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Energie & Umwelt 2016

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Kostenloses

Exemplar

I.R.

aktuell 05/2016

MAGAZIN FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

Nr. 5

September 2016

www.mediaradius.it

Poste Italiane S.P.A. - Sped. - A.P. - 70% - CNS Bolzano - Einzelnummer 2€ - Unzustellbare Exemplare an Absender zurück. Der Absender verpflichtet sich die Portospesen zu tragen. TASSA PAGATA/TAX PERCUE. Zweimonatlich

Energie & Umwelt


aktuell 05/2016

3

sTiL UnD

perfekTion.

nach ihren massen.


6

impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen,

Eintrag LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001

Chefredakteur: Franz Wimmer

Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder

Verkaufsleitung/Koordination:

Marita Wimmer

Redaktion: Annamarie Huber,

Marita Wimmer

Werbung/Verkauf: Michael Gartner,

Patrick Zöschg, Helene Ratschiller,

Irene Poch, Karl-Heinz Kling

Verwaltung: Weinbergweg 7

39100 Bozen | Tel. 0471 081 561

info@mediaradius.it | www.mediaradius.it

Fotos: Dolomiten-Archiv, shutterstock,

verschiedene Privat-, Firmen- und

Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen.

Konzept und Abwicklung:

King Laurin GmbH, Eppan

Grafik/Layout: Elisa Wierer

Lektorat: Benedikta Heiss, Magdalena Pöder

Produktion: Athesia Druck Bozen -

www.athesia.com

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und

im Postversand

Druckauflage: 25.000 Stück

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,60 Euro

inhaltsverzeichnis

Aktuell

06 Alperia – Nachhaltige

Energie für Südtirol

14 Elektromobilität

20 E-Mobilität: zu Lande,

zu Wasser, in der Luft

30 Ganz im Zeichen

nachhaltiger Gebäude

40 Die Salzburg: Der Vergleich

macht sicher

Rubriken

42 Gesundheit:

Abwehr-Vorsorge im Herbst

44 Portrait: Rupert Rosanelli

48 Bunte Meldungen

34

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung

für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und

der angeführten Webseiten.

Wohnart-Immobilien

präsentiert ein Projekt der Bauherren-

Gemeinschaft in Eppan. Effiziente Planung

in Sachen Wohnqualität und Energieverbrauch

zeichnen dieses Kondominium mit

nur vier Wohneinheiten aus.


editorial

12

14

Franz Wimmer

Info-PR

10 Energy.dis GmbH, Brixen

12 Eisackwerk GmbH, Bozen

15 E-Werk Toblach AG, Toblach

16 Südtiroler Transportstrukturen

AG, Bozen

19 Auto Ikaro

22 SASA AG, Bozen

23 Burkhardt GmbH, Mühlhausen (D)

24 Fercam GmbH, Bozen

28 Hella Italia GmbH, Bruneck

32 Syneco GmbH, Bozen

33 Hotel Leitlhof, Innichen

34 Wohnart Immobilien GmbH,

Neumarkt

37 Hotel Textil GmbH, St. Lorenzen

38 Hypo Vorarlberg Leasing AG, Bozen

43 Catering & Rent Oskar Geier, Eppan

47 Der Lärchenhof, Erpfendorf (A)

16

Wir sind Green Mobility

Lautlose Elektro-Scooter, ruckfreie Brennstoffzellenbusse,

elektrische Carsharing-Autos,

bequeme Züge, moderne Seilbahnen, attraktive

Fahrradwege: All diese Bausteine fügen sich

konsequent zu einem großen Vorhaben zusammen,

nämlich Südtirol zu einer Modellregion

für nachhaltige alpine Mobilität zu machen.

Energiewende aus Südtiroler Sicht

war letztes Jahr. 2016 ist das Jahr

eins für Alperia: Südtirols Energiezukunft

aktiv zu gestalten, ist die

Devise der neuen Gesellschaft. Die

aus der Fusion Etschwerke und

SEL entstandene Gesellschaft ist

mit Abstand der größte Stromproduzent

in Südtirol. Dahinter folgen

Eisackwerk, Stadtwerke Bruneck,

Ahr-Energie oder EUM Passeier

(um einige größere zu nennen).

Inklusive aller kleinen Anlagen

sind in Südtirol über 1.000 Wasserkraftwerke

in Betrieb!

Vom Energieproduzieren zum

Umweltschutz und Energiesparen:

dazu ein ungewöhnliches Beispiel

das Transportunternehmen

Fercam. Mit Einsatz neuester

Technologie und Software wurden

bei Fercam im Transport- und

Logistikbereich in den vergangenen

Jahren viele CO 2 -Emissionen

eingespart. Dazu kommt, dass

auch im Transportgewerbe batterie-

oder wasserstoffbetriebene

Fahrzeuge schon im Testbetrieb

laufen. Die Energiewende hat

auch in der E-Mobilität – vom

E-Bike bis zum Schwertransport,

längst begonnen.

44 24

Franz Wimmer

Rupert Rosanelli: Immer für die Umwelt

Ein Physikstudium war ihm zu viel Mathematik,

Biologie haben damals schon zu viele

studiert, Chemie erschien ihm interessant!

Stoffe zu analysieren, in Zusammenhang

mit Natur- und Umweltschutz.

Pünktlich, sicher & kompetent

Am Anfang stand ein revolutionäres Konzept:

Kombinierter Güterverkehr auf Straße und

Schiene. Der Name ist Programm: Fercam –

entstanden aus der Zusammensetzung von

„ferrovie und camion“.


6 INFO-PR 05/2016

aktuell

Alperia – Nachhaltige E

Eine saubere Energiezukunft – daran arbeitet Alperia,

das neue Südtiroler Energieunternehmen, das Anfang

des Jahres aus der Fusion zwischen den beiden größten

Energiegesellschaften SEL und AEW entstanden ist, mit

seinen 1.000 Mitarbeitern.

Alperia vereint die Erfahrung und die Innovation der

beiden Unternehmen und hat so die besten Voraussetzungen,

die Energiezukunft Südtirols aktiv zu gestalten – mit

einer Energieproduktion aus sauberen Quellen und

Dienstleistungen, die im Gleichgewicht stehen zwischen

wirtschaftlichen Zielsetzungen und dem Schutz der

Landschaft, zwischen Technologie und Umwelt, zwischen

Tradition und Innovation.

Als umfassender Energiedienstleister garantiert Alperia

eine nachhaltige und sichere Energieversorgung Südtirols.

Die starke Verbindung zu Südtirol basiert auf dem gegenseitigen

Austausch zwischen den lokalen Ressourcen,

mit denen Südtirol ausgestattet ist, und der Bevölkerung.


aktuell 05/2016

7

nergie für Südtirol

Alperia produziert aus den Ressourcen des Landes saubere

Energie und gibt diese in Form von Dienstleistungen

wieder an das Land zurück. Dafür blickt Alperia mit

seinen historischen Wasserkraftwerken – den Pionieren

der grünen Energie – erfahren in die Vergangenheit und

hat mit der Forschung in den Bereichen Fernwärme und

smarte Lösungen für eine größere Energieeffizienz auch

den innovativen Blick für die Zukunft.

Ein Großteil der Wasserkraftwerke von Alperia ist zertifiziert

und produziert zu 100 % grünen Strom, das bedeutet erneuerbare,

umweltfreundliche Energie, bei deren Herstellung

kein CO 2

entsteht. Alperia gehört zu den größten Energieunternehmen

in Italien, das im Bereich Green Energy tätig

ist. Um die wertvolle Ressource Wasser noch effizienter zu

nutzen, projektiert und realisiert Alperia mit seinem Engineering-Team

neue Anlagen für die nachhaltige Energieproduktion

und zielt mit einem wichtigen Investitionsprogramm

darauf ab, die Effizienz und Umweltverträglichkeit seiner

Anlagen und Verteilernetze zu erhöhen und Energieverluste

und negative Auswirkungen auf Umwelt und Landschaft


8 05/2016

Durch die umweltfreundliche Stromproduktion in den Wasserkraftwerken kann die Energieerzeugung in thermischen

Kraftwerken vermieden werden, was den Ausstoß von CO 2 -Emissionen wesentlich senkt.

zu verringern. Mit dem Bau und dem Betrieb von Wasserkraftanlagen

gehen begleitende Umweltmaßnahmen einher,

denn mit dem Erhalt der Konzessionen für die Großwasserkraftwerke

durch Alperia sind, erstmals und italienweit

einzigartig, wesentliche Umweltmaßnahmen und die dafür

notwendigen finanziellen Mittel verbunden. Für die gesamte

Konzessionsdauer von 30 Jahren wird Alperia rund 400 Millionen

Euro an Umweltgeldern bereitstellen. Diese kommen

den Ufer- und Standortgemeinden, in denen sich die Wasserkraftwerke

befinden, zugute. Damit werden zahlreiche

Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung von Umwelt

und Landschaft umgesetzt.

Auf dem Weg zum KlimaLand Südtirol

Alperia baut nicht nur die Stromerzeugung aus erneuerbaren

heimischen Energieträgern weiter aus, sondern auch die

effiziente und sichere Wärmeversorgung durch Fernwärme.

Alperia betreibt sechs Fernheizwerke in Südtirol. Als Brennstoff

wird vielfach Biomasse in Form von Hackschnitzeln

verwendet. Das sind ungenützte und unbehandelte Holzreste,

vor allem von Sägewerken oder Bauern aus der Umgebung.

Somit werden sowohl die lokale Wirtschaft unterstützt als

auch die Anfahrtswege für die Lkws, welche die Hackschnitzel

anliefern, kurz gehalten. Die Fernwärme ist damit eine der

umweltfreundlichsten Arten für Heizung und Warmwasserbereitung.

Jährlich werden so Tausende Tonnen an CO 2 -Emissionen

vermieden. Das ist ganz im Sinne der Ziele, die sich das

Land Südtirol mit der „Klimastrategie 2050“ gesetzt hat. In

diesem Konzept ist der Weg Südtirols hin zum „KlimaLand“

aufgezeigt, dafür müssen die CO 2 -Emissionen gesenkt und

der Energiebedarf aus sauberen, sicheren und nach Möglichkeit

lokalen Quellen gedeckt werden.

Die grüne Mobilität

Alperia trägt nicht nur mit den mehr als 40 Wasserkraftwerken

und den sechs Fernheizwerken in Südtirol einen wesentlichen

Beitrag dazu, sondern auch durch Maßnahmen im

Bereich der nachhaltigen Mobilität. Derzeit betreibt Alperia

30 Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Südtirol, die mit

grüner Energie, produziert in den Alperia-Wasserkraftwerken,

Alperia auf einen Blick


05/2016

9

30 Ladestationen für Elektrofahrzeuge betreibt Alperia in Südtirol.

versorgt werden. Damit tragen die Fahrer von E-Autos nicht

nur dazu bei, die CO 2

-Emissionen und die akustische Umweltbelastung

zu senken, sondern verbrauchen zudem ausschließlich

100 % grüne Energie aus erneuerbaren Quellen.

Diese ehrgeizigen Ziele für eine nachhaltige Zukunft gehen

einher mit der Schaffung von Mehrwert für Südtirol. Die

Energie, welche die Natur in Form von Ressourcen schenkt,

gibt Alperia wieder zurück an das Land in Form von sauberer

Energie, Arbeitsplätzen, Infrastruktur, sozialem Engagement

und Unterstützung von sportlichen und kulturellen

Aktivitäten. Mit der Gründung von Alperia soll die Energiezukunft

Südtirols innovativer, nachhaltiger und besser

werden und Südtirol als grüne Modellregion, als sogenannte

Green Region, innerhalb Italiens und Europas positioniert

werden – eine Verantwortung, die das Unternehmen mit

Kompetenz und Zuverlässigkeit umsetzen will.

Mit dem Restwasserkraftwerk am

Fuß der Staumauer in St. Pankraz

im Ultental realisierte das

Engineering-Team von Alperia

eine Anlage, welche die Ressource

Wasser noch effizienter nutzt.

Durch die Verwendung

von Holz aus der Region

für die Fernheizwerke

fördert Alperia auch die Pflege

der lokalen Waldressourcen.

Warum ist Biomasse CO 2 -neutral?

Bei der Verbrennung von Heizöl, Gas oder Holz entsteht

Kohlendioxid. Wenn Heizöl oder Gas verbrannt werden,

wird jenes CO 2 freigesetzt, das seit Millionen von Jahren in

der Atmosphäre gespeichert ist. Verbrennt man Holz, wird

dagegen nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum

während seines Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen

hat. Dasselbe passiert, wenn Holz im Wald ungenutzt

fault – deshalb hat die Verbrennung von Holz keine Auswirkungen

auf die CO 2 -Bilanz.


10 05/2016

Verschärfte Kontrollen –

Decreto Controlli

Allein im Jahr 2015 wurden knapp 3.500 Kontrollen

bei E-Werken und „Energieeffizienz“-

Projekten durchgeführt. Dazu gehören

Photovoltaik-, Wasserkraft-, Biomasseund

Biogasanlagen. Ergebnis dieser Kontrollen

ist, dass 504 Förderungsanträge

gekürzt oder aberkannt wurden (17,5 %).

> Radius: Herr Psaier, müssen die E-Werke sich

aufgrund der massiven Kontrollen Sorgen machen! Warum

wird derart hart vorgegangen?

Eugen Psaier: Um in den Genuss der Förderungen im

Bereich der erneuerbaren Energien zu kommen, gab es

klare Vorgaben. Leider gibt es auch im Energiesektor einige

schwarze Schafe, welche sich unrechtmäßig Zugang zu

diesen Geldern verschafft haben! Und dieses Dekret ist dazu

da, diese auszusortieren. Die harte Gangart ist Ausdruck der

derzeit politisch vorherrschenden Haltung gegenüber den

erneuerbaren Energien. Es wird gekürzt, wo man kann.

> Radius: Welche Anlagen werden kontrolliert?

Wie hoch ist die „Gefahr“ einer Kontrolle?

E. Psaier: Der Staat beabsichtigt, alle geförderten Anlagen

vor Ablauf der Förderung zu kontrollieren. Die meisten

Betreiber werden daher irgendwann den GSE vor der Tür

stehen haben. Die Kontrollen selbst können, müssen aber

nicht angekündigt werden, zudem erfolgen sie meist in

Form eines Lokalaugenscheins am Produktionsort selbst,

bei der auch die Finanzpolizei dabei sein kann.

> Radius: Müssen auch Südtiroler Anlagenbetreiber vor

einer Kontrolle des GSE Angst haben?

E. Psaier: Der Großteil der Anlagenbesitzer hat bisher nicht

sein Hauptaugenmerk auf die Unterlagen gelegt, die sie vom

Installateur bekommen haben, sofern diese überhaupt übergeben

wurden! Sollte bei einer Kontrolle eine Gesetzeswidrigkeit

Vorteile

• Aufzeigen eventueller Abweichungen und Mängel

• Bestmögliche Vorbereitung auf eine GSE-Kontrolle

• Technische und juridische Lösungsvorschläge

• Beistand während einer GSE-Kontrolle

Zielgruppe

• Privat- und Großinvestoren

• Öffentliche Körperschaften und Gemeinden

• Genossenschaften

• Banken und Finanzinstitute

festgestellt werden, so führt dies zu einer Kürzung

oder im schlimmsten Falle einer Aberkennung

der Förderung. Zudem müssen alle zu Unrecht

erhaltenen Beträge zurückgezahlt werden. Je

mehr Jahre vergehen, desto schwieriger wird

es, fehlende Dokumentation zu beschaffen,

da einige Hersteller schon jetzt nicht mehr

auf dem Markt sind! Die Rechnung ist schnell

gemacht, je später man kontrolliert, desto mehr könnte

dies zu einem finanziellen Problem führen, wenn Unregelmäßigkeiten

nachgewiesen werden.

> Radius: Wie kann ich mich als Anlagenbetreiber absichern?

E. Psaier: Alle Anlagenbesitzer müssen sich darauf einstellen,

dass es zu einer Kontrolle kommt. Eine unabhängige Überprüfung

der Unterlagen und der Anlage selbst kann Aufschluss

darü ber geben, ob alles in Ordnung ist und die Anlage somit

den Förderkriterien entspricht oder ob an gewissen Stellen

(z.B. bei Genehmigungen, Zertifikaten) Mängel zu verzeichnen

sind. Manchmal kann es reichen, die Dokumentation zu

ergänzen oder verwaltungstechnische Verfahren abzuschließen,

um das Problem zu beheben. Eine individuelle Prüfung

einer jeden Anlage ist aber unabdingbar.

> Radius: Welche Dienstleistung bietet die

Firma Energy.dis diesbezüglich an?

E. Psaier: Wir bieten einen umfassenden „Kontroll

Check-Up“ an, welcher eine Simulation

einer Kontrolle durch den GSE darstellt.

Hierzu haben wir ein Spezialteam aus

Fachleuten und Ingenieuren aufgebaut,

welche eine jahrelange Erfahrung mit dem

GSE und den einzelnen Energiequellen

haben. Ziel ist es, den Auftraggeber

über den Status quo in Kenntnis

zu setzen und dabei eventuelle

Schwachstellen des Projektes aufzuzeigen,

damit der Auftraggeber

entsprechende Maßnahmen zur

Lösung des Problems einleiten

kann und für eine zu erwartende

Kontrolle durch den GSE

bestmöglich vorbereitet ist.

Energy.dis GmbH

Julius-Durst-Straße 6 | 39042 Brixen

Tel. 0472 275 300

info@energy-dis.it | www.energy-dis.it


INFO-PR

05/2016

11

WIR FÜHREN IHRE ENERGIE-

PROJEKTE ZUM ERFOLG

INVESTMENT CONSULTING TECHNICAL SERVICES ADMINISTRATION TRADING

Energiedienstleistungen aus einer Hand

psaier.energies mit den Unternehmen energy.consulting,

energy.dis, energy.trade und dem Studio bieten grenzüberschreitend

allen Unternehmen, die in der Stromerzeugung, -übertragung, -verteilung

oder im Stromhandel tätig sind, professionelle Beratung an. Wir decken

die gesamte Wertschöpfungskette von der Idee bis zur Vermarktung

durch professionelle Dienstleistungen ab. Alles aus einer Hand, mit

elektrisierendem Erfolg!

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INFO-PR

12 05/2016 INFO-PR

Kraftwerk St. Anton

Eisackwerk: Mühlbach,

St. Anton und ... ?

Wenn es um die Planung von Wasserkraftwerken geht,

so ist nicht nur in Südtirol der Name Eisackwerk gleichzusetzen

mit neuen Ideen, Innovation, umweltbewusster

Planung und technisch sauberen Lösungen.

Beim Projekt in Mühlbach wurden ganz neue Wege in der

Planung und Ausführung von Wasserkraftwerken beschritten.

Das Werk ist ein „Juwel im Berg“, und die Kavernenanlage

wurde europaweit zur Pilgerstätte für Investoren, Pla-

nungsbüros, Universitäten und E-Werk-Betreibern. Über 60

Delegationen aus aller Welt haben in den vergangenen zwei

Jahren die Anlage in Mühlbach besucht. Das besondere Interesse

galt dabei nicht nur der vertikalen Druckrohrleitung

und der Anlage im Berg, sondern auch den Coanda-Sieben,

es sind die größten im Alpenraum. Die unterirdisch verlegte

Hochspannungsleitung trägt dazu bei, dass sich die gesamte

Anlage besonders gut in die Landschaft einbettet. Abgesehen

davon, dass seit der Inbetriebnahme der neuen Anlage die

hässliche und wohl auch gefährliche Druckrohrleitung in


05/2016

13

Mühlbach der Vergangenheit angehört; so ganz nebenbei

sei auch noch erwähnt, dass jährlich auf freiwilliger Basis

ein Betrag von 200.000 Euro von den Kraftwerksbetreibern

einer gemeinnützigen Organisation für das Gemeindegebiet

Mühlbach und Vintl überwiesen wird. Damit kommt auch

die soziale Ader der Investoren zum Vorschein, um besondere

Härtefälle im Einzugsgebiet des Kraftwerkes zu lindern.

