Alpine Technologien 2015

VerlagMediaRadius

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Exemplar

I.R.

aktuell 08/2015

MAGAZIN FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

Nr. 08

Dezember 2015

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25 Jahre TechnoAlpin

50 Jahre Rotwand Sexten

Wertschöpfung durch Schnee

Alpine

Technologie


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Vor Unterschrift lesen Sie bitte unser Informationsblatt.


editorial

12 14 16 19

Franz Wimmer

impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen,

Eintrag LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001

Chefredakteur: Franz Wimmer

Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder

Verkaufsleitung/Koordination:

Marita Wimmer

Redaktion: Annamarie Huber,

Miriam Rieder, Nicole D. Steiner,

Marita Wimmer

Werbung/Verkauf: Michael Gartner,

Lorenz Mederle

Verwaltung: Kapuzinergasse 5

39100 Bozen | Tel. 0471 081 561

info@mediaradius.it | www.mediaradius.it

Titelbild: TechnoAlpin

Fotos: Dolomiten-Archiv, shutterstock,

verschiedene Privat-, Firmen- und Online-

Archive sowie Verkaufsunterlagen.

Konzept und Abwicklung:

King Laurin GmbH, Eppan

Grafik/Layout: Elisa Wierer

Lektorat: Magdalena Pöder,

Ulrike Schwarz

Produktion: Athesia Druck Bozen -

www.athesia.com

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und

im Postversand

Druckauflage: 25.000 Stück

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,60 Euro

inhaltsverzeichnis

Aktuell

06 25 Jahre TechnoAlpin –

25 Jahre zufriedene Wintersportler

19 Noch mehr Ski-Spaß in Alta Badia

34 Ich habe Spaß, ganz sicher

36 Wintertourismus: Wertschöpfung und

Nachhaltigkeit

Rubriken

38 Portrait: Florian Profanter

42 Gesundheit: 10 Tipps fürs

Immunsystem

44 Bunte Meldungen

Insert

50 Jahre Rotwand & Rudi Hütte Sexten

Info-PR

12 Sitour Italia GmbH, Montan

14 Leitner AG, Sterzing

16 ELPO GmbH, Bruneck

22 Dr. Ing. Erwin Gasser, Bruneck

23 Mair Josef & Co. KG,

Prad am Stilfersjoch

24 Athesia Tappeiner Verlag, Bozen

25 Bergbahnen Meran 2000, Meran

26 Schnalstaler Gletscherbahnen AG,

Schnals

28 Intercable GmbH, Bruneck

29 Euroauto, Bozen

30 Systent GmbH, Algund

31 SOMI GmbH, Bozen

32 TTControl GmbH, Brixen

33 Tiroler Rohre GmbH, Hall in Tirol

40 Ecorecycling Felderer KG, Lana

34

42 45

Ich habe Spaß, ganz sicher!

Die Sensibilisierungskampagne zu mehr Sicherheit

auf und außerhalb der Skipiste und auf

den Rodelbahnen.

Bis Mitte November schönes

Wetter, die meisten Um-, Auf- und

Ausbauten werden termingerecht

fertig. Danach eine Woche Kälte,

tausende Schneekanonen und dutzende

Schneekatzenfahrer leisten

ganze Arbeit. Bestens präparierte

Pisten, ein langes „San-Ambrogio-

Wochenende“ und dazu wieder

Kaiserwetter. Der Start in die

Wintersaison 2015/16 könnte

besser nicht sein. Diverse Jubiläen

wie 25 Jahre TecnoAlpin, 50 Jahre

Rotwand & Rudi Hütte, 50 Jahre

Sitour usw. sind ein Zeichen dafür,

dass die Wintertechnologie und

der Wintertourismus in unserem

Land einen hohen Stellenwert

haben und entsprechend Wertschöpfung

generieren. Innovation

auf höchster Ebene – ob Schneekanonen,

neueste Umlaufbahnen,

Pistengeräte, Zutritt-Systeme etc.,

Südtirol mischt an führender Stelle

mit. Hohe Pistenqualität, bequeme

und effiziente Aufstiegsanlagen,

gastronomische Qualität, angemessene

Preise – UND Freundlichkeit.

Ein unschlagbarer Mix für

weitere Erfolge.

Franz Wimmer

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung

für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und

der angeführten Webseiten.

Dreifaches Jubiläum im

Skiraum Sexten/Dolomiten.

Neben 50 Jahre Rotwandlift & Rudi Hütte

werden noch 60 Jahre Haunold- und

40 Jahre Helm-Erschließung gefeiert.

10 Tipps fürs Immunsystem

Schluss mit Schnupfnase und Hustenreiz!

Diese Tipps fürs Immunsystem bringen uns

gesund durch die kalten Monate.

Tag und Nacht in Obereggen

Das Ski-Center Latemar wurde erneut als bestes

Skigebiet ausgezeichnet. An drei Tagen pro

Woche wird die Nacht zum Tag.


aktuell

6 08/2015 08/2015

7

aktuell

25 Jahre TechnoAlpin - 25 Jahr e zufriedene Wintersportler

Die besten Beschneiungsanlagen mit der besten

Schneequalität bauen und diese weltweit vertreiben.

Nicht mehr und nicht weniger hatte sich vor 25 Jahren

das Trio Georg Eisath, Walter Rieder und Erich Gummerer

vorgenommen – und dafür wurde 1990 die Firma TechnoAlpin

gegründet.

Die eigentliche Geschichte von TechnoAlpin begann

allerdings schon vor 1990. Anfang der 80er-Jahre waren

Georg Eisath und Walter Rieder Betriebsleiter im Skigebiet

Obereggen und waren als solche sehr interessiert daran,

unabhängig von den klimatischen Bedingungen zu sein. Im

niederschlagsarmen Südtirol standen die Skigebiete immer

wieder vor dem Problem zu Saisonbeginn keinen Schnee

zu haben. Daher war in Obereggen das Interesse groß, als

Anfang der 80er der erste Schneeerzeuger aus den USA

eintraf. Die Kosten von 100.000 US Dollar standen jedoch

in keinem Verhältnis zur schlechten Schneequalität, die die

Maschine lieferte. „Die Maschine hat zwar funktioniert, sie

war allerdings nicht für unsere klimatischen Bedingungen

gemacht“, berichtet Walter Rieder. Die beiden findigen

Betriebsleiter machten sich daran, einen eigenen Schneeerzeuger

zu bauen. Verwendet wurden dafür handelsübliche

Bauteile. „Georg musste seinen Vater überreden, dass er uns

seinen Heulüfter zur Verfügung stellt. Als Düsen haben wir

Sprühdüsen aus der Landwirtschaft verwendet,“ erinnert

sich Rieder. Gemeinsam mit dem Dorfschmied machten sich

die beiden daran, die Maschine zusammenzubauen. „Irgendwann

haben wir es tatsächlich geschafft. Unser Prototyp

erreichte sogar annähernd die Qualität der Maschine aus

Amerika“, so Rieder. Die verantwortlichen in Obereggen

glaubten an das Potential der beiden Tüftler und kauften

1984 die Maschine.

Walter Rieder, Erich Gummerer, Georg Eisath

Zusammenarbeit mit professionellen Partnern

Eisath und Rieder gaben sich damit aber noch lange nicht

zufrieden und arbeiteten weiter an einem optimalen Schneeerzeuger.

„Vor das größte Problem stellte uns der Propeller.

Mit unseren handgeformten Turbinen erreichten wir keine

optimale Windströmung“, berichtet Rieder. Also wandten

sich die beiden an einen professionellen Hersteller von

Turbinen. Das brachte die Entwicklung einen großen Schritt

voran.

Verkauft wurden die Schneeerzeuger vorerst in Obereggen.

Im Laufe der Jahre kamen aber immer mehr Skigebiete der

Umgebung auf Eisath und Rieder zu, mit der Bitte auch so

einen Schneeerzeuger zu bekommen. Die beiden gründeten

die Firma WI.TE. und begannen, die Maschinen in größerer

Anzahl zu produzieren. In Cortina, Falcade und Valzoldana

wurden die ersten Anlagen gebaut. 1988 gab es mit der

Firma Schneider in Seefeld (AUT) die erste Vertretung im

Ausland.

Schon zu Beginn stand die Forschung & Entwicklung im

Fokus der Firma. Die Maschinen wurden stetig weiterentwickelt.

1990 wurde schließlich das Erfolgsmodell Latemar

M90 auf den Markt gebracht. Die Verkaufszahlen stiegen

weiter. Der Aufgabe sahen sich die beiden Techniker Eisath

und Rieder bald nicht mehr gewachsen und holten den

Kaufmann Erich Gummerer in die Firma. Allen dreien

war klar, dass sie auf diesem Nischenmarkt nur bestehen

könnten, wenn sie weltweit agierten. Sie gründeten 1990

gemeinsam die Firma TechnoAlpin GmbH und bauten in

den folgenden Jahren ein weltweites Netz auf. Die ersten

Vertretungen gab es bereits 1991 in Norwegen (Trygven

Owren), Polen/Slowakei/Tschechien (Ski Engineering) und

in Spanien (Glassey SA).

Modell Latemar M90


aktuell

8 08/2015 08/2015

9

aktuell

Neue Turbinentechnik mit doppelter Drehzahl

Nach zehn Jahren im Einsatz wurde die M90 1999 von

dem Nachfolgemodell M20 abgelöst. Damit einher ging

eine neue Turbinentechnik. Parallel zur neuen Turbinentechnik

gab es bei TechnoAlpin 1999 eine weitere Neuheit,

die sich bis heute bewährt hat. Der ölfreie Kompressor

wurde eingeführt. „Wir wollten nicht, dass durch technische

Beschneiung auch nur ein Tropfen Öl, in die Umwelt

gelangt. Daher haben wir alles daran gesetzt, einen zuverlässigen

und energieeffizienten ölfreien Kompressor zu

entwickeln“, berichtet Gummerer. Das Ziel wurde erfüllt.

Seit 1999 ist jeder Schneeerzeuger, egal ob Lanze oder

Propellermaschine, ob Automatik oder manuell, mit einem

ölfreien Kolbenkompressor ausgestattet. Über 20.000 Stück

wurden seitdem in Umlauf gebracht, die Fehlerquote liegt

bei unter 1%.

1999 wurde auch das Betriebsgelände in Bozen erweitert.

21 Mitarbeiter waren damals in Bozen beschäftigt.

TechnoAlpin wird gelb

Zu Beginn waren die Schneeerzeuger der snow experts

noch graublau. Dass sich Gelb als Farbe durchgesetzt hat,

verdankt TechnoAlpin Wolfgang Schneider aus Seefeld,

der schon Handelspartner der Firma WI.TE. war. Seiner

Ansicht nach funktionierten die Maschinen zwar gut, waren

aber optisch nicht ansprechend. „Herr Schneider hat uns

gebeten, ihm gelbe Maschinen zu liefern. Es machte für

uns aber keinen Sinn in jedem Skigebiet Schneeerzeuger in

einer anderen Farbe stehen zu haben. Da die Farbe Gelb als

Signalfarbe gut funktionierte, haben wir uns dazu entschlossen,

künftig alle Schneeerzeuger gelb zu machen,“ berichtet

Walter Rieder. „Im Nachhinein betrachtet war das natürlich

ein echter Glücksfall. Wir haben am Anfang versucht, die

Maschinen so unauffällig wie möglich zu machen. Daher

waren unsere Maschinen fast schon mausgrau. Heute sind

wir sehr froh darüber, damals die gelbe Farbe gewählt zu

haben. Das kam viel besser an. Einige Kunden haben sogar

gemeint, die gelben Maschinen würden besser funktionieren

als die grauen, obwohl sie identisch gebaut waren,“ schmunzelt

Gummerer.

am Anfang stand und der Markt noch viel Potential hatte“,

berichtet Erich Gummerer. Zu Beginn wurde nur punktuell

beschneit, im Laufe der Jahre stellte sich aber heraus, dass

künftig flächendeckende Beschneiung gewährleistet werden

musste. Jene Skigebiete, die früh auf technische Beschneiung

setzten, hatten einen großen Vorteil, besonders in schneearmen

Wintern. „Früher war es den Leuten egal, wenn sie

nicht Skifahren konnten. Dann gingen sie im Urlaub eben

spazieren. Für die Skigebiete war das natürlich eine Katastrophe.

Wenn die Leute heute nicht Skifahren können,

kommen sie nicht“, beschreibt Erich Gummerer seine Erfahrungen

mit dem Wintertourismus. Technische Beschneiung

ist also zur Voraussetzung für den Wintertourismus an sich

geworden. Mit der technischen Beschneiung stiegen auch

die Ansprüche der Skifahrer. Sie erwarteten sich einfach

immer eine perfekte Piste, egal ob es Naturschnee gab oder

nicht. Das trug wesentlich zur Entwicklung der Schneeerzeuger

bei, die immer weiter optimiert wurden.

Nur drei Jahre später wurde ein weiteres Erfolgsmodell

auf den Markt gebracht: Die M18. 2002 stieg die Zahl der

verkauften Schneeerzeuger pro Jahr erstmals auf über 1.000

Stück. Die Zahl der Mitarbeiter lag bei über 60. Das Hauptaugenmerk

der TechnoAlpin liegt weiterhin auf Forschung

und Entwicklung, 2005 stieg die Investition in diesem

Bereich erstmals auf über 1 Million Euro. „In Zukunft wird

der Fokus sicher auf dem effizienten Einsatz der Ressourcen

liegen. Wir wollen Schnee mit so wenig Energie und Wasser

wie möglich erzeugen. Das schützt die Umwelt und bringt

langfristig eine Kostenersparnis“, verrät Gummerer die

Zukunftspläne von TechnoAlpin. „Und natürlich geht es

auch in Zukunft darum, vor allem eine Gruppe an Menschen

zufriedenzustellen: die Skifahrer. Das war bislang

unser Erfolgsrezept und wird es auch bleiben. Der Skifahrer

soll sich auf unserem Schnee wohl fühlen.“

Jonson Controls Neige wird übernommen

2012 stellt ein weiteres bedeutendes Jahr in der Firmengeschichte

dar. Der Mitbewerber Jonson Controls Neige aus

Frankreich wurde von TechnoAlpin übernommen, 2014

wurden die beiden Unternehmen unter dem Dach der

TechnoAlpin vereint. Die Mitarbeiter wurden übernommen,

die Produktpalette des ehemaligen Mitbewerbers weitergeführt.

