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Bauen & Sanieren 2016

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impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen,

Eintrag LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001

Chefredakteur: Franz Wimmer

Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder

Verkaufsleitung/Koordination:

Marita Wimmer

Redaktion: Annamarie Huber,

Miriam Rieder, Nicole D. Steiner,

Susanne Rude, Marita Wimmer

Werbung/Verkauf: Michael Gartner

Verwaltung: Weinbergweg 7

39100 Bozen | Tel. 0471 081 561

info@mediaradius.it | www.mediaradius.it

Fotos: Dolomiten-Archiv, shutterstock,

verschiedene Privat-, Firmen- und Online-

Archive sowie Verkaufsunterlagen.

Titelbild: Peter Pichler Architecture –

Berghaus Oberholz, Obereggen

Konzept und Abwicklung:

King Laurin GmbH, Eppan

Grafik/Layout: Elisa Wierer

Lektorat: Magdalena Pöder,

Ulrike Schwarz

Produktion: Athesia Druck Bozen -

www.athesia.com

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und

im Postversand

Druckauflage: 25.000 Stück

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,60 Euro

inhaltsverzeichnis

Aktuell

06 Es geht (langsam) bergauf!

10 Das neue Berghaus Oberholz

13 Ansitz Kematen:

Mit Feingefühl & Stil renoviert

18 Erdbau: Vom BBT bis zur

EXPO in Mailand

32 Widum Barbian: Behaglichkeit

in alten Mauern

36 KlimaHaus. Neue Perspektiven

und Horizonte

44 Zu viel sparen bringt Schimmel

46 Vierschach: Eine neue

Fußgänger-Brücke

Insert

Obereggen: Hotel Cristal in neuem Glanz

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung

für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und

der angeführten Webseiten.


editorial

8

Franz Wimmer

Info-PR

08 Stahlbau Pichler GmbH, Bozen

12 Zementol IT GmbH, Brixen

23 Tiroler Versicherung, Bozen

24 Lichtstudio Eisenkeil, Meran

27 Plattner AG, Leifers

28 Karl Pichler AG, Algund

29 Led-tec, Girlan

30 Progress AG, Brixen

34 Hella GmbH, Bruneck

40 Interbau GmbH, Auer

42 Südtiroler Volksbank, Bozen

Rubriken

50 Gesundheit: Wärme für

Gesundheit & Wohlbefinden

52 Bunte Meldungen

53

Die Südtiroler Bauwirtschaft sieht

wieder mit mehr Optimismus in

die Zukunft. Diese Radius-Ausgabe

zeigt mit einigen besonderen,

höchst unterschiedlichen Objekten,

die Vielseitigkeit der heimischen

Firmen und Bauhandwerker.

Vom BBT bis zum Mailänder Expogelände,

vom sanierten Widum

bis zum Hotelprojekt, von einem

„Designer-Schutzhaus“ bis zur

Brücke in Vierschach und einiges

mehr wird präsentiert. Wie man

von verschiedenen Seiten hört,

bestechen Südtiroler Firmen mit

Know-how, mit Verlässlichkeit,

mit Qualität und Pünktlichkeit.

Die besten Voraussetzungen für

Folgeaufträge und für einen weiteren

Aufschwung der heimischen

Bauwirtschaft. Damit sollte sich

auch die Situation der Arbeitsplätz

in dieser Branche wieder zum

Guten wenden.

Franz Wimmer

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6 01/2016

aktuell

Es geht (langsam) bergauf!

Das Geschäftsklima im Südtiroler Baugewerbe ist zunehmend

positiv. Schon im Herbst 2015 war ein Aufwärtstrend

gegenüber 2014 klar zu erkennen. Die Auftragslage

für dieses Jahr bewerten 70 % als zufriedenstellend.

Um knapp 40 % (!) ist in Südtirol die genehmigte Baukubatur

zwischen 2007 und 2013 gesunken. Das Baugewerbe

hat von allen Sektoren die Wirtschaftskrise am meisten

gespürt. Nach über sechs Jahren zeigte sich im ersten Semester

2015 wieder ein Wachstum der genehmigten Kubatur

von 6,3 %. Allerdings ist die Anzahl der Arbeitsplätze im

Baugewerbe immer noch sinkend, der negative Beschäftigungstrend

hat sich aber deutlich abgeschwächt.

Im Jahr 2013 erreichte das Geschäftsklima im Südtiroler Baugewerbe

seinen absoluten Tiefpunkt, nur 40 % der Unternehmen

bezeichneten die eigenen Erträge als zufriedenstellend.

Der absolute Tiefpunkt war das Jahr 2013

Bereits 2014 gab es eine Besserung und für heuer bewerten

70 % der Unternehmerinnen und Unternehmer die Ertragslage

als positiv. Die Nachfrage am Immobilienmarkt dürfte sich

weiter stabilisieren und die Verkaufspreise wieder steigen.

Laut Markus Kofler, Präsident des Kollegiums der Bauunternehmer,

ist man von einer Situation wie vor 2008

noch meilenweit entfernt. Die wachsende Zufriedenheit im

Baugewerbe geht auch darauf zurück, dass die Unternehmen

gelernt haben mit den schwierigeren Rahmenbedingungen

besser umzugehen. Auch wurden die Bemühungen verstärkt,

neue Märkte zu erschließen. Gert Lanz, LVH-Präsident, stellt

fest, dass mit dem neuen öffentlichen Vergabewesen der Aufschwung

weiter gefestigt wird. Indem man kleine Unternehmen

durch die Aufteilung in Lose und die Direktbezahlung

an Subunternehmen noch stärker einbindet, kann der kleinstrukturierte,

heimische Wirtschaftskreislauf funktionieren.”

Wir lieben unser Klima ...

Arch. Albert Ortner, Bozen

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01/2016

7

Hotellerie und Tourismus als Zugpferd

Einmal mehr ist die Investitionsfreudigkeit der Südtiroler

Hoteliers und Gastromomen ein Glücksfall für das gesamte

Bauhandwerk. Der Tourismus läuft wie geschmiert und

durch die verschiedenen An-, Aus- und Aufbauten aus dem

Gastgewerbe, ausgehend von der qualitativen und quantitativen

Erweiterung, haben unzählige Handwerksbetriebe gute

Aufträge bekommen. Der Zeitdruck in diesem Segment ist

zwar enorm, weil vom Saisonschluss bis zum nächste Saisonbeginn

oft nur wenige Monate bleiben. Aber darauf haben

sich die Bauhandwerker eingestellt. Mit Fertigbauteilen,

entsprechendem Baustellenmanagement und zahlreichen

Überstunden ist bisher (fast) jedes Hotelprojekt spätestens

am Tag des Wiederaufsperrens fertig geworden.

„Dass die Südtiroler Landesregierung ein eigenes Landesgesetz

für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen verabschiedet

hat, ist für uns ein wesentlicher Beitrag zur Stärkung

der heimischen Wirtschaft. Das Gesetz enthält viele positive

Ansätze, nun gilt es, die dazugehörigen verbindlichen

Anwendungsrichtlinien zu verabschieden. Derzeit wissen

weder Verwalter noch Unternehmen, wie das Gesetz

anzuwenden ist“, erklärt der Präsident des Kollegiums der

Bauunternehmer, Markus Kofler (Kofler & Rech AG).

Die verbindlichen Anwendungsrichtlinien müssen wichtige

Punkte wie etwa die Auswahl- und Vergabekriterien oder

die Ausstellung und Zahlung von Baufortschritten regeln.

Die ursprüngliche Forderung des Unternehmerverbandes

Südtirol und des Kollegiums der Bauunternehmer lautete

deshalb, das Gesetz und die Anwendungsrichtlinien zeitgleich

zu verabschieden. Da das Gesetz bereits in Kraft ist,

gelte es nun, die Anwendungsrichtlinien rasch umzusetzen,

um so die Unsicherheiten bei der Vergabetätigkeit aus dem

Weg zu räumen, so Unternehmerverband und Kollegium in

einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Südtiroler Landesvergabegesetz

Positive Neuerungen, einige Vereinfachungen, aber viele

noch zu klärende Punkte: Diese Meinung vertraten kurz

zusammengefasst die rund 100 Vertreter aus Mitgliedsbetrieben

des Unternehmerverbandes Südtirol und des

Kollegiums der Bauunternehmer, die sich bei drei Veranstaltungen

auf Bezirksebene über das neue Südtiroler Landesvergabegesetz

informierten. Dieses ist am 6. Jänner 2016 in

Kraft getreten.

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8 INFO-PR 01/2016

Stahlbau Pichler:

„Glokale“ Realität

Foto: ©OskarDaRiz

Pertinger GmbH, Vahrn

Stahlbau Pichler ist seit über 35 Jahren fest verwurzelt

in Südtirol. In den letzten Jahren hat ein Internationalisierungsprozess

und Marktaufbau begonnen, der das

Unternehmen vor immer neue Herausforderungen stellt:

einerseits erfolgreich lokal verortet zu bleiben und andererseits

global zu agieren.

Den Ideen der Auftraggeber Gestalt zu geben – so lautet

das oberste Ziel von Stahlbau Pichler. Die wichtigsten Ressourcen

dabei sind die Mitarbeiter und die aus vielen Jahren

gewonnene Erfahrung. Auf dieser sicheren Grundlage hat

sich Stahlbau Pichler vom kleinen Handwerksbetrieb zum

Industrieunternehmen entwickelt.

Stahlbau Pichler verwirklicht firmenintern die Planung,

Produktion, Lieferung und Montage der Stahlstrukturen

und Fassaden aus Metall und Glas. Mehr als 200 fachmännisch

ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten

Know-how, Wissen und Erfahrung. Je mehr davon in ein

Projekt einfließt, umso wertvoller und nachhaltiger ist das

Ergebnis. Zum Projekt-Portfolio zählen Architektur- und

Industriebauten, Infrastrukturen, Brücken sowie komplexe

Sonderkonstruktionen.

Lokal: komplettes Projektmanagement

Viele Kunden übergeben dem erfahrenen Unternehmen

das komplette Projektmanagement, das bedeutet, Stahlbau

Pichler steht dem Kunden als alleiniger Ansprechpartner

für alle Gewerke zur Seite und übernimmt die komplette

Koordination des Bauvorhabens, inklusive der Überwachung

der Qualitätsstandards, der Einhaltung des Budgets sowie

der termingerechten Übergabe des schlüsselfertigen Baus.

So entstand 2015 der neue Firmensitz des Traditionsunternehmens

Pertinger in Vahrn. Auch bei diesem Bauvorhaben

übernahm Stahlbau Pichler als Generalauftragnehmer die

komplette Bauaufsicht und stand dem Bauherrn bei der Planung,

Produktion und Ausführung sämtlicher Arbeiten als

kompetenter Partner zur Seite. Auf diese Weise konnte das

Gebäude in Rekordzeit unter der flexiblen Berücksichtigung

aller vom Auftraggeber gewünschten Variationen und Optimierungen

ausgeführt werden. Derzeit steht ein weiteres

Projekt vor der Fertigstellung – die Wäscherei Haas in Auer.

Individuelle Lösungen

Aber auch Speziallösungen, Sonderkonstruktionen und

individuelle Projekte, wie z.B. das neue Gewächshaus in den

Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran, gehören zum


Projekt-Portfolio von Stahlbau Pichler. Hier wurde bereits

in der Planungsphase die komplexe geometrische Form

des Gewächshauses in 3D modelliert, da jedes Element der

Stahlstruktur – das größte davon mit einem Gewicht von

mehr als 3 t – unterschiedlich ist. Diese außergewöhnliche

Herausforderung wurde in nur 4 Monaten realisiert und dies

dank dem Einsatz einer tragenden Stahlstruktur auf der eine

Glasfassade von mehr als 1.100 m² angebracht wurde. Da

das gesamte Projekt keine Verbindungsschrauben auf Sicht

erlaubte, wurden die mehr als 80 t Stahl vor Ort geschweißt.

Auch beim MMM Corones am Kronplatz hat Stahlbau Pichler

die komplexe Unterkonstruktion des Museums entworfen,

produziert und realisiert. Stahlteile mit einem Gewicht

von über 2 t und einzelne Fensterelemente mit über 1,2 t

Gewicht waren auf 2.275 m Meereshöhe eine willkommene

Herausforderung für das Projektteam von Stahlbau Pichler.

Diese Projekte stehen beispielhaft für die lokale Verwurzelung

des Unternehmens und reihen sich nahtlos in die lange

Tradition des Unternehmens in Südtirol ein.

„Glokal“ : Expo in Mailand

Auf der EXPO2015 in Mailand konnte Stahlbau Pichler

zahlreiche Pavillons und Projekte realisieren. Diese Weltausstellung

„vor der Haustür“ hat es Stahlbau Pichler

ermöglicht, lokal und international gleichzeitig zu agieren,

denn neben den Pavillons für Italien, Schweiz und Deutschland

wurden auch für „globale“ Kunden wie die Vereinigten

Arabischen Emirate, Weißrussland und Chile Projekte

realisiert. Nicht nur diese einzigartige Erfahrung in Mailand

hat es dem Unternehmen ermöglicht weitere internationale

Kontakte zu knüpfen.

Global: Europa, USA, Mittlerer Osten

Die EXPO in Mailand hat dem Internationalisierungsprozess

des Unternehmens einen weiteren Schub gegeben und der

strategische Marktaufbau in den nahen angrenzenden Märkten

Schweiz, Österreich und Deutschland wird 2016 erfolgreich

fortgesetzt. Prestige-Projekte wie die Zugspitzbahn in

01/2016

Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Meran

Deutschland, ein Bürokomplex am Tower Riem in München

oder die Mall of Switzerland in der Schweiz bestätigen dies

eindrücklich. Aber auch in den USA werden derzeit die

ersten Projekte realisiert und frei nach dem Prinzip „nach der

EXPO ist vor der EXPO“ ist auch die EXPO 2020 in Dubai

für Stahlbau Pichler bereits näher als man glaubt.

Stahlbau Pichler GmbH

Edisonstraße 15 | 39100 Bozen

Tel. 0471 065 000 | Fax 0471 065 001

info@stahlbaupichler.com | www.stahlbaupichler.com

Foto: ©OskarDaRiz Foto: ©Werbefoto Seppi

Maison de la Paix, Genf

9


10 01/2016

aktuell

Das neue Berghaus Oberholz

Am Oberholzlift in Obereggen entsteht ein Bergrestaurant,

das sich perfekt in die Naturlandschaft eingliedert.

Kein Unterstand bei Regen oder Gewitter, kein WC, keinen

Ort zum Rasten gab es bisher an der Oberholz-Lift-Bergstation.

Die Vorgaben des Bauherrn, der Obereggen AG, waren

präzise. Nachhaltig sollte das Objekt sein. Sich unauffällig

an die grandiose Berglandschaft anpassen, gleichzeitig aber

mehr als eine banale Hütte sein.

Das Architektenteam Peter Pichler und Pavol Mikolajcak

ist aus einem Wettbewerb, an dem vier Südtiroler Architekturbüros

teilgenommen haben, als Sieger hervorgegangen.

Das Projekt verblüfft durch seine Einfachheit und durch

seine Flexibilität. Was von der Bergstation nur als verwittertes

Dach eines alten Bergstadls wahrgenommen wird, ist

in Wirklichkeit ein ausgeklügeltes Gebäude mit komplexem

Innenleben, eine Berghütte mit Restaurant, die in ihrem

dreigeteilten Inneren und auf der Sonnenterrasse 95 Personen

aufnehmen kann und sich perfekt in die Landschaft

eingliedert.

Zudem wird eine schöne Bar entstehen, welche dem Skifahrer

und Wanderer ganztägig Snacks und Imbisse anbieten

wird. Ein idealer Ort in gemütlichem Ambiente, welcher zum

Einkehren und Entspannen einlädt.

