Fußball 2015/16

VerlagMediaRadius

SPORT

27. August 2015

www.mediaradius.it

FC Südtirol

Radikaler Umbruch nach

schwacher Saison 2014/15

Oberliga

Virtus DB und St. Georgen

in Poleposition

Landesliga

Drei Teams in der Favoritenrolle

Fußball 2015/16

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Inhaltsverzeichnis

Aktuell

04 FC Südtirol

10 Alles über die Oberliga

22 Alles über die Landesliga

39 Die 1. Amateurliga

40 Die 2. Amateurliga

41 Die 3. Amateurliga

42 CF Südtirol Damen

Zum Herausnehmen

Alle Spielkalender 2015/16

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07 Hotel Schneeberg,

Ridnaun

21 Sportbau, Bozen

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Erneut haben alle fußballbegeisterten Südtiroler auf dem

Internetportal www.fubas.it die Möglichkeit, alle Spielstände

des FC Südtirol, der Oberliga, der Landesliga, sowie der 1., 2.

und 3. Amateurliga in Echtzeit in Erfahrung zu bringen. Mit

Live-Resultaten, Live-Tabellen und allen Torschützen verpassen

Sie kein Ereignis in Fußball-Südtirol. Nach dem großen

Erfolg im Vorjahr gibt es auch heuer alle Ergebnisse und Statistiken

aller Teams der VSS-Freizeitmeisterschaften. Weitere

Infos gibt‘s auf Seite 3 im beiliegenden Spielkalender und auf

der mobilen Website www.fubas.it. Möglich ist das Ganze

dank der vielen Fubas-Reporter vor Ort und der Firma duka.

Editorial

Nach der Pleiten-, Pech- und Pannensaison

der letzten Saison war es in den Sommermonaten

sehr ruhig beim FC Südtirol.

Im Klubhaus wurden die Wunden geleckt,

die Köpfe zur Analyse zusammengesteckt,

Missverständnisse im zwischenmenschlichen

Bereich ausgeräumt und dann

die Ärmel hochgekrempelt. Trotz allem

wurden viele Spieler bestätigt, einige altbekannte Kräfte zurückgeholt

und der Jugendwahn der letzten Jahre auf Eis gestellt.

Freilich: Die Abgänge von Manuel Fischnaller und Hannes Kiem

wiegen schwer. Der eine als sportliche Ausnahmeerscheinung, der

andere als Kapitän. Aber so funktioniert der Profi-Fußball, und

so wie die Spieler ihre Entscheidungen treffen, muss auch jeder

Verein auf sich schauen und Sentimentalitäten hinten anstellen.

Das Sommertheater war diesmal den Bozner Vereinen vorbehalten.

Den FC Neugries gibt’s nicht mehr, und auch der FC Bozen

96 wird von der Bildfläche verschwinden. Auf den ersten Blick erschreckend,

auf den zweiten eine logische Konsequenz. Während

in der Peripherie schon längst vereinsübergreifende Zusammenarbeiten

gang und gäbe sind, arbeiten die Bozner Vereine in der

Regel alleine. Der Zusammenschluss von Virtus DB und Bozen 96

ist nur ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Andreas Vieider, Sportredaktion „Dolomiten“

Impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001 | Chefredakteur und presserechtlich

verantwortlich: Dr. Toni Ebner | Projektleiter: Franz Wimmer

Produktion: Magdalena Pöder, Anna Weifner

Redaktion: Thomas Debelyak, Christian Staffler, Nikita Elsler,

Pauli Hintner, Alex Raffeiner, Andreas Vieider (Koordination)

Statistiken: Walter Morandell

Werbung/Verkauf: Lorenz Mederle, Marita Wimmer

Verwaltung: Kapuzinergasse 5, 39100 Bozen, Tel. 0471 081

561, info@mediaradius.it, www.mediaradius.it

Fotos: Martin Huber (Titelbild), Max Pattis, Franz Griessmair

(u.a. Titelbild Spielkalender), Dieter Runggaldier, Reinhold

Eheim, Robert Perathoner, Markus Dorn, Erich Innerbichler,

Thomas Debelyak, Christian Staffler, DLife, Dolomiten-Archiv

Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan

Grafik/Layout: Daniel Fabris | Infografiken: Christian Staffler

Produktion: Athesia Druck Bozen - www.athesiagruppe.om

Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen Dolomiten-Ausgabe

Druckauflage: 50.000 Stück

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten,

PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Montag, 24. August

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4 SPORT A 2015

FC Südtirol - Lega Pro

Das ist der neue FC Südtirol 2015/16.

Alte Bekannte und neue Gesichter

Daran war der FC Südtirol nicht

gewöhnt. Jahr für Jahr kletterte der

FCS seit seinem Aufstieg in die dritte

Liga die Erfolgsleiter nach oben;

Saison für Saison schien das Traumziel

Serie B näher zu rücken. Umso

unerwarteter kam in der abgelaufenen

Saison der große Rückschlag.

Nach zwei Play-off-Teilnahmen

folgte der Absturz ins Niemandsland

der Tabelle mit zeitweise gar gefährlichem

Blick auf die Abstiegsränge. Die

Erfahrung der vergangenen Saison hat

den FCS zu leiseren Tönen bewogen.

„Safety first“ lautet nun die Devise.

Das erste Ziel sei der Klassenerhalt,

dann könne man sich anderen Zielen

zuwenden, heißt es.

Verantwortlich für diesen Kurswechsel

ist vor allem der alte und neue

Trainer des FCS. Giovanni Stroppa, im

Saisonfinale auf die FCS-Bank zurückgeholt,

hält nichts von vollmundigen

Prognosen. Er stapelt lieber etwas

tiefer – getreu dem Motto „Wenn man

die Latte zu hoch legt, springt man

nicht drüber.“ Insgeheim hofft aber

auch er, dass der FC Südtirol nach

dem Seuchenjahr wieder ganz vorne

mitspielen kann. Stroppa, der 2012 in

seinem ersten FCS-Jahr eine blutjunge

Truppe bis knapp an die Play-off-

Ränge herangeführt hatte und danach

in die Serie A zu Pescara wechselte, ist

nicht der einzige Rückkehrer beim FC

Südtirol.

Mittelstürmer Piergiuseppe Maritato

stand mit dem FCS 2013 unter Trainer

Stefano Vecchi im Play-off-Halbfinale

gegen Carpi. In der Abwehr soll Alessandro

Bassoli, der bereits von 2012

bis 2014 beim FCS spielte, für Stabilität

sorgen. Gemeinsam mit Hannes

Kiem bildete er das Abwehr-Bollwerk,

Hofft in seinem

zweiten Jahr beim

FC Südtirol auf

mehr Einsatzzeit:

Gabriel Brugger.


FC Südtirol - Lega Pro SPORT A 2015

5

Alessandro Furlan ist der neue Kapitän

des FC Südtirol.

das erst im Finale in Vercelli am Aufstieg

in die Serie B scheiterte.

Der langjährige Kapitän ist nach 13

Jahren nicht mehr dabei. Er passte

nicht ins Konzept von Trainer Stroppa,

der in Kiem keinen spielstarken Innenverteidiger

sieht.

Top-Torjäger Manuel Fischnaller wechselte

für kolportierte 500.000 Euro

zum Liga-Konkurrenten Alessandria –

es war das berühmte Angebot, das man

nicht ablehnen kann.

Fünf Südtiroler im Profikader

Das Südtiroler Gerüst des FCS bilden

heuer Fabian Tait, Hannes Fink, Michael

Cia und Gabriel Brugger. Hinzu

kommt der Bozner Lorenzo Melchiori,

ein klassischer Sechser, der in der

vergangenen Saison bei Mezzocorona

in der Serie D Spielpraxis sammeln

durfte und nun zu seinem Stammverein

zurückgekehrt ist.

Das Jahr eins nach Hannes Kiem

beginnt für den FCS auch ohne Alessandro

Campo und Marco Martin,

die ebenso ihren langjährigen Club

im Sommer definitiv verlassen haben.

Campo konnte die Erwartungen nach

seiner Rückkehr aus Cremona nicht

wieder erfüllen. Bei Martin wechselten

sich überzeugende Leistungen (selten)

mit schwachen Spielen und lustlosen

Auftritten(oft), gepaart mit haarsträubenden

Aussetzern, ab. Dennoch hätte

Stroppa dem Linksverteidiger gerne

noch eine Chance beim FCS gegeben

und ihn gehalten, doch Martin war

anderer Ansicht. Er fand bei Pavia eine

neue Herausforderung.

Linksverteidiger Nicolas Crovetto, 29-jähriger

Neuzugang aus Chile, war bereits in der

Copa Libertadores aktiv, der südamerikanischen

Champions League.

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6 SPORT A 2015

FC Südtirol - Lega Pro

Nach dem Abgang von Hannes Kiem

der dienstälteste Spieler im FCS-Team:

Hannes Fink.

Die eine oder andere Trennung mag

zwar nicht ganz reibungslos über die

Bühne gegangen sein, dankbar wird

der FC Südtirol seinen Aufstiegshelden

von 2010, Kiem, Campo und Martin,

aber immer sein.

Stärken & Schwächen

Stärken: Die letzten Erfahrungen mit

Torhüter-Grünschnäbeln haben den

FC Südtirol offenbar geläutert.

Der FCS setzt nun wieder auf

gestandene Keeper. Der

33-jährige Achille Coser hat

zwar eine schwierige Saison hinter

sich, doch vor einem Jahr durfte er

noch den Aufstieg in die Serie A mit

Cesena bejubeln – und das als Hauptakteur,

nicht als Nebendarsteller. Auch

auf den anderen Positionen ist diesmal

Erfahrung Trumpf beim FC Südtirol,

so sehr wie nie zuvor in Bozen.

Hoffen, dass der „primavera“-Spieler

einschlägt, war gestern. Die Weiß-

Roten bauen ab sofort auf bewährte

Kräfte, ligaerfahrene Neuzugänge,

die auf Anhieb echte Verstärkungen

sein sollen und sich in der Lega Pro

nicht erst zurecht finden müssen. Die

Neuen, wie Mittelfeldspieler Michael

Girasole, die Außenstürmer Giacomo

Tulli und Radoslav Kirilov, die

Rückkehrer Alessandro Bassoli und

Piergiuseppe Maritato, kennen die

Liga und wissen, wie der Hase läuft.

Der chilenische Neuzugang Nicolas

Crovetto hinterließ in den ersten Wochen

auf der linken Abwehrseite einen

guten Eindruck. Wenn Fabian Tait auf

der rechten Seite an die starken Auftritte

der Vorsaison anknüpfen kann,

Sebastian Mladen in der Innenverteidigung

an der Seite von Bassoli sein

großes Potenzial endlich ausschöpft

und Luca Bertoni in der Schaltzentrale

verletzungsfrei bleibt, schickt der

FCS eine schlagkräftige Truppe ins

Rennen, die jeden Gegner schlagen

kann. Besonders heiß auf den Neustart

sind Hannes Fink und Michael Cia.

Vor allem der Montaner Cia sinnt auf

Wiedergutmachung – besinnt er sich

auf seine Stärken, hat Coach Giovanni

Stroppa ein weiteres Ass im Ärmel.

Schwächen: Manuel Fischnaller, mit

16 Treffern Torschützenkönig der

Liga, ist nicht zu ersetzen. Giacomo

Tulli (sechs Tore im Vorjahr), Radoslav

Kirilov (vier Treffer) und Piergiusep-

Fortsetzung auf Seite 8

FC Südtirol - Rückblick

Saison Liga Platz

2014/2015 1. Division 10.

2013/2014 1. Division 3.

2012/2013 1. Division 4.

2011/2012 1. Division 7.

2010/2011 1. Division 17.

2009/2010 2. Division 1.

2008/2009 2. Division 15.

2007/2008 Serie C2 12.

2006/2007 Serie C2 7.

2005/2006 Serie C2 4.

2004/2005 Serie C2 8.

2003/2004 Serie C2 3.

2002/2003 Serie C2 3.

2001/2002 Serie C2 4.

2000/2001 Serie C2 11.

1999/2000 Amateur-Nationalliga 1.

1998/1999 Amateur-Nationalliga 7.

1997/1998 Amateur-Nationalliga 12.

1996/1997 Oberliga 1.

1995/1996 Landesliga 1.

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8 SPORT A 2015

FC Südtirol - Lega Pro

(beide Cremonese), Nicolas Crovetto

(Huachipato/Chile), Michael Girasole

(Albinoleffe), Pablo Lima (Tanque

Sisley/Uruguay), Lorenzo Melchiori

(Mezzocorona), Ettore Gliozzi (Forlí),

Piergiuseppe Maritato (Como), Alberto

Spagnoli (Sacilese), Giacomo Tulli

(Ancona), Daniele Sarzi Puttini (Carpi)

Abgänge: Manuel Fischnaller, Manuel

Marras, Simone Branca (alle Alessandria),

Riccardo Melgrati (Pro Vercelli),

Marco Martin (Pavia), Alessandro

Campo, Hannes Kiem (beide vereinslos),

Luca Mazzitelli (Brescia), Soma

Novothny (Napoli), Irakli Shekiladze,

Andrea Peverelli (beide Tuttocuoio),

Andrea Ientile (Monza), Walter Zullo

(Cremonese), Emanuele Allegra (Martina).

Die zwei Unterlandler in den Diensten des FC Südtirol: Während der Montaner Michael Cia

(links) nach einem Seuchenjahr auf einen Neustart hofft, will Fabian Tait, der Senkrechtstarter

aus Salurn, an die guten Leistungen der Vorsaison anknüpfen.

pe Maritato (acht Tore in der Saison

2013/14) sind allesamt keine Torkanonen.

In der Abwehr bekommt Sebastian

Mladen trotz einer durchwachsenen

Saison eine zweite Chance. Der

Rumäne muss sich steigern, ansonsten

hat der FCS hinten ein Problem,

denn Alessandro Bassoli allein kann

keine Wunderdinge vollbringen und

Massimiliano Tagliani hat oft genug

schon bewiesen, dass er ein wertvoller

Ersatz, aber kein Stammspieler ist.

Viel wird von Mittelfeld-Chef Luca

Bertoni abhängen. Das Wiedersehen

mit seinem alten Milan-Lehrmeister

Giovanni Stroppa sollte ihn beflügeln,

die Fitness-Fragezeichen bleiben.

Prognosen

Der FCS muss sich nach oben orientieren.

Wenn es nicht mit dem Teufel

zugeht, ist der Abstiegskampf kein

Thema. Dafür sind die Weiß-Roten

zu routiniert. Nach oben ist aber

alles offen. Kleinigkeiten werden den

Ausschlag geben, ob der FC Südtirol

eine Saison irgendwo im Nirgendwo

bestreiten wird oder doch in den

Aufstiegskampf eingreifen kann, was

angesichts der Stärke der Liga doch

einer Sensation gleichkäme. Alessandria

mit den Ex-FCS-Spielern Manuel

Fischnaller, Simone Branca und Manuel

Marras scheint für alle anderen

Teams außer Reichweite. Die Wahrheit

liegt aber wie immer auf dem Platz.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Achille Coser (Virtus

Entella), Andrea Bandini (Prato),

Alessandro Bassoli, Radoslav Kirilov

An der Seitenlinie

oft nicht zu halten:

FCS-Coach

Giovanni Stroppa.

INFO

FC Südtirol

Heimspielplatz: Drususstadion

Bozen, Trieststraße

Cadornastr. 9b | 39100 Bozen

info@fc-suedtirol.com

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FC Südtirol

Pos. Name Geboren

Achille Coser 1988

Mirco Miori 1998

Andrea Bandini 1994

Alessandro Bassoli 1990

Gabriel Brugger 1991

Nicolas Crovetto 1986

Sebastian Mladen 1991

Daniele Sarzi Puttini 1996

Fabian Tait 1993

Massimiliano Tagliani 1989

Luca Bertoni 1992

Michael Cia 1988

Alessandro Furlan 1985

Michael Girasole 1989

Pablo Lima 1990

Lorenzo Melchiori 1996

Hannes Fink 1989

Ettore Gliozzi 1995

Radoslav Kirilov 1992

Piergiuseppe Maritato 1989

Alberto Spagnoli 1994

Giacomo Tulli 1987

Giovanni Stroppa (bestätigt)

Andrea Guerra (Co-Trainer)

Reinhold Harrasser (Tormann-Trainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer


THEMENBEREICH SPORT A 2015

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10 SPORT A 2015

Oberliga

Der nächste Meister kommt

aus Südtirol

Die Prognose ist kühn, ganz gewiss.

Aber die Wahrscheinlichkeit

ist groß, dass der Oberligameister

2015/16 erstmals nach fünf Jahren

wieder aus Südtirol kommt.

Nachdem zuletzt Levico (2015),

Mori (2014), Dro (2013) und Fersina

Pergine (2012) den Titel ins Trentino

holten, sind in der 42. Oberligasaison

zwei Südtiroler Klubs zu

favorisieren: St. Georgen und Virtus

Bozen.

Gleich geblieben ist, dass die

Südtiroler Vereine zahlenmäßig in der

Oberliga den Ton angeben. Letztmals

gab es 2005/06 mehr Trentiner Vereine

(9) als Südtiroler (7). Seitdem war

das Verhältnis zumindest ausgeglichen

(8:8), die letzten drei Saisonen

extrem Südtirol-lastig (10:6), heuer

Oberliga 2015/2016

dafür nicht mehr ganz so ausgeprägt

(9:7).

Die Favoriten

St. Georgen und Virtus Bozen gehörten

bereits im Vorjahr zum Favoritenkreis.

Durchgesetzt hat sich mit Levico

der dritte Topklub. Aber nur, weil

St. Georgen in der entscheidenden

Phase ein Acht-Punkte-Polster verspielte.

