ınwıen - Elisabeth Kulman

kulman.info

ınwıen - Elisabeth Kulman

P. B. B. VERLAGSORT 1110 WIEN / 10Z038372M ınwıen®

11/2010

november ⥰inwien.at

DER TERMINPLANER DER HAUPTSTADT

DI

30

OPER

Medea

Elisabeth Kulman – Weltstar

von morgen. ınwıen über das

ABC der Oper, Fachwechsel

und prominente Kehlköpfe

PROGRAMM

KULTUR

KUNST

FREIZEIT

LIFESTYLE

GENUSS

KINDER

Ab DO

11

FREIZEIT

Alles Walzer!

Exklusiv für unsere Leser:

ınwıen-Ballkalender

im Heft

FR

5MUSIK

Sting

Der Popstar und

das philharmonische

Orchester


inhalt

ınwıen®

8

„Wiener sind liebenswerte Menschen.

Auch ein paar Brocken Dialekt spreche

ich schon.“ Der neue Staatsopern -

direktor lebt sich ein.

events

ınwıen®

8 Persönlich

Dominique Meyer, der neue Staatsopern -

direktor, verrät im Interview, was er mit

dem Haus am Ring vorhat und welche Veranstaltungen

er im November empfiehlt.

10 Opernverrücktes Wien

Die Macken berühmter Stargäste, der

Leibarzt der Opernstars, das Wiener

Opernlexikon: Dinge, die Sie über die

Opernwelt vielleicht noch nicht wissen.

Plus: Ein Star von morgen im ınwıen-

Interview.

18 Musik-Melange

Konzerttipps: Lady Gaga, Blue Man Group,

Simply Red, Paco de Lucía.

22 Klassik untypisch

Die Highlights im November: David Garrett,

der Rocker unter den Violinisten, und

Sting mit symphonischem Orchester.

10

Elisabeth Kulman ist auf dem besten

Wege, ein Weltstar zu werden.

Wir sagen: Spätestens in zwei Jahren

ist es so weit.

10–35 36–38 40–54

alacarte

ınwıen®

25 Theater

Porträt: Julia Reichert leitet das Kabinetttheater

– und wohnt darin.

26 Bis die Sohlen glühen

Michael Flatley, der „Lord of the Dance“,

kehrt auf die Bühne zurück. Mit ınwıen hat

er vorab über seine neue Show gesprochen.

30 Ausstellungen

100 Orte, 200 Ausstellungen, 500 Künstler:

Ganz Wien steht im November im Zeichen

der Fotografie.

32 Viel Frisur, viele Mädls

Ein Musical, das Nachwuchstalente fördert:

„Camp Rock“ in der Stadthalle.

34 Ausflugstipp

Friedhöfe gehören in Wien offiziell zu den

Freizeitanlagen. Der trendigste ist der

Zentralfriedhof.

26

Wie es sich anfühlt, zurückzukehren:

Der „Lord of the Dance“ tanzt wieder.

ınwıen hat er vorab exklusiv ein

Interview gegeben.

lifestyle

ınwıen®

36 Österreichs bestes Restaurant ist in Wien

Der neue „A la Carte“-Guide 2011 ist

erschienen: Die Top 10 der Hauptstadt mit

einigen Überraschungen.

40 Motor

Was uns im November an Novitäten

erwartet: Die bewegendsten

Neuerscheinungen am Automarkt.

42 Männer

Die männlichen Seiten der Hauptstadt –

präsentiert von Alpha Community.

44 Abendessen war gestern

„Die Rückkehr des Grafen“: Start für

die neue Show-Saison im Palazzo.

46 Mode

Von Antonio Bernardi bis Patrizia Pepe:

Die Mode-Designer des Monats.

4 ınwıen ® november 2010

FOTOS: ADRIAN BATTY (2), LSK, NOVELLI, ERICH REISMANN

36

Der neue Guide „A la Carte 2011“ ist erschienen

und listet 848 österreichische

Restaurants. Das sind die zehn besten

der Hauptstadt.

56 70–110

film

ınwıen®

48 Feinstes Tuch

Zum Beginn der neuen Ballsaison: Was

man heuer abends trägt. Von Top-Fotograf

Erich Reismann in Szene gesetzt.

54 Alt und schön

Die eine ist Flaniermeile, die andere

lädt zum Stöbern ein: Zwei Antiquitätenmessen

sind in der Stadt.

2010 november

48

So schön ist die Nacht: Top-Fotograf

Erich Reismann hat für uns Abendmode

stilvoll in Szene gesetzt.

kalender

ınwıen®

56 Neu im Kino

„Gainsbourg“, „The Kids Are All

Right“ und „Somewhere“.

70 Termine, Termine, Termine

Das Wien-Programm für November.

Plus: alle Locations, alle Adressen.

standards

6 Einblick: Gastkommentar

67 Locations: Wo in Wien Programm gemacht wird

112 Vorschau auf das Heft Dezember/Jänner ınwıen

114 Service: Park & Ride, Öffis und Kurzparken

IMPRESSUM.

Inwıen – Der Terminplaner für die Hauptstadt. Chefredakteur: Christoph Berndl. Chef vom Dienst: Alexander Grübling. Grafisches Konzept: Herbert Winkler. Autoren dieser Ausgabe: Miriam Damev,

Thomas Egerer, Hannah Fietz, Heidi Gregor, Christian Grünwald, Henriette Horny, Hannes Höttl, Maximilian Mondel, Stefan Musil, Christian Posch, Julia Pühringer, Silvia Pistotnig, Christoph Wagner-

Trenkwitz, Nikolaus Schrefl, Werner Schuster, Doris Simhofer, Peter Zirbs. Art-Direktion: Angela Mittelstedt, Marion Karasek. Fotoredaktion: Marion Batty. Lektorat: Gerlinde Hinterhölzl, Daniela Oberhuber,

Petra Wieser. Redaktionsanschrift: Leberstraße 122, 1110 Wien, Tel.: +43/1/740 32-0, Fax: +43/1/740 32-740, E-Mail: office@inwien.at. Druckvorstufe: Repromedia Druck ge sell schaft m. b. H. Nfg.

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Gerhard Milletich. Verkaufs leitung: Gunther Pany, Tel.: +43/1/740 32 Dw. 735. Anzeigen verkauf: Dagmar Wagner Dw. 739. Anzeige n koordination: Monika Steiner, Tel.: +43/1/740 32 Dw. 733. Druck:

Goldmann-Druck AG, Königstetterstraße 132, 3430 Tulln. Abo-Bestellungen: Tel.: +43/1/740 32 Dw. 255, E-Mail: d.borka@inwien.at. Er schei nungs weise: 10 x jährlich. Einzelpreis: EUR 3,90.

Jahres bezugspreis: EUR 35. Herstellungsort: Wien. Die in den Artikeln ver tretenen Mei nun gen der Autoren sind nicht unbedingt identisch mit denen des He raus gebers.