Unterschiedliche Anforderungen in Sommerund

Wintersaison

Im Winter befördert der Oberholzlift 500.000, im Sommer

sind es 60.000 Personen. Seit der Eröffnung des Latemariums

mit seinen Erlebnisparcours, die vom Oberholzlift

losgehen, ist die Tendenz steigend. Im Winter muss die

Berghütte für Skifahrer von der Piste aus zu erreichen sein,

im Sommer Wanderer aufnehmen. Familien, Alpinisten, Spaziergänger.

Je nach Wetter mehr oder weniger, an manchen

Tagen viele, an anderen sind es eine Handvoll oder auch

keiner. Im Winter wird das Bergrestaurant von acht bis neun

Mitarbeitern bedient, im Sommer reichen vier bis fünf.

Die Vorgabe Qualität richtet sich nicht nur an den Bau,

sondern auch an den Service, erklärt der Präsident der

Liftanlagen-Gesellschaft Obereggen, Georg Weissensteiner.

Kein Selbstbedienungsbuffet, sondern Bedienung, nicht nur

im Inneren der Hütte, sondern auch auf der 170 Quadratmeter

großen Sonnenterrasse. Angeboten werden vornehmlich

regionale Produkte und Speisen.

Ein beeindruckendes Panorama

Von unten gesehen ragen die drei frei schwebenden Arme des

Bergrestaurants wie Äste in die Landschaft. Ein jeder kann

etwa 25 Menschen aufnehmen, sie bilden ein Ganzes, können

aber im Inneren flexibel abgetrennt werden, so dass sich

wenige Gäste nicht verloren fühlen. Sie sind nach Süd-Westen


01/2016

11

Skulptur & Schaufenster

Drei Brennpunkte als Vorgabe: Aussicht

– Raumgliederung – Kontemporäre

Architektur. Das Architektenteam

Peter Pichler und Pavol Mikolajcak

haben den Wettbewerb gewonnen.

Ihr Projekt hat den Bauherrn, die

Obereggen AG, durch das moderne

Konzept, die Nachhaltigkeit und die

freie Raumaufteilung überzeugt.

Peter Pichler

> Radius: Eine Berghütte in 2.000 m

Höhe. Worauf kam es Ihnen bei diesem

Konzept an?

Peter Pichler: Wir sind von drei Brennpunkten

ausgegangen. Die Hütte sollte in

Pavol Mikolajcak

dieser einzigartigen Lage ein Schaufenster

sein, das Innere wollten wir aufgrund der

je nach Jahreszeit unterschiedlichen Bedingungen flexibel gestalten,

das Gebäude soll Ausdruck kontemporärer Architektur

sein, aber nicht in Konkurrenz mit der Landschaft treten.

ausgerichtet und bieten einen einmaligen Blick auf die Westalpen,

auf Schwarzhorn, Weißhorn und Mendel. Seitenwände

und Dach sind aus Holz, die Front ist komplett aus Glas. Die

170 m 2 große Sonnenterrasse ist nach Süd-Osten ausgerichtet.

Das Naturmaterial Holz wird mit zunehmendem Alter und

Witterungseinwirkungen an Patina und Schönheit gewinnen.

Auch im Inneren Holz, Glas und Stahl. Die technischen und

Wirtschafts-Räumlichkeiten des ebenerdigen Gebäudes, Küche,

Gefrier- und Nasszellen sind nach außen unsichtbar in den Berghang

eingebaut. Sie bestehen aus witterungsresistentem Beton.

Herausforderung: Bauen auf 2.096 m Höhe

Vor der Wintersaison wird die Hütte im Herbst mit Traktoren

bzw. geländetauglichen Fahrzeugen beliefert. Die frischen

Lebensmittel werden täglich über den Lift angeliefert. Auch

das Personal wird das Restaurant über den Lift erreichen.

Der Bau des Bergrestaurants stellt eine Herausforderung

dar. Über eine nur für die Bauzeit angelegte temporäre

Zufahrtstraße wird das Baumaterial angeliefert und werden

die notwendigen Maschinen vor Ort gebracht. Die veranschlagten

Baukosten liegen in Höhe von zwei Millionen

Euro. „Dieser Preis“, so Georg Weissensteiner, „ist nicht

zuletzt gerechtfertigt, durch die besondere Rücksichtnahme

auf die Naturlandschaft und die hohen Qualitätsansprüche,

was Baumaterialien und Verarbeitung betrifft.“

Baubeginn ist Anfang Mai, Fertigstellung Ende November

2016, pünktlich zur Eröffnung der Wintersaison.

> Radius: Vor allem Ihr Raumkonzept hat den Bauherrn sofort

überzeugt und den Ausschlag gegeben, dass Sie als Sieger

unter den vier Wettbewerbsteilnehmern hervorgegangen sind.

P. Pichler: Für uns stand von Anfang an fest, dass wir nicht

eine weitere traditionelle Berghütte bauen wollten. Die

Raumsequenz war vielleicht die größte Herausforderung.

Wir haben uns für ein „Pocket-System“ entschieden. Aufgrund

der besonderen Bedingungen stand fest, dass Lounge,

Restaurant und Wirtschaftsräume auf einer Ebene liegen

mussten, in einem Open Space hätten aber wir auf den

Aspekt der Intimität verzichten müssen. Unsere Lösung sieht

drei artikulierte Räume vor, die wie Taschen aus der Lounge

herausragen. Von außen ähneln sie einem stilisierten umgefallenen

Baum mit drei Ästen. Eine Skulptur.

> Radius: Und die technischen Voraussetzungen?

Pavol Mikolajcak: Knifflig aufgrund der Höhe, der besonderen

klimatischen Bedingungen und des abgelegenen Standorts.

Die nach außen sichtbaren Teile, auch das Dach sind aus Holz.

Dazu Stahl und Glas. Die Durchführung wird nicht zuletzt aufgrund

des Wetters eine Herausforderung auf die wir uns vorbereiten

müssen. Höchstwahrscheinlich werden zusätzlich zum

temporären Zufahrtsweg Hubschrauber zum Einsatz kommen.

> Radius: Die Materialien und Farben spielen an Traditionen

an und harmonisieren mit der umgebenden Natur …

P. Pichler: Unsere Referenz war eine traditionelle Schutzhütte.

Die Materialien spiegeln deshalb Tradition und Kultur

wider, die Form entspringt aber ganz eindeutig einer Neuinterpretation,

ist zukunftsweisende Architektur zum Anschauen

und Sinnbild, dass moderne Architektur sehr wohl im

Einklang steht mit Natur.


12 INFO-PR 01/2016 INFO-PR

Zementol ® System HD und LS für

hochwertig ausgebaute Bauwerke

„Ein Leben lang sicher, wertbeständig und nachhaltig“ ist

der Leitspruch der Firma Zementol IT GmbH. Das Brixner

Unternehmen nimmt seit über 60 Jahren im Bereich Bauwerksabdichtung

mit WU-Beton eine Vorreiterrolle ein.

Die auf Grundlage der klassischen „Weißen Wanne“

weiterentwickelten Systeme ZEMENTOL ® LS und

ZEMENTOL ® HD sind die idealen Abdichtungslösungen

für Bauvorhaben mit hochwertig ausgebauten Räumen,

welche eine höchst zuverlässige Abdichtungslösung benötigen.

Dazu gehören z.B. Wohn- und Gewerbeimmobilien,

Archive, Museen, Wellnessbereiche, Turnhallen, Krankenhäuser

u.v.m. Das System ZEMENTOL ® LS wurde für die

Abdichtung der mit WU-Beton ausgeführten Bodenplatten,

Wände und Decken des neuen Museums „DOLOMYTHOS“

in Innichen eingesetzt. Der WU-Beton nach System

ZEMENTOL ® LS reduziert die Dampfdiffusion, sowie die

Wassereindringtiefe auf ein vernachlässigbares Maß und

bietet dadurch die höchsten Dichtigkeitseigenschaften.

Dank System ZEMENTOL ® LS konnten der unterirdische,

sowie der oberirdische Bereich des Bauwerks ausschließlich

mit WU-Beton abgedichtet werden. ZEMENTOL

übernahm das Gesamtpaket über Beratung und Planung,

Baustellen überwachung, Betontechnologie und Lieferung

der Sonderbaustoffe mit einer Gewährleistung und einem

Versicherungsschutz von zehn Jahren. Bei direkter Beauftragung

durch den Bauherren kann die Gewährleistung auf

die Wasserundurchlässigkeit aller ZEMENTOL WU-Beton-

Bauteile auf 20 Jahre ausgeweitet werden.

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aktuell 01/2016

13

Mit Feingefühl

& Stil renoviert

Außen kaum sichtbar, erfuhr das Ensemble und Hotel

„Ansitz Kematen“ eine mit viel Gefühl durchgeführte

Sanierung und Anpassung an die heutigen Erfordernisse

anspruchsvoller Gastronomie und Hotellerie. Federführend

dafür war das Planungsbüro Wachter & Partner in

Zusammenarbeit mit heimischen Handwerkern.

Einzigartig, mit weitem, freiem Blick auf Schlern, Rosengarten

und Dolomiten präsentiert sich der 800 Jahre alte

Ansitz Kematen auf dem Ritten. Das geschützte Ensemble

war in der Römerzeit eine Hofstelle und blickt auf eine

glanzvolle, historische Vergangenheit im Mittelalter zurück,

in der es von den Grafen von Wangen als Sommerresidenz

mit Gerichtsbarkeit genutzt wurde.

Sommerfrische, Gasthof und Hotel

Die wechselhafte Geschichte brachte den Gutshof in die

Hände der Familie von Zallinger Stillendorf, die dem Ansitz das

heutige Aussehen verlieh: Ansitz, Stadel, der größte auf dem

Ritten, und das Heilig-Kreuz-Kirchlein. Zur privaten Nutzung

als Sommerfrische kam unter Josef von Zallinger Stillendorf ein

Gasthof hinzu, der sich großer Beliebtheit erfreute. Dem Kunstsinn

des heutigen Besitzers, Klaus Wojnar, und Frau Heidi ist

es zu verdanken, dass das Ensemble in seiner Ursprünglichkeit

erhalten und nun mit viel Geschick renoviert wurde.

Gotische Stube, getäfelte Hochzeitssuite

Bereits im Ansitzeingang fällt die ornamentreiche Täfelung

mit Inschrift und Statue ins Auge, welche fachmännisch restauriert

wurde. Die Täfelung und die historischen Möbeln

setzen sich in den Zimmern fort und wurden beibehalten.

So auch in der Hochzeitssuite. Die Wand zum Bad wurde

geöffnet. Der freie Blick vom historischen Himmelbett aufs

moderne Bad fasziniert, bringt Alt und Neu in ein harmonisches

Miteinander. Die Hotelgäste speisen in der gotischen

Stube aus dem 11. Jahrhundert, die Ende des 18. Jahrhunderts

restauriert wurde.


14 01/2016 ansitz kematen

Ursprünglichkeit, Tradition und Moderne

„Es galt, Historisches und Ursprüngliches zu bewahren

und den Ansitz so zu erneuern, dass er zeitgemäßen Standards

entspricht“, berichtet Architekt Ivo Wachter. „Daraus

ergaben sich insbesondere drei Erfordernisse: alle sanitären

Anlagen und Bäder zu erneuern, das Ambiente behindertengerecht

zu gestalten und die Bestimmungen des Brandschutzes

zu berücksichtigen“, fährt er fort. So verfügen nun

alle Schlafzimmer über neue Bäder mit Badewanne oder

Regendusche. Das Landhaus, das „Stadele“, wurde dezent

mit einem Aufzug versehen.

Restaurant und Landhauszimmer im „Stadele“

Wie das Haupthaus entspricht auch der ehemalige Stadel des

Gutshofes eher dem norddeutschen und nicht dem Rittner

Stil, durch die ostpreußische Gemahlin des Franz von

Zallinger Stillendorf bedingt. Im ersten Stock befinden sich

die sogenannten Landhauszimmer, im zweiten neu die Residenz

mit den Suiten. Alle mit fantastischem Panoramablick.

Der Komfort entspricht der Moderne. Viel Holz und teilweise

originale Steinmauern unterstreichen den historischen Charakter.

Im Erdgeschoss findet man ein gemütliches, rustikales

Restaurant und ein Cafè mit getäfeltem Stüberl. Vor dem

„Stadele“ erstreckt sich die herrliche Panoramaterrasse.

Schöner Wellness-Bereich in historischen Mauern

„Es war nicht leicht, in historischem Gebäude und auf engem

Raum eine Wellness-Anlage zu bauen, die den Ansprüchen

zeitgemäßer Hotellerie entspricht“, schildert Architekt

Ivo Wachter das Bauvorhaben. Der Installateur Schenk

Martin, Andreas Thurner als Elektriker und die Firma Gebr.

Kafmann haben nicht nur im Wellness-Bereich hervorragende

Arbeit geleistet. Das 3-Sterne-Plus-Hotel Ansitz Kematen

verfügt nun über eine finnische Sauna, Dampfsauna und

Infrarotkabine, Massageduschen und Ruheraum mit Blick

ins Grüne und auf das Dolomitenpanorama.

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01/2016

15

Drei Fragen an …

… den Architekten Ivo Wachter

> Radius: Welche Ziele

verfolgten Sie bei der

Renovierung?

Ivo Wachter: Der Ort und die

Gebäude haben eine wahnsinnige

Ausstrahlung. Unser

Ziel war es, möglichst viel zu

erhalten, wenig einzugreifen

und doch zeitgemäße Standards

und viel Komfort für

die Gäste zu gewährleisten.

Wir bauen für Menschen – für

Gäste und Mitarbeiter.

Ivo Wachter

Gästeattraktion: das Schwimmbad im Moorteich

Zum ca. 35 ha großen Anwesen gehören ein Weiher mit

Biotop und ein Moorteich. Unter Anleitung des Planungsbüros

Wachter & Partner und Mitarbeit eines Landschaftsarchitekten

fertigte der Zimmermann Reinhard Lintner

einen Pool aus Lärchenholz, der in den Moorteich gesetzt

wurde. Der obere Weiher speist den Moorteich, in dem

die Gäste im gesunden Naturwasser und mit Blick auf die

Teichpflanzen schwimmen. „Unsere Gäste genießen den

Moorteich besonders und loben die Wellness-Anlage in den

höchsten Tönen“, schwärmt der Pächter Alois Untermarzoner.

Die Pächterfamilie führt seit vielen Jahren mit viel

Begeisterung und Erfolg das Hotel Ansitz Kematen.

> Radius: Was war Ihnen dabei eine Hilfe?

I. Wachter: Unsere große Erfahrung im Hotelbau. Die

ersten Hotelbauten, die mein Vater verwirklicht hat,

waren das Hotel Post in Sand in Taufers und Hotel

Schluderbach. Unzählige folgten danach. Es ist wichtig,

über die Arbeitsabläufe in der Gastronomie und im

Hotel Bescheid zu wissen, damit so gebaut wird, dass

sie optimal funktionieren.

> Radius: Was trug zum Gelingen bei?

I. Wachter: Im Ansitz Kematen haben wir in kurzer

Zeit viel qualitativ gestaltet. Einen großen Verdienst

daran haben die Handwerker und Dienstleister, die

präzise und kompetent, verlässlich und termingerecht

die Aufträge und Arbeiten durchgeführt haben.

Realisierung des

Schwimmteichs sowie Ausführung

der gesamten Zimmermannsarbeiten.

Zimmerei Lintner OHG

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16 01/2016

aktuell

Der Dritte im Bunde: das Heilig-Kreuz-Kirchlein

Zum Ansitz Kematen gehört das Kirchlein Heilig Kreuz mit

dem weitum sichtbaren, schlanken Turm. Bereits 1320 befand

sich unweit davon eine kleine romanische Kirche, die

zur „Churia Chematen“ erhoben wurde. Eine Säule und das

Bildstöckl am Parkplatz erinnern noch daran, weiß Herr Untermarzoner

zu berichten. 1890 erbaute Franz von Zallinger

Stillendorf das Kirchlein Heilig Kreuz im neugotischen Stil.

