Fußball 2013/14

VerlagMediaRadius

SPORT

29. August

2013

www.mediaradius.it

FC Südtirol

Neuer Trainer, neuer Anlauf

Oberliga

Sechs Klubs für einen Titel

Landesliga

Spannend wie nie

Fußball 2013 14

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Inhaltsverzeichnis

Aktuell

04 FC Südtirol

08 Alles über die Oberliga

22 Alles über die Landesliga

37 Die 1. Amateurliga

38 Die 2. Amateurliga

39 Die 3. Amateurliga

Zum Herausnehmen

Allee Spielkalender 2013/14

Service

Mit fubas.it immer

live dabei

07 Sportclinic, St. Ulrich

21 Manna Italia, Andrian

23 Rasenfix, Andrian

25 Sportbau, Bozen

Mit einer interessanten Neuheit lässt ab Sonntag,

1. September das Internetportal www.fubas.it aufhorchen.

Mit Saisonbeginn werden auf Ihrem Smartphone von den

Spielen des FC Südtirol, der Ober- und Landesliga, aber

auch von jenen der Südtiroler Profifußballer Simon Laner,

Manuel Fischnaller, Manuel Scavone und Michael Cia die

aktuellen Spielstände in Echtzeit angeboten. Weitere Infos

auf Seite 3 im Spielkalender. Schau rein unter www.fubas.it

(dank enger Zusammenarbeit mit der Firma duka).

Editorial

„Wir wollen besser sein als im Vorjahr.“

Dieses ehrgeizige Ziel gibt Walter

Baumgartner, Präsident des FC Südtirol,

für das neue Fußballjahr aus. Immerhin

wurde der FCS in der letzten Saison

Vierter in der 1. Division. Da bleibt

nicht viel Spielraum nach oben. Nicht

Andreas Vieider

so ehrgeizig sind die Verantwortlichen

beim FC Südtirol mit dem Einbau ihrer Jugendspieler in die

Profimannschaft. Zumal es in der kommenden Saison keine

Absteiger gibt, hätte dem Kader mehr Lokalkolorit sehr tan. Aber die „Macher beim FCS“ wissen zweifellos, was sie zu

gutgetun

haben. Wir drücken den Weiß-Roten fest die Daumen und

sind überzeugt, dass der Weg über kurz oder lang in die Serie B

führt. Die mittlerweile vierte Ausgabe des Radius-Fußball-Sonderheftes

konzentriert sich aber nicht nur auf den FC Südtirol,

sondern stellt alle zehn Südtiroler Oberligisten und die 16 Landesligisten

ausführlich vor. Dazu gibt es in kompakter Form

alle Spielkalender – ein unentbehrlicher Begleiter während der

nächsten zehn Monate. Viel Spaß beim Durchlesen!

Andreas Vieider, Sportredaktion „Dolomiten“

Alle unsere Veranstaltungen

finden sie unter

www.braugartenforst.com

Impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001 | Chefredakteur und presserechtlich

verantwortlich: Dr. Toni Ebner | Projektleiter: Franz Wimmer

Produktion: Magdalena Pöder | Redaktion: Daniela Rungg,

Markus Kerschbamer, Alex Raffeiner, Christian Staffler, Andreas

Vieider (Koordination) | Statistiken: Walter Morandell

Sekretariat: Anna Weifner Werbung/Verkauf: Lorenz Mederle,

Marita Wimmer | Verwaltung: Kapuzinergasse 5 - 39100 Bozen

Tel. 0471 081 561 - info@mediaradius.it - www.mediaradius.it

Fotos: Robert Perathoner, Max Pattis, Dieter Runggaldier, Franz

Griessmair, Erich Innerbichler, Markus Dorn, Reinhold Eheim,

Dolomiten-Archiv | Konzept und Abwicklung: King Laurin

GmbH, Eppan Grafik/Layout: Georg Hochkofler | Infografiken:

Christian Staffler, Michal Lemanski | Produktion: Athesia

Druck Bozen - www.athesiagruppe.com | Vertrieb: Sonderdruck

zur heutigen „Dolomiten“-Ausgabe | Druckauflage: 50.000 Stück

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten,

PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Montag, 26. August

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4 SPORT A 2012 FC Südtirol – 1. Division

Der neue FC Südtirol 2013/14

beim offiziellen Mannschaftsfoto

vor der malerischen Bergkulisse

des Ridnauntales

Der Traum von der Serie B

„Spätestens 2015 soll der FC Südtirol

in der Serie B spielen.“ Gemessen am

berühmten Zitat von FCS-Präsident

Walter Baumgartner bei seinem

Amtsantritt im März 2009 könnten

sich die Weiß-Roten mit ihrem großen

Sprung in die zweithöchste italienische

Liga noch ein Jahr Zeit nehmen.

Doch der FCS will es schon heuer

wissen. Erstmals spricht man ganz

offen vom Saisonziel Serie B.

Großes Talent: Angreifer

Caleb Ekuban.

Nach Platz sieben 2012 und dem

knapp verpassten Play-off-Finale in der

vergangenen Saison scheint für den

FC Südtirol die Zeit reif zu sein für

den erstmaligen Aufstieg in die Serie

B. Ob es mit dem großen Sprung auch

klappen wird, ist eine andere Frage.

Die Zahl der Serie-B-Anwärter ist wie

jedes Jahr groß – mit Überraschungen

ist immer zu rechnen. Doch der neue

Trainer Lorenzo D’Anna glaubt fest

daran, dass er mit seiner Mannschaft

ein gehöriges Wörtchen um den Aufstieg

mitreden wird.

Weil im Sommer 2014 die 1. und 2.

Division zu einer einzigen Lega Pro

verschmelzen, gibt es in dieser Saison

keine Absteiger. Dafür kommen

praktisch die Hälfte aller Mannschaften

– von Platz zwei bis neun (!) – ins

Play-off. An der Zahl der Aufsteiger

ändert sich jedoch nichts. Auch weiterhin

schaffen nur der Meister und

der Play-off-Sieger den Sprung in die

zweite Liga. Der Aufstieg bleibt ein

wahnsinnig schwieriges Unterfangen,

über deren Gelingen nicht nur Können

allein entscheidet. Will der FCS in die

Serie B, muss wirklich alles zusammenpassen.

Und dazu gehört auch das

nötige Glück.

FC Südtirol - Rückblick

Saison Liga Platz

2012/2013 1. Division 4.

2011/2012 1. Division 7.

2010/2011 1. Division 17.

2009/2010 2. Division 1.

2008/2009 2. Division 15.

2007/2008 Serie C2 12.

2006/2007 Serie C2 7.

2005/2006 Serie C2 4.

2004/2005 Serie C2 8.

2003/2004 Serie C2 3.

2002/2003 Serie C2 3.

2001/2002 Serie C2 4.

2000/2001 Serie C2 11.

1999/2000 Amateur-Nationalliga 1.

1998/1999 Amateur-Nationalliga 7.

1997/1998 Amateur-Nationalliga 12.

1996/1997 Oberliga 1.

1995/1996 Landesliga 1.


FC Südtirol – 1. Division

SPORT A 2012

5

Lega Pro 1. Division, Gruppe A, 2013/2014

FC Südtirol

(Bozen)

AOSTA

Pro Vercelli (Vercelli)

Turin

Pro Patria

(Busto Arsizio)

Como

Albinoleffe

Mailand

LOMBARDEI

Pavia

Lumezzane

Cremonese

(Cremona)

Trient

TRENTINONO

Feralpisaló (Saló)

Vicenza

Verona

VENETIEN

Venezia

Venedig

Der Rittner Hannes Fink ist einer von

drei Südtirolern im Kader des FCS.

-Infografik: M. Lemanski

PIEMONT

LIGURIEN

Virtus Entella

Savona (Chiavari)

Genua

Reggiana

(Reggio Emilia)

Carrarese

(Carrara)

Bologna

EMILIA ROMAGNA

Florenz

TOSKANA

San Marino

Simone

Dell’Agnello

Foto: M. Pattis

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Alessandro Micai (Como),

Enrico Tonozzi (Treviso), Pierluigi

Bastone (Milan Junioren), Alessio

Innocenti (Estudiantes), Andrea Molinelli

(Livorno), Francesco Vasallo (Foligno),

Simone Corazza (Portogruaro),

Simone Dell’Agnello (Livorno), Caleb

Ekuban (Chievo Junioren).

Abgänge: Richard Gabriel Marcone

(Trapani), Matteo Grandi (Pergolettese),

Luca Bertoni (Carpi), Francesco

Bontá (Castel Rigone), Roberto

Candido (Monza), Jonas Clementi,

Matteo Timpone (beide Marano),

Riccardo Pasi (Santarcangelo), Mame

Baba Thiam (Lanciano), Emanuele

Testardi (Honved Budapest).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der neue Kader scheint

gegenüber der Vorsaison sowohl

qualitativ als auch quantitativ stärker

besetzt zu sein; Torhüter Alessandro

Familie Jakomet in Terlan:

Felsenfest

versichert.

Mit dem „Schutzschild“ der TIROLER VERSICHERUNG ist

Ihr Eigenheim in besten Händen: Verlässlichkeit, verständliche

Sprache und schnelle Hilfe sind für uns selbstverständlich.

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Vor Unterschrift lesen Sie bitte unser Informationsblatt.


6 SPORT A 2012 FC Südtirol – 1. Division

Micai zeigte in der letzten Saison bei

Como, dass er ein sicherer Rückhalt

ist; die Abwehr blieb praktisch

unverändert – und das ist gut so:

Man kennt sich, ist eingespielt; die

Außenverteidiger Marco Martin

Coach Lorenzo D’Anna trainierte

in der vergangenen Saison

die Juniorenmannschaft von

Chievo Verona.

FC Südtirol

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Alessandro Micai 1993

Enrico Tonozzi 1993

Alessandro Bassoli 1990

Daniel Cappelletti 1991

Simone Iacoponi 1987

Hannes Kiem 1985

Marco Martin 1987

Gianluca Rubin 1993

Massimiliano Tagliani 1989

Pierluigi Bastone 1994

Simone Branca 1992

Alessandro Furlan 1985

Alessio Innocenti 1993

Andrea Molinelli 1993

Francesco Vasallo 1993

Valon Ahmedi 1994

Alessandro Campo 1984

Simone Corazza 1991

Simone Dell'Agnello 1992

Caleb Ekuban 1994

Hannes Fink 1989

Gianluca Turchetta 1991

Lorenzo D'Anna (neu)

Stefano Manfioletti (Co-Trainer)

Stefano Olivieri (Co-Trainer)

Reinhold Harrasser (Tormanntrainer)

Fabio Trentin (Fitnesstrainer)

und Simone Iacoponi zählen zu den

Besten der Liga; auch in der Offensive

machte der FCS einen Qualitätssprung:

Mame Baba Thiam ist

zwar nicht mehr dabei, doch einen

Simone Corazza oder einen Simone

Dell’Agnello hatten die Weiß-Roten in

der letzten Saison nicht; Dell’Agnello

gewann noch vor zwei Jahren als

Torschützenkönig und bester Spieler

Auf der

rechten

Abwehrseite

gesetzt:

Simone

Iacoponi.

des Turniers mit Inter das traditionsreiche

„Torneo di Viareggio“ und

galt als eines der größten Talente des

italienischen Fußballs, ehe ihn eine

Verletzung zurückwarf; der herausragende

Spieler des FCS ist und bleibt

aber Alessandro Campo – er macht

den Unterschied.

Schwächen: Der FC Südtirol ist es

nicht gewohnt, als Aufstiegskan-

didat gehandelt zu werden; auch

wenn es sich in Südtirol angesichts

des Interesses rund um den Verein

übertrieben anhört, von Druck zu

sprechen, so könnten doch einige

Misserfolge die junge Truppe ein we-

nig aus der Bahn werfen; der Verein

hat die Messlatte hoch angesetzt: Das

war in Vergangenheit nicht immer

vorteilhaft. Bezeichnend hierfür ist

die Tatsache, dass der FCS 2010 den

Aufstieg in die 1. Division als Außenseiter

schaffte, als niemand ernst-

haft mit dem Meistertitel gerechnet

hatte; Trainer Lorenzo D’Anna ist

der fünfte Trainer in den letzten vier

Jahren; die Spieler müssen das neue

4-2-3-1-System erst verinnerlichen.

Bei dieser spielerischen Ausrich-

tung kommt der Doppelsechs große

Bedeutung zu – und genau in diesem

Bereich offenbarte der FCS in der

ansonsten vielversprechenden Vorbe-

reitung die größten Schwächen.

Prognose

Sportdirektor Luca Piazzi sagt, dass

mindestens fünf Teams zumindest auf

dem Papier stärker einzuschätzen sind

als der FC Südtirol: Cremonese, Virtus

Entella, Vicenza, Pro Vercelli und Ve-

nezia. Wir schrauben die Zahl runter

auf drei: Cremonese, Entella und Vi-

cenza. Fakt ist: Der Aufstieg wäre eine

Sensation, was aber nicht heißt, dass er

unmöglich ist.

INFO

FC Südtirol

Heimspielplatz: Drususstadion

Bozen, Trieststraße

Cadornastraße 9b | 39100 Bozen

info@fc-suedtirol.com

www.fc-suedtirol.com


Service

SPORT A 2012

7

Die Fachklinik des FC Südtirol

Bänderriss, Prellungen, Gelenkbeschwerden

oder ein schmerzender

Rücken: Jegliche orthopädische

Beschwerden beeinträchtigen den

Alltag und die Einsatzkraft. Die Profis

des FC Südtirol sind bei solchen

Problemen bei den Spezialisten der

Dolomiti Sportclinic in St. Ulrich/Gröden

in den besten Händen.

Fußball ist eine der beliebtesten

Sportarten, birgt aber gleichzeitig die

höchste Verletzungsgefahr. Vor allem

die Knie-, Sprung- und Schultergelenke

werden stark beansprucht, noch öfter

kommt es im Zweikampf zu leichteren

Verletzungen, wie z.B. Prellungen und

Zerrungen. Alle Komplikationen müssen

sofort behandelt werden. Reicht

bei Bagatellverletzungen eine kühlende

Packung oder ein Kompressionsverband,

müssen schweren Verletzungen

unbedingt fachmännisch abgeklärt

und behandelt werden. Vor allem bei

Profisportlern zählt jeder Tag, an dem

sie nicht trainieren oder für ihre Mannschaft

im Einsatz sind, es muss also

sofort gehandelt werden.

Komplette Diagnostikabteilung

und OP-Trakt

Die Dolomiti Sportclinic in St. Ulrich

ist eine hochmoderne Fachklinik

in den Spezialgebieten Orthopädie,

Sporttraumatologie, Unfallchirurgie

und Physiotherapie. Den Patienten

wird eine Rundumbetreuung geboten,

das heißt von der ersten Diagnose,

über eine professionelle Beratung bis

zur individuellen Behandlung und

Therapie kann alles unter einem Dach

abgewickelt werden. Dazu steht ein

spezialisiertes Ärzteteam, kompetentes

Pflegepersonal und eine komplette

Diagnostikabteilung mit Ultraschall,

Röntgen, Computertomographie und

Magnetresonanz zur Verfügung.

Nach der Erstversorgung mit bildgebender

Diagnostik, Schmerzbehandlung

und vorläufiger Stabilisierung

besprechen die Fachärzte die individuellen

Behandlungs- und Operationsmöglichkeiten.

Der Patient und seine

Angehörigen können sofort vor Ort

über die weitere Behandlung entscheiden.

Im Dezember 2012 wurde der

neue OP- und Bettentrakt eröffnet, so

dass eine operative Behandlung auch

sofort vor Ort erfolgen kann. Für

komplizierte und spezielle Pathologien

werden die jeweiligen Spezialisten

hinzugezogen.

Der Sportclinic ist zudem eine Physiotherapieabteilung

angeschlossen, die

eine komplette Nachbehandlung der

Patienten gewährleisten kann, aber

auch für die Behandlung chronischer

orthopädischer Beschwerden zur Verfügung

steht.