Damit wurde das Sortiment vor allem im Bereich

der Schneilanzen enorm erweitert. Gleichzeitig überzeugen

neu entwickelte Schneeerzeuger, wie etwa die geräuscharme,

aber äußerst leistungsstarke Propellermaschine TF10.

2015 bauen wir erstmals mehr als 1.000 Schneeerzeuger

eines Modells – der TF10“, berichtet Gummerer stolz vom

Erfolgsmodell. Im Bereich der Software machen neue

Management-Tools und eine detaillierte Wettervorhersage

die Beschneiung noch effizienter.

Die Automatisierung bringt neue Möglichkeiten

Mitte der 90er gab es einen weiteren großen Meilenstein in

der Produktentwicklung: Die Automatisierung hielt Einzug

in die technische Beschneiung. Das Modell Baby auf Turm

wurde als Standard-Niederdruck-Maschine eingeführt und

ATASS als Visualisierungssoftware entwickelt.

1996 gründete die TechnoAlpin auch die ersten Tochtergesellschaften

in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In

Bozen waren zu dieser Zeit sieben Mitarbeiter beschäftigt.

„Zu Beginn haben wir uns schon gefragt, ob unsere Unternehmensgründung

zu spät kommt. Als die TechnoAlpin

gegründet wurde, gab es bereits einige Unternehmen am

Markt, die Schneeerzeuger produzierten. Im Laufe der

Zeit hat sich aber gezeigt, dass die Entwicklung erst ganz


aktuell

10 08/2015 08/2015

11

aktuell

Schneemachen

ist eine Kunst

Ein Vierteljahrhundert, 25 Jahre sind vergangen, seit

Walter Rieder zusammen mit Erich Gummerer und Georg

Eisath die TechnoAlpin gegründet hat. Heute steht er

dem Unternehmen gemeinsam mit Erich Gummerer

vor. Ihr Ziel hat sich in 25 Jahren nicht geändert: Top-Beschneiungsanlagen

für beste Schneequalität zu bauen.

Was sich sehr wohl geändert hat, ist das Unternehmen

und die Vorgehensweise. Rund 450 Mitarbeiter weltweit, ein

moderner Firmensitz in Bozen und 35 Niederlassungen und

Handelspartner. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2014/2015

lag bei 145 Mio. Euro. Ein Gespräch mit Walter Rieder und

Erich Gummerer über Schnee und wie man ihn herstellt.

> Radius: Die erste Schneekanone haben sie mit Georg

Eisath im Eigenbau hergestellt.

Walter Rieder: Wir waren junge Betriebsleiter in Obereggen,

der Schnee blieb aus und die Geräte, die damals auf dem

Markt waren, kamen aus den USA, waren teuer und haben

zudem bei unseren Randtemperaturen schlecht funktioniert.

Da dachten wir, so schwer kann das doch nicht sein.

> Radius: Sie haben sogar den Heulüfter von Georgs Vater

„ausgeliehen“.

W. Rieder (lacht): Ja, wir haben aus dem Heulüfter und

aus Spritzdüsen zusammen mit dem Dorfschmied die erste

Kanone zusammengebastelt. Damals waren wir glücklich,

wenn überhaupt Schnee und nicht Eis aus der Maschine

kam, ob der dann schwer oder trocken war, das war uns zunächst

egal. In der Saison 1983/84 hatten wir dann die erste

„seriöse“ Maschine, die in unseren klimatischen Bedingungen

perfekt funktionierte.

> Radius: Worauf kommt es denn genau an bei der technischen

Schneeherstellung?

Erich Gummerer: Zuerst einmal muss festgehalten werden,

was Schnee überhaupt ist. Schnee ist nichts anderes als

gefrorenes Wasser. Es gibt ihn in verschiedensten Formen,

so haben etwa die Inuit 24 verschiedene Wörter für Schnee,

die UNESCO hat zehn Schneesorten deklariert. Für uns ist

wichtig, dass wir Schnee von hoher Qualität erzeugen, kein

Eis oder Graupel. Was brauchen wir nun dafür?

> Radius: Wasser und niedrige Temperaturen in den oberen

Luftschichten und nicht mehr als 4 Grad am Boden, nehme

ich an.

E. Gummerer: Das sind wichtige Voraussetzungen, ein

Detail fehlt aber noch. Nur mit Wasser und Kälte entsteht

Eis egal, ob im Schneeerzeuger oder in der Atmosphäre. Es

braucht einen Schneekern, an den sich die Wassertropfen

binden können – nur so entstehen Schneeflocken. In der Atmosphäre

stellen kleine Partikel diesen Schneekern dar, die

Wassertropfen binden sich daran und es entstehen Schneekristalle.

Wir ahmen diesen Prozess technisch nach – unser

Schnee entsteht genau gleich wie in der Natur, nur eben mit

technischen Hilfsmitteln.

W. Rieder: Unsere Schneeerzeuger machen es genau wie die

Natur, nur haben wir einen viel kürzeren Weg zur Verfügung.

Spezielle Düsen (Nukleatoren) erzeugen kleine Eiskerne,

die den Schneekern darstellen. Gleichzeitig zerstäuben

die Düsen Wasser in feinste Tröpfchen, welche sich mit

den Eiskernen verbinden und auf ihrem Weg zum Boden zu

Schneekristallen ausfrieren.

> Radius: Und Sie haben mit den Jahren die Technik immer

weiter verfeinert und bieten heute nicht nur Schneekanonen

und Lanzen, sondern komplette schlüsselfertige Anlagen

plus Aftersales-Service mit meteorologischer Beratung sowie

alle mit der Schneeherstellung und dem Anlagenbau verbundenen

elektro-mechanischen Dienste an.

W. Rieder: Unsere Kunden brauchen den besten Schnee in

einer bestimmten Menge. Und das während der ganzen

Saison. Für Wettkämpfe ganz harten, für Pisten, wo sich

Urlauber vergnügen, weicheren Schnee. Unser Ziel und

das Ziel unserer Forschungsabteilung, die zusammen mit

Universitäten und Instituten arbeitet, ist es, Maschinen zu

entwickeln, die immer mehr Wasser in immer mehr und

besseren Schnee umwandeln können und das bei einer Temperatur,

die immer mehr gegen Null Grad geht und das mit

möglichst niedrigem Energieverbrauch.

> Radius: Der Klimawandel ist ja eigentlich in Ihrem

Interesse?

W. Rieder: Ganz und gar nicht. Wir leben mit unseren

Kunden und unseren Kunden geht es gut, wenn sie eine gute

Saison haben. Das bedeutet aber nicht nur perfekten technischen

Schnee zur Genüge zu haben, den unsere Maschinen

herstellen, sondern auch ein entsprechend weiß verschneites

Ambiente.

E. Gummerer: Selbst, wenn es genügend schneien sollte,

kommen die Skigebiete heute nicht mehr ohne technischen

Schnee aus. Es sind viel zu viele Skifahrer. Sie haben hohe

Ansprüche und die Saison ist lange. Das würde die natürliche

Schneedecke auf Dauer nicht halten. Und es ist erwiesen,

dass die Grasnarbe unter technischem Schnee mehr

geschont wird als unter Naturschnee.

> Radius: 25 Jahre sind eine lange Zeit. Die TechnoAlpin ist

heute Leader in der Schneeerzeugung. 1996 hatten sie sieben

Mitarbeiter, 1999 waren es 21, 2015 sind es über 450.

Hätten Sie je gedacht, es einmal so weit zu bringen?

W. Rieder (lacht): Der Unterschied ist, dass ein Tisch für

20 Personen nicht mehr für die ganze Belegschaft reicht,

wir die Probleme nicht mehr einfach so beim Mittagessen

diskutieren können und nicht mehr jeder alles mitbekommt.

Nein, was in zehn Jahren sein würde, daran

dachten wir am Anfang nicht. Wir wollten damals schon

den besten Schnee für unsere Kunden erzeugen, daran hat

sich nichts geändert und das wird auch in Zukunft unser

Ziel sein!

Messestand der WI.TE, Vorgänger der TechnoAlpin


12 08/2015 INFO-PR

08/2015

sitour: Sicherheit über Alles

Sicherheit auf den Skipisten – seit 50 Jahren und das

weltweit. Zur Sicherheit zählen Pistenleitsysteme oder

Pistenbegrenzungen gleichermaßen wie umfassende

Informationen für Skifahrer dank modernster IT-Technologie.

Beginnen wir mit einem Rückblick. Skifahren setzte

früher voraus, dass man zuerst zu Fuß den Berg bezwingen

musste. Man war mit dem Gelände und der Gegend

vertraut, die Abfahrt zu finden also kein Problem. Später,

als einzelne Lifte gebaut wurden, kannte man die wenigen

Pisten ebenfalls in- und auswendig. Als die Skigebiete durch

Zusammenschluss und sogenannte Skischaukeln Täler übergreifend

ausgebaut wurden, musste man zunehmend dafür

sorgen, dass die Skitouristen bis zum Liftschluss auch wieder

zum Ausgangspunkt zurück fanden.

Einfache Pistenbeschilderung, leicht verständlich:

blau, rot oder schwarz

Eine bahnbrechende Idee war zweifellos die Einstufung

der Pisten in leicht, mittel und schwer, verbunden mit der

Farbgebung blau-rot-schwarz. Diese Bezeichnung ist heute

internationaler Standard und für weniger geübte Skifahrer

besonders hilfreich. Am Beispiel der Sellaronda kam

wiederum Farbe ins Spiel – orange mit und grün gegen

den Uhrzeiger Sinn. Solch einfachen Richtlinien wurden in

den vergangenen Jahren ergänzt durch einheitliche Pistenbeschilderung,

Pistenbegrenzungen und Panoramatafeln.

Pistenleitsysteme werden jeweils auf die speziellen Anforderungen

der Kunden, sprich Skigebiete abgestimmt und

werden in permanenter

Zusammenarbeit mit den

Kunden laufend ergänzt

und optimiert.

Maximale Information –

minimales Risiko

Eine Revolution gab es

dann durch den Einsatz

der Computer- und IT-

Technologie. Anfangs war

es das Wetterpanorama im

Fernsehen (ebenfalls eine

Idee von sitour-Chef Peter

Schröcksnadel) in Zusammenarbeit

mit dem ORF.

Später kamen über das

Internet die Web-Cams in

den Skigebieten hinzu und

heute sind es die Apps mit

unzähligen Infos. Informationen

über Wetter, Lifte, Pistenbeschaffenheit, Zimmerangebote

etc. Und das alles auf dem PC, Smartphone

oder iPad. Dazu ein Beispiel abseits der gesicherten Pisten:

Neuschnee und die Suche nach dem perfekten Powder

beginnt. Freeriden setzt neben dem Können auch ein hohes

Maß an Verantwortung voraus. Verhaltensregeln abseits der

gesicherten Pisten zu kennen und einzuhalten, bedarf es umfangreicher

Kenntnisse. Was sagt der Lawinenlagebericht?

Welche Hänge sind mit minimalem Risiko befahrbar? Die

Lösung: sitour FreerideCheckpoint. Das Dienstleistungsangebot

der sitour-Feratel-Gruppe vom Tiroler Unternehmer

Peter Schröcksnadel sucht seinesgleichen und reicht von

der Pistenbegrenzug bis zu Panorama Livestreams.

sitour – Pistenleitsysteme

Erfolg auf drei Kontinenten

Der Erfolg und die Marktbeständigkeit von sitour basieren

auf dem Zusammenspiel von Bekenntnis zu Top-Qualität,

kundenorientierter Flexibilität, Innovationsfreude und der

Leidenschaft für Berg und Natur. Seit 50 Jahren verbindet

sitour Information mit Kommunikation. Ergänzt und

optimiert wird das breite Angebot durch diverse Infotainmentlösungen

sowie Spezialwerbeflächen an besonders

exponierten und stark frequentierten Standorten im Bereich

von Bergbahnen, Skiliften und in Fremdenverkehrszentren.

Die Info- und Leitsysteme sorgen dafür, dass der Tag am

Berg zum sicheren und damit unvergesslichen Erlebnis wird.

Die damit verbundenen Werbeflächen bieten jeder Botschaft

die perfekte Bühne.

sitour Italia GmbH

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Tel. 0471 819 044 | Fax 0471 819 043

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25 Jahre bei sitour

Michael Mattesich feiert

ein besonderes Jubiläum.

Ein viertel Jahrhundert

arbeitet er mittlerweile für

sitour und ist noch immer

Feuer und Flamme für

„sein“ Unternehmen.

> Radius: 25 Jahre sind

eine lange Zeit. Speziell

heute wird ja mehrmals die

Firma gewechselt. Wie war

der Einstieg damals?

Michael Mattesich: Ich habe

schon während meines BWL-Studiums für sitour gearbeitet

und die gesamte Materie hat mich von Anfang an interessiert.

Als dann sitour Italien aufzubauen war, habe ich

begonnen als Ein-Mann-Betrieb, von Anfang an als Geschäftsführer

und „Mädchen für alles“.

> Radius: Was war vor 25 Jahren aktuell?

M. Mattesich: Vom Start an ging es um eine umfassende

Information für Skifahrer. Diese Anlagen haben sich von

einfachen Panoramatafeln und Schilder im Lauf der Zeit

zu High-Tech-Anlagen entwickelt. Die Digitalisierung am

Anfang und später die Kombination mit der IT-Technologie,

das war alles zusammen schon eine spannende Entwicklung

in den vergangenen Jahren.

> Radius: War der italienische Markt schwierig aufzubauen?

M. Mattesich: Ein Unternehmen von Null an aufzubauen

ist immer eine spannende Geschichte. sitour war ja bekannt

und in der Branche damals schon Marktführer. Von Südtirol

aus haben wir zuerst den gesamten Dolomitenraum bearbeitet

und dann die anderen bekannten Gebiete.

> Radius: Was sind eigentlich die Produkte, die von sitour

angeboten werden?

M. Mattesich: In kurzen Stichworten: Panoramatafeln mit

Zentralsteuerung, Panoramareinzeichnungen, Pistentafeln,

Systemtafeln, Pistenleitsysteme, Wetterpanorama, Informator,

Richtfunkstrecken und vor allem auch Werbeflächen in

diesem Umfeld.

> Radius: Verkaufen heißt viel unterwegs sein. Sie sind seit

einigen Jahren auch in der Geschäftsleitung der gesamten

sitour-Gruppe tätig. Kommt da die Familie nicht zu kurz?