Kalender und Location-Auflistung repräsentieren eine Auswahl des ınwıen–Redaktionsteams und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

27

„Tief in meinem Herzen

habe ich nur nach der

Gelegenheit gesucht, auf

die Bühne zurückzukehren.“

Michael Flatley

„Lord of the Dance“

ınwıen ® 5


events

ınwıen®

4 MUSIK

Orchestraler Executive

Class Punk. Sting hat

sein Punk-Image längst

abgelegt – nun tourt er

mit Orchester.

TEXT VON PETER ZIRBS

Man mag über Stings karitative

Regenwald-Ambitionen denken, was

man will. Eines kann man ihm

jedenfalls nicht absprechen: Der

Mann hat mit seiner Band „The

Police“ und auch solo Popklassiker

für die Ewigkeit geschaffen –

„Roxanne“ oder „Every Breath You

Take“, um nur zwei Titel aus dem

viele Klassiker umfassenden Repertoire

des ehemaligen Englisch- und

Musiklehrers zu nennen. Doch so

seriös und ernst, wie wir Sting die

letzten zwei Jahrzehnte erlebt haben,

war er ursprünglich nicht: Seine

New Wave- und Punk-Attitüde, die

nicht nur zu hören, sondern aufgrund

seiner wasserstoffblonden

Stehfrisur auch zu sehen war, galt in

den frühen 1980er-Jahren als wesentlicher

Teil seines Erscheinungsbildes.

Punk ist allerdings nicht

gleich Punk; schon damals grenzten

sich Stings Texte dank ihres intellektuellen

Inhaltes deutlich von denen

der Genre-Kollegenschaft ab.

Der Mann, der sich häuten kann

Nach The Police begann Stings Solo-

Phase, bei der er mit Jazz liebäugelte,

ebenso kamen Weltmusik und Ethno-

Sounds ins musikalische Spiel des

Briten. Das scheint dem Mann, der

seinen Spitznamen einem gelbschwarz

gestreiften Pullover verdankt,

aber noch nicht genug der

Stilvielfalt zu sein – oder hat er sich

am Ende doch seines finanziellen

Status besonnen, einen Blick aufs

Konto geworfen und beschlossen,

22 ınwıen ®

sich dementsprechend zu inszenieren?

Das klingt vielleicht hämischer,

als es gemeint ist, aber: Wenn ein

Ex-Punk nun mit dem Royal Philharmonic

Concert Orchestra auf

Tournee geht und dabei seine neue

Platte „Symphonicity“ (in Anspielung

an „Synchronicity“ von The

Police aus dem Jahr 1983) vorstellt,

dann darf man durchaus ein klein

wenig verwundert sein.

… und er kann!

Es wäre aber nicht Sting, wenn nicht

auch dieses Experiment zumindest

in musikalischer Hinsicht ein voller

Erfolg wäre: Stings im Laufe der

Jahre samtiger gewordene, wenn

auch immer noch in erstaunlich hoher

Lage angesiedelte Stimme hat

nichts an Ausdruckskraft verloren,

und die zum Besten gegebenen

Kompositionen sind ohnehin über

jeden Verdacht erhaben. Apropos

„Kompositionen“: Der Einstieg in

die Orchester-Welt wird Sting-Fans

überaus leicht gemacht, denn am

Programm stehen viele Hits von

Sting und The Police: Die bereits

eingangs erwähnten Evergreens natürlich,

aber auch „Every Little Thing

She Does Is Magic“, „Russians“ und

„Englishman In New York“ und viele

weitere Songs, die den Wespenmann

nun bereits über 30 Jahre so

populär gemacht haben. ///

www.stadthalle.com

FR

5MUSIK

Sting

Wiener Stadthalle,

Halle D

november 2010

2010 november

„Ich komme aus einer

Familie der Verlierer – doch

ich habe es abgelehnt, so

zu werden wie sie.“

Sting

FOTOS: CLIVE BARDA/DG , PHILIPP MUELLER

MO

22

MUSIK

David Garrett

Wiener Stadthalle,

Halle D

4 KLASSIK

Brahms meets Metallica

Mit Kinderstars ist es ja immer so eine Sache – einige Jahre lang verzaubern

sie das Publikum, bis das Kindchenschema erschöpft ist und neue

Wunderkinder geboren werden. David Garrett hat genau diesen Werdegang

durchlaufen: Nach einer Zeit des Erfolgs kam der Bruch, der Musiker

zog sich aus dem Business zurück. Nun ist er seit einigen Jahren mit

einem neuen Programm wieder auf der Bühne, spielt neben klassischen

Werken auch Cross-over-Stücke und ist damit höchst erfolgreich. Seine

neue Plattenfirma hat geschaffen, wofür es schon lange Zeit war: einen

Klassik-Rockstar.

Garrett ist ein Musterbeispiel für gutes Marketing, mit Sonnenbrille,

langen blonden Haaren, verwegenem Blick und halb offenem Hemd

wirkt er eher wie ein Mitglied einer Boygroup als ein Violinvirtuose.

Bislang sowohl musikalisch als auch optisch einzigartig, erntet er neben

Begeisterung auch harte Rezensionen – Kritiker bezeichnen sein „Ausweichen“

auf Cross-over-Stücke als Mangel an musikalischer Begabung

und Qualität. Die Fakten sprechen für Garrett: zahlreiche Alben, ausverkaufte

Hallen, enthusiastische Fans in David-Garrett-T-Shirts, ausstaffiert

mit Transparenten, die zu seiner Interpretation von „Nothing Else

Matters“ mitsingen.

Ist die Klassik-Szene unfähig, sich auf Neues einzulassen? Oder machen

hier clevere Produzenten einen Durchschnittsgeiger zum Weltstar?

David Garrett wäre sicher nicht so berühmt, wenn er nicht talentiert

wäre, er spielt sauber und nuancenreich. Trotz allem ist der Hype um

seine Person etwas übertrieben. Fazit: Falls Sie keine Tickets mehr

bekommen sollten, dann reicht auch der CD-Kauf. Und wenn Hilary

Hahn oder Nigel Kennedy einmal in der Stadt sein sollten, dann

beeilen Sie sich aber mit dem Ticketkauf ...

DAVID GARRETT

22. November, 19.30 Uhr, Wiener Stadthalle, Halle D

www.stadthalle.com

ınwıen ® 23


events

ınwıen®

4 KUNST & KULTUR

Fotografische Artenvielfalt. 100 Orte, 200 Ausstellungen, 500 Künstler:

Ganz Wien steht im November im Zeichen der Fotografie.

Fotografieren ist so populär wie

nie. Nicht nur bei Handyknipsern,

auch bei Künstlern und Ausstellungsorganisatoren.

„Eyes On – Monat der

Fotografie Wien“ hat sich in kurzer

Zeit zu einem der größten Fotofestivals

Europas entwickelt, an dem heuer

von 29. Oktober bis zum 4. Dezember

über 100 Orte in der ganzen Stadt

beteiligt sind. In 200 Fotoausstellungen

werden Werke von 500 österreichischen

und ausländischen Fotografinnen

und Fotografen präsentiert.

