Fußball 2014/15

VerlagMediaRadius

SPORT

28. August 2014

www.mediaradius.it

FC Südtirol

Neues Team „made in Südtirol“

Oberliga

Südtiroler Dominanz hält an

Landesliga

Ein Favorit, viele Außenseiter

Fußball 2014/15

elkalender + alle Spielkalender + alle Spielkalender + alle Spielkalender


Inhaltsverzeichnis

Aktuell

04 FC Südtirol

08 Alles über die Oberliga

20 Alles über die Landesliga

39 Die 1. Amateurliga

40 Die 2. Amateurliga

41 Die 3. Amateurliga

42 Damenfußball

Zum Herausnehmen

Alle Spielkalender 2014/15

Service

19 Manna Italia, Andrian

23 Rasenfix, Andrian

31 Sportbau, Bozen

43 Hotel Schneeberg,

Ridnaun

Mit fubas.it live dabei

Auch heuer haben alle fußballbegeisterten Südtiroler auf dem

Internetportal www.fubas.it die Möglichkeit, alle Spielstände

des FC Südtirol, der Oberliga, der Landesliga, sowie der 1.,

2. und 3. Amateurliga in Echtzeit in Erfahrung zu bringen.

Mit Live-Resultaten, Live-Tabellen und allen Torschützen

verpassen Sie kein Ereignis in Fußball-Südtirol. Neu in diesem

Jahr: Alle Statistiken aller Teams und die Ergebnisse der

VSS-Freizeitmeisterschaften! Weitere Infos gibt es auf Seite 3

im beiliegenden Spielkalender und auf der mobilen Website

www.fubas.it. Möglich ist das Ganze dank der vielen Fubas-

Reporter vor Ort und der Unterstützung der Firma duka.

Editorial

Respekt vor den „Machern“ des FC Südtirol!

Im Vorjahr noch kritisiert, weil der

FCS mit Hannes Kiem und Hannes Fink

nur zwei einheimische Spieler in seinen

Reihen hatte, folgte in diesem Sommer

die Kehrtwende: Sechs Südtiroler gehören

jenem Kader an, der den erneuten

Angriff Richtung Serie B starten wird.

Vielleicht sind Südtirols Fußballer nicht immer die elegantesten,

vielleicht auch nicht die schönsten – aber was Einsatz und

Kampfgeist anbelangt, davon können sich viele etwas abschneiden!

Vor allem viele Möchtegern-Superstars aus dem Süden, die

uns regelmäßig mit ihrer Präsenz „bereichern“. Wohin einen der

Fleiß und Willen bringen kann, lebt beim FC Südtirol ein Mann

schulmäßig vor: Vorstandsmitglied Hans Krapf hat vor Jahrzehnten

selbst als Spieler, Platzwart, Jugendtrainer und -betreuer,

Kassier, Präsident und im Bedarfsfall auch als Linienrichter

in seinem Heimatdorf Klausen seinen Mann gestanden. Sein

Motto war immer: „Wer bei einem Verein ist, muss alles können.“

Damit ist alles gesagt: Der Sport und speziell der Fußball

als Lebensschule – eine bessere Freizeitbeschäftigung für Spieler

wie Funktionäre und Helfer im Hintergrund gibt es nicht.

Andreas Vieider, Sportredaktion „Dolomiten“

Alle unsere Veranstaltungen

fi nden sie unter

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Impressum

BirraForstBier

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Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001 | Chefredakteur und presserechtlich

verantwortlich: Dr. Toni Ebner | Projektleiter: Franz Wimmer

Produktion: Magdalena Pöder, Anna Weifner | Redaktion:

Thomas Debelyak, Christian Staffler, Alex Raffeiner, Andreas

Vieider (Koordination) | Statistiken: Walter Morandel

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Verwaltung: Kapuzinergasse 5, 39100 Bozen, Tel. 0471 081

561, info@mediaradius.it, www.mediaradius.it | Fotos:

Max Pattis, Franz Griessmair, Dieter Runggaldier, Reinhold

Eheim, Robert Perathoner, Markus Dorn, Erich Innerbichler,

Marco Pasquazzo, Thomas Eschgfäller, Christian Staffler,

DLife, Dolomiten-Archiv | Konzept und Abwicklung: King

Laurin GmbH, Eppan | Grafik/Layout: Georg Hochkofler

Infografiken: Christian Staffler, Michal Lemanski

Produktion: Athesia Druck Bozen - www.athesiagruppe.com

Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen Dolomiten-Ausgabe

Druckauflage: 50.000 Stück

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten,

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Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Montag, 25. August

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FC Südtirol – Lega Pro

FC Südtirol – Lega Pro

4 SPORT B 2014

SPORT B 2014

5

Fabian Tait

Michael Cia

Hannes Kiem

Hannes Fink

Manuel Fischnaller

Gabriel Brugger

das einzig noch verbliebene Serie-

B-Ticket – eine Herkulesaufgabe.

Neu in der Lega Pro sind auch die

Spieltermine, die jeweils drei Wochen

vorher bekanntgegeben werden. Ein

Spieltag erstreckt sich von Freitag bis

Montag mit Anstoßzeiten, die über

den gesamten Tag verteilt sind. So

findet am Sonntag bereits um 11 Uhr

ein Spiel statt, weitere Partien folgen

ab 12.30 Uhr.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Riccardo Melgrati (Como),

Mirco Miori (Jugend Atalanta),

Francesco Bertinetti, Andrea Ientile

(beide Jugend Torino), Gabriel Brugger

(Mezzocorona), Sebastian Mladen

(Olhanense/Portugal), Davide Pacifico

(Jugend Milan), Luca Bertoni (Carpi),

Alessandro Campo (Cremonese), Luca

Mazzitelli (Jugend Roma), Fabian Tait

(Marano), Luigi Canotto (Sorrento),

Matteo Chinellato (Cosenza), Michael

Cia (Pisa), Manuel Fischnaller (Reggina),

Manuel Marras (Savona), Davide

Einer der besten Linksverteidiger der Lega Pro: Marco Martin (links) im Zweikampf

mit Emil Hallfredsson vom Serie-A-Ligisten Hellas Verona.

Cremonini, Lorenzo Melchiori (beide

eigene Jugend).

Abgänge: Alex Pederzoli, Davide

Facchin (beide Pavia), Alessandro

Bassoli (Cremonese), Mattia Minesso,

Daniel Cappelletti (beide Cittadella),

Francesco Vassallo (Pistoiese),

Simone Corazza, Andrea Peverelli,

Enrico Tonozzi (alle Novara), Simone

Dell’Agnello (Barletta), Gianluca

Turchetta (Matera), Luca Veratti

(Spal), Alessandro Micai (Bari), Pierluigi

Bastone (Pergolettese), Mohamed

Traoré (Santarcangelo), Riccardo

Cocuzza (Renate).

Stärken & Schwächen

Stärken: In der Offensive muss

der FCS keinen Vergleich scheuen.

Manuel Fischnaller hat das Zeug

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Südtirol-Power für den neuen FCS

Manuel Fischnaller und Michael Cia

im Angriff, dahinter Hannes Fink,

Kapitän Hannes Kiem als Abwehrchef,

Fabian Tait und Gabriel Brugger

Gewehr bei Fuß. Auf der Jagd nach

dem Serie-B-Traum setzt der FC

Südtirol auf echte Südtirol-Power.

Der neue FCS „made in Südtirol“ will

die Herzen der heimischen Fußball-

Fans im Sturm erobern und eine neue

Begeisterung entfachen. Südtirol soll

seinen FCS lieben.

Der FC Südtirol hat die beste

Saison seiner Vereinsgeschichte hinter

sich. Erst im Finale nach zwei hart

umkämpften Spielen gegen Pro Vercelli

musste der Traum von der Serie B

begraben werden – vorerst. Denn das

Ziel des einzigen Proficlubs Südtirols

bleibt der Aufstieg in die zweithöchste

italienische Spielklasse. Früher oder

später wird der FCS in der Serie B

spielen – davon ist man im weiß-roten

Clubhaus überzeugt. Es ist eine Frage

der Zeit. Im maroden italienischen

Fußball steht der FC Südtirol auf gesunden

Beinen, gilt als Vorzeigeverein

im ganzen Stiefelstaat.

Seit seinem Aufstieg in die dritte Liga

2010 konnte sich der FCS Jahr für

Jahr kontinuierlich verbessern. Die

ehemalige Serie C2 oder 2. Division

gibt es nun nicht mehr, diese Spielklasse

wurde eliminiert. Hinter der

neu geschaffenen Lega Pro mit 60

Teams, aufgeteilt in drei Gruppen,

endet der Profifußball, steht die Serie

D. Der Tabellenletzte darf sich in den

Amateurbereich verabschieden, zwei

weitere Absteiger werden im Play-out

zwischen dem Liga-16. und -19. sowie

-17. und -18. ermittelt.

Doch nicht nach hinten will sich der

FC Südtirol orientieren. Für den

FCS zählt in der Gruppe A nur der

Aufstiegskampf, der sich ganz anders

als noch im Vorjahr präsentiert. Nach

38 Spieltagen – acht mehr als in der

letzten Saison – steht der Meister

als erster Aufsteiger fest. Dahinter

schaffen nur der Tabellen-Zweite und

-Dritte fix den Play-off-Einzug und

kämpfen dann mit den Zweiten und

Dritten der anderen Gruppen sowie

den zwei besten Gruppen-Vierten um

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Spielte in der vergangenen

6

Saison beim SC Olhanense

SPORT B

in

2014

der höchsten Liga Portugals:

THEMENBEREICH

FC Südtirol – Lega Pro

SPORT B 2014

7

Abwehrspieler Sebastian

Mladen (links).

zum Torschützenkönig der Liga, ist

in der Lega Pro ein absoluter Ausnahmespieler.

Wenn ihm klar wird,

dass es besser ist, in der dritten Liga

15 Tore zu schießen als in der Serie

B die zweite Geige zu spielen, dann

kann er der Star dieser Meisterschaft

werden. In „Fisch“ schlummert ein

enormes Potenzial, das er zu Hause

bei seinem FCS voll ausschöpfen

kann. Der Weg zurück in die Serie B

ist für den Angreifer aus Signat vorgezeichnet,

doch was gibt es Schöneres,

als einheimischer Spieler mit dem

FC Südtirol sich diesen Wunsch zu

erfüllen? Selbiges gilt für Michael Cia,

der in seiner Jugend als noch größeres

Talent gepriesen wurde. Auch er

Lega Pro, Gruppe A – 2014/15

Torres

-Infografik: Ch. Staffler/M. Lemanski

kann beim FCS nach durchwachsenen

Jahren neu durchstarten und seiner

Karriere eine entscheidende Wende

geben. Mit Fischnaller, Cia und

Rückkehrer Alessandro Campo hat

der FCS eine Offensivabteilung, die

an Genialität und Spielwitz in dieser

Liga kaum zu übertreffen ist. Simone

Branca, Hannes Fink und Alessandro

Furlan im Mittelfeld sowie Hannes

Kiem und Marco Martin in der Abwehr,

haben bereits gezeigt, dass sie in

der Lega Pro absolute Leistungsträger

sind. Mittelfeldspieler Luca Mazzitelli

wird als Riesentalent gehandelt. Was

Luca Bertoni drauf hat, wissen die

FCS-Fans aus der vorletzten Saison.

Sein Beiname „kleiner Pirlo“ verrät

Giana Erminio (Gorgonzola)

SÜDTIROL

Monza Albinoleffe FC Südtirol

Bozen

Trient Belluno

FRIAUL

LOMBARDEI

Como Lumezzane

Pordenone

TRENTINO

Pro Patria

Feralpisaló Bassano Virtus

(Busto Arsizio)

(Saló)

(Bassano del Grappa)

Renate (Meda) Mailand Verona

VENETIEN

Novara

Unione

Turin

Cremonese Mantova Venedig Venezia

PIEMONT

Vicenza

Pavia Cremona Mantua Real Vicenza

Sassari

Alessandria

Genua

Fabian Tait

(FC Südtirol)

Foto: M. Pattis

Die Spieltermine in der Lega Pro

Freitag: 19.30 Uhr (1 Spiel),

20.45 Uhr (1 Spiel)

Samstag: 14.30 Uhr (3 Spiele),

15 Uhr (3 Spiele), 16 Uhr (3 Spiele),

17 Uhr (3 Spiele), 19.30 Uhr (2 Spiele)

Sonntag: 11 Uhr (1 Spiel),

12.30 Uhr (2 Spiele), 14.30 Uhr

(4 Spiele) 16 Uhr (3 Spiele),

18 Uhr (3 Spiele)

Montag: 20.45 Uhr (1 Spiel)

Alle Spiele werden live im Internet

auf www.sportube.tv gezeigt.

RaiSport überträgt das Freitag-Spiel

um 20.45 Uhr.

eigentlich alles. Der rumänische Abwehrspieler

Sebastian Mladen stammt

aus der höchsten Liga Portugals. Mit

der Vertragsverlängerung von Trainer

Claudio Rastelli sorgte der FCS für

Kontinuität, Sportdirektor Luca Piazzi

und der Coach harmonieren.

FC Südtirol

Pos. Name Geboren

Riccardo Melgrati 1994

Mirco Miori 1995

Francesco Bertinetti 1995

Gabriel Brugger 1991

Andrea Ientile 1995

Hannes Kiem 1985

Marco Martin 1987

Sebastian Mladen 1991

Davide Pacifico 1994

Massimiliano Tagliani 1989

Luca Bertoni 1992

Simone Branca 1992

Alessandro Campo 1984

Davide Cremonini 1996

Hannes Fink 1989

Alessandro Furlan 1985

Luca Mazzitelli 1995

Lorenzo Melchiori 1996

Fabian Tait 1993

Luigi Canotto 1994

Matteo Chinellato 1991

Michael Cia 1988

Manuel Fischnaller 1991

Manuel Marras 1993

Claudio Rastelli (bestätigt)

Alberto Nabiuzzi (Co-Trainer)

Reinhold Harrasser (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Schwächen: Nach der starken, aber

ungekrönten Saison im Vorjahr haben

wichtige Stützen den Verein verlassen.

Trainer Claudio Rastelli muss seine

Mannschaft auf zahlreichen Positionen

umbauen. In der Abwehr sind

Alessandro Bassoli und Daniel Cappelletti

nicht mehr dabei. Die jungen

Francesco Bertinetti, Andrea Ientile

und Davide Pacifico müssen sich

im Profifußball erst beweisen. Die

Fähigkeiten von Luca Bertoni sind

unbestritten, aber auch für ihn wird

FC Südtirol - Rückblick

Saison Liga Platz

2013/2014 1. Division 3.

2012/2013 1. Division 4.

2011/2012 1. Division 7.

2010/2011 1. Division 17.

2009/2010 2. Division 1.

2008/2009 2. Division 15.

2007/2008 Serie C2 12.

2006/2007 Serie C2 7.

2005/2006 Serie C2 4.

2004/2005 Serie C2 8.

2003/2004 Serie C2 3.

2002/2003 Serie C2 3.

2001/2002 Serie C2 4.

2000/2001 Serie C2 11.

1999/2000 Amateur-Nationalliga 1.

1998/1999 Amateur-Nationalliga 7.

1997/1998 Amateur-Nationalliga 12.

1996/1997 Oberliga 1.

1995/1996 Landesliga 1.

es nicht einfach sein, einen charismatischen

Mittelfeld-Regisseur wie Alex

Pederzoli zu ersetzen.

Prognosen

Der FC Südtirol startet wie schon in

der vergangenen Saison aus der zweiten

Reihe. Die Top-Favoriten auf den

Aufstieg in die Serie B sind andere

Teams. Das bedeutet aber nicht, dass

der FCS sich mit einer Nebenrolle

zufrieden gibt. Die Weiß-

Roten fühlen sich wohl als

Außenseiter und wollen

auch heuer wieder zum

großen Protagonisten im

Aufstiegskampf aufsteigen.

Für den FCS spricht

vor allem das ruhige

Umfeld. Während

bei den vermeintlichen

Top-Clubs sofort Feuer

unterm Dach ist, wenn es

mal nicht so läuft, bleibt

man beim FCS stets gelassen

und überbrückt damit

die schwierigen Zeiten. So

meisterten die Weiß-Roten

Trainer Claudio Rastelli hat im Sommer

seinen Vertrag beim FC Südtirol um

zwei Jahre verlängert.

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Neuzugang im Angriff: Manuel Marras.

die letztjährigen Krisen und standen

am Ende im Play-off-Finale. Der

Aufstieg in die Serie B ist auch in

diesem Jahr keine Utopie, sondern

ein realistisches, wenn auch wieder

sehr ambitioniertes Ziel.

INFO

FC Südtirol

Heimspielplatz: Drususstadion

Bozen, Trieststraße

Cadornastraße 9b | 39100 Bozen

info@fc-suedtirol.com

www.fc-suedtirol.com

mediapool.it


Georg Hochkofler

8 SPORT B 2014 Oberliga Oberliga

SPORT B Tel. 2014 0471 081 563 9

Inserat: Toyota Jungmann

grafik@mediaradius.it

Ein Dreikampf bahnt sich an

Mori (2014), Dro (2013) und Fersina

Pergine (2012) hießen die letzten

drei Oberligameister. Die Südtiroler

Klubs hielten sich im Titelrennen seit

dem Meisterschaftsgewinn von St.

Georgen (2011) vornehm zurück. Ob

wegen des Riesensprungs und der

damit verbundenen strukturellen

Probleme in der Serie D gewollt oder

ungewollt, sei dahingestellt.

Fakt ist, dass die Südtiroler Vereine

zahlenmäßig in der Oberliga seit fast

zehn Jahren den Ton angeben. Letztmals

gab es 2005/06 mehr Trentiner Vereine

(9) als Südtiroler (7). Seitdem war das

Verhältnis zumindest ausgeglichen (8:8),

und die letzten zwei Saisonen sowie im

kommenden Fußballjahr ist es sogar

Südtirol-lastig (10:6). Was lehrt uns das?

Die Oberliga ist für die besten Südtiroler

Vereine hochbegehrt, der Abstiegskampf

und ein bisschen mehr wird mit

Herzblut angenommen. Aber aufsteigen,

Oberliga 2014/2015

Calciochiese

(Storo)

SÜDTIROL

Comano

St. Pauls

(Rungghof)

Tramin

TRENTINO

Lavis

Alense

Gardasee

(Ala)

-Infografik: Ch. Staffler

St. Martin i. P.

Trient

Meran

Bozen

Brixen

(Jugendhort)

Eppan

(Rungghof)

Salurn

Fersina (Pergine)

Levico Terme

um in der halbprofessionellen Serie D

mitspielen? Das käme nur für die wenigsten

einheimischen Klubs in Frage.

