoos.de

im Netz erhältlich.

SfK

SkiBus

Ob zum Skifahren,

Langlaufen oder

Rodeln: Die Busse

und Bahnen im RVF

bringen Sie sicher

und umwelt gerecht

auf die höchsten

Schwarzwaldgipfel

– Wintervergnügen

pur.

Der aktuelle

SkiBus-Fahrplan

ist an den Verkaufsstellen

der Verkehrsunternehmen im RVF,

in den Gemeinden (Rathaus/

Touristinfo) und im Internet unter

www.rvf.de erhältlich.

SchneeSpaß

... ab in den

Winter!


26 KULTUR JOKER WINTERSPORT

„Abenteuer-Spielplatz“ Mehliskopf

Mit einer 1.300 Meter langen Hobby-Bobbahn zu Tal

Rasant im imaginären Eiskanal

durch verschneite Wiesen

düsen, würzige Schwarzwaldluft

um die Nase und anschließend

gepflegt entspannen, so

kann ein perfekter Urlaubsausflug

zur Ganzjahres-Bobbahn

im Winter aussehen. Die Bobbahn

hat eine Gesamtlänge von

1.300 Metern, vier Wald- und

acht Wiesensteilkurven, mehrere

Wellen und Tunnels sowie

durchschnittlich ein Gefälle

von acht Prozent. Dabei wird

eine Geschwindigkeit von bis

zu 40 km/h erreicht. Aber

keine Angst, aus der Bahn

geworfen hat es noch keinen.

Die Bobs sind mit Schienen

entgleisungssicher verbunden

und die Piloten angeschnallt.

Weitere ganzjährige Vergnügen

am Mehliskopf: Im

Abenteuer-Klettergarten balancieren

die Besucher durch

eine Welt von Tauen, Balken,

Brücken, Netzen und Seilbahnen.

Adrenalin pur gibt es

auf dem four in one Trampolin

oder bei einer flotten Abfahrt

mit dem Downhill-Cart. Wer

es eher zentriert und ruhig

Skigebiet am Mehliskopf

CO 2

runter:

Wir fahren mit

100 % Ökostrom.

mag, versucht sich im Bogenschießen.

Vom Mehliskopf aus

kann man bei schönem Wetter

die Panoramaaussicht von den

Südvogesen bis hin zum Pfälzer

Wald genießen, warum

also einfach einmal nicht „nur“

wandern ? Zu wenig Schnee ?

Auch kein Problem, seit 1986

gibt es auf der längsten Piste

des Nord-Schwarzwaldes eine

Beschneiungsanlage und für

die Bequemlichkeit vier Doppelbügel-Schlepplifte

bis auf

eine Höhe von 1.007 Meter.

Öffnungszeiten und weitere Informationen

im Internet unter

www.mehliskopf.de SfK

Die Wintererlebniswelt mit der Schauinslandbahn

geführte Schneeschuh-Touren vom 10.12.17 – 8.4.18

täglich um 15 Uhr Technikführungen vom 25.12.17 – 7.1.18

Käsefondue im Café-Restaurant „Die Bergstation“ vom 9.12.17 – 4.3.18

Katerfrühstück am 1.1.18 von 10 – 12 Uhr

Rodelspaß und Skivergnügen

Mit Deutschlands längster Umlaufseilbahn auf 1 284 m.

www.schauinslandbahn.de • Infotelefon 0761 4511-777

Mittendrin im „Skivolk“

Skifahren lernen an einem Tag

Ja, auch wenn es sich unglaublich

anhört – mit dem

Lehrweg „Ski in a day“ von

Gundi Thoma und dank dem

Carveski ist es kein Problem

mehr, schnell und sicher Skifahren

zu lernen. Die Skischule

Thoma findet sich direkt am

Feldberg, dem mit 1493 Metern

höchstem Berg des Schwarzwalds.

Nach etwa vier Stunden

effektiven Lernens auf nicht

allzu steilen Hängen beherrschen

die Schüler sturzfrei einen

einfachen Parallelschwung.

Das Geübte wird sodann auf

der Gleitstrecke fortgesetzt. Ein

„Knackpunkt“ ist, für manch

einen verwunderlich, das Liftfahren.

Diese etwas kritische

Phase wird durch engagiertes

Üben aber überwunden. Mit

Rhytmusübungen wird zu guter

Letzt das sturzfreie Fahren weiter

gefestigt. Beim geselligen

Apres-Ski wird noch lange

übers Carven gesprochen und

philosophiert – man ist jetzt

mitten drin im Skivolk. Ausführlichere

Infos? Voila – unter

www.thoma-skischule.de/

skifahren-lernen-ski-in-a-day.

php

SfK.

© Heike Budig

2. Schwarzwälder

Schneeskulpturen-Festival

25. – 30. Januar 2018

schneeskulpturen-schwarzwald.de

bernau-schwarzwald.de

© Christoph Wasmer

© Birgit-Cathrin Duval

Hoch auf Freiburgs Hausberg

Kostenlose Wintererlebniskarte von der Schauinslandbahn

„Lauschen Sie der Stille

und dem leisen Knirschen des

Schnees unter ihren Füßen.

Rund 300 Kilometer Winterwanderwege

führen Sie durch

die tief verschneite Schwarzwaldlandschaft.

Entdecken Sie

den Winter auf eigene Faust

oder bei geführten Touren,“

so oder so ähnlich lautet die

„Ouvertüre“ der Wintererlebniskarte,

die man der Tal- und

Bergstation der Schauinslandbahn

kostenfrei erhalten kann.

Da schnürt man auf Freiburgs

Hausberg beispielsweise das

Paket der Schneeschuh-Panorama-Toren.

Die Tour dauert

etwa zwei Stunden und beinhaltet

eine ausführliche Einweisung

nebst ortskundiger

Begleitung. 38 Euro kostet

der Spaß für Erwachsene und

die Hälfte für Kids bis zu 14

Jahren. Da ist die komplette

Leihausrüstung ebenso erhalten

wie Kaffee und Schnäpsle

im Restaurant der Bergstation.

Anmelden kann man sich

unter Tel.: 07602-512 oder im

Netz unter natourpur-schauinsland@gmx.de.

Doch lieber Rodeln?

Rasante Abfahrten mit

Panoramasicht – auch das bietet

der Schauinsland im Winter,

und, wem das Hochziehen

des Schlittens zu mühsam ist,

der nutzt einfach den Schlittenlift.

Zum guten Schluss noch

ein Angebot für Feinschmecker.

Gruppen können schon

während der 20-minütigen

Seilbahnfahrt

leckere Köstlichkeiten ganz

nach deren Wünschen genießen.

Das Bergrestaurant bietet vom

Frühstück über Kaffeeklatsch

bis Käsefondue und Literatur

mit Genuss Vielfältiges, Höhepunkt

ist ein Vier-Gänge-Menu

mit korrespon-dierenden Weinen

Ende Januar. Es geht auch

rustikaler. Nach etwa 35 Minuten

Gehzeit von der Gipfelstation

erreicht man die Holzschlägermatte.

Egal ob als Aufsteiger,

Absteiger, Stadtflüchter, Downhiller,

Uphiller oder Schlittenfahrer,

allein, zu zweit oder mit

der ganzen Familie, hier kommt

jeder mit frischen Zutaten aus

der Region voll auf seine kulinarischen

Kosten. Resumée: Hoch

hinaus aus Nebel und Sprühregen

im Tal in die Wunder-Winter-Erlebniswelt!

SfK


WINTERSPORT KULTUR JOKER 27

Riesenattraktion im

Bernauer Hochtal

Das zweite Schwarzwälder Schneeskulpturen-Festival

Über Jahrzehnte hinweg

hatte der Name Bernau bei

den Wintersportfreunden

nicht nur im Schwarzwald einen

ausgezeichneten Klang,

fanden hier doch Weltmeisterschaften

und andere hochrangige

Events im Schlittenhunderennen

statt. Seit dem

Winter 2017 hat das 2.000

Seelen zählende Dorf nun

eine weitere Attraktion: Das

Schneeskulpturen-Festival.

Im vergangenen Jahr berichteten

je fünf Fernsehsender und

Radiostationen live aus dem

Hochtal und wenn vom 25. –

30. Januar 2018 wieder acht europäische

Bildhauerteams die

meterhohen Schneeblöcke mit

Schaufeln, Spaten und Schälmessern

in gewaltige Skulpturen

verwandeln, wird die

Resonanz ähnlich groß sein.

Die „Open-Air-Galerie“ der

Schneekünstler liegt auf der

Anhöhe rund um den Pavillon

des Ortsteils Innerlehen. Die

Bewunderer der Skulpturen

haben von hier einen wunderschönen

Panoramablick

über das gesamte Bernauer

Hochtal. Die ortsnahe Lage

ist ideal: So können die einen

beim Skifahren auf ihrer

Abfahrt vorbeischauen, die

anderen gemütlich auf gewalzten

Winterwanderwegen

hinaufspazieren. Im Rahmenprogramm

wird es eine

spektakuläre Ski-Show geben

und wohl vom 29. Januar bis

11. Februar ein nicht weniger

aufregendes Schneelabyrinth.

Alles weitere ist zu erfahren

unter www.bernau-schwarzwald.de

oder www.ferienweltsuedschwarzwald.de

SfK

Mi – So ab 11 Uhr geöffnet

12 bis 21 Uhr warme Küche

Montag und Dienstag Ruhetag

Am Schauinsland – direkt an der Rennstrecke

Große Sonnenterrasse, Badische Küche

Telefon 07602 . 92 09 140

www.holzschlaegermatte.de

Eric Frenzel und Co.

Weltcup Elite der Nordischen Kombinierer in Schonach

Skisportfans dürfen sich auch

in der Saison 2017/18 wieder

auf ein Weltcup-Wochenende

der Superlative in Schonach

freuen. Am 24. und 25. März

nacht die Weltelite der Nordischen

Kombinierer wieder in

der Schwarzwaldgemeinde halt

und geht zum nunmehr 52. Mal

mit dem begehrten Schwarzwaldpokal

in den Wettbewerb.

Ferner findet zum dritten Mal

auch wieder das große FIS

Weltcup Finale in der Nordischen

Kombination in Schonach

statt. Tickets und weitere

Informationen gibt es unter

www.schwarzwaldpokal.de SfK

Ab in den Winter!

SkiBus-Prospekt 2017/18 des RVF

Haltestelle „Feldberger Hof“ direkt an den Skipisten

Auch in dieser Wintersaison

kann man mit Bus und

Bahn im RVF-Gebiet zuverlässig

und bequem die Gipfel

des südlichen Schwarzwaldes

erreichen. Eine Gesamtübersicht

der Verbindungen in die

Wintersportgebiete bietet der

neue SkiBus-Prospekt Winter

2017/18 des Regio-Verkehrsverbundes

Freiburg (RVF), der

kostenlos an allen Fahrkarten-

Verkaufsstellen, in den Rathäusern

und Tourist-Infos der

Gemeinden sowie online unter

www.rvf.de erhältlich ist.

Der bis zum 18. März 2018

gültige Prospekt enthält die

Fahrpläne zu den Skigebieten

am Feldberg, Schauinsland/

Notschrei und Belchen sowie

zu den Ski- und Wanderbussen

von Südbadenbus in Richtung

Triberg und Schonach. Durch

saisonale Busverkehre

werden weitere Wintersportorte

angefahren

bzw. bestehende Buslinien

verstärkt bedient.

Zu beachten ist, dass ab

1. März 2018 auf der Höllentalbahn

ab Freiburg

und auf der Dreiseenbahn

aufgrund Baumaßnahmen

im Rahmen

des Ausbau-Projektes

„Breisgau-S-Bahn-2020“

Schienenersatzverkehr

(SEV) angeboten wird.

Dieser behält den Halbstundentakt

bei, inklusive

einer Schnellbuslinie

ab Freiburg über Titisee

nach Neustadt.

In den Linienbussen

und Zügen gelten die RVF-Tarife,

Besitzer einer KONUS-

Gästekarte können damit walle

aufgeführten Verbindungen

nutzen. Auf den Südbadenbus-

Linien 7300: Titisee-Feldberg-

Todtnau und 9007: Falkau-Bärental-Feldberg

werden darüber

hinaus die Ski-Zeitkarten

vom Liftverbund Feldberg als

Fahrausweis anerkannt (außer

der Lift-Punktekarte).

Schwarzwald-Wintersport-Kalender 2017/2018

Januar 2018

3.1. Aitern Schneeschuhwandern am Belchen

5.1. Notschrei Biathlon Deutschlandpokal

6.1. Titisee Night of Illusion im Badeparadies

bis 7.1. Emmendingen Eisbahn mit Eiszauber

11.1. - 14.1. Durbach Schwarzwald Winter Challenge

12.1. - 14.1. Schönwald Schwarzwald Wintercamp

13.1. Wieden Winterlagerfeuer

13.1. - 14.1. Baiersbronn Deutscher Schülercup

14.1. Todtnau 10. Lawinentag Hochschwarzwald

25.1. - 30.1. Bernau Schneeskulpturen Festival

27.1. Kirchzarten Schauinsland Klassik Rallye

27.1. – 28.1. Todtmoos Internationale Schlittenhunderennen

28.1. Baiersbronn BW-Meisterschaft Nord. Kombi

29.1. - 11.2. Bernau Schneelabyrinth

Februar 2018

3.2. - 4.2. Seebuck Weltcup Snowboardcrosser

3.2. Titisee Long Night im Badeparadies

9.2. Seebuck Hexenkontest

10.2. Schonach Abenteuer-Rucksacklauf

16.2. - 17.2. Todtnau Int. DM Skilanglauf & Biathlon

17.2. Feldberg Badenova Masters im Snowpark

17.2. - 18.2. Baiersbronn Alpencup Skispringen

17.2. Fahl Vertical Up

25.2. Baiersbronn Hornschlittenrennen

März 2018

2.3. Fahl Alpines FIS Rennen

4.3. Notschrei 4. Notschreilauf für Jedermann

24.3. - 25.3 Schonach Weltcup Nordische Kombination

April 2018

7.4. Feldberg Feldberg Masters

8.4. Seebuck Saisonfinale

Alle Termine aber ohne Gewähr. Bei unklarer Schneelage bitte beim Veranstalter nachfragen !


28 KULTUR JOKER MUSIK

Klangtheater

Das Ensemble Rot trifft Virginia Woolf

Das Ensemble Rot steht für

Grenzüberschreitungen. Ihre

Performances bestehen aus

klassischer Schlagzeugmusik

und experimentellem Musiktheater.

Am 12. Januar, 20 Uhr

kommen die vier Frauen im

Kunstverein Freiburg zusammen,

um Virginia Woolfs berühmten

feministischen Essay

Ein Zimmer für sich allein zu

Neujahrskonzert

Kirche Bruder Klaus in Gundelfingen

Im Neujahrskonzert am 1.

Januar, 20 Uhr, in der Kath.

Kirche Bruder Klaus in Gundelfingen

wird Dr. Florian

Wilkes (St. Hedwig, Berlin)

auf der Rohlf-Orgel Sonaten

von Johann Sebastian Bach

und Felix Mendelssohn Bartholdy

spielen. Auf dem Programm

steht von Mendelssohn

Bartholdy die Sonate Opus 65

No. VI d-moll „Vater unser im

Himmelreich“, die Motette

„Denn er hat seinen Engeln

befohlen über dir“ sowie die

Sonate Opus 65 Nr. IV B-Dur;

von J.S. Bach die Triosonate

C-Dur BWV 529 und die

Triosonate D-Moll BWV 527.

Eintritt frei.

Gedichte mit Musik

Kurhaus Badenweiler

Gedichtete Weisheiten des

großen Humoristen Wilhelm

Busch aus seinem Werk

„Schein und Sein“ (1909)

stehen im Mittelpunkt der

literarisch-musikalischen Veranstaltung

am 14. Januar, 17

Uhr, im Kurhaus Badenweiler

mit Martin Lunz (Schauspieler)

und William Cuthbertson

(Klavier).