Die letzten Besitzer, Josef von Zallinger Stillendorf und

seine Frau Sophie, sind dort in der Gruft beigesetzt. Im

schmuckvoll gearbeiteten Kirchenraum finden gerne Trauungen

statt. Die weiten Wiesen mit dem Dolomitenpanorama

vor dem Kirchlein ist ein besonderer, malerischer Rahmen,

den Hochzeitspaare und ihre Gäste genießen und schätzen.

Familie Untermarzoner

Kematerstraße 29 | 39054 Klobenstein/Ritten | Tel. 0471 356 356 | Fax 0471 356 363 | info@kematen.it | www.kematen.it

lichtstudio.com


01/2016

17

Tageslicht mit Blick auf Wiesen, Wald und Teich, die

vorzügliche Küche und Wohnen im historischen Ambiente

machen Seminare und Tagungen zu einem besonderen Erlebnis.

Ein Teil der Fenster wurde renoviert, ein anderer

Teil von der Firma Finstral ersetzt. Für die Lieferung und

Montage der automatischen Schiebetüren zeichnete sich

die Firma Metek aus. Die Malerarbeiten wurden von der

Firma Quinz ausgeführt.

Im Hotel Ansitz Kematen kann man Sommerfrische in

bester Rittner Tradition genießen – nun mit zeitgemäßem

Komfort.

Technische Daten

Bauzeit: Herbst 2014 bis Frühsommer 2015

Bauherr: Klaus Wojnar

Planungsbüro: Wachter & Partner

Feste feiern und tagen im Ansitz Kematen

Restaurant und Panoramaterrasse haben eine lange Tradition

für Hochzeitsfeste und Familienfeiern aller Art. Nach

den Renovierungsarbeiten verströmen sie nun noch mehr

stilvolle Gemütlichkeit, während Küche und Arbeits räume

die hohen Standards moderner Gastronomie widerspiegeln.

Auch der Tagungsraum erfuhr Erneuerung. Viel

Handwerker und Dienstleister:

Aichhorner Walter, Arte Decor Prast OHG, Art-Light, Ascensori

Euroservice, Ecofloor Design, Finstral AG, Glas+Metall

Peter, Gebrüder Kafmann OHG, Lichtstudio Eisenkeil, Lintner

Holzbau OHG, Metek Italia GmbH, Moser Josef KG, Pescoller

Werkstätten GmbH, Pichler Andreas, Prast OHG, Quinz OHG,

Schenk Martin, Unionporphyr OHG, Winkler Gastro Solution,

Wolf Fenster AG.


18 01/2016 aktuell

INFO-PR

Brennerbasistunnel, Deponie Ahrental

Erdbau: Vom Brennerbasis Tu

Auf höchst unterschiedlichen Baustellen ist derzeit das

Meraner Unternehmen Erdbau tätig. Seit 2014 bis auf

weiteres in der Nähe von Innsbruck auf drei Baustellen

beim Brenner-Basis-Tunnel (BBT) und in Mailand auf dem

ehemaligen Expo-Gelände.

Auf der BBT-Baustelle südlich von Innsbruck sind, je

nach Umfang der Arbeiten, zwischen zwölf und 14 Mitarbeiter

von Erdbau seit Sommer 2014 im Dauereinsatz. Die

STRABAG, Europas größter Baukonzern unter der Leitung

des Wahlsüdtirolers Peter Haselsteiner, hat zusammen mit

der italienischen Salini Impregilo bei der Ausschreibung das

erste große Los gewonnen. Zahlreiche Subunternehmen,

darunter auch Erdbau, sind für den Konzern in den nächsten

vier bis fünf Jahren tätig. In so einem Mega-Projekt eingebunden

zu sein ist vergleichbar mit einem Uhrwerk. Erdbau

ist ein Zahnrad davon, welches im Verbund mit allen anderen

Zahnrädern funktionieren muss. Es gilt genaue Zeitvorgaben

einzuhalten, ein perfektes Baustellenmanagement

zu organisieren und im Endeffekt eine den Qualitätsvorgaben

entsprechende Arbeit zu leisten und zeitgerecht zum

Abschluss zu bringen.

Jeden Dienstag – Baustellenbesprechung

Jeden Dienstag um 9 Uhr ist Michael Auer (neben Andreas

und Georg einer der Juniorchefs von Erdbau) zusammen

mit seinem Vorarbeiter Mario Caregnato auf der Baustellen-

sitzung. Was ist gut gelaufen, was weniger gut, was kommt

als nächstes, welche Probleme gibt es ...? Und da hakt

Michael Auer gleich ein: „Es gibt kaum Probleme, sondern

nur besondere Herausforderungen, Aufgaben und Lösungen!

Die STRABAG-Manager und -Techniker haben Erfahrung

mit Großbaustellen und besonders auch im Tunnelbau

samt allem drum herum. Wir wiederum bringen in dem

kleinen speziellen Segment unserer Aufgaben, unsere Erfahrung

und damit auch Lösungen mit ein. Das gilt nicht nur

gegenüber der STRABAG, sondern betrifft auch andere Sub-

Unternehmen, mit denen wir im Rahmen unserer Aufgaben

zusammenarbeiten.“ Und wie man so hört, hat sich Erdbau

samt seinen Mitarbeitern auf der BBT-Baustelle einen guten

Namen gemacht.

Am Anfang gab es große Skepsis ...

... berichtet Vorabreiter Mario Caregnato. Dass seit dem

Sommer 2014 auf einmal Südtiroler auf der Nordtiroler

BBT-Baustelle mitmischen, wurde gar nicht gern gesehen.

„Das hat man uns anfangs auch spüren lassen. Wir mussten

täglich beweisen, dass wir zum einen die uns übertragenen

Aufgaben bestens beherrschen und zum anderen sogar mit

Lösungen bei besonders kniffligen Aufgaben aufwarten

konnten. Unsere Erfahrung von der MeBo-Baustelle in Meran

kam uns natürlich zugute.“ Nach etwa einem halben Jahr

hatte sich die Situation grundlegend geändert. Heute sind

Lösungsvorschläge von Vorarbeiter Mario gefragt und die

Leistungen von Erdbau werden seitens der Baustellenleitung


01/2016

19

Expo Mailand – Pavillon Swiss

nnel bis zur Expo in Mailand

und ebenso von den Beamten des Landes gelobt. Die bereits

fertiggestellten und zum Teil begrünten Deponien sind eine

„Augenweide“ schwärmt z.B. Ingenieur Herbert Gruber, der

direkte Verbindungsmann von Erdbau zur STRABAG.

60 Meter hoch, 500 Meter lang und 2 Millionen m³

Die große Tunnelfräße mit 9 Meter Durchmesser (!) bohrt

sich jeden Tag 30 Meter weit durch den Berg und liefert

täglich ca. 3.000 m³ Ausbruch-Material in die Hauptdeponie

am Zenzenhof. Dieses wird per Förderband durch die

Tunnelröhre sieben Tage die Woche nach außen zur Deponie

befördert. Mit großen Frontladern und LKWs von Erdbau

wird das Material übernommen, auf der Deponie verteilt

und zu einem riesigen Damm aufgeschüttet. Dabei gibt es

genaue Vorgaben, was Neigungswinkel, Materialbeschaffenheit

der verschiedenen Schichten und Abschnitte, Breite,

Höhe usw. betrifft, einzuhalten. Pro Tag werden von Erdbau

etwa 220 LKW-Ladungen Material bewegt und verarbeitet.

Erdbau hat die Aufgabe den Damm aufzuschütten und dabei

alle Lagen von 60 cm mit einer 15-Tonnen-Walze zu verdichten.

Nach jeweils drei Schichten zu 60 cm wird per Computer

die Festigkeit und Dichte des aufgeschütteten Materials

Brennerbasistunnel, Querstollen Ampass


Querschnitt

der Deponie

Ahrental

20 01/2016

ca. 3.00

aktuell

Damm, am Rand der Deponie

3 m

Lageweiser Einbau des


0,60 m im unverdichteten Zustand

3


7

5

ca. 3.00

8

>2%

6


3

1

4

2

b

auf der Deponie aufgezeichnet. Diese Werte müssen dann

der Arge Tulfes Pfons (Generalunternehmen) und dem Auftraggeber

der BBT-Gesellschaft wöchentlich gemeldet werden.

Die fertigen Deponien werden zum Schluss mit einer

30 cm starken Humusschicht abgedeckt und stehen dann

tagglio

iete/il rifugio

den Bauern

humus

wieder zur Nutzung zur Verfügung. Derzeit ist

1:100 Erdbau auf insgesamt drei Baustellen im Rahmen des BBT

Einsaat / la seminare

us (Bestand) / humus (esistenza)


2.00

mit ähnlichen Aufgaben beschäftigt: in Tulfes, Costruzione in della Ampass superficie tipo fossato

und auf der Hauptdeponie Ahrental. Alle drei Baustellen

liegen direkt neben der Brenner- bzw. der Inntal-Autobahn

und sind beim Vorbeifahren zu sehen.

Gewaltige Investitionen getätigt

6.60

Humusabtrag / asporto humus

Unterboden

terreno intermediario

1:1

1:1

1:1

1:1



superfici di sezione

Um die Arbeiten laut Ausschreibung in den nächsten fünf

Jahren übernehmen zu können, waren vom Meraner Unternehmen

gewaltige Investitionen in den Maschinenpark

tagglio notwendig. Zwei große Radlader mit einer Schaufelgröße bis

nbodenmiete/Terreno

zu 6 m³ Fassungsvermögen,

intermediario

diverse Grubenfahrzeuge, zwei

1:100

15-Tonnen-Walzen, mehrere mind. Schaufelbagger 3,50 und eine mobile

Brechanlage mit dem selbst gegebenen Namen „Wilde Hilde“.

Zu guter Letzt wurde im Sommer 2015 von einem Bauern

eine Wiese angemietet und die Containersiedlung, bestehend

aus insgesamt 22 Containern mit einem Gesamtausmaß von

10 x 30 Meter, installiert.

variabel

Die „Wilde Hilde“:

Es ist alte Tunnelbauertradition –

jede Maschine muss einen Namen haben.

Schnitt/Sezione


M/scala 1:50

DN300


DN300

0.60

0.20

Einlauf: Schachtbodenfertigteil auf Betonbett

Allaccio: Fondo prefabbricato del pozzo

su un letto di cemento

1:1


bacino di sedimentazione

variabel

BAUMEISTER

Daprà Manfred

Umbau-Sanierung

Aussengestaltung

Minibaggerarbeiten

Brennerbasistunnel, Förderband

Abwurfstelle Ampass Nord

Das Material ist noch warm.

3 9 0 3 1 B r u n e c k

A l t h i n g s t r . 5 2

Te l : 3 4 8 / 3 4 2 4 0 6 0

manfred-dapra@alice.it


aktuell 01/2016

21

Mario Caregnato und Herbert Gruber Gerd Dejori und Michael Auer Mittagessen in der Containersiedlung

Wohnen in der Containersiedlung

Büro, Küche mit Esszimmer, Wohnraum, genügend

Nasszellen mit Duschen und WCs, pro Mitarbeiter je

ein Schlafraum mit Fernseher und mit dabei auch der

eine oder andere ganz persönlichen Gegenstand. Die

Containersiedlung ist für alle eine Art zweites Zuhause.

Vor allem die „italienische Küche“ wird von den eigenen

Leuten genauso geschätzt wie von Gästen (Mitarbeiter von

anderen Unternehmen), die immer wieder mal eingeladen

werden. Kochen, Aufdecken, Abräumen, das alles wird im

Teamwork erledigt. Lediglich eine externe Reinigungskraft

sorgt für Sauberkeit in der Anlage. Vier Nächte pro Woche

verbringen diese Mitarbeiter am Rande der Baustelle;

aber es reicht auch hin und wieder unter der Woche für

einen Abstecher nach Hause. Die Entfernung Innsbruck

– Meran ist überschaubar. Für den Seniorchef Albrecht

„Abo“ Auer ist es wichtig, dass die Erdbau-Mitarbeiter ein

zufriedenstellendes Umfeld haben. Im vergangenen Herbst

hat „Abo“ sogar eine Törggele-Partie vor Ort organisiert.

Besonders begeistert waren auch die zahlreichen Gäste von

anderen Firmen! Das ist jetzt bis 2019 wohl eine jährliche

Verpflichtung ...

Die neuen Business-Modelle

von Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Bei der Arbeit gibt es immer etwas zu verbessern.

Deshalb sind Volkswagen Caddy, Transporter und

Crafter ab heute auch in der Business-Ausführung

verfügbar. Serienmäßig mit Radio, Klimaanlage,

Bluetooth-Freisprechanlage, höhenverstellbarem

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22 01/2016

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Das Ende der Pavillons

Traurig aber wahr! Noch vor wenigen Monaten hat die

Expo in Mailand Millionen Besucher begeistert. Jetzt ist

das Expo-Gelände wieder eine Großbaustelle.

Es wird nicht aufgebaut, sondern abgebrochen! Darunter

die schönsten Pavillons, sie haben ausgedient, werden zum

größten Teil nicht mehr gebraucht. Beim Abbruch müssen

die Materialien getrennt in Beton, Holz, Metall, Kunststoff

usw. dem Recycling zugeführt werden. Eine Aufgabe gerade

wie geschaffen für Erdbau: „Wenn einem auch das Herz weh

tut“, wie Michael Auer betont. „Besonders wenn man als

Besucher die perfekte Präsentation einzelner Länder bewundert

hat und jetzt vor dem nackten Gerippe der Hallen steht

und diese abreißen muss.“

Österreich, Schweiz und Südtirol

Während vom Österreich-Pavillon wenigstens die Hausfassade

am Messegelände von Riva eine Verwendung

fand, werden viele andere Pavillons komplett abgerissen.

Dazu gehören auch die Südtiroler Holzkonstruktion, der

Österreich- oder der Schweizer Pavillon, für die Erdbau den

Abriss übernommen hat. „Das Ganze ist irgendwie bezeich-

nend für unsere Gesellschaft“, philosophiert Albrecht Auer.

„Man baut mit Riesenaufwand eine Weltausstellung, eine

gewaltige Show auf, die mit 24 Millionen begeisterten Besuchern

alle Erwartungen

übertrifft, ohne

sich groß Gedanken

zu machen für eine

weitere Verwendung

der Anlagen. Eine

Wegwerfgesellschaft

auf höchstem Niveau.“

Doch davon

leben heutzutage auf

Recycling spezialisierte

Firmen ... Unternehmen

wie Erdbau aus

Sinich bei Meran.

Erdbau GmbH

Montecatinistr. 1 | 39012 Meran

Tel. 0473 499 500 | Fax 0473 499 599

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Pavillon Breath Austria

Pavillon Swiss


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01/2016

23

Beim Bau frühzeitig und

richtig versichern!

Expertentipps vom Versicherungsfachmann Pierluigi Siri,

Landesdirektor der TIROLER VERSICHERUNG in Südtirol.

Die TIROLER VERSICHERUNG

bietet bisher als einziges Versicherungsunternehmen

in Trentino-Südtirol ein

spezielles Versicherungspaket „Für’s

Klimahaus“ an. Darin werden zum Beispiel

auch Schäden an Photovoltaik-,

Solar- und Klimaanlagen mitversichert,

wie man sie vor allem bei Klimahäusern

oft findet.

Pierluigi Siri

Bereits ein erst im Rohbau befindliches Gebäude sollte,

gleich wie ein fertig gestelltes Gebäude, gegen Gefahren versichert

werden. Hier bietet die so genannte Rohbauversicherung

Absicherung gegenüber Schäden, die ab Baubeginn bis

zur Bezugsphase entstehen können. Sie bietet Schutz gegenüber

denselben Schäden welche durch eine Gebäudeversicherung

abgedeckt werden. Dies sind die finanziellen Folgen

durch Feuer-, Leitungswasser-, Sturm- und Hagelschäden.

