Gemeindebrief Dezember 2017

cweber16

Gemeindebrief

Winter 2017


Seite

3 Editorial

4 Angedacht

6 Überholungsarbeiten der Orgel in Enslingen

8 Musikteams im Gottesdienst, Neues vom Verein f.J.u.G.

9 Unsere musikalischen Angebote

10 LAKI PopChor kommt nach Untermünkheim

11 Umgestaltung des Jugendraumes

12 Weihnachten früher

15 Straßenkinder in Embu / Kenia

16 Churchnight 2017 ­ frei sein.

18 KU3 ­ wir sind dabei

19 Gemeindefest 2017

20 Ein Jahr Stiftung Kirchengemeinde Untermünkheim

22 Gottesdienst für Groß und Klein

23 Rückblick Gemeindeabend V. f. Diakonie und Seelsorge

24 Begegnungsnachmittag für Menschen mit Demenz

25 ERF­Medien

26 Reformationstag 2017

28 Großkrippe, Christbaumsammlung

29 Krippenspiele in der Kirchengemeinde

30 Skifreizeiten

31 Einladung zum Binokelabend

32 Freud und Leid 2017

34 Gottesdienstplan, Termine, Impressum

39 Team 95, wir starten nochmal!

40 Einladung zu den Gesprächsabenden

4. Ausgabe 2017, 8. Jahrgang, Nr. 43


Editorial

3

Liebe Leser,

nun ist es also vorbei, das Lutherjahr.

„Gott sei Dank“ denken die einen,

„eigentlich schade“ sagen die anderen.

Landesweit und auch in unseren Hohenloher

Kirchengemeinden gab es aus

Anlass des 500‐jährigen Jubiläums der

Reformation sehr viele unterschiedliche

Aktionen. Nachdenklich hat mich nochmals

eine Predigt von Pfarrer Stefan

Engelhart am Reformationstag in der

Untermünkheimer Kilianskirche

gemacht. In 100‐Jahres‐Intervallen hat

er die Ereignisse und Aktionen der

Reformationsjubiläen von 1617 (100

Jahre) bis 1917 (400 Jahre) aufgelistet

und anschaulich gemacht wie die

Menschen, beeinflusst von den gesellschaftlichen

Rahmenbedingungen, den

Reformator Luther für ihre Zwecke

benützt haben. Auch heute noch wird

Luther von unterschiedlichsten politischen

und kirchlichen Lagern für ihre

Ansichten ge‐ und auch missbraucht.

Am unverfänglichsten erscheint mir da

noch die Playmobilfigur, die alle

Verkaufsrekorde gebrochen hat. Klar

diente sie auch dem Kommerz, aber

wenn diese kleinfingergroße Spielzeugfigur

mit Feder und Bibel in der Hand

vor mir steht, wird mir klar, dass Luther

weniger politische und kirchliche Umwälzungen

im Sinn hatte, sondern ihn

vor allem die Frage nach einem von

Zwängen befreiten Christenmenschen

beschäftigt hat. Und diese Botschaft

sollten wir für uns aus diesem Reformationsjubiläum

mitnehmen: Christen sind

befreite Menschen, die nicht in Vorleistung

gehen müssen, um einen gnädigen

Gott zu bekommen. Ich denke, gerade

jetzt an Weihnachten wird wieder einmal

deutlich, wie wenig sich Gott in ein

bestimmtes Schema pressen lässt. Allein

schon an der Biographie seines

Sohnes wird dies deutlich: Jesu Geburt

in einem Viehstall, kurze Zeit später

politischer Flüchtling, mit 12 Jahren

als Hochbegabter in theologischer

Diskussion mit der geistigen Elite

seines Landes, als junger Erwachsener

Wunderheiler und Sozialrevoluzzer,

einige Jahre später als Ketzer und Gefahr

für den sozialen Frieden zusammen

mit Verbrechern gekreuzigt. Ist

es schon nicht leicht zu verstehen,

dass Gott Mensch wird, ist Gott als

der Schöpfer des Universums noch

schwieriger zu begreifen. Vor kurzem

bejubelten Wissenschaftler, dass sie

erstmals Gravitationswellen vom

Zusammenstoß zweier Neutronensterne

beobachten konnten. Der

Zusammenstoß ereignete sich vor 130

Millionen Jahren und die Gravitationswellen

erreichten am 17.8.17 die

Erde. Unvorstellbar! Da kommt mir der

Ausspruch des Extremsportlers Felix

Baumgartner in den Sinn, der am

14.10.12 in 39 Kilometer Höhe aus

einem Heliumballon sprang und mit bis

zu 1357 km/h auf die Erde zuraste:

„Könntet ihr nur sehen, was ich sehe!

Manchmal muss man wirklich weit hinaufgehen,

damit man erkennt, wie

klein man ist.“ Dies ist neben dem

„mickrigen Viehstall“ die andere

Dimension unseres Gottes. Lassen Sie

uns also staunend in die Advents‐ und

Weihnachtszeit gehen. Der geniale

Musiker Duke Ellington sagte einmal:

„Jazz ist die Freiheit, viele Formen zu

haben.“ Ich würde diesen Satz gerne

in ähnlicher Deutung auf das Christsein

ausweiten: „Die Freiheit eines Christenmenschen,

wie sie sich Luther

gewünscht hat, kann sich in vielen Formen

äußern und ist doch immer verbunden

mit dem Staunen vor einem so

mächtigen und doch so gnädigen

Gott.“

Ihr Redaktionsteam


4

Angedacht

Der Adventskalender ist in diesen

Wochen in vielen Familien nicht wegzudenken.

Ob Schokolade hinter

Papptürchen oder selbst gestaltete

und verpackte Kleinigkeiten an einer

Schnur – über 24 Tage soll er die

Wartezeit auf Weihnachten versüßen.

Auch im Leben der Erwachsenen ist

der Kalender längst angekommen: 24

literarische oder musikalische

Genüsse, gut duftende Kleinigkeiten

aus der Parfümerie oder Kaffeespezialitäten.

Sogar einen speziellen Grill‐

Adventskalender für Männer mit 24

verschiedenen Gewürzen kann man

erwerben und dann natürlich verschenken.

Ursprünglich entstand der Adventskalender

im Laufe des 19. Jahrhunderts

im deutschsprachigen Raum.

Die Adventszeit (lat. Adventus =

Ankunft) diente der geistigen

Vorbereitung auf das Weihnachtsfest.

Um Kindern die noch verbleibende

Zeit bis Weihnachten zu veranschaulichen,

fingen Eltern an, sich verschiedene

Möglichkeiten der

Darstellung auszudenken. So hängten

Familien 24 verschiedene Bilder mit

weihnachtlichen Motiven an die Wand

oder malten 24 Kreidestriche an

Schranktüren oder Türstöcke, von

denen die Kinder dann jeden Tag einen

wegwischen durften. Eine besondere

Form des Adventskalenders

erfand Johann Hinrich Wichern.

Dieser Adventskalender ist zugleich

der Vorläufer unseres Adventskranzes.

Wichern leitete im 19. Jahrhundert

das Rauhe Haus in Hamburg, einen

Zufluchtsort für verwaiste und

heimatlose Jungen. Er stellte 4 große

Kerzen für die Adventssonntage und

dazwischen die entsprechende Anzahl

kleinerer Kerzen, die die

Wochentage vom 1. Advent bis zum

24. Dezember symbolisierten, auf

ein Holzrad. Jeden Tag konnte nun

eine Kerze angezündet werden. So

war die Zeit strukturiert und

zugleich zeigte das immer heller

werdende Licht des Kranzes die

näher rückende Ankunft des Herrn

an. Der gedruckte Adventskalender

stammt aus Schwaben. Der

Druckereibesitzer Gerhard Lang aus

Maulbronn erinnerte sich während

einer Geschäftsflaute, dass ihm

seine Mutter vor Weihnachten immer

einen Kalender gebastelt hatte:

einen Karton mit 24 Wibele. Ab 1908

druckte er seinen Adventskalender

und verkaufte diesen bei steigenden

Stückzahlen in zahlreichen Variationen,

später auch als gefüllte oder

verzierte Variante. Anfang der

1940er Jahre wurde der Druck von

Bildkalendern als kriegsunwichtig

eingestellt. Bereits zum Weihnachtsfest

1945 wurden dann wieder Adventskalender

gedruckt. Die

Sehnsucht nach christlichen Werten

und Traditionen war groß. Seit 20

Jahren gibt es nun schon den Kalender

„Der andere Advent“. Manch

einer von Ihnen wird ihn wahrscheinlich

zu Hause haben. Vom

Vorabend des 1. Advents bis zum

Epiphaniastag am 6. Januar regt er

mit Texten und Bildern zur Auseinandersetzung

und zur Vorbereitung

auf dem Advents – und Weihnachtsweg

an, auf dem wir auch in

diesem Jahr wieder unterwegs sind –

hoffentlich mit großer Vorfreude und

Spannung darauf, in welcher Weise


5

das Wunder der Weihnacht in diesem

Jahr in mein Leben und meinen Alltag

spricht.