Der weltberühmte Dichter

interpretieren. Dabei kommen

verschiedene Werke zum Zug,

die mit dem Essay assoziiert

werden. Kim Ngoc, Bernhard

Wulff, Teresa Grebtschenko

und nicht zuletzt Elsa von

Freytag-Loringhoven geben

sich die Ehre. Präsentiert wird

das Konzert von der Mehrklang

- Gesellschaft für Neue

Musik Freiburg e.V.

zeigt sich dabei als feiner Beobachter

und Sinnsuchender von

tiefgreifenden und elementaren

Lebensfragen. Martin Lunz

wird die Gedichte lebendig und

ausdrucksstark rezitieren, William

Cuthbertson begleitet am

Klavier mit eigenen Kompositionen.Der

international auftretende

Konzertpianist studierte

an der Royal Academy of Music

in London.

Nächte des Bolero

Musikabend mit Claudio Carbo

Hinter der Reihe „Domingo

Latino“ im E-Werk steht die südamerikanische

Sängerin Claudia

Carbo. Am 28. Januar, 19 Uhr

entführt sie nun in eine „Noche

Mexicana“. Im Mittelpunkt

steht der berühmte, schwunghafte

und zugleich raffinierte

Bolero. Die „Noche Mexicana“

ist ein Spaziergang durch die

Gefühlswelt von Machos und

Liebeswahnsinnigen. Abgerundet

wird das Programm durch

die ganz persönliche Bandbreite

der Latin-Jazz Sängerin mit Swing,

Tango, Samba und Folklore.

„Lichterkonzert“

Wallfahrtskirche in Sankt Märgen

Harmonie, Liebe und das

„Ankommen im Augenblick“

verströmen die Lichterkonzerte

mit denen Oscar Javelot

und sein Ensemble bundesweit

auf Tournee ist. Im Rahmen

des Jubiläumsjahres „900 Jahre

Sankt Märgen“ wird Javelot

am 14. Januar, 17 Uhr, ein weiteres

Mal die Wallfahrtskirche

in Sankt Märgen mit Klang

und Licht verzaubern.

Javelot ist Panflötenvirtuose,

Sänger und Komponist.

Sein Repertoire umfasst Eigenkompositionen,

klassische

Melodien, Filmmusik, bis hin

zu bewegenden Rhythmen und

modernen Gesangsstücken. Javelots

Frau und Sängerin Bettina

Ankermann setzt im Konzert

besondere Glanzpunkte.

Die weiteren Musiker sind

Manfred Ankermann (Akkordeon),

Hagen Wegner (Piana)

sowie Jürgen Ott (Gitarre).

„An den Wassern zu Babel“

Konzert des „Ensemble Convivium“

Das Ensemble Convivium

A-Capella-Vertonungen des

Psalms 137 „An den Wassern

zu Babel saßen wir und weinten“

stehen im Mittelpunkt des

Die Liebe zu melodiösem,

ausgefeiltem Songwriting, ihre

interkulturelle musikalische

Prägung und eine Leidenschaft

für ekstatische Liveperformances:

diese Mischung

zeichnet Stray Colors aus. Flotte,

tanzbare Balkanstücke, zum

Teil auf Bosnisch (Muttersprache

von Sänger/Gitarrist Pasalic)

wechseln sich mit herzerwärmenden,

mehrstimmigen

Folk-Pop Nummern ab – eine

Symbiose aus Tradition und

Moderne. Live zu hören sind

Stray Colors am 20. Januar, 20

Uhr, im roccafé in Denzlingen.

Infos: www.roccafe.de

Wortwitz und Stimmgewalt

Die „Ohrwürmer“ in Freiburg

Ein gutes Duzend A-Cappella-Männer

bilden seit über

12 Jahren die Ohrwürmer

des Männergesangvereins

Schwarzwald Oberried. Mit

Wortwitz, Stimmgewalt und

einer Portion Selbstironie haben

sie sich unter ihrem Dirigenten

Michael Weh als dieÄlteste

Boygroup zwischen Zastler

und Notschrei in der Region

und darüber hinaus einen Namen

gemacht. Am 21. Januar,

19 Uhr, kann man die Gruppe

ab 19 Uhr live in der Alemannischen

Bühne in Freiburg erleben.

Das Repertoire des Ensembles

reicht vom Volkslied

geistlichen Konzerts des Ensemble

Convivium 27. Januar,

19 Uhr, in der Alt-Katholischen

Kirche St. Ursula (Rathausgasse

50) in Freiburg. Neben Kompositionen

der alten Meister Palestrina,

Victoria und Schütz

sind auch modernere Klänge

des armenischen Komponisten

Komitas Vardapet

zu hören. Zusätzlich werden

Werke verschiedener Komponisten

der Spätrenaissance und

des Frühbarock aufgeführt.

Nach längerer Pause kehrt der

Chor, der sich Ende der 90er

Jahre in Freiburg als studentisches

Ensemble gegründet

hatte, an die alte Wirkungsstätte

zurück.

Einmal im Jahr treffen sich

die Mitglieder zu einer intensiven

Probenwoche zur Einarbeitung

eines neuen Programms.

Das Ensemble wird

seit 1998 von Ingo Kraus geleitet.

bis zu Jazz, Pop-Comedy und

Rap in alemannischer Mundart.

Witzige Moderationen und

Choreographien, gelegentlich

in ungewöhnlichem Outfit

-sind neben der gesanglichen

Präzision die Garanten für den

hohen Unterhaltungswert ihrer

Konzerte.

A Night of Swinging Jazz

Mitch Winehouse feat. Thilo Wolf Big Band

Stray Colors

Konzert im roccafé in Denzlingen

Rüdiger Sinn (li.) und Zlatko Pasalic

Er legte seiner Tochter Amy

ein so außergewöhnliches musikalisches

Talent in die Wiege,

dass sie zu Weltruhm gelangte.

Er selbst ist ein leidenschaftlicher

Big Band-Crooner

mit einer sehr besonderen und

samtigen Stimme: Mitch Winehouse.

Am 24. Januar, 20 Uhr,

folgt er der Einladung von Thilo

Wolf und seiner Big Band zu

einer swingenden Jazznacht im

Kurhaus Baden-Baden.

Johanna Iser repräsentiert als

weiterer Gast eine junge Generation

an Jazzsängerinnen,

die mit Leidenschaft und ungeheurem

Talent den Jazz

auf eine neue Ebene heben.

Der dritte Gast ist Matthias

Schriefl: ein Freigeist, der gerne

auch den C-Jam Blues auf

dem Alphorn in einer Weise interpretiert,

dass die Schweizer

sich schon mal wundern, was

mit ihrem ureigenen Instrument

alles möglich ist. Und

am Ende werden dann alle

gemeinsam loslegen. Karten:

www.badenbadenevents.de


MUSIK KULTUR JOKER 29

Mit positiver

Energie

und spontaner

Magie füllen

El Flecha Negra

den Raum.

Der „schwarze

Pfeil“ hat sein

Ziel getroffen,

wenn es kein

Halten mehr

gibt und alle

zusammen feiern!

Die Musiker

aus Chile,

Peru, Spanien und Deutschland

verbinden traditionelle

Stile wie Cumbia und Reggae

Im Mittelpunkt des 4. Saisonkonzerts

des Ensemble Aventure

am 27. Januar, 20 Uhr, in

der Elisabeth Schneider Stiftung

in Freiburg, steht Robert Schumann.

Expressivität zwischen

kraftvollem Vorwärtsdrängen

und konduktartigem Schreiten,

Schwung und Schwärmerei,

Feuer und Flirt prägt Schumanns

virtuoses Quintett Es-

Dur op. 44 aus dem Jahre 1842,

das Aventure in der Bearbeitung

für Bläser von Christian Hommel

spielt. An solch poetisches

Leben knüpft György Kurtág in

Fusionary Latin Roots

El Flecha Negra im Jazzhaus

mit Mestizo und Peruanischen

Chicha Sounds. Eine wilde

und ungewöhnliche Mischung,

Schumann 2.0

4. Saisonkonzert des Ensemble Aventure

die erstaunlich

stimmig rüberkommt.

Mit

dem aktuellen

Album „Tropikal

Passport“

liefert die Band

ein tanzbares

und zugleich

tiefgreifendes

Statement, das

Südamerikanische

Roots

und Karibische

Leichtigkeit vereint.

Am 20.

Januar, 20 Uhr, findet ein CD-

Releasekonzert im Freiburger

Jazzhaus statt.

„Tusch der Woche“

Mehrklang-Kurzkonzert auf dem Freiburger Münsterplatz

Der Freiburger Münsterplatz

ist ein schöner Ort, Geburtstag

zu feiern, vor allem dann,

wenn man wie „Mehrklang“

den Freiburgerinnen und Freiburgern

ein Geschenk machen

will. Zum zehnjährigen

Bestehen von „Mehrklang“-

Gesellschaft für Neue Musik

Freiburg e.V. werden ihre Mitglieder

jeden Mittwoch, Woche

Brasilianische Musik

St. Michaelskapelle in Freiburg

um Woche, um 11 Uhr vom

Balkon des Wentzingerhauses

einen Tusch spielen.

Drei Minuten Klassik,

zeitgenössische Musik oder

Improvisation, je nach Temperament

und Vorlieben der

beteiligten Künstlerinnen und

Künstler. Zu hören werden

u.a. sein Christian Dierstein

vom ensemble recherche, Sylvie

Altenburger und Wolfgang

Rüdiger vom Ensemble Aventure,

Harald Kimmig, Volker

Rausenberger, Rudolf Mahni

vom Theater Freiburg und

viele weitere.

„Tusch der Woche“ beginnt

am 10. Januar, 11 Uhr (nach

dem Glockengeläut) und findet

jede Woche, außer in den

Schulferien, statt.

Am 20. Januar, 19 Uhr,

ist das Duo Geisa Felipe

und Luis Leite (siehe

Foto) aus Brasilien zu

Gast in der Michaelskapelle

am Alten Friedhof

in Freiburg.Mit Flöte

und Gitarre zaubern sie

die ganze Palette brasilianischer

Klangfarben

herbei, Musik von Pixinguinha,

Jobim, Gismonti,

Nazareth u.a.

Die jungen Musiker,

beide Preisträger

internationaler

Wettbewerbe und

renommierte Professoren,

verstehen es,

auf kunstvolle Weise

Klassik und Volkskultur

zu verbinden

und sich in die Herzen

der Zuhörer zu

spielen. Veranstaltet

wird das Konzert

vom Gitarrenverein

Freiburg e.V.

den sechs Fantasiestücken seiner

„Hommage à R. Sch. op.

15d“ (1990) für Klarinette, Viola

und Klavier direkt an. Auf

Schumanns Eichendorff-Vertonung

bezieht sich Thomas

Bruttgers Bassklarinetten-Duo

„Zerklüftete Landschaft – mit

„Zwielicht“.

Gerardo Gandinis „Eusebius.

Vier Nocturnes für Klavier“

nimmt Schumanns vierzehnten

Davidsbündlertanz als Ausgangspunkt

einer kompositorischen

Dekonstruktion, die

aus einem poetischen Klavierstück

vier zarte Schattenrisse

zaubert, durch die das Original

durchschimmert.

Es spielen Alexander Ott

(Oboe), Andrea Nagy (Klarinette/Bassklarinette),

Walter

Ifrim (Bassklarinette), Wolfgang

Rüdiger (Fagott), Sibylle

Mahni (Horn a. G.), Akiko

Okabe (Klavier) und Sylvie

Altenburger (Viola). Ein Gespräch

mit dem Neurologen

Dr. Thomas Winker beleuchtet

Hintergründe von Schumanns

biographisch bedingtem Werk

und Wirken.

„Visions“

CD Release Konzert im E-Werk

Der Perkussionist und Rahmentrommler

Murat Coşkun

lässt im Rahmen des CD Release

Konzerts „Visions – Percussion

between Hands“, am

6. Januar, 20 Uhr, im E-Werk

Freiburg, seine Visionen im

Dialog mit zwei großartigen

Musikern und Meistern der

Improvisation lebendig werden:

David Friedman (Marimba,

Vibrafon) und Arezoo Rezvani

(Santur, Stimme).

In den Duo-Stücken mit

Coşkun tauchen die Musiker

in kontrastreiche rhythmischmusikalische

Welten ein, mal

sind es meditative, an Minimalismus

angelehnte Muster,

dann wieder sehr kraftvolle,

virtuos-wirbelnde Rhythmen

und Melodiebögen. Stets ist

die Rahmentrommel das verbindende

Element und unterstreicht

den künstlerischen

Leitspruch „connecting cultures“,

die wohl größte Vision

Murat Coşkuns.

Irischer Abend

Kultur- und Bürgerhaus Denzlingen

Elektrisierende und dynamische

Rhythmen treiben die

Tänzer zu immer perfekteren

Ausdrucksformen, zu großer

Lebendigkeit und Authentizität

an. Die Show „Celtic Rhythms

of Ireland“ vermittelt die typisch

irische Stimmung, verbindet

rasante und temporeiche

Stepptänze und eine kraftvolle

Performance mit begeisternder

Irish Folk Music. Der irische

Abend voller Lebenslust,

rhythmischer Dynamik, tänzerischer

Ausdruckskraft und

traumhaft schönen keltischen

Melodien wird am 17. Januar,

19.30 Uhr, im Kultur- und

Bürgerhaus in Denzlingen zu

erleben sein.

Wiener Geschichten

K&K Philharmonie und Ballett

Die K&K Philharmoniker

kennen sich aus. Seit 1996 überzeugen

sie Millionen ZuhörerInnen

in 19 europäischen Ländern.

Ob Polka, Walzer oder

Mazurka - die jungen Musiker

beherrschen alle Spielarten und

Genres. im Rahmen ihrer 22.

Europa-Tournee kommen sie

am 12. Januar, 20 Uhr auch ins

Freiburger Konzerthaus. Dieses

Mal gibt es echte „G‘schichten

aus dem Wienerwald“ - ein

heiterer Ausflug in die musikalischen

Welten der Strauß-Dynastie.

Dazu kommen lebhafte

Choreografien vom Österreichischen

K&K Ballett.

Flöte und Klavier

Duo-Abend in Freiburg

In der Reihe „Klassik in

Weingarten“ spielen Gerlinde

Sitte (Flöte) und Monika Sundermeyer

(Klavier) Werke von

Gaetano Donizetti, Francis

Poulenc, Jules Mouquet, Carl

Philipp Emanuel Bach sowie

Astor Piazzolla. Die Spannweite

vom Spätbarock bis zur

Gegenwart verspricht einen

abwechslungsreichen Musikgenuss.

Das Konzert findet am 5. Januar,

19.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus

EBW in Freiburg-

Weingarten, Sulzburger Straße

18 statt. Eintritt frei, Spenden

erbeten.


30 KULTUR JOKER MUSIK

„Clair de Lune“

Mondnacht 8 in der Elisabethenkirche

Die Mondnacht-Konzerte in

der Elisabethenkirche Basel

locken durch ihre außergewöhnlichen

Programme immer

wieder neue Künstler an. Zum

Kreis der Mondnacht-Komponisten

Jean-Luc Darbellay,

Matthias Heep, Max. E. Keller

und Hans Eugen Frischknecht

gesellt sich neu die Komponistin

Violeta Dinescu.

Das neue, von Gregorianik

umrahmte „Mondnacht-

Programm“, zu hören am 19.

Januar, 20 Uhr, in der Elisabethenkirche,

basiert auf der

Idee, Komponisten von heute

mit Texten von Werken zu

konfrontieren, die bereits zu

den Klassikern des Liedrepertoires

zählen. So entstand ein

Programmkonzept, das man

vereinfacht als „romanticism

reloaded“ bezeichnen könnte,

in dem die mondnächtlichen

Klassiker von Robert Schumann,

Gabriel Fauré und Alban

Berg in stimmungsvollem

Kontrast zusammen mit ihren

Neuvertonungen erklingen.