„Wenn man uns nur gelassen hätte ...“

Abgesehen vom Projekt in Mühlbach gab es auch revolutionäre

Pläne für den oberen Eisack, auf der Rienz, im

Gadertal, im Münstertal und im Passeiertal für eine Jahresproduktion

von insgesamt rund 700 Mio. kWh im Jahr. Der

SEL und den Gemeinden Bruneck, Kiens, Vintl, Mühlbach,

Rodeneck, Freienfeld, Franzensfeste, Vahrn, Brixen, Feldthurns,

Enneberg, St. Lorenzen, Moos in Passeier, Glurns,

Schluderns, Mals und Taufers im Münstertal wurden bis

zu 86 % Beteiligung an den Kraftwerken gratis angeboten.

Hellmuth Frasnelli und Karl Pichler sind überzeugt, dass

sie allein mit ihrem leider abgewiesenen Projekt am Eisack

inklusive Stausee Franzensfeste noch weit mehr Aufsehen

erregt hätten. Dieser Plan hätte vorgesehen:

• allen Anrainer-Gemeinden und dem Land kostenlos die

Mehrheit am Werk zu übertragen; dies war auch bei allen

anderen Projekten vorgesehen;

• die Produktion umweltfreundlicher und erneuerbarer

Energie um 230 Mio. kWh zu erhöhen;

• den Stausee Franzensfeste nicht mehr für die Stromproduktion

zu verwenden und ihn als Rückhaltebecken für

Hochwasser zu adaptieren;

• folglich einen wesentlichen Beitrag zum Hochwasserschutz

für Brixen, Klausen und Trient zu ermöglichen (laut

der vom Land ausgearbeiteten Studie „Stadt, Fluss, Land“

entstehen bereits bei einem 30-jährigen Hochwasser

180 Mio. Euro Schäden allein für die Stadt Brixen);

• die schädlichen Stauseespülungen zu eliminieren;

• jährliche Verminderung von CO 2

-Emissionen

von rund 200.000 Tonnen.

Nachdem, was die beiden Unternehmer mittlerweile realisiert

haben, ist das absolut glaubwürdig. Auch aus heutiger Sicht

und unter Berücksichtigung des Umweltaspektes wäre der Bau

der Kraftwerke immer noch die beste Lösung für unser Land.

Leider mit wenig Chancen auf eine nachträgliche Realisierung.

Eisackwerk ist gleich Umweltschutz ...

... und Umweltschutz kostet Geld! Die komplette Erneuerung

der Anlage St. Anton lassen sich die neuen Betreiber

auch gehörig was kosten. „Wir gehen von einem Gesamt-

Investitionsvolumen von etwa 55 Mio. Euro aus. Diese

Summe ist deshalb so hoch, weil wir allein in den Umweltschutz

mit dem Kavernen-Staubecken zusätzliche Kosten

von etwa 23 Mio. Euro veranschlagen müssen. Wir nehmen

mit unseren innovativen Ideen zu Gunsten von Umwelt und

Nachhaltigkeit sehr viel Geld in die Hand“, argumentiert

Karl Pichler. „Dazu kommt, dass wir als private Investoren

dafür garantieren, dass in erster Linie Südtiroler Firmen und

Lieferanten zum Zug kommen, was wiederum über direkte

Steuern und Wertschöpfung dem Land zugute kommt“, beleuchtet

Hellmuth Frasnelli noch den gesamtwirtschaftlichen

Aspekt. Zusätzlich zu diesen Investitionen sind noch weitere

Millionenbeträge in Form von Umweltgeldern, Konzessionsgebühren,

Mietgeldern und Steuern fällig; insgesamt mehr

als acht Mio. Euro pro Jahr. Alles in allem eine Win-Win-Situation

für Betreiber und fürs Land. Das bestätigt zu 100 %

der Aufmacher der Eisackwerk GmbH in ihrer Homepage,

denn da heißt es: „Das Ziel von Eisackwerk ist die Projektierung

und Umsetzung von sicheren, umweltfreundlichen und

effizienten Kraftwerken. Die Unternehmensethik stellt die

Sicherheit der Bevölkerung sowie den Schutz der Umwelt

immer vor den Profit.“

Innovative Lösungen gehören entsprechend gefeiert:

Darin haben Hellmuth und Karl schon Übung.

Die Kavernenanlage von St. Anton

Derzeit laufen beim Projekt St. Anton die Vorbereitungen

auf die Bauarbeiten auf vollen Touren. Für die Anwohner

der Talfer, für Fischer und Kanuten ist dann der gefährliche

Schwallbetrieb der Talfer endgültig Vergangenheit. Dank eines

100.000 m³ fassenden Speicherbeckens im Berg wird bei

Volllast ein Teil der Wassermenge in die Kaverne geleitet, und

das Auffangbecken wird gefüllt. Wenn die Turbinen stillstehen,

kann das Becken gleichmäßig entleert und das Wasser in

die Talfer geleitet werden. „Auch diese Kavernenanlage wird

nach Fertigstellung ähnlich wie in Mühlbach viele Fachleute

aus der Branche anziehen“, davon ist Karl Pichler überzeugt.


14 05/2016

INFO-PR

Elektromobilität

Brennstoffzelle und Batterie: Das Institut für Innovative

Technologien (IIT) in Bozen produziert Wasserstoff für

Brennstoffzellenfahrzeuge. Genauso wird hier auch an

Projekten für Batteriefahrzeuge und Ladeinfrastrukturen

gearbeitet, denn nachhaltige Mobilität braucht Vielfalt.

Das große blaue H 2

an der Autobahneinfahrt von Bozen

Süd steht für die Produktions- und Speicherstätte von Wasserstoff

und den Sitz des Instituts für Innovative Technologien

(IIT). Fünf H 2

-Stadtbusse sind seit 2013 in Bozen im

Einsatz, zehn H 2

-Autos können zu handelsüblichen Preisen

gemietet werden. Wasserstoff als emissionsfreier, sauberer

Treibstoff funktioniert.

Elektromobilität: neue Technologien am Start

Auf dem Markt befinden sich bereits verschiedene Technologien

für E-Fahrzeuge: reine Elektroautos (mit Batterie oder

Brennstoffzelle) sowie Übergangslösungen wie z.B. Plugin-Hybride,

die einen Verbrennungs- und einen Elektromotor

samt Batterie kombinieren. Reine Batteriefahrzeuge

punkten mit geringen „Treibstoffkosten“ pro Kilometer. Die

Nachteile sind die noch verhältnismäßig hohen Anschaffungspreise,

die längeren Ladezeiten und dann vor allem die

geringe Reichweite. Flächendeckende Ladeinfrastrukturen

und einheitliche Ladesysteme gibt es auch noch nicht. Diese

Technologie ist vor allem für die Klein- und Kompaktwagensegmente

geeignet. Die mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen-Fahrzeuge

fahren ebenfalls voll elektrisch, haben

die gleiche Betankungszeit, Reichweite und technische

Leistungsfähigkeit wie unsere herkömmlichen Autos und

sind somit bereits für alle Autosegmente geeignet genauso

wie für Busse und schwere Fahrzeuge. Die Treibstoffkosten

„Wir fahren alle noch zu viel …“

… dieser Ansicht ist Direktor Thomas Klauser. Er gehört

der Arbeitsgruppe für Elektromobilität an.

> Radius: Weg von Verbrennungs- und hin zu Elektromotoren:

Ist dies die Lösung für nachhaltige Mobilität?

Thomas Klauser: Das Vorantreiben von Elektromotoren ist

nur einer von drei Schwerpunkten nachhaltiger Mobilität.

Es geht auch um Strategien und Anreize für Verkehrsverminderung

und um Verkehrsvermeidung: Wohnort und Arbeitsplatz,

Schulen und Einkaufsmöglichkeiten sollten möglichst

nicht zu weit entfernt sein, weg vom Individualverkehr, hin

zu öffentlichen Verkehrsmitteln u. a. m.

> Radius: Der Preis für Elektrofahrzeuge ist zurzeit hoch,

zu hoch für die meisten Autobesitzer. Was tun?

T. Klauser: Zur Markteinführung sollte es Ankaufprämien

und andere finanzielle Anreize geben, wie sie vor Kurzem in

Deutschland eingeführt wurden. Auf lange Sicht sollte Autofahren

emissionsfrei und auch nicht teurer, aber auch nicht

billiger als aktuell werden. Denn billigeres Fahren würde den

Verkehr noch mehr verstärken, und das kann nicht das Ziel

nachhaltiger Mobilität sein. Als der Benzinpreis zwei Euro

erreichte, gingen die Autofahrten um 10-20 % zurück. Wenn

wir ehrlich sind – wir fahren immer noch zu viel. Das tut

unserer Gesundheit und Umwelt nicht

gut: Zeitverlust, Staus, Parkplatznot,

Unfälle und Straßentote, Platzverbrauch

für Straßen und Parkplätze.

Und wir werden ja immer mehr

Menschen. Noch mehr Verkehr wäre

unverantwortlich.

> Radius: Also ein Umdenken in der Politik und Bevölkerung.

Ist die Zeit reif dafür?

T. Klauser: Über 1.000 Interessierte besichtigen jährlich unser

Zentrum, um sich über Elektromobilität zu informieren. Wir

arbeiten hier als Non-Profit-Einrichtung im Interesse der

Südtiroler Bürgerinnen und Bürger, dies wäre ohne Unterstützung

durch das Land Südtirol nicht möglich. Das H 2 -Zentrum

selbst wurde zu 95 % über EU-Fonds finanziert, die Autobahn

hat die Gebäude errichtet und an uns vermietet. Ebenso gibt

es umfangreiche EU-Mittel für die Brennstoffzellenbusse.

Auch die Landesregierung arbeitet intensiv an einer Förderstrategie

für eine gesamtheitliche Elektromobilität. In Bozen

werden neben den Brennstoffzellenbussen seit Kurzem auch

erste Batteriebusse getestet: Sie sollen in Zukunft dort fahren,

wo ihre aktuell geringere Reichweite ausreicht. Hier wird sich

in den nächsten Jahren enorm viel tun. Denn die Zeit ist reif.


05/2016

15

liegen liegen im Bereich vergleichbarer Diesel-Fahrzeuge.

Auch hier sind die Anschaffungskosten noch höher, und es

fehlen noch ausreichend Tankstellen. Die Plug-in-Hybride

hingegen können Kurzstrecken elektrisch zurücklegen und

fahren längere Distanzen dann mit dem Verbrennungsmotor.

Batterie und Brennstoffzelle in einem Fahrzeug

Die Elektromobilität in all ihren Ausprägungen ist die Zukunft

der Autoindustrie. So setzen alle großen Autohersteller

sowohl auf Batterie- als auch auf Brennstoffzellenfahrzeuge.

Dass sich das Beste dieser beiden Geschwistertechnologien

auch vereinen lässt, zeigt Mercedes: Nächstes Jahr bringt der

Daimler-Konzern ein CLK-Modell heraus, das erstmals mit

Batterie und Brennstoffzelle ausgestattet ist: Wenn nach

ca. 50 Kilometer Fahrt die Batterie leer ist, springt die H 2

-

Brennstoffzelle ein und ermöglicht weitere 450 Kilometer

Reichweite. „Diese Kombination ermöglicht es, auf den

täglichen Kurzstrecken z.B. zur Arbeit die günstigeren Treibstoffkosten

der Batterietechnologie zu nutzen und zugleich

auch über die Vorteile der Wasserstofftechnologie – große

Reichweite und schnelle Betankungszeit – zu verfügen. Wenn

Elektrofahrzeuge auf diese Weise keine Einschränkungen

mehr mit sich bringen, können sie für viele Menschen attraktiv

werden und es mit einem mächtigen und über 130 Jahre

weiterentwickelten Konkurrenten aufnehmen – dem Verbrennungsmotor“,

ist Institutsdirektor Thomas Klauser überzeugt.

In Bozen übrigens produziert das IIT den Wasserstoff für die

Brennstoffzellenautos ausschließlich aus „grünem“ Strom zu

Zeiten des Überschusses im Netz: Wasserstoff als Energiespeicher

– eine der Aufgaben des Südtiroler Forschungsinstituts

mit dem großen blauen H 2

an der A22 in Bozen Süd.

IIT – Institut für Innovative Technologien Bozen

Enrico-Mattei-Straße 1 | 39100 Bozen

Tel. 0471 050 444 | Fax 0471 050 445

info@iit.bz.it | www.h2-southtyrol.com

INFO-PR

E-Werk Toblach AG

Das Elektrizitätswerk Toblach versorgt im eigenen Netz

ca. 3.600 Abnehmer in Toblach, Niederdorf, Innichen

und in deren Berggebieten mit sauberer Energie aus der

Wasserkraft von Rienz, Flodige- und Silvesterbach. Und

das seit über 110 Jahren.

Klein. Fein. Geschätzt. Mit jährlich ca. 10 Mio. Kilowattstunden

Eigenproduktion deckt das Elektrizitätswerk

Toblach ein Drittel des Jahresenergieverbrauchs von

30 Mio. kWh. Das Verteilernetz umfasst etwa 75 Kilometer

Mittelspannungs- und 90 Kilometer Niederspannungsleitungen,

die weitgehend unterirdisch verlaufen. Die 80 Netzwerkstationen

sorgen dafür, dass der Strom in den Haushalten

und Betrieben ankommt.

Saubere Energie aus Wasserkraft seit 1899

Gratsch, Flodige und Schmelze sind die drei betriebseigenen

Kraftwerke, wobei Gratsch 1899 erbaut wurde und somit,

nach dem Kraftwerk Töll, das zweitälteste Südtirols ist. „Die

Toblacher hatten schon immer die Nase vorn“, freut sich der

Präsident Bernhard Mair. Das vierte Kraftwerk Silvesterbach

ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Gemeinde Toblach und

dem Fernheizwerk Toblach-Innichen und wurde 2012 in

Betrieb genommen. Stete Investition und Innovation prägen

die lange Geschichte des Elektrizitätswerkes Toblach. Im

letzthin sanierten Verwaltungssitz am Toblacher Rathausplatz

schauen Kunden gerne mal vorbei. Man kennt sich.

Der Vorteil von klein und fein.

Elektrizitätswerk Toblach AG

Rathausplatz 1 | 39034 Toblach

Tel. 0474 972 105

info@ewtoblach.it | www.ewtoblach.it


16 INFO-PR 05/2016

©STA/Renè Riller

Wir sind Green Mobility

Lautlose Elektro-Scooter, ruckfreie Brennstoffzellenbusse,

elektrische Carsharing-Autos, bequeme Züge, moderne

Seilbahnen, attraktive Fahrradwege: All diese Bausteine

fügen sich konsequent zu einem großen Vorhaben zusammen,

nämlich Südtirol zu einer Modellregion für nachhaltige

alpine Mobilität zu machen. Die grobe Marschrichtung

wird dabei von der Landesregierung vorgegeben.

Vermeiden – Verlagern – Verbessern

Bei der Frage, wie die ehrgeizigen Ziele erreicht werden sollen,

stützt sich Green Mobility auf drei Säulen: Verkehrsvermeidung,

Verkehrsverlagerung und Verkehrsverbesserung.

Wegweiser ist „Green Mobility“, ein Logo, das langsam

aber stetig zu einer Südtiroler Dachmarke ausgebaut wird.

Mittlerweile unterstützen zahlreiche Akteure und Projekte

das Vorhaben der Landesregierung. Sie alle sind „Green

Mobility“, eine Initiative, die vom Land Südtirol ins Leben

gerufen wurde und von der Südtiroler Transportstrukturen

AG – STA koordiniert wird. Green Mobility ist demnach

eine gemeinsame Plattform in Sachen nachhaltige Mobilität,

vereint Akteure und Partner, vernetzt sie miteinander und

stößt neue Initiativen an.

Weltklimakonferenz in Paris

Die Ziele, die Green Mobility verfolgt, sind durchaus ehrgeizig:

Es geht um den Schutz der Gesundheit durch eine

geringere Lärm- und Abgasbelastung, eine höhere Qualität

der öffentlichen Räume und mehr Lebensqualität für

alle. Dabei orientiert man sich etwa an den Vorgaben der

Weltklimakonferenz, die im Jahr 2015 in Paris einen großen

Durchbruch erzielt hat. Auf dieser Konferenz wurde unter

anderem vereinbart, die Verbrennung fossiler Energieträger

bis 2040 komplett einzustellen und die Erderwärmung auf

1,5 Grad – ausgehend von den Werten zu Beginn der Industrialisierung

– einzudämmen.

©STA


05/2016

17

Verkehr wird dann vermieden, wenn es etwa kurze Wege

in den Supermarkt im Ortszentrum oder zum Kindergarten

gibt. Auch die Heimarbeit oder die Bildung von Fahrgemeinschaften

trägt effektiv zur Verkehrsvermeidung bei.

Noch besser, als gemeinsam mit dem Auto zur Arbeit zu

fahren, ist es natürlich, diese Strecke in einem öffentlichen

Verkehrsmittel zurückzulegen. Mittlerweile ist das Netz an

öffentlichen Verkehrsmitteln in Südtirol so dicht ausgebaut,

dass Halbstundentakte in den Haupttälern und Anbindungen

in entlegene Weiler möglich sind. Nicht zuletzt sind viele

dieser öffentlichen Verkehrsmittel – wie etwa die Brennstoffzellenbusse

im Bozner Stadtverkehr und die mit Strom

angetriebenen Züge – völlig frei von Abgasen unterwegs. Und

wer sich gerne an der frischen Luft bewegt, der kann gut 500

Kilometer bestens ausgebaute Fahrradwege nutzen, um zur

Arbeit oder in die Schule zu fahren. Radfahren macht nicht

nur Spaß, sondern tut auch noch der Umwelt und der eigenen

Gesundheit gut. Ein kleiner Ansporn, sich häufiger aufs Rad

zu schwingen, sind die überdachten Fahrradabstellplätze an

den Südtiroler Bahnhöfen. Dort können Pendler, die Fahrradund

Bahnfahrten miteinander verbinden wollen, ihr Fahrrad

– vor Wettereinflüssen geschützt – abstellen.

Umsteigen auf Elektrofahrzeuge

Es ist natürlich so, dass nicht jeder Verkehr vermieden oder

auf Busse, Bahnen oder das Fahrrad verlagert werden kann.

Aber auch bei einer unumgänglichen Fahrt mit dem Pkw

lässt sich eine umweltfreundliche Alternative finden, indem

ein Elektrofahrzeug – egal ob mit Batterie oder Brennstoffzelle

– genutzt wird. Mittlerweile gehören die geruchsund

lärmfreien E-Fahrzeuge zum Straßenbild dazu und es

kommen immer mehr Batterie-Modelle auf den Markt, die

eine effektive Reichweite von über 200 Kilometern schaffen.

Auch das Ladesäulennetz wird stetig ausgebaut, um das

eigene E-Auto rechtzeitig wieder mit Strom „volltanken“ zu

können.

