Fußball 2017/18

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SPORT

24. August 2017

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Fußball 2017/18

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Inhaltsverzeichnis

Aktuell

04 FC Südtirol

10 Alles über die Oberliga

24 Alles über die Landesliga

40 Die 1. Amateurliga

41 Die 2. Amateurliga

42 Die 3. Amateurliga

Zum Herausnehmen

Die Spielkalender 2017/18

Titelbild Spielkalender:

Spielt heuer für

St. Georgen:

Matthias Bacher.

Info-PR

23 Marienklinik, Bozen

Editorial

Seit Mitte Dezember 2016 ist Paul Tappeiner

Präsident des Südtiroler Fußballverbandes.

Er hat die Nachfolge von Karl Rungger

übernommen, der den Verband 21 Jahre

lang führte. Es ist keine leichte Aufgabe für

Tappeiner. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen

ist er noch immer so etwas wie auf

Identitätssuche. Der volksnahe und kumpelhafte Landespräsident

hat sich einen besseren Draht zwischen Verband und

Vereinen auf die Fahnen geschrieben. Traumstart in seine

Amtszeit hat er aber keinen erwischt. Zum einen wegen der

Abhaltung der Pokal-Final- und Jugend-Endspiele an nur

einem Tag in Lana im Juni, zum anderen mit dem frühen

Saisonbeginn in der Ober- und Landesliga bereits am letzten

August-Wochenende. Während die Vereine ihr Vorbereitungsprogramm

mit Start 3. September schon im Mai abgesegnet

haben, kam Mitte Juni die Verbandsentscheidung, den

Saisonstart auf den 27. August festzulegen. Die Begründung,

damit einen Zeitpuffer für den Fall eines strengen Winters

zu schaffen, ist fadenscheinig. Beweisen muss sich Tappeiner

demnächst auch außerhalb der Region. Immer öfter lassen

sich andere Landesverbände dazu hinreißen, Aufsteiger und

Absteiger im Play-off- oder Play-out-Verfahren zu ermitteln.

Angeblich erhöht das die Spannung. Unter dem Strich ist es

eine entscheidende Verzerrung der Meisterschaft. Der Fußball

war und ist einfach erklärbar: Abgerechnet wird am Ende der

Meisterschaft, und die dann gültigen Zahlen und Fakten lügen

nicht. Es gibt nie Zufalls-Meister und auch keine Zufalls-

Absteiger. Dafür ist eine Meisterschaft mit 30, 26 oder 22

Spielen aussagekräftig genug. Noch einen Rattenschwanz von

Entscheidungsspielen, welche die Leistung einer ganzen Saison

auf den Kopf stellen können, anzuhängen, ist Nonsens.

Andreas Vieider, Sportredaktion „Dolomiten“

Titelbild Fußball Radius:

Luca Consalvo (SSV

Brixen) im Duell mit

Lukas Höller (Obermais)

Pokalsieger der Ober- und Landesliga 2016: Der FC Eppan.

Impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen

2.4.1948, Nr.7/48 | Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich:

Dr. Toni Ebner | Projektleiter: Franz Wimmer

Produktion: Magdalena Pöder

Redaktion: Thomas Debelyak, Christian Staffler, Martin Straudi,

Florin Pfeifer, Alex Raffeiner, Andreas Vieider (Koordination)

Statistiken: Walter Morandell

Werbung/Verkauf: Marita Wimmer, Michael Gartner, Patrick

Zöschg, Helene Ratschiller, Melanie Mitterrutzner, Roland Botzner

Verwaltung: Weinbergweg 7, 39100 Bozen, Tel. 0471 081 561,

info@mediaradius.it, www.mediaradius.it

Fotos: Dieter Runggaldier (u.a. Titelbild), Franz Griessmair,

Reinhold Eheim, Robert Perathoner (u.a.Titelbild Spielkalender),

Markus Dorn, Thomas Debelyak, David Laner, FC Südtirol,

Dolomiten-Archiv

Grafik/Layout: Elisa Wierer

Infografiken: Christian Staffler, Michal Lemanski, Ambra Delvai

Produktion: Athesia Druck Bozen - www.athesia.com

Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen Dolomiten-Ausgabe

Druckauflage: 50.000 Stück

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten,

PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Montag, 21. August


4 SPORT A 2017 Serie C

Mit dieser Startelf bestritt der FC Südtirol sein erstes Testspiel in der Vorbereitung in Kastelruth gegen Bologna:

Stehend von links: Daniel Offredi, Kevin Vinetot, Marco Baldan, Fabian Tait, Renny Smith und Michael Cia.

Kniend von links: Andrea Zanchi, Luca Bertoni, Luca Oneto, Rocco Costantino und Arturo Lupoli.

Der Beginn einer neuen Ära

8 Jahre sind im schnelllebigen Fußballgeschäft

eine halbe Ewigkeit. Als Luca

Piazzi im Sommer 2009 das Amt des

Sportdirektors beim FC Südtirol übernahm,

begründete er die sportlich

bislang erfolgreichste Ära von Südtirols

einzigem Profiverein. Noch länger

bei ein und demselben Verein, nämlich

12 Jahre lang, blieb Aladino Valoti bei

Albinoleffe. Er ist nach dem Abschied

von Piazzi der neue starke Mann auf

der Kommandobrücke und schlägt ein

neues Kapitel FCS-Geschichte auf.

Piazzi und der FC Südtirol – das

war einmal. Trotz des Aufstiegs gleich

im ersten Jahr und zweier Play-off-

Teilnahmen, die den Serie-B-Traum

nährten, war der Sportchef aus Tesero

im Fleimstal von Anfang an umstritten.

Die Ausbootung zweier FCS-Legenden

wie Coach Alfredo Sebastiani

und Kapitän Hans Rudi Brugger im

Seuchenjahr 2011, die oft fehlende

Sensibilität im Umgang mit einer doch

eigenen Südtiroler Fußball-Welt – die-

se Dinge machten Piazzi nicht gerade

beliebt.

Als in den letzten 3 Jahren auch die

sportlichen Erfolge konstant ausblieben,

wurde eine Trennung unvermeidlich.

Piazzi suchte als Jugend-Chef

in Parma eine neue Herausforderung,

der FCS holte

mit Aladino Valoti einen

Mann, der zwar als

Spieler die Vereine

wechselte wie andere

das Hemd,

als Sportdirektor

aber über ein

Jahrzehnt lang

Albinoleffe die

Treue hielt. Mit

dem Dorfklub

schrieb Valoti in

der Serie B ein

Fußball-Märchen,

kratzte

sogar an

der Serie A

und machte

Das Leihgeschäft mit

Sassuolo wurde erneuert:

Jeremie Broh

(links) hängt ein Jahr

beim FCS dran.

sich einen Namen als Talent-Förderer.

Ein Name steht stellvertretend für

alle: Serie-A-Torschützenkönig Andrea

Belotti, der bei Albinoleffe fußballerisch

groß wurde und aktuell beim AC

Torino für Furore sorgt.

Die letzten Jahre waren

allerdings auch für Valoti

nicht einfach.

Albinolef-


Serie C

SPORT A 2017

5

fe geriet in den Sog des Wettskandals,

dem Abstieg aus der Serie B 2012

folgten 2015 und 2016 zwei Abstiege

in Folge in die Serie D, wenn auch der

Club über den Verbandsweg zweimal

in die Lega Pro zurückgeholt wurde.

Nach einem kurzen Intermezzo bei Cosenza,

das er im Sommer in den Serie-

B-Aufstiegsspielen bis ins Viertelfinale

führte, zog es den 51-Jährigen aus

Bergamo wieder näher an seine Heimat

heran. Beim FCS unterschrieb Valoti

einen Vertrag bis 2020. Zu seinem Auftrag

gehört auch die Potenzierung des

Jugendbereichs, der wieder mehr in

den Fokus rücken soll. Der FC Südtirol

will aus seinem Talentbecken fischen,

was zuletzt stark vernachlässigt wurde.

Die Serie B ist vorerst kein Thema

(mehr). Valoti soll aber mit seiner Erfahrung

mithelfen, die sportlich strukturellen

Voraussetzungen zu schaffen,

damit der Sprung in die zweite Liga in

naher Zukunft möglich sein wird. Mit

der Fertigstellung des neuen Trainingszentrums

am Rungghof in Girlan und

dem Baubeginn im nächsten Jahr im

heimischen Drususstadion sind die

Weichen dafür gestellt.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Daniel Offredi (Bari), Paolo

Frascatore (Lausanne), Luca Oneto

(Santarcangelo), Filippo Sgarbi

(Caronnese), Kevin Vinetot, Andrea

Boccalari, Renny Smith (alle Mantova),

Andrea Zanchi (Gubbio), Rocco

Costantino (Vis Pesaro), Kayro Flores

Heatley (Nuorese), Filippo Carella, Simone

Tononi (beide eigene Jugend),

Emmanuel Gyasi (Pistoiese).

Abgänge: Ettore Gliozzi (Cesena),

Alessandro Bassoli

(Pordenone), Francesco

Di Nunzio (Catanzaro),

Richard Marcone (Trapani), Alessandro

Furlan (Trient), Giacomo Tulli

(Teramo), Kenneth Obodo (vereinslos),

Alberto Spagnoli (Mestre), Daniele

Sarzi (Piacenza), Julien Rantier (Vigor

Carpaneto), Davide Riccardi (Lecce),

Gabriel Brugger (Levico), Matteo Lomolino

(Cuneo), Daniele Torregrossa

(Novara), Stefano Fortunato (Vicenza),

Gabriel Montaperto (Fondi).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der FC Südtirol geht bereits

in seine achte Drittliga-Saison und

ist mittlerweile ein alter Hase in der

Serie C. Spieler wie Michael Cia oder

Hannes Fink kennen die Liga in- und

auswendig. Fabian Tait konnte gehalten

werden – gemeinsam mit Andrea

Zanchi (er kam von Gubbio) auf der

linken Seite bildet er eines der offensivstärksten

Außenverteidigerduos der

gesamten Serie C. Völlig neu formiert

Konnte gehalten

werden: Fabian Tait.

ist die Dreier-Abwehr mit den Stammkräften

Luca Oneto, Kevin Vinetot

und Paolo Frascatore – zumindest

von der Papierform her kann der FCS

auf eine solide Defensive zählen. Auf

die Torhüter-Qualitäten von Daniel

Offredi schwört Sportchef Aladino Valoti,

der den 29-jährigen Schlussmann

Der Neue auf

der Kommandobrücke:

Sportchef

Aladino Valoti.

Der jüngste Coach im

italienischen Profifußball: Der 34-jährige Paolo Zanetti

(ganz links) unterschrieb beim FCS einen Vertrag bis 2018.


6 SPORT A 2017

Serie C

Beim FC-Südtirol-Trainingszentrum

am Rungghof wird seit Monaten eifrig gebaut.

Im Dezember 2017 soll alles fertig sein.

5 Jahre lang bei Albinoleffe – auch

in der Serie B – unter Vertrag hatte.

Qualitativ und quantitativ hochwertig

besetzt sind die Halbaußen-Positionen

im Mittelfeld: Fink, Cia, Jeremie Broh

und Renny Smith, den Trainer Paolo

Zanetti in der Vorbereitung in den

höchsten Tönen lobte, kämpfen um

2 Plätze in der Startelf.

Schwächen: Das „Trainermodell Nagelsmann“

hat es auch dem FC Südtirol

angetan, der in Paolo Zanetti

den jüngsten Trainer im italienischen

Profifußball stellt. Für den 34-jährigen

Ex-Profi von Torino ist es die

erste Erfahrung als Cheftrainer bei

den Großen, nachdem er zuletzt die

Junioren von Reggiana trainiert und

zuvor 2 Jahre lang in Reggio Emilia

als Assistenz-Coach von Alberto

Colombo gearbeitet hatte. Es ist zwar

richtig, dass der FC Südtirol schon in

früheren Jahren Profi-Neulinge auf

seine Trainer-Bank setzte und damit

auch Erfolg hatte, die Verpflichtung

eines Trainers, der zuvor „nur“ die

„Berretti“ eines Drittligisten coachte,

ist aber ein absolutes Novum – und

stellt ein großes Risiko dar. Zum

Vergleich: Giovanni Stroppa war

Junioren-Coach beim AC Milan,

FCS-Trainer-Flop Lorenzo D’Anna

verpasste mit Chievos Junioren

knapp den Meistertitel. Und selbst

der vielzitierte Attilio Tesser war vor

seinem FCS-Engagement damals im

Jugendsektor eines Erstligisten wie

Venezia tätig. Mit der Wahl Zanettis

haben die FCS-Verantwortlichen

großen Mut bewiesen. Jetzt liegt es

am jungen Coach, dieses Vertrauen

zu rechtfertigen. Vor allem im Sturm

musste er allerdings noch lange auf

die nötigen Verstärkungen warten. So

kurz vor dem Liga-Start keine ideale

Situation.

Neu im Tor des FCS: Daniel Offredi.

Prognosen

Der FC Südtirol spielt auch in dieser

Saison in der Nord-Ost-Gruppe B, die

im Sommer die Fußball-Riesen Venezia

und Parma in Richtung Serie B

ziehen ließ. Die Top-Favoriten heißen

jetzt Pordenone und Padova, dahinter

stehen Feralpisaló und Reggiana. Mit

einer Formulierung eines klaren Sai-


Serie C

SPORT A 2017

7

sonziels hält sich der FCS zurück. Zwischen

Aufstiegsspielen und Relegation

liegt in der Serie C ein schmaler Grat.

Vom Play-out- zum Play-off-Kandidaten

– da ist der Weg oft nicht weit. Die

Mannschaften liegen dicht beisammen,

man kann gegen jeden Gegner

verlieren, aber auch jede Mannschaft

schlagen. Die richtige Einstellung

und mannschaftliche Geschlossenheit

machen den Unterschied und sind oft

wichtiger als individuelle Stärken. Der

Anspruch kann aber nicht nur sein, die

Klasse zu halten. Ein Platz unter den

besten Zehn, der zur Play-off-Teilnahme

berechtigt, muss das Ziel sein und

ist auch drin. Platz 6 ist keine Utopie.

Die Spieltage in der

FC-Südtirol-Gruppe B

August/September/Oktober/

November: Spieltag Sonntag

(zunächst immer 18.30 Uhr,

dann 14.30 Uhr)

Dezember/Jänner/Februar:

Spieltag Samstag (14.30, 16.30,

18.30, 20.30 Uhr)

März/April/Mai:

Spieltag Sonntag (16.30 und

20.30 Uhr)

Play-off und Play-out

Der erweiterte Play-off-Modus

kommt auch 2017/18 zur Anwendung,

wenn auch in abgeänderter

Form. In der 1. Play-off-Runde

spielen nämlich die Teams auf den

Plätzen 5 bis 10 einer jeden Gruppe

ohne Rückspiel gegeneinander (5. –

10., 6. – 9., 7. – 8.), dann greifen die

3 Viertplatzierten ins Geschehen ein

und treffen innerhalb ihrer Gruppe

auf den schlechtesten platzierten

Club, der noch im Rennen ist. Heimrecht

hat immer die Mannschaft, die

in der Liga besser war. Nach dieser

Vor-Qualifikation beginnt die eigentliche

gruppenübergreifende Playoff-Phase

mit Hin- und Rückspielen.

Zunächst steigen die 3 Tabellen-

Dritten und der Pokal-Sieger ein (es

wird gelost), die Setzliste ergibt sich

aus der Platzierung in der Liga. Heißt

also: Gesetzt sind die 3 Dritten, der

Gewinner des Cups sowie die beste

noch verbliebene Mannschaft aus den

ersten Play-off-Runden. Die gesetzten

Teams haben im Rückspiel Heimrecht

und schaffen auch bei Torgleichheit

Ist auch

2017/18 Kapitän

der Weiß-

Roten: Hannes

Fink (rechts).

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8 SPORT A 2017

Serie C

nach 180 Minuten den Sprung in die

nächste Runde. Die gleiche Regelung

gilt auch dann, wenn die 3 Vize-Meister

hinzukommen. Die 3 Zweiten

sowie die 5 Teams, die bis dahin im

Play-off erfolgreich waren, kämpfen

um den Einzug ins Final Four. Im

Halbfinale, das noch mit Hin- und

Rückspiel ausgetragen wird, gibt es

keine Setzliste mehr. Das große Finale

findet in Pescara statt – der Sieger

dieses Play-off-Marathons folgt den 3

Meistern in die Serie B.

Wesentlich unkomplizierter ist der

Abstiegsmodus. 2 Teams aus jeder

Gruppe müssen runter in die Serie D,

dabei treffen in Hin- und Rückspiel

der Letzte auf den Viertletzten sowie

der Vorletzte auf den Drittletzten.

Liegen mehr als 8 Punkte dazwischen,

entfällt das Play-out. Wie in

den vergangenen Jahren reichen

den besser platzierten Clubs auch

2 Unentschieden für den Klassenerhalt.

FC Südtirol

Heimspielplatz:

Drususstadion Bozen

Cadornastraße 9 b | 39100 Bozen

Tel. 0471 266053

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FC Südtirol - Rückblick

Saison Liga Platz

2016/2017 Lega Pro 12.

2015/2016 Lega Pro 10.

2014/2015 Lega Pro 10.

2013/2014 1. Division 3.

2012/2013 1. Division 4.

2011/2012 1. Division 7.

2010/2011 1. Division 16.

2009/2010 2. Division 1.

2008/2009 2. Division 15.

2007/2008 Serie C2 12.

2006/2007 Serie C2 7.

2005/2006 Serie C2 4.

2004/2005 Serie C2 8.

2003/2004 Serie C2 3.

2002/2003 Serie C2 3.

2001/2002 Serie C2 4.

2000/2001 Serie C2 11.

1999/2000 Amateur-Nationalliga 1.

1998/1999 Amateur-Nationalliga 7.

1997/1998 Amateur-Nationalliga 12.

1996/1997 Oberliga 1.

1995/1996 Landesliga 1.