Die Favoriten

St. Georgen und Aufsteiger Virtus DB

gehören zum insgesamt dreiköpfigen

Favoritenkreis. Der Dritte im Bunde ist

der Gejagte: Levico Terme geht nach

Rang zwei im Vorjahr als Mannschaft,

die es zu schlagen gilt, ins Rennen. Das

Team aus dem Suganer Tal ist vollgespickt

mit talentierten wie routinierten

Ausnahmekönnern. St. Georgen muss

zwar den Abgang von Jack Degasperi

verkraften, hat aber mit der Verpflichtung

von Ex-FC Südtirol-Profi Thomas

Albanese für Aufsehen gesorgt und

bringt mit einem qualitativ gutbesetzten

Kader in allen Mannschaftsteilen alles

mit, um sich ganz vorne festzusetzen.

Den nominell besten Kader hat Aufsteiger

Virtus DB. Es bleibt abzuwarten, wie

lange der neue Trainer Roberto Cortese

benötigt, die richtige Mixtur zu finden.

Ahrntal

(St. Johann)

St. Georgen

Bruneck

Bozner FC (Talferplatz B)

Virtus DB (Righi)

Simon Greif

(Tramin)

Weiteste Distanz

St. Johann im Ahrntal – Storo 228 km

Weiteste Distanz in Südtirol

St. Johann i. Ahrntal – St. Martin i.P. 146 km

Kürzeste Distanz

Bozner FC – Virtus DB 100 m

Foto: D. Runggaldier

Das Mittelfeld

Der Bozner FC hat mit dem Sturmduo

Bertoldi-Degasperi den besten Angriff

der Liga, dieser Fakt wird aber nicht

reichen, um ganz vorne mitzumischen.

Dazu werden sich Tramin (nach Rang

zwei im Vorjahr mit zwei jungen Torhütern),

Brixen, Comano, Calciochiese

und wohl auch Salurn jenseits von Gut

und Böse ansiedeln.

Der Abstiegskampf

Wie seit 40 Jahren üblich, wird der

Abstiegskampf das Sahnehäubchen

einer spannenden Saison werden.

Und wie immer wird die halbe Liga

darin involviert sein, angefangen von

den Aufsteigern St. Pauls und Lavis.

Aber auch Serie D-Absteiger Fersina

Pergine, Alense sowie Eppan, St. Martin

und wegen einer enttäuschenden

Rückrunde im Vorjahr auch Ahrntal,

müssen vom ersten Spieltag an wissen,

dass der Kampf „gegen den Strich“

oberste Priorität besitzt.

Ewige Oberliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Salurn 38 1132 1492

2. Rovereto 23 690 1091

3. Mori S. Stefano 25 750 1042

4. Arco 24 712 1005

5. Tramin 24 712 1001

6. SSV Brixen 22 660 913

7. Alense 21 630 839

8. Rotaliana 21 624 835

9. Fersina 18 532 778

10. Condinese 18 534 702

11. St. Pauls 19 568 674

12. Passer Meran 12 356 670

13. AC Leifers 17 506 663

14. St. Martin i.P. 17 508 654

15. Bozen 96 13 390 606

23. Virtus DB 14 414 488

24. St. Georgen 10 300 451

29. SSV Bruneck 11 328 389

31. Naturns 11 330 337

32. Obermais 7 210 326

34. Eppan 8 240 296

36. FC Meran 7 210 264

38. Natz 8 240 257

39. Taufers 8 238 255

42. Ahrntal 6 180 252

Ahrntal: Das siebte Jahr

soll nicht verflixt sein

Eine Saison voller Höhen (Fast-

Herbstmeister) und Tiefen (15 Punkte

in der Rückrunde) hat Ahrntal hinter

sich. Dass es doch zu Rang sieben

reichte, unterstreicht einmal mehr die

Hartnäckigkeit dieser Mannschaft.

Die beachtliche Platzierung war kein

Zufallsprodukt, denn die Ahrntaler sind

seit sechs Oberligajahren ein Meister

der Kontinuität. Ob das siebte Jahr das

berühmt-berüchtigte verflixte wird?

Personell veränderten sich die „Teldra“

mit Ausnahme von Tramin jedenfalls so

wenig wie keine andere Mannschaft.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Maximilian Hofer (Steinhaus),

Manuel Zimmerhofer (Bozner

FC), Elias Happacher, Stefan Abfalterer,

Philipp Maurer, Simon Oberhollenzer,

Dominik Kirchler, Benjamin

Zimmerhofer (alle eigene Jugend).

Abgänge: Jonas Unterkircher (Stegen),

Jan Plaickner (Kiens), Thomas Mair

(Arbeitsgründe), Florian Niederkofler

(verletzungsbedingt), Patrick Kofler (Co-

Trainer), Stefan Huber (Ziel unbekannt).

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Stärken & Schwächen

Stärken: Die Begeisterung ist auch nach

sechs Oberligajahren ungebrochen;

Psenner ist ein unspektakulärer, aber

sicherer Rückhalt im Tor; Heimstärke.

Schwächen: Fällt einer der Leistungsträger

aus, kann er nicht adäquat

ersetzt werden; Angreifer Manuel

Pipperger ist für viele Gegner eine

„Feindfigur“.

Prognosen

Die kaum veränderte Mannschaft

ist eingespielt – allein das ist ein oft

unterschätzter Vorteil. Am Ende wird

es wohl zum Klassenerhalt reichen.

Voraussetzung ist, dass sich die Routiniers

erneut am Riemen reißen und die

jungen Spieler voll mitziehen.

INFO

SSV Ahrntal

Heimspielplatz: St. Martin im

Ahrntal (Kunstrasen)

Ahrner Str. 35 | 39030 Luttach Ahrntal

Tel. 348 80 84 768

info.wiesenhof@dnet.it

www.ssv-ahrntal.com

Ahrntaler Angriffspower: Franz Pittschieler,

Lukas Aichner und Manuel Pipperger (von links).

Ahrntal

Pos. Name Geboren

Patrick Psenner 1986

Julian Mair 1992

Dominik Kirchler 1996

Philipp Maurer 1997

Markus Niederkofler 1984

Michael Niederwanger 1992

Simon Niederwolfsgruber 1993

Simon Oberhollenzer 1997

Hannes Steger 1984

Stefan Abfalterer 1996

Maximilian Hofer 1996

Richard Maurer 1988

Robert Niederkofler 1981

Stefan Pareiner 1992

Lukas Voppichler 1985

Simon Weger 1995

Benjamin Zimmerhofer 1997

Philipp Aichner 1988

Elias Happacher 1997

Manuel Pipperger 1987

Franz Pittschieler 1987

Manuel Zimmerhofer 1995

Jürgen Großgasteiger (bestätigt)

Patrick Kofler (Co-Trainer)

Walter Hofer (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Wir wünschen allen Teams eine gute Saison


Georg Hochkofler

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Sebastian Pichler

Bozner FC: Die richtigen

Lehren ziehen

Hinrunde flop, Rückrunde top. So lässt

sich das Premierenjahr des Bozner

FC in der Oberliga beschreiben. Ein

derartiges Wechselbad der Gefühle

will man bei den Hauptstädtern aber

kein zweites Mal erleben.

Gerade deshalb landete die Vereinsführung

mit der Verpflichtung von

Joachim Degasperi den spektakulärsten

Transfer der gesamten Liga. Andererseits

haben einige Leistungsträger

der letzten Saison den Klub verlassen.

Zwar wird der Klassenerhalt als oberste

Priorität ausgegeben, dank dem herausragenden

Sturmduo Bertoldi-Degasperi

(im Vorjahr gemeinsam 44 Tore) ist

dies aber stark untertrieben.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Joachim Degasperi (St.

Georgen), Daniel Ochner (Neumarkt),

Mattia Pareti (Neugries), Francesco

Bianco, Emanuele Bocchio, Michael

Mair, Mattia Cannarsa, Simon Beccari,

Manuel Lutterotti (alle eigene Jugend).

Abgänge: Hannes Fischnaller (St.

Pauls), Mattia Laghi, Simone Nale

(beide Virtus DB), Manuel Zimmerhofer

(Ahrntal), Stefan Watschinger,

Ivan Spoto (beide

Arbeitsgründe), Peter Psenner

(Studiengründe), Nicoló Laratta

(Bozen 96).

Stärken & Schwächen

Stärken: Degasperi und Bertoldi sind

das beste Sturmduo der Liga; solides

Vereinsumfeld, das auch in schwierigen

Zeiten Ruhe bewahrt; großes

Selbstvertrauen nach dem spektakulären

Klassenerhalt; Flavio Toccoli ist

ein ausgewiefter Trainerfuchs.

Schwächen: Die Abgänge der letztjährigen

Leistungsträger wurden nur zum

Teil gleichwertig ersetzt; im Mittelfeld

fehlt es in der Breite an Qualität.

Prognosen

Allein das Duo Bertoldi-Degasperi

ist Garant für mindestens 40 Tore. In

der Breite fehlt es dem Kader jedoch

an Qualität, sodass es für ganz vorne

wohl nicht reichen wird. Mit dem

Abstiegskampf hat der Bozner FC aber

nichts zu tun.

INFO

Bozen FC

Pos. Name Geboren

Daniel Kaneider 1988

Andrea Donato 1990

Manuel Lutterotti 1997

Simon Beccari 1998

Bernardo Ceravolo 1987

Alexander Canal 1986

Daniel Ochner 1987

Francesco Bianco 1997

Simon Profanter 1997

Valentin Santa 1995

Matteo Sacco Zaout 1996

Michael Mair 1997

Denis Gennaccaro 1990

Mattia Pareti 1991

Matteo Piccoli 1992

Sebastian Pichler 1996

Marc Insam 1995

Alex Oberrauch 1997

Mattia Cannarsa 1997

Fabio Bertoldi 1988

Joachim Degasperi 1982

Bernd Saltuari 1986

Luca Corradin 1989

Emanuele Bocchio 1998

Flavio Toccoli (bestätigt)

Lorenzo Vason (Co-Trainer)

Matteo Fabris (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Bozner FC

Heimspielplatz: Talferplatz B

Cadornastraße 9 | 39100 Bozen

Tel. 0471 40 21 70

boznerfc@tiscali.it | www.boznerfc.it

Grubenentleerungen • Kanalreinigung

• Wartung von Ölabscheidern

SSV Brixen: Nächster Neustart

Trotz Platz acht in der letzten Saison

war die Enttäuschung groß beim SSV

Brixen. Die Folge: Nach nur einem

Jahr war nicht nur Trainer Stefan

Gasser weg, auch zahlreiche Spieler

verließen den Verein.

Für neuen Schwung soll Martin

Wachtler sorgen. Er wurde von der

Brixner Vereinsführung vom erfolgreichen

Juniorentrainer zum Chefcoach

der ersten Mannschaft befördert.

Zudem soll Cesare Scaratti das seit

Jahren anhaltende Knipserproblem

lösen. Dafür müssen die Brixner ohne

ihr größtes Talent der Vergangenheit

auskommen: Martin Ritsch spielt in

Zukunft für St. Georgen. Sein Bruder

Thomas wird nach einem Kreuzbandriss

wohl die gesamte Saison verpassen.

Davide

Lorenzi

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Simon Mair (Tramin), Cesare

Scaratti (Meran), Lukas Obkircher

(Junioren FC Südtirol), Luca Varoli

(Klausen), Ivan Angerer, Marco

Miuli, Hannes Villscheider, Samuel

Schönegger, Ivan Giudici, Davide

Dalcortivo, Lukas Niederwolfsgruber

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Martin Ritsch (St. Georgen),

Philipp Knoflach (Plose), Simon

Larcher (Milland), Johannes Seeber

(Albeins), Hansjörg Mair (St. Pauls),

Armin Mayr (Eppan), Thomas Ritsch

(verletzungsbedingt).

Stärken & Schwächen

Stärken: große Erfahrung (Fäckl,

Fiechter, Prossliner, Siller), gepaart

mit jugendlicher Unbekümmertheit

(Lorenzi, Priller, Nagler, Fanani);

Vecchio-Scaratti-Lorenzi können zu

einem herausragenden Sturmtrio heranwachsen;

im Tor ist Simon Mair

ein Garant.

Schwächen: Seit Jahren wird die

Mannschaft den großen Erwartungen

der Vereinsführung und des gewohnt

kritischen Umfeldes nicht gerecht;

Trainer Martin Wachtler steht als

„Neuling“ vor einer großen Bewährungsprobe.

Prognosen

Mit den vorderen Tabellenplätzen

wird es auch heuer nichts werden –

nach hinten müssen die Domstädter

ihren Blick aber auch nicht richten.

Der Klassenerhalt ist das oberste Ziel,

das die Wachtler-Schützlinge problemlos

erreichen werden.

SSV Brixen

Pos. Name Geboren

Simon Mair 1992

Davide Dalcortivo 1997

Markus Fiechter 1984

Lukas Niederwolfsgruber 1995

Manuel Prossliner 1985

David Seeber 1996

Lukas Obkircher 1995

Danny Fäckl 1983

Ivan Angerer 1996

Mirco Schrott 1989

Andreas Priller 1994

Luca Varoli 1993

Dennis Nagler 1996

Luca Mirabella 1994

Michael Siller 1985

Marco Miuli 1996

Hannes Villscheider 1996

Ivan Giudici 1995

Davide Lorenzi 1992

Christian Vecchio 1991

Cesare Scaratti 1986

Samuel Schönegger 1995

Dennis Fanani 1996

Martin Wachtler (neu)

Christian Mlakar (Co-Trainer)

Fabrizio Galvan (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

INFO

SSV Brixen – Heimspielplatz:

Sportzone Süd am Fischzuchtweg,

Jugendhort (Kunstrasen)

Millander Au 10 | 39042 Brixen

Tel. 340 089 4853

info@ssvbrixen.it | www.ssvbrixen.it

NEU: 24 h Service – Hotline 0471 914 160

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G U T S C H E I N


12 SPORT B 2014 Oberliga Oberliga

SPORT B 2014

13

Eppan: Es wird nicht einfacher

Salurn: Wieder alles neu

Dank einer tollen Aufholjagd in der

Rückrunde (26 Punkte/Rang 4) holte

Eppan zuletzt einen neunten Tabellenplatz.

Das ist umso bemerkenswerter,

da die Mannschaft viele langfristige

Ausfälle zu verkraften hatte.

Und genau da unterscheiden sich

die Überetscher von vielen anderen

Teams: Anstatt zu jammern, legte Eppan

kämpferisch und läuferisch noch

einen Gang zu. Das muss auch heuer

so sein, denn der Kader ist nicht besser

geworden, dafür aber wesentlich unerfahrener

– angefangen beim Trainer

Max Nanni. Das langjährige Mittelfeld-Aushängeschild

der Rot-Weißen

hat im Vorjahr bei Kastelbell Tschars

erste Trainererfahung gesammelt und

bekommt nun in der Oberliga seine

Bewährungschance.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Alessandro Colusso, Andrea

Dal Castello (beide FC Südtirol

Jugend), Nicolas Gilardi (Hall in Tirol),

Armin Mayr (SSV Brixen), Luca Tirabosco,

Dennis Dorfmann, Hannes Flor,

Patrik Franceschini (alle eigene Jugend),

Jakob Trafojer (Freizeitmannschaft).

Abgänge: Paul Romen, Mattia Spadina

(beide Lana), Peter Romen (Frangart),

Simon Kofler (Girlan), Francesco Viola

(Neugries), Manuel Russo (Bozen 96),

Daniele Bissaro, Davide Caruso (beide

Leifers Branzoll), Ibraimi Chaibi (Bozner

Boden), Daniele Virzì (Rotaliana),

David Meraner, Christian Vitroler

(beide Freizeitmannschaft), Alex Rossi

(Salurn), Ivano Ferrari (Lona Lases),

Maximilian Bernard (Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Iardino ist der beste Tormann

der Liga; Abwehr-Boss Avancini der

torgefährlichste Verteidiger (acht Tore

im Vorjahr); Armin Mayr kann der

lang gesuchte Spielgestalter sein; als

extrem unbequemer Gegner in der

gesamten Oberliga gefürchtet.

Schwächen: Nach vorne muss mehr

passieren (34 Tore – zweitschlechteste

Offensive im Vorjahr); Feltrin braucht

nach einer schweren Verletzung noch

Zeit, Shkelqim Lekiki kommt erst zur

Rückrunde zurück.

Prognosen

Es wird sehr schwer für den FCE.

Die Batterien vieler Schlüsselspieler

werden nach jahrelangem Abnützungskampf

nicht voller. Kommt die

Offensive von Beginn weg auf Touren,

wird Eppan erneut den Klassenerhalt

schaffen. Ansonsten wird es eng.

INFO

FC Eppan

Heimspielplatz: Rungghof Girlan

Wartlstr. 2 | 39057 Eppan

Tel. 339 50 37 001

michaelwalcher@dnet.it

www.afceppan.com

Pilates: Balance, Vitalität und Sport

Pilates stärkt die Körpermitte – vor

allem Rumpf und Rücken, mit dem

Ziel richtiger Atmung und verbesserter

Beweglichkeit (um schnelle Bewegung

koordiniert auszuführen). Trainer und

Spieler wie Jürgen Klinsmann oder

David Beckham, diverse Skirennläufer

oder Benjamin Kofler (Slackline)

schwören auf Pilates – eine Bewegungsform,

die richtig gelehrt sein will. Ein

wahres „Wunder-Instrument“ für ein

vitales und kraftvolles Lebensgefühl. Das

Verletzungsrisiko sowie Rückenleiden

werden geringer! Pilates in Kombination

mit Rückengymnastik sorgt auch optisch

für einen attraktiven Körper.

Ist nach einem

Schien- und Wadenbeinbruch

noch nicht

ganz fit: Alex Feltrin.

Eppan

Pos. Name Geboren

Alessandro Colusso 1997

Denis Iardino 1984

Alex Walcher 1998

Christian Avancini 1982

Achraf Berrechid 1995

Thomas Dusini 1990

Luca Niederstätter 1990

Luca Tirabosco 1996

Jakob Trafojer 1988

Andrea Bragagna 1993

Andrea Cirillo 1994

Andrea Dal Castello 1996

Luca Foldi 1986

Nicolas Gilardi 1993

Arber Leqiki 1995

Omar Maoual 1995

Armin Mayr 1988

Simone Tibolla 1993

Christoph Trettl 1983

Sven Wüst 1988

Dennis Dorfmann 1995

Hannes Flor 1996

Patrik Franceschini 1996

Alex Feltrin 1982

Maurizio Foldi 1986

Shkelqim Leqiki 1989

Massimo Nanni (neu)

Markus Terzer (Co-Trainer)

Walter Saffiotti (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

n-project.com - mendinidesign

Mit einer stark umgekrempelten

Mannschaft will Salurn seinen

enttäuschenden zehnten Platz der

Vorsaison vergessen machen.