Die Hirten waren mit solcher

Vorfreude und Spannung unterwegs.

Deshalb lauschten sie in die Nacht

und machten sich auf – gegen alle

Vernunft. Genau wie die Könige aus

dem fernen Land, die wissen wollten,

was es mit dem besonderen Stern auf

sich hat. Sie fanden das Kind in der

Krippe ‐ Gott bei den Menschen. Ich

wünsche Ihnen, dass Sie in dieser Adventszeit

auch freudig unterwegs sein

können. Gespannt auf das Weihnachtswunder

– egal ob mit oder

ohne Adventskalender. Aber mit offenen

Herzen und Ohren für das, was

Gott für uns bereithält.

Ich grüße Sie mit dem Monatsspruch

für Dezember: Durch die herzliche

Barmherzigkeit unseres Gottes wird

uns besuchen das aufgehende Licht

aus der Höhe, dass es erscheine

denen, die sitzen in Finsternis und

Schatten des Todes, und richte unsere

Füße auf den Weg des Friedens.

(Lukas 1, 78‐79). Dass dieses Licht

Sie erreicht, wünsche ich Ihnen für

die noch vor uns liegende restliche

Adventszeit und für die Weihnachtstage.

Pfarrerin Nikola Lenke


6

Enslinger Orgel künftig leichter zu bespielen

Überholungsarbeiten beginnen im Januar

Bereits am 13. Juni vergangenen

Jahres hatte der Kirchengemeinderat

nach entsprechender Ausschreibung

den Auftrag für die Ausreinigung und

Überholung an die renommierte

Orgelbaufirma Rensch in Lauffen am

Neckar vergeben. Dann jedoch setzte

das lange Warten ein: nicht auf die

Orgelbauer, sondern auf die Denkmalbehörde,

denn die Orgel der Gebrüder

Link aus dem Jahre 1851 ist ein Kulturdenkmal

ersten Ranges. Eine Zustimmung

des Denkmalamtes war

auch deshalb erforderlich, weil der

Spiel‐tisch des Instrumentes im Zuge

der Überholung etwa 15 cm vorgezogen

werden soll. Denn die Organistinnen

und Organisten klagen seit

langem ‐ und dies nicht zu Unrecht ‐

über eine viel zu enge Sitzposition vor

der Orgel, die ein Pedalspiel kaum

zulässt.

Eigentlich sollte das wertvolle Instrument

1982 entfernt und in einem Museum

eingelagert werden, da waren

sich damals Oberkirchenrat und Denkmalamt

einig, nicht jedoch die

Kirchengemeinde. Und kurz nach

seinem damaligen Amtsantritt

»verkämpfte« sich der Orgelsachverständige

an ihrer Seite dafür, dass

das Instrument an Ort und Stelle

blieb. 1983‐84 wurde es dann

durch eine Marbacher Orgelbaufirma

restauriert. Die Position

des freistehenden

Spieltisches blieb unverändert,

weil die Restaurierung nach

strengen Maßstäben erfolgte

und man die wertvolle Substanz

damals nicht antasten wollte.

Für die enge Sitzposition gibt es

eine plausible Erklärung: Die biometrischen

Maße der Menschen in

Deutschland waren 1851, also vor

166 Jahren, um mehr als 10 cm

kleiner als heute! Überdies erklang

die ‐ meist von Lehrern gespielte ‐

Orgel damals im Gottesdienst auch

viel weniger häufig: ein kurzes Vorspiel,

zwei Liedbegleitungen, ein

Nachspiel – das war' s auch schon.

Die Predigten waren dafür um ein

Vielfaches länger.....

Der Abstand zwischen den Manualtasten

und dem Orgelgehäuse beträgt

in Enslingen nur 58 cm, die

heutige Norm schreibt mindestens


7

einen Meter vor, damit Organistinnen

und Organisten sich ohne Krämpfe

bewegen können und ihre Beine nicht

»verknoten« müssen.

Die Orgelbauwerkstatt Rensch wird

nun im Januar das Instrument nicht

nur ausreinigen, durchsehen und neu

einregulieren, sondern den Spieltisch

auch um 15 cm vorziehen. Die originalen

Trakturteile, also die

mechanischen Verbindungen von

Tasten und Registern in die Orgel

hinein, werden als verlängerte

Kopien angefertigt und sämtliche

Originalteile im Orgelinneren aufbewahrt.

Nicht etwa, weil vielleicht

damit gerechnet werden muss, dass

die Menschen künftig wieder kleiner

werden, sondern damit die Maßnahme

»reversibel« bleibt, also nötigenfalls

umkehrbar ist, ein heute

üblicher Standard bei Restaurierungen.

Vom Kirchenraum aus wird man dem

Spieltisch kaum ansehen können,

dass er ein Stückchen vorgezogen

wurde. Die Organistinnen und Organisten

werden es jedoch danken

und noch freudiger auf dem schönen

Instrument spielen. Und da sie ja

nicht für sich, sondern für den

dreieinigen Gott und seine Gemeinde

spielen, kommt auch

letzterer die geplante Maßnahme

zugute.

KMD Burkhart Goethe,

Orgelsachverständiger

Für die Überholungsarbeiten möchten

wir um Spenden unter der auf S.

38 angegebenen Bankverbindung der

Kichengemeinde Untermünkheim

unter Angabe des Kennwortes

'Spende Orgel Enslingen' herzlich

bitten.


8

Musikteams im Gottesdienst

Der Wunsch, wieder öfter Gottesdienste

mit Musikteams zu feiern,

war die Motivation, dass am 5. Oktober

eine Gruppe von jungen und

älteren Musikteam ‐ Interessierten

zusammenkam, um über das weitere

Vorgehen der Musikteams zu beraten,

Ideen auszutauschen und auch schon

einige Lieder anzusingen. Ermutigt

wurden wir durch die Tatsache, dass

Jonas Martin bereit ist, mit den

jeweiligen Musikteams zu proben,

wenn der Wunsch danach besteht. Erfreulicherweise

konnten für fast alle

vorgegebenen Gottesdienste Musikteams

gefunden werden. Besonders

freuen wir uns über die jugendlichen

Teams und hoffen, dass noch mehr

TenSinger Lust bekommen, sich mal

als Musikteam zu versuchen.

Treffen für alle Musikteam ‐ Interessierten

sollen zukünftig zweimal

im Jahr stattfinden. Der nächste Termin

hierfür ist Samstag, 13. Januar

2018 von 15 bis 17 Uhr im Gemeindehaus,

nicht im Dezember, wie

ursprünglich vereinbart. Dabei werden

wir mit Jonas ein paar Lieder

üben und planen, wann welche Musikteams

in den nächsten Monaten

Gottesdienste mitgestalten werden.

In den nächsten Monaten soll es auch

einen Musikworkshop geben, den Jonas

organisieren wird. Alle, die sich

an Musikteams im Gottesdienst

freuen und schon mal dachten: “Da

könnte ich doch auch mitmachen“,

sind herzlich eingeladen, am 13.1.

dabei zu sein. Manchmal darf man

einfach ein bisschen mutig sein und

Neues ausprobieren.

Wer Fragen hat, kann gerne auf

Hartmut Müller zugehen oder sich im

Pfarramt informieren.

Neues aus dem Verein für Jugendarbeit und Gemeindeaufbau

Nach wie vor sind wir auf der Suche

nach einer Jugendreferentin oder

einem Jugendreferenten. Leider

übersteigt das Angebot an offenen

Stellen derzeit die mögliche Anzahl

an Bewerbern bei weitem, so dass wir

uns schwertun. Wir haben uns deshalb

entschlossen, überschaubare Teilbereiche

auch vorübergehend zu besetzen.

Zum einen wird uns Jonas

Martin aus Übrigshausen ein Jahr lang

auf Honorarbasis in der Gemeindemusikarbeit

bei Ten Sing und

Gottesdienstmusikgruppen begleiten.

Er ist "gelernter" Profi ‐ Musiker und

gibt unseren Bands Tipps, schreibt

Chorsätze und ist damit musikalischorganisatorisches

Fundament für unsere

TenSinger, wenn die Eigeninitiative

an Grenzen stößt. Erste Erfolge

haben sich schon eingestellt:

Einige junge Nachwuchsmusiker

haben sich zu einer "Gottesdienst ‐

Band" zusammengefunden. Wir denken

daran, diese Arbeit noch zu

vertiefen und weitere Teams zu

bilden. Gerne dürfen auch Sie teilnehmen,

wenn Sie sich musikalisch

einbringen wollen. Bitte melden Sie

sich im Pfarramt.