Projekte in und für Südtirol

Green Mobility hat seit 2013 mehrere neue Initiativen angestoßen.

Dazu gehört etwa die Aktion „Südtirol radelt“,

die heuer bereits zum dritten Mal veranstaltet wurde.

Dabei können all jene Radler, die im Aktionszeitraum mindestens

100 Kilometer auf dem Drahtesel zurücklegen, mit

© Südtirol Marketing/Alex Filz

ein bisschen Glück – und neben dem persönlichen Nutzen

– auch tolle Preise gewinnen: www.suedtirolradelt.bz.it

Die Veranstaltungsreihe „Roadshow Elektromobilität“ findet

heuer bereits zum vierten Mal statt und trägt dazu bei, das

Thema Elektromobilität näher an die Menschen zu bringen.

Die Besucher haben nämlich nicht nur die Möglichkeit,

sich über Elektromobilität zu informieren, sie können die

Fahrzeuge auch gleich selbst kostenlos probieren. Allein im

heurigen Jahr hat die Roadshow in fünf Südtiroler Städten

und Gemeinden Halt gemacht und auch für 2017 sind mehrere

Etappen geplant. Die entsprechenden Termine werden

rechtzeitig auf der Seite www.greenmobility.bz.it veröffentlicht.

Auch verschiedene Südtiroler Gemeinden organisieren

Mobilitäts-Veranstaltungen mit der Möglichkeit, kostenlos

E-Fahrzeuge zu testen, so am Samstag, den 24. September in

Mals und Moos in Passeier.

Erstmals hat Green Mobility heuer einen Lehrgang zum

Thema „Nachhaltige Mobilität“ organisiert, bei dem

Mobilitätsmanagement, Raumplanung, die aktuelle Gesetzgebung

sowie Kommunikation und Bürgerbeteiligung im

Mittelpunkt stehen. Der Mobilitätslehrgang richtet sich an

Verantwortliche in Politik und Verwaltung sowie all jene,

die Mobilitätsinfrastrukturen planen.

Wussten Sie, dass …

• täglich 145.000 Fahrgäste öffentliche

Verkehrsmittel in Südtirol nutzen …

• 200 Buslinien in Südtirol operativ sind …

• Südtirol über ein Eisenbahnnetz von rund 300 km verfügt …

• im Land über 30 öffentliche Ladestationen stehen …

• über 200 Elektrofahrzeuge auf Südtirols

Straßen unterwegs sind …

• auf 500 Kilometer Radwegen geradelt werden kann …

• in der Stadt Bozen fünf Brennstoffzellenbusse verkehren …

Informationen, News, Veranstaltungen und einen Blog

zur nachhaltigen Mobilität in Südtirol finden Sie auf

www.greenmobility.bz.it. Aktuelle Infos können auf

www.facebook.com/greenmobilitysuedtirol nachgelesen

werden. *gefällt mir*

Kontakt: greenmobility@sta.bz.it


18 05/2016

Elektromobilität

nimmt Fahrt auf

Leise und geruchlos kommen sie daher: Elektroautos

sind auch auf Südtirols Straßen immer öfter ein Blickfang.

Welche Wege Südtirol in Sachen Elektromobilität

einschlägt und wo die Vor-, aber auch Nachteile dieser

Technologie liegen, erklärt Harald Reiterer, Koordinator

von „Green Mobility“ in der Südtiroler Transportstrukturen

AG (STA).

> Radius: Herr Reiterer, fahren wir elektrisch

in die Zukunft?

Harald Reiterer: Elektromobilität macht es möglich, sich

absolut leise und umweltfreundlich fortzubewegen, es werden

keine gesundheitsschädlichen und stinkenden Emissionen

erzeugt. Daher ist Elektromobilität eine absolut zukunftsweisende

Möglichkeit der Fortbewegung, wobei sie Teil eines

größeren Mobilitätskonzeptes sein wird, das – ganz nach

dem Motto „Verkehr vermeiden, Verkehr verlagern, Verkehr

verbessern“ – eine nachhaltige Raumplanung, Busse, Bahnen,

Carsharing und Fahrradfahren einschließen muss.

> Radius: Warum sollte sich ein Käufer für ein Elektroauto

entscheiden? Zumal er dafür auch noch tiefer in die Tasche

greifen muss …

H. Reiterer: Es stimmt, dass Elektrofahrzeuge nach wie vor

teurer sind als herkömmliche Verbrennerfahrzeuge. Allerdings

sind die Betriebskosten wesentlich geringer: Strom ist

im Vergleich zu Benzin und Diesel viel günstiger! Zudem

sind E-Autos fünf Jahre lang von der Autosteuer befreit und

die Versicherung ist auch deutlich billiger. Darüber hinaus

liegen die Wartungskosten rund 30 % unter jenen für Verbrenner.

Ganz zu schweigen von den allgemeinen Vorteilen,

denn Elektrofahrzeuge erzeugen keinen Lärm und keine

Abgase, was sich positiv auf die Gesundheit aller auswirkt.

> Radius: Ein durchschnittliches

Elektroauto schafft mittlerweile rund

200 Kilometer, bevor es wieder an

die Steckdose muss. Weitere Strecken

lassen sich damit aber kaum

zurücklegen …

H. Reiterer: Eine Reichweite von

200 Kilometern ist im normalen

Alltag durchaus ausreichend.

Gerade wenn man bedenkt,

dass bei rund 90 %

aller Autofahrten

nicht mehr als

50 Kilometer

Harald Reiterer,

Koordinator von

Green Mobility

© STA

zurückgelegt werden, können dafür problemlos Elektroautos

eingesetzt werden. Außerdem nimmt die Reichweite

dank fortschreitender Technik laufend zu. Einige Premiumfahrzeuge

sowie Brennstoffzellenfahrzeuge mit Wasserstofftank

schaffen bereits jetzt eine Reichweite von 400 bis

500 Kilometer. Oder man fährt bequem und ohne Staugefahr

mit der Bahn …

> Radius: Wie schaut es in Südtirol eigentlich mit den

Lademöglichkeiten aus?

H. Reiterer: Entscheidend für die Entwicklung der

Elektromobilität ist natürlich ein gut ausgebautes Ladesäulennetz.

Mittlerweile gibt es in ganz Südtirol mehr als

30 öffentliche Ladesäulen und das Netz wird sukzessive

ausgebaut, wobei diesbezüglich vor allem der Energieversorger

Alperia federführend ist. Aber auch Betriebe und

Privatpersonen richten zunehmend Lademöglichkeiten ein.

Wer wissen möchte, wo in der unmittelbaren Umgebung

die nächste Ladesäule steht, kann dies im Internet

– etwa auf der Webseite von Alperia oder bei

www.goingelectric.de/stromtankstellen – überprüfen.

> Radius: Wo können sich Frau und Herr Südtiroler informieren,

wenn der Kauf eines Elektroautos geplant ist?

H. Reiterer: Erste Informationen können natürlich im

Internet eingeholt werden, wobei ich auf unsere Webseite

www.greenmobility.bz.it bzw. unseren Facebook-Kanal

verweisen möchte. Eine gute Möglichkeit, sich über E-Autos,

E-Bikes, E-Scooter oder sonstige elektrische Fahrzeuge

zu informieren und diese auch einmal kostenlos zu fahren,

sind unsere „Roadshows Elektromobilität“, die auch 2017

wieder in mehreren Südtiroler Ortschaften Halt machen

werden. Und schließlich kann ich nur empfehlen, einfach

den nächsten Händler aufzusuchen, probeweise ein Elektrofahrzeug

zu fahren und sich von der Lautlosigkeit und

der kraftvollen Beschleunigung begeistern zu lassen.

© STA


INFO-PR

05/2016

19

Auto Ikaro: BMW-i-Vertragshändler

Damit gehört Auto Ikaro zu der exklusiven Gruppe der

BMW-Konzessionäre in ganz Italien, die zum Verkauf der

BMW-i-Modelle ausgewählt wurden. Dementsprechend

stolz ist Geschäftsführer Paolo Petriccione.

Auto Ikaro hat insgesamt 1,35 Mio. Euro investiert,

um die Räumlichkeiten den neuen BMW-Verkaufsstandards

„Future Retail“ anzupassen und den neuen Showroom

BMW i einzurichten. Paolo Petriccione: „Wir fühlen

uns geehrt, dass wir auch die Marke BMW i in unseren

vollständig renovierten Geschäftsräumen vertreten dürfen.

Wir haben umfangreiche Investitionen in der Höhe von

1,35 Mio. in dieses Projekt gesteckt, ein Beweis für das

Vertrauen, das wir in die Strategien und Produkte der

BMW-Group haben. Wir sind auch sicher, dass unsere

begeisterten und kompetenten Kunden die innovative

Tragweite der neuen BMW-i-Produkte, die in ihren jeweiligen

Segmenten bereits absolute Spitzenpositionen erreicht

haben, zu schätzen wissen.“

Auto Ikaro, Vertragshändler für die Marken BMW, MINI

und BMW Motorrad, beschäftigt ein Team von 45 Mitarbeitern

an den zwei Standorten in Bozen und in Meran.

„Beide Standorte sind modern und elegant und verfügen

über einen funktionalen und hellen Showroom, in dem die

Eleganz und Exklusivität der Produkte des Münchner Mutterhauses

gut zur Geltung gebracht werden. Die Kundenzufriedenheit

ist das Hauptziel, dem sich die Mitarbeiter von

Auto Ikaro mit Professionalität und Sachverstand widmen;

das hat dazu geführt, dass die Kundenbindung wirklich

sehr gut ist“, freut sich Geschäftsführer Petriccione.

BMW i ist ein Konzept der

nachhaltigen und zukunftsorientierten

Mobilität. Mit

avantgardistischem Design,

eine neue Interpretation

der Premiumqualität im

Zeichen der Nachhaltigkeit.

Von der neuen Technologie

aus den i3- und i8-Modellen

profitieren auch die

anderen Serienmodelle wie

zum Beispiel die 3er-Serie

mit der Kombination aus

Elektromotor und BMW

TwinPower Turbo, der

sogenannten iPerformance-

Technologie.


20 05/2016

E-Mobilität: zu Lande, zu Wass

Wie sieht die Energiezukunft aus? Lkw-Fernverkehr,

Passagierflugzeuge sowie Ozeanriesen mit Elektroantrieb

sind eine Vision, aber keine Utopie. Selbst unter

den Befürwortern von „100 Prozent erneuerbar“ gibt es

große Meinungsverschiedenheiten zum Thema Verkehr

und hier vor allem zum Gütertransport auf der Straße.

Noch immer denken viele, dass große Lkws, Flugzeuge

für viele Hundert Passagiere sowie Kreuzfahrt- und Containerschiffe

nicht mit vertretbarem Aufwand elektrifizierbar sind.

„Es gibt physikalische Wahrheiten, die nicht jedermann

gefallen. Nutzt man in Deutschland beispielsweise einen

Hektar Freifläche für den Biomasseanbau, kann man je nach

Pflanzenart und Weiterverarbeitung zu Strom oder Biotreibstoff

fünfzig- bis hunderttausend Kilowattstunden Energie

daraus gewinnen. Baut man aber auf die gleiche Fläche eine

Photovoltaikanlage mit Ost-West-Ausrichtung, lassen sich

damit jährlich über eine Million Kilowattstunden Solarstrom

ernten. Und weiter gedacht: Mit der gesamten in Deutschland

für die energetische Biomassenutzung verwendeten

landwirtschaftlichen Fläche könnte man rund zehn Prozent

des hiesigen Treibstoffbedarfs für den Mobilitätssektor

bereitstellen. Würde man diese Fläche indes für Solarparks

nutzen, reichte die gewonnene Energie – eine rein elektrisch

betriebene Fahrzeugflotte vorausgesetzt – für den gesamten

Energiebedarf des Mobilitätssektors. Und für den gesamten

deutschen Strombedarf noch dazu.

Technisch machbar und ökonomisch sinnvoll

Ist die Umstellung auf Strom als Antriebsenergie im gesamten

Transportwesen auch technisch machbar und ökonomisch

sinnvoll? Kein Ingenieur, dem man diese Aufgabe stellt, wird

wohl behaupten, dass Derartiges unmöglich sei; allenfalls bedarf

es noch einiger Entwicklungsarbeit. Und das in solchen

Fällen reflexartig hervorgeholte Kostenargument trägt selbst

beim heutigen Stand der Technik nicht. Bei der Verwendung

von Diesel für rund 1,20 Euro pro Liter (netto) und einem

Verbrauch von 30 Litern auf 100 Kilometern verbraucht ein

heutiger Truck mit einer Laufleistung von 100.000 Kilometern

im Jahr Treibstoff für rund 36.000 Euro, während der

typischen Nutzungsdauer von zehn Jahren und einer Million

Kilometern Laufleistung also 360.000 Euro. Bei Stromkosten

von 20 Cent pro Kilowattstunde (netto) käme ein

Elektro- Lkw hingegen mit 18.000 Euro pro Jahr oder

180.000 Euro in zehn Jahren aus. Dem stehen Mehrkosten

von 124.200 Euro für den Akku gegenüber, wenn man das

heute realisierbare Preisniveau von 300 Euro pro Kilowattstunde

für komplette große Akkusysteme zugrunde legt.

Gute Lithium-Akkus erreichen bis zu 5.000 Zyklen.

Das ergibt bei einer Reichweite von 414 Kilometern pro Ladezyklus

insgesamt mehr als zwei Millionen Kilometer und

somit das Doppelte der zu erwartenden Gesamtreichweite.

Dass die Idee des elektrisch betriebenen Güterverkehrs auf

der Straße auch in der Praxis schon weit gediehen ist, kann

man sich beim Schweizer Projekt „E-Force“ anschauen. Hier

wurden elektrische Lkws für den Zubringerverkehr gebaut,

die technisch auf dem Modell „Stralis“ von Iveco basieren.

Doch gemessen an den Möglichkeiten ist dies nur ein sehr

bescheidener Anfang: Ein Elektro-Lkw ist selbst für den

Schwerlastverkehr mit den in Europa maximal zulässigen

40 Tonnen Gesamtgewicht technisch machbar.

Fliegen mithilfe von Elektromotoren

Ein aktuell spannendes Projekt verfolgt Airbus mit dem

E-Fan 2.0. Der Zweisitzer verfügt über zwei Elektromotoren

mit zusammen 60 Kilowatt Leistung, sein Lithium-Akku kann

sie eine Stunde lang mit Energie versorgen. Die Motoren

sitzen zusammen mit den Rotoren in einem Gehäuse. Der

Vorteil dieser „Impeller“-Konfiguration besteht im größeren

Schub bei niedrigen Geschwindigkeiten und einem besonders

leisen Betrieb. Airbus hat den Elektroflieger, der ab 2017

zunächst als Trainingsflugzeug verkauft werden soll, nicht primär

deshalb entwickelt, um Sportfliegern eine coole Maschine

zu bieten. Man will vielmehr „Betriebserfahrungen mit mehr

als 100 E-Fan-Flugzeugen gewinnen und so statistische Daten

erhalten, die uns eine Anpassung unserer Elektroflugzeug-Pla-


aktuell 05/2016

21

Tupungato/Shutterstock.com

er, in der Luft

nungen an die Resultate erlauben“, heißt es auf der Internet-

Seite des Luftfahrtkonzerns. Auch mit einem großen Airbus,

dem Versuchsflugzeug DLR A320 ATRA, wurden bereits

Versuche mit elektrischem Antrieb durchgeführt. Dort ist es

das Bugrad, welches das über 40 Tonnen schwere Flugzeug

auf dem Vorfeld im Schritttempo positionieren soll, ohne dass

die Triebwerke dabei, wie sonst üblich, Unmengen an Kerosin

verfeuern. Den Strom erhält das Antriebsrad aus einer an

Bord befindlichen Brennstoffzelle. Mit solchen Ideen erobert

der elektrische Strom langsam, aber sicher seinen Platz an

Bord großer Verkehrsflugzeuge. Erst das elektrisch angetriebene

Fahrwerksrad, dann die Brennstoffzelle als Ersatz für

die APU. Später dann die eigentlichen Antriebe, vielleicht mit

einem Zwischenschritt über eine Hybridvariante, in der ein im

optimalen Betriebspunkt laufendes, zentral gelegenes (Wasserstoff-)Triebwerk

den Strom für die elektrischen Antriebe

an den Tragflächen oder am Rumpf liefert. Am Ende steht das

vollelektrische Fliegen.

Können großen Schiffe rein elektrisch fahren?

Könnten beispielsweise Containerschiffe oder auch eines der

größten Kreuzfahrtschiffe der Welt, die „Queen Mary 2“,

elektrisch über die Weltmeere gleiten? Die verblüffende

Antwort: Das tut es bereits. Denn tatsächlich werden an

Bord der QM2 die Schiffspropeller von Elektromotoren

angetrieben. Vier Antriebseinheiten mit einer Leistung

von je 21,5 Megawatt bringen das Schiff auf eine Reisegeschwindigkeit

von 25 Knoten, was etwa 46 Stundenkilometern

entspricht. Ob zu Lande, zu Wasser oder in der

Luft: Technisch ist es machbar, alle Transportarten auch

elektrisch zu bewältigen. Teils reichen die heute verfügbaren

Akku-Technologien dazu schon aus, so beim Auto- und

Schwerlastverkehr auf der Straße, bei kleinen Flugzeugen

sowie kleinen und mittelgroßen Booten. Im Unterhalt sind

diese elektrisch betriebenen Transportmittel in der Regel

günstiger als ihre mit fossilem Treibstoff angetriebenen

Konkurrenten. Die Anschaffungskosten liegen jedoch

höher, sodass auch bei gegebener Wirtschaftlichkeit im

Gesamtvergleich als Herausforderung die höhere Anfangsinvestition

bleibt. In dem Maße aber, wie die Gesamtwirtschaftlichkeit

sich in Richtung Elektroantrieb verschiebt,

ist diese Hürde überwindbar. Der Energiebedarf insgesamt

wird zwar sinken, da ineffiziente fossile Antriebe durch

hocheffiziente Elektroantriebe ersetzt werden. Der Stromverbrauch

aber wird, entgegen heute noch gängiger Annahmen,

nicht sinken. Er wird sich vielmehr erhöhen. Noch

ein Argument dafür, den jährlichen Zubau an erneuerbarer

Stromerzeugungskapazität nicht zu drosseln, sondern vielmehr

noch zu steigern.


Quelle: PHOTON-das Solarstrom Magazin

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Umweltschutz

Produktsicherheit

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Erfolgreiches Umweltmanagement

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Wir begleiten Sie auf diesem Weg

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22 INFO-PR 05/2016

Der ÖPNV auf Rädern

wird zunehmend elektrisch

Verschärfte Emissionsgrenzwerte sowie Klimaschutzziele

stellen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)

höchste Anforderungen an die Antriebstechnik. Stetige

Optimierung bei bestmöglicher Wirtschaftlichkeit sind

entscheidende Faktoren. Für die SASA AG stellen Batteriebusse

eine viel versprechende Lösung dar.

Zu den weltweiten CO 2 -Emissionen trägt der Verkehr

mit 23 % bei. Während im Warenverkehr Lösungen noch

in Ausarbeitung sind, wird im Personenverkehr verstärkt

auf Elektrifizierung und Verlagerung auf den ÖPNV gesetzt.