Leicht wird es für den bestätigten

Trainer Marco Bertoncini nicht: Wie

im Vorjahr muss er eine neue Einheit

formen. Dass er dies kann, hat er vor

Jahresfrist bewiesen, als er Salurn zum

Herbstmeistertitel führte. Im Frühling

folgte der Absturz auf Platz zehn.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Davide Ferrari (Villazzano),

Daniele Stefania (Bozen 96), Paolo

Nardin (Albiano), Tobias Dipoli-

Wieser (FC Südtirol Jugend), Luca

Michelon (Lavis), Luca Bonazza (Alense),

Manuele Giacomuzzi (St. Pauls),

Daniele Stonfer (Alta Anaunia), Leo

Facchin, Simon Cristofoletti, Thomas

Montel, Riccardo Nicolussi, Daniele

Pedot (alle eigene Jugend).

Abgänge: Walter Corradini (Weinstraße

Süd), Matteo Pederzolli (Albiano), Matteo

Tulipano, Mattia Laghi (beide Virtus

DB), Dennis Casatta (Garibaldina),

Massimiliano Waldner (Adige), Stefano

Magelli, Marco Marzochella (beide

Trient), Davide Paracampo (Mezzocorona),

Daniele Virzí, Alex Rossi (beide

Rotaliana), Stefano Defranceso (Laag),

Alex Tschurtschenthaler, Matteo Tava

(beide Roveré della Luna), Matys Goller

(Tramin), Carlo Spalore (schulische

Gründe), Luca Fichera, Marco Ferrai

(beide Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Trainer Marco Bertoncini ist

ein beinharter Arbeiter, der konsequent

seinen Weg geht; Dalpiaz-

Bonazza-Giacomuzzi sind ein herausragendes

Offensivtrio; jahrelange

Oberliga-Erfahrung.

Schwächen: Tormann Walter Corradini

fällt als Rückhalt weg; kleiner Kader.

Prognosen

Die Mannschaft hat Qualität. Harmoniert

sie und kommt die Offensive

in Fahrt, ist sogar ein Platz unter den

ersten Fünf möglich.

INFO

SV Salurn

Heimspielplatz: Salurn

Battistiplatz 5 | 39040 Salurn

Tel. 349 19 20 900

salornocalcio@gmail.com

www.salornocalcio.it

Der Trainer zeigt an,

wie’s geht: Marco Bertoncini.

Salurn

Pos. Name Geboren

Davide Ferrari 1988

Daniele Stefania 1992

Leo Facchini 1998

Paolo Nardin 1988

Alessandro Marconi 1990

Florian Joppi 1994

Mirko Nardon 1993

Nicola Cova 1994

Tobias Dipoli-Wieser 1996

Massimiliano Dalpiaz 1988

Luca Michelon 1986

Arjian Azizi 1996

Daniele Pedot 1996

Antoni Juresic 1995

Simon Cristofoletti 1997

Thomas Montel 1997

Luca Bonazza 1979

Manuele Giacomuzzi 1988

Daniele Stonfer 1982

Wolfgang Faustin 1994

Riccardo Nicolussi 1997

Marco Bertoncini (bestätigt)

Paolo Sartori (Co-Trainer)

Patrick Ziglio (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Top gepflegter Sportrasen

über die ganze Saison

Von der Beratung bis zur

schlüsselfertigen Anlage

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mit Dolores Larcher (CONI-Diplom)

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14 SPORT B 2014 Oberliga Oberliga

SPORT B 2014

15

St. Martin: Ernüchterung

nach dem Schock

St. Martin

Pos. Name Geboren

Tor

Christian Platter 1983

Andreas Gufler 1989

Aaron Raich 1996

St. Georgen: Angst

müssen andere haben

Das konnte man nicht erwarten: Dank

eines Top-Kaders als einer der Favoriten

gehandelt, musste St. Martin in

Passeier in der letzten Saison bis

zur letzten Sekunde um

den Klassenerhalt in

der Oberliga zittern.

Selbstüberschätzung, interne Unstimmigkeiten

und Druck von innen

wie von außen: Das alles hat in den

Köpfen der Mannschaft übel mitgespielt.

Heuer soll alles besser werden.

Deshalb hat sich einiges geändert, angefangen

beim Trainer: Roberto Cortese

(er ersetzte in der Vorsaison nach

nur zwei Spielen Paul Pircher) konnte

dem lukrativen Angebot von Virtus DB

nicht widerstehen und wurde durch

Martin Saltuari ersetzt. Ihn erwartet

als Spielertrainer eine ganz schwierige

Aufgabe. Und das nicht nur wegen der

Doppelbelastung, sondern weil er eine

Mannschaft wieder in die Spur bringen

muss, die fast alles mitbringt, was eine

starke Fußballtruppe haben muss, nur

eines nicht: Selbstvertrauen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Andreas Gufler (Moos), Luca

Baggio, Marco Baggio (beide Neugries),

Daniel Lanthaler

Nimmt die Doppelbelastung als

Spielertrainer in Angriff: Martin Saltuari.

Manuel Pirhofer (FC Südtirol Jugend),

Thomas Raffl, Hannes Fiegl, Julian

Öttl, Stephan Gufler, Kevin Larch, Manuel

Kofler (alle eigene Jugend).

Abgänge: Benjamin Fontana, Valentin

Brugger, Hansjörg Pixner (alle Moos),

Theodor Pamer, Michael Eder (beide

Obermais).

Stärken & Schwächen

Stärken: Trotz der letztjährigen

Katastrophen-Saison und der zahlreichen

Abgänge ist der Kader noch

immer gut bestückt; der Großteil der

Mannschaft ist im besten Fußballer-

Alter; physische Stärke; starke Achse

Platter-Hofer-Brugger-Lanthaler.

Schwächen: Die (wenigen) Jugendspieler

haben noch kein Oberliga-Niveau;

wenig Selbstvertrauen: Der Stachel nach

der verkorksten Vorsaison sitzt tief;

der neue Spielertrainer Martin Saltuari

hat wenig Erfahrung und muss mit der

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Arthur Tschöll 1988

Alex Hofer 1986

Luca Baggio 1987

Manuel Pirhofer 1996

Manuel Raffl 1986

Thomas Raffl 1996

Tobias Hillebrand 1989

Hannes Fiegl 1998

Hansrudi Brugger 1980

Marco Baggio 1987

Elmar Haller 1989

Raphael Ennemoser 1994

Florian Pichler 1996

Dominik Alber 1990

Dominik Lanthaler 1993

Peter Pichler 1983

Julian Öttl 1996

Stephan Gufler 1997

Daniel Lanthaler 1991

Martin Saltuari 1983

Diego Fischer 1996

Kevin Larch 1998

Manuel Kofler 1998

Martin Saltuari (neu)

Joachim Schmuck (Co-Trainer)

Gabriel Hofer (Tormanntrainer)

Doppelbelastung erst zurecht kommen;

die Baggio-Zwillinge sind zwar spielerisch

auf der Höhe, haben ihre Nerven

aber nicht immer im Zaum.

Prognosen

Kann Spielertrainer Saltuari in einem

gewohnt schwierigen Umfeld in Ruhe

arbeiten und die Mannschaft langsam

an alte Stärken besinnen, dann ist der

Klassenerhalt drin. Ansonsten droht eine

ähnliche Zittersaison wie im Vorjahr –

nur mit einem anderen Ausgang.

INFO

SC St. Martin

Heimspielplatz: St. Martin in Passeier

Prantacher Weg 1

39010 St. Martin in Passeier

Tel. 348 33 41 715

info@sc-stmartin.it

www.sc-stmartin.it

Nach einem Übergangsjahr mit dem

sechsten Platz blickt man in St. Georgen

wieder nach oben: Die Pusterer

wollen vorne mitspielen.

Zwar verließ mit Joachim Degasperi

(24 Tore) der Top-Ausnahmekönner

den Verein, doch auch ohne

ihn ist St. Georgen gut aufgestellt.

Die Neuzugänge Patrick Pietersteiner,

Martin Ritsch, Luca Chiarion und

Thomas Albanese stehen für Qualität –

ebenso wie Coach Patrizio Morini. Er

absolviert ab Oktober den Profi-Fußballtrainer-Lehrgang

höchsten Grades

im Verbandszentrum von Coverciano.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Patrick Pietersteiner (Reischach),

Damian Töchterle (FC Südtirol

Jugend), Luca Chiarion (Delta Porto

Tolle), Martin Ritsch (SSV Brixen),

Thomas Albanese (Recanatese), Thomas

Piffrader (Pichl Gsies), Thomas Treyer

(reaktiviert), Michael Putzer, Andrè

Negri (beide eigene Jugend).

Abgänge: Fabian Obrist (St. Pauls),

Daniel Holzner (Lana), Joachim Degasperi

(Bozner FC), Julian Torggler

(Tramin), Berndt Mair (Trainer Kiens),

Patrick Pasquazzo (Bozen 96), Alex

Laner, Stefan Hilber (beide Stegen),

Simon Neunhäuserer (Studiengründe),

Joey Filippin (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Abwehr steht (nur 35

Gegentreffer im Vorjahr ) – und ist

mit den neuen Torhütern Pietersteiner

und Töchterle noch gefestigter; Ex-FC

Südtirol-Stürmer Albanese ist eigentlich

zu schade für diese Liga: Er ist für

20 Tore gut; viele starke Jugendspieler

aus dem eigenen Nachwuchs; die

Achse Pietersteiner-Althuber-Senoner-

Ritsch-Albanese ist herausragend.

Schwächen: Der Abgang von Degasperi

ist nicht zu kompensieren; die

Heimbilanz ist ausbaufähig (nur sechs

Siege im Vorjahr); große Doppelbelastung

für Trainer Morini durch den

Fußballtrainer-Lehrgang.

Prognosen

Wenn Albanese ähnlich einschlägt wie

im Vorjahr Degasperi und die Abwehr

weiterhin so gut steht, dann spielt St.

Georgen um den Titel mit. Der Kader

hat die nötige Qualität für einen Spitzenplatz.

Entscheidend ist, dass der

Start gelingt.

INFO

SC St. Georgen

Heimspielplatz: St. Georgen

Gremsenstr. 26 | 39031 St. Georgen

Tel. 335 121 88 40

info@ascstgeorgen.it

www.ascstgeorgen.it

Neuzugang Thomas Piffrader

St. Georgen

Pos. Name Geboren

Patrick Pietersteiner 1989

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Damian Töchterle 1995

Andrè Negri 1997

Lukas Gatterer 1996

Benjamin Althuber 1985

Leo Brugger 1992

Roberto Mirri 1978

Roland Harrasser 1985

Thomas Treyer 1985

Luca Chiarion 1992

Stefan Senoner 1990

Lukas Aichner 1993

Stefan Nagler 1993

Philipp Piffrader 1992

Alex Ziviani 1991

Martin Ritsch 1990

Christian Felder 1996

Philipp Schwingshackl 1995

Thomas Albanese 1988

Thomas Piffrader 1990

Alessio Orfanello 1992

Andrè Gasteiger 1996

Michael Putzer 1997

Patrizio Morini (bestätigt)

Klaus Colz (Co-Trainer)

Silvio Somadossi (Tormanntrainer)


Simon Lotti (links)

16 SPORT B 2014

im Duell mit dem

Oberliga

Eppaner Shkelqim

SPORT B 2014

17

Lekiqi

St. Pauls: Nach vier

Jahren wieder daheim

Kam vom Bozner FC:

Hannes Fischnaller.

Vier Saisonen dauerte das „Fegefeuer“

in der Landesliga, ab sofort ist der FC

St. Pauls wieder da, wo er zuvor schon

19 Saisonen lang war: In der Oberliga.

Die außergewöhnliche Landesligasaison

mit dem krönenden Meistertitel

ist abgehakt, ab sofort zählt nur

noch die Gegenwart und Zukunft.

Dass die Herausforderung eine große

wird, weiß man im Überetsch. Zumal

mit Manuel Schieder (Rücktritt)

und Manuele Giacomuzzi (zu Salurn)

zwei starke Spieler nicht mehr mit an

Bord sind und Andrea Bovolenta mit

einem Kreuzbandriss bis Anfang/Mitte

der Rückrunde ausfällt. Damit geht

den Paulsnern mit rund 40 Toren ein

Großteil der letztjährigen offensiven

Feuerkraft verloren. Mit Fabian Obrist,

Hannes Fischnaller und Hansi Mair

wurde hochkarätiger Ersatz geholt. Ob

sie aber die gleichen Torjägerqualitäten

besitzen, muss sich erst zeigen.

Ebenfalls verpflichtet wurden zahlreiche

Nachwuchskräfte, die allesamt die

Chance erhalten, sich in der Oberliga

zu beweisen. Wenn sie die extrem

laufintensive Spielweise von Trainer

Martin Klotzner schnell verinnerlichen,

dürfte St. Pauls die Klasse

Soll im Angriff wirbeln:

Hansjörg Mair

halten. Wenn nicht, dann droht ein

Kampf um den Klassenerhalt bis zum

letzten Spieltag.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Hansjörg Mair (SSV Brixen),

Fabian Obrist (St. Georgen), Hannes

Fischnaller (Bozner FC), Alex Lattanzio,

Michael Gruber, Simon Dissertori

(alle FC Südtirol Jugend), Daniele

Zingale (Tirol), Christoph Vieider

(eigene Jugend).

Abgänge: Manuel Schieder (Karriereende),

Manuele Giacomuzzi

(Salurn), Thomas Zanon (Leifers Branzoll),

Daniel Delueg (Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Das Team ist der Star: Unter

diesem Motto formte der letztjährige

Meistertrainer Martin Klotzner eine

schlagkräftige Truppe, die für jeden

Gegner eine schwierig zu knackende

Nuss sein kann; lauf- und konditionsstarke

Mannschaft.

Schwächen: Mit Schieder, Giacomuzzi

sowie dem verletzten Bovolenta fehlen

der Mannschaft 40 Tore aus dem Vorjahr:

Mair, Obrist, Lattanzio und Zingale

müssen diese Torjägerqualitäten erst

beweisen; der für Paulsner Verhältnisse

große personelle Umbruch wird eine

St. Pauls

Pos. Name Geboren

Antonio Tarantino 1985

Simon Dissertori 1997

Georg Sinn 1988

Michael Gruber 1995

Matthias Huber 1989

Fabian Mayr 1986

Felix Andergassen 1995

Hannes Riffesser 1994

Simon Fabi 1990

Philipp Stein 1989

Hannes Fischnaller 1990

Hannes Ambach 1990

Hannes Ohnewein 1992

Robert Larcher 1988

Thomas Debelyak 1996

Felix Pichler 1993

Christoph Vieider 1997

Andrea Bovolenta 1981

Alex Lattanzio 1996

Hansjörg Mair 1985

Alex Puff 1995

Felix Zublasing 1993

Fabian Obrist 1993

Daniele Zingale 1998

Martin Klotzner (bestätigt)

Andrea Furlato (Co-Trainer)

Marco Pagliani (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

ungewöhnlich lange Eingewöhnungszeit

mit sich bringen; die schweren Knieverletzungen

von Bovolenta und Philipp

Stein sind ein großes Handicap in dem

nicht allzu großen Kader.

Prognosen

St. Pauls gehört zum großen Kreis

derjenigen Mannschaften, die um den

Klassenerhalt kämpfen werden. Stellt

sich der Aufsteiger mentalitätsmäßig

von der ersten Minute an auf den

Kampf gegen den Abstieg ein, ist der

Ligaerhalt drin.

INFO

FC St. Pauls

Heimspielplatz: Rungghof/Girlan,

St. Pauls (Kunstrasen)

Unterrainer Straße 36

39050 St. Pauls Eppan

Tel. 335 82 59 269

info@fcpauls.com

www.fcpauls.com

Tramin: Demut nach

einem Super-Jahr

Ziel? Der Klassenerhalt. Klar, in Tramin

stimmt man nach einer Wahnsinns-Saison

(Platz zwei, nur einen

Punkt hinter Meister Mori) leise Töne

an. Die Verantwortlichen wissen,

dass so eine Saison eine Ausnahme

ist und nicht so schnell wiederholt

werden kann.

Und: Mit Daniel Pfitscher hat der

Top-Torjäger den Verein verlassen.

Trotzdem, die Unterlandler haben

auch in dieser Saison das Potenzial,

Stefan Rellich

um zu überraschen und den Favoriten

ein Bein zu stellen.

Weil in der Ruhe bekanntlich die

Kraft liegt, hielten sich die Transferaktivitäten

extrem in Grenzen.

Gespannt darf man auf die Tormannfrage

sein. Rückhalt Simon

Mair wechselte zum SSV Brixen, in

Zukunft sollen es die 17- und 18-jährigen

Christoph Dezini und Julian

Torggler richten. Ein Versprechen für

die Zukunft, aber auch ein Risiko.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Christoph Dezini (Mezzocorona

Jugend), Julian Torggler (St.

Georgen), Fabio Trevisan (Leifers

Branzoll), Matys Goller (Salurn), Daniel

Franzelin, Fabian Psenner (beide

Neumarkt), Alex Frötscher, Simon

Dissertori (beide eigene Jugend).

Abgänge: Simon Mair (SSV Brixen),

Thomas Sepp, Alex Pircher (beide

Frangart), Matthias Greif, Matthias

Denardi (beide Neumarkt), Manuel

Peer (Karriereende), Daniel Pfitscher

(Studiengründe), Fabian Call (Kaltern).

Stärken & Schwächen

Stärken: Herausragende Achse

Rellich-Greif-Elis Kaptina-Pichler;

starkes Kollektiv; großes Selbstvertrauen;

die „miar-sein-Traminer“-

Mentalität; Trainer Hugo Pomella

Tramin

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Christoph Dezini 1996

Julian Torggler 1995

Fabio Trevisan 1997

Dieter Franzelin 1987

Stefan Rellich 1990

Alex Frötscher 1997

Christian Palma 1989

Alexander Calliari 1996

Simon Dissertori 1998

Daniel Franzelin 1993

Andreas Pomella 1995

Maximilian Di Pauli 1997

Simon Greif 1987

Arnaldo Kaptina 1993

Simon Zelger 1997

Dennis Psenner 1996

Simon Lotti 1992

Alex Schmid 1995

Elis Kaptina 1986

Martin Pichler 1989

Fabian Psenner 1993

Matys Goller 1989

Alex Pfitscher 1994

Hugo Pomella (bestätigt)

Manuel Obrist (Co-Trainer)

Stefano Bampi (Tormanntrainer)

passt mit seiner unaufgeregten Art

wie kein Zweiter zu Tramin.

Schwächen: Der Abgang von Top-

Stürmer Daniel Pfitscher (19 Tore) ist

nicht zu kompensieren; das unerfahrene

Torhüter-Duo muss sich erst bewähren;

die sensationell starke letzte

Saison könnte zu einer zu großen

Erwartungshaltung verleiten.