Im Unterschied zur Gebäudeversicherung ist hierbei nicht

nur das im Bau befindliche Gebäude versichert, sondern

auch die auf dem Grundstück befindlichen Baumaterialien.

Eine Feuer-Rohbauversicherung sollte im Normalfall der eigentlichen

Wohnungs- oder Gebäudeversicherung vorgeschaltet

sein. Bei der TIROLER ist die Rohbauversicherung dann

kostenlos (zumindest gegen Feuer), wenn man mit dem Einzug

auch eine Gebäudeversicherung bei der TIROLER abschließt.

Ist das Gebäude bezugsfertig, wird automatisch von der

Rohbauversicherung auf die eigentliche Gebäudeversicherung

umgestellt.

Prämienpflichtige Rohbauversicherungen

enthalten

in der Regel neben

Feuer, Naturgefahren und

Haftpflicht für Haus- und

Grundbesitz noch weitere

Absicherungen. Je nach

Vorstellung der Eigentümer

kann bei der Absicherung

auch die Bauherrenhaftpflicht,

Glasbruch und

Diebstahl mit berücksichtigt

werden.

Die Bauherren Haftpflichtversicherung

ist eine gute

Sache für Ihren Bau. Im

Normalfall trägt der Bau-

herr die Verantwortung oder zumindest Mitverantwortung

für die Sicherheit auf seiner Baustelle. Er ist auch für die

dort tätigen Personen und vor allem Privatpersonen verantwortlich,

die zu Arbeitszwecken, aber auch nach Feierabend

das Baugrundstück betreten. Die Bauherren Haftpflichtversicherung

dient hierbei der Deckung verursachter Schäden,

die durch die Bautätigkeit entstehen und schützt auch bei

Schadensersatzansprüche durch Dritte. So haftet die Bauherrenhaftpflichtversicherung

zum Beispiel, wenn jemand sich

durch herabstürzendes Material verletzt oder in eine nicht

ausreichend gesicherte Baugrube stürzt.

Für’s KlimaHaus

Die TIROLER Wohnhausversicherung -

ohne Zusatzprämie bei Holzbauweise – beinhaltet:

• Feuerversicherung

• Leitungswasserversicherung

• Sturmversicherung

• Glasversicherung

• Photovoltaikanlagen

• Haftpflichtversicherung

(Privat und für Kondominien)

• Einbruchdiebstahlversicherung

(inkl. Beraubung)

TIROLER VERSICHERUNG – Landesdirektion Südtirol

Schlachthofstr. 30 C | 39100 Bozen

Tel. 0471 052600

suedtirol@tiroler.it | www.tiroler.it


24 Hotel Muchele 01/2016

aktuell

INFO-PR

Licht ist mehr als nur Licht!

Welches Licht benötigt man für welchen Raum? Und wie

viel davon? Diesen und ähnlichen Fragen sollten Sie bei

einer Bauphase frühzeitig auf den Grund gehen. Denn

Licht ist Lebensqualität, es steigert unser Wohlbefinden

und unsere Energie und ist daher für die gesamte Stimmung

eines Raumes ausschlaggebend.

J e nach Kontrast, Lichtfarbe oder Helligkeit entfaltet das

Licht eine völlig andere Wirkung. Indirekte Leuchten zum

Beispiel schaffen weiches Wohlfühllicht, der Arbeitsplatz

dagegen benötigt ein sehr helles, fokussiertes Licht.

Schönes Licht: eine Sache der richtigen Planung

Im besten Fall wird die Lichtplanung bereits beim Bau bzw.

der Renovierung berücksichtigt. Nutzen Sie die Chance,

mit einem Experten über Ihre Vorstellung zu sprechen. Die

Relevanz des Lichtes gerät gern in den Hintergrund, dabei

erspart eine gründliche Planung spätere Enttäuschungen und

kostspielige Nachbesserungen.

Innovative Denker im Lichtstudio Eisenkeil

Damit auch Planer & Architekten die Lichtkonzeption nicht

außen vorlassen, veranstaltet das Lichtstudio Eisenkeil Bruneck,

in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Bozen,


01/2016

25

Harry Thaler, Davide Groppi

& Andreas Eisenkeil

immer wieder Workshops zum Thema Licht. Es werden

hierfür erfolgreiche Leuchten-Designer und Produzenten aus

ganz Europa eingeladen.

So gehörten vor kurzem zwei außerordentlich kreative

Köpfe zu den Gastrednern: der erfolgreiche Leuchten-Hersteller

Davide Groppi und der in London lebende Südtiroler

Designer Harry Thaler.

Nicht Masse, sondern Klasse

Die Beleuchtungskreationen von Davide Groppi faszinieren

stets mit einem minimalistisch zentrierten Licht – seiner

Meinung nach ist es nicht die Masse an Lampen in einem

Raum, sondern die korrekte Positionierung, die die richtige

Atmosphäre schafft.

Auch Harry Thaler schließt sich dieser Meinung an, was

man bei seiner „Edison-Nightmare“ unschwer erkennt. Es

handelt sich hierbei um eine Wandleuchte, die eine Hommage

an die Edison-Glühbirne darstellt und sie auf ewig

festhalten soll.

Kreatives Lichtdesign nach Maß

Seit 55 Jahren stellen wir uns die Aufgabe, kreative

Beleuchtungsprojekte für Privatkunden, dem Gewerbe

und im Speziellen für die Hotellerie zu realisieren. Neben

unserer eigenen Manufaktur bieten wir aktuellste Lichtideen

der besten Designer Europas. Unsere Experten erarbeiten

individuelle Detaillösungen für Ihr Zuhause. – Die Freude

am Licht ist dabei unser Antrieb!

Lichtstudio Eisenkeil

Meran | Bozen | Bruneck

Tel. 0473 204 000

info@lichtstudio.com | www.lichtstudio.com

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Gönnen Sie

sich schönes

Licht für Ihr

Zuhause!

Auf alle ausgestellten Leuchten wird die Mwst. in Form eines Rabattes abgezogen. Gültig vom 01. März bis zum 01. Mai.


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26 01/2016

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MAGAZIN

FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

Golf & more

erscheint am 31. März

• Die Südtiroler Golf-Clubs

• Golfjubiläum: 25 Jahre GC Karersee

– 20 Jahre GC Passeier

• Radius Top 100 Golf-Trophy

am 3. September

• Golf & Wellness in Südtirol

Redaktion Radius | Tel. 0471 081 561 | info@mediaradius.it | www.mediaradius.it


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01/2016

27

Hochbau aus Leidenschaft

Mut zur Veränderung und zum Wachsen, werteorientierte

Betriebs- und Mitarbeiterführung, Kompetenz und Handschlagqualität

sind die Bausteine der Erfolgsgeschichte

von Plattner AG – umgesetzt in zahlreichen öffentlichen

Bauten, im Industrie-, Hotel- und Wohnbau und bei

Sanierungen.

„Als 14-jähriger Maurerlehrling keimte der Traum vom

eigenen Unternehmen in mir“, berichtet Sebastian Plattner.

1988 begann sein Traum im Elternhaus in Jenesien: in einem

kleinen Raum und einem Lager in der Garage. Nun ist

er Herr über ein Unternehmen mit mehr als 70 Mitarbeitern

im neuen Firmensitz in der Gewerbezone Wurzer in Leifers.

Mit Leidenschaft für eine neue Baukultur

„Eine neue Baukultur bedeutet für uns, dass Bauvorhaben

qualitativ hochwertig, schonend für die Umwelt, sozialverträglich

und nachhaltig sind“, ist Sebastian Plattner überzeugt.

Grundlegend dafür ist die partnerschaftliche

Zusammenarbeit mit

Sebastian Plattner,

allen am Projekt beteiligten Menschen,

den Planern und Hand-

Plattner AG

Geschäftsführer der

werkern, den Lieferanten und

Partnern. So werden bei höchster

Qualität Kundenwünsche wahr.

Baukompetenzen und

Baubereiche

Verschiedene Zertifizierungen

wie die Bescheinigung des

Qualitätsmanagementsystems des

Unternehmens (ISO) und die SOA-Zertifizierung belegen

die Baukompetenzen, die mit über 25-jähriger Erfahrung

auf Erfolgskurs führen. Die Kompetenz „Schlüsselfertiger

Bau“ garantiert durch straffe Organisation und das eingespielte

Team Bauprojekte zum Fixtermin und Fixpreis.

Dies gilt auch für „Smart Bau“, unsere Kompetenz für die

Ausführung kleinerer Projekte. „Beratung am Bau“ bietet

den Kunden bautechnische, fiskalische und baubiologische

Lösungen; „Bau Meister“ beinhaltet komplexe Baumeisterarbeiten

aller Art.

Bauen für Menschen und mit Menschen

„Unsere Mission ist es, optimale Arbeits-, Erholungs- und

Lebensräume für Menschen zu schaffen. Durch unsere

hochqualifizierten Mitarbeiter ermöglichen wir spezielle,

individuelle Bauausführungen zur Freude unserer Kunden“,

so Sebastian Plattner, „Tag für Tag muss der Wunsch präsent

sein, Qualität zu steigern und den Kundennutzen zu erweitern.“

Plattner AG ist der beste Beweis dafür.

Wohnanlage Badl & Lego, St. Michael/Eppan

www.plattner.bz

... macht‘s möglich


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28 01/2016 INFO-PR

Tradition mit

neuem Logo

Die Geschäftsleitung

Christian und Renate

Pichler mit Manuela

Bertagnolli

Faszination Holz! Auf wen würde das wohl besser passen

als auf Karl „Schaly“ Pichler mit seiner Karl Pichler AG.

Doch eine langjährige Tradition ist nur dann von Vorteil,

wenn auch die Zukunft gesichert ist.

Daran fehlt es in dem Algunder Unternehmen, mit

Niederlassungen in Bozen, Brixen und und dem Partnerunternehmen

in Innsbruck, nicht. Die dritte Generation ist

im Haus Karl Pichler bereits eingezogen. Die erfolgreiche

Entwicklung hat die Geschäftsleitung des Unternehmens

nun dazu bewogen, dem Erscheinungsbild eine neue, positive,

offene und fortschrittliche Ausdruckskraft zu verleihen.

Modern und dem Zeitgeist entsprechend steht das neue

Logo für „Faszination Holz“ und spiegelt die Leidenschaft

für den wundervollen Rohstoff Holz wider.

Vielfalt und Flexibilität

Das grafische Element über dem Schriftzug bringt die Vielfalt

des Sortiments und die betriebliche Flexibilität hinsichtlich

Kundenbedürfnisse zum Ausdruck. Das neue Logo soll

Tradition, Innovation und Fortschritt vermitteln und steht

für die Entwicklung vom kleinen Familienbetrieb zum modernen

Unternehmen.

1958 gründete Karl Pichler ddas Traditionsunternehmen und

legte somit den Grundstein für die spätere Karl Pichler AG.

Seine Kinder Christian und Renate Pichler führen mit Begeisterung

und Elan das Familienunternehmen fort. Die Karl

Pichler AG ist auf den Handel von Holz und Holzwerkstoffen

spezialisiert und bietet kompetente 360°-Fachberatung

für Tischler, Zimmerer, Architekten und Planer. Besonders

die großen Showrooms mit dem vielseitigen Boden- und

Terrassensortiment erfreuen sich großer Beliebtheit bei den

Kunden.

Karl Pichler AG

J.-Weingarten-Str. 10 A | 39022 Algund

Tel. 0473 204800

info@karlpichler.it | www.karlpichler.it

Hauptsitz Algund

Karl Pichler


Hotel Villa Weingarten

in Kaltern

01/2016

INFO-PR

29

led-tec: Licht-Architektur

Mit Hilfe der innovativen LED-Technologie ergeben sich

unzählige Möglichkeiten, um Räume, Objekte oder Gegenstände

ins rechte Licht zu setzen: led-tec aus Eppan

zeigt Lösungen – vielfältig, innovativ und energiesparend.

Dazu Andreas Albenberger von led-tec: „Über die neue

Licht-Technik können Gegenstände, Räume, ganze Objekte

und deren Architektur optimiert bzw. optisch verändert

werden. In Zusammenarbeit mit Architekten und Bauherren

zum Beispiel können wir besondere architektonische

Lösungen noch besser in Szene setzen. Oft genügt auch eine

farblich abgestimmte Beleuchtung, um einem einfachen Ambiente

einen – exklusiven – Touch zu geben; und das Beste

dabei, man kann viel Strom und damit Geld sparen.“

LEDs für, Hotels, Geschäfte und im privaten Bereich

Ein großer Vorteil dabei ist, dass mit Hilfe der Computergrafik

dem Kunden schon vorher gezeigt werden kann wie

z.B. die Hotelrezeption, der neue Wellness-Bereich, der

Garten oder die Bar ausgeleuchtet werden; das Gleiche gilt

auch für den privaten Bereich. Dazu Thomas Mulser weiter.

„Schon in der Planungsphase kann man in Zusammenarbeit

mit Architekten, Bauherren oder privaten Kunden am Bildschirm,

mit Hilfe von Fotos oder Renderings, die möglichen

Lösungen durchspielen.“

led-tec hilft Strom sparen

LEDs sind bestens für die allgemeine Ausleuchtung von

Gängen, Büros oder Lagerräumen geeignet. Spätestens nach

drei Jahren hat sich über wesentlich geringere Stromkosten

die Umrüstung amortisiert. Die Firma led-tec aus Eppan hat

es sich zur Aufgabe gemacht, die LED-Technologie jedermann

verständlich zu machen. „Beratung hat bei uns einen hohen

Stellenwert, unabhängig ob Gewerbetreibende oder Privatkunden

kommen. Wir arbeiten ausschließlich mit kompetenten

Partnern zusammen und damit ist auch die Qualität unserer

Produkte gewährleistet“, versichert Andreas Albenberger.

Zahnarztpraxis Dr. Nikolaus und Thomas Spinell in Bozen

planung

beratung

verkauf

Jesuheimstrasse 23 | 39057 Girlan | Tel. 0471 663 124 | info@led-tec.net | www.led-tec.net


30 01/2016

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Alles Gute kommt von oben

Wärme verteilt sich gleichmäßig, ohne die Luft umzuwälzen,

und wärmt – ohne dass man es merkt – genauso stark wie

nötig. Im Sommer wird die Decke gekühlt und überschüssige

Wärme ebenso unmerklich abtransportiert – ohne kalte,

trockene Zugluft und ohne brummende Ventilatoren.

Atmen ist Leben

Heizkörper und Fußbodenheizungen wälzen die Luft im

Raum beständig um und verursachen somit Luft von schlechter

Qualität, da der Luftstrom den Hausstaub mit nach oben

nimmt und diese unappetitliche Mischung durch die Luft trägt

– unerreichbar für den Staubsauger. Staubig-trockene Heizungsluft

fördert Erkältungskrankheiten und beeinträchtigt

Vitalität und Wohlbefinden – nicht nur für Allergiker ist dies

ein ernsthaftes gesundheitliches Problem. Die PROGRESS

Klimadecke ® erwärmt den Wohnraum sanft von oben; die

Raumluft wird nicht umgewälzt. Der Hausstaub sinkt zu Boden

und kann dort trocken oder nass aufgenommen werden –

und die Luft ist genauso wie sie sein soll: sauber und frisch.

Wärme oder Kühle, je nach Jahreszeit, bringt die neue

PROGRESS Klimadecke® in den Wohnraum – und das

nicht wie gewohnt von unten, sondern von oben. Diese

Heizungstechnik wirbelt keinen Staub auf und hilft dabei,

Heizkosten zu sparen – auf intelligente und angenehme

Art und Weise.