Facharztklinik für Orthopädie,Sporttraumatologie, Unfallchirurgie und Physiotherapie

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8 SPORT A 2012 Oberliga

Der Meister kann, muss aber nicht

Mit einer Vorgabe historischen Ausmaßes

geht die Oberliga 2013/14 in

ihre 40. Saison. Nach einer Entscheidung

der beiden Fußballverbände

Südtirol und Trentino kann der Meister

am Ende der Saison in die Serie D

aufsteigen, muss es aber nicht.

Die Oberligameisterschaften

mussten sich in den letzten Jahren

öfters den Ruf gefallen lassen, dass

„niemand Meister werden will“.

Verständlich: Der Sprung in die

halbprofessionelle Serie D stellte die

Klubs aus der Region vor eine riesige

Herausforderung. Organisatorisch,

vor allem aber finanziell.

Um in Zukunft an der Tabellenspitze

wieder Siegeswillen bis zur letzten

Sekunde zu erleben, wird es dem

Meister freigestellt, ob er in die Serie

D aufsteigt oder nicht. Wenn nicht,

wird ihm in der darauffolgenden

Saison ein Platz freigehalten. Voraussetzung

dafür ist aber, dass die

drei regionalen Serie D-Klubs (Dro,

Fersina Perginese und Mezzocorona)

nicht alle absteigen. Leidtragende sind

die Landesligazweiten aus Trient und

Bozen, deren eventuelles Entscheidungsspiel

um einen freien Platz in

der Oberliga entfällt.

Aber: Sieht man sich die Titelfavoriten

in der kommenden Meisterschaft

an, wird es die neue Regelung wohl

kaum benötigen.

Die Favoriten

Levico, Comano, Trient, St. Georgen,

St. Martin oder doch der SSV

Brixen? Die Liste jener Klubs, die es

heuer „wissen“ wollen, ist so lang wie

selten zuvor. Und bis auf St. Martin

hätten wohl alle Klubs kein Problem,

in der Serie D mitmischen zu wollen.

Dabei sind es die „Mortiner“, die

den qualitativ besten Kader aller 16

Oberligisten vorweisen können. St.

Georgen muss sich nach dem Abstieg

erst wieder finden – trotz der Verpflichtung

von Joachim Degasperi.

Levico und Comano haben nach einer

starken Saison personell nochmals

zugelegt, während Trient wohl eine

Profimannschaft stellen wird, vor

vereinsinternen Querelen aber nicht

gefeit ist. Und Brixen? Dort scheint

die Zeit reif zu sein für eine Meisterschaft

allererster Qualität.

Das Mittelfeld

Ahrntal, Tramin, Salurn, Eppan und

Mori werden ihre Runden ziehen und

die Favoriten zwar ärgern, aber nicht

jene Konstanz zeigen, um ganz vorne

mitzumischen. Andererseits sind sie

stark genug, um nicht in den Abstiegsstrudel

zu geraten.

Der Abstiegskampf

So spannend wie in der vergangenen

Saison wird es wohl nicht mehr.

Aber die Trentiner Klubs Calciochiese

und Alense werden wohl

mit Naturns, Plose und Aufsteiger

Bozner FC die drei Absteiger unter

sich ausmachen.

Ewige Oberliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Salurn 37 1102 1453

2. Rovereto 23 690 1091

3. Arco 24 712 1005

4. Mori S. Stefano 24 720 992

5. Tramin 23 682 952

6. SSV Brixen 21 630 871

7. Rotaliana 21 624 835

8. Benacense 18 534 812

9. Alense 20 600 801

10. Fersina 18 532 778

11. Condinese 18 534 702

12. St. Pauls 19 568 674

13. Passer Meran 12 356 670

14. AC Leifers 17 506 663

15. St. Martin i.P. 16 478 619

16. FC Bozen 96 13 390 606

23. Virtus DB Bozen 14 414 488

25. St. Georgen 9 270 407

29. SSV Bruneck 11 328 389

31. Obermais 7 210 326

33. Naturns 10 300 304

35. FC Meran 7 210 264

37. Natz 8 240 257

38. Eppan 7 210 256

Oberliga 2013/2014

Calciochiese

(Storo)

Trient

Comano

Mori

-Infografik: M. Lemanski

St. Martin i. P.

St. Georgen

Plose

Naturns

(St. Andrä)

Brixen

(Jugendhort)

Tramin

Alense

(Ala)

SÜDTIROL

Bozner FC

(Talferplatz B)

Eppan

(Rungghof)

Salurn

TRENTINO

Levico Terme

Ahrntal

(St. Johann)

Denis Iardino

(Tormann beim

FC Eppan)

Weiteste Distanz

St. Johann im Ahrntal – Storo 228 km

Weiteste Distanz in Südtirol

St. Johann im Ahrntal – Naturns 144 km

Kürzeste Distanz

Brixen – St. Andrä 7,5 km


Oberliga

SPORT A 2012

9

Ahrntal: Kontinuität und solide Basis

Ahrntal hat als Vierter eine Erfolgssaison

hinter sich, mit der niemand

gerechnet hat. Deshalb ist vieles

gleich geblieben, nur eines hat sich

geändert. Trainer Johannes Piffrader

kehrt zu Pichl Gsies zurück. Dafür

übernehmen im„Toule“ zwei ehemalige

Spieler den Trainerposten:

Jürgen Großgasteiger als„Chef“ und

Lukas Voppichler als„Co“.

Nach der bärenstarken letzten Saison

wollen die Ahrntaler ein solides Fußballjahr

nachlegen. Nach dem Abgang

von Thomas Ritsch und dem Abwarten,

ob die Langzeitverletzten Lukas Voppichler

und Patrick Kofler wieder voll

einsatzfähig sind, hat man sich in der

Offensive verstärkt: Franz Pittschieler

und Stefan Huber verstärken den Kader.

Jürgen Großgasteiger nimmt erstmals die

Zügel des Chef-Trainers in die Hand und

soll nach Jahren der ständigen Trainer-

Ahrntal

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Patrick Psenner 1992

Julian Mair 1986

Patrick Kofler 1977

Thomas Mair 1985

Richard Maurer 1988

Simon Niederwolfsgruber 1993

Hannes Steger 1984

Robert Niederkofler 1981

Florian Niederkofler 1983

Simon Weger 1995

Jonas Unterkircher 1995

Markus Niederkofler 1984

Michael Niederwanger 1992

Martin Niederstätter 1995

Stefan Pareiner 1992

Manuel Pipperger 1987

Benjamin Oberhollenzer 1995

Jan Plaickner 1995

Franz Pittschieler 1987

Stefan Huber 1994

Lukas Voppichler 1985

Jürgen Großgasteiger (neu)

Lukas Voppichler (Co-Trainer)

Walter Hofer (Tormanntrainer)

Die Oberligafußballer des SSV Ahrntal auf Sponsorenbesuch bei Toyota Jungmann-Bruneck,

anlässlich der Vertragsverlängerung als Sponsor für das Jahr 2013/14.

wechsel endlich für Kontinuität auf der

Bank sorgen. Als langjähriger Spieler

und Insider im nicht leichten Ahrntaler

Fußball-Umfeld bringt er alle Voraussetzungen

dafür mit. Aber auch er wird

hauptsächlich an einem gemessen: Am

sportlichen Erfolg.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Franz Pittschieler (Latzfons

Verdings), Stefan Huber (St. Georgen

Junioren), Julian Mair (Gais).

Abgänge: Thomas Ritsch (SSV Brixen),

Fabian Masoni (Natz), Alex Piffrader

(Pichl Gsies).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der kompakte Kader ist

bespickt mit erfahrenen Spielern, die

im besten Fußballalter zwischen 25

und 30 Jahren sind; viele Jugendspieler

sammelten schon in der Vorsaison

v.l.: Ahrntal-Trainer Jürgen Großgasteiger,

Christian Jungmann von der Toyota-Niederlassung

Bruneck und Andreas Stolzlechner,

Fußball-Sektionsleiter des SSV Ahrntal

wertvolle Spielpraxis; das Sturmtrio

Pipperger-Pittschieler-Aichner wird

wie eine Dampfwalze durch die Liga

fegen; in der Vorsaison beste Heimmannschaft

der Liga.

Schwächen: Die extreme Verletzungsanfälligkeit

einiger Schlüsselspieler

(u.a. Markus Niederkofler und Pipperger);

Routinier Kofler wird nach

einem Kreuzbandriss zum Saisonstart

und darüber hinaus fehlen; große Erwartungshaltung

der vielen Fans.

Prognosen

Nach der Übersaison im Vorjahr mit

Rang vier backt Ahrntal dieses Jahr

wieder kleinere Brötchen. Aufgrund

der Qualität der Liga ist der Klassenerhalt

das offizielle Ziel, aber ein Top-7

Platz ist erneut in Reichweite, wenn

sich die Mannschaft auf die eigenen

Stärken besinnt und die Stützen verletzungsfrei

bleiben. Die Offensivachse

mit Aichner-Pipperger-Pittschieler ist

der große Trumpf.

INFO

SSV Ahrntal

Heimspielplatz: St. Johann

im Ahrntal (Kunstrasen)

Ahrner Str. 35 | 39030 Luttach/Ahrntal

Tel 348 36 09 203

ssvahrntal@rolmail.net

www.ssv-ahrntal.com


10 SPORT A 2012 Oberliga

Bozner FC: Mit Euphorie

in die Oberliga

Neuland betritt der Bozner FC. Zu

seinem 50-jährigen Vereinsjubiläum

machte sich die Truppe von Trainer

Flavio Toccoli selbst das schönste Geschenk

und holte den Landesligatitel.

Trotz der riesigen sportlichen

Herausforderung wurde die Mannschaft

weitgehend zusammengehalten

und gezielt verstärkt. Dies gelang den

Verantwortlichen namentlich mit:

Hannes Fischnaller, Bernd Saltuari und

Simone Nale.

Die Mannschaft wird in der höchsten

regionalen Spielklasse an ihre Grenzen

gehen müssen, um die Klasse zu halten.

Aber mit dem Mix aus guten Jugend-

spielern und den „Stars“ wie Ceravolo,

Bertoldi und Fischnaller haben die

Bozner alle Voraussetzungen, die Lan-

deshauptstadt würdig zu vertreten.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Hannes Fischnaller (St. Mar-

tin), Bernd Saltuari (Sarntal), Simone

Nale (St. Georgen), Alex Oberrauch,

Simon Profanter, Manuel Lutterotti

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Stefan Dalsasso (Haslach),

Julian Perathoner (Studiengründe),

Mirko Titton (Gries), Alessandro Lar-

atta (Arbeitsgründe).

Stärken

& Schwächen

Stärken: Große

Euphorie nach

dem Aufstieg; die

Mannschaft ist einge-

spielt; starke Offensive um

Landesliga-Torschützenkönig

Fabio Bertoldi; die Achse

Kaneider-Ceravolo-Fischnaller-Bertoldi

ist herausragend.

Schwächen: Den meisten Spielern fehlt

die Oberliga-Erfahrung; in der Breite

ist der Kader eher dünn besetzt; wenn

Ceravolo im Abwehrzentrum ausfallen

sollte, kann es lichterloh brennen.

Prognosen

Der Oberliga-Debütant hat ein schwieriges

Jahr vor sich. Der Bozner FC

muss darauf hoffen, dass der Teamgeist

und die Euphorie des Titelgewinns

direkt in die Oberliga übertragen

werden. Dennoch besitzen genügend

Spieler die erforderliche Qualität, um

zu bestehen.

Kapitän Denis

Gennaccaro

INFO

Bozner FC

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Junger Außenspieler: Valentin Santa.

Bozener FC

Heimspielplatz: Talferplatz B, Bozen

Cadornastraße 9 | 39100 Bozen

Tel. 0471 402 170

boznerfc@tiscali.it

www.boznerfc.it

Daniel Kaneider 1988

Andrea Donato 1990

Manuel Lutterotti 1997

Bernardo Ceravolo 1987

Simone Nale 1993

Nicolò Laratta 1991

Valentin Santa 1995

Ivan Spoto 1995

Simon Profanter 1997

Matteo Sacco Zaout 1996

Hannes Fischnaller 1990

Denis Gennaccaro 1990

Matteo Piccoli 1992

Sebastian Pichler 1996

Alex Oberrauch 1997

Alexander Canal 1996

Stefan Watschinger 1987

Fabio Bertoldi 1988

Luca Corradin 1989

Bernd Saltuari 1986

Manuel Zimmerhofer 1995

Flavio Toccoli (bestätigt)

Gianluigi Peterle (Co-Trainer)

Matteo Fabris (Tormanntrainer)


Oberliga

SSV Brixen: Stabilität als

oberstes Gebot

SPORT A 2012

11

Torhüter Philipp

Knoflach

SSV Brixen

Pos. Name Geboren

Philipp Knoflach 1992

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr Tor

Simon Larcher 1992

René Pradi 1996

Danny Fäckl 1983

Markus Fiechter 1984

Manuel Prossliner 1985

Michael Rottensteiner 1993

David Seeber 1996

Michael Siller 1985

Armin Mayr 1988

Dennis Nagler 1996

Andreas Priller 1994

Martin Ritsch 1990

Mirco Schrott 1989

Johannes Seeber 1990

Luca Varoli 1993

Dennis Fanani 1996

Davide Lorenzi 1992

Hansjörg Mair 1985

Alexander Profanter 1987

Thomas Ritsch 1986

Christian Vecchio 1991

Stefan Gasser (neu)

Patrick Perathoner (Co-Trainer)

Fabrizio Galvan (Tormanntrainer)

Favoriten sind andere.

Aber warum soll nicht

auch der SSV Brixen ein

gewichtiges Wort um einen Spitzenplatz

mitreden? Die Vorzeichen

stehen gut. Und das nicht nur wegen

der traditionell erstklassig ausgebildeten

Jugendspieler.

Grund sind die großteils namhaften

Neuzugänge, allen voran Armin

Mayr und Hansjörg Mair, die von

Serie D-Absteiger St. Georgen gekom-

men sind. Zudem wird Neo-Trainer

Stefan Gasser für frischen Wind sorgen.

Fakt ist: Talent und Potenzial, um

vorne mitzumischen, hat die Mannschaft

allemal.

Zugänge & Abgänge:

Zugänge: Thomas Ritsch (Ahrntal),

Armin Mayr, Hansjörg Mair (beide St.

Georgen), Alexander Profanter (Teis

Villnöß), Simon Larcher, David Seeber

(beide Milland), René Pradi, Luca

Varoli (beide eigene Jugend).

Abgänge: Simon Ralser (Freienfeld),

Alex Tauber (Natz), Patrick Dellago

(Gröden), Philipp Plattner (Wacker

Innsbruck), Lukas Edenhauser (Vahrn),

Andrea Bovolenta (St. Pauls), Michael

Obertegger, Manuel Weissteiner,

Simone Ferrari, Luca Mirabella (alle

Studiengründe), Michele Slaviero (Ziel

unbekannt).

Nachwuchsspieler Michael Rottensteiner

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Spieler

sind technisch sehr

beschlagen; der neue

Trainer Stefan Gasser ist ein herausragender

Motivator; die Neuzugänge

Mayr & Mair sind Torgaranten; ideale

Mischung aus Jung und Alt; seriöses

Vereinsumfeld.

Schwächen: In den letzten Jahren

wurde die Mannschaft den Vorschusslorbeeren

nie gerecht, es fehlte die

nötige Konstanz; die Heimstärke ist

ausbaufähig; die „Rundumversorgung“

der Spieler ist oft kontraproduktiv.

Prognosen

Die auf mehreren Positionen veränderte

Mannschaft wird Zeit benötigen,

um zusammen zu wachsen. Wenn

in dieser Phase nicht zuviele Punkte

liegen gelassen werden, kann Brixen

mehr sein als nur ein gefährlicher Außenseiter.

Ein Top 3-Platz ist drin.

INFO

SSV Brixen Heimspielplatz:

Jugendhort (Kunstrasen)

Millander Au 10 | 39042 Brixen

Tel. 338 69 89 151

info@ssvbrixen.it

www.ssvbrixen.it


12 SPORT A 2012 Oberliga

Eppan: Top 10-Platz wird schwierig

Zum fi xen Oberliga-Inventar gehört

seit sechs Jahren der FC Eppan. Und

dies, obwohl der Verein aus dem

Überetsch jedes Jahr zum Kreis der

Abstiegskandidaten gezählt wird.