M. Mattesich: Ja, manchmal schon und gerade im Herbst

vor Beginn der Skisaison. Trotzdem versuche ich für meine

Frau Giuliana und die beiden Söhne Nicolàs und Georg so

viel Zeit als möglich aufzubringen. Das gelingt nicht immer,

aber meine Familie kennt meinen Job und hat dafür auch

Verständnis.


14 08/2015 INFO-PR

INFO-PR

08/2015

15

Südtiroler Wintertechnologie

für Südtiroler Skigebiete

Innovative Komplettlösungen von LEITNER ropeways,

PRINOTH und DEMACLENKO aus einer Hand. Hochmoderne

Seilbahnen, optimale Pistenpräparierung für spektakuläre

FIS-Skicross-Wettkämpfe und leistungsfähige

Beschneiungstechnik für ideale Pisten.

Die Unternehmensgruppe LEITNER realisiert mit

LEITNER ropeways, PRINOTH und DEMACLENKO

auch für die kommende Wintersaison wegweisende Innovationen

in Südtiroler Skigebieten. Zu den zahlreichen

Innovationen von LEITNER ropeways in diesem Winter

zählen zwei neue Seilbahnen in den Dolomiten. In Alta

Badia sorgt die automatisch kuppelbare 6er-Sesselbahn La

Fraina für eine bessere Verbindung zwischen La Villa und

St. Kassian. Mit einer Förderkapazität von 2.400 Personen

pro Stunde wird die Transportleistung in diesem Teil des

Gebiets erhöht und Wartezeiten werden weiter minimiert.

Die neue Bahn beinhaltet mit dem weltweit exklusiven

Antrieb DirectDrive von LEITNER ropeways modernste

Technik. Am Langkofel oberhalb des Sella Jochs ersetzt

die nur 325 Meter lange 6er-Sesselbahn Piz Sella II einen

30 Jahre alten 2er-Sessellift und bietet nun deutlich mehr

Fahrkomfort. Das gilt auch für die neue kuppelbare 4er-

Sesselbahn Kalcheralm am Jaufenpass im Skigebiet Ratschings-Jaufen.

Mit ihren blauen Wetterschutzhauben und

der schwarzen, pulverbeschichteten Aufhängung wirken

die Sessel besonders elegant.

Präparierung im Weltcup

Als offizieller „Freestyle Skiing und Snowboard Service

Provider“ der FIS-Freestyle- und Snowboard-Weltcup-Tour

2015/16 setzt PRINOTH die weltweit sauberste Pistenfahrzeugflotte

zur Präparierung der Weltcupstrecken ein. Eine

innovative Motorentechnologie ermöglicht dabei einen reduzierten

Schadstoffausstoß und die zusammen mit Leica Geosystems

entwickelte satellitenbasierte Schneehöhenmessung

bietet effizientes Schneemanagement. Die Highlights zum

Saisonstart bilden zwei FIS-Ski-Cross-Veranstaltungen in Südtirol,

nämlich in Innichen und Watles. Damit die Wettkämpfe

unter besten Bedingungen ausgetragen werden können, sorgt

PRINOTH für perfekte Pisten. Bei der Ski-Cross-Premiere

in Watles kommt dabei erstmals das neue Pistenfahrzeug für

den Parkbau, der NEW BISON X, zum Einsatz.

Zahlreiche Neuheiten

Bei DEMACLENKO, dem weltweit erfolgreichen Spezialisten

für hochmoderne, schlüsselfertige Beschneiungsanlagen,

stehen in diesem Winter bedeutende Premieren

auf dem Programm. Dank der professionellen Projektierung

und den angebotenen Gesamtlösungen konnte die

Schnalstaler Gletscherbahnen AG als wichtiger, neuer

Kunde gewonnen werden. Zu Beginn der Zusammenarbeit

stand dieses Jahr die Lieferung verschiedener Rohre

und Leitungen, welche die Trainingspiste am Gletscher

optimal mit Wasser versorgen. Zudem wurden die Pisten

im Schnalstal mit einem umfangreichen neuen System

mit mehr als 30 Schneeerzeugern verbessert, die über das

gesamte Skigebiet verteilt sind. Da das Gletschergebiet

jedes Jahr frühzeitig den Betrieb eröffnet, haben die guten

Schneeverhältnisse eine besonders hohe Bedeutung. Die

ca. zehn Kilometer langen Pisten des Skigebietes bieten

hervorragende Voraussetzungen für das Training zahlreicher

Nationalteams und sind die optimale Vorbereitung

auf die kommende Wintersaison.

Leitner AG

Brennerstr. 34 | 39049 Sterzing

Tel. 0472 722 111 | Fax 0472 724 111

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16 08/2015 INFO-PR

08/2015

17

eine mittlere Lichtstärke von 1.500 Lux, die Voraussetzung

für perfekte Nachtaufnahmen, auch mit TV-Super-Zeitlupe.

Lichtstärke 1.500 Lux

Die Montage war für alle Beteiligten ein Abenteuer. Die

Masten wurden vom qualifizierten ELPO-Team am Boden

zusammen gestellt und mit den Leuchten voll bestückt. Drei

Masten konnten mit Hilfe eines 60 Meter langen Hundert-

Tonnen-Kranwagens montiert werden, die anderen elf

Masten mussten per Hubschrauber in ihre 26 Kubikmeter

starken Zementsockel eingelassen werden. Zum Einsatz kam

ein Hubschrauber vom Typ Super-Piuma, der bis zu 4.000 kg

transportieren kann.

„Auch für die Montage der Verteilerschalttafeln mussten

unsere Techniker einen Hubschrauber zur Hilfe nehmen, in

diesem Falle einen Ecureuil mit bis zu 1.300 kg Tragkraft“,

berichtet ELPO-Baustellenleiter Werner Auer.

Gran Risa: Es werde Licht ...

... und Dank ELPO ward Licht! Sie gilt als eine der schwierigsten

und schönsten Pisten der Alpen, die Gran Risa

im Gadertal. Ein besonderes Jubiläum wird gefeiert mit

einer besonderen Premiere.

Seit 30 Jahren ist der Riesentorlauf ein absoluter Klassiker,

eine wichtige Etappe des Skiweltcups. Zum Jubiläum

wurden die letzten 420 Meter von der Firma ELPO mit

einer Beleuchtungsanlage der jüngsten Generation versehen.

Premiere ist der Jubiläums-Weltcup-Parallel-Slalom am

Abend des 21. Dezember mit TV-Live Übertragung

von 18–19.10 Uhr.

Die 15 tabellenbesten Skiläufer der aktuellen Weltcupwertung

und die Bestplatzierten des Riesenslaloms der Herren

vom Vortag, vom 20. Dezember, sind startberechtigt. Drei

Tage vor Weihnachten wird dieses Nacht-Rennen der Sonderklasse

stattfinden, ein Event zum 30-jährigen Weltcup-

Jubiläum. Voraussetzung dafür ist eine perfekte Beleuchtungsanlage,

die das Rennen ins TV-gerechte Licht setzt.

Montage in Rekordzeit auf schwierigem Gelände

ELPO, das innovative, international tätige Elektrotechnikunternehmen

mit Sitz in Bruneck und Standorten in Österreich

und Deutschland, hat dieses ehrgeizige Projekt in der

Rekordzeit von nur zwei Monaten realisiert. Eine technische

Herausforderung, nicht zuletzt auch aufgrund der geologischen

Beschaffenheit des Geländes. Die Gran Risa erreicht

ein Gefälle von bis zu 53 %, Lkws und andere Transportfahrzeuge

konnten auf dem steilen Naturboden nicht zum

Einsatz kommen. Auf einer Länge von 420 Metern wurden

insgesamt 14 Lichtmasten aufgebaut, sieben rechts und sieben

links von der Piste; an der Basis weisen sie einen Umfang

von 120 cm und an der Spitze von 33 cm auf, die Masten

ragen je 24 Meter aus der Erde. Ein jeder von ihnen ist mit

18 bis 20 Scheinwerfern á 2.000 W bestückt und garantiert

Notstromaggregat für hundertprozentige Sicherheit

Der Nachtslalom ist ein gemeinsames Projekt von FIS und

dem lokalen Alpin-Ski-Komitee. Für den Präsidenten der

ELPO – Familienunternehmen in zweiter Generation mit 155

Mitarbeitern – Robert Pohlin, ist dieses Projekt ein weiterer

Glanzpunkt für die lange Referenzliste des Betriebs: „Bei einem

Event dieser Tragweite darf nichts dem Zufall überlassen

werden, deshalb haben wir zusätzlich zur Beleuchtungsanlage

auch ein mobiles Notstromaggregat mit einer Leistung von

800 kW vorbereitet, um bei einem eventuellen Netzausfall

den Strombedarf der Beleuchtungsanlage von 560 kW liefern

zu können. Das Aggregat wird während des Rennens auf

Stand-by geschaltet. Dazu gibt es noch eine Sicherheitsvariante“,

berichtet Robert Pohlin. „Jeder Lichtmast ist zusätzlich

mit einem LED-Scheinwerfer von 1.000 W ausgerüstet, dies

um die Sicherheit der Skifahrer auch im Fall eines Blackouts

zu garantieren.“

ELPO GmbH

J.-G.-Mahl-Str. 19 | 39031 Bruneck

Tel. 0474 570 700 | Fax 0474 570 777

info@elpo.eu | www.elpo.eu


aktuell

18 08/2015 08/2015

19

Foto: © Patrick Steiner

aktuell

Mit der Errichtung des Speicherbeckens „Braia Fraida“ ist die Referenzliste der Firma Mair Josef in diesem

Arbeitsbereich um ein wichtiges Objekt länger geworden. In den letzten Jahren hat das Tiefbauunternehmen

aus dem Vinschgau Speicherbecken in Cortina d‘Ampezzo, Corvara, am Passo Broccon und in Schöneben

gebaut und kann eine ständig wachsende Erfahrung vorweisen.

Noch mehr Ski-

Spaß in Alta Badia

Gemeinsam mit der Firma Brunner & Leiter aus dem Ahrntal entstand in Corvara ein weiteres Beschneiungsbecken,

welches ein Fassungsvermögen von knapp 65.000 m 3 vorweist. Brunner & Leiter hat die Sprengarbeiten durchgeführt

und bei den Erdbewegungsarbeiten mitgeholfen. Das vorhandene Felsmaterial wurde für die Dammschüttung,

Drainagen und die Schotterdecke aufbereitet und das überschüssige Aushubmaterial wurde in unmittelbarer

Umgebung für Verbesserungsarbeiten an bestehenden Skipisten verwendet. Durch die gute Zusammenarbeit der

Mitarbeiter beider Baufirmen konnten die Arbeiten termingerecht und zur Zufriedenheit aller ausgeführt werden,

deshalb gilt ihnen an dieser Stelle ein besonderer Dank.

Es wurde Unmögliches möglich gemacht, so die Worte von Andy Varallo, Direktor der Skigesellschaft Skicarosello

Ladinia, der stolz auf sein neues Becken ist und sich auf eine erfolgreiche Wintersaison freut. Die beiden Baufirmen

bedanken sich hiermit für das entgegengebrachte Vertrauen und die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Skicarosello

Ladinia, sowie mit den Bauleitern Dr. Ing. Margit Berger und Dr. Ing. Johann Röck vom Plan Team GmbH,

dem Geologen Dr. Hermann Nicolussi und Kurt Kußtatscher.

Die neue 6er-Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn „La

Fraina“ macht Skifahren in Alta Badia noch attraktiver

und komfortabler. Das neue Reservoir „Col Alto“ speichert

ausreichend Wasser zur Schneeerzeugung für das

unterirdische Leitungsnetz. Zu diesen Investitionen für

den perfekten Skiurlaub gibt es noch andere

Winter-News.

Im Skigebiet Alta Badia, zwischen Corvara, La Villa und

St. Kassian, finden die verwöhnten Winterfans im Erlebnisgelände

Movimënt alles, was das Herz begehrt: herrliche

Skipisten, Snowpark, Funslope und Kidsslope, Boarder-

Cross, Parallel- und Riesenslalom. Mit der neuen Sesselbahn

„La Fraina“ und dem Speicherbecken Braia Fraida setzt das

Konsortium Skicarosello Corvara die Investitionen für noch

mehr Ski- und Wintervergnügen fort.

Sessellift „La Fraina“ – schnell, komfortabel

In nur 2,34 Minuten bringt die neue Sesselbahn „La Fraina“

Groß und Klein bequem und komfortabel auf den Piz

Sorega: so schnell wie noch nie. Der 6er-Sessellift befindet

sich inmitten zahlreicher Aufstiegsanlagen und befördert

mit einer Geschwindigkeit von 4,5 m in der Sekunde 2.400

Personen pro Stunde. Gerade lange genug, um die Beine

kurz auszuruhen, ohne dass die Muskeln kalt werden. Kurz

noch die einzigartige Aussicht auf Sellagruppe, Marmolada,

Tofane und Kreuzkofel genießen und dann warten perfekt

präparierte Skipisten auf herrliche Abfahrten im sonnigen

Ski-Karussell.

Neues Reservoir „Col alto“ mit High-tech

Das im Oktober fertiggestellte Speicherbecken Braia

Fraida fasst 60.000 m³ Wasser und hat eine Tiefe von

10 m. Das Reservoir liefert Wasser für eine Schneepro-


aktuell

20 08/2015 08/2015

21

aktuell

duktion von 135.000 m³. Alta Badia verfügt über eines

der größten Netze zur künstlichen Schneeerzeugung des

Verbundes Dolomiti Superski. Mit einer Software wartet

und kontrolliert das Unternehmen alle Schneekanonen

im Gebiet. Die Technologie ermittelt auch überschüssigen

Wasser- und Stromverbrauch. Über spezielle Tablets steuern

die Mitarbeiter sämtliche Anlagen und das unterirdische

Leitungsnetz. So müssen sie nicht vor Ort sein und

können über Fernsteuerung die Anlagen bedienen und

ausschalten.

Noch mehr Abenteuer im Snowpark und für Kinder

Der Snowpark Alta Badia gehört mit den vielen Schanzen

und speziellen Freestyle-Vorrichtungen zu den größten

in Europa. Zu den 14 Boxen, zehn Rails und 17 Kickers

kommen heuer Big Tank und Industry Rainbow als neue

Attraktion dazu. Die Pisten Funslope und Kidsslope

Pralongià begeistern mit Schanzen und Schneetunnels die

kleinen Skifans. Der brandneue Sound Speedbuster und

„Movi“ mit seinen lustigen Geräuschen sorgen für noch

mehr Spaß auf dem Schnee. Auch die Kidsslope Pralongià

wurde heuer umgestaltet. Im Schneehügel „Käseslalom“

entführen riesige Eicheln die Kinder in eine magische

Fantasiewelt.