Serie C, Gruppe B – 2017/2018

AOSTA

PIEMONT

Turin

-Infografik: Ch. Staffler

FC Südtirol

(Bozen)

FRIAUL-

JULISCH-

Trient Belluno VENETIEN

Pordenone

TRENTINO

Albinoleffe (Bergamo)

Bassano Virtus

(Bassano del Grappa) Triestina (Triest)

Renate

Feralpisaló (Saló)

Mailand Verona Vicenza Mestre (Portogruaro)

LOMBARDEI

Padova (Padua)

VENETIEN

Modena

Reggiana

Bologna

(Reggio Emilia)

Ravenna

EMILIA ROMAGNA Santarcangelo

(Santarcangelo di Romagna)

Andrea Zanchi

(FC Südtirol)

Florenz

TOSKANA

SÜDTIROL

LATIUM

MARKEN

Gubbio

UMBRIEN

Fano

Fermana (Fermo)

Sambenedettese

(San Benedetto del Tronto)

Teramo

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Serie C

SPORT A 2017

9

Steckbrief von FCS-Trainer

Paolo Zanetti

Geboren:

16. Dezember 1982

in Valdagno –

Provinz Vicenza

Position:

Mittelfeldspieler

Stationen als

Spieler:

Vicenza (2000-03, 2 Spiele in der

Serie A, 43 Spiele und 1 Tor in der

Serie B)

Empoli (2003-06, 22 Spiele in der

Serie A, 30 Spiele und 2 Tore in der

Serie B)

Ascoli (2006-07, 29 Spiele und 1 Tor

in der Serie A)

Torino (2007-Jänner 2010, 43 Spiele

und 1 Tor in der Serie A, 14 Spiele in

der Serie B)

Atalanta (2010, 2 Spiele in der Serie A)

Torino (2010-11, 15 Spiele in der

Serie B)

Grosseto (2011-Jänner 2012,

14 Spiele in der Serie B)

Sorrento (2012-Jänner 2013,

25 Spiele und 1 Tor in der Serie C)

Reggiana (2013-14, 36 Spiele und

1 Tor in der Serie C)

Stationen als Trainer:

Reggiana (Co-Trainer/2014-16)

Reggiana („Berretti“/2016-17)

FC Südtirol (ab Juli 2017)

Steckbrief von FCS-Sportchef

Aladino Valoti

Geboren: 9. Jänner

1966 in Alzano

Lombardo –

Provinz Bergamo

Position:

Mittelfeldspieler

Stationen als

Spieler:

Piacenza (1984-85,

33 Spiele und 4 Tore in der Serie C1)

Atalanta (1985-86, 9 Spiele in der

Serie A)

Parma (1986-87, 34 Spiele und 2 Tore

in der Serie B)

Spal (1987-88, 30 Spiele und 3 Tore in

der Serie C1)

Sambenedettese (1988-89, 38 Spiele

und 5 Tore in der Serie B)

Brescia (1989-91, 69 Spiele und

4 Tore in der Serie B)

Vicenza (1991-94, 91 Spiele und

7 Tore in Serie C1 und B)

Verona (1994-96, 65 Spiele Serie B)

Piacenza (1996-98, 48 Spiele und

1 Tor in der Serie A)

Lucchese (1998-99, 23 Spiele in der

Serie B)

Cosenza (1999-2001, 59 Spiele in der

Serie B)

Palermo (2001-02, 24 Spiele in der

Serie B)

Crotone (2002-03, 29 Spiele in der

Serie C1)

FC Südtirol

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Daniel Offredi 1988

Simone Tononi 2002

Marco Baldan 1993

Filippo Carella 1998

Serge Cess 1997

Paolo Frascatore 1992

Luca Oneto 1996

Filippo Sgarbi 1997

Fabian Tait 1993

Kevin Vinetot 1988

Andrea Zanchi 1991

Luca Bertoni 1992

Andrea Boccalari 1998

Jeremie Broh 1997

Michael Cia 1988

Hannes Fink 1989

Renny Smith 1996

Rocco Costantino 1990

Emmanuel Gyasi 1994

Kayro Heatley 1998

Arturo Lupoli 1987

Paolo Zanetti (neu)

Alberto Bertolini (Co-Trainer)

Reinhold Harrasser (Tormanntrainer)

Martina (2003-04, 17 Spiele in der

Serie C1)

Nuova Albano (2004-05, 21 Spiele in

der Serie D)

Stationen als Sportdirektor:

Albinoleffe (2005-16, Serie B und C)

Cosenza (2017, Serie C)

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10 SPORT A 2017 Oberliga

Der Abstiegskampf überstrahlt alles

St. Georgen vorneweg, dahinter

Obermais und Tramin in Lauerstellung.

Der Zieleinlauf in der Oberliga

2017/18 dürfte sich zu einer reinen

Südtiroler Angelegenheit entwickeln.

Kein Wunder, nachdem Levico auf

Verbandswege vor 2 Wochen in die

Serie D „zurückgeholt“ wurde. Ebenfalls

hochspannend wird der Kampf

gegen den Abstieg, in den mehr als

die halbe Liga verwickelt sein wird.

Die Favoriten

Abgestiegen, dann wieder doch nicht,

dann wieder Oberliga, und jetzt doch in

der Serie D – das Theater um Levico war

eine unendliche Geschichte, seit dem

11. August ist es aber fix: Levico wird

mit den 3 Südtiroler Akteuren Fabio

Bertoldi, Andrea Orsolin und Gabriel

Brugger 2017/18 die Serie D bestreiten.

Das verändert die Kräfteverhältnisse entscheidend.

Denn dadurch ist St. Georgen

zum großen Titelfavoriten aufgestiegen.

Oberliga 2017/18

SÜDTIROL

TRENTINO

Comano

Trient

(Ponte Arche)

Calciochiese

(Storo)

Arco

Benacense

(Riva)

Gardasee

-Infografik: Ch. Staffler

St. Martin in Passeier

SSV Brixen

(Jugendhort)

Naturns Obermais (Lahn)

Anaune Valle di Non

(Cles)

Lavis

Virtus Bozen (Righi)

Bozner FC (Talferplatz B)

St. Pauls

(Rungghof)

Tramin

Nach einem eher durchwachsenem Jahr

(„nur“ Rang 4) will das Team um Präsident

Georg Brugger wieder voll angreifen.

Das zeigt allein die Verpflichtung von

Matthias Bacher (er kommt von Naturns),

dem aktuell besten Stürmer der Liga.

Das Mittelfeld

Für Obermais und Tramin geht es

darum, ihre letztjährigen Top-Saisonen

zu bestätigen. Um in den Kampf um die

Spitze einzugreifen, fehlt die Tiefe im

Kader und die letzte Überzeugung im

Kopf. Über herausragende Einzelkönner

– vor allem in der Offensive – verfügen

die beiden Klubs aber allemal. Jenseits

von Gut und Böse dürften sich St. Martin

und Arco ansiedeln, dazu auch Virtus

Bozen. Das Team des neuen Trainers Alfredo

Sebastiani muss auf dem Transfermarkt

aber noch kräftig zuschlagen, will

man nicht die Realität völlig verkennen

und am Ende sogar in den Abstiegsstrudel

geraten.

Ahrntal

(St. Johann)

St. Georgen

Bruneck

Emanuele

Bocchio

(Bozner FC)

Weiteste Distanzen

St. Johann im Ahrntal – Storo 228 km

St. Johann im Ahrntal – Riva 208 km

Weiteste Distanzen in Südtirol

St. Johann i. Ahrntal – St. Martin 145 km

St. Johann i. Ahrntal – Naturns 140 km

Foto: D. Runggaldier

Der Abstiegskampf

Der wird ein Hammer! Mehr als die

halbe Liga wird darin verwickelt sein.

Zu den Aufsteigern St. Pauls, Anaune

Valle di Non aus Cles und nun auch

Benacense Riva kommen noch Ahrntal,

der SSV Brixen (ohne 4 langjährige

Leistungsträger), Calciochiese, Comano,

Lavis, aber auch der letztjährige

Sensationszweite Bozner FC und Naturns.

Der Bozner FC muss den Beweis

antreten, dass er auch ohne Torjäger

Bertoldi und Abwehrchef Bernardo

Ceravolo stabil genug ist. Bei Naturns

wiegen die Abgänge von Matthias

Bacher und Tormann Felix Piazzo

schwer.

Ewige Oberliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Salurn 39 1162 1520

2. Tramin 27 802 1134

3. Rovereto 23 690 1091

4. Mori 26 780 1034

5. Arco 25 742 1035

6. SSV Brixen 25 750 1025

7. Alense 24 720 946

8. Rotaliana 22 654 856

9. Fersina 19 562 789

10. St. Martin i.P. 20 598 773

11. Condinese 19 564 717

12. Comano 17 510 710

13. St. Pauls 20 598 696

14. Passer Meran 12 356 670

15. AC Leifers 17 506 663

16. Levico 15 448 657

17. St. Georgen 13 390 632

18. FC Bozen 96 13 390 606

19. Virtus DB Bozen 16 474 599

20. Benacense 13 390 558

25. Neuer FC Bozen 11 328 433

26. Naturns 13 390 422

27. Eppan 11 330 416

31. SSV Bruneck 11 328 389

33. Obermais 8 240 388

34. Ahrntal 9 270 364

38. FC Meran 7 210 264

40. Natz 8 240 257

41. Taufers 8 238 255

43. AC Meran 6 176 253

45. Bozner FC 4 120 203

46. FC Südtirol 5 150 191

50. Stegen 4 120 122


Oberliga

SPORT A 2017

11

Ahrntal: Auf ein Neues

Es ist eine sportliche Höchstleistung,

die Ahrntal Saison für Saison abliefert.

Obwohl Stefan Pareiner & Co.

regelmäßig als Abstiegskandidat

Nr. 1 gehandelt werden, spielt man

seit 9 Jahren in Folge in der höchsten

regionalen Spielklasse.

Damit Ahrntal auch in Zukunft der

nördlichste Oberligist Italiens bleibt,

hat es im Sommer einen kleinen

Umbruch gegeben. Nach dem Rücktritt

von Trainer Alexander Brugger

hat mit Martin Wachtler ein junger,

aber bereits Oberliga-erprobter Trainer

übernommen. Dem ehemaligen

Brixen-Coach steht ein beachtlicher

Kader zur Verfügung: Auf dem Papier

ist Ahrntal so gut aufgestellt wie schon

lange nicht mehr.

Hinten soll Abwehrchef Robert Niederkofler

zusammen mit Keeper Patrick

Psenner die Löcher dicht machen,

Gibt seit vielen Jahren

die Marschrichtung

vor: Kapitän

Robert

Niederkofler.

im Mittelfeld führt Stefan Pareiner

Regie und um das Sturmproblem zu

beheben (nur 24 Tore im Vorjahr), hat

man mit Rückkehrer Manuel Pipperger

und Davide Lorenzi (er kommt

vom SSV Brixen) 2 namhafte Akteure

verpflichtet. Es hat schon schlechtere

Zeiten im „Toule“ gegeben, und deshalb

geht man zu Recht zuversichtlich

in die neue Saison.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Jonas Engl (Terenten),

Manuel Gasser (Mühlwald), Davide

Lorenzi, Matteo Lorenzi (beide SSV

Brixen), Mark Milesi (Wattens/Nordtirol),

Manuel Pipperger (St. Georgen),

Alexander Tauber (Natz), Viktor Zimmerhofer

(Steinhaus), Florian Gartner

(eigene Jugend).

Abgänge: Felix Abfalterer (Steinhaus),

Martin Falkensteiner, Martin Gasteiger

(beide Kiens), Denis Kerrniqi

(Natz), Dominik Kirchler (Taufers),

Fabian Lahner (Gsies), Philipp Aichner

(verletzt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Unspektakulär, aber höchst

effektiv: Psenner gehört zu den Top-

Tormännern der Liga; Mittelfeldmotor

Pareiner ist Kampfmaschine, Antreiber

und Torschütze in einem; breiter

Kader mit vielen Alternativen auf allen

Positionen; kommt Talent Milesi in

Form, kann er die große Überraschung

werden.

Schwächen: Viele Umstellungen,

neues Personal: Wie schnell greifen die

Rädchen unter Neu-Trainer Wachtler

ineinander? Verletzungsanfällige Leistungsträger;

Schnee, Kälte, schwierige

Platzverhältnisse: das Wintertraining

SSV Ahrntal

Heimspielplatz:

St. Johann im Ahrntal/Kunstrasen

Steinhaus 29A | 39030 Ahrntal

Tel. 0474 671 287

info@ssv-ahrntal.com

www.ssv-ahrntal.com

in St. Johann

ist

mühsam

und für die

Vereinsführung

Jahr für Jahr

eine logistische Herausforderung.

Prognosen

Trotz aller Neuzugänge

und

Verbesserungen:

Der Klassenerhalt

ist das große Ziel.

Läuft alles nach Plan,

könnte Ahrntal das

große Zittern heuer

aber erspart

bleiben.

Julian

Niederkofler

Ahrntal

Pos. Name Geboren

Patrick Psenner 1986

Roman Außerhofer 2000

Jonas Engl 1998

David Lechner 1998

Richard Maurer 1988

Michael Niederwanger 1992

Robert Niederkofler 1981

Simon Oberhollenzer 1997

Hannes Seeber 1989

Alexander Tauber 1993

Florian Gartner 2000

Manuel Gasser 1999

Elias Happacher 1997

Matteo Lorenzi 1999

Mark Milesi 1997

Julian Niederkofler 1999

Markus Niederkofler 1984

Michael Oberhollenzer 1997

Stefan Pareiner 1992

Benjamin Zimmerhofer 1997

Viktor Zimmerhofer 1992

Davide Lorenzi 1992

Manuel Pipperger 1987

Philipp Maurer 1997

Martin Wachtler (neu)

Michael Schuster (Co-Trainer)

Lukas Voppichler (Co-Trainer)

Andreas Hainz (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer


12 SPORT A 2017 Oberliga

Bozner FC: Totalumbruch

nach Rekordsaison

90 Tore erzielte Fabio Bertoldi in

4 Jahren beim Bozner FC – eine

Rekordquote. Jetzt ist der Ausnahmestürmer

Geschichte. Bertoldi

versucht sich heuer mit Levico in der

Serie D. Mit ihm sind noch 2 langjährige

Aushängeschilder weg: Trainer

Flavio Toccoli und Abwehrchef

Bernardo Ceravolo. Allein deshalb ist

ein Neuanfang fällig.

Ersetzt wird Toccoli, der zur A-

Jugend national in den Jugendbereich

des FC Südtirol wechselt, von Fabio

Ianeselli. Der ehemalige Weinstraße-

Süd-Trainer, der ein Spezialist für

komplizierte Aufgaben ist, steht vor

einer schwierigen Aufgabe. Zumal

Bertoldi, genauso

wie Abwehrchef

Ceravolo

(er

spielt jetzt

für Obermais),

nicht

gleichwertig

ersetzt werden

konnten.

Der Sommer

2017 geht

beim Bozner FC

nicht nur wegen

des bisher größten

Vereinserfolges in die

Geschichte ein: Bis am

11. Juni wurde um den

Aufstieg in die Serie

Mattia Pareti

D gefightet, ehe die Mannschaft nach

einer heroischen Leistung gegen

Budino auf Sardinien nach einem

3:3 nach Verlängerung nur knapp

den Sprung in die vierthöchste italienische

Spielklasse verpasste.

Die Vereinsleitung setzte nach der

grandiosen Oberliga-Saison mit

Rang 2 hinter dem AC Trient einen

Totalumbruch in Gang. Das fängt

bei der sportlichen Leitung an (Ex-

Profi Joachim De Gasperi ersetzt

den langjährigen „Macher“ Andreas

Canal), geht über den angesprochenen

Trainerwechsel und endet bei

den Spielern. Mit Claus Drescher und

Matteo Tulipano verließen 2 weitere

Leistungsträger den Verein. Gekommen

sind – mit Ausnahme von Stefan

Clementi (Virtus Bozen) – ausschließlich

Nachwuchsakteure oder Spieler

von unterklassigen Vereinen. Zwar

ist diese Philosophie beim Bozner FC

nichts Neues, ob sie aber wieder so

hervorragend aufgeht wie im Vorjahr,

darf angesichts des großen Umbruchs

bezweifelt werden.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Marco Primerano

(Neumarkt),

Oliver Gasser, Alan

Blasinger (beide Haslach),

Stefan Clementi

(Virtus Bozen), Marian Plattner,

Alex Galassiti (beide FC Südtirol

Jugend).

Abgänge: Daniele Lazzaro (Meran),

Bernardo Ceravolo (Obermais), Claus

Drescher (St. Pauls), Fabio Bertoldi

Bozner FC

Heimspielplatz: Bozen/Talfer A

Cadornastraße 9

39100 Bozen

Tel. 0471 402170

info@boznerfc.it

www.boznerfc.it

Bozner FC

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Peter Gostner

Daniel Kaneider 1988

Niccolò La Sala 1999

Marco Primerano 1985

Julian Trojer 1999

Oliver Gasser 1988

Lukas Michaeler 2000

Albian Krasniqi 1990

Marian Plattner 2000

Aaron Pellizzari 1999

Manuel Rossi 1999

Alexander Gigante 2000

Martin Hafner 1997

Mattia Pareti 1991

Klaus Lechner 1987

Peter Gostner 1999

Luca Gislimberti 2000

Jakob Pirpamer 1999

Denis Bedendo 1993

Stefan Clementi 1997

Federico Ferragina 1999

Filippo Misinato 1999

Emanuele Bocchio 1998

Alan Blasinger 1994

Alex Galassiti 1999

Lukas Springeth 1999

Fabio Ianeselli (neu)

Gianluca Pellizzari (Co-Trainer)

Luca Rossato (Tormanntrainer)


Landesliga Oberliga

Salurn: Alles neu

(Levico), Matthias Prünster (Bubi Meran/Kleinfeld), Matteo

Tulipano (Ziel unbekannt).

Nach Stärken der Abstiegs-Saison & Schwächen tauschten die Unterlandler fast

die Stärken: gesamte Bocchio Mannschaft ist ein aus. Top-Talent Allein 18 (im Neuzugänge Vorjahr 13 und Tore)

16 und Abgänge wird nach sind Bertoldis in jeder Hinsicht Abgang rekordverdächtig.

eine noch wichtigere

Rolle einnehmen; großes Reservoir an starken Jugendspielern

&(u.a. Abgänge Trojer, Gostner, Pellizzari); Stefan Cle-

Zugänge

Zugänge: menti kann Andrea Spiele Donato, im Alleingang Denis Gennaccaro entscheiden; (beide Keeper Bozner

Kaneider FC), Matteo ist ein Tulipano starker (Virtus Rückhalt; DB), viele Gabriele technisch Mochen top

(Ravinense), ausgebildete Andrei Fußballer. Gavrilita (Frangart), Thomas Scartezzini

(Neumarkt), Schwächen: Jhensy Bertoldis Friso Weggang (Laag), Daniel ist nicht De zu Nadai kompensieren; (Voran

Leifers), Gasser Tony und Primerano Talarico (Bozner können Boden), Abgang Marco der Bortoli, Stamm-

Salvatore Innenverteidigung Carbone, Alex (Ceravolo/Tulipano) Rossi (alle Rotaliana), nicht gleichwertig Daniel

Gennaccaro ersetzen; wie (FC geht Südtirol die junge Beretti), Mannschaft Tommaso mit Iovine schwierigen (Trient

Junioren), Phasen um? Denis Ianeselli Ceolan, ist Bilal ein Top-Trainer, Kanoune, Wolfgang wird aber ständig Faustin,

Riccardo an den Nicolussi Leistungen (alle von eigene Vorgänger Jugend), Toccoli Julian gemessen Torggler werden.

(Tramin).

Abgänge: Prognosen Davide Ferrari (Piné), Daniele Stefania (Frangart),

Rang Alessandro 2 wie im Marconi Vorjahr wird (Bassa es nicht Anaunia), mehr, Luca stattdessen Michelon

(Nago), muss sich Paolo der Nardin Bozner (Albiano), FC nach Luca hinten Cappelletto orientieren. (Voran Wenn

Leifers), der Saisonstart Simon Cristofoletti gelingt, ein (Neumarkt), Platz im gesicherten Mirko Nardon Mittelfeld

drin, Bader ansonsten Ettahiri droht (Arco), sogar Antonio der Abstiegskampf. Juresic (Virtus Aber Tri-

(La

Rovere),

ent), Trainer Massimiliano Ianeselli ist Dalpiaz ein gewiefter (Virtus DB), Taktiker, Ardijan der Azizi weiß, (Leifers

der Branzoll), Kampf um’s Manuele Überleben Giacomuzzi funktioniert. (Auer), Daniele Stonfer,

wie

Luca Bonazza (beide verletzt), Thomas Montel (inaktiv).

Stärken & Schwächen

Stärken: Starke Einzelkönner;

Trainer Pellegrini ist

ein exzellenter Motivator.

Schwächen: Wie schnell

sich die vielen Neuzugänge

überhaupt finden, ist

fraglich; Torhüter Donato

fällt nach einem Kreuzbandriss

lange aus.

Prognosen

Trotz des ganzen Wechsel-

Wirrwarrs kann Salurn im

vorderen Mittelfeld mitspielen,

sogar ein Angriff

aufs Spitzenfeld scheint

möglich.

INFO

SV Salurn

Heimspielplatz: Salurn

Aldo-Moro-Str. 4

39040 Salurn

Tel. 335 59 46 539

salornocalcio@gmail.com

www.usdsalorno.

altervista.org

Salurn

Pos. Name Geb.