Tickets: tickets.mondnacht@

gmail.com

Pulsar Trio

Konzert im Forum Merzhausen

Virtuoser Barock

Bachs „Goldberg-Variationen“ und „Aria“

Jean Rondeau war mit 21 Jahren

einer der jüngsten Gewinner

des Cembalo-Wettbewerbs des

Musica Antiqua Festivals 2012.

Ganz besonders wohl fühlt er

sich aber bei einem ganz alten,

aber dennoch zeitlosen Klassiker:

Johann Sebastian Bach.

Am 12. Januar, 19.30 Uhr im

Schloss Bad Krozingen spielt

Rondeau die beliebten Goldberg-Variationen

sowie die Aria

mit 30 Veränderungen. Eine

musikalische Herausforderung,

der der Cembalist Rondeau mit

größtem Können begegnet.

Gute-Laune-Pop

Michael Patrick Kelly in Freiburg

Michael Patrick

Kelly ist einer der

jüngeren Mitglieder

der berühmten Kelly

Family. Nun kommt

der lebensfrohe Popsänger,

der erst Teenieschwarm,

dann

Mönch, dann wieder Popmusiker

wurde, auch nach Freiburg.

Die ZuhörerInnen

erwartet

eine kraftvolle

Mischung aus

Folk, Grunge,

Rock, Indie und

Soul. Am 17.

Januar, 20 Uhr

stellt er sein neues Album iD

im Konzerthaus Freiburg vor.

Jazz Elemente mit Pop

Werkjam: Sara Decker

Jazz Sängerin und Komponistin

Sara Decker hat vor

kurzem ihr Debut Album

„Long distance“ in New York

aufgenommen. Die Musik der

Band verbindet improvisatorische

Jazz Elemente mit Pop

Stilistik. Immer abwechslungsreich,

jedoch trotzdem lyrisch

und tiefgängig.

Die Band, die am 31. Januar,

21 Uhr, im E-Werk in Freiburg

Foto: Andreas Nowak

zu Gast sein wird, besteht aus

jungen, bekannten Gesichtern

der New Yorker Jazz-Szene

u.a. das Jazz-Piano Talent Julius

Rodriguez und der schwedische

Trompeter Oskar Stenmark,

die Sara’s Musik mit

ihrem einzigartigen Sound und

Soli bereichern. Als Backing

Vocal ist der Soul/Jazz Sänger

Schadrack Pierre zu hören.

Eintritt frei

Am 11. Januar, 20 Uhr, findet

das nächste Konzert im Rahmen

der “Freispiel Konzerte”

in der Elisabeth-Schneider-

Stiftung in Freiburg statt.

Das 5 Eyes Trio ist ein noch

relativ junges und kleines Ensemble

aus der Schweiz und

Am 14. Januar, 17 Uhr kann

man sich im Chorraum der Ev.

Stadtkirche Emmendingen

verzaubern lassen. Das vorgetragene

Märchen (Jörn Bartels),

„Die Goldene Harfe” von

Gidon Horowitz, wird durch

Cembalospiel (Enno Kastens)

Es gibt musikalische

Konstellationen, die so

naheliegend sind, dass

sich die Frage aufdrängt,

warum sie nicht schon lange

Wirklichkeit geworden

sind – wie beispielsweise

die Zusammenarbeit des

Berliner Trompeters Till

Brönner mit dem Freiburger

Bassisten Dieter Ilg.

Das Ergebnis ihres gemeinsamen

Schaffens, das

elf Stücke umfassende Album

„Nightfall“, liegt ab 26. Januar

vor. Wenn Jazz jemals ein Ausdruck

von individueller Freiheit

Ein Pulsar, dass weiß nicht

nur der Star Trek-Fan, ist ein

schnell rotierender Neutronenstern,

der beständig Form

und Farbe ändert. Eine Band,

die sich diesen Begriff zum

Namen nimmt, sollte sich einigermaßen

sicher sein, ihm

mit einer entsprechend wendigen,

schillernden Musik gerecht

werden zu können. Das

Pulsar Trio, Gewinner des

Global Music Contest Creole

2014, bewältigt dies mit

Leichtigkeit. Im Mittelpunkt

des hochdifferenzierten, ungewöhnlichen

Bandsounds steht

die indische Langhalslaute

Guim-Kimmig-Niggli

Reihe Freispiel Konzerte in Freiburg

„Die Goldene Harfe“

Märchen, Musik und Schattenspiel

„Nightfall“

Till Brönner und Dieter Ilg in Basel

Brönner und Ilg

Foto: Chris Noltekuhlmann

Sitar. An der Sitar ist Matyas

Wolter zu hören und die Drums

werden von Aaron Christ bedient.

Am 19. Januar, 20 Uhr, kommen

Pulsar nun auch ins Forum

Merzhausen und werden

ihr Publikum mit ihren Klängen

begeistern.

Deutschland. In der Vergangenheit

hat das Trio in frei improvisierten

Konzerten in Zürich

und Luzern eine explosive gemeinsame

Energie entwickelt,

die zwischen Rock, Avantgarde

und Weltmusik angesiedelt ist.

Die Kombination der musikalischen

Handschriften von

Lucas Niggli (von Steamboat

Switzerland), Harald Kimmig

(von Kimmig-Studer-Zimmerlin

Trio) und Emilio Guim (Ensemble

of Nomads) verspricht

ein überraschendes und anspruchsvolles

Konzerterlebnis!

und Schattentheater (Katharina

Böhmer-Kastens) ergänzt,

kontrastiert, gespiegelt und

weitergeführt.

Das Märchen erzählt von

einem alten weisen König, der

um einen Krieg zu vermeiden,

sein Reich kampflos dem jungen

streitsüchtigen Nachbarkönig

übergibt. Dieser eitle Mann

will nun auch das Geheimnis

der goldenen Harfe entdecken

und lernt bei einem Einsiedler

den Gesang und das Harfenspiel.

Dabei verändert er sich

allmählich...

war, dann manifestiert sich

diese Unabhängigkeit hier: auf

„Nightfall“ finden sich Songs

von Leonard Cohen, den Beatles

und Britney Spears,

Stücke von Jerome Kern,

Johnny Green und Ornette

Coleman, Kompositionen

von J. S. Bach und Melchior

Vulpius, aber auch

einige Eigenschöpfungen

von Ilg und Brönner. In

jedem dieser Songs finden

die beiden Partner

neue Einfallswinkel und

Perspektiven. Im Rahmen

ihrer „Nightfall Tournee

2018“ gastieren Till Brönner

und Dieter Ilg am 30. Januar,

20.15 Uhr in der Martinskirche

Basel.


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 31

Mo 1. Januar

FREIBURG

Musik

17 h: Philharmonisches Orchester Freiburg –

Neujahrskonzert. Werke von George Gershwin

u.a. Konzerthaus Freiburg

BASEL

17 h: Sinfonieorchester Basel – American

Dreams. Neujahrskonzert 2018. Theater Basel,

Große Bühne

ANDERE ORTE

Gundelfingen

20 h: Neujahrskonzert – Dr. Florian Wilkes (Orgel).

Werke von Bach und Mendelssohn. Kath. Kirche

Bruder Klaus

St. Blasien

15:30 h: Festliches Neujahrskonzert – Andrei

Kavalinski (Trompete) und Bernhard Marx (Orgel).

Werke von Buxtehude, Torelli, Telemann u.a. Dom

Di 2. Januar

FREIBURG

Musik

19:30 h: The Voice of Germany – Live in Concert.

Sick-Arena

20 h: Jazz ohne Stress – Florian Peters Trio.

Waldsee Gaststätte

20 h: The 12 Tenors – Klassik, Pop. Konzerthaus

Theater & Tanz

19 h: Circolo – Freiburgs Weihnachts-Circus.

Messe Freiburg

Mi 3. Januar

FREIBURG

Musik

20 h: Die große Andrew Lloyd Webber Gala 2018

– Musical-Show. Konzerthaus Freiburg

20 h: Erika Stucky: Papito – Eine Metzgete

mit Barockmusikern. Mit FM Einheit, La Cetra

Barockensemble. E-Werk Freiburg, Saal

20:15 h: Magdalena Ganter – Liederabend.

Chanson. Theater Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

15 + 19 h: Circolo – Freiburgs Weihnachts-Circus.

Messe Freiburg

BASEL

20 h: Junges Haus: A lot of stories – Amphitryon.

Theater Basel, Nachtcafé/Box

ANDERE ORTE

Rheinfelden

20 h: Meisterkonzerte in Rheinfelden – Junge

Philharmonie der Ukraine Lemberg. Bürgersaal

Rheinfelden

Do 4. Januar

FREIBURG

Musik

19 h: Echoes – Pink Floyd-Tribute. Konzerthaus

Freiburg

Theater & Tanz

15 + 19 h: Circolo – Freiburgs Weihnachts-Circus.

Messe Freiburg

18 h: 33 Bogen und ein Teehaus – Geschichte

von Flucht und Ankunft. Nach Mehrnousch

Zaeri-Esfahani. Junges Theater Freiburg. Theater

Freiburg, Werkraum

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

ANDERE ORTE

Fällt aus!

Baden-Baden

19 h: Russian Circus on Ice – Ein Wintermärchen.

Kurhaus Baden-Baden

Fr 5. Januar

FREIBURG

Musik

19:30 h: Klassik in Weingarten – Gerlinde Sitte

(Flöte) und Monika Sundermeyer (Klavier). Eintritt

frei, Spenden erbeten. Mehrgenerationenhaus

EBW

20 h: Die Schönen – Nachtexpress: Schienen-

Hits und zugige Texte. Jubiläumsspielzeit.

Musiktheater im E-Werk

20:30 h: Blue Side of Town + The Cherrychords

– Bluegrass, Country. Wodan Halle

21 h: Blindfall – Alternative Rock, Metal. Slow Club

Theater & Tanz

15 + 19 h: Circolo – Freiburgs Weihnachts-Circus.

Messe Freiburg

17 h: Der vierte König – Theater nach Edzard

Schaper. Compagnie Aventure. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg, Theater

19 h: Der kleine Prinz – Musical von Deborah

Sasson und Jochen Sautter. Nach Saint-Exupéry.

Konzerthaus Freiburg

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Totentanz – Schauspiel von August

Strindberg. Theater Freiburg, Kleines Haus

Partys

23 h: I Love 80s – New Wave, Disco, Rock.

Jazzhaus Freiburg

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Ballet Revolución – Tanzshow. Festspielhaus

Baden-Baden

Lörrach

20 h: Volkmar Staub & Florian Schroeder: Zugabe

– Der kabarettistische Jahresrückblick 2017.

Burghof Lörrach

Sa 6. Januar

FREIBURG

Literatur

23 h: Lesung in der Dreikönigs-Nacht – Krabat

von Otfried Preußler. Mit Natalia Herrera und

Dirk Schröter. Wallgraben Theater, Theaterfoyer

Musik

11:30 h: Helmut Dold Dixiequartett –

Dreikönigsfrühschoppen. Alemannische Bühne

20 h: Die Schönen – Nachtexpress: Schienen-

Hits und zugige Texte. Jubiläumsspielzeit.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Murat Coskun: Visions – Percussion.

Tamburi Mundi In Between. E-Werk Freiburg, Saal

21 h: Brandt + Somewhere Underwater – Noise,

Rock, Indie, Dreampop. Slow Club

Theater & Tanz

15 + 19 h: Circolo – Freiburgs Weihnachts-Circus.

Messe Freiburg

19:30 h: PREMIERE: Ein Sommernachtstraum

– Komödie von William Shakespeare. Theater

Freiburg, Großes Haus

19:30 h: Staatliches Russisches Ballett Moskau –

Der Nussknacker. Konzerthaus Freiburg

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Totentanz – Schauspiel von August

Strindberg. Theater Freiburg, Kleines Haus

Partys

23 h: Down By The Lake – DJs: Lowtec, Julius

Steinhoff. Deep House. Waldsee Gaststätte

23 h: Inthemix – Elektro-Pop, Indierock, Charts.

Jazzhaus Freiburg

BASEL

Theater & Tanz

17 h: Delikat – 4. Episode von Elysium. Szenische

Installationen von Theater Falle. Beginn

17/18/19/20 Uhr. Villa Renata

18 h: Cinema – Move in Arts on Stage Musical.

Musical Theater Basel

19:30 h: La Traviata – Oper von Giuseppe Verdi.

Theater Basel, Grosse Bühne

Feste & Hocks

19:30 h: Pelati delicati: Celentano arriviamo!

– Una storia d‘amore per Adriano. Gesang,

Musik, Geschichten, Tanz. Theater Basel,

Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Baden-Baden

15 + 20 h: Ballet Revolución – Tanzshow.

Festspielhaus Baden-Baden

Offenburg

14:30 h: Mundologia – Unsere wilde Heimat: Natur

im Südwesten. Vortrag der Gesellschaft Deutscher

Tierfotografen, Regionalgruppe Baden. Reithalle

im Kulturforum

18 h: Mundologia – Costa Rica: Reise in den

tropischen Garten Eden. Vortrag von Tobias

Hauser. Reithalle im Kulturforum

Staufen

20 h: The Real Group – Neujahrskonzert der

Stadt Staufen. A-Cappella, Klassik, Jazz, Pop.

Belchenhalle

Mulhouse

20 h: Francesca da Rimini – Oper von Riccardo

Zandonai. La Filature

Titisee-Neustadt

17:30 h: Night of Illusion – Eventnacht mit

Zauberkünstlern und Specials. Badeparadies

Schwarzwald

So 7. Januar

FREIBURG

Literatur

11 h: Hauslesung mit Hefezopf – Joseph Roth:

Die Legende vom heiligen Trinker. Manfred

Burkhart (Privat)

Musik

11 h: Die Klangmatinee – Oberton- und

Heilgesang. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Marienkapelle auf dem Lorettoberg

11 h: Musik im Treppenhaus – Klangblüten:

Eine Reise durch die Jahrhunderte. Mit Sonja

Kanno-Landoll (Flöte) und Ulrike Wettach-

Weidemaier (Flöte). Archäologisches Museum

Colombischlössle

20 h: Dziga Vertov – Filmmusik-Liveaufführung.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Theater & Tanz

16 h: Literatur-Café – Mozart auf der Reise nach

Prag von Eduard Mörike. Lesung mit Natalia

Herrera & Dirk Schröter. Wallgraben Theater

18 h: Lulu. Eine Mörderballade – Musiktheater

von The Tiger Lillies nach Wedekind. Theater

Freiburg, Großes Haus

Vorträge & Gespräche

17 h: Mundologia – Abenteuer Ozean:

Geheimnisse der Weltmeere. Vortrag von David

Hettich. Bürgerhaus am Seepark

BASEL

Kunst

14:30 h: Dieter Roth – Selbstturm; Löwenturm.

Schaulager, Raum beim Museum für

Gegenwartskunst

Geballte Kleinkunst

19. Freiburger Grenzenlos-Festival

Kabarett und Comedy in

allen nur erdenklichen Spielarten,

mal mit, mal ohne Musik

– vom 21. Januar bis zum

3. Februar präsentiert das 19.

Freiburger Grenzenlos-Festival

wieder ein geballtes Programm

mit Künstlerinnen und

Künstlern aus ganz Europa.

22 Veranstaltungen gibt es an

fünf Orten zu erleben, darunter

nicht nur Vorderhaus, SWR-

Studio oder Theater, sondern

auch das Berghotel auf

dem Schauinsland.

Eröffnet wird das Festival

gemeinsam mit

der 30. Kulturbörse bei

einem Gala-Abend in

der Messe mit Vertretern

aus allen Kleinkunst-

Genres wie Zirkuskunst,

Artistik, Poetry

Slam, Clownerie, Visual

Comedy oder Musikkabarett.