Aber mit den Plätzen acht, neun, fünf,

acht und in der letzten Saison sieben

wurden die„Experten“ regelmäßig

eines Besseren belehrt.

Den Klassenerhalt so schnell wie

möglich klar machen – so lautet auch

diesmal das Ziel. Ein Unterfangen, das

schwierig wird. Trainer Christian Scherer

hat mit Lukas Greif und Christian

Vitroler zwei hochkarätige Abgänge zu

verzeichnen. Die Neuzugänge - vor

allem in der Offensive - können sich

aber sehen lassen. Neben den endlich

wieder gesunden Angreifern Alex Feltrin

und Shkelqim Lekiqi kommt noch

Maurizio Foldi ins Boot.

Zugänge & Abgänge:

Zugänge: Maurizio Foldi, Luca Foldi

(beide Neugries), Luca Niederstätter

(Virtus DB), Sven Wüst

(Freizeit Eppan),

Simone Tibolla

Unverwüstlich:

Außenverteidiger

David Meraner

(Gargazon), Andrea Bragagna (Trient

Junioren), Alex Walcher, Erik Endrizzi,

Hannes Flor, Simon Lemayr (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Lukas Greif (Lana), Christian

Vitroler (Pause), Joey Filippin

(St. Georgen), Riccardo Simoni, Alex

Mayr (beide Gries), Thomas Gius

(Arbeitsgründe), Abdenaim En Naimi,

Davide Caruso (beide Bozner Boden),

Martin Öhler (Eppan Freizeit), Andrea

Maccari (Gargazon), Ibraim Chaibi,

Daniele Bissaro (beide Kaos Bozen),

Alberto Magnanelli (Mezzocorona).

Stärken & Schwächen

Stärken: Eingespielte

Mannschaft, die taktisch top

geschult ist; starke, lauffreudige

Offensiv-Abteilung; ruhiges, besonne-

nes Vereins-Umfeld; Denis Iardino ist

der beste Tormann der Liga.

Schwächen: Die Abgänge von Greif

und Vitroler sind schwerwiegend;

die Aushängeschilder Trettl, Meraner

& Romen werden nicht jünger; die

Foldi-Zwillinge Luca und Maurizio

müssen sich in der Oberliga erst

profilieren.

Prognosen

Neuzugang: Luca Foldi

Nach dem siebten Platz im Vorjahr

geben die Eppaner den Klassenerhalt

Eppan

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Denis Iardino 1984

Thomas Zozin 1996

Francesco Viola 1994

Alex Walcher 1998

Christian Avancini 1982

Thomas Dusini 1990

Achraf Berrechid 1995

Luca Niederstätter 1990

David Meraner 1979

Simon Lemayr 1996

Peter Romen 1988

Simon Kofler 1988

Andrea Bragagna 1993

Luca Foldi 1985

Andrea Cirillo 1994

Omar Maoual 1995

Pauli Romen 1986

Christoph Trettl 1983

Simone Tibolla 1993

Erik Endrizzi 1996

Arber Lekiqi 1995

Sven Wüst 1988

Maximilian Bernard 1990

Maurizio Foldi 1985

Alex Feltrin 1982

Hannes Flor 1996

Shkelqim Lekiqi 1989

Christian Scherer (bestätigt)

Markus Terzer (Co-Trainer)

Fabrizio Magnabosco (Tormanntrainer)

als Ziel an. Der ist erneut zu packen.

Die Mannschaft ist routiniert, die vielen

gestandenen Spieler sind für jeden

Gegner schwer zu knacken. Einige

Akteure sind zwar über ihren Leistungszenit

hinaus, wenn sie aber gesund

bleiben, ist der Ligaverbleib drin.

Ansonsten wird es so eng wie noch nie

in den letzten sechs Jahren.

INFO

FC Eppan

Heimspielplatz: Rungghof Girlan

Wartlstraße 2 | 39057 Eppan

Tel. 339 50 37 001

michaelwalcher@dnet.it

www.afceppan.it


Oberliga

SPORT A 2012

13

Naturns: Will wieder

angreifen

Naturns

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Ulrich Rungg 1991

Alex Paulmichl 1995

Roman Leiter 1975

Stephan Götsch 1991

Gregor Hofer 1990

Laurin Kristanell 1995

Florian Pohl 1989

Alexander Pohl 1991

Armin Rungg 1987

Davide Gruber 1995

Damian Huber 1994

Ivan Lamprecht 1995

Jakob Moriggl 1979

Matthias Peer 1996

Daniel Pföstl 1988

Felix Rungg 1992

Elias Tappeiner 1991

Ramon Sanson 1990

Philipp Ausserer 1990

Nico Gruber 1995

Alexander Nischler 1995

Martin Ramiro Lago 1987

Matthias Bacher 1993

Silvan Sanson 1996

Felix Peer 1992

Luciano Chini (neu)

Umberto Martini (Co-Trainer)

Abwehrspieler

Florian Pohl

Riccardo Guccione (Tormanntrainer)

So etwas gibt es nur im italienischen

Fußball: Der SSV Naturns wusste bis

Anfang August nicht, ob er

in der Landes- oder doch

in der Oberliga spielen

würde. Am Ende blieben

die Burggräfl er verdientermaßen„oben“.

Und das mit

einer Mannschaft, die sich unter der

Leitung des neuen Trainers Luciano

Chini nicht zu verstecken braucht.

Nach der turbulenten Vorsaison

hat sich der Verein von Unruhe-

Herd Francesco Cosa getrennt und

gibt weiterhin den einheimischen

Spielern der SpG Untervinschgau

das Vertrauen. Dazu kommt mit

Matthias Bacher ein Naturnser

Talent aus Mezzocorona zurück und

mit dem Argentinier Martin Ramiro

Lago ein Ausnahmekönner zu den

Blaugelben.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Martin Ramiro Lago

(Moos), Matthias Bacher (Mezzocorona

Jugend), Alexander Pohl (Obermais),

Alex Paulmichl (Mals), Silvan

Sanson (eigene Jugend).

Abgänge: Francesco Cosa (Ziel unbekannt),

Hannes Köllemann, Andreas

Nischler (beide Partschins), Andreas

Manna (Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Kompaktes und erfahrenes

Mittelfeld; Ramiro Lago und Bacher

können für viele Tore sorgen; die Jugendspieler

haben aus der schwierigen

Vorsaison viel gelernt; großes Reservoir

an Nachwuchsspielern; große Euphorie

nach dem unerwartetem Nicht-Abstieg.

Schwächen: Schwieriges und oberkritisches

Vereins-Umfeld; die Abwehr war

in der Vorsaison mit 51 Gegentoren die

schwächste der Liga; qualitativ ist der

Kader dünn besetzt; im Angriff fehlen

die Alternativen; der Ausfall von Felix

Rungg (Kreuzbandriss) wiegt schwer.

Prognosen

Die Mannschaft ist ausgeglichen bestückt,

starke Jugendspieler wechseln

sich mit Routiniers ab. Wenn sich die

Abwehr stabilisiert und der neue Sturm

einschlägt, ist ein Platz unter den Top-

10 drin. Entscheidend wird, ob der

neue Trainer die nötige Zeit bekommt

und das Umfeld in schwächeren Phasen

hinter der Mannschaft steht.

INFO

SSV Naturns

Heimspielplatz: Naturns

Bahnhofstraße 67 | 39025 Naturns

Tel. 338 90 89 673

fussball@ssvnaturns.it

www.ssvnaturns.it

Zwei Leistungsträger: Damian Huber

(links) und Tormann Ulrich Rungg.


14 SPORT A 2012 Oberliga

Salurn: Neuer Trainer,

neue Philosophie

In seine 38. Oberligasaison geht

Salurn, und das unter völlig neuen

Vorzeichen. Trotz Platz drei in der

letzten Saison wurde der Trainer

ausgetauscht und der Kader völlig

umgekrempelt.

Beim „Oberliga-Dinosaurier“ hat

Marco Bertoncini die Nachfolge von

Davide Zoller als Trainer angetreten.

Der als „Schleifer“ bekannte Bertoncini

gilt als großer Förderer von

jungen Talenten – und davon besitzt

Salurn eine Menge: 15 Spieler im Kader

sind Jahrgang 1993 oder jünger.

Aber nicht nur deshalb steht Bertoncini

vor einer schweren Aufgabe: Er

muss neun neue Spieler integrieren,

Salurn

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Walter Corradini 1985

Matteo Pederzolli 1996

Dennis Casatta 1987

Matteo Tulipano 1989

Alessandro Marconi 1990

Mirko Nardon 1993

Nicola Covi 1994

Massimiliano Waldner 1994

Florian Joppi 1994

Luca Fichera 1995

Massimiliano Dalpiaz 1988

Stefano Defrancesco 1993

Alex Tschurtschenthaler 1993

Marco Ferrai 1994

Davide Paracampo 1994

Daniele Virzi 1994

Arjian Azizi 1996

Antony Juresic 1995

Marco Marzocchella 1986

Matys Goller 1989

Wolfgang Faustin 1994

Alex Rossi 1995

Marco Bertoncini (neu)

Oliver Eccli (Co-Trainer)

Giuseppe Calcagnile (Tormanntrainer)

nachdem gleich zwölf Spieler den

Klub verlassen haben.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Matteo Pederzolli (Fersina),

Dennis Casatta (Adige), Alessandro

Marconi (Albiano), Luca Fichera

(Virtus Trient), Marco Ferrai (Telve),

Davide Paracampo (Mezzocorona),

Marco Marzocchella (Rezzato), Matys

Goller (Weinstraße Süd), Mirco Nardon

(eigene Jugend).

Abgänge: Massimiliano Bert, Simone

Fazion, Dennis Visentheiner, Roberto

Zadra (alle Auer), Abdulla Kaja (Anaune

Cles), Mattia Laghi (Pause), Luca

Michelon (Lavis), Andrea Pederzolli

(Rotaliana), Matteo Piccoli (Salurn),

Enea Remondini (Garibaldina), Fabian

Sicherer Rückhalt

im Salurner Tor: Walter Corradini.

Tait (Mezzocorona), Alex Carlà (Ziel

unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Neuzugänge Marzocchella

und Goller bilden zusammen mit

Dalpiaz ein gefährliches Offensiv-Trio;

Torhüter Corradini sorgt für viel Stabilität

in der Abwehr (im Vorjahr nur 26

Gegentore); die Jugendspieler besitzen

herausragende Qualität.

Schwächen: Kommt die spielerisch

starke Mannschaft mit einem „harten

Hund“ wie Bertoncini klar? Trotz

geballter Offensivkraft gelangen im

Vorjahr nur wenige Tore (37); das junge

Durchschnittsalter könnte sich auf

die Leistungskonstanz auswirken.

Prognose

Liegt die Mannschaft mit Neu-Trainer

Bertoncini auf einer Wellenlänge,

wird Salurn eine wichtige Rolle in der

Liga spielen. Ein Top-Fünf-Platz ist

keine Utopie.

INFO

Ist der beste Stürmer der Oberliga:

Massimiliano Dalpiaz (rechts).

SV Salurn

Heimspielplatz: Salurn

Battistiplatz 5 | 39040 Salurn

Tel. 348 55 37 049

Cs.rovere@tin.it

www.salornocalcio.it


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16 SPORT A 2012 Oberliga

Plose: Gemeinsam gegen den Abstieg

Der Verein aus St. Andrä geht in sein

drittes Unternehmen Klassenerhalt.

Im Vorjahr nach einem Herzschlagfinale

auf Platz zehn, geht es auch

diesmal ums nackte Überleben.

Plose

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Armin Markart 1983

Oliver Kerschbaumer 1993

Günther Kircher 1974

Max Tinkhauser 1982

Werner Bacher 1982

Hannes Profanter 1988

Michael Prader 1984

Patrick Federspieler 1994

Mathis Kirchler 1995

Tobias Oberhofer 1995

Patrick Lanziner 1992

Alexander Ellemund 1994

Matthias Stockner 1988

Roman Prosch 1979

Lukas Franzelin 1990

Max Oberhauser 1993

Thomas Knoflach 1989

Günther Fischer 1988

Florian Messner 1996

Manuel Sullmann 1988

Alex Goller 1996

Matthias Regele 1978

Hansjörg Stockner 1987

Moritz Lerchegger 1995

Lukas Schatzer 1994

Raphael Messner 1995

Matthias Regele (bestätigt)

Werner Schölzhorn (Co-Trainer)

Günther Kircher (Tormanntrainer)

Der enorme Teamgeist und extrem

hartes Training sollen auch dieses Jahr

die Basis dafür sein, dass die Erfolgsgeschichte

weiter geht. Mit Manuel

Sullman wurde zudem das Mittelfeld

verstärkt, dafür hat mit Andreas Messner

der Fels in der Brandung die Eisacktaler

verlassen. Das soll aber nicht

heißen, dass Plose keine Chance hat.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Oliver Kerschbaumer (Brixen

Junioren), Manuel Sullmann (Vahrn),

Patrick Lanziner (Teis Villnöß).

Abgänge: Roland Rainer (Mühlbach

Rodeneck Vals), Andreas Messner

(Karriere beendet).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Kern der Mannschaft ist

seit Jahren intakt; immenser Siegeswille;

beachtliche Spielstärke; starke Physis

und hohe Laufbereitschaft; Hansjörg

Stockner (15 Tore im Vorjahr) und

Günther Fischer sind Ausnahmespieler.

Schwächen: Quantitativ ist der Kader

zu schwach; viele Jugendspieler sind

noch nicht so weit, auf konstant

hohem Niveau zu spielen; die Verteidigung

ist dünn besetzt. Markart, Franzelin,

Matthias Stockner und Thomas

Knoflach werden zum Saisonauftakt

verletzt fehlen.

Prognose

In diesem Jahr wird es für Plose

nochmal schwieriger, die Klasse zu

halten. Aber zu welchen Energieleistungen

Regele & Co. fähig sind,

haben sie in den vergangenen Jahren

bewiesen. Auf alle Fälle ist die Mannschaft

aus St. Andrä nicht zu unterschätzen.

INFO

Neuzugang: Mittelfeldspieler

Manuel Sullmann

SC Plose

Heimspielplatz: St.Andrä

Lonhardstr. 20

39042 Brixen/St.Andrä

Tel. 347 01 22 609

profanter.norbert@alice.it

www.ascplose.info


Oberliga

SPORT A 2012

17

St. Martin: Höhenflug soll anhalten

Nach dem sensationellen zweiten

Platz im Vorjahr – als Aufsteiger –

setzt man in St. Martin heuer auf

Routine: Mit Christian Platter (Tor),

Valentin Brugger (Abwehr) und Theo

Pamer (Angriff) kommen drei Hochkaräter

vom FC Obermais. Für Brugger

und Pamer ist es als waschechte

„Psairer“ eine Rückkehr ins heimische

Passeiertal.

Da passt auch der neue Trainer ins

Bild: Paul Pircher ist ein Urgestein im

Südtiroler Fußball – und er hat schon

mehrmals für einen Höhenflug im Passeiertal

gesorgt, betreute er St. Martin

doch schon in den 70-er-, 80-er- und

90-er-Jahren.

Christian Platter, die neue Nummer 1 bei St. Martin

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Christian Platter, Valentin

Brugger, Theo Pamer (alle Obermais),

Benjamin Fontana (Moos), Luca Marth

St. Martin

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Christian Platter 1983

Aaron Reich 1987

Gabriel Hofer 1984

Hansrudi Brugger 1980

Elmar Haller 1989

Luca Marth 1995

Arthur Tschöll 1988

Alexander Hofer 1986

Hansjörg Pixner 1984

Dominik Alber-Grüner 1990

Raphael Ennemoser 1994

Diego Fischer 1996

Benjamin Fontana 1989

Dominik Lanthaler 1993

Florian Pichler 1996

Peter Pichler 1983

Valentin Brugger 1982

Daniel Lanthaler 1991

Martin Saltuari 1983

Theo Pamer 1985

Stefan Gufler 1997

Dominik Pixner 1997

Paul Pircher (neu)

Gabriel Hofer (Tormanntrainer)

(FC Südtirol Jugend), Stefan Gufler,

Dominik Pixner (eigene Jugend).