Mit der PROGRESS Klimadecke ® kann man heizen

und kühlen mit nur einem System: Dazu werden in die

vorgefertigten Deckenelemente oberflächennahe Heiz- und

Kühlrohre integriert. In den Rohren zirkuliert Wasser, das

je nach Temperatur Wärme aus den Räumen in die Decke

aufnimmt und somit kühlt, oder aus der Decke Wärme an

die Räume abgibt und dadurch heizt. Durch ihre Massivität

haben Fertigteile aus Beton eine sehr hohe Speicherfähigkeit

und bieten die idealen Voraussetzungen, um ein angenehmes

Raumklima sicherzustellen.

Vorteile auf einen Blick

Durch die PROGRESS Klimadecke ® sind jeder Raum und

alle einzelnen Zonen separat regelbar. Das bringt eine Heizkostenersparnis

mit sich, da die „Wohnfühl“-Raumtemperatur

um rund drei Grad niedriger ist als angenommen. Zudem

benötigt dieses Heizsystem niedrige Vorlauftemperaturen, da

in der Decke hundert Prozent aktive Fläche zur Verfügung

stehen – schließlich behindert kein Möbelstück oder Bodenbelag

den Weg für die saubere Luft. Besonders geeignet ist

die PROGRESS Klimadecke ® für regenerative Energiegewinnung,

wie Wärmepumpen und Solarthermie, da nur eine

niedrige Vorlauftemperatur notwendig ist. Der Wohnraum

wird behaglich erwärmt und bringt ein angenehmes Wärmeempfinden

durch gleichmäßige Erwärmung aller Gegenstände

über die Wärmestrahlung mit sich. Durch die geringe

Thermik wird kein Staub aufgewirbelt; die PROGRESS

Klimadecke ® ist somit die ideale Lösung für Allergiker.

PROGRESS AG

Julius-Durst-Straße 100 | 39042 Brixen

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Die Raumtemperatur

Die „Wohnfühl-Temperatur“ ist eine im ganzen Raum gleichmäßige

und behagliche Wärme, die keine kühlen Flächen,

keine überhitzten Heizkörper, keinen trocken-staubigen

Heizluftstrom und keine kalten Ecken zulässt. Dies schafft die

PROGRESS Klimadecke ® , die nach dem Prinzip der Wärmestrahlung

funktioniert: Die gesamte Decke wird fast unmerklich

temperiert und erwärmt sanft den ganzen Raum. Die


aktuell

SCHWERWIEGENDES ARGUMENT

01/2016

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BETON IST ABSOLUT BRANDSICHER!

Beton kann mehr als Sie denken - nur eines kann er nicht: und zwar „brennen“. Im Falle eines

Brandes schützt Beton mit seinen brandschutztechnisch günstigen Eigenschaften Menschen, Sachwerte

und auch die Umwelt. Beton trägt im Ernstfall nicht zur Brandlast bei, sichert Rettungswege,

verhindert die Ausbreitung des Feuers und verzögert das Versagen des Tragwerks enorm. Dadurch

erfüllt Beton alle behördlichen Brandschutzkriterien und übertrifft aus technischer Sicht andere

Baustoffe bei weitem. Im Brandfall entwickelt Beton weder Rauch noch giftige Gase und verringert

so die Gefahren für Bewohner sowie Umgebung.

Bauen mit Beton bietet zahlreiche Vorteile. Jetzt informieren unter: www.betontmassiv.com

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Eine Initiative der


32 01/2016

aktuell

Außenansicht

Behaglichkeit in alten Mauern

Das vormals alte und deutlich in die Jahre gekommene

Widum im Ortskern von Barbian wurde im Laufe des

vergangenen Jahres von Grund auf saniert. Dabei wurde

vor allem einem Rechnung getragen: trotz zeitgemäßem

Wohnstandard den unverkennbaren Stil zu erhalten.

Als im Frühjahr 2014 der Startschuss zu den Umbauarbeiten

des baufälligen Gebäudes gefallen war, blickten die

Beteiligten bereits auf jahrelange Verhandlungen mit der

Gemeinde zurück. Dabei war nicht allein die Finanzierung

an sich das Thema, denn neben dem Widum bestand sowohl

bei der Pfarrkirche als auch in Dreikirchen Dringlichkeit

zur Restaurierung. Dass die Entscheidung schlussendlich

zu Gunsten des Widums ausfiel, war nicht zuletzt auf den

maroden Gesamtzustand des Hauses zurückzuführen,

der schon längst keinem einfachen Wohnstandard mehr

entsprach: Im Haus gab es weder Warmwasser noch eine

Heizung, lediglich ein alter Bauernofen und ein einfacher

Heizstrahler im Bad mussten als Wärmequelle fungieren.

Die alten Heizöfen waren zwar noch vorhanden, funktionierten

aber schon lange nicht mehr. Gebaut wurde das


widum barbian

01/2016

33

Türenmaßarbeit von der Firma Prader KG

Badezimmer

1. Stock

Widum Anfang der 60er-Jahre. Pfarrer Josef Zacher, der

Vorgänger des einstigen Pfarrers und heutigen Seelsorgers

Heinrich Kamelger, hatte die Räumlichkeiten von 1970 bis

1996 bewohnt. Die alten Duschen, die bis zur jüngsten Restaurierung

ihren Dienst verrichten mussten, hatte er selbst

in Eigenregie einbauen lassen. Fenster und Türen wurden

im Laufe der Jahre nur von außen notdürftig erneuert.

Besonders in der kalten Jahreszeit entpuppte sich die Küche

mit ihrem Holzherd zum „Herzstück“ des alten Hauses und

diente nebenbei auch noch als Arbeitszimmer, weil es in den

anderen Räumen schlichtweg zu kalt war, um sich darin

aufzuhalten.

Altes Pfarrheim als „Finanzierungsspritze“

Die Finanzierung zur Restaurierung stammte größtenteils

aus dem Verkauf des alten Pfarrheimes. Das gegenüber dem

Widum gelegene, baufällige Gebäude samt angrenzendem

Grundstück wurde komplett abgerissen. Auf dem Areal ist

mittlerweile das neue, großräumige Mehrzweckgebäude

„Pfarrers Garten“ entstanden.

Mit Beginn der Sanierungsarbeiten bezog Seelsorger Heinrich

Kamelger eine Wohnung im Seniorenheim, welches nur

wenige Schritte vom Widum entfernt liegt. Seit September

1996 war das Widum sein festes Zuhause gewesen.

Rein äußerlich hat das charismatische und unverkennbare

Gebäude nichts von seinem ursprünglichen Charme eingebüßt.

Sogar die Wärmeisolierung und Neueindeckung des

Daches wurde ohne eine Veränderung der ursprünglichen

Dachkonstruktion durchgeführt. Als absolute Aufwertung

und gelungenen „Hingucker“ darf sicher der großzügige

Wintergarten der südwestlich ausgerichteten Wohnung im

ersten Stock bezeichnet werden. Die Nasszellen in allen drei

Wohnungen entsprechen dem neuesten Standard. Klassisch

im Design, zeitlos, pflegeleicht und behindertengerecht.

Neben der Wohnung im Erdgeschoss, die einem Priester

vorbehalten ist, befindet sich das Büro, welches auch als

Versammlungsraum dienen wird. Die Räume im Untergeschoss

wurden aus Kostengründen noch nicht hergerichtet,

aufgrund der Ausbesserung des Mauerwerkes jedoch nutzbar

gemacht.

Investitionen dienen der Werterhaltung

Auch äußerlich wurde der einstigen Baukonstruktion Rechnung

getragen. Die Holzklappläden, in warmem Grünton gestrichen,

passen sich nicht nur stilistisch perfekt den Fenstern an, sondern

schmücken obendrein noch die Fassade des Hauses.

Die Räumlichkeiten waren bereits im Juni 2015 schlüsselfertig.

Aufgrund der fehlenden Anschlüsse von Gas, Heizung

und Wasser, welche seitens der Gemeinde im Zuge großangelegter

Umgrabungsarbeiten und Rohrverlegungen erst im

Jänner 2016 fertiggestellt wurden, konnten sie bislang nicht

genutzt werden. Da die Spesen zur Erhaltung des Widums

sehr groß sind, ist den Zuständigen des Pfarrgemeinderates

daran gelegen, die Wohnungen baldmöglichst entsprechend

zu vermieten.

Wohnzimmer im 1. Stock

mit Fenster von Finstral.


34INFO-PR

01/2016

Nach dem Einbau sind

TRAV®frame, Sonnenschutz

und Insektenschutz

unsichtbar.

TRAV ® frame –

Einfach durchdacht

TRAV®frame ist das perfekte System für den Einbau von

Fenster, Fensterbank, Sonnenschutz und Insektenschutz.

Der „Unsichtbare Champion“ der Fenster-Einbausysteme

bringt einen Quantensprung für Architekten, Bauherren

und Handwerker, weil alle Elemente aus einer Hand

kommen.

Ein System, das Fenster, Fensterbank,

Sonnenschutz und Insektenschutz

perfekt in die Fassade integriert.

Die perfekte Integration

von Fenstern und Sonnenschutz

in die Fassade stellt im Hinblick

auf Energie und Funktionalität

sowohl in der Planung

als auch in der Montage eine

große Herausforderung dar.

HELLA hat es sich deshalb zur

Aufgabe gemacht, ein einfaches

System zu entwickeln, welches

es ermöglicht, handwerklich

einfach – also schnell – und

bauphysikalisch perfekt die

komplexe Kombination aus

den verschiedenen Elementen

in jede beliebige Fassade zu

integrieren.

Die Antwort nennt der österreichische

Innovationsführer

TRAV ® frame. „Traverse“ und

„Rahmen“ steckt in dieser

Bezeichnung und vereinfacht

ausgedrückt bietet das System genau das: Um jede beliebige

Fensteröffnung wird ein fertiger Baukasten eingebaut, der

buchstäblich nahtlos das Fenster, die Fensterbank und den

Sonnen- bzw. Klimaschutz integriert.

„Was schwierig war, machen wir leicht“, erklärt Geschäftsführer

Martin Troyer und verweist auf die wichtigsten Vorteile:

„Abgesehen von der einfachen Montage, die Zeit und

Kosten spart, erzielen wir speziell durch den bereits integrierten

Kasten für Rollladen oder Jalousie eine Ausführungsqualität,

die handwerklich vor Ort kaum erreichbar wäre.“

Der Clou steckt im System: Die Fensterleibung, die Fensterbank

und der Sonnenschutz kommen von HELLA und

sind perfekt aufeinander abgestimmt. Für den Fensterbauer

gibt es klar definierte Anschlussmaße – theoretisch muss

er nicht einmal ein Naturmaß nehmen. Dadurch wird die

Lösung auch energietechnisch und ästhetisch bestechend.

Wärmebrücken, Putzrisse und andere Konstruktionsfehler

sind praktisch ausgeschlossen, die Energiewerte brillant, die

Schalldämmung ebenso. Troyer: „Es ist klar, dass bei einem

Minimum an Einbauschritten vor Ort auch die meisten

Fehlerquellen ausgeschaltet werden.“

TRAV ® frame gibt es für mittig oder innen bündig montierte

Fenster, mit oder ohne integriertem Insektenschutz, für

Rollläden, Raffstores, textile Beschattungen und auch für

Klappläden. „Wir haben an alles gedacht und wollten eine

Rundum-glücklich-Lösung für Bauherren, Handwerker und

Architekten entwickeln“, erklärt Troyer und sieht sich vom

Markt bestätigt: „Die Reaktionen gerade von Bauherren

sind sehr positiv. Tempo, Kosten, Energieeinsparung und

perfekte Ausführung sind eben starke Argumente.“


TRAV®frame

EINFACH

DURCHDACHT

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Bald werden alle Fenster so eingebaut!

Wie integriert man handwerklich einfach und

bauphysikalisch perfekt die komplexe Kombination aus

Fenster und Sonnenschutz in jede beliebige Fassade?

Die Antwort heißt TRAV®frame. In die Fensteröffnung

wird ein fertiger Baukasten eingebaut, der nahtlos das

Fenster und den Sonnenschutz integriert. Die einfache

Montage spart Zeit und Kosten. Wärmebrücken,

Putzrisse und andere Konstruktionsfehler sind praktisch

ausgeschlossen, die Energiewerte brillant, die

Schalldämmung ebenso.

www.hella.info


36 INFO-PR 01/2016

Foto: M. Parisi – Messe Bozen

KlimaHaus. Neue Perspektiven

Ende Jänner fand in Bozen die mittlerweile bereits elfte

Auflage der Klimahouse-Messe statt. Das Interesse am

energieeffizienten und nachhaltigen Bauen und Sanieren

ist seit über einem Jahrzehnt ungebrochen hoch. Radius

nutzte den Anlass, um mit Ulrich Santa, dem Direktor der

Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus, über die Neuigkeiten

und Trends im Bereich KlimaHaus zu sprechen.

> Radius: Auch die diesjährige Klimahouse war wieder sehr

erfolgreich und konnte die Aussteller- und Besucherzahlen

aus den Vorjahren halten. Wie

fällt das Resümee der Agentur

aus?

Ulrich Santa: Klimahouse hat

seine Rolle als italienweite Leitmesse

in Sachen nachhaltiges

und energieeffizientes Bauen

mittlerweile gefestigt und weiter

ausgebaut. Gerade deshalb

sehen wir als Mitorganisator die

Messe zunächst als Standortbestimmung,

für uns selbst wie für

den gesamten Sektor: Was ist

der Stand der Technik, wohin

gehen die Trends und Innovationen

der Zukunft? Wo liegen

die Chancen aber auch Herausforderungen?

Gleichzeitig liegt es aber auch immer wieder an uns, die

richtigen Themen aufzugreifen und das Interesse dafür beim

Fachpublikum zu wecken. Heuer haben wir beispielsweise

den Schwerpunkt konsequent auf das breite Themenfeld der

gebäudetechnischen Ausrüstung gelegt und sind damit offensichtlich

goldrichtig gelegen.

Ganz entscheidend ist für mich aber auch die verstärkte

Ansprache und Beratung privater Bauherren, die in der

Vergangenheit vielleicht ein wenig im Abseits standen.

Gemeinsam mit anderen Institutionen haben wir heuer auf

unserem Stand ein umfassendes Beratungsangebot rund

ums Thema Bauen und Sanieren geschaffen, von technischen

Detailfragen über den Zertifizierungsablauf bis hin

zu Fördermöglichkeiten. Die Beratung wurde stärker ins

Messegeschehen eingebettet und von den Südtirolern auch

sehr gut angenommen.

> Radius: Der internationale KlimaHaus-Kongress gilt

mittlerweile als einer der wichtigsten Termine im nationalen

Tagungskalender. Welche Bedeutung hat er für die Messe

und für KlimaHaus?

U. Santa: Die Messe ist nicht nur ein Handelsplatz für

Marktneuheiten und Dienstleistungen, sondern auch ein Ort

der Diskussion und des fachlichen Austausches. Heuer konnten

wir für den KlimaHaus-Kongress besonders hochkarätige

internationale Referenten wie die Universitätsprofessoren

Carlo Ratti, Thomas Herzog, Federico Butera oder Thomas

Auer gewinnen, um nur einige zu nennen. Gemeinsam mit

ihnen wurden an den zwei Kongresstagen aktuelle Themen


01/2016

37

Messebesuchern wurde mit diesem Ausstellungskonzept in

über 100 Führungen Einblick in die Welt und Möglichkeiten

der modernen Gebäudetechnik gegeben. Der Erzählstrang

bedient sich der Analogie zum menschlichen Körper. So wie

die inneren Organe zuverlässig und im Verborgenen unseren

Körper versorgen und funktionieren lassen, so sorgt die

gebäudetechnische Ausrüstung von der Heizung, Lüftung,

Kühlung, bis hin zur Elektroinstallation und Hausautomation

für die Erfüllung unserer Ansprüche an Funktionalität,

an Sicherheit und Komfort. Gleichzeitig muss die Haustechnik

aber nicht nur funktionell, sondern auch robust

und resilient sein. Um all dies zu vermitteln, haben wir das

Projekt in Zusammenarbeit mit der Messe Bozen und dem

LVH realisiert. Unterstützt wurde es von Partnerbetrieben

und der Autonomen Provinz Bozen.

und Horizonte

diskutiert und über zukünftige Entwicklungen nachgedacht.