Im nächsten Jahr werden wir einige

Zeit eine Praktikantin beschäftigen

können und natürlich hoffen wir,

dass wir über das Ausschreibungsverfahren

wieder jemand anstellen

können. Für ein zukünftiges Anstel‐


9

lungsverhältnis müssen wir mit

wesentlich höheren Kosten rechnen

als bisher. Aus diesem Grund sind wir

auch weiterhin für Ihre Spende sehr

dankbar. Um einen sicheren Arbeitsplatz

garantieren zu können, was für

einen jungen Menschen sehr wichtig

ist, sind wir auf jeden Cent angewiesen.

Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Jugendarbeit lebt vom

Wechsel. Wir sind zuversichtlich,

dass wir auch künftig wieder eine

Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter

finden können.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für die

Weihnachtszeit und Gottes reichen

Segen im neuen Jahr.

Helmut Bleher

Unsere musikalischen Angebote

• Posaunenchor Untermünkheim: Chorprobe dienstags von

19:45­21:30 Uhr im Gemeindehaus Untermünkheim

Chorleiter Hartmut Stenzel: 07944­8857 oder Vorstand Jan Buck: 0157­5341989

Jungbläserausbildung: Walter Wannenwetsch: 0791­6670

• Posaunenchor Enslingen: Chorprobe mittwochs von

20:00­21:30 Uhr im Bürgerhaus Enslingen

Vorstand Simone Rottler: 07906­8196 oder Chorleiter Tobias Renz: 07906­892286

• Begräbnischor Untermünkheim: Chorprobe 1x monatlich im Gemeindehaus

donnerstags um 20.00 Uhr. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte den kirchlichen

Nachrichten im Rathausboten.

Chorleiterin Doro Klotz: 0791­973301

• Chörle: 2x monatlich im Gemeindehaus um 20.00 Uhr. Die Probentermine entnehmen

Sie bitte den kirchlichen Nachrichten.

Chorleiter Uli Gruber: 07944­942294

• TenSing: Sonntags um 18.00 Uhr im Gemeindehaus – für alle Jugendlichen ab dem

Konfirmandenalter

Infos bei: Stefan Bleher: 07906­8503 oder Tobias Hofmann: 0791­59130

• Musikteams: Probentermine nach Absprache und Bedarf

Ansprechpartner Hartmut Müller: 07906­8525

• Flötenkreis: Alle 3 Wochen dienstags im Gemeindehaus um 19.30 Uhr.

Leitung Ulrike Feuchter: 0791­85485

• Flötengruppe für (Grund­)Schulkinder: montags 12.20 Uhr

Leitung: Gabriele Pukropski (Mail: G.Pukropski@gmx.de)

Alle unsere musikalischen Gruppen freuen sich über neue Interessierte!


10

Kartenvorverkauf:

Bäckerei Krimmer und

Buchhandlung Eva (SHA)

Karten 13 €, ermäßigt 11 €

Familienkarte 30 €

Fr. 23.02.2018 Weinbrennerhalle Untermünkheim


Jugendraum Umgestaltung

11

Weiße Wände, weiße Küche, weiße

Tische und ja, so ehrlich muss man

sein, ein bisschen Farbe gibt es auch

jetzt schon im Jugendraum unten im

Gemeindehaus in Untermünkheim,

aber die hält sich doch sehr im

Hintergrund. Aber so soll es nicht

bleiben. Das haben die Trainees des

vergangenen Jahrgangs beschlossen.

Bei ihrem Projekt „Kirche der

Zukunft“ hatten sie die Aufgabe,

einfach mal frei zu träumen, wie ihre

Traum‐Gemeinde sein müsste, und

das haben sie dann mit ihrem Vortrag

in den KGR eingebracht. Es wird

sicher nicht alles realisierbar sein,

aber die Gestaltung eines

Jugendraumes auf jeden Fall. Und

das wollen wir jetzt in Angriff

nehmen. Nur, wie vorgehen? Erst mal

haben wir Ideen gesammelt, doch bei

15 anwesenden Leuten gibt es 20

verschiedene Meinungen ;‐). Über

einiges sind wir schon jetzt

übereingekommen. Es soll eine

gestaltete Wand mit Farbe geben,

aber es muss auch eine weiße Wand

oder eine Leinwand geben, wir

hätten gerne einige Kissen und LED ‐

Lichtbänder, eine kleine Musikanlage

und Folie, um die Schränke mit ein

paar Farbnuancen aufzupeppen.

Das hört sich doch ganz vernünftig

an und alle haben große Lust mit

anzupacken. Ich bin gespannt, wie

es weitergeht. Sie auch? Na, dann

schauen Sie doch bei einem Ihrer

nächsten Besuche im Gemeindehaus

im Jugendraum vorbei und sehen Sie

selbst, was sich da tut für den

Jugendraum der Teens in unserer

Gemeinde.


12

Die Advents­ und Weihnachtszeit

Brauchtum und volkskundliche Überlieferungen in unserer

Gemeinde (2)

Christbaum auf dem Marktplatz

Untermünkheim

Ouklopferle‘ und die Kinder wussten

von den Vorjahren, dass es an

diesem Termin immer die meisten

und besten ‚Brödle‘ gab: Anisbrödle,

Spitzbüble und auch einmal Bärentatzen.

Man erinnerte sich genau,

vor welchem Haus man besonders

schön singen musste. Der Sprechgesang

„Ouklopfe hämmerle, Broat

leit im Kämmerle, Messer leit

danewe, kousch mer ebbes gewe,

Äpfel raus, Biere raus, sonscht geh

mr ins andre Haus, ander Haus isch

gschlosse, hat mi reecht verdrosse‘

war um 1900 verbreitet. Der Inhalt

der Verse zeigt deutlich, dass das

Anklopferle ursprünglich die Bedeutung

einer Nahrungsspende für die

armen Dorfbewohner in der Vorweihnachtszeit

hatte.

Anklopferle

An den drei letzten Donnerstagen vor

Weihnachten fand bis in die 1950er

Jahre das ‚Ouklöpferle‘ statt, und die

Kinder zogen mit Einbruch der

Dunkelheit truppweise von Haus zu

Haus. Sie machten sich an der

Haustür durch Klopfen oder das Singen

von Advents‐ und Weihnachtsliedern

bemerkbar: ‚Macht

hoch die Tür, die Tor macht weit‘, ‚Es

kommt ein Schiff geladen‘, ‚Ihr Kindderlein

kommet‘.

Als Belohnung erwartete sie dann Äpfel,

Birnen Nüsse und Ausstecherle

(Albertle), die im mitgebrachten

‚Körble ‘ oder ‚Säckle‘ verstaut wurden.

Namentlich der dritte Donnerstag

– also der unmittelbar vor dem

Weihnachtsfest ‐ war der ‚reechte

Bild: ‚Hossegaul‘ – Weihnachtsgeschenk

von 1914

Christkindle und Pelzmärte

Am 24. Dezember war von der

Straße her Schellengeläut zu hören

und alle im Haus wussten: ‚Christkindle‘

und der ‚Pelzmärte‘ sind unterwegs.

Von den Eltern in aller

Regel bestellt, polterte es bald die


13

Haustreppe hinauf. Das Christkindle,

in Gestalt eines weißgekleideten

Mädchens aus dem Ort, war bei den

Kindern sehr beliebt. Es schenkte den

Kleinen süße Backwaren und Hutzelbrot,

nachdem sie ein Verschen

aufgesagt hatten: ‚Christkind komm,

mach mich fromm, dass ich in den

Himmel komm‘. Große Angst hatten

sie dagegen von dem Begleiter des

Christkindes, dem Pelzmärte. Er war

eine regelrechte Schreckgestalt. Mit

einem langen schwarzen Mantel

bekleidet oder auch in Lumpen gehüllt,

die Rute in der Hand, eine klirrende

Kette um den Bauch gebunden

und das bärtige Gesicht mit Ruß

geschwärzt, fragte er die Kleinen mit

tiefer und lauter Stimme, ob sie denn

auch brav und folgsam seien, gut

lernen und auch beten. Wenig

folgsame Jungen spürten durchaus

auch einmal seine Rute. Erst

nachdem die Kinder gelobten, sich

zukünftig zu bessern, beschenkte er

sie mit Äpfeln, Birnen, Hutzeln und

Nüssen aus seinem mitgebrachten

Sack. Das Weinen mancher Kinder

hörte erst auf, wenn der Pelzmärte –

nachdem der Bauer ihm einen

Schnaps gereicht hatte ‐ die

Wohnküche wieder verließ und die

Treppe hinunterpolterte.

Übrigens: Die Rolle des Christkindle

in Übrigshausen übernahm in den

1950er Jahren Brehms Lisa , die des

Pelzmärte Hanselmanns Eugen

Weihnachtsbaum und Weihnachtsgeschenke

In der Advents‐ und Weihnachtszeit

wurde in den Bauernhäusern viel gesungen.