Abgänge: Hannes Fischnaller (Bozner

FC), Martin Knoll (Lana), Julian Kofler

(FC Südtirol Jugend), Luis Schwarz

(Karriereende), Maximilian Lanthaler,

Robert Kofler (beide SC Passeier).

Stärken & Schwächen

Stärken: Eingespielte Mannschaft

im besten Fußballer-Alter; Martin

Hat mit St. Martin einen Spitzenplatz im

Visier: Angreifer Theo Pamer.

Saltuari, Hansrudi Brugger, Valentin

Brugger, Theo Pamer und Daniel

Lanthaler: diese Spieler haben Serie-

D-Niveau; das Angriffstrio Pamer-Saltuari-Daniel

Lanthaler ist das Beste der

Liga; Paul Pircher ist ein Trainerfuchs.

Schwächen: Jugendspieler sind rar

gesät; löchrige Abwehr (43 Gegentreffer

im Vorjahr); sorgt die tolle

Vorjahressaison für eine überhöhte

Erwartungshaltung? In der Breite ist

der Kader zu dünn.

Prognose

Die Passeirer haben den besten

Kader der Liga – vollgepumpt mit

Qualität und Routine. Es liegt auf

der Hand: St. Martin gehört dank

der Einkäufe zu den Top-Kandidaten

auf den Meistertitel.

INFO

SC St. Martin

Heimspielplatz:

St. Martin in Passeier

Prantacher Weg 1

39010 St. Martin in Passeier

Tel. 348 33 41 715

info@sc-stmartin.it

www.sc-stmartin.it


18 SPORT A 2012

THEMENBEREICH

St. Georgen: Zurück in der Oberliga

Ein Erfolgskapitel Südtiroler Fußball-

Geschichte ist vorbei, St. Georgen ist

zurück im Amateurfußball. Nach zwei

Jahren im italienischen Halbprofi-

Geschäft spielen die„Jergina“ wieder

in der Oberliga. Der Verein setzt weiterhin

auf Patrizio Morini als Trainer,

doch dieser muss sich neuen Herausforderungen

stellen.

Viele Spieler haben den Verein

verlassen, ab sofort wird vermehrt

auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs

gesetzt. Dennoch will man

in St. Georgen die Erfahrungen

aus zwei unvergesslichen Jahren

mitnehmen und sich in vorderen

Tabellenregionen festsetzen. Ein

Ausrufezeichen setzte der Verein mit

der Verpflichtung des langjährigen

Profispielers Joachim Degasperi.

Den Beweis, den zu Sambonifacese

abgewanderten Peter Mair zu ersetzen,

muss er aber erst antreten.

Schließlich betritt Degasperi auf

seiner Tingeltour „über die Dörfer“

absolutes Neuland.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Joachim Degasperi (Bassano),

Stefan Nagler (Kiens), Joey Filippin

(Eppan), Philipp Piffrader, Leo

Brugger (beide Stegen), Stefan Senoner

(Vintl), Julian Torggler (FC Südtirol

Junioren), Christian Felder, André

Gasteiger, Michael Putzer, Lukas

Gatterer (alle eigene Jugend).

Abgänge: Hansjörg Mair, Armin

Mayr (beide SSV Brixen), Patrick

Pietersteiner (Reischach), Peter Mair

(Sambonifacese), Stefan Rabensteiner,

Simon Moser (beide Barbian), Dominik

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Oberliga

SPORT A 2012

19

St. Georgen

Hitthaler, Michele Verdi (beide Stegen),

Jan Hollemann (St.Lorenzen), Thomas

Veronese, Gabriel Brugger (beide

Mezzocorona), Thomas Bachlechner

(Karriere beendet), Simon Weissteiner

(Vintl), Simone Nale (Bozner FC),

Davide Miani (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die gesammelten Erfahrungen

in der Serie-D sind ein Riesenvorteil;

Degasperi ist ein herausragender

Einzelkönner; die Abwehr ist mit

Holzner-Mirri-Althuber-Harrasser

Prominenter Neuzugang:

Joachim Degasperi

eine Bank; Obrist und Degasperi sind

überragende Offensivtechniker.

Schwächen: Im vierten Jahr unter

Trainer Pat Morini sind Abnutzungserscheinungen

vorprogrammiert; wenn

die Serie D-Spieler die Oberliga auf

die leichte Schulter nehmen, kann der

Schuss schnell nach hinten losgehen; die

Mannschaft muss sich erst einspielen.

Prognosen

Wenn die Spieler die letztjährige katastrophale

Rückrunde (nur sieben Punkte

in 19 Spielen) aus den Köpfen bekommen

und ein neues Siegergen entwickeln,

sind sie im Kampf um den Meistertitel

voll dabei; die vielen Abgänge wurden

mit eigenen jungen Spielern und

Ex-Profi Degasperi gut kompensiert; entscheidend

wird sein, ob Trainer Patrizio

Morini die Spieler nach drei aufreibenden

Jahren noch erreicht.

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

INFO

Patrick Pasquazzo 1993

Alex Laner 1995

Julian Torggler 1995

Roberto Mirri 1978

Benjamin Althuber 1985

Roland Harrasser 1985

Leo Brugger 1992

Daniel Holzner 1992

Lukas Gatterer 1996

Stefan Senoner 1990

Alex Ziviani 1991

Philipp Piff rader 1992

Lukas Aichner 1993

Stefan Nagler 1993

Fabian Obrist 1993

Samuel Frontull 1995

Simon Neunhäuserer 1995

Christian Felder 1996

Alessio Orfanello 1992

Joey Filippin 1994

Philipp Schwingshackl 1995

André Gasteiger 1996

Michael Putzer 1997

Joachim Degasperi 1982

Patrizio Morini (bestätigt)

Klaus Colz (Co-Trainer)

Berndt Mair (Co-Trainer)

Alessandro Berlanda (Konditrainer)

Silvio Sommadossi (Tormanntrainer)

SC St. Georgen

Heimspielplatz: Leitner Electro

Sports Park St. Georgen

Gremsenstraße 26

39031 St. Georgen

Tel. 335 121 88 40

georg.brugger@ascstgeorgen.it

www.ascstgeorgen.it

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und Seele

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20 SPORT A 2012 Oberliga

Tramin: Hoffnungsträger

Hugo Pomella

Schaut man auf das Potenzial des

Unterlandler Kaders, so kommt man

zum Schluss, dass die Mannschaft

mehr drauf hätte, als„nur“ um den

Klassenerhalt zu spielen.

Der gegenüber dem Vorjahr unveränderte

Kader muss dies aber erst beweisen,

nachdem in den letzten zwei Jahren

bis zur letzten Sekunde gezittert wurde.

Großer Hoffnungsträger ist nicht ein

neuer Spieler, sondern ein neuer Trainer:

Mit Hugo Pomella (er kehrt nach 16

Jahren zu seiner ersten Trainerstation

zurück) soll in einem nicht einfachen

Umfeld endlich Ruhe einkehren – und

damit der Erfolg zurückkommen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Fabian Call (Kaltern), Dieter

Franzelin, Matthias Greif (beide Neumarkt),

Maximilian Dipauli, Dennis

Psenner (beide eigene Jugend).

Abgänge: Daniel Franzelin, Fabian

Psenner (beide Neumarkt), Alex

Eheim, Stefan Weissensteiner (beide

Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Hugo Pomella ist ein erfahrener

Übungsleiter: Er wird neben

Angriffsturbo:

Martin Pichler (links).

einer exzellenten Trainingsarbeit für

die nötige Ruhe und Gelassenheit

innerhalb der Mannschaft sorgen;

starke Achse mit Mair-Rellich-Daniel

Pfitscher sowie den Kaptina-Brüdern;

große Tradition (Gratulation zum 90.

Geburtstag des Vereins!).

Schwächen: Das traditionell kriti-

sche Umfeld sorgt bei eventuellem

Misserfolg schnell für Unruhe; die

Mannschaft muss die neuen Ideen des

Trainerduos Pomella-Manuel Obrist

erst umsetzen – das kann noch einige

Zeit dauern.

Prognosen

In der Ruhe liegt die Kraft: Behalten

die Verantwortlichen kühlen Kopf,

ist ein Platz im gesicherten Mittel-

feld kein Problem. Tramin kann zur

positiven Überraschung der Südtiroler

Oberligisten werden.

INFO

SV Tramin

Heimspielplatz: Tramin

Kalterer-See-Str. 31 | 39040 Tramin

Tel. 333 57 07 661

fußball@asvtramin.it

www.asvtramin.it

Ist nach

16 Jahren

an seine alte

Wirkungsstätte

zurückgekehrt:

Trainer Hugo

Pomella.

Tramin

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Simon Mair 1990

Alex Pircher 1994

Dieter Franzelin 1987

Andreas Pomella 1995

Michael Palma 1988

Christian Palma 1989

Alexander Calliari 1996

Manuel Peer 1985

Matthias Greif 1991

Stefan Rellich 1990

Matthias Denardi 1994

Simon Greif 1987

Simon Lotti 1992

Arnaldo Kaptina 1993

Alex Pfitscher 1994

Maximilian Dipauli 1997

Fabian Call 1995

Daniel Pfitscher 1990

Martin Pichler 1989

Dennis Psenner 1996

Elis Kaptina 1986

Hugo Pomella (neu)

Manuel Obrist (Co-Trainer)

Stefano Bampi (Tormanntrainer)


Service

SPORT A 2012

21

Fußballstars auf Südtiroler Rasen

Im Juli 2013 war es wieder so weit: Die

grünen Prestigeprojekte der Firma

Manna Italia GmbH und ihrer Partnerfi

rma Arena Prati aus Andrian fanden

mit der Lieferung des Rollrasens für

das Trainingslager des erfolgreichsten

deutschen Fußballvereines Bayern

München in Arco ihren diesjährigen

Höhepunkt.

In Arco standen für die Stars des

FC Bayern ein Kunstrasen- sowie ein

Naturrasenplatz zur Verfügung. Die

Vorgaben der Bayern waren, dass zwei

qualitativ hochwertige Naturrasenplätze

mit ebenmäßig triebdichten

Grasnarben für das Training geschaffen

wurden. So wurden die sogenannten

Big Rolls (1,20 m breit und 8 m lang)

mit einer Spezialmaschine geschnitten

und über ein Trennvlies auf dem Kunstrasenplatz

verlegt. Wie schon in den

vergangenen Jahren produzierte die

Firma Arena Prati die Rasendicksoden,

die über die Kunstrasenfläche in Arco

gelegt wurden.

In nur fünf Tagen hatte Arco eine

neue grüne Attraktion, die auf ihre

Stars wartete. Projektleiter und Rasenprofi

Dr. Arnold Weis zeigte sich

mit den Arbeiten sehr zufrieden: „Es

ist in der Sommerhitze jedes Mal eine

große logistische Herausforderung,

die Lieferungen so zu organisieren,

dass die Rasensoden schnell verlegt

werden können und keinen Schaden

durch Überhitzung nehmen. Aber

Bayern München beim Training in Arco im Juli 2013

auch dieses Mal hat alles reibungslos

funktioniert und Trainer und Spieler

waren mit unserem Rasen äußerst

zufrieden.“

Laufend betreuen die beiden erfolgreichen

Unternehmen Großprojekte

dieser Art. Dazu gehört die Ausstattung

von namhaften Stadien wie das

„Olympiastadion“ und das „Juventus

Stadium“ in Turin und das „Stadio

San Paolo“ in Neapel. Neben anderen

italienischen Sportstätten in Kalabrien

und Sizilien haben die Betriebe

auch den Thermenpark Meran und

das Combi-Stadion in Meran gemeinsam

begrünt. Wo sich die Stars der

Fußballwelt bewegen, gelten höchste

Anforderungen an das Grün. Und das

liefern zuverlässig seit „Italia 90“ die

beiden Partnerfirmen aus Südtirol.

Das„Juventus Stadium Turin“

mit Südtiroler Rasen

für ihre

Rasenpflege

empfehlen wir

Mannadur

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22 SPORT A 2012

THEMENBEREICH

Thomas Piff rader (Pichl Gsies,

rechts) im Duell mit Lukas

Mair (Weinstraße Süd)

Ein großer Favorit

Wenn am 1. September die 21.

Landesligasaison beginnt, gibt es nur

einen großen Favoriten: Den ehemaligen

Serie B-Ligisten Bozen 96.

Die Talferstädter haben sich

zuletzt zu einer Fahrstuhlmannschaft

gemausert, und alles andere als die sofortige

Rückkehr in die Oberliga wäre

ein Misserfolg.

Die Favoriten

Vorneweg wird Bozen 96 versuchen,

seine Kreise zu ziehen. Mit einer

Handvoll Spielern, die als Profis geholt

wurden. Und mit einem Trainingsumfang

(fünf Mal wöchentlich), den sich

keine andere Mannschaft leisten kann.

Dahinter werden Oberliga-Absteiger

Obermais, Weinstraße Süd, Virtus DB

und der Vorjahreszweite St. Pauls für

gehörigen Dampf sorgen.

Das Mittelfeld

Mehr als die halbe Liga kann auf einen

Top 8-Platz hoffen, angefangen von

Moos und Stegen bis hin zu Neugries

und Meran (aber nur, wenn Top-Torjäger

Scaratti weiterhin trifft).

Der Abstiegskampf

Der wird ähnlich interessant wie im

Vorjahr. Die Neulinge Schlern, Nals

und SC Passeier, aber auch Pichl Gsies,

Natz, Bozner Boden und Latsch werden

vom ersten Spieltag an ums Überleben

kämpfen müssen. Die Gefahr, dass sie

vorzeitig abfallen wie im Vorjahr Vintl,

besteht zwar nicht. Am Ende werden es

die sogenannten „direkten Duelle“ sein,

die über Bleiben oder Gehen entscheiden

werden.

Landesliga 2013/2014

Ewige Landesliga-Tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Naturns 14 420 676

2. Virtus DB Bozen 14 420 628

3. Natz 14 420 612

4. Vahrn 14 420 599

5. Plose 14 420 588

6. Neugries 12 360 562

7. St. Martin i.P. 12 360 561

8. Neumarkt 16 480 550

9. St. Pauls 11 330 549

10. SSV Bruneck 12 360 505

11. Eppan 11 330 484

12. Lana 13 390 480

13. Tramin 9 270 426

14. Schluderns 11 330 385

15. Mals 9 270 358

16. Bozner FC 8 240 337

17. Auswahl Sterzing 8 240 308

18. Kastelbell Tschars 9 270 305

19. Stegen 6 180 286

20. SSV Brixen 5 150 274

21. Vintl 8 240 249

22. Taufers 6 180 246

23. Latsch 7 210 241

24. Ahrntal 5 150 236

25. Latzfons Verdings 8 240 236

26. Schabs 6 180 235

27. Mühlbach Vals 5 150 215

28. Nals 6 180 200

29. FC Meran 4 120 184

30. Terlan 5 150 177

31. Weinstraße Süd 4 120 167

32. St. Georgen 4 120 162

33. Obermais 4 120 156

36. SC Passeier 5 150 149

37. Klausen 4 120 137

38. Sarnthein 4 120 129

40. Salurn 2 60 108

Dennis Malleier

(Nals)

(H. St. Martin, R. Moos)

Moos

Latsch

Nals

SC Passeier

(St. Leonhard)

Natz

Meran (Combistadion)

Obermais („Lahn“)

Stegen

Schlern (Seis/Laranz)

Pichl Gsies

(Pichl)

St. Pauls

(Rungghof)

Bozen 96 (Drususstadion)

Virtus DB (Ex-Righi, Talferwiesen)

Neugries (H. Talferplatz A, R. Pfarrhof)

Bozner Boden (Talferplatz A)

Prominenter Neuzugang bei

Obermais: Ex-Profi Martin Ciaghi.