Wie sieht das Gebäude, das Quartier, die Stadt von morgen

und deren Infrastruktur aus? Wie kann eine nachhaltige Entwicklung

in diesen Bereichen im Spannungsfeld von Technik,

Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Umwelt aussehen? Der

Kongress war auch heuer bis auf den letzten Platz ausgebucht

und ist sicher der Hauptmagnet im Rahmenprogramm der

Messe. Gleichzeitig bildet die Auseinandersetzung mit den

besten Köpfen aber auch die Grundlage für die ständige

Weiterentwicklung von KlimaHaus.

> Radius: Und was war Ihr ganz persönliches Highlight der

diesjährigen Messe?

U. Santa: Im Hinblick auf den heurigen Themenschwerpunkt

die Installation „INSIGHT Klimahouse“. Den

> Radius: Passend zum Thema hat die Agentur auf der

Messe das neue Qualitätssiegel für Wohnraumlüftungen

vorgestellt. Was hat es damit auf sich?

U. Santa: Eine Komfortlüftung gehört beim Neubau –

zunehmend aber auch bei der Sanierung – zum Stand der

Technik. Mittlerweile gibt es ein sehr umfassendes Angebot

von zentralen und dezentralen Geräten in unterschiedlichen

Leistungs- und Preisklassen. Mit dem neuen Label sollen

die technischen Leistungsmerkmale von Lüftungsanlagen

unabhängig geprüft und anschaulich vermittelt werden.

Es gibt transparent Auskunft über Wärmerückgewinnung,

Stromverbrauch, Schallpegel, Filterqualität usw. und will

damit eine Entscheidungshilfe für Bauherrn und Planer sein.

Gleichzeitig soll aber auch für eine fachgerechte Wartung

dieser Anlagen sensibilisiert werden.

> Radius: In einem knappen Jahr steht bei Neubauten die

Anhebung des Mindeststandards auf KlimaHaus A an. Ist

die im letzten Jahr erfolgte Überarbeitung der KlimaHaus-

Richtlinien auf diese Anhebung zurückzuführen?

U. Santa: Mit diesem Schritt wurde ein Vereinfachungsprozess

abgeschlossen, der bereits vor zwei Jahren mit der

Überarbeitung der Landesenergieeffizienzrichtlinie eingeläutet

wurde. Entsprechend der europäischen Vorgaben

wird auch in Südtirol mit 1. Jänner 2017 der energetische

Mindeststandard auf ein KlimaHaus A angehoben. Dieser

Zäune

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38 01/2016

sogenannte Nearly-Zero-Energy-Standard ist übrigens in der

Lombardei und der Emilia Romagna schon 2016 verpflichtend

eingeführt worden. In Südtirol wird zudem bereits seit

geraumer Zeit in etwa jeder zweite Neubau als KlimaHaus A

ausgeführt.

Mit der umfassenden Überarbeitung der KlimaHaus-Richtlinie

haben wir nun zahlreiche Vorgaben auf ihre Effektivität,

Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit überprüft.

Anforderungen wurden neu formuliert oder auch gänzlich

fallengelassen, wenn sie im Vergleich zum Aufwand keinen

signifikanten Beitrag zum Gesamtergebnis zu leisten vermochten.

Begleitend dazu haben wir aber auch Werkzeuge

wie den Bauteilkatalog zum vereinfachten rechnerischen

Nachweis der gängigsten Bauanschlüsse geschaffen.

Das hat natürlich auch mit der Akzeptanz des Mindeststandards

zu tun. Aufgrund der zahlreichen Vereinfachungen

dürfte heute in den allermeisten Fällen ein KlimaHaus A

sogar günstiger sein, als ein KlimaHaus B der Vergangenheit.

Dabei sind die Einsparungen über die Lebensdauer hinweg

noch gar nicht mit eingerechnet.

> Radius: Die Agentur möchte sich dieses Jahr besonders

auf die der Anlagentechnik, deren Regelung und Wartung

konzentrieren. Was sind die Gründe dafür?

U. Santa: Bisher stand vor allem die energetische Gebäudehülle

im Mittelpunkt unserer Betrachtungen. Um das

gesamte Optimierungspotential von Gebäuden auszunutzen,

bedarf es aber eines optimalen Zusammenspiels von Gebäude

und Haustechnik, und zwar in Planung, Ausführung und

Betrieb. Zum anderen schlummert gerade bei Bestandsgebäuden

ein großes und vergleichsweise leicht zu erschließendes

Einsparungspotenzial: passende Temperaturen und

richtige Regelung der Heizanlage, hydraulischer Abgleich,

Minimierung der Anlagenverluste, Tausch ineffizienter Heizpumpen

usw. Dazu gehört auch eine regelmäßige Wartung

nicht nur der Heizanlagen, sondern beispielsweise auch der

Filtertausch bei Lüftungsanlagen.

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01/2016

sTiL UnD

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39

> Radius: Auf der Messe wurden dazu ja gleich mehrere

Neuigkeiten vorgestellt …

U. Santa: Zum einen haben wir mit dem KlimaMonitor ein

Low-Cost-System zum Gebäudemonitoring entwickelt, das

eine einfache und kostengünstige Erfassung der thermischen

und elektrischen Energieflüsse sowie der Komfortbedingungen

ermöglicht. Damit sollen zum einen Verbesserungspotenziale

bei der Gebäudetechnik ausfindig gemacht werden,

zum anderen aber auch ein energiesparendes Nutzerverhalten

gefördert werden, indem man Verbrauchs- und Komfortdaten

einfach und unkompliziert auf sein Smartphone

bekommt.

Passend zum Thema haben wir auf der Messe auch ein neues

Fachbuch zum Thema Gebäudemonitoring vorgestellt, das

sich der systematischen Erfassung und Analyse von Komfortbedingungen

und Energieflüssen in Gebäuden widmet.

Schließlich wird 2016 mit den geförderten „KlimaHaus

Energie-Checks“ ein günstiges und breit angelegtes Beratungsprogramm

zur Verbesserung der Energieeffizienz von

Bestandsgebäuden und deren Emissionen anlaufen.

> Radius: Nach dem KlimaHaus kommt nun die KlimaGemeinde.

Was muss man sich darunter vorstellen?

U. Santa: Unser neues Programm „KlimaGemeinde“ soll

Gemeinden auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung

unterstützen und begleiten. Die Handlungsfelder für Gemeinden

sind ja recht vielfältig. Denken wir neben energieeffizienten

Gebäuden beispielsweise an den Ausbau erneuerbarer

Energien, an kommunale Anlagen und Infrastrukturen

wie die öffentliche Beleuchtung, Trinkwassernetz, Kläranlagen

usw. Aber auch an nachhaltige Mobilitätskonzepte oder

klimafreundliche Beschaffungskriterien. Mit dem Programm

KlimaGemeinde schließen wir, wenn wir so wollen, die

Lücke vom KlimaHaus über die KlimaGemeinde hin zum

KlimaLand Südtirol.

Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus

Schlachthofstr. 30 C | 39100 Bozen

Tel. 0471 062 140

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40 01/2016 INFO-PR

Südtiroler Design

geht um die Welt

Eines der prägendsten architektonischen Details einer

Wohnung, eines Betriebes oder eines Geschäftes ist die

Treppe. Der richtige Standort, die Ästhetik, die richtigen

Proportionen bzw. die Größenverhältnisse und das geeignete

Material setzen sie perfekt in Szene. Das Unternehmen

„Interbau – Südtirol Treppen“ in Auer bietet die

perfekte Kombination aus Ästhetik und Funktionalität.

Hochwertige Materialien, präzise Verarbeitung und ein

anspruchsvolles Design sind die Grundprinzipien, die

die Südtiroler Firma zu einem der führenden DESIGN

Treppen-Hersteller Europas gemacht haben.

Eine Ästhetik, angepasst an den Einrichtungsstil, die

Wahl von hochwertigen Materialien, präzise Verarbeitung,

die genaue Analyse der Proportionen innerhalb des Gebäudes

– dies sind nur einige der Parameter, auf die das

Unternehmen „Interbau – Südtirol Treppen“ in Auer seine

30-jährige Erfolgsgeschichte aufgebaut hat. „Interbau“ hat

bewusst auf Serienproduktion verzichtet und sein Hauptaugenmerk

auf individuelle Projekte verlagert, die von den

Kunden oder vom hochqualifizierten Mitarbeiterstab der

Firma selbst ausgearbeitet worden sind.

Vielfältige Materialauswahl

Passend zu Stil und Funktion berät das „Interbau“-Team die

Kunden bei der Wahl der aktuellen Materialien. Geschosstreppen

und Spindeltreppen können in Edelstahl, Glas, Holz,

Aluminium, Marmor, Granit, mit Paraffinöl veredeltem

Eisen (zur Steigerung der Haltbarkeit) gefertigt werden. Die

Treppenstruktur ist dermaßen ausgefeilt, dass kaum störende

Schrauben oder Verbindungen sichtbar sind. Die Befestigungen

sind unter dem Handlauf oder am Rande der Trittfläche

so angebracht, dass die Benutzerfreundlichkeit erhöht und

gleichzeitig das Gesamtbild veredelt wird. Diese hoch entwickelte

Technologie zeichnet jede „Interbau“-Kollektion aus

und fügt sie perfekt in die derzeitigen Treppen-Trends ein.

Internationales Flair

Die Projekte, die das Südtiroler Unternehmen bereits realisiert

hat, beeindrucken durch die perfekte Kombination

der Baumaterialien, deren Eigenschaften sich hervorragend

ergänzen, sowie durch die penibel genaue Analyse der

Proportionen und der Materialdichten. Das Ergebnis ist

ein anspruchsvolles Treppen-Design. Planung, Produktion,

Montage und Vertrieb von Treppen – „Interbau“ bietet

den kompletten Service aus einer Hand. Dadurch wird die

Zeitspanne zwischen Erstberatung und termingerechter Lieferung

erheblich verkürzt. Durch das so genannte Rendering

– eine detaillierte Modellberechnung – kann sich der Kunde

jederzeit ein realitätsnahes Bild von seiner künftigen Treppe

machen. Die Erzeugnisse aus dem Hause „Interbau“ werden

von Bauherren auf der ganzen Welt geschätzt: Ein Drittel

der Produktion wird nach Amerika geliefert, ein Drittel

nach Nord-Europa und ein Drittel der Treppen werden für

italienische Kunden produziert.

Interbau GmbH

Max-Valier-Str. 11 | 39040 Auer

Tel. 0471 802 016 | Fax 0471 802 533

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Privathaus in

Südtirol 2013

Kragarmtreppe

Privatvilla in

Bologna

2015

Spindeltreppe

Privatvilla in Miami

USA 2014

Alle Fotos: © Interbau Südtirol Treppen


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41

Foto: Interbau Südtirol Treppen

Flachstahlwangentreppe

Privatvilla New York USA 2014

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42 01/2016

INFO-PR

Wohnbaudarlehen und Kreditrestschuld-Versicherung

Der Ankauf einer Eigentumswohnung oder des Eigenheims

ist zweifellos eines der wichtigsten Vorhaben im

Leben und verlangt eine aufmerksame Entscheidung,

wenn es um die Finanzierung geht.

J eder Bauherr möchte sich im neuen Heim wohl fühlen,

ohne ständig an seine finanzielle Situation zu denken. Welches

Finanzierungsmodell ideal ist, hängt von vielen Faktoren

ab: Eigenkapital, Einkommen, Höhe der monatlichen

Belastung, Zinsverlauf, Anzahl Familienmitglieder usw.

Das First Wohnbaudarlehen der Volksbank ermöglicht den

Kunden den Bau, den Kauf oder die Sanierung des Eigenheims.

First ist ein flexibles und persönlich zugeschnittenes

Finanzierungsmodell. Die Art der Raten und der Rückzahlung

kann auf verschiedene Weise festgelegt werden. Wer

zum Beispiel zu Beginn mit hohen Nebenkosten rechnen

muss, kann entscheiden, in den ersten Rückzahlungsmonaten

ausschließlich die Zahlung der Zinsrate vorzunehmen.

Wer Wert auf einen marktgerechten Zinssatz legt, der

entscheidet sich für einen variablen, indexgebundenen

Zinssatz. Wer dagegen die Rückzahlung einer fixen

monatlichen Rate bevorzugt, wählt ein Darlehen mit

Fixzinssatz oder ein Darlehen mit konstanter Rate und

variabler Laufzeit.

Der Kauf einer Wohnung oder eines Eigenheims wird in der

Regel durch die Aufnahme eines Kredites finanziert. Doch

was passiert, wenn der Kreditnehmer plötzlich arbeitslos

oder arbeitsunfähig wird, oder wenn er gar stirbt? In einem

solchen Fall sitzt der Kreditnehmer oder seine Familie auf

einem Schuldenberg.

Wer seine Familie und sein Eigentum absichern möchte,

unterzeichnet die Kreditrestschuld-Versicherung der

Südtiroler Volksbank. Die Kreditrestschuld-Versicherung

übernimmt bei Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit die

Zahlung der noch ausständigen Raten: Bei permanenter

Invalidität oder im Todesfall übernimmt die Versicherung

die Tilgung der Restschuld.

Innovativer Showroom

Mit dem neuen Shopkonzept eröffnen sich für Fachbetriebe im Bereich Bau, Holz und Metall völlig unerwartete

Möglichkeiten: Bei der Oberflächenbeschichtung, der Wärmedämmung und Farbgestaltung.

Der innovative Showroom verkörpert den Trend der Zeit und ist ein zentraler

Anlaufpunkt für das kreative Handwerk. Einmalig in der Ausstellung sind

die 1500 verschiedenen Oberflächenmuster für einen konkreten, optischen

und haptischen Eindruck. Beratung wird groß geschrieben. Handwerker

und Planer können nach Terminvereinbarung auch ihre Kunden mitbringen

und ohne Zeitdruck eine ausführliche Beratung in Anspruch nehmen.

Rund 1 Million rezeptierte Farbtöne können hergestellt werden. Noch

nie war Oberflächengestaltung so planbar, funktional und kreativ.

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01/2016

43

First: flexibel finanzieren

Das First Darlehen bietet dem Kreditnehmer ein flexibles

und persönlich zugeschnittenes Finanzierungsmodell.

Mögliche Typologien:

Darlehen mit konstanter Rate

• Der Kreditnehmer wählt einen fixen Zinssatz, der für die

gesamte Laufzeit unverändert bleibt.

• Der Kreditnehmer wählt einen variablen Zinssatz (Euriborgebunden)

mit konstanter Rate. Die Laufzeit hängt von der

Zinsentwicklung ab.

Darlehen mit variabler Rate

• Der Kreditnehmer entscheidet sich für einen Zinssatz mit

semestraler Anpassung (Euribor-gebunden). Es besteht

zudem die Möglichkeit, einen Höchstzinssatz vertraglich

festzulegen.

• Der Kreditnehmer entscheidet sich für ein Darlehen mit

Wahlmöglichkeit, bei dem er an vertraglich festgelegten Fälligkeiten

zwischen einem fixen Zinssatz (IRS-gebunden) oder

einem variablen Zinssatz (Euribor-gebunden) wählen kann.

Kreditrestschuld-Versicherung im Überblick:

Die Kreditrestschuld-Versicherung ist eine Zusatzversicherung

zum Kredit. Die Versicherung übernimmt die Zahlung

der noch ausständigen monatlichen Raten an die Bank,

wenn der Versicherte den Arbeitsplatz verliert oder arbeitsunfähig

wird. Im Todesfall übernimmt die Versicherung die

Tilgung der noch ausständigen Schuld.

Die Versicherungsprämie wird einmalig und im Voraus

gezahlt. Die Prämie richtet sich nach Höhe und Dauer des

Darlehens sowie nach dem versicherten Risiko. Die Prämien

für die Garantieleistungen im Ablebensfall und/oder

bei bleibender Invalidität sind von der Einkommenssteuer

absetzbar.