Prognosen

Verläuft die Saison „normal“,

erreicht Tramin eine Platzierung

zwischen Rang fünf und zehn. Alles

andere wäre eine Überraschung –

positiv wie negativ.

INFO

SV Tramin

Heimspielplatz: Tramin

Kalterer-See-Str. 31 | 39040 Tramin

Tel. 335 68 14 158

fußball@asvtramin.it

www.asvtramin.it


18 SPORT B 2014 Oberliga Service

SPORT B 2014

19

Virtus DB: Oberliga als

Zwischenstation

Den Sprung in das regionale Oberhaus

schaffte Virtus DB erst im letzten

Moment (nach dem Sieg im Entscheidungsspiel

gegen Obermais), lange

dort aufhalten will sich der Bozner

Traditionsklub aber nicht.

Virtus rüstete im Sommer stark auf,

dazu kam mit Roberto Cortese (von St.

Martin) ein Trainer mit einem großen

Namen. Schon die Tatsache, dass mit

Daniele Speziale, Thomas Frendo, Gianmaria

Conci und Jonas Clementi vier

Spieler im Vorjahr noch als Profis im

Einsatz waren, unterstreicht die hohen

Ambitionen der Bozner.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Thomas Frendo (Virtus

Vecomp Verona), Matteo Tulipano

(Salurn), Davide De Vito (Meran),

Mattia Rella, Shon Scuttari (beide FC

Südtirol Jugend), Gianmaria Conci,

Jonas Clementi (beide Mezzocorona),

Simone Nale, Mattia Laghi (beide

Bozner FC), Michael Osti (Weinstraße

Süd), Daniele Speziale (Aurora Seriate).

Abgänge: Demis Franzoso, Mario

Pasquali, Federico Bertoli (alle

Bozner Boden), Afrim Umer, Mario

Masha, Ashan Saeed (alle Bozen 96),

Davide Santachiara, Matteo Santoni

(beide Neugries), Marco Zeni, Lorenzo

Carosone, Janusch Garzisi (alle

Ziel unbekannt).

Domenico

Torcasio

Stärken &

Schwächen

Stärken: Virtus ist auf

allen Positionen doppelt

stark besetzt: Qualitativ ist

der Kader der beste der Oberliga;

Frendo, Tulipano und Keeper

Torcasio bilden in der Abwehr-Zentrale

ein Bollwerk; in der Offensive

hat Trainer Cortese die Qual der Wahl.

Schwächen: Auch Virtus DB kann nur

zu elft spielen: Einige Akteure werden

sich mit Ersatzrollen begnügen müssen

– das wird zu internen Spannungen

führen; die Mannschaft ist neu zusammengewürfelt

und muss sich erst

einspielen. Das braucht Zeit. Läuft

es nicht auf Anhieb, sind Reibereien

vorprogrammiert.

Prognosen

Virtus DB drängt mit aller Macht

in die Serie D. Der Kader ist stark,

Trainer Cortese weiß, wie man die

Oberliga gewinnt (er wurde 2012 mit

Fersina Meister). Die Bozner zählen

zum Favoritenkreis für den Aufstieg.

Aber: Gute Spieler machen noch keine

Virtus DB

Pos. Name Geboren

Domenico Torcasio 1976

Shon Scuttari 1996

Giacomo Fierro 1996

Adnan Mehovic 1990

Thomas Frendo 1989

Matteo Tulipano 1988

Gianpietro Verdini 1993

Simone Nale 1993

Francesco Trabucchi 1996

Milo Kushe 1995

Mattia Rella 1996

Gianmaria Conci 1993

Alex Tadè 1986

Ousmane Kumaninge 1995

Mattia Laghi 1990

Willy Amofah 1986

Davide De Vito 1996

Luca Recla 1995

Manuel Mariz 1990

Michael Osti 1991

Jonas Clementi 1992

Pasquale Perri 1987

Daniele Speziale 1989

Roberto Cortese (neu)

Alessandro Parisi (Co-Trainer)

Patrizio Guarneri (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Mannschaft. Virtus wird am Titel kratzen,

ihn aber nicht holen.

INFO

Virtus Don Bosco

Heimspielplatz: Ex-Righi/Talferwiesen

Cadornastr. 25 | 39100 Bozen

Tel. 0471 270696

virtusdonbosco@tin.it

www.virtusdonbosco.com

Weltmeister auf

Südtiroler Rasen

Die Rasen-Prestigeprojekte der Südtiroler

Firma Manna Italia GmbH und

ihrer Partnerfirma Arena Prati fanden

mit der Lieferung des Rollrasens

für das Trainingslager des Fußball-

Weltmeisters Deutschland 2014 in St.

Martin in Passeier ihren diesjährigen

Höhepunkt.

Es war einmal… ein Fußballplatz in

St. Martin in Passeier, den die deutsche

Fußballnationalmannschaft für

ein Trainingslager im Hinblick auf die

Fußball-WM in Brasilien ins Auge fasste.

Bei einem ersten Lokalaugenschein

war der Platz noch unter einer dicken

Schneedecke bedeckt und es war

geplant, nur einen Randbereich für das

Tormanntraining auszutauschen. Bei

einem weiteren Lokalaugenschein mit

dem Rasentechniker des DFB, Ernst

Rainer, kristallisierte sich schnell

heraus, dass aufgrund der technischen

Gegebenheiten in kürzester Zeit die

gesamte Spielfläche ausgetauscht werden

musste.

Die Firma Manna Italia und ihre

Partnerfirma Arena Prati haben eine

jahrzehntelange Erfahrung im Rasenbau

für Fußball- und Golfplätze. Ihnen

wurde die Beratung über den Aufbau

sowie der Lieferung der über 10.000

Quadratmeter Rasensoden für die

Profis im Passeriertal anvertraut. Zum

angebotenen Paket von Manna gehört

eine detaillierte Beratung des Aufbaus

eines Spielfeldes, der die Langlebigkeit

einer Sportstätte gewähren muss,

sowie eine genaue Abstimmung der

Spezialgräsersamenmischungen, weiters

Beratungen im Bereich Rasenpflege

sowie Unkraut- und Schädlingsbekämpfung.

Im Passeiertal wurde von den Manna-

Rasenexperten eine Samenmischung

erarbeitet, bei der die besonderen

klimatischen und mikroklimatischen

Gegebenheiten dieser Höhenlage

berücksichtigt wurden. Die Verlegung

der Rollrasensoden hat die Firma Rasenfix

aus Andrian vorgenommen.

Die Rasenprofis Arnold Weis und

Norbert Hölzl von Manna sind stolz

auf ihr Projekt auf Weltmeisterniveau:

„Es ist immer eine schöne Herausforderung,

mit großen Rasenbauprojekten

betraut zu werden. Diesmal war es

jedoch ein besonderer Höhepunkt, für

die Weltstars zu arbeiten. Die Ergebnisse

waren ausgezeichnet und Trainer

Jogi Löw & Co. mit unserem Rasen

äußerst zufrieden“, sagen die Experten.

Manna Italia GmbH und Arena Prati

betreuen Sportstätten aller Arten in

ganz Italien. Dazu gehört die Ausstattung

von namhaften Stadien wie das

„Stadio Olimpico“ in Turin, das neue

Juventus-Stadion, das „Stadio San

Paolo“ in Neapel, Stadien in Syrakus,

Messina, Reggio Calabria, aber auch

der Thermenpark Meran sowie eine

Reihe von Golfplätzen und Parks in

Südtirol. Für die unterschiedlichsten

klimatischen Voraussetzungen und

Böden von den Alpen bis nach Sizilien

haben die Betriebe Manna Italia und

Arena Prati Lösungen für den Aufbau,

Aussaat oder Verlegung von Fertigrasen

und Pflege für stabilen, gut nutzbaren

Rasen entwickelt und realisiert.

INFO

Manna Italia GmbH

Sonnenstraße 30 | 39010 Andrian

Tel. 0471 510 425

info@manna.it | www.manna.it

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20 SPORT B 2014 Landesliga Landesliga

SPORT B 2014

21

Obermais in Poleposition

Bozen 96: „Nur“ Mitfavorit

In der letzten Saison

haarscharf am sofortigen

Wiederaufstieg vorbeigeschrammt,

führt der Landesliga-Meistertitel

heuer

ausschließlich über einen

Verein: Den FC Obermais.

Die Burggräfler ließen im

Sommer nichts unversucht

und haben ihre vermeintlich

einzige Schwachstelle

– den Angriff – hochkarätig

verstärkt. Mit den Rückkehrern

Theo Pamer und Dennis

Malleier wurde der qualitativ und quantitativ

gut bestückte Kader zusätzlich

verstärkt. Geht alles seinen normalen

Gang, sind die Blau-Weißen ab der Saison

2015/16 wieder in der Oberliga.

Die Favoriten

Obermais braucht sich allerdings nicht

auf einen Alleingang einzustellen.

Zwei, wenn nicht drei Vereine werden

sich im Titelrennen einmischen. Zum

einen unternimmt Bozen 96 einen

erneuten Versuch, genießt aufgrund

mangelnder spielerischer Klasse aber

nur Außenseiterchancen. Andererseits

Landesliga 2014/2015

-Infografik: Ch. Staffler

Andreas Klotzner

(Obermais)

Moos

SC Passeier

Stegen

(St. Leonhard) Natz Bruneck

Pichl Gsies

Partschins

Brixen

Plose

(Pichl)

Obermais

(St. Andrä)

Naturns

(„Lahn“) Latzfons Verdings (Klausen)

Lana

Bozen

Schlern (Kastelruth)

Bozen 96 (Drususstadion)

Neugries (Pfarrhof)

Bozner Boden (Talferplatz B)

Weinstraße Süd

(H. Margreid, R. Kurtatsch)

kommt den Talferstädtern der professionelle

Trainingsumfang langfristig

entscheidend zugute. Oberliga-Absteiger

Plose hat qualitativ das Zeug, ganz

vorne mitzumischen. Entscheidend

wird aber die Frische in den Köpfen

sein, Obermais 30 Spiele lang unter

Druck zu setzen.

Das Mittelfeld

Hier wird sich die halbe Liga tummeln,

angefangen von Weinstraße Süd über

SC Passeier, die Stadtklubs Neugries

und Bozner Boden bis hin zu Naturns

und SC Passeier. Auch die letztjährige

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

Foto: D. Runggaldier

Wollen auch in der Landesliga

2014/15 keinen Ball verloren

geben: Von links Matthias

Obexer (Stegen), Claudio

Dellasega (Weinstraße Süd)

und Ulrich Beikircher (Stegen).

Überraschungsmannschaft

Schlern sowie Moos mit Ausnahmetormann

Renè Pomarè

besitzen genügend Potenzial

für eine Meisterschaft jenseits

von Gut und Böse.

Die Abstiegskandidaten

Hier wird es wieder einen

Kampf auf Biegen und Brechen geben.

Da es nur maximal vier Absteiger gibt,

sind Latzfons Verdings, Natz, Pichl Gsies

(ohne Top-Torjäger Thomas Piffrader)

und Stegen am meisten gefährdet.

Aber auch die Aufsteiger Partschins

und Lana müssen von der ersten Sekunde

an Gas geben, um nicht in den

Abstiegsstrudel zu geraten.

Ewige Landesliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Virtus DB 15 450 688

2. Naturns 14 420 676

3. Natz 15 450 647

4. St. Pauls 12 360 620

5. Neugries 13 390 603

6. Vahrn 14 420 599

7. Plose 14 420 588

8. St. Martin i.P. 12 360 561

9. Neumarkt 16 480 550

10. SSV Bruneck 12 360 505

11. Eppan 11 330 484

12. Lana 13 390 480

13. Tramin 9 270 426

14. Schluderns 11 330 385

15. Mals 9 270 358

16. Bozner FC 8 240 337

17. Stegen 7 210 317

18. Auswahl Sterzing 8 240 308

19. Kastelbell/Tschars 9 270 305

20. SSV Brixen 5 150 274

21. Latsch 8 240 268

22. Vintl 8 240 249

23. Taufers 6 180 246

24. Ahrntal 5 150 236

25. Latzfons/Verdings 8 240 236

Nach dem enttäuschenden sechsten

Platz der letzten Saison will es

Bozen 96 wieder einmal wissen.

Und das mit einer wieder einmal

völlig neuen Mannschaft, nachdem

fast alle Leistungsträger des Vorjahres

weg sind.

Der bestätigte Trainer Dragomir

Jurcevic steht vor der schwierigen Aufgabe,

dem Spagat zwischen Anspruch

und Wirklichkeit gerecht zu werden.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Patrick Pasquazzo (St. Georgen),

Mario Masha, Asan Saeed, Afrim

Umer (alle Virtus DB), Renis Berberi,

Veledin Sulo, Amin Khazari, Naim El

Naim (alle Bozner Boden), Vincenzo

Folino, Domenico Narda (beide

Ulrich Haller, Gasthof Innerwalten, Walten i. P.:

Felsenfest

versichert.

Mit dem „Schutzschild“ der TIROLER VERSICHERUNG ist das

Gastgewerbe in besten Händen: Verlässlichkeit, verständliche

Sprache und schnelle Hilfe – das setzen wir Tag für Tag um.

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Meran), Nicolò Laratta (Bozner FC),

Vargas Rios (Hellas Verona Jugend).

Abgänge: Daniel Loncini (Gröden),

Giovanni Risi (Aosta), Riccardo

D’Aurelio, Denis Bedendo (beide Bozner

Boden), Andrea Simioni (Wattens),

Alessandro Villani, Renzo Pontrelli,

Roberto Salvadori, Pasquale Colosimo,

Luca Mercuri, Michael Sini, Federico

Sambugaro, Salvatore Auletta (alle Ziel

unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Kapitän Sorrentino ist Antreiber

und Torschütze in einem; der

Kader kann professionell arbeiten (bis

zu fünf Mal Training wöchentlich).

Schwächen: Kampfkraft war in den

letzten Jahren ein Fremdwort im Drususstadion;

nervöses Vereinsumfeld;

kann Pasquazzo den abgewanderten

Colosimo im Tor gleichwertig ersetzen?

Luca Sorrentino

Prognosen

Behält Patron Franco Murano die

Ruhe und gibt seine Mannschaft nicht

bei der kleinsten Unsicherheit auf,

dann gehört Bozen 96 zum erweiterten

Kreis der Titelanwärter – mehr aber

auch nicht.

INFO

FC Bozen 96

Heimspielplatz: Drususstadion Bozen

Trieststr. 19 | 39100 Bozen

info@fcbolzano96.it

www.fcbolzano.it

Vor Unterschrift lesen Sie bitte unser Informationsblatt.


Landesliga

22 SPORT B 2014

SPORT B 2014

23

Service

Bozner Boden

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr Tor

Bozen 96

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr Tor

Patrick Pasquazzo 1993

Mario Masha 1994

Alessandro Capalbo 1995

Renis Berberi 1994

Daniele De Simone 1988

Raffaele Caligiuri 1995

Nicolò Laratta 1991

Gianluca Carcarino 1991

Luca Maglione 1994

Asan Saeed 1994

Michael Aiello 1991

Luca Sorrentino 1993

Vincenzo Folino 1984

Amin Khazari 1988

Vargas Rios 1995

Afrim Umer 1986

Veledin Sulo 1986

Nikola Jurcevic 1991

Manuel Russo 1989

Matteo Costa 1996

Katriel Tanzi 1994

Domenico Narda 1988

Naim El Naim 1994

Dragomir Jurcevic (bestätigt)

Riccardo Aniello (Co-Trainer)

Daniele Rizzo (Tormanntrainer)

Stefano Avanzo 1992

Daniele Lazzaro 1993

Daniele Casula 1996

Alessandro Corrado 1992

Luca Fogado 1982

Demis Franzoso 1980

Federico Ioverno 1994

Andrea Marcolini 1985

Christian Perezzani 1975

Kevin Unterhauser 1993

Karim Dana Bajdar 1996

Denis Bedendo 1993

Federico Bertoli 1993

Giacomo Cantisani 1985

Luca Corrado 1994

Riccardo D'Aurelio 1993

Giovanni Risi 1989

Andrei Schvartz 1989

Daniele Scudier 1995

Giacomo Galliani 1991

Christian Keim 1973

Halim Kumrija 1995

Arjon Lekiqi 1977

Mario Pasquali 1983

Gabriel Vecchio 1995

Francesco Cosa (bestätigt)

Davide Perulli (Tormanntrainer)

Bozner Boden:

Wie auf dem Bahnhof

Nur mit Ach und Krach konnte der

Bozner Boden in der vergangenen

Saison die Klasse halten. Zu wenig,

fanden die Verantwortlichen.

Mit nicht weniger als 15 Zugängen

und 18 Abgängen muss sich

Bozner Boden neu erfinden, um die

Meisterschaft in den ruhigen Gewässern

des Mittelfelds abspulen zu

können. Ob das gelingt, muss sich in

einem gewohnt hitzigen Vereinsumfeld

erst noch herausstellen.

Riccardo

d‘Aurelio

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Karim Dana Bajdar (Salurn),

Denis Bedendo, Riccardo D’Aurelio,

Giovanni Risi (alle Bozen 96), Federico

Bertoli, Demis Franzoso, Mario Pasquali

(alle Virtus DB), Daniele Casula, Alessandro

Corrado, Luca Corrado, Giacomo

Galliani (alle Oberau), Federico

Ioverno (Meran), Arjon Lekiqi (Mölten

Vöran), Kevin Unterhauser (Unterland

Berg), Daniele Scudier (reaktiviert).

Abgänge: Renis Berberi, Amin Khazari,

Naim el Naim, Veledin Sulo (alle

Bozen 96), Marco Bortoli (Fersina

Pergine), Gianpietro Verdini (Virtus

DB), Davide Caruso (Eppan), Karim

El Kabdany, Abdenaim En Naimi

(Kleinfeldfußball), Mehmet Lekaj,

Ivan Troiani, Adil Younes, Francesco

Villotti, Davide Bizzarri, Mattia Delfino,

Salvatore Dibitonto, Francesco

Polino, Gaetano Zingrillo (alle Ziel

unbekannt).

Stärken & Schwächen:

Stärken: Mario Pasquali ist ein Topstürmer

(im Vorjahr zwölf Tore in 22

Spielen); starke Einzelkönner; technisch

gut beschlagene Mannschaft.

Schwächen: Das Abwehrduo Franzoso-

Perezzani ist stark in die Jahre gekommen;

bei Misserfolgen ist Ärger

vorprogrammiert; viele Problemspieler.

Prognosen

Bozner Boden zählt zu den Abstiegskandidaten.

Reißen sich die Akteure

am Riemen und halten auch in

schwierigen Zeiten zusammen, ist

der Klassenerhalt kein Problem –

die fußballerische Qualität hat

die Stadtmannschaft allemal.