-Infografik: Ch. Staffler

Weinstraße Süd

(H. Kurtatsch, R. Margreid)

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

Foto: M. Dorn


Landesliga SPORT

A 2012

23

Bozen 96: Der Titel muss her

Die letzte Saison war ein Schlag ins

Wasser: Franco Muranos Schuss, es

mit überalterten Bozner Akteuren in

der Oberliga zu versuchen, ging nach

hinten los.

Heuer hat der Vereinsboss erneut

für Aufsehen gesorgt: Von Bozner Boden

hat er nicht nur den Trainer (Dragomir

Jurcevic) geholt, sondern auch

fünf Spieler. Dazu kommen einige

Profis von auswärts. Mit dem einzigen

Ziel, den Meistertitel zu holen. Alles

andere wäre eine Enttäuschung.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Daniele De Simone (Ortona),

Alessandro Villani (Tricase), Nikola

Jurcevic, Denis Bedendo, Daniel

Loncini, Marco Zeni, Andrea Simioni

(alle Bozner Boden), Pasquale Colosimo

(Nals), Daniele Stefania (Salurn),

Daniele Corazza, Alessandro Capalbo,

Federico Sambucaro, Maurizio Ferratello,

Catril Tanzi (alle eigene Jugend).

Abgänge: Domenico Torcasio, Alex

Tadé, Afrim Umer, Pasqualino Perri

(alle Virtus DB), Antonio Sapone (Bucale/Kalabrien),

Veledin Sulo (Bozner

Boden), Samuel Da Ré (berufliche

Gründe), Adam Dosso, Devon Imrie,

Mark Grabanica (alle Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Mannschaft arbeitet

professionell (vier- bis fünf Mal

Training pro Woche); spielstarke,

offensivfreudige Elf; taktisch variabel;

herausragende Torhüter; exzellente

Jugendspieler.

Schwächen: Großer Druck: Alles andere

als der Titel wäre enttäuschend;

Präsident Franco Murano ist eine

Reizfigur; wenn der Start misslingt, ist

interner Ärger vorprogammiert.

Südtirol „mäht“ mit der Zeit

Hochkarätiger

Neuzugang zwischen

den Pfosten:

Pasquale Colosimo.

Prognosen

Bozen 96 drängt mit aller Macht zurück

in die Oberliga. Die Qualität dafür

besitzt der Kader zweifelsohne. Gelingt

es Trainer Jurcevic, der Mannschaft die

nötige Ruhe und Diszplin einzuimpfen,

stehen die Vorzeichen für eine Rückkehr

in die Oberliga günstig.

INFO

FC Bozen 96

Heimspielplatz:

Drususstadion Bozen

Trieststr. 19 | 39100 Bozen

info@fcbolzano96.it

www.fcbolzano.it

Im Frühjahr dieses Jahres installierte

die Firma Rasenfix in Zusammenarbeit

mit der Firma Profanter die ersten

drei vollautomatischen Rasenmäher

für Sportplätze. Damit folgt man

dem Trend internationaler Vorreiter

wie Schalke, Udinese oder Milan.

In Völlan, Sexten und Andrian

zieht der BigMow der Firma Belrobotics

tagtäglich fast geräuschlos

und umweltschonend seine Runden

und hält den Rasen dabei stets auf

perfekter Schnitthöhe. Der geringe

Energieverbrauch und seine völlige

Autonomie verringern die Kosten

um bis zu 50 Prozent, ein Platzwart

wird fast gänzlich überflüssig. Zudem

wird der Rasen durch die ausgeklügelte

Technik des leistungsfähigsten

Rasenroboters der Welt dichter und

resistenter. Die ersten Erfolge sind

bereits deutlich erkennbar und machen

die drei Sportvereine zu stolzen

Vorreitern der neuen Technologie und

die Sportplätze in kürzester Zeit zu

Vorzeigeobjekten unseres Landes.

Durch die Generalvertretung für Süd-

tirol ist es der Firma Rasenfix gelungen,

eine echte Alternative für

regionale Sportstätten zu schaffen.

Klubs der europäischen Topligen

schwören bereits seit Längerem auf

den „nützlichen Helfer“.

INFO

Rasenfix KG

J.N. Davidweg 5 B

39010 Andrian

Tel. 0471 510 188

Fax 0471 510 188

info@rasenfix.com

www.rasenfix.com


24 SPORT A 2012 Landesliga

Bozner Boden: Richtung

zeigt abwärts

Der Klassenerhalt ist das große Ziel

bei der komplett umgekrempelten

Bozner Mannschaft.

Ob dies gelingt, wird sich zeigen,

zumal die namhaften Neuzugänge

Christian Perezzani (38) und Giampaolo

Salviato (40) nicht mehr die

Jüngsten sind. Vom letztjährigen Kader

sind nur mehr sechs Spieler übrig, 13

Neue sollen’s nun richten.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Renis Berberi, Abdenaim En

Naimi, Davide Caruso (alle Eppan),

Albian Krasniqi, Daniele Lazzaro (beide

Virtus DB), Christian Perezzani (Meran),

Gianpaolo Salviato (zuletzt vereinslos),

Veledin Sulo (Bozen 96), Francesco Villotti,

Davide Bizzarri (beide Neugries),

Giacomo Cantisani, Amine Khazari,

Shahab Mandehkarian (alle Oberau).

Abgänge: Nikola Jurcevic, Denis

Bedendo, Luca Sorrentino, Daniel

Loncini, Antonio Fato, Andrea Simioni

(alle Bozen 96), Adnan Mehovic,

Marco Zeni (beide Virtus DB),

Alessandro Corrado, Luca Corrado

(beide Oberau), Lorenzo Ndou (USD

Brixen), Daniel Sekulijca (Studiengründe),

Mehmet Lekaj, Enea Bakaj,

Todor Iwanow, Giovanni Rissi, Khalid

Nassiri (alle Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Abwehr und das Mittelfeld

genügen Landesliga-Ansprüchen;

die launisch-temperamentvollen

Akteure sind mit allen Wassern gewaschen

und bringen fast jeden Gegner

aus der Fassung.

Schwächen: Mit Jurcevic, Sorrentino

und Loncini gingen die drei besten Torschützen

– sie wurden nicht gleichwertig

ersetzt; es besteht die Gefahr, dass die

Mannschaft bei Misserfolg zum zerstrittenen

Haufen wird; dünne Spielerdecke.

Prognosen

Für Bozner Boden geht’s um das nackte

Überleben. Der Verein zählt zu den

heißesten Abstiegskandidaten.

INFO

Pol. Bozner Boden

Heimspielplatz: Talferplatz A

Claudia-Augusta-Straße 82

39100 Bozen

Tel. 335 66 28 567

info@pianicalcio.it

www.pianicalcio.it

Bozen 96

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr Tor

Pasquale Colosimo 1983

Daniele Stefania 1992

Daniele Corazza 1994

Alessandro Capalbo 1995

Daniele De Simone 1988

Roberto Salvadori 1991

Andrea Simioni 1991

Federico Sambucaro 1996

Luca Maglione 1994

Denis Bedendo 1993

Luca Sorrentino 1993

Daniel Loncini 1991

Luca Mercuri 1993

Michael Aiello 1991

Maurizio Ferratello 1994

Paolo Davico 1995

Raffaelle Caligiuri 1995

Nikola Jurcevic 1991

Francesco Kabilo 1992

Allessandro Villani 1989

Catril Tanzi 1994

Trainer: Dragomir Jurcevic (neu)

Simone Mura (Co-Trainer)

Filippo Palumbo (Tormanntrainer)

Bozner Boden

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr Tor

Stefano Avanzo 1992

Daniele Lazzaro 1993

Renis Berberi 1994

Davide Bizzarri 1995

Andrea Marcolini 1985

Christian Perezzani 1975

Gianpietro Verdini 1993

Riccardo D'Aurelio 1993

Giacomo Cantisani 1985

Amine Khazari 1988

Albian Krasniqi 1990

Shahab Mandehkarian 1993

Gianpaolo Salviato 1973

Davide Caruso 1994

Francesco Villotti 1995

Christian Keim 1973

Arjon Lekiqi 1977

Abdenaim En Naimi 1994

Veledin Sulo 1987

Massimo Spagnulo (neu)

Riccardo Aiello (Co-Trainer)

Davide Perulli (Tormanntrainer)

Einer der wenigen Übriggebliebenen

aus der letzten Saison bei Bozner Boden:

Arjon Lekiqi.


Service

SPORT A 2012

25

Sportstättenbau schlüsselfertig von A-Z

Die Firma Sportbau GmbH aus Bozen

ist seit 30 Jahren der führende Sportstättenbauer

in der Region Südtirol/

Trentino und kann durch die konstante

Weiterentwicklung im technischen

und maschinellen Bereich jegliche

Art von Sportanlagen schlüsselfertig

realisieren.

Das Produkt-Portfolio umfasst dabei

alle Bereiche des Sportstättenbaues

im Außen- und Innenbereich. Die

Unternehmensleitlinien sind einfach

und klar: Eine funktionierende Bürostruktur

als Beratungs- und Dienstleistungsstelle,

spezialisierte Mitarbeiter

am Bau und die verbundene Nähe zum

Kunden durch die Fokussierung auf

die Region Südtirol/Trentino. Auch im

Jahre 2013 wurde wiederum kräftig in

den Maschinenpark investiert, sodass

Kunstrasenplatz

Bruneck/Schulzentrum

jegliche Aufträge exakt und sauber

ausgeführt werden können.

Über 25 Kunstrasenplätze

Die Errichtung von Fußball- und Trainingsplätzen

aus Kunstrasen stellt eine

Kernkompetenz des Unternehmens dar.

Beispielhaft sind sicherlich die Kunstrasenplätze

von Bruneck/Schulzentrum

(ASC St. Georgen), St. Andrä (ASC

Plose), Latsch (ökologische Verfüllung),

Olang und Wolkenstein. Homologierte

Kunstrasenplätze von Sportbau fi nden

sich außerdem in Lana, Ulten, Terlan,

St. Pauls, Brixen, Spinges, Prettau usw.

In Moos in Passeier hat die Fa. Sportbau

kürzlich einen neuen Kunstrasen-Trainingsplatz

fertiggestellt. Beim Projekt

Kunstrasenplatz Pfarrhof/Bozen steht

der Baubeginn unmittelbar bevor.

SPORTSTÄTTENBAU

Kunstrasenplatz Olang

Fußballplätze

Mehrzweckballspielfelder

Tennisplätze

Leichtathletikanlagen

Turnhallenbeläge

Fallschutzbeläge

Beachsportanlagen

Turn- und Sportgeräte

Umzäunungen

Ballfangnetze

Reparatur- und Pflegeservice

Pflegeservice für Kunstrasenplätze

Kunstrasenplatz Wolkenstein

Kunstrasenplatz St. Andrä/Sportclub Plose

SPORTBAU

Sigmundskron 43 | 39100 Bozen

Tel. 0471 66 31 58 | info@sportbau.it

www.sportbau.it


26 SPORT A 2012 Landesliga

Latsch: Das schwierige zweite Jahr

Es heißt immer:„Das zweite Jahr ist

das Schwierigste“. Nach dem sensationellen

Klassenerhalt stehen die

Vinschger nun vor einer neuen Herausforderung

– sich zu bestätigen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Daniel De Nadai (USD

Brixen), Martin Innerhofer (Obermais),

Andreas Pirhofer (FC Südtirol

Junioren), Max Graiss, Fabian Trenkwalder,

Manuel Schwienbacher (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Davide Penasa (Lana), Hannes

Lechner, Hannes Angerer (beide Kastelbell

Tschars), Max Rinner (Goldrain),

Udo Kuppelwieser (Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Mannschaft ist quantitativ

sehr gut besetzt, jetzt gilt es,

Neuzugang Daniel De Nadai

die Kräfte auch richtig zu bündeln;

große Euphorie nach dem erreichten

Klassenerhalt im Vorjahr; herausragende

Rückrunde mit 26 Punkten.

Schwächen: In der letzten Saison eher

schwache Heimbilanz; vielen Akteuren

fehlt nach wie vor die Landesligareife;

mit Penasa, Angerer und Kuppelwieser

verließen drei Routiniers den Verein.

Prognosen

Der Klassenerhalt ist das Ziel! Den

wird die Mannschaft auch erreichen,

wenn Spieler, Trainer und das Umfeld

an einem Strang ziehen. Wichtig

ist, in heiklen Phasen kühlen Kopf zu

bewahren.

INFO

SV Latsch

Heimspielplatz: Latsch

Marktstraße 42 | 39021 Latsch

Tel. 0473 62 31 23

sportverein.latsch@rolmail.com

www.asvlatsch.com

Meran: Der Nachwuchs zählt

Ist der neue Trainer

des FC Meran:

Paolo Tornatore.

Stark begonnen, noch stärker

nachgelassen. So lässt sich die

letzte Saison des FC Meran zusammenfassen.

Für einige Zeit gar

Tabellenführer, reichte es am Ende

nur zu Rang sieben.

Trainer Max Bertinato musste

gehen, Paolo Tornatore soll es nun

richten. Mit einer blutjungen Mannschaft.

Ob das gut geht?

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Vincenzo Folino (Milland),

Matthias Prünster (Moos), Fabio Zecchini

(FC Südtirol Junioren), Endrit

Ajeti, Davide De Vito, Alberto Dolci,

Kevin Roncador, Ivan Salaris, Fabio

Vedovelli (alle eigene Jugend).

Abgänge: Christian Perezzani (Bozner

Boden), Janusch Garzisi (Virtus DB),

Davide Zomer (Mezzocorona), Gianmaria

Bissola (Nals), Albert Armah,

Johannes Pföstl, Gregor Laimer (alle

aus Studiengründen).

Stärken & Schwächen

Stärken: Cesare Scaratti (im Vorjahr 22

Treffer) ist ein Torgarant; Trainer Paolo

Tornatore ist ein exzellenter Motivator;

junge, erfolgshungrige Truppe.

Schwächen: Großer Qualitätsverlust

durch die vielen Abgänge; wenn die

Mannschaft in den Abstiegsstrudel

gerät, fehlt die nötige Erfahrung.

Prognosen

Der Klassenerhalt ist das Maß aller Dinge.

Nur wenn Torjäger Scaratti gesund

bleibt, wird die Mannschaft in ruhigen

Gewässern fahren. Ansonsten droht ein

Kampf gegen den Strich.

INFO

FC Meran

Heimspielplatz: Meran

Combistadion und Sportplatz

Passermündung (Kunstrasen)

Reichstraße 58 | 39012 Meran

Tel. 0473 24 50 72

info@fcmerano.it | www.fcmerano.it


Landesliga

SPORT A 2012

27

Moos: Aller guten Dinge sind drei

In Moos ist man auf die letzten zwei

Landesliga-Jahre stolz. Das dritte

wird eine ganz besondere Herausforderung:

Wichtige Stammkräfte haben

den Verein verlassen, die neuen Akteure

müssen erst in die Mannschaft

integriert werden.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: José Bruno (Argentinien),

Andrea Crisci (Virtus DB), Simon Enz

(Obermais), Peter Heel (SC Passeier),

Hannes Frötscher, Demien Forte (beide

St. Martin).

Abgänge: Ramiro Martin Lago

(Naturns), Lukas Spechtenhauser

(Obermais), Matthias Prünster (Meran),

Andreas Tschöll (SC Passeier),

Alexander Brunner, Werner Gufler

(beide Arbeitsgründe).

Latsch

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Martin Innerhofer 1991

Kevin Vornberger 1989

Patrick Fliri 1984

Alex Mantinger 1990

Simon Mantinger 1991

Philipp Pirhofer 1992

Manuel Schwienbacher 1993

Niko Stricker 1990

Lukas Vent 1992

Daniel De Nadai 1985

Hannes Kuen 1994

Patrick Kuppelwieser 1990

Manuel Mair 1993

Andreas Paulmichl 1994

Andreas Pirhofer 1997

Thomas Platzgummer 1996

Stefan Rinner 1993

Hannes Stecher 1989

Fabian Trenkwalder 1995

Michael Tscholl 1989

Thomas Tscholl 1995

Felix Wielander 1994

Max Graiss 1996

Mattia Lo Presti 1993

Alex Medda 1993

Jan Raffeiner 1989

Hannes Schwemm 1990

Marco Nicoletti (neu)

Stefano Proserpio (Tormanntrainer)

Stärken & Schwächen

Stärken: Sichere Abwehr mit einem

herausragenden Tormann (René Pomaré);

starker Zusammenhalt innerhalb

der Mannschaft; starke Offensivreihe

mit Bruno und Crisci.