Skisafari für Feinschmecker und Weinliebhaber

Am 13. Dezember startet die kulinarische Saison „Sciare

con gusto“. Zum 4. Jubiläum bringt Gourmet-Skisafari

renommierte Sterneköche auf 2.000 m Höhe ins Herz der

Dolomiten. In den gemütlichen Skihütten genießen die

Gäste traditionelle Köstlichkeiten aus der Heimatregion

des jeweiligen Sternekochs. Für kulinarische Vielfalt ist

gesorgt. Weinliebhaber kommen bei der Wine-Safari und

an drei Events von „Sommelier on the slopes“ auf ihre

Rechnung. Bei der Wine-Safari werden die edelsten Tropfen

und Schaumweine Südtirols in den Skihütten verkostet.

„Sommelier on the slopes“ ist eine neue Initiative. In

Begleitung eines Ski-Guides werden faszinierende Skirouten

entdeckt und in heimeligen Hütten edle Süd tiroler

Weine genossen.

Investitionen für begeisterte Wintergäste

Auf zwei Parallelparcours der Piste Prè dai Corf kann man

mit Freunden spannende Wettkämpfe im Riesenslalom austragen.

Professionelle Zeitmesser am Start und Ziel erwarten

Skibegeisterte beim Movieslalom BMW X-Drive Cup auf

dem Col Alt. Zudem filmen Kameras entlang der Piste die

Abfahrt; erhältlich dann als Video zur Erinnerung an ein

tolles Skierlebnis. Die Ansprüche des Gastes von Alta Badia

sind vielfältig, wobei Abenteuer und Gemütlichkeit inmitten

der bezaubernden Dolomitenlandschaft gleichermaßen

gefragt sind.

Investitionen in die Infrastrukturen auf höchstem technologischem

Niveau sind notwendig, um den Skiurlaub bzw.

den Skitag in Alta Badia zu einem ungetrübten und unvergesslichen

Erlebnis werden zu lassen. Begeisterte, wiederkehrende

Gäste und Skifahrer lohnen die Bemühungen vom

Konsortium Skicarosello Corvara.

Weitere Informationen unter: www.altabadia.org und

www.moviment.it

Steuerungstechnik aus Südtirol

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Untersuchungen und Beratungen zum Bau des Speicherbeckens „Braia Fraia“

Sesselbahn „La Fraina“:

Montage der gesamten

Aufstiegsanlage, Stützpfeiler,

Antriebsstation, Stahlseile

und Sesseln.

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22 08/2015 INFO-PR

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08/2015

23

aktuell

Realisiertes Speicherbecken im Skigebiet Schöneben

Projektierung nach Maß

Auch heuer kann das Ingenieurbüro DR. ING. ERWIN

GASSER aus Bruneck, das auf die Projektierung und die

Bauabwicklung von Aufstiegsanlagen, Skipisten und Beschneiungsanlagen

spezialisiert ist, auf ein erfolgreiches

Jahr zurückblicken.

Wie in den letzten Jahren war es an mehreren Projekten

in den verschiedensten Skigebieten in Südtirol beteiligt.

Auch wenn heuer eher ein Planungsjahr war, konnte mit der

Errichtung des offenen Speicherbeckens mit einem Speichervolumen

von 67.000 m³ im Skigebiet Schöneben ein großes

Bauvorhaben realisiert werden. Weiters wurde im Skigebiet

Schöneben die Talabfahrt erheblich verbreitert und somit

für die Wintersportler attraktiver gestaltet. Am Kronplatz

wurden auf der Seite der Olanger Seilbahnen AG die Skipisten

Pracken und Spitzhorn verbreitert, beim Sessellift Arndt

ein neues Einstiegsförderband eingebaut und in St. Vigil das

Skidepot bei der Talstation Miara erweitert. Auch bei der

Erneuerung der Aufstiegsanlage Klausberg und der Erweiterung

der Skiwege Sonnenlift und Almboden im Skigebiet

Klausberg im Ahrntal und der Errichtung des MPreis bei der

Talstation Piculin in St. Martin in Thurn war das Ingenieurbüro

an der Projektierung und Bauleitung beteiligt.

Neben der Realisierung der oben genannten Projekte wurden

heuer mit der Erstellung der Machbarkeitsstudie zur Verbindung

der Skigebiete Schöneben und Haideralm im Vinschgau,

der Machbarkeitsstudie für die Errichtung der Verbindungsskipiste

Mittager – Kesselberg im Skigebiet Meran

2000 und für die neue Talabfahrt Alpen – Gassl am Kronplatz

die Voraussetzungen für die weiteren Projektierungen

geschaffen. Ein weiteres Projekt, das noch vor Jahresende

abgeschlossen wird, betrifft die Sanierung und den Ausbau

der Skipiste Pilat, welche von der Seiseralm nach St. Ulrich

führt. Für dieses Vorhaben werden sowohl die Umweltverträglichkeitsprüfung

als auch das Einreichprojekt erstellt.

Des Weiteren wurden im Jahr 2015 die Projekte für folgende

Bauvorhaben ausgearbeitet:

• Abbruch und Wiederaufbau der Aufstiegsanlage Stella

Alpina und Erweiterung der gleichnamigen Skipiste

mit Beschneiungsanlage im Skigebiet Kolfuschg in der

Gemeinde Corvara,

• Erneuerung der Aufstiegsanlage Antermoia und der

Skipistenunterführung in der Gemeinde St. Martin in

Thurn,

• Errichtung eines unterirdischen Wasserspeichers im

Skigebiet Santa Croce in der Gemeinde Abtei und

• Errichtung des Skiliftes Dorflift Kastelruth in der Gemeinde

Kastelruth.

Zudem wurden noch verschiedene kleinere Projekte und

Vorplanungen in den Skigebieten bzw. für die Liftgesellschaften

Ciampinoi AG, Gitschberg Jochtal AG, Impianti Colfosco

Spa, Klausberg Seilbahn AG, Obereggen AG, Olanger

Seilbahnen AG, Rabanser Seilbahnen GmbH, Skilift Pfelders

GmbH, Seggiovia Santa Croce Spa, Schöneben AG, Seceda

AG, Seis-Seiseralm Umlaufbahn AG, Seilbahnen St. Vigil in

Enneberg AG und Skiarea Miara GmbH ausgearbeitet.

Speicherbecken Schöneben

Die Firma Mair Josef ist ein führendes Tiefbauunternehmen

aus dem Vinschgau, welches in den letzten Jahren

mehrere Speicherbecken und Skipisten gebaut hat. In

diesem Jahr hat das Familienunternehmen gleich zwei

Großprojekte durchgeführt: den Bau des Speicherbeckens

„Braia Fraida“ (Bericht auf Seite 19 dieser Ausgabe)

in Corvara sowie den Bau des ersten Speicherbeckens im

Skigebiet Schöneben.

Um auch weiterhin attraktiv für Wintersportler aus Nah

und Fern zu sein, hat sich die Schöneben AG dazu entschlossen,

ein Speicherbecken für die Beschneiung der Pisten zu

errichten. Dieses ermöglicht es dem Skigebiet, die Pisten in

kürzester Zeit optimal einzuschneien.

Das Speicherbecken befindet sich auf einer Meereshöhe von

2.260 m unterhalb der Bergstation der Jochbahn und hat

ein Fassungsvermögen von ca. 65.000 m 3 . Die maximale

Dammhöhe beträgt 14 m. Zeitgleich mit der Errichtung des

Beckens wurden eine zweistöckige Pumpstation zur Verteilung

des Wassers ins gesamte Skigebiet gebaut und mehrere

hundert Meter an Beschneiungsleitungen verlegt, sowie

die gesamten Zu- und Ableitungen zum Speicherbecken

errichtet.

Mitte Juni dieses Jahres waren die ersten Mitarbeiter auf

der Baustelle und in nur vier Monaten Bauzeit konnte das

Projekt termingerecht abgeschlossen werden.

Durch die Wiederverwertung des Aushubmaterials konnten

unzählige Transporte und damit verbundene Umweltbelastungen

vermieden werden.

Der Präsident der Schöneben AG, Herr Oswald Folie, zeigt

sich rundum zufrieden: „Die Firma Mair Josef hat wieder

einmal großartige Arbeit geleistet. Sie ist ein zuverlässiger

Partner, mit welchem wir bereits seit Jahrzehnten gut zusammenarbeiten.“

Erweiterung der Skipisten Pracken und Spitzhorn am Kronplatz

DR. ING. ERWIN GASSER

Michael-Pacher-Str. 11 | 39031 Bruneck

Tel. 0474 551 679 | Fax 0474 538 336

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Mair Josef & Co. KG des Mair Klaus

Kiefernhainweg 98 | 39026 Prad am Stilfserjoch

Tel. 0473 730 261 | Fax 0473 621 139

info@mairjosef.it | www.mairjosef.it


Klausen

Chiusa

Bozen

Bolzano

Waidbruck

Ponte Gardena

Brenner

Brennero

St. Ulrich

Ortisei Geisler - Odle

St. Christina

S. Cristina

Seiser Alm - Alpe di Siusi

Wolkenstein

Selva

aktuell

24 INFO-PR 08/2015 INFO-PR

08/2015

25

Mit Tappeiner durch das

Winterwunderland

Foto: © Edith Runer

Südtirols Berge und Täler locken auch im Winter immer

mehr Einheimische und Gäste in die freie Natur. Vorschläge

zu Winterwanderungen, Schneeschuh- oder Skitouren

findet man in den einzigartigen Winterführern

sowie in der Tappeiner-Kartenserie Winter-Wonderland.

Vor allem im Winter gehören Winterbücher und

Wanderkarten zur Pflichtausstattung eines jeden, der in

den Bergen unterwegs ist. Anders als im Sommer kann

man sich nicht immer auf markierten Steigen bewegen,

umso wichtiger ist ein handlicher Führer in Bücher- und

Kartenform. Die Tappeiner-Bücher sind Freizeit- und

Outdoorbücher für die perfekte Auswahl der Tour, mit

detaillierten Tourenbeschreibungen, technischen Daten

wie Anfahrt, Höhenmeter, Streckenlänge, Gehzeiten,

Schwierigkeitsstufen und Kartenempfehlungen. Zu jeder

Wintertour, egal ob es sich um eine Winterwanderung,

Schneeschuhwanderung oder Skitour handelt, gibt es ein

phantastisches Luftbild oder ein 3D-Panorama mit eingezeichneter

Route inkl. Startpunkt, Parkplatz, wichtigen

Eckpunkten entlang der Route wie Almen, Hütten oder

Stützpunkten. Alternativ zum Luftbild gibt es einen kartografischen

Ausschnitt, der in der hauseigenen Kartografie

speziell für die Route erstellt wird, ebenfalls mit allen wichtigen

Eckdaten entlang der Route. Bildmaterial, Fotos und

Einkehrtipps zu den einzelnen Touren vervollständigen die

Winterbücher

Schneeschuhwandern

Meraner Land

Winterwandern

Südtirol – Dolomiten

Skitouren

Sarntaler Alpen und

Westliche Dolomiten

Führer und machen die Tappeiner-Bücher zu einzigartigen

Helfern für jede Winteraktivität! Winterbücher unter:

www.athesiabuch.it

Die Winterkarten des Tappeiner Verlages hingegen bestehen

in der Regel aus einer topografischen Karte in den

Maßstäben 1:25.000 – 1:35.000 und einer „plastischen“

Darstellung des Gebietes mittels 3D-Panoramen. Jede Karte

beinhaltet zwischen 30 und 60 Tourenvorschläge, welche

mit Zeit- und Längenangaben sowie den zu bewältigenden

Höhenunterschied genauestens beschrieben werden und

zudem exakt eingezeichnet sind.

Ob Winterwanderungen, Schneeschuh- und Skitouren,

Langlaufloipen oder Rodeltouren, jeder Titel bietet eine

Vielfalt an Möglichkeiten. Durch die Mitarbeit lokaler

Bergführer beschränken sich die Inhalte zudem nicht nur auf

die „Klassiker“ der Szene, sondern es sind auch Insidertipps

enthalten. Wenn man unterwegs gemütlich in einer Hütte

oder einem Gasthof einkehren möchte, findet man natürlich

auch eine Auswahl hierzu. Bisher erschienen Gitschberg-

Jochtal, Seiseralm, Gröden, Villnösser Tal, Sextner &

Pragser Dolomiten, Sterzing/Wipptal, Eggental. Ultental/

Deutschnonsberg und Cortina d‘Ampezzo.

Winterkarten

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Val Winter Gardena Wonderland

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Ultental –

Deutsch nons berg

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Auf zum Snowpark Meran 2000

Das beliebte Freizeitparadies Meran 2000 ist um eine

Attraktion reicher. Der neue Snowpark lässt die Herzen

der Ski- und Snowboard-Akrobaten höher schlagen. Easy

und Medium Line ermöglichen spektakuläre Salti und

Tricks – ideal fürs Training, für Spiel und Spaß und zur

Freude der Athleten und Bewunderer.

Komfortabel und in nur sieben Minuten geht es mit

der größten Seilbahn Südtirols auf die Sonnenterrasse

Merans. Mit dem neuen Snowpark hat das beliebte Skigebiet

von Meran 2000 nun eine Attraktion mehr.

Easy und Medium Line für Salti und Tricks

Der Snowpark befindet sich im hinteren Gebiet auf der

Oswaldpiste und eignet sich bestens, um das Snowboarden

zu optimieren. Im oberen Teil befinden sich die Easy

Lines, wo Anfänger ihre Skills trainieren können. Die Easy

und Medium Line im unteren Park ermöglichen auf sechs

Tables atemberaubende Salti. Täglich von Profis geshaped

und gepflegt, finden sowohl Anfänger als auch Nach-

Infos

Vom 5. Dezember bis 28. März 2016

Bergbahnen Meran 2000:

Montag bis Samstag von 9 bis 17.30 Uhr

Sonntag und Feiertage von 08.30 bis 17.30 Uhr

Alpin Bob:

Donnerstag, Samstag und Sonntag von 11 bis 16.30 Uhr

Hochsaison täglich geöffnet

wuchstalente im Snowpark Meran 2000 perfekte Bedingungen

für tolle Sprünge vor.