Ansonsten fallen

Entscheidungen schwer,

so spannend liest sich

das Programm: So

gastieren die beiden

Kleinkunstpreisträger

Baden Württembergs

auf ihrer Siegertour im

Vorderhaus: Michael

Krebs macht gewaltiges

Rock‘n‘Roll-Kabarett,

Ulrich Michael Heissig

mimt die verkannte

Zwillingsschwester

von Hildegard Knef.

Sahra Bosetti

Ariel Doron

Foto: Yair Mehuhas

Beides vom Feinsten!

Oder folgt man

dem österreichischen

Kabarettisten Stefan

Waghubinger bei seiner

melancholisch-bissigen

Identitätssuche

auf den elterlichen

Dachboden? Oder lieber

dem schwedischen

Comedy-Zauberer

Carl-Einar Häckner

ins magische Chaos

mit „silly songs“? Auch

die Show des weltweit

tourenden israelischen

Objekttheater-Künstlers

Ariel Doron auf der

Kammerbühne des Theaters

hört sich so kreativ

wie originell an: Mit jeder

Menge Spielsachen

erzählt er in „Plastic

heroes“ Menschheitsgeschichten.

Erfreulich viele Frauen

sind dieses Mal

dabei: So das rotzfreche Comedy-Duo

Suchtpotenzial,

die Vizemeisterin des Poetry

Slams Sarah Bosetti, Musikkabarettistin

Alexandra Gauger

mit ihrem Programm „Amore

und Problemi“ oder Liese-

Lotte Lübke mit „Kopf in den

Sand“. Natürlich gibt’s auch

Lokalgrössen zu sehen, so wie

SWR-Radio Comedian Andreas

Müller, Kabarettist Matthias

Deutschmann oder die Musikerinnen

und Musiker von Les

Saxofous unter der Leitung

von Mike Schweizer, die hier

zusammen mit der jungen

Strassenschulen- Rockband

Tunnelblick auf der Bühne

des SWR-Studios stehen. Die

Musiker von „Wildes Holz“

versprechen mit Blockflöte,

Kontrabass und Gitarre ein

Holzinferno und die Berliner

Band „Tonträger“ rockt und

kalauert sich durch alle Genres.

Bleibt die Qual der Wahl

– Kleinkunstfans nehmen sich

am besten gleich mal zwei Wochen

frei.

Programme liegen aus, Infos:

www.freiburg-grenzenlosfestival.de

Marion Klötzer


32 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Der heilige Trinker

Botswanabilder

Expressiver Alltag

Die Künstlerin Elisabeth

Bereznicki zeigt uns die Gegenstände

unseres Alltags auf

grellste Weise. Befremdlich

und expressiv nehmen sich

ihre Bilder aus, eine neue Perspektive

auf die Realität. Ihre

Werke sind in der Ausstellung

Familienarmut

Tennessee Williams Stück

Die Glasmenagerie von 1950

beschreibt das schwere Schicksal

der verarmten Familie des

Lagerarbeiters Tom. Immerhin

bleiben ihnen die Träume. Als

die zurückgezogene Tochter

Laura einen Mann finden soll,

„Bleiben ist keines . . .“

„Bleiben ist keines – nirgendwo“,

so heißt das berührende

Hörbuch mit der Geschichte

von Mohammed Jabur. Es

wird am 10. Januar, 19 Uhr im

SWR Studio Freiburg bei einer

musikalischen Lesung präsentiert.

Die CD, die der Freiburger

Verlag HoerFluege mit der

Freiburger Bürgerstiftung und

artisse e.V produziert hat, wird

mit Lesung, Ausschnitten aus

der Produktion, Talk und Musik

vorgestellt. Es lesen Mohammed

Jabur (s. Foto) und

Heinzl Spagl, es musizieren

Sprechen über den Tod

Es gibt ein Tabu über den Tod

zu sprechen, aber auch ein Bedürfnis

danach. Diesem kam

das erste „Café Totentanz“ im

November 2017 mit großem

Erfolg nach. Nun findet am 28.

Januar, 14 Uhr im Café Satz in

der Guntramstraße 57 Freiburg

Joseph Roth nannte seine

letzte Erzählung Die Legende

vom heiligen Trinker sein

„Testament“. In stilistischer

Brillanz wird die Geschichte

eines Pariser Bettlers erzählt,

der aufgrund einiger merk-

Freiburg

würdiger Begebenheiten

Geld und eine fast heilige

Mission bekommt. Manfred

Burkhardt lädt nun zur Hauslesung

am 7. Januar, 11 Uhr

in der Rennerstraße 14, Freiburg.

Emmendingen/Breisach

Foto: Wolfgang Bauer

Botswana

bietet große

Naturspektakel,

so das

Okavango-

Delta, das

größte Binnendelta

der

Erde oder

die Mak-

gadikgadi-

Salzpfannen mit ihren rötlich

schimmernden Baobabs.

Wolfgang Bauer war vor

Ort und zeigt seine beeindruckenden

Impressionen in

einer multivisionalen Präsentation.

Aufführungen am

7. Januar, 18 Uhr in Emmendingen

auf der Maja Bühne

und am 14. Januar, 18 Uhr in

Breisach in der Eventhalle am

Rhein.

Merzhausen

„recent“ in der artisse Schaufenstergalerie

im Forum Merzhausen

zu sehen, die noch bis

zum 30. Januar stattfindet.

Am 14. Januar, 15-17 Uhr lädt

der Kulturverein artisse auch

zu einem Gespräch mit der

Künstlerin.

Freiburg

eskaliert die Situation aber.

Der weiterhin aktuelle Stoff

kommt unter der Regie von

Ragna Guderian auf die Bühne

des Wallgraben-Theaters.

Aufführungen im Januar:

12./13./16./17./18./19./20., jew.

20 Uhr.

Merzhausen

der aus Jerusalem stammende

Sänger Basem Salem, der in

Straßburg lebende Marokkaner

Aziz El-Kaddouri an Oud

und Violine sowie Wolfgang

Fernow am Bass.

Freiburg

ein zweites „Café Totentanz“

statt. In angenehmer und ungezwungener

Atmosphäre unterhalten

sich Gleichgesinnte

über den Tod. Anmeldung bis

zum 22. Januar unter: info@

hypatia-coaching.de oder Tel:

0170 8165150. Eintritt frei.

Musik

19:30 h: Stuttgarter Kammerorchester – Werke

von Wagner und Beethoven. Martinskirche Basel

Theater & Tanz

11 h: Matinée: Elektra – Tragödie von Richard

Strauss. Theater Basel, Foyer Grosse Bühne

17 h: Cinema – Move in Arts on Stage Musical.

Musical Theater Basel

18:30 h: Die Blume von Hawaii – Operette von

Paul Abraham. Theater Basel, Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Emmendingen

18 h: Multivisionsvortrag: Botswana – Tierparadies.

Von Wolfgang Bauer. Maja Bühne

Ettenheim

17 h: German Hornsound – Neujahrskonzert.

Rathaus Ettenheim, Bürgersaal

Lörrach

18 h: Valentin Karlstadt Theater München – Die

Orchesterprobe. Komödie nach Karl Valentin.

Burghof Lörrach

Straßburg

15 h: Mouton/Schaf – Musiktheaterstück von

Sophie Kassies. Mit Werken von Purcell, Händel

und Monteverdi. Cité de la musique et de la danse

Mo 8. Januar

FREIBURG

Vorträge & Gespräche

19:30 h: Mundologia – Irland: Zauber der grünen

Insel. Vortrag von Heiko Beyer. Bürgerhaus am

Seepark

BASEL

Musik

19:30 h: Elin Kolev (Violine) und Triantafyllos Liotis

(Klavier) – Werke von Grieg, Brahms, Schumann

u.a. Volkshaus Basel, Unionsaal

Theater & Tanz

20 h: Junges Haus: A lot of stories – Amphitryon.

Theater Basel, Nachtcafé/Box

ANDERE ORTE

Mulhouse

20 h: Francesca da Rimini – Oper von Riccardo

Zandonai. La Filature

Di 9. Januar

FREIBURG

Musik

20 h: Jazz ohne Stress – Shane Quartett. Waldsee

Gaststätte

Film

18 h: Tanzkino – Filmreihe über zeitgenössischen

Tanz. Theater Freiburg, Kammerbühne

Vorträge & Gespräche

18:30 h: Zu Fuß zum Mount Everest? – Vortrag

mit Dr. Michael Harder. Waldhof – Akademie für

Weiterbildung

19:30 h: Mundologia – Neuseeland: Paradies

am Ende der Welt? Vortrag von Tobias Hauser.

Bürgerhaus am Seepark

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: Ballet Revolución – Tanzshow mit Live-

Band. Musical Theater Basel

21 h: Pink Money – Queere Performance. Kaserne

Basel

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Wiener Johann Strauß-Gala – Operettenmelodien,

Walzer, Polkas und Märsche. Festspielhaus

Baden-Baden

Mi 10. Januar

FREIBURG

Literatur

19 h: Mohammed Jabur: Bleiben ist keines,

nirgendwo – Hörbuch-Präsentation. SWR Studio

Freiburg

Musik

11 h: Tusch der Woche – Kurzkonzert von

Mehrklang Gesellschaft für Neue Musik. Museum

für Stadtgeschichte, Balkon

20:30 h: Lied.Gut – Der Acoustic Slam. Mensa

Rempartstraße

21 h: Werkjam: Jazzlounge-kursiv – Hörbares und

Unerhörtes. Eintritt frei. E-Werk Freiburg, Foyer

Theater & Tanz

19 h: Theatertreff – Monatlicher Stammtisch der

TheaterFreunde. Theater Freiburg, Winterer-

Foyer

20 h: Der Theatermacher – Schauspiel von

Thomas Bernhard. Theater Freiburg, Kleines Haus

Film

19 h: Cinema Augustinum – Zur Sache

Schätzchen. Augustinum Seniorenresidenz

Freiburg, Theater

BASEL

Literatur

19 h: Franz Hohler: Das Päckchen – Lesung.

Literaturhaus Basel

Theater & Tanz

17 h: Delikat – 4. Episode von Elysium. Szenische

Installationen von Theater Falle. Beginn

17/18/19/20 Uhr. Villa Renata

19:30 h: Ballet Revolución – Tanzshow mit Live-

Band. Musical Theater Basel

21 h: Pink Money – Queere Performance.

Kaserne Basel

ANDERE ORTE

Kandern

20:30 h: Mad Kitchen – Rock, Blues. ChaBah

Straßburg

14:30 h: Mouton/Schaf – Musiktheaterstück von

Sophie Kassies. Mit Werken von Purcell, Händel

und Monteverdi. Cité de la musique et de la danse

Do 11. Januar

FREIBURG

Musik

20 h: Freispiel Konzerte – 5 Eyes Trio. Rock,

Avantgarde, Weltmusik. Elisabeth-Schneider

Stiftung

22:15 h: Orph – Pop, Punk, Indie. Veranstalter:

Slow Club. Theater Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

20 h: Der Kirschgarten – Schauspiel nach Anton

Tschechow. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: PREMIERE: Theaterensemble Puck –

Gretchen 89ff. Schauspiel von Lutz Hübner.

Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Rhythm of the Dance – Tanzshow.

Konzerthaus Freiburg

Vorträge & Gespräche

19 h: Eine Vision von Frieden – Vom Friedensprogramm

Max Josef Metzgers zur heutigen

Friedensbotschaft der Kirche. Katholische

Akademie

BASEL

Literatur

19 h: Anita Fetz: My Baasel – Buchvernissage.

Literaturhaus Basel

Musik

19:30 h: Kammerorchester Basel – Khatia

Buniatishvili. Werke von Schumann. Martinskirche

Basel

Theater & Tanz

17 h: Delikat – 4. Episode von Elysium. Szenische

Installationen von Theater Falle. Beginn 17/

18/19/20 Uhr. Villa Renata

19:30 h: Ballet Revolución – Tanzshow mit Live-

Band. Musical Theater Basel

19:30 h: PREMIERE: Amphitryon – Lustspiel von

Heinrich von Kleist nach Molière. Theater Basel,

Schauspielhaus

19:30 h: Schwanensee – Ballett von Stijn Celis,

Musik von Tschaikowsky. Theater Basel, Grosse

Bühne

21 h: Pink Money – Queere Performance.

Kaserne Basel

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Christine Eixenberger & Stephan Zinner –

Kabarett. Kurhaus Baden-Baden

Lörrach

18 h: Rainer Werner Fassbinder – Wer sonst!

Lesungen, Gespräche, Filme, Sequenzen &

Zwischenrufe. Burghof Lörrach

Straßburg

19 h: Mouton/Schaf – Musiktheaterstück von

Sophie Kassies. Mit Werken von Purcell, Händel

und Monteverdi. Cité de la musique et de la danse

20 h: Chaplin – Choreographie von Mario

Schröder. Opéra national du Rhin

Fr 12. Januar

FREIBURG

Musik

19 h: Otto Normal + Indie Boy + Midnight Car

Romance – Willkommen zu Hause Festival 2018.

Waldsee Gaststätte

19:30 h: B Major – A-Cappella. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg, Theater

20 h: Die Schönen – Nachtexpress: Schienen-

Hits und zugige Texte. Jubiläumsspielzeit.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Ensemble Rot – Ein Zimmer für sich allein.

Schlagzeug-Musiktheater. Co-Veranstalter:

Mehrklang Gesellschaft für Neue Musik. Kunstverein

Freiburg

20 h: Hole Full Of Love – AC/DC Tribute. Jazzhaus

20 h: K&K Philharmoniker – Wiener Johann

Strauß Konzert-Gala. Werke von E. und J. Strauß.

Konzerthaus Freiburg

20:15 h: Schaps & The Firebugs – Folk. Theater

Freiburg, Passage 46

20:30 h: Gracefire – Rock. Wodan Halle

21 h: ManMachine – Synth-Pop, New Wave.

Slow Club

23 h: Hole Full Of Rock – Rock Cover. Jazzhaus

Theater & Tanz

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie

von William Shakespeare. Theater Freiburg,

Großes Haus

20 h: Die Glasmenagerie – Schauspiel von

Tennessee Williams. Wallgraben Theater

20 h: ImproKrimi – Theater L.U.S.T. Cala Theater

20 h: PREMIERE: Mondo Musiktheater – Café

Europa. Mensa Rempartstraße

20 h: Theaterensemble Puck – Gretchen 89ff.

Schauspiel von Lutz Hübner. Experimentalbühne

im E-Werk

20:15 h: D Stinkstiefel – Familienkomödie von Nick

Walsh. Alemannische Bühne

BASEL

Allgemein

18 h: 20. Bäremähli – Motto: Bären sind überall.

Kaserne Basel

Theater & Tanz

17 h: Delikat – 4. Episode von Elysium. Szenische

Installationen von Theater Falle. Beginn 17/

18/19/20 Uhr. Villa Renata

19:30 h: Ballet Revolución – Tanzshow mit Live-

Band. Musical Theater Basel

19:30 h: PREMIERE: Elektra – Oper von Richard

Strauss. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Shechter/Arias – Tanzabend. Theater

Basel, Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19:30 h: Schlosskonzerte – Jean Rondeau (Cembalo).

Werke von Bach. Schloss Bad Krozingen

Baden-Baden

18 h: TurnGala – Kaleidoskop. Festspielhaus

Baden-Baden


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 33

Breisach

20 h: Thomas Schreckenberger – Ene, mene,

muh, wem traust du? Kleinkunstbühne Schloss

Rimsingen

Denzlingen

20 h: Paradise & Friends – Benefizkonzert für

Tigerherz. Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Lörrach

18 h: Rainer Werner Fassbinder – Wer sonst!

Lesungen, Gespräche, Filme, Sequenzen &

Zwischenrufe. Burghof

Staufen

20 h: Island für alle – Vortrag von Josef Schlegel.