Andrea Donato 1990

Julian Torggler 1995

Leo Facchini 1998

Matteo Tulipano 1988

Gabriele Mochen 1992

Andrei Gavrilita 1986

Nicola Cova 1994

Florian Joppi 1994

Tobias Dipoli-Wieser 1996

Daniele Pedot 1996

Daniele Virzi 1994

Thomas Scartezzini 1987

Denis Gennaccaro 1990

Jhensy Friso 1990

Daniel De Nadai 1985

Tony Talarico 1977

Alex Rossi 1995

Denis Ceolan 1998

Marco Bortoli 1984

Salvatore Carbone 1989

Daniel Gennaccaro 1997

Tommaso Iovine 1996

Bilal Kanoune 1998

Wolfgang Faustin 1994

Riccardo Nicolussi 1997

Yuri Pellegrini (bestätigt)

Klaus Lechner

Paolo Sartori (Co-Trainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SPORT A 2015

Zwei Meister

ihres Faches

Alfons Schuhbeck und Pepi Staffler

Den

St. Magdalener Kirchtag

gibt es nur am 22. Juli,

den „Pepi-Wein“

an 365 Tagen im Jahr!


14 SPORT A 2017 Oberliga

SSV Brixen: Einen Gang zurück

Mit großen Ambitionen war der SSV

Brixen in die Saison 2016/17gestartet.

Mit Alfredo Sebastiani als Trainer

am Ruder, der mit einem „Projekt“

eine neue Erfolgsära einleiten sollte.

Heraus kam trotz viermal Training

pro Woche der 7. Platz mit erschreckend

wenigen Punkten (34). Der

Aufwand stand in keinem Verhältnis

zum Ertrag, das Ergebnis war ernüchternd.

Dennoch wollte man den

eingeschlagenen Weg weitergehen

und verabschiedete sich von einigen

Spielern, für die der „Sebastiani-Weg“

zu mühsam war.

Dann der Paukenschlag Ende Mai: Sebastiani

verkündete völlig unerwartet

seinen Abschied aus der Domstadt und

wechselte zu Virtus Bozen. Der Verein,

der langfristig mit Sebastiani geplant

hatte, war plötzlich zum Handeln gezwungen

– und besetzte den Trainerstuhl

mit Klaus Schuster neu.

Schuster – er betreute den SSV Brixen

bereits in den 1990-er-Jahren

– steht im Eisacktal vor

einer anspruchsvollen Herausforderung:

Nach dem

Abgang mehrerer Stammkräfte

hat er den Auftrag,

die Brixner mit

einem stark verjüngten

Kader in der

Liga zu halten. Der

breit aufgestellte

Jugendsektor und

punktuelle Verstärkungen

wie Mittelfeldstratege

Stefano Betteto

(FC Südtirol

Jugend) oder

Angreifer

Dampfwalze in

der Abwehr:

Manuel Prossliner.

Lukas Edenhauser (Vahrn) sollen dabei

helfen.

Zugänge & Abgänge:

Zugänge: Manuel Angerer (Milland),

Stefano Betteto (FC Südtirol Jugend),

Lukas Edenhauser (Vahrn), Ivan Vecchio,

Martin Brugger, Daniel Huber

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Johannes Seeber, Danny

Fäckl, Dennis Fanani, Stefan Ausserhofer

(alle Albeins), Hannes Fischnaller

(Ritten), Christian Vecchio (Milland),

Philipp Trenkwalder (Freienfeld), Ivan

Taibon (Nals), Tobias Costalunga, Manuel

Dianese (beide Studiengründe),

Raphael Oberrauch (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen:

Stärken: solide Defensive, in der sich

Jugend und Erfahrung gut ergänzen;

im Gegensatz zum Vorjahr kann die

Mannschaft ohne Druck in die Meisterschaft

gehen; Klaus Schuster weiß

als Trainer, wie der Oberliga-Abstiegskampf

geht.

Schwächen: Nach dem Abgang der

Schaltzentrale Fischnaller-Seeber muss

sich das Mittelfeld erst neu finden;

dem jungen Kader fehlt es an Konstanz;

Luca Consalvo ist der einzige

Torgarant – fällt er aus, ist

Ist nach einer schweren Knie -

verletzung ab September wieder

einsatzfähig: Tormann Matthias Siller.

Feuer am Dachstuhl; die Neuzugänge

können die Abgänge qualitativ nicht

kompensieren.

Prognosen

Das selbst ernannte Saisonziel „Klassenerhalt“

ist mehr als nur realistisch

– allerdings müssen die Brixner dafür

von Beginn an konstant punkten.

Längere Durchhänger wie im letzten

Jahr darf sich die Mannschaft nicht

erlauben. Am Ende wird Brixen zum

17. Mal in Folge den Klassenerhalt in

der Oberliga schaffen – ein leichtes

Unterfangen wird es aber nicht.

Brixen

Pos. Name Geboren

Manuel Angerer 1997

Paolo Di Luca 2001

Matthias Siller 1993

Elias Unterfrauner 2000

Ivan Angerer 1996

Martin Brugger 2000

Markus Fiechter 1984

Simon Grassl 1999

Daniel Huber 1999

Sven Kerschbaumer 1996

Moritz Mair 1998

Manuel Prossliner 1985

Stefano Betteto 1998

Armin Blasbichler 1997

Dennis Nagler 1996

Andreas Priller 1994

Endi Reci 1998

Gabriel Tessaro 1996

Luca Consalvo 1991

Lukas Edenhauser 1993

Peter Plaickner 1999

Alex Vecchio 1998

Ivan Vecchio 1999

Klaus Schuster (neu)

Armin Forer (Co-Trainer)

Salvatore Misiano (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SSV Brixen

Heimspielplatz: Jugendhort

Millander Au 10 | 39042 Brixen

Tel. 340 089 4853

info@ssvbrixen.it

www.ssvbrixen.it


Oberliga

SPORT A 2017

15

Naturns: Einfacher wird’s nicht

Naturns hat ein Jahr mit 2 Gesichtern

hinter sich: Waren die Untervinschger

in der Hinrunde noch in der oberen

Tabellenhälfte, musste nach der

Trennung von Torjäger Peter Mair im

Winter aufgrund einer schwachen

Rückrunde sogar kurz um den Ligaverbleib

gezittert werden. Am Ende

kratzte man aber noch die Kurve und

schloss die Saison auf Rang 8 ab – mit

lediglich 34 Punkten wohlgemerkt.

Trotz der dürftigen Ausbeute in

der zweiten Saisonhälfte bleiben die

Naturnser ihrer Linie treu und setzen

weiter auf die extreme Jugendschiene.

Obwohl den „jungen Wilden“ mit dem

Abgang von Kapitän und Top-Torjäger

Matthias Bacher (er wechselt zu

St. Georgen) der wichtigste Antreiber

abhandengekommen ist. Ob die beiden

Youngsters Andreas Nicoletti (18-Tore-

Mann von Lana) und Martin Gander

(er schoss in der letzten Saison bei Prad

in der 2. Amateurliga 23 Tore) die großen

Fußstapfen Bachers füllen können,

wird sich zeigen. Mit Felix Piazzo hat

zudem der Rückhalt im Tor seinen

Abschied verkündet. Er verabschiedet

sich aus Studienzwecken Richtung

USA. Die Vereinsführung geht dennoch

optimistisch in die Saison – schließlich

wird ein einstelliger Tabellenplatz als

Saisonziel ausgegeben.

Zugänge & Abgänge:

Zugänge: Alex Soffiatti (Neumarkt),

Andreas Nicoletti (Lana), Patrick

Kuppelwieser (Latsch), Martin Gander

(Plaus), Simon Pirhofer (eigene

Jugend).

Abgänge: Matthias Bacher (St. Georgen),

Felix Piazzo (Studiengründe),

Hannes Wellenzohn (Schlanders),

Philipp Tribus (Gargazon), Elias Tappeiner,

Raffael Tribus (beide Plaus),

Lukas Bacher (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen:

Stärken: große Auswahl an Nachwuchsspielern:

die vielen Talente

haben enormes Potenzial und können

im Laufe der Saison endgültig zu gestandenen

Oberliga-Größen reifen; die

gewohnt große Zuschauerkulisse in

Naturns hat großes Einschüchterungspotenzial

auf viele Gastmannschaften.

Schwächen: das 25-Tore-Duo Matthias

Bacher-Mair ist nicht zu ersetzen;

der Kader ist extrem unerfahren – in

kritischen Situationen fehlen routinierte

Haudegen; die Abwehr (im

Vorjahr mit 54 die drittmeisten Gegentreffer)

ist alles

andere als sattelfest; nur 11 Auswärtspunkte

in der letzten Saison – nur

Absteiger Alense war schlechter.

Prognosen

Ohne Matthias Bacher im Angriff und

Felix Piazzo im Tor steht Naturns eine

harte Meisterschaft bevor. Die blutjunge

Mannschaft ist zwar hochtalentiert

und hat großes Potenzial, das allein ist

jedoch keine Garantie für einen gesicherten

Platz im Mittelfeld. Schwimmt

die Mannschaft in ruhigen Gewässern,

kann sie zur positiven Überraschung

werden. Gerät sie in den Abstiegskampf,

dann wird’s hart.

Naturns

Pos. Name Geboren

Dominik Albrecht 2000

Alex Soffiatti 1991

Werner Gerstgrasser 1997

Matthias Gufler 1992

Gregor Hofer 1990

Leonard Kahlert 1999

Patrick Kuppelwieser 1990

Matthias Peer 1996

Andreas Pirhofer 1997

Simon Pirhofer 2000

Michael Aiello 1991

Stephan Lanpacher 1997

Andreas Nicoletti 1998

Thomas Nischler 1996

Felix Peer 1992

Marian Schwienbacher 1998

Olaf Stark 1999

Amdework Tappeiner 1999

Daniel Wielander 1991

Martin Blaas 1998

Martin Gander 1996

Fabian Nischler 1998

Gustav Grünfelder (bestätigt)

Bernd Muther (Co-Trainer)

Markus Casaril (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Abwehrspieler

Matthias Gufler

Antreiber im Mittelfeld: Felix Peer.

SSV Naturns

Heimspielplatz: Naturns

Bahnhofstraße 67 | 39025 Naturns

Tel. 338 908 96 73

fußball@naturns.it

www.ssvnaturns.it


Ist bereit für

einen neuen

16 Höhenflug: SPORT Der A 2017

FC Obermais.

Obermais: Erfahrung ist Trumpf

„Natürlich würden wir gerne da

weitermachen, wo wir im Vorjahr aufgehört

haben. Aber es ist eine neue

Saison, wir starten bei Null.“

Die Tiefstapelei gehört zu Obermais-

Trainer Martin Klotzner wie das Amen

im Gebet. Deswegen darf das Saisonziel

Klassenerhalt nach 62 Punkten

und Platz 3 im Vorjahr mit einer fast

unveränderten Mannschaft durchaus

als Understatement bezeichnet werden.

Die Gründe dafür liegen auf der

Hand: Die Mannschaft ist eingespielt,

routiniert und besitzt auf allen

Positionen herausragende Einzelspieler.

Kapitän Andreas Klotzner bildet

zusammen mit Neuzugang Bernardo

Ceravolo das beste Innenverteidiger-

Duo der Liga, im Mittelfeld zieht

Standardspezialist Martin Ciaghi (im

Vorjahr 11 Saisontore) die Fäden

und offensiv wirbeln weiterhin Theo

Pamer (11), Dennis Malleier (11) und

der rumänische Sturmtank Bogdan

Ungureanu (13). Alles in allem ein

explosiver Mix. Mischt man noch die

akribische Trainerarbeit von Martin

Klotzner dazu, scheint eines fix: An

Obermais wird sich auch heuer wieder

der eine oder andere Favorit die

Zähne ausbeißen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Patrick Wieser (reaktiviert),

Francesco Viola (Lana), Bernardo

Ceravolo (Bozner FC), Manuel Schöpf

(Nals, im Vorjahr bei Portsmouth Ju-

gend/England), Stefan Kuen, Jonathan

Flarer, Jonas Raffl, Andrik Stricker,

Gruber Tobias (alle eigene Jugend).

Abgänge: Renè Pomarè (St. Martin),

Alex Pircher (Terlan), Daniel Holzknecht

(Plaus), Christian Kröss (Nals),

Daniele Zingale (Gargazon), Hannes

Kaufmann (Algund), Aaron Malleier

(Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Rückkehrer Wieser ist eine

Identifikationsfigur; Malleier, Pamer

und Ungureanu bilden ein robustes,

dynamisches Sturmduo; Ciaghi ist

der beste Freistoßschütze der Liga,

Ceravolo der beste Innenverteidiger;

viele torgefährliche Spieler; Verein,

Mannschaft und Fans sind eine verschworene

Einheit.

Schwächen: Wieser tritt nach dem

Weggang von Pomaré in schwere

Tormann-Fußstapfen; Obermais lebte

im Vorjahr vom breiten Kader – das ist

heuer anders; viele unerfahrene und

Oberliga-unerprobte Jugendspieler;

einige Leistungsträger sind verletzungsanfällig.

FC Obermais

Heimspielplatz: Lahn/Obermais und

Viehmarktplatz/Meran (Kunstrasen)

Dantestraße 5

39012 Meran

Tel. 331 375 38 52

info@fcobermais.it

www.fcobermais.it

Prognosen:

Auch wenn Klub und Trainer

tief stapeln: Obermais wird

wieder eine starke Saison spielen

und am Ende in den Top-5

landen. Wenn die Mannschaft

Fahrt aufnimmt, ist sogar der

Titelkampf möglich.

Obermais

Pos. Name Geboren

Patrick Wieser 1994

Francesco Viola 1995

Stefan Kuen 2000

Lukas Höller 1989

Davide Ioris 1990

Andreas Klotzner 1986

Ivan Salaris 1997

Fabian Tratter 1998

Jonathan Stoffner 1999

Bernardo Ceravolo 1982

Johannes Gamper 1999

Jonathan Flarer 1999

Martin Ciaghi 1992

Michael Höller 1986

Andrei Schvartz 1989

Dario Hasa 1998

Jonas Raffl 1999

Manuel Schöpf 1999

Dennis Malleier 1988

Theodor Pamer 1985

Bogdan Ungureanu 1985

Andrik Stricker 1999

Tobias Gruber 2000

Martin Klotzner (bestätigt)

Christian Rainer (Co-Trainer)

Antonio Tenderini (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer


Oberliga

SPORT A 2017

17

St. Martin: Turbulenzen vermeiden

Dem „Psairer“ Stolz sei Dank: Weil

St. Martin seine typischen Kampf- und

Dorfverein-Tugenden entscheidend

einsetzte, wurde der 4. Oberliga-Klassenerhalt

in Folge perfekt gemacht.

Und das, obwohl einem beim Blick

auf das Torverhältnis das Grausen ins

Gesicht stieg: Mit 68 Gegentoren –

den mit Abstand schlechtesten Wert

der Liga – war es ein sportliches Wunder,

dass die Klasse gehalten wurde.

Verständlich, dass im Sommer die

Verstärkung der Defensive als primäres

Ziel ausgegeben wurde: Mit Renè

Pomarè zog man den besten Tormann

der Liga an Land. Der Ex-Obermaiser

ist für 7 bis 10 Punkte gut. Dazu

soll Luca Foldi als

weiterer Routinier

die Defensive

stabilisieren. Vom

SC Passeier kam

Maximilian

Lanthaler (15

Saisontore in

der Landesliga).

Er wird

gemeinsam mit

Marco Baggio

Mittelfeldspieler mit

Torgefahr: Marco Baggio

(im Vorjahr 15 Tore) und Bruder

Daniel (12) für die nötige Offensivpower

sorgen.

Neu ist auch der Trainer: Roberto

Pignatelli weiß aus den Zeiten bei

Virtus Bozen und Tramin, wie Oberliga

geht. Zudem sammelte er bereits

Landesliga-Erfahrung bei Virtus, Tramin,

Neumarkt, Neugries Eppan und

Moos. Im Vorjahr betreute Pignatelli

Algund und führte den Verein beinahe

in die 1. Amateurliga.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Max Lanthaler (SC Passeier),

Renè Pomarè (Obermais), Luca

Foldi (Neumarkt), Jan Fontana, Lion

Pichler (beide eigene Jugend), Luis

Schwarz (reaktiviert).

Abgänge: Martin Saltuari (Tirol),

Andreas Gufler, Manuel Kofler (beide

Moos), Luca Baggio (Verletzungspause),

Christian Platter (Laugen Tisens),

Hannes Zöschg (SC Passeier).

Stärken & Schwächen

Stärken: Routinierte Mannschaft

mit herausragendem Dorfcharakter;

René Pomaré ist der beste

Tormann der Liga.

SC St. Martin

Heimspielplatz: St. Martin

Prantacherweg 1

39010 St. Martin in Passeier

Tel. 338 2447315

info@sc-stmartin.it

www.sc-stmartin.it

Schwächen: Im Vorjahr schwache

Heimbilanz (nur 4 Siege); begrenzte

Auswahl an Jugendspielern.

Prognosen

St. Martin wird sich souverän retten.

Der Grund ist eine stark verbesserte

Defensive und das starke Offensiv-Trio

Daniel Lanthaler-Marco Baggio-Max

Lanthaler.

St. Martin

Pos. Name Geboren

Renè Pomarè 1989

Luis Schwarz 1982

Luca Foldi 1985

Elmar Haller 1989

Alexander Hofer 1986

Beat Mössmer 2000

Julian Prünster 1995

Arthur Tschöll 1988

Marco Baggio 1987

Raphael Ennemoser 1994

Jan Fontana 2001

Tobias Hillebrand 1989

Niklas Kuen 1997

Dominik Lanthaler 1993

Florian Pichler 1996

Lion Pichler 2001

Jakob Reiterer 2000

Diego Fischer 1996

Maurizio Foldi 1985

Daniel Lanthaler 1991

Max Lanthaler 1994

Mark Prünster 2000

Roberto Pignatelli (neu)

David Theiner (Co-Trainer)

Gabriel Hofer (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

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Die St. Georgener Offensivabteilung, von links

Isaak Lechner, Thomas Piffrader, Matthias

18 Bacher, SPORT Thomas A Albanese, 2017 Alessio Orfanello,

Philipp Schwingshackl und Fabian Hellweger.

St. Georgen:

Der nächste Anlauf

Es war DIE Transfermeldung des

Sommers: Matthias Bacher wechselt

von Naturns zu St. Georgen! Er soll

die seit Jahren anhaltende Flaute im

„Jergina“-Sturm beenden.

Geht in seine

7. Saison als

St. Georgen-Trainer:

Patrizio Morini.

Im Vorjahr traf

St. Georgen nur 46

Mal ins Schwarze,

ein Jahr zuvor

standen 47 Tore

zu Bu-

che. Zu wenig, um den großen

Sprung, sprich die angepeilte

Rückkehr in die Serie D, zu

schaffen.

Das Zeug, um das Problem mit

dem Toreschießen zu beheben,

hat der Naturnser Ex-Kapitän

allemal: Körperlich herausragend

und flexibel ist Bacher mit einem

herausragenden Torriecher ausgestattet.

Das perfekte Rüstzeug für

einen Stürmer – vor allem wenn

dahinter mit Martin Ritsch der

wohhl beste Vorlagengeber der

Oberliga spielt. Trainer Patrizio

Morini, der in seine mittlerweile

7. Saison als St. Georgen-Coach

Mittelfeldantreiber

Alex Ziviani

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Oberliga

SPORT A 2017

19

Mairhofer, Stefan Oberkofler (beide

eigene Jugend).

Abgänge: Manuel Pipperger (Ahrntal),

Patrick Pietersteiner (Bruneck),

Benjamin Harrasser (Reischach),

Lukas Hochwieser (Mareo St. Vigil),

Hannes Winkler (Studiengründe),

Julian Stufferin (Stegen).

Die „Jergina“ können den Titel nur

verlieren – diesen Druck müssen und

werden die Morini-Schützlinge aushalten

und zum 2. Mal nach 2010/11

in die Serie D zurück kehren.