Meran 2000 – genussreich und aufregend

Rund 40 Kilometer bestens präparierte Skipisten erfreuen

mit genussvollen Abfahrten die Alpin-Skifahrer. Ski-

Zwerge und Anfänger haben Spaß in Luckis Kinderland,

wo sie auf flachen Pisten und Ziehteppichen das Skifahren

erproben. Die Aufstiegsanlagen für Kinder bis 8 Jahre sind

kostenlos. Für Nervenkitzel sorgt eine Fahrt mit dem Alpin

Bob, die 1,1 Kilometer lange Schienenrodelbahn; eine

Rodelfahrt auf der Naturrodelbahn macht nicht minder

Vergnügen.

Traumhafte Winterlandschaft

Bezaubernde Wanderwege führen zu den sonnigen Berghütten:

die beeindruckenden Bergspitzen der Texelgruppe,

den Ortler und die Dolomiten im Blick. Dieses herrliche,

weite Panorama begleitet die Freizeitsportler auch auf

Skitouren und beim Schneeschuhwandern durch glitzernde

Winterpracht. Danach einkehren in den gemütlichen

Hütten, schlemmen und verweilen in gemütlicher Runde

ist ein Hochgenuss. Herzhaftes und Schmackhaftes aus der

Südtiroler und der italienischen Küche mit einem guten Glas

Wein sind ein wunderbarer Abschluss für einen erlebnisreichen

Wintertag auf Meran 2000.

Bergbahnen Meran 2000

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26 08/2015 INFO-PR

08/2015

27

aktuell

Alle Fotos: © Alex Filz

Schnals: Über den Wolken

Skifahren in einer anderen Dimension: atemberaubendes

Panorama. Nachdem es in den letzten Jahren sehr ruhig

geworden war, scheint das Tal jetzt einer positiven Phase

entgegenzusteuern, und viele Südtiroler entdecken eine

alte Liebe wieder: Skifahren in einer einmaligen Umgebung!

Dass der neue Steilhang am Gletscher nach Leo Gurschler

benannt wurde, ist äußeres Zeichen dafür, dass man

in Schnals an goldene Zeiten anknüpfen will. Vor 40 Jahren

hatte der Sohn vom Kurzhof mit dem Bau der Gletscherbahn

Südtirols nach wie vor einziges Gletscher-Skigebiet

geschaffen.

In Schnals stehen die Talstationen auf 2.000 Meter, die

Bergstationen liegen auf einer Höhe von 3.000 und mehr

Metern. Das garantiert Schneesicherheit und an schönen

Tagen ein wahrlich atemberaubendes Panorama. Kein

Wunder, dass auch Hollywood Schnals als Filmset entdeckt

hat. Die berühmten Universal Studios drehten auf

Lazaun, an der Finail- und Teufelsegg-Piste die meisten

Szenen für den Film „Everest“, der derzeit weltweit in den

Kinos läuft.

Von Ingemar Stenmark bis Marcel Hirscher

Mit dem neuen Steilhang sind auch die Superstars des alpinen

Skilaufs wieder nach Schnals zurückgekehrt, wo einst

Ingemar Stenmark und Alberto Tomba trainierten. Die neuen

Eigentümer der Gletscherbahnen haben die Piste direkt

in den Felshang hineingebaut, der bis vor wenigen Jahren

noch von Gletschereis bedeckt war. Die Piste weist bei einer

Länge von 550 Metern ein Gefälle von bis zu 60 Prozent

auf. Ein echter Hammer!

Spektakulär zu fahren und bei vielen Südtirolern ganz oben

auf der Hitliste: die Teufelsegg-Piste. Es ist Skifahren in

einer anderen Dimension, in einer anderen Umgebung, auf

herrlichem Pulverschnee.

Tiroli‘s Kinderland & Funpark Val Senales

Der Funpark Val Senales öffnet am 19. Dezember 2015

und erwartet alle Fun und Action begeisterten Snowboarder

und Freeskier in neuem Design und an einem neuen

Platz am Glockenlift (neben der Seilbahn Talstation). Auf

einer Länge von ca. 350 Metern, konzipiert für Anfänger

und leicht Fortgeschrittene bietet der Funpark alles, was

das Freestyle-Herz höher schlagen lässt. In Tiroli‘s Kinderland

neben der Talstation der Schnalstaler Gletscherbahn

machen Kids ihre ersten Erfahrungen auf zwei Brettern.

Ausgestattet mit einem Indianer-Tipi-Zelt, zwei Zauberteppichen

und dem Ski-Karussell lässt es sich auf dem Spielplatz

im Schnee herrlich rumtoben.

Eine weitere Besonderheit in Schnals ist auch die Wine-

Rallye. Gäste können auf bequeme Art Biokäse und dazu

passende Bioweine verkosten: Man kauft einen Voucher,

der die ganze Saison über gültig ist und der an sieben

Hütten und Berg-Restaurants eingelöst werden kann.

So kommt zum skifahrerischen noch der kulinarische

Genuss.

Zahlreiche Neuerungen 2016

Das Ski-Erlebnis passt, am Umfeld wird gearbeitet. Nach

dem neuen Steilhang steht für 2016 der Bau einer neuen

Talabfahrt an. Die Gletscherbahnen AG möchte das letzte

Teilstück der über sieben Kilometer langen Abfahrt vom

Gletscher familienfreundlicher gestalten. Ebenso soll der

alte Lazaun-Lift durch eine neue Umlaufbahn ersetzt werden.

Glücken diese Vorhaben, wird Schnals wieder eine der

führenden Positionen unter den Skigebieten erobern, denn

an einem mangelt es nie: an jeder Menge Schnee!

Schnalstaler Gletscherbahnen AG

Kurzras 111 | 39020 Schnals

Tel. 0473 662 171

info@schnalstal.com | www.schnalstal.com


28 08/2015 INFO-PR

INFO-PR

08/2015

29

Orangefox by

Intercable

Nach mehr als drei Jahren intensiver Forschung und

Entwicklung fand im Januar 2014 anlässlich der ISPO, der

größten internationalen Fachmesse für Sportartikel und

Sportmode in München, das große Kick-Off zur Markteinführung

der Produktlinie OrangeFox statt.

Damals waren es noch zwei Produktneuheiten, die man

dem internationalen Publikum vorstellte. Mittlerweile

wurde die Produktpalette um weitere innovative Neuheiten

ergänzt.

OrangeFox ist ein Gemeinschaftsprodukt von Hartwig

Kamelger, Tischlermeister aus Niederdorf und Klaus

Mutschlechner, Geschäftsführer von Intercable, beide zwei

passionierte Skifahrer. Sie bringen ihre Erfahrung, wie

auch Fachkompetenz in die Entwicklung der Produkte ein.

Intercable, bekannt als Werkzeughersteller und Zulieferer der

Automobilbranche, stellt dabei das technische Know-how zur

Verfügung.

Neben einer universal einsetzbaren Befestigungsspitze für

Torstangen und Absperrungsnetze stellt der Kunststoffbohrer

sicher das Highlight der Produktpalette dar. Dieser unterscheidet

sich zu den herkömmlichen Bohrern vor allem durch sein

Gewicht. Der aus Kunststoff gefertigte Bohrer wiegt 60 %

weniger und hat aufgrund der gehärteten und austauschbaren

Stahl-Wechselklingen sogar eine höhere Lebensdauer. Mit der

diesjährigen Skisaison lässt OrangeFox wieder aufhorchen,

zum einen mit einem Universalschlüssel aus Kunststoff, zum

anderen mit einem zusammenklappbaren Transport-Trolley

zum einfachen Transportieren von Torstangen oder sonstigem

Rennequipment auf steilen Skipisten. Eine Neuheit, die bereits

jetzt großes Interesse weckt! Die Marke „OrangeFox“ soll als

Synonym des „schlauen Fuchses“ mit weiteren innovativen

Entwicklungen ausgebaut werden.

L200. Der Profi für Profi

Der neue Pickup L200 von Mitsubishi kann mehr als

andere und ist einzigartig. Ein Gespräch mit Markus Planötscher,

dem Verkaufsleiter für Mitsubishi bei Euroauto.

Seit 25 Jahren ist Euroauto Vertragshändler für Mitsubishi

in Südtirol.

> Radius: Was ist besonders und einmalig

am neuen L200?

Markus Planötscher: Der L200 hat ein zuschaltbares Allradgetriebe

mit Mitteldifferential und Reduziergetriebe Super

Select – mit dem großen Vorteil, dass man permanent auf

jedem Untergrund, auch auf trockenem Asphalt, problemlos

und sicher Allrad fahren kann. Und das ist einmalig und

macht ihn einzigartig.

> Radius: Welche Ausführungen bzw. Modelle gibt es?

M. Planötscher: Der neue L200 ist ein 2.4 Turbo Diesel

mit 6-Gang-Schaltgetriebe. Einmal gibt es ihn mit 154 PS

und 380 Nm und dann mit 181 PS und 430 Nm. Letzteren

auch mit Automatik-Getriebe. Es gibt zwei Modelle.

Der L200 Double Cab hat 4 Türen, 5 Sitze und eine

Ladefläche von 1,52 m Länge. Der L200 Club Cab hat 2

Türen bzw. 4, da sich die anschließenden Seitenwände aufklappen

lassen. Eine praktische, interessante Variante für

den 2-plus-2-Sitzer. Die

Länge der Ladefläche

misst 1,85 m.

> Radius: Womit punktet

der L200 noch?

M. Planötscher: Er

hat ein verbessertes

Drehmoment. Der

enge Wendekreis von

5,9 m Radius macht

ihn ex trem wendig.

Die Werksgarantie

gilt bis 100.000 km

bzw. für fünf Jahre.

Ich habe den neuen

L200 mit Männern der

Feuerwehr Seiseralm

ausprobiert: Er hat sie

überzeugt.

Markus Planötscher

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30 08/2015 INFO-PR

INFO-PR

08/2015

31

Lärmschutz lässt sich planen

Die SYSTENT GmbH aus Algund setzt sich seit 25 Jahren

intensiv mit den Themen Schallausbreitung und Lärmschutz

in Theorie und Praxis auseinander.

Weniger Lärm ist mehr Lebensqualität

Eine moderne technisierte Umwelt steht häufig im Konflikt

mit dem Bedürfnis nach Ruhe und Erholung.

Insbesondere dort, wo Ruheanspruch und lärmerzeugende

Infrastrukturen sich begegnen, vermeidet die professionelle

Gestaltung der Schallausbreitung bereits in der Planungsphase

mitunter hohe Folgekosten.

Das nachstehende Beispiel zeigt die Anwendung einer

software-gestützten Schallausbreitungsberechnung einer

vielbefahrenen Straße mit einem Schallschirm in Form einer

Schallschutzwand. Diese Berechnung ermöglicht eine wirklichkeitsnahe

Ermittlung des zu erwartenden Schallpegels

an einem nahegelegenen Wohngebäude. Die Beherrschung

moderner Berechnungsmethoden ist daher eine Grundvoraussetzung

für eine realistische Planung.

Prognose der zu erwartenden Lärmbelastung neben einer

Straße mit Schallschutzwand (Schirm)

Schallausbreitungsprognose einer Skipiste mit Aufstiegsanlage und

Schneeerzeugungsanlage

Kompetenz im Schallschutz

Im Alpenraum finden sich häufig technisierte Erholungszonen

inmitten sensibler Gebiete. Für diese Situationen ist

der Schutz der Natur und der Umwelt vor Lärm unbedingt

notwendig. Um hier den Konsens zwischen den Anforderungen

und Wünschen der heutigen Gesellschaft einerseits

und dem Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit andererseits

zu erreichen, bemüht sich der Gesetzgeber um gerechte

Rahmenbedingungen sowohl für die Bevölkerung als auch

für die Wirtschaftstreibenden.

In Kenntnis dieser Anforderungen decken die Akustiker der

SYSTENT GmbH Aribo Asam, Manfred Kofler und Tobias

Mur im Team mit 20 Technikern ein breites Leistungsspektrum

in den Bereichen Bau-, Raum- und Umweltakustik ab,

insbesondere

• softwaregestützte Schallausbreitungsberechnungen

• Schallpegelmessungen vor Ort

• Erarbeitung von Schallausbreitungsprognosen für die

Umweltverträglichkeitsprüfung

• Gemeindepläne für akustische Klassifizierung

• Gutachten für Bauabnahmen und Benutzungsgenehmigungen

• Berechnung und Messungen in Bau- und Raumakustik

Die Experten für

Ölhydraulik & Pneumatik

SOMI ist der führende Partner sowohl für Aufstiegs- und

Beschneiungsanlagen sowie Wasserkraftwerke als auch

für Industrie, Handwerk und Landwirtschaft. Seit 38

Jahren auf dem Markt, punktet das Unternehmen – das

gerade erfolgreich die Nachfolge geregelt hat – mit großem

Warensortiment, professionellem Reparatur- und

Kundendienst und ausgewiesener Anlagenprojektierung

und -produktion.

„Unsere breite Produktpalette umfasst die Bereiche

Hydraulik, Pneumatik, Schlauch- und Schmiersysteme und

technische Artikel“, erläutert Geschäftsführer Igor Menegot.

Das große Warenlager sichert die rasche Verfügbarkeit der

vielen Artikel für den Detailverkauf.

Sonderanfertigungen für spezielle Anforderungen

Der anspruchsvolle Markt verlangt spezielle und qualitativ

hochwertige Produkte. SOMI besteht aus einem Team von

qualifizierten und langjährig erfahrenen Technikern, das

den Kunden bei der Auswahl der geeigneten Komponenten

berät und von der Planung bis zur Realisierung der Anlage

zur Seite steht. SOMI analysiert die individuelle, technische

Kundensituation, projektiert und produziert das gewünschte

und geeignete Gerät bzw. Produkt in der eigenen Produktionshalle

in Bozen. Dabei greift das Team auf viel Erfahrung

und technisches Know-how aus dem eigenen Haus, aber

auch auf externe Kooperationspartner, zurück.

Reparatur und Kundendienst großgeschrieben

SOMI repariert alle Hydraulikkomponenten, unabhängig

vom Hersteller, und hat sich auf die Reparatur von Ventilen

spezialisiert. Der umfassende Service bei Aggregaten und

Anlagen umfasst vorbeugende Wartung, Reparaturservice

vor Ort genauso wie Umbauten, Modernisierungen oder

Entsorgung von Altkomponenten. „Infolge eines Generationenwechsels

hat 2015 ein Team aus langjährigen Mitarbeitern

und externen Unternehmern SOMI übernommen,

um den erfolgreichen Weiterbestand des Unternehmens zu

sichern“, so der Geschäftsführer.