London und Hamburg werden ab 2020 keine Busse mit

Verbrennungsmotoren mehr ankaufen, und aktuelle Ausschreibungen

bevorzugen emissionsfreie Lösungen. Paris

will bis 2025 einen Großteil seiner Flotte mit Batteriebussen

ausstatten. Seit 2013 laufen in europäischen Städten Demonstrationsprojekte

wie ZeEUS und ELIPTIC. Sie zeigen

das Potenzial von Batteriebussen, auch wirtschaftlich eine

Alternative zu Diesel- bzw. Methangasbussen zu werden.

SASA-Pilotprojekt „Elektrobus“

Die SASA betreibt vom 27. Juli bis zum 16. Dezember 2016

einen acht Meter langen Batteriebus vom Typ Rampini

Alè EL auf den Linien 6 und 11. Angemietet wurde der Bus

vom Verkehrsbetrieb Wiener Linien, der zehn Stück davon

seit 2013 zuverlässig im Einsatz hat.

Generaldirektorin Petra Piffer will mit dem Pilotprojekt

„Elektrobus“ die bisherigen Erfahrungen mit elektrisch angetriebenen

Bussen erweitern. Seit November 2013 hat SASA

schon die fünf Brennstoffzellenbusse des europäischen CHIC-

Projektes in Betrieb. Fahrgäste, Anrainer und Fahrer sind mit

diesen auch elektrisch angetriebenen Bussen sehr zufrieden.

Projektleiterin Marlene Rinner merkt an, dass zurzeit

Batteriebusse für den innerstädtischen Bereich prädestiniert

sind. Entwicklungen in der Batterietechnologie werden auch

den Einsatz im städtischen Großraum ermöglichen. Der

Batteriebus wird abends im Depot der SASA und untertags

am Busbahnhof Bozen aufgeladen. Aufgezeichnet werden

Energieverbrauch, Verfügbarkeit und Wartungsaufwand.

Verwaltungsratspräsident Stefano Pagani ist überzeugt, dass

mit beiden Erfahrungen SASA die Autonome Provinz Bozen

bei den Entscheidungen zu klimafreundlichen Antriebstechnologien

im urbanen ÖPNV kompetent beraten und

unterstützen kann, ganz im Sinne des Klimaplans Energie-

Südtirol 2050.

Nachhaltige Mobilität vorrangiges Ziel der SASA

Jeden Tag nutzen Tausende von Südtirolerinnen und Südtiroler

den ÖPNV. Ziel der SASA ist es, diesen Dienst mit den

besten Umweltstandards sozialverträglich und so effizient als

möglich zu erbringen. Die Erprobung alternativer Antriebstechnologien

ermöglicht Entscheidungshilfen, zu welche Antriebskonzepte

unter welchen Rahmenbedingungen nachhaltig

sind. Mit dem Pilotprojekt „Elektrobus“ schafft SASA die Voraussetzung,

eigene Batteriebusse wirtschaftlich zum Wohle der

Bevölkerung und der Umwelt in naher Zukunft zu betreiben.

Entsprechend wurde dem Ressort für Mobilität bereits ein

Projekt einer „rein elektrischen Linie“ vorgelegt. Auf einer neu

geplanten Buslinie, die Bozens Zentrum mit der Industriezone,

insbesondere mit dem Technologiepark NOI verbindet, sollen

ausschließlich Elektrobusse zum Einsatz kommen.

Kurzbeschreibung SASA AG

Die SASA AG ist für den ÖPNV in den Stadtgemeinden von

Bozen, Leifers, Meran sowie in der Marktgemeinde Lana

zuständig. Eignerinnen sind die Städte Bozen, Meran und

Leifers.

SASA AG

Buozzistraße 8 | 39100 Bozen

Tel. 0471 519 519

sasabz@sasabz.it | www.sasabz.it


INFO-PR

05/2016

23

Strom aus Holzpellets

Mit mittlerweile 300 hocheffizienten KWK-Anlagen

weltweit (davon 70 in Italien) konnte sich die Burkhardt

GmbH einen Namen im Bereich der erneuerbaren Energien

machen. Die Bayern überzeugen dabei mit ihren

innovativen Holzvergasern, deren langen Laufzeiten und

einem kundenorientierten Service.

Bewegte man sich bis dato im Leistungsbereich,

zwischen 165 und 180 kW elektrischer und 265 und

270 kW thermischer Leistung, bietet die Burkhardt GmbH

seit Anfang 2016 nun auch eine Holzgas-KWK-Anlage mit

50 kW elektrischer Leistung an. Das Prinzip des Holzvergasers

V 4.50 entspricht dem des großen Vorbilds

V 3.90. Pellets werden in einem geschlossenen Reaktor unter

Hitzeeinwirkung und geregelter Luftzufuhr zu Holzgas

und anschließend im smartblock 50 T, einem kompakten

BHKW mit 4-Zylinder Ottomotor weiter zu Wärme und

Strom umgewandelt. So entstehen zu den genannten

50 kW Strom auch 110 kW Wärmeenergie. Der Verbrauch

liegt bei ca. 40 kg Holzpellets je Betriebsstunde. Erste

Anlagen sind seit einem halben Jahr in England in Betrieb.

Zwei Sägewerke und eine Geflügelfarm beziehen hier

CO 2 -neutrale Energie. Der produzierte Strom wird in allen

Betrieben zu 100 % selbst genutzt und die Wärme dabei zu

Heiz- und z.T. zu Trocknungszwecken eingesetzt.

Vor allem Italien, insbesondere Südtirol, zählt zu den

wichtigsten Absatzmärkten für Burkhardt Blockheizkraftwerke,

sowohl in der Hotellerie, Industrie als auch

in Landwirtschafts- und Forstbetrieben bietet die neue

Anlage eine interessante Möglichkeit, umweltfreundlichen

Strom und Wärme zu produzieren.

Moderne Bedienung mit mit Touchscreen, Touchscreen, PC oder Smartphone PC oder Smartphone

Service vor Ort

Um einen erstklassigen Service zu gewährleisten und die

räumliche Distanz zum immer größer werdenden Kundenstamm

zu minimieren, wurde 2010 die Burkhardt Italia

GmbH in Bozen gegründet. Von hier aus werden Service

und Betreuung für die italienischen Abnehmer koordiniert.

Das aufstrebende Unternehmen setzt dabei auf qualifizierte

Servicekräfte, um dem Kunden die bestmögliche Betreuung

bieten zu können. „Wir können auf eine schlagkräftige

Truppe zurückgreifen, würden uns aber durchaus über

weitere Verstärkung in unserem Team freuen“, erläutert

Werner Vontavon, Servicetechniker der Burkhardt Italia. Die

Auftragslage sei „gut, aber weitere Fachkräfte relativ schwer

zu finden!“, fügt er hinzu.

• 300 KWK Anlagen weltweit

• moderne Serienproduktion

• 50, 165 oder 180 kW

elektrische Leistung

• Brennstoff Holzpellets

(alternativ Erdgas)

• > 7500 h Laufzeit / Jahr

• kundenorientierter Service,

Vollwartungsverträge, Fernzugriff

Das BHKW smartblock 50 T (links) mit dem Holzvergaser V 4.50 (rechts).

www.burkhardt-group.com


INFO-PR

24 05/2016

aktuell

Pünktlich, sicher & kompetent

Am Anfang stand ein revolutionäres Konzept: Kombinierter

Güterverkehr auf Straße und Schiene. Der Name

ist Programm: Fercam – entstanden aus der Zusammensetzung

der Begriffe „ferrovie und camion“. Heute, nach

68 erfolgreichen Jahren, ist Fercam eines der führenden

Logistik-Unternehmen, dem neben den Interessen der

Kunden besonders auch die Umwelt ein Anliegen ist.

Angefangen hat die Geschichte der Fercam im Jahre

1949 mit Transportleistungen vorwiegend auf der Brennerroute.

Seit der Übernahme durch den Völser Fuhrunternehmer

Eduard Baumgartner im Jahr 1963 ist das Familienunternehmen

ständig gewachsen. Heute ist Fercam ein weltweit

agierender, multispezialisierter Logistikdienstleiter, der für

seine Kunden nicht nur alles befördert, sondern auch alle mit

dem Transport verbundenen Dienstleistungen organisiert.

Das angenehme Gefühl, vertrauen zu können

Fercam bietet heute die gesamte Logistikdienstleistungspalette

an: Vom klassischen Komplettladungstransport auf

Straße und Schiene, italien- und europaweite Stück- und

Sammelgutverkehre, Distributions- und Lagerlogistik,

Luft- und Seefracht, bis hin zu Umzügen sowie Kunst- und

Messelogistik. Rund 1.700 direkte und 1.800 indirekte

Mitarbeiter kümmern sich um eine reibungslose Abwicklung

sämtlicher Transport-und Logistikdienste; das eigene

Niederlassungsnetz zählt europaweit 72 Niederlassungen

und weitere drei in Marokko, Tunesien und in der Türkei

sowie ein weltweites Partnernetz mit zuverlässigen Partnern

vor Ort.

Transport und Logistik mit Verantwortung

Seit jeher wird ein besonderes Augenmerk auf die Fahrzeugflotte

gelegt, die kontinuierlich erneuert und überwacht

wird. Welches Transportmittel bzw. welche Kombination

letztlich die Beste ist, entscheidet der jeweilige Experte

zusammen mit dem Kunden. Komplett- und Teilladungen

sowie euronationales Sammelgut werden, auf die jeweiligen

Kundenbedürfnisse maßgeschneidert, über Straße und

Schiene mit dem jeweils geeignetsten Transportmittel an den

Bestimmungsort gebracht. Zudem wird bei Komplettladun-

TRANSPORT

TRANSPORT

UMSATZ

1985:

23 MIO €

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UMSATZ

1985: UMSATZ

23 MIO 1985: €

23 MIO €

UMSATZAUFGLIEDERUNG

1985

TRANSPORT

2015

UMSATZAUFGLIEDERUNG

UMSATZAUFGLIEDERUNG

1985

TRANSPORT 2015

1985

TRANSPORT 2015

Umzüge,- Kunst- und Messelogistik

LOG & DISTRIBUTION

ITALIEN

LOG & DISTRIBUTION

AIR & OCEAN

ITALIEN

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UMSATZ 2015:

633 MIO €

ITALIEN

UMSATZ 2015:

633 UMSATZ MIO € 2015:

633 MIO €


05/2016

25

Transport & Logistik im

Zeichen der Nachhaltigkeit

Laut jüngsten Studien der Eurostat und ISPRA sind italienweit

80 % der insgesamt vom Verkehr verursachten

CO 2 -Emissionen dem Straßenverkehr anzulasten, wobei

zwei Drittel davon auf den Personenverkehr und nur ein

Drittel auf den Warenverkehr entfallen. Beim Warenverkehr

stammen 14,3 % der Emissionen von Kleinlastern, während

lediglich 4,3 % vom Schwerverkehr verursacht werden. Ein

Gespräch dazu mit Fercam-Chef Thomas Baumgartner.

gen europaweit mittels Dreiecksverkehr eine hundert -

prozentige Auslastung der Lkws garantieren.

Wo möglich und geeignet, setzt Fercam auf den Kombiverkehr

Straße/Schiene bzw. Straße/See, bei dem nur der

Anhänger oder Container auf den Zug verladen und am

Bestimmungsort von einer dort stationierten Zugmaschine

abgeholt wird. Ein Company-Train ist seit vielen Jahren täglich

zwischen der Poebene und dem Ruhrgebiet im Einsatz

und bietet somit eine nachhaltige Transportverbindung.

Der beste Weg rundum die Welt

Mit Luft- und Seefracht werden auch die entferntesten Ziele

erreicht, und je nach den Bedürfnissen des Kunden mehr oder

weniger schnell. Auch die Zollformalitäten und Transportdokumente

werden im Auftrag des Kunden erledigt. Mit der

sogenannten Euro-Asian-Landbridge ist Fercam in der Lage,

Transporte von und nach China nachhaltiger und kostengünstiger

als per Flugzeug und schneller als über den Seeweg

anzubieten. Waren werden dabei mit dem Zug über die Mongolei

und Russland von und nach Suzhou bzw. Warschau befördert

und anschließend per Lkw an die europäischen bzw.

chinesischen Bestimmungsorte ausgeliefert, und dies in 15 bis

17 Tagen im Gegensatz zu den 35 Tagen der Schiffsfracht.

Niederlassungen in Afrika

Seit mehreren Jahren verfügt das Unternehmen über zwei

Niederlassungen in Tunesien und Marokko. Wie wichtig das

auch für den heimischen Markt sein kann, zeigt folgendes

Beispiel: Die Verbraucher der arabischen Länder haben eine

besondere Vorliebe für süße Apfelsorten. Fercam transportiert

Südtiroler Äpfel mit dem Lkw nach Livorno, von wo

diese über den Seeweg nach Radès in Tunesien gebracht werden.

In Radès wird die Fracht von einem lokalen Fuhrunternehmer,

der für Fercam-Transport Tunisie arbeitet, übernommen

und bis nach Libyen transportiert. In diesem Fall wird

ein kombinierter Verkehr Straße/Seeweg genutzt!

> Radius: Der vom Schwerverkehr verursachte Anteil an

CO 2 -Emissionen ist ja wesentlich geringer als allgemein

angenommen?

Thomas Baumgartner: Der Gütertransport wird leider,

aber zu Unrecht, immer noch als einer der emissionsstärksten

Wirtschaftszweige angesehen und, wenn auch

der Anteil an CO²-Emissionen der großen Lkws relativ

gering ist, müssen wir als Unternehmer trotzdem alles in

unserer Macht stehende tun, um unsere Dienste möglichst

ressourcenschonend und nachhaltig zu gestalten. Deshalb

sind unsere Zugmaschinen ausschließlich mit Euro 5 und

Euro 6 Motoren ausgestattet und für die Verteilung im innerstädtischen

Bereich kommen vielfach erdgasbetriebene

Fahrzeuge zum Einsatz. Hier gilt es zu bedenken, dass der

Emissionsausstoß eines Euro 6-Motors dem von 16 Lkws

mit Euro 1-Motor bzw. neun Lkws mit Euro 4-Motor

entspricht, wobei diese rasante Entwicklung im Automobilsektor

sicher auch auf den Druck der öffentlichen

Meinung zurückzuführen ist und sehr erfolgreich war. Wir

haben uns im Laufe der letzten dreißig Jahre vom reinen

Straßentransporteur zum globalen Logistiker entwickelt

und bieten heute die gesamte Logistikdienstleistungspalette

an, vom klassischen Komplettladungstransport auf Straße

und Schiene, italien- und europaweite Stück- und Sammelgutverkehre,

Distributions- und Lagerlogistik, Luft- und

Seefracht, bis hin zu den Umzügen und zur Kunst- und

Messelogistik. Dabei spielt bei der Erbringung all unserer

Dienstleistungen unser Fuhrpark, seien es die Lkws

für nationale und internationale Transporte als auch die

Kleintransporter für die Verteilung, eine wesentliche Rolle,

weshalb wir ständig bemüht sind, innovative Technologien,

die Energieeffizienz und sparsamen Ressourceneinsatz zum

Ziel haben, effizient einzusetzen.

> Radius: Wie weit ist Flüssiggas ein Thema?

T. Baumgartner: Unsere spanische Niederlassung in Barcelona

setzt stark auf den Einsatz von Flüssiggas, zumal auf der

iberischen Halbinsel auch die Betankung dieser Fahrzeuge an

zahlreichen Tankstellen möglich ist. Die ökologischen Vorteile

dieses Treibstoffes sind klar, da man von einem nochmals um

30 % geringeren CO 2 -Ausstoßes ausgeht, auch wenn beim

Einsatz dieser Technologie zwei große Nachteile bestehen,

nämlich die geringere Motorenstärke von 330 PS gegenüber


26 05/2016

den 440-460 PS der herkömmlichen Lkws mit einer Nutzlast

von 25 Tonnen. Flüssiggasbetriebene Lkws könnten theoretisch

zwar 25 Tonnen befördern, würden aber bei diesem Gewicht

eine Geschwindigkeit von höchstens 20 km/h erreichen.

Der zweite große Nachteil eines Flüssiggas-Lkws ist dessen

geringe Reichweite, da er mit einem Tank nur 800 Kilometer

zurücklegen kann und wegen eines fehlenden engmaschigen

Tankstellennetzes keine Betankungssicherheit hat.

> Radius: Setzt Fercam zunehmend auch auf die Schiene,

wo es möglich ist?

T. Baumgartner: Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes

Erfolgsprojekt unseres Unternehmens ist z.B. jenes unserer

Niederlassung in Sassuolo. Den dort ansässigen Fliesenproduzenten

wird seit vielen Jahren eine innovative, nachhaltige

und umweltfreundliche Transportlösung angeboten. An

sechs Tagen der Woche verkehrt unser eigener Company-

Train zwischen Verona und Köln im Dienste der Fliesenlogistik.

Die Waren werden von unserer Niederlassung in

Sassuolo bei den Keramikproduzenten abgeholt, in unserer

Niederlassung konsolidiert und auf unsere Wechselaufbauten

verladen und per Zug von Verona nach Köln transportiert,

wo unsere dortige Niederlassung die Feinverteilung

der Waren an die Empfänger vornimmt. Für die Rückfahrt

wird der Zug mit Tonerde beladen, die für die Keramikunternehmen

in Sassuolo zur Herstellung der Fliesen bestimmt

ist. Mit diesem täglich verkehrenden Zug verlagern

wir 14.000 Lkws jährlich mit einem durchschnittlichen

v.l.: Hannes und Thomas Baumgartner

Ladegewicht von 28 Tonnen pro Lkw von der Straße auf

die Schiene mit einer beachtlichen Senkung der CO 2 -

Emissionen und wesentlichen Verringerung des Verkehrsaufkommens

auf der Straße. Derartigen Verlagerungen des

Schwerverkehrs auf die Schiene sind für bestimmte Waren

geeignet, allerdings gibt es auch viele Produkte und Produzenten,

für deren Transporterfordernisse in puncto Flexibilität,

Erreichbarkeit und Zuverlässigkeit einzig der Lkw

in Frage kommt. Und zusätzlich sollte man nicht vergessen,

dass der Bahntransport zwar nahezu emissionsfrei ist, dass

aber die Gewinnung der Elektroenergie auch Ressourcen

erfordert.“

Innovative IT-Lösungen für effiziente Logistik

Neben den technologischen Innovationen, die im

Fercam-Fuhrpark zur Anwendung kommen, wie Euro

6-Motoren oder gasbetriebene Fahrzeuge, sind komplexe

Software-Entwicklungen für Energieeffizienz, schonenden

Einsatz der Ressourcen und Nachhaltigkeit in

unserem Unternehmen von zunehmender Bedeutung.

Dazu ein Beitrag von Hannes Baumgartner.

Unsere Fahrzeugflotte wird seit vielen Jahren GPS-überwacht,

was nicht nur der Sicherheit dient, sondern womit

auch für jeden Transportauftrag per Computer die ideale

Streckenführung errechnet wird. Unsere Fahrzeuge sind

mit Bordcomputern ausgestattet, die neben den wesentlichen

Informationen zum Transportauftrag auch das

Fahrverhalten aufzeichnen und die Fahrer zu korrektem,

energieeffizienten Fahren anhalten. Durch diese interaktiven

OnBoard-Units werden unserer Fahrer auch bei der

praktischen Umsetzung des ihnen bei Fahrerschulungen

vermittelten theoretischem Wissen zum sparsames Fahrverhalten

unterstützt. Im Distributionsnetzwerk kommt

eine betriebsintern entwickelte, weil für unsere Bedürfnisse

maßgeschneiderte, Optimierungs-Software zum Einsatz,

mit der die Linienverkehre optimal ausgelastet werden

und demzufolge Verkehrsreduzierung bewirkt wird. Im

Logistikbereich testen wir laufend neue Anwendungen

und Software, mit dem die von unseren Lagern startenden

Sendungen IT-gestützt so zusammengestellt wird, dass die

Lkws, unter Berücksichtigung von Volumen und Gewicht,

maximal genutzt sind. Aber es gibt auch viele, auf den

ersten Blick banale Maßnahmen, die in unserem Unternehmen

nicht unwesentliche Ressourceneinsparungen bewirken;

so sind, beispielsweise, sämtliche Drucker standardmäßig

auf beidseitiges Drucken eingestellt, sofern auf den

Ausdruck von Dokumenten nicht verzichtet werden kann.