Aber kurz zurück zur Geschichte, auch

weil sie Thema einer zentralen Schau

ist. Ausgehend vom bereits seit 1980

bestehenden „Mois de la Photo“ in

Paris, entstand 2004 gemeinsam mit

Berlin und Wien die Idee eines euro-

30 ınwıen ®

päischen Gemeinschaftsprojekts – der

„Europäische Monat der Fotografie“.

Ziel dieses Netzwerks ist es, die internationale

Fotoszene zu fördern und die

Zusammenarbeit und den künstlerischen

Austausch zwischen den Ländern

zu stärken. Seit 2006 sind Bratis -

lava, Luxemburg, Rom und Moskau

am Städtenetzwerk beteiligt. Sichtbares

Zeichen der internationalen Kooperation

ist der Ausstellungszyklus

„Mutations“, der heuer zum dritten

Mal im MUSA (neben dem Rathaus)

realisiert wurde. „Mutations III“ beschäftigt

sich mit dem Themenkreis

Fotografie und Internet. Die Eröffnung

der Schau am 28. Oktober ist

gleichzeitig Startschuss für „Eyes On“.

Das MUSA ist auch der zentrale Info-

Rudolf Schmied: „Ein Leben._

Ein Mythos“_ (oben)

Ona B.: „Eyes on Paradise“

Marko Zink: „Heuschrecken“

(ganz unten)

point des Festivals. Wem es nach

Überblick gelüstet, der ist hier richtig.

Man kann aber auch einfach irgendwo

einsteigen und sich dann weiter treiben

lassen. Neue Perspektiven tun sich

auf. Und der eigene Griff zur Kamera

fällt danach sicher etwas anders aus.

Eine kleine Auswahl an möglichen

Einstiegspunkten:

› Im Antiquitätengeschäft „Lagerhaus“

(4., Gr. Neugasse 33):

Ona B.: „Eyes on Paradise“

› Secession zeigt Trevor Paglen

› Galerie Michaela Stock:

Fotografien von Marko Zink

› MUMOK „HyperReal. Realismen

in Malerei und Fotografie“

› Belvedere: Valie Export

www.monatderfotografie.at

november 2010

FOTOS: RUDOLF SCHMIED, ONA B., MARKO ZINK, ESTATE OF EVELYNE AXELL UND VBK, WIEN, 2010/COURTESY SERGE GOISSE, BRÜSSEL

2010 november

Ab FR

5

AUSSTELLUNG

POWER UP –

Female Pop Art

Kunsthalle Wien

4 AUSSTELLUNG

Eine Klosterfrau

macht Druck

Affären und Skandale gehören zu einem

Popstar, so heißt es, wie Wasser zum Wein

bei der Wandlung. Weit gefehlt, wie das

Werk von Sister Corita Kent zeigt. Mit

„POWER UP – Female Pop Art“, einer

Revision der Pop-Art durch herausragende

weibliche Positionen, stellt die Kunsthalle

Wien das Werk der Klosterfrau und

Künstlerin in den Mittelpunkt und konfrontiert

es mit Werken anderer Pop-Artistinnen

wie Evelyne Axell, Christa Dichgans,

Rosalyn Drexler, Jann Haworth,

Dorothy Iannone, Kiki Kogelnik, Marisol

und Niki de Saint Phalle. Teils spektakuläre,

avantgardistische Kunst von Frauen,

die im Bekanntheitsranking weit hinter

ihren männlichen Kollegen rangieren.

Pop-Art Marke US-Amerika klingt nach

großer Freiheit, bunt, dekorativ, reich

und voll Glitzer und Glamour.

Andy Warhol und Roy Lichtenstein, die

zwei Gesellschaftstiger, sind die Namen,

die man sofort damit verbindet. Anders

Sister Corita, die malende Klosterfrau aus

Kalifornien. Sie war ehrlich, uneigennützig,

begeisterungsfähig und äußerlich betrachtet

eine schlichte Erscheinung. Sie

und die anderen Künstlerinnen der Schau

reflektieren die Oberflächlichkeit der

Konsumkultur und treffen in der Plakativität,

der einfachen Formensprache sowie

grellen Farbauswahl den Geschmack der

Masse. „POWER UP – Female Pop Art“

ist aber nicht nur eine Ansammlung politischer

Kunst, sondern selbst eine politische

Schau, die auch zeigt, dass es nicht

an der Qualität der Werke liegt, sondern

maßgeblich vom Geschlecht der handelnden

Personen abhängig ist, ob jemand

bekannt wird oder nicht. Erwartet man,

dass eine Ausstellung wie diese etwas daran

ändert, überfordert man sie. Sicher

aber rückt sie die Vormachtstellung der

Männer in der Kunstbranche wieder ins

Licht und gibt sie zur Kritik frei.

www.kunsthallewien.at

ınwıen ® 31


alacarte

ınwıen®

4 TOP 10 IN WIEN

Österreichs bestes Restaurant steht in Wien.

Der Guide „A la Carte 2011“ erscheint zum

20. Mal und listet 848 Restaurants.

Das sind die besten der Hauptstadt.

TEXT VON CHRISTIAN GRÜNWALD (CHEFREDAKTEUR „A LA CARTE“-MAGAZIN)

36 ınwıen ®

november 2010

FOTOS: CORBIS, STEIRERECK, KATHARINA GOSSOW, GERHARD KREJCI, MARKUS VIT

Damals wie heute findet man –

freilich schon unter der Leitung der

nächsten Generation – mit dem

„Steirereck“ das beste Restaurant

des Landes in Wien. Damals wie

heute befindet sich der große Anteil

der Topbetriebe in Westösterreich.

Dass manche Kassandras aus Ostösterreich

ein Ende der Spitzengastronomie

konstatieren, ist nur lokal

gesehen korrekt. Für den Westen

ist eher das Gegenteil festzustellen.

Mehr denn je werden dort nicht

nur in ausgewiesenen Tourismuszonen

Restaurants auf absolutem

Topniveau errichtet, auch die Einheimischen

haben „auf mittlerem,

leistbarem Niveau“ ein Lokalangebot

wie noch nie – und nutzen dieses

auch.

Topaufsteiger der Saison

Die Topaufsteiger in dieser Testsaison

arbeiten in Westösterreich:

Gustav Jantscher schaffte mit einer

2010 november

„Österreich A la Carte 2011“,

650 Seiten & ÖHV-Hotelguide,

25 Euro,

im Buchhandel oder über

www.alacarte.at

ungemein konzentrierten, phantasievollen

Küche im Restaurant

„Edel-Weiß“ des Vorarlberger Löwen-Hotels

in Schruns den fünften

Stern und eine Steigerung von 91

auf 97 Punkten.

Kunststück

Die Top 10 in Wien. Die Wertung der „A la Carte“-Redaktion.

Steirereck ★★★★★ 98 Punkte

Das beste Restaurant des Landes, eine

der ganz wenigen Adressen, die auch im

internationalen Vergleich locker mitzuspielen

vermögen. Heinz Reitbauer

springt hier nicht bloß auf globale

Gastro-Trends auf, er entwickelt sie auch

mit und weiter. Zum Beispiel indem er

konsequent exklusive Lieferungen aus

Biokleinstproduktionen erhält und so

über einen nicht kopierbaren Grundzutatenfundus

verfügt. Oder wenn er eine

explizit vegetarische Speisefolge anbietet,

die den gleichen Stellenwert wie ein

„normales“ Menü besitzt. Dazu eine

angenehm motivierte und fröhliche Service-Crew

und ein großartiger Weinkeller.