Schwächen: Die Abgänge von Lago,

Prünster und Spechtenhauser sind nur

schwer zu kompensieren; der extreme

Konkurrenzkampf unter den Vereinen

im Passeiertal zehrt an den Nerven.

Prognosen

Moos wird mit vereinten Kräften den

Klassenerhalt auch im dritten Landesligajahr

packen; trotz der Abgänge

von Lago und Spechtenhauser hat die

Mannschaft das Rüstzeug, die Klasse

zu halten. Vor allem Neuzugang Crisci

kann für Aufsehen sorgen.

Meran

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Kevin Roncador 1996

Alex Soffiatti 1991

Arno Brancalion 1986

Oliver Gasser 1988

Franc Lleshaj 1994

Gianluca Masotti 1994

Davide Polonio 1985

Ivan Salaris 1997

Fabio Vedovelli 1996

Maurizio Zampiello 1993

Endrit Ajeti 1997

Gabriele Colagati 1989

Davide De Vito 1996

Alberto Dolci 1997

Vincenzo Folino 1983

Gianluca Fraschetti 1995

Domenico Narda 1987

Alessandro Pedron 1989

Martin Peloso 1985

Elvin Reka 1996

Refik Ali 1996

Matthias Prünster 1993

Cesare Scaratti 1986

Fabio Zecchini 1997

Matteo Zorzi 1990

Paolo Tornatore (neu)

Angelo Cristofaro (Co-Trainer)

Antonio Tenderini (Tormanntrainer)

INFO

Moos in Passeier

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Abwehrspieler Raimund Brugger

FC Moos in Passeier

Heimspielplatz: St. Martin in Passeier

und Moos in Passeier

Am Sand 131 | 39013 Moos in Passeier

Tel. 347 15 72 150

afcmoos@yahoo.de | www.afc-moos.it

René Pomaré 1989

Andreas Gufler 1989

Raimund Brugger 1987

Demien Forte 1996

Gerald Gufler 1995

Christoph Haniger 1986

Jonas Lanthaler 1997

Hannes Pircher 1986

Stefan Reinstadler 1991

Hannes Frötscher 1991

Florian Gufler 1983

Gert Gufler 1994

Peter Heel 1987

Thomas Lanthaler 1984

Stefan Pfitscher 1994

Martin Reinstadler 1991

Christopher Schwarz 1989

José Bruno 1992

Andrea Crisci 1992

Simon Enz 1995

Christoph Gufler 1991

Herbert Pixner 1975

Christian Pixner (bestätigt)

Manuel Lanthaler (Co-Trainer)

Dietmar Reinstadler (Tormanntrainer)


28 SPORT A 2012 Landesliga

Nals: Ein neues Kapitel

Der überlegene Meister der 1.

Amateurliga, Gruppe A, nimmt das

Abenteuer Landesliga euphorisch in

Angriff und setzt dabei auf die Spieler

aus dem eigenen Dorf, allen voran

die zwei Torjäger-Zwillinge Dennis

und Aaron Malleier (gemeinsam 37

Tore 2012/13).

Die Etschtaler haben sich mit Moritz

Frötscher ein aufstrebendes Talent

geholt, der für die nötige Genialität

sorgen soll.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Manuel Mattion (Gargazon),

Gianmaria Bissola, Moritz Mattia Carrescia

(beide Meran), Moritz Frötscher

(Obermais). Abgänge: Ivan Dalceggio

(Auer), Martin Prantl (Obermais),

Pasquale Colosimo (Bozen 96), Sergio

Camacho (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Das Mannschaftsgerüst ist seit

Jahren dasselbe, daher eingeschworen

und eingespielt; Begeisterung und Leidenschaft

im Dorf; die Defensive mit

Thomas Malleier-Lechner-Werth ist

solide; die Malleier-Zwillinge Dennis

und Aaron sind Torgaranten.

Schwächen: Junger Kader: Bis auf

Thomas Malleier sind alle Spieler

Jahrgang 1987 und jünger; Neuzugang

Moritz Frötscher und vier

weitere Akteure studieren in Innsbruck

und werden daher nicht immer

mit der Mannschaft trainieren; mit

Torhüter Colosimo fällt ein entscheidender

Rückhalt weg.

Prognose

Der Klassenerhalt ist drin, die Malleier-Zwillinge

werden auch in der

Landesliga wirbeln. Wenn dann noch

geniale Momente von Frötscher und

Malleier mal drei: Von links Aaron,

Dennis und Thomas.

eine stabile Defensive dazukommen,

ist der Abstieg kein Thema.

INFO

FC Nals

Heimspielplatz: Nals

Andrianer Str. 13 | 39010 Nals

Tel. 348 366 3993

hilde.malleier@kellerei.it

Natz: Das wird schwer

Natz hat 14-jährige Landesliga-

Erfahrung. Nach einer überraschend

starken Saison mit Platz fünf im

Vorjahr setzt man in diesem Jahr voll

auf die Jugend.

Mit 48 Punkten war die Mannschaft

vom Hochplateau der zweitbeste

Dorfverein der Liga nach St. Pauls. Mit

solchen Erwartungen geht im

Verein niemand in die neue

Saison. Einige gestandene

Akteure haben

die Fußballschuhe

an den Nagel

gehängt.

Fabian Masoni

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Fabian Masoni (Ahrntal),

Alex Tauber (Brixen), Simon Klement,

Dominik Gasser, Michael Klement

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Patrick Fleckinger (Schabs),

Fabian Lantschner (Innsbruck),

Günther Messner, Oswald Obexer,

Christian Pichler, Hannes Mitterrutzner

(alle Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Natz ist ein Traditionsverein,

der

weiter auf die

eigene Jugend

und das starke

Heimpublikum

setzt; großer

Mannschafsgeist;

Torjäger Markart ist

ein Sieggarant (18 Tore

im Vorjahr).

Schwächen: Die Mannschaft ist

extrem jung (Durchschnittsalter 21

Jahre); quantitativ dünner Kader;

wenn Markart ausfällt, gibt es keine

Alternativen.

Prognosen

Eine Saison wie im Vorjahr wird

nicht zu wiederholen sein. Die junge

Mannschaft will den Klassenerhalt

schaffen und mit anderen Dorfvereinen

konkurrieren. Wenn die wenigen

Routiniers ausfallen sollten, wird es im

Kampf um den Abstieg sehr eng.

INFO

SV Natz

Heimspielplatz: Natz

Elvaser Straße 100 | 29042 Brixen

Tel. 0473 415062

burkhardmayr@dnet.it

www.sv-natz.info


Landesliga

SPORT A 2012

29

Neugries: Die Großen ärgern

In der letzten Saison dank der besten

Offensive (60 Tore) Dritter, ist bei

Neugries jetzt vieles neu.

Die Torjäger Maurizio Foldi und

Michael Osti (gemeinsam 28 Tore)

verließen den Klub, dafür kamen mit

Eugenio Cugnetto und Alex Sincich

zwei neue Angreifer. Neu ist auch der

Trainer: Der bisherige Co-Trainer Andreas

Viehweider ersetzt Hugo Pomella.

Der Druck, Meister zu werden, ist bei

Neugries jetzt weg.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Eugenio Cugnetto (Bozen

96), Stefano Damini, Mattia Pareti

(beide Virtus DB), Ivan Montanana

(Spanien), Alex Sincich (SC Passeier),

Yassir El Meakoui (FC Südtirol

Junioren), René Tezzele, Denis Dreni,

Marco Rigotti, Davide Bondoni (alle

eigene Jugend). Abgänge: Luca Foldi,

Maurizio Foldi (beide Eppan), Michael

Nals

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Manuel Mattion 1984

Moritz Mattia Carrescia 1997

Alex Werth 1987

Fation Imeri 1991

Klaus Lechner 1987

Thomas Malleier 1983

Michael Windegger 1997

Manuel Tarfusser 1996

Gianmaria Bissola 1994

Patrick Christanell 1992

Martin Thuile 1991

David Tribus 1992

Michael Pföstl 1988

Hannes Huber 1994

Fabian Pichler 1995

Michael Lochmann 1994

Moritz Frötscher 1992

Martin Huber 1991

Aaron Malleier 1988

Dennis Malleier 1988

Tobias Saffiotti 1996

Klaus Höllensteiner 1985

Rolando Nicolini (bestätigt)

Ugo Zennaro (Tormanntrainer)

Osti (Weinstraße Süd), Davide Santachiara

(Virtus DB), Andrea Zaggia

(Obermais).

Stärken & Schwächen

Stärken: Nach zwei Jahren des „Meister

werden müssens“ ist der Erfolgsdruck

jetzt weg; Cugnetto-Schmid-

Sincich sind starke Offensivkräfte.

Schwächen: fünf hochkarätige Abgänge

wurden nicht gleichwertig ersetzt;

die lasche „Bozner Mentalität“ ist oft

der größte Gegner; Logistikprobleme,

da der Heimplatz am Pfarrhof im

Herbst umgebaut wird.

Prognosen

Der dritte Platz vom Vorjahr wird nur

schwer zu wiederholen sein. In einer

Landesliga-Saison mit vielen guten

Spielern und Mannschaften zählt Neugries

aber zum Kreis der gefährlichen

Außenseiter. Die Mannschaft hat das

Natz

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Fabian Masoni 1992

Hannes Fink 1995

Daniel Goggi 1993

Alex Tauber 1993

Simon Bacher 1988

Günther Prader 1991

Florian Tauber 1993

Simon Senoner 1994

Alexander Prader 1996

Klaus Mayr 1983

Michael Klement 1997

Dominik Gasser 1997

Fabian Huber 1990

Daniel Mitterrutzner 1991

Felix Huber 1992

David Cassius 1993

Fabian Trenkwalder 1994

Michael Putzer 1995

Martin Hilpold 1994

Simon Klement 1996

Matthias Markart 1980

David Bacher 1993

Maximilian Hofer 1995

Alex Schraffl (bestätigt)

Markus Senoner (Co-Trainer)

Paul Oberhuber (Tormanntrainer)

Unermüdlicher

Antreiber:

Marco Baggio.

Potenzial, alle Klubs gehörig zu ärgern

– hat aber auch das Mentalitätsproblem,

gegen alle verlieren zu können.

INFO

FC Neugries

Heimspielplatz: Talferplatz A

und Pfarrhof, Kunstrasen

Fahrschule Simmerle | 39100 Bozen

Tel. 0471 910 338

simmerle@inwind.it

www.neugries.it

Neugries

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Manuel De Lorenzo 1993

Tomas Voltani 1983

Moritz Moretti 1994

Marco Primerano 1985

Mario Benassai 1992

Alexander Kaufmann 1993

Luca Baggio 1987

Amarildo Kamami 1995

René Tezzele 1996

Denis Dreni 1996

Marco Baggio 1987

Fabio Marchetto 1987

Nicola Mignolli 1996

Nicolo Bonetto 1995

Stefano Damini 1985

Ivan Montanana 1985

Yassir El Mekaoui 1995

Eugenio Cugnetto 1980

Mattia Pareti 1991

Marco Rigotti 1996

Patrick Schmid 1982

Alex Rotulo 1996

Davide Bondoni 1996

Alex Sincich 1989

Alan Visalli 1986

Kevin Visalli 1992

Andreas Viehweider (neu)

Luca Agostini (Co-Trainer)

Walter Saffiotti (Tormann-Trainer)


30 SPORT A 2012

Landesliga

Obermais: Aufbruch

zu einer neuen Ära

Daniele Ciaghi,

Taktgeber im Mittelfeld

Seit Trainer Martin Klotzner vor zwei

Jahren den Meraner Erfolgsklub verlassen

hat, waren Ruhe und Gelassenheit

beim FC Obermais Fremdwörter.

Klotzners Nachfolger Klaus Schuster

musste während der letzten Saison

vorzeitig den Hut nehmen und auch

für den glücklosen Marco Bertoncini

(jetzt bei Salurn) war nach einem

halben Jahr und dem sensationellen

Abstieg aus der Oberliga Schluss.

Jetzt soll es ein No-Name richten:

Franz Josef Theiner. Der letztjährige

A-Jugend-Coach soll zusammen mit

dem neuen sportlichen Leiter Michael

Tschenett eine neue Ära „auf der

Lahn“ einleiten.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Martin Ciaghi (Mezzocorona),

Michael Höller, Andreas Pircher

(beide Lana), Lukas Spechtenhauser

(Moos), Andrea Zaggia (Neugries),

Lukas Pircher (reaktiviert), Andreas

Fuchsberger, Florian Ortner (beide

eigene Jugend).

Abgänge: Theo Pamer, Valentin Brugger,

Christian Platter (alle St. Martin),

Der neue

Trainer: Franz

Josef Theiner.

Stefan Bernard (Frangart), Alexander

Pohl (Naturns), Simon Breitenber-

ger (Ulten), Moritz Frötscher (Nals),

Willy Amofah (Virtus DB), Simon Enz

(Moos), Martin Innerhofer (Latsch),

Harald Kiem (Ziel

unbekannt).

Stärken &

Schwächen

Stärken: Mit-

telfeldspieler

Martin Ciaghi

ist herausragend;

der Klub hat sich

bewusst für die

Verjüngung mit einheimi-

schen Spielern entschieden: Rückhalt

aus der Führungsetage ist garantiert;

wirtschaftlich und organisatorisch ist

der Verein top aufgestellt.

Schwächen: Der Aderlass an Leistungsträgern

ist enorm, adäquat ersetzt wur-

den sie nicht; einen Top-Stürmer hat

Obermais nicht mehr in seinen Reihen;

wichtige Führungsspieler (Klotzner,

Rainer) quälen sich seit langer Zeit mit

Blessuren herum; die Landesliga wird

für den FCO kein Selbstläufer.

Prognosen

Nach einer miserablen Saison und

dem daraus resultierenden Neubeginn

herrscht fast schon euphorische

Aufbruchstimmung. Doch Vorsicht:

Läuft es zu Beginn nicht nach Wunsch,

könnte die mangelnde Erfahrung auf

der Trainerbank zum Strick um den Hals

werden. Gelingt der Start, ist den Blau-

Weißen ein Spitzenplatz zuzutrauen.

INFO

FC Obermais

Heimspielplatz: Lahn/Obermais

Dantestr. 5 | 39012 Meran

Tel. 348 52 22 127

info@fcobermais.it

www.fcobermais.it

Obermais

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr Tor

Patrick Wieser 1994

Andreas Pircher 1983

Philipp Flarer 1993

Lukas Höller 1989

Davide Ioris 1990

Andreas Klotzner 1986

Markus Unterthurner 1995

Michael Waldner 1986

Andrea Zaggia 1984

Daniele Ciaghi 1984

Armin Ennemoser 1993

Martin Ciaghi 1992

Michael Höller 1986

Andreas Mair 1994

Lukas Pircher 1983

Christian Rainer 1984

Daniel Bernard 1989

Andreas Fuchsberger 1996

Florian Ortner 1996

Christian Platzer 1983

Lukas Spechtenhauser 1993

Franz Josef Theiner (neu)

Patrizio Zurma (Co-Trainer)

Daniele Bonifacio (Tormanntrainer)


Landesliga

SPORT A 2012

31

SC Passeier: Neues Abenteuer

Durch den Umweg über Pokalsieg

und Aufstiegsspiele schaffte der SC

Passeier den Sprung in die Landesliga.

Für die Elf aus St. Leonhard ist

es eine Rückkehr, nachdem man vor

zwei Jahren als Tabellenletzter (und

nur 13 Punkten) abgestiegen ist.

Will es auch in

der Landesliga

spritzen lassen:

Robert Hofer.