Heuer nehmen die „Jergina“

mit einer weitgehend unveränderten

Mannschaft einen neuen Anlauf. Das

große Plus der Pusterer: Sie wollen,

müssen aber nicht Meister werden.

Virtus Bozen wagt hingegen mit

prominenten Neuzugängen einen

erneuten Anlauf Richtung Serie D.

Für Trainer Paolo Tornatore wird es

entscheidend sein, die herausragenden

individuellen Fähigkeiten seiner Spieler

zu einer Mannschaft zu vereinen.

Ahrntal

(St. Johann)

Das Mittelfeld

In der Hinrunde Fabio Bertoldi, in der

Rückrunde Joachim Degasperi genügten,

dass der Bozner FC 42 Punkte

holte. Wenn das beste Angriffsduo der

Liga gesund bleibt und gemeinsam für

Tore sorgt, ist ein Top 5-Platz drin.

Dazu gesellen sich Tramin, Eppan

sowie die Trentiner Vereine Mori,

Alense und mit Abstrichen Comano.

Der Abstiegskampf

Wie seit 41 Jahren üblich, wird der

Abstiegskampf das Sahnehäubchen

einer spannenden Saison werden. Und

wie immer wird mehr als die halbe

Liga darin involviert sein, angefangen

bei den Aufsteigern Naturns und

Rotaliana. Aber auch Serie D-Absteiger

Mezzocorona sowie Lavis und

Ahrntal müssen vom ersten Spieltag

an kämpfen. Nicht blenden lassen

vom letztjährigen sechsten Platz sollten

sich die Fußballer aus St. Martin.

Nach dem Karriereende von Hansrudi

Brugger müssen kleinere Brötchen

gebacken werden.

SÜDTIROL

TRENTINO

Rotaliana

(Mezzolombardo)

Lavis

Comano

Calciochiese

(Storo)

Gardasee

Naturns

Dro

-Infografik: Ch. Staffler

St. Martin i. P.

Meran

Trient

Alense (Ala)

Tramin

Mezzocorna (Avio)

SSV Brixen

(Jugendhort)

Bozner FC (Talferplatz B)

Virtus Bozen (Drususstadion)

Eppan

(Rungghof)

Levico Terme

Thomas Piffrader

(St. Georgen)

Anmerkung: Erst am 28. August wird entschieden,

ob Dro oder Calciochiese an der Oberliga 2015/16 teilnehmen.

St. Georgen

Bruneck

Weiteste Distanzen

St. Johann im Ahrntal – Storo 228 km

St. Johann im Ahrntal – Avio 197 km

St. Johann im Ahrntal – Dro180 km

Weiteste Distanzen in Südtirol

St. Johann i. Ahrntal – St. Martin i.P. 146 km

St. Johann i. Ahrntal – Naturns 144 km

Foto: D. Runggaldier

Ewige Oberliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Salurn 39 1162 1520

2. Rovereto 23 690 1091

3. Tramin 25 742 1047

4. Mori S. Stefano 25 750 1042

5. Arco 24 712 1005

6. SSV Brixen 23 690 956

7. Alense 22 660 888

8. Rotaliana 21 624 835

9. Fersina 19 562 789

10. Condinese 19 564 717

11. St. Martin i.P. 18 538 698

12. St. Pauls 20 598 696

13. Passer Meran 12 356 670

14. AC Leifers 17 506 663

20. Virtus DB Bozen 15 444 534

23. St. Georgen 11 330 518

31. Naturns 11 330 337

32. Eppan 9 270 336

35. Ahrntal 7 210 292


Oberliga SPORT A 2015

11

Ahrntal: Die Unabsteigbaren riskieren

Seit sieben Jahren gehört Ahrntal

zum Oberliga-Inventar. Jahr für

Jahr zeigen die „Teldra“, was mit

beschränkten spielerischen Mitteln,

aber viel Einsatz und Herzblut möglich

ist.

Damit hat sich die Mannschaft

den Status der „Unabsteigbaren“ erarbeitet.

Unter dem neuen Trainerduo

Alex Brugger (er führte Ahrntal einst

in die Oberliga) und Alois Plankensteiner

geht es nun in das achte Oberliga-

Jahr. Es wird ein Besonderes, denn der

Kampf um das sportliche Überleben

wird brisant wie noch nie zuvor.

Damit es nicht die letzte Saison im

regionalen Oberhaus ist, setzt man im

„Toule“ weiter auf Kontinuität. Zwar

verließen mit Philipp Aichner und

Simon Niederwolfsgruber zwei Stützen

den Verein und gab es fünf Neuzugänge,

ansonsten blieb der Kader zusammen.

Ganz nach dem Motto: In der

Ruhe liegt die Kraft.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Wilhelm Taschler (Gsiesertal),

Hannes Seeber (Steinhaus),

Denis Kerrniqi (Kiens), Ulrich Brunner

(Rasen Antholz), Andrè Gasteiger (St.

Georgen).

Erzielte in der letzten Saison zwölf Tore:

Franz Pittschieler.

Abgänge: Simon Niederwolfsgruber

(Taufers), Philipp Aichner (Natz),

Simon Weger (Steinhaus), Lukas Voppichler

(Co-Trainer Steinhaus).

Stärken & Schwächen

Stärken: Große Heimstärke – vor allem

im Winter „graust“ es viele Gegner,

wenn sie den langen Weg ins eiskalte

Ahrntal antreten müssen; die Rückkehr

von Erfolgstrainer Alex Brugger löste

neue Euphorie aus; Pipperger und

Pittschieler treiben an guten Tagen jede

Abwehr in den Wahnsinn.

Schwächen: Fehlende Qualitätsbreite

im Kader; nur wenige Jugendspieler

sind ligatauglich; harte Trainingsbe-

Ahrntal

Pos. Name Geboren

Patrick Psenner 1986

Wilhelm Taschler 1984

Dominik Kirchler 1997

Philipp Maurer 1997

Richard Maurer 1988

Markus Niederkofler 1984

Michael Niederwanger 1992

Hannes Seeber 1989

Hannes Steger 1984

Ulrich Brunner 1991

Maximilian Hofer 1996

Denis Kerrniqi 1991

Robert Niederkofler 1981

Simon Oberhollenzer 1997

Stefan Pareiner 1992

Benjamin Zimmerhofer 1997

Andrè Gasteiger 1996

Elias Happacher 1997

Manuel Pipperger 1987

Franz Pittschieler 1987

Manuel Zimmerhofer 1985

Alexander Brugger (neu)

Alois Plankensteiner (Co-Trainer)

Walter Hofer (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

dingungen im Winter; die Neuzugänge

kommen allesamt aus unteren Ligen:

Wie schnell gelingt die Umstellung auf

das höhere Niveau?

Prognosen

Ahrntal ist für jeden Gegner eine

schwer zu knackende Nuss, zählt aber

trotzdem zu den heißen Abstiegskandidaten.

Wichtig ist, dass alle Schlüsselspieler

gesund bleiben und die jungen

Spieler schnell auf Oberliga-Touren

kommen – ansonsten droht nach acht

Jahren Oberliga der Abstieg.

Erfahrenes Defensiv-Duo: Robert Niederkofler (links) und Hannes Steger (rechts).

INFO

Ahrntal – Heimspielplatz:

St. Martin im Ahrntal (Kunstrasen)

Ahrner Str. 35

39030 Luttach Ahrntal

Tel. 348 808 4768

ssvahrntal@rolmail.net

www.ssv-ahrntal.com


12 SPORT A 2015

Oberliga

Bozner FC: Viel Routine und

noch mehr Grünschnäbel

Mit den QR-Codes können

die Saisonvorschau-Filme aller neun

Südtiroler Oberligisten auf

www.sportnews.bz angeschaut werden.

Mit 42 Punkten landete der Bozner

FC in der vergangenen Saison im

gesicherten Mittelfeld auf Platz acht.

Heuer soll diese Ausbeute verbessert

werden. Was problemlos geschafft

werden kann. Voraussetzung: Die

Ausnahmestürmer Fabio Bertoldi

und Joachim Degasperi bleiben

gesund.

Der Bozner Traditionsverein will

weiterhin an seiner Leitidee festhalten

und schenkt einer Vielzahl an Jugendspielern

das Vertrauen. Sie sollen an

der Seite des Mannschaftsgerüstes

Kaneider-Ceravolo-Pareti-Degasperi-

Bertoldi zu oberligataulichen Akteuren

heranreifen. Verfeinert wird das Team

durch die Neuzugänge Klaus Lechner

und Daniel Loncini. Es sind zwei unauffällige,

dafür aber höchst effektive

Akteure, die im personell mager besetzten

Mittelfeld für Stabilität sorgen

sollen.

Auf der anderen Seite hat der Bozner

FC in den Sommermonaten an Qualität

eingebüßt: Mit Denis Gennaccaro,

Luca Corradin und Matteo Piccoli

Offensive Feuerwalze von links: Joachim Degasperi, Fabio Bertoldi und Bernd Saltuari.

haben gleich drei Stammkräfte das

Weite gesucht. Dennoch ist man überzeugt,

das beste Ergebnis in der noch

jungen Oberligageschichte einfahren zu

können.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Klaus Lechner (Nals), Daniel

Loncini (Gröden), David Obexer,

Ludovico Ronchetti, Martin Hafner,

Andrea Melega, Jan Demetz, Daniel

Brunold, Alex Oberrauch, Theo

Gatterer, Mattia Cannarsa (alle eigene

Jugend).

Abgänge: Andrea Donato, Denis

Gennaccaro (beide Salurn), Valentin

Santa (Terlan), Marc Insam (Gröden),

Luca Corradin (Schlern), Matteo

Sacco Zaut, Matteo Piccoli (beide Ziel

unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Unumstritten: Fabio Bertoldi

und Joachim „Jack“ Degasperi bilden

Grubenentleerungen • Kanalreinigung

• Wartung von Ölabscheidern

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Oberliga SPORT A 2015

13

das beste Sturmduo der Liga und sind

im fitten Zustand für 40 Tore gut; im

Vorjahr solide Defensive (35 Gegentreffer/Top

5-Platz); Emanuele Bocchio

ist ein überragender Jugendsieler

(im Vorjahr zehn Tore); Trainer Flavio

Toccoli ist ein Trainerfuchs; anders als

die Lokalrivalen von Virtus Bozen gibt

man sich beim Bozner FC ruhig und

bescheiden.

Riesentalent: Emanuele Bocchio

Schwächen: Personell ist der Kader

dünn besetzt – fällt ein Spieler der

Stammelf aus, kann er nicht gleichwertig

ersetzt werden; besonders im

Mittelfeld fehlt es in der Breite an

Qualität; die namhaften Abgänge hinterlassen

eine Lücke.

Prognosen

Mehr Punkte sammeln als im Vorjahr

– so lautet die Devise der Vereinsführung.

Bleiben alle Spieler fit, dürfte

dies kein Problem werden und der

Bozner FC siedelt sich jenseits von Gut

und Böse im vorderen Mittelfeld an.

Die (zu) dünne Spielerdecke könnte

sich für den Stadtverein aber negativ

auswirken.

INFO

Bozner FC

Heimspielplatz: Talferplatz B

Cadornastraße 9 | 39100 Bozen

Tel. 0471 40 21 70

boznerfc@tiscali.it | www.boznerfc.it

Bozner FC

Pos. Name Geboren

Daniel Kaneider 1988

David Obexer 1999

Ludovico Ronchetti 1998

Bernardo Ceravolo 1987

Daniel Ochner 1987

Alexander Canal 1986

Francesco Bianco 1997

Martin Hafner 1997

Andrea Melega 1998

Jan Demetz 1998

Daniel Brunold 1998

Mattia Pareti 1992

Klaus Lechner 1987

Alex Oberrauch 1997

Theo Gatterer 1997

Mattia Cannarsa 1997

Daniel Loncini 1992

Sebastian Pichler 1996

Fabio Bertoldi 1988

Joachim Degasperi 1982

Emanuele Bocchio 1998

Bernd Saltuari 1986

Flavio Toccoli (bestätigt)

Lorenzo Vason (Co-Trainer)

Matteo Fabris (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

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14 SPORT A 2015

Oberliga

SSV Brixen

SSV Brixen:

Alles ist möglich

Der SSV Brixen setzt auch heuer

auf eine gesunde Mischung aus

jungen und erfahrenen Spielern.

Bemerkenswert war der späte

Trainingsstart: Erst am 27. Juli begann

die Vorbereitung, eine Woche

später als die gesamte Konkurrenz.

„Aufgeholt“ hat man dieses Manko

mit fünf Trainings in der Woche und

einer Vielzahl von Testspielen.

Was das Spielsystem anbelangt,

will man sich beim SSV Brixen nicht

festlegen. Obwohl – Technik und

Ballbesitz spielen in den Überlegungen

des bestätigten Trainers Martin

Pfeilschnell: Dennis Fanani (rechts, links

Bernardo Ceravolo vom Bozner FC).

Bollwerk in der Brixner Abwehr:

Markus Fiechter (rechts, verfolgt vom Traminer Daniel Pfitscher).

Wachtler eine entscheidende Rolle.

„Wir werden versuchen, unberechenbar

zu sein und wollen verschiedene

Systeme spielen“, erklärt der Trainer

der Eisacktaler.

Die Mannschaft hat trotz zehn

Abgängen das Potenzial, Rang 7 vom

Vorjahr zu verbessern. Eine entscheidende

Rolle nimmt der Neuzugang

im Tor, Matthias Siller, ein. Die Lücke,

die Simon Mair dort hinterlassen

hat, ist groß.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Matthias Siller (Auswahl

Ridnauntal), David Seeber (Milland),

Hannes Fischnaller (St. Pauls),

Johannes Seeber (Albeins), Stefan

Außerhofer, Sven Kerschbaumer, Samuel

Mitterrutzner, Endi Reci, Philip

Trenkwalder, Tobias Costalunga, Alex

Vecchio (alle eigene Jugend).

Abgänge: Simon Mair (Karriereende),

Lukas Niederwolfsgruber, Luca

Varoli (beide Albeins), Lukas Obkircher

(St. Pauls), Ivan Giudici (Plose),

Luca Mirabella (Vintl), Mirco Schrott

(Vahrn), Michael Siller (Freienfeld),

Hannes Villscheider (Milland), Samuel

Schönegger (Mühlbach Rodeneck

Vals).

Stärken & Schwächen

Stärken: Technisch starke Mannschaft;

aus dem unerschöpflichen

Pos. Name Geboren

Matthias Siller 1993

Davide Dal Cortivo 1997

Ivan Angerer 1996

Stefan Außerhofer 1998

Danny Fäckl 1983

Markus Fiechter 1984

Sven Kerschbaumer 1996

Manuel Prossliner 1985

David Seeber 1996

Manuel Festini Battiferro 1996

Hannes Fischnaller 1990

Samuel Mitterrutzner 1997

Marco Miuli 1996

Dennis Nagler 1996

Andreas Priller 1994

Endi Reci 1998

Johannes Seeber 1990

Philip Trenkwalder 1998

Tobias Costalunga 1998

Dennis Fanani 1996

Davide Lorenzi 1992

Cesare Scaratti 1986

Alex Vecchio 1998

Christian Vecchio 1991

Martin Wachtler (bestätigt)

Christian Mlakar (Co-Trainer)

Fabrizio Galvan (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Nachwuchsreservoir drängen viele

junge Spieler nach oben; gesunder

Mix an Erfahrung und jugendlicher

Frische; große Oberliga-Erfahrung.

Schwächen: Vor eigenem Publikum

im Vorjahr alles andere als schlagkräftig;

es fehlt ein „Knipser“; der

letzte Erfolgshunger fehlt.

Prognosen

Der SSV Brixen kann sich im vorderen

Mittelfeld ansiedeln, sogar

eine Top-5-Platzierung ist drin. Aber

nur, wenn Torjäger Cesare Scaratti

seinem Ruf gerecht wird und der

neue Stammtorhüter Matthias Siller

schnell zum Oberligatorhüter heranreift.

INFO

SSV Brixen – Heimspielplatz:

Jugendhort (Kunstrasen)

Millander Au 10 | 39042 Brixen

Tel. 340 089 4853

info@ssvbrixen.it | www.ssvbrixen.it


Oberliga SPORT A 2015

15

Eppan: Demut

Wie Ahrntal geht Eppan in seine

achte Oberligasaison in Folge. Ein

beeindruckendes Zeugnis langjähriger

Leistungskonstanz.

Wie immer hat der Kampf

gegen den Strich oberste Priorität.

Angesichts einiger prominenter

Neuzugänge scheinen die Überetscher

heuer auf dem Papier weniger

gefährdet zu sein als in jüngerer

Vergangenheit.

Zwei Leistungsträger von links: Denis Iardino

und Maurizio Foldi.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Michael Osti (Virtus DB),

Christian Parise (Mori), Stefano

Breglia (FC Südtirol Beretti), Daniel

Clementi, Stefan Clementi (beide Voran

Leifers), Fadil Imeri (Eppan Freizeit),

Marco Nava, Gianluca Iannece,

Gianluca Timpone, Mattia Valentini

(alle Eppan Junioren), Patrick Steidl,

Alex Walcher, Max Ruscelli, Armando

Veshi, Diego Montecchio, David

Santin (alle Eppan A-Jugend).

Abgänge: Alex Feltrin (Albeins),

Jakob Trafojer, Dennis Dorfmann

(beide Frangart), Francesco Viola

(Mühlbach Rodeneck Vals), Luca

Viola (Virtus DB), Daniele Bissaro,

Davide Caruso (beide Leifers

Branzoll), Christoph Trettl (Eppan

Freizeit), Luca Niederstätter, Andrea

Dal Castello (beide Studiengründe),

Alessandro Colusso, Sven Wüst (beide

Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: In allen Mannschaftsteilen

gibt es solide, ligataugliche Akteure;

Denis Iardino ist der beste Torhüter

der Liga; große Erfahrung im Abstiegskampf.