Entscheidend ist das Innenleben

im Kader.

INFO

Pol. Bozner Boden

Heimspielplatz: Talferplatz B, Bozen

Claudia-Augusta-Straße 82

39100 Bozen | Tel. 347 5998336

anna.zanella@alice.it

Am 14. Juli erzielte Mario Götze

beim WM-Finale in der 113. Minute

das erlösende 1:0-Siegtor und kürte

die deutsche Fußball-Nationalmannschaft

zum Weltmeister. Dem Jubel

ging aber eine harte Vorbereitung

voraus. Jedes Teammitglied wurde

bis zum letzten gefordert, ehe Kapitän

Philipp Lahm die begehrteste

Trophäe im Weltfußball in den brasilianischen

Himmel strecken konnte.

kreatif.it

Südtiroler Rasen ein Erfolgsgarant

Der Riesenerfolg basierte auf einer

optimalen Trainingsvorbereitung des

DFB Ende Mai im Passeiertal.

Erst Mitte März wurde entschieden,

dass der damalige Untergrund des Fußballplatzes

in St. Martin den DFB-Ansprüchen

nicht genügt. Der kommende

Weltmeister sollte auch einen weltmeisterlichen

Rasen zur Verfügung haben.

In Zusammenarbeit mit den Andrianer

Firmen Manna und Rasenfix wurde der

Platz in kürzester Zeit mit einem neuen

Rollrasen versehen. Die Firma Manna,

seit Jahren Partner vieler italienischer

Serie-A-Stadien, lieferte den hochwertigen

Qualitätsrasen, den die Firma

Rasenfix in Rekordzeit als Rollrasen

verlegte. Die Ansprüche an Planung,

Rasenqualität und Logistik waren

extrem hoch. Ein 30-jähriges Knowhow

der Firma Manna im Rasenbau war gefragt,

Verlegungsspezialist Firma Rasenfix

der ideale Partner, wurden doch die

gesamten 10.500 m 2 Rasen in nur vier

Tagen mit sechs Arbeitern verlegt.

RollRasen füR GewinneR

Errichtung des neuen Trainingsplatzes

in St. Martin Passeier

Die Rasenfix-Profis Erwin (links) und Stephan Hölzl

(rechts) mit dem Manager der deutschen

Fußball-Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff.

Statistische Daten in St. Martin

• Platzgröße 10.500 m²

• Entfernen des alten

Rasens von 5 cm

• Planierung mithilfe

Laservermessung

• Einbringen und Unterfräsen

von 500 m³ Spezialsandgemisch

und Anwalzung

• 11 Sattelzüge mit Großrollen

à 1,20 m Breite und 14 m Länge

• Spezial-Verlegmaschine

• Startdüngung mit Wurzelaktivator

• Mähen alle 2 bis 3 Tage mit

speziellem Spindelmäher

• Düngung mit Rasenlangzeitdünger

• 3 Wochen nach Verlegung bereits

10 cm tiefe Bewurzelung

FÜR DEN WELTMEISTER

FÜR DEN WELTMEISTER

Andrian • T 0471 510 188 • www.rasenfix.com


Landesliga

24 SPORT B 2014

SPORT B 2014

25

Landesliga

Lana: Die Mischung

soll’s richten

Sang- und klanglos verabschiedete

sich Lana vor vier Jahren aus der Landesliga.

Damit den Aufsteiger heuer

nicht dasselbe Schicksal ereilt, haben

die Burggräfler den Großteil der letztjährigen

Erfolgsmannschaft bestätigt

und sich nur punktuell verstärkt.

Eine Überraschung gibt es auf der

Trainerbank: Pauli Cassin (im Vorjahr

bei Riffian Kuens) ersetzt Vereinslegende

Norbert Pixner, der trotz des

Aufstiegs nicht bestätigt wurde.

Die Mannschaft selbst besteht aus

einem interessanten Mix zwischen

erfahrenen Spielern und hoffnungsvollen

Talenten. Defensiv setzt Lana

auf Routine (Robert Zulian, Davide

Penasa, Lukas Greif, Pauli Romen),

vorne sollen es die „jungen Wilden“

richten. Lukas Hofer (im Vorjahr

27 Tore in der 1. Amateurliga) und

Kevin Platzgummer zählen zu den

stärksten Jugendspielern der Liga –

dazu kommt mit Fabian Gruber ein

abgebrühter Sturmtank.

Riesentalent:

Angreifer

Lukas Hofer.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Daniel Holzner (St. Georgen),

Pauli Romen, Mattia Spadina,

(beide Eppan), Kevin Roncador (Meran),

Andreas Zandarco (FC Südtirol

Jugend), Daniel Holzknecht, Benjamin

Zuech, Fabian Mairhofer, Martin

Ladurner, Andreas Nicoletti, Marian

Schwienbacher, Christian Überbacher,

Elmar Galante (alle eigene Jugend).

Abgänge: Stefan Hafner (Karriereende),

Francesco Mairhofer (Kastelbell

Tschars).

Stärken & Schwächen

Stärken: Offensiv ist viel möglich: Hofer,

Platzgummer und Gruber bilden

ein starkes Trio; viele Jugendspieler

mit Talent streben nach oben; gute

Infrastruktur.

Schwächen: Torhüter Zulian hat die

besten Jahre hinter sich; vor allem in

Kam vom FC Eppan:

Pauli Romen.

Lana

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Robert Zulian 1980

Kevin Roncador 1996

Daniel Holzknecht 1998

Peter Thaler 1991

Aljosha Theiner 1996

Daniel Holzner 1992

Lukas Greif 1982

Philipp Zöschg 1991

Andreas Ratschiller 1990

Benjamin Zuech 1998

Fabian Mairhofer 1997

Martin Ladurner 1997

Andreas Nicoletti 1998

Davide Penasa 1980

Martin Knoll 1995

Andreas Zandarco 1996

Mattia Spadina 1991

Paul Romen 1985

Marian Schwienbacher 1998

Stefan Nicoletti 1993

Gianluca Corea 1994

Stefan Putti 1988

Kevin Platzgummer 1995

Fabian Gruber 1985

Lukas Hofer 1995

Christian Überbacher 1998

Elmar Galante 1995

Pauli Cassin (neu)

Davide Penasa (Co-Trainer)

Armin Gasser (Tormanntrainer)

der Abwehr ist der Kader qualitativ

dünn besetzt; wenig Landesliga-Erfahrung;

kritisches Umfeld.

Prognosen

Lana hat eine gute Mischung aus

jungen und routinierten Spielern.

Die mangelnde Liga-Erfahrung vieler

Akteure könnte zu einem Hauptproblem

auf dem Weg zu einem sicheren

Klassenerhalt werden. Gerät die

Mannschaft in den Abstiegskampf, ist

entscheidend, wie die vielen jungen

Spieler mit dem Druck umgehen.

INFO

SV Lana

Heimspielplatz: Lana

Boznerstr. 82 | 39011 Lana

Tel. 0473 56 22 25

svlanafussball@gmail.com

www.svlana.it

Latzfons Verdings: Neustart

Mit dem sofortigen Wiederaufstieg

hat sich Latzfons Verdings selbst

überrascht. Nun wollen die Eisacktaler

in der Landesliga wieder einmal

die Klasse halten – so wie sie es schon

zwischen 2009 und 2013 fünf Jahre in

Folge geschafft haben.

Vertraut wird fast ausschließlich

auf die Meistermannschaft des Vorjahres.

Ob die „Unabsteigbaren“ ihrem

Ruf gerecht werden?

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Samuel Pfattner, Dorian

Pfattner, Damian Pfattner, Alex

Kerschbaumer, Simon Oberrauch (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Stefan Thaler (Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Dörfer Latzfons und Verdings

sind fußballverrückt; zahlreiche

Spieler mit Landesliga-Erfahrung sind

immer noch dabei; Hans Peter Obrist

und Stefan Stuefer erzielten im letzten

Jahr zusammen 32 Tore.

Schwächen: Qualitativ wurde die

Mannschaft nicht verstärkt; können

die vielen jungen Eigengewächse dem

Druck in der Landesliga standhalten?

Florian Senoner

Prognosen

Latzfons Verdings wird vom ersten

Spieltag an gegen den Strich kämpfen –

wird diesen Kampf annehmen, hat aber

nur dann eine Chance, wenn die Offensive

um Stefan Stuefer funktioniert.

INFO

Latzfons Verdings

Heimspiele: Klausen

Brunnerweg Nr. 8| 39043 Latzfons

Tel. 348 24 30 659

info@asv-latzfons.it

www.asv-latzfons.it

Latzfons Verdings

Pos. Name Geboren

Andreas Oberhofer 1986

Alexander Oberhofer 1996

Lukas Brunner 1993

Norbert Hasler 1985

Stefan Kerschbaumer 1993

Dominik Mittermair 1989

Giuseppe Miuli 1985

Manuel Troger 1991

Dorian Pfattner 1997

Alex Kerschbaumer 1997

Simon Oberrauch II 1997

Matthias Elzenbaumer 1988

Matthias Frötscher 1994

Simon Oberrauch I 1995

Florian Senoner 1991

Ivan Steiner 1993

Benjamin Stuefer 1990

Dominik Unterweger 1994

Manuel Senn 1995

Samuel Pfattner 1997

Adrian Hasler 1996

Michael Mair 1986

Hans Peter Obrist 1991

Stefan Stuefer 1987

Damian Pfattner 1997

Hermann Rienzner (neu)

Thomas Pfattner (Co-Trainer)

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Landesliga

26 SPORT B 2014

SPORT B 2014

27

Landesliga

Moos: Der Passeirer Weg

„Staubsauger“ im

defensiven Mittelfeld:

Christopher Schwarz.

SSV Naturns: Wieder Fuß fassen

Seit Moos im Sommer 2011 den

Sprung in die Landesliga gepackt

hat, wurde die Mannschaft jedes Jahr

mit einigen „auswärtigen“ Akteuren

verstärkt. Heuer ist das anders: Im

Kader stehen ausschließlich Spieler

aus dem Passeiertal.

Nichts verändert hat sich auf

der Trainerbank: Christian Pixner

soll den FC Moos auch heuer in der

Landesliga halten. Dafür hat man

mit Valentin Brugger und Hansjörg

Pixner zwei erfahrene Akteure von

Oberligist St. Martin geholt. Auch

für den zuletzt lahmenden Angriff

wurde Verstärkung geholt: Lukas

„Jimmy“ Spechtenhauser kam von

Obermais zurück – er soll der erhoffte

Torjäger sein.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Valentin Brugger, Benjamin

Fontana, Hansjörg Pixner, Jonas Tröger

(alle St. Martin), Alfred Gufler, Christoph

Moosmair (beide SC Passeier),

Philipp Ennemoser (vereinslos), Lukas

Spechtenhauser (Obermais), Christian

Königsrainer (eigene Jugend).

Abgänge: Andrea Crisci, Leo Rizvani,

Jimmy Casamassima (alle Ziel

unbekannt), Andreas Gufler, Jonas

Lanthaler (beide St. Martin), Simon

Enz (Obermais), Thomas Lanthaler,

Stefan Pfitscher (beide Pause aus

Arbeitsgründen).

Stärken & Schwächen

Stärken: Alle Spieler kommen aus

dem Passeiertal - ein großer Zusammenhalt

ist garantiert; Pomarè ist

ein herausragender Torhüter; die

Heimspiele können endlich in Moos

gespielt werden (zuletzt musste die

Mannschaft nach St. Martin bzw.

St. Leonhard ausweichen); Valentin

Brugger und Hansjörg Pixner sind

Top-Zugänge für die Defensive.

Schwächen: Mangelnde Durchschlagskraft

im Angriff (nur 34 Tore im Vorjahr),

der zudem die besten Torschützen

verloren hat (Crisci & Rizvani);

viele Neuzugänge – Trainer Pixner

braucht Zeit zur Eingewöhnung;

gleich drei Spieler (Hannes Frötscher,

Martin und Stefan Reinstadler) fallen

mit schweren Knieverletzungen lange

aus; wenige Jugendspieler.

Prognosen

Vor allem die Offensiv-Probleme

könnten zum Strick um den Hals werden.

Deshalb wird Moos auch heuer

gegen den Strich kämpfen – am Ende

aber in der Liga bleiben.

Montags: Die „Fußball Arena“

Südtirols Amateurfußball bekommt

ab Montag, 1. September eine

neue Plattform im Fernsehen: Rai

Südtirol nimmt die „Fußball Arena“

in sein Programm auf.

Ausgestrahlt wird die Sendung

jeden Montag um 18.45 Uhr bzw.

als Wiederholung um 22.30 Uhr. In

der Fußball-Sendung dreht sich alles

um die Südtiroler Fußballszene.

Neben umfassenden Berichten wird

es ausführliche Interviews, Tabellen

und Kuriositäten aus der Oberbzw.

Landesliga geben. Moderiert

wird die Sendung von Hannes

Kröss, dem 33-jährigen Sportjournalisten

stehen in der Redaktion

seine Kollegen Alex Tabarelli,

Paolo Gaiardelli, Alexander Foppa,

Michaela Kammerer und Thomas

Laconi zur Seite. Die Filmaufnahmen

werden von Zak Multimedia

realisiert, für den Schnitt ist Eugen

Cela verantwortlich.

Moos

Pos. Name Geboren

Renè Pomarè 1989

Manuel Lanthaler 1986

Raimund Brugger 1987

Demien Forte 1996

Gerald Gufler 1995

Christoph Haniger 1986

Hannes Pircher 1986

Stefan Reinstadler 1991

Philipp Ennemoser 1987

Alfred Gufler 1986

Hansjörg Pixner 1984

Jonas Tröger 1996

Hannes Frötscher 1988

Florian Gufler 1981

Peter Heel 1987

Martin Reinstadler 1991

Christopher Schwarz 1989

Benjamin Fontana 1989

Christian Königsrainer 1998

Valentin Brugger 1982

Christoph Gufler 1991

Gert Gufler 1994

Herbert Pixner 1975

Lukas Spechtenhauser 1993

Christoph Moosmair 1989

Christian Pixner (bestätigt)

Hanspeter Schermer (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

INFO

FC Moos in Passeier

Heimspielplatz: Moos in Passeier

Am Sand 131

39013 Moos in Passeier

Tel. 347 15 72 150

info@afc-moos.it | www.afc-moos.it

Naturns ist nach vier Oberligajahren

zurück in der Landesliga. Mit dem

Abstieg aus der höchsten regionalen

Spielklasse folgte auch ein großer

Umbruch innerhalb der Mannschaft.

Elf Spieler sind gegangen, zehn

Neue gekommen – selbst am Naturnser

Zugbahnhof ist das Kommen und

Gehen an manchen Tagen nicht so

intensiv. Festgehalten wurde anders als

in Vergangenheit am Trainer: Engelbert

Grünfelder bleibt für einmal nicht

Matthias Peer

Damian Huber

Peter Mair

„nur“ der Feuerwehrmann, sondern

bleibt über den Sommer hinaus. Seine

wohl heikelste Aufgabe: Er muss das

Konstrukt neu formen. Das Spielermaterial

besteht vor allem aus eigenen

Akteuren, ergänzt mit Ausnahmestürmer

Peter Mair. Nichtsdestotrotz steht

Naturns vor einem schwierigen Jahr.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Peter Mair (Mezzocorona),

Martin Metz (Schlanders), Patrick Fliri

(Schenna), Philipp Ausserer (Plaus), Lorenz

Thuile (Partschins), Thomas Nischler,

Dominik Schlögl, Tobias Gamper,

Stephan Lanpacher, Werner Gerstgrasser,

Felix Piazzo (alle eigene Jugend).

Abgänge: Ulrich Rungg, Armin Rungg,

Felix Rungg, Alexander Nischler, Jonas

Tumler (alle Partschins), Ramiro

Lago (Tre Fiori/San Marino),

Jakob Moriggl (Oberland),

Stephan Götsch, Alexander

Pohl, Ramon

Sanson (alle Studiengründe),

Alex

Paulmichl (Mals).

Stärken & Schwächen

Stärken: Das Angriffsduo Mair-Bacher

ist herausragend; nach vier Jahren

Oberliga-Abstiegskampf kann die

Naturnser Spieler nichts mehr erschüttern;

einige „Problemspieler“ sorgen

nicht mehr für Unruhe.

Schwächen: Die abgewanderten

Ulrich, Armin und Felix Rungg waren

Führungsspieler; Keeper Lorenz

Thuile muss sich erst bewähren; die

Rivalität zu Aufsteiger Partschins kann

entscheidende Kraft kosten.

Prognosen

Die Mannschaft braucht Zeit, um sich

einzugewöhnen. Greifen alle Zähne

ineinander, kann Naturns in der oberen

Tabellenhälfte seine Kreise ziehen.

Sollte der Start gelingen, ist sogar ein

Top 5-Platz keine Utopie.

INFO

SSV Naturns

Pos. Name Geboren

Felix Piazzo 1998

Lorenz Thuile 1986

Patrick Fliri 1984

Werner Gerstgrasser 1997

Gregor Hofer 1990

Laurin Kristanell 1995

Martin Metz 1988

Matthias Peer 1996

Florian Pohl 1989

Dominik Schlögl 1996

Philipp Ausserer 1990

Tobias Gamper 1996

Damian Huber 1994

Ivan Lamprecht 1995

Stephan Lanpacher 1997

Thomas Nischler 1996

Felix Peer 1992

Daniel Pföstl 1988

Matthias Bacher 1993

Peter Mair 1986

Silvan Sanson 1996

Elias Tappeiner 1991

Engelbert Grünfelder (bestätigt)

Patrick Fliri (Co-Trainer)

Riccardo Guccione (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

SSV Naturns

Bahnhofstraße 67 | 39025 Naturns

Tel. 338 90 89 673

fussball@ssvnaturns.it

www.ssvnaturns.it


28 SPORT B 2014 Landesliga Landesliga

Natz: Mit Jugend

Unscheinbar, aber effektiv: So präsentierte

sich der SV Natz in Vergangenheit

in der Südtiroler Fußballszene.

Heuer könnte sich in den ehemals

ruhigen Gewässern aber ein böser

Sturm zusammenbrauen.

In den Sommermonaten erlebte der

Dorfklub vom Hochplateau nämlich

einen Umbruch: Viele gestandene

Leistungsträger werden dem Verein

nicht mehr zur Verfügung stehen, auf

namhafte Verstärkungen verzichtete

die Vereinsführung großteils. Dafür

gibt man zahlreichen jungen Spielern

die Chance, sich in Südtirols höchster

Liga zu bewähren. Die nötige Unterstützung

erhalten sie von Neo-Trainer

Thomas Oberhofer, der bei akuten

Gefahrsituationen auch auf die Hilfe

des ebenfalls zurückgetretenen Natzer

Urgesteins Hannes Mitterrutzner

zählen kann.