STEIRERECK

Am Heumarkt 2a, 1030 Wien,

Tel.: 01/713 31 68,

Küchenzeiten:

Mo.–Fr. 11.30–14.30, 18.30–22.30 Uhr

www.steirereck.at

Bauer ★★★★ 98 Punkte

Das kleine, intime Gewölbelokal im

inners ten Gassengewirr der Stadt ist ein

wohltuender Pol an Verlässlichkeit und

Kontinuität. Küchenchef Tommy Möbius

variiert heimische Aspekte gekonnt mit

solchen internationaler Herkunft, durchaus

auch als verbrämtes „Leipziger Allerlei“,

eine Hommage an seine Heimat.

Esprit, Gefühl und höchste Handwerkskunst

vereint er zu teilweise originellen

Neukreationen, die in ihrer Kombination

überzeugend gelingen. Legendär ist der

Weinkeller von Walter Bauer, hier ist

sowohl in- wie ausländisch alles vertreten,

was Rang und Namen hat.

BAUER

Sonnenfelsgasse 17, 1010 Wien,

Tel.: 01/512 98 71,

Küchenzeiten: Mo. 18–23,

Di.–Fr. 12–14, 18–23 Uhr

Dasselbe Kunststück gelang Alexander

Fankhauser im familieneigenen

Restaurant des Sporthotels Lamark

im Tiroler Hochfügen: 5 Sterne und

stolze 97 Punkte waren den Testern

seine ungemein kreativen Menüs

hoch oben am Berg wert, wo Fankhauser

mit seiner außerordentlichen

Leistung auch noch jene kritischen

Gäste zu überzeugen vermag,

die angesichts seiner clownesken

Einlagen in der TV-Kochshow

„Frisch gekocht“ keinen so ernsthaften

Küchenchef vermuten würden.

In der Wiener Spitzengastronomie

bleibt abzuwarten, wie sich

die Restaurantplanungen in den

Kim kocht ★★★★ 91 Punkte

Wenn Kim kocht, dann wollen alle da

sein. Das ergibt natürliche Engpässe,

doch wie sie das handhabt und jeden

Gast wie einen Freund behandelt,

macht ein Essen bei ihr zu einem erinnerungswürdigen

Erlebnis.

Man ist einfach verblüfft über so viel

Ideenreichtum und geschmackliche

Raffinesse. Jeder Bissen wird zur

Offenbarung; ihr rigoroser Qualitätsanspruch

und ihr unermüdliches Suchen

nach neuen Aromen, vor allem neuen

Kombinationen derselben, führen zu

sensationellen Erfahrungen.

KIM KOCHT

Lustkandlgasse 4,

1090 Wien,

Tel.: 01/319 02 42,

Küchenzeiten: Di.–Fr. 12–14.30, 18–24 Uhr

www.kimkocht.at

Hotels entwickeln. Silvio Nickol,

einer der vielversprechendsten Küchenchefs

der neuen Generation,

wechselt gerade vom Schloss Velden

ins Palais Coburg – da darf man

sich einiges erwarten. Ungewiss erscheint

hingegen, ob das vom Elsässer

Drei-Michelin-Sterne-Koch

Antoine Westermann im Luxushotel

Sofitel am Wiener Donaukanal

betriebene Restaurantkonzept „Le

Loft“ tatsächlich reüssieren kann.

Immerhin, man wird im 18. Stockwerk

des gigantischen von Star-Architekt

Jean Nouvel entworfenen

Bauwerks dinieren. Und für nächstes

Jahr ist dann auch noch das von

Joachim Gradwohl (früher Meinl

am Graben) bekochte Restaurant

im noch zu erbauenden Shangri-

La-Hotel fällig. ///

Mraz & Sohn ★★★★ 89 Punkte

Es scheint einer der großen Reize dieser

innovativen Familiengastwirtschaft zu

sein, dass solch herausragende Qualität

in einer so wenig ansprechenden

Gegend aufgetischt wird. Am besten

bestellt man gleich das 9-Gänge-Menü

von Markus Mraz.

Was auf den Tellern serviert wird, übertrifft

die schon beim Lesen geschürten

Erwartungen – da steckt unbändige

Lust in allem: in der Qualität der Produkte,

in der gekonnten Präsentation, in

der Aromendichte. So macht Kreativität

auch Spaß und ergibt Sinn.

MRAZ & SOHN

Wallensteinstraße 59,

1200 Wien,

Tel.: 01/330 45 94,

Küchenzeiten: Mo.–Fr. 11.30–14, 19–21 Uhr

www.mraz-sohn.at

ınwıen ® 37


lifestyle

ınwıen®

4 MÄNNER

Welcome to Vienna.

Die Männerseiten der Hauptstadt.

PRÄSENTIERT VON ALPHA COMMUNITY

4 EINGEWIENERTER VORARLBERGER

Sinnlich: Nach

vollzogenem Akt

Konkubine-Akte werden und wurden in der europäischen

Kunstgeschichte ausschließlich für männliche

Auftraggeber geschaffen. Mit einer Betrachterin

wurde gar nicht erst gerechnet. Irgendwie hat

sich das bis heute nicht verändert: „Akte verkaufen

sich schlecht in den Galerien. Welche Frau möchte

schon, dass ihr Mann eine Nackige nach Hause

bringt und an die Wand hängt?“ Martin Siebenbrunner,

42, kennt sich da bestens aus. Der mittlerweile

eingewienerte Vorarlberger (in der Wiener

Modelwelt liebevoll „Sibi“ genannt), konnte erst

sehr spät seine Berufung umsetzen. Nachdem er bereits

mit 35 eine erfolgreiche Software-Firma (für

Hotels und Kinobetreiber) besaß, besann er sich auf

seine Wurzeln: „Mein Großvater und mein Vater

waren Fotografen. Sie haben mir verboten zu fotografieren.

Ich wollte, aber ich durfte nicht …“

Mittlerweile ist das Fotografieren von Menschen zu

einem zweiten beruflichen Standbein geworden.

Akt-Fotoserien für die Männer-Hochglanz-Magazine

GQ und FHM machten ihn schlagartig bekannt:

„Ich möchte die Frauen nicht so fotografieren,

wie wir Männer sie sehen, sondern wie sie sich

selber in einem erotischen Akt sehen würden. Da

gibt es sehr viel Spielraum.“ Siebenbrunner liebt

Inszenierungen und sieht sein Betätigungsfeld keinesfalls

in Reportagen: „In meiner künstlerischen

Sichtweise sind die Körper und Gesichter makellos.