Außerdem haben wir in den letzten Jahren alle größeren

Niederlassungen mit Videokonferenzräumen ausgestattet,

um Fahrten zu Arbeitstreffen und -sitzungen zu vermeiden.

Durch stete Verbesserung und den Austausch von obsoleter

Hardware fällt natürlich auch sehr viel „Computermüll“,

wie Monitore und PC, an, den wir natürlich

ordnungsgemäß über die traditionellen Wege entsorgen.

Unsere IT-Abteilung sucht seit Jahren nach innovativen

und kreativen Ideen, um diese obsolete Hardware einer

neuen, interessanten und nützlichen Bestimmung zuzuführen.

„Wir freuen uns auch über kreative,

innovative Vorschläge seitens der Leser.“


05/2016

27

Der Umweltreport von FERCAM

Die Abteilung Umwelt und Qualität der Fercam erstellt

jährlichen Report und definiert Ziele wie Treibstoffverbrauch,

Schadstoffausstoß, Energieeinsparung,

ISO-Zertifizierung, Kontrolle des Fuhrparks. Das sind

Schlüsselbegriffe der Tätigkeit von Lorena Biasi, Umweltund

Qualitätsbeauftragte des Logistik-Unternehmens

Fercam.

Bei Fercam arbeiten die verschiedenen Bereiche autonom

aber vernetzt und hochqualifizierte Mitarbeiter suchen

nach den jeweils besten Lösungen. An erster Stelle steht

das Interesse des Kunden, aber gleich dahinter folgt die

Verantwortung gegenüber der Umwelt und die Suche nach

immer besseren und nachhaltigeren Lösungen. Eine eigene

Abteilung für Umweltfragen zeigt wie wichtig Fercam dieses

Anliegen ist.

> Radius: Bei Ihnen, bzw. in Ihrer Abteilung laufen alle Daten

zusammen, die mit Umwelt und Qualität, mit Energieverbrauch,

mit dem Zustand und der Wartung zu tun haben.

Lorena Dibiasi: Das stimmt. Wir vergleichen kontinuierlich

die Daten und erstellen jedes Jahr einen umfassenden Umweltbericht,

der Aufschluss über Energieverbrauch und -nutzung

gibt, über Wasserverbrauch, Heizkosten, Zustand der Flotte

und in dem wir über die Projekten informieren, an denen wir

teilnehmen sowie über die Ziele, die wir aufgrund der vorliegenden

Daten für das kommende Jahr anstreben.

> Radius: Welche Art von Projekte sind das?

L. Biasi: 2013 haben wir z.B. an einem europäischen Projekt

der Region Emilia Romagna, Ecostar, teilgenommen und die

höchste Punktzahl erreicht. Wir verfolgen eine Ecodrive-

Kampagne, informieren unsere

Fahrer über umweltfreundliches

Fahrverhalten und organisieren

jedes Jahr Öko-Schulungen, um nur

einige Beispiele zu nennen.

> Radius: Aber Ihre Abteilung

sammelt nicht nur Daten bezüglich

des Transports?

L. Biasi: Nein, zu einer verantwortungsvollen

Umweltpolitik gehört

mehr. Wir monitorieren auch alle Geschäftsbereiche auf ihre

Nachhaltigkeit hin. Ein verantwortlicher Umgang mit den

Ressourcen und der Respekt der Umwelt beginnt schon bei

den Immobilien. Wir haben in Bozen, in Sommacampagna

und in Rho Photovoltaikanlagen installiert, der Energiekonsum

wird ständig überwacht und im letzten Jahr haben wir

in den Lagern, in den Werkstätten und auf den Außenbereichen

und Abstellplätzen sowie auf den Laderampen ein

Relamping vorgenommen, d.h. wir haben alle Leuchtmittel

durch LED-Lampen ersetzt, die zum einen weniger Energie

verbrauchen und zum anderen wesentlich langlebiger sind

als herkömmliche Lampen. Im Augenblick läuft eine Studie,

die die Situation in den Gebäuden überprüft.

> Radius: Fercam ist ein Unternehmen mit Niederlassungen

in ganz Europa und weltweiten Geschäftsbeziehungen. Gibt

es diesbezüglich auch die Umwelt betreffende Vorgaben?

L. Biasi: Natürlich. Unsere Disponenten ermitteln für jeden

Kunden die optimalste Transportroute, gerade auch unter

dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit. Von jeher setzen wir

auch auf kombinierte Transporte, wo dies verkehrstechnisch

geeignet und umweltmäßig sinnvoll ist.


28 05/2016 INFO-PR

ONYX® im Smart Home: Mit ONYX®

von HELLA steuern Sie Ihren Sonnenschutz

bequem über das Smartphone

und sind heute schon zukunftssicher

für künftige Smart-Home-Systeme.

Smarter Wohnkomfort

Virtuelle und echte Sensoren reagieren auf Wind, Wetter

und die Gewohnheiten der Nutzer. Kaum ein Thema ist

derzeit so spannend wie die Entwicklung des Eigenheims

zum „Smart Home“. Der Sonnenschutz-Hersteller HELLA ist

ganz vorne dabei, mit dieser Entwicklung die Behaglichkeit

zu Hause zu steigern und dabei auch Energie zu sparen.

„Sonnenschutz ist bereits seit Jahrzehnten automatisierbar.

Der Rollladen oder die Markise mit Motor und

Fernsteuerung sind bei 50 Prozent unserer Kunden Standard.

Das sind Hunderttausende Anwender, die bereits

jetzt nahtlos in das Smart Home der Zukunft einsteigen

können“, erklärt Manuel Stanglechner, Chefentwickler des

Smart Home-Systems von HELLA.

Es trägt den Namen ONYX ® , kann über jedes beliebige

Smartphone fast alle Varianten von Sonnen- und Wetterschutz

steuern, ist kostengünstig und leicht nachrüstbar.

„Wir bieten unseren Kunden ein System, das mit wenigen

Handgriffen installiert ist. Sofort sieht man auf dem Handy

oder Tablet die einzelnen Jalousien oder Rollläden und kann

intuitiv mit einem Fingertipp steuern und noch vieles mehr.“

ONYX ® funktioniert nicht nur mit HELLA-Produkten und

ist unglaublich vielseitig.

ONYX ® automatisiert den Sonnenschutz nach Zeit oder auch

nach dem Sonnenstand, sodass zum Beispiel immer bei Sonnenuntergang

die Rollläden schließen. Verbunden mit dem

Wettersensor ONYX.WEATHER kann der Sonnenschutz

auch nach der tatsächlichen Sonneneinstrahlung gesteuert

werden – als Hitzeschutz zum Beispiel im Wintergarten, aber

auch als Sichtschutz am Abend. Eine besondere Funktion ist

die Windautomatik, bei der Markise, Jalousie und Rollladen

automatisch bei starkem Wind eingefahren werden.

ONYX ® wurde bewusst so entwickelt,

dass es mit künftigen Smart-Home-Anwendungen

kompatibel ist. Stanglechner:

„Wir erwarten in den kommenden

Jahren eine Revolution im Smart-

Home-Sektor und haben deshalb unser

System so angelegt, dass man damit

schon heute die Zukunft kauft. Das garantiert

unsere Gesamtarchitektur.“

ONYX® ist einfach zu konfigurieren: Sie fügen

einzelne Komponenten per QR-Code hinzu

und können beiliebig gruppieren: Zum

Beispiel alle Fenster im Wohnzimmer, alle an

der Südfassade oder auch alle Rollläden.

HELLA Italia GmbH

Rienzfeldstraße 30, 39031 Bruneck

Tel. 0474 555 886 | bruneck@hella.info

Zone Wurzer 22, 39055 Leifers/Bozen

Tel. 0471 195 16 00 | bozen@hella.info


aktuell 05/2016

29

ABSOLUT SICHER

UND BEHAGLICH

... MIT ROLLLÄDEN VON HELLA

HELLA Rollläden schützen vor Hitze, Kälte, Licht und Lärm,

neugierigen Blicken und ungebetenen Gästen. Wir kombinieren

Sicherheit, Energiesparen und Wohlbefinden.

www.hella.info


30 05/2016

INFO-PR

Ganz im Zeichen

nachhaltiger Gebäude

Am 9. September 2016 fand im Innenhof von Schloss

Maretsch in Bozen die Verleihung der KlimaHaus Awards

statt – eine Auszeichnung, mit der jährlich die besten Klima-

Häuser des Vorjahres gewürdigt werden. Anwesend waren

zahlreiche Gäste, darunter auch Reinhold Messner und Peter

Irmscher, Lead Designer des Londoner Studios Zaha Hadid.

Der KlimaHaus Award ist Ausdruck für besonders

herausragende KlimaHäuser. Mit diesem Preis werden die

Bauherren in den Mittelpunkt gerückt. Oft wird diesen

nicht ausreichend Anerkennung zuteil, obwohl ein hochwertiges

Bauprojekt nur durch die gute Zusammenarbeit von

Besitzern, Planern und den Ausführenden entstehen kann.

In diesem Jahr standen über 1.300 zertifizierte Gebäude zur

Auswahl, von denen 19 den Weg in die Endrunde fanden.

Die Prämierung wurde vom KlimaHaus-Präsidenten

Arch. Stefano Fattor eingeleitet, der der Fachjury dankte

und die Bedeutung der gemeinsamen Anstrengung für mehr

Energieeffizienz hervorhob. Nach den Grußworten des Bozner

Bürgermeisters Renzo Caramaschi und des zuständigen

Landesrates Richard Theiner sprach Reinhold Messner über

das Thema Nachhaltigkeit in der heutigen Zeit.

Der Landesrat eröffnete schließlich die feierliche Preisverleihung,

indem er den Besitzern des Wohn- und Geschäftsgebäudes

am Delagoplatz in Bozen einen goldenen Kubus

überreichte. Damit wurde einem beachtenswerten Neubau

Rechnung getragen, der sich eindrucksvoll in diesen historischen

Platz von Bozen einfügt.

Weitere goldene „Cubes“ sind außerdem an zwei öffentliche

Gebäude der Provinz Bozen gegangen: an die neue Kletterhalle

in Bruneck und an die sanierte Fachschule für Hauswirtschaft

Fachschule für Hauswirtschaft und

Ernährung Frankenberg

Standort: Tisens | Bauherr: Autonome

Provinz Bozen | Planung: Arch. Michael Tribus

Haus am Delagoplatz

Standort: Bozen | Bauherr: Mayrl’sche Stiftung

Planung: Lengfeld Mikolajcak Architekten

Anlagenplanung: Energytech Ingenieure GmbH

Casa Riga

Standort: Comano Terme

Planung: Stefania Saracino e

Anlagenplanung: Energytech


INFO-PR

05/2016

31

Villa Castelli

Standort: Bellano (LC) | Bauherr: Ing. Alessandro Castelli

Planung: Arch. Valentina Carì und Ing. Oscar Stuffer-Solar -

raum | Anlagenplanung: Ing. Oscar Stuffer – Solarraum

KlimaHaus-Energieberater: Geom. Erich Stuffer – Solarraum

Kletterhalle in Bruneck

Standort: Bruneck

Bauherr: Autonome Provinz Bozen

Planung: Stifter + Bachmann Architekten

Anlagenplanung: Ingenieurteam Bergmeister GmbH

und Ernährung in Frankenberg, Tisens. Der Preis würdigt bei

beiden Gebäuden die gelungene Verbindung von architektonisch-ästhetischen

Aspekten und höchster Energieeffizienz.

Beide zeichnen sich außerdem durch einen hohen Komfort aus.

Ein weiteres Projekt, das prämiert wurde, ist der teils unterirdische

Bau „Haus Riga“ bei Comano Terme im Trentino. Durch

die herausragende Bauqualität in Kombination mit höchster

Energieeffizienz gelingt es diesem Bauernhaus, das gleichzeitig

als Beherbergungsbetrieb fungiert, außergewöhnliche Architektur

mit der umliegenden Natur verschmelzen zu lassen.

Auch das ambitionierte Projekt der Villa Castelli, ein

historisches Wohnhaus aus dem Jahr 1830 am Comer See,

wurde von der Jury als Musterbeispiel für ein hochwertiges

architektonisches Sanierungskonzept ausgezeichnet, in das

innovative energetische Lösungen elegant eingebunden wurden.

Die Sanierung erfolgte nach allen Regeln des Denkmalschutzes

und nach den KlimaHaus-R-Vorgaben.

Einen der Höhepunkte der Veranstaltung bildete die Bekanntgabe

des Gewinners des Publikumspreises. Dieser wurde,

mittlerweile zum dritten Mal, an ein Projekt verliehen,

das über eine Online-Abstimmung auserkoren wurde. Dieses

Jahr ging diese Anerkennung an eine sanierte Wohnung in

einem historischen Wohnhaus im Zentrum von Verona, das

nach dem KlimaHaus-R-Protokoll erneuert wurde.

Den Abschluss des Abends bildete die Würdigung des

Lebenswerks der heuer verstorbenen Stararchitektin Zaha

Hadid. Der Lead Designer Peter Irmscher ließ nochmals

einige Vorzeigeprojekte Revue passieren und schloss seinen

Vortrag mit dem außerhalb des Wettbewerbs stehenden

Messner Mountain Museum ab, das sich auf

2.275 Meter über dem Meeresspiegel auf dem Kronplatz,

nur wenige Kilometer von Bruneck entfernt, befindet. Der

Direktor der KlimaHaus-Agentur, Ulrich Santa, überreichte

dem Bauherrn des Museums, dem Skirama Kronplatz,

den Kubus des vergebenen Sonderpreises. Kommentiert

wurde der Preis von Reinhold Messner, der über den Bau

des traditionellen Alpinismus-Museums sprach, das sich

genau dort befindet, wo die drei Südtiroler Kulturen, die

deutsche, die ladinische und die italienische, zusammentreffen.

(TN) | Bauherr: Riga sas

Franco Tagliabue architetti

Ingenieure GmbH

PUBLIKUMSPREIS: Wohnung Verona

Standort: Verona

Bauherr: I. V.

Planung: Arch. Michele Perlini

SONDERPREIS: MMM Corones

Standort: Kronplatz | Bauherr: Skirama

Kronplatz | Planung: Zaha Hadid Architects

Anlagenplanung: Jud & Partner


INFO-PR

Energieoptimierung

für Hotels

Da der Energieverbrauch in Tourismusbetrieben eine

wirtschaftlich relevante Kostenposition darstellt, spart

ein Betrieb mit intelligentem Energiemanagement Geld,

leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und

verbessert sein Image.

Südtiroler Hotels und Gaststätten steht der regionale

Energie- und Umweltdienstleister SYNECO bei der Findung

und Entwicklung technisch-energetischer Optimierung und

der Einführung von betrieblichem Energiemanagement

zur Seite. Dabei setzt SYNECO auf erprobte Methoden

wie einer eigens entwickelten Energieeffizienz-Checkliste,

womit eine Optimierung des Strom- und Wärmeverbrauchs

durch eine genaue technisch-wirtschaftliche Dokumentation

einzelner energieeffizienter Maßnahmen sichergestellt wird.

SYNECO realisiert auch direkt die Umsetzung einfacher und

schnell wirksamer technischer Maßnahmen im Energie- und

Versorgungssystem des Betriebes.

Energiemanagement spart Kosten

Energiemanagement ist kein Luxus mehr. Vielmehr ist eine

effiziente Energienutzung für den zukünftigen Erfolg von

sowohl kleinen als auch großen Betrieben notwendig. „Deshalb

gibt es ein verstärktes Interesse an Energieoptimierung

in Betrieben um Kosten zu sparen und günstiger wirtschaften

zu können“, ist Rupert Rosanelli, Geschäftsführer von

SYNECO, überzeugt. Der sinnvolle Umgang mit Energie,

nachhaltige Lösungen und die einhergehenden Positivfolgen

für Unternehmen und Umwelt sind seit jeher SYNECOs

Kernkompetenzen.

Erfassen des Ist-Zustandes vor Ort und Sofortlösungen

Betriebliches Energiemanagement heißt für SYNECO, zuerst

den energetischen Ist-Stand eines Unternehmens aufzunehmen

und diesen verständlich darzustellen. SYNECO-

Mitarbeiter machen sich vor Ort ein Bild von der Situation,

sprechen mit den Menschen/Technikern und analysieren

die Prozesse. „Danach erarbeiten wir Lösungspakete mit

einer Liste von Maßnahmen zur Energieeinsparung. Dazu

gehören Optimierungen im Arbeitsablauf genauso, wie

minimal investive Maßnahmen, die sich bereits nach kurzer

Zeit rechnen“, weiß Rupert Rosanelli aus Erfahrung. „Für

größere Investitionen erstellt SYNECO Machbarkeitsstudien,

einen Budgetplan und berücksichtigt verschiedene Entwicklungsszenarien.

Um das Angebot neben der technischen

Planung abzurunden, unterstützt SYNECO auch bei Investitionsförderungen

und Contractingmodellen. Sofortlösungen

wie z.B. ein innovatives Produkt zur Reduktion des Warmwasserverbrauchs

bringen nachweisbare Resultate.“

Syneco GmbH

Marie Curie Straße 17 | 39100 Bozen

Tel. 0471 301 731 | Fax 0471 326 000

office@syneco-consulting.it | www.syneco-consulting.it

Strom und Wärme aus Hackschnitzel

• 550 Holz-Kraft-Anlagen weltweit in Betrieb

• Wir bieten die passende Hackschnitzeltechnik

• Großkraftwerke mit Kaskadenlösung

Modell HKA 30 HKA 45

elektrische Leistung 30 kW 45 kW

thermische Leistung 73 kW 108 kW

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Größe G30 bis G40

*Abhängig von der Qualität der eingesetzten Hackschnitzel

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aktuell 05/2016

33

Urlauben im Leitlhof

im „grünen“ Hochpustertal

Das 4-Sterne-Superior Hotel Leitlhof in Innichen wurde

mit dem „Oscar“ der Tourismusbranche ausgezeichnet

und ist Europe’s Leading Green Hotel 2016.

Leitlhof-Gäste genießen Sommer wie Winter die Annehmlichkeiten

des Wellness- und Wanderhotels mit bestem

ökologischen Gefühl. Einzigartig und einmalig in Südtirol.

Der natürliche Duft der Zirbe empfängt die Gäste bereits in

der Rezeption und setzt sich in den gemütlichen Zimmern fort.

Der Leitlhof ist Europe’s Leading Green Hotel 2016

Das Hotel Leitlhof – Dolomiten wurde für sein klimaneutrales

und energieautarkes Konzept mit dem 1. Platz bei den

World Travel Awards ausgezeichnet. „Diese Auszeichnung

bedeutet unserer Familie sehr viel. Sie ist eine Bestätigung

für den Einsatz und die Investitionen für einen nachhaltigen

Urlaub“, so Juniorchef Stephan Mühlmann.