Bürgerhaus Wettelbrunn

Straßburg

20 h: Chaplin – Choreographie von Mario

Schröder. Opéra national du Rhin

Sa 13. Januar

FREIBURG

Musik

20 h: Ardinghello Ensemble – Werke von Mozart,

Beethoven, Ries u.a. Tuniberghaus

20 h: Die Schönen – Nachtexpress: Schienen-

Hits und zugige Texte. Jubiläumsspielzeit.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Hole Full Of Love – AC/DC Tribute. Jazzhaus

Freiburg

20 h: SPH Bandcontest – Vorrunden Event des

Bandwettbewerbs. Waldsee Gaststätte

Theater & Tanz

19 h: Die Krone an meiner Wand – Mit Frauen mit

und ohne Krebs. Tanz-/Theaterprojekt. Theater

Freiburg, Werkraum

19:30 h: Hoffmanns Erzählungen – Oper von

Jacques Offenbach. Theater Freiburg, Großes

Haus

20 h: Die Glasmenagerie – Schauspiel von

Tennessee Williams. Wallgraben Theater

20 h: Mondo Musiktheater – Café Europa. Mensa

Rempartstraße

20 h: Theaterensemble Puck – Gretchen 89ff.

Schauspiel von Lutz Hübner. Experimentalbühne

im E-Werk

20:15 h: D Stinkstiefel – Familienkomödie von Nick

Walsh. Alemannische Bühne

Partys

22:30 h: Ahoii Club – Indie, Electronica. Theater

Freiburg, Passage 46

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

Feste & Hocks

19 h: Art’s Birthday 2018 – Der 1.000.055.

Geburtstag der Kunst. Eintritt frei. E-Werk

Freiburg, Saal

Messen & Märkte

10 h: Trau – Die Hochzeitsmesse 2018. Messe

Freiburg

BASEL

Theater & Tanz

14 + 18 h: Ballet Revolución – Tanzshow mit

Live-Band. Musical Theater Basel

17 h: Delikat – 4. Episode von Elysium. Szenische

Installationen von Theater Falle. Beginn 17/-

18/19/20 Uhr. Villa Renata

19:30 h: Die Blume von Hawaii – Operette von

Paul Abraham. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Woyzeck – Schauspiel von Georg

Büchner. Theater Basel, Schauspielhaus

21 h: Pink Money – Queere Performance. Kaserne

Basel

ANDERE ORTE

Bad Säckingen

20 h: Happy Landing – Musical von Jochen Frank

Schmidt. Gloria-Theater

Baden-Baden

19:11 h: Fasnachtsgala – Proklamation der

Baden-Badener Prinzenpaare. Kurhaus Baden-

Baden

Denzlingen

20 h: Paradise & Friends – Benefizkonzert für

Tigerherz. Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Lörrach

18 h: Rainer Werner Fassbinder – Wer sonst!

Lesungen, Gespräche, Filme, Sequenzen &

Zwischenrufe. Burghof Lörrach

20 h: Nackt – A-Cappella. Kulturzentrum Nellie

Nashorn

Merzhausen

20 h: Von Moskau nach Prag – Slawischer

Konzertabend mit Klaviertrio Manaz. Werke von

Gretchaninoff, Panufnik und Dvorak. Artisse e.V.

Forum Merzhausen

Mulhouse

20 h: Serge Aimé Coulibaly – Kalakuta Republik.

Tanzperformance über Fela Kuti. La Filature

Riegel

20 h: Kommt Zeit, kommt Rad – Die unmögliche

Talkshow mit Karl von Drais. Theater Kumedi

Straßburg

19 h: Mouton/Schaf – Musiktheaterstück von

Sophie Kassies. Mit Werken von Purcell, Händel

und Monteverdi. Cité de la musique et de la danse

20 h: Chaplin – Choreographie von Mario

Schröder. Opéra national du Rhin

So 14. Januar

FREIBURG

Musik

19 h: Abba Gold – Abba-Show. Konzerthaus

20 h: Uli Beckerhoff Quartett – Jazz. Jazzhaus

Theater & Tanz

15 h: Love Life – Musiktheater von Kurt Weill.

Theater Freiburg, Großes Haus

14 h: A House – Emi Miyoshi & Shibui-Kollektiv.

Öffentliche Probe. Kunstverein Freiburg

18 h: Theaterensemble Puck – Gretchen 89ff.

Schauspiel von Lutz Hübner. Experimentalbühne

im E-Werk

19 h: Atmen – Schauspiel von Duncan Macmillan.

Theater Freiburg, Kammerbühne

Kabarett & Comedy

19 h: Maxi Schafroth – Faszination Bayern.

Vorderhaus

Messen & Märkte

10 h: Trau – Die Hochzeitsmesse. Messe Freiburg

BASEL

Literatur

19 h: Sofalesungen: Barbara Schibli – Flechten.

Anm: www.sofalesungen.ch. Basel (div. Orte)

Theater & Tanz

14 + 18 h: Ballet Revolución – Tanzshow mit

Live-Band. Musical Theater Basel

16 h: La Cenerentola – Oper von Gioachino

Rossini. Theater Basel, Grosse Bühne

18:30 h: Woyzeck – Schauspiel von Georg

Büchner. Theater Basel, Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Bad Säckingen

13:30 + 18:30 h: Happy Landing – Musical von

Jochen Frank Schmidt. Gloria-Theater

Baden-Baden

17 h: Evgeny Kissin & Emerson String Quartet

– Werke von Mozart, Fauré und Dvorak. Festspielhaus

Baden-Baden

Badenweiler

17 h: Gedichtete Weisheiten – Wilhelm Busch

zum 110. Todestag. Mit Martin Lunz und William

Cuthbertson am Klavier. Kurhaus Badenweiler

Breisach

18 h: Multivisionsvortrag: Botswana – Tierparadies.

Von Wolfgang Bauer. Kläsles Restaurant

am Rhein

Denzlingen

19 h: The Original USA Gospel Singers & Band –

Bühne 79211. Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Emmendingen

17 h: Die Goldene Harfe – Märchen, Musik und

Schattenspiel. Werke von Bach, Froberger,

Reincken u.a. Ev. Stadtkirche Emmendingen

Herbolzheim

17 h: Kammerchor Emmendingen – Werke von

Saint-Saens, Poulenc und Britten. Kath. Kirche

St. Alexius

Merzhausen

15 h: Künstlergespräch – Mit Elisabeth Bereznicki.

Forum Merzhausen

St. Märgen

17 h: Oscar Javelot – Lichterkonzert. Wallfahrtskirche

Mariä Himmelfahrt

Straßburg

15 h: Chaplin – Choreographie von Mario

Schröder. Opéra national du Rhin

15 h: Mouton/Schaf – Musiktheaterstück von

Sophie Kassies. Mit Werken von Purcell, Händel

und Monteverdi. Cité de la musique et de la danse

Mo 15. Januar

FREIBURG

Musik

20 h: Sol Gabetta (Violoncello) & Bertrand

Chamayou (Klavier) – Werke von Schumann,

Brahms und Britten. Albert Konzerte. Konzerthaus

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: Elektra – Oper von Richard Strauss.

Theater Basel, Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Straßburg

20 h: Chaplin – Choreographie von Mario

Schröder. Opéra national du Rhin

Di 16. Januar

FREIBURG

Musik

19:30 h: Mundologia – Weltsichten: 5 Jahre mit dem

Fahrrad um die Welt. Vortrag von Axel Brümmer &

Peter Glöckner. Bürgerhaus am Seepark

20 h: Jazz ohne Stress – Janto‘s Oktaeder.

Waldsee Gaststätte

Theater & Tanz

19:30 h: Joachim Król & l‘Orchestre du Soleil – Der

erste Mensch. Geschichte einer Kindheit nach

Albert Camus. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Der Theatermacher – Schauspiel von

Thomas Bernhard. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Die Glasmenagerie – Schauspiel von

Tennessee Williams. Wallgraben Theater

20:30 h: Wer lebt, stört – Mit Mareike Tiede,

Franziska Trischler. Sprechkunst-Performance.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20:15 h: Die internationale Witzparade – Wettstreit.

Theater Freiburg, Passage 46

BASEL

Literatur

19 h: Hamed Abboud: Der Tod backt einen

Geburtstagskuchen – Lesung. Literaturhaus Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Das Ende von Eddy – Schauspiel und

Ballett nach dem Roman von Édouard Louis.

Theater Basel, Foyer Schauspielhaus

19:30 h: Schwanensee – Ballett von Stijn Celis,

Musik von Tschaikowsky. Theater Basel, Grosse

Bühne

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

20:15 h: Rigoletto – Opernübertragung live aus

dem Royal Opera House. Joki Kino

Baden-Baden

19 h: Dirty Dancing – Musical. Festspielhaus

Badenweiler

20:15 h: 20. Internationales Literaturforum

Badenweiler – Präsentation der ersten kommentierten

Werkausgabe von Annette Kolb. Kurhaus

Lörrach

19:30 h: Zur Sprachgestalt der Luther-Bibel –

Vortrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Schrader.

Dreiländermuseum

Mi 17. Januar

FREIBURG

Literatur

20:15 h: Slam 46 – Poetryslam. Theater Freiburg,

Passage 46

Goethes Faust und Lyrik

Die Goethe-Gesellschaft

Freiburg präsentiert im Januar

zwei Veranstaltungen. Am

17. Januar, 18.15 Uhr spricht

Ernst Osterkamp im Hörsaal

1010 über den „Edlen Müßiggang“

in Goethes Faust. Am

25. Januar, 19.30 Uhr findet

„Café Europa“

Mondo ist die Musiktheatergruppe

des Studierendenwerks

Freiburg. Mit ihrem wechselnden

Ensemble und schwungvollen

Nummern voll Tanz und

Gesang unterhalten sie schon

seit 10 Jahren ein großes Freiburger

Publikum. Zu Zeiten

multikultureller Begegnungen

präsentiert die Gruppe nun

ihre 10. Produktion Café Europa.

An diesem Ort treffen sich

Menschen, Kulturen, Schicksale

- eine Revue über die

junge europäische Generation

und eine Liebeserklärung an

Europa. Premiere: 12. Januar,

20 Uhr in der Mensabar. Weitere

Aufführungen im Januar:

„Der Klassenfeind“

Wahrheit und Fiktion

Eine der größten Fragen, die

den Menschen so umtreibt, ist

die nach der Wahrheit. Aber

wo fängt die an und was bleibt

Fiktion? Die Kölner Tänzerin

und Choreografin Marion

Dieterle bringt den diffusen

Lebenszustand des modernen

Menschen mit ihrer Solo-

Tanzperformance (This is)

Cliff auf die Bühne. Da Wahrnehmungen

im Alltag steten

Manpulationen ausgesetzt

sind, wird auch ihre Performance

Bewegungen in immer

neue Kontexte stellen und so

stets neu begreifbar machen.

Die Freiburger Premiere des

Stücks ist am 25. Januar, 20.30

Ein Jahr Trump

„America First“, das rief Donald

Trump vor einem Jahr bei

seinem Amtseid der ganzen

Welt zu. Nach einem auf die

Spitze getriebenen Wahlkampf

war nichts Versöhnliches vom

neuen US-Präsidenten zu hören.

Trump selbst hält sich für

den besten amerikanischen

Präsidenten aller Zeiten, der

in kurzer Zeit am meisten erreicht

hat. Wie sieht man das

Freiburg

unter dem Titel „Wer Perlen

will / Der muss ins Meer sich

stürzen“ im Literaturhaus ein

Gespräch über Lyrik statt.

Theresia Prammer und Monika

Rinck stellen Gedichte

vor, darunter auch einige von

Goethe.

Freiburg

Foto: Frank Kloten

13./19./20./21./26./27./28., jew.

20 Uhr, sonntags 17 Uhr.

Der Irrsinn geht weiter.

Auch im zweiten Teil seines

Berichts aus den Krisenregionen

deutscher Gymnasien

entlarvt der Autor und Kabarettist

Marc Hofmann, wie

schmal der Grad zwischen

Alltag und Satire an unseren

Schulen wirklich ist: Mach-

Bollschweil

barkeitseltern, Konferenzen,

Lehrer zwischen Idealismus

und zynischer Simulation,

und dazwischen überbehütete

und schultraumatisierte Jugendliche.

Im bolando Dorfgasthaus

ist er am 18. Januar,

mit seinem neuen Programm

zu Gast.

Freiburg

Uhr im E-Werk. Weitere Aufführungen:

26./27. Januar, jeweils

20.30 Uhr.

Foto: Peter Steinmetz

Freiburg

bei uns, aus deutscher Sicht?

Dazu diskutiert im SWR Studio

Freiburg am 17. Januar, 19

Uhr, SWR-Studioleiter Rainer

Suchan mit Arthur Landwehr,

dem künftigen SWR Korrespondenten

in Washington,

und Friederike Schulte, Direktorin

des Carl-Schurz-Hauses

in Freiburg. Eintritt frei, Anmeldung

erbeten unter SWR.

de/suedbaden.


34 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Musik

11 h: Tusch der Woche – Kurzkonzert von

Mehrklang Gesellschaft für Neue Musik. Museum

für Stadtgeschichte, Balkon

20 h: Michael Patrick Kelly – Folk, Rock, Pop.

Konzerthaus Freiburg

21 h: Werkjam: Goran Kojic Trio – Jazz, Klassik,

Balkan. Eintritt frei. E-Werk Freiburg, Foyer

Theater & Tanz

20 h: Die Glasmenagerie – Schauspiel von

Tennessee Williams. Wallgraben Theater

20:30 h: Wer lebt, stört – Mit Mareike Tiede,

Franziska Trischler. Sprechkunst-Performance.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Vorträge & Gespräche

18:15 h: Edler Müßiggang – Über Goethes Faust.

Vortrag von Prof. Dr. Ernst Osterkamp. Universität

Freiburg, KG I, Hörsaal 1010

19 h: Ein Jahr Trump – SWR live! Talk mit Arthur

Landwehr und Friederike Schulte. Eintritt frei.

Anmeldung: SWR.de/suedbaden. SWR Studio

Freiburg

19:30 h: Mundologia – Quer durch Südamerika:

Vom Pazifik zum Atlantik. Vortrag von Axel

Brümmer & Peter Glöckner. Bürgerhaus am

Seepark

20 h: Neue Sehnsucht nach Gewissheit –

Religionsdynamiken unter dem Zeichen des

Postfaktischen. Mit Prof. Dr. Magnus Striet.

Katholische Akademie

BASEL

Literatur

19 h: Arno Camenisch: Der letzte Schnee –

Lesung. Literaturhaus Basel

Theater & Tanz

17 h: Delikat – 4. Episode von Elysium. Szenische

Installationen von Theater Falle. Beginn

17/18/19/20 Uhr. Villa Renata

19:30 h: La Cenerentola – Oper von Gioachino

Rossini. Theater Basel, Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19:30 h: Mittelalterliche Glashütten im Schwarzwald

– Vortrag von Dr. Bertram Jenisch. Litschgi

Keller

Baden-Baden

19 h: Dirty Dancing – Musical. Festspielhaus

Baden-Baden

Denzlingen

19:30 h: Celtic Rhythms of Ireland – Irische

Tanzshow. Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Kandern

20:30 h: Dave Keyes Band – Blues, Soul, Rock.

ChaBah

Straßburg

14:30 h: Mouton/Schaf – Musiktheaterstück von

Sophie Kassies. Mit Werken von Purcell, Händel

und Monteverdi. Cité de la musique et de la danse

Do 18. Januar

FREIBURG

Musik

20 h: Freiburger Barockorchester – Gran Partita.

Werke von Rossini, Mendelssohn und Mozart.

Konzerthaus Freiburg

Theater & Tanz

20 h: Die Glasmenagerie – Schauspiel von

Tennessee Williams. Wallgraben Theater

20 h: Festgefeiert – Cargo Theater. Südufer

20 h: Theaterensemble Puck – Gretchen 89ff.