Alle Fotos werden mit Photoshop retuschiert. Das

kennt man ohnehin aus der Werbung. Da ist nichts

echt. Die Aktmaler der Klassik haben ihre Modelle

auch so gemalt, wie sie sie sehen wollten. Kaiserin

Sisi hat nicht so ausgesehen, wie sie Winterhalter

gemalt hat …“ Dazu fällt uns ein wunderbarer

Filmtitel ein: Überall ist es schöner, wo wir nicht

sind. In diesem Sinne … Zu sehen sind seine Arbeiten

anlässlich des Monats der Fotografie in der Galerie

art-com in der Wiener Schottenfeldgasse.

42 ınwıen ®

Martin Siebenbrunner

Fotograf

„Ich möchte die Frauen

nicht so fotografieren,

wie wir Männer sie sehen,

sondern wie sie sich selber

in einem erotischen

Akt sehen würden.“

november 2010

FOTOS: MARTIN SIEBENBRUNNER, WOKA, HOTEL SACHER WIEN

4 SHOPPING IN WIEN

Wo Spielberg

einkauft

Wolfgang Karolinsky studierte Komposition.

Wenn man studiert, braucht man Geld. Also res -

taurierte er alte Gegenstände und verkaufte sie.

Die „alten Gegenstände“ waren immerhin aus

dem Design-Fundus der Wiener Werkstätte,

sprich Josef Hoffmann. Mit diesem Handel war

Karolinsky zu seiner Zeit praktisch Avantgarde:

„Damals haben sich nur Insider für die Wiener

Werkstätte interessiert.“ Heute zahlt man für einen

Original- Hoffmann-Stuhl bis zu 20.000 Euro.

Die Hoffmann-Lampen lässt Karolinsky heute original

reproduzieren: „Aufwendiger Sandguss, die

Messingrohre sind handgezogen, alles handgeschliffen.“

Eine Stehlampe von Josef Hoffmann

kos tet auch als Reproduktion an die 5.000 Euro –

Kleingeld für Steven Spielberg oder José Carreras,

die zum prominenten Fankreis der WOKA

LAMPS zählen: „Besonders freut es mich, dass wir

bei den britischen Interieur-Architekten sehr beliebt

sind. Die richten nämlich die Häuser der

Prominenten ein.“ By the way: Karolinsky verkaufte

auch eine Hoffmann-Lampe an die Wiener

Loos Bar. Dort steht sie auch. Adolf Loos und Josef

Hoffmann waren sich bekanntlich zu Lebzeiten

spinnefeind. Post mortem ein cooles Unterfangen.

www.woka.at

Bikram Yoga

Der Traummann

– die Kolumne für den Mann

Yoga, das ist doch nur was für Langsame, oder? Ich meine, was für Leute, die sich irgendwo auf ‘ner grünen Wiese ausbreiten

und gen Himmel schauen. Totale Ruhe. Ich lebe in der Stadt. Ich brauche eine Meditationstechnik, die ich hier einsetzen

kann. Urban, verstehst du? Neben einem Presslufthammer oder inmitten eines belebten Kindergartens oder während

einer Demo. Da musst du abschalten, das ist Großstadt, sage ich zu meiner Freundin.

Ich: O. k., ich sag dir jetzt Folgendes: Du kommst mit mir in die Lugner City.

Sie: Lugner City, zum Lugner, dem Lugner, der immer in der Zeitung steht? Ist der jetzt Yogalehrer, oder was?

Ich: Nein, Bikram Yoga College. Schnelles Yoga bei 40 Grad Celsius, 90 Minuten, one go. Das ist eine Art Full-Service für

Körper, Geist und Seele. Ein gut gedehnter Körper wird nicht krank.

Sie: Und was soll das bewirken? Haben wir hinterher noch besseren Sex? Weißt du, was Descartes gesagt hat?

Ich: Ja, irgendwas mit „denken“ in der Mitte.

Sie: Ich denke, also bin ich. Er hat nicht gesagt, ich verrenke mich, also bin ich.

Ich: Descartes war um 1600 irgendwas. Da ist man gerade mal 35 geworden.

Da haben sich die Leute bei der normalen Missionarsstellung schwere Bänderrisse

zugezogen. Die waren nicht sehr flexibel. Typischer Krebs: hat Angst vor seiner

eigenen Tiefe. Komm jetzt mit zum BikramYoga. Dann reden wir weiter.

Sie: Nein, sicher nicht, nie im Leben, auf gar keinen Fall.

Ich: Du kommst jetzt, sonst gibt’s keinen Sex. Sie: Ja. O. k. (klein mit Hut).

2010 november

Nikolaus Schrefl ist

Autor der IN WIEN

Essayistik Cityguides.

Ähnliches und mehr ab

November: IN.VIENNA –

The Hip Places

www.alpha-community.com

4 SACHER STATT AUGARTEN

Reges Treiben

in der Wiener

Innenstadt

Zwei Weltmarken aus Wien lösen

sich ab. 2011 wird die Traditionsfirma

Augarten-Porzellan von der

noblen Adresse Stock-im-Eisen-

Platz 3 in die Spiegelgasse übersiedeln.

Gekauft wurde die Immobilie

von Elisabeth Gürtler, Chefin des

Sacher-Imperiums. Eine geniale

Rochade würde man beim Schach

sagen.

Fabio Giacobello, einer der prominentesten

Gastronomen der Stadt,

plant einen exklusiven Nachtclub:

vis-à-vis nämlich, in dem vom

Tiroler Immo-Tycoon René Benko

erworbenen Tuchlauben-Kino-

Komplex. Dort wird es demnach ab

2012 neben dem geplanten Luxus-

Einkaufszentrum den heißesten

Platz der Wiener Nacht club-

Begier den geben. Die Warteschlange

ist damit vorprogrammiert.

Benko, der auch das Bank Austria

Kunstforum und einige Häuser in

der Mariahilfer Straße erwarb, bestätigt

Investitionen in Höhe von

1,5 Millarden Euro in die Wiener

Innenstadt. Zum Thema Hoteleröffnungen

im Luxusbereich: Mitte

November öffnet – wie berichtet –

das Luxushotel Sofitel am Donaukanal,

Ende März das Shangri-La

an der Ringstraße.

Porzellan trifft Sacher-

Torte: Traditionsfirma

Augarten übersiedelt.

ınwıen ® 43


lifestyle

ınwıen®

4 MODE

STEFAN MACHT SICH AUSGEHFEIN.

In einem Hemd von Ninali, Hose & Gürtel

von Hugo Boss by Peek & Cloppenburg,

Schuhe von Joop by Stiefelkönig, Ring

von Thomas Sabo.

2010 november

MÄNNER BENÖTIGEN

MANCHMAL HILFE.

Sabine ist behilflich, nicht nur

beim Binden der Krawatte.

Sie in einer Robe von Ep_Anoui,

Armkette Fantasy von Swarovski,

Ring von Luxus, High Heels:

Guess by Stiefelkönig.

Er in einem Hemd von Tiberius,

Hose von Guess by Marciano,

Krawatte von Ermenegildo

Zegna, Brille: Stylist’s Own.