Schwächen: 28 geschossene Tore in

der Vorsaison – nur Absteiger Fersina

war schlechter.

Prognosen

Die Vereinsführung gibt den Klassenerhalt

als einziges und oberstes

Ziel aus, das Eppan problemlos

erreichen wird. Vorausgesetzt, das

Knipser-Problem wird gelöst und die

Führungsspieler bleiben fit. Ansonsten

wird es wieder ein zermürbender

Zitterkampf.

Eppan

Pos. Name Geboren

Denis Iardino 1984

Patrick Steidl 1999

Alex Walcher 1998

Christian Avancini 1982

Achraf Berrechid 1995

Stefano Breglia 1997

Daniel Clementi 1996

Thomas Dusini 1990

Marco Nava 1997

Christian Parise 1993

Max Ruscelli 1999

Armando Veshi 1998

Andrea Bragagna 1993

Andrea Cirillo 1994

Stefan Clementi 1997

Luca Foldi 1985

Nicolas Gilardi 1993

Gianluca Iannece 1997

Arber Lekiqi 1995

Omar Maoual 1995

Armin Mayr 1988

Diego Montecchio 1999

Simone Tibolla 1993

Mattia Valentini 1997

Joey Filippin 1994

Maurizio Foldi 1985

Fadil Imeri 1977

Shkelqim Lekiqi 1989

Michael Osti 1991

David Santin 1998

Massimo Nanni (bestätigt)

Markus Terzer (Co-Trainer)

Walter Saffiotti (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

INFO

FC Eppan – Heimspielplatz:

Rungghof Girlan

Wartlweg 3 | 39057 Eppan

Tel. 339 50 37 001

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Pilates: Balance, Vitalität und Sport

Pilates stärkt die Körpermitte – vor allem

Rumpf und Rücken, mit dem Ziel richtiger

Atmung und verbesserter Beweglichkeit (um

schnelle Bewegungen koordiniert auszuführen).

Trainer und Spieler wie Jürgen Klinsmann

oder David Beckham, diverse Skirennläufer

oder Benjamin Kofler (Slackline)

schwören auf Pilates – eine Bewegungsform,

die richtig gelehrt sein will. Ein wahres „Wunder-Instrument“

für ein vitales und kraftvolles

Lebensgefühl. Das Verletzungsrisiko sowie

Rückenleiden werden geringer! Pilates in

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16 SPORT A 2015

Oberliga

Naturns: Schnell

wieder oben

Man nehme eine vom Abstieg gebeutelte

Mannschaft, mische ihr zwei in

Hochform spielende „Bomben“-Stürmer

bei, pansche noch eine Vielzahl

von laufstarken und hungrigen Spielern

dazu, lasse diese Mischung gären

und schicke sie dann auf’s Feld: So

lautete das letztjährige Meisterrezept

von Naturns-Trainer Engl Grünfelder

in der Landesliga 2014/15.

Viel geändert hat sich beim souveränen

Meister nicht – auch wenn die

wenigen Abgänge klaffende Löcher

hinterlassen haben. Damian Huber und

Daniel Pföstl waren zwei tragende Säulen,

fallen aber wegen Studiengründen

aus dem Kader. Mit jungen Talenten

(Marian Schwienbacher, Andreas Pirhofer)

und erfahrenen Kennern der Szene

(Matthias Prünster, Michael Aiello) sollen

diese Abgänge kompensiert werden.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Matthias Prünster (St. Martin),

Michael Aiello (Bozen 96), Marian

Schwienbacher, Andreas Pirhofer (beide

Nachwuchstalent

Stephan Lanpacher

Lana), Philipp Tribus (Gargazon),

Daniel Wielander (Partschins), Raffael

Tribus, Fabian Nischler (eigene Jugend).

Abgänge: Patrick Fliri, Philipp Ausserer,

Laurin Kristanell (alle Plaus),

Florian Pohl (Latsch), Damian Huber,

Daniel Pföstl, Silvan Sanson, Tobias

Gamper (alle Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Matthias Bacher und Peter

Mair erzielten im Vorjahr zusammen 43

Tore – ein Traumduo; toller Zusam-

Naturns

Pos. Name Geboren

Felix Piazzo 1998

Lorenz Thuile 1986

Werner Gerstgrasser 1997

Gregor Hofer 1990

Martin Metz 1988

Matthias Peer 1996

Andreas Pirhofer 1997

Dominik Schlögl 1996

Philipp Tribus 1989

Michael Aiello 1991

Ivan Lamprecht 1995

Stephan Lanpacher 1997

Thomas Nischler 1996

Felix Peer 1992

Marian Schwienbacher 1998

Raffael Tribus 1998

Daniel Wielander 1991

Matthias Bacher 1993

Peter Mair 1986

Fabian Nischler 1998

Matthias Prünster 1993

Elias Tappeiner 1991

Engelbert Grünfelder (bestätigt)

Gustav Grünfelder (Co-Trainer)

Riccardo Guccione (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

menhalt in einer Mannschaft, die fast

nur aus Naturnser Eigengewächsten

besteht; erfahrene Jugendspieler.

Schwächen: Die erfolgsverwöhnte

Truppe ist sehr jung – ob sie auch in

schwierigen Zeiten die nötige Ruhe

behält, muss sie erst beweisen; die Defensive

erscheint nicht sattelfest genug;

läuft es im gewohnt kritischen Umfeld

von Naturns nicht gut, ist schnell Feuer

am Dach.

Prognosen

Der Klassenerhalt ist das vorgegebene

Ziel. Dafür müssen die Naturnser bis

zum letzten Spieltag kämpfen und vom

Verletzungspech verschont bleiben –

dann werden sie ihn auch schaffen.

Vorausgesetzt, die junge Truppe lässt

sich von Rückschlägen nicht aus der

Ruhe bringen und beweist in schwierigen

Situationen Persönlichkeit.

Kongeniales Angriffsduo: Matthias Bacher (links) und Peter Mair (rechts).

INFO

SSV Naturns

Bahnhofstraße 67 | 39025 Naturns

Tel. 338 90 89 673

fussball@ssvnaturns.it

www.ssvnaturns.it


Oberliga SPORT A 2015

17

St. Georgen: Mitfavorit ja,

Topfavorit nein

Nach dem knapp verpassten

Serie D-Aufstieg scheint es logisch,

dass St. Georgen in der Saison

2015/16 der Topfavorit schlechthin

ist. Dem ist aber nicht so.

Obwohl der Kader der „Jergina“

fast unverändert blieb, backt man kleine

Brötchen. Angeführt von Erfolgstrainer

Patrizio Morini hält man im Pustertal

den Ball flach. Die Favoritenrolle wird

anderen Vereinen zugeschoben – allen

voran Virtus Bozen. Und dies, obwohl

man die Bozner zuletzt beim Vorbereitungsturnier

in Natz mit 1:0 besiegte.

St. Georgen hat sowohl qualitativ wie

auch quantitativ das Zeug, bis zum

Schluss um den Titel mitzuspielen.

Entscheidend wird die nötige Konstanz

sein. Sie ließ im vergangenen Jahr in

der entscheidenden Phase zu wünschen

übrig. Dennoch war der Pokalsieg und

Dreh- und Angelpunkt im St. Georgener

Spiel: Martin Ritsch.

Rang zwei weit mehr, als man sich vor

Saisonbeginn erträumen konnte.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Mark Milesi (Stegen), Felix

Messner (FC Südtirol A-Jugend), Michael

Gruber (St. Pauls), Miguel Crazzolara

Silva (Racing Sarrià FC/3. katalanische

Liga), Philipp Baldo (Mezzocorona

Junioren), Thomas Mairegger, Fabian

Hellweger (beide eigene Jugend).

Abgänge: Alex Ziviani (Virtus Bozen),

Philipp Piffrader, Damian Töchterle

(beide Stegen), Julian Seeber (Union

Innsbruck).

Stärken & Schwächen

Stärken: Zweitstärkster Angriff (63

Tore) und zweitstärkste Defensive (26

Gegentore) im Vorjahr; herausragende

Einzelkönner (Thomas Piffrader, Martin

Ritsch, Patrick Pietersteiner); großartige

Jugendarbeit.

Schwächen: Mit dem Abgang von Alex

Ziviani verliert St. Georgen einen starken

Mittelfeldspieler; in den entscheidenden

Phasen bekam die Mannschaft

im Vorjahr weiche Knie; Angreifer

Thomas Albanese hat noch nicht voll

eingeschlagen.

Prognosen

St. Georgen wird auch heuer vorne

mitspielen, startet aber zunächst als Außenseiter.

Bleibt die Abwehr weiterhin

so stabil, behält Thomas Piffrader seine

Treffsicherheit bei, kommt Thomas

Albanese endlich auf Touren und zeigen

sich bei Trainer Pat Morini keine Abnützungserscheinungen

– dann ist sogar der

Titel drin.

INFO

St. Georgen

Pos. Name Geboren

Patrick Pietersteiner 1989

André Negri 1997

Lukas Gatterer 1996

Benjamin Althuber 1985

Leo Brugger 1992

Roberto Mirri 1978

Roland Harrasser 1985

Lukas Aichner 1993

Mark Milesi 1997

Philipp Baldo 1996

Felix Messner 1998

Stefan Senoner 1990

Stefan Nagler 1993

Martin Ritsch 1990

Christian Felder 1996

Thomas Mairegger 1997

Fabian Hellweger 1997

Michael Gruber 1995

Miguel Crazzolara Silva 1994

Philipp Schwingshackl 1995

Thomas Albanese 1988

Thomas Piffrader 1990

Alessio Orfanello 1992

Michael Putzer 1997

Patrizio Morini (bestätigt)

Klaus Colz (Co-Trainer)

Wolfgang Crepaz (Co-Trainer)

Silvio Somadossi (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

ASC St. Georgen

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18 SPORT A 2015

Oberliga

St. Martin: Kontinuität

über alles

Never change a winning team –

diese bekannte Fußballerweisheit

dürfte den Verantwortlichen von

St. Martin nach der starken letzten

Saison (Platz 6) durch den Kopf

gegangen sein.

Zwar verließ mit Hansrudi Brugger

eine nicht zu ersetzende

Fußball-Ikone den

Verein, was natürlich

große Spuren hinterlässt.

Mit den erfahrenen Akteuren

Hansjörg Mair (von St. Pauls) und

Christopher Schwarz (von Lokalrivale

Moos) wurde der „Mortiner“ Kader

aber äußerst clever verstärkt, zudem

bekommen zahlreiche Jugendspieler

das Vertrauen der Vereinsführung

geschenkt.

Und doch weiß man in St. Martin,

dass die Platzierung der letzten Saison

Hält den Kasten dicht:

Christian Platter.

wohl nur schwer wiederholbar sein

wird. Das bescheidene Saisonziel lautet

deshalb Klassenerhalt – ein Ziel,

das die Mannschaft erreichen dürfte.

Zumal das Gerüst mit den Routiniers

Platter-Tschöll-Saltuari-Mair und

den Baggio-Zwillingen Erfahrung im

Überfluss mitbringt. Dazu verfügt Daniel

Lanthaler über außergewöhnliche

Stürmerqualitäten.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Hansjörg Mair (St. Pauls),

Christopher Schwarz (Moos), Niklas

Kuen (FC Südtirol A-Jugend), Stefan

Gufler, Hannes Zöschg, Julian Öttl,

Jakob Pichler, Aaron Raich (alle eigene

Jugend).

Abgänge: Hansrudi Brugger (Karriereende),

Manuel Pirhofer (Studiengründe),

Matthias Prünster (Naturns),

Kevin Larch (SC Passeier).

St. Martin

Pos. Name Geboren

Christian Platter 1983

Andreas Gufler 1989

Aaron Raich 1997

Arthur Tschöll 1988

Luca Baggio 1987

Elmar Haller 1989

Alexander Hofer 1986

Christopher Schwarz 1989

Tobias Hillebrand 1989

Thomas Raffl 1996

Jakob Pichler 1998

Dominik Alber Grüner 1990

Dominik Lanthaler 1993

Marco Baggio 1987

Florian Pichler 1996

Raphael Ennemoser 1994

Peter Pichler 1983

Julian Öttl 1998

Hannes Zöschg 1998

Manuel Raffl 1986

Stefan Gufler 1998

Niklas Kuen 1997

Hansjörg Mair 1985

Diego Fischer 1996

Martin Saltuari 1983

Daniel Lanthaler 1991

Martin Saltuari (bestätigt)

Joachim Schmuck (Co-Trainer)

Gabriel Hofer (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Schwächen: Daniel Lanthaler ist die

Überlebensgarantie in St. Martin –

trifft er nicht, sind Probleme vorprogrammiert;

der Abgang von Hansrudi

Brugger ist fußballerisch wie persönlichkeitsmäßig

nicht kompensierbar.

Prognosen

St. Martin wird auch heuer den

Klassenerhalt schaffen und sich im

hinteren Mittelfeld festsetzen. Bleibt

Daniel Lanthaler gesund und in Form,

ist ein Top-10-Platz möglich.

Mittelfeld-Renner: Florian Pichler.

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Zusammenhalt in

„Psaier“ ist riesengroß – vor allem

in schwierigen Phasen; starke Einzelkönner

(Daniel Lanthaler, Martin

Saltuari) werden durch kompromisslose

Routiniers (Elmar Haller, Arthur

Tschöll) ideal ergänzt; ruhige Vereinsführung.

INFO

SC St. Martin – Heimspielplatz:

St. Martin in Passeier

Prantacher Weg 1

39010 St. Martin in Passeier

Tel. 338 244 73 12

info@sc-stmartin.it

www.sc-stmartin.it


Oberliga SPORT A 2015

19

Tramin: In der Ruhe liegt

die Kraft

Nach einem herausragenden

zweiten Platz in der Saison

2013/14 glaubten in Tramin

wohl nur die Allerwenigsten,

dass so ein traumhaftes Ergebnis

wiederholt werden kann. Doch die

Unterlandler überraschten auf ein

Neues und platzierten sich in der

abgelaufenen Saison auf dem nicht

weniger starken vierten Rang.

Dass die Vereinsführung nach

zwei großartigen Jahren keinen Bedarf

sieht, die Mannschaft umzukrempeln,

ist logisch und lässt sich

an der Transferpolitik erkennen.

So wenig wie bei keiner anderen

Oberligamannschaft tat sich

bei den Schwarz-Weißen –

Kontinuität wird im

Unterland groß geschrieben.

Einzig und allein im Tor gab

es eine Veränderung: Mit Christoph

Dezini erhält nach Julian Torggler

wieder ein junger Keeper (Jahrgang

1996) das Vertrauen – ein risikorei-

Wirbelwind im Angriff: Elis Kaptina.

Kapitän Simon Greif: Er fällt

wegen einer Schulterverletzung

in den ersten Spielen aus.

cher Weg, der aber durchaus Sinn

macht.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Lukas Valtingoier (Tramin

Freizeit), Willi Holzknecht (FC Südtirol

Beretti), Fabian Pomella, Matthias

Pernstich (beide eigene Jugend).

Abgänge: Julian Torggler (Salurn),

Christian Palma (Karriereende),

Fabian Psenner (Montan).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Kern der Mannschaft

(Rellich, Greif, Pichler, Lotti, Goller)

ist herausragend, genauso wie

einige Einzelkönner (Elis und Arnaldo

Kaptina, Daniel Pfitscher); das Duo

Goller-Pfitscher kann die 30-Tore-

Marke locker knacken; die Heimstätte

ist eine Festung (nur zwei Niederlagen

in der Vorsaison); Hugo Pomella

ist ein Trainerfuchs.

Schwächen: Stefan Rellich (Knie) und

Simon Greif (Schulter), Herz und

Kopf des Teams, fallen die ersten fünf

Spiele verletzungsbedingt aus; ob sich

Torhüter Christoph Dezini als neue

Nummer 1 profilieren kann, muss

er erst beweisen; die Erwartungshaltung

ist gestiegen, der Druck auf die

Mannschaft somit auch.

Prognosen

Der Start wird entscheidend sein:

Kommt die Truppe auch ohne

Rellich und Greif in die Gänge, ist

ein neuerlicher Top-5-Platz erneut

drin. Gelingt der Start nicht, werden

sich die Unterlandler in den ruhigen

Gewässern des vorderen Mittelfelds

einnisten.

INFO

Tramin

Pos. Name Geboren

Christoph Dezini 1996

Willi Holzknecht 1997

Fabio Trevisan 1997

Alexander Calliari 1996

Simon Dissertori 1998

Matthias Pernstich 1999

Daniel Franzelin 1993

Dieter Franzelin 1987

Alex Frötscher 1997

Andreas Pomella 1995

Stefan Rellich 1990

Maximilian Dipauli 1997

Simon Greif 1987

Arnaldo Kaptina 1993

Elis Kaptina 1986

Simon Lotti 1992

Martin Pichler 1989

Dennis Psenner 1996

Lukas Valtingoier 1990

Matys Goller 1989

Alex Pfitscher 1994

Daniel Pfitscher 1990

Fabian Pomella 1997

Hugo Pomella (bestätigt)

Andreas Viehweider (Co-Trainer)

Stefano Bampi (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SV Tramin

Heimspielplatz: Tramin

Kalterer-See-Str. 31 | 39040 Tramin

Tel. 335 68 14 158

fußball@asvtramin.it


20 SPORT A 2015

Oberliga

Virtus Bozen:

Titelanwärter Nr. 1

Virtus Don Bosco oder doch Virtus

Bozen? In einem ansonsten ruhigen

Sommer sorgte der Bozner Verein für

Aufsehen. Wegen vieler Neuverpflichtungen,

aber auch vereinsmäßig.