Das Binden und Aufstellen eines Adventskranzes

mit roten Kerzen

wurde in den 1920er Jahren eingeführt;

zuvor legte man im Hausflur

auf eine Truhe ein Gesteck aus

Tannenzweigen, das entsprechend

der Adventfolge mit 1, 2, 3 oder 4

Kerzen bestückt wurde. Den Weihnachtsbaum

holte man aus dem eigenen

Wald. Geschmückt wurde er


14

mit farbigen Glaskugeln, die z.T. auch

eingebuchtet waren und im Kerzenlicht

schön funkelten.

Am Baum hingen vor 70 Jahren auch

bunte Glasvögelchen mit langen

Schwanzfedern, Fliegenpilze aus

Milchglas und versilberte Nüsse. Engelshaar

(aus Glasfasern) zierte die

Zweige; Lametta setzte sich erst in

den 1960er Jahren durch. Als Christbaumständer

diente früher ein Holzklotz,

in den man ein Loch gebohrt

hatte.

Weihnachtsgeschenke waren vor hundert

Jahren in erster Linie nützliche

Sachen: selbst gestrickte Pullover,

Strümpfe und Fausthandschuhe, vielleicht

auch ein Holzbaukasten für die

Kleinsten. Im 3. Reich lagen für die

Jungen auch Bleisoldaten, in den

1950er Jahren das Würfelspiel ‚Fangden‐Hut‘

oder die heiß ersehnte

elektrische Modelleisenbahn von

Märklin unter dem Weihnachtsbaum.

Die Mädchen erwartete eine neue

Puppe, ein von der Hausschneiderin

genähtes Kleid, Ende der 1950er

Jahren vielleicht auch schon ein Petticoat

als Unterrock, der damals in

Mode kam. In den schlechten Kriegsund

Nachkriegszeiten half man sich

mit selbstgebastelten Geschenken

aus. Am 2. Feiertag besuchten die

Kinder die Patentante/den Patenonkel.

Die ‚Doute‐Sache‘ waren

meist größere Geschenke – und in

der Regel auch etwas Besonderes

zum Spielen. Zwischen den Jahren

lud der Gesangverein traditionell zu

seiner Jahresfeier im Gasthaus ein:

Die Aufführung eines kleinen

Theaterstücks war in einer Zeit ohne

Fernseher ein besonderer

Höhepunkt. Am Erscheinungsfest

wurde der Christbaum aus der guten

Stube entfernt, Puppenstube und

‚Hossegaul‘ wieder weggeräumt – bis

zum nächsten Weihnachtsfest.

Dr. Eberhard Rau

Die vollständige Fassung des Artikels

finden Sie auf unserer Homepage:

www.kirchengemeinde‐untermuenkheim.de.

Weihnachten 1948: selbst gebasteltes Liederbüchlein


Straßenkinder in Embu/ Kenia

15

Die Matthäusgemeinde Hessental und die Untermünkheimer Kirchengemeinde

pflegen eine gemeinsame Patenschaft für das Straßenkinderheim „St. Stephen

Children´s Home“ in Embu (am Fuß des Mount Kenya). Der Bericht zum

Jahresabschluss 2017 ist noch nicht erschienen; nachfolgend ein Auszug aus

dem letzten Bericht.

Wenn wir auf das zurückliegende Jahr zurückblicken, können wir nur dankbar sein:

Für alle erfahrene Nähe und den Schutz Gottes, für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,

die sich mit großem Engagement für unsere Vision einsetzen und natürlich

für unsere Sponsoren. Ihre Unterstützung ist für uns von unschätzbarem Wert!

Dankbar sind wir auch für unsere Kinder und ihre erstaunliche Fähigkeit, schwere

Lebenserfahrungen gut zu verarbeiten. Zugleich fordern sie uns heraus, immer

wieder neue Wege zu beschreiten, um Armut zu bekämpfen und ihnen effektiv

helfen zu können, sich in die Gesellschaft zu integrieren.

Zur Zeit haben wir insgesamt 103 Kinder im Heim. Von 68 Kindern sind uns bisher

keine verantwortlichen Verwandte oder Erziehungsberechtigte bekannt. Die Kinder

sind aufgrund einer richterlichen Verfügung bei uns, so dass wir die gesetzliche Vormundschaft

innehaben. Im Jahr 2016 waren es 25 Kinder, die auf diese Weise zu

uns gekommen sind.

Grundlegend für die Wiedereingliederung in die soziale Gemeinschaft ist die

Bildung. Unsere Kinder sind in unterschiedlichen Schulen eingeschrieben.

Pläne für das neue Jahr

· Wir haben vor, künftig die Anzahl der Hausbesuche zu intensivieren, um nachhaltiger

auf die Angehörigen einwirken zu können.

· Wir wollen einen verstärkten Fokus auf ein pädagogisches Begleitprogramm der

Kinder legen, damit sie alle Unterstützung haben, die sie für die Verbesserung ihrer

Schulleistung benötigen.

· Clubs, die geeignet sind, die Verantwortungsbereitschaft der Kinder zu stärken,

sollen wieder stärker gefördert werden (Scouts Club, 4K Club, Fußball­und Volleyball­Clubs)

· Auch andere außerschulische Aktivitäten im Heim, die den Kindern handwerkliche

Fähigkeiten vermitteln, sollen mehr Gewicht bekommen.

Wenn Sie die Gelegenheit haben, besuchen Sie uns doch einmal

in Embu! So können Sie unsere Arbeit vor Ort aus erster Hand sehen

und auch die Kinder kennenlernen.

Gott segne Sie!

Regina


16

Churchnight 2017 – frei sein.

Ein volles Haus, eine mega Message

und zum Abschluss eine steile Party.

Wenn ich die Churchnight 2017

zusammenfassen müsste, wäre das

meine Kurzversion. Aber nun mal

langsam.

Churchnight, das ist eine deutschlandweite

Aktion am Reformationstag und

wir Untermünkheimer haben auch

schon in den letzten Jahren mitgemacht

und Jugendgottesdienste

veranstaltet, die es in sich hatten…,

viel Farbe, neue Medien, die gute

Botschaft der Bibel in jugendgerechter

Sprache und viel laute

und moderne Musik.

Dieses Jahr zum großen Reformationsjubiläum

haben wir all unser

Wissen und Können mit dem EJW und

den Westheimern in einen Topf

geschmissen und eine „BIG Churchnight“

zentral in der St. Katharinenkirche

in Schwäbisch Hall veran‐

staltet. Und das war eine echt coole

Sache.

Um 17 Uhr ging es mit dem Vorprogramm

los. Lagerfeuer mit Stockbrot

gegen die Kälte, ein riesiger

Menschen ‐ Kicker und eine Kreativwand

zum Mitgestalten. Bei all

diesen Aktionen füllte sich der

Vorhof der Kirche mit vielen Teens

und Jugendlichen aus dem ganzen

Kreis, und so war es auch zum Beginn

des Gottesdienstes keine Überraschung

mehr, dass die Kirche aus

allen Nähten platzte. Über 300

Leute füllten die Bankreihen, spielten

mit bei den Spielen, sangen mit

der Westheimer Lobpreisband Reason

und lauschten der Predigt von

Daniel Veit, dem Jugendreferenten

des EJW, der von der Freiheit in und

durch Jesus sprach. Und klar… bei

so einer Churchnight am Reformationstag

im Reformationsjahr darf


17

auch Martin Luther nicht fehlen.

Seine Lieder folgten nach kurzer Umbaupause

im Anschluss an den

Gottesdienst. Wer jetzt an Orgel und

getragene Musik denkt, den muss ich

leider enttäuschen. Deine „Ludder“,

die extra für dieses Reformationsjahr

zusammengestellte Band aus Stuttgart,

hat den Liedern Martin Luthers

einen neuen Anstrich verpasst und

aus den Gesangbuchklassikern moderne

rockige Konzertmusik

gemacht. Mega gut, kein bisschen

leise, genau das, was die Teens

manchmal brauchen, und ganz unter

dem Motto der Churchnight: Hell.

Wach. Evangelisch.

Und als DJ Fäbs zum Abschluss des

Tages auflegte, es Saftcocktails und

Essen gab, war die Meute nicht mehr

zu halten. So macht Kirche Spaß. Was

bleibt außer dem Aufräumen und

tollen Bildern? Ich denke, es ist vor

allem die Lust auf mehr. Mehr moderne

Musik im Gottesdienst, mehr

Raum für neue Formen, eben das,

was die Jugend von uns Alten (und ja,

dazu zähle ich mich mit 30 auch

schon) unterscheidet. Es freut mich

sehr, dass wir mit unserem Musikteam

und Jonas Martin mehr von dieser

modernen Musik in unseren Gottesdiensten

wiederfinden. Lasst uns das

Alte bewahren und trotzdem Mut für

Neues haben, damit unsere Gemeinde

lebendig bleibt.