SOMI ist Marktführer in der Projektierung und Montage von

ölhydraulischen und pneumatischen Anlagen, Aggregaten mit

Elektro- und Dieselmotoren und Schaltzentralen für die Industrieautomation.

„Und so soll es bleiben. Wir wollen unsere

Kunden weiterhin mit innovativen Lösungen und ausgezeichnetem

Service unterstützen“, schließt Igor Menegot.

SOMI GmbH

Giottostr. 8 | 39100 Bozen

Tel. 0471 542 400 | Fax 0471 542 424

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32 08/2015

Pistenraupen von Prinoth verfügen

INFO-PR

INFO-PR

08/2015

33

über eine leistungsfähige Steuerungsplattform

von TTControl

Duktile Gussrohre

Duktile Rohrsysteme mit ihren außergewöhnlichen

Eigenschaften sind zum Standard in vielen Anwendungsgebieten

geworden. Sie garantieren saubere Trinkwasserversorgung,

eine stabile Basis für Turbinenleitungen

und Beschneiungsanlagen.

Die alpine Herausforderung

In der weißen Jahreszeit freut man sich nicht nur in den

Südtiroler Bergen über perfekte Pistenkonditionen. Für

garantierten Spaß auf Ski, Snowboard und Co sorgen

weltweit die modernen Pistenraupen von PRINOTH. Das

Südtiroler Unternehmen TTControl ist maßgeblich für

den zuverlässigen Betrieb der Fahrzeuge mitverantwortlich.

TTControl, ein Joint-Venture von TTTech und HYDAC

International mit Standorten in Brixen und Wien, entwickelt

und vertreibt Steuerungssysteme und Bediengeräte für mobile

Arbeitsmaschinen. Für PRINOTH garantiert TTControl

den sicheren Betrieb von Pistenraupen – eine Herausforderung,

für die die zuverlässigen elektronischen Steuerungssysteme

des Unternehmens bestens geeignet sind.

Die Challenge

PRINOTH stellte TTControl erstmalig vor die Aufgabe, eine

einheitliche Steuerungsplattform für eine gesamte Pistenraupenpalette

zu entwickeln, die höchsten Anforderungen

an Qualität, Sicherheit und Performance entspricht. Die

Plattform sollte große Synergieeffekte zwischen den einzelnen

Fahrzeugen ermöglichen, um für

PRINOTH den Aufwand hinsichtlich

Entwicklung,

Fertigung,

Logistik und

After-Sales-Service

zu reduzieren.

Gleichzeitig musste

ausreichende Flexibilität

gegeben sein, um

die unterschiedlichen

Hochmoderne

technischen Anforderungen

der einzelnen Fahr-

Bediengeräte von TTControl

sorgen für optimale Arbeitsbedingungen

in den Pistenraupen. zeuge optimal zu erfüllen.

Die High-Tech-Antwort

Die Sicherheitsanforderungen des Steuerungssystems der

Fahrzeuge konnte TTControl mit nach ISO 13849 Norm

bis Performance Level d zertifizierten Geräten bestens

erfüllen. Auch die Ansprüche hinsichtlich Robustheit

wurden erreicht, denn die Steuergeräte von TTControl

halten auch den extrem rauen Umgebungsbedingungen auf

Pistenraupen stand. Das hochmoderne Bediengerät HYeVision²

ist ebenfalls für diese Bedürfnisse optimiert. Mit

der breiten TTControlProduktpalette konnte außerdem

flexibel auf die unterschiedlichen Anforderungen jeder

Maschine eingegangen werden – mit einfachen Modulen

mit 30 Ein- und Ausgängen bis zu komplexen leistungsfähigen

Steuergeräten mit über 100 I/Os.

Bei der Programmierung der Applikationssoftware wurde

verstärkt auf größtmögliche Vereinheitlichung der Software

der einzelnen Fahrzeugmodelle geachtet. Große

Aufmerksamkeit wurde auch auf die einfache Handhabung

von Software-Updates im Feld gelegt. Ein dreiköpfiges

Team von TTControl arbeitete während der gesamten

Softwareentwicklung eng mit PRINOTH zusammen und

steht auch während der Serienfertigung weiterhin zur

Verfügung.

„Seit nunmehr 15 Jahren dürfen wir Steuerungen für

PRINOTH-Pistenfahrzeuge liefern“, erzählt Roberto Ferrari,

Director Services & Operations bei TTControl. „Wir

sehen auch für die Zukunft sehr spannende Innovationen,

bei denen wir PRINOTH gerne unterstützen möchten.“

Der Fortsetzung dieser alpinen Erfolgsgeschichte steht also

nichts im Wege.

TTControl GmbH

Tel. 0472 268 011 | Fax 0472 268 014

Julius-Durst-Str. 66 | 39042 Brixen

office@ttcontrol.com | www.ttcontrol.com

Als Turbinenleitungen von Wasserkraftanlagen funktionieren

sie zuverlässig, auch bei höchsten mechanischen

Beanspruchungen, wie zum Beispiel Rutschhängen. Zudem

sind sie konkurrenzlos bei Sonderanwendungen wie

Schneeleitungen, wo neben der hohen Widerstandsfähigkeit

aufgrund der exponierten Einbausituationen auch eine leichte

Verlegung zwingend gefordert wird.

Seit 1947 entwickelt, produziert und vertreibt die Tiroler

Rohre GmbH – kurz TRM – am Standort Hall in Tirol

hochwertige Systeme aus duktilem Guss für den Wassertransport

und die Tiefgründung von Bauwerken. TRM ist

in weiten Teilen des Alpenraums führend in der Herstellung

duktiler Gusssysteme. Auch im Bereich der Sonderanfertigung

solcher Systeme für spezielle Anwendungen hat die

TRM die Vorreiterrolle, wie zum Beispiel seit den 80er-

Jahren als Pionier für die Rohrleitungen für Beschneiungsanlagen.

Der Erfindergeist der Tiroler Firma, ihre Nähe zu den

Betreibern und Kunden, sowie ihre langjährige Erfahrung

bieten dem Kunden unschlagbares Know-how in allen

Bereichen (Turbinenleitungen, Kommunalanwendungen,

Beschneiungsanlagen).

Ein Team von Verkaufs- und Technikexperten unterstützt

Projekte von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme. So

kann auf individuelle Anforderungen flexibel eingegangen

werden.

Damit die Sicherheitsreserven des Gusseisens auch vom

gesamten Rohrsystem erfüllt werden, setzen Betreiber auf

die längskraftschlüssige VRS®-T-Verbindung. So werden

T R M – S O L U T I O N S

Besondere Anforderungen erfordern besondere Produkte: Sonderlösungen

für den Komplettschutz von Rohren und Formstücken.

die Rohre zu einem System verbunden – ohne langwieriges

Schweißen, Prüfen, nachträgliche Oberflächenbehandlung

oder Offenhalten von Rohrgräben.

TRM bietet ein durchgängiges System von DN 80 - DN

1000 bis zur Druckstufe von 100 Bar, sowie ein umfangreiches

Sortiment an Formstücken und Zubehör. Dazu gehören

auch Sonderprodukte, wie sie beim Übergang zu bestehenden

Leitungen oder beim Anschluss an Turbinen häufig

notwendig werden.

Tiroler Rohre GmbH

Innsbrucker Straße 51 | A-6060 Hall in Tirol

Tel. +43 5223 503 0 | Fax +43 5223 436 19

office@trm.at | www.trm.at


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aktuell

34 08/2015 08/2015

35

aktuell

Ich habe Spaß, ganz sicher

Die Sensibilisierungskampagne zu mehr Sicherheit auf

und außerhalb der Skipiste und auf den Rodelbahnen

„Ich habe Spaß, ganz sicher“ startete heuer wieder mit

viel Information und Unterhaltung am 22. November am

Schnalstaler Gletscher.

Die Sensibilisierungskampagne der Autonomen Provinz

Bozen, Funktionsbereich Tourismus, der Landesberufskammer

der Skilehrer in Südtirol und dem Verband der

Seilbahnunternehmer Südtirols in Zusammenarbeit mit den

Ich habe Spaß, ganz sicher on tour

26. Dezember 2015 – Plose

27. Dezember 2015 – Rittner Horn

09. Jänner 2016 – Prags

17. Jänner 2016 – Gröden/Seceda

23. Jänner 2016 – Gitschberg-Jochtal

31. Jänner 2016 – Alta Badia/Piz Sorega

07. Februar 2016 – Schwemmalm

Skischulen, den Skigebieten, dem Verein „Sicher Rodeln“,

dem Verband der Berg- und Skiführer Südtirols, die Bergrettungsdienste

des AVS-CAI, dem Bergrettungsdienst der

Finanzwache und der Berufsgemeinschaft der Sportgerätetechniker

im LVH ist auch in diesem Winter wieder in

verschiedenen Skigebieten Südtirols unterwegs. Es erwartet

alle Winterbegeisterten wieder jede Menge Spaß und Informationen

zum Thema Sicherheit.

Den Sport beherrschen mit der richtigen

Technik und Ausrüstung

Die Landesberufskammer der Skilehrer Südtirols bietet

in Zusammenarbeit mit den Skischulen vor Ort Sicherheitstraining

an. Bei den kostenlosen Fahrten mit den

Skilehrern können alle noch etwas dazu lernen. Tipps

zum richtigen Verhalten auf der Skipiste und zur Verbesserung

der eigenen Technik werden von den Teilnehmern

immer gerne angenommen. Alle Interessierten haben am

Service- Checkpoint die Möglichkeit, die Einstellung der

eigenen Bindung überprüfen zu lassen und sich wichtige

Tipps über das geeignete Material zu holen. Beim Bergrettungsdienst

im AVS-CAI und der Finanzwache und den

Berg- und Skiführern Südtirols gibt es wichtige Infos zur

richtigen Notfallausrüstung im freien Gelände, Lawinenlagebericht,

Gefahrenstufen und die richtige Vorbereitung

für das Variantenfahren sowie eine Schulung mit dem

Lawinenverschütteten-Suchgerät LVS. Darüber hinaus

werden Übungen mit den Lawinenhunden vorgeführt. Der

Verein „Sicher Rodeln“ klärt über das richtige Verhalten

auf Rodelbahnen auf, gibt Tipps zur Rodelausrüstung und

zum gefahrlosen Rodeln.

Wie verhalte ich mich richtig?

Information, Spaß und Unterhaltung mit dem Team „Ich

habe Spaß – ganz sicher“, unter der Leitung vom Präsidenten

der Landesberufskammer der Skilehrer Claudio Zorzi

und dem Erste-Hilfe-Experten Oskar Zorzi, und präsentiert

von Moderatorin und Skilehrerin Silvia Fontanive.

Die Skifahrer erhalten nicht nur jede Menge an Informationen,

sondern lernen auch Aufwärmübungen kennen und

können an Gewinnspielen teilnehmen. Interviews mit den

verschiedensten Fachleuten runden das Angebot ab. Wertvoll

sind aber vor allem die Tipps zum richtigen Verhalten

auf der Skipiste, für Erste-Hilfe-Maßnahmen und zur Kindersicherheit.

Natürlich gibt es auch jede Menge Köstlichkeiten,

wie Speck von Senfter, Käse von der Käserei Sexten

und natürlich Brot von Trenker. Die Kampagne wird von

LEITNER ropeways und Prinoth unterstützt.

Foto: © Alex Filz

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aktuell

36 08/2015 08/2015

37

aktuell

Wintertourismus:

Wertschöpfung und

Nachhaltigkeit

Foto: © Alex Filz

Abfallmanagement bis hin zur Gästebewirtung mit regionalen

Lebensmitteln, Bio- oder Fairtrade-Produkten. Ein

Projekt beschäftigt sich eigens mit der Verwendung von

Infrastrukturen nach der Ski-WM, ein weiteres Projekt

befasst sich mit den Zukunftschancen von Jugendlichen in

den Alpen. „Kommunikation ist Trumpf“, erklärt Wetzel.

Die Menschen müssten über Zielsetzungen, Herausforderungen

und Maßnahmen gut und verständlich informiert

werden, dann steige auch die Akzeptanz und es entstünde

ein echtes Wir-Gefühl.

„Nachhaltigkeit und deren Kommunikation sind die Basis

für Wertschöpfung“, fasst Thomas Egebrecht abschließend

zusammen. In Südtirol müssen wir stärker vor allem die

positiven Auswirkungen des Wintertourismus für die Allgemeinheit

rechtzeitig und gut kommunizieren“, so Egebrecht.

Neben den Arbeitsplätzen im Tourismussektor seien dies

vor allem infrastrukturelle Verbesserungen und spezifisches

technisches Know-how im Bereich der alpinen

Technologien.

Effizientes Energie- und Wasser-Management

Das Thema Wasser und Schneeerzeugung und die damit

verbundenen ständig steigenden Energiekosten sind seit

jeher zentrale Aspekte der ProNeve-Experten. Der Wertschöpfungsfaktor

aus Schnee hängt immer mehr von nachhaltigem

und intelligentem Ressourcenmanagement ab.

Um zu Beginn der Wintersaison genug Wasser für die künstliche

Beschneiung zur Verfügung zu haben, kommt man

schon heute ohne Speicherbecken nicht mehr aus. Künstliche

Reservoirs müssen möglichst ressourcenschonend,

ökologisch nachhaltig und ästhetisch wertvoll konzipiert

werden – als ganzheitliche Systeme, die Natur, Landwirtschaft,

Zivilschutz und Wintersport gleichermaßen berücksichtigen.

Speicherbecken, die zu mehr dienen als nur zum

Wasserreservoir für Schneekanonen. Beispielsweise kann

ein schön angelegtes Wasserreservoir auch ein Kunstsee mit

touristischem Mehrwert sein und damit zusätzlich Wertschöpfung

generieren.

ProNeve-Symposium: Die Wertschöpfung im Wintertourismus

war das zentrale Thema des ProNeve-Symposiums,

das vom Cluster sports & winterTECH des TIS

organisiert wurde. Am Ende stand die Erkenntnis, dass

viel an der Akzeptanz des Wintertourismus in Südtirol

gearbeitet werden muss, und dass man von St. Moritz in

der Schweiz lernen kann wie das geht.

ProNeve heißt die TIS-Expertenplattform zum Thema

Schnee. Einmal im Jahr lädt ProNeve namhafte Referenten

ein, die dann mit ihren Inputs den Blick über den Tellerrand

ermöglichen. So geschehen Mitte November in der Bozner

Handelskammer.

Hauptreferent des Abends war Harald Pechlaner, Leiter des

EURAC-Instituts für Regionalentwicklung und Standortmanagement.