Ist der neue Trainer:

Thomas Oberhofer.

Tormann

Fabian

Masoni.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Patrick Fleckinger, Kevin

Holzner (beide Schabs), Christian

Untersteiner (Mühlbach Rodeneck

Vals), Hannes Steger (Bruneck), Manuel

Hofer (Raas), Fabian Lantschner

(Innsbrucker SV), Christian Pichler

(reaktiviert), Hannes Peintner, Julian

Brunner, Manuel Peintner, Franz Josef

Michaeler, Peter Mair, Armin Feretti,

Michael Klement

Jugend).

Abgänge: Hannes

Mitterrutzner (Karriereende),

Klaus Mayr

(Aicha), Matthias

Markart (Auswahl

Ridnauntal), Alexander

Profanter (Teis

Villnöß), Fabian

Trenkwalder (Pause),

Simon Bacher,

Fabian Huber

(beide Arbeitsgründe).

(alle eigene

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Kader ist breit aufgestellt;

Jugendspieler mit guter Qualität

(Maximilian Hofer erzielte im Vorjahr

sechs Treffer – kein Natzer traf öfters);

gut strukturierter und seriös geführter

Verein; große Fußballtradition am

Hochplateau.

Schwächen: Die Abwehr ist löchrig

(im Vorjahr 56 Gegentore); es fehlt an

Erfahrung; eklatante Auswärtsschwäche

im Vorjahr (nur 13 Punkte); mit

Markart, Profanter und Hannes Mitterrutzner

fiel die gesamte Offensivabteilung

weg.

Prognosen

Natz steht vor der wohl schwierigsten

Landesligasaison der letzten Jahre. Die

Mannschaft aus dem Eisacktal zählt

zu den Abstiegskandidaten – und ist

sich dessen bewusst. Der Abwehrriegel

muss halten, die Mannschaft feuerfest

power zum Ziel

Natz

Pos. Name Geboren

Fabian Masoni 1992

Patrick Fleckinger 1978

Hannes Fink 1995

Alexander Tauber 1993

Günther Prader 1991

Florian Tauber 1993

Simon Senoner 1994

Alex Prader 1996

Hannes Peintner 1996

Julian Brunner 1994

Manuel Peintner 1996

Franz Josef Michaeler 1995

Christian Untersteiner 1993

Felix Huber 1992

David Cassius 1993

Daniel Mitterrutzner 1991

Michael Putzer 1995

Michael Klement 1997

Dominik Gasser 1997

Hannes Steger 1986

Fabian Lantschner 1988

Christian Pichler 1988

Peter Mair 1997

Armin Feretti 1997

Maximilian Hofer 1995

David Bacher 1993

Simon Klement 1996

Kevin Holzner 1990

Manuel Hofer 1993

Thomas Oberhofer (neu)

Markus Senoner (Co-Trainer)

Patrick Fleckinger (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

zusammenwachsen und im Angriff

müssen die jungen Burschen Verantwortung

übernehmen. Nur wenn die

vielen Fans Geduld haben und auch

in schwierigen Momenten hinter der

Mannschaft stehen, kann der Klassenerhalt

gemeistert werden.

INFO

SV Natz

Heimspielplatz: Natz

Hansengut 1 | 39040 Natz Schabs

Tel. 348 3576077

burkhardmayr@dnet.it

www.asv-natz.info

Neugries: Mittelfeld

Platz acht im Vorjahr war für Neugries nicht unbedingt das

Traumergebnis, angesichts eines Saisonverlaufs mit einigen

Höhen und mehr Tiefen aber doch beachtlich.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Francesco Viola (Eppan), Juri Osti (Weinstraße

Süd), Fabrizio Nettuno (Vahrn), Alexander Kaufmann

(reaktiviert), Oliver Gasser, Arno Brancalion (beide Meran),

Matteo Santoni, Davide Santachiara (beide Virtus DB).

Abgänge: Thomas Voltani (Nals), Marco Baggio, Luca Baggio

(beide St. Martin), Marco Primerano (Schlern), Stefano

Damini, Matteo Moretti (beide Gargazon), Mattia Pareti

(Bozner FC), Alan Visalli (Albeins), Daniel De Cristofaro

(Neumarkt), Patrick Osti (Leifers Branzoll).

Stärken & Schwächen

Stärken: Trainer Viehweider kennt sein Team in- und auswendig;

starke Offensivachse Santachiara-Schmid-Cugnetto.

Schwächen: Nach dem Umbruch im Vorjahr muss die Mannschaft

erneut erst zusammenwachsen.

Prognosen

Neugries wird sich im Mittelfeld platzieren.

INFO

FC Neugries – Heimspielplatz: Pfarrhof, Kunstrasen

Ischiastraße 16/25 |39100 Bozen

Tel. 368 3277147 | simmerle@inwind.it

Davide Bondoni

Neugries

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Francesco Viola 1994

Juri Osti 1988

Mario Benassai 1992

Fabrizio Nettuno 1985

Alexander Kaufmann 1993

Oliver Gasser 1988

Amarildo Kamami 1995

Matteo Santoni 1992

Arno Brancalion 1986

Ivan Oliva-Montanana 1985

Fabio Marchetto 1987

Albian Krasniqi 1990

Nicola Mignolli 1996

Denis Dreni 1996

Davide Santachiara 1983

Patrick Schmid 1982

Eugenio Cugnetto 1980

Alex Sincich 1983

Marco Rigotti 1996

Alex Rotulo 1996

Davide Bondoni 1996

Andreas Viehweider (bestätigt)

Bryan Belcastro (Co-Trainer)

Toni Faldutti (Tormanntrainer)

Pepi Staffler

Saison 2014/15 2010/11

Im Herbst Wimmer

Im Winter Kellermeister

Im Frühjahr, Sommer,

Herbst und Winter:

Persönliche Betreuung

der Trogerhof-Kunden.


Georg Hochkofler

30 SPORT B 2014

Landesliga

Tel. 0471 081 563

Service

SPORT B 2014

31

Inserat: garage himmel

grafik@mediaradius.it

Obermais: Favorit wider Willen

Im Vorjahr im Entscheidungsspiel

noch knapp an Virtus DB gescheitert,

ist Obermais heuer der ganz große Favorit

auf den Meistertitel. Die Meraner

konnten alle Stammspieler halten und

verstärkten sich mit den Rückkehrern

Theo Pamer und Dennis Malleier in

der Offensive ganz entscheidend.

Einzig die gestiegene Erwartungshaltung

könnte zu einem Problem

werden: Jung-Trainer Franz Joseph

Theiner muss in seinem zweiten Jahr

lernen, mit dem Druck des Favoriten

umzugehen. Trotzdem üben sich die

Verantwortlichen im Understatement

– aus gutem Grund: Vor zwei Jahren

galten die Blau-Weißen in der Oberliga

ebenfalls als Mitfavorit. Am Ende stieg

der FCO sang- und klanglos ab.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Theodor Pamer, Michael

Eder (beide St. Martin), Dennis Malleier

(Nals), Martin Peloso (Meran),

Lorenzo Donati, Matthias Gamper,

Alex Schwarz (alle eigene Jugend).

Abgänge: Christian Platzer (Latsch),

Lukas Spechtenhauser (Moos), Andreas

Mair (Arbeitsgründe), Carl Von Pfeil

(Studiengründe), Christian Rainer (Karriereende),

Maximilian Berger (Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Hervorragende Defensive

mit Wieser-Klotzner-Ioris-Lukas Höller;

starke Offensiv-Achse mit Martin

Will auch heuer mit Obermais

jubeln: Martin Ciaghi.

Ciaghi-Fuchsberger-Malleier-Pamer;

viele torgefährliche Spieler (im Vorjahr

17 verschiedene Torschützen);

breiter Kader.

Schwächen: Gewollt oder auch nicht:

Obermais ist in (fast) jedem Spiel

Favorit – der Druck ist vorprogrammiert;

angesichts des großen Kaders

sind Härtefalle vorprogrammiert.

Prognosen

An Obermais wird wohl niemand

vorbeikommen. Die Blau-Weißen

haben einen Top-Kader, dazu starke

und bereits „erfahrene“ Jugendspieler.

Zudem sind die „alten Haudegen“

topmotiviert.

Obermais

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

INFO

Patrick Wieser 1994

Andreas Pircher 1993

Matthias Santer 1997

Matthias Gamper 1996

Lukas Höller 1989

Davide Ioris 1990

Andreas Klotzner 1986

Lukas Pircher 1983

Alex Schwarz 1996

Michael Waldner 1986

Andrea Zaggia 1984

Daniele Ciaghi 1984

Martin Ciaghi 1992

Lorenzo Donati 1997

Michael Eder 1987

Armin Ennemoser 1993

Michael Höller 1986

Martin Peloso 1985

Markus Unterthurner 1995

Daniel Bernard 1989

Andreas Fuchsberger 1996

Dennis Malleier 1988

Florian Ortner 1996

Theodor Pamer 1985

Franz Joseph Theiner (bestätigt)

Thomas Gufler (Co-Trainer)

Daniele Bonifacio (Tormanntrainer)

FC Obermais

Heimspielplatz: Lahn/Obermais

Dantestr. 5 | 39012 Meran

Tel. 348 52 22 127

info@fcobermais.it

www.fcobermais.it

Sportstättenbau Schlüsselfertig

von A-Z

Die Firma Sportbau GmbH aus Bozen

ist seit 30 Jahren der führende Sportstättenbauer

in der Region Trentino/

Südtirol und kann durch die konstante

Weiterentwicklung im technischen

und maschinellen Bereich jegliche

Art von Sportanlagen schlüsselfertig

realisieren.

Das Produktportfolio umfasst dabei

alle Bereiche des Sportstättenbaues im

Außen- und Innenbereich. Die Unternehmensleitlinien

sind einfach und

klar: Eine funktionierende Bürostruktur

als Beratungs- und Dienstleistungsstelle,

spezialisierte Mitarbeiter am Bau

und die verbundene Nähe zum Kunden

durch die Fokussierung auf die Region

Trentino/Südtirol. Die Firma investiert

Kunstrasenplatz Pfarrhof/Bozen

kontinuierlich in den eigenen spezialisierten

Maschinenpark, um damit

jegliche Aufträge exakt und sauber

ausführen zu können.

Über 25 Kunstrasenplätze

Beispielhaft sind sicherlich die Kunstrasenplätze

von Bruneck/Schulzentrum,

St. Andrä (ASC Plose), Latsch

(ökologische Verfüllung), Olang, Wolkenstein

und Moos in Passeier. Eine

weitere tolle Referenzanlage ist der

Kunstrasenplatz Olang

neue, hochmoderne Kunstrasenplatz in

der Sportzone Pfarrhof in Bozen.

Homologierte Kunstrasenplätze von

Sportbau gibt es außerdem in Lana,

St. Walburg in Ulten, Terlan, St. Pauls,

Brixen, Spinges, Prettau usw. Beim

neuen Fußballzentrum in Rungg/Eppan

hat die Firma Sportbau als Generalunternehmen

den neuen Fußballplatz (Naturrasen)

errichtet sowie die Verlegung

des neuen Kunstrasens beim Fußballund

Trainingsplatz ausgeführt.

SPORTSTÄTTENBAU

Fußballplätze

Mehrzweckballspielfelder

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Turn- und Sportgeräte

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Ihr Kfz-Mechatroniker in Obermais

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Tel. 0471 66 31 58 | info@sportbau.it

www.sportbau.it

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Landesliga

32 SPORT B 2014

SPORT B 2014

33

Landesliga

Partschins: Angriff auf

unbekanntes Land

Ein schöneres Geschenk hätte sich

Partschins zum 50. Vereinsjubiläum

nicht machen können. Mit dem

unerwarteten Titelgewinn in der 1.

Amateurliga, Gruppe A, sicherten

sich die Burggräfler erstmals ein heißbegehrtes

Ticket für die Landesliga.

Alex Pezzei

Christoph

Fischer

Was aber nicht heißen soll, dass

Partschins noch nie so „weit oben“

spielte. Schon in der Saison 1973/74

gewannen die Burggräfler den 1.

Amateurliga-Titel, was ungleich höher

einzustufen war als heute. Schließlich

war es damals die höchste Amateurspielklasse.

Die Aufstiegsspiele für

die Serie D gegen Benacense gingen

verloren. Die Oberliga wurde erst ein

Jahr später eingeführt, zu der dann

auch Partschins gehörte (allerdings als

abgeschlagener Letzter gleich abstieg).

Zurück zur Gegenwart: Um in der

Landesliga bestehen zu können, landete

der Neuling gleich drei Bombentransfers.

Mit den Brüdern Armin und Felix

sowie Cousin Ulrich Rungg luchste

Partschins Nachbarverein Naturns

drei feste Stammgrößen ab. Bitter nur,

dass sich Torhüter Ulrich Rungg in der

Vorbereitung schwer an der Schulter

verletzte (mehrfacher Bänderriss) und

mindestens ein halbes Jahr ausfällt.

Mit Spannung erwartet wird das prestigeträchtige

Derby mit Naturns. Der

Oberliga-Absteiger ist zwar der Favorit,

verstecken braucht sich Partschins

deshalb aber keinesfalls. Obwohl der

Neuling durch das Rungg-Trio seiner soliden

Mannschaft viel Qualität einimpfte,

pokert man in Partschins nicht hoch:

Ein Platz im gesicherten Mittelfeld ist

das vorrangige Ziel.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Ulrich Rungg, Armin Rungg,

Felix Rungg (alle Naturns), Johannes

Pircher (Plaus), Michael Tscholl

(Latsch), Tobias Müller, Patrick Reiner,

Jonas Tumler, Daniel Hofer, Alexander

Nischler (alle eigene Jugend).

Abgänge: Lorenz Thuile (Naturns),

Alessandro Finanzi (Kastelbell Tschars).

Stärken & Schwächen

Stärken: Motivation und Euphorie

sind nach dem Aufstieg riesig; Armin

und Felix Rungg sind weit mehr als

nur landesligatauglich; Alex Pezzei und

Michael Huber trafen im Vorjahr zusammen

34 Mal; beste Defensive der

letzten Meisterschaft (29 Gegentore).

Schwächen: Der Konkurrenzkampf ist

groß, mit der Zeit kann dies auch zu

Reibereien innerhalb der Mannschaft

führen; viele Spieler betreten Neuland,

Partschins

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Andreas Nischler 1993

Ulrich Rungg 1991

Peter Reiner 1979

Mathias Kaserer 1993

Philipp Ladurner 1987

Tobias Müller 1995

Stefan Pezzei 1987

Johannes Pircher 1992

Patrick Reiner 1995

Elias Spechtenhauser 1989

Benjamin Windegger 1991

Tobias Abler 1992

Fabian Albrecht 1994

Christoph Fischer 1987

Jonas Gander 1991

Patrick Pföstl 1990

Armin Rungg 1987

Martin Schnitzer 1988

Jonas Tumler 1995

Daniel Hofer 1995

Michael Huber 1992

Alexander Nischler 1995

Alex Pezzei 1993

Felix Rungg 1992

Dominik Schnitzer 1991

Michael Tscholl 1989

Manuel Werth 1986

Daniel Wielander 1991

Hannes Köllemann (bestätigt)

Armin Rungg (Co-Trainer)

Martin Nischler (Tormanntrainer)

die Erfahrung wird vor allem in kritischen

Phasen fehlen.

Prognosen

Der Klassenerhalt ist drin, dafür hat

Partschins zu viele individuell starke

Akteure in seinen Reihen. Läuft das

Offensivbollwerk und knüpfen die

Leistungsträger an die abgelaufene

Saison an, kann Partschins sogar das

Überraschungsteam werden.

INFO

ASV Partschins

Heimspielplatz: Partschins,

Kunstrasenplatz

Zeilstrasse, 5 | 39020 Partschins

Tel. 339 6975560

info@asvpartschins.it

www.asvpartschins.it

SC Passeier: Überraschung 2.0?

Da gibt es keine zwei Meinungen:

Die Überraschungsmannschaft der

Vorsaison war der SC Passeier. Dank

einer kompakten Abwehr und einer

perfekt funktionierenden Offensive

klassierte sich das Team auf dem

hervorragenden vierten Platz.

Schnuppert die Mannschaft aus St.

Leonhard auch heuer wieder Höhenluft,

wäre das eine Meisterleistung

– ein schwieriges Unterfangen, aber

unmöglich ist es nicht.

Der Grund ist einleuchtend: Der

Kern des Kaders blieb zusammen, die

Mannschaft ist also eingespielt. Sie

wird durch eigene Talente ergänzt.

Neu hingegen ist der Trainer: Marco

Nicoletti (zuletzt bei Latsch) ersetzt

Max Bianchi. Nicoletti weiß nur

zu gut um die Tücken des famosen

zweiten Landesliga-Jahres. Bekanntlich

ist nach oben kommen nicht schwer,

oben zu bleiben aber sehr. Nicoletti

wird dafür sorgen, dass vom ersten

Spiel an mit der nötigen Demut an die

neue Saison herangegangen wird.

Christoph Auer

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Stefan Pirpamer (Auswahl

Ridnauntal), Harry Ilmer, Hannes Pircher,

Alexander Holzknecht, Philipp

Tschöll (alle eigene Jugend).

Abgänge: Christoph Moosmair, Alfred

Gufler (beide Moos), Fabian Pilser (Riffian

Kuens), Armin Pamer, Stephan Pfitscher,

Daniel Gufler (alle Freizeitmannschaft),

Michael Righi (Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Eingespielte Mannschaft: alle

Leistungsträger sind geblieben; in St.

Leonhard ist die Mannschaft extrem

schwer zu knacken (im Vorjahr nur

zwei Niederlagen); sichere Defensive;

herausragender Kampfgeist; viele

Jugendspieler.

Schwächen: Fallen Leistungsträger aus,

fehlt es in der Breite an der nötigen Qualität;

schwieriges Umfeld: Immer wieder

gibt es Querelen mit den Nachbarklubs.

Prognosen

Gibt es einen guten Start und ordnen

Verantwortliche wie Fans die tolle Vorsaison

richtig ein, wird die Mannschaft

in ruhigen Gewässern schwimmen –

ansonsten droht der beinharte Kampf

um den Klassenerhalt.

INFO

SC Passeier

Pos. Name Geboren

Andreas Tschöll 1983

Ivan Hofer 1996

Andreas Haller 1995

Christoph Auer 1992

Michael Raffl 1993

Dominik Brunner 1994

Stefan Pirpamer 1986

Hannes Oberprantacher 1996

Christoph Ploner 1989

Philipp Tschöll 1998

Hannes Tschöll 1993

Armin Hofer 1987

Arno Ebnicher 1990

Stefan Pamer 1988

Robert Hofer 1996

Lukas Santoni 1994

Alexander Holzknecht 1996

Harry Ilmer 1996

Hannes Pircher 1995

Tobias Brunner 1990

Robert Kofler 1984

Lukas Holzknecht 1994

Maximilian Lanthaler 1994

Marco Nicoletti (neu)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

T.