St. Georgen

Tormann André Negri

geht, hat heuer so viele Kaderoptionen

wie noch nie. Auch deshalb ist

St. Georgen der große Favorit auf

den Meistertitel, zumal Levico auf

den letzten Drücker in die Serie D

zurückgeholt wurde.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Damian Töchterle (Stegen),

Benjamin Zulic (Vahrn),

Matthias Bacher (Naturns), Elias

SC St. Georgen

Heimspielplatz: St. Georgen

Gremsenstraße 26 | 39031 Bruneck

Tel. 335 121 88 40

info@ascstgeorgen.it

www.ascstgeorgen.it

Stärken & Schwächen

Stärken: Matthias Bacher ist ein

Torgarant; in der Offensive hat Morini

mit Bacher, Albanese, Piffrader,

Schwingshackl und Orfanello die Qual

der Wahl; Trainer Morini ist der beste

Trainer der Liga; erfahrene Achse

mit Harrasser, Althuber, Ziviani und

Albanese; Dauerläufer Aichner ist eine

Bank in der Defensive und offensiv

eine Waffe.

Schwächen: Wo spielen die „Jungen“?

Viele Routiniers sind gesetzt, für die

Nachwuchsspieler gibt es kaum freie

Plätze; trotz großer Namen haperte es

in den letzten 2 Jahren in der Offensive;

Albanese und Orfanello sind

extrem verletzungsanfällig; Negri muss

erst noch beweisen, eine ganze Saison

auf Top-Niveau spielen zu können;

der hohe Erwartungsdruck kann zum

Boomerang werden.

Prognosen:

St. Georgen ist der große Favorit auf

den Meistertitel, nachdem Levico in

die Serie D „zurückgeholt“ wurde.

Pos. Name Geboren

Damian Töchterle 1996

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Andrè Negri 1997

Philipp Pichler 1999

Benjamin Althuber 1985

Roland Harrasser 1985

Leo Brugger 1992

Lukas Aichner 1993

Felix Messner 1998

Stefan Oberkofler 2000

Benjamin Zulic 2000

Martin Ritsch 1990

Stefan Senoner 1990

Alex Ziviani 1991

Stefan Nagler 1993

Christian Felder 1996

Fabian Hellweger 1997

Julian Bacher 1999

Elias Mairhofer 1999

Thomas Albanese 1988

Thomas Piffrader 1990

Alessio Orfanello 1992

Matthias Bacher 1993

Philipp Schwingshackl 1995

Patrizio Morini (bestätigt)

Wolfgang Crepaz (Co-Trainer)

Klaus Colz (Co-Trainer)

Silvio Sommadossi (Tormanntrainer)

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20 SPORT A 2017 Oberliga

St. Pauls: Neue Serie starten

10 Jahre gehörte der FC St. Pauls

zwischen 2001 und 2010 der Oberliga

an, dann noch einmal in der

Saison 2014/15. Nach dem souveränen

Landesliga-Meistertitel wollen

die Blau-Weißen wieder dauerhaft

zum Oberliga-Inventar gehören. Die

nächste Serie soll her.

Gleich 12 neue Spieler sollen es im

Mix mit dem fast zur Gänze bestätigten

Meisterkader richten, um nicht

gleich sportlich abzutauchen wie vor

3 Jahren. Damals stieg man mit nur

22 Punkten sang- und klanglos nach

einer Saison wieder ab. Die größte

Paulsner Stärke ist die Bestätigung

aller Schlüsselspieler, allen voran von

Ausnahmestürmer Jonas

Clementi (32 Saisontore).

Dazu wurde

der Kader mit Fabio

Zadra und Claus

Thomas

Debelyak

Drescher qualitativ aufgepeppt. Den

Rest sollen Nachwuchskräfte richten,

die ihre Ligatauglichkeit aber erst

noch unter Beweis stellen müssen. Das

ist für Trainer Stefan Gasser in seinem

dritten Paulsner Jahr die größte Herausforderung.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Fabio Zadra (Weinstraße

Süd), Claus Drescher (Bozner FC),

Massimo Panizza (Trient), Willi

Tschurtschenthaler (Nals), Ronald

Aichhorner (Sarntal), Simone Ferrari,

Daniel Morabito, Alan Righetti (alle

Jugend Neugries), Tim Messner, Janik

Brugger, Matthäus Kössler, Connor

Harrison (alle eigene Jugend).

Abgänge: Thomas Albenberger (Terlan),

Stefan Gruber, Daniel Delueg

(beide Frangart), Juri Oberkalmsteiner

(Lana), Silvio Deliallisi (Ziel

unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Große Offensivpower

mit Clementi-Debelyak-Drescher;

Tarantino, Mayr, Fabi und Zadra

bürgen für viel Routine; mutige

taktische 4-3-3-Grundausrichtung.

Schwächen: Die Jugendspieler

müssen allesamt erst

Oberliganiveau erreichen;

Verletzungsanfälligkeit mehrerer

Schlüsselspieler.

Prognosen

St. Pauls muss sich auf einen beinharten

Abstiegskampf einstellen. Die

Mannschaft bringt ohne Zweifel die

Qualität mit, um die Klasse zu halten.

FC St. Pauls

Heimspielplatz: Rungghof Girlan,

St. Pauls (Kunstrasen)

Unterrainer Str. 36 b

39057 St. Pauls/Eppan

Tel. 348 006 1661

info@fcpauls.com

www.fcpauls.com

Entscheidend wird sein,

wie schnell die Jugendspieler

die Oberliga

verinnerlichen. Je

schneller das geht,

umso schneller wird

man die „heiße Zone“

verlassen.

Sicherer Rückhalt im

Tor: Antonio Tarantino

St. Pauls

Pos. Name Geboren

Antonio Tarantino 1985

Simone Ferrari 2000

Georg Zublasing 1989

Hannes Ohnewein 1992

Benjamin Schweigkofler 1991

Alexander Kaufmann 1993

Fabian Mayr 1986

Lukas Obkircher 1995

Georg Sinn 1988

Daniel Morabito 1999

Matthäus Kössler 2001

Willi Tschurtschenthaler 2000

Alan Righetti 1999

Massimo Panizza 1998

Philipp Stein 1989

Simon Fabi 1990

Daniel Gasser 1997

Fabio Zadra 1985

Johannes Huber 1992

Janik Brugger 2000

Connor Harrison 2001

Jonas Clementi 1992

Tim Messner 2000

Thomas Debelyak 1996

Claus Drescher 1993

Ronald Aichhorner 1999

Stefan Gasser (bestätigt)

Patrick Perathoner (Co-Trainer)

Marco Pagliani (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer


Oberliga

21

Tramin: Transferbombe 2.0

Beneidenswerte Traminer! Dank einer

nie versiegenden Quelle an Jugendspielern

und Routiniers der Marke

Rellich, Greif, Pichler und Lotti haben

die Unterlandler auch in ihrer anstehenden

28. Oberligasaison (nur Salurn

ist mit 39 besser) alle Trümpfe in der

Hand, einen Top-5-Platz zu belegen.

Nachdem es für die Pomella-

Schützlinge bereits im Vorjahr zu Rang

5 reichte, ist die Erwartungshaltung

noch einmal gestiegen. Und das,

obwohl mit Daniel Pfitscher und Elis

Kaptina 2 Hochkaräter den Verein

verlassen haben.

Mit der Verpflichtung von Daniele

Conci ließ Tramin aber auch in diesem

Sommer die bereits zur Routine gewordene

Transferbombe platzen. Der

ehemalige Oberliga-Torschützenkönig

(er kommt von Meister Trient) nimmt

den Platz von Daniel Pfitscher ein und

gibt gemeinsam mit Max Dalpiaz – er

wurde im Vorjahr nach Tramin gelotst

– den Takt im Unterlandler Angriff an.

Zählen kann Trainer Hugo Pomella

auf eine Vielzahl von hochtalentierten

Jugendspielern. Unter anderem

wurde mit Alessio Piz ein Tormann

des Jahrgangs 1999 geholt. Ob er den

Oberliga-Anforderungen gerecht wird,

muss sich freilich noch zeigen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Daniele Conci (Trient), Alessio

Piz (FC Südtirol Jugend), Simon

Mair (reaktiviert), Dennis Psenner, Yuri

Facchinelli (beide Neumarkt), Daniel

Spitaler (Kaltern), Alex Mayr, Philipp

Spiess, Simon Gutmann, Daniel Rella,

Adittaya Saha (alle eigene Jugend).

Abgänge: Elis Kaptina (Virtus Bozen),

Walter Corradini (Kaltern), Alex

SV Tramin

Heimspielplatz: Tramin

Weinstraße 150 | 39040 Tramin

Tel. 335 681 41 58

fussball@asvtramin.it

www.facebook.com/asvtraminfussball

Eheim, Daniel Pfitscher, Andreas Pomella,

Alessio Colusso (alle Karriereende),

Stefan Kerschbaumer (Neumarkt),

Alex Frötscher (Studiengründe), Maximilian

Dipauli (Unterland Berg).

Stärken & Schwächen

Stärken: Das Angriffsduo Conci-Dalpiaz

ist das Beste der Liga; idealer Mix

aus Routiniers und Nachwuchstalenten;

Alex Pfitscher ist der Thomas Müller

Südtirols; vor eigenem Publikum ist die

Mannschaft kaum zu schlagen.

Schwächen: Der junge Stammtorwart

Alessio Piz geht in seine erste Saison in

einer Kampfmannschaft – ob er dem

Druck standhält, wird sich zeigen; im

Vorjahr mangelnde Konstanz.

Abwehrchef

Stefan Rellich

Wirbelwind

Martin Pichler

Prognosen

Mit dem

großen Potenzial,

das im Kader steckt, ist für Tramin ein

Spitzenplatz möglich. Trifft das Duo

Conci-Dalpiaz regelmäßig und bleiben

Rellich und Greif gesund, ist sogar eine

Top-3-Platzierung drin. Dank der großen

Auswahl an Jugendspielern kann

Trainer Pomella wie kein anderer Oberligist

aus dem Vollen schöpfen.

Tramin

Pos. Name Geboren

Simon Mair 1990

Alessio Piz 1999

Alex Roncador 2000

Matthias Zelger 2000

Alexander Calliari 1996

Simon Dissertori 1998

Matthias Ebner 1999

Simon Lotti 1992

Alex Mayr 2000

Ferdinand Morandell 1999

Matthias Pernstich 1999

Dennis Psenner 1996

Stefan Rellich 1990

Moritz Eisenstecken 1994

Michael Frötscher 1999

Tobias Gasser 1999

Simon Greif 1987

Martin Pichler 1989

Adittaya Saha 2000

Philipp Spiess 2000

Daniel Spitaler 2000

Fadi Ziraoui 1998

Daniele Conci 1987

Massimiliano Dalpiaz 1988

Yuri Facchinelli 2001

Stefan Frötscher 1999

Simon Gutmann 2000

Alex Pfitscher 1994

Daniel Rella 2000

Hugo Pomella (bestätigt)

Andreas Viehweider (Co-Trainer)

Stefano Bampi (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer


22 SPORT A 2017 Oberliga

Virtus Bozen: Großer

Name, große Bürde

Das Gastspiel in der Serie D war nur

von kurzer Dauer. Nach nur einem

Jahr musste Virtus Bozen wieder

zurück in die Oberliga. Stellt sich die

Frage: Wohin geht die Reise des Bozner

Fusionsklubs, der vor 2 Jahren

mit großen Ambitionen aus der Taufe

gehoben wurde?

Der sofortige Wiederaufstieg steht

nicht auf dem Plan der Virtus-Verantwortlichen,

die das Serie-D-Trauma

erst noch verdauen müssen – auch

finanziell. Zumal aber in der Oberliga

potenzielle Aufstiegskandidaten mit der

Lupe gesucht werden müssen und sich

Levico schon wieder in Richtung Serie

D verabschiedet hat, kommt den Boznern

eine Favoritenrolle zu. Denn eines

ist klar: Einer Rückkehr in die Serie D

würde man sich nicht verschließen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Andj Kicaj (Alto Vicentino),

Jacopo Marini (Levico), Manuel

Rizzon (Trient), Simone Davi, Jacopo

Breschi (beide FC Südtirol Jugend),

Elis Kaptina (Tramin).

Abgänge: Andrea Bucchi (Porto

D’Ascoli), Daniele De Simone,

Pasquale Perri (beide Rotaliana), Stefan

Clementi (Bozner FC), Lukas Hofer

(Lana), Alex Demetz (St. Georgen),

Giovanni Padovani (Borgaro Nobis),

Nelson Bustamante (Santiago Morning/

Chile), Vincenzo Antonacci, Alessio

Romeo, Malik Niang, Moussa Coulibaly,

Soufiane Khedim (alle Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Eine mögliche Startelf mit

Tenderini im Tor, Kicaj und Davi auf

den Außenbahnen, Kiem und Rizzon

im Zentrum, Arnaldo Kaptina,

Cremonini und Breschi im Mittelfeld

sowie Majdi, Elis Kaptina und

Timpone in der Offensive muss in der

Oberliga keinen Vergleich scheuen;

auf der Bank sitzt ein Trainer-Profi

wie Alfredo Sebastiani – in Brixen ist

er zwar gescheitert, doch die Erfolge

des FCS-Meistertrainers, der in seiner

besten Zeit einem Maurizio Sarri

taktisch die Stirn bot, sind ebenso

offensichtlich.

Schwächen: Es fehlt ein Torjäger;

der Angriff kann mit den anderen

Mannschaftsteilen nicht mithalten; der

Kader ist zwar qualitativ stark, quantitativ

lässt er aber zu wünschen übrig:

Alternativen sind dünn gesät.

Prognosen

Virtus Bozen startet hinter St. Georgen,

aber auch Tramin und Obermais aus

der zweiten Reihe. Der Aufstieg in die

Serie D ist anders als vor 2 Jahren kein

Muss. Nur wenn der Verein personell

nachrüstet – egal ob im Herbst oder

im Winter – ist ein Spitzenplatz drin.

Ansonsten wird es

ein Übergangsjahr

jenseits von Gut

und Böse.

Davide Cremonini

Abwehrchef

Hannes Kiem

Virtus Bozen

Pos. Name Geboren

Luca Tenderini 1994

Mario Masha 1994

Mirko Danieli 1997

Hannes Kiem 1985

Manuel Rizzon 1995

Simone Davi 1999

Ivan Munerati 1998

Alex Debiasi 1999

Yassir Al Shali 1998

Vincenzo Gencarelli 2000

Andj Kicaj 1996

Davide Cremonini 1996

Arnaldo Kaptina 1993

Ervis Dautai 1996

Mohamed Majdi 1997

Jacopo Breschi 1998

Yassine Bounou 2000

Matteo Timpone 1993

Elis Kaptina 1986

Indrit Koni 1999

Daniele Balzamá 1999

Jacopo Marini 1998

Alfredo Sebastiani (neu)

Roberto Ceron (Co-Trainer)

Roberto Ceron (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

AC Virtus Bozen

Heimspielplatz:

Righi-Sportplatz Bozen

Cadornastraße 25 | 39100 Bozen

Tel. 0471 270696

virtusdonbosco@tin.it

www.acvirtusbolzano.com


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SPORT A 2017

23

Erfolgreich behandelt

wie ein Spitzensportler

Sind Spitzensportler verletzt – insbesondere im Bereich des Gelenk- und

Bänderapparates – nehmen sie innerhalb kürzester Zeit wieder das Training

auf und finden schnell zur Höchstform zurück. Auch Freizeitsportler wünschen

sich eine derartige erfolgreiche und schnelle Behandlung. Ein wissenschaftlich

fundiertes und erfolgreich erprobtes Behandlungskonzept an

der Marienklinik in Bozen ermöglicht eine raschere Genesung und schnelle

Rückkehr zum Sport.

Wie bei Profifußballern betreffen die

meisten Verletzungen die Beine. Dabei

reicht das Spektrum von einfachen

Prellungen über Muskelverletzungen

wie Zerrungen und Muskelfaserrissen

bis hin zu ernsthaften Bandverletzungen.

Kreuz- und Seitenbänder im Knie

und Bänder des Sprunggelenks sind bei

Fußballspielern häufig betroffen.

Um Verletzungen und Gelenkprobleme

weitgehend zu vermeiden, empfehlen

Therapeuten bereits im Vorfeld auf ein

ausgeglichenes Muskel- und Koordinationstraining

sowie gezielte Übungen

für den Gleichgewichtssinn. So wird

der Körper bestmöglich auf das Spiel

vorbereitet, und die Gelenke werden

stabilisiert.

Profis sind nicht nur mit gutem Material

ausgestattet, sondern werden

auch von kompetenten Therapeuten

umsorgt. Sie werden meist biomechanisch

überwacht, sodass mögliche

Verletzungsauslöser in einer frühen

Phase erkannt werden. Dabei wird der

gesamte Bewegungsapparat hinsichtlich

Statik und Bewegungsabläufe ge-

nauestens untersucht. Der Therapeut

kann herausfinden, an welcher Stelle

im Bewegungsablauf Kräfte auftreten

und ob diese ein Gelenk oder einen

Muskel überbeanspruchen.

Fachlich kompetente Versorgung

an der Marienklinik

„Die Marienklinik bietet Profi- und

Freizeitsportlern eine umfangreiche

Palette an Vorsorge und Behandlungsmöglichkeiten,

die individuell auf das

Behandlungsziel des Patienten abgestimmt

werden“, erklärt Ivo Bernard,

Leiter des Therapiezentrums und

langjähriger Therapeut von Spitzensportlern.

Das Spektrum reicht von biomechanischen

Untersuchungen bis zu Behandlungen

mit innovativen Therapiegeräten,

wie z.B. die Magnetfeldtherapie,

DPPS zur Beurteilung der Haltungsstabilität,

die den Genesungsverlauf rapide

beschleunigen. War früher nach einem

Kreuzbandriss eine Rehabilitationszeit

von ca. zehn Monaten notwendig, so

ist es mit einer neuen Therapiemethode

an der Marienklinik

möglich, in

ca. vier bis sechs

Monaten wieder

in Höchstform

zu sein.

Ivo Bernard

Bewegungsabläufe nach einem

Kreuzbandriss trainieren, ohne sich

an den Schmerz zu erinnern

Die Therapie nach einer Kreuzbandoperation

erfolgt stufenweise und

beginnt mit Übungen im Schwimmbad

und in der Turnhalle. Die Besonderheit

bei der Therapie ist die Ausschaltung

der Erinnerung an den Schmerz, und

so wird es dem Patienten erleichtert,

schonend die Bewegungsabläufe zu

trainieren und dabei die Muskeln zu

stärken.

Ein maßgeschneidertes Therapieprogramm

fördert die Genesung und ermöglicht eine

rasche Rückkehr zu sportlichen Aktivitäten.

Unser Therapeutenteam steht Ihnen hierzu gerne

zur Verfügung. Für weitere Informationen und zur

Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an das

Sekretariat der Marienklinik Tel. 0471 310 600

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24 SPORT A 2017 Landesliga

Ein Trio für ganz vorne

Spektaktel pur verspricht die Landesliga

2017/18. Den Kampf um den Titel

dürften 3 Mannschaften unter sich

ausmachen. Und hinter einem breiten

Mittelfeld wird der Abstiegskampf

zum Thriller.

Die Favoriten

Ein Absteiger geht als großer Favorit

in die Meisterschaft: Eppan ist jene

Mannschaft, die es zu schlagen gilt.

Weil die Überetscher den Kader auf

allen Schlüsselpositionen unverändert

ließen, wäre alles andere als eine sofortige

Rückkehr in die höchste regionale

Spielklasse eine Sensation. Iardino

(Tor), Avancini (Abwehr), die Lekiqi-

Brüder (Mittelfeld), Osti (Angriff) –

diese klingenden Namen sind für die

Landesliga eigentlich zu schade.