Wellness- und Wandergenuss im Herbst im Hochpustertal

Das Hotel liegt ca. acht Gehminuten vom Dorfzentrum

entfernt an einem sonnigen Hang und ist ein sehr guter Ausgangspunkt

für erlebnisreiche Wanderungen und Touren.

Genießen Sie Ihren Aktiv- und Wellness-Urlaub im

Leitlhof – Dolomiten: Natürliche Materialien, das 2.000 m²

große Spa, der beheizte Außen-Pool, der Panoramablick

auf Innichen und die Dolomiten bezaubern besonders im

Herbst. Für die Aktiven gibt es viermal wöchentlich eine

geführte Wanderung mit begeisternden Zielen.

Stimmungsvoller Advent mit

Christkindlmarkt im Dezember

Der Weihnachtsmarkt in Innichen ist klein und fein, daher besonders

beliebt bei Einheimischen und Gästen. Lokale Hersteller

präsentieren Selbstgemachtes: Zirmschüsseln, Hüte und Patschen

aus Loden und Filz, Marmeladen, Liköre und Schnäpse.

Eine wohltuende Auszeit erleben die Gäste im Advent, der

stillen Zeit im Leitlhof: Skifahren, Wandern, Wellness und das

köstliche Essen genießen – klimaneutral und nachhaltig.

Hotel Leitlhof – Dolomiten ****s

Fam. Mühlmann

Pustertaler Straße 29 | 39038 Innichen

Tel. 0474 913 440

info@leitlhof.com | www.leitlhof.com


34 INFO-PR 05/2016 INFO-PR

Wohnart-Immobilien

Andere Wege geht Wohnart-Immobilien in Neumarkt.

Durch eine neue Strategie mit Projektentwicklung und

optimaler Dienstleistung erzielt das Wohnart-Projektteam

um Christian Dibiasi maximale Wertschöpfung für

Objektverkäufer und hervorragenden, finanziell maßgeschneiderten

Wohnkomfort für die neuen Besitzer. Wie

hier in Eppan.

Die Ansprüche moderner Familien an den Wohnraum

sind gestiegen. Das Budget für den Ankauf nicht. Die Hausund

Grundbesitzer möchten das Maximum für ihr Eigentum

erzielen. Was tun? Gemeinsam mit Benjamin Hueber

hat Christian Dibiasi mit Wohnart-Immobilien ein Modell

entwickelt, das beide Seiten befriedigt und das sie nun auch

in Eppan erfolgreich umgesetzt haben.

Ruhig, viel Platz für die Bedürfnisse der Familie

Vier Familien in Eppan suchten unabhängig voneinander

eine schöne, große Wohnung zum Kauf. Ruhig gelegen

und nicht in einem Kondominium mit vielen Parteien

sollte sie sein. Zudem sollte sie dem Lebensstandard

der Familie entsprechend komfortablen Wohnraum,

aber auch Platz für die verschiedenen Räder,

Sportartikel und Hobbies bieten. Preislich sollte die

4- bis 5-Zimmer-Wohnung dem gehobenen Mittelsegment

entsprechen. Keine leichten Vorgaben für Makler

Christian Dibiasi.

Für einen zu viel, für Vier guten Willens machbar

Christian Dibiasi hatte ein altes Haus in einer Toplage

in Eppan zum Verkauf. Durch die hohen Preisvorstellungen

des Hausbesitzers fand es keinen Käufer

um diesen Preis. Da hatte Dibiasi die zündende Idee,

mit den vier Familien eine Bauherrengemeinschaft zu

gründen, die das alte Haus in der Toplage kauft und

ein neues mit vier Wohnungen baut. Die vier Familien

kannten sich nicht, wurden zusammengeführt und dafür

gewonnen. In der Zwischenzeit regelte Wohnart-

Immobilien alles Notwendige, und der Hausbesitzer

erhielt nach Genehmigung des Einreichungsprojektes

seinen Wunschpreis.


INFO-PR

aktuell 05/2016

35

Von der Idee zum Projekt und zur Realisierung

Architekt Robert Folie entwarf das Projekt für die Eppaner

Wohnanlage mit vier Wohneinheiten für gehobene Ansprüche,

das den Vorstellungen und Bedürfnissen der vier

Familien entsprach. Zum genehmigten Projekt wurde die

Baubeschreibung und der Businessplan erstellt. Sie waren

die Grundlage für das Generalunternehmen für die verbindlichen

Kostenvoranschläge. Der Bauleiter Roland Schorn

führte die Qualitätskontrollen durch. Ein- bis zweimal

monatlich traf man sich, um ständig die Kosten laut Businessplan

und den Baufortschritt zu überwachen. „Wohnart-

Immobilien fungiert als reiner Dienstleister. Wir sind keine

Bauträger und keine Bauunternehmer. Unsere Dienstleistung

sind die Verhandlungen und alles drumherum von der Idee

bis zur Realisierung“, bekräftigt Makler Christian Dibiasi.

Projektentwicklung im Sinne von Immobilienwirtschaft

„Auf ca. 6 % der gesamten Grundfläche in Südtirol leben

ca. 85 % der Bevölkerung. Allein daraus erkennt man,

dass Baugrund in Südtirol knapp ist. In Zukunft macht der

Großteil der Immobilienwirtschaft die Wiedergewinnung

vorhandener Bausubstanz aus“, erläutert Benjamin Hueber,

der für die technische Seite der Projektentwicklung zuständig

ist. „Beim 4-semestrigen Lehrgang für Immobilienwirtschaft in

Innsbruck, in Zusammenarbeit mit der Universität Klagenfurt,

ist das Modul Projektentwicklung und Projektmanagement

ein zentraler Ansatz neuer Baukultur.“ Bis ins letzte Detail

ausgearbeitet sein Businessplan der einzelnen Wohnungen, mit

dem Kunden erstellt, die finanziell und qualitativ verbindliche

Grundlage für den Bauunternehmer und die Handwerker ist.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen

„Anfang September sind die vier Familien eingezogen und

überaus zufrieden“, berichtet Christian Dibiasi. Die vier

Wohnungen haben eine Nettofläche von ca. 120 bis 170 m²,

im Parterre Grünflächen, im ersten Stock Terrassen mit weitem

Blick. Durch das gemeinsame Stiegenhaus in der Mitte

sind die Wohnungen ziemlich entkoppelt, sodass man von

der Nachbarsfamilie wenig wahrnimmt, wie in einem Einfamilienhaus

lebt. Jeder Raum hat ein Fenster; große Keller

und Doppel- und Dreifachgaragen sind sehr geschätzt.

Klimahaus A und sehr gute Schallwerte, wie die genormte

Schallmessung ergeben hat, sprechen für den hohen Wohnkomfort.

Und das alles zu einem Preis, der im mittleren

Segment für eine 4- bzw. 5-Zimmer-Wohnung liegt.

Win-Win-Situation durch Mehrwert für alle

Der Hausbesitzer hat seinen Wunschpreis für das alte Haus

bekommen. Die vier Käufer wohnen wunschgemäß in einer

kleinen Wohnanlage in Wohnungen, die auf ihre Bedürfnisse,

Vorstellungen, Wünsche und Finanzen zugeschnitten

sind. „Kein Aufzug war nötig. Wenige Familien verursachen

weniger Verkehr als viele, wohnen somit ruhiger. Aufreibende

Kondominiumssitzungen mit vielen Parteien fallen weg;

gemeinsame Kosten auch“, zählt Dibiasi als zusätzlichen

Mehrwert der Wohnanlage in Eppan auf. Denn Familien,

die so schön wohnen möchten, gibt es einige.

Wohnart Immobilien GmbH

Bahnhofstraße 1 | 39044 Neumarkt

Tel. 0471 813 545 | Mobil 339 719 37 28

info@wohnart-immobilien.net | www.wohnart-immobilien.net


36 05/2016

Makler & Dienstleister

Wohnart-Immobilien schafft mit Kompetenz und Projektmanagement

eine höhere Wertschöpfung für Verkäufer

und Käufer. Über das neue Modell ein Gespräch mit

Christian Dibiasi.

> Radius: Wohnart-Immobilien geht neue Wege?

Christian Dibiasi: Bauunternehmer und Bauträger bauen

zuerst und suchen dann die Käufer für die Wohnungen,

die während der Bauphase noch individuelle Vorstellungen

realisieren können. Doch das hält sich in Grenzen und bezieht

sich meistens auf die Auswahl von Böden und Fliesen.

Sie haben keinen Einfluss auf die Qualität der Bausubstanz,

sprich Fenster, Schalldämmung usw. Denn auch bei Klimahaus

A gibt es Unterschiede. Bei uns sind die Käufer von

der Idee und dem Vorprojekt bis zur Realisierung mit dabei,

wobei wir die rechtliche und technische Hauptarbeit als

Dienstleistung einbringen, sodass die Käufer sich in Ruhe

ihrem Leben weiterhin widmen können. Und doch geschieht

alles ihren Vorstellungen gemäß. Die Käufer sind die Bauherren,

sie bauen für sich selbst die Eigentumswohnung.

> Radius: Ist die Vorgehensweise nicht ein viel größerer

energetischer und finanzieller Aufwand für den Käufer?

Bauherren-Gemeinschaft Eppan

Projektpartner

wohnart

immobilien

immobiliare

C. Dibiasi: Das Ergebnis macht sich

kurzfristig als Mehrwert durch qualitativ

hohe Baumaterialien für einen

angenehmen Wohnkomfort und

langfristig als Investition bezahlt.

Wohnart-Immobilien macht die Projektentwicklung

und begleitet das

Projekt vom Anfang bis zum Ende.

Wir sind keine Bauträger, keine Bauunternehmer. Die zukünftigen

Wohnungseigentümer investieren ihr Geld von Anfang

an. Das ist der große Unterschied zur üblichen Vorgangsweise.

Wir sind natürlich sehr daran interessiert, dass das Wohnprojekt

realisiert werden kann, denn ansonsten bleiben wir auf

unserer Dienstleistung sitzen.

> Radius: Die Wohnanlage in Eppan ist nicht das erste Projekt,

das auf diese Art und Weise realisiert wurde.

C. Dibiasi: Vier Familien, die sich nicht gekannt haben und

nun fein miteinander in einer kleinen, auf ihre Bedürfnisse

zugeschnittenen Wohnanlage leben. Eine gute Investition

war auch, dass die Käufer zusätzlich zu unserem Projektteam

externe Sachverständige wie einen Rechtsanwalt und Architekten

dazugezogen haben. Wohnart-Immobilien greift auf die

erprobte Zusammenarbeit von Rechtsanwälten, Wirtschaftsberatern,

Notaren, Architekten und Handwerkern zurück.

Durch die externe Supervision entstand noch mehr Sicherheit

und somit Zufriedenheit für alle Beteiligten. Eine Qualitätskontrolle

mehr, die sich bezahlt macht.

> Radius: Das klingt teuer. Ist dem so?

C. Dibiasi: Dem ist nicht so. Wie gesagt wir liegen preislich

im Mittelsegment für 4- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit dem

Vorteil, nach den familiären Bedürfnissen und finanziellen

Möglichkeiten das Beste für unsere Kunden bautechnisch

umgesetzt zu haben. Das ist möglich, weil wir durch akribisch

detaillierte Projektentwicklung verbindliche Preise mit

den Handwerkern aushandeln und auf eine Vorfinanzierung

verzichten können. Wir bauen nur das, was auch gebraucht

bzw. schon verkauft ist. In kleinen Wohneinheiten wie in

Eppan wohnt man langfristig günstiger als in Kondominien:

keine Spesen für den Aufzug und Kondominiumsverwalter

usw. Weniger Familien machen weniger Lärm bzw. Verkehr,

und Entscheidungen für den gemeinsamen Teil der Wohnanlage

erfolgen im kleinen Kreis und unbürokratisch.

> Radius: Wer sind in Zukunft Ihre potenziellen Kunden?

C. Dibiasi: Unsere Kunden sind einmal die Verkäufer nach

dem Motto: Ich habe ein Haus, was kann man daraus

machen? Dann Wohnungskäufer, die im Mittelsegment

investieren, qualitativ hochwertig bauen und eigene Vorstellungen

realisieren wollen. Es sind vor allem Menschen,

die nicht in Wohnsilos wohnen wollen. Wir bedienen eine

Nische: klein, fein, familiär.


05/2016 INFO-PR

37

Hotelausstatter & Wäscherei

Das Pustertaler Unternehmen Hotex garantiert seit Jahrzehnten

gewerblichen und privaten Kunden Qualität und

professionelle Beratung im Bereich Textilien und Raumausstattung.

Vor 20 Jahren wurde die Tätigkeit mit der Marke „Blanco“

um eine Wäscherei für Hotellerie und Gastronomie ausgedehnt.

Vor Kurzem wurde das 4.000 m² große Betriebsgebäude

komplett neu errichtet und mit modernsten Anlagen auf

den letzten Stand der Wäschereitechnik gebracht.

Am neuen Standort wurde eine komplett neue Wäscherei

errichtet. Neben der Erweiterung und der Leistungssteigerung

auf bis zu zwei Tonnen Wäsche pro Stunde war

oberstes Ziel das Einsparen von Ressourcen wie Energie und

Wasser. Dazu Hotex-Projektleiter Hans-Peter Burgmann:

„Ein verantwortungsbewusster und wirtschaftlicher Einsatz

von Ressourcen wird immer mehr zu einer Kernaufgabe.

Nachhaltigkeit im Wäschereibetrieb hat zudem auch den

Nebeneffekt, langfristig Kosten für Energie und Ressourcen

zu reduzieren. Umweltschutz ist somit längst nicht mehr nur

eine ethische Frage, sondern längst auch ein Wettbewerbsfaktor

und wirkt sich somit für alle positiv aus.“

Effizient und umweltschonend

Um besonders energieeffizient arbeiten zu können, wurde

anstelle einer klassischen Dampfwäscherei ein Maschinenpark

mit dezentralen Energiequellen gewählt, d.h., die

Verbrauchsenergie wird direkt an den Verbrauchern erzeugt

um lange Transportwege und Wärmeverluste zu vermeiden.

Der Wasserbedarf wird durch optimierte Waschvorgänge auf

ein Minimum reduziert. Durch die Wiederverwendung des

überflüssigen Pressenwassers wird der Wasserverbrauch auf

5,5 Liter pro kg gesenkt. Ein zertifiziertes Waschverfahren

mit niedrigen Temperaturen und ein zentraler Abwasser-

Wärmetauscher ermöglichen eine Frischwasser-Erwärmung

mit geringer Energiezufuhr für den gesamten Waschbereich.

Die besonders effizient arbeitenden Hochleistungspressen

verhelfen zu einer niedrigen Restfeuchte und bringen somit

Energieeinsparungen beim Trocknen.

Bei der Planung der neuen Wäscherei Blanco Hotex wurde

großer Wert darauf gelegt, dass die gesamte Halle durch

gezielte Fensterfronten gut belichtet wird und mechanisch

belüftbar ist, um einen Hitzestau und die Installation von

energieverschwendenden Klimaanlagen zu vermeiden.

„Die neue Anlage ist technologisch auf dem aktuellsten Stand

und ermöglicht uns einerseits die Steigerung der Qualität und

Leistung, andererseits eine ressourcenschonende Verarbeitung;

und das kommt natürlich auch unseren zahlreichen Kunden

zugute“, ist Betriebsleiter Manuel Berretta überzeugt.

Hotel Textil GmbH

Brunecker Straße 18 A | 39030 St. Lorenzen

Tel. 0474 479 100

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38 INFO-PR 05/2016 INFO-PR

25 Jahre Hypo

Vorarlberg Leasing

Seit der Gründung im Jahr 1991 ist die Hypo Vorarlberg

Leasing ein starker und verlässlicher Partner der Wirtschaft

in Südtirol und Norditalien. Schwerpunkt ist seit

jeher das Immobilien-Leasing.

Die Hypo Vorarlberg Leasing feiert in diesem Jahr ihren

25. Geburtstag. Gegründet wurde das Unternehmen 1991 in

einem kleinen Büro in der Rittner Straße in Bozen. Im Jahr

2000 eröffnete das Unternehmen die Filiale in Como. Im

Jahr 2008 wurde die neue Zentrale

in Bozen in der Galileo-

Galilei-Straße bezogen. 2009

folgte der Standort Treviso.

v.l.: Christian Fischnaller,

Vertriebsdirektor und

Michael Meyer, Delegierter

des Verwaltungsrates

Heute beschäftigt die Hypo

Vorarlberg Leasing 35 Mitarbeiter

und ist der größte

Immobilien-Leasing-Finanzierer

in der Region

Trentino-Südtirol.

„Wir sind seit

einem Vierteljahrhundert

ein starker

und verlässlicher

Partner der Südtiroler

und norditalienischen Wirtschaft. Die Hypo Vorarlberg

Leasing AG ist ein Unternehmen der Vorarlberg Landes- und

Hypothekenbank (Hypo Vorarlberg) mit Sitz in Bregenz,

einem überregional tätigen Finanzinstitut mit „A-“ Rating

(Standard & Poor’s) für langfristige Verbindlichkeiten. Michel

Haller ist designierter Vorstandsvorsitzender der Bank und

Präsident des Verwaltungsrates der Hypo Vorarlberg Leasing.

Sein Resümee lautet: „Gemeinsam verfolgen alle Gesellschaften

im Konzern ein nachhaltiges Geschäftsmodell und achten

auf strikte Risikokriterien. Mit dieser bodenständigen Grundhaltung

gelingt es uns, trotz schwieriger

Rahmenbedingungen wie der schwachen

Wirtschaftslage, in den Marktgebieten

der Hypo Vorarlberg – auch in

Italien – gut aufgestellt zu sein.“

Fokus auf Immobilien-Leasing

Von Anfang an stand das Immobilien-Leasing

im Mittelpunkt,

das heute 70 Prozent des

Neuvolumens ausmacht.

„Wir haben zahlreiche

Vorzeigeprojekte finanziert.

Das reicht von

großen Handelsimmobilien


05/2016

39

bis hin zu Neu- und Umbauten regionaler Handwerks- und

Industriebetriebe. Außerdem haben wir gemeinsam mit der

Firma Haas aus Auer die neue Südtiroler Krankenhauswäscherei

verwirklicht“, betont der Delegierte des Verwaltungsrates,

Michael Meyer. Gerade die Verkürzung der Laufzeiten von 18

auf 12 Jahre, die 2014 erfolgte, habe das Immobilien-Leasing

noch attraktiver gemacht. Von diesen verkürzten Laufzeiten

profitieren auch Freiberufler wie Notare, Rechtsanwälte oder

Ärzte, die von der Hypo Vorarlberg Leasing betreut werden.

Unter den prominenten Südtiroler Kunden befinden

sich unter vielen anderen auch das international tätige

Handelsunternehmen Alimco und die Brauerei Forst.

Ein weiterer Schwerpunkt in den vergangenen Jahren waren

Projekte aus dem Bereich erneuerbare Energien – hier hat

die Hypo Vorarlberg Leasing zahlreiche Wasserkraftwerke

in Trentino-Südtirol und Photovoltaikanlagen in Norditalien

finanziert.