Die Mannschaft von Trainer

Massimo Bianchi hat diesmal mehr

Potenzial. Dazu gab es im Sommer

drei hochkarätige Zugänge aus dem

eigenen Tal. Überhaupt dürfen sich die

Fußballfans auf ein geladenes Derby

gegen den FC Moos freuen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Robert Kofl er, Maximilian

Lanthaler (beide St. Martin), Andreas

Tschöll (Moos), Andreas Haller,

Alexander Holzknecht (beide eigene

Jugend).

SC Passeier

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Andreas Tschöll 1983

Ivan Hofer 1996

Christoph Ploner 1989

Christof Auer 1992

Armin Pamer 1985

Alfred Gufler 1986

Dominik Brunner 1994

Hannes Oberprantacher 1996

Lukas Santoni 1994

Andreas Haller 1995

Stefan Pamer 1988

Hannes Tschöll 1993

Michael Raffl 1993

Armin Hofer 1987

Arno Ebnicher 1990

Robert Hofer 1996

Fabian Pilser 1993

Alexander Holzknecht 1996

Christoph Moosmair 1987

Robert Kofler 1994

Tobias Brunner 1990

Maximilian Lanthaler 1994

Stephan Pfitscher 1987

Daniel Gufler 1989

Massimo Bianchi (bestätigt)

Andreas Tschöll (Tormanntrainer)

Abgänge: Christoph Gufler (Moos),

Fabio Begher (Studiengründe).

Stärken & Schwächen

Stärken: Starke Offensivreihe mit

Stefan Pamer-Tobias Brunner-Robert

Kofl er; große Euphorie nach dem

Aufstieg; homogene, kompakte Mannschaft,

die über 90 Minuten ein hohes

Tempo gehen kann.

Schwächen: Viele Spieler kennen die

Liga nur vom Hörensagen; in der Breite

ist der Kader (zu) schwach aufgestellt;

die Rivalität mit St. Martin und Moos

vergeudet viele (unnötige) Energien.

Prognosen

Es wird schwer, ganz schwer, die

Klasse zu halten. Nur wenn die starke

Offensivreihe auch in der Landesliga

trifft, ist der Klassenerhalt drin. Ansonsten

geht es nach nur einem Jahr

wieder abwärts.

INFO

SC Passeier

Heimspielplatz: Gänsbodenstadion

St. Leonhard in Passeier

Gänsboden 1 | 39015 St. Leonhard

Tel. 335 58 44 561

info@sc-passeier.it

www.ascpasseier.it

Dampfmacher auf der Seite:

Arno Ebnicher


32 SPORT A 2012 Landesliga

St. Pauls: Anlauf Nummer 3

Vor zwei Jahren Dritter, in der letzten

Saison Zweiter. Also wäre der Meistertitel

in der anstehenden Saison

die logische Folge, oder? Nein, so

leicht macht man es sich beim FC St.

Pauls nicht. Im Überetsch kennt man

zwar die eigenen Stärken, ob die aber

ausreichen, um gegen die erklärten

Favoriten Bozen 96, Obermais, Weinstraße

Süd und Virtus DB zu bestehen,

wird sich zeigen.

Zumal der Traditionsklub aus dem

Überetsch den Verlust seiner Galionsfi

gur Gunther Staffler zu verkraften

hat. Der 35-Jährige hat nach 13 Jahren

bei den Blau-Weißen seine Karriere

beendet. Mit Staffler geht nicht nur ein

herausragender Stürmer (112 Tore in

325 Spielen), sondern ein Leader der

alten Fußballschule. Für „Staff“ wurde

Andrea Bovolenta als zweiter Stürmer

neben Manuele Giacomuzzi zurück-

geholt. Er stürmte bereits von 2007

bis 2010 für St. Pauls. Dieses Duo ragt

aus einer ansonsten eher jungen, aber

homogenen Mannschaft heraus, die

das dritte Jahr von Martin Klotzner

geführt wird.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Andrea Bovolenta (SSV

Brixen), Robert Larcher (Virtus DB),

Thomas Zanon, Patrick Osti, Micha-

el Puff (alle eigene Jugend).

Abgänge: Gunther

Staffler (Karriereende),

Andreas Calliari (Ziel

unbekannt), Aaron Dibiasi

(Frangart), Georg Zublasing, Fabian

Perktold (beide Girlan), Andreas Clementi

(Leifers).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Achse Tarantino-Mayr-

Fabi-Giacomuzzi ist herausragend;

alle Mannschaftsteile sind homogen

besetzt; Trainer Martin Klotzner

ist fachlich und motivations-

mäßig top; bedingungsloser

Offensivgeist.

Schwächen: die Mannschaft kassierte

im Vorjahr 40 Gegentore; bei den

Jugendspielern könnte es anzahlmäßig

eng werden; in heiklen Phasen muss

die Mannschaft lernen, kühlen Kopf

zu bewahren.

Prognosen

St. Pauls gehört zum Kreis jener

Mannschaften, die ganz vorne landen

können. Wenn die Schlüsselspieler

gesund bleiben, ist der Kampf um den

Meistertitel ein Thema.

INFO

FC St. Pauls

Heimspielplatz: Rungghof/Girlan,

St. Pauls (Kunstrasen)

Unterrainer Straße 36

39050 St. Pauls Eppan

Tel. 335 82 59 269

fcpauls@rolmail.com

www.fcpauls.com

Hannes

Ohnewein

St. Pauls

Pos. Name Geboren

Antonio Tarantino 1985

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Manuel Schieder

Thomas Zanon 1995

Martin Unterholzer 1972

Georg Sinn 1988

Michael Kreiter 1987

Matthias Huber 1989

Fabian Mayr 1986

Felix Andergassen 1995

Hannes Riff esser 1994

Patrick Osti 1994

Michael Puff 1996

Simon Fabi 1990

Philipp Stein 1989

Manuel Schieder 1980

Hannes Ambach 1990

Hannes Ohnewein 1992

Robert Larcher 1988

Thomas Debelyak 1996

Felix Pichler 1993

Andrea Bovolenta 1981

Manuele Giacomuzzi 1986

Daniel Delueg 1995

Alex Puff 1995

Felix Zublasing 1993

Martin Klotzner (bestätigt)

Andrea Furlato (Co-Trainer)

Marco Pagliani (Tormanntrainer)


Landesliga

Pichl Gsies: Durch

die Hintertür

Eigentlich schon abgestiegen, wurde Pichl Gsies auf

Verbandswege („ripescaggio“) in die Landesliga zurückgeholt.

Was aber nicht heißen soll, dass es für die Oberpustertaler

deshalb leichter wird.

Pepi Staffler

Saison 2013/14 2010/11

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Andreas Hofer (Hochpustertal), Alex Piffrader

(Ahrntal), Micha Gräber, Hanspeter Hitthaler (beide St.

Georgen Jun.). Abgänge: Martin Graf, Manuel Haberer

(beide Stegen), Gerd Ampferthaler (Karriereende), Lorenz

Mölgg, Elias Quiroz (beide Studiengründe), Marc Hosp,

Martin Passler, Dominik Steinmair (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Siegeswillen vor allem bei den Heimspielen; Torjäger

Thomas Piffrader (im Vorjahr 18 Tore). Schwächen:

Kleiner Kader; nur wenig ligareife Jugendspieler.

Prognosen: Pichl zählt zu den Abstiegskandidaten.

INFO

SSV Pichl Gsies | Puregg 4b

39030 St. Magdalena Gsies | Tel. 349 62 000 72

info@ssvpichlgsies.com | www.ssvpichlgsies.com

Fabian Unterhuber

Tor

Pichl Gsies

Pos.

Name

Geboren

Christian Marchesini

1981

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Micha Gräber

1995

Daniel Lahner

1986

Matthias Burger

1992

Stefan Huber

1987

Elmar Rauter

1974

Thomas Seiwald

1995

Manuel Steinmair

1987

Eduard Graf

1974

Hanspeter Hitthaler

1990

Alex Innerbichler

1985

Fabian Lahner

1992

Alex Piffrader

1995

Thomas Piffrader

1990

Jürgen Sinner

1986

Patrick Ampferthaler

1986

Andreas Hofer

1981

Jürgen Lahner

1984

Marc Reier

1993

Fabian Unterhuber

1995

Johannes Piffrader (neu)

Maurizio Frasca (Tormanntrainer)

Im Herbst Wimmer

Im Winter Kellermeister

Im Frühjahr, Sommer,

Herbst und Winter:

Persönliche Betreuung

der Trogerhof-Kunden.


34 SPORT A 2012 Landesliga

Schlern: Völlig neue Erfahrung

Völlig neues Terrain betritt ab 1. September

die SG Schlern. Die Mannschaft

vom Hochplateau war noch nie in der

höchsten Südtiroler Amateurklasse,

will mit seiner Spielstärke aber bestehen.

Ein schwieriges Unterfangen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Manuel Canazza (FC Südtirol

Junioren), Manuel Weissensteiner

Vereinspräsident und Trainer in einem:

Fritz Haselrieder (SG Schlern).

(Bozner FC Junioren), Ivan Germano

(Mühlbach Rodeneck Vals), Mark

Vienna, Fabian Gasslitter, Samuel Harder,

Alex Malfertheiner, Paul Schönauer

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Michael Torggler (Karriere-

ende), Philipp Plunger (Arbeitsgründe),

Stefano Voltani (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Mannschaft ist blind eingespielt;

die Unbekümmertheit kann

große Kräfte freimachen.

Schwächen: Mangelnde Erfahrung;

vielen Spielern fehlt die körperliche

Robustheit; Trainer Fritz Haselrieder

ist auch Vereinspräsident und hat als

solcher auch mit vielen Nebenschauplätzen

zu kämpfen.

Prognosen

stufen als der 1. Amateurliga-Titel in

der letzten Saison.

INFO

Mittelfeldspieler

Marco Pasquazzo.

SG Schlern

Heimspielplatz: Sportzone

Laranz/Seis

Peterbühlweg 14

39050 Völs am Schlern

Tel. 335 240 529

info@sgschlern.it | www.sgschlern.it

Stegen setzt auf die Jugend

Eine sensationelle Saison hat Stegen

hinter sich: Platz drei, knapp hinter

Meister Bozner FC und St. Pauls. Dieses

Top-Ergebnis ist nicht zu wiederholen.

Der Aderlass an starken Spielern

war im Sommer sehr groß. Jetzt hat der

neue Trainer Markus Rieder die schwierige

Aufgabe, aus vielen Nachwuchsspielern

ein landesligareifes Team zu bilden.

Stärken & Schwächen

Stärken: Solide Abwehrreihe; starke

Achse Mittermair-Agreiter-Oberheinricher-Brunner;

das Sturmduo Brunner-

Kerrniqi verspricht viele Tore.

Schwächen: Die Querelen um die Neuverpflichtungen

Manuel Haberer und

Martin Graf waren nervenaufreibend;

Das einzige Ziel ist der Klassenerhalt.

Die Mannschaft hat zwar spielerisch

einiges drauf, dennoch wird es nicht

reichen, die Liga zu halten. Wenn

doch, dann ist dies noch höher einzujunge

Mannschaft, nur sieben Spieler

sind älter als 22 Jahre; kleiner Kader.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Martin Graf, Manuel Haberer

(beide Pichl Gsies), Michele Verdi,

Dominik Hitthaler (beide St. Georgen),

Denis Kerrniqui (Kiens), Lukas Zimmerhofer,

Simon Aichner, Ulrich Beikircher,

David Clara, Matthias Obexer

(alle eigene Jugend). Abgänge: Berndt

Mair, Philipp Piffrader, Leo Brugger

(alle St. Georgen), Georg Bergmeister

(Studiengründe), Simon Oberegger

(Uttenheim), Emanuel Dorigo, Marco

Rossini (beide Wengen/La Val).

Prognosen

Das sportliche Ziel ist der Klassenerhalt.

Der ist problemlos drin, wenn die

Stürmer Ulrich Brunner

wenigen Routiniers

gesund bleiben. Allein

die Abwehrreihe

genügt allerhöchsten

Ansprüchen. Sollten

einige Stützen langfristig

ausfallen, droht

ein beinharter Kampf

ums Überleben.

INFO

SV Stegen

Heimspielplatz: Stegen

Hl. Kreuzstraße 13 | 39031 Bruneck

Tel. 0474 55 54 41

sportverein.stegen@dnet.it


Landesliga

SPORT A 2012

35

Virtus DB: Alles neu beim Mitfavoriten

Viele Spieler sind neu, der Trainer ist

neu, nur die Ziele und Ambitionen

sind bei Virtus DB die selben: Der Titel

wird angepeilt.

Im Sommer gab es eine Revolution,

zwölf neue Spieler kamen, sieben

haben den Klub verlassen.

Zugänge & Abgänge:

Zugänge: Domenico Torcasio, Alex

Tadé, Afrim Umer (alle Bozen 96), Janusch

Garzisi (Meran), Adnan Mehovic,

Marco Zeni (beide Bozner Boden), Stefano

Colla, Davide Santachiara (beide

Neugries), Willy Amofah (Obermais),

Giacomo Fierro (Salurn), Alim Kumria,

Ousmane Kumaninge (Südtirol).

Abgänge: Mattia Pareti, Stefano Damini

(beide Neugries), Peter Paul Zelger

(Haslach), Luca Niederstätter (Eppan),

Robert Larcher (St. Pauls), Andrea Crisci

(Moos), Yuri Osti (Weinstraße Süd).

Schlern

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Daniel Iardino 1989

Franz Fill 1991

Mark Vienna 1997

Philipp Baumgartner 1994

Samuel Harder 1995

Thomas Mauroner 1990

Daniel Pfattner 1982

Stefan Schieder 1988

Paul Schönauer 1996

Mattia Valentini 1987

Diego Zemmer 1986

Manuel Canazza 1995

Fabian Gasslitter 1996

Alexander Köb 1984

Johannes Köb 1987

Alex Malfertheiner 1995

Martin Malfertheiner 1990

Gabriel Marmsoler 1990

Marco Pasquazzo 1990

Ivan Germano 1988

Manuel Weissensteiner 1994

Michael Schieder 1992

Stefan Plankl 1989

Maximilian Unterkofler 1991

Fritz Haselrieder (bestätigt)

Davide Perullo (Tormanntrainer)

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Mannschaft ist in allen

Teilen herausragend besetzt; viele

Routiniers wechseln sich mit starken

Jugendspielern ab; starke Achse Torcasio-Franzoso-Amofah-Tadé-Mariz;

in der Offensive hat der neue Trainer

Roberto Ceron die Qual der Wahl.

Schwächen: Launische Mannschaft;

die vielen Neuzugänge müssen erst

zusammenwachsen – das dauert.

Stegen

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Mario Pasquali

Christian Mittermair 1986

Marco Mittermair 1992

Lukas Zimmerhofer 1997

Günther Agreiter 1987

Simon Aichner 1997

Ulrich Beikircher 1996

Martin Graf 1982

Markus Mutschlechner 1984

Alex Niederkofler 1985

Florian Pramstaller 1992

Michele Verdi 1993

Diego Carbogno 1993

David Clara 1997

Dominik Hitthaler 1994

Fabian Neumair 1995

Stefan Oberheinricher 1985

Manuel Haberer 1990

Matthias Obexer 1994

Tobias Piff rader 1994

Ulrich Brunner 1991

Denis Kerrniqui 1991

Werner Unterhofer 1982

Markus Rieder (neu)

Stefan Ferrari (Co-Trainer)

Dieter Schatzer (Tormanntrainer)

Prognosen

Vom Potenzial her gesehen ist Virtus

DB gleich stark wie Bozen 96. Allerdings

müssen die zwölf Neuzugänge

erst zu einer Einheit geformt werden.

Das dauert seine Zeit. Nur wenn Trainer

Ceron diese Zeit bekommt, wird

Virtus eine Hauptrolle in der Meisterschaft

spielen. Ansonsten drohen

interne Querelen.