Am ehesten den Eppanern ein Bein

stellen können Lana und Partschins.

Lana muss zwar auf Sturmjuwel Andreas

Nicoletti (zu Naturns) verzichten,

hat dieses Loch mit Heimkehrer

Lukas Hofer aber mehr als gleichwertig

aufgefüllt. Zudem hat kein anderer

Verein eine derartige Fülle an Nachwuchsspielern,

die schon jetzt zu den

Leistungsträgern zählen. Partschins, als

Tabellenzweiter nur knapp am Aufstieg

vorbeigeschrammt, hat ebenfalls eine

Landesliga 2017/18

Latsch

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

Partschins

Lana

Eppan

(Rungghof)

-Infografik: Ch. Staffler

SC Passeier

(St. Leonhard)

Milland

Meran

(Combistadion)

Salurn

Freienfeld

Latzfons Verdings

Voran Leifers

(Galizien)

Schlern

(Seis Laranz)

Weinstraße Süd

(H.: Kurtatsch R.: Margreid)

Top-Qualität. Wenn die mentale Überzeugung

passt, kann die Truppe von

Spielertrainer Armin Rungg Eppan

und Lana bis zum Schluss ärgern.

Das Mittelfeld

Eine herausragende Saison – inklusive

dem Sieg in der Fairnesswertung – hat

Stegen hinter sich. Zuvor jahrelang

in den Abstiegskampf verwickelt,

überraschten die Pusterer im Vorjahr

mit Rang 5. Darauf aufbauend, ist eine

weitere Verbesserung wahrscheinlich.

Voran Leifers bringt zwar viel Talent

mit und kann jeden Gegner schlagen,

kann auf der anderen Seite wegen

seiner Launenhaftigkeit aber auch

von allen Kontrahenten geschlagen

werden. Latzfons Verdings ist die körperlich

stärkste Mannschaft der Liga,

in der Breite aber zu dünn besetzt,

um der ohnehin schon einzigartigen

Vereinsgeschichte noch ein weiteres

Traum-Kapitel hinzuzufügen. Eine

Top-6-Platzierung ist aber drin.

Für Absteiger Weinstraße Süd, Salurn,

Bruneck und Plose wird es darum gehen,

nachrückende Talente erfolgreich

ein- und aufzubauen. Der Kern der

jeweiligen Teams ist stark genug, um

nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Mit jenem dürften auch 2 Aufsteiger

Stegen

Plose

(St. Andrä)

Bruneck

(Reischach)

Thomas Scartezzini

(Salurn)

Foto: D. Runggaldier

nichts zu tun haben. Sowohl Milland

als auch Latsch haben sich qualitativ

und gleichzeitig sinnvoll verstärkt.

Der Abstiegskampf

Freienfeld und Schlern (ohne die

Torgaranten Lantschner und Germano)

dürfen sich mit dem SC Passeier und

Aufsteiger Meran auf einen heißen Tanz

gefasst machen. Meran stieg durch

die Hintertür der Entscheidungsspiele

auf und hat die zu anderen Vereinen

abgewanderten Peter Mair (Kaltern)

und Nikola Jurcevic (Latsch) auch nicht

annähernd gleichwertig ersetzt. Unser

Tipp: Für Meran geht es nach nur

einem Jahr wieder eine Liga tiefer. Egal,

ob die Mannschaft von Trainerzampano

Massimo Bertinato viermal wöchentlich

trainiert oder sogar noch öfter.

Ewige Landesliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Naturns 15 450 745

2. St. Pauls 14 420 742

3. Natz 18 540 736

4. Plose 17 510 718

5. Virtus DB Bozen 15 450 688

6. Lana 16 480 646

7. Neugries 14 420 637

8. Vahrn 15 450 622

9. Neumarkt 17 510 580

10. St. Martin i. P. 12 360 561

11. SSV Bruneck 13 390 545

12. Eppan 11 330 484

13. Stegen 10 300 438

14. Tramin 9 270 426

15. Schluderns 11 330 385

16. Latzfons Verdings 11 330 369

17. Mals 9 270 358

18. Obermais 7 210 348

19. Bozner FC 8 240 337

20. Weinstraße Süd 7 210 330

21. SC Passeier 9 270 309

22. Auswahl Sterzing 8 240 308

23. Kastellbell Tschars 9 270 305

24. Latsch 9 270 298

25. SSV Brixen 5 150 274

26. Vintl 8 240 249

27. Taufers 6 180 246

28. Ahrntal 5 150 236

29. Schabs 6 180 235

30. Nals 7 210 220


Landesliga

SPORT A 2017

25

Bruneck: Der Blick

geht nach oben

Eine solide Saison hat der SSV

Bruneck nach seiner Rückkehr in die

Landesliga gespielt. Die Pusterer

landeten im gesicherten Tabellenmittelfeld.

Mit einem neuen Trainer und

punktuellen Verstärkungen ist heuer

der nächste Schritt fällig: Die obere

Tabellenhälfte ruft.

Mit Roberto Fuschini holte man

einen Top-Trainer mit viel Erfahrung,

der mit dem jungen Spielermaterial

bestens umzugehen weiß. Im Tor

wurde mit Patrick Pietersteiner ein

Hochkaräter an Land gezogen, der

auf jahrelange Oberliga- und Serie-D-

Erfahrung zurückblickt.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Patrick Pietersteiner, Thomas

Mairegger, Zdrava Erison (alle

St. Georgen), Ivo Nöckler (Union

Innsbruck), Marius Engl (Stegen),

Fabian Trenkwalder (Natz), Gianluca

D’Andria (Palagiano/Taranto).

Abgänge: Max Klettenhammer (Ziel

unbekannt), Julian Faccini (Pause),

Alexander Mutschlechner (Reischach),

Markus Agstner (Gais), Marco Huber

(Welschellen).

Stärken & Schwächen

Stärken: Patrick Pietersteiner ist zusammen

mit Eppan-Schlussmann Denis

Iardino der beste Tormann der Liga;

Trainer Roberto Fuschini strotzt nach

seinem Sabbat-Jahr vor Tatendrang.

Schwächen: Mit Philipp Rainer (im

Vorjahr 13 Treffer) gibt es nur einen

Angreifer, der kontinuierlich trifft;

36 Treffer waren der fünftschwächste

Wert der gesamten Liga.

Prognosen

Bruneck wird auch in seinem zweiten

Landesliga-Jahr jenseits von Gut und

Böse landen. Für den Abstiegskampf ist

der Kader qualitativ zu stark, für den

Kampf um die Podiumsplätze die Offensive

zu wenig durchschlagskräftig.

Zeigt die Richtung an:

Kapitän Alex Niederkofler.

Bruneck

Pos. Name Geboren

Patrick Pietersteiner 1989

Patrick Rainer 1990

Martin Recla 1984

Aaron Falkensteiner 1999

Thomas Mairegger 1997

Luca Milani 1990

Alex Niederkofler 1986

Ivo Nöckler 1992

Stefan Pezzei 1997

Philipp Pfeifhofer 1989

Marius Engl 1999

Zdrava Erison 1997

Tobias Hitthaler 1995

Hannes Keusch 1998

David Lanthaler 1999

Stefan Oberheinricher 1984

Michael Pallhuber 1997

Hannes Steger 1986

Fabian Trenkwalder 1994

Philipp Bachlechner 1995

Gianluca D‘Andria 1987

Matthias Elzenbaumer 1988

Philipp Rainer 1991

Roberto Fuschini (neu)

Martin Oberleiter (Co-Trainer)

Ulrich Marcher (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SSV Bruneck

Heimspielplatz: Reischach Reiperting A

Josef-Ferrari-Str. 26 | 39031 Bruneck

Tel. 0474 531 380

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26 SPORT A 2017 Landesliga

Eppan: Mission Wiederaufstieg

Ein Abstieg läutet meistens auch

einen Umbruch ein – nicht aber bei

Eppan. Die großen Namen sind auch

nach Ende der neunjährigen Oberliga-Ära

allesamt an Bord geblieben,

der Favorit für den Landesliga-Titel ist

also schnell gefunden.

Bitter, schmerzvoll, traurig – so in

etwa dürfte die Eppaner Gefühlslage

am 7. Mai gewesen sein, als der Abstieg

aus der Oberliga trotz eines bärenstarken

Endspurts (4 Siege und 3 Remis in

den letzten 7 Spielen) am letzten Spieltag

besiegelt wurde. Nach 9 Jahren in

der höchsten regionalen Spielklasse

schlug sich für die Über etscher im Sommer

ein neues Kapitel auf.

Ein Kapitel, in das Eppan zahlreiche

Leistungsträger folgen. Herausragende

Figuren wie Denis Iardino, Christian

Avancini, Cristian Parise, die

Lekiqi-Brüder und Michael Osti sind

geblieben – das sind Spieler, die in

der Landesliga eigentlich nichts verloren

haben. Ergänzt mit zahlreichen

Nachwuchskräften startet Eppan also

die Mission Wiederaufstieg.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Philipp Weger,

Francesco Arato, Marc

Carli, Simone Fratucello,

Federico Giuliani,

Thomas Mairamhof,

Lorenz Peer, Benjamin

Pörnbacher, Ismail

Berrechid, Mattia De

Bacco, Simon Klotz,

Anxhelo Luci, Patrick

Seelaus, Brayan Solak,

Maximilian Graf,

Luca Poda (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Willy

Amofah (Terlan),

Gianluca

Timpone,

Mattia Valentini

(beide Haslach),

Thomas

Dusini

Mittelfeldspieler

mit Torjägerqualitäten:

Arber Lekiqi.

(Frangart), Joey Filippin (Lana),

Simone Tibolla (Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Fast der gesamte Kader hat

dem Verein die Treue gehalten – das

spricht für großen Zusammenhalt;

Denis Iardino ist der beste Torhüter,

Michael Osti der beste Stürmer der

Liga; Max Nanni ist ein Trainerfuchs;

kein „Wir-müssen-sofort-in-die-Oberliga-zurück“-Druck

vom Verein.

Schwächen: Große Anzahl an Jugendspielern,

doch nur die wenigsten

bringen Landesliga-Niveau mit; die

Heimstätte am Rungghof war zuletzt

keine Festung (nur 2 Siege und 12

Punkte – schlechtester Wert aller Oberligisten);

fällt Osti aus, weht im Angriff

nur ein laues Lüftchen.

Prognosen

Der Verein gibt eine Top-5-Platzierung

als Ziel vor. Fest steht aber: Eppan ist

Favorit Nummer 1 auf den Meistertitel

und folglich die Mannschaft, die

es zu schlagen gilt. Bleibt die Achse

Daniel

Clementi

Iardino-Avancini-Parise-Shkelqim

Lekiqi-Osti fit, wird Eppan für keinen

der 15 Landesliga-Konkurrenten zu

schlagen sein.

Eppan

Pos. Name Geboren

Denis Iardino 1984

Alex Walcher 1998

Philipp Weger 2001

Francesco Arato 2001

Christian Avancini 1982

Marc Carli 1999

Andrea Cirillo 1994

Daniel Clementi 1996

Simone Fratucello 2001

Federico Giuliani 2000

Thomas Mairamhof 2000

Cristian Parise 1993

Lorenz Peer 1999

Benjamin Pörnbacher 2000

Max Ruscelli 1999

Jonas Tschigg 2000

Ismail Berrechid 2000

Stefano Breglia 1997

Mattia De Bacco 1999

Simon Klotz 1998

Arber Lekiqi 1995

Anxhelo Luci 1997

Omar Maoual 1995

Diego Montecchio 1999

Marco Nava 1997

Patrick Seelaus 1998

Brayan Solak 2001

Maximilian Graf 2001

Shkelqim Lekiqi 1989

Michael Osti 1991

Luca Poda 1998

Romeo Sadiku 1999

David Santin 1998

Alex Zelger 2000

Max Nanni (bestätigt)

Markus Terzer (Co-Trainer)

Walter Saffiotti (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

FC Eppan

Heimspielplatz: Rungghof

Wartlweg 3 | 39057 Eppan

Tel. 339 503 70 01

michaelwalcher@dnet.com

www.afceppan.com


Landesliga

SPORT A 2017

27

Freienfeld: Das schwierige zweite Jahr

Es war eine kräftezehrende, ja keine

einfache Saison, die für Aufsteiger

Freienfeld am 28. Mai im Zuge des

letzten Spieltags mit dem erfolgreichen

Klassenerhalt geendet hatte.

Rückblickend grenzte es an einer

sportlichen Sensation, dass die

Wipptaler ihr Saisonziel erreichten.

Immerhin wiesen die meisten Spieler

vor Saisonbeginn wenig bis gar keine

Landesligaerfahrung auf. An Routine

und Abstiegskampf-Know-how hat die

Alberti-Truppe nun zwar dazugewonnen

– dafür aber im Sommer einige

bewährte Kräfte verloren. Stammtormann

Patrick Pasquazzo wird künftig

genauso wie Mittelfeld-Denker- und

-Lenker Michael Siller und Sturmtank

Kevin Holzner nicht mehr im Freienfelder

Kader stehen. Ersetzt wurden

diese Stützen vorwiegend durch junge

Talente (wie Philipp Trenkwalder),

Rückkehrer (wie Lorenz Frick oder

Marcel Rainer) und Wundertüten (wie

Angreifer Patrick Graus).

Abwehrspieler

Matthias

Ganterer

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Patrick Graus (Wiesen),

Lorenz Frick, Marcel Rainer (beide CF

Sterzing), Philipp Trenkwalder (SSV

Brixen), Peter Brunner (St. Georgen),

Dominik Kofler (Auswahl Ridnauntal).

Abgänge: Manuel Tschöll (Karriereende),

Matthias Volgger (berufliche

Gründe), Michael Siller (SC Passeier),

Fabian Ganterer (Studiengründe),

Kevin Holzner (Deutschland), Patrick

Pasquazzo (Schlern Freizeit).

Stärken & Schwächen

Stärken: Lauf- und kampfstarke

Mannschaft, die auf dem Feld keinen

Zentimeter freiwillig preisgibt; Patrick

Graus (im Vorjahr mit 20 Treffern bei

Wiesen in der 3. Amateurliga) könnte

zur positiven Überraschung im Sturm

werden; ruhiges Vereinsumfeld.

Schwächen: Die Defensive war im

Vorjahr alles andere als sattelfest (50

Gegentore, viertschlechtester Wert der

Liga); mit dem Abgang von Michael Siller

geht viel Routine verloren; Keeper

Simon Ralser

verpasste in

der letzten

Saison keine

einzige

Minute.

Fabian Rainer kommt von einer langen

Verletzung zurück und muss erst zu

alter Form finden.

Prognosen

Freienfeld gehört zum Kreis der

Abstiegskandidaten – daran führt kein

Weg vorbei. Entscheidend wird die

Defensive sein: Dreht Trainer Alberti

an den richtigen Zahnrädern, findet

Keeper Rainer schnell zu alter Form

und schlagen die Neuzugänge ein –

dann ist auch in diesem Jahr der Klassenerhalt

drin. Aber es wird ein enorm

schwieriges Unterfangen.

Freienfeld

Pos. Name Geboren

Fabian Rainer 1986

Dominik Kofler 2001

Andreas Salcher 1999

Simon Ralser 1992

Matthias Ganterer 1996

Aaron Grasl 1992

Max Kinigadner 1997

Philipp Trenkwalder 1998

Jakob Hochrainer 1999

Jonas Tietz 1989

Manuel Festini 1996

David Wieser 1982

Manuel Montalto 1989

Gernot Pfitscher 1996

Marcel Rainer 1993

Lorenz Frick 1991

Peter Brunner 2001

Stefan Fischnaller 2000

Hannes Ramoser 1999

Michael Überegger 1993

Patrick Graus 1994

Norman Hofer 1997

Martin Kofler 1998

Antonio Alberti (bestätigt)

Patrick Fleckinger (Torwarttrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SV Freienfeld

Heimspielplatz: Freienfeld

(Kunstrasen)

Bliegerweg 10 | 39040 Freienfeld

Tel. 0472 647 450

info@asv-freienfeld.it

www.asv-freienfeld.it


28 SPORT A 2017 Landesliga

Lana: Der Sturm wird zum Orkan

Platz 5 vor zwei Jahren, Platz 3 in

der letzten Saison – und heuer?

Nach dem Gesetz der Serie müsste

Lana am Ende der Meisterschaft

auf dem 1. Rang der Landesliga-

Tabelle stehen.

So lautet auch das Ziel der Burggräfler,

das aber nicht explizit angesprochen

wird. Favoriten, so heißt

es aus dem Lager der Lananer, sind

andere – allen voran Eppan. Dass

die Truppe rund um das bewährte

Trainerduo Kurt Forer und Davide

Penasa aber zum Favoritenkreis

zählt, untermauert schon die Rückholung

von Lukas Hofer, der nach

anderthalb Jahren bei Virtus Bozen

in Oberliga und Serie D wieder

an seiner alten Wirkungsstätte für

Tore sorgen wird. Damit wurde ein

adäquater Ersatz für die abgewanderten

Andreas Nicoletti (18 Tore

im Vorjahr) und Fabian Gruber (10)

gefunden. Und gleichzeitig auch

eine klare Botschaft an die Konkurrenz

geschickt: Mit Lana ist zu

rechnen.

Zugänge & Abgänge:

Zugänge: Lukas Hofer (Virtus Bozen),

Gianluca Corea (Meran), Joey Filippin

(Eppan), Matthias Greif (Neumarkt),

Matthias Santer (Obermais), Juri

Oberkalmsteiner (St. Pauls), Patrick

Forer (Gargazon), David Holzner

(eigene Jugend).

Abgänge: Andreas Nicoletti (Naturns),

Stefan Nicoletti (Gargazon),

Francesco Viola (Obermais), Franz

Mairhofer (Kastelbell Tschars), Fabian

Gruber (Tirol), Jakob Lösch (Junioren

Lana).

Stärken & Schwächen:

Stärken: Tore, Tore, Tore – mit 81

Treffern hatte Lana im Vorjahr den mit

Abstand besten Angriff der Liga; Lukas

Hofer ist für 30 Treffer gut; Die Jugendspieler

besitzen allesamt Landesliga-Niveau;

Luca Sorrentino ist eine

vielseitig einsetzbare Defensivwaffe.

Schwächen: Mit dem Abgang von

Andreas Nicoletti ging der beste Jugendspieler

der Landesliga zu Naturns;

53 Gegentreffer vor zwei Jahren, 39

im Vorjahr – zu viele, um ganz vorne

Heimkehrer:

Lukas Hofer

zu landen; in den Spitzenspielen der

letzten Saison zu blauäugig (nur 2

Siege gegen die Top-6-Teams).

Prognosen

Der Angriff gewinnt Spiele, die

Abwehr die Meisterschaft: Während

Angriff und Mittelfeld bei Lana schon

jetzt oberligatauglich sind, drückt in

der Defensive der Schuh. Dort müssen

Routiniers wie Ratschiller, Holzner

und Neuzugang Greif als Zugpferde

voranschreiten und Goalie Rungg in

Topform agieren – dann ist Lana ein

heißer Titelkandidat.