18

KU 3 – Wir sind dabei

Das Foto entstand beim KU 3­

Wochenende zum Thema „Taufe“

die sich auch in diesem Jahr bereit

gefunden haben, sich zusammen

mit den Kindern mit diesen Themen

zu beschäftigen. An zwei weiteren

Nachmittagen und an zwei Samstagen

treffen wir uns mit der Gesamtgruppe.

Auch zwei zusammen mit

den Kindern vorbereitete Gottesdienste

gehören dazu. Den ersten

Gottesdienst zum Thema Taufe

haben wir bereits im November

miteinander gefeiert, der zweite

folgt im März. Wir als Team (Carmen

Maschke, Silke Naser‐Weber,

Nikola Lenke) haben wieder viel

Spaß mit dem neuen Jahrgang und

freuen uns schon auf die gemeinsamen

Termine im nächsten Jahr.

Dann dürfen wir in unserem Team

Regina Worbes‐Renz begrüßen, die

sich dankenswerterweise bereit

erklärt hat, unser Team zu verstärken.

Nikola Lenke

Beim Gottesdienst zum Hopfen – und

Traubenfest Mitte September durften

wir unsere neuen KU3‐ Kinder begrüßen.

14 Kinder nehmen in diesem

Jahr an dem Konfirmandenunterricht

im 3. Schuljahr teil, der in unserer

Gemeinde ‐ wie in vielen anderen Gemeinden

der württembergischen

Kirche auch – auf den Konfirmandenunterricht

im 8. Schuljahr

hinführt. In der besonderen Form von

Tischgruppen, die von KU3 – Müttern

zu Hause unterrichtet werden,

beschäftigen wir uns mit den Themen

Taufe, Abendmahl und Kirchenjahr. An

dieser Stelle sei allen Tischmüttern

und der Tischoma herzlich gedankt,


Gemeindefest 2017

19

Am Sonntag, den 1. Oktober 2017

feierten wir ein fröhliches Gemeindefest

zum Erntedanktag unter

dem Thema „Aus dem Vollen schöpfen“.

Die Bühne in der Weinbrennerhalle

war prächtig mit vielen

Erntegaben geschmückt. Im Mittelpunkt

des Gottesdienstes stand die

Geschichte von Elia und der Witwe

von Zarpart. Die Grundschulkinder

brachten uns die biblische Erzählung

in eindrücklicher Weise nahe. Begleitet

von unseren beiden Posaunenchören

erklangen Lob ‐ und

Danklieder. Im Anschluss an den

Gottesdienst konnten wir uns bei

einem leckeren Mittagessen stärken.

Kinder und Jugendliche waren dann

eingeladen zu töpfern oder Perlenketten

zu fädeln und konnten sich an

diversen Spielstationen erproben.

Auch das Fußballspielen auf dem

Sportplatz durfte nicht fehlen. Für

die Erwachsenen war ein vielfältiges

Kuchenbuffet aufgebaut, das sich

viele schmecken ließen. Den Abschluss

machte ein offenes Singen

mit Gerhard Lyerer, Wilfried Kuch

und Walter Wannenwetsch. Allen

fleißigen Helfern und Helferinnen,

die beim Auf – und Abbau geholfen

haben und die die Verpflegung

übernommen haben, allen Spendern

von Erntegaben und allen, die den

Gottesdienst mitgestaltet haben, sei

an dieser Stelle noch einmal herzlich

gedankt.

Nikola Lenke


20

Ein Jahr Stiftung Kirchengemeinde Untermünkheim!

Am 09.11.2017 lud die Stiftung anlässlich

des ersten Jahrestags zum

Stifterfest ein. Über 50 Besucher

konnten nicht nur TEN Sing Untermünkheim

hören, sondern auch dabei

sein, wie der erste Stiftungsertrag

seiner Bestimmung übergeben wurde.

Das Stiftungskapital beträgt zwischenzeitlich

über 60.000€. Nach einer

fast zweiprozentigen Verzinsung

trotz Niedrigzinsphase konnten erstmals

500€ ausgeschüttet werden. Die

500€ erhielten zusammen mit einem

Hefezopf in Notenschlüsselform unsere

TEN SINGER! Vielen Dank für

diese tolle Jugendarbeit, die auch

über unseren Ort hinaus ausstrahlt.

Das i‐Tüpfelchen beim Stifterfest war

jedoch der Festvortrag. Nachdem im

letzten Jahr bei der Gründungsfeier

Ministerpräsident a.D. Erwin Teufel

die Festrede hielt, konnte der Stiftungsrat

in diesem Jahr Johannes

Grassl mit dem Thema „Erfolgsfaktor

Integrität – Gier ist out, Charakter

ist in“ gewinnen. In seinen einstündigen,

frei vorgetragenen Ausführungen

nahm Grassl – Coach und

Berater für Führungskräfte aus

Politik und Wirtschaft – die Zuhörer

mit auf eine spannende Auseinandersetzung

mit den eigenen

Lebenszielen. Auf diese Weise hat

Grassl die Besucher aus allen Altersschichten

gefesselt und es immer

wieder verstanden, biblische

Bezüge zu unserem heutigen Leben

aufzuzeigen. „Die Kirchengemeinde

vor Ort ist die Hoffnung für unser

Land“ war schließlich Grassls

Schlusssatz.

Alle Besucher haben einen bewegenden

und zum Nachdenken anregenden

Vortrag gehört, ehe die

TENSinger mit „Follow Me“ und

Pfarrerin Lenke mit einem Segen

den Abend beschlossen haben.


21

Schön, dass es nach nur einem Jahr

möglich ist, durch die Stiftung eine

erste – zwar noch kleine – Unterstützung

zu geben!

Wer mehr über die Stiftung erfahren

möchte oder eine Zustiftung

machen möchte, wendet sich am

besten ans Pfarramt. Pfarrer Engelhart

gibt gern Auskunft.

Lorenz Kraft


22

BESCHIRMT – BESCHÜTZT – IN GOTTES HAND

"Gott wird uns beschützen, so wie

uns ein Regenschirm bei Regen

schützt". So sagte es Rut zu Noomi.

Bei unserem Herbst‐Gottesdienst für

KLEIN und Groß erzählten wir die

Geschichte von Rut und Boas. Boas

schützt die in Bethlehem fremde Rut

und ihre alt gewordene Schwiegermutter

Noomi. Schließlich werden

Rut und Boas sogar ein Paar – und gehören

zu den Vorfahren von Jesus!

Kinder aus Klasse 1 und 2 stellten

diese schöne biblische Geschichte

mit viel Freude dar.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab

es für alle Hochzeitssuppe zum Mittagessen.

Während sich viele Erwachsene

am Büchertisch aufhielten,

hatten die Kinder die Möglichkeit,

Bilderrahmen zu gestalten. Mit

Aufklebern, Glitzersteinen und Malstiften

ließen die Kinder ihrer

Fantasie freien Lauf. Und um das

Ganze zu vervollständigen, konnte

man ein Familienfoto unter einem

großen, bunten Regenschirm machen

lassen. Das Bild wurde sofort ausgedruckt

und somit war die Erinnerung

an diesen schönen Vormittag

komplett.

Etwas ganz Besonderes im Gottesdienst

war die Taufe der kleinen

Lenja. Wir wünschen ihr und ihrer

Familie alles Gute und Gottes Segen!

Das KLEIN‐und‐Großteam


Rückblick Gemeindeabend des Vereins für

Diakonie und Seelsorge

23

„Vorbereitet sterben – Sterbende

begleiten“ war das Thema von

Christine Schönfeld beim Info‐ und

Vortragsabend am 12.10.2017 im

Gemeindehaus in Untermünkheim.

Schnell wurde den zahlreichen

Zuhörenden klar, dass die Referentin

nicht angelesenes Wissen weitergibt,

sondern über einen reichen Erfahrungsschatz

in der Sterbebegleitung

verfügt ‐ und dass es ihr ein

Herzensanliegen ist, die von ihr in

ihrer langjährigen Tätigkeit als

Krankenschwester und Palliativpflegerin

gemachten Erfahrungen

so alltagsnah wie möglich

weiterzugeben. Denn

„Sterben betrifft uns

alle, und darüber

zu sprechen befreit

und nimmt

die Angst!“

Darum stand am

Anfang des Vortrags

das Nachdenken über

„das eigene Sterben“

und die Erfahrung, dass es

gerade in einer von vielen medizinischen

Möglichkeiten geprägten

Gesellschaft immer wichtiger wird,

die eigenen Wünsche klar und

rechtzeitig zu formulieren. Dazu sind

Gespräche mit den Angehörigen und

dem Hausarzt und auch das Abfassen

einer Patientenverfügung wichtige

Schritte. „Ohne klare eigene Wünsche

verschwinden wir leicht in einer

Maschinerie, die wir so oft gar nicht

wollen“.