Mit Pauken und Trompeten

wurde Mitte August die Zusammenarbeit

zwischen Virtus DB und dem FC

Bozen 96 angekündigt. Beim italienischen

Fußballverband ist jedoch in der

vorgegebenen Zeit (Mitte Juni) kein

Fusionsansuchen beider Vereine eingetrudelt,

sodass als teilnehmender Verein

in der Oberliga weiterhin Virtus Don

Bosco aufscheint. Nichtsdestotrotz geht

der neue Verein als haushoher Favorit

ins Rennen. Allein die Aktivitäten am

Transfermarkt mit dem noch bevorstehenden

Königstransfer von FCS-Star

Alessandro Campo als Sahnehäubchen

lassen keine anderen Rückschlüsse zu.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Massimiliano Dalpiaz

(Salurn), Marco Zentil, Alberto Magnanelli

(beide Mezzocorona), Francesco

Lazzari (Montebelluna), Luca Viola

(Eppan), Armin Blasbichler, Mirko

Danieli, Moki Majdi (alle FC Südtirol

Berretti), Daniele De Simone (Bozen

96).

Abgänge: Michael Osti (Eppan), Qamil

Kushe, Gianpietro Verdini, Adnan

Gianmaria

Conci

Mehovic (alle Bozner Boden), Matteo

Tulipano (Salurn), Jonas Clementi (St.

Pauls).

Stärken & Schwächen

Stärken: Zentil und Frendo bilden ein

überragendes Innenverteidiger-Duo;

Mit Max Dalpiaz wurde die ohnehin

schon schlagkräftige Offensive weiter

veredelt.

Schwächen: Erneut wurde der Kader

größtenteils umgekrempelt – er muss

erst zusammenwachsen. Das braucht

Zeit, die Trainer Paolo Tornatore nicht

hat; rings um die Mannschaft herrscht

viel Tam-tam – Ruhe und Besonnenheit

gibt es bei Virtus Bozen nicht.

Prognosen

Vom Potenzial her gesehen gibt es

keine bessere Mannschaft als Virtus.

Allerdings braucht es Zeit, bis sie zu

einer Einheit zusammenwächst. Wenn

interne Eifersüchteleien ausbleiben und

sich das Umfeld ruhig verhält, führt der

Meistertitel nur über die Bozner.

INFO

Virtus Bozen

Pos. Name Geboren

Domenico Torcasio 1976

Shon Scuttari 1996

Daniele De Simone 1988

Thomas Frendo 1989

Marco Zentil 1989

Simone Nale 1993

Matteo Santoni 1992

Alberto Magnanelli 1996

Mirko Danieli 1997

Alex Ziviani 1991

Massimiliano Dalpiaz 1988

Gianmaria Conci 1993

Armin Blasbichler 1997

Mattia Laghi 1990

Francesco Lazzari 1996

Alex Tadè 1989

Moki Majdi 1997

Pasqualino Perri 1987

Daniele Speziale 1989

Manuel Mariz 1990

Alessandro Aquino 1995

Luca Viola 1997

Mario Pasquali 1983

Paolo Tornatore (bestätigt)

Massimo Federzoni (Co-Trainer)

Nicola Maffoni (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

AC Virtus Bozen – Heimspielplatz:

Drususstadion Bozen

Postfach 84 Bozen Zentrum

39100 Bozen

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21

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(SC Plose), Latsch (ökologische Verfüllung),

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in Passeier sowie der Kunstrasenplatz

in der Sportzone Pfarrhof in Bozen.

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Eppan hat die Firma Sportbau als

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die Kunstrasenplätze in Latzfons und

Vintl. Aktuell arbeitet die Firma Sportbau

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in den Sportzonen von Kaltern und

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22 SPORT A 2015

Landesliga

Vier Klubs können es packen

Aller guten Dinge sind drei: Nach

zwei zweiten Plätzen in Folge

scheint die Zeit reif, dass der nächste

Landesligameister FC Obermais

heißt. Ein Hauptgrund ist die Rückkehr

von Trainer Martin Klotzner

nach vier Jahren in St. Pauls an die

alte Wirkungsstätte.

Selbstläufer wird das Unterfangen

Oberliga-Rückkehr für Obermais keiner.

Einige Konkurrenten haben ebenfalls

Appetit auf die höchste regionale

Spielklasse. Jenseits von Gut und

Böse werden sich viele Mannschaften

tummeln, während es für sechs

Klubs wohl nur um eines geht: Den

Abstieg zu vermeiden. Es könnte sich

demnach schnell eine Drei-Klassen-

Gemeinschaft bilden.

Landesliga 2015/2016

SC Passeier

(St. Leonhard)

Partschins

Milland

Plose

Obermais

(St. Andrä)

(„Lahn“)

Latsch Lana

Latzfons Verdings

Schlern (Seis Laranz)

St. Pauls

(Rungghof)

Bozner Boden (Talferplatz A)

Voran Leifers

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

Salurn

-Infografik: Ch. Staffler

Weinstraße Süd

(H. Kurtatsch, R. Margreid)

Die Favoriten

Mit Obermais werden sich hauptsächlich

Weinstraße Süd und Plose

um den Titel streiten. Plose hat das

Jahr eins nach dem Oberliga-Abstieg

gut überstanden und startet mit voll

aufgetankten Batterien und Ausnahme-Torjäger

Hansjörg Stockner in die

neue Saison. Weinstraße hat sich unter

Trainer Fabio Ianeselli beständig

weiterentwickelt. Kommt im letzten

Moment noch ein Kracher im Angriff,

ist alles möglich. Außenseiterchancen

haben die Oberliga-Absteiger Salurn

und St. Pauls. Beide Klubs haben

ihren Kader gehörig umgekrempelt

und müssen zumindest zu Saisonbeginn

mit dem Handicap des fehlenden

Selbstvertrauens zurechtkommen.

Das Mittelfeld

Lana, im Vorjahr glänzender Dritter,

wird dieses Ergebnis wohl nicht

mehr wiederholen. Im Angriff trotz

des Abgangs von Fabian Gruber stark

besetzt, haperte es im Vorjahr an

der Konstanz. Schlern hat mit der

Verpflichtung von Markus Lantschner

und Luca Corradin für zwei offensive

Ausrufezeichen gesorgt. Findet die

Mannschaft vom Hochplateau das defensive

Gleichgewicht, scheint sogar

ein Top-5-Platz möglich. Partschins,

Bozner Boden und Aufsteiger Latsch

scheinen stark genug, um mit dem

Abstiegskampf nichts zu tun zu haben.

Die Abstiegskandidaten

Hier wird es wieder spannend bis

zum Schluss. Die Aufsteiger Milland

Stegen

Natz

Bruneck

Pauli Romen

(Lana)

Foto: D. Runggaldier

und Voran Leifers bringen zwar viel

Enthusiasmus mit, aber auch die

nötige spielerische Qualität? Nach

einer miserablen Rückrunde müssten

auch der SC Passeier und Natz (trotz

Neuzugang Philipp Aichner) vorgewarnt

sein. Dazu gesellt sich Latzfons

Verdings, in der letzten Saison sensationeller

Siebter. Der große Vorteil

der Eisacktaler: Sie wissen, wie man

gegen den Abstieg spielt. Und Stegen?

Die Pusterer wären eigentlich

abgestiegen, profitierten aber von der

Nicht-Einschreibung von Bozen 96.

Die junge Mannschaft hat im letztjährigen

Abstiegskampf viel Erfahrung

gesammelt. Es bleibt abzuwarten, ob

diese Erfahrung ausreicht, um die

Klasse zu halten.

Ewige Landesliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Naturns 15 480 785

2. Virtus DB Bozen 15 480 728

3. St. Pauls 12 390 686

4. Natz 16 480 682

5. Plose 15 480 672

6. Vahrn 14 450 639

7. Neugries 14 420 637

8. St. Martin i.P. 12 390 611

9. Lana 14 450 570

10. SSV Bruneck 12 390 557

11. Neumarkt 16 480 550

12. Eppan 11 360 524

13. Tramin 9 270 426

14. Schluderns 11 360 426

15. Mals 9 300 397

16. Stegen 8 240 350

17. Bozner FC 8 240 337

18. Auswahl Sterzing 8 240 308

19. Kastelbell Tschars 9 270 305

20. Latzfons Verdings 9 300 296

21. Vintl 8 270 282

22. Taufers 6 210 279

23. Obermais 6 180 277

24. SSV Brixen 5 150 274

25. Weinstraße Süd 6 180 268

26. Latsch 8 240 268

27. Mühlbach Rod. Vals 5 180 253

28. Ahrntal 5 150 236

29. Schabs 6 180 235

30. SC Passeier 7 210 235


Landesliga SPORT A 2015

23

Bozner Boden: Wieder

eine neue Mannschaft

Wie jedes Jahr wechselte Bozner

Boden auch in diesem Sommer

mehr als die halbe Mannschaft aus.

Ein richtiges Team kann sich so

nie bilden. Das war auch einer der

Gründe dafür, dass man trotz guter

Qualität nur knapp am Abstieg

vorbei schrammte.

Heuer rüsteten die Vereinsbosse

erneut auf. Zwar hat mit Andrei

Shvartz ein herausragender Spieler

den Verein verlassen, doch es kamen

starke neue Akteure dazu. Es bleibt

abzuwarten, ob sich das Gerüst um

den neuen Trainer und Ex-Spieler

Christian Perezzani als gefährliche

Waffe erweist, oder ob es ein Schuss

in den Ofen ist.

ni), Nicola Mignolli, Silvio Deglialisi

(beide Neugries).

Abgänge: Andrei Shvartz (Obermais),

Christian Perezzani (Trainer), Federico

Ioverno (Neumarkt), Demis

Franzoso (Meran), Tony Talarico

(Salurn), Ciro Citarella, Luca Corrado

(beide Ziel unbekannt), Luca Fogado

(verletzt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Technisch beschlagen; Sorrentino

und Verdini können Glücksgriffe

sein; unangenehme Mannschaft,

gegen die niemand gerne spielt.

Schwächen: Eine eingespielte Mannschaft

sieht anders aus; Perezzani

war auf dem Spielfeld ein ständiger

Provokateur: Gelingt es ihm, auf der

Trainerbank Ruhe auszustrahlen?

Bozner Boden

Pos. Name Geboren

Stefano Avanzo 1992

Daniele Lazzaro 1993

Matteo Gabrieli 1997

Daniele Casula 1996

Kevin Unterhauser 1993

Giampietro Verdini 1993

Marco Zeni 1994

Adnan Mehovic 1990

Thomas De Lorenzo 1996

Giacomo Cantisani 1985

Luca Sorrentino 1993

Riccardo D'Aurelio 1993

Denis Bedendo 1993

Federico Bertoli 1993

Qamil Kushe 1995

Nicola Mignolli 1996

Daniele Scudier 1995

Manuel Sorze 1996

Giacomo Galliani 1991

Gabriel Vecchio 1995

Daniel Ventura 1997

Silvio Deglialisi 1997

Gennaro Pelliccia 1990

Alberto Tomio 1978

Cristian Perezzani (neu)

Franco Santi (Co-Trainer)

Davide Perulli (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Luca Sorrentino (Bozen

96), Qamil Kushe, Gianpietro Verdini,

Adnan Mehovic (alle Virtus DB),

Matteo Gabrieli, Daniel Ventura

(beide FC Südtirol Beretti), Manuel

Sorze, Thomas De Lorenzo (beide

Stella Azzurra), Alberto Tomio (Polli-

Prognosen

Dank der starken Neuzugänge sollte

der Klassenerhalt eigentlich kein

Problem sein. Trotzdem weiß man

bei Bozner Boden nie, wie lange der

Frieden hält. Es ist auch möglich,

dass schon nach wenigen Wochen die

Hütte brennt.

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Angriff

Trainer

INFO

Bozner Boden Piani

Heimspielplatz: Talferplatz A, Bozen

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24 SPORT A 2015

Landesliga

Lana: Platz 3 wird’s

wohl nicht mehr

60 Punkte, Platz 3: Was für eine Bilanz

für Lana bei der Rückkehr in die Landesliga

2014/15!

Dieses Unterfangen heuer zu

wiederholen wird schwierig – auch weil

Trainer Pauli Cassin auf den drittbesten

Landesliga-Torjäger des Vorjahres

verzichten muss. Fabian Gruber (21

Treffer) wechselt zurück zu Riffian.

Trotzdem: Verstecken brauchen sich

die Burggräfler nicht. Immerhin steht

mit Lukas Hofer ein weiterer „Bomber“

im Aufgebot (20 Tore im Vorjahr).

Zudem kommen mit Matthias Gasser

ein Angriffstalent und mit Ulrich Rungg

ein starker Torhüter dazu. Letzterer

wird Robert Zullian als Stammtorhüter

ersetzen. Das größte Problem nach der

brillanten Vorsaison könnte die gestiegene

Erwartungshaltung des gewohnt

kritischen Lananer Umfelds sein.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Dominik Thaler (Ulten),

Ulrich Rungg (Partschins), Albian Krasniqi

(Neugries), Matthias Gasser (FC

Südtirol Beretti), Valentino Saffioti, Davide

Profico (beide Neugries Jugend),

Christian Überbacher, Benjamin Zuech,

Patrick Forer, Daniel Holzknecht,

Michael Tutzer, Alexander Marmsoler,

Julian Pintus, Lukas Rainer (alle eigene

Jugend).

Abgänge: Fabian Gruber (Riffian

Kuens), Aljosha Theiner (Obermais

Junioren), Marian Schwienbacher,

Andreas Pirhofer (beide Naturns),

Matthias Rieper (Gargazon), Daniel

Holzner (Pause), Kevin Roncador (Ziel

unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Angreifer Lukas Hofer ist

hochtalentiert; in der Offensive hat

Trainer Pauli Cassin die Qual der Wahl;

viele starke Jugendspieler, von denen

so viele wie möglich eingebaut werden

sollen.

Schwächen: Fabian Gruber ist nicht zu

ersetzen: Er war Führungsspieler und

Vollstrecker in einem; durch die Abgänge

der beiden Rechtsverteidiger Daniel

Holzner und Marian Schwienbacher ist

die Defensive dünn besetzt.

Prognosen

Unter den Top 3 wird Lana nicht mehr

landen. Ein Platz unter den ersten Sechs

ist aber realistisch. Gespannt darf man

sein, wieviele der hochtalentierten Jugendspieler

wirklich einschlagen.

INFO

SV Lana – Heimspielplatz: Lana

Bozner Straße 82 | 39011 Lana

Tel. 340 531 8504

fussball@svlana.it | www.svlana.it

Lana

Pos. Name Geboren

Ulrich Rungg 1991

Robert Zullian 1980

Lukas Rainer 1998

Daniel Holzknecht 1998

Dominik Thaler 1995

Peter Thaler 1991

Philipp Zöschg 1991

Benjamin Zuech 1998

Martin Ladurner 1997

Patrick Forer 1999

Michael Tutzer 1998

Lukas Greif 1982

Albian Krasniqi 1989

Gianluca Corea 1994

Stefan Nicoletti 1993

Davide Penasa 1980

Andreas Ratschiller 1989

Paul Romen 1985

Andreas Zandarco 1996

Andreas Nicoletti 1998

Alexander Marmsoler 1996

Valentino Saffioti 1998

Davide Profico 1998

Matthias Gasser 1997

Lukas Hofer 1995

Kevin Platzgummer 1996

Stefan Putti 1988

Christian Überbacher 1998

Julian Pintus 1998

Pauli Cassin (bestätigt)

Kurt Forer (Co-Trainer)

Armin Gasser (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Stefan

Nicoletti

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Landesliga SPORT A 2015

25

Latsch: Kein

Kanonenfutter mehr

Als Topfavorit in die Meisterschaft

gestartet, machte Latsch im vergangenen

Mai nur ein Jahr nach dem

bitteren Landesliga-Abstieg 2013/14

den direkten Wiederaufstieg klar.

Jetzt fühlen sich die Vinschger erneut

gewappnet für die Landesliga. Mit

einem Unterschied: Sie wollen nicht

mehr so viele Gegentore kassieren

wie im Abstiegsjahr (51).

Dieses Ziel dürfte gelingen. In der

letzten Meistersaison musste Stammtormann

Kevin Vornberger nur 20

Mal hinter sich greifen. Zudem ist die

Mannschaft von Spielertrainer Christian

Platzer top eingespielt, die Schlüsselakteure

sind im besten Fußballalter und

haben viel Qualität. Mit Florian Pohl,

Andreas Vicentin und David Frötscher

hat man sich zudem intelligent verstärkt.

Einzig im Sturm weht anstelle

des Vinschger Winds eher ein Lüftchen

– es fehlt ein echter Torjäger. Um dies

zu kompensieren, setzt Spielertrainer

Christian Platzer auf torgefährliche Mittelfeldspieler

und viele Standards.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Jonas Paler (Tirol), Florian

Pohl (Naturns), Andreas Vicentin

(Terlan), Max Greis (Kastelbell Tschars),

David Frötscher (reaktiviert), Elias

Kaufmann, Benjamin Sachsalber, Johannes

Höllrigl (alle eigene Jugend).

Abgänge: Simon Mantinger (Morter),

Andreas Paulmichl (Kastelbell Tschars),

Alex Medda

Moritz Frötscher

Martin Innerhofer (Plaus), Lukas Schuler,

Stefan Rinner (beide Karriereende),

Hannes Stecher, Manuel Mair (beide

Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Junge, homogene Mannschaft;

Florian Pohl verstärkt die Abwehr

entscheidend; unangenehmer Gegner

für jede Mannschaft (gute Physis, kompromissloses

Spiel); viele torgefährliche

Spieler.

Schwächen: Dünne Personaldecke im

Angriff; die Torhüterposition ist hart

umkämpft – für den Trainer ein Segen,

aber: Weder Platzhalter Vornberger

noch Neuzugang Paler werden sich mit

der Reservistenrolle begnügen; wird

die Doppelbelastung für Spielertrainer

Christian Platzer zum entscheidenden

Manko?