Lana

Pos. Name Geboren

Ulrich Rungg 1991

Matthias Santer 1997

Daniel Holzner 1992

Matthias Greif 1991

Michael Tutzer 1998

Valentino Saffioti 1998

Andreas Ratschiller 1990

Patrick Forer 1999

Benjamin Zuech 1998

Juri Oberkalmsteiner 1997

Davide Penasa 1980

Kevin Platzgummer 1995

Luca Sorrentino 1993

Christian Überbacher 1998

Andreas Zandarco 1996

David Holzner 2000

Davide Profico 1998

Matthias Gasser 1997

Hansjörg Mair 1985

Joey Filippin 1994

Gianluca Corea 1994

Lukas Hofer 1995

Kurt Forer (bestätigt)

Davide Penasa (Co-Trainer)

Armin Gasser (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Dampfmacher auf der

Seite: Daniel Holzner

SV Lana

Heimspielplatz: Lana

Bozner Straße 82 | 39011 Lana

Tel. 340 531 85 04

fussball@svlana.it

www.svlana.it


Landesliga

SPORT A 2017

29

Latsch: Weg mit Fahrstuhl-Image

Willkommen zurück! Weil Meran

schwächelte und Latsch bis zum

Schluss an seine Chance glaubte,

machten die Vinschger zum zweiten

Mal in Folge die sofortige Rückkehr

in die Landesliga perfekt. Dort wollen

sich die Latscher langfristig etablieren

und den Ruf einer Fahrstuhl-

Mannschaft ablegen.

Damit der Landesliga-Aufenthalt

diesmal länger als 12 Monate dauert,

hat sich der Aufsteiger in der Offensive

enorm verstärkt und mit Nikola

Jurcevic einen echten Scharfschützen

nach Latsch geholt. Der letztjährige

27-Tore-Mann des FC Meran sollte

gemeinsam mit Alex Medda und

Mattia Lo Presti das Prunkstück im

Latscher Kader bilden. Sollte deshalb,

weil sich Medda vor 2 Wochen einen

Kreuzbandriss zuzog und deshalb

den Großteil der Saison verpassen

wird. Dennoch kann Trainer Christian

Pixner auf eine konkurrenzfähige

Truppe bauen: Die Mannschaft

besteht aus vielen

jungen Spielern, die von

erfahrenen Könnern angeführt

werden. Einige

Georg Kaufmann

(oben) und Alexander

Kuen (vorne)

müssen in der

kommenden Saison

ohne ihren verletzten

Sturmkollegen

Alex Medda (rechts)

jubeln.

davon haben bereits mehr als einen

Auf- und Abstieg hinter sich – damit

soll nun Schluss sein.

Zugänge & Abgänge:

Zugänge: Nikola Jurcevic (Meran),

Elias Pirhofer, Dominik Mair, Alex

Kiem, Johannes Höllrigl, Rene Stecher,

Manuel Tanner (alle eigene Jugend).

Abgänge: Patrick Kuppelwieser

(Naturns), Philipp Pegger (Morter),

Hannes Stecher, Alexander Mantinger,

Hannes Angerer (alle private Gründe),

Lukas Schuler (Karriereende).

Stärken & Schwächen:

Stärken: Neuzugang Jurcevic kann

Spiele im Alleingang entscheiden;

große Euphorie im Vereinsumfeld.

Schwächen: in der unerfahrenen Abwehr

(Durchschnittsalter 19,2 Jahre)

fehlt ein Leitwolf.

Prognosen

Die Mannschaft ist stark genug, um

mit dem Abstiegskampf nichts zu tun

zu haben. Das gelingt aber nur, wenn

vom ersten Spieltag an die Scheu

vor der Konkurrenz abgelegt

wird.

Wirbler im Angriff:

Mattia Lo Presti.

Latsch

Pos. Name Geboren

Hannes Lechner 1994

Kevin Vornberger 1989

Max Greis 1996

Alexander Kuen 1997

Marco Paulmichl 1994

Matthias Paulmichl 1998

Elias Pirhofer 2000

René Stecher 2000

Manuel Tanner 1999

Georg Kaufmann 1990

Dominik Mair 1993

Manuel Mair 2000

Andreas Paulmichl 1994

Benjamin Sachsalber 1998

Hannes Schwemm 1990

Johannes Höllrigl 1997

Nikola Jurcevic 1991

Alex Kiem 2000

Mattia Lo Presti 1993

Alex Medda 1993

Christian Pixner (bestätigt)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SV Latsch

Heimspielplatz: Latsch

Marktstraße 48 | 39021 Latsch

Tel. 393 64 80 250

Sportverein.latsch@rolmail.net

www.asvlatsch.com


30 SPORT A 2017 Landesliga

Latzfons Verdings:

Kontinuität als große Stärke

Vom jahrelangen Abstiegskandidaten

zur Spitzenmannschaft!

Langsam, aber stetig ging der Weg

von Latzfons Verdings in den letzten

Jahren nach oben. Nach zwei 7. Plätzen

2014/15 und 2015/16 folgte die

Krönung im Frühling dieses Jahres,

als die Eisacktaler nach einer überragenden

Saison auf Platz 4 landeten.

So hat die Vereinsführung den

Sommer ganz nach dem Motto „Never

change a winning team“ verbracht.

Kein Abgang und „nur“ 3 Neuzugänge

– alle aus der eigenen Jugend

– stehen zu Buche. Genau hier liegt

jedoch die Schwäche von Latzfons

Verdings, denn Jugendspieler sind im

Kader dünn gesät. Ansonsten kann

Trainer Helmuth Rienzner auf eine

kompakte, eingespielte und körperlich

wie gewohnt überragende Mannschaft

zurückgreifen. Eine Mannschaft, die

auch heuer wieder für

Furore sorgen wird.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Lukas

Hasler, Jan Mitterrutzner,

Arian

Gasser (alle

eigene Jugend).

Abgänge: keine

Stefan

Kerschbaumer

Stärken & Schwächen

Stärken: Eingespielte, physisch extrem

starke Dorfmannschaft; Stefan Stuefer

ist ein Topstürmer (15 Tore 2016/17);

hervorragend besetztes Mittelfeld mit

Benjamin Stuefer, Simon Oberrauch I

und Samuel Pfattner; starke Offensive

(11 verschiedene Torschützen und

viertbester Sturm); Heimstärke (zweitbeste

Bilanz 2016/17); großes Selbstvertrauen

nach 3 starken Saisonen.

Schwächen: Wenige und unerfahrene

Jugendspieler (kein Akteur der

Jahrgänge 1999 und 2000 steht im

Kader); gestiegene Erwartungshaltung;

Torjäger Stefan Stuefer ist häufig

angeschlagen.

Prognosen

Latzfons Verdings ist erneut eine

extrem schwer zu knackende Nuss –

eine Verbesserung des letztjährigen 4.

Platzes erscheint wegen der mangelnden

Alternativen in der Jugendregel

aber nur schwer machbar. Bleiben

die Schlüsselspieler von langwierigen

Verletzungen verschont, kann

Latzfons die Titelfavoriten Eppan,

Partschins und Lana mehr als nur

ärgern. Realistisch ist, dass sich

Lukas Brunner & Co. im vorderen

Mittelfeld einreihen.

Latzfons Verdings

Pos. Name Geboren

Andreas Oberhofer 1986

Lukas Steinacher 1974

Lukas Brunner 1993

Matthias Frötscher 1993

Norbert Hasler 1985

Stefan Kerschbaumer 1993

Dominik Mittermair 1989

Alex Kerschbaumer 1997

Dorian Pfattner 1997

Alexander Unterfrauner 1995

Philipp Raifer 1998

Simon Oberrauch I 1995

Samuel Pfattner 1997

Ivan Steiner 1993

Benjamin Stuefer 1990

Dominik Unterweger 1994

Simon Oberrauch II 1997

Fabian Weithaler 1998

Lukas Hasler 2001

Jan Mitterrutzner 2001

Arian Gasser 2001

Adrian Hasler 1996

Hans Peter Obrist 1991

Manuel Senn 1995

Stefan Stuefer 1987

Damian Pfattner 1997

Hermann Rienzner (bestätigt)

Thomas Pfattner (Co-Trainer)

Reinhold Harrasser (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Manuel Senn

SG Latzfons Verdings

Heimspielplatz: Latzfons

(Kunstrasen)

Garn 6 | 39040 Feldthurns

Tel. 348 243 0659

info@asv-latzfons.it

www.asv-latzfons.it


Landesliga

SPORT A 2017

31

Partschins: Alle Jahre wieder

Immer vorn dabei, immer nahe dran

– für den großen Wurf, sprich den

Aufstieg in die Oberliga, hat es bislang

aber noch nicht gereicht. Ändert

sich das für Partschins im vierten

Landesligajahr?

So nahe wie in der letzten Saison

waren die Burggräfler der Oberliga

noch nie: Nach dem 2. Platz in der

Meisterschaft hinter St. Pauls kam es

zum Entscheidungsspiel gegen Benacense,

wobei Partschins, wohl auch in

der Annahme, das Spiel sei sowieso bedeutungslos,

beim 2:6 total unterging.

Mitte August folgte die große Überraschung:

Levico wurde in die Serie D

zurückgeholt, Benacense rückte in die

Oberliga nach – und Partschins blieb

in der Landesliga.

Folglich wagen Armin Rungg & Co.

ohne ihren langjährigen Kapitän

Philipp Ladurner (er hat seine Karriere

beendet) mit einer ansonsten nahezu

unveränderten Mannschaft einen

neuen Anlauf in Richtung Oberliga.

Und gehen schon deshalb als einer der

Mitfavoriten in die Meisterschaft.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Andreas Wielander (Plaus),

Benjamin Windegger (Maia Staff), Tobias

Gufler, Maximilian Frank (beide

eigene Jugend).

Abgänge: Philipp Ladurner, Martin

Schnitzer (beide Karriereende), Jürgen

Rungg (Ziel unbekannt), Nico Perkmann

(Plaus), Elias Spechtenhauser

(Verletzungspause), Patrick Pföstl (Arbeitsgründe),

Tobias Gamper (Studiengründe),

Elias Schuler (Junioren SPG

Untervinschgau).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Defensive rund um Tormann

Andreas Nischler gehört schon

seit Jahren zur Crème dé la Crème

der Landesliga; Tscholl, Schnitzer und

der wiedergenesene Alex Pezzei bilden

einen Top-Angriff; Felix Rungg ist der

beste Spielmacher der Liga, sein Bruder

Armin Rungg der beste Stratege.

Schwächen: Mit Philipp Ladurner ging

nicht nur ein verlässlicher Verteidiger,

sondern auch der Kapitän und Leitwolf

verloren; in den entscheidenden

Meisterschaftsphasen fehlt der Truppe

oft der unbedingte Sieges- und Kampfeswille;

mehrere Schlüsselspieler sind

verletzungsanfällig.

Prognosen

Der Verein gibt einen Top-5-Platz als Ziel

aus. Untertrieben, denn Partschins gehört

zusammen mit Eppan und Lana zum engsten

Favoritenkreis. Entscheidend wird der

Biss sein: Bringt die Truppe des Trainerduos

Tappeiner-Rungg die letzte Entschlossenheit

auf, dann ist der Titel drin.

Partschins

Pos. Name Geboren

Andreas Nischler 1993

Andreas Wielander 1990

Florian Frank 1997

Maximilian Frank 1999

Mathias Kaserer 1993

Stefan Pezzei 1987

Florian Pohl 1989

Patrick Reiner 1995

Benjamin Windegger 1991

Philipp Gerstl 1998

Christoph Fischer 1987

Daniel Hofer 1995

Armin Rungg 1987

Simon Reiner 1997

Tobias Abler 1992

Jonas Gander 1991

Tobias Gufler 1999

Andreas Kuppelwieser 1999

Felix Rungg 1992

Michael Huber 1992

Michael Tscholl 1989

Manuel Werth 1986

Alex Pezzei 1993

Dominik Schnitzer 1991

Alexander Nischler 1995

Manfred Tappeiner (bestätigt)

Armin Rungg (Co-Trainer)

Martin Nischler (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Schaut zuversichtlich in die

neue Saison: Andreas Kuppelwieser.

Stammkraft in der Abwehr: Florian Pohl.

SV Partschins

Heimspielplatz: Partschins

(Kunstrasen)

Zielstraße 5 | 39020 Partschins

Tel. 339 697 55 60

fussball@asvpartschins.it

www.asvpartschins.it


32 SPORT A 2017 Landesliga

SSV Voran Leifers: Mit

Kontinuität nach oben

Meran: Ein Du

ist eine Illusion

Achter 2015/16, Sechster 2016/17.

Angetrieben vom Sturmduo Dorigoni-Mariz

(zusammen 32 Tore) will

der SSV Voran Leifers in der kommenden

Saison noch höher hinaus.

Dabei setzen die Leiferer auf Kontinuität,

bis auf Luca Viola gab es

keinen nennenswerten Abgang. Alle

anderen Leistungsträger konnten

gehalten werden, mit den Gennaccaro-Brüdern

Denis und Daniel

sowie Rudy Marcadella kam weitere

Qualität dazu.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Denis Gennaccaro, Daniel

Gennaccaro (beide Salurn), Fabian

Fuchsberger, Allassene Bamba (beide

Leifers Branzoll), Shon Scuttari (Virtus

Bozen), Rudy Marcadella (Auer),

Kapitän

Mirko Ferraris

SSV Voran Leifers

Heimspielplatz:

Leifers Galizien (Kunstrasen)

Weißensteiner Str. 8 | 39055 Leifers

Tel. 340 6468806

info@ssvvoranleifers.it

www.ssvvoranleifers.it

Walter Micheletti (Rückkehr nach

Studium).

Abgänge: Luca Viola (Meran), Alessandro

Jacobitti (Neumarkt), Christian

Ponzio (Leifers Branzoll).

Stärken & Schwächen

Stärken: Dorigoni und Mariz sind

Spieler, die jederzeit den Unterschied

machen können; technisch hochbegabte

Truppe.

Schwächen: Löchrige Abwehr (im Vorjahr

49 Gegentore); hochemotionales

Team, das relativ schnell die Souveränität

verliert.

Prognosen

Voran Leifers hat das Potenzial, unter

den Top 5 zu landen. Bei einem optimalen

Saisonverlauf kann das Team sogar

um die Meisterschaft mitreden.

Voran Leifers

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Markus Bernardi 1991

Shon Scuttari 1996

Marco Borin 1990

Luca Cappelletto 1996

Fabian Fuchsberger 1998

Alberto Magnanelli 1996

Walter Micheletti 1991

Simone Nale 1993

Armand Veshi 1998

Allasene Bamba 1998

Patrick Bernardi 1996

Nuoreddine Chahir 1998

Mirko Ferraris 1992

Denis Gennaccaro 1990

Rudy Marcadella 1992

Manuel Mariz 1990

Nicolo Oss Emer 1999

Jakob Seebacher 1999

Davud Shakkiri 1999

Markus Dorigoni 1991

Daniel Gennaccaro 1999

Giacomo Oss Emer 1995

Franceso Cosa (bestätigt)

Daniele Bonifacio (Tormanntrainer)

„Meran will wieder in die Oberliga“,

gab Trainer Max Bertinato Anfang

des Jahres in einem Interview die

Marschrichtung vor. Ein Credo, an

dem der Übungsleiter trotz eines

großen Umbruchs im Sommer weiterhin

festhält.

Im Juni war Teil 1 der Vorgabe

erreicht, zugleich wurde aber auch

ein Umbruch eingeleitet. Neben

der Tormaschinerie Jurcevic-Mair

(zusammen 37 Treffer) suchten auch

Stützen wie Colosimo und Franzoso

das Weite. Das Ziel bleibt aber unverändert:

Meran will die Meisterschaft

gewinnen. Ein großes Ziel. Um das

zu erreichen, lässt Coach Bertinato

vier Mal wöchentlich trainieren. Und

wenn nötig, wird im Winter erneut

auf dem Transfermarkt zugeschlagen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Cesare Scaratti (Neumarkt),

Daniele Lazzaro (Bozner FC), Luca

Viola (Voran Leifers), Hans Prifti,

Luca Niederstätter (beide reaktiviert),

Qamil Kushe (Bozner Boden), Sami

Akrimi, Samuel Schiona, Milos Andelkovic

(alle Olimpia Meran), Giacomo

Melluso (Virtus Bozen), Simone

Mantovani Fraschetti (Obermais),

Oltian Sechon (Griechenland).

Abgänge: Peter Mair (Kaltern), Nikola

Jurcevic (Latsch), Pasquale Colosimo

(Riffian Kuens), Matteo Piccoli (Albiano),

Gianluca Corea (Lana), Nicola

Schiavo (Tscherms), Stefan Rainer,

Demis Franzoso, Fabio Catalano, Arlind

Dinolli (alle Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Max Bertinato ist zwar wiederholt

für Ausraster gut, dafür aber

nach wie vor ein exzellenter Trainer;

technisch und taktisch hochtalentierte

Mannschaft.

Schwächen: Nicola Jurcevic und

Peter Mair hinterlassen im Sturm eine


Landesliga

SPORT A 2017

33

rchmarsch

Milland: Etablieren ist

das Zauberwort

Riesenlücke, die Cesare Scaratti nicht

schließen kann; läuft es bei Meran

nicht, brennt die Hütte sehr schnell;

übertriebene Erwartungshaltung.

Nach dem vierten Aufstieg in den letzten

10 Jahren haben die Eisacktaler

ein klares Ziel vor Augen: Sich in der

Landesliga endlich zu etablieren.

Prognose

Meran will die Meisterschaft gewinnen.

Dafür fehlt dem Kader aber überall

die nötige Qualität. Unser Tipp:

Die Passerstädter müssen sich nach

hinten orientieren und gehören zu den

Abstiegskandidaten.

Meran

Pos. Name Geboren

Daniele Lazzaro 1993

Milos Andelkovic 1999

Gentrit Alja 2000

Rida Benkadmir 1999

Gezim Bungu 2000

Amarildo Kamami 1995

Ervin Kola 2001

Luca Niederstätter 1990

Roberto Stajev 1995

Veledin Sulo 1987

Maurizio Zampiello 1993

Janusch Garzisi 1989

Oltian Sechon 1998

Federico Bertoli 1993

Qamil Kushe 1995

Simone Mantovani Fraschetti 1998

Hans Prifti 1988

Elvin Reka 1996

Samuel Schiona 1999

Sami Akrimi 1999

Gianluca Mantovani Fraschetti 1995

Giacomo Melluso 1999

Cesare Scaratti 1986

Luca Viola 1997

Trainer Max Bertinato (bestätigt)

Angelo Cristofaro (Co-Trainer)

Antonio Tenderini (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

FC Meran

Heimspielplatz: Combi-Stadion

Reichstraße 58 | 39012 Meran

Tel. 0473 24 50 72

info@fcmerano.it

www.fcmerano.it

Um nicht neuerlich dem Ruf einer

Fahrstuhlmannschaft gerecht zu

werden, ließ die Vereinsführung mit

einigen spektakulären Transfers aufhorchen.

Spieler wie Christian Vecchio

oder Mirco Schrott sind Luxusgüter für

die Landesliga, außerdem macht mit

Manuel Sullmann ein aufstrebender

Coach den Spielertrainer.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Philipp Knoflach (Plose),

Nino Bisignani (USD Brixen), Christian

Vecchio (SSV Brixen), Manuel Sullmann

(Natz), Mirco Schrott, Philipp

Amort (beide Vahrn), Samuel Mitterrutzner

(Matrei/Österreich), Albert

Lopatkiewicz (Mering/Deutschland).

Abgänge: Manuel Angerer (SSV

Brixen), Simon Larcher (Gitschberg

Jochtal), Philipp Schatzer (Teis

Villnöß), Matthias Schmid (Natz), Philipp

Peintner (Rasen Antholz), Davide

Defrancesco (Schabs), Hannes Villscheider

(Verletzungspause), Gianluigi

Tebano (Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Euphorie und Zusammenhalt

sind bei Milland riesig; der Angriff mit

Vecchio, Amort, Burger und Mair zählt

zu den Besten der Liga.

Schwächen: Goalie Philipp Knoflach

war in den letzten beiden Jahren bei

Plose nicht immer der sicherste Rückhalt;

das Spielertrainer-Konzept ist ein

zweischneidiges Schwert.

Prognosen

Milland bringt das Potenzial für einen

gesicherten Mittelfeldplatz mit. Gelingt

der Start, können die Eisacktaler

sogar die Überraschung der Saison

werden.

Soll im Angriff wirbeln: Matthias Mair.