Schauspiel von Lutz Hübner. Experimentalbühne

im E-Werk

20:30 h: Theater L.U.S.T. – Improshow. E-Werk

Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Simon & Jan – Halleluja! Vorderhaus

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Medien und Politik im digitalen Zeitalter –

Innovationen und Irritationen. Mit Prof. Dr. Barbara

Pfetsch. Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1199

BASEL

Theater & Tanz

17 h: Delikat – 4. Episode von Elysium. Szenische

Installationen von Theater Falle. Beginn

17/18/19/20 Uhr. Villa Renata

19:30 h: Amphitryon – Lustspiel von Heinrich

von Kleist nach Molière. Theater Basel,

Schauspielhaus

19:30 h: Elektra – Oper von Richard Strauss.

Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: CapriConnection – Das Böse. Kaserne

Basel, Reithalle

20 h: PREMIERE: Das Recht des Stärkeren –

Schauspiel von Dominik Busch. Theater Basel,

Kleine Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: Kaya Yanar – Der Reiz der Schweiz. Musical

Theater Basel

ANDERE ORTE

Baden-Baden

19 h: Dirty Dancing – Musical. Festspielhaus

Baden-Baden

Bollschweil

20 h: Marc Hofmann – Der Klassenfeind Teil 2.

Bolando Dorfgasthaus

Denzlingen

20 h: Matthias Alteheld (Piano) und Wolfgang

Newerla (Bariton) – Schuberts Winterreise und

Büchners Lenz. Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Fr 19. Januar

FREIBURG

Musik

20 h: 5Pac – A Cappella. Waldsee Gaststätte

20 h: Die Schönen – Nachtexpress: Schienen-

Hits und zugige Texte. Jubiläumsspielzeit.

Musiktheater im E-Werk

20 h: The Hamburg Blues Band feat. Chris Farlowe

& Krissy Matthews – Blues-Rock. Jazzhaus

21 h: Antilopen Gang – Rap, HipHop. E-Werk

Freiburg, Saal

Theater & Tanz

20 h: Die Glasmenagerie – Schauspiel von

Tennessee Williams. Wallgraben Theater

20 h: Festgefeiert – Cargo Theater. Südufer

20 h: Mondo Musiktheater – Café Europa. Mensa

Rempartstraße

20 h: Theaterensemble Puck – Gretchen 89ff.

Schauspiel von Lutz Hübner. Experimentalbühne

im E-Werk

20:15 h: D Stinkstiefel – Familienkomödie von Nick

Walsh. Alemannische Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: Simon & Jan – Halleluja! Vorderhaus

Partys

23 h: Get Ur Freak On – Hip-Hop, R‘n‘B. DJs: DJ

Moerockz & Funk Messiah. Jazzhaus Freiburg

Vorträge & Gespräche

18 h: Einstein und die Gravitationswellen – Vortrag

von Dr. Wolfgang Steinicke. Waldhof – Akademie

für Weiterbildung

BASEL

Kunst

18 h: Museumsnacht Basel 2018 – In 40 Museen

und Kulturinstitutionen. Basel (verschiedene Orte)

Musik

20 h: Mondnacht 8 – Clair de Lune. Mondnacht-

Ensemble Basel. Werke von Schumann, Fauré,

Berg u.a. Elisabethenkirche Basel

Theater & Tanz

17 h: Delikat – 4. Episode von Elysium. Szenische

Installationen von Theater Falle. Beginn 17/

18/19/20 Uhr. Villa Renata

19:30 h: Die Blume von Hawaii – Operette von

Paul Abraham. Theater Basel, Grosse Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: Dieter Nuhr – Nuhr hier, nur heute. Musical

Theater Basel

ANDERE ORTE

Baden-Baden

19 h: Dirty Dancing – Musical. Festspielhaus

Merzhausen

20 h: Pulsar Trio – Jazz. Forum Merzhausen

Riegel

20 h: Günter Fortmeier – Echt sauber: Schwarzer

Humor, der sich gewaschen hat. Theater Kumedi

Sa 20. Januar

FREIBURG

Musik

11 h: Kultur-Vor-Mittag: Mit Linda Jesse & Felix

Rehmann – Blues, Rock, Soul. Eintritt frei. Wallgraben

Theater

19:30 h: Sam Armstrong – Weltklassik am

Klavier. Debussy zum 100. Todesjahr. Werke

von Busini, Beethoven und Debussy. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg

20 h: Die Schönen – Nachtexpress: Schienen-Hits

und zugige Texte. Jubiläumsspielzeit. Musiktheater

im E-Werk

20 h: El Flecha Negra – Latin, Reggae, Swing.

Jazzhaus Freiburg

20:15 h: Bar – Country, Doom, Rock. Theater

Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

19:30 h: PREMIERE: Sunny – Choregrafie von

Emanuel Gat. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Die Glasmenagerie – Schauspiel von

Tennessee Williams. Wallgraben Theater

20 h: Mondo Musiktheater – Café Europa. Mensa

Rempartstraße

20 h: Theaterensemble Puck – Gretchen 89ff.

Schauspiel von Lutz Hübner. Experimentalbühne

im E-Werk

20:15 h: D Stinkstiefel – Familienkomödie von Nick

Walsh. Alemannische Bühne

20:30 h: Die Mauerbrecher – Impro-NeujahrsShow.

Improtheater. E-Werk Freiburg

Führungen

10:30 h: Theaterführung – Blick hinter die Kulissen.

Theater Freiburg, Treffpunkt Bühneneingang

Partys

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

Vorträge & Gespräche

11:15 h: Deutschnationale und völkische Luther-

Vereinnahmungen – Vortrag mit Prof. Dr. Willi

Oberkrome. Uni Freiburg, KG II, Hörsaal 2004

BASEL

Musik

20:30 h: Gisbert zu Knyphausen – Singer/Songwriter.

Kaserne Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Leonce und Lena – Schauspiel nach

Georg Büchner. Theater Basel, Schauspielhaus

19:30 h: Schwanensee – Ballett von Stijn Celis,

Musik von Tschaikowsky. Theater Basel, Gr. Bühne

20 h: CapriConnection – Das Böse. Kaserne

Basel, Reithalle

20 h: Junges Haus – Drama im Pyjama. Theater

Basel, Kleine Bühne

ANDERE ORTE

Baden-Baden

14 + 19 h: Dirty Dancing – Musical. Festspielhaus

Herbolzheim

17 h: Kammerchor Emmendingen – Werke von

Saint-Saens, Poulenc und Britten. Kath. Kirche

St. Alexius

Müllheim

19:30 h: Mundologia – Schottland: Ruf der

Freiheit. Vortrag von Gereon Roemer. Bürgerhaus

Riegel

20 h: Uli Masuth – Mein Leben als ich. Politisches

Kabarett. Theater Kumedi

So 21. Januar

FREIBURG

Musik

11 h: Kammerkonzert – Werke von Vasks,

Magnard, Hoffmann. Theater Freiburg, Winterer-

Foyer

18 h: Doesjka van der Linden (Harfe) und Michael

Kiedaisch (Vibraphon) – 2. Archäologisches

Neujahrskonzert. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Archäologische Sammlung der Universität, Habsburgerstr.

114

19 h: Die Ohrwürmer – A Cappella. Alemannische

Bühne

Ein Rendevous mit RWF!

Retrospektive „Rainer Wener Fassbinder. Wer sonst?“ in Lörrach

Rainer Werner Fassbinder

gilt vielen als erster

internationaler Regiestar

des Neuen Deutschen Kinos.

Mit seinem engagierten

Einsatz für ein großes

deutsches Kino jenseits üblicher

Hollywoodkonventionen

hinterließ der Jungverstorbene

ein facettenreiches

Werk: Filme, Theaterarbeiten

und Schriften.

Die Auseinandersetzung

mit seiner eigenwilligen

Kunst geriet ebenso lebendig

und reichhaltig, so auch

die Retrospektive Rainer

Werner Fassbinder. Wer

sonst! im Burghof Lörrach

vom 11.-13. Januar.

Jeden Abend ab 18 Uhr

gibt es Lesungen, Gespräche,

nächtliche Filme,

Sequenzen & Zwischenrufe

aller Art und zu jeder Stunde

eine Bar mit Bier & Buletten.

Ein wichtiger Fokus

ist natürlich Fassbinders

Kino, hier vertreten

durch Filme wie Angst

essen Seele auf (1974),

Deutschland im Herbst

(1977), oder Lola (1981).

Hier zeigt sich Fassbinders

Fähigkeit Politisches

und Persönliches auf

faszinierende bis verstörende

Weise miteinander

zu verschränken und

deutsche Geschichten zu

erzählen, von denen man

so noch nicht gehört hat.

Die diversen Filmerfahrungen

der ZuschauerInnen

werden durch diverse

Programmangebote

ergänzt, beispielsweise

zum Thema „Was macht

RWF mit mir?“ Daran

sind viele profilierte Gäste

und Mitwirkende wie Angela

Buddecke, Daniel Buser, Jörg

Lutz, Matthias Deutschmann

CENTRAL MUSICAL COMPANY

Roman: Gaston Leroux

Die Originalproduktion von A. Gerber und P. Wilhelm

11.1. VS-Villingen

- Neue Tonhalle -

21.2. Freiburg

- Konzerthaus -

und Christoph Stratenwerth

beteiligt. Weitere Infos: www.

burghof.com.

TANZ DER VAMPIRE · FROZEN · ROCKY

KÖNIG DER LÖWEN · ELISABETH · FALCO · UVM.

4.2. Offenburg

- Oberrheinhalle -

15.2. Freiburg

- Konzerthaus -

VVK: Hotline 01806-570 066* + an allen bekannten Vorverkaufsstellen und

Theaterkassen + www.asa-event.de (*dt. Festnetz 0,20€/Anruf, Mobil max. 0,60€/Anruf)


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 35

19 h: SWR Symphonieorchester – Orchesterkonzert.

Werke von Bruckner. Konzerthaus

20 h: Cara – Irish Folk. Jazzhaus Freiburg

20 h: Gisbert zu Knyphausen – Liedermacher.

E-Werk Freiburg, Saal

Theater & Tanz

17 h: Mondo Musiktheater – Café Europa. Mensa

Rempartstraße

18 h: Eva Mattes – Gastspiel. Theater Freiburg,

Großes Haus

18 h: Theaterensemble Puck – Gretchen 89ff.

Schauspiel von Lutz Hübner. Experimentalbühne

im E-Werk

19 h: Der Kirschgarten – Schauspiel nach Anton

Tschechow. Theater Freiburg, Kleines Haus

Feste & Hocks

20 h: Opening Gala – 30. Internationale Kulturbörse

Freiburg und Freiburg Grenzenlos Festival.

Messe für Event-Fachleute, Veranstalter und

Künstler. Messe Freiburg

BASEL

Theater & Tanz

16 h: Vor Sonnenaufgang – Schauspiel von Ewald

Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann. Theater

Basel, Schauspielhaus

18:30 h: Elektra – Oper von Richard Strauss.

Theater Basel, Grosse Bühne

19 h: CapriConnection – Das Böse. Kaserne

Basel, Reithalle

19 h: Der Revisor oder: Das Sündenbuch –

Komödie von Lukas Linder nach Nikolai Gogol.

Theater Basel, Kleine Bühne

19 h: Schwanensee – Staatliches Russisches

Ballett Moskau. Tschaikowsky. Musical Theater

ANDERE ORTE

Denzlingen

14:30 h: Mundologia – Südafrika: Von Kapstadt

zum Krügerpark. Vortrag von Dirk Bleyer. Kultur- &

Bürgerhaus Denzlingen

18 h: Mundologia – Grönland: 35 Jahre Abenteuer

in Eis und Schnee. Vortrag von Arved Fuchs.

Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Lörrach

11 h: Trio Gaspard – Werke von Mozart, Kagel

Schönberg u.a. Burghof Lörrach

Pratteln

18:30 h: Iced Earth + Freedom Call + Metaprism

– Metal. Konzertfabrik Z7

Sulzburg

17 h: Sam Armstrong – Weltklassik am Klavier.

Debussy zum 100. Todesjahr. Werke von Busini,

Beethoven und Debussy. Gutshof Güntert

Mo 22. Januar

FREIBURG

Vorträge & Gespräche

18 h: Das Schweigen der Felder und Wälder –

Artensterben der Vogelwelt: droht ein stummer

Frühling? Mit Dr. Daniel Lingenhöhl. Katholische

Akademie

19 h: Profile: Kirsten Boie – Gesprächsreihe

mit Menschen, die uns bewegen. Katholische

Akademie

Messen & Märkte

10:30 h: 30. Internationale Kulturbörse Freiburg

– Messe für Event-Fachleute, Veranstalter und

Künstler. Messe Freiburg

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: La Cenerentola – Oper von Gioachino

Rossini. Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Das Phantom der Oper – Musical mit

Deborah Sasson. Musical Theater Basel

Di 23. Januar

FREIBURG

Literatur

21:15 h: Tschechow – Lesung mit Anja Schweitzer

und Dominik Weber. Theater Freiburg, Passage 46

Musik

19:30 h: Filmmusik – Studierende der MH

Freiburg. Kommunales Kino Freiburg

20 h: Jazz ohne Stress – Comerford-Hipp-Fischer

Trio. Waldsee Gaststätte

Kabarett & Comedy

20 h: Stefan Waghubinger – Jetzt hätten die guten

Tage kommen können. Freiburg Grenzenlos

Festival. Vorderhaus

Film

19 h: Tanzkino – Filmreihe über zeitgenössischen

Tanz. Theater Freiburg, Kammerbühne

Vorträge & Gespräche

19 h: Cradle to Cradle – Ein Leben ohne Abfall.

Vortrag von Hildegard Brinkel. Eintritt frei.

Universität Freiburg

Messen & Märkte

10:30 h: 30. Internationale Kulturbörse Freiburg

– Messe für Event-Fachleute, Veranstalter und

Künstler. Messe Freiburg

BASEL

Literatur

19 h: Ijoma Mangold: Das deutsche Krokodil –

Lesung. Literaturhaus Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Hôtel Feydeau – Schauspiel von Georges

Feydeau. Theater Basel, Schauspielhaus

Kabarett & Comedy

20 h: Dr. Eckart von Hirschhausen – Endlich.

Musical Theater Basel

Mi 24. Januar

FREIBURG

Literatur

18 h: An die unsterbliche Geliebte – Musikalischliterarischer

Neujahrsauftakt. Stadtbibliothek

Freiburg, Hauptstelle Münsterplatz, 1. OG

20:15 h: Keith Richards: Life – Lesung mit Henry

Meyer. Theater Freiburg, Passage 46

Musik

11 h: Tusch der Woche – Kurzkonzert von

Mehrklang Gesellschaft für Neue Musik. Museum

für Stadtgeschichte, Balkon

20 h: Stiller Has + Steiner & Madlaina – Rock.

Jazzhaus Freiburg

21 h: SWR Symphonieorchester – Linie Zwei:

Natur und Mensch. E-Werk Freiburg

Kabarett & Comedy

20 h: Carl-Einar Häckner – Saknas. Freiburg

Grenzenlos Festival. Vorderhaus

20 h: Kleinkunstpreis Baden-Württemberg – Die

Tour 2017. Mit Michael Krebs und Ulrich Michael

Heissig. Freiburg Grenzenlos Festival. SWR

Studio Freiburg, Foyer

Vorträge & Gespräche

19:30 h: Das Erbe Tibets – Multivisionsvortrag mit

Dieter Glogowski. Augustinum Seniorenresidenz

Freiburg, Theater

Messen & Märkte

10:30 h: 30. Internationale Kulturbörse Freiburg

– Messe für Event-Fachleute, Veranstalter und

Künstler. Messe Freiburg

BASEL

www.kulturjoker.de

Musik

19:30 h: Sinfonieorchester Basel – Coop-

Sinfoniekonzert. Werke von Strauss, Mozart,

Massenet. Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Shechter/Arias – Tanzabend. Theater

Basel, Schauspielhaus

20 h: Alexandra Bachzetsis – Private Song. Tanz,

Theater, Performance. Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Mitch Winehouse & Thilo Wolf Big Band – A

Night of Swinging Jazz. Kurhaus Baden-Baden

Kandern

20:30 h: Cliff Stevens – Eric Clapton Tribute.