Pechlaner verwies in seinem Vortrag auf den

Umstand, dass die präzise Messung der Wertschöpfung rund

um den Wintertourismus ein schwieriges Unterfangen sei.

Viel wichtiger sei daher, die gesellschaftliche Anerkennung

für die unternehmerischen Leistungen von Skigebieten,

Liftbetreibern und Gastbetrieben zu erhöhen, indem man

den Nutzen ihrer Geschäftsaktivitäten für die Allgemeinheit

klar herausstelle.

St. Moritz zeigt, wie es geht

„Bei ProNeve gingen wir bislang davon aus, dass 30 Prozent

der regionalen Wertschöpfung im Wintertourismus generiert

wird“, erklärt Thomas Egebrecht, Manager des Cluster

sports & winterTECH im TIS und ergänzt: „Ich habe heute

gelernt, dass man mit solchen Zahlen vorsichtig umgehen

muss. Darum nehme ich vor allem mit, dass wir die Ak-

zeptanz der im Wintertourismus tätigen Unternehmen in

Südtirol verbessern müssen.“

Wie das gehen kann, zeigt derzeit die Wintersport-Luxus-Destination

St. Moritz in der Schweiz bei der Ausrichtung der Alpinen

Ski-WM 2017. Hugo Wetzel, Präsident der Ski-WM St.

Moritz stellte das so genannte „NIV-Projekt“ vor. NIV steht

für Nachhaltigkeit + Innovation = Vermächtnis. „Wir wollen

die Ski-Weltmeisterschaften so durchführen, dass sie ein positives

und langfristiges Vermächtnis für die Bevölkerung in St.

Moritz und im Engadin hinterlassen“, so Hugo Wetzel.

Kommunikation ist das Um und Auf

Das Maßnahmenportfolio der NIV-Initiative umfasst 20

Unterprojekte von der sanften Mobilität über das sanfte

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38 08/2015

portrait portrait

08/2015

39

Florian Profanter

Begeisterung für

„Schneekatzen“

„Man muss schon „fast krank sein“, um diesen Job über

Jahre auszuführen. Krank im Positiven, im Sinn für enorme

Passion für diese Art von Maschinen“, das sagt einer, der

es wissen muss, Florian Profanter, sechs Jahre Vorführund

Testfahrer bei Prinoth und zehn Jahre selbst Schneekatzenfahrer.

Vor drei Jahren hat der Villnösser beschlossen „seine

Krankheit“ an Junge weiterzugeben. Fahrer auszubilden

und den Skigebietsbetreibern zu helfen, das Können und

die Sicherheit der Fahrer zu verbessern, Pisten optimal zu

präparieren und vor allen Dingen auch Kosten zu sparen.

Pistengeräte sind Hightech-Geräte, die je nach Ausstattung

bis zu 450.000 Euro kosten. Das Fahren und Bedienen

solcher Maschinen will gelernt sein. „Vom Fahrer hängt es

ab, wieviel Liter Diesel pro Stunde verbraucht werden, oder

wie teuer die Service- und Wartungsarbeiten am Ende des

Winters sind. Je nach Skigebiet dauert die Saison von Ende

November bis Mitte April. Da können pro Maschine und

Fahrer pro Saison schon 20.000 bis 25.000 Euro Differenz

zusammen kommen“, erzählt Florian Profanter. Es kommt

eben darauf an, ob der Fahrer nur Gas gibt oder schonend

und mit Köpfchen fährt. Dadurch können schon beim Treibstoffverbrauch

bis zu 20 % eingespart werden; das kommt

auch der Umwelt zugute. Außerdem ist es ein Unterschied,

ob durch schonendes Fahren die Servicearbeiten am Ende

der Saison 15.000 oder 30.000 Euro kosten.

Ein Schüler aus der Schweiz

Skigebietsbetreiber sehen die

Schneekatzen-Fahrschule positiv

Kein Wunder, dass die Betreiber der Skigebiete diese Art

von Ausbildung nur positiv sehen. Dazu Georg Eisath vom

Skigebiet Carezza: „Pistenpräparierung ist eine wichtige Angelegenheit,

in erster Linie was die Qualität betrifft und natürlich

auch ein enormer Kostenfaktor. Schneekatzenfahrer

sind meist junge Burschen, die kaum Schwierigkeiten haben

das Gerät zu bedienen, die aber alle Feinheiten erst lernen

müssen. Florian Profanter hat eine Marktlücke entdeckt.

Mit seiner Erfahrung aus sechs Jahren bei Prinoth und zehn

Jahren selbst als Fahrer kommt er bei den Katzenfahrern gut

an. Sie lassen sich von ihm was sagen.“ Ähnliches hört man

auch von anderen Skigebieten. Pisten präparieren ist eine

harte Arbeit, beginnt nach Liftschluss und endet nicht selten

erst um Mitternacht. Viele Fahrer hören nach einigen Jahren

wieder auf, deshalb kommen permanent junge, unerfahrene

zum Einsatz. „Mit jedem erfahrenen Fahrer, der wieder

aufhört, geht Know-how verloren“, berichtet Profanter. „Und

genau dieses Know-how versuche ich den Jungen zu vermitteln.

Das beginnt mit einem theoretischen Kurs für Anfänger

und für Fortgeschrittene und wird fortgesetzt mit praktischen

Stunden direkt im Skigebiet meiner Auftraggeber.“

Zu Beginn gibt es Theorie.

GPS-Systeme und Wendepunkte

Abgesehen vom Bedienen der Leitwölfe oder Pistenbullys

(Prinoth oder Kässbohrer) kommt es natürlich stark auf das

Gelände an, wo die Maschinen im Einsatz sind. Doppelte

Fahrten, falsche Wendepunkte, zu viel Überlappung bei den

Fahrten bringen höhere Kosten durch mehr Arbeitszeit.

„Ein guter Fahrer wirst du erst nach der 3. oder 4. Saison“,

ist der Schneekatzen-Fahrlehrer aus Villnöss überzeugt. „Es

braucht schon mindestens 1.000 Stunden bis du so ein Gerät

halbwegs beherrschst. Das Einschieben vom Schnee an den

richtigen Stellen, das Fräsen der Pisten oder die Bearbeitung

steilerer Hänge mit der Seilwinde, das sind die technischen

Anforderungen. Dazu kommt auch noch eine enorme Verantwortung.

Fahren in oft schwierigem Gelände, bei widrigen

Verhältnissen und immer wieder sind auch Skifahrer

noch nachts auf den gesperrten Pisten unterwegs. Ein Fahrer

muss sich stets bewusst sein, dass er eine Maschine bewegt

im Wert von bis zu 450.000 Euro, mit 530 PS, 12,5 Tonnen

schwer und vielfältiger technischer Ausstattung.“ Immer

mehr Unterstützung bekommen die Fahrer auch durch diverse

GPS-Systeme. Die täglichen Fahrdaten samt Teleme trie

helfen beim Wählen der Fahrtrouten und Bearbeitung der

Pistenflächen. Wesentlich aufwendiger sind dann schon die

GPS-Systeme, welche die genauen Schneehöhen unter den

Raupen angeben. Diese kosten bis zu 40.000 Euro pro Gerät,

dafür messen sie auch mit einer Genauigkeit von 2-3 cm.

Ausbildung zum Beschneier

Mit den neuen Qualitätsanforderungen auf den Skipisten

entstehen auch neue Berufe. Neben dem Schneekatzenfahrer

zum Beispiel auch der Schneemeister. Schneemeister

wird man über einen Ausbildungskurs, der bisher erst in

Österreich angeboten wird. Die Vorstufe dazu, die Ausbildung

zum Beschneier, kann man auch in Südtirol erlangen,

bei Florian Profanter. „Auch technischen Schnee erzeugen

(fälschlich auch Kunstschnee genannt), will gelernt sein.

Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Wassertemperatur,

Wasserdruck, Art der Schneekanonen usw. sind alles Faktoren,

welche die Schneequalität beeinflussen. Kompakt

hart und griffig, keinesfalls aber eisig dürfen die fertig

präparierten Pisten am Morgen sein. Voraussetzung dafür

ist die optimale Schneebeschaffenheit. Südtirol ist führend

in Sachen Kompaktschnee-Erzeugung und Pistenqualität.

Damit das auch so bleibt, wird Florian Profanter weiter

Schneekatzenfahrer und Beschneier ausbilden. Seine Erfahrung

schätzt man nicht nur in Sexten, in Alta Badia, am

Karerpass, in Olang oder auf Meran 2000; mittlerweile

sind seine Kenntnisse auch in der Schweiz, in Deutschland

und sogar in China gefragt. Weitere Infos unter

www.snow-efficiency.com

Höchste Pistenqualität

ist das Ziel.


aktuell

40 08/2015 INFO-PR

08/2015

41

Labor Felderer -

40 Jahre für Boden & Wasser

Begonnen hat alles vor 40 Jahren in Holland, mit einem

Labor für Bodenanalysen. Heute hat Ecorecycling

Felderer aus Lana Kunden in aller Welt. Diese werden mit

Filtern zur Aufbereitung von Prozesswasser für die Obstund

Gemüseverarbeitung beliefert.

Doch alles der Reihe nach. Das 40-jährige Firmenjubiläum

ist Grund genug auf die Anfänge zurück zu blicken. Im

Jahr 1975 haben Winfried und Helga Felderer in Holland ein

Labor für Bodenanalysen übernommen. Die intensive Bodennutzung

und die wissenschaftlichen Voraussetzungen der Institutionen

in Holland boten hervorragende fachliche

Voraussetzungen um das „Handwerk“ zu

erlernen. Besonders ist hierbei die

Zusammenarbeit

mit der Landwirtschaftlichen Universität Wageningen

zu erwähnen. Trotz allem war die Verbundenheit mit der

Heimat Südtirol stärker. 1980 beschloss die Familie Felderer

in Südtirol ein Labor mit der in Holland gewonnenen

Erfahrung zu errichten. Dazu Winfried „Winny“ Felderer: „In

Südtirol herrschte damals Aufbruchsstimmung. Trotzdem war

es anfangs nicht leicht Fuß zu fassen und man prognostizierte

uns ein baldiges Ende. Aber unsere Kenntnisse aus Holland,

die technische Entwicklung, unsere Analyse-Methoden und

die enge Zusammenarbeit mit den Bauern brachten uns auf

die Erfolgsschiene.“ Das Labor Felderer wurde unter Fachleuten

rasch bekannt und nach einigen Jahren war man im

Südtiroler Obst- und Weinbau eine fixe Größe.

Von den Bodenanalysen zur Wasserbewirtschaftung

Mit der neuen Technologie der Obst- und Gemüseverarbeitung

in den Magazinen, verbunden mit den

hygienischen Auflagen, eröffnete sich ein neues,

interessantes und innovatives Tätigkeitsfeld.

Für die Reinigung und Weiterverarbeitung

von Obst und Gemüse wurde immer mehr

Wasser verbraucht. Den enormen Wasserverbrauch

und die damit steigenden

Kosten zu senken, und aus ökologischer

Sicht der Dinge auch im Sinne des Umweltschutzes

aktiv zu werden, das war

die neue Herausforderung. Von Seiten der

Obstwirtschaft wurden vermehrt Wasseraufbereitungsanlagen

in Auftrag gegeben.

Aufträge für solche Anlagen kamen bald auch

aus dem nahe gelegenen Ausland und heute

sind die Wasseraufbereitungsanlagen von ECORECYCLING

in ganz Europa, den USA, Südamerika und Südafrika zu

finden. Tendenz steigend!

Wasserfilter, Wasseraufbereitung und Fru-Jet

Für die Reinigung des Erntegutes wurde ein eigenes Verteilersystem

mit speziellen Düsen entwickelt, das mit hohem

Druck und doch sehr schonend und gründlich Obst oder

Gemüse reinigt. Dabei geht es um die möglichst lange

Wiederverwendung des Prozesswassers in den Waschanlagen.

Besondere Filter im Wasserkreislauf ermöglichen es,

das Wasser mehrere Monate zu verwenden. Ohne Filter

verschmutzt das Wasser bereits nach kürzester Zeit. Dieses

System zur Rückgewinnung von Wasser bringt Einsparungen

von bis zu 96 % des Wasserverbrauches. Winfried Felderer

betont: „Die Kunden legen Wert auf effiziente und gleichzeitig

schonende Reinigung der Ernte. Einsparung von

Ressourcen ist heute in jeder Branche das oberste Ziel. Wir

forschen und entwickeln permanent weiter, haben dafür

in Lana ein eigenes Labor und arbeiten in der Entwicklung

auch mit unseren Kunden zusammen.“ Besonderen Wert legt

man auch auf die Qualität der zugelieferten Komponenten.

Für Elektrotechnik, Düsen, Leitungen, Tanks usw. kommen

ausschließlich Lieferanten aus Südtirol, Deutschland, Österreich

und Italien zum Zug. Diese Teile wären im Osten zum

Teil wesentlich billiger zu bekommen, aber Qualität geht

allemal vor Preis.

Neuer Firmensitz in Lana

Neue Herausforderungen konnten natürlich nur bewältigt

werden, indem man Entwicklung und Produktion der

gestiegenen Nachfrage anpasste. „Winny“ Felderer kommentiert:

„Mit dem neuen Firmensitz in Lana haben wir

die Voraussetzungen, die künftigen Anforderungen bewältigen

zu können. Die Gesundheit der Böden, minimierter

Wasserverbrauch und hygienische Reinheit in den Verarbeitungsbetrieben

sind Faktoren, die in Zukunft eine immer

größere Rolle spielen werden.“ Die Entwicklung neuer

Technologien, gesteigerte Anforderung seitens der Kunden

und das Erschließen neuer Märkte sind die großen Herausforderungen.

In Lana sieht man dieser Entwicklung mit

großem Optimismus entgegen. „Es ist natürlich ideal, dass

unsere Tochter Andrea und unser Sohn Bernd ebenfalls im

Familienbetrieb arbeiten. Andrea arbeitet schon seit sechs

Jahren in der Administration, während Bernd erst vor

kurzem aus der Schweiz in den elterlichen Betrieb zurückgekehrt

ist. Bernds Erfahrung als Umweltwissenschaftler

der renommierten ETHZ und Entwickler innerhalb eines

Unternehmens für Altlastenentsorgung ergänzt sehr gut

Andreas Fähigkeiten im Management. Besonders motivierend

für die beiden ist die ökologische Ausrichtung unserer

Tätigkeit. Wir arbeiten permanent für den Umweltschutz

– ganz gleich, ob es um gesunde Böden oder minimierten

Wasserverbrauch geht“, freut sich der Senior-Chef, der

zwar in Zukunft etwas kürzer treten will, aber noch lange

nicht an die Pensionierung denkt.