ınwıen ® 51


november

ınwıen®

Mehr Termine auf www.inwien.at

Theater am Alsergrund

19.30 Uhr, „Daneben“

theater-center-forum

19.30 Uhr, Alexander Sedivy:

„Best of Five“

Theaterlabor

19.30 Uhr, „Comedy Knock-out“,

Vorrunde

Theater Olé

19.30 Uhr, „Zurückgeschaut.

Ein Varieté der besonderen

Art“

Vindobona

20 Uhr, Reinhard Nowak:

„Mama“

4 MUSICAL

Metropoldi

20 Uhr, „Beatles an Bord“

Raimund Theater

19.30 Uhr, „Ich war noch niemals

in New York“

Ronacher

19.30 Uhr, „Tanz der Vampire“

4 TANZ/SHOW

Gloria Theater

20 Uhr, „Magie 2010“,

mit internationalen Zauber -

künstlern und Überraschungsgästen

MuseumsQuartier, Halle E

20 Uhr, Blue Man Group

theater-center-forum

19.30 Uhr, „Herr-liche Damen:

Sexy Chic“, Travestie-Revue

BALLETT

Leopold Museum

16 Uhr, „The Goldberg Variations“

– Jurij Konjar (SLO)

Tanzquartier Wien

20.30 Uhr, „A Visit To This

Planet“

musik

4 KLASSISCH/E

Kursalon Wien

20.15 Uhr, Salonorchester

Musikverein

Brahms-Saal: 19.30 Uhr,

Christopher Hinterhuber: Beethoven,

Schumann, Brahms ///

Großer Saal: 19.30 Uhr, Norrköping

Symphony Orchestra:

Kazhgaliev, Prokofjew, Sibelius

Palais Auersperg

20.15 Uhr, Wr. Residenzorchester

Volksoper

19 Uhr, „Lehár, Straus & Stolz“

Wiener Konzerthaus

19 Uhr, music4u: „Downtown

Illusions“

96 ınwıen ®

4 POP/JAZZ/ROCK/U

Aera

20 Uhr, Ferum Incantare (D), 3

Alias Te (D)

Gasometer, Bank Austria Halle

21 Uhr, Electronic Beats Festival:

The Human League & Nouvelle

Vagues + Special Guests

Jazzland

21 Uhr, Printers Jazzband

Metropol

20 Uhr, „Tribute to Lionel Hampton“,

Gerhard Aflenzer Bigband

Porgy & Bess

20.30 Uhr, Dave Douglas & Keystone

„Spark of Being“

Tunnel

21 Uhr, Jaw Raw

WUK

20 Uhr, La Brass Banda

kunst & kultur

4 AUSSTELLUNG

Albertina

„Herbert Brandl. Berge und

Landschaften“ /// „Michelangelo.

Zeichnungen eines Genies“ ///

„Picasso. Peace and Freedom“

/// „William Kentridge. Fünf Themen“

Architekturzentrum Wien

„a_schau“ /// „Platz da! European

Urban Public Space“

Augarten Contemporary

„Nadim Vardag“

Bank Austria Kunstforum

„Frida Kahlo. Retrospektive“

BAWAG Contemporary

„Street“

Belvedere, Oberes

„Intervention: Tillman Kaiser“ ///

„Max Oppenheimer. Mahler und

die Musik“

Belvedere, Unteres

„Valie Export. Zeit und Gegenzeit“

/// „Rodin und Wien“

Fälschermuseum Wien

„Falsche Fährten“

Hofmobiliendepot

„Aqua Mobile“ /// „Gefaltete

Schönheit“

Jüdisches Museum

„Die Türken in Wien“

Krinzinger Projekte

Inci Furni & Ali Taptik

KUNSTHALLE wien

„Bruce Conner. Die 70er-Jahre.

Malerei – Zeichnung – Film“

/// „Power up – Female Pop

Art“ /// „Sofia Goscinski.

Disorders“

FR 19. 11.

4 MUSIK

Electronic Beats Festival.

Das zehnjährige Bestehen

des Festivals wird gebührend

gefeiert: Neben den

Pionieren der elektronischen

Musik (The Human

League) kommen auch

Nouvelle Vague als zweite

Headliner des Abends in

den Gasometer. Wer sie

nicht kennt: Mit ihren

Bossa-Nova- und Chanson-

Neuinterpretationen von

New-Wave-, Pop- und Punk-

Klassikern haben sie sich

bereits eine treue Fangemeinde

aufgebaut.

Empfehlung!

GASOMETER

11., Guglgasse 8

www.planet.tt

KUNSTHALLE wien project

space karlsplatz

„McDermott & McGough. Living

in the Past“ /// „Yo.V.A.3 “

KUNST HAUS WIEN Museum

Hundertwasser

„René Burri: Fotografien“

Kunsthistorisches Museum

„Die Galerie Kaiser Karls VI. in

Wien“ /// „Hans von Aachen.

Hofkünstler in Europa“ /// „Glanz

des Hauses Habsburg“

Leopold Museum

„Cézanne – Picasso – Giacometti“

/// „Klassische Moderne“

/// „Egon Schiele“ /// „Otto

Muehl in der Sammlung Leopold“

/// „Ringturm.Kunst –

Sammlung Vienna Insurance

Group“ /// „Wien 1900“

MAK

„Crossover. Zwei Sammlungen –

privat und öffentlich“ /// „David

Zink YI. Untitled“ /// „Künstler im

Fokus # 9: Plamen Dejanoff.

Heads & Tails“ /// „Mihály Biró.

Pathos in Rot“

Mozarthaus Vienna

„Du wirst sehen, wie vergnügt

wir sein können“

MUMOK

„Direkte Kunst“ /// „Hyper Real.

Realismen in Malerei und Fotografie“

/// Nina Canell

MUSA – Museum auf Abruf

„Mutations III“ /// „Sissi Farassat.

SIOSEH forever“

Museum für Völkerkunde

„African Lace“

Naturhistorisches Museum Wien

„Günter von Hagens Körperwel-

ten der Tiere. Die Anatomie“ ///

„Höhlen – Landschaften ohne

Licht“ /// „Schätze des Archivs“

Novomatic Forum

„Inkagold“

Österreichisches Museum für

Volkskunde

„Heilige in Europa – Kult und

Politik“ /// Objekte im Fokus:

„Mit Federkiel, Tinte und Streusand“

Österreichisches Theater -

museum

„Edita Gruberova“ /// „Spielräume“

Technisches Museum Wien

„Macht Musik“ /// „Wunsch -

maschinen“

Wien Museum Karlsplatz

„Die Ernst-Jandl-Show“

WUK – Kunsthalle Exnergasse

„Kritische Komplizenschaft –

Critical Complicity“

4 FÜHRUNGEN

Bank Austria Kunstforum

18.30 Uhr, „Frida Kahlo und die

mexikanische Volkskunst“

Kuffner Sternwarte

20 Uhr, „Mond, Gezeiten und Co“

Liechtenstein Museum

15 Uhr, „Prachtware“

4 VIENNA ART WEEK 2010

20er Haus

11 Uhr, Führung durch die Baustelle

20er Haus

Akademie d. bildenden Künste

Mehrzwecksaal im Atelierhaus:

12 Uhr, „This Sentence Is Now

Being Performed“

Architekturzentrum Wien

14 Uhr, „Studio Visits“ /// 19 Uhr,

Eröffnung: 18. Wiener Architektur

Kongress

BAWAG Contemporary

20 Uhr, Performance und Magazinpräsentation

Künstlerhaus

10 Uhr, ARTmART

Liechtenstein Museum

15 Uhr, „Ist Kunstkritik käuflich?“

MuseumsQuartier

10 Uhr, „Studio Visits“ /// 10 Uhr,

„The Art of Design. ak7 – Contemporary

Design by Contemporary

Artists“

Palais Dorotheum

16 Uhr, „Crossing Limits. Art in

Urban Transitions“

Salon für Kunstbuch

14 Uhr, „Bernhard Cella: Ökonomie

der Unaufmerksamkeit“

MUMOK

19 Uhr, Katalogpräsentation:

„Gender Check: A Reader – Art

and Gender in Eastern Europe

since the 1960s“

FOTO: FM SERVICE

Palais Dorotheum

17 Uhr, Podiumsdiskussion:

„Über Grenzen u. Kontingenzen

des Sammelns“ /// 18.30 Uhr,

Podiumsdiskussion: „Die vitale

november 2010

Wiederkehr der Auftragskunst

und die Rolle des Kunstmäzens“

Umraum Stadtbureau

17 Uhr, Präsentation der Nomad-

Museums- u. VSL-Projekte 2010

4 VORTRÄGE/DISKUSSIO-

NEN/SYMPOSIEN

Albertina

„Michelangelo als Zeichner“

Architekturzentrum Wien

18. Wiener Architektur-Kongress

Österr. Museum für Volkskunde

Internationales Symposion

„Museum und Migration“

quartier 21

20 Uhr, „q/uintessenz – q/treff“

Viktor Frankl Zentrum Wien

19 Uhr, „Wenn junge Menschen

fragen: Wozu leben, wenn man

sterben muss?“, Impuls-Abend-

Reihe für PädagogInnen, ErzieherInnen

und Eltern

freizeit

4 KINDER/FAMILIE

DSCHUNGEL WIEN

10 und 14.30 Uhr, „Zheng He. Als

die Drachenschiffe kamen“ ///

10.30 Uhr, „Diktator“

Haus der Musik

15.30 Uhr, „Mai Cocopelli und der

kleine Yogi“

Kabarett Niedermair

14.30 Uhr, „Mozart für Kinder“ ///

16.30 Uhr, „Vivaldi für Kinder“

Marionettentheater Schloss

Schönbrunn

16 Uhr, „Die Kinderfledermaus“

Sargfabrik Wien

9 Uhr, „Die Geggis“, Mira Lobe

Schloss Schönbr., Wagenburg

10 Uhr, „Sisi auf der Spur“

Urania-Puppentheater

15 & 16.45 Uhr, „Rettet Dagobert!“

Zeiss Planetarium Wien

14.30 Uhr, „Die Sternenmachmaschine“

/// 16 Uhr, „Star Date –

Rendezvous mit den Sternen“ ///

17.30 Uhr, „Secrets of the Southern

Sky“ /// 19 Uhr, „Eine Reise

durch die Nacht“

ZOOM Kindermuseum

„Moneten, Kies und Kröten. Eine

Mitmachausstellung zum Thema

Geld“ /// ZOOM Trickfilmstudio

festival

4 KLEZMORE FESTIVAL

VIENNA

Zentrum im Werd

19 Uhr, Johannes Wolf: „Die

Wüste ist aus gelbem Mehl“

2010 november

4 WIEN MODERN

Wiener Konzerthaus

19.30 Uhr, ORF Radio-Symphonieorchester

Wien, Furrer

4 TANZFESTIVAL

KosmosTheater

20 Uhr, „tanzwut“

party & clubs

Oil. Inside

20 Uhr, „Premium Fridays. The

International Clubbing“

Palffy Club

22 Uhr, „Provocateur!“

The Box

22 Uhr, „Celebrity Fairs presents

FashionTV-Party“

U4

22 Uhr, „Addicted to Rock“

messe

Messe Wien

„Buch Wien 2010“ /// Wiener

Herbst-Senioren-Messe

diverses

Tivoli Center – Böhmischer

Prater

19 Uhr, „Ritteressen “

bühne

SA

20

NOVEMBER

4 OPER/OPERETTE

Staatsoper

19 Uhr, „Alcina“, Georg Friedrich

Händel

Theater an der Wien

19 Uhr, „La finta giardiniera“,

Wolfgang Amadeus Mozart

4 THEATER

3raum – Anatomietheater

19.30 Uhr, „Bunbury“

Akademietheater

17 Uhr, „Rasmus, Pontus und der

Schwertschlucker“

Burgtheater

20 Uhr, „Das Begräbnis“

Das Off Theater

19.30 Uhr, „Sezuan. Gut. Mensch“

Die NEUE TRIBÜNE Wien

20 Uhr, „Späte Gegend“

Gloria Theater

20 Uhr, „Crazy Christmas“

interkulttheater Wien

19.30 Uhr, „Derwisch erzählt 5“

International Theatre Vienna

19.30 Uhr, „A Christmas Carol“

Kammerspiele

20 Uhr, „Alle sieben Wellen“

Kasino

20 Uhr, „Life and Times –

Episode 2“

Komödie am Kai

20.15 Uhr, „Wann heiraten Sie

meine Frau?“

Pygmalion Theater Wien

20 Uhr, „Die Schachnovelle“

Rabenhof Theater

20 Uhr, „In Urlaub“, Tragikomödie

Scala – Theater zum Fürchten

19.45 Uhr, „Schade, dass sie eine

Hure war“

Schauspielhaus Wien

20 Uhr, „Die Pappenheimer oder:

Das O der Anna O.“, Franzobel

Schubert-Theater

19.30 Uhr, „Der Untergang des

Hauses Usher“, Edgar Allan Poe

TAG – Theater an der

Gumpendorfer Straße

20 Uhr, „The Sunshine Play“

Theater & Bar Drachengasse

20 Uhr, „Man müsste mal …“ ///

20 Uhr, „Sicher ist sicher“

Theater Brett

20 Uhr, „Mitteleuropäisches

Theaterkarussell 2010“

Theater Spielraum

19.30 Uhr, „Berlin Alexanderplatz“

Vestibül

20.30 Uhr, „Dorian Gray“

Vienna’s English Theatre

19.30 Uhr, „The Importance of

Being Earnest“

Volkstheater

19.30 Uhr, „Die Ratten“, G.

Hauptmann

4 KABARETT & KLEINKUNST

Brennessel

19.30 Uhr, 30. Programm der

Nesseln: „Spare Grips“

Gruam

19.30 Uhr, Stefan Haider:

„Plan B“

Kabarett Niedermair

19 Uhr, „Radio-Aktiv“ ///

22 Uhr, „Annkatrin“

Kabarett Simpl

16 und 20 Uhr, „Nach der Krise“

Kaisermühlner Werkl

20 Uhr, „Theater in Bewegung“

KULISSE

20 Uhr, Andrea Händler: „Das

Schweigen der Händler“

Palais Nowak – Das Zelt beim