Abwehrchef

Christoph Ploner

(links) im Duell mit

Andrea Bovolenta

(St. Pauls)

SC Passeier

Heimspielplatz: St. Leonhard

in Passeier | Gänsboden 1

39015 St. Leonhard in Passeier

Tel. 335 58 44 561

info@asc-passeier.it | www.ascpasseier.it


Landesliga

34 SPORT B 2014

SPORT B 2014

35

Landesliga

Pichl Gsies: Nicht

blenden lassen

Dank einer Fabel-Rückrunde (27

Punkte, nur drei Vereine waren besser)

schloss Pichl Gsies die letzte Saison auf

dem siebten Platz ab. Es wäre utopisch,

dies erneut zu erwarten. Denn:

Neben Trainer Johannes Piffrader hat

auch sein Sohn und Top-Stürmer Thomas

Piffrader (im Vorjahr 20 Tore in 25

Spielen) den Klub verlassen.

Gleichwertig ersetzt wurde

Piffrader nicht, dafür baut der Verein

vermehrt auf die eigene Jugend. Und

kann erneut auf einen Top-Trainer

zählen: Manfred Villgrater.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Philipp Sinner (St. Georgen

Jugend), Joachim Taschler (reaktiviert),

Daniel Sinner, Arlind Krasniqi, Matthäus

Reier, Tobias Sinner (alle eigene Jugend).

Abgänge: Thomas Piffrader (St.

Georgen), Alex Piffrader (Stegen),

Elmar Rauter (Co-Trainer), Hans-Peter

Hitthaler (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Große Identifikation mit dem

Klub (alle Spieler kommen aus dem

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Gsiesertal); große Heim- und Kampfstärke;

Trainer Manfred Villgrater.

Schwächen: Torjäger Thomas Piffrader

hat den Verein verlassen: Wer schießt

die Tore? Harte Trainingsbedingungen

im Winter; wenig Jugendspieler mit

Landesliga-Niveau.

Prognosen

Die Vorsaison zu wiederholen erscheint

unmöglich. Realistischer ist,

dass Pichl Gsies bis zuletzt um den

Klassenerhalt mitspielt – und ihn mit

vereinten Kräften schafft.

Fabian Lahner

Pichl Gsies

Pos. Name Geboren

Daniel Lahner 1986

Christian Marchesini 1981

Daniel Sinner 1999

Manuel Steinmair 1987

Martin Graf 1982

Stefan Huber 1987

Thomas Seiwald 1995

Philipp Sinner 1998

Christian Feichter 1990

Eduard Graf 1974

Manuel Haberer 1990

Alex Innerbichler 1985

Arlind Krasniqi 1997

Fabian Lahner 1992

Matthäus Reier 1997

Jürgen Sinner 1986

Tobias Sinner 1998

Joachim Taschler 1993

Jürgen Lahner 1984

Andreas Hofer 1981

Marc Reier 1993

Fabian Unterhuber 1995

Manfred Villgrater (neu)

Elmar Rauter (Co-Trainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

INFO

SSV Pichl Gsies

Heimspielplatz: Pichl Gsies/Kunstrasen

Pifang 11 A | 39030 Pichl Gsies

Tel. 349 62 000 72

info@ssvpichlgsies.com

www.ssvpichlgsies.com

Plose: Mit Routine zum Ziel

Plose

Pos. Name Geboren

Philipp Knoflach 1992

Armin Markart 1983

Philipp Flatscher 1978

Thomas Knoflach 1989

Werner Bacher 1982

Hannes Goller 1995

Michael Prader 1984

Patrick Federspieler 1994

Stefan Rabensteiner 1994

Elias Ellemunt 1995

Lukas Gasser 1996

Roman Prosch 1979

Lukas Franzelin 1990

Günther Fischer 1988

Florian Messner 1996

Matthias Stockner 1988

Mirko Leitner 1995

Matthias Regele 1978

Hansjörg Stockner 1987

Max Oberhauser 1993

Robert Fuschini (neu)

Günther Kircher (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Ist trotz seines

jungen Alters

schon ein

Routinier:

Patrick

Federspieler.

Zwei Jahre stemmte sich Plose erfolgreich

gegen den Abstieg aus der

Oberliga, in der abgelaufenen Saison

kehrte bei der Traditionsmannschaft

aus St. Andrä aber Ernüchterung ein:

Als Letztplatzierter folgte der logische

Abstieg in die Landesliga. Dort will Plose

nun wieder eine Hauptrolle spielen.

Es ist ungewöhnlich, zeichnet aber

den intakten Charakter einer Dorfmannschaft

aus: Der Kern der letzten

Jahre blieb dem SC Plose auch nach

dem Abstieg treu. Die wohl größte Veränderung

tat sich außerhalb des Spielfeldes:

An der Seitenlinie wird in Zukunft

nicht mehr Spielertrainer Matthias

Regele das Sagen haben, stattdessen

wird mit Roberto Fuschini ein weitbekannter

Trainerfuchs die Geschicke in

St. Andrä leiten. In punkto Kaderveränderung

hat sich nicht allzuviel getan.

Philipp Knoflach soll den nach einem

Kreuzbandriss immer noch nicht fitten

Armin Markart im Tor ersetzen und so

das größte Problem des Vorjahres lösen

(71 Gegentore – negativer Ligarekord).

Im Gegenzug musste Plose einige verheißungsvolle

Talente ziehen lassen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Philipp Knoflach (SSV

Brixen), Stefan Rabensteiner (Barbian

Villanders), Hannes Goller, Elias

Ellemunt, Lukas Gasser, Mirko Leitner

(alle eigene Jugend), Philipp Flatscher

(reaktiviert).

Abgänge: Manuel Sullmann, Mathis

Kirchler (beide Vahrn), Patrick Lanziner

(Teis Villnöß), Raphael Messner,

Tobias Oberhofer (beide Australien),

Oliver Kerschbaumer, Hannes

Dorfmann, Alex Goller (alle Arbeitsgründe),

Moritz Lerchegger (Studiengründe),

Max Tinkhauser (Verletzungsgründe),

Hannes Profanter (Pause),

Andreas Messner (Karriereende).

Blieben trotz vieler Angebote bei Plose:

Hansjörg Stockner (links) und

Günther Fischer (im Hintergrund).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Mannschaft ist nach

dem Abstieg noch enger zusammengerückt;

die Achse Federspieler-Thomas

Knoflach-Fischer ist herausragend;

Hansjörg Stockner ist ein Ausnahmestürmer

(im Vorjahr 18 Oberliga-

Treffer), der mit Matthias Regele ein

kongeniales Duo bildet.

Schwächen: Kleiner Kader; fällt eine

der Stützen aus, kann sie nicht adäquat

ersetzt werden; Hansjörg Stocker und

Günther Fischer sind das Herz und

Hirn des SC Plose – fallen sie aus,

haben die Eisacktaler ein Problem.

Prognosen

Für den Absteiger dürfte sich diese Saison

als Übergangsjahr entpuppen. Viele

junge Spieler sollen an die anspruchsvolle

Aufgabe der Kampfmannschaft herangeführt

werden. Behalten Hansjörg

Stockner und Fischer ihre letztjährige

Treffsicherheit bei, ist sogar der Kampf

um den Titelgewinn drin. Dann müssen

die Spieler des kleinen Kaders aber

gesund bleiben.

INFO

ASC Plose

Heimspielplatz: St. Andrä

Leonharder Straße 20

39042 Brixen/St. Andrä

Tel. 347 0122609

profanter.norbert@gmail.com

www.ascplose.info

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THEMENBEREICH

THEMENBEREICH

36 SPORT B 2014

SPORT B 2014

37

Schlern:

Erwartungen

sind jetzt höher

Als fixer Absteiger gestartet, überraschte die

SG Schlern in ihrem ersten Landesliga-Jahr

die Konkurrenz mit erfrischendem Angriffsfußball

und klassierte sich am Ende auf Platz 11.

Ersetzt Fritz

Haselrieder auf

der Schlern-Trainerbank:

Dietmar

Larcher.

Im Sommer hat der Baumeister

des Schlerner Höhenflugs, „Trainer-

Präsident“ Fritz Haselrieder, das Amt

an der Seitenlinie weitergegeben und

einem jungen Trainer anvertraut:

Dietmar Larcher. Der Rittner, der

die letzten drei Jahre den FC Gries in

der 3. und 2. Amateurliga betreute,

soll die Mannschaft vom Hochplateau

im schwierigen zweiten Jahr auf

Kurs halten. Einfach wird das nicht.

Einerseits ist der

Überraschungseffekt

verpufft, andererseits

ist die Erwartungshaltung im

Umfeld gestiegen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Marco Primerano (Neugries),

Moritz Malfertheiner (FC

Südtirol Jugend), Daniel Berger, Matthias

Plunger, Michael Weissenegger,

Manuel Kritzinger, Felix Plunger (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Alexander Köb, Thomas

Mauroner (beide Karriereende), Philipp

Baumgartner, Samuel Harder (beide Studiengründe),

Daniel Pfattner (Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Starke Offensiv-Achse um

Plankl (15 Tore im Vorjahr), Unterkofler

(7) und Germano (16);

technisch beschlagene, spiel- und

laufstarke Truppe; die Standards von

Germano sind eine Waffe.

Schwächen: Hinter Nals war Schlern

die Schießbude der Liga (63 Gegentore):

Die Neuzugänge Primerano und

Moritz Malfertheiner müssen dieses

Problem beheben; auswärts ging im

Vorjahr nur wenig (zwölf Punkte).

Prognosen

Schlern gehört zum Kreis jener Klubs,

die sich nach hinten orientieren müssen.

Wenn sich die löchrige Abwehr

stabilisiert und die Stürmer wie im

Vorjahr treffen, dann ist auch ein Top

10-Platz drin. Entscheidend ist, dass

der neue Trainer Dietmar Larcher die

nötige Rückendeckung bekommt.

INFO

SG Schlern

Pos. Name Geboren

Daniel Iardino 1989

Franz Fill 1991

Daniel Berger 1995

Mattia Valentini 1987

Marco Primerano 1985

Moritz Malfertheiner 1996

Diego Zemmer 1986

Marco Pasquazzo 1990

Paul Schönauer 1996

Manuel Kritzinger 1995

Matthias Plunger 1997

Fabian Gasslitter 1996

Manuel Canazza 1995

Ivan Germano 1988

Alex Malfertheiner 1995

Moritz Karbon 1996

Martin Malfertheiner 1990

Gabriel Marmsoler 1990

Felix Plunger 1996

Manuel Weissensteiner 1994

Stefan Plankl 1989

Maximilian Unterkofler 1991

Michael Weissenegger 1995

Tobias Prossliner 1997

Michael Schieder 1992

Dietmar Larcher (neu)

Roland Pfeifer (Co-Trainer)

Davide Perullo (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Zieht im Mittelfeld die Fäden:

Gabriel Marmsoler.

SG Schlern

Heimspielplatz: „Wasserebene“

Kastelruth | Peterbühlweg 14

39050 Völs am Schlern

Tel. 335 240 529

info@sgschlern.it | www.sgschlern.it

Stegen: Das

wird eng

In der letzten Saison schrammte

Stegen nur knapp am Abstieg vorbei.

Und auch heuer wartet auf die Pusterer

eine schwierige Saison. Große

Verstärkungen konnten die Stegener

nicht an sich binden, stattdessen soll

es hauptsächlich die junge Garde

richten. Und ein neuer Trainer, der

sich bislang vor allem im Nachwuchs

einen guten Namen gemacht hat:

Thomas Piffrader.

Primäres Ziel der Vereinsverantwortlichen

ist der Klassenerhalt. Um

dieses Vorhaben so schnell wie möglich

zu erreichen, lotsten die Pusterer mit

Thomas Piffrader einen Motivationskünstler

der Extraklasse nach Stegen.

Stegen

Pos. Name Geboren

Marco Mittermair 1992

Alex Laner 1995

Florian Pramstaller 1991

Günther Agreiter 1987

Alex Niederkofler 1986

Ulrich Beikircher 1996

Marc Milesi 1997

Giovanni Capella 1995

Michele Verdi 1993

Stefan Oberheinricher 1984

Markus Mutschlechner 1984

Diego Carbogno 1993

Jonas Unterkircher 1995

Matthias Winkler 1995

Dominik Hitthaler 1994

Simon Aichner 1997

Matthias Obexer 1995

Florian Engl 1997

Luca Consalvo 1991

Stefan Hilber 1996

Paolo Eduardo De Sa' Peixoto 1983

Alex Piffrader 1995

Tobias Piffrader 1994

Christian Tripodi 1991

Thomas Piffrader (neu)

Werner Unterhofer (Co-Trainer)

Dieter Schatzer (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Piffrader – er ist der Onkel des gleichnamigen

Stürmers bei St. Georgen

– war im Vorjahr noch Erfolgscoach

der A-Jugend von St. Georgen. Jetzt

hat er die reizvolle wie schwierige

Aufgabe, aus der jungen Truppe eine

abstiegskampftaugliche Mannschaft zu

formen. Dabei wird Piffrader vor allem

in der Offensive zum Improvvisieren

gezwungen sein: Im Vorjahr stellte

Stegen den schwächsten Angriff der

Liga (nur 28 Tore). Ausgebügelt wurde

diese Schwäche im Sommer aber nicht,

im Gegenteil: Ulrich Brunner, 2013/14

immerhin mit sieben Toren der zweiterfolgreichste

Torschütze des Vereins,

wechselte zu Rasen Antholz in die 2.

Amateurliga.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Alex Laner,

Giovanni Capella, Stefan

Hilber, Matthias Winkler

(alle St. Georgen),

Paolo Eduardo De Sa’

Peixoto (Vintl), Jonas

Unterkircher (Ahrntal),

Alex Piffrader (Pichl

Gsies), Christian Tripodi

(reaktiviert), Marc Milesi,

Florian Engl (beide

eigene Jugend).

Abgänge: Ulrich Brunner

(Rasen Antholz), Georg

Bergmeister, Fabian

Neumair (beide Karriereende),

Werner Unterhofer

(Co-Trainer), Denis

Kerrniqi (Arbeitsgründe),

Christian Mittermair (Bruneck),

Stefan Ferrari (Trainer Junioren).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Defensive ist Stegens

Prunkstück (im Vorjahr nur 40 Gegentreffer

und somit unter den besten

fünf Abwehrreihen); die Achse Agreiter-Alex

Niederkofler-Oberheinricher

ist sehr erfahren; Thomas Piffrader

ist ein Motivationskünstler mit einer

großen fußballerischen Kompetenz.

Schwächen: Schwächste Offensive der

Vorsaison (nur 28 Tore); im Mittelfeld

fehlt es in der Breite an Qualität; das

junge Durchschnittsalter (21 Jahre)

könnte sich im Abstiegskampf als entscheidende

Schwäche entpuppen.

Prognose

Stegen zählt zu den Abstiegskandidaten.

Die erfahrenen Spieler müssen

über sich hinauswachsen, die jungen

Akteure einen großen Schritt

nach vorne machen und Verantwortung

übernehmen – nur so

kann die Klasse ein weiteres

Jahr gehalten werden.

Ansonsten wird es sehr eng –

trotz der Motivationskünste

des Thomas Piffrader.

INFO

Stütze in der

Stegener Abwehr:

Michele Verdi (links)

SV Stegen

Heimspielplatz: Stegen

Hl. Kreuzstraße 13 | 39031 Bruneck

Tel. 348 882 64 60

sportverein.stegen@gmail.com

Ulrich Beikircher


Landesliga

1. Amateurliga

38 SPORT B 2014

SPORT B 2014

39

Weinstraße Süd:

Platz fünf wird‘s nicht mehr

Platz fünf 2013/14 war ein tolles

Ergebnis. Eine neuerliche Spitzenplatzierung

ist auch heuer das vorgegebene

Ziel. Ein schwieriges Unterfangen,

da die Transferaktivitäten der Unterlandler

arg zu wünschen übrig ließen.

Der Kader des Vorjahres ist bis

auf einige Abgänge zusammengeblieben.

Trotzdem hatte es besonders ein

Transfer in sich: Michael Osti, Hauptakteur

mit 17 Treffern und damit

der unangefochtene Top-Torschütze

der Unterlandler, kehrte dem Verein

den Rücken. Auf Neuverpflichtungen

verzichtete die Vereinsführung, stattdessen

vertraut man voll und ganz auf

junge Spieler, die sich in den letzten

Jahren in der Landesliga profiliert

haben bzw. noch sollen. Nur im Tor

wollte man nichts anbrennen lassen:

Dort kommt mit Walter Corradini

ein Schlussmann aus Salurn, der alle

Lorenz Pedrotti

Voraussetzungen mitbringt, die beste

Nummer 1 der Liga zu werden.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Walter Corradini (Salurn),

Ouassim Hannachi, Patrick Mark,

Manuel Pichler (alle eigene Jugend).

Abgänge: Juri Osti (Neugries), Michael

Osti (Virtus DB), Michael Ranzi

(Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Claudio Dellasega und Alexander

Fabris bilden ein gefährliches

Sturmduo (gemeinsam 20 Tore in

der letzten Saison); Torhüter Walter

Corradini ist ein erfahrener und

sicherer Rückhalt; Ex-Profi Morano

war im Vorjahr torgefährlichster

Abwehrspieler der Liga (neun Tore);

Trainer Fabio Ianeselli ist ein gewiefter

Taktiker.

Schwächen: Torjäger Michael Osti

war herausragend, ihn zu ersetzen ist

unmöglich; im Vorjahr kassierten die

Unterlandler 48 Treffer – so viele wie

keine andere Mannschaft in den Top-

Sechs; das niedrige Durchschnittsalter

(21 Jahre) könnte sich auf die Leistungskonstanz

auswirken.

Prognosen

Die Truppe hat an Qualität eingebüßt.

Trotzdem: Werfen die gestandenen

Spieler wie schon im Vorjahr alles in

die Waagschale und bleiben Stützen

wie Zadra oder Dellasega gesund,

ist ein Platz unter den ersten Acht

locker drin. Platz Fünf wie im Vorjahr

erscheint nicht mehr realistisch.