Ein neues Standbein des Unternehmens ist Mobilien-Leasing,

erklärt Vertriebsdirektor Christian Fischnaller: „Indus-

25 Jahre Hypo Vorarlberg Leasing

• Gründung 1991 in Bozen

• Filialen in Como und Treviso

• Mitarbeiter: 35

• Schwerpunkte: Immobilien- und Mobilien-Leasing

trie- und Gewerbebetrieben bietet Leasing eine interessante

Finanzierungsalternative, um schnell und flexibel auf technologische

Innovationen zu reagieren und den Maschinenpark

auf den neuesten Stand zu bringen.“

Seit Juli 2016 profitieren Kunden der Hypo Vorarlberg Leasing

außerdem von den Vorteilen des Sabatini-Ter-Gesetzes.

Mit diesem Gesetz will der Staat Investitionen ankurbeln und

für einen Modernisierungsschub sorgen. Die entsprechenden

Anträge werden in Zusammenarbeit mit der Hypo Vorarlberg

Leasing gestellt und können auch von einer staatlichen

Garantie des Medio Credito Centrale unterstützt werden.

25 Jahre sind für die Hypo Vorarlberg Leasing aber nicht

nur ein Grund, auf die Geschichte zurückzublicken, sondern

auch Ziele für die kommenden Jahre zu formulieren. Michael

Meyer: „Wir wollen auch in Zukunft der erste Ansprechpartner

für die Finanzierung von Immobilienprojekten in

der Region sein. Darüber hinaus haben wir den Anspruch,

unsere Kompetenzen als Finanzierungspartner kontinuierlich

weiterzuentwickeln und Trends rasch zu erkennen, um für

unsere Kunden einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.“

Hypo Vorarlberg Leasing AG

Galileo-Galilei-Straße 10 H | 39100 Bozen

Tel. 0471 060 500 | Fax 0471 060 550

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40 05/2016

Der Vergleich macht sicher

Drei baugleiche Häuser am gleichen Standort mit verschiedenen

Materialien werden im Salzburger Land vom Bauträger

„Die Salzburg“ errichtet – mit dem Ziel, nach Fertigstellung

Baukosten mit Energie-Effizienz zu vergleichen.

J eder Vergleich zwischen verschiedenen Haustypen und

Materialien hinkt. „Die Salzburg“ errichtet jetzt drei und

lässt Wissenschaftler die Unterschiede messen. Wenn es

beispielsweise um den Energieverbrauch eines Hauses geht,

dann sind schnell Zahlen zur Hand. Damit wird aufgezeigt,

wie viel man sich ersparen könnte, wenn dieser oder jener

Baustoff, dieses oder jenes Hauskonzept oder diese oder jene

Heizform verwendet würden. Das Problem: Es gibt keine seriösen

Vergleichswerte, weil jedes Haus individuell ist. Dazu

kommt noch das persönliche Verhalten der Bewohner, das

auch die schönsten Einsparungswerte über den Haufen wirft.

Vergleichsdaten werden wissenschaftlich ermittelt

Die Wohnbaugenossenschaft „Die Salzburg“ will solche Vergleichsdaten

nun wissenschaftlich erheben lassen. Markus

Sturm, Geschäftsführer „Die Salzburg“: „Wir haben ein Projekt

entwickelt, das vorsieht, drei völlig gleiche Objekte auf

dem gleichen Bauplatz nebeneinander zu errichtet – eines in

herkömmlicher Massivbauweise, eines in Holzbau und ein

Hybridhaus mit Betonkernaktivierung.“

Errichtet wird das Dreigestirn auf den Bernhofergründen in

Kuchl. „Wir untersuchen dabei einerseits die Errichtungskosten,

andererseits die Instandhaltungs- und Betriebskosten.

Und schließlich werden auch noch die Lebenszykluskosten

ermittelt“, ergänzt Projektleiterin Carmen Werner-Schubert.

Begleitet wird das Projekt wissenschaftlich von der Fachhochschule

in Kuchl sowie der Bauakademie und Pro Holz. „Bisher

gab es nur thermische Gebäudesimulationen“, erklärt Sturm,

jetzt wolle man „Echtzeitdaten“. Um möglichst klare Werte zu

bekommen, soll ein konstruktiver Sonnenschutz ohne außen

liegende Beschattungskonstruktionen umgesetzt werden.

Eine Kombination aus besten Materialien

Die größte Herausforderung ist laut Sturm sicherlich

das Hybridhaus. Hier soll das Beste aus verschiedenen

Baumaterialien vereint werden. Deshalb wird das Haus

als Holzbau mit Betonkernaktivierung ausgeführt. Das

bedeutet, dass damit im Winter geheizt und im Sommer

gekühlt werden kann. „Während Beton große Spannweiten

und individuelle Raumgrößen zulässt, bieten bewährte

Lösungen wie eine Massivholzaußenwand neben der guten

Wärmedämmung und Holzbau-Vorfabrikation auch durch

die Sichtholzflächen eine wohnliche Atmosphäre“, betont

Werner-Schubert. „Die hohe Vorfabrikation ermöglicht eine

luftdichte Konstruktion, was bei gut gedämmten Gebäuden

entscheidend ist. Die Betondecke dagegen bringt durch ihre

Masse gute Schalldämmwerte und eine ideale Grundlage

für das Heizen mit Bauteilaktivierung.“ FH-Prof. Thomas

Reiter: „Gebäude in Holz-Hybrid-Bauweise bieten ausreichend

Energiespeicher in Form von Betonkern und Bauteilen

wie Geschossdecken, Fundament und Wände. Diese

vorhandenen Speichermassen können auch genutzt werden,

um Energie zu sparen. Durch die Aktivierung von Betonbauteilen

wie Böden, Decken oder Wänden können sowohl

im Winter als auch im Sommer eine gleichmäßige Temperatur

und ein angenehmes Raumklima geschaffen werden.“

Erfahrungen mit dieser Technik gibt es schon, vor allem bei

Gewerbe- und Gemeindebauten.

In Salzburg wurde diese Technologie im Gemeindezentrum

in Hallwang, bei den Landesberufsschulen in Bruck an der


aktuell 05/2016

41

Glocknerstraße und in Kleßheim sowie bei weiteren Gewerbebauten

eingesetzt. Die nun in Kuchl gewonnenen Daten

sollen später auch in die Berechnung von Energieausweisen

und Normungen einfließen. Sturm: „Gelingt die erfolgreiche

Umsetzung, wird ein Demonstrationsprojekt mit

Vorbildcharakter geschaffen, das in der praktischen Umsetzung

aufzeigt, dass Bauteilaktivierung im sozialen Wohnbau

möglich ist.“ Das Gesamtprojekt mit den drei Häusern

ermöglicht einen direkten Vergleich der Ausführungsarten

und soll Parameter für Planung, Situierung, Wohnungsmix

und Orientierung liefern. Wesentlich für Sturm ist, dass die

Mehrkosten für dieses Musterprojekt von der Wohnbauförderung

getragen werden.

Neue Kriterien für die Wohnbauförderung

Für ihn ist aber auch klar, dass die Erkenntnisse zu einer

Neugestaltung der Wohnbauförderung führen können.

Dann sollten höhere Errichtungskosten durchaus möglich

sein, wenn ihnen wesentlich niedrigere Betriebs- und

Instandhaltungskosten gegenüberstehen. „Dieser Aspekt

existiert im gegenwärtigen Fördermodell überhaupt nicht,

ist aber letztlich der springende Punkt“, sagt Sturm. Im

Projekt wird jedes Haus einzeln kalkuliert, aber auch eine

Gesamtkalkulation wird erstellt. „Wenn sich dabei wirklich

herausstellt, dass die höheren Errichtungskosten beim

Hybridhaus durch niedrigere Betriebskosten wettgemacht

werden, muss auch die Wohnbauförderung reagieren“,

fordert Sturm. Baubeginn für das Bauprojekt ist 2017,

die Fertigstellung erwartet Sturm 2019. Die FH ist

dabei schon in der Planungsphase involviert und wird bis

drei Jahre nach der Fertigstellung Daten erheben

und analysieren.


Quelle: Salzburger Nachrichten; Foto: „Die Salzburg“.

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42 05/2016

gesundheit

Abwehr-Vorsorge im Herbst

Herbst ist Erkältungs- und Grippezeit. Das muss nicht

sein! Mit einigen Tipps beugen Sie vor und kommen

möglichst unbeschwert und gesund durch den Herbst.

Die Tage werden kürzer, und die Temperatur fällt genauso

wie oft die Stimmung.

Doch die Herbstmonate haben auch ihre schönen

Seiten. Bunt gefärbtes Laub der Bäume laden zu einem

Spaziergang ein, oder trockenes, windiges Wetter ist optimal

zum Drachensteigenlassen. Nicht vergessen: Es gibt kein

schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Spazieren gehen ist

zugleich eine einfache und effektive Möglichkeit, Sorgen los

zu werden und zu innerer Balance zu finden.

Immunsystem stärken

Der Wechsel von beheizten Räumen ins nass-kalte Freie setzt

dem Körper ordentlich zu. Zugleich wird es abends früh

dunkel, und der Mangel an Tageslicht schlägt sich negativ

auf die Stimmung. Einige wichtige Tipps sind gefragt, um

das Immunsystem zu stärken und um Grippeviren und

Herbst-Blues keine Chance zu lassen. Gelangen Krankheitserreger

wie Bakterien oder Viren in unseren Körper, wird

das Immunsystem aktiv. Unterschiedliche Zellen des Immunsystems

werden je nach Erreger aktiviert und gehen gezielt

gegen diesen vor. Der beste Schutz vor Erkältungen ist ein

gesundes Immunsystem.

Regelmäßige Bewegung

Verkriechen Sie sich trotz nebligen und kühlen Wetters nicht

zu Hause. Gehen Sie raus in die Natur. Aktive Menschen

erkranken nach Studien viel seltener an Infekten als nichtaktive.

Geben Sie dem Herbst-Blues keine Chance. Das

Tageslicht, das wir über die Netzhaut aufnehmen, trägt dazu

bei, die Stimmung zu heben. Empfehlenswert ist moderates

und regelmäßiges Ausdauertraining wie Radfahren, Nordic

Walking, Schwimmen oder Laufen. Zu langes oder intensives

Training sollte es möglichst nicht sein, denn dieses kann

das Immunsystem sogar schwächen. Wenn Sie bereits erkältet

sind, dann sollten Sie Ihrem Körper eine Trainingspause

gönnen. Bewegung trainiert nicht nur Herz und Kreislauf,

sondern sorgt auch für eine gute Standfestigkeit und Körperkoordination.

Ausgewogen essen

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt dazu bei,

die Abwehrkräfte zu stärken. In der kühleren Jahreszeit

kämpft der Körper gegen Viren und Bakterien und kann

auch beim Essen und Trinken eine Unterstützung gebrauchen.

Eine Vielfalt und Abwechslung auf dem Speiseplan garantiert

dem Körper eine optimale Versorgung an Vitaminen

und Mineralstoffen. Achten Sie auf eine ausreichende Zufuhr

der Vitamine A, C und E. Diese kommen in vielen Obst- und

Gemüsesorten vor. Auch das Spurenelement Zink sollte ausreichend

über die Nahrung aufgenommen werden, denn es

ist für viele Prozesse in unserem Körper unentbehrlich. Zink

ist in Haferflocken, Kernen, Käse oder Putenfleisch enthalten.

Als Herbstgemüse sind Kürbis, Karotten, Pastinaken,

Kohlrabi und Champignons besonders empfehlenswert.

Sich Ruhe gönnen

Die Leistung des Immunsystems wird bei Stress eingeschränkt.

Finden Sie für sich den richtigen Weg, mit Stress

umzugehen und abschalten zu können. Das kann Sport, ein

Vollbad, autogenes Training, Meditation oder Yoga sein. Gerade

Yoga wirkt auf unterschiedlichen Ebenen. Man kommt

zur Ruhe, spürt die Atmung, dehnt den Körper sanft, lernt

sich zu fokussieren und den Kopf freizubekommen.

Ausreichend Schlaf ist für den Körper ebenfalls wichtig, um

Körper und Immunsystem zu regenerieren. Es gilt als Regel,

dass mit weniger als sieben Stunden Schlaf das Erkältungsrisiko

dreimal höher sein soll.


INFO-PR

aktuell 05/2016

43

Catering & Rent

Oskar Geier

Das Gesamtpaket für jedes Event! Nach diesem Motto

organisiert Oskar Geier von der kleinen Geburtstags feier

über die Weihnachtsfeier bis zur Hochzeit mit mehreren

Hundert Personen.

Catering Oskar Geier besteht seit 2007 und etablierte

sich als kompetentes, kundenorientiertes und innovatives

Unternehmen in Sachen Catering. „Wir bieten das Gesamtpaket

für jedes Event, egal ob Hochzeit, Weihnachts-,

Betriebs- oder Geburtstagsfeier. Neben einer exquisiten

Küche organisieren wir gerne auch das Geschirr, Tische

und Stühle sowie auch Zelte, Grills und sonstiges Zubehör.

Mit Passion und Professionalität versuchen wir, Ihnen die

Organisation Ihres Events zu erleichtern und Schritt für

Schritt zu perfektionieren“, so Oskar Geier. „Was es nicht

gibt, erfinden wir!“

Service und Verleih

Mit Passion, Professionalität und kompetenter Beratung,

punktet das Catering-Unternehmen bei seinen Kunden. Das

gilt genauso für den Verleih von allen möglichen Utensilien

wie Möbel und Geschirr. „Bei uns können die Kunden

alles leihen, was für eine gelungene Feier gebraucht wird!

Besteck, Geschirr und Gläser, Tische und Stühle, Töpfe,

Herde, Dämpfer und Grills sowie auch Zelte – wir kümmern

uns gerne auch um die Ausstattung. Wenn es anfangs auch

nur um den Verleih geht, so merken die Kunden im Laufe

der Gespräche sehr oft, dass doch viel mehr dranhängt, ein

bestimmtes Event zu organisieren. Dann können wir unsere

Erfahrung und das ganze Know-how einbringen.“

Qualität steht an erster Stelle

Beim Wareneinkauf legt man besonders Wert auf einheimische

Produkte. Das Fleisch vom Dorfmetzger, Milchprodukte

und Gemüse aus Südtirol, Olivenöl aus Italien usw. Durch

das Bedürfnis, die Tradition nicht aus den Augen zu verlieren,

hat sich der diplomierte Diätkoch Oskar Geier als Caterer in

Südtirol bestens etabliert: „Wir kochen auch gerne nach Ihren

Wünschen oder stellen ein passendes Menü für jede spezielle

Veranstaltung zusammen. Mein bevorzugter Kochstil besteht

aus einer Mischung von mediterraner und alpiner Küche,

wobei ich diese gerne neuzeitlich interpretiere.“

Catering & Rent Oskar Geier

des Oskar Geier & Co KG

Hugo-Zuber-Weg 4 | 39057 St. Michael/Eppan

Tel. 347 041 88 01

info@cateringgeier.it | www.cateringgeier.it


44 05/2016 portrait

Immer für die Umwelt

Ein Physikstudium war ihm zu viel Mathematik, Biologie

haben damals schon zu viele studiert, Chemie

erschien ihm interessant! Stoffe zu analysieren, in

Zusammenhang mit Umweltverschmutzung und Naturschutz,

das kann die Zukunft sein. So die Gedanken von

Rupert Rosanelli in den 1980er Jahren zu Beginn seines

Studiums.

Es war die Zeit, als die Grün-Bewegung so richtig in

Schwung kam: Der saure Regen, das Waldsterben, die

Besetzung der Marchauen an der Donau bei Wien, die

Gründung von Green Peace Österreich und Glo -

bal 2000. Rupert Rosanelli erinnert sich: „Das alles hat

mich natürlich bewegt, das Chemiestudium zu favorisieren.

Demonstrieren war nicht meine Art; vielmehr war

ich daran interessiert zu hinterfragen, zu analysieren und

praktisch zu handeln: Welche Substanzen gelangten über

die Wirtschaft und Industrie in die Umwelt, mit welchen

Auswirkungen. Für mich war von Anfang an klar, dass

ich nach Beendigung des Studiums nicht für einen Pharmakonzern

tätig sein werde, sondern mein Wissen in den

Umweltschutz einbringen würde. Heute sind Themen wie

Abfallbewirtschaftung, Energiesparen, erneuerbare Energie

mit Hilfe von Wasser, Wind und Sonne zu gewinnen, die

beherrschenden Vorgaben.“ Schon seine Diplomarbeit

enthielt für damalige Zeiten eine höchst außergewöhnliche

Aufgabenstellung. Ein zahnärztliches Institut hatte ein

ganz besonderes Problem. Bei der Mundhygiene und

beim Ausspülen kamen Substanzen von den

Zahnfüllungen wie Quecksilber in den Abfall der Zahnärzte.

Diese Substanzen sollten in Zukunft zurückgewonnen

und getrennt entsorgt werden. „Ich habe meinem

Professor sofort zugesagt und zu diesem Thema meine

Diplomarbeit geschrieben“ (Studium der Chemie an der

Universität Innsbruck, Analytische Chemie, Schwerpunkt

Chemie Recycling. 1991 Staatsexamen an der Universität

von Bologna).

Im Dienst der Wirtschaft

Zur Studienzeit von 1983 bis 1990 war der Umweltschutz

ausschließlich von der Grün-Bewegung besetzt. Dazu

Rupert Rosanelli: „Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte

hat sich die Situation komplett geändert. Anfangs durch

die Gesetzgebung, aber immer mehr durch Bewusstseinsveränderung

zur Umwelt und schlussendlich über die

Kostenrelevanz natürlicher Ressourcen in der Abfall- und

Energiewirtschaft. Das hat mich 1995 angespornt, eine

Beratungsfirma, die SYNECO, zu gründen. Besonders

interessant erschien mir die Beratung von öffentlichen Institutionen

und damit auch Brücken zu schaffen von einem

oft etwas schwerfälligen Apparat zur privaten Wirtschaft.

Das ganze komplexe Thema Umweltschutz vom Energieproduzieren

über das Energiesparen bis zur nachhaltigen

Abfallbewirtschaftung ist mehr als alles andere ein Mix aus

Neues

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portrait 05/2016

45

öffentlichen und privatwirtschaftlichen Interessen. Dabei

sind die Zielsetzungen in vielen Fällen ähnlich, nur die

Herangehensweise ist oft extrem unterschiedlich.“ Effiziente

Lösungen für nachhaltiges Wirtschaften erarbeiten,

unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben und des

technisch Machbaren. Das ist heute das Spezialgebiet von

Rupert Rosanelli zusammen mit seinen Mitarbeitern bei

SYNECO.

Infrastrukturen in öffentlicher oder privater Hand

Wenn es um Themen wie Trinkwasser, Energie oder

Abfallwirtschaft geht, spalten sich die Meinungen, ob

die öffentliche Hand oder die Privatwirtschaft effizienter

sind. Dazu hat Rupert Rosanelli eine klare Antwort. „Im

Bereich Trinkwasser sind Genossenschaften, Interessentschaften,

Gemeinden oder auch das Land Garanten für

lückenlose Versorgung. Ähnliches gilt auch für Kläranlagen

oder Entsorgungsanlagen. Im Energiebereich haben

sich in jüngster Vergangenheit durch die Diskussionen um

die SEL die gegensätzlichen Meinungen aufgeschaukelt.

Grundsätzlich agiert die Privatwirtschaft effizienter und ist

schneller in ihren Entscheidungen. Auf der anderen Seite

müssen Land oder die Gemeinden unterschiedlichste (private

und lokalpolitische) Vorgaben berücksichtigen und oft

Kompromisse eingehen. Unsere Aufgabe ist dann die bestmögliche

Projektberatung und oft auch als Brückenbauer

zwischen zwei oder mehreren Interessenten zu fungieren.