ChaBah

Straßburg

20 h: Mai Lan – Pop. La Laiterie

Do 25. Januar

FREIBURG

Literatur

18 h: Schwalben über dem Fluss – Literarischmusikalischer

Abend. Waldhof – Akademie für

Weiterbildung

19:30 h: Wer Perlen will, der muss ins Meer

sich stürzen – Ein Gespräch über Gedichte.

Gedichtvorstellung mit Theresia Prammer und

Monika Rinck. Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17

Musik

20:30 h: Manfred Leuchter & Ian Melrose –

Akkordeon trifft Akustik-Gitarre. Wodan Halle

Theater & Tanz

19 h: Die Krone an meiner Wand – Mit Frauen mit

und ohne Krebs. Tanz-/Theaterprojekt. Theater

Freiburg, Werkraum

20 h: Theaterensemble Puck – Gretchen 89ff.

Schauspiel von Lutz Hübner. Experimentalbühne

im E-Werk

20:15 h: Schall&Rausch – Die ultimative Freiburger

Late Night Show. Mit Martin Müller Reisinger

und Bastian Kabuth. Theater Freiburg,

Passage 46

20:30 h: PREMIERE: (This is) Cliff – Dossier

3-D-Poetry. E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Die bekannte Band Zärtlichkeiten mit

Freunden – Die schönsten Momente. Freiburg

Grenzenlos Festival. Vorderhaus

20 h: Liese-Lotte Lübke – Kopf in den Sand.

Freiburg Grenzenlos Festival. SWR Studio

Freiburg, Foyer

BASEL

Musik

19:30 h: Sinfonieorchester Basel – Volkssinfoniekonzert.

Werke von Strauss, Mozart, Massenet.

Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Leonce und Lena – Schauspiel nach

Georg Büchner. Theater Basel, Schauspielhaus

20 h: Alexandra Bachzetsis – Private Song. Tanz,

Theater, Performance. Kaserne Basel, Reithalle

20 h: Esther. Eine Geschichte vom Bruderholz –

Schauspiel nach einem Roman von Lore Berger.

Theater Basel, Nachtcafé/Box

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19:30 h: The Art of Drumming feat. Claus Hessler

– Jazz. Litschgi Keller

Lörrach

20 h: Alfons – Jetzt noch deutscherer. Burghof

20 h: Suchtpotential – Alko-Pop 100 Vol. %. Musik-

Comedy. Kulturzentrum Nellie Nashorn

Straßburg

20 h: Mouse on Mars – Pop, IDM, Ambient. La

Laiterie

Fr 26. Januar

FREIBURG

Musik

19 h: Rolando Carrasco Segovia (Gitarre) –

Musik der Anden. Augustinum Seniorenresidenz

Freiburg, Theater

19 h: Russische Klaviernacht – Werke von Rachmaninow,

Prokofjew, Schostakowitsch u.a. Albert

Konzerte. Universität Freiburg, KG II, Audimax

20 h: Die Schönen – Nachtexpress: Schienen-

Hits und zugige Texte. Jubiläumsspielzeit.

Musiktheater im E-Werk

21 h: Wooden Sky – Folkrock. Swamp

Theater & Tanz

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie

von William Shakespeare. Theater Freiburg,

Großes Haus

20 h: Ariel Doron – Plastic Heroes. Freiburg

Grenzenlos Festival. Theater Freiburg, Kammerbühne

20 h: Mondo Musiktheater – Café Europa. Mensa

Rempartstraße

20 h: PREMIERE: Meisterklasse – Maria Callas,

von Terrence McNally. Cala Theater

20 h: Theaterensemble Puck – Gretchen 89ff.

Frauenrechte um 1848

Ulrike Halbe-Bauer liest am

25. Januar, 18 Uhr im Waldhof

Freiburg aus ihrem Roman

Schwalben über dem Fluss.

Eine aufregende Geschichte

über ein Frauenschicksal vor

dem Hintergrund der revolutionären

Ereignisse der Jahre

1848/49. Die Arbeiterin Emma

Gedankenshow

Thorsten Havener nennt sich

„Gedankenleser“ (so auch der

Name seines TV-Specials).

Als TV-Star und Bestsellerautor

legt er sich gewitzt mit seinem

Publikum an. Es geht um

die Macht der Gedanken, aber

auch um das Potential, aus ihnen

das Beste zu machen, seinen

Weg zu gehen. Haveners

neues Programm heißt „Feuerproben“

und ist am 31. Januar,

20 Uhr im Konzerthaus Freiburg

zu sehen.

Gretchen again

Die sogenannte Gretchenszene

aus Goethes Faust ist hinreichend

bekannt. Noch hat dabei

aber niemand hinter die Kulissen

geschaut. Das holt Lutz

Hübner mit seinem furiosen

Theaterkabarett Gretchen 89ff

nun aber nach. Unter der Regie

von Nuscha Nistor blickt das

Theaterensemble Puck auf all

„Alfons“

In seinem neuen Programm

erzählt „Alfons“ die

Geschichte seiner Deutschwerdung,

von den zauberhaften,

sonnigen Kindheitstagen

in Frankreich bis hin

zum betörend samtigen

Grau deutscher Amtsstuben.

Und „Alfons“ kommt am

26. Januar, 20 Uhr – nicht

allein ins Kurhaus, sondern

in überaus charmanter Begleitung:

Untermalt und

umspielt von der Sängerin

Julia Schilinski wird seine

Geschichte immer wieder

zum musikalischen Pas de

deux, mal humoristisch,

mal nachdenklich, oft völlig

überraschend.

Überlebensstrategien

Die Kooperation des Kommunalen

Kinos mit Hellerau

- Europäisches Zentrum

der Künste bringt ein dokumentarischs

Filmkonzert des

Dresdener Kollektivs shortfilmlivemusic

nach Freiburg.

Survival Strategies for Cold

Countries heißt es und handelt

vom Ankommen Geflüchteter

in einem Land wie Deutschland.

Aus der Verbindung

aus Film, Musik und Schauspiel

entsteht eine poetische

Freiburg

hofft auf neue Frauenrechte im

Zuge der Revolution, wird aber

mit einem Mord konfrontiert.

Auf ihrer Flucht trifft sie den

pietistischen Sozialreformer

Carl Mez. Musikalisch begleitet

wird Halbe-Bauer vom politischen

Liedermacher Roland

Burkhart.

Freiburg

Foto: Sammy Hart

Freiburg

die skurrilen Figuren, die mit

dem Theaterbetrieb zu schaffen

und noch viel zu sagen haben.

Der Probealltag hat sie alle und

die ZuschauerInnen haben viel

zu lachen. Premiere ist am 11.

Januar, 20 Uhr im E-Werk, weitere

Termine im Januar: 12./13./

14./18./19./20./21./25./26./27./ 28.,

jew. 20 Uhr, Sonntags 18 Uhr.

Baden-Baden

Foto Guido Werner

Freiburg

Erzählung über Warten, Erwartungen,

Zuschreibungen

und Zugehörigkeiten und über

jene Überlebensstrategien, die

Menschen in der Fremde so

entwickeln.

Das Kollektiv kooperiert

dabei erstmals mit dem Musiker

Ephraim Wegner und dem

Schauspieler und Autor Fadi

Mhawesch. Das Konzert findet

am 27. Januar, 20 Uhr im

Kommunalen Kino Freiburg

statt.


36 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Schauspiel von Lutz Hübner. Experimentalbühne

im E-Werk

20:15 h: D Stinkstiefel – Familienkomödie von Nick

Walsh. Alemannische Bühne

20:30 h: (This is) Cliff – Dossier 3-D-Poetry.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Caveman – Du sammeln, ich jagen. Mit

Martin Luding. E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Henni Nachtsheim – Gisela. Freiburg

Grenzenlos Festival. Vorderhaus

20 h: Veri – Typisch Verien. Freiburg Grenzenlos

Festival. SWR Studio Freiburg, Foyer

Partys

23 h: Panda Party – HipHop, Trap, Dancehall,

Funk. DJs: Freez, Deejay Namean. Jazzhaus

Freiburg

BASEL

Literatur

17 h: Daniela Dill – Slam Poetry: Wenn das Herz

dichtet und die Zunge pocht. Literaturhaus Basel

19:30 h: Volker Braun: Ans Konto, an das

Eingemachte – Lesung. Literaturhaus Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Amphitryon – Lustspiel von Heinrich

von Kleist nach Molière. Theater Basel,

Schauspielhaus

19:30 h: Elektra – Oper von Richard Strauss.

Theater Basel, Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Alfons – Jetzt noch deutscherer. Kurhaus

Baden-Baden, Bénazetsaal

Basel

20 h: Abba Gold – Concert Show. Musical

Theater Basel

Donaueschingen

19 h: Mensch und Natur — Literatur und Musik

aus verschiedenen Jahrhunderten. Mit dem SWR

Symphonieorchester. Veranstalter: Gesellschaft

der Musikfreunde Donaueschingen e.V.

Donauhallen Donaueschingen, Strawinsky Saal

Lörrach

20 h: Wortgewandt II – Lesebühne. Poetry

Slam mit Svenja Gräfen, Pauline Füg, Ninia

LaGrande, Leonie Warnke und Katja Hofmann.

Burghof Lörrach

Rheinfelden

20 h: Louisiana Hot Seven – Jazz. Schützen

Kulturkeller

Straßburg

19:30 h: Ultra Vomit + Tagada Jones + V90 –

Punk, Hardcore, Metal. La Laiterie

Sa 27. Januar

FREIBURG

Musik

19 h: Ensemble Convivium – Chorkonzert: An den

Wassern zu Babel. Werke von Schütz, Schein,

Monteverdi u.a. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Kirche St. Ursula/ Altkatholische Kirche

20 h: Che Sudaka – Latin Ska. Jazzhaus Freiburg

20 h: Die Schönen – Nachtexpress: Schienen-

Hits und zugige Texte. Jubiläumsspielzeit.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Ensemble Aventure – Schumann 2.0. Werke

von Schumann, Kurtág, Bruttgers u.a. Elisabeth-

Schneider Stiftung

20 h: Les Saxofous und Tunnelblick – Ein Abend

für 15 SaxophonistInnen und eine Rockband.

Freiburg Grenzenlos Festival. SWR Studio

Freiburg, Foyer

Theater & Tanz

19 h: Die Krone an meiner Wand – Mit Frauen mit

und ohne Krebs. Tanz-/Theaterprojekt. Theater

Freiburg, Werkraum

19:30 h: PREMIERE: Katja Kabanowa – Oper von

Leoš Janáček. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Der Theatermacher – Schauspiel von

Thomas Bernhard. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Meisterklasse – Maria Callas, von Terrence

McNally. Cala Theater

20 h: Mondo Musiktheater – Café Europa. Mensa

Rempartstraße

20 h: Theaterensemble Puck – Gretchen 89ff.

Schauspiel von Lutz Hübner. Experimentalbühne

im E-Werk

20:15 h: D Stinkstiefel – Familienkomödie von Nick

Walsh. Alemannische Bühne

20:30 h: (This is) Cliff – Dossier 3-D-Poetry.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Caveman – Du sammeln, ich jagen. Mit

Martin Luding. E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Suchtpotenzial: Eskalatiooon! – Mit Julia

Gámez Martín und Ariane Müller. Freiburg

Grenzenlos Festivals. Vorderhaus

Partys

22 h: 22 Jahre Root Down – DJs: Rainer Trueby,

Corrado Bucci. Live: Nemoy. House, Disco.

Waldsee Gaststätte

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

Vorträge & Gespräche

11:15 h: Die göttliche Brutalität des Bruder Martin

– Literarische Luther-Porträts von Kleist bis Mann.

Mit Prof. Dr. Werner Frick. Universität Freiburg,

KG II, Hörsaal 2004

BASEL

Allgemein

19 h: Nachtessen sur Scène – Mit Chefkoch

Roger von Büren. 5 Gänge Menü. Theater Basel,

Grosse Bühne

Literatur

14:30 h: 15 Jahre Lyrikfestival Basel –

Jubiläumsveranstaltung. Literaturhaus Basel

16 h: Wenn die Sprachen durchlässig werden –

Lesung und Gespräch. Literaturhaus Basel

18:30 h: Basler Lyrikpreis – Verleihung an

Dagmara Kraus. Literaturhaus Basel

20:30 h: Die Gebirgspoeten: Radio Alpin – Von

Menschen für Menschen. Literaturhaus Basel

Musik

20:30 h: Sophia Kennedy – Elektro-Pop. Kaserne

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Das Ende von Eddy – Schauspiel und

Ballett nach dem Roman von Édouard Louis.

Theater Basel, Foyer Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Bad Säckingen

20 h: Happy Landing – Musical von Jochen Frank

Schmidt. Gloria-Theater

Badenweiler

18 h: 20. Internationales Literaturforum Badenweiler

– Tschechow-Soiree. Co-Veranstalter:

Deutsche Tschechow-Gesellschaft e.V. Eintritt

frei, Spenden erbeten. Park Hotel Katharina

Lörrach

20 h: Bomben für meinen Feind – Film am

Holocaust-Gedenktag. Dreiländermuseum

Mulhouse

19 h: Mouton/Schaf – Musiktheaterstück von

Sophie Kassies. Mit Werken von Purcell, Händel

und Monteverdi. Théâtre de la Sinne

Offenburg

20 h: Vokalsolistenensemble Singer Pur – Sagenhaft.

Oberrhein-Konzertreihe. Oberrheinhalle

Riegel

20 h: Matthias Deutschmann – Wie sagen wir‘s

dem Volk. Theater Kumedi

Straßburg

20 h: UB40 – Reggae-Pop. La Laiterie

So 28. Januar

FREIBURG

Musik

17 h: Benefizkonzert: Musik fürs Münster – Duos

für Viola und Violoncello. Kultur im Freiburger

Hof. Werke von Beethoven, Hindemith und

Lutoslawski. Humboldtsaal Freiburg

18 h: Freiburger Studenten-Orchester – Semesterkonzert

mit Danlin Felix Sheng (Klavier). Werke

von Mahler, Brahms und Haydn. Konzerthaus

19 h: Claudia Carbo und Band: Domingo

Latino – Noche Mexicana. Jazz, Bolero, Salsa.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Cr7z – HipHop, Rap. Waldsee Gaststätte

20 h: Julia Kadel Trio – Jazz. Jazzhaus Freiburg

Theater & Tanz

17 h: Mondo Musiktheater – Café Europa. Mensa

Rempartstraße

18 h: Theaterensemble Puck – Gretchen 89ff.

Schauspiel von Lutz Hübner. Experimentalbühne

im E-Werk

19 h: Meisterklasse – Maria Callas, von Terrence

McNally. Cala Theater

19 h: Totentanz – Schauspiel von August Strindberg.

Theater Freiburg, Kleines Haus

Kabarett & Comedy

19 h: Matthias Deutschmann – Wie sagen wir‘s dem

Volk. Freiburg Grenzenlos Festivals. Vorderhaus

Vorträge & Gespräche

14 h: Café Totentanz – Gespräche über den

Tod. Eintritt frei, Anmeldung erforderlich: T. 0761

21704273. Café Satz

BASEL

Literatur

11 h: Lyrik inmitten der Krise – Mit türkischen

LyrikerInnen. Literaturhaus Basel

13:30 h: Begegnungen I – Lesungen und

Gespräche. Mit Mara Genschel und Björn Kuhligk.

Literaturhaus Basel

15:30 h: Begegnungen II – Lesungen und

Gespräche. Mit Sascha Garzetti und Vera

Schindler-Wunderlich. Literaturhaus Basel

Theater & Tanz

11 h: Matinée: Die Dreigroschenoper – Oper

von Bertolt Brecht. Theater Basel, Große Bühne

16 h: Vor Sonnenaufgang – Schauspiel von Ewald

Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann. Theater

Basel, Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Bad Säckingen

13:30 + 18:30 h: Happy Landing – Musical von

Jochen Frank Schmidt. Gloria-Theater

Basel

19 h: Basel Sinfonietta – Sprechende Pfade.