Prognosen

Latsch wird von Anfang an um den

Klassenerhalt spielen, ihn annehmen –

und am Ende souverän schaffen.

Latsch

Pos. Name Geboren

Kevin Vornberger 1989

Jonas Paler 1995

Elias Kaufmann 2000

Matthias Gufler 1992

Alexander Mantinger 1990

Alex Kuen 1997

Florian Pohl 1989

Hannes Angerer 1992

Manuel Schwienbacher 1993

Niko Stricker 1990

Andreas Vicentin 1989

Moritz Frötscher 1992

Max Greis 1996

Patrick Kuppelwieser 1990

Lukas Raffeiner 1997

Hannes Kuen 1994

Hannes Schwemm 1990

David Frötscher 1997

Benjamin Sachsalber 1998

Christian Platzer 1983

Mattia Lo Presti 1993

Fabian Trenkwalder 1995

Johannes Höllrigl 1997

Alex Medda 1993

Christian Platzer (bestätigt)

Bernhard Hanni (Co-Trainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

INFO

SV Latsch

Heimspielplatz: Latsch

Hauptstraße 42/B | 39021 Latsch

Tel. 335 702 2870

sportverein.latsch@rolmail.net

www.asvlatsch.com

Radio Antenne –

der Fußballsender

Auch heuer gibt es auf Radio

Antenne jeden Sonntag aktuelle

Zwischenstände, Ergebnisse und

Live-Schaltungen zu den Spielen

der Ober-, Landes-, 1. und 2.

Amateurliga. Zugleich werden auf

der Homepage von Radio Antenne

(www.dieantenne.it) alle Ergebnisse

im Liveticker eingetragen. Die

Sendung wird jeden Sonntag von

14 bis 18 Uhr im Radio ausgestrahlt.


26 SPORT A 2015

Landesliga

Latzfons Verdings: Erneut

Kampf gegen den Strich

Am Ende der letzten Spielzeit

wurde es ein sensationeller siebter

Platz. So gut wie noch nie in neun

Jahren Landesliga. Trotzdem wird

bei Latzfons Verdings traditionell

tief gestapelt.

Nicht nur Trainer Hermann

Rienzner weiß, dass das Unterfangen

Klassenerhalt kein Selbstläufer ist. Im

Gegenteil: Nachdem einige Spieler

den Verein verlassen haben, Zugänge

aber keine zu verzeichnen sind, wird

die Aufgabe erneut sehr schwer.

Zwar blieb der Kern des Kaders

unverändert, in der Breite hat die

Mannschaft aber weiter an Qualität

verloren. Was positiv stimmt: In der

Rückrunde trumpfte Latzfons im Stile

einer Spitzenmannschaft auf, holte

25 Punkte (fünftbeste Marke) und

verabschiedete sich sehr früh vom

Abstiegskampf. Wenn die Mannschaft

diesen Schwung mitnimmt in die

Sicherer Rückhalt im Tor:

Andreas Oberhofer

neue Saison, ist der Klassenerhalt ein

Thema. Ansonsten wird es für die Eisacktaler

in ihrer mittlerweile bereits

zehnten Landesliga-Saison ein fast

aussichtsloses Unterfangen, die Liga

zu halten. Und dies trotz des schlagkräftigen

Sturmduos Adrian Hasler/

Stefan Stuefer.

Der größte Lichtblick – und zugleich

auch Motivation – ist die Heimkehr

auf ’s eigene Spielfeld. Nach einer

fast unendlichen Geschichte ist der

Kunstrasenplatz in Latzfons endlich

fertiggestellt. Lediglich die neuen

Umkleidekabinen stehen erst ab Oktober

zur Verfügung.

Latzfons Verdings

Pos. Name Geboren

Andreas Oberhofer 1986

Alexander Oberhofer 1996

Lukas Brunner 1993

Matthias Frötscher 1993

Norbert Hasler 1985

Stefan Kerschbaumer 1993

Dominik Mittermair 1989

Alex Kerschbaumer 1997

Simon Oberrauch Telfner 1997

Dorian Pfattner 1997

Max Gruber 1997

Matthias Elzenbaumer 1988

Simon Oberrauch 1995

Hans Peter Obrist 1991

Samuel Pfattner 1997

Ivan Steiner 1993

Benjamin Stuefer 1990

Manuel Senn 1995

Dominik Unterweger 1994

Adrian Hasler 1996

Stefan Stuefer 1987

Damian Pfattner 1997

Hermann Rienzner (bestätigt)

Thomas Pfattner (Co-Trainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Stärken & Schwächen

Stärken: Kämpferische Top-Mannschaft,

die sich nicht so leicht geschlagen

gibt; große Erfahrung im Abstiegskampf.

Schwächen: Technisch und spielerisch

hat das Team Schwächen; kleiner Kader;

einige Leistungsträger sind extrem

verletzungsanfällig.

Prognosen

Trotz des letztjährigen siebten Platzes

wird Latzfons Verdings gegen den

Abstieg spielen – und ihn nach einem

Zermürbungskampf bis zum letzten

Spieltag auch in seinem zehnten Landesligajahr

vermeiden können.

Sturmtank Stefan Stuefer

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Max Gruber (eigene Jugend).

Abgänge: Jan Brunner (Klausen),

Giuseppe Miuli, Michael Mair (beide

Karriereende), Florian Senoner,

Manuel Troger (beide erst ab der

Rückrunde).

INFO

Latzfons Verdings

Heimspielplatz: Latzfons

Garn 6 | 39040 Feldthurns

Tel. 348 243 0659

florianrauter@alice.it

www.asv-latzfons.it


Landesliga SPORT A 2015

27

Voran Leifers: Es gibt

nur ein Ziel

Historisches nimmt der SSV Voran

Leifers am 30. August in Angriff:

Erstmals in seiner Vereinsgeschichte

bestreitet der Klub aus der

17.500-Einwohnerstadt die Landesliga.

In den 1980-er und 1990-iger

Jahren stand der deutschsprachig

geführte Verein im Schatten des AC

Leifers, der damals in der Oberliga

zur Spitze zählte. Nach dem „totalen

Fußballcrash“ beim AC Leifers Anfang

des neuen Jahrtausends brauchte es

einige Jahre, bis der Fußball in der

viertgrößten Stadt Südtirols wieder

Fuß fasste.

Jetzt hat Voran Leifers nach kontinuierlicher

Aufbauarbeit den Sprung in

die Landesliga gepackt. Bislang letzter

Höhepunkt war der 5:1-Kantersieg im

Entscheidungsspiel der 1. Amateurliga-Tabellenzweiten

gegen den USD

Brixen am 6. Juni.

Teamgeist und Begeisterung sollen im

ersten Jahr der Landesliga-Zugehörigkeit

sprichwörtlich Flügel verleihen.

Schmerzhaft sind die Abgänge von

Daniel und Stefan Clementi, die zu

Eppan in die Oberliga wechselten.

Tormann

Markus Bernardi

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Massimiliano

Berto, Alexander Demattio

(beide Leifers Branzoll), Luca

Cappelletto (FC Südtirol Beretti),

Rudy Marcadella (Auer), Kevin Saltarin

(Bozen 96), Francesco Gasperotti,

Thomas Visintin, Davud Shakjiri (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Daniel De Nadai (Salurn),

Daniel Clementi, Stefan Clementi

(beide Eppan), Thomas Frasnelli (Studiengründe),

Gianluca Tuttolomondo

(Tscherms Marling).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Euphorie des Aufstiegs ist

nachhaltig; Leifers verfügt über einen

guten Sturm, der in den letzten Jahren

immer viele Tore erzielt hat; die imposante

Anlage in Leifers-Galizien ist

furchteinflößend.

Schwächen: Fast allen Spielern fehlt

die Landesliga-Erfahrung; das Defensiv-Verhalten

muss sich stark verbessern,

im Vorjahr kassierte Leifers zu

viele Gegentore (37 in 26 Spielen).

Prognosen

Das Ziel kann nur der Klassenerhalt

sein. Selbst wenn Verletzungen und

Sperren ausbleiben sollten, wird Leifers

um den Ligaerhalt kämpfen.

INFO

Voran Leifers

Pos. Name Geboren

Markus Bernardi 1992

Daniel Covanti 1997

Alessandro Jacobitti 1996

Marco Borin 1990

Peter Buratti 1988

Luca Cappelletto 1996

Alexander Demattio 1997

Daniel Larentis 1987

Walter Micheletti 1991

Raffaele Paparo 1993

Thomas Visintin 1997

Lucas Ausserer Wieser 1994

Patrick Bernardi 1996

Philipp Cottini 1995

Francesco Gasperotti 1996

Rudy Marcadella 1992

Alex Posa 1994

Davud Shakjiri 1999

Massimiliano Berto 1997

Davide Colao 1992

Markus Dorigoni 1991

Mirko Ferraris 1992

Kevin Saltarin 1994

Thomas Tiburzi 1992

Stefan Paissan (bestätigt)

Ivan Plasinger (Co-Trainer)

Rupert Ausserer (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SSV Voran Leifers

Heimspielplatz: Leifers Galizien

Weißensteiner Str. 8 | 39055 Leifers

Tel. 340 646 8806

info@ssvvoranleifers.it

www.ssvvoranleifers.it

Die Fußball Arena geht in’s zweite Jahr

Südtirols Fußballfans dürfen sich

auch heuer wieder auf die Fußball

Arena freuen. Nach dem großen

Erfolg in der abgelaufenen (Premieren-)Saison

strahlt RAI Südtirol das

beliebte Format auch in der Spielzeit

2015/16 jeden Montag Abend aus.

Ab 18.40 Uhr dreht sich montags

auf RAI Südtirol eine Viertelstunde

lang alles um König Fußball. Genauer

gesagt um die heimische Ober- bzw.

Landesliga. Im Rahmen der Fußball

Arena werden umfassende Spielberichte,

ausführliche Interviews, Analysen

und Kuriositäten, alle Ergebnisse und

die aktuellen Tabellen der beiden

höchsten Amateurklassen des Landes

gezeigt. Die Wiederholung wird ebenfalls

montags nach den Spätnachrichten

um 22.30 Uhr ausgestrahlt.

Moderiert wird die Sendung auch in

der kommenden Saison von Hannes

Kröss (im Bild). Der 34-jährige Journalist

vom Internetportal SportNews

wird in der Redaktion von Alex Tabarelli,

Alexander Foppa und Paolo

Gaiardelli unterstützt. Die Filmaufnahmen

werden von Zak Multimedia

realisiert, für den Schnitt ist Eugen

Cela verantwortlich.


28 SPORT A 2015

Landesliga

Milland: Die Großen ärgern

Milland ist zurück und will diesmal

auch bleiben. Trotz zahlreicher

Bewegungen auf dem Transfermarkt

blieb der Stamm des Kaders zusammen

und ist deshalb bestens eingespielt.

Das letzte Mal war Milland in

der Saison 2012/13 in der Landesliga

vertreten. Damals stieg man als Vorletzter

nach nur einer Saison wieder

ab. Das soll diesmal nicht passieren.

Ein Hauptgrund ist, dass der Verein

aus dem Brixner Stadtteil in den letzten

Jahren hervorragende

Jugendarbeit betrieb.

Sowohl die Junioren als

auch die A-Jugend spielten extrem

erfolgreich, aus einem entsprechend

großen Haufen kann Trainer Lukas

Steinacher seine Nachwuchsakteure

auswählen. Im Millander Klubhaus ist

man bereit für das neue Abenteuer.

Und mit Prognosen sehr vorsichtig:

„Wir wollen die Klasse halten“,

lautet das Ziel. Trotzdem ist die junge

Mannschaft aus Brixen bis in die

Haarspitzen motiviert, um anderen

Teams ein Bein zu stellen und auch in

der nächsten Saison wieder Landesliga

zu spielen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Philipp Schatzer (Teis

Vilnöß), René Pradi (SSV Brixen

Markus Reifer

Fabian Lahner

Junioren), Manuel Oberhauser, Moritz

Hofer, Peter Simeoni, Alex Leitner,

Andreas Gschnitzer (alle eigene

Jugend), Hannes Villscheider (SSV

Brixen), Daniel Niederjaufner (reaktiviert).

Abgänge: Michael Gantioler, Daniel

Ortner (beide Karriereende), Peter

Passler (Ziel unbekannt), Mark Seppi

(Studiengründe), Manuel Angerer

(SSV Brixen Junioren).

Stärken & Schwächen

Stärken: An talentierten Jugendspielern

mangelt es nicht; Michael Burger

(letzte Saison 21 Tore in der 1. Amateurliga)

und Simon Kaser (11) bilden

ein starkes Sturmduo; unaufgeregte,

seriöse Vereinsführung; Trainer Lukas

Steinacher kennt die Landesliga inund

auswendig.

Schwächen: Dem Team fehlt die

Landesligaerfahrung; der jugendliche

Übermut kann zu spielentscheidenden

Fehlern führen; in der Breite fehlt die

Qualität.

Prognosen

Milland hat die Qualität, auch die

großen Mannschaften zu ärgern. Sollte

der Start in die Saison gelingen, ist der

Milland

Pos. Name Geboren

Simon Larcher 1992

Renè Pradi 1996

Alois Markart 1999

Benjamin Barigozzi 1991

Davide Defrancesco 1991

Gabriel Doro 1986

Simon Michaeler 1992

Moritz Mair 1998

Manuel Oberhauser 1998

Florian Passler 1997

Moritz Hofer 1997

Fabian Marmsoler 1992

Daniel Niederjaufner 1988

Alex Alessandrini 1986

Philipp Amort 1997

Ivan Cassius 1997

Fabian Lahner 1987

Christoph Larcher 1996

Fabian Prader 1996

Markus Reifer 1989

Peter Simeoni 1999

Andreas Gschnitzer 1999

Hannes Villscheider 1996

Alex Leitner 1999

Philipp Schatzer 1985

Michael Burger 1988

Stefan Griesser 1993

Simon Kaser 1989

Matthias Mair 1998

Hannes Leitner 1989

Lukas Steinacher (bestätigt)

Patrick Burger (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Klassenerhalt kein Problem. Ansonsten

droht ein Abnützungskampf bis

zum letzten Spieltag. Ob die großteils

jungen Spieler den Abstiegskampf

annehmen, wird sich zeigen.

INFO

SV Milland

Heimspielplatz: Brixen Milland

Brennerstraße 34 | 39042 Brixen

Tel. 340 306 5959

info@asvmilland.it

www.asvmilland.it


Landesliga SPORT A 2015

29

Natz: Das wird ein

harter Kampf

Unter ähnlichen Vorzeichen wie

im Vorjahr startet Natz in die neue

Saison: Die großteils jungen Spieler

müssen den nächsten Schritt nach

vorne machen.

Keine einfache Aufgabe wartet

auf den neuen Trainer Stefan Prader.

Viele Spieler besitzen wenig bis

keine Landesliga-Erfahrung. Dafür

ist die Truppe umso eingeschworener

und kann auch auf die lautstarke

Unterstützung des Natzer Publikums

hoffen.

Ein dickes Ausrufezeichen haben die

Natzer Verantwortlichen im Angriff

gesetzt: Der Villnösser Torjäger Philipp

Aichner wurde aus dem Ahrntal

geholt. Aichner gehört mit seinen erst

27 Jahren im Natzer Team bereits

zum älteren Eisen und soll genauso

wie Torhüter Fabian Masoni, Günther

Prader, Daniel Mitterrutzner und

Hannes Steger als Führungsspieler

vorangehen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Philipp Aichner (Ahrntal),

Fabian Trenkwalder (Mils/Nordtirol),

Dominik Gasser, Patrick Auer, Stefan

Peintner, Alex Nussbaumer, Samuel

Oberhauser (alle eigene Jugend).

Abgänge: Kevin Holzner (Schabs),

David Bacher, Florian Tauber (beide

Raas), Christian Pichler (Studiengründe),

Simon Bacher (Arbeitsgründe),

Simon Senoner

Alex Pirilli, Christian Untersteiner

(beide Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Guter Zusammenhalt;

starker Rückenwind bei Heimspielen

durch das stimmungsvolle Publikum;

Philipp Aichner ist ein Torgarant.

Schwächen: Viele Spieler haben wenig

bis keine Erfahrung in der Landesliga;

Mannschaftsstützen wie Fabian

Lantschner und Günther Prader fallen

Natz

Pos. Name Geboren

Fabian Masoni 1992

Samuel Oberhauser 1998

Günther Prader 1991

Daniel Mitterrutzner 1991

Alexander Tauber 1993

Simon Senoner 1994

Martin Hilpold 1994

Julian Brunner 1994

Alexander Prader 1995

Manuel Peintner 1996

Armin Ferretti 1997

Alex Nussbaumer 1998

Hannes Steger 1986

Fabian Lantschner 1988

Felix Huber 1992

David Cassius 1993

Fabian Trenkwalder 1994

Maximilian Hofer 1995

Michael Putzer 1995

Simon Klement 1996

Dominik Gasser 1997

Michael Klement 1997

Patrick Auer 1998

Stefan Peintner 1998

Philipp Aichner 1988

Manuel Hofer 1991

Peter Mair 1997

Stefan Prader (neu)

Markus Senoner (Co-Trainer)

Patrick Fleckinger (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

zum Saisonbeginn verletzungsbedingt

aus; große Leistungsschwankungen.

Prognosen

Trotz der Neuverpflichtungen wird

es nicht leicht werden, dazu kommen

die schwerwiegenden Ausfälle

von Lantschner und Günther Prader.

Natz wird sich deshalb in der unteren

Tabellenhälfte ansiedeln und zählt zu

jenen Klubs, die bis zum Schluss gegen

den Abstieg kämpfen müssen.