Südtiroler Volksbank

Schlachthofstraße 55 | 39100 Bozen

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Wer richtig bauen

will, plant nicht nur

die technischen

Aspekte langfristig,

sondern auch die

Finanzierung.

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IHR BAUMASCHINENSPEZIALIST

Zu viel sparen b

Energieeinsparung ist ein Thema, das besonders bei den

Heizkosten im Winter auch Geld sparen hilft. Doch zu

viel sparen kann oft negative Folgen haben, in Form von

einer übermäßigen Schimmelbildung.

Zu den gesetzlichen Maßnahmen für die

Energieeinsparung in Kondominien gehört auch die

Montage von Geräten für die verbrauchsabhängige

Berechnung der Heizkosten (Kalorienzähler). Energieeinsparung

heißt letztendlich auch Kosten sparen. Also eine

Maßnahme, die allen zugute kommt und auch noch für

unsere Umwelt gut ist.

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VON BAUMASCHINEN

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Sparen an der falschen Stelle

Allerdings bringen diese Sparmaßnahmen auch Probleme

in Form von Schimmel, wie Gerda Reiter von der gleichnamigen

Kondominium-Verwaltung in Meran weiß: „Die

Heizkosten sind in einem Kondominium, aber auch in

einem Einfamilienhaus immer der größte Kostenpunkt.

Außer man lebt in einem neueren Haus, in dem schon die

neuesten Technologien

für Heizung umgesetzt

wurden, wie Klimahaus,

Niedrigenergiehaus

und andere. Oder

man erhofft sich durch

die Umstellung der

bestehenden Heizung

und der Montage

von Geräten die den

effektiven Verbrauch

berechnen, nur mehr

das zu bezahlen, was Gerda Reiter


aktuell

01/2016

45

gemeinsam

STARK

ringt Schimmel

man verbraucht. Leider ist dieser löbliche Schritt nur der

erste in einer Reihe von Maßnahmen, die zur Kostenreduzierung

dienen sollen. Weniger heizen, um zu sparen und

die Möglichkeit die Temperatur in jedem Raum einzustellen,

nach Bedarf, kann auch negative Folgen haben. Es häufen

sich seit dem Einbau der Heizkostenverteiler auch die

Beschwerden über vermehrte Schimmelbildung. Eine direkte

Folge von weniger Heizen in schlecht isolierten Räumen

oder Häusern.“

Niedrige Raumtemperaturen

Durch die Möglichkeit die Raumtemperatur individuell und

nach Bedarf zu regeln bzw. abzusenken und dabei auch noch

zu sparen, muss man bei einer schlecht isolierten Außenmauer,

verbunden mit mäßigem Lüften, mit Schimmelbildung

in den Räumen rechnen. Dazu Gerda Reiter weiter: „In

Kondominien, die ich schon seit über zehn Jahren verwalte,

habe ich seit ein bis zwei Jahren die Meldung von Mitbewohnern,

die sich über Schimmel beklagen. Deshalb ist wie

schon anfangs gesagt, die Montage von Heizkostenverteilern

eben nur der erste Schritt einer Reihe von Maßnahmen zur

Energieeinsparung. Eine weitere Maßnahme, die oft auch

an den hohen Kosten scheitert, wäre eine Wärmedämmung

der Fassade und des Daches. Alles im Sinne der Umwelt aber

eben mit weiteren Kosten verbunden.“

ArcFACTORY Konsortium,

ein Zusammenschluss von

vier Südtiroler Unternehmen,

macht die Baubranche

effi zienter.

Die Optimierung

und Abstimmung der

baulichen Prozessabläufe beseitigt eine Vielzahl

ineffi zienter, dem traditionellen Bauprozess

innewohnender Faktoren. Ein enormes Potenzial,

nicht nur für kostengünstigeres Bauen, sondern

vor allem für die Steigerung der Qualität und

Nachhaltigkeit von Immobilien mit einem großen

Mehrwert für Bauherren und Nutzer.

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Tipps

• Kontrolle der Raumfeuchtigkeit, eventuell mit einem

Hydrometer

• genügend lüften – heizen auch in nicht genutzten Räumen

• Möbel mit Abstand zur Außenwand aufstellen – bei Schimmel

SOFORT mit geeigneten Mitteln (sind im Fachhandel

erhältlich) intervenieren

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46 01/2016

aktuell

Vierschach: Eine neue Fu

Eine Brücke ist in erster Linie eine funktionale Konstruktion,

doch begleitet Brücken auch eine Symbolkraft, welche

nicht zuletzt in vielen sprachlichen Metaphern Ausdruck

findet: Wir schlagen Brücken, wir bauen jemandem goldene

Brücken, und wir reißen Brücken hinter uns ein.

Brücken lassen uns Menschen nicht gleichgültig, und sie

versetzen uns nicht selten in ehrfürchtiges Staunen. Neben

den beeindruckenden architektonischen Leistungen, welche

der Mensch im Brückenbau erbracht hat, geht von diesen

Bauwerken vor allem aufgrund ihres verbindenden Charak-

ters seit jeher eine hohe Faszination aus. Brücken vereinen –

manchmal ganze Völker oder Kulturen. So zum Beispiel die

beiden Bosporus-Brücken in Istanbul: Sie führen Asien mit

Europa zusammen, den Orient mit dem Okzident.

Eine wichtige Verbindung

Die Fußgängerbrücke in Vierschach an der Talstation zum Skigebiet

der Sextner Dolomiten verbindet weder Völker noch

Kulturen, und dennoch beeindruckt das Bauwerk durch seine

Innovation und Leichtigkeit. Auf 105 Metern Länge verbindet

die Fußgängerbrücke den Bahnhof Vierschach mit der

Servicestelle Punka an der Talstation des Skigebiets Sextner


aktuell 01/2016

47

Alle Fotos: Wisthaler Photography

ßgänger-Brücke

Dolomiten. Die Brücke überquert die darunterliegende

Pustertaler Straße sowie die Drau, und sie erlaubt es den Fahrgästen

des Ski-Pustertal-Express bequem und auf kürzestem

Wege die Talstation der Gondelbahn zu erreichen.

Architekt Andreas Trojer aus Winnebach hatte das Projekt

im Rahmen eines Ideenwettbewerbs für die Bauherrin

Sextner Dolomiten AG entworfen. Die reduzierte Einfachheit

des Projektes verlangte in der Ausführung von allen

Beteiligten ein hohes Maß an Präzision und Fertigkeit. Über

genau diese Kompetenzen verfügt die Siegerin des im Frühjahr

2015 initiierten Vergabeverfahrens für die Umsetzung

der Bauarbeiten: die Lanz Metall GmbH aus Toblach.

Professionalität ist gefragt

Das Unternehmen ist 1963 als klassischer Schlosserbetrieb

gestartet und hat sich über die Jahrzehnte auf die

Planung und Fertigung von anspruchsvollen Metall- und

Glasprojekten spezialisiert. Inhaber Gert Lanz hat den

Betrieb 1996 von seinem Vater Josef übernommen, und

das Traditionsunternehmen steht heute für die gelungene

Kombination von handwerklicher Erfahrung mit technischer

Innovation.

Gert Lanz zählt die Errichtung der Fußgängerbrücke zu

den Referenzprojekten seines Unternehmens. Doch die Begeisterung

über die gelungene Umsetzung des Vorhabens


48 01/2016

aktuell

trübt ein Rekurs im Vergabeverfahren seitens des Zweitplatzierten.

Nach ursprünglichem Plan sollten die Bauarbeiten

bereits im Sommer starten, doch bedingt durch

das Rekursverfahren ging wertvolle Zeit verloren, und

so konnte erst im vergangenen Oktober mit der Errichtung

der Brücke begonnen werden. Nach drei Monaten

intensiver Arbeit konnte die Brücke exakt am 23. Dezember

2015 für den provisorischen Betrieb an die Bauherrin

übergeben werden.

Neben der Lanz Metall GmbH waren an der Realisierung

des Projektes die Spenglerei des Zingerle Bonifaz sowie die

Klapfer Bau GmbH und die Bigman GmbH beteiligt. Die

Baukanzlei Sulzenbacher und Partner war mit der Statik

und Sicherheitsplanung beauftragt, während das Studio GM

des Georg Mutschlechner die Elektroplanung übernommen

hatte. Sie alle haben mit viel Engagement und Herzblut dazu

beigetragen, dass die Brücke nahezu in Rekordzeit fertiggestellt

werden konnte.

Täuschend leicht

Der überdachte Brückenkörper fügt sich harmonisch in

das Landschaftsbild ein und besticht durch Einfachheit und

klare Linien. Der Laie mag es kaum glauben, dass für die

Errichtung des Bauwerks 325 Tonnen Stahl und 160 Kubikmeter

Beton verarbeitet wurden. Das Gewebe aus Edelstahl

umfasst 860 Quadratmeter und neben einem imposanten

Fundament wurden weitere 50 Mikropfähle à sechs Metern

Länge im Boden verankert. Die Stahlträger wurden von

zwei riesigen Autokränen mit einer Tragfähigkeit von jeweils

250 Tonnen und 100 Tonnen montiert, wobei aus Sicherheitsgründen

auch die Betonplatten für den Verbindungsweg

bereits am Boden befestigt wurden.

1,6 Mio. Euro hat der Bau gekostet. Ein Drittel der Kosten hat

die Autonome Provinz Bozen übernommen, die anderen zwei

Drittel wurden von der Sextner Dolomiten AG aufgebracht.

Die Investition hat sich gelohnt, denn die Brücke in Vierschach

verbindet alternative Mobilität mit Spaß auf der Piste.


fussgängerbrücke vierschach

01/2016

49

Die Brücke schließt die Lücke ...

... vom Bahnhof Vierschach zur Helm-Bahn.

Drei Fragen an Gert Lanz (Lanz Metall), der als Generalunternehmen

für den Bau verantwortlich zeichnet.

> Radius: Welche waren die Herausforderungen in

der Bauphase?

Gert Lanz: Es handelt sich hierbei um eine komplexe Konstruktion,

denn die tragenden Elemente der Brücke finden

sich nicht – wie sonst üblich

– in den Pfeilern, sondern an

der Dachkonstruktion. Der

gesamte Gehbelag hängt an den

Dachträgern. Der Architekt hatte

das Konzept in der Planung

entwickelt, doch auf dem Weg

von der Idee in die Umsetzung

braucht es bei Bauvorhaben dieser

Komplexität doch noch sehr

viel technisches Know-How. In

diesem Fall spielten angesichts

der Länge von 105 Metern die

Statik und die Toleranzen eine

wichtige Rolle.

> Radius: Was hat das Vorhaben aus Ihrer Sicht erfolgreich

gemacht?

G. Lanz: Die Zusammenarbeit auf allen Ebenen war höchst

professionell und positiv: sowohl mit der Bauherrin als

auch zwischen den verschiedenen Auftragnehmern. Alle

beteiligten Unternehmen und Dienstleister wurden bestens

eingebunden und konnten sich so optimal einbringen. Dem

Einsatz und der Leidenschaft eines jeden Einzelnen ist es zu

verdanken, dass wir das Projekt in so kurzer Zeit realisiert

haben.

> Radius: Wie schätzen Sie die Bedeutung der Brücke ein?

G. Lanz: Die gesamte Infrastruktur, der Bahnhof, die neue

Servicestelle an der Talstation und eben auch die Fußgängerbrücke

sind eine Aufwertung für Vierschach. Die Brücke

erzeugt besondere Aufmerksamkeit, nicht nur bei den Nutzern,

sondern auch bei den Autofahrern, welche sie unterqueren.

Neben ihrer hohen Funktionalität sorgt sie auf diese

Weise auch für positive Nebeneffekte. Schön ist, dass die

Rückmeldungen aus der Bevölkerung sowohl in der Bauphase

als auch nach der Fertigstellung durchwegs positiv waren

und sind. Die Vierschacher erkennen den Mehrwert, den die

gesamte Infrastruktur für ihr Dorf bringt.

Dr. Ing. Francesco Di Lorenzo

Dr. Ing. Ralf Pellegrini

Dr. Geol. Ursula Sulzenbacher

Dr. Ing. Walter Sulzenbacher

www.studio-gm.it

www.sulzenbacher-ing.it

www.lanz.bz.it

www.klapfer.com

www.zingerle-bonifaz.it

www.bigman.it


50 01/2016

gesundheit

Wärme für Gesundheit

& Wohlbefinden

Wärme hat unmittelbar etwas

mit Wohlbefinden und

Gesundheit zu tun – das

hat der Mensch instinktiv

immer schon gewusst.

Niemand fröstelt gerne,

und ist es einmal kalt,

sucht man automatisch

nach einer Wärmequelle.

Wärme tut einfach

gut und trägt auch viel

zum seelischen Wohlbefinden

bei. Dass Wärme

die Gesundheit fördern

und diverse Leiden lindern

kann, wussten praktisch

alle Kulturen aller Zeiten

und entwickelten zahllose

Methoden, dem Körper an

bestimmten Stellen oder als

Ganzes Wärme zuzuführen. Die

Wärmeanwendungen dienten

bereits damals dazu, das Gewebe

zu lockern, Schmerzen zu lindern

und den Körper zu reinigen.

Aus heutiger Sicht bieten Wärmeanwendungen

und vor allem

Durchwärmungs-Anwendungen ein

erstaunlich breites Einsatzspektrum.

Sie können zu einer Verbesserung

der Durchblutung und Gewebeversorgung,

der „Durchspülung“

der Zellzwischenräume,

der Anregung des Stoffwechsels und der

Stärkung des Immunsystems führen.

Zusätzlich kann Wärme die Muskulatur

entspannen und Schmerzen lindern.

Regelmäßiges Durchwärmen, wie sie

die Niedertemperatur-Technologie

ermöglicht, können daher bei vielen

Erkrankungen einen wertvollen Baustein

individueller Therapiekonzepte darstellen

und sind gerade auch in der Gesundheitsvorsorge

sinnvoll.

Diese Methode hat also eine andere

Zielsetzung als herkömmliche Ganzkörperanwendungen

wie z.B. Sauna,

Dampfbad und übliche Infrarotkabinen

etc.

Ein schonendes Durchwärmen ermöglicht

es, die zahlreichen Wärmeeffekte

vor allem auch auf die Körperschale

auszudehnen – ein Vorteil im Umfeld

vieler chronischer Erkrankungen.

Wirkung der Infrarot-Kabine

Sie kann bei regelmäßiger Anwendung:

das Immunsystem stärken, die Durchblutung

erhöhen und den Stoffwechsel

verbessern, Verspannungen lösen und

Rückenschmerzen lindern, die Behandlung

von Hautkrankheiten positiv beeinflussen.

Durch eine Anwendung in der Physiotherm-

Infrarotkabine schwitzt man, was wiederum

die Entschlackung und Entgiftung fördert. Ein

Aufenthalt in der Physiotherm-Infrarotkabine

entspricht in seiner Wirkung einem leichten

Herzkreislauf-Ausdauertraining.

INFRAROTKABINEN VON PHYSIOTHERM:

Wohlfühlen in einer neuen Dimension

Wärme wird schon seit Jahrtausenden zur Linderung verschiedenster Beschwerden

eingesetzt. Mit der Durchwärmungsanwendung von Physiotherm ist gesundes

und kreislaufschonendes Schwitzen ab bereits 30 °C möglich.

DIE ANWENDUNG IN EINER PHYSIOTHERM INFRAROTKABINE KANN:

• Verspannungen lösen

• die Durchblutung erhöhen

• Rückenschmerzen lindern • die Abwehrkräfte stärken

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gesundheit 01/2016

51

Infrarotkabine, Sauna

und Dampfbad

Spricht man im Wellness- oder Heimbereich von einer

Ganzkörperwärmeanwendung, so denkt man vor allem

an Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine. Dabei ist

die Belastung für das Herzkreislaufsystem jeweils sehr

unterschiedlich zu beurteilen.