INFO

SSV Weinstraße Süd

Heimspielplatz: Margreid & Kurtatsch

Breitbach 24 | 39040 Kurtatsch

Tel. 338 38 49 848

info@weinstrassesued.com

www.weinstrassesued.com

Weinstraße Süd

Pos. Name Geboren

Walter Corradini 1985

Werner Fischer 1996

Lorenz Pedrotti 1993

Manuel Carlini 1989

Günther Peer 1993

Simon Sanoll 1995

Matthias Leoni 1995

Manuel Pichler 1997

Patrick Mark 1997

Julian Geier 1997

Alcibiade Morano 1984

Matthias Strobl 1997

Stefan Christoforetti 1990

Johannes Huber 1992

Clemens Sanoll 1992

Fabio Zadra 1985

Alex Casatta 1996

Mauro Vasile 1997

Alexander Fabris 1991

Sebastian Dametto 1996

Ouassim Hannachi 1997

Lukas Mair 1991

Claudio Dellasega 1987

Fabio Ianeselli (bestätigt)

Fabio Brugnara (Co-Trainer)

Luca Rossato (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Günther Peer

Ein Favorit, dafür viele Fragezeichen

Unterschiedlicher könnte die Ausgangssituation

in den zwei Gruppen

der 1. Amateurliga nicht sein.

In Gruppe A liegt die Favoritenlast

alleine auf Landesliga-Absteiger

Latsch, während in Gruppe B viele

Fragezeichen regieren. Aufstiegsanwärter

ist vor Saisonbeginn keiner

auszumachen.

Gruppe A

Unumstrittener Titelfavorit ist Latsch.

Die Vinschger landeten mit Moritz

Frötscher den Top-Transfer der gesamten

Liga, zudem wird Christian Platzer,

ehemaliger Ober- und Landesligaspieler

und im Vorjahr bei Obermais (acht

Tore), die Funktion des Spielertrainers

ausüben. Weiterer Pluspunkt: Die Landesligamannschaft

des Vorjahres blieb

weitgehend zusammen, ist eingespielt

und funktioniert.

In den Titelkampf zumindest versuchsweise

eingreifen werden mehrere

Klubs. Angefangen bei Neumarkt, das

zahlreiche erfahrene Akteure verpflichten

konnte. Neben Francesco Donquerque

(Terlan) sorgen auch Daniele

De Cristofaro (Neugries) oder Michael

Palma (Tramin) für einen beachtlichen

Qualitätssprung. Gute Chancen auf

einen Top-Tabellenplatz kann sich

auch Terlan ausrechnen. Im Vorjahr

mit zwei Teams punktegleich auf Platz

drei, will die Humml-Truppe heuer

erneut angreifen.

Außenseiter ist Kastelbell Tschars.

Mit Harald Kiem leitet ein Südtiroler

Fußball-Urgestein die Geschicke

als Trainer, ihm wird mit Alessandro

Finanzi ein hochkarätiger Neuzugang

zur Verfügung stehen. Damit wurde

der Abgang Top-Torjäger Gianluca

Tuttolomondo (16 Tore) qualitativ

aufgefangen. Auch Voran Leifers hat

schon in der Vorsaison mit Platz drei

bewiesen, dass man sich nicht zu verstecken

braucht.

Vor einer schwierigen Saison stehen

indes andere Teams. Frangart wird trotz

des Pokalsiegs 2014 gegen den Abstieg

kämpfen, Meran muss sich nach dem

Abstieg aus der Landesliga erst neu finden

(fast alle Leistungsträger haben den

Club verlassen), und auch für Sarntal

könnte es wieder eng werden.

Gruppe B

Das Wort „Aufstieg“ ist bei den meisten

Teams in Gruppe B verpönt. Bruneck,

im Vorjahr als Zweitplatzierter nur an

Latzfons Verdings gescheitert, will sich

heuer vorwiegend auf den Einbau junger

Spieler konzentrieren und mit dem

Abstieg nichts zu tun haben. Auch Reischach

wird den sensationellen vierten

Platz der Vorsaison nur schwer wiederholen

können, besonders der Abgang

von Torhüter Patrick Pietersteiner zu

St. Georgen hinterlässt eine klaffende

Lücke. Einzig und allein Milland wagt

es, das ominöse Aufstiegswort in den

Mund zu nehmen. Mit Tormann und

Rückkehrer Simon Larcher vom SSV

Brixen soll Millands größte Baustelle,

die Defensive (im Vorjahr 39 Gegentore,

schlechtester Wert der Top-5),

behoben werden.

Eine Mannschaft mit Überraschungseffekt

könnte hingegen Vahrn werden.

Der jungen Truppe wurde mit Manuel

Sullmann und Mathis Kirchler (von

1. Amateurliga 2014/2015

Gruppe A

Gruppe B

-Infografik/Foto: Ch. Staffler

Ist der neue Trainer beim

ASV Kiens: Berndt Mair.

Plose) zwei oberligaerfahrene Spieler

beigemischt, die den Unterschied ausmachen

können. Wegen der extremen

Ausgeglichenheit wird sich wie schon im

Vorjahr die halbe Liga im Abstiegskampf

wiederfinden. Heißester Kandidat für

den Talgang ist USD Brixen, das heuer

eine stark verjüngte Truppe ins Rennen

schickt. Gespannt darf man auf die

beiden Aufsteiger Klausen und Steinhaus

sein: Die beiden Teams gehen als

Abstiegskandidaten ins Rennen, können

aber besonders dank der Aufstiegseuphorie

für Überraschungen sorgen.

Vintl

(Weitental)

Freienfeld

Steinhaus

Mühlbach Rodeneck Vals (Vals) Kiens Bruneck

USD Brixen

Vahrn

Mals

Riffian Kuens (Fischzuchtweg)

Reischach

Kastelbell Tschars

Milland

Schabs

Meran

Albeins

Hochpustertal

Schlanders

(H.

Innichen,

Gargazon

Klausen

R. Toblach )

Latsch Nals

Terlan Sarntal

Robert Tappeiner

(Sarnthein)

Bozen

(Mals)

Frangart Voran Leifers

(Rungghof)

Auer

H. = Hinrunde

Neumarkt

R. = Rückrunde


2. Amateurliga

3. Amateurliga

40 SPORT B 2014

SPORT B 2014

41

Spannung pur in drei Gruppen

Favoriten sind schnell ausgemacht

Die 36 Mannschaften der 2. Amateurliga

stehen vor einer der spannendsten

Saisonen der letzten Jahre.

In keiner der drei Gruppen gibt

es eine „Übermannschaft“, der man

einen Durchmarsch á la Gargazon in

der letzten Saison zutrauen könnte.

Dennoch gibt es in allen Gruppen eine

ganze Fülle von Aufstiegsanwärtern.

Gruppe A

Einen klaren Favorit gibt es im Westen

Südtirols nicht. Tirol (u.a. mit

Alessandro Pedron vom FC Meran)

kratzte im Vorjahr an der Tabellenspitze,

muss aber einige empfindliche

Abgänge verkraften. Dennoch wird

mit der Mannschaft um Spielertrainer

Daniel Sanzio zu rechnen sein.

Das rundumveränderte Plaus (für die

Tore soll heuer Claudio Di Gallo von

Schlanders sorgen) schielt ebenso

nach oben wie Ulten, das erneut eine

blutjunge Truppe samt Heimkehrer

Gunther Staffler (er spielte 13 Jahre

bei St. Pauls) ins Rennen schickt. Eine

Überraschungstüte ist der „Vinschger-

Block“: Vor allem Absteiger Laas

und Prad haben Außenseiterchancen.

Ebenso spannend wie das Titelrennen

wird der Abstiegskampf: Laatsch Taufers

sowie die Aufsteiger Ritten und

Laugen Tisens dürften am meisten

zittern.

Robert Steger

(Gsiesertal)

Gruppe B

Wie fast jedes Jahr startet Haslach

als Favorit. Die Bozner haben die

halbe Mannschaft ausgewechselt

(neun Abgänge, acht Zugänge) und

werden sich mit Steinegg, Aldein

Petersberg und Kaltern (mit den

Rückkehrern Fabian Call und

Claus Maria Drescher sowie Fabian

Gramm) duellieren. Die Absteiger

Barbian Villanders und Ridnauntal

(neu ist Vollblutstürmer Matthias

Markart von Natz) sowie Gries

besitzen ebenfalls das Potenzial, ganz

vorne ein Wörtchen mitzureden.

Die Aufsteiger Montan und Franzensfeste

sowie Stella Azzurra

und Oberau zählen zu den

Abstiegskandidaten. Für

2. Amateurliga 2014/2015

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

(H. Taufers i. M., R. Laatsch)

Laatsch Taufers

Schluderns

Eyrs

Laas

Prad

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

Auswahl Ridnauntal

(Stange)

Tirol

Schenna

Plaus

Laugen Tisens

Ritten

Ulten (Klobenstein)

(St. Walburg) Bozen

Girlan (Rungghof)

Leifers Branzoll

Kaltern

Montan

Franzensfeste

Hochspannung im Talkessel sorgen

die vielen Bozner Stadtderbys.

Gruppe C

Überraschend mussten die Teams

im Pusterer Kreis feststellen, dass

nicht Ridnauntal und Franzensfeste,

sondern Feldthurns und Teis Villnöß

in Gruppe C gelandet sind. Vor allem

Feldthurns (im Vorjahr Vierter) zählt

dank unverändertem Kader zum Kreis

der Titelaspiranten. Favoriten sind

aber andere: Pokalsieger Pfalzen und

St. Lorenzen (Torfabrik im Vorjahr

mit 50 Treffer in 22 Spielen). Beide

scheiterten nur knapp in den Entscheidungsspielen

am Aufstieg und

nehmen heuer einen weiteren Anlauf.

Gespannt sein darf man auf Rasen

Antholz, das zwei Seuchen-Jahre

(Abstieg aus der 1. Amaterliga, nur

Platz neun im Vorjahr) hinter sich hat

– diese Saison aber dank Rückkehrer

Ulrich Brunner (Stegen) an Potenzial

gewonnen hat. Nach hinten orientieren

müssen sich Dietenheim

Aufhofen, der ehemalige Oberligist

Taufers und Welschellen.

Sind auch heuer mit vollem Einsatz dabei:

Stefan Oberleiter (Haslach, links) und

Lukas von Webern (Aldein Petersberg).

Feldthurns

Aldein

Petersberg

Terenten

St. Lorenzen

Welschellen

Barbian

Villanders

Taufers (Sand in Taufers)

Pfalzen Dietenheim Aufhofen

Taisten Welsberg

Rasen

Antholz

Teis Villnöß

(H. St. Peter, R. Teis)

Steinegg

Gsiesertal

(Pichl Gsies)

Mareo

(St. Vigil in Enneberg)

Haslach (Pfarrhof)

Gries (Pfarrhof)

Oberau (Pfarrhof)

Stella Azzurra (Reschenplatz C)

In der niedersten Südtiroler Amateurspielklasse

duellieren sich in der

Saison 2014/15 36 Mannschaften –

aufgeteilt auf drei Gruppen. Anders

als in der 1. und 2. Amateurliga sind

hier die Favoriten auf den Titelgewinn

schnell ausgemacht.

Zumal sich in allen drei Gruppen

schon im Vorfeld einige Mannschaften

dank einer erfolgreichen letzten Saison

vorzeitig in Poleposition gebracht

haben. Aber bekanntlich starten alle

36 Mannschaften bei Null.

Gruppe A

Drei Mannschaften starten in der

Poleposition: Zum einen der Vorjahresdritte

Goldrain, dazu die Fußballer

aus St. Pankraz und Fusionsklub

Tscherms Marling. Sie haben auf dem

Papier das größte Potenzial, um ganz

vorne mitzumischen. Der FC Oberland

aus St. Valentin auf der Haide

kann auf einen prominenten Trainer

(Jakob Moriggl) sowie einen herausragenden

Akteur (Martin Patscheider/

kam von Mals) zählen. Ob das ausreicht,

um ganz vorne mitzumischen,

Will mit Algund

zurück in die

2. Liga: Manuel

Weiss

muss sich erst zeigen. Eine Wundertüte

ist Olimpia Meran – im Vorjahr

mit viel Vorschusslorbeeren gestartet,

landete der Meraner Klub nur auf

Rang zwölf.

Gruppe B

Hier gibt es einen großen Titelanwärter:

Den FC Gröden. Die Spieler

aus dem Holzschnitzertal können seit

einigen Wochen auf die Unterstützung

von Erfolgstrainer Stefan Gasser

zählen. Gasser ist beim

FC Gröden neuer

Jugendverantwortlicher,

wird aber auch der

ersten Mannschaft mit Rat und Tat

zur Seite stehen. Außenseiterchancen

besitzt der CF Sterzing, der gleich im

ersten Saisonspiel im Derby auf den

neugegründeten Klub von Gladiators

Sterzing trifft.

Gruppe C

Mit Neustift, Aicha und Raas gehören

auch drei Eisacktaler Vereine zum

„Pusterer Kreis“. In den Titelkampf

wird dieses Trio voraussichtlich nicht

eingreifen. Der wird sich zu einer

Angelegenheit zwischen den Ladinern

3. Amateurliga 2014/2015

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

Oberland

(H. St. Valentin,

R. Burgeis)

Sterzing

Gladiators

Sterzing

Algund

Laag

von Wengen/La Val, Absteiger Val Badia

sowie dem Vorjahresdritten Olang

entwickeln. Oder gibt es am Ende

doch einen Überraschungssieger á la

Mühlwald oder Gais?

Prettau

Gossensaß

Mühlwald

Wiesen

Gais

Aicha

Raas

Olimpia Meran

Neustift

Goldrain (Passermündung)

(Vahrn)

Lüsen

Kortsch

Tscherms Burgstall

Marling

Mölten Vöran (Mölten)

Morter

(H. Latsch, R. Morter)

Völlan Jenesien

Gröden (St. Christina)

St. Pankraz

Bozen

Andrian

Unterland Berg (Truden)

Lässt seine Karriere

beim FC Oberland

ausklingen: Martin

Patscheider.

Percha

Niederdorf

Olang

La Val Sexten

(Wengen)

Val Badia

(St. Martin)

Excelsior La Strada (Reschenplatz A)

Rentsch (Reschenplatz C)

Eggental

(H. Welschnofen, R. Deutschnofen)

-Infografik: Ch. Staffler

-Infografik: Ch. Staffler


Damen

THEMENBEREICH

42 SPORT B 2014

SPORT B 2014

43

Damenfußball: Ein Trio für die Serie B

So etwas gab es noch nie: Drei Südtiroler

Mannschaften in der zweithöchsten

italienischen Liga. Neben

den etablierten Klubs SSV Brixen/Obi

und CF Südtirol wird ab der am 28.

September beginnenden Saison mit

Unterland Damen ein neues Gesicht

in der zweithöchsten italienischen

Liga mitmischen.

Stefania Della Giacoma (links)

und Martina Menegoni (rechts)

vom CF Südtirol

CF Südtirol

Pos. Name Geboren

Chiara Valzolgher 1992

Giorgia Zenaro 1997

Greta Brunello 1997

Desirée Righi 1991

Martina Varrone 1998

Irene Ferrari 1979

Sarah Hassl 1999

Denise De Luca 1992

Linda Tonelli 1998

Stefania Della Giacoma 1993

Martina Menegoni 1993

Giordana Torresani 1987

Pamela Pojer 1998

Verena Erlacher 1999

Chiara Pasqualini 1994

Alessandra Tonelli 1988

Martina Brunello 1997

Antonio Alberti (bestätigt)

Filomento Mangialardi (Tormanntrainer)

Hartmann Leitner (Konditionstrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Unterland Damen

Pos. Name Geboren

Soraya Caser 1994

Justine Göring 1997

Kathrin Amort 1992

Regina Amort 1994

Evelyn Dindo 1990

Brigitte Doná 1995

Greta Gottardi 1993

Johanna Ranigler 1995

Monika Santa 1984

Sara Turani 1992

Anna Barbacovi 1994

Denise Ferraris 1985

Marion Francesconi 1991

Francesca Marmentini 1993

Marion Mayr 1987

Nadine Mayr 1988

Federica Turrini 1993

Daniela Consolati 1988

Christine Hofer 1988

Tanja Nardon 1997

Pamela Pollcino 1991

Stefania Rigatti 1983

Stefanie Rossi 1989

Salvatore Virzi (neu)

Maurizio Ferranti (Co-Trainer)

Luca Rampanelli (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Der Klassenerhalt ist das erklärte

Ziel bei Serie C-Meister Unterland

Damen. Das zu erreichen, wird mehr

als nur schwer, da die Serie B so gut

besetzt ist wie seit Jahren nicht mehr.

Gleich sechs Teams haben den Aufstieg

in die Serie A als Saisonziel ausgerufen.

Der SSV Brixen/Obi hat vier Wochen

vor Saisonbeginn mit einem ganz

anderen Problem zu kämpfen: Momentan

gibt es keine Torfrau – und die

Zeit drängt. Abgesehen davon entsprach

Platz zehn in der letzten Saison

nicht den Vorstellungen der Vereinsverantwortlichen,

war aber angesichts

der schweren Verletzungen zahlreicher

Stammkräfte durchaus erklärbar.

Heuer sind die Leistungsträgerinnen

wieder zu hundert Prozent fit und bilden

mit den jungen Akteurinnen eine

gefährliche Mischung.

Mittelfeld? Nein. Abstiegskampf? Auf

keinen Fall. Der CF Südtirol hegt, im

Vergleich zu den anderen beiden Südtiroler

Clubs, andere Erwartungen.

Unter den besten drei Mannschaften

wollen sich die Spielerinnen von

Chefcoach Antonio Alberti platzieren.

Das Zeug, ganz vorne mitzuspielen,

bringt das Team jedenfalls mit

– trotz des jungen Altersdurchschnitts

von 20 Jahren.

Eine erste Standortbestimmung erhalten

die drei Südtiroler Damenmannschaften

am 7. und 21. September in

der ersten Runde des Italienpokals.

Unterland Damen trifft im

reinen Südtiroler Duell

auf Brixen/Obi, der

CF Südtirol spielt

gegen Azzurra San

Bartolomeo.

Sonia Weissteiner

(Brixen/Obi)

SSV Brixen Obi

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Noch offen

Evi Mittermair 1984

Marion Steinhauser 1986

Monica Moling 1990

Maike Bergmeister 1997

Vanessa Kritzinger 1997

Greta Mair von Grasspeinten 1997

Johanna Rabanser 1997

Lisa Sullmann 1999

Kathrin Jaist 1985

Katrin Plankl 1985

Kathrin Überegger 1988

Karin Mair 1992

Daniela Kofler 1993

Sonja Romano 1994

Stefanie Stolzlechner 1997

Sonia Weissteiner 1997

Annalena Santin 1999

Margot Fodor 1991

Anna Katharina Peer 1993

Hannah Bielak 1998

Christina Niederegger 1999

Fabio Pelanda (bestätigt)

Carlo Tedeschi (Co-Trainer)

Herbstzauber

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Südtirol gemeinsam? Sie genießen

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• Mittagsbuffet (Suppen, Nudelgerichte,

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mit Salatbar und Suppentopf

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