INFO

Virtus DB

Heimspielplatz: Bozen, Ex-Righi,

Cadornastr. 25 (Kunstrasen)

Postfach 84 | 39100 Bozen

Tel. 0471 270696

virtusdonbosco@tin.it

www.virtusdonbosco.com

Virtus DB

Pos. Name Geboren

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Domenico Torcasio 1976

Giacomo Fierro 1995

Mario Maschia 1994

Stefano Colla 1994

Demis Franzoso 1980

Janusch Garzisi 1989

Mirko Kostner 1993

Matteo Santoni 1992

Francesco Naletto 1991

Adnan Mehovic 1990

Maximilian Haumer 1995

Marco Zeni 1994

Qamil Kushe 1995

Rubens Conte 1994

Alex Tadé 1989

Federico Bertoli 1993

Willy Amofah 1988

Davide Santachiara 1983

Afrim Umer 1987

Ousmane Kumaninge 1995

Pasqualino Perri 1987

Manuel Mariz 1990

Mario Pasquali 1983

Gabriel Vecchio 1995

Ahsan Saeed 1994

Alim Kumria 1995

Roberto Ceron (neu)

Manni Campanella (Co-Trainer)

Roberto Menegolo (Tormanntrainer)


36 SPORT

A 2012

Landesliga

Nachwuchstalent

Simon Sanoll

Weinstraße Süd:

Richtige Lehren ziehen

Weinstraße Süd

Pos. Name Geboren

Trainer Angriff

Mittelfeld

Abwehr

Tor

Yuri Osti 1988

Werner Fischer 1996

Manuel Carlini 1989

Cipriano Morano 1984

Michael Ranzi 1983

Günther Peer 1993

Lorenz Pedrotti 1983

Simon Sanoll 1995

Allen Zwerger 1995

Julian Geier 1997

Clemens Sanoll 1992

Johannes Huber 1992

Stefan Christoforetti 1990

Fabio Zadra 1985

Michael Mair 1995

Alex Casatta 1996

Mauro Vasile 1997

Claudio Dellasega 1987

Alexander Fabris 1991

Michael Osti 1991

Matthias Leoni 1995

Sebastian Dametto 1996

Lukas Mair 1991

Fabio Ianeselli (bestätigt)

Fabio Brugnara (Co-Trainer)

Luca Rossato (Tormanntrainer)

Platz 10 in der letzten Saison war

nicht das, was man sich zu Beginn

vorgestellt hatte. Vor allem

wegen einer miserablen Heimbilanz

enttäuschte der letztjährige Geheimfavorit

Weinstraße Süd maßlos. Heuer

wagt man einen neuen Angriff, um

die Landesliga aufzumischen. Die

Vorzeichen stehen gut, ein gewichtiges

Wort mitreden zu können.

Nachdem mit Tormann Michael

Giovanett und Kapitän Josef Terzer

zwei erfahrene Akteure die Karriere beendet

haben, setzt Trainer Fabio Ianesel-

li auf junge Spieler. Zudem wurden die

Osti-Brüder Michael und Juri verpflich-

tet, um die Abgänge von Torjäger Matys

Goller und Giovanett zu kompensieren.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Michael Osti (Neugries),

Juri Osti (Virtus DB), Alexander Fabris

Neuzugang Michael Osti

(Neumarkt), Mauro Vasile (Mezzocorona

Junioren), Julian Geier, Alex

Casatta, Sebastian Dametto (eigene

Jugend).

Abgänge: Matys Goller (Salurn),

Michael Giovanett, Josef Terzer (beide

Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Starke Offensive mit Michael

Osti (18 Tore im Vorjahr) und Claudio

Dellasega (10); seriöses Vereinsumfeld

und gute Organisation; Fabio Ianeselli

ist ein gewiefter Taktikfuchs; die Achse

Morena-Zadra-Michael Osti-Dellasega

ist herausragend.

Schwächen: Mit Goller, Terzer und

Giovanett sind drei langjährige Aushängeschilder

weg – neue Hierarchien

müssen sich erst bilden; kann Yuri Osti

Giovanett im Tor auf Anhieb ersetzen?

Eklatante Heimschwäche im Vorjahr.

Prognosen

Die Unterlandler haben wichtige

Spieler verloren, sich aber sinnvoll

verstärkt. Deshalb ist ein Spitzenplatz

drin. Für ganz vorne wird es aber wohl

nicht reichen, dafür ist die Spielerdecke

quantitativ zu dünn. Der Verein

gibt eine Platzierung unter den Top 8

als Vorgabe an. Das erreicht Weinstraße

Süd problemlos.

INFO

SSV Weinstraße Süd

Heimspielplatz: Kurtatsch

und Margreid

Breitbach 24 | 39040 Kurtatsch

Tel. 338 3849848

weinstrasse.sued@rolmail.net

www.weinstrassesued.com


1. Amateurliga

SPORT A 2012

37

Lana und Bruneck in Poleposition

Zwei hochkarätig besetzte Gruppen

gibt es 2013/14 in der 1. Amateurliga.

Der Grund sind vier Absteiger aus der

letztjährigen Landesliga, wobei aber

nur Sarntal der Gruppe A zugeordnet

wurde, die restlichen drei (Vintl, Latzfons

Verdings und Milland) hingegen

der Gruppe B.

Gruppe A

Hier gibt es ohne Wenn und Aber

einen großen Favoriten: Es ist der SV

Lana, der mit Davide Penasa, Lukas

Greif und David Zulian drei hochkarätige

Zugänge zu verzeichnen hat, während

Torjäger Fabian Gruber gehalten

werden konnte.

Im Titelkampf mitmischen können

mehrere Klubs, angefangen vom SV

Neumarkt, dem letztjährigen Pokalfinalisten

Terlan und Partschins. Die

Burggräfler können auf die Torjägerdienste

des Alessandro Finanzi

zählen, zudem kommen von Naturns

Tormann Andreas Nischler und

Spielertrainer Hannes Köllemann.

Außenseiterchancen besitzt Mals, das

unter der Führung des neuen Trainers

Rainer Dengg die miserable letzte

Saison (nur Platz zehn) vergessen

machen will.

Den Blick nach hinten werfen müssen

wohl Laas (zahlreiche Leistungsträger

haben aufgehört), Landesliga-Absteiger

Sarntal, Schlanders und Frangart.

Für Diskussionen sorgte die Entscheidung

des Fußballverbandes, Aufsteiger

Albeins der Gruppe A zuzulosen,

obwohl Absteiger Latzfons Verdings

geographisch „besser“ zum Westen des

Landes passen würde.

Gruppe B

Diese Gruppe hat keinen erklärten

Favoriten. Umso spannender wird sich

die Meisterschaft entwickeln. Von den

drei Landesliga-Absteigern scheint

Latzfons Verdings am stärksten, obwohl

Franz Pittschieler Richtung Ahrntal

abgewandert ist. Bruneck verzeichnet

mit Emran Alyiu und Marco Maraner

zwei hochkarätige Zugänge, muss aber

Hütet auch in der nächsten Saison das Brunecker Tor: Michael Gatterer

(dahinter Daniele De Martin).

noch mit dem Trauma des leichtfertig

vergebenen Meistertitels der letzten

Saison fertig werden.

Vahrn hat dank einer ganz starken

Rückrunde den fast sicheren Abstieg

abgewendet und kann in Zukunft auf

die Dienste von Lukas Edenhauser

(SSV Brixen) zählen. Wenn dieser

Schwung mitgenommen wird, dann ist

ein Spitzenplatz drin. Gespannt darf

1. Amateurliga 2013/2014

Gruppe A

Gruppe B

Mals

Laas

-Infografik: Ch. Staffler

Auswahl Ridnauntal

Vintl

(Stange)

(Weitental)

Freienfeld

Mühlbach Rodeneck Vals (Vals)

Kiens

Bruneck

USD Brixen

Vahrn

Kastelbell (Fischzuchtweg)

Tschars

Milland

Reischach

Partschins

Albeins

Schabs

Hochpustertal

Latzfons Verdings (H. Innichen,

Schlanders

(Klausen)

Lana

R. Toblach )

Terlan Sarntal

Barbian Villanders

(Sarnthein)

Frangart

(Rungghof)

Martin Thaler

(Sarntal)

Voran Leifers

Auer

Neumarkt

man auf Terenten, Vintl und Reischach

sein. Der Neuling hat sich u.a. mit

Patrick Pietersteiner, Stammtormann

aus St. Georgen, verstärkt.

Als Abstiegskandidat Nummer 1 dürfte

USD Brixen gehandelt werden. Die

Domstädter mussten viele Spieler

ziehen lassen. Auch Schabs und Mühlbach

Rodeneck Vals dürfen sich auf

eine schwere Saison einstellen.

Terenten

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

Foto: D. Runggaldier


38 SPORT A 2012 2. Amateurliga

Die Unberechenbarkeit regiert

Drei Gruppen, aber nur ein Favorit

– wie ist das möglich? Sowohl in

Gruppe A als auch in der Gruppe C

der 2. Amateurliga fehlen die„Übermannschaften“.

Dafür kommt in der Gruppe B

wohl nur eine Mannschaft für den

Titel in Frage: Der Haslacher Sportverein.

Aber der Reihe nach.

Gruppe A

Hier eine Top-Mannschaft auszumachen,

ist schwierig. Eine Übermannschaft

á la Kastelbell Tschars

wie im Vorjahr gibt es diesmal nicht.

Obwohl: Riffian Kuens machte

Kastelbell das Leben lange Zeit sehr

schwer, scheiterte am Ende aber

an den eigenen Nerven und später

an den Aufstiegsspielen. Mit einem

neuen Trainer (Pauli Cassin für Dieter

Perathoner) wagt Riffian einen neuen

Anlauf – und wird sich wohl mit Ulten

und Tirol duellieren müssen. Die

„Vinschger Connection“, angeführt

von Prad, Aufsteiger Eyrs, Laatsch

Taufers und Schluderns dürfte die Favoriten

höchstens ärgern, aber wohl

nicht gefährden.

Gruppe B

Hier will es eine Mannschaft besonders

wissen: Der Haslacher SV. Die

Bozner Vorstädter haben mit Stefan

Dalsasso (er kommt vom Bozner FC),

Peter Paul Zelger (Virtus DB), Mattia

Melchiori (Oberau), Rückkehrer

Markus De Zordo und den Nachwuchsspielern

Alex Guglielmo und

Fabian Gramm (beide St. Pauls) gleich

sechs Neuzugänge zu verzeichnen. Am

ehesten wird wohl Absteiger Kaltern

(u.a. mit dem neuen Spielertrainer

Stefano Sonn sowie Michele Guglielmi

und Christian Quaglio) die Haslacher

ärgern können, gefolgt von Aufsteiger

Gries (u.a. mit den Neuzugängen

Alex Mayr und Hannes Mayr Di

Pauli). Aber auch Klausen, Teis Villnöß

und die Fusionsmannschaft Eggental

(Deutschnofen und Welschnofen

haben sich zusammengetan) haben das

Potenzial, in den Titelkampf einzugreifen.

Gruppe C

In der Pusterer Gruppe – bis auf Wiesen

und Feldthurns sind alle anderen

Klubs östlich von St. Lorenzen und

Pfalzen angesiedelt – sind Favoriten

ebenfalls schwierig auszumachen.

Haslach-Kapitän Dieter Obexer (rechts) und

seine Teamkollegen in Jubelpose. Ob dies

auch am Saisonende so ist?

Pfalzen hat sich nach Bernhard Unterpertinger

im Vorjahr mit einer weiteren

St. Georgen-Legende verstärkt,

nämlich mit Daniele Marietti. Dazu

kommt Daniel Volgger aus Terenten.

Dieses Trio allein garantiert aber noch

keine Punkte. Steinhaus, Mareo/St. Vigil

in Enneberg und Wiesen haben das

Potenzial, ganz vorne mitzumischen.

Gespannt darf man auf Neuling SC

Gsiesertal sein, während Val Badia und

Dietenheim Aufhofen wohl eher nach

hinten schauen müssen.

Laufen sich auch heuer über den Weg:

Bernhard Unterpertinger (Pfalzen, links) und

Viktor Zimmerhofer (Steinhaus, rechts).

2. Amateurliga 2013/2014

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

(H. Laatsch, R. Taufers i. M.)

Laatsch Taufers

Schluderns

Eyrs

Prad

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

-Infografik: Ch. Staffler

Algund

Riffian Kuens

Tirol

Wiesen

Schenna

Mölten

Plaus Vöran

(Vöran)

Gargazon

Bozen

Ulten

(St. Walburg)

Leifers Branzoll

Kaltern

Feldthurns

Aldein

Petersberg

Klausen

Steinhaus (St. Jakob)

Taufers (Sand in Taufers)

Dietenheim Aufhofen

Pfalzen

St. Lorenzen

Taisten Welsberg

Rasen

Antholz

Gsiesertal

(Pichl Gsies)

Mareo

(St. Vigil in Enneberg)

Lajen

Val Badia

Steinegg Teis Villnöß (St. Martin in Thurn)

(H. St. Peter, R. Teis)

Eggental (Welschnofen, Deutschnofen)

Haslach (H. Reschenplatz B, R. Pfarrhof)

Gries (H. Talferplatz A, R. Pfarrhof)

Oberau (H. Reschenplatz B, R. Pfarrhof)

Stella Azzurra (Reschenplatz C)


3. Amateurliga

SPORT A 2012

39

Tiefste Klasse bleibt ein

Erfolgsmodell

Die 3. Amateurliga bleibt auch im

vierten Jahr nach seiner Neuordnung

– nur drei Gruppen, und nicht vier –

ein Erfolgsmodell.

13 (Gruppe A) bzw. zwölf Mannschaften

(Gruppe B und C) sorgen

dafür, dass die Meisterschaft ihren Namen

auch verdient, das heißt dass bis

weit in den November hinein gespielt

wird und auch die Rückrunde nicht

erst im April beginnt.

Gruppe A

Hier umfasst die Anzahl der Favoriten

beinahe den halben Kreis. Girlan, in

der letzten Saison um Haaresbreite

am Aufstieg vorbeigeschrammt, zählt

ebenso zu den Titelanwärtern wie die

Absteiger aus Andrian und Tscherms.

Zudem darf man gespannt sein, welche

Mannschaft der neugegründete Verein

von Olimpia Meran ins Rennen schickt.

Gute Außenseiterchancen hat Jenesien.

Gruppe B

Drei Mannschaften – Atletico Bozen, Excelsior

La strada/Der Weg und Rentsch

– kommen aus der Landeshauptstadt.

Eines vorweg: Um den Meistertitel wird

das Trio sicher nicht mitspielen. Dafür

Hannes Werth will mit Andrian

zurück in die 2. Amateurliga.

kommen andere Teams in Frage, allen

voran die Absteiger Montan und Ritten.

Die Mannschaft vom Hochplateau blieb

weitestgehend zusammen, und Ziel

gibt es nur eines: So schnell als möglich

zurück in die 2. Amateurliga. Gespannt

darf man auf die Leistungsfähigkeit

der Wipptaler Vereine Gossensaß und

Sterzing sein.

3. Amateurliga 2013/2014

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

H. = Hinrunde

R. = Rückrunde

-Infografik: Ch. Staffler

Laag

Gruppe C

Gossensaß

Sterzing

Franzenfeste

Im Vorjahr noch in der

2. Amateurliga, spielen sie

heuer eine Klasse tiefer:

Matthias Pichler (Montan, links)

und Simon Maier (Ritten, rechts).

Hier werden Niederdorf und Wengen/La

Val den Ton angeben. Beide

Mannschaften sind qualitativ und

quantitativ stark genug besetzt, um

den Sprung zu schaffen. Wenn, dann

haben die drei Eisacktaler Vereine

Raas, Aicha und Neustift Außenseiterchancen.

Mühlwald

Prettau

Gais

Welschellen

Oberland

(H. St. Valentin

Aicha

R. Burgeis)

Olimpia Meran

Raas

Percha

Neustift

Goldrain (Passermündung)

Niederdorf

(Vahrn)

Lüsen Olang

Kortsch

Tscherms Burgstall

La Val Sexten

Völlan Ritten (Klobenstein) (Wengen)

Morter

(H. Latsch, R. Morter)

Jenesien Gröden (St. Christina)

Bozen

St. Pankraz Andrian

Laugen Tisens Girlan

Atletico Bolzano (Reschenplatz A)

(Rungghof) Excelsior La Strada (Reschenplatz A)

Montan

Rentsch (Reschenplatz C)

Unterland Berg (Truden)

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