Heute wird eine Reihe von Ganzkörperanwendungen

angeboten, die sich zunächst vor allem hinsichtlich der

Raumtemperatur, der Luftfeuchtigkeit, der empfohlenen

Anwendungszeit und des Verhältnisses des Wärmeeintrages

über Konvektion (Luft) und Infrarotstrahlung unterscheiden.

Herkömmliche Reizanwendungen

Saunaanwendungen (klassische Sauna, Biosauna, übliche Infrarotkabine

oder Dampfbad) finden

in der Regel bei Raumtemperaturen

von rund 50 - 90 °C statt,

also immer oberhalb der Thermoneutralzone.

Der Wärmeeintrag

erfolgt dabei je nach Bauart und

Konzept zu 50 bis 70 % über die

erhitzte Luft und zu 30 bis 50 %

über Infrarotstrahlung.

Das Ziel von Sauna & Co. ist

nicht das Durchwärmen des Körpers

(Kern & Schale), sondern

die Auslösung mehr oder minder

starker Reize auf das Vegetativum

und die Haut. Ein wesentlicher

Aspekt ist dabei der Wechsel zwischen

kalt und warm. Dadurch

werden auf Hautreflexzonen

Reize ausgeübt, wodurch stimulierende

Effekte auf innere Organe

möglich sind (Kneipp-Prinzip). Die Herzkreislaufbelastung

steigt dabei massiv an.

Durchwärmungs-Anwendungen

Diese Methode, wie sie in Niedertemperatur-Infrarotkabinen

eingesetzt wird, hat gegenüber den herkömmlichen Ganzkörperanwendungen

wie Sauna, Dampfbad, übliche Infrarotkabine

etc. eine andere Zielsetzung, die vor allem bei Beschwerdebildern

des Bewegungsapparates oder im Zusammenhang

mit Stoffwechselstörungen zur Linderung beitragen kann.

Über eine Veränderung der Durchblutung wird dann

schrittweise die zugeführte Wärme von innen (Kern) nach

außen (Körperschale: Muskulatur, Binde- und Fettgewebe,

Knochen, Gelenke etc.) umverteilt. Somit wird ein schonendes

Durchwärmen von innen nach außen (Tiefenwärme) ermöglicht.

Es kommt zu einem Durchwärmen

des gesamten Körpers.

Durch die erhöhte Durchblutung

und Temperatursteigerung im

Gewebe wird der Stoffwechsel

angeregt und die Versorgung

verbessert. Im Verbund mit dem

einsetzenden Schwitzen werden

Effekte erreicht, die man mit den

Begriffen „Entschlackung“ und

„Entgiftung“ umschreiben kann.

Das Hitze-Alarmsystem im

Körperinneren springt bei dieser

Wärmemenge noch nicht an,

der Zustrom des geringfügig

erwärmten Blutes zum Körperinneren

wird weiter zugelassen.

Die Körperkerntemperatur steigt

von Beginn kontinuierlich und

langsam an.

Mühlbach, Pustertalerstraße 30

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Wir planen – organisieren – konstruieren.


52 01/2016 bunte meldungen

Alperia als Vorreiter

Die Madia-Reform und die daraus folgenden Veränderungen

betreffen auch öffentliche Energieunternehmen, da eine

Neuregelegung von öffentlichen Beteiligungen geplant ist.

Darüber ist vergangene Woche bei einer Tagung in Rom

diskutiert worden. Als Vertreter von Alperia nahm Aufsichtsratsvorsitzender

Mauro Marchi auf Einladung vom

Organisator Utilitalia, daran teil.

Utilitalia ist der Verband öffentlicher Dienstleister, die in

den Bereichen Wasser, Umwelt, Strom und Gas tätig sind

und diese bei nationalen und europäischen Institutionen

vertritt. „Alperia ist aus dem

Zusammenschluss von den zwei

öffentlichen Unternehmen SEL

und AEW entstanden. Das ist

ganz im Sinne des vorliegenden

Gesetzesentwurfs, somit kann

Alperia als Vorreiter für die anstehende

Reform gesehen werden“,

so Marchi. „Das Ziel der

Zusammenschlüsse öffentlicher

Unternehmen ist die Verbesserung

der Dienstleistungen für

die Nutzer, im Hinblick auf eine

effiziente Industriepolitik.“

v.l. : Hausherren Gunther und

Juliane Knötig, Hoteldirektor

Markus Wechselberger

Besondere Ehrung

für die Sonnenburg

Das Hotel Schloss Sonnenburg in St. Lorenzen hat soeben

bei einem Festakt in Frankreich die Auszeichnung zum

besten historischen Schlosshotel Europas erhalten, den

Award: „Best Castle Historic Hotel 2016“. Der Preis wird

von Historic Hotels of Europe verliehen, der exklusivsten

Hotelvereinigung Europas, zu der über 500 Hotels in

Schlössern, Palästen, Burgen, Klöstern und Landgütern gehören.

Diese Vereinigung hat es sich zur Aufgabe gemacht,

europäisches Kulturerbe zu erhalten und an kommende

Generationen weiter zu geben. Das Ziel der Mitglieder ist

es, eine stolze Vergangenheit mit außergewöhnlicher Gastfreundschaft

zu verbinden. Weitere Informationen unter

www.sonnenburg.com

Zöggelerbau: Ein

Handschlag der gilt

Auf uns können Sie sich verlassen und das schon seit über

40 Jahren. Das Südtiroler Traditionsunternehmen steht für

Qualität, Professionalität und Termintreue. In den letzten

Jahren hat sich im Immobiliensektor vieles verändert. Im

Mittelpunkt einer zukunftsorientierten Planung stehen nun

Wertstabilität, Wirtschaftlichkeit, Wohlbefinden, Gesundheit,

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Wir haben uns

hierfür spezialisiert und beraten Sie gerne. Zufriedene Kunden

sprechen für sich. Weitere Informationen unter:

www.zoeggelerbau.it.

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HAROLD SCHMALZL

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Im Bild das Einfamilienhaus „alte Gerberei“

in Salurn, das zusammen mit studioFranz

(Arch. Franz Kosta) realisiert wurde.

„Wir

sprengen

Ihre

Grenzen!“


01/2016

53

Regionalflugplatz sichert Arbeitsplätze

Damit die Südtiroler Wirtschaft wachsen kann und der

Wohlstand und das Einkommen erhalten bleiben, muss es

den einheimischen Unternehmen möglich sein, ihre Produkte

zu exportieren und mit ausländischen Geschäftspartnern

zusammenzuarbeiten. Damit diese Kooperationen gelingen

können, muss es möglich sein, schnell und bequem von Südtirol

aus die Welt zu erreichen und umgekehrt. „Wir müssen

für ausländische Geschäftspartner auch über Linienflüge

erreichbar sein. Gerade die Landwirtschaft und die Produktion,

beides große Sektoren, sind vom Export abhängig und

international verflechtet. Sie sind für viele Südtirolerinnen

und Südtiroler ein zuverlässiger Arbeitgeber“, betont Handelskammer

Präsident Michl Ebner.

Informationen sind wichtig

Die Handelskammer Bozen unterstreicht weiters die

Bedeutung der verstärkten Information über die positiven

Aspekte eines funktionierenden Flughafens auf den heimischen

Arbeitsmarkt. Denn viele Arbeitsplätze hängen am

Tourismus, direkt oder indirekt. Auch die Investitionskosten

relativieren sich, denn wie eine erst kürzlich erschienene

Studie belegt, können mit dem Flughafen Bozen bereits

bei 170.000 Passagieren 243 zusätzliche Arbeitsplätze

geschaffen werden und ein zusätzliches Steueraufkommen

von 2,2 Millionen Euro generiert werden. Diese zusätzlichen

Steuern kommen vor allem von der IRPEF und der

Mehrwertsteuer.

Mit Raiffeisen zum Eigenheim

PR-Info

Die Realisierung eines Eigenheims stellt viele Familien vor große Herausforderungen.

Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig und gründlich zu informieren. Dies gilt besonders für die

Wohnbauförderung, weiß Robert Oberhammer, Wohnbauexperte in der Raiffeisenkasse Toblach.

Herr Oberhammer, was ist bei

der Wohnbau förderung der

Autonomen Provinz Bozen

zu beachten? Wie sieht die

Unterstützung im Rahmen

der Raiffeisen Wohnbauberatung

aus?

Robert Oberhammer: Bei der Wohnbauförderung

des Landes Südtirol

sind verschiedene Aspekte zu beachten.

Diese reichen von den persönlichen

Voraussetzungen für die

Förderung, über die Erreichung einer

vorgesehenen Mindestpunktzahl,

der Einhaltung des gesetzlichen Lebensminimums

(bei Aufnahme eines

Wohnbaudarlehens) bis zur Mindestbzw.

Höchstfläche je nach Anzahl der

Personen im Haushalt. Auch die Kriterien

zur Punktevergabe sowie zur

mehrjährigen Sozialbindung haben

einigen Erklärungsbedarf. Nicht zuletzt

ist auch die richtige Gesuchseinreichung

ein entscheidendes Thema.

Es ist ein Unterschied, ob die Familie

eine Neubau-Wohnung oder eine sanierungsbedürftige

Wohnung kauft.

Dabei gibt es weitere Förderungen

von Seiten der Autonomen Provinz

Bozen als auch auf Staatsebene.

Als Raiffeisen Wohnbauberater begleiten

wir unsere Kunden ganzheitlich

auf dem Weg zum Eigenheim.

Wir informieren über die Wohnbauförderung

zu Kauf, Neubau oder

Sanierung und sind auch nach Abschluss

des Darlehens für unsere

Kunden jederzeit vor Ort erreichbar.

Für junge Ehepaare gibt es

bei der Wohnbauförderung

vorteilhafte Sonderbestimmungen,

richtig?

Ja, das stimmt. Als „junge Paare“

gelten laut Wohnbauförderungsgesetz

der Autonomen Provinz

Bozen Paare, deren Ehegatten

in den letzten 5 Jahren vor der

Gesuchseinreichung geheiratet

haben, nicht älter als 35 Jahre alt

sind, zu ungeteilten Hälften die

geförderte Wohnung erwerben

und einer Vollzeitbeschäftigung

oder einer Teilzeitbeschäftigung

von mindestens 50 % nachgehen.

Haben Sie noch einige

Tipps für uns?

Als gute Ergänzung zum klassischen

Wohnbaudarlehen ist das Bauspardarlehen

sehr interessant, sofern

man in einen Zusatzrentenfonds eingeschrieben

ist. Interessierte sollten

abklären, ob sie dafür die nötigen

Voraussetzungen erfüllen.

Mit dem neuen Möbelbonus für

junge Paare sieht der italienische

Gesetzgeber eine Sonderregelung

bei der neu erworbenen Hauptwohnung

vor. Der anerkannte Höchstbetrag

für den Ankauf der Einrichtung

liegt bei 16.000 Euro und kann

Wohnbauexperte Robert Oberhammer: „Rechtzeitig

und gründlich zur Wohnbauförderung

informieren.“

zu 50 % von der Einkommenssteuer

abgezogen werden. Voraussetzung

ist, dass das Paar mindestens seit

drei Jahren besteht und einer der

beiden nicht älter als 35 Jahre ist.

Mehr zur Raiffeisen Wohnbauberatung

unter www.raiffeisen.it/wohnen

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54 01/2016 bunte meldungen

Demaclenko: Über 2.000 ausgelieferte Maschinen

Neben der Geschäftsleitung erfreut sich das gesamte Team

an den äußerst positiven Zahlen des abgelaufenen Jahres:

Demaclenko ist es heuer zum 1. Mal geglückt, mehr als

2.000 Schneeerzeuger auszuliefern und somit die Anzahl der

erzeugten Maschinen von 450 im Jahr 2011 , dem ersten

Produktionsjahr des Unternehmens in Gröden nicht nur zu

verdoppeln, sondern zu vervierfachen. Vier Jahre später und

um einige Erfahrungen reicher, gelingt es dem Unternehmen

immer besser die Produktionszeiten zu optimieren und

in kürzester Zeit den Anforderungen des Marktes und der

Kunden gerecht zu werden. Insgesamt haben somit im letzten

Jahr mehr als 1.000 Propellermaschinen und annähernd

1.000 Lanzen ihre Reise in die verschiedensten Skigebiete

rund um den Erdball angetreten.

Schlüsselfaktor des Erfolges ist die Spitzentechnologie unserer

Schneeerzeuger, allen voran jene der neuen Schneilanze

EOS, welche im Rahmen der

lnteralpin 2015 erstmals der

Öffentlichkeit präsentiert

wurde. „Die Anfrage unserer

Kunden ist stetig gestiegen,

nachdem wir ihnen den

technologischen Fortschritt

der EOS auf den Pisten zeigen

durften. Durch diese äußerst

erfreuliche Resonanz und

dem großen Interesse am

neuen Produkt, mussten wir

die Produktionspläne ein weiteres

Mal erhöhen.“, bestätigt

Geschäftsführer Andreas

Dorfmann.

Weico: Innovation

„made in Südtirol“

Seilbahnen-treffen mit IDM

Die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem Verband der

Seilbahnunternehmer Südtirols und der neu gegründeten

IDM Südtirol, diskutierten der Vorstand des Verbandes der

Seilbahnunternehmer und der Präsident der IDM Südtirol,

Thomas Aichner. Besonders im Bereich der Winterwerbung

soll es eine vermehrte Zusammenarbeit geben.

Der Präsident des Verbandes der Seilbahnunternehmer, Siegfried

Pichler, umriss beim Treffen die derzeitige Stimmungslage

in den Skigebieten: „Wir haben trotz des schneearmen Winters

sowohl von Einheimischen als auch von Gästen viele positive

Rückmeldungen über den Zustand der Pisten erhalten.“ Gerade

der aktuelle schneearme Winter hat die Wichtigkeit von leistungsstarken

Beschneiungsanlagen eindrucksvoll untermauert.

Pichler brachte beim Treffen mit IDM-Präsident Aichner

den Wunsch zum Ausdruck, dass in der Tourismuswerbung

die Wichtigkeit der Seilbahnanlagen noch deutlicher hervorgehoben

werden solle.

Einmal mehr wurde auch die Bedeutung der Seilbahnanlagen

für den Südtiroler Wintertourismus und zunehmend

auch für den Sommer betont. Aichner abschließend, „wir

müssen diese Zusammenarbeit auch dazu nutzten, um gemeinsam

an zukünftigen Entwicklungen zu arbeiten, um den

langfristigen Erfolg des Wintertourismus zu sichern.“

Seit 18 Jahren beweist die Weico GmbH mit Sitz in Feldthurns

dreifache Kompetenz in den Bereichen Maschinenbau,

Metallbau und Brückensanierung. Ein weiterer Meilenstein

gelang dem Südtiroler Unternehmen nun mit der

Entwicklung einer 15 x 15 Meter umfassenden, vollautomatischen

Mehrkopfprofilsäge zum Schneiden von Aluminium.

„Bevor wir den Auftrag erhielten, gab ein spannendes

Auswahlverfahren. Wir hatten uns bereits gegen einige

Konkurrenten durchgesetzt, ehe nur mehr ein Mitbewerber

übrig blieb. Obwohl dieser nur rund 60 Kilometer entfernt

von unserem Kunden angesiedelt ist, haben wir den Auftrag

erhalten, unser Konzept hat überzeugt. Das macht uns

natürlich sehr stolz“, betont Christof Weissteiner. Die Sonderanfertigung

soll es dem Weico-Kunden künftig ermöglichen,

alle möglichen Alu-Formen auf die gewünschte Länge

zuzuschneiden. Die Maschine wurde im Laufe eines Jahres

in Feldthurns fertiggestellt, nach Erfüllung der Abnahmekriterien

Anfang Jänner 2016 soll sie im kommenden März in

Deutschland aufgebaut werden. Weiter Informationen unter

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aktuell 01/2016

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