Fabian Masoni

INFO

SV Natz

Heimspielplatz: Natz

Fürstnerstr. 13 | 39040 Natz Schabs

Tel. 348 357 6077

burkhardmayr@dnet.it

www.asv-natz.info


30 SPORT A 2015

Landesliga

Partschins: Kontinuität zählt

Mit großem Getöse betrat Partschins

vor einem Jahr als 1. Amateurligameister

die Landesliga. Gleichzeitig

standen beim Partnerverein Naturns

die Zeichen nach dem Oberliga-

Abstieg auf Neuanfang.

Partschins nutzte das aus und

schnappte sich von Naturns mehrere

Hochkaräter. Vor der Saison

war es unsicher, welche der beiden

Mannschaften mit der gemeinsamen

Jugendarbeit am Ende die Nase vorn

haben würde.

Zu guter Letzt behielt der „große

Bruder“ doch klar die Oberhand

und kehrte souverän in die Oberliga

zurück. Aber auch Partschins schlug

sich hervorragend: Platz fünf mit 48

Punkten als Aufsteiger war beachtlich.

Auch heuer ist der Mannschaft von

Neo-Trainer Roland Nischler (er war

zuvor jahrelang in der Jugend beschäftigt)

einiges zuzutrauen. Die Gründe

liegen auf der Hand: Ein eingespieltes

Team, das eine starke und kompakte

Einheit bildet, dazu gewiefte Einzelkönner.

Ob das für eine Wiederholung

der fantastischen Vorsaison ausreicht,

wird sich zeigen.

Michael Tscholl

Matthias Kaserer

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Andreas Kuppelwieser,

Florian Frank, Florian Gaiser, Simon

Reiner (alle eigene Jugend).

Abgänge: Ulrich Rungg (Lana),

Daniel Wielander (Naturns), Michael

Huber (Verletzung).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Achse Andreas Nischler-

Armin Rungg-Schnitzer-Felix Rungg

zählt zu den besten der Landesliga;

eingespielte Mannschaft im besten

Fußballalter; starke Defensive (nur 32

Gegentore im Vorjahr); gute Vereinsstuktur.

Schwächen: Der langjährige Jugendtrainer

Roland Nischler steht

vor seiner ersten Herausforderung

als Landesligatrainer; es fehlt ein

Torjäger (im Vorjahr traf kein Spieler

doppelstellig); die gestiegene Erwartungshaltung

könnte zum Problem

werden.

Partschins

Pos. Name Geboren

Andreas Nischler 1993

Jürgen Rungg 1987

Peter Reiner 1979

Florian Frank 1997

Florian Gaiser 1997

Daniel Hofer 1995

Patrick Reiner 1995

Matthias Kaserer 1993

Benjamin Windegger 1991

Elias Spechtenhauser 1989

Philipp Ladurner 1987

Stefan Pezzei 1987

Simon Reiner 1997

Fabian Albrecht 1994

Jonas Gander 1991

Patrick Pföstl 1990

Martin Schnitzer 1988

Armin Rungg 1987

Christoph Fischer 1987

Andreas Kuppelwieser 1999

Alexander Nischler 1995

Felix Rungg 1992

Michael Tscholl 1989

Alex Pezzei 1993

Dominik Schnitzer 1991

Manuel Werth 1987

Roland Nischler (neu)

Tobias Abler (Co-Trainer)

Armin Rungg (Co-Trainer)

Martin Nischler (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Prognosen

Der Bonus der Unbekümmertheit ist

weg. Kommt Partschins aber gut aus

den Startlöchern und bleiben alle Akteure

mit den Füßen auf dem Boden,

ist eine erneute Top-6-Platzierung

keine Utopie – die Qualität dazu ist

vorhanden.

INFO

SV Partschins – Heimspielplatz:

Partschins (Kunstrasen)

Zielstraße 5 | 39020 Partschins

Tel. 338 646 0123

volker_frank@hotmail.com

www.asvpartschins.it


Georg Hochkofler

Landesliga SPORT A Tel. 2015 0471 081 56331

grafik@mediaradius.it

Inserat: garage himmel

Obermais: Die Rückkehr

des Meistermachers

Es gab eine Zeit auf der Lahn, da

wussten die Obermaiser gar nicht,

was eine Niederlage ist. Von der

1. Amateurliga marschierte die

Mannschaft bis in die Oberliga. Trainer

damals: Martin Klotzner.

Jetzt ist Klotzner nach einem vierjährigen

St. Pauls-Gastspiel zurück. Zwar

beweisen sich die Verantwortlichen

nach zuletzt zwei zweiten Plätzen als

Meister des Understatements („Wir

wollen eine wichtige Rolle spielen“),

doch auch sie wissen: Obermais hat

einen der besten Kader der Liga, dazu

einen Trainer, der weiß, wie man die

Landesliga gewinnt.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Andrei Shvartz (Bozner

Boden), Thomas Toscano (Maia Staff),

Tobias Stiebler (München Pasing/

Deutschland), Aaron Malleier (Nals),

Michael Lanthaler (St. Pankraz), Philipp

Flarer (Riffian Kuens), Fabio Angelillo,

Philipp Bernard, Lorenzo Donati,

Alex Schwarz, Moritz Schweitzer (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Michael Eder, Andreas

Pircher (beide Schenna), Martin Peloso

(Olimpia Meran), Daniel Bernard

(Riffian Kuens), Michael Waldner

(Maia Staff), Lukas Pircher (Karriereende),

Daniele Ciaghi (Pause), Andrea

Zaggia, Armin Ennemoser (beide Ziel

unbekannt), Andreas Fuchsberger, Alex

Laimer (beide Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Große Euphorie nach der

Rückkehr von Trainer Martin Klotzner;

physische Stärke; Dennis Malleier (20

Tore im Vorjahr), Theo Pamer (14) und

der rumänische Ex-Profi Andrei Shvartz

(11) können Spiele im Alleingang entscheiden;

Heimstärke (im Vorjahr nur

eine Niederlage).

Schwächen: Großer Druck: Die Erwartungshaltung

ist riesig und Nervenstärke

war in den letzten Jahren kein

Obermaiser Markenzeichen; einige

Leistungsträger stehen im Herbst ihrer

Karriere.

Prognosen

Obermais ist der Topfavorit auf den

Titel. Kann Martin Klotzner der Mannschaft

das Siegergen früherer Jahre wieder

einimpfen, spielen die Blau-Weißen

nächste Saison in der Oberliga.

INFO

FC Obermais

Heimspielplatz: Lahn/Obermais

Dantestraße 5 | 39012 Meran

Tel. 349 133 6220

info@fcobermais.it

www.fcobermais.it

Rückkehr-Trainer Martin Klotzner.

Obermais

Pos. Name Geboren

Patrick Wieser 1994

Trainer

Angriff

Mittelfeld

Abwehr Tor

Michael Lanthaler 1981

Matthias Santer 1997

Philipp Flarer 1993

Lukas Höller 1989

Davide Ioris 1990

Andreas Klotzner 1986

Alex Schwarz 1996

Thomas Toscano 1988

Martin Ciaghi 1992

Lorenzo Donati 1997

Matthias Gamper 1996

Veit Gögele 1996

Michael Höller 1986

Andrei Shvartz 1989

Moritz Schweitzer 1999

Markus Unterthurner 1995

Fabio Angelillo 1997

Philipp Bernard 1997

Aaron Malleier 1988

Dennis Malleier 1988

Florian Ortner 1996

Theodor Pamer 1985

Tobias Stiebler 1988

Martin Klotzner (neu)

Christian Rainer (Co-Trainer)

Daniele Bonifacio (Tormanntrainer)

Ihr Kfz-Mechatroniker in Obermais

Dantestr. 33 | 39012 Meran | Tel. 0473 231 335 | Fax 0473 231 335 | Mobil 335 561 82 17 | garage.himmel@dnet.it | www.garage.himmel.lvh.it


32 SPORT A 2015

Landesliga

SC Passeier: Beinharter

Abstiegskampf droht

Nach einer miserablen Rückrunde

mit nur zehn Punkten und dem

daraus resultierenden Fast-Abstieg

gilt es, in St. Leonhard in Passeier die

Kräfte neu zu bündeln – ansonsten

droht eine ähnliche Situation wie im

Frühjahr.

Dabei muss der bestätigte Trainer

Marco Nicoletti einige empfindliche

Abgänge hinnehmen. Vor allem

Stürmer-Routinier Robert Kofler hinterlässt

als letztjähriger 17-Tore-Knipser

eine große Lücke. Zudem wurde die

Defensive geschwächt. Sie verliert mit

Michael Raffl sowie den beiden Nachwuchsakteuren

Hannes Oberprantacher

und Robert Hofer drei Stammspieler.

Kompensiert werden sollen diese

Abgänge nicht wie zuletzt nur durch

„Pseirer“ Eigenbauspieler, sondern vor

allem durch die beiden Bozner Ashan

Saeed und Luca Mercuri.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Julian Kofler (FC Südtirol

Beretti), Ashan Saeed, Luca Mercuri

(beide Bozen 96), Kevin Larch

(St. Martin), Denny Pichler, Eddie Freitag,

Josef Zipperle, Matthias Tschöll

(alle eigene Jugend)

Gibt die Richtung vor:

Trainer Marco Nicoletti.

Abgänge: Robert Kofler (Ziel unbekannt),

Hannes Oberprantacher, Michael

Raffl, Robert Hofer (alle Studiengründe),

Peter Öttl (Freizeit)

Stärken & Schwächen

Stärken: Trainer Marco Nicoletti wird

in St. Leonhard sehr geschätzt und hat

innerhalb der Mannschaft einen großen

Rückhalt; viele Jugendspieler mit großem

Potenzial.

SC Passeier

Pos. Name Geboren

Andreas Tschöll 1983

Ivan Hofer 1996

Christoph Auer 1992

Dominik Brunner 1994

Stefan Pirpamer 1986

Christoph Ploner 1989

Andreas Haller 1995

Ashan Saeed 1994

Hannes Tschöll 1993

Arno Ebnicher 1990

Alexander Holzknecht 1996

Julian Kofler 1997

Denny Pichler 1998

Eddie Freitag 1997

Luca Mercuri 1993

Tobias Brunner 1990

Lukas Holzknecht 1994

Maximilian Lanthaler 1994

Josef Zipperle 1999

Kevin Larch 1998

Fabian Pilser 1993

Matthias Tschöll 1995

Marco Nicoletti (bestätigt)

Andreas Tschöll (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Schwächen: Die Abgänge von Raffl,

Oberprantacher und Hofer reißen ein

zusätzliches Loch in die ohnehin nicht

sattelfeste Defensive; mit Robert Kofler

geht nicht nur der Goalgetter (17 Tore

im Vorjahr), sondern auch eine Leaderfigur

verloren; dem Kader fehlt es an

der nötigen Breite.

Prognosen

Die schwache Rückrunde der Vorsaison

muss schleunigst aus den Köpfen der

Spieler, ansonsten droht der knüppelharte

Kampf gegen den Abstieg.

Der SC Passeier wird von der ersten

Minute an um den Klassenerhalt kämpfen

müssen.

Maximilian Lanthaler (rechts)

INFO

SC Passeier

Heimspielplatz: St. Leonhard

Platzerbergweg 5

39015 St. Leonhard in Passeier

Tel. 335 584 4561

elmar.dandler@bb44.it

www.ascpasseier.it


Landesliga SPORT A 2015

33

Plose

Plose: Wieder voll

durchstarten

Es war nach dem Abstieg aus der

Oberliga 2013/14 ein Durchgangsjahr,

und das gar kein schlechtes:

Nach Platz sechs in der Landesliga

2014/15 peilt man beim SC Plose

wieder höhere Ziele an. Kein Wunder,

wenn man Ausnahmekönner

wie Hansjörg Stockner und Günther

Fischer in seinen Reihen hat.

Die größte Stärke von Plose ist,

dass die Mannschaft quasi unverändert

blieb. Lediglich für die Breite des

Kaders wurde etwas getan und vier

Neuverpflichtungen getätigt. Der Verein

will sich seiner Linie treu bleiben:

Auch heuer werden die Routiniers die

vielen jungen Spieler im Kader an das

Landesliga-Niveau heranführen. Dieser

gesunde Mix soll dazu führen, dass

eine Platzierung unter den ersten Fünf

erreicht wird. Das wird auch gelingen,

denn die Mannschaft verfügt über

enorme Qualität – und dies in allen

Mannschaftsteilen. Zudem ist Roberto

Fuschini ein Trainer, der keinen

Hauruck-Fußball predigt, sondern spielerisch

die feine Klinge bevorzugt.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Ivan Giudici, Samuel Kerschbaumer

(beide SSV Brixen), Alexander

Prosch, Hannes Oberhauser (beide

Lüsen).

Abgänge: Matthias Stockner (Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Trainer Roberto Fuschini kann

auch heuer auf eine eingeschworene

Truppe zählen; die Mannschaft ist in

allen Mannschaftsteilen ausgeglichen

und hat mit Top-Torjäger Hansjörg

Stockner (letzte Saison 33 Tore in 28

Spielen) einen Akteur in seinen Reihen,

der jederzeit ein Spiel im Alleingang

entscheiden kann.

Schwächen: Die Kontinuität war im

Vorjahr der Schwachpunkt; defensiv

muss sich die Mannschaft steigern, 47

Gegentore waren für eine vermeintliche

Spitzenmannschaft zu viel.

Prognosen

Der im Vorjahr eher knapp bemessene

Kader wurde mit vier Neuzugängen

vergrößert. Auf allen Schlüsselpositionen

spielen Top-Leute. Wenn Hansjörg

Stockner gesund bleibt, kann Plose um

den Titel mitspielen. Einziges Fragezeichen

bleibt, ob die Jugendspieler schon

Landesliga-Niveau haben.

INFO

Geht mit Zuversicht in seine

zweite Saison als Plose-Trainer:

Roberto Fuschini.

SC Plose – Heimspielplatz:

St. Andrä (Kunstrasen)

Leonharder Straße 20

39042 Brixen/St. Andrä

Tel. 347 012 2609

profanter.norbert@alice.it

www.ascplose.info

Pos. Name Geboren

Philipp Knoflach 1992

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Armin Markart 1983

Philipp Flatscher 1978

Thomas Knoflach 1989

Werner Bacher 1982

Hannes Goller 1995

Michael Prader 1984

Patrick Federspieler 1994

Stefan Rabensteiner 1994

Lukas Gasser 1996

Tobias Oberhofer 1995

Hannes Oberhauser 1997

Roman Prosch 1979

Lukas Franzelin 1990

Günther Fischer 1988

Florian Messner 1996

Mirko Leitner 1995

Raphael Messner 1995

Alexander Prosch 1997

Ivan Giudici 1995

Marian Schatzer 1999

Samuel Kerschbaumer 1998

Matthias Regele 1978

Hansjörg Stockner 1987

Max Oberhauser 1993

Moritz Lerchegger 1995

Roberto Fuschini (bestätigt)

Fabrizio Galvan (Tormanntrainer)

Matthias Regele


34 SPORT A 2015

Landesliga

Schlern

Daniel Iardino

Schlern: Der Blick geht

nach oben

Es wäre zweifellos mehr drin gewesen,

wenn da nicht diese Auswärtsschwäche

gewesen wäre. Nur einmal

in den 15 Spielen in der Fremde

ging die SG Schlern im Vorjahr als

Sieger vom Platz.

Eine Bilanz, die die Mannschaft

vom Hochplateau entscheidend

nach unten zog. Außerdem bemerkenswert:

In der Hinrunde gab es

23 Punkte, in der Rückrunde mit elf

nicht einmal mehr die Hälfte davon.

Ein Trainerwechsel (für Didi Larcher

sprang in der Schlussphase Präsident

Fritz Haselrieder ein) brachte auch

keine wesentliche Besserung, sodass

bis zum vorletzten Spieltag gezittert

werden musste. Rang neun sah in der

Abschlusstabelle zwar gut aus, doch

die „nur“ 34 Punkte sprachen eine

andere Sprache.

Um in der neuen Saison mit dem

Abstieg nichts zu tun zu haben, wurde

in den ohnehin schon starken Angriff

nochmals entscheidend investiert.

Von Steinegg kommt der wieselflinke

Markus Lantschner, vom Bozner FC

Luca Corradin. Gemeinsam mit Maxi

Unterkofler, Ivan Germano und Stefan

Plankl werden sie dafür sorgen,

dass ein Top-7-Platz keine Utopie ist.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Markus Lantschner (Steinegg),

Luca Corradin (Bozner FC),

Marco della Rosa, Tobias Jaider,

Daniel Niedermair, Martin Schmuck

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Michael Schieder, Stefan

Schieder, Marco Pasquazzo (alle

Schlern Freizeit), Michael Weissensteiner,

Michael Weissenegger (beide

Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Erfolgshunger ist auch

im dritten Landesligajahr noch immer

groß; starke Achse Primerano-Germano-Plankl;

in der Offensive hat Trainer

Gennaccaro die Qual der Wahl.

Ivan Germano

Pos. Name Geboren

Daniel Iardino 1989

Franz Fill 1991

Daniel Berger 1995

Marco Dalla Rosa 1997

Tobias Jaider 1997

Moritz Karbon 1996

Moritz Malfertheiner 1996

Matthias Plunger 1997

Marco Primerano 1985

Paul Schönauer 1996

Mattia Valentini 1987

Diego Zemmer 1986

Fabian Gasslitter 1996

Ivan Germano 1988

Markus Lantschner 1987

Alex Malfertheiner 1995

Martin Malfertheiner 1990

Gabriel Marmsoler 1990

Daniel Niedermair 1996

Felix Plunger 1996

Martin Schmuck 1997

Luca Corradin 1989

Stefan Plankl 1989

Tobias Prossliner 1997

Maximilian Unterkofler 1991

Felice Gennaccaro (neu)

Antonio Tenderini (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Schwächen: In der Rückrunde fallen

mehrere Leistungsträger aus beruflichen

Gründen längere Zeit aus

(Skilehrer, Skikarriere); im Vorjahr

auswärts ein Punktelieferant (nur acht

Zähler); für Trainer Felice Gennaccaro

ist die Landesliga Neuland.