Milland

Pos. Name Geboren

Philipp Knoflach 1992

René Pradi 1996

Benjamin Barigozzi 1991

Nino Bisignani 1996

Fabian Lahner 1987

Albert Lopatkiewicz 1987

Samuel Mitterrutzner 1997

Daniel Niederjaufner 1988

Florian Passler 1997

Alex Alessandrini 1986

Philipp Amort 1997

Andreas Gschnitzer 1999

Christof Larcher 1996

Alex Leitner 1999

Ivan Oberhofer 2000

Mirco Schrott 1989

Peter Simeoni 1999

Manuel Sullmann 1988

Michael Burger 1988

Roberto De Lorenzo 1987

Simon Kaser 1999

Hannes Leitner 1989

Matthias Mair 1998

Christian Vecchio 1991

Manuel Sullmann (neu)

Roland Totmoser (Co-Trainer)

Tonino Liotti (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SV Milland

Heimspielplatz: Brixen Milland

Plosestraße 58 | 39042 Brixen

Tel. 335 13 82 960

redaktion@asvmilland.it

www.asvmilland.it


34 SPORT A 2017 Landesliga

SC Passeier: Das wird ganz schwer

Trotz eines holprigen Saisonstarts

schaffte die Mannschaft von Trainer

René Rella am Ende nach einer konstanten

und weitgehend unspektakulären

Saison den Klassenerhalt

(Platz 10). Nach hinten brannte

nichts an, nach vorne ging auch

nicht mehr.

Das sind die Fakten der letzten

Saison. Um auch das 5. Landesliga-Jahr

in Folge gut zu überstehen, verstärkte

sich das Team aus St. Leonhard mit

erfahrenen Spielern. Michael Siller

(im Vorjahr Freienfeld, davor jahrelang

beim SSV Brixen) ist ein Spieler

mit reichlich Oberliga-Erfahrung.

Entscheidend wird sein, wie gut die

Mannschaft den Abgang von Maximilian

Lanthaler (zu St. Martin) verkraftet.

Für den letztjährigen 15-Tore-Stürmer

wurde kein Ersatz geholt. Dennoch:

Das Team wirkt ausgeglichen und zeigt

auf keiner Position Schwächen. Das

Unternehmen Klassenerhalt dürfte aber

kein Selbstläufer werden.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Michael Siller (Freienfeld),

Alessandro Pedron (Neumarkt), Patrick

Gögele (eigene Jugend), Hannes

Zöschg (St. Martin).

Abgänge: Maximilian Lanthaler

(St. Martin), Matthias Tschöll, Alexander

Holzknecht (beide Moos), Fabian

Pilser, Samuel Da Ré (beide Ziel

unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Kaum ein Landesligist verkörpert

so sehr die „Mir-sein-Mir“-Mentalität

wie der SC Passeier; guter Mix

aus jungen Talenten und erfahrenen

Spielern; eingespieltes Team.

Schwächen: Der Abgang von Torjäger

Maximilian Lanthaler wiegt schwer;

der permanente Kampf gegen den

Klassenerhalt zehrt an den Nerven.

Prognosen

Der Klassenerhalt ist auch im

5. Landesligajahr in Folge das

große Ziel. Übersteht man die

nächste Saison, dann wäre man

endgültig in der höchsten Südtiroler

Spielklasse etabliert. Vieles

wird davon abhängen, wie man

den Weggang von Max Lanthaler

kompensiert. Bleiben die Schlüsselspieler

von Verletzungen verschont,

wird der SC Passeier der

Liga erhalten bleiben.

SC Passeier

Pos. Name Geboren

Hannes Hofer 2000

Ivan Hofer 1996

Andreas Tschöll 1983

Christoph Auer 1992

Dominik Brunner 1994

Patrick Gögele 2000

Andreas Haller 1995

Stefan Pirpamer 1986

Christoph Ploner 1989

Michael Raffl 1993

Jonas Tschöll 2000

Patrick Bacher 1986

Arno Ebnicher 1990

Kevin Larch 1998

Philipp Kofler 2000

Luca Mercuri 1993

Michael Siller 1985

Hannes Tschöll 1993

Hannes Zöschg 1998

Tobias Brunner 1990

Julian Kofler 1997

Alessandro Pedron 1989

Josef Zipperle 1999

René Rella (bestätigt)

Andreas Tschöll (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Haben den Blick auf den Klassenerhalt gerichtet:

Stefan Pirpamer, Christoph Auer, Andreas Tschöll

und Patrick Bacher (von links).

SC Passeier

Heimspielplatz:

St. Leonhard in Passeier

Gänsboden 1

39015 St. Leonhard in Passeier

Tel. 335 5844561

info@ascpasseier.it

www.ascpasseier.it


Landesliga

SPORT A 2017

35

Plose: Einfacher wird es nicht

Mit vielen Ambitionen gestartet,

verlief die Saison 2016/17 für Plose

mittelmäßig. Vor allem in der Rückrunde

hatten die Eisacktaler Schwierigkeiten.

Nur 15 Punkte sammelten

Kapitän Günther Fischer & Co. in

der zweiten Saisonhälfte. Am Ende

war es Rang 8. Vor der neuen Saison

weiß man in St. Andrä eines: Einfacher

wird es nicht.

Trainer Matthias Regele, der im

Vorjahr zu Plose zurückgekehrt war,

kämpft vor allem mit 3 Problemen:

Die schwache Defensive, der dünn

besetzte Kader und der Abgang

der beiden Torhüter. Stammkeeper

Philipp Knoflach verabschiedete sich

Richtung Milland, Reservetormann

Oliver Kerschbaumer steht künftig in

Feldthurns zwischen den Pfosten. Sie

werden durch einen alten Bekannten

ersetzt: Armin Markart, langjähriger

Plose-Schlussmann, hat

Max Oberhauser

sich zu einem Comeback entschlossen.

Ob der Routinier nach einem

Kreuzbandriss und anschließender

Pause zu alter Form zurückfindet,

muss sich zeigen. Zudem bangt man

um Torjäger Hansjörg Stockner.

Schon seit einiger Zeit kämpft der

22-fache Torschütze aus dem Vorjahr

mit Knöchelproblemen. Sein

Ausfall wäre fatal.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Andreas Frener (Natz),

Armin Markart (reaktiviert), Gabriel

Ellemund, Matthias Federspieler,

Oswald Fellin (alle eigene Jugend).

Abgänge: Philipp Knoflach (Milland),

Oliver Kerschbaumer (Feldthurns),

Alexander Prosch (Lüsen),

Roman Prosch (Klausen), Denis

Kinzner, Johannes Messner (beide

Auslandsjahr), Michael Prader

(Karriereende), Lukas Franzelin

(Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Hansjörg Stockner ist ein

Torgarant und trifft seit Jahren wie

am Fließband; die Klasse und die

Standards von Mittelfeldmotor

Fischer sind eine Waffe; eingespielte

Mannschaft mit großer

Kampfkraft.

Schwächen: Die ohnehin

schwache Defensive (61

Gegentore in der letzten

Saison) muss ohne beiden Torhüter

der Vorsaison auskommen;

dünner Kader und nur

wenige Jugendspieler; Torjäger

Hansjörg Stockner kämpft mit Problemen

am Sprunggelenk: Fällt er aus,

hat Plose ein Riesenproblem.

Prognosen:

Plose wird von Anfang an um

jeden Punkt kämpfen müssen. Der

Klassenerhalt ist locker drin – dafür

müssen die beiden Ausnahmekönner

Günther Fischer und Hansjörg

Stockner gesund bleiben. Ansonsten

wird es ungemütlich.

Plose

Pos. Name Geboren

Armin Markart 1983

Andreas Frener 1986

Oskar Fellin 2001

Thomas Knoflach 1989

Hannes Goller 1995

Stefan Rabensteiner 1995

Lukas Gasser 1996

Tobias Oberhofer 1996

Hannes Oberhauser 1997

Giuseppe Miuli 1896

Raphael Messner 1995

Günther Fischer 1988

Florian Messner 1996

Mirko Leitner 1995

Marco Miuli 1996

Marian Schatzer 1999

Samuel Kerschbaumer 1989

Matthias Federspieler 2000

Gabriel Ellemund 2000

Hansjörg Stockner 1987

Max Oberhauser 1993

Matthias Stockner 1988

Matthias Regele (bestätigt)

Günther Kirchler (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Raphael

Messner

SC Plose

Heimspielplatz: St. Andrä

(Kunstrasen)

Leonharderstraße 20

39042 Brixen/St. Andrä

Tel. 347 012 2609

info@ascplose.info

www.ascplose.info


36 SPORT A 2017 Landesliga

Salurn: In ruhigen Gewässern

Nach dem Abstieg aus dem Fußball-

Oberhaus vor 2 Jahren nimmt

Salurn zum 3. Mal in Folge an der

Landesliga-Meisterschaft teil. Mittlerweile

fühlt sich der Oberliga-Dino

auch eine Spielklasse tiefer wohl:

Vom Aufstieg will im Unterland

vorerst niemand etwas wissen.

„Wir versuchen, so viele Nachwuchsspieler

wie möglich in unserer

Mannschaft zu etablieren“, gibt der

Verein als Ziel für die neue Saison

vor. Angriff auf die Spitzenplätze

haben die Salurner keinen geplant –

dafür ist der Kader auch zu schwach

besetzt.

Mit Torhüter Donato, Mittelfeldmotor

Laghi und den beiden Gennaccaro-Brüdern

Denis und

Daniel kehrten einige

Stützen Salurn den

Rücken. Die Unterlandler

holten

zwar Ersatz, aber bis

auf Rückkehrer

Roberto Zadra

und Stürmer

Alessio

Mariotti

(er kommt

vom Trentiner

Landesliga-

Meister Anaune

Valle di Non)

müssen die Neuzugänge

ihre

Abwehrspieler

Nicola Cova

Ligatauglichkeit erst noch beweisen.

Trotzdem: Ein einstelliger Tabellenplatz

ist für Salurn drin.

Zugänge & Abgänge:

Zugänge: Simone Delladio, Gabriele

Laforgia (beide Fiemme Cavalese),

Alessio Mariotti (Anaune

Valle di Non), Simon

Cristofoletti (Neumarkt),

Roberto Zadra

(Laag), Pietro Balistrieri

(1. Amateurliga Sizilien).

Abgänge: Andrea Donato, Mattia

Laghi (beide Weinstraße Süd), Denis

Gennaccaro, Daniel Gennaccaro

(beide Voran Leifers), Tobias Dipoli

Wieser, Daniel Ventura (beide Studiengründe),

Denis Ceolan (La Rovere),

Massimo Spampinato (Karriereende).

Stärken & Schwächen:

Stärken: Die Abwehr (im Vorjahr hinter

Meister St. Pauls und Partschins

die wenigsten Gegentreffer) ist top;

Roberto Zadra ist nicht nur auf dem

Platz, sondern auch für die Kabine

ein Gewinn; die Mannschaft kann unbeschwert

in die Saison gehen.

Schwächen: Im Mittelfeld ging mit

den Abgängen von Mattia Laghi und

den Gennaccaro-Brüdern Qualität

und Torgefahr verloren; der Kader ist

in der Breite schwach aufgestellt.

Prognosen

Salurn wird eine unauffällige Meisterschaft

spielen. Für den Kampf um

die Spitzenplätze ist die Mannschaft

zu dünn aufgestellt, um den Abstieg

muss man sich dank der Qualität

einiger Einzelspieler keine Sorgen

machen.

SV Salurn

Heimspielplatz: Salurn

Aldo-Moro-Straße 4

39040 Salurn

Tel. 0471 884 616

salornocalcio@gmail.com

www.facebook.com/salornocalcio

Bilal Kanoune, Wirbelwind im Angriff

Salurn

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff Mittelfeld

Abwehr Tor

Simone Delladio 1988

Leo Facchini 1998

Nicola Cova 1994

Florian Joppi 1994

Ivan Jurai Juresic 1999

Gabriele Mochen 1992

Thomas Scartezzini 1987

Tobias Tabarelli 1999

Roberto Zadra 1978

Pietro Balistrieri 1988

Simon Cristofoletti 1997

Gabriele La Forgia 1991

Daniele Pedot 1996

Loris Sartori 1998

Giulio Girardi 1999

Bilal Kanoune 1998

Alessio Mariotti 1986

Jacopo Pedrinolla 1999

Armand Xeka 1994

Flavio Brugnara (bestätigt)

Massimo Coslop (Co-Trainer)

Patrik Zilio (Tormanntrainer)


Landesliga

SPORT A 2017

37

Schlern: Die Abgänge wiegen (zu) schwer

Einmal mehr hat Schlern im letzten

Jahr bewiesen, dass die Rechnung

immer erst zum Schluss gemacht

wird. Nach einem schwachen Start

mit nur 2 Punkten aus den ersten 10

Spielen frühzeitig als Absteiger gehandelt,

spielte die Memmo-Truppe

eine überragende Rückrunde (24

Punkte) und rettete sich am letzten

Spieltag doch noch.

Großen Anteil am Klassenerhalt

hatte Stürmer Markus Lantschner,

der mit 18 Treffern

gut die Hälfte aller

Schlerner Tore erzielte.

Es sollten

seine letzten für

die SG gewe-

Felix Plunger

sen sein: Genauso wie die Mittelfeld-

Stützen Manuel Rungaldier und

Ivan Germano hat sich der Angreifer

nämlich entschieden, kürzer zu treten.

3 Abgänge, die klaffende Lücken bei

Schlern hinterlassen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Alex Tadè (St. Pauls), Stefan

Plankl (reaktiviert), Marvin Rier, Arno

Trocker, Felix Fill (alle eigene Jugend).

Abgänge: Markus Lantschner, Manuel

Rungaldier (beide Arbeitsgründe),

Ivan Germano (Ziel unbekannt),

Franz Fill (Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die junge Mannschaft ließ

sich im Vorjahr in quasi aussichtslosen

Situationen nicht aus der Ruhe

bringen; Trainer Fabio Memmo ist

ein Taktikfuchs: Trotz des jungen

Alters (nur Mehovic ist älter als 21

Jahre) scheint die Abwehr sattelfest.

Schwächen: Lantschner und Germano

sind weg, Plankl kommt nur dosiert

zum Einsatz – im Sturm drückt

der Schuh am meisten. Frage: Wer

schießt in Zukunft die Tore?

SG Schlern

Heimspielplatz: Seis Laranz

Peter Bühl Straße 14 |

39050 Völs am Schlern

Tel. 335 240 529

info@sgschlern.it

www.sgschlern.it

Prognosen

Schlern zählt zu den Abstiegskandidaten.

Um nicht nochmals so zittern zu müssen

wie im Vorjahr, muss der Start besser

gelingen. Das Team muss in diesem Jahr

noch mehr über sich hinauswachsen und

Comebacker Plankl bei seinen Einsätzen

regelmäßig treffen – nur dann klappt

es mit der vierten Rettung im vierten

Landesligajahr in Folge.

Schlern

Pos. Name Geboren

Daniel Iardino 1989

Felix Fill 2000

Marco Dalla Rosa 1997

Martin Gabloner 1998

Tobias Jaider 1997

Moritz Karbon 1996

Simon Kritzinger 1997

Adnan Mehovic 1990

Moritz Malfertheiner 1996

Daniel Niedermair 1996

Alex Sattler 1999

Fabian Gasslitter 1996

Alex Malfertheiner 1995

Moritz Pechlaner 1999

Felix Plunger 1996

Marvin Rier 2001

Alex Tadè 1989

Arno Trocker 2001

Luca Corradin 1989

Stefan Plankl 1989

Alex Ploner 1998

Tobias Prossliner 1997

Maximilian Unterkofler 1991

Fabio Memmo (bestätigt)

Klaus Tribus (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Shots

TÄGLICH

Montag bis Freitag auf

und

Schauen Sie rein!

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38 SPORT A 2017 Landesliga

Stegen: Keine Eintagsfliege

Platz 5 am Ende, zwischenzeitlich

sogar an den Top-3 gebaggert – und

das alles mit einer der jüngsten

Mannschaften der gesamten Liga.

Dies alles veredelt mit dem Sieg in

der Fairnesswertung. Ja, Stegen kann

auf eine erfolgreiche Saison 2016/17

zurückblicken.

Und das, obwohl man zu Beginn

der Spielzeit nicht so recht wusste,

wohin die Reise gehen soll. Immerhin

fiel mit Luca Consalvo der Torgarant

schlechthin weg. Doch schon bald

entwickelte das Trainergespann Thomas

Piffrader und Manni Villgrater

ein Erfolgsrezept, das Früchte trug –

und ungefähr so lauten könnte: Man

nehme zahlreiche talentierte Akteure,

gebe einige routinierte Kräfte (wie

den „alten“ Markus Mutschlechner,

Philipp Piffrader, Fabian Masoni oder

Diego Carbogno) dazu, versüße das

Gemisch mit zwei Leistungsexplosionen

á la Michael Gruber (10 Tore)

und Simon Harrasser (8) und lasse

die Masse von den beiden Trainern

durchkneten. Das Ergebnis, so zeigt

die Tabelle, konnte sich mehr als nur

sehen lassen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Michael Engl (Terenten),

Michael Putzer (Rasen Antholz),

Philipp Sinner (Gsies), Elias Wierer

(Kiens), Patrick Bacher (Ahrntal),

Julian Stufferin (St. Georgen), Jonas

Knapp, Angelo Murano, Thomas

Kostner (alle eigene Jugend).

Abgänge: Damian Töchterle (St. Georgen),

Ramon Kammerer (Kiens),

David Huber (Welschellen), Nicolas

Urban (Pfalzen), Markus Mutschlechner

(Jahrgang 1984, Gitschberg Jochtal),

Alex Elzenbaumer (Wengen).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Heimspielstätte war

2016/17 mit nur einer Niederlage eine

Festung; bombensichere Defensive

mit Ausnahmetormann Fabian Masoni

(nur 36 Gegentreffer – viertbester

Ligawert); riesiger Zusammenhalt –

Jeder rennt für Jeden; das Trainerduo

Piffrader-Villgrater ist top.

Schwächen: Galionsfigur Markus

Mutschlechner war fußballerisch, aber

auch kabinenmäßig eine große Stütze

der Stegener – sein Abgang schmerzt;

wie geht die junge Truppe (Durchschnittsalter

21 Jahre) mit Negativphasen

um? Im Angriff fehlt ein Knipser.

Prognosen

Der 5. Platz vom Vorjahr war keine

Eintagsfliege. Stegen hat das Zeug,

sich sein Nest dauerhaft im oberen

Tabellendrittel einzurichten und die

Favoriten zu ärgern. Bei optimalem

Saisonverlauf ist sogar der Kampf um

den Meistertitel drin. Dazu muss aber

ein Spieler zum Knipser werden.

Stegen

Pos. Name Geboren

Fabian Masoni 1992

Julian Stufferin 1999

Markus Mutschlechner 1993

Lukas Gatterer 1996

Philipp Baldo 1996

Tobias Piffrader 1994

Alex Falkensteiner 1997

Philipp Sinner 1998

Philipp Harrasser 1993

Philipp Piffrader 1992

Simon Weissteiner 1993

Diego Carbogno 1993

Florian Engl 1997

Jonas Knapp 1999

Elias Wierer 1999

Thomas Kostner 1999

Samuel Frontull 1995

Stefan Hilber 1995

Michael Gruber 1995

Simon Harrasser 1996

Patrick Bacher 1998

Michael Putzer 1997

Michael Engl 1993

Angelo Murano 1999

Thomas Piffrader (bestätigt)

Manfred Villgrater (Co-Trainer)

Dieter Schatzer (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Simon Harrasser

Der „ältere“ Markus

Mutschlechner ging, der

„junge“ Markus Mutschlechner

(im Bild) ist geblieben.