Musical Theater Basel

Lörrach

18 h: Sinfonieorchester Basel & Marc Lachat – Der

späte Strauss. Burghof Lörrach

Mulhouse

15 h: Mouton/Schaf – Musiktheaterstück von

Sophie Kassies. Mit Werken von Purcell, Händel

und Monteverdi. Théâtre de la Sinne

Mo 29. Januar

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: La Traviata – Oper von Giuseppe Verdi.

Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Die schwarze Spinne – Schauspiel. Theater

Basel, Kleine Bühne

Di 30. Januar

FREIBURG

Musik

20 h: Jazz ohne Stress – Trio de Lucs. Waldsee

Gaststätte

Kabarett & Comedy

19 h: Christof Spörk – Am Ende des Tages.

Freiburg Grenzenlos Festival. SWR Studio

Freiburg, Foyer

20 h: Sarah Bosetti – Ich will doch nur mein Bestes.

Freiburg Grenzenlos Festivals. Vorderhaus

BASEL

Theater & Tanz

20 h: Esther. Eine Geschichte vom Bruderholz –

Schauspiel nach einem Roman von Lore Berger.

Theater Basel, Nachtcafé/Box

Mi 31. Januar

FREIBURG

Musik

11 h: Tusch der Woche – Kurzkonzert von

Mehrklang Gesellschaft für Neue Musik. Museum

für Stadtgeschichte, Balkon

20 h: Kilian Heitzler Big Band – Afterwork Big

Band Jazz. Swing. Augustinum Seniorenresidenz

Freiburg, Theater

20 h: Slixs – A Cappella, Jazz, Pop, Funk.

Jazzchor Festival Freiburg 2018. Jazzhaus

Freiburg

20:15 h: Danny McClelland – Indie-Folk, Singer/

Songwriter. Theater Freiburg, Passage 46

21 h: Werkjam: Sara Decker – Jazz-Pop Impro.

Eintritt frei. E-Werk Freiburg, Foyer

Theater & Tanz

11 h: 33 Bogen und ein Teehaus – Geschichte

von Flucht und Ankunft. Nach Mehrnousch

Zaeri-Esfahani. Junges Theater Freiburg. Theater

Freiburg, Werkraum

19:30 h: Love Life – Musiktheater von Kurt Weill.

Theater Freiburg, Großes Haus

Kabarett & Comedy

20 h: Andreas Martin Hofmeir – Kein Aufwand!

Freiburg Grenzenlos Festivals. Vorderhaus

20 h: Andreas Müller – Live! Freiburg Grenzenlos

Festival. SWR Studio Freiburg, Foyer

20:30 h: Just Jokes – Der Abend wird so lustig,

wie Du! Mensa Rempartstraße

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Das Problem der Demokratie – Überlegungen

zu Rousseau und Marx. Mit Dr.

Sebastian Schwenzfeuer. Universität Freiburg,

KG I, Hörsaal 1221

BASEL

Literatur

19 h: Annette Pehnt: Lexikon der Liebe – Lesung.

Literaturhaus Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Amphitryon – Lustspiel von Heinrich

von Kleist nach Molière. Theater Basel,

Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Lörrach

20 h: Manu Katché – Jazz, Funk, Latin. Burghof

Lörrach

2. November

Freiburg

15 + 16 h: Kasper und der Zauberberg –

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Harmonie Kino

3. November

Freiburg

15 + 16 h: Kasper und der Zauberberg –

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Harmonie Kino

4. November

Freiburg

15 +16 h: Kasper und der Zauberberg – Freiburger

Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren. Harmonie

Kino

6. November

Freiburg

11 + 16 h: Die Traumausstatter – Das Tak

und die fliegende Trommel . Tamburi Mundi

Festival. Für Kids ab 3 Jahren. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

16 h: An der Arche um Acht – Schauspiel von

Ulrich Hub. Ab 6 Jahren. Theater im Marienbad

16 h: Die Akrobatik-Clowns – Scherz mit Herz.

Familienprogramm. Cala Theater

Basel

16 h: Die drei Räuber – Musiktheater nach Tomi

Ungerer. Für Kids ab 4 Jahren. Theater Basel,

Kleine Bühne

7. November

Freiburg

11 h: Kasper und der Zauberberg – Freiburger

Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren. Vorderhaus

16 h: An der Arche um Acht – Schauspiel von

Ulrich Hub. Ab 6 Jahren. Theater im Marienbad

16 h: Die Akrobatik-Clowns – Scherz mit Herz.

Familienprogramm. Cala Theater

Basel

16 h: Die drei Räuber – Musiktheater nach Tomi

Ungerer. Für Kids ab 4 Jahren. Theater Basel,

Kleine Bühne

Baden-Baden

17 h: Sing-Fest: Peace – Für Kids ab 12

Jahren. Workshop zum Mitsingen ab 10 Uhr.

Festspielhaus Baden-Baden

10. November

Freiburg

10 h: An der Arche um Acht – Schauspiel von

Ulrich Hub. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im

Marienbad

Kleinkindbereich

2017

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Der einzigartige HALLENSPIELPLATZ in Freiburg!

Hüpfburg „Wabbelberg“

Hüpfburg „Rakete“

12. November

Freiburg

09:30 + 11:30 h: Das Dschungelbuch –

Kinderstück nach Rudyard Kipling. Für Kids ab 5

Jahren. Theater Freiburg, Großes Haus

2017

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VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 37

13. November

Freiburg

16 h: Die große Tierschau – Theater Figuren &

Hände. Für Kids ab 4 Jahren. Haus der Jugend

16 h: Wiedersehen mit Herrn Bello – Junge

Württembergische Landesbühne Esslingen.

Nach Paul Maar. Für Kids ab 5 Jahren. Theater

Freiburg, Kleines Haus

19 h: An der Arche um Acht – Schauspiel von

Ulrich Hub. Für Kids ab 6 Jahren. Theater im

Marienbad

Baden-Baden

11 h: Klangreise – Schneeflöckchen. Für Kids

zwischen 0 und 2 Jahren. Toccarion Kinder-

Musik-Welt

14. November

Freiburg

11 h: Figurentheater Fiesemadände – Mama Muh

im Schnee. Für Kids ab 3 Jahren. Vorderhaus

16 h: Wiedersehen mit Herrn Bello – Junge

Württembergische Landesbühne Esslingen.

Nach Paul Maar. Für Kids ab 5 Jahren. Theater

Freiburg, Kleines Haus

Baden-Baden

15 h: Bärenwunder – Cargo Theater. Für Kids ab

4 Jahren. Kurhaus Baden-Baden

15. November

Freiburg

11 + 15 h: Adio – Cargo Theater. Objekttheater. Für

Kids ab 4 Jahren. Alter Wiehrebahnhof

16. November

Freiburg

09:30 + 11:30 h: Das Dschungelbuch – Kinderstück

nach Rudyard Kipling. Für Kids ab 5 Jahren.

Theater Freiburg, Großes Haus

19. November

Freiburg

11 h: Teufels Küche – KonzertAktion von Moritz

Eggert und Heiko Hentschel. Für Kids ab 5 Jahren.

Theater Freiburg, Kleines Haus

20. November

Freiburg

15 h: Der kleine Eisbär – Marotte Figurentheater.

Für Kids ab 3 Jahren. Vorderhaus

16 h: Balduin der Pinguin – Happy End Figurentheater.

Für Kids ab 4 Jahren. Haus der Jugend

16 h: Teufels Küche – KonzertAktion von Moritz

Eggert und Heiko Hentschel. Für Kids ab 5 Jahren.

Theater Freiburg, Kleines Haus

18 h: PREMIERE: Meine Mama sagt, das darf

man nicht – Performance-Duo Ripchinsky &

Ruckstuhl. Für Kids ab 10 Jahren. Theater

Freiburg, Werkraum

21. November

Freiburg

10 + 11 h: Baby Moves I – Bewegung für Babys.

Für Babys zwischen 0 und 6 Monaten. Theater

Freiburg, Tanzstudio

11 h: Der kleine Eisbär – Marotte Figurentheater.

Für Kids ab 3 Jahren. Vorderhaus

14:30 + 16:30 h: Musikalische Schnitzeljagd

– Expedition durchs Theater mit dem Philharmonischen

Orchester. Für Kids ab 5 Jahren.

Theater Freiburg

15:30 h: Nicolas, wo warst Du? – Cargo-Theater.

Für Kids ab 4 Jahren. E-Werk Freiburg

16 h: Meine Mama sagt, das darf man nicht –

Performance-Duo Ripchinsky & Ruckstuhl. Für

Kids ab 10 Jahren. Theater Freiburg, Werkraum

Baden-Baden

14 h: Let‘s play Ukulele – Ukulele für Kids.

Für Kids zwischen 8 und 12 Jahren. Toccarion

Kinder-Musik-Welt

Lörrach

09 h: Loo – Künstlergruppe Ponten Pie. Für Kids

ab 2 Jahren. Burghof Lörrach

Weil am Rhein

16 h: Das Bärenwunder – Cargo-Theater. Für Kids

ab 4 Jahren. Kulturzentrum Kesselhaus

22. November

Freiburg

16 h: Wie Ritter Trenk lebendig wird – Kirsten

Boie erklärt uns Literatur. Katholische Akademie

24. November

Freiburg

15 + 16 h: Viel Dreck bei Hexe Klapperzahn –

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Harmonie Kino

26. November

Freiburg

11 h: Das Dschungelbuch – Kinderstück nach

Rudyard Kipling. Für Kids ab 5 Jahren. Theater

Freiburg, Großes Haus

27. November

Freiburg

15 h: Die abenteuerliche Reise der kleinen

Pinguine – Theater August. Für Kids ab 4 Jahren.

Vorderhaus

16 h: Freunde – Familien-Lesung. Für Kids ab 4

Jahren. Reservierung: T. 0761-79197921. Haus

der Jugend

Basel

14 h: Kinder-Charivari 2018 – D‘Ysfasnacht.

Theater Basel, Kleine Bühne

Staufen

14:30 h: 28. Staufener Puppenspieltage – Mit der

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Stubenhaus Staufen

28. November

Freiburg

11 + 15 h: Das Bärenwunder – Cargo-Theater. Für

Kids ab 4 Jahren. Alter Wiehrebahnhof

11 h: Die abenteuerliche Reise der kleinen

Pinguine – Theater August. Für Kids ab 4 Jahren.

Vorderhaus

11 h: Freunde – Familien-Lesung. Für Kids ab 4

Jahren. Reservierung: T. 0761-79197921. Haus

der Jugend

12 h: Geisterjagd durchs Theater – Die vollkommen

verspukte Theaterführung. Für Kids

ab 7 Jahren. Theater Freiburg, Start: Foyer

Großes Haus

Basel

11 + 14:30 h: Kinder-Charivari 2018 – D‘Ysfasnacht.

Theater Basel, Kleine Bühne

Baden-Baden

14 h: Musikalische Spielwiese – Zauberwald

im Winter. Für Kids zwischen 2 und 4 Jahren.

Toccarion Kinder-Musik-Welt

Denzlingen

15 h: Alex und Joschi – Akrobatik-Clowns. Roccafé

Staufen

11 h: 28. Staufener Puppenspieltage – Mit der

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Stubenhaus Staufen

30. November

Freiburg

09:30 + 11:30 h: Das Dschungelbuch – Kinderstück

nach Rudyard Kipling. Für Kids ab 5

Jahren. Theater Freiburg, Großes Haus

31. November

Freiburg

15 + 16 h: Viel Dreck bei Hexe Klapperzahn –

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Harmonie Kino

Kennt ihr schon unseren Sondertarif

„Family-Friday“ ?

Mit der ganzen Familie jeden Freitag

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„Balduin der Pinguin“

Das Happy End Figurentheater

Susanne End zeigt am

Freiburg

20. Januar, 16 Uhr im Haus

der Jugend das Figurentheaterstück

„Balduin

der Pinguin“ für

Kids ab 4 Jahren.

Im Zoo von Buxtehude

geht es

rund. Balduin der

Pinguin weigert

sich, den Kindern

seine berühmten

Kunststücke vorzuführen.

Dafür

singt er Tag und

Nacht Balzlieder.

Er träumt nämlich

davon, zum Südpol

auszuwandern,

dort ein Weibchen

zu finden und Papa

zu werden...

• INFO-ABEND | 25. JANUAR | Um 19 Uhr

Für interessierte Eltern.

• TAG DER OFFENEN TÜR | 27. JANUAR | Für Eltern,

Kinder, Grosseltern, Freunde und Bekannte; von 10 -13 Uhr.

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38 KULTUR JOKER GRABKULTUR

Würdevoll und pflegefrei

Das neue Grabfeldkonzept Feld 24 auf dem Freiburger Hauptfriedhof

Innovatives Grabfeldkonzept auf dem Freiburger Hauptfriedhof

www.bildhauerei-storr.de

Von innovativen Grabfeldkonzepten

hört man nicht oft.

Dabei wandelt sich die Grabkultur

stets und stets sind neue

Konzepte gefordert, die den

Bedürfnissen der Angehörigen

entsprechen. Eine Herausforderung

zeigt sich im Wunsch

vieler, eine schöne Erinnerungsstätte

zu erhalten, die gut

zu erreichen, pflegeleicht und

auch im Herbst und Winter gut

zu finden ist.

Die Bildhauer- und Steinmetzinnung

Freiburg hat in

Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb

Friedhöfe (EBF) im

Feld 24 auf dem Hauptfriedhof

Freiburg die Idee einer pflegefreien

und zugleich individuellen

Erinnerungsstätte mit

unterschiedlich gestalteten

Grabsteinen umgesetzt. Die

dort platzierten Steinstelen

können mit bis zu vier Urnen

belegt werden. Nicht nur Familienangehörige

können dort

beigesetzt werden auch Interessengemeinschaften

können


GRABKULTUR KULTUR JOKER 39

eine gemeinsam genutzte

Grabstätte unterhalten. So

können Partner, Familien oder

gute Freunde auch nach dem

Tod nahe beinander sein.

Die Urnen befinden sich den

vier Himmelsrichtungen entsprechend

seitlich der Stelen

im Rasen. Dieser wird vom

Eigenbetrieb Friedhöfe regelmäßig

gepflegt. Angehörige

sind von der Grabpflege der

Gräber entbunden. Die Grabzeichen

können schon zu Lebzeiten

erworben werden. Die

im Feld 24 gezeigten Steine

können direkt gekauft werden

oder auch Beispiel und Anregung

für eigene Kreationen

sein. Lediglich die Größe von

80 Zentimetern Höhe und der

Grundriss von 30x30 Zentimetern

sind als maximale Größen

vorgegeben.

Eine Vergrößerung des

Feldes ist bereits vorgesehen.

Die Nutzungszeit eines Grabes

beträgt 15 Jahre, mit der Möglichkeit

auf Verlängerung.

Die Bildhauer- und Steinmetzinnung

Freiburg besteht

mehrheitlich aus Betrieben,

für die eine Zusammenarbeit

mit dem Friedhof grundlegend

ist. Das Grabzeichen, als sichtbares

Symbol über der Erde,

dass nicht durch Laub oder

Schnee verdeckt ist, ist den

Steinmetzen ein Anliegen.

Die Kooperation der Innung

mit der Friedhofsverwaltung

verlief äußerst produktiv

und ideenoffen. Die Grundplanung

des Geländes mit

den Hecken stammt von der

Stadt die Exponate von den

beteiligten Innungsmitgliedern.

Für das Feld 24 wurde

ausreichend Platz geschaffen,

sodass schließlich Raum für

insgesamt 55 Stelen ist.

Infos gibt es bei allen beteiligten

Steinmetzen oder dem

Eigenbetrieb der Stadt Freiburg.

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damit nur den Insekten und nicht der Haut. Ideal für

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