Prognosen

Wenn Schlern die Auswärtsschwäche

in den Griff bekommt, ist ein Platz

unter den Top 7 drin. Vor allem in

der Offensive ist die Mannschaft

hochkarätig bestückt. Findet Trainer

Gennaccaro die richtige Balance,

kann Schlern sogar zur Überraschung

der Liga werden.

INFO

SG Schlern

Heimspielplatz: Seis Laranz

Peter-Bühl-Weg 14

39050 Völs am Schlern

Tel. 335 240 529

kofler.herbert@rolmail.net

www.sgschlern.it


Landesliga

Salurn: Alles neu

Nach der Abstiegs-Saison tauschten die Unterlandler fast

die gesamte Mannschaft aus. Allein 18 Neuzugänge und

16 Abgänge sind in jeder Hinsicht rekordverdächtig.

SPORT A 2015

Pepi Staffler

Pepi Staffler

Saison 2015/16 2010/11

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Andrea Donato, Denis Gennaccaro (beide Bozner

FC), Matteo Tulipano (Virtus DB), Gabriele Mochen

(Ravinense), Andrei Gavrilita (Frangart), Thomas Scartezzini

(Neumarkt), Jhensy Friso (Laag), Daniel De Nadai (Voran

Leifers), Tony Talarico (Bozner Boden), Marco Bortoli,

Salvatore Carbone, Alex Rossi (alle Rotaliana), Daniel

Gennaccaro (FC Südtirol Beretti), Tommaso Iovine (Trient

Junioren), Denis Ceolan, Bilal Kanoune, Wolfgang Faustin,

Riccardo Nicolussi (alle eigene Jugend), Julian Torggler

(Tramin).

Abgänge: Davide Ferrari (Piné), Daniele Stefania (Frangart),

Alessandro Marconi (Bassa Anaunia), Luca Michelon

(Nago), Paolo Nardin (Albiano), Luca Cappelletto (Voran

Leifers), Simon Cristofoletti (Neumarkt), Mirko Nardon (La

Rovere), Bader Ettahiri (Arco), Antonio Juresic (Virtus Trient),

Massimiliano Dalpiaz (Virtus DB), Ardijan Azizi (Leifers

Branzoll), Manuele Giacomuzzi (Auer), Daniele Stonfer,

Luca Bonazza (beide verletzt), Thomas Montel (inaktiv).

Stärken & Schwächen

Stärken: Starke Einzelkönner;

Trainer Pellegrini ist

ein exzellenter Motivator.

Schwächen: Wie schnell

sich die vielen Neuzugänge

überhaupt finden, ist

fraglich; Torhüter Donato

fällt nach einem Kreuzbandriss

lange aus.

Prognosen

Trotz des ganzen Wechsel-

Wirrwarrs kann Salurn im

vorderen Mittelfeld mitspielen,

sogar ein Angriff

aufs Spitzenfeld scheint

möglich.

INFO

SV Salurn

Heimspielplatz: Salurn

Aldo-Moro-Str. 4

39040 Salurn

Tel. 335 59 46 539

salornocalcio@gmail.com

www.usdsalorno.

altervista.org

Salurn

Pos. Name Geb.

Andrea Donato 1990

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr Tor

Julian Torggler 1995

Leo Facchini 1998

Matteo Tulipano 1988

Gabriele Mochen 1992

Andrei Gavrilita 1986

Nicola Cova 1994

Florian Joppi 1994

Tobias Dipoli-Wieser 1996

Daniele Pedot 1996

Daniele Virzi 1994

Thomas Scartezzini 1987

Denis Gennaccaro 1990

Jhensy Friso 1990

Daniel De Nadai 1985

Tony Talarico 1977

Alex Rossi 1995

Denis Ceolan 1998

Marco Bortoli 1984

Salvatore Carbone 1989

Daniel Gennaccaro 1997

Tommaso Iovine 1996

Bilal Kanoune 1998

Wolfgang Faustin 1994

Riccardo Nicolussi 1997

Yuri Pellegrini (bestätigt)

Paolo Sartori (Co-Trainer)

Im Herbst Wimmer

Im Winter Kellermeister

Im Frühjahr, Sommer,

Herbst und Winter:

Persönliche Betreuung

der Trogerhof-Kunden.


36 SPORT A 2015

Landesliga

Stegen: Weiter dem

Jugendwahn verfallen

Motivationskünstler Thomas

Piffrader führt auch 2015/16 einen

jungen SV Stegen in der Landesliga.

Trotz des sportlichen Abstiegs am

letzten Spieltag geht die jüngste

Mannschaft der Liga wieder in

Südtirols höchster Amateurklasse

ins Rennen. Der Grund: Die Nichtanmeldung

des FC Bozen 96.

Die Freude am Training und der

Teamgeist stehen bei Piffrader an

erster Stelle. Er lebt die Begeisterung

am Fußball seinen Spielern bei jeder

Trainingseinheit vor. Verlassen kann

sich Piffrader auf prominente Unterstützung:

Manni Villgrater, viele Jahre

Coach bei St. Georgen, ist sein neuer

Co-Trainer.

Nach dem unerwarteten Klassenerhalt

kann das Saisonziel nur eines sein:

Der Klassenerhalt. Zudem möchte

Stegen die vielen Nachwuchskräfte

reifen lassen und sie für höhere Ligen

– hauptsächlich für Partnerverein St.

Georgen – vorbereiten.

Matthias Obexer

Diego Carbogno

Möglich werden soll dies mit den

wenigen Routiniers Alex Bergmeister,

Markus Mutschlechner und Luca

Consalvo sowie einem bunten Haufen

williger Talente, die im Vorjahr wertvolle

Landesliga-Erfahrung gesammelt

haben.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Damian Töchterle, Thomas

Treyer, Philipp Piffrader (alle St.

Georgen), Christian Felder (Dietenheim

Aufhofen), Simon Weissteiner

(Vintl), Samuel Frontull (Mareo St.

Vigil), Julian Bacher, Jakob Steger,

Thomas Steger, Patrick Bacher, Ermir

Rakay (alle eigene Jugend).

Abgänge: Stefan Oberheinricher, Alex

Niederkofler (beide Bruneck), Alex

Piffrader (Gais), André Gasteiger

(Ahrntal), Mark Milesi (St. Georgen).

Stärken & Schwächen

Stärken: Stegen wird von einem

eingespielten Trainerteam betreut,

das perfekt auf junge Spieler eingehen

kann; der Verein macht keinen

Stegen

Pos. Name Geboren

Damian Töchterle 1996

Dieter Schatzer 1974

Matthias Obexer 1995

Jonas Unterkircher 1995

Thomas Treyer 1985

Ulrich Beikircher 1996

Julian Bacher 1999

Georg Bergmeister 1983

Thomas Steger 1998

Jakob Steger 1997

Christian Felder 1992

Markus Mutschlechner 1984

Philipp Piffrader 1992

Simon Weissteiner 1995

Matthias Winkler 1995

Diego Carbogno 1993

Florian Engl 1997

Samuel Frontull 1995

Simon Neunhäuserer 1995

Tobias Piffrader 1994

Christian Tripodi 1991

Simon Aichner 1997

Luca Consalvo 1991

Stefan Hilber 1995

Patrick Bacher 1998

Ermir Rakay 1997

Thomas Piffrader (bestätigt)

Manfred Villgrater (Co-Trainer)

Dieter Schatzer (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Druck, man lässt die Spieler frei

aufspielen; Torjäger Luca Consalvo ist

ein Torgarant.

Schwächen: Die Mannschaft ist

sehr jung, in brenzligen Situationen

fehlt die Erfahrung; in der Abwehr

fehlt die Stabilität; die Offensive ist

ausschließlich auf Torjäger Consalvo

ausgerichtet.

Prognosen

Für Stegen kann nur der Klassenerhalt

das Ziel sein. Der wird im

Vergleich zum Vorjahr heuer das noch

schwierigere Unterfangen. Nur wenn

alle Schlüsselspieler gesund bleiben,

ist der Ligaerhalt ein Thema.

INFO

SV Stegen

Heimspielplatz: Stegen

Hl. Kreuzstraße 13 | 39031 Bruneck

Tel. 348 882 6460

sportverein.stegen@gmail.com


Landesliga SPORT A 2015

37

St. Pauls: Großer Umbruch

Nach einem völlig verkorksten

Oberligajahr musste St. Pauls den

Gang zurück in die Landesliga antreten.

Mit vielen neuen Gesichtern

ist nun ein Neustart angesagt.

Zwölf Spieler sind gegangen,

elf neue dazugekommen – in den

Sommermonaten herrschten im

Fußballdorf St. Pauls Zustände

wie auf einem Hauptbahnhof. Und

doch hat diese Transferpolitik einen

bestimmten Grund: Die Mannschaft

soll neu aufgebaut werden, junge und

einheimische Spieler in den ruhigen

Gewässern der Landesliga gedeihen,

um sich so längerfristig für höhere

Aufgaben zu empfehlen. Mit Stefan

Gasser wurde für diese Aufgabe ein

Top-Trainer gefunden. Er ist mit dem

Verein bestens vertraut, war zu früheren

Zeiten als Spieler und Trainer bei

den Blau-Weißen aktiv und wird nun

den Erneuerungsprozess vorantreiben.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Jonas Clementi (Virtus

DB), Lukas Obkircher (SSV Brixen),

Alexander Kaufmann (Neugries),

Felix Pichler, Benjamin Schweigkofler,

Georg Zublasing (alle Girlan),

Juri Oberkalmsteiner (FC Südtirol

A-Jugend), Alex Nussbaumer (Terlan),

Manuel Tabarelli, Stefan Gruber,

Max Tschur-tschenthaler (alle eigene

Jugend).

Abgänge: Hannes Fischnaller (SSV

Brixen), Hansjörg Mair (St. Martin),

Robert Larcher (Gargazon), Daniele

Zingale (FC Südtirol Beretti), Andrea

Bovolenta, Manuel Schieder (beide

Karriereende), Matthias Huber, Felix

Andergassen (beide Studiengründe),

Michael Gruber (St. Georgen), Alex

Puff (Frangart), Simon Dissertori

(Weinstraße Süd), Alex Lattanzio (Ziel

unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Obrist und Clementi sind

ein überragendes Sturmduo; Trainer

Stefan Gasser hat neue Euphorie

entfacht; „Jetzt-Erst-Recht“-Aufbruchstimmung

nach dem verkorksten

Oberligajahr; das Korsett mit Taran-

tino-Mayr-Fabi-Obkircher-Obrist-

Clementi bürgt für Qualität.

Schwächen: Junger Kader (Durchschnittsalter

22 Jahre); in der Ab-

St. Pauls

Pos. Name Geboren

Antonio Tarantino 1985

Georg Zublasing 1989

Fabian Mayr 1986

Georg Sinn 1988

Hannes Riffesser 1994

Max Tschurtschenthaler 1997

Hannes Ohnewein 1992

Juri Oberkalmsteiner 1997

Benjamin Schweigkofler 1991

Alexander Kaufmann 1993

Philipp Stein 1989

Simon Fabi 1990

Lukas Obkircher 1995

Hannes Ambach 1991

Felix Pichler 1993

Thomas Debelyak 1996

Manuel Tabarelli 1997

Stefan Gruber 1997

Fabian Obrist 1993

Daniel Delueg 1995

Jonas Clementi 1992

Felix Zublasing 1993

Alex Nussbaumer 1996

Stefan Gasser (neu)

Patrick Perathoner (Co-Trainer)

Marco Pagliani (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

wehrzentrale fehlen die Alternativen;

fehlendes Selbstvertrauen nach schwachem

Oberligajahr.

Prognosen

St. Pauls wird sich in seinem ersten

Landesligajahr nach dem Abstieg

jenseits von Gut und Böse im vorderen

Mittelfeld etablieren – gelingt

der Start, findet die neu zusammengewürfelte

Truppe schnell zusammen

und stellen Obrist und Clementi ihre

Treffsicherheit unter Beweis, können

die Blau-Weißen auch für einen Top-

5-Platz gut sein.

Die „Neuen“ beim FC St. Pauls; stehend von links: Benjamin Schweigkofler, Co-Trainer Patrick

Perathoner, Trainer Stefan Gasser, Felix Pichler; vorne von links: Alex Kaufmann, Georg Zublasing,

Lukas Obkircher, Jonas Clementi

INFO

FC St. Pauls

Heimspielplatz: Rungghof Girlan,

St. Pauls (Kunstrasen)

Unterrainer Straße 36 B

39057 St. Pauls/Eppan

Tel. 335 750 4586

info@fcpauls.com

www.fcpauls.com


38 SPORT A 2015

Landesliga

Weinstraße Süd: Nur ein

Top-Knipser fehlt

Der vierte Platz des Vorjahres hat bei

Weinstraße Süd Appetit auf mehr

gemacht. Die Mannschaft von Trainer

Fabio Ianeselli (der sich derzeit von

einem Achillessehnen-Riss erholt) ist

unverändert geblieben.

Einzige Ausnahme: Der von Neumarkt

gekommene Michael Palma

ersetzt in der Abwehrzentrale Cipriano

Morano, der zu Anaune Cles in die

Trentiner Landesliga gewechselt ist.

Damit wird die ohnehin seit Jahren

stabile Weinstraße-Defensive zusätzlich

verstärkt. Was die Unterlandler

dringender benötigen würden, um

ganz vorne mitzuspielen, ist ein Top-

Knipser. Zwar hat Alexander Fabris

mit 13 Toren in der letzten Saison voll

überzeugt und sind Amofah-Dellasega

eine gefährliche Flügelzange, ein zweiter

Bomber fehlt aber noch. Deswegen

wird es für Weinstraße auch in der

neuen Saison reichen, alle Klubs mehr

als nur zu ärgern. Den Meistertitel

machen sich unter dem Strich aber

wohl andere aus. Und das ist schade,

denn mit den vielen jungen Spielern,

die in der abgelaufenen Saison bei den

Junioren für Aufsehen gesorgt haben,

wäre in absehbarer Zeit mehr – sprich

der Sprung in die Oberliga – drin.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Michael Palma (Neumarkt),

Simon Dissertori (St. Pauls).

Abgänge: Cipriano Morano (Anaune

Cles), Werner Fischer (Kaltern).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Mannschaft ist die gleiche

wie im Vorjahr und kennt sich daher

in- und auswendig; die Abwehr ist

mit Michael Palma noch schwerer

zu knacken als zuletzt; Trainer Fabio

Ianeselli ist ein Taktikfuchs; die Achse

Corradini-Palma-Amofah-Zadra-Fabris-Dellasega

ist oberligareif.

Schwächen: Im Kader stehen viele

Außenangreifer und bewegliche

Torjäger:

Alexander Fabris

Kapitän: Stefan Christoforetti

Weinstraße Süd

Pos. Name Geboren

Walter Corradini 1985

Simon Dissertori 1997

Tobias Terzer 1998

Julian Geier 1997

Michael Palma 1988

Günther Peer 1993

Lorenz Pedrotti 1983

Simon Sanoll 1995

Matthias Leoni 1995

Patrick Mark 1997

Manuel Pichler 1997

Philipp Walter 1994

Clemens Sanoll 1992

Johannes Huber 1992

Stefan Christoforetti 1990

Fabio Zadra 1985

Mauro Vasile 1997

Alex Casatta 1996

Claudio Dellasega 1987

Alexander Fabris 1991

Ouassim Hannachi 1997

Allen Zwerger 1995

Michael Mair 1995

Willy Amofah 1988

Lukas Mair 1991

Fabio Ianeselli (bestätigt)

Gianluca Pellizzari (Co-Trainer)

Luca Rossato (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Stürmer, aber es mangelt am eiskalten

Vollstrecker im Strafraum; vor lauter

jahrelanger Tiefstapelei glauben die

Weinstraße-Spieler bald selbst, dass die

Oberliga unerreichbar ist.

Prognosen

Im Vorjahr schrieben wir, dass es zu

Platz fünf nicht mehr reicht: Richtig,

es wurde Platz vier. Diese Platzierung

muss das Minimalziel bei Weinstraße

Süd sein – vor allem, sollte bis zum

Transferschluss noch ein Top-Knipser

kommen. Großes Anliegen des Vereins

ist es, die vielen Eigengewächse reifen

zu lassen. Mit diesem minimalistischen

Saisonziel werden die Big-Spieler nur

wenig anfangen können.

INFO

SSV Weinstraße Süd

Heimspielplatz: Kurtatsch & Margreid

Breitbach 24 | 39040 Kurtatsch

Tel. 335 83 57 566

info@weinstrassesued.com

www.weinstrassesued.com


1. Amateurliga SPORT A 2015

39

Die Favoriten sind schnell ausgemacht

Zwei Gruppen, 28 Mannschaften,

drei Favoriten: Die 1. Amateurliga

verspricht erneut Riesenspannung.

Während sich in Gruppe A wohl

Terlan und Moos den Titel ausspielen,

dürfte es im „Eisacktaler und Pusterer

Kreis“ einen Alleingang von Vahrn geben

– zu stark ist bei diesen drei Mannschaften

die individuelle Klasse. Doch

im Fußball, so lehrt die Vergangenheit

und Gegenwart, ist alles möglich.

Gruppe A

Eines ist klar: Terlan und Moos sind in

Kreis A zu favorisieren – was aber noch

lange nicht heißt, dass sie unantastbar

sind. Terlan lockte zwar mit Marco Fiori

und Patrick Savoi zwei starke Spieler

aus Gargazon an, musste mit Andreas

Vicentin (Latsch) aber eine Stütze

ziehen lassen.