SV Stegen

Heimspielplatz: Stegen

Hl. Kreuzstraße 13

39031 Bruneck

Tel. 348 882 64 60

sportverein.stegen@gmail.com


Landesliga

SPORT A 2017

39

Weinstraße Süd: Zurück in die Zukunft

Es war ein Schock: Der Oberliga-

Abstieg in letzter Minute war extrem

bitter für Liganeuling Weinstraße

Süd. Taktisch top eingestellt, dazu

ein großes Kämpferherz – die Fußballer

der Unterlandler Spielgemeinschaft

wollen auch eine Liga tiefer

mit diesem Muster durchstarten. Für

die neue Saison ist man gewappnet.

An der Seitenlinie kommt es zu

einer großen Veränderung: Nach 6

erfolgreichen Jahren ist Trainer Fabio

Ianeselli beim Bozner FC gelandet,

für ihn übernimmt Marco Marzari.

Auf dem Transfermarkt agierte

man überlegt und holte Spieler mit

Qualität und Erfahrung, aber auch

„Junge Wilde“. Mattia Laghi ist ein

Spielmacher der Sonderklasse, der

den Abgang von Fabio Zadra vergessen

machen soll. Außerdem hielt

man Torjäger Claudio Barbetti in den

Reihen von Weinstraße Süd. Auch

deswegen ist eine Top-5-Platzierung

mehr als nur realistisch.

Torjäger

Claudio Barbetti

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Claudio Dellasega (Kaltern),

Andrea Donato, Mattia

Laghi (beide Salurn), Allen Zwerger

(Frangart), Kilian Carlini, Raphael

Peer, Aaron Patscheider (alle eigene

Jugend), Joachim Daum (Reserve).

Abgänge: Federico Marchi (Vipo

Trient), Michele Poli (Mori), Fabio

Zadra (St. Pauls), Lorenz Pedrotti

(Karriereende), Lukas Vedovelli

(Neumarkt), Clemens Sanoll (Kaltern),

Alexander Fabris (Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Heimstärke; Stürmer

Barbetti kann Spiele im Alleingang

entscheiden; der Kader hat sich zur

Vorsaison kaum verändert; der Kern

der Mannschaft besteht aus einheimischen

Spielern, die es alle nochmal

wissen wollen.

Schwächen: Das Abstiegsjahr und

der Wechsel auf der Trainerbank

bringen Risiken mit sich; viele junge

Spieler müssen erst zeigen ob sie

bereit für die „Kampfmannschaft“

sind.

Prognosen

Topfavoriten sind zwar andere, aber

Weinstraße Süd gehört zum Kreis

der Außenseiter. Wenn Barbetti verlässlich

trifft und einige der jungen

Spieler einschlagen, ist sogar eine

Top-3 Platzierung möglich. Zum

direkten Wiederaufstieg inklusive

Meistertitel wird es aber nicht

reichen.

Weinstraße Süd

Pos. Name Geboren

Andrea Donato 1990

Werner Fischer 1996

Patrick Mark 1997

Christian Palma 1989

Michael Palma 1988

Dennis Oberrauch 1999

Günther Peer 1993

Simon Sanoll 1995

Ouassim Hannachi 1997

Stefan Christoforetti 1990

Mattia Laghi 1990

Matthias Leoni 1995

Aaron Patscheider 1999

Raphael Peer 1998

Manuel Pichler 1997

Mauro Vasile 1997

Allen Zwerger 1995

Claudio Barbetti 1994

Joachim Daum 1988

Kilian Carlini 1998

Claudio Dellasega 1987

Tobias Ölgartner 1998

Marco Marzari (neu)

Gianluca Pellizzari (Co-Trainer)

Luca Rossato (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Abwehrchef

Michael Palma

SSV Weinstraße Süd

Heimspielplatz Hinrunde: Margreid,

Rückrunde: Kurtatsch

Breitbach 24a

39040 Kurtatsch

Tel. 338 3849848

info@weinstrassesued.com

www.weinstrassesued.com


40 SPORT A 2017 1. Amateurliga

Ausgeglichenheit ist

vorprogrammiert

Ein Synonym für den Titelkampf der

letztjährigen 1.-Amateurliga-Meisterschaften

gefällig? Nun ja, Ausgeglichenheit

würde es nicht schlecht

treffen. Heuer wird’s nicht anders sein.

Gruppe A

Kaltern oder Terlan, das ist hier die

Frage. Diese beiden Klubs werden den

Meistertitel unter sich ausmachen.

Terlan verpasste seiner ohnehin schon

starken Mannschaft (im Vorjahr erst in

den Entscheidungsspielen am Aufstieg

gescheitert) mit Willy Amofah und

Thomas Albenberger einen weiteren

Qualitätsschub, während Kaltern

schon allein wegen der Verpflichtungen

wie Peter Mair, Walter Corradini

oder Fation Imeri zum Favoriten

mutiert. Aber auch Gargazon (u.a. mit

Neuzugang Stefan Nicoletti) kann ein

Wörtchen mitreden.

Nals (mit den Neuzugängen Ivan

Taibon und Alex Sincich) könnte in die

Rolle des Favoriten-Ärgerers schlüpfen,

während Schenna, Riffian Kuens,

Sarntal (u.a. mit Top-Stürmer Robert

Scandella) genauso wie Landesliga-Absteiger

Moos im Mittelfeld der Tabelle

ihre Kreise ziehen werden. Potenzial

für den Part der Wundertüte bringt

der von Ferdinando Antino trainierte

Aufsteiger Ulten mit.

Die restlichen Mannschaften müssen

sich nach hinten orientieren, allen voran

Landesliga-Absteiger Neumarkt, der

nach dem Total-Umbruch im Sommer

quasi nur mehr aus jungen Akteuren

besteht. Zu den üblichen Verdächtigen

Auer (ohne die „Bomber“ Scandella

und Marcadella) und Bozner Boden

gesellt sich auch Aufsteiger Frangart.

Gruppe B

Deutet in Gruppe A viel auf einen

Zweikampf hin, so dürfte sich in der

Gruppe B ein Dreikampf um den Titel

entwickeln. Vor allem Albeins (mit

den Oberliga-erprobten Ex-Brixnern

Danny Fäckl, Johannes Seeber und

Dennis Fanani sowie Spielertrainer

Alex Feltrin) will es wissen. Taufers

(im Vorjahr knapp am Aufstieg

vorbeigeschrammt) und Klausen mit

Neuzugang Roman Prosch sowie

seinem Bomben-Sturm (62 Treffer –

Ligabestwert in der letzten Saison)

werden die ärgsten Konkurrenten im

Kampf um den Meistertitel sein. Gespannt

sein darf man auf Landesliga-

Absteiger Natz: Die Truppe rund um

Star-Neuzugang Denis Kerrniqi und

Top-Tormann Julian Torggler startet

zwar nicht mit Titelambitionen, geht

als Geheimfavorit aber allemal durch.

Vorjahres-Überraschung Haslach muss

nach dem Abgang von Top-Torjäger

Alan Blasinger (im letzten Jahr 20

Tore, jetzt beim Bozner FC) wohl kleinere

Brötchen backen. Bei den Bummeleien

im Mittelfeld werden auch

Teams wie die SPG Gsies (mit Neuzugang

Fabian Lahner von Ahrntal) oder

Schabs (mit dem bestätigten Torjäger

Franz Kabilo) anzutreffen sein.

Zu den Abstiegskandidaten zählt in

diesem Jahr Steinhaus, das nach der

knappen Rettung im Vorjahr ohne

1. Amateurliga 2017/18

Gruppe A

Gruppe B

-Infografik: Ch. Staffler

Manuel Hofer

(Natz)

Gitschberg Jochtal

(Vals und Rodeneck) Pfalzen

Moos

Riffian Kuens Vahrn

Schabs Natz

Feldthurns

Schenna

Albeins

Schlanders

Klausen

Gargazon

Ulten

(St. Walburg)

Nals

Terlan

Bozner Boden

(Talfer B)

Kaltern

Sarntal

(Sarnthein)

Haslach (Pfarrhof)

Frangart

(Rungghof)

Auer

Neumarkt

Ist neuer Trainer bei Gitschberg Jochtal

(ehemals Mühlbach Rodeneck Vals) in

der 1. Amateurliga, Gruppe B:

Peter Unteregelsbacher.

Top-Torjäger Viktor Zimmerhofer auskommen

muss. Aber auch Hochpustertal,

die beiden Aufsteiger Feldthurns

und Kiens (u.a. mit dem Ex-Ahrntal-

Verteidiger Martin Falkensteiner) müssen

ihren Blick nach hinten richten.

Der Rest wird im Mittelfeld anzutreffen

sein.

Steinhaus (St. Jakob)

Kiens

Taufers

(Sand in Taufers)

Gsies

(Pichl Gsies)

Hochpustertal

(H.: Innichen, R.: Toblach)

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde


2. Amateurliga

Jeder kann jeden schlagen

SPORT A 2017

41

Wenn am 3. September die Punktejagd

in der 2. Amateurliga beginnt,

ist in allen 3 Gruppen für Riesenspannung

gesorgt. Im Titelrennen sind die

jeweiligen Favoriten klar definiert,

dafür wird der Abstiegskampf zweifellos

zum Riesenaufreger.

Gruppe A

Im „Vinschger Kreis“ wird der neue

Meister nicht aus dem Vinschgau

kommen. Als Favorit auf den Titel

geht der FC Tirol aus Dorf Tirol in die

Meisterschaft. Der Hauptgrund ist die

Verpflichtung von Martin Saltuari (er

kommt von St. Martin). Der ehemalige

Profi hat trotz seiner 34 Jahre noch

immer die Klasse, Spiele im Alleingang

zu entscheiden. Und sollte der neue

sportliche Leiter Fabian Gruber (in den

letzten 2,5 Jahren in Lana 37 Tore)

nochmal auf ’s Feld zurückkehren,

dann ist der Titel fast schon Pflicht.

Schluderns, zuletzt nur knapp am Aufstieg

vorbeigerutscht, hat sich ebenfalls

verstärkt: Von Laatsch Taufers

kommt Tormann Dominik Eberhöfer,

von Kastelbell Tschars Mark Folie

zurück zu seinem Heimklub. Dazu

noch die bekannte Schludernser

Siegermentalität, und fertig ist ein

weiterer Titelkandidat. Prad, ohne den

letztjährigen 23-Tore-Stürmer Martin

Gander, Algund (in der letzten Saison

auf Rang 2 hinter Ulten) und Plaus

sind als Außenseiter einzustufen.

Heiß wird der Abstiegskampf. Dort

dürften neben Aufsteiger Andrian sowie

Olimpia Meran die Obervinschger

Teams Laatsch Taufers, Mals und der

FC Oberland mitmischen. Sie müssen

sich besonders in Acht nehmen, um

nicht 2018/19 ganz unten neu anfangen

zu müssen.

Gruppe B

Diese Gruppe ist – ohne die Leistungsstärke

in den anderen Gruppen zu

schmälern – die schwierigste. Zumindest

auf dem Papier. Mit Leifers

Branzoll gibt es einen eindeutigen

Titelfavoriten. Der Vorjahres-Vierte

hat sich mit Mattia Marchi, Francesco

Donquerque (beide Ritten), Stefano

Damini (früher Neugries) und Christian

Ponzio (Voran Leifers) verstärkt.

Aber auch Ritten Sport will nach dem

knapp verpassten Aufstieg wieder voll

angreifen. Bernd Saltuari (Sarntal) und

vor allem Ex-Profi Hannes Fischnaller

(SSV Brixen) bringen nicht nur einen

spielerischen, sondern vor allem einen

mentalitätsmäßigen Qualitätssprung.

Außenseiterchancen dürfen sich Barbian

Villanders (2. in der letzten Saison),

Ridnauntal (mit den Rückkehren

Stefan Siller/SC Passeier, Andreas Gogl/

Vahrn sowie 8 A-Jugend-Regionalmeister-Spielern)

und Absteiger Aldein Petersberg

ausrechnen. Am Reggelberg zu

gewinnen ist für alle Klubs eine riesige

Herausforderung. Und im Abstiegskampf?

Laag, Montan, Steinegg

und Aufsteiger Neustift dürfen

sich auf einen heißen Tanz

gefasst machen. Aus diesem

Quartett wird ein Duo

wohl am Ende zurück in

die 3. Liga müssen.

Gruppe C

In der Ladiner Gruppe – Mareo St.

Vigil, Rina Welschellen, Alta Badia

Hochabtei und La Val Wengen kommen

2. Amateurliga 2017/18

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

Mals

Oberland

(St. Valentin)

Schluderns

Prad

Laatsch Taufers

(H.: Laatsch, R.: Taufers i. M.)

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

-Infografik: Ch. Staffler

aus dem Gadertal – gibt es ebenfalls

einen Favoriten: Es ist Reischach, das

sich von St. Georgen Benjamin Harrasser

zurückholte und auch mit Alexander

Mutschlechner (Bruneck) plant. Absteiger

Rasen Antholz hat ebenfalls ordentlich

zugelangt auf dem Transfermarkt:

Tobias Pichler und Thomas Steurer

kommen von Olang, Philipp Peintner

von Milland, dazu kehren die Studenten

Gabriel Messner, Tobias und Valentin

Hellweger zurück. Taisten Welsberg, im

Vorjahr auf Rang 3, setzt auf Kontinuität,

während der zweite Absteiger Olang

nach 6 Abgängen im Sommer auf eine

stark verjüngte Truppe baut.

Nach hinten schauen müssen

die Aufsteiger Gais und

Dietenheim Aufhofen.

Das gleiche gilt für

das Quartett aus

dem Gadertal.

Wer hier am

meisten Derbypunkte

sammelt,

wird der Liga

erhalten bleiben.

Ein Hochkaräter

für Ritten:

Hannes Fischnaller.

Auswahl Ridnauntal

(Stange)

Gais

Dietenheim

Vintl

Aufhofen

Rasen

Neustift

Kastelbell Tirol

Reischach

Antholz

Olang

(Vahrn)

Tschars (Dorf Tirol)

Taisten

USD Brixen

Welsberg

Plaus

Algund

(Fischzuchtweg) Rina

Mareo

(Welschellen)

(St. Vigil Sexten

in Enneberg)

Olimpia Meran

(Combistadion)

La Val

Ritten Barbian

(Wengen)

(Klobenstein) Villanders

Gröden Val Badia

(St. Martin in Thurn,

ab Oktober Stern/La Ila)

Andrian

(St. Christina)

Girlan

Steinegg

(Rungghof)

Aldein Petersberg

Leifers Branzoll

(Branzoll) Montan

Laag

Teis Villnöß

(H.: St. Peter, R.: Teis)


42 SPORT A 2017 3. Amateurliga

Sprungbrett 3. Amateurliga

Wie jede Saison gibt es in der untersten

Spielklasse des italienischen

Fußballverbandes die größten

Änderungen. Zwischen Aufsteigern,

Absteigern, abgemeldeten Mannschaften

und Neueinschreibungen

gibt es gleich 14 Veränderungen gegenüber

zum Vorjahr. Die Folge: Alle

3 Gruppen wurden kräftig durcheinandergewirbelt.

Gleich geblieben ist

die Anzahl der Teams: Insgesamt 33

nehmen an der 3. Amateurliga – das

ist die 9. Spielklasse im italienischen

Fußball – teil.

Gruppe A

Mit nur 3 Änderungen (Eyrs und Mölten

Vöran als Absteiger, dem „neuen“

ASV Tscherms Marling als Neueinsteiger)

ist diese Gruppe am wenigsten von

den Auswirkungen der neuen Gruppeneinteilungen

betroffen. Schnell ausgemacht

sind die Titelkandidaten: Es

handelt sich um Mölten Vöran und um

Goldrain. Goldrain deshalb, weil das

Team von Trainer Mitzi Platzgummer

in der letzten Saison nur haarscharf am

Aufstieg vorbei schrammte, sich mit

Philipp Ausserer und Johannes Pircher

(beide Naturns) verstärkte und ansonsten

unverändert blieb. Dazu kommt

Mölten Vöran, weil mit Toni Humml

ein neuer Trainer für frischen Wind

sorgen wird,

der letztjährige

Kader aber

ebenfalls unangetastet

blieb. Eine

Will mit Terenten

zurück in die

2. Amateurliga:

Benjamin

Oberschmid.

Besonderheit gibt es in Tscherms und

Marling. Dort gibt es ab sofort 2 Vereine,

und zwar den ASV Tscherms (beim

Fußballverband als Cermes Marlengo

eingetragen) und die Spielgemeinschaft

ASV Tscherms Marling (beim Fußballverband

als ASV Marling) eingetragen.

Dazu kommt noch die Fußballsektion

beim ASV Marling dazu, die jedoch mit

dem ASV Tscherms Marling gemeinsame

Sache macht.

3. Amateurliga 2017/18

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

Jugend Neugries (Pfarrhof)

Excelsior La Strada (Reschen A)

Arberia (Talfer A)

Real Atlas (Reschen A)

Oberau Juventus Club (Pfarrhof)

-Infografik: Ch. Staffler

Wipptal

(H.: Pflersch, R.: Sterzing Süd)

Unterland Berg

(Truden)

Gruppe B

Das ist eine Hammergruppe! Hier

tummeln sich mehrere Top-Klubs, die

in der vergangenen Saison den Aufstieg

nur knapp verpasst haben und jetzt

einen neuen Anlauf unternehmen.

Laugen Tisens, aus „geographischen

Gründen“ von Gruppe A in Gruppe

B gerutscht, wird sich gemeinsam

mit Absteiger Eggental, Lüsen (in der

letzten Saison Zweiter) und Unterland

Berg (u.a. mit den namhaften Neuzugängen

Dieter Franzelin und Maximilian

Dipauli/beide Tramin, Matthias Denardi/Neumarkt)

einen heißen Kampf

um den Titel liefern. Das Besondere an

dieser Gruppe: Mit Arberia, Excelsior

La Strada, Oberau Juventus Club, Real

Atlas und „Neueinsteiger“ Jugend

Neugries kommen gleich 5 Mannschaften

aus Bozen. Alle sind mit technisch

starken Akteuren bestückt, aber auch

eine gehörige Prise Hitzköpfigkeit

gehört dazu. Und nur wer bei diesen

Duellen die Nerven im Zaum hält, hat

eine Chance, sich durchzusetzen.

Gruppe C

In der „Pusterer Gruppe“ gehen ein

Wipptaler Klub, ein Verein aus dem

Eisacktal, ein Traditionsklub und ein

Absteiger als Favoriten ins Titelrennen.

Die neugegründete Spielgemeinschaft

Wipptal – beim Verband als Gossensaß

eingeschrieben – hat dank des großen

Spielerreservoirs aus Sterzing und Umgebung

einen wesentlichen Vorteil. Dazu

kommt der SV Raas, der im Vorjahr mit

Rang 4 in der Gruppe B stark aufgezeigt

hat. Und dann ist da noch Terenten,

das nach fast 3 Jahrzehnten 1. und 2.

Amateurliga wieder in der untersten

Spielklasse angelangt ist. Zwar wurden 2

Schlüsselspieler abgegeben (Jonas Engl zu

Ahrntal, Michael Engl zu Stegen), dafür

kam mit Dominik Mair ein Hoffnungsträger

von St. Lorenzen zu den Ternern.

Die Lorenzner gehören ebenfalls zum

Favoritenkreis und wollen mit einem fast

unveränderten Kader den Abstieg aus der

letzten Saison umgehend wieder gutmachen

und schnell zurück nach oben.

Prettau

Mühlwald

Wiesen

Uttenheim

Terenten

St. Lorenzen

St. Georgen Junior

Raas

Percha

Goldrain Tscherms Marling

Lüsen

Eyrs Laas

Sinich

Niederdorf

Tscherms Burgstall

Kortsch Morter

St. Pankraz

Mölten Vöran (Vöran)

Völlan

Jenesien

Laugen Tisens

Bozen

Eggental

(H.: Welschnofen, R.: Deutschnofen)

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde


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