Aber auch das Bereinigen von Schuld,

von Streit und Zerwürfnissen mit nahestehenden

Menschen ist eine

wichtige Voraussetzung, um in

Frieden sterben zu können. Nach

Erfahrung der Referentin ist dies

nicht nur ein Wunsch religiöser Patienten:

„Jeder will befreit aus dem

Leben gehen, auch Atheisten suchen

Versöhnung“.

Für die Angehörigen ist es wichtig

zu beachten, dass „Schwerkranke

bis zuletzt hören und fühlen“. Darum

sind Nähe und Berührung elementar.

Es ist gut, wenn „Besuche

untereinander abgesprochen werden

und wenn wir auf jede Form

von Streit und Vorwürfen

am Sterbebett verzichten“.

Wer

stirbt, will nicht

mehr essen,

braucht auch

kaum noch

Flüssigkeit, es ist

nur wichtig, den

Mund

mit

Feuchtigkeit zu pflegen

– möglichst mit etwas,

das der Sterbende immer gerne

getrunken hat! „So unterstützen wir

den natürlichen Sterbeprozess und

machen es dem Sterbenden leichter

zu gehen“.

Die Angehörigen sollten sich auch

nicht scheuen, für sich selbst Hilfe

zu holen, wenn die Pflege oder die

Trauer sie zu überfordern beginnt.

Auch hier gilt: Es gibt viele Möglichkeiten

der Hilfe, man muss sie aber

selbst möglichst klar benennen.

Stefan Engelhart


24

Begegnungsnachmittag für Menschen mit

Demenz

Der Kaffeetisch im Gemeindehaus ist

gedeckt, Schwester Martina und die

Mitarbeitenden warten auf die Gäste,

die kurz nach 14.00 Uhr mit dem

Fahrdienst des Deutschen Roten

Kreuzes eintreffen. Die Begrüßung

ist herzlich, denn man kennt sich inzwischen.

Schön, dass der Donnerstagnachmittag

immer gleich beginnt. Bei Kaffee

und duftendem Apfelkuchen können

die Gäste innerlich gut ankommen.

Oft bestimmt die Jahreszeit das

Thema des Nachmittags. Gemeinsam

wird jetzt im Herbst überlegt, welche

Arbeiten anfallen und schnell sind die

Erinnerungen geweckt an das Auflesen

des Obstes und das Mosten. Oder an

das mühevolle Einstampfen des

Krautes, damit es sauer wurde und

haltbar blieb. Ja, das waren noch

Zeiten! Ein Herbstgedicht, eine

Geschichte, Spiele oder Sprichwörter

runden das Thema ab. Auch das Singen

gehört dazu wie Kaffee trinken.

Singen macht froh, weckt Erinnerungen

an früher und stärkt die Atmung.

Singen lässt die Gäste erfahren,

dass sie noch vieles können,

denn häufig singen sie die vertrauten

Lieder auswendig. Da

können die Jüngeren nur staunen.

Wenn das Wetter es zulässt, machen

alle einen kurzen Spaziergang oder

es gibt Bewegung auf dem Stuhl.

Beim Spielen mit dem Ball wird das

Reaktionsvermögen aktiviert und die

Muskeln werden trainiert, vor allem

die Lachmuskeln. So geht der

Nachmittag schnell seinem Ende zu.

Erfüllt und dankbar verabschieden

sich alle voneinander und freuen

sich schon wieder auf das nächste

Treffen. Um 17.00 Uhr werden die

Gäste vom Fahrdienst abgeholt und

nach Hause gebracht. Schön war´s!

Haben Sie Lust, in dieser frohen

Runde dabei zu sein?

Wir freuen uns über weitere Gäste,

denn es hat noch Platz am Kaffeetisch.

Informieren Sie sich bei

Schwester Martina Neber,

Telefon: 07906‐8059

Auch ehrenamtlich Mitarbeitende

sind herzlich

willkommen. Wir sind dankbar

für jede Unterstützung.

Gerne beantworten wir ihre

Fragen:

Schwester Martina Neber

oder Magdalene Zimmermann,

Telefon: 0791‐6523

Verein für Diakonie und

Seelsorge


25

ERF ­ Medien

ERF – Es rauscht fürchterlich – das

war vor gut 50 Jahren eine augenzwinkernde

Übersetzung des Namens

– ERF – EvangliumsRundFunk, ein

christlicher Radio‐Sender, der 1959

gegründet wurde.

Damals hörte man über Kurzwelle

oder über Mittelwelle, manchmal

mehr, manchmal weniger gut durch

dieses unangenehme Rauschen bedingt.

Das hing natürlich auch mit den

damaligen technischen Möglichkeiten

zusammen. Vielleicht erinnert sich

der eine oder andere noch an diese

Zeit, wenn er/sie es bei der Oma oder

Tante gehört hat.

Aber der ERF ist längst nicht mehr

das, was einige vielleicht noch im

Hinterkopf haben. Heute ist man

technisch sehr viel weiter, man hört

digital – über DAB plus – in einwandfreier

Qualität, soweit man digitalen

Empfang hat. Meist ist das in unserer

Gegend in höher gelegenen Wohngegenden

möglich.

ERF‐ Medien heißt das Unternehmen

mit ca. 180 Mitarbeitern heute und

gilt als größter christlicher Sender

Europas. Gesendet wird das bekannteste

Programm unter ERF ‐ plus, das

schon ab 6 Uhr morgens live läuft.

Christliche Musik, Bibelauslegungen,

Lebensberichte, Neues aus der Welt

der Kirchen – aber es gibt sehr viel

mehr als das: z.B. ERF ‐ Pop, moderne

christliche Musik für jüngere

Hörer, die das Radio oft immer laufen

haben. Nicht nur die Technik, auch

das Hörerverhalten hat sich ja

geändert. Dazwischen gibt es Kurzimpulse,

Informationen rund ums Christsein.

ERF ‐ Medien heißt auch christliches

Fernsehen; ERF – Fernseh‐Sendungen

werden über Bibel‐TV ausgestrahlt.

Besonders beliebt sind die

Sendereihen: „Mensch Gott“, in denen

Menschen ihre persönliche, oft

sehr eindrückliche Lebensgeschichte

erzählen, oder auch „Gott sei Dank“,

30‐minütige Impulse, die zum

Nachdenken anregen. Es werden

aber auch z.B. Gottesdienste ausgestrahlt.

Diese und auch viele andere Radio‐,

bzw. TV‐Sendungen kann man auch

zu jeder Zeit im Internet abrufen,

über die ERF ‐ Mediathek, oder über

YouTube. Außerdem findet man

Bibel‐Kurse, viel Information und

Wissenswertes aus der christlichen

Welt. Besonders herausheben

möchte ich den Bibel‐Server, eine

Plattform, in der alle bekannten

Bibelübersetzungen zu finden sind.

Man kann Bibelstellen suchen, Texte

vergleichen, eine große Hilfe z.B. für

Hauskreise oder für das persönliche

Bibelstudium.

Unter der Homepage „ERF ‐ Medien“

findet man alle Angebote und

Informationen übersichtlich. Ich lade

herzlich ein, sich da genauer zu informieren.

Wer Fragen zur Einstellung

hat, darf sich gern an Ewald

Probst wenden: 0170 5845359

Weshalb ich ERF ‐ Medien höre? Weil

ich manchmal die negativen

Nachrichten in den Medien nicht

mehr hören mag – ERF bedeutet:

Gutes im Radio! Ich möchte

Hoffnung „tanken“ und dann auch

weitergeben.

Angela Gieck


26

Reformationstag 2017

spielten die Posaunenchöre aus Untermünkheim

und Enslingen und verliehen

diesem Tag besonderen

musikalischen Glanz. In der Predigt

versuchte ich, jeweils mit einem

kurzen Blick auf die Jubiläumsjahre

1617, 1717, 1817 und 1917 der

geistlichen Bedeutung der Reformation

nachzugehen:

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte

Luther seine 95 Thesen zu Ablass

und Buße. Er protestierte gegen

die Vorstellung, man könne das

Seelenheil mit Geld erkaufen. Die 1.

der 95 Thesen Martin Luthers heißt:

„Da unser Herr und Meister Jesus

Christus spricht ‚Tut Buße‘, hat er

gewollt, dass das ganze Leben der

Gläubigen Buße, Umkehr sein soll.“

Umkehr ‐ ein uralter biblischer Begriff,

und eine Quelle der Erneuerung

und Hinkehr zu Gott.

Es ist eine bewegende Geschichte, die

am Anfang der evangelischen Kirche

steht: Der Mönch Martin Luther, der

sich mit Papst und Kaiser anlegte,

ohne zunächst zu ahnen, dass das zur

Spaltung der abendländischen

Christenheit und zur Gründung einer

neuen Kirche führen wird. 500 Jahre

ist das jetzt her. Und darum war der

31.10.2017 auch in ganz Deutschland

ein Feiertag. Im Festgottesdienst in

Untermünkheim sang der Chor, es

100 Jahre später – 1617 ‐ war für

Lutheraner und Calvinisten das Jubiläum

vor allem geprägt vom Konflikt

mit der katholischen Gegenreformation.