Gasometer

19.30 Uhr, „Lasst Kreisky und

sein Team arbeiten!“

Spektakel 2.0

20 Uhr, schmähstadl: „Die

Comedy Mixed Show“

Theater am Alsergrund

19.30 Uhr, „Wenn Männer zu sehr

kuscheln“

theater-center-forum

19.30 Uhr, Alexander Sedivy:

„Best of Five“

Theater Olé

19.30 Uhr, „Zurückgeschaut. Ein

Varieté der besonderen Art“

4 MUSICAL

Metropoldi

20 Uhr, „Beatles an Bord“

Raimund Theater

19.30 Uhr, „Ich war noch niemals

in New York“

Ronacher

19.30 Uhr, „Tanz der Vampire“

4 TANZ/SHOW

Gloria Theater

20 Uhr, „Magie 2010“, mit internationalen

Zauberkünstlern und

Überraschungsgästen

MuseumsQuartier, Halle E

16 und 20 Uhr, Blue Man Group

Volkstheater – Rote Bar

22.30 Uhr, „Salon Rouge“

theater-center-forum

19.30 Uhr, „Herr-liche Damen:

Sexy Chic“, Travestie-Revue

4 BALLETT

Volksoper

19 Uhr, „Marie Antoinette“,

Patrick de Banas

musik

Woche 46 / 19. bis 20. 11. 2010

4 KLASSISCH/E

Kursalon Wien

20.15 Uhr, Salonorchester

Liechtenstein Museum

19.30 Uhr, Accentus Austria:

„Des Kaisers Trompeten“

Musikverein

15.30 Uhr, Philharmoniker: Ludwig

van Beethoven /// 19.30 Uhr,

Symphoniker: Poulenc, Brahms

Palais Auersperg

20.15 Uhr, Wr. Residenzorchester

Palais Palffy

20 Uhr, „Vienna Walzer Concert“

Wiener Konzerthaus

19.30 Uhr, Klavierabend, A. Melnikow:

Schostakowitsch-Marathon

4 POP/JAZZ/ROCK/U

Aera

20 Uhr, Shakin’ Streets, Loops

Gasometer, Bank Austria Halle

20 Uhr, Airbourne

Jazzland

21 Uhr, Orig. Storyville Jazzband

Metropol

20 Uhr, „Maybebop & Massive

Beats Crew

ORPHEUM WIEN

20 Uhr, Queens of Soul &

Stargast Andrew Young

Porgy & Bess

20.30 Uhr, Supersilent

Tunnel

21 Uhr, Kus Kus

Wiener Konzerthaus

19.30 Uhr, Brad Mehldau

kunst & kultur

4 AUSSTELLUNG

Albertina

„Herbert Brandl“ /// „Michelangelo“

/// „Picasso“ /// „William

Kentridge. Fünf Themen“

Architekturzentrum Wien

„a_schau“ /// „Platz da! European

Urban Public Space“

Augarten Contemporary

„Nadim Vardag“

Bank Austria Kunstforum

„Frida Kahlo. Retrospektive“

BAWAG Contemporary

„Street“

Belvedere, Oberes

„Intervention: Tillman Kaiser“ ///

„Max Oppenheimer. Mahler und

die Musik“

Belvedere, Unteres

„Valie Export“ /// Orangerie:

„Rodin und Wien“

Fälschermuseum Wien

„Falsche Fährten“

Hofmobiliendepot

„Aqua Mobile“ /// „Gefaltete

Schönheit“

KUNSTHALLE wien

„Bruce Conner. Die 70er-Jahre.

Malerei – Zeichnung – Film“ ///

„Power up – Female Pop Art“ ///

„Sofia Goscinski. Disorders“

KUNSTHALLE wien project space

„McDermott & McGough. Living

ınwıen ® 97


vorschau

ınwıen®

Wir werden Ihnen helfen. Der Guide durchs

winterliche Wien kommt als Doppelausgabe.

4 MUSIK

Geballte Star-Power

„Best of Christmas“ ist auch heuer ein Schmankerl: José Carreras, Patricia

Kaas und Gaststar Natalia Ushakova machen Wien ihre Aufwartung. Zum

Drüberstreuen gibt es dann auch die Wiener Sängerknaben, glockenhell!

BEST OF CHRISTMAS, 10. Dezember, Wiener Stadthalle

www.stadthalle.com

112 ınwıen ®

4FREIZEIT

Mit guten Seiten ins neue Jahr

Lassen Sie das Jahr schön ausklingen – am besten mit Veranstaltungstipps

von ınwıen. Die nächste Ausgabe erscheint als

Doppelnummer (Dezember und Jänner). Das heißt für Sie,

dass Sie sich ınwıen zwei Monate lang auf den Couchtisch

legen und – wann immer Sie Lust haben – darin schmökern

können. Ob Kultur, Kulinarik oder Lifestyle: Wir zeigen

Ihnen die schönsten Seiten der Stadt.

4 MUSIK

Zum Dahinschmelzen

Wenn Sie Rafal Blechacz nicht kennen,

dann wird es Zeit: 2005 gewann

er den bedeutenden internationalen

Chopin-Wettbewerb für

Klavier. Um den Abstand zur Konkurrenz

zu verdeutlichen, wurde

erstmals in der Geschichte des

Wettbewerbs kein zweiter Preis vergeben.

Blechacz’ Virtuosität ist beeindruckend.

Hören Sie sich das an!

RAFAL BLECHACZ

10. Dezember, Konzerthaus

www.konzerthaus.at

Dezember/Jänner-

Ausgabe von

ınwıen®

ab 29. November

am Kiosk

4 SHOW

Let’s swing

Wenn Ihnen die Kombination Xavier

Naidoo, Sasha, Rea Garvey und

Comedy-Star Michael Mittermeier

nicht geläufig ist, dann wird sie es

spätestens ab Jänner sein. Mit Big

Band gehen die vier auf Tour – ein

Tribute an Sammy Davis Jr., Frank

Sinatra, Dean Martin und Joey

Bishop.

ALIVE AND SWINGIN’

27. & 28. Jänner, Wiener Stadthalle

www.stadthalle.com

4 SHOW

Pirouette im Beachclub

Die neue „Holiday on Ice“-Show

heißt „Tropicana“ – und ja, auch

diesmal gibt es Weltklasse-Eiskunstläufer

in Haute-Couture-Kostümen

vor einem Hightech-Bühnenbild zu

sehen. Das Tourneetheater entführt

das Publikum diesmal in die

Strandclubs Südamerikas. So bunt

können kostümierte Träume auf

glitzerndem Eis sein.

HOLIDAY ON ICE

13.–30. Jänner, Wiener Stadthalle

www.stadthalle.com

november 2010

FOTOS: WWW.PICTUREDESK.COM, LSK (2), FELIX BROEDE /DG, STAGE ENTERTAINMENT / MORRIS MAC MATZEN

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