Ecorecycling Felderer KG

Peter-Anich-Str. 10 | 39011 Lana

Tel. 0473 445 571

info@meran-o.com | www.meran-o.com


42 08/2015

10 Tipps fürs

Immunsystem

Schluss mit Schnupfnase und Hustenreiz! Diese Tipps

fürs Immunsystem bringen uns gesund durch die kalten

Monate.

Solaranlage

Schwimmbad

Bozen

Brüning Brixen

In den kalten Monaten brauchen wir dafür vor allem drei

Dinge: Licht, um das lebenswichtige Vitamin D und Stimmungshormone

wie Serotonin auszuschütten. Bewegung,

um die Abwehrzellen und Botenstoffe des Immunsystems

auf Trab zu bringen. Und ausreichend Ruhe, um das Stresshormon

Cortisol abzubauen. Mit diesen 10 Tipps stärken

wir unsere Abwehrkräfte:

Sonne tanken

Treffen Sonnenstrahlen auf unsere Haut, bildet sie Vitamin D.

Das aktiviert unsere Killerzellen, das sind Zellen unseres

Immunsystems, die kranke Zellen erkennen und abtöten.

Bewegen, bewegen, bewegen

Regelmäßige Bewegung, vor allem Ausdauersportarten wie

Laufen oder Schwimmen, aktiviert die Killerzellen und

andere Helfer unseres Immunsystems. Wer etwa mehrmals

in der Woche joggt, wird seltener krank und leidet weniger,

wenn ihn ein Virus doch mal erwischt. Außerdem hilft Sport

beim Stressabbau

Ausreichend schlafen

Im Schlaf kreist das Stresshormon Cortisol, das die Immunabwehr

bremst, nur noch reduziert im

Körper. Außerdem schütten

wir nachts Wachstumshormone

aus, die auch für die

Wundheilung gebraucht

werden. Versuchen Sie

daher, mindestens sieben

Stunden Schlaf zu bekommen.

Wärmeregulation trainieren

Regelmäßige Saunagänge

halten das Herz-Kreislauf-

System fit und stärken die

Abwehrkräfte. Durch den

Wechsel von heiß und

kalt lernt der Körper, die

Schleimhäute mehr oder

weniger stark zu durchbluten.

Ausgewogen & saisonal ernähren

70 Prozent unserer Immunzellen sammeln sich im Darm. Eine

vielseitige Ernährung hält ihn gesund. Essen Sie viel verschiedenes

Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte

und Nüsse. Richten Sie Ihre Ernährung möglichst an den

Jahreszeiten aus und essen Sie heimisches Obst und Gemüse.

Häufig lüften

Je feuchter die Luft, desto schneller nehmen ausgenieste

Schleim- und Speicheltröpfchen Wasser auf und sinken

durch dessen Gewicht zu Boden. Dort sind sie ungefährlich.

Die Feuchtigkeit tut auch der Nasenschleimhaut gut. Zudem

enthält Luft von draußen natürlich viel weniger Viren. Das

Robert-Koch-Institut empfiehlt drei bis vier Mal am Tag

mindestens zehn Minuten Frischluftzufuhr, am besten mit

einer Stoßlüftung.

Viren wegspülen

Alles, was Erreger, die gerade im Nasen-Rachen-Raum

angelangt sind, wegspült, mindert deren Überlebenschancen.

Neben Nasenspülungen bringen auch Heißgetränke, Suppen

und scharfes Essen die Nase zum Laufen.

Nicht im Eispalast nächtigen

Ja, frische Luft ist gut und gerade im Schlafzimmer sollte es

nicht zu warm sein. Allerdings taugt ein eisiges Schlafzimmer

nicht zur Abhärtung. Kühl schlafen ist zwar okay, aber

weniger als 18 Grad sind Stress für den Körper.

Öfter küssen

Unser Immunsystem ist auf Lernen ausgelegt. Je mehr

Erreger es bekämpfen muss, desto bessere Waffen entwickelt

es. Deswegen schadet es Kindern auch nicht, mit Schmutz

in Berührung zu kommen. Und aus dem gleichen Grund

soll auch Küssen gesund sein: denn die Keime des Partners

trainieren die Abwehrkraft.

Flexibel kleiden

Oft bemerken wir Wetterumschwünge zu spät – gehen

morgens zu dick oder zu dünn angezogen aus dem Haus.

Damit die falsche Kleiderwahl nicht gleich in einer Erkältung

endet, sollten Sie möglichst mehrere Kleidungslagen

übereinander tragen. Mit diesem „Zwiebel-Look“ sind Sie in

den kühlen Monaten gut gewappnet.

Sonnenverlauf und Einfallwinkel

der Strahlung beeinflussen

maßgeblich den

Wirkungsgrad von Solarkollektoren.

Die neue Solarkollektogeneration

ist darauf

abgestimmt. Deshalb bieten

sie den maximalen

Wirkungsgrad. Und – endlich

eine Solaranlage die

man nicht verstecken muß.

Architekten sind begeistert

von den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten

in Verbindung

mit diesen hochwertigen

Kollektoren.

Heizungssysteme - 39100 Bozen, S. Altmann-Straße 7, Tel. 0471/910697 - Fax 0471/910031


44 08/2015 bunte meldungen bunte meldungen

08/2015

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Foto: © Alex Filz/SMG

Skifahren mit Genuss

in Alta Badia

Auftakt der Gourmet-Skisafari auf den Pisten von Alta Badia

am 13. Dezember 2015. Norbert Niederkofler, Matteo

Metullio, Nicola Laera, Filippo La Mantia, Angelo Sabatelli,

Alois Vanlangenaeker, Antonella Ricci und Gennaro Esposito,

sind nur einige der Hauptdarsteller der diesjährigen

Ausgabe. Mit der Premiere gibt es auch eine wichtige Neuigkeit.

In diesem Winter wird der SÜDEN im Mittelpunkt

des gastronomischen Angebots bei den 14 teilnehmenden

Skihütten stehen. SÜDEN wie Süditalien und Südtirol. Das

Konzept bleibt dabei unverändert. 14 Sterneköche kooperieren

jeweils mit einer Skihütte auf den Pisten in Alta Badia

und kreieren für sie ein Gericht, das den Gästen während

der gesamten Wintersaison angeboten wird. Feinste Genüsse

nicht nur für den Gaumen, sondern auch für das Auge.

Reizvoll ist dabei auch, dass sie die Sterneköche persönlich

kennenlernen, mit ihnen plaudern und dabei auch das eine

oder andere kulinarische Geheimnis erfahren können.

SANCTISSIMUS – Weissburgunder Riserva 2013

Tag und Nacht

in Obereggen

Bei Tag gehört Obereggen und das Ski Center Latemar zu

den begehrtesten Winterdestinationen der Alpen und wurden

bereits mehrfach ausgezeichnet. Die neueste Auszeichnung

kommt von Skiresort.de, welche Obereggen und das

Ski Center Latemar zum weltweit besten Skigebiet bis 60 km

Pisten und Geheimtipp gewählt hat. Außerdem erhielt das

Skigebiet im Winter 2014/15 von Skiareatest.com Doppelgold

für die beste Pistenpräparierung und noch mehrere internationale

Preise. Auszeichnungen auf die alle Mitarbeiter

stolz sein können, denn solche Auszeichnungen zu erlangen,

das geht nur in perfektem Teamwork.

Pistenspaß und Après-Ski

Die Nacht wird zum Tag an drei Abenden pro Woche.

Dienstags, donnerstags und freitags können

Nachtschwärmer von 19 bis 22 Uhr per Ski, Snowboard

oder Rodel die mit Scheinwerfern beleuchteten Pisten

erobern. Für Inhaber eines Mehrtages-, Wochen- oder

Foto: © Paolo Codeluppi

Saison-Skipasses ist das Ganze auch noch im Preis inbegriffen!

Nach dem nächtlichen Pistenspaß geht’s zum Après-Ski

ins Tipi, dem ersten und einzigen Après-Ski-Indianerzelt der

gesamten Alpenregion. Bei heißen Beats und coolen Drinks

kann man so einen perfekten Skitag ausklingen lassen.

Für alle Snowboarder und Freeskier gibt es einen Night-

Snowpark entlang der Obereggen-Piste (2a). Auf der coolen

Jibline mit vielen verschiedenen „Jib Oasen“ können Anfänger

und Profis ihre Tricks zeigen. Der von F-Tech geplante

Snowpark wird täglich maschinell und per Hand gepflegt

sowie in Stand gehalten. Der Park ist selbstverständlich auch

tagsüber geöffnet.

ABSATZSTEIGERUNGEN DURCH

PROFESSIONELLES TELEFONMARKETING

Wir unterstützen Ihre Geschäfts- und Marketingaktivitäten und erledigen für Sie:

Terminvereinbarungen

Verkaufsgespräche

Kundenzufriedenheits- oder Qualitätsgespräche

Gemeinsam mit 100 geladenen Gästen und Journalisten

wurde in den Kellerräumlichkeiten der Kellerei St. Pauls der

SANCTISSIMUS 2013 erstmals präsentiert. Spannend war

schon die Bekanntgabe des Namens und die Präsentation

der Etikette. Unter tosendem Applaus aller Gäste auf der

Kellertreppe wurde erstmals der Blick auf den historischen

Keller und den Amphoren freigegeben.

Obmann Leopold Kager leitete die anschließende Verkostung

des exklusiven SANCTISSIMUS 2013 mit folgenden

Worten von Salvador Dalí ein: „Wer genießen kann, trinkt

keinen Wein mehr, sondern kostet Geheimnisse.“ Kellermeister

Wolfgang Tratter kann man wohl als Vater des

Geheimnis bezeichnen. „Streng limitiert mit etwa 2.000

Flaschen, davon 1.899 im Format 0,75 l, ist die Südtiroler

Weinbranche um einen besonderen Raritätenwein erweitert

worden,“ so Geschäftsführer Alessandro Righi und

wünschte den Gästen ein einmaliges Trinkerlebnis.

Ein Plus für

WK-Mitglieder

Sicherheit plus Schutz plus Einsatz plus Hilfe plus Ehrenamt

plus … Das ist unser Landesrettungsverein! Das Weiße Kreuz

bietet seinen Mitgliedern auch heuer wieder etwas neues

Interessantes an: die Jahresmitgliedschaft „Weltweit Plus“, ein

Plus speziell für Reiselustige und für Sportler. Zusätzlich zu

den Vorteilen der Mitgliedschaft „Südtirol“ und „Weltweit“

genießt das neue „Weltweit Plus“-Mitglied u. a. folgende

Vorteile: Das auf Reisen in Not geratene Mitglied wird schon

nach dem ersten bzw. dritten Tag heimgeflogen, seine Behandlungskosten

im Ausland werden voll bzw. zum Teil übernommen

und auch bereits bestehende Krankheiten werden bis

40.000 Euro gedeckt.

Näheres über die WK-Mitgliedschaften kann man über

mitglieder.wk-cb.bz.it/de/ oder 0471 444 310/-313 erfahren.

Den Jahresbeitrag einzahlen kann man in jeder Bank, jedem

Postamt, im Internet oder direkt in vielen Sektionssitzen

des Weißen Kreuzes.

Wir erledigen Ihre Telefonkontakte professionell nach Ihren Wünschen.

Wir beraten Sie gerne, fragen Sie nach einem unverbindlichen Angebot.

Telefonmarketing | Tel. 0471 925576 | E-Mail: Telefonmarketing@athesia.it


46 08/2015 bunte meldungen

aktuell 08/2015

47

Das Gsiesertal hautnah erleben!

Das Wellness- und Wanderhotel Stoll ist eine echte Idylle

mitten im Gsiesertal. Das Hotel ist idealer Ausgangspunkt

für die verschiedensten Winteraktivitäten auf dem Kronplatz

und den sagenhaften Sextner Dolomiten. Die Langlaufloipe

startet direkt vom Hotel und führt durch eine märchenhafte

Winterlandschaft.

Besonders Familien genießen das abwechslungsreiche Sportund

Freizeitprogramm und umso mehr das verführerische

kulinarische Angebot, Verwöhnpension mit reichhaltigem

Frühstücksbuffet und Bioecke, Kaffee und hausgemachte

Kuchen am Nachmittag, 4-Gänge-Menüwahl am Abend mit

Salatbuffet und verschiedenen Antipasti mit vielen Tiroler

Spezialitäten. Alle eingesetzten Naturprodukte sind aus der

Umgebung und selbst das Fleisch stammt aus dem eigenen

Bauernhof. Im 800 m² großen Wellness- und Spa-Bereich

mit Panoramahallenbad und den zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten

ist für Ihr persönliches Wohlbefinden gesorgt.

Mit dem Premium-Holiday-Pass können zusätzliche Angebote,

wie die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel

und der Skibusse, aber auch geführte Schneeschuhwanderungen

und vieles mehr, genutzt werden. Weitere

Informationen unter: www.hotelstoll.com

Beach Boys eröffnen Ski-Saison in Ischgl

Die „Strand-Jungs“ haben die Skisaison 2015/16 in

Ischgl eröffnet. Die legendäre Rockband hat vor traumhafter

Kulisse in der Tiroler Lifestyle-Metropole Ischgl

die Skisaison 2015/16 mit eingeläutet. Mit vielen „good

vibrations“ und Gute-Laune-Songs haben sie die Menge

von 15.000 Wintersportlern begeistert. Das letzte Drittel

des etwa 1 ½ Stunden dauernden Konzertes wurde mit

Sloop John B eingeleitet und es folgte ein Welthit auf den

anderen: Barbara Ann, Help Me Rhonda, I Get Around,

Cotton Fields, Surfin‘ U.S.A. usw. verwandelten Ischgl

zum California Beach. Passend dazu im Hintergrund der

Bühne auf einer riesigen Leinwand originale Schwarz-

Weiß-Surf-Filme und -Fotos aus den 60er-Jahren. Interessant

ist doch, dass Hits, die bereits 50 Jahre auf dem

Buckel haben, bei Alt und Jung gleich gut ankommen.

Anscheinend „gehen“ auch bei der jungen Generation

Melodien à la Beach Boys wieder zunehmend, vor Base-

Drum und Disco-Sound.

Fotos: © TVB Paznaun/Ischgl


48 08/2015

aktuell

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