Und ein Jahr später,

1618, begann der 30‐ jährige Krieg

zwischen Kaiser und Katholischer

Liga einerseits und Protestantischer

Union andererseits. Nicht nur, aber

auch ein Religionskrieg und eine unglaubliche

Katastrophe.

In diesen dunklen Jahren begann

aber auch die Suche nach einer

zweiten Reformation, die Sehnsucht

nach einem Glauben, der das eigene

Leben noch mehr von innen her verändert,

der Buße, Umkehr in den

Alltag hineinbringt. Man suchte neu


27

das, was Luther in der 62. These als

das eigentliche Herzstück allen

christlichen Glaubens beschreibt:

„Der wahre Schatz der Kirche ist das

heilige Evangelium von der Herrlichkeit

und Gnade Gottes.“ Sowohl die

frühe Aufklärung als auch der frühe

Pietismus machen sich auf den Weg,

die Kirche zu erneuern, das war beim

Reformationsjubiläum 1717 spürbar.

Und diese beiden evangelisch geprägten

Bewegungen haben in der

Geschichte viel bewirkt und zum

Guten hin verändert.

Noch einmal hundert Jahre später

wurde das Reformationsjubiläum

durch das Wartburgfest im Oktober

1817 oftmals zu einer religiös‐nationalen

Feier: Viele Redner ließen

sich von antifranzösischen Gefühlen

leiten und sahen in Luther einen

deutschen Nationalhelden. Als im

Jahre 1883 Luthers 400. Geburtstag

gefeiert wurde, war Luther für viele

zum Gründungsvater des Deutschen

Reichs geworden, man pries Luthers

"germanische" Qualitäten. Damit war

vorgezeichnet, wie Luther 1917, im

dritten Jahr des ersten Weltkriegs,

gewürdigt wurde: Zusammen mit

Hindenburg galt er als Retter der

Deutschen in einer Zeit großer Not,

man sollte sich sein Gottvertrauen

und seinen unbeugsamen Kampfeswillen

zum Vorbild nehmen, um

den Krieg gegen Frankreich doch

noch zu gewinnen. Glaube und Nationalismus

– eine fatale Verbindung.

Und heute? Zum 1. Mal feiert die

Evangelische Kirche nicht allein. Das

Reformationsjubiläum 2017 war von

Anfang an ökumenisch ausgerichtet.

Nicht die Spaltung der Kirchen feiern

wir, sondern das Evangelium, die gute

Botschaft Gottes, und dieser große

Schatz steht allen offen.

Prof. Siegfried Zimmer aus Ludwigsburg

hat in seinen Thesen zur

Erneuerung der Kirche im September

geschrieben: „Erneuerung ist

konzentriert und gegründet auf Jesus

Christus, dem Erfreulichsten

und Glaubwürdigsten, was Christen

in religiöser Hinsicht kennen, weil

er den Menschen Gott nahebringt

und sie auf einzigartige Weise für

Gott gewinnen kann. Mit Jesus

Christus steht und fällt der christliche

Glaube. Ohne ihn gäbe es

keinen christlichen Glauben.

Entscheidend für das Christsein

sind nicht Moral, bestimmte Programme,

Fragen des Lebensstils

oder der Weltanschauung – so

wichtig diese Aspekte auch sind –

sondern entscheidend ist dieser

Mann. Was er gesagt und getan hat,

wie er starb und wie Gott an ihm

gehandelt, ihn von den Toten

auferweckt hat, ist für Christen

maßgebend. Es geht darum, dass

dieser Christus uns auf tiefere

Weise beeindruckt und berührt, wir

ihm vertrauen lernen und durch ihn

zu Gott finden. Das wird sich auf

alle Lebensbereiche auswirken.“

In diesem Sinne wünsche ich uns,

dass wir auch in Zukunft fröhlich

Christen sind und uns immer wieder

von den Quellen der Reformation

inspirieren und herausfordern

lassen. Und herzlich danke ich allen,

die den Reformationstag 2017

durch ihr Mitwirken und Mitfeiern

zu einem echten „Feiertag“ in unserer

Gemeinde gemacht haben.

Pfarrer Stefan Engelhart


28

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Bald schon starten wir in die Adventszeit

und die wird vor allem von unseren

Kleinsten heiß ersehnt. Schön,

dass der Rössler ‐ Verein in jedem

Jahr eine tolle Großgrippe dekoriert

und gemeinsam mit dem Kindergarten

und dem Verein für Jugendarbeit und

Gemeindeaufbau bei einem Adventsfest

eröffnet.

Dazu laden wir Groß und Klein ganz

herzlich ein, am 03.12. ab 15 Uhr

mit dabei zu sein, Waffeln und

Punsch zu genießen und durch den

kleinen Bazar des Kindergartens zu

schlendern und gemeinsam zu singen,

bevor dann um ca. 16 Uhr der

Nikolaus und das Christkind kommen.

Sie sehen schon, Gemütlichkeit

für die Großen und leuchtende

Augen für die Kleinen sind vorprogrammiert.

Schön, wenn Sie mit

dabei sind.

Christbaumsammelaktion

Christbaumsammeln ist toll, macht

Spaß und man kann damit vielen eine

Freude machen, die nicht recht wissen,

wie der Baum nach Weihnachten

wieder aus dem Haus kommt.

Wie auch in den Vorjahren wollen wir

an unserer bewährten Tradition

festhalten und mit den Konfirmanden

und Jugendlichen aus unseren Gruppen

die "ausgebrauchten" Christbäume

bei Ihnen vor dem Haus

abholen.

Die Aktion findet am Samstag, den

13. Januar ab 10 Uhr in den

Ortsteilen von Untermünkheim

statt. Bitte stellen Sie Ihren Christbaum

vor die Tür. Tatkräftige

Mädels und Jungs sorgen für den

Abtransport. Wenn Sie die Jugendarbeit

unserer Gemeinde mit

einer kleinen Spende unterstützen

wollen, freuen wir uns darüber

sehr. Als kleines Dankeschön für den

Christbaum bekommen Sie von uns

wieder ein Segenskärtchen persönlich

überreicht.

Wir freuen uns auf viele Christbäume

und Ihre Unterstützung.

Helmut Bleher, Vorsitzender Verein

für Jugendarbeit und Gemeindeaufbau


Krippenspiele

29

Krippenspiel Übrigshausen

Wir Übrigshäuser laden ganz herzlich zu unserem Krippenspiel ein, das

am 16.12. 2017 um 16.00 Uhr in der Martinskirche in Übrigshausen

stattfindet.

Im Wirtshaus zum "Goldenen Engel" wird zum Anlass der kaiserlich

angeordneten Volkszählung gefeiert.

Ein Pärchen auf der Wanderschaft, eine arme Mutter mit ihrem Kind, 3

Flüchtlinge und mehrere Hirten bringen die gute Stimmung immer

wieder durcheinander. Doch zuletzt gibt die Geburt des kleinen Kindes

der Geschichte eine beeindruckende Wende.

Lisa hat eine Chorprobe, die chaotisch läuft….Sie hat noch kein

Weihnachtsgeschenk für ihre Eltern…. Zu Hause ist auch Stress…

Lisa singt:

„Weihnachtsfreude riesengroß? Das kann ich nicht verstehn!

Wo ist denn Freude, wo ist Frieden? Hab ich noch nie gesehn!

Was ist der Sinn von Weihnachten, wer kann mir das erklärn?

Ob´s Weihnachtsfreude wirklich gibt, das wüsste ich so gern.“

Um diese Fragen dreht sich unser Krippenspiel.

Herzliche Einladung!!

Am Heiligen Abend führt die Kinderkirche Enslingen das

Krippenspiel „Lisas Weihnachtsfreude“ auf.

Der Gottesdienst beginnt um 17 Uhr in der St. Briccius Kirche.

Wir freuen uns auf viele Zuschauer, die diesen Abend mit uns feiern.

Weihnachten ist eine Party für Jesus

Weihnachten wird gefeiert, weil Jesus Geburtstag hat. Aber warum

bekommen wir dann die Geschenke, obwohl Jesus Geburtstag hat? Und

womit kann man Jesus eine Freude machen? Um dieses Thema dreht sich

das diesjährige Krippenspiel der KiKi Untermünkheim.

Wir werden uns mit den Kindern Gedanken darüber machen.

Zu sehen ist das Krippenspiel am 24.12. in der Kilianskirche in

Untermünkheim.

Nach den Weihnachtsferien laden wir alle Kinder wieder ganz herzlich

zur Kinderkirche ein.

Außerdem freuen wir uns auch über Zuwachs und neue Gesichter.