Alle Akteure haben aber im Endeffekt das gleiche Ziel:

wertvolle Ressourcen im entsprechenden Qualitätsstandard

zu sichern.“

SYNECO, SEAB, Athesia Energy

Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer von SYNECO ist

Rupert Rosanelli noch in anderen Funktionen tätig – und

dabei immer unter dem Dach des Umweltschutzes. Seit

2010 ist er Präsident der Stadtwerke SEAB AG in Bozen.

Eine halb politische, halb privatwirtschaftliche Funktion.

„Wir haben den gesamten Ballungsraum Bozen in den letzten

Jahren auf das Verursacherprinzip umgestellt. Sowas ist

immer mit Anlaufschwierigkeiten verbunden. Aber mittlerweile

haben wir eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung.

Kreislaufwirtschaft im Verhältnis von 2 zu 1, das heißt zwei

Rupert Rosanelli gemeinsam mit seinen Partnern bei SYNECO v.l.:

Christoph Larch (Innsbruck) und Matteo Zandonai (Trient)

Drittel des Mülls werden der Wiederverwertung zugeführt.“

Des Weiteren ist Rosanelli seit der Gründung von ATHE-

SIA ENERGY auch hier als Partner und Berater tätig. „Am

Anfang bei meiner Beratungstätigkeit ging es darum, in

den diversen Athesia-Niederlassungen und den Produktionshallen

Energie einzusparen. Später hat sich die Athesia-

Geschäftsleitung dazu entschlossen, ein neues Geschäftsfeld

zu eröffnen und in die nachhaltige Produktion von Energie

einzusteigen. Das ist ein ganz spannendes Thema für die

Zukunft, und das Unternehmen hat bisher schon einen

zweistelligen Millionenbetrag in das neue Geschäftsfeld investiert.“

Wenn Rupert Rosanelli erzählt, sieht man ihm die

Begeisterung an, die ihm sein Job als vielseitiger Berater und

Experte in Sachen Umweltschutz macht – und immer nach

dem Motto: „Es bleibt noch viel zu tun!“


46 INFO-PR 05/2016

aktuell

Der Lärchenhof

Eine gelungene Vision mit fünf Sternen. Aber der

Lärchenhof ist viel mehr als nur ein Fünfsternehotel

inmitten der wunderbaren Kitzbüheler Alpen. „Einmal

Lärchenhof, immer Lärchenhof“ ist längst das Motto

vieler Stammgäste. Und das zu jeder Jahreszeit!

Und wer jedes Jahr in den Lärchenhof kommt, erlebt

jedes Jahr wieder eine Überraschung! Was Inhaber Martin

Unterrainer im Jahr 1968 mit einem kleinen Gästehaus

begann, ist heute der Lärchenhof auf rund 150 Hektar

und eines der führenden Fünfsternehäuser im Großraum

Kitzbühel, ja in ganz Tirol. Als Visionär und Pionier gleichermaßen,

setzt er mit seinen Ideen immer wieder neue

Maßstäbe. Seit Beginn lenkt er die Geschicke des Hauses,

mittlerweile unterstützt von Hoteldirektorin Melissa

Mathé. Der Lärchenhof ist nicht nur ein bemerkenswert

großzügiges Ferienparadies mit besonderer Atmosphäre,

das beherzte Engagement des Eigentümers und sein

beispielhafter Esprit werden auch vom gesamten Team mit

viel Aufmerksamkeit und Liebe zum Detail gelebt. Kein

Wunder also, dass sich Gäste aus aller Welt hier rundum

wohl und geborgen fühlen und immer wieder gerne

einchecken. Ankommen und sich wohlfühlen heißt die

Devise. Der Lärchenhof heißt seine Gäste mit besonderer

Lebensqualität willkommen: Die insgesamt 124 gemütlichen

Zimmer und Suiten in unterschiedlichen Stilen bieten

idealen Komfort zur Erholung. Alle Einrichtungen des

Hauses wie Restaurants, Wellness, Fitness oder Beauty sind

unterirdisch verbunden und somit bequem erreichbar, was

Der neue Lärchenhof Panorama-Saunagarten

Die Rolltreppe zum Panorama-Saunagarten


05/2016

47

gerade bei winterlichen Temperaturen von Gästen sehr

geschätzt wird.

Eine 30 Meter lange Rolltreppe führt hinauf

zum neuen Panorama-Saunagarten

Das Herzstück des Lärchenhofs und unerschöpflicher Energiequell

ist die großzügige Wellness-Welt, die mit ihren 3.500 m²

Pool- und Saunalandschaften jeden Wunsch erfüllt. Ob Biosauna

(60°C), Dampfsauna, 90°C-Sauna, Tecaldarium (40°C),

Salzsauna (70°C) oder die neue Event-Sauna mit Eisgrotte und

Videowall, hier finden Körper, Geist und Seele tiefe Ruhe und

neue Kraft. Das erfahrene Beauty-Team behandelt mit erstklassigen

Pflegeprodukten von Maria Galland und Ligne St. Barth

und bietet ein Wohlfühlprogramm aus Beauty- und Bodytreatments,

das westliche wie östliche Behandlungen umschließt.

Doch Hotelier Martin Unterrainer setzt noch eines drauf

und schafft neue Maßstäbe in Sachen Wellness. Er bietet den

Gästen mit seiner jüngsten Innovation auch eine einzigartige

Attraktion: Wer von der im Dezember 2015 eröffneten Event-

Sauna genussvoll mit der ca. 30 Meter langen Rolltreppe hoch

hinauf fährt, dem eröffnet sich eine atemberaubende Kulisse

mit herrlichem Blick auf die umliegenden Berge & Wälder.

Inmitten dieses idyllischen Naturambientes bietet der Panorama-Saunagarten

alles, was das Herz begehrt: Blockhaussauna,

Bio-Kräuter-Sauna, Massageraum für Heilmassagen und ein

Whirlpool mit Liegeterrassen. Sogar ein romantisches Bächlein

ziert den Garten und lädt mit einem natürlichen Kneippbecken

zum erfrischenden Wassertreten ein.

Eine technische Herausforderung

Die visionäre Idee des Hausherrn und Unternehmers, den

Gästen ein besonderes Erholungserlebnis direkt am Waldesrand

zu ermöglichen, war eine technische Herausforderung

für die Ausführenden von der Firma Schindler Aufzüge und

Fahrtreppen GmbH. Dazu der Projektleiter: „Mit dem innovativen

und außergewöhnlichen Projekt am Lärchenhof ist es

unserem engagierten Experten-Team in kurzer Zeit gelungen,

die visuell hohen Ansprüche des Hoteliers zu erfüllen und

darüber hinaus die Transport-Lösung optimal in die moderne

Architektur einzufügen und an das Design des Bauwerks anzu-

passen.“ Der neue Panorama-Sauna garten unterstreicht einmal

mehr die Devise der zahlreichen Stammgäste – gültig für alle

Jahreszeiten: „Einmal Lärchenhof, immer Lärchenhof.“

Der Lärchenhof – Inhaber Martin Unterrainer

Lärchenweg 11 | A-6383 Erpfendorf

Tel. +43 5352 8138

info@laerchenhof-tirol.at | www. laerchenhof-tirol.at

Die Musikkapelle Algund

sorgte am 17. September mit einem Konzert am Lärchenhof

für Begeisterung. Für Martin Unterrainer eine weitere Bestätigung

der gelebten Südtiroler-Nordtiroler Freundschaft.

Durch seine Partnerin Ulrike Kuppelwieser (Gemeindeärztin

in Algund) ist der Lärchenhof auch in ihrem Heimatdorf eine

bekannte Größe; kurzerhand wählten die Algunder Musikanten

den Lärchenhof als Ziel ihres Herbstausfluges. Das Konzert

am Lärchenhof der weit über Südtirols Grenzen hinaus

bekannten Musikkapelle war für beide Seiten etwas Besonderes.

Die Hotelgäste waren begeistert von der musikalischen

Qualität der Darbietungen, und die Algunder genossen den

Besuch am Lärchenhof.

Lärchenhof-Chef Martin Unterrainer,

Ulrike Kuppelwieser und Manfred Kiechl

© Gernot Schwaiger


48 05/2016 bunte meldungen

Akademie der Toblacher Gespräche

Von 30. September bis 2. Oktober

beherbergt das Kulturzentrum Grand

Hotel Toblach die renommierte Denkwerkstatt

für die ökologische Wende,

die 27. Toblacher Gespräche. „Vom

Sollen zum Wollen. Zur Ethik des solaren

Zeitalters“ ist der Titel einer Veranstaltung,

die nach den moralischen

Grundlagen sozialen und ökologischen

Engagements fragt.

Ein Treffen von Engagierten für

Menschenrechte und Tierschutz, von

Menschen aktiv gegen den Klimawandel,

Unternehmerinnen und Unternehmern

und öffentlichen Bediensteten,

die dem Gemeinwohl dienen, und

vielen anderen Aktiven, um über Form

und Moral des Engagements für eine

bessere Welt zu diskutieren.

Namhafte Referenten

Mit dabei sind namhafte Referenten;

unter ihnen Don Luigi Ciotti, Gründer

der Gruppe Abele und des Vereins

Libera, Dorothee Häußermann, Sprecherin

der Bewegung „Ende Gelände“,

die sich gegen Kohle, insbesondere

den Tageabbau von Braunkohle,

und für das Klima einsetzt, Luigina

Mortari, Direktorin des Fachbereichs

Philosophie, Pädagogik und Psy-

chologie der Universität Verona, die

seit vielen Jahren den Diskurs über

die Fürsorge für sich und andere als

zentrales Element menschlichen Seins

vorantreibt, Christian Felber, Gründer

von ATTAC Österreich und einer der

ersten Förderer der „Demokratischen

Bank“, und Elke Mack, Professorin

für christliche Sozialwissenschaft und

Sozialethik an der Katholisch-Theologischen

Fakultät der Universität

Erfurt, die sich für eine pluralismusfähige

christliche Theorie der Gerechtigkeit

einsetzt.

Für Informationen und Anmeldung:

www.toblacher-gespraeche.it

Motus Capital für erneuerbare Energie

Der Markt für erneuerbare Energien

hat sich stark konsolidiert und industrialisiert.

Professionelle Strukturen und

Branchenkenntnisse sind die wichtigsten

Erfolgsbausteine im Zuge ständig

zunehmender M-&-A-Aktivitäten. Das

Unternehmen Motus Capital versucht

dabei, Investoren kleiner und mittlerer

Größenordnung eine Möglichkeit der

Marktpartizipation an Bestandsanlagen

zu bieten und gleichzeitig nicht in

Konkurrenz mit großen, institutionellen

Investoren zu treten. Dabei ist eine

Sacheinlage einer Erzeugungsanlage

sowie eine Kapitalerhöhung gleicher-

maßen möglich. Initiator Martin Gruber

(Geschäftsführer Gruber Logistics)

und Geschäftsführer Philipp J. Gamper

verweisen auf Synergieeffekte und

das Erfolgskonzept einer schlanken

Kostenstruktur, Risikodiversifikation,

Hebelwirkungen und Sicherheitskonzept

samt strikten Investitionskriterien.

Weitere Informationen unter

www.motuscapital.com


unte meldungen

Service und

vorbeugende Wartung...

5. Garage61-Oldtimer-Auktion

Bei der größten Oldtimer-Auktion

Südtirols kommen am 24. September

ein weiteres Mal allerhand Raritäten

auf zwei und vier Rädern unter den

Hammer. Oldtimer erfreuen sich an

immer weiter steigenden Preisen und

Beliebtheit – sowohl als Liebhaberstücke

als auch als Wertanlage.

Eines von 65 Schmuckstücken in der

diesjährigen Auktion ist ein Autobianchi

Stellina, wovon insgesamt nur

502 Stück produziert wurden (Startpreis

16.900 Euro). Für Porschefans

stehen vier Modelle der beliebten Automarke

zur Auswahl. Weitere Lots der

besonderen Art sind unter anderem

ein VW Bulli T2 als Feuerwehrmodell

mit nur 12.500 gefahrenen Originalkilometern,

ein Adenauer-Mercedes

300 D aus dem Jahr 1958 sowie ein

Mercedes SL 250 Pagode W113 in

Elfenbeinweiß mit einem Startpreis

von 59.000 Euro.

Seit Jahren steht die Garage 61 mit

ihrem Chef Oswald Planer für ein gut

ausgewähltes Sortiment, für faire Startund

Mindestpreise, gute Beratung und

Transparenz und für eine unkomplizierte

und schnelle Abwicklung. Bei

der 5. Garage61-Auktion reichen die

Startpreise von 350 Euro (Malaguti 50),

über 1.900 Euro (Cinquino), bis zu

59.000 Euro für die Mercedes-Modelle.

Wie hoch wohl jeweils gesteigert

wird, bleibt spannend.

Alle Lots können ab Mittwoch, dem

21., bis Freitag, dem 23. September,

von 8 bis 12 und von 14 bis 19 Uhr

besichtigt werden, auch online unter

www.garage61.it sind alle Artikel zu

finden.

Einbringer (Verkäufer) sind meist

Private, die sich aus unterschiedlichsten

Gründen von ihren Fahrzeugen

trennen. Selbstverständlich wurden

alle Schmuckstücke vom Garage61-

Team unter die Lupe genommen, um

eine ehrliche Beratung zu gewährleisten.

Beginn der Auktion ist am Samstag,

dem 24. September, um 14 Uhr

– direkt im historischen Flair der

Garage61. Die Plätze sind begrenzt:

Deshalb empfiehlt es sich, zeitig eine

Reservierung unter info@garage61.it

vorzunehmen.

Kontaktdaten: Tel. 0471 661 145;

E-Mail: info@garage61.it

Unser Standort:

Mileins 5

I-39040 Villnöß

Service Hotline

+39 331 6893736


50 05/2016 bunte meldungen

Marseille: DolomythiCup 2016

Spannend, stürmisch, sonnig und

unvergesslich war der Dolomythi-

Cup 2015, der erstmalig in Marseille

ausgetragen wurde. Auch 2016 hat das

hochrangige Regatta-Event in diesen

Gewässern rund um die Segelhochburg

Marseille stattgefunden. „Wir haben

uns zum Ziel gesetzt, sportlich ambitionierten

Seglern, die stets auf der

Suche nach neuen Abenteuern sind,

neue Erfahrungen zu bieten“, erklärt

OK-Chef Edy Scherer. Dass dies in

Marseille gelungen ist, bestätigen

alle teilnehmenden Teams. Besonders

reizvoll ist auch die einzigartige

Kulisse der französischen Mittelmeerküste

rund um das Naturschutzgebiet

Calanques mit seinen steil abfallenden

Felswänden und romantischen

Buchten. Die sportlichen Yachten der

Einheitsklasse „Gran Surprise Archambauld“

und die Rahmenbedingungen

im heurigen Jahr haben den Teilnehmern

alles abverlangt. Ein Regattatag

musste gestrichen werden denn

Windböen bis zu 40 Knoten und mehr,

waren selbst für die besten Südtiroler

Segler zu viel des Guten.

Wertung nach 6 Wettfahrten:

1. Mapetz – Bernhard Mair: 11 Punkte

2. Rothoblaas – Edy Scherer: 15 P.

3. Selectra – Günther Pernthaler: 17 P.

4. Assibroker – Georg Plazotta: 17 P.

5. Orthoplus – Peter Moroder: 17 P.

6. Chipra – Werner Schullian: 23 P.

7. Geox – Norbert Rainer: 24 P.

Das Siegerteam mit Skipper Bernhard „Petz“ Mair

Karrieren vergehen, Marken sind unsterblich

Die KIKU-Sports Academy für angehende

Profi-Sportler feiert beim Bergfestival

International Mountain Summit

ihre Premiere. Es werden wichtige

Impulse für die angehenden Sportkarrieren

diskutiert und präsentiert.

Am Freitag, den 14. Oktober, werden

im Forum Brixen unter dem Motto

„Sportler als Marke“ junge Sportler

aus allen Bereichen eingeladen, die mit

Profis in Austausch treten können. Der

Biathlet Dominik Windisch berichtet

von seinen Erfahrungen, Enttäuschungen

und Siegen. Exskirennläuferin

Michaela Gerg hat für ihren Vortrag

den Titel „Aufstehen oder Liegenbleiben“

gewählt; sie hatte als Sportlerin

viele Erfolge, musste aber auch lernen,

mit Misserfolgen und Schicksalsschlägen

umzugehen. Der Sportjournalist

Hans-Peter Stauber verrät, wie Sportmarken

unsterblich gemacht werden

können, auch wenn die Karriere

vorbei ist. Der Marketing-Fachmann

Markus Fache zeigt, wie Sportler die

Social-Media-Kanäle für die Eigenvermarktung

erfolgreich nutzen können.

Die Referentin Monika Fiedler hingegen

beschäftigt sich mit Positionierung

und Markenbildung eines Sportlers.

Weitere Informationen unter

www.IMS.bz oder event@ims.bz


10 Jahre Erfahrung im Bereich Wärmegewinnung

Luftwärme

Über 240 Anlagen in ganz Norditalien ...

... hier eine kleine Auswahl:

Erdwärme

Referenz-Objekte

Projekt „Capuccini“ (Gebäude)

Projekt „Christelehof“ (Baustelle)

Projekt „Delta“ (Heizraum)

Projekt „Riescherhof“ (Gebäude)

Arabba BL 1170 55

Arona NO 2700 160

Bassano d. G. VI Luft 13

Borgo Valsugana TN Luft 11

Bozen BZ Brunnen 500

Brixen BZ 3750 171

Brugherio MI 1400 68

Cadorago CO Luft 18

Camogli GE 2440 130

Carpi MO 1100 54

Castelnuovo d.G. VR Luft 13

Crema CR Brunnen 52

Hafling BZ 150 8

Kaltern BZ Luft 6

Lana BZ Luft 9

Latsch BZ 530 16

Livinallongo BL 200 8

Mals BZ 180 8

Marentino TO 240 12

Meran BZ 450 35

Milano MI Brunnen 252

Moos BZ 125 6

Olang BZ 600 26

Percha BZ 150 8

Predazzo TN 150 8

Ranica BG 210 15

Ritten BZ 600 28

Ruffre TN 320 16

Sarntal BZ 240 8

Schlanders BZ 1300 60

Spini di Gardolo TN 2520 140

St.Ulrich BZ 600 20

Steinegg BZ 180 16

Terlan BZ 160 10

Tortona AL 1000 42

Trento TN 4800 166

Varese VA 6750 160

Völs BZ 450 28

GEOLIVING GmbH I Kopernikus Straße 13 A I Bozen I 0471 05 28 28 I info@geoliving.it I www.geoliving.it


WIR FÜHREN IHRE ENERGIE-

PROJEKTE ZUM ERFOLG

Wir haben jeden Grund zum Feiern

Die Firma energy.dis feiert dieses Jahr Ihr 15-jähriges Firmenbestehen.

Für unseren Erfolg sind vor allem unsere treuen Kunden sowie unsere

40 qualifizierten Mitarbeiter verantwortlich. An dieser Stelle möchten

wir uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen

bedanken. Des weiteren garantieren wir Ihnen, weiterhin den besten

Service und die notwendige Kompetenz zu bieten.

Wir blicken stolz auf 15 spannende Geschäftsjahre zurück und sind

schon mittendrin in den nächsten.

psaier.energies GmbH / Julius-Durst Straße 6 / 39042 Brixen / T 0472 275 300 / info@psaierenergies.it / www.psaierenergies.it

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