Moos zog mit Davide Santachiara

(Neugries), Afrim Umer (Bozen 96) und

Trainer Roberto Pignatelli drei dicke

Fische an Land, doch auch hier ging

mit Christopher Schwarz das Herzstück

der Mannschaft verloren. Zudem wird

Peter Heel für längere Zeit ausfallen.

Gut möglich also, dass einer der Außenseiter

für die Überraschung sorgt.

Angefangen bei Riffian Kuens, das mit

Fabian Gruber (im Vorjahr 21 Tore in

der Landesliga) und Daniel Bernard

(Obermais) zwei Hochkaräter ins

Passeiertal lockte. Aber auch Kastelbell

Tschars (mit Alessandro Finanzi,

Domenico Narda, Vincenzo Folino)

oder Nals (mit Alex Sincich und Alex

Scavazza) muss man auf der Rechnung

haben.

Im Abstiegskampf ist Aldein Petersberg

wohl am akutesten gefährdet: Der

Aufsteiger tritt das Abenteuer 1. Amateurliga

ohne namhafte Verstärkungen

an. Mals durchlebte im Sommer einen

Umbruch, musste viele Spieler ziehen

lassen und zählt ebenfalls zu den

Abstiegskandidaten, aber auch die Ligatauglichkeit

von Schluderns wird ab 30.

August auf eine harte Probe gestellt.

Die Fußballer von Aufsteiger Aldein Petersberg im Höhenflug: Zur Einstimmung auf die

Premierensaison in der 1. Amateurliga ging’s auf den Hausberg, das Weißhorn.

Gruppe B

Keine Zweifel: Der Weg zum Meistertitel

führt in der Gruppe B nur über

Vahrn. Mit den Verpflichtungen von

Thomas Ritsch, Mirco Schrott (beide

SSV Brixen) und Philipp Hilpold

(Albeins) bekam das Team von Trainer

Josef Tratter einen Qualitätsschub, dem

andere Mannschaften nicht das Wasser

reichen können. Da ein Meistertitel

aber auch mit zahlreichen Einkäufen

nicht planbar ist, haben mehrere Teams

Außenseiterchancen. Beispiel Bruneck:

Mit Alex Niederkofler und Stefan

Oberheinricher wurden zwei erfahrene

Landesliga-Spieler von Stegen geholt.

1. Amateurliga 2015/2016

Gruppe A

Steinhaus

Gruppe B

Mühlbach Rodeneck Vals (Vals)

Freienfeld

Taufers

(Sand in Taufers)

Moos

Kiens Pfalzen Pichl Gsies

Mals

Riffian Kuens

Vahrn

USD Brixen

Bruneck

(Fischzuchtweg)

Reischach

Kastelbell Tschars

Schabs

Albeins

Hochpustertal

Meran

(H.

Innichen,

Schlanders Gargazon

R. Toblach )

Nals

Schluderns

Terlan

Sarntal

(Sarnthein)

Bozen

Stefan Huber

Aldein Petersberg

(Pichl Gsies)

Kaltern

(Aldein)

Auer

H. = Hinrunde

Neumarkt

R. = Rückrunde

-Infografik: Ch. Staffler

Reischach und Freienfeld werden wie

in den letzten Jahren in Lauerstellung

sein und die Großen ärgern, genauso

wie Absteiger Pichl Gsies. Ebenfalls

für eine Überraschung gut ist Schabs,

das mit Felix Goller (Klausen), Kevin

Holzner (Natz) und Michael Rottensteiner

(ehemals SSV Brixen) drei starke

Akteure verpflichtete.

Nach unten hin müssen sich besonders

die Aufsteiger Taufers und Pfalzen

orientieren – aber auch für Steinhaus

wird die Luft eng, nachdem das Team

bereits in der Vorsaison abgestiegen

wäre, auf Verbandswege aber zurückgeholt

wurde.

Foto: E. Innerbichler


40 SPORT A 2015

2. Amateurliga

Das wird ganz spannend

Anstatt wie üblich drei Kreise mit je

zwölf Mannschaften zu bilden, finden

sich in Gruppe A der 2. Amateurliga

nur elf Teams.

Der Grund ist schnell erklärt: Der

FC Gries schrieb sich nicht mehr ein,

Oberau und Juventus Club fusionierten

und aus der 3. Amateurliga lagen zu

wenig Anfragen vor, im Falle eines frei

werdenden Platzes zurückgeholt zu

werden. Entsprechend enttäuscht war

auch FIGC-Präsident Karl Rungger:

„Was sollten wir machen? Wir müssen

uns an die schriftlichen Vorgaben

halten. Mir passt es selbst am wenigsten,

dass in einer Gruppe nur elf Teams

mitspielen.“

Gruppe A

Dass genau die Gruppe A mit nur elf

Teams ausgetragen wird, sorgte für

verständlichen Unmut.

Dabei gibt es einen großen Titelfavoriten:

Plaus rüstete im Sommer erneut

stark auf. Die Burggräfler kommen an

der Favoritenrolle nicht vorbei, müssen

aber unter Beweis stellen, dass sie auch

eine Mannschaft sind. Neben einem

neuen Trainer (Spielertrainer Patrick

Fliri kam aus Naturns), wurden etliche

neue Spieler verpflichtet. Duellieren

wird sich Plaus mit Frangart (Ex-Eppan-

Trainer Christian Scherer bringt neuen

Schwung mit) und Meran (mit einigen

Spielern von Bozen 96 und Massimo

Bertinato auf der Trainerbank). Schenna

(mit den Ex-Obermaisern Andreas

Pircher und Michael Eder) könnte mit

der launischen SG Laatsch Taufers (mit

den Ex-Malsern Simon Paulmichl und

Gregor Fliri) die Überraschungsmannschaft

werden.

Weil es nur einen Absteiger gibt, dürfte

der Kampf gegen den Strich weniger

dramatisch verlaufen als üblich.

Gruppe B

Auch hier startet eine Mannschaft aus

der Poleposition: Haslach. Der Kader

von Neu-Trainer Alessandro Puppin

wurde mit Oliver Gasser, Arno Brancalion

(beide Neugries) und Nicolò

Laratta (Bozen 96) aufgehübscht und

will nach Jahren der Enttäuschung heuer

den großen Coup landen. Einfach

wird das aber nicht, denn auch Ritten

(mit Torhüter Juri Osti), Absteiger

Klausen (mit Alexander Profanter kam

ein Topstürmer) und Feldthurns (sie

verspielten den Meistertitel im Vorjahr

leichtfertig) schielen nach oben. Zu den

Abstiegskandidaten zählen die Aufsteiger

Jenesien und Eggental, Montan und

der als Ergänzung aus der 3. Amateurliga

geholte Oberau Juventus Club.

Gruppe C

Pfalzen und Taufers sind aufgestiegen,

der Dritte Feldthurns spielt in Gruppe

B. Ist der Vorjahresvierte Welschellen

also logischer Meisterschaftsfavorit?

Wohl kaum. Die Gadertaler sind zwar

eingespielt und haben eine starke

Defensive, allerdings geht das zu Lasten

der Torgefährlichkeit. Dennoch ist auch

unter den Konkurrenten kein richtiger

Titelanwärter zu erkennen. Am

ehesten haben der rundumerneuerte

Absteiger Vintl (mit Hannes Oberhofer

von Mühlbach Rodeneck Vals) und St.

Lorenzen das Potenzial für ganz oben.

2. Amateurliga 2015/2016

-Infografik: Ch. Staffler

Wird heuer für Klausen zaubern:

Alexander Profanter.

Gruppe A

Gruppe B

Auswahl Ridnauntal

Gruppe C

(Stange)

Terenten

Franzensfeste

Gais

(Mühlbach) Vintl

Rasen Antholz

Tirol

(H. Laatsch, R. Taufers i. M.)

St. Lorenzen

Algund Schenna

Taisten

Laatsch Taufers

Welschellen

Klausen

Olang Welsberg

Plaus

Meran

Feldthurns

Laas

(Combistadion)

Mareo

Prad

(St. Vigil in Enneberg)

Ritten Barbian

Ulten (Klobenstein) Villanders

Teis Villnöß

(St. Walburg)

Jenesien Steinegg

(H. St. Peter, R. Teis)

Girlan (Rungghof)

Gröden

Frangart (Rungghof)

(St. Christina)

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

Leifers Branzoll

Montan

Spannend wird sein, wie sich das junge

Terenten präsentiert. Nur mit Glück

konnten sie im Vorjahr den „nachunten-Durchmarsch“

von der 1. in die

3. Amateurliga vermeiden. Auch Ridnauntal

(im Vorjahr in Gruppe B) muss

sich nach einem schwachen Jahr und

dem daraus resultierenden Fast-Abstieg

erholen.

Eggental

(H. Welschnofen

R. Deutschnofen)

Haslach (Pfarrhof)

Oberau Juventus Club

(Pfarrhof)


3. Amateurliga SPORT A 2015

41

Ein klarer Favorit, zwei neue Vereine

und viele Fragezeichen

Wie im Vorjahr tummeln sich in der

niedersten Amateur-Spielklasse 36

Mannschaften – darunter sind mit

Real Atlas Bozen und St. Georgen

Junior auch zwei neue Klubs.

Favoriten sind in den Gruppen B

und C nur schwer auszumachen, dafür

führt der Meistertitel in der Gruppe A

nur über einen Verein: Den FC Oberland

aus St. Valentin auf der Haide.

Gruppe A

Der Vinschger- und Burggräfler-Kreis

hat einen klaren Favoriten: Den FC

Oberland. Und das nicht nur wegen

seines Trainers Jakob Moriggl. Der

Europeada-Sieger von 2012 geht in seine

zweite Saison als Verantwortlicher.

Anders als im Vorjahr, in dem er wegen

einer schweren Knöchelverletzung

lange außer Gefecht war, will er heuer

wieder im Mittelfeld die Fäden ziehen.

Dazu gesellen sich mit Martin Patscheider

und Manuel Sandbichler zwei

weitere erfahrene Akteure. Sie führen

eine blutjunge, extrem erfolgshungrige

Mannschaft an.

Weitere Favoriten auf den Titel sind

Mölten Vöran – in der letzten Saison

in den Aufstiegs-Entscheidungsspielen

gescheitert – und Olimpia Meran. Die

Meraner legen ihr Hauptaugenmerk

zwar auf die Jugendarbeit, sind aber

mittlerweile auch so weit, dass sie mit

der Kampfmannschaft den nächsten

Schritt – sprich den Sprung in die

2. Amateurliga – anpeilen können.

Gruppe B

Diese zweigeteilte Gruppe – sechs

Mannschaften kommen aus dem Raum

Bozen und Unterland, der Rest aus dem

Eisack- und Wipptal – lebt nicht nur

von weiten Autofahrten, sondern von

völliger Ungewissheit.

Favoriten auszumachen, erscheint hier

besonders schwer. Aber Sterzing, der

FC Rentsch, Unterland Berg und die

junge Mannschaft aus Aicha haben auf

dem Papier einiges mehr zu bieten als

die unmittelbare Konkurrenz. Gespannt

sein darf man auf das Abschneiden von

Real Atlas Bozen. Der neugegründete

Verein unter der Leitung des ehemaligen

Bozen 96- und Bozner Boden-

Spielers Amine Khazari wird zumindest

in technischer Hinsicht das Maß aller

Dinge sein. Wie es in puncto Disziplin

aussieht, wird die Zukunft weisen.

Gruppe C

Die zweite neue Mannschaft in der

3. Amateurliga spielt in der Pusterer

Gruppe, und zwar St. Georgen Junior.

Mit Junior hat die Mannschaft aber

wenig gemeinsam, handelt es sich dabei

nämlich nicht um die Nachwuchsakteure

des Oberligisten St. Georgen, die

in der Kampfmannschaft keinen Platz

finden. Vielmehr ist es eine Truppe von

Studenten, reaktivierten Akteuren und

solchen, die zuletzt vermehrt Eishockey

spielten und jetzt wieder dem runden

Leder nachjagen. Als Trainer fungieren

mit Elli Steinhauser und Stefan Putzer

3. Amateurliga 2015/2016

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

Oberland

(St. Valentin)

Goldrain

Eyrs

Tscherms

Kortsch Marling

Morter

St. Pankraz

Völlan

Laugen Tisens

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

-Infografik: Ch. Staffler

Olimpia Meran

(Combistadion)

Andrian

Laag

Florian Tauber (rechts), zuletzt bei Natz,

spielt nun für Raas (Gruppe C).

Gossensaß

Prettau

(H. Pflersch, R. Gossensaß)

Mühlwald

Dietenheim

Sterzing

Wiesen

Aufhofen

St. Georgen Junior

Neustift

(Vahrn)

Unterland Berg (Truden)

zwei bekannte Gesichter der Amateurfußball-Szene,

angeführt wird die

Mannschaft von Bernd Mutschlechner

und Matthias Brugger.

Gut möglich, dass St. Georgen Junior

auf Anhieb ins Rennen um den Titel

eingreifen kann. Favoriten sind mit Absteiger

Dietenheim Aufhofen und dem

Vorjahresdritten Wengen/La Val sowie

Sexten aber andere.

Aicha

Raas

Lüsen

Burgstall

Mölten Vöran (Vöran)

Percha

La Val

(Wengen)

Gsieser Tal

(Pichl Gsies)

Helm

Vierschach

Sexten

Niederdorf

Val Badia

(St. Martin/

ab Oktober Stern/La Ila)

Excelsior La Strada (Reschenplatz A)

Rentsch (Pfarrhof)

Real Atlas (Reschenplatz A)


42 SPORT A 2015

Damen

CF Südtirol: Neuer Anlauf

in der höchsten Liga

Den Fans des CF Südtirol Damen

dürften die Erinnerungen an die

letzte Serie-A-Saison 2010/11 Kopfschmerzen

bereiten. Nur allzu gut

verständlich, immerhin wurde der

Abstieg der CFS-Damen damals erst

am allerletzten Spieltag besiegelt.

Ein äußerst bitteres Ereignis auch

deshalb, weil es die erste und bislang

einzige Saison in der höchsten

Damen-Fußball-Liga Italiens für den

CF Südtirol war.

Nun, vier Jahre später, wagen

Tonelli & Co. einen neuerlichen

Versuch in der höchsten Spielklasse.

Möglich wurde dies durch eine überragende

Serie-B-Saison 2014/15, die

sie mit sieben Punkten Vorsprung vor

Valpolicella gewannen. Im Gegensatz

dazu verpasste Unterland Damen den

Klassenerhalt knapp, während sich der

SSV Brixen OBI zwar rettete, aus vereinsinternen

Gründen auf eine erneute

Serie-B-Teilnahme aber verzichtete und

Meisterspielerinnen mit Pressesprecher von

links: Desirèe Righi, Martina Menegoni, Alessandra

Tonelli, Peter Perez und Irene Ferrari

werden auch in der Serie A der Damen mit

von der Partie sein.

nun in der Serie C einen neuen Anlauf

nimmt.

Der letztjährige Meisterkader beim

CF Südtirol gleicht rund fünf Wochen

vor Saisonbeginn noch immer einer

Baustelle. Bislang wurde er nur minimal

verändert, dafür gab es auf der Trainerbank

eine große Erneuerung. Antonio

Alberti verließ in der Sommerpause den

Verein, seinen Platz an der Seitenlinie

nimmt mit Klaus Schuster ein Südtiroler

Trainer-Urgestein ein.

Schuster will der Mannschaft – sie ist

seit zwei Wochen im Training – auch

gleich seine Handschrift aufdrücken

und die technisch starken Gegnerinnen

durch ein körperbetontes und

laufintensives Spiel früh in Bredouille

bringen. Gegen wen der CF Südtirol

letzten Endes aber alles spielt, stand bei

Redaktionsschluss noch in den Sternen.

Die Meisterschaft startet aller Voraussicht

nach Anfang Oktober.

Bisherige Zugänge & Abgänge

Zugänge: Monica Moling (Brixen).

Abgänge: Renate Kienzl (Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Das Team ist eingespielt; die

Mischung aus Routiniers (Tonelli,

Vivirito, Ferrari) und „jungen Wilden“

(Pasqualini, Caser) stimmt; Klaus

Schuster ist ein ausgewiefter Taktiker;

die Euphorie nach dem Aufstieg ist bei

den Spielerinnen riesengroß.

Schwächen: Mit Renate Kienzl verlor

die Mannschaft eine prägende Leitfigur,

die besonders als Persönlichkeit nicht

ersetzt werden kann; der Sprung von

der Serie B in die höchste Spielklasse ist

sehr groß, einige Spielerinnen werden

noch Zeit benötigen, um sich anzupassen.

Prognosen

Angesichts der Tatsache, dass weder

Gegner noch der Kader des CF Südtirol

Ein erfahrener Trainer für ein ehrgeiziges

Projekt: Klaus Schuster ist der neue Übungsleiter

beim CF Südtirol Damen.

feststehen, sind Prognosen schwierig.

Da die Meistermannschaft weitgehend

gleichgeblieben ist und zudem noch

zwei, drei verheißungsvolle Spielerinnen

zum CFS stoßen könnten, dürfte

der Klassenerhalt ein realistisches Ziel

sein.

INFO

CF Südtirol

Pos. Name Geboren

Chiara Valzolgher 1992

Soraya Caser 1994

Greta Brunello 1997

Desirée Righi 1991

Monica Moling 1990

Irene Ferrari 1979

Denise De Luca 1992

Katrin Plankl 1985

Maddalena Paolillo 1995

Martina Menegoni 1993

Giordana Torresani 1987

Silvia Vivirito 1990

Verena Erlacher 1999

Chiara Pasqualini 1994

Stefania Dalla Giacoma 1993

Alessandra Tonelli 1988

Martina Brunello 1997

Klaus Schuster (neu)

Meo Mangialardi (Co-Trainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

CF Südtirol Damen – Heimspielplatz:

Leifers Galizien A (immer samstags)

Mitterweg 5 | 39100 Bozen

Tel. 335 377 500

info@suedtiroldamen.it

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