30

Jugendskifreizeit

Nach dem bewährten Konzept von 2017 bieten wir auch 2018 wieder zwei Skifreizeiten

an:

1. Skifreizeit: 10.02.2018 – 13.02.2018 ab 17 Jahre

2. Skifreizeit: 13.02.2018 – 17.02.2018, 14 – 17 Jahre

Hast du Lust auf eine paar coole Tage voller Skifahren bzw. Boarden mit einer

tollen christlichen Jugendgruppe?

Dann bist du hier genau richtig: Unser Ferienhaus in Lenzerheide­Valbella

(Schweiz) liegt etwa 3 km oberhalb des Ortszentrums in herrlicher Lage direkt

an der Piste.

Von Dienstag bis Freitag werden wir die tolle Pistenlandschaft im Skigebiet

erkunden. Nicht weniger als 225 km Abfahrten stehen uns dazu zur Verfügung.

Beste Voraussetzung für tolle Tage auf den Skipisten. Dabei werdet ihr von

geschulten Mitarbeitenden begleitet.

Keine Einsteigerkurse, d. h. an der Freizeit können keine Anfänger teilnehmen!

An den Abenden bunt gemischtes Programm von Bibelarbeit über

Spieleabende bis hin zum offenen Abend.

Am Abreisetag wird kein Ski gefahren. Die An­ und Abreise erfolgt mit Kleinbussen.

Mehr Infos und Anmeldung ab September unter www.ejw­hall.de

Familienfreizeit in Mittelberg (Kleinwalsertal)

Nichts ist so stetig wie der Wandel. Wir haben mal wieder eine neue Hütte.

Dieses Mal werden wir unsere Skifreizeit wieder im Kleinwalsertal (Mittelberg)

veranstalten. Während der Faschingswoche sind wir in der "Gemsenhütte"

untergebracht. Sie ist neu renoviert und zur Selbstversorgerhütte ausgebaut

worden. Auf 400 m² bietet sie viel Platz für Familien und Gruppen von 15 bis zu

35 Personen. Ihre Lage ist ideal: Steinbockloipe und Rodelberg liegen direkt

am Haus. Weitere Informationen und Bilder findet Ihr unter

www.gemsenhuette.at. Um den Stress der An­ und Abreise ein wenig zu reduzieren,

reisen wir wie üblich sonntags an. Da wir uns in der Hütte selbst versorgen,

ist tatkräftige Unterstützung in der Küche erforderlich.

Die Lage des Skigebietes erstreckt sich von 815 bis 2.224 m. Weitere Informationen

zum Skigebiet können unter www.ski­oberstdorf­kleinwalsertal.com

eingesehen werden.

Wer also Lust hat, in netter Gemeinschaft Ski zu fahren, nette Abende zu verbringen

und viel Spaß zu haben, der ist bei uns genau richtig. Bei Interesse

oder Fragen, meldet Euch bitte bei

Familie Horlacher 0791 / 20 41 81 80

Familie Schaefer 07944 / 94 20 06


31


32

Freud und Leid im vergangenen Kirchenjahr 2017

Taufen

Trauungen

Aurel Elias Hammer, Ludwigsburg

Tom Tuchenhagen, Untermünkheim

(in Neuenstein)

Elias Heiner, Gaisdorf

Marlon Meissner, Untermünkheim

Emilia Giebler, Untermünkheim

Leif Tille, Untermünkheim

Joy Tille, Untermünkheim

Leonie Albrecht, Obermünkheim

Millitina Gutsch, Enslingen

Maximilian Benz, Haagen

Gabriel Schmalzriedt, Schwäbisch Hall

Lenja Oesterle, Schwäbisch Hall

Jonas Schlipf, Übrigshausen

in der Kilianskirche in Untermünkheim

Michael Bleher und Katharina geb. Diehm,

Heidelberg

Jens Söllner und Rahel geb. Schmidt,

Untermünkheim

Daniel Kranz und Magdalena geb. Hille,

Michelbach an der Bilz

Mario Windmüller und Jessica geb. Hornig,

Untermünkheim

Wadim Munt und Christine geb. Berger,

Schwäbisch Hall­Hessental

in der Martinskirche in Übrigshausen

Patrick Deininger, Bühlertann und Barbara

Bühler, Geislingen am Kocher

in der St. Bricciuskirche in Enslingen

Tobias Allinger und Linda geb. Eckart, Enslingen

Konfirmation

30. April 2017

David Bay, Obermünkheim

Patrik Brilinski, Obermünkheim

Louisa Eißen, Haagen

Marie Luise Horlacher,

Untermünkheim

Josefin Kircher, Enslingen

Julia Klein, Enslingen

Aileen­Virginia Kleiner, Enslingen

Vanessa Kraft, Untermünkheim

Paulina Marlok, Enslingen

Timo Pröllochs, Enslingen

Anne Rottler, Gaisdorf

Jolina Walz, Arnsdorf

in Kirchen außerhalb

Sascha Walenski und Corinna

geb. Egner, Kupfer (in Veinau)

Andrej Kraus und Veronika

geb. Gaibel, Kupfer (in Schöntal)

Ben Weise und Anja Seeger­Weise,

Enslingen (in Tüngental)


33

Konfirmation

07. Mai 2017

Anna­Lena Beran, Haagen

Isabell Krieger, Untermünkheim,

Michelle Kromm, Obermünkheim

Marie Kupfer, Untermünkheim

Martin Reum, Untermünkheim

Pia Simon, Obermünkheim

Michal Zoller, Lindenhof

Linnea Zorn, Kupfer

Bestattungen

Anette Blickle geb. Metzler, Untermünkheim, 51 Jahre

Dorothea Bauer geb. Gäbler, Schwäbisch Hall, 93 Jahre

Ludwig Färber, Gaisdorf, 90 Jahre

Karin Meissner, Enslingen, 58 Jahre

Marta Hoben geb. Kärcher, Schwäbisch Hall, 93 Jahre

Heinz Hüttl, Untermünkheim, 79 Jahre

Lina Hilpert geb. Weidner, Enslingen, 84 Jahre

Gertrud Muser geb. Pfänder, Untermünkheim, 88 Jahre

Klara Schöpp geb. Weller, Schwäbisch Hall, 87 Jahre

Otto Schneller, Untermünkheim, 72 Jahre

Irene Möller, Untermünkheim, 80 Jahre

Marianne Franke geb. Häberlein, Untermünkheim, 86 Jahre

Rösle Gräßler geb. Stegmeier, Untermünkheim, 89 Jahre

Dr. Klaus­Peter Goldacker, Haagen, 81 Jahre

Georg Karl Schübele, Enslingen, 69 Jahre

Walter Frank, Suhlburg, 81 Jahre

Ingeborg Kiesling, Obermünkheim, 81 Jahre

Karl Druckenmüller, Kupferzell, 84 Jahre

Sigrid Wagner­Scheiterlein geb. Wagner, Untermünkheim, 51 Jahre

Ernst Grombach, Steigenhaus, 85 Jahre

Emma Klenk geb. Kläßing, Schwäbisch Hall, 88 Jahre

Georg Abele, Enslingen, 75 Jahre

Anna Entenmann geb. Bürk, Altenberg, 100 Jahre

Eugen Kümmerer, Kupfer, 83 Jahre

Stand: 23.11.2017


Gottesdienstplan


36


37

25.06. ‐ 02.07.2017


38

Impressum

Pfarramt Untermünkheim

Stefan Engelhart

( Geschäftsführender Pfarrer )

Hohenloher Str. 22

74547 Untermünkheim

0791 6805

0791 97 80 483

stefan.engelhart@elkw.de

Pfarramt Enslingen

Nikola Lenke

Am Mutterhaus 5

74523 Schwäbisch Hall

0791 946 335 97

nikola.lenke@elkw.de

Stellv. Vorsitzender

Kirchengemeinderat

Lorenz Kraft

Im Bühl 15, Untermünkheim

0791 97 150 17

0791 97 150 50

lorenz.kraft@kraft­sha.de

Sekretariat in Untermünkheim

Andrea Munz

Öffnungszeiten:

Di.+Do. 08.30 ­ 11.30 Uhr

Do. 14:30 ­ 16:00 Uhr

Pfarramt.Untermuenkheim@elkw.de

Kirchenpflege/Finanzen

Dieter Zimmermann

Moorstein 47, Obermünkheim

0791 6523

Bankverbindung:

Kto.: 60 077 000 IBAN: DE33 6229 0110 0060 0770 00

BLZ: 622 901 10 BIC: GENODES1SHA

VR­Bank Schwäbisch Hall

Gemeindebriefredaktion

V.i.S.d.P: Pfr.in Nikola Lenke

Team: Helga Elsässer, Klaus Horter, Rüdiger Klotz, Oliver Kraft,

Dirk Schaefer, Christof Weber

www.Kirchengemeinde­Untermuenkheim.de


39

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine