2-2018
Fachzeitschrift für Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik
Fachzeitschrift für Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik
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Februar 2/<strong>2018</strong> Jahrgang 23<br />
HF- und<br />
Mikrowellentechnik<br />
500 W GaN-on-Si-Leistungstransistor für<br />
Flughafenüberwachungs-Radar-Systeme<br />
Macom, Seite 6
MMIC AMPLIFIERS<br />
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5-18 GHz<br />
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7 95<br />
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AVM-273HPK+<br />
13-26.5 GHz<br />
Gain 13.0 dB<br />
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Mini-Circuits’ AVM-273HPK+ Breitband-MMIC-Verstärker wideband microwave MMIC eignet<br />
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13 dB Verstärkung, ±1 dB Gain Flatness und 58 dB<br />
up<br />
to 0.5W output power, 13 dB gain, ±1 dB gain flatness and<br />
Rückwärtsisolation. Diese Verstärker werden unterstützt von einem<br />
58 Spannungs-Sequencing- dB reverse isolation. und The DC-Control-Modul amplifier comes und supplied bieten dadurch with a<br />
voltage einen Rückwärtsspannungsschutz sequencing and DC control in ihrem module kleinen providing Gehäuse, reverse was Ihr<br />
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Der AVA-183A+ weist 14 dB Verstärkung bei einer exzellenten Flatness<br />
The AVA-183A+ delivers 14 dB gain with excellent gain<br />
(±1 dB) zwischen 5 und 18 GHz, 38 dB Isolation und 19 dBm Signalleistung<br />
flatness auf. Er ist (±1.0 bedingungslos dB) from stabil 5 to und 18 ein GHz, idealer 38 LO-Treiberverstärker.<br />
dB isolation, and<br />
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zu bieten. Das macht ihn ideal geeignet für LTE und TD-SCDMA. Das<br />
making it ideal for LTE, and TD-SCDMA. Good input and<br />
gute Anpassverhalten an Ein- und Ausgang erstreckt sich fast auf sieben<br />
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Editorial<br />
Trägheitsgesetz<br />
Technische Beratung und Distribution<br />
Funkmodule<br />
für IoT und M2M Anwendungen<br />
Die Eigenschaft von Körpern,<br />
die durch die Masse festgelegt<br />
wird, ohne Krafteinwirkung<br />
ihren Bewegungszustand beizubehalten,<br />
d. h. in gleichförmiger<br />
geradliniger Bewegung<br />
oder in Ruhe zu bleiben, wird in<br />
der Physik als Trägheit bezeichnet.<br />
Man könnte auch sagen:<br />
Ein Körper ändert seinen Bewegungszustand<br />
nicht, wenn die<br />
Summe der auf ihn wirkenden<br />
Kräfte null ist.<br />
Es lässt sich auch umgekehrt<br />
formulieren: Ein Körper ändert<br />
seinen Bewegungszustand,<br />
wenn die Summe der auf ihn<br />
wirkenden Kräfte ungleich<br />
null ist. Er wird dann entweder<br />
beschleunigt, verzögert<br />
oder ändert die Richtung seiner<br />
Bewegung. Die Trägheit eines<br />
Körpers ist dabei proportional<br />
seiner Masse.<br />
Nun lassen sich ganz leicht die<br />
Parallelen zum Verhalten einzelnen<br />
Menschen, Organisationen<br />
oder ganzen Industrien ziehen.<br />
Wenn man z.B. statt Masse<br />
eines physikalischen Körpers<br />
die Größe eines Unternehmens<br />
betrachtet, wird das grundsätzliche<br />
Problem der großen oder<br />
größer werdenden Organisationen<br />
offensichtlich, denn Trägheit<br />
ist eines der Grundgesetze<br />
die man nicht abstellen kann.<br />
Aber es gibt einen Unterschied<br />
zwischen der Trägheit früher<br />
und der Trägheit heute wenn<br />
man die großen Organisationen<br />
oder Konzerne früher oder heute<br />
Dipl.-Ing. Alex van den Berg<br />
AR (Amplifier Research)<br />
Deutschland GmbH<br />
Geschäftsführer<br />
vergleicht. Früher waren die<br />
„Riesen“ eher wie erstarrt und<br />
ganz schwer in Bewegung zu<br />
versetzen.<br />
Heutzutage sind die modernen<br />
„Riesen“ sicherlich auch<br />
träge, aber auf eine andere<br />
Art und Weise. Sie rasen mit<br />
hoher Geschwindigkeit und<br />
werfen dabei die kleineren<br />
Unternehmen und manchmal<br />
ganze Industriezweige mit<br />
ihren Geschäftsmodellen aus<br />
der Bahn.<br />
Erst vor einigen Wochen wurde<br />
wieder angekündigt, dass ein<br />
großer Halbleiterhersteller einen<br />
anderen akquirieren möchte.<br />
Ich würde mich nicht wundern,<br />
wenn in einigen Jahren in jeder<br />
Branche nur zwei, drei große<br />
Unternehmen übrig bleiben<br />
(ggf. mit gegenseitigen Beteiligungen).<br />
Dies ist bereits in einigen<br />
Branchen der Fall.<br />
Bis jetzt haben wir in Bezug auf<br />
die Trägheit nur über Negatives<br />
gesprochen und auch im alltäglichen<br />
Leben wird der Begriff<br />
Trägheit eher im negativen Sinn<br />
erwähnt, aber es gibt durchaus<br />
positive Eigenschaften von<br />
Trägheit. Ohne Trägheit wäre<br />
es z.B. nicht möglich Papier<br />
mit einer Hand von einer Rolle<br />
abzureißen!<br />
Eine informative und anregende<br />
Lektüre wünscht Ihnen<br />
Dipl.-Ing. Alex van den Berg<br />
IoT/M2M<br />
GSM/GPRS<br />
NB-IoT<br />
Cat-M/eMTC<br />
C<br />
GLONASS<br />
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GPS<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 3
Inhalt 2/<strong>2018</strong><br />
Februar 2/<strong>2018</strong> Jahrgang 23<br />
Die ganze Bandbreite<br />
der HF-und MW-Technik<br />
HF- und<br />
500 W GaN-on-Si-Leistungstransistor für<br />
Flughafenüberwachungs-Radar-Systeme<br />
Macom, Seite 6<br />
Mikrowellentechnik<br />
Zum Titelbild:<br />
500-W-GaN-on-Si-<br />
Leistungstransistor<br />
für Überwachungssysteme<br />
im L-Band<br />
Neue Maßstäbe für die<br />
Leistungsfähigkeit und<br />
Effizienz von GaN-Bausteinen<br />
setzt der MAGX-101214-<br />
500 von MACOM. Er<br />
erzielt die höchste Effizienz<br />
aller konkurrierenden<br />
Bauelemente. 6<br />
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Mikrowellenmischer<br />
Der LTC5553 von Linear Technologies eignet sich gut dazu,<br />
zu verdeutlichen, dass auch bei den passiven Komponenten die<br />
technische Entwicklung nicht stehen geblieben ist und wie sie sich<br />
heute darstellt. 20<br />
Überwachungsempfänger<br />
R&S<br />
ESMD entwickelt<br />
sich zum<br />
Kleinsystem<br />
Der Breitbandüberwachungsempfänger<br />
R&S ESMD von Rohde<br />
& Schwarz wurde<br />
mit neuen Funktionen<br />
ausgestattet. Er unterstützt<br />
damit jetzt noch<br />
besser bei der Aufgabe,<br />
Signale aufzuzeichnen,<br />
auszuwerten und für<br />
Dokumentationszwecke<br />
aufzubereiten. 64<br />
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hf-praxis 2/<strong>2018</strong><br />
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Zukunft gerüstet – 5 G inklusive. Aufgrund seiner Flexibilität und der Eignung für nahezu<br />
alle Applikationen genießen Anwender des mobilen Feldstärkemessgeräts NBM-550 schon<br />
jetzt ein Höchstmaß an Zukunftssicherheit. 60<br />
Vector Signal<br />
Generator Achieves<br />
Extremely High Pulse<br />
Rates<br />
Rohde & Schwarz introduced<br />
a new realtime control interface<br />
software option for simulated<br />
radar scenarios based on<br />
pulse descriptor word (PDW)<br />
streaming. The radar scenario<br />
simulator streams the PDWs<br />
to the R&S SMW200A vector<br />
signal generator directly via<br />
LAN. 68<br />
Rubriken in diesem Heft:<br />
Steckverbinder mit einstufigem<br />
Verriegelungsmechanismus<br />
Mit SMP Infinity stellt Rosenberger eine innovative<br />
Miniatursteckverbinder-Serie vor, deren Abmessungen<br />
rund 40% kleiner als von Standard-SMA-<br />
Steckverbindern sind. 53<br />
Editorial. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3<br />
Inhalt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4<br />
Titelstory . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6<br />
Marktübersicht: Module und Zubehör .8<br />
Funkmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18<br />
Bauelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20<br />
Grundlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32<br />
Stromversorgung . . . . . . . . . . . . . . . 40<br />
Quarze und Oszillatoren. . . . . . . . . . 47<br />
Praxis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48<br />
Design . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50<br />
Elektromechanik . . . . . . . . . . . . . . . . 51<br />
Messtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54<br />
RF & Wireless . . . . . . . . . . . . . . . . . 68<br />
Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 5
Titelstory<br />
500-W-GaN-on-Si-Leistungstransistor für<br />
Überwachungssysteme im L-Band<br />
Neue Maßstäbe für<br />
die Leistungsfähigkeit<br />
und Effizienz von GaN-<br />
Bausteinen setzt der<br />
MAGX-101214-500 von<br />
MACOM. Er erzielt<br />
die höchste Effizienz<br />
aller konkurrierenden<br />
Bauelemente.<br />
MACOM Technology<br />
Solutions, Inc.<br />
www.macom.com<br />
Die MACOM Technology Solutions,<br />
Inc. stellte als jüngsten<br />
Neuzugang ihres Portfolios<br />
an GaN-on-Si-Leistungstransistoren<br />
für gepulste L-Band-<br />
Radarsysteme einen Transistor<br />
vor, der für Flughafenüberwachungs-Radarsysteme<br />
(Airport<br />
Surveillance Radar, ASR)<br />
im Frequenzbereich von 1,2<br />
bis 1,4 GHz ausgelegt ist. Mit<br />
einem industrieweit beispiellosen<br />
Wirkungsgrad bei einer<br />
maximalen gepulsten Leistung<br />
von bis zu 500 W dürfte der<br />
MAGX-101214-500 die zu<br />
hohen Preisen angebotenen<br />
GaN-on-SiC-basierten Transistoren<br />
übertreffen und außerdem<br />
die Leistungsfähigkeit,<br />
den Wirkungsgrad und die Leistungsdichte<br />
früherer LDMOSbasierter<br />
Bauelemente weit hinter<br />
sich lassen.<br />
Stark und effizient<br />
Mit seiner Ausgangsleistung von<br />
500 W und seiner Energieeffizienz<br />
von über 70% im gepulsten<br />
Betrieb bei 50 V ermöglicht der<br />
neue MAGX-101214-500 den<br />
Kunden die Aufstockung einer<br />
Vielzahl von ASR-Systemen auf<br />
mehr Leistung. Die in einem<br />
platzsparenden Keramikgehäuse<br />
mit Flansch angebotenen Transistoren<br />
unterstützen passende<br />
Strukturen zur Minimierung der<br />
Schaltungsgröße und helfen bei<br />
der Realisierung robuster und<br />
kompakter Radarsysteme mit<br />
effizienten und vereinfachten<br />
Kühlungs- und Stromversorgungs-Architekturen.<br />
Der MAGX-101214-500<br />
baut auf dem Erfolg des umfassenden<br />
Portfolios an GaN-on-<br />
Si-Leistungstransistoren von<br />
MACOM auf, die ihre praxiserprobte<br />
Zuverlässigkeit unter<br />
rauen Umgebungsbedingungen<br />
unter Beweis gestellt haben. Bisher<br />
wurden bereits mehr als eine<br />
Million GaN-on-Si-Bausteine<br />
von MACOM an Kunden in aller<br />
Welt ausgeliefert.<br />
„Die fortlaufende Ausweitung<br />
des GaN-on-Si-Produktportfolios<br />
von MACOM erlaubt<br />
unseren Kunden die Adressierung<br />
einer ständig breiter werdenden<br />
Palette von RF-Power-<br />
Anforderungen, wobei die<br />
Performance-Profile das von<br />
GaN-on-SiC gebotene Niveau<br />
erreichen und sogar übertreffen<br />
– und dies auf einem bei erhöhten<br />
Produktionszahlen deutlich<br />
niedrigeren Kostenniveau“, sagt<br />
Markus Schäfer, Sales Director<br />
EMEA von MACOM.<br />
„Unsere erwiesene Technologieführerschaft<br />
auf dem GaN-on-<br />
Si-Sektor gehört zusammen mit<br />
unserer jahrzehntelangen Erfahrung<br />
im Bereich der zivilen und<br />
militärischen Radarsysteme zu<br />
den vielen Faktoren, die unsere<br />
Innovationstätigkeit auf diesen<br />
wichtigen Märkten antreiben.<br />
Der neue MAGX-101214-500<br />
belegt dies eindrucksvoll.“ ◄<br />
6 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
HF- und<br />
Mikrowellentechnik<br />
Schwerpunkt in diesem Heft:<br />
Module und<br />
Zubehör<br />
Ultraflacher µModule-Regler<br />
Mit mehreren Reglern ist somit eine technisch<br />
elegante Aufteilung des Gesamtstrombedarfs<br />
auf verschiedene zusammengehörende<br />
Schaltungsgruppen möglich. Der<br />
LTM4631 enthält interne Überspannungsund<br />
Foldback-Überstrom-Schutzschaltungen.<br />
Er ist bleifrei produziert, RoHS<br />
konform und für den Betriebstemperaturbereich<br />
von -40 bis +125 °C spezifiziert.<br />
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GNSS-Empfänger mit<br />
integrierter Antenne<br />
Linear Technology Corporation präsentiert<br />
mit dem neuen Schaltregler LTM4631,<br />
einen 2x10-A- oder 1x20-A-µModule-<br />
Abwärtsregler in einem nur 1,91 mm hohen<br />
LGA-Gehäuse mit einer Grundfläche von<br />
16 x 16 mm. Er kann – dank seiner geringen<br />
Bauhöhe - auf der Leiterplatte unmittelbar<br />
neben der Last, beispielsweise einem<br />
FPGA, platziert werden und den jeweiligen<br />
Kühlkörper mitbenutzen. Das kompakte,<br />
flache Gehäuse ermöglicht es, den LTM4631<br />
auch auf der Rückseite der Leiterplatte zu<br />
montieren. Typische Anwendungsbereiche<br />
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sind Steck-Karten und Mezzanine-Karten in<br />
Embedded-Systemen, Datenspeichersystemen,<br />
Gateway-Controllern und 40-Gbit/sbis<br />
100-Gbit/s-Netzwerken.<br />
Der LTM4631 akzeptiert Eingangsspannungen<br />
von 4,5 V bis 15 V und liefert über<br />
den Temperaturbereich von –40 °C bis<br />
125 °C an zwei Ausgängen einstellbare,<br />
geregelte Spannungen zwischen 0,6 V bis<br />
1,8 V ±1,5%. Da der LTM4631 bereits<br />
über zwei Leistungsausgänge verfügt und<br />
kaskadierbar ist, lässt sich der Strombedarf<br />
problemlos durch verschiedene Schaltungsarten<br />
abdecken.<br />
• 2 x 10 A ist durch getrennten Betrieb der<br />
beiden um 180º phasenversetzt arbeitenden<br />
Ausgänge möglich.<br />
• 1 x 20 A kann der 4631 liefern, wenn<br />
seine beiden 10-A-Ausgänge parallelgeschaltet<br />
werden.<br />
• 1 x 40 A Strombedarf maximal kann<br />
durch Parallelschalten von zwei Reglern<br />
abgedeckt werden. Dabei werden zugleich<br />
die Eingangs- und Ausgangs-Rippleströme<br />
minimiert.<br />
Nur 15,5 x 15,5 x 6,3 mm misst das mit einer<br />
integrierten Antenne ausgestattete GNSS-<br />
Empfängermodul SAM-M8Q von u-blox.<br />
Der extrem kompakte SMT-fähige Receiver-<br />
Baustein erleichtert vor allem Entwicklern<br />
von Embedded-Systemen, die oft nur über<br />
wenig oder keinerlei Erfahrung im HF- und<br />
Antennen-Design verfügen, die Arbeit. Die<br />
Kombination von integrierter Breitbandantenne,<br />
SAW- Filter und rauscharmen Verstärker<br />
gewährleistet auch dann eine stabile<br />
Leistung, wenn störende Hochfrequenzsignale<br />
anderer elektronischer Geräte, beispielsweise<br />
von Mobilfunkmodems, vorhanden<br />
sind. Durch Einsatz der neusten<br />
Multi-GNSS-Empfängertechnologie von<br />
u-blox ist das Modul zudem in der Lage,<br />
gleichzeitig GPS-, Glonass- und Galileo-<br />
Satellitensignale zu empfangen. Muster<br />
des SAM-M8Q stehen ab Lager zur Verfügung.<br />
Weitere Informationen können unter<br />
u-blox@spezial.com angefordert werden.<br />
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8 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Marktübersicht Module und Zubehör ®<br />
WiFi/Bluetooth-Kombimodul<br />
Der schwedische Hersteller H&D Wireless<br />
AB hat mit dem neuen SPB209 accelerate<br />
eines der kleinsten Module entwickelt,<br />
welches WLAN 802.11a/b/ g/n/ac, Bluetooth<br />
4.2 Smart Ready (d.h. Bluetooth Classic und<br />
Bluetooth Smart) als auch NFC auf einem<br />
Modul mit den Abmessungen von 14 x 14<br />
x 2,5 mm unterstützt. Eine etwas größere<br />
Variante (19 x 14 x 2,5 mm) ist mit integrierter<br />
keramischer Antenne verfügbar. Das<br />
Kombimodul mit exzellenter Performance<br />
ist für eine zeitgleiche und unabhängige<br />
Funktion der verschiedenen Technologien<br />
entworfen worden und somit optimal für<br />
industrielle Anwendungen geeignet. Der<br />
erweiterte Temperaturbereich von -40 bis<br />
+85 °C und eine garantierte Langzeitverfügbarkeit<br />
unterstreichen dies zusätzlich.<br />
Das Modul wird über ein 4- oder 8-Bit-<br />
SDIO-Interface an den Host-Prozessor<br />
angebunden. Darüber hinaus sind für das<br />
Bluetooth-Interface auch eine UART- und<br />
eine Schnittstelle mit integrierter Pulsecode-<br />
Modulation (PCM) für die Sprachfunktion<br />
und Audioanwendungen über Bluetooth<br />
verfügbar. Weitere Schnittstellen, wie I 2 C<br />
und GPIO’s, sind ebenfalls vorhanden. Die<br />
1x1-Antennenkonfiguration ermöglicht<br />
PHY-Datenraten bis zu 433 Mbps und Transferraten<br />
bis maximal 3 Mbps via Bluetooth.<br />
Mit einer HF-Ausgangsleistung von bis zu<br />
18 dBm in WiFi 802.11b Mode und 15 dBm<br />
in WiFi 802.11a/g/n Mode sowie mehr als<br />
8 dBm bei Bluetooth-Funktionalität sind die<br />
Funkschnittstellen als äußerst leis tungsfähig<br />
einzustufen. Die Koexistenz von Bluetooth<br />
und WLAN sowie von ISM und LTE wird<br />
auf dem Modul vollumfänglich unterstützt.<br />
Während des WiFi Transmit Modus´ verbraucht<br />
das Modul abhängig von dem<br />
angewendetem Standard zwischen 320<br />
und 489 mA, im Deepsleep Modus sinkt<br />
der Strom auf extrem niedrige 160 µA.<br />
Das Modul unterdrückt durch Lowdrop-<br />
Spannungsregler vor dem RF VCO und<br />
vor dem Quarz des Crystal Oscillators das<br />
Frequency Pushing. Zusätzlich hält ein<br />
interner 32-kHz-Oszillator die Echtzeitunterstützung<br />
im Power Save Mode aufrecht<br />
und ermöglicht das Abschalten der hochfrequenten<br />
Clock.<br />
Die Möglichkeit, die 64- oder 128-Bit-AES-<br />
Hardware-Verschlüsselung zu nutzen sowie<br />
integrierte Sicherheitsmechanismen, wie<br />
64/128-Bit WEP, WPA und WPA2, erhöht<br />
die Datensicherheit. Weiterhin sind Funktionen<br />
wie WPS oder auch WLAN Station<br />
Mode sowie ein WLAN µAccess Point für<br />
Konnektivität von bis zu zehn Clients vorhanden.<br />
Bluetooth wird ebenfalls von der<br />
Firmware unterstützt, genauso wie der neue<br />
Datenübertragungsstandard WiFi Direct.<br />
Die Treiber werden heute für Linux geliefert,<br />
aber auch OS-Plattformen wie Android,<br />
Windows, WinEC7 und andere werden in<br />
Zukunft angeboten.<br />
■ MSC Technologies GmbH<br />
www.msc-technologies.eu<br />
Leistungsstarke<br />
Multiprotokoll-<br />
Einzelchiplösung<br />
Das nRF52832 System-on-Chip handelt ist<br />
eine leistungsstarke Multiprotokoll-Einzelchiplösung<br />
für ULP-Wireless-Anwendungen.<br />
Sie besteht aus einem Nordic-<br />
Funkempfänger, einer ARM Cortex M4F<br />
CPU, 512 kB Flash-Speicher und 64 kB<br />
RAM. Der nRF52832 unterstützt Bluetooth<br />
Low Energy einschließlich der neuen Highspeed-<br />
und Advertising-Erweiterungen, die<br />
mit Bluetooth 5 eingeführt wurden, sowie<br />
ANT und proprietäre 2,4-GHz-Protokollstacks.<br />
Der Baustein bietet außerdem eine<br />
NFC-A-Tag-Schnittstelle, die unter anderem<br />
zur OOB-Kopplung verwendet werden<br />
kann. Das nRF52 DK ist ein Einplatinen-<br />
Entwicklerkit für Bluetooth Low Energy,<br />
ANT und proprietäre 2,4-GHz-Protokolle.<br />
Es verwendet den SoC der nRF52 Serie.<br />
Das Kit ermöglicht die Entwicklung für den<br />
nRF52832 SoC. Das Kit ist mit Arduino<br />
Uno 3 kompatibel.<br />
Es unterstützt die reguläre Nordic-Toolchain-<br />
Software mit Keil, IAR und GCC. Als<br />
Programmier-/Debug-Option kann Segger<br />
J-Link OB in der Standard-Toolchain<br />
verwendet werden. Mit dem Kit erhalten<br />
Anwender Zugriff auf alle I/O und Schnittstellen.<br />
Die LEDs und Tasten sind programmierbar.<br />
Das nRF5 Software Development<br />
Kit (SDK) enthält mehrere Softwarebeispiele<br />
für Bluetooth Low Energy-, ANTund<br />
2,4-GHz-Anwendungen.<br />
■ Nordic Semiconductor ASA<br />
www.nordicsemi.com<br />
WWW.AARONIA.DE<br />
UNLIMITED<br />
24/7 RF<br />
RECORDING<br />
IN REAL-TIME<br />
1Hz - 20GHz<br />
Breitbandige Signal Analyse<br />
Bis 20GHz Echtzeitbandbreite<br />
Inkl. Software/IQ-Data Recorder<br />
Erweiterbares System<br />
Software Funktionen auf Anfrage<br />
Telefon: +49 6556 93033<br />
Mail: mail@aaronia.de<br />
Web: www.aaronia.de<br />
MADE IN GERMANY<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 9
Marktübersicht Module und Zubehör<br />
Smartes Bluetooth-<br />
Funkmodul<br />
Kostengünstiges embedded<br />
Sub-1-GHz-Funkmodul<br />
Das neue Blue tooth-Funkmodul arbeitet<br />
nach Bluetooth Smart 4.2 Standard, hat eine<br />
32-Bit-ARM-Cortex-M4 CPU und 512 kB<br />
Flash-Speicher on board und wird von<br />
einem Nordic nRF52832 angetrieben. Das<br />
nur 11 x 8 x 1,8 mm große Modul arbeitet<br />
im Sendemodus mit 5,3 mA @ 0 dBm sehr<br />
stromsparend und liefert bis zu 4 dBm Ausgangsleistung.<br />
Die serielle Datenübertragung<br />
zeichnet sich durch das Smart Serial Profile<br />
aus. Bis zu acht GPIOs sind verfügbar.<br />
Weitere Features:<br />
• Event driven API<br />
• automatisches Power Management<br />
• AES HW Encryption<br />
• Real Timer Clock (RTC), integrierte<br />
Antenne, NFC möglich<br />
■ Amber Wireless GmbH<br />
www.amber-wireless.de<br />
868-MHz-Long range-<br />
Funkmodul<br />
Das Modul WEP-LoP-868A zeichnet sich<br />
durch einen sehr geringen Stromverbrauch<br />
von 5,5 mA bei Empfang und einen sehr<br />
niedrigen Sleep-Strom aus. Das Funkmodul<br />
wird durch das Open-Source-Betriebssystem<br />
Contiki unterstützt. Applikationen können in<br />
einfacher Form im Prozessor und auf dem<br />
Stack integriert werden. Alle verfügbaren<br />
IOs können nach außen geführt werden,<br />
sodass verschiedene Sensoren und Aktoren<br />
leicht anschließbar sind. Das Weptech-<br />
6LoWPAN-Gateway verwendet ebenfalls<br />
das freie Betriebssystem Contiki und kann<br />
als Empfänger für die Übertragung von<br />
Daten zu einem Server verwendet werden.<br />
■ Weptech Elektronik GmbH<br />
www.weptech.de<br />
Modules Allow RF Over Fibre<br />
in a Single System<br />
Bis zu 10 km Reichweite (mit externer<br />
Antenne) sind mit dem neuen Longrange-<br />
Funkmodul für 868 MHz von Amber Wireless<br />
möglich. Das Modul ist verfügbar mit<br />
PCB-Antenne bzw. externem Antennenanschluss<br />
und footprint-kompatibel zur<br />
AMB8x26-Modulfamilie, dabei beträgt der<br />
Stromverbrauch nur 26 mA @14 dBm Ausgangsleistung<br />
(im Sleep Modus nur 0,2 µA).<br />
Weitere Features:<br />
• Flooding-Mesh-Funktion<br />
• Abmessungen: 27 x 17 x 4 mm<br />
• Adressierung: bis zu 65.500 Knoten in<br />
254 Netzen<br />
• TI CC1310, Sub-GHz Transceiver<br />
• 32-Bit ARM Cortex-M3 CPU mit 64 kB<br />
Flash und 20 kB RAM<br />
■ Amber Wireless GmbH<br />
www.amber-wireless.de<br />
Huber+Suhner has combined two of its<br />
core technologies in a series of modules<br />
that allow the use of Radio Frequency over<br />
Fibre Optics in a single system. These RFoF<br />
modules are said to offer best in class conversion<br />
technology and feature frequency<br />
ranges that will satisfy a wide range of applications.<br />
According to Huber+Suhner there<br />
are many benefits to be gained by combining<br />
RF and Fibre in a single solution. Apart<br />
from flexible connectivity options, these<br />
include the fact that distances covered can<br />
be greater than 100 km with less loss and<br />
frequency ranges that extend from 1 MHz<br />
to 20 GHz with a 40 GHz soon to be released.<br />
In addition, no changes are required to<br />
10 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Marktübersicht Module und Zubehör<br />
existing RF infrastructures and the system<br />
is secure, lightweight and, by its nature, it<br />
is future proof.<br />
The standard RFoF modules are available in<br />
6 and 12 ports – the 12 port module comes<br />
in a 1HE 19in chassis. All standard modules<br />
are designed for single mode connectivity<br />
and feature QMA and Q-ODC12 connectors.<br />
■ Huber+Suhner Group<br />
www.hubersuhner.co.uk<br />
WiFi-Modul mit Access-Pointund<br />
Infrastructure-Mode<br />
HY-Line Communication erweiterte sein<br />
Portfolio mit dem Panasonic PAN9320.<br />
Das für 2,4-GHz vorgesehene 802.11<br />
b/g/n Stand-alone-WiFi-Modul mit MCU<br />
und Radio SoC kann dank seiner geringen<br />
Abmessungen von 29 x 13,5 x 2,66 mm<br />
leicht in verschiedene Applikationen integriert<br />
werden. Alle Protokolle sind bereits<br />
onboard und werden in der MCU des Moduls<br />
gesteuert. Das WiFi-Modul verfügt über<br />
Software Interfaces, wie Telnet, http, Ajax<br />
und Jason. Daten können im Transparent-<br />
Mode ungefiltert und modifiziert via UART<br />
Interface ausgegeben werden. Der interne<br />
Speicher lässt sich für individuelle Webinhalte,<br />
wie HTML-Seiten oder Imagedaten,<br />
nutzen.<br />
Die gleichzeitige Nutzung von AP- und<br />
Infrastructure-Mode ermöglicht eine Vielzahl<br />
von Anwendungsszenarien. Die Sicherheitsprotokolle<br />
TLS/SSL, https und WiFi<br />
Security (WPA2) entsprechen dem Stand<br />
der Technik und garantieren einen sicheren<br />
Datentransfer. Weitere Informationen unter:<br />
www.hy-line.de/pan/PAN9320/.<br />
■ HY-Line Communication Products<br />
www.hy-line.de<br />
Bluetooth-SiP-Module<br />
ermöglichen Miniaturisierung<br />
im IoT<br />
Die neue Modulserie BGM12x Blue Gecko<br />
von Silicon Labs bietet Lösungen für künftige<br />
Herausforderung im IoT Design. Kleine<br />
und leistungsstarke Komponenten sind zwingend<br />
erforderlich für die Ansprüche des<br />
IoT. Gerade bei Wearables, Ambient-live-<br />
Produkte, Funksensorknoten und Smartwatches<br />
gilt das Prinzip der Miniaturisierung,<br />
und genau da setzt die neue Modulserie an.<br />
Die System-in-Package-Module (SiP) verfügen<br />
über eine integrierte Chip-Antenne<br />
mit einer außergewöhnlichen HF-Leistung<br />
(70% Effektivität) und bieten damit eine<br />
komplette, kostengünstige Connectivity-<br />
Lösung auf kleinstem Platz. Gerade einmal<br />
6,5 x 6,5 mm misst das Gehäuse, und der<br />
PCB-Fußabdruck einschließlich des Antennenspielraums<br />
kann auf 51 mm² minimiert<br />
werden – das schafft Raum für künftige<br />
IoT-Designs.<br />
Die hohe SiP-Integration des Moduls vereinfacht<br />
die Entwicklung des Funksystems, die<br />
Protokollentscheidung und das Antennendesign.<br />
Der ARM-Cortex-M4-Prozessor, eine<br />
High-Output-Bluetooth-Endstufe, die hocheffiziente<br />
Onboard-Antenne in Kombination<br />
mit dem zuverlässigen, sicheren Bluetooth<br />
4.2 Stack und die bewährten Entwicklungswerkzeuge<br />
stehen den Entwicklern zur Verfügung.<br />
Das BGM12x ist bereits vorzertifiziert,<br />
minimiert die Entwicklungskosten und<br />
ermöglicht eine schnelle Markteinführung<br />
mit globalen RF-Zertifizierungen.<br />
■ m2m Germany GmbH<br />
www.m2mgermany.de<br />
WiFi-Ergänzungen für<br />
Mobilfunkmodule<br />
u-blox bietet mit der Serie LILY-W1 Ergänzungen<br />
für Mobilfunkmodule, die sich durch<br />
einen extrem kleinen Formfaktor, eine integriert<br />
Antenne, ein LTE-Filter einen Micro<br />
Access Point für bis zu acht Clients sowie<br />
die neue Betriebsart WiFi direct auszeichnen.<br />
Mehr Informationen unter: www.u-blox.<br />
com/de/product/lily-w1-series.<br />
■ u-blox AG<br />
www.u-blox.com<br />
Fachbücher für die Praxis<br />
Smith-Diagramm<br />
Einführung und Praxisleitfaden<br />
Joachim Müller, 21 x 28 cm, 117 Seiten, zahlreiche, teilweise<br />
farbige Abbildungen, beam-Verlag 2009, ISBN 978-3-88976-<br />
155-2, Art.-Nr.: 118082, 29,80 €<br />
Das Smith-Diagramm ist bis heute das wichtigste Instrument zur<br />
bildlichen Darstellung der Anpassung und zum Verständnis der<br />
Vorgänge in HF-Systemen. In der einschlägigen Fachliteratur<br />
findet man zwar viele Stellen zum Smith-Diagramm, sie erfordern<br />
aber meist erhebliche mathematische Kenntnisse: Eine grundlegende<br />
Einführung sucht man vergeblich. Diese Lücke schließt<br />
dieses Buch als praxisnahe Einführung in den Aufbau und die<br />
Handhabung des Diagramms. Mathematikkenntnisse die zu<br />
einer elektrotechnischen Ausbildung gehören, reichen dabei aus.<br />
Aus dem Inhalt:<br />
Der Weg zum Smith-Diagramm - Komplexe Zahlen - Reflexion<br />
bei Einzelimpulsen und kontinuierlichen Sinussignalen - Reflexionsfaktor<br />
- Rückflussdämpfung, VSWR, Kreisdiagramme;<br />
Reflexionsdiagramm - Schmidt-Buschbeck-Diagramm - Carter-<br />
Diagramm - Praxis mit dem Smith-Diagramm; Kompensation<br />
von Blindanteilen, Ortslinie über Frequenz - Leitung als Transformator,<br />
elektrisch kurze bzw. lange Leitung, S-Parameter<br />
und Smith-Diagramm - Leitwert-Smith-Diagramm - Darstellung<br />
von Leitwerten im Smith-Diagramm, Parallelschaltung von<br />
Bauelementen - Grundelemente unter der Lupe - Ortslinien<br />
von Induktivitäten und Kapazitäten, das Bauelement Leitung –<br />
Stubs - Anpassung mit dem L-Glied - Hilfsmittel für die Arbeit<br />
mit dem Smith-Diagramm - Software - Messtechnik<br />
Unser gesamtes Buchprogramm finden Sie unter www.beam-verlag.de<br />
oder bestellen Sie über info@beam-verlag.de<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 11<br />
11
Marktübersicht Module und Zubehör<br />
GPS/GLONASS-Modul mit<br />
integrierter Patch-Antenne<br />
m2m Germany präsentiert das neuste<br />
Multi-GNSS Patch Modul Titan X1 von<br />
GlobalTop Technologies. Das Modul<br />
aus der Titan Serie des taiwanesischen<br />
Unternehmens ist laut Hersteller das<br />
modernste und kleinste seiner Art.<br />
Mit gerade einmal 12,5 x 12,5 x 6,8 mm<br />
Größe, ist es ultrakompakt und deckt -<br />
neben GPS und GLONASS - auch BEI-<br />
DOU und GALILEO ab. Das Titan X1<br />
besticht durch einen kleinen Footprint,<br />
ist einfach zu integrieren, verfügt über<br />
flexible Schnittstellen und eine belastbare<br />
und robuste Positions-Performance<br />
mit einer Genauigkeit von < 3 m. Die<br />
eingebettete Antenne bietet eine extrem<br />
hohe Empfangsempfindlichkeit von<br />
-165 dBm, und das bei minimalem<br />
Tracking-Stromverbrauch von 20 mA.<br />
Das voll integrierte Design basiert auf<br />
dem Mediatek Chipsatz MT3333 und<br />
umfasst zahlreiche Komponenten wie<br />
TCXO, RTC Crystal, SMPS, SAW-Filter<br />
und eine zusätzliche LNA. Darüber<br />
hinaus hält das Titan X1 Features bereit,<br />
wie Multi-Interface-Support für UART,<br />
I 2 C und SPI, einen 1PPS-Ausgang mit<br />
einer Präzision von ±10 ns, sowie eine<br />
externe Antennenschnittstelle mit automatischer<br />
Erkennung. Damit muss sich<br />
der User nicht mehr zwischen kompakter<br />
Bauform oder erweiterter Funktion<br />
entscheiden. Kompromisslos reagiert<br />
das Titan X1 auf die Bedürfnisse<br />
des Marktes: ultrakleine Positioniermodule,<br />
welche alle gefragten Schnittstellen<br />
Anforderungen abdecken.<br />
Gerade in Hinblick auf die Entwicklung<br />
von IoT-Geräten, die immer kleiner und<br />
komplexer werden, ist es wichtig, die<br />
Integration eines Positionsmoduls, so<br />
einfach wie möglich zu gestalten. Das<br />
Titan X1 ist eine unschlagbare Wahl<br />
für kompakte IoT-Anwendungen. Es<br />
ist CE und FCC zertifiziert.<br />
■ m2m Germany GmbH<br />
www.m2mgermany.de<br />
Frequenzsynthesizer für<br />
250 MHz bis 16 GHz<br />
Micro Lambda Wireless kündigte einen<br />
neuen, kleineren und kostengünstigeren<br />
Frequenzsynthesizer an, der in ein Single-<br />
Slot-PXI-Chassis passt. Die verfügbaren<br />
Standardmodelle decken die Frequenzbereiche<br />
250 MHz bis 6 GHz, 2 bis 8 GHz, 6<br />
bis 13 GHz und 8 bis 16 GHz ab. Kundendefinierte<br />
Frequenzbereiche innerhalb des<br />
gesamten Frequenzbereichs sind per Sonderbestellung<br />
erhältlich, desgleichen sind<br />
Versionen für den erweiterten Temperaturbereich<br />
von -40 bis +85 °C (Standard:<br />
0 bis 65 °C) lieferbar. Die Gehäuse haben<br />
Abmessungen von nur 2,5 x 2,5 x 0,65 Zoll<br />
und sind mit einem 9-poligen-Molex-Steckverbinder<br />
für alle Eingangsspannungen und<br />
Signale sowie mit einem Standard-USB-<br />
Mini-B-Stecker ausgestattet.<br />
Typische Anwendungsbereiche sind Breitbandempfänger,<br />
automatisierte Prüfsysteme,<br />
Telekommunikations- und Satellitenkommunikationsanlagen,<br />
unbemannte<br />
Luftfahrzeuge (UAV) und Drohnen sowie<br />
vielfältige militärische und kommerzielle<br />
Testanwendungen.<br />
■ Globes Elektronik GmbH & Co. KG,<br />
www.globes.de<br />
Bluetooth-Smart-Modul mit<br />
ultrakleinem Design<br />
HY-Line Communication erweiterte sein<br />
Portfolio mit dem Bluetooth-SiP-Modul<br />
BGM121 Blue Gecko von Silicon Labs. Das<br />
Modul punktet bietet hervorragende HF-<br />
Performance, bis zu 8 dBm Sendeleistung,<br />
ausgezeichnete Lowpower-Eigenschaften,<br />
sehr kleines Design und eine sehr robuste<br />
integrierte Antenne.<br />
Mit gerade mal 6,5 x 6,5 x 1,4 mm Baugröße<br />
ist es optimal für miniaturisierte Anwendungen.<br />
Das BGM121 benötigt minimalen<br />
Bauraum. On Board befindet sich der 32-Bit-<br />
Prozessor ARM Cortex M4 und der gesamte<br />
Bluetooth Low Energy 4.2 Bluetooth Stack.<br />
Das Modul kann daher als Stand-Alone-<br />
Controller mit eigener Applikation oder in<br />
Kombination mit einem Host Controller<br />
genutzt werden. Das nahezu baugleiche SiP-<br />
Modul BGM123 bietet bis zu 3 dBm Sendeleistung.<br />
Weitere Informationen: www.<br />
hy-line.de/silabs/BGM121.<br />
■ HY-Line Communication Products<br />
www.hy-line.de/communication<br />
868-MHz-Mesh-Netzwerk-<br />
Funkmodul<br />
Dieses Produkt von Amber Wireless ist ein<br />
leistungsstarkes Funkmodul für Stern- und<br />
Mesh-Netzwerke. Das OEM-Funkmodul<br />
arbeitet im 868-MHz-Band. Weiterhin zeichnet<br />
es sich aus durch:<br />
• Anschluss für externe Antenne<br />
• Reichweite (LOS) bis 2000 m (je nach<br />
verwendeter Antenne)<br />
• Abmessungen: 27 x 17 x 4 mm<br />
• Sendeleistung bis 14 dBm<br />
• Software-Stack mit umfangreichen Funktionen<br />
• Adressierung: max. 255 Knoten in 255<br />
Netzen<br />
• UART-Schnittstelle zur Kommunikation<br />
Das Produkt ist auch erhältlich als USB-<br />
Funk-Stick AMB8665 und jetzt auch mit<br />
Flooding-MESH-Kommunikation.<br />
Bluetooth 4.2 Smart Module<br />
Das Funkmodul entspricht dem Bluetooth-<br />
Smart-4.2-Standard und beruht auf dem<br />
Halbleiter Nordic nRF52832 sowie einer<br />
32 Bit ARM Cortex-M4 CPU. 512 kB<br />
Flash-Speicher sind vorhanden. Der Strom<br />
beträgt 5,3 mA bei 0 dBm im Sendemodus.<br />
Bis 4 dBm Ausgangsleistung sind trotz der<br />
extrem kleinen Bauform von 11 x 8 x 1,8 mm<br />
möglich. Weitere Kennzeichen:<br />
• serielle Datenübertragung (Smart Serial<br />
Profile)<br />
• bis zu 8 GPIOs verfügbar<br />
12<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
K N O W - H O W V E R B I N D E T<br />
• Event driven API<br />
• automatisches Power Management<br />
• AES HW Encryption<br />
• Real Timer Clock (RTC)<br />
• integrierte Antenne<br />
• NFC möglich<br />
■ Amber Wireless GmbH<br />
www.amber-wireless.de<br />
Kleine embedded Antenne<br />
für Sat-Navigation<br />
Marktübersicht Module und Zubehör<br />
Outside-Antenne für 2,4 GHz<br />
Die Proant AB angebotene Außenbereichsantenne<br />
für das 2,4-GHz-Band arbeitet einwandfrei<br />
bei Montage auf metallischen als<br />
auch nichtmetallischen Flächen. Sie wird<br />
mit einem 1,13-mm-Kabel geliefert, das<br />
mit einem U.FL- oder MMCX-Connector<br />
ausgestattet ist. Dabei sind verschiedene<br />
Kabellängen möglich. Technische Daten:<br />
Frequenz 2400...2485 MHz, Gewinn maximal<br />
3 dBi, Maße 36 x18 x 16 mm, Montage<br />
mit zwei 3-mm-Schrauben, Anschluss über<br />
MHF (U.FL) an 70 mm langes Kabel, Einsatztemperatur<br />
-40 bis +85 °C.<br />
■ Proant AB<br />
Proant GmbH<br />
www.proant.de<br />
EMV, WÄRME<br />
ABLEITUNG UND<br />
ABSORPTION<br />
SETZEN SIE AUF<br />
QUALITÄT<br />
Elastomer- und Schaumstoffabsorber<br />
Europäische Produktion<br />
Kurzfristige Verfügbarkeit<br />
Kundenspezifisches Design<br />
oder Plattenware<br />
Antenova, Ltd. stellte mit dem Modell „Beltii“,<br />
eine embedded Antenna mit den Abmessungen<br />
von nur 15,6 x 3,3 x 4,4 mm vor.<br />
Diese ist für alle globalen Public-Satellite-<br />
Konstellationen geeignet. Der Frequenzbereich<br />
ist 1559...1609 MHz, die Effizienz<br />
wird mit 60% angegeben.<br />
Fractus SMT Multiband<br />
Antenna for Mobile and<br />
Wireless Devices<br />
Die Antenne benötigt nur eine geringe<br />
Grundfläche und lässt sich auch in einer<br />
Ecke der Platine anordnen. Beltii arbeitet<br />
mit Satellitensystemen wie GPS, Glonass,<br />
Beidou oder Galileo. Sie wurde auf Basis<br />
von FR4-Material gefertigt, das sich durch<br />
eine optimierte Dielektrizitätskonstante<br />
auszeichnet. Die Performance der Antenne<br />
hängt von der Umgebung ab, in die sie integriert<br />
wurde.<br />
■ Antenova, Ltd.<br />
www.antenova-m2m.com<br />
Outside-Wandantenne für<br />
434 MHz<br />
Neben zahlreichen anderen Antennen für die<br />
Wandmontage bietet Proant AB eine Ausführung<br />
für das 434-MHz-Band zur Montage<br />
auf metallischen als auch nichtmetallischen<br />
Flächen an. Diese Antenne kann entweder<br />
an Kabel RG174 oder RG58 angeschlossen<br />
werden, da sie mit verschiedenen Anschlüssen<br />
– SMA/m, FME/f, MCX – lieferbar<br />
ist. Die Abmessungen betragen 130 x 45 x<br />
27 mm. Der Arbeitstemperaturbereich der<br />
im Freiraum rundstrahlenden Antenne ist<br />
-40 bis +85 °C.<br />
■ Proant GmbH<br />
www.proant.de<br />
Richardson RFPD, Inc. announced the<br />
availability and full design support capabilities<br />
for the latest mXTEND SMT multiband<br />
antenna from Fractus, S.A. The Fractus<br />
mXTEND antenna boosters leverage<br />
Fractus’ Virtual Antenna technology to reduce<br />
design cycle times by replacing timeconsuming,<br />
high-NRE custom antenna<br />
solutions with miniature, standard, off-theshelf<br />
components. Fractus has employed<br />
their fractal geometry design capability in<br />
the development of this family of products,<br />
which offers high efficiency, small size and<br />
competitive pricing. The Fractus mXTEND<br />
family of products has been specifically designed<br />
to provide multiband performance in<br />
wireless/mobile devices, enabling worldwide<br />
coverage by allowing operation in nearly<br />
all communication standards These SMT<br />
multiband antennas operate from 698 to<br />
2690 MHz and are available in four spacesaving<br />
sizes:<br />
FR01-S4-250: 5 x 5 x 5 mm<br />
FR01-S4-232: 10 x 3,2 x 3,2 mm<br />
FR01-S4-224: 12 x 2,4 x 3,0 mm<br />
FR01-S4-220: 24 x 12 x 2 mm<br />
Evaluation boards with multiple port options<br />
are available.<br />
■ Richardson RFPD, Inc.<br />
www.richardsonrfpd.com<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 13<br />
-EA1 & -EA4<br />
Frequenzbereich ab 1 GHz (EA1)<br />
bzw. 4 GHz (EA4)<br />
Urethan oder Silikon<br />
Temperaturbereich von 40°C bis 170°C<br />
(Urethanversion bis 120°C)<br />
Standardabmessung 305mm x 305mm<br />
MLA<br />
Multilayer Breitbandabsorber<br />
Frequenzbereich ab 0,8GHz<br />
ReflectivityLevel 17db oder besser<br />
Temperaturbereich bis 90°C<br />
Standardabmessung 610mm x 610mm<br />
Hohe Straße 3<br />
61231 Bad Nauheim<br />
T +49 (0)6032 96360<br />
F +49 (0)6032 963649<br />
info@electronicservice.de<br />
www.electronicservice.de<br />
ELECTRONIC<br />
SERVICE GmbH
Marktübersicht Module und Zubehör<br />
Ultra-Low Power Radio Module for IoT Applications<br />
The new RC18x0 Radio Module platform<br />
is a series of compact surface-mounted<br />
ultra-low power RF modules based on<br />
the CC1310 system-on-chip from Texas<br />
Instruments. The modules include a low<br />
power RF transceiver compliant to IEEE<br />
802.15.4g, Wireless M-Bus and many proprietary<br />
protocols. It is ideal for battery<br />
operated sensors in 6LoWPAN networks.<br />
The ultra-low power radio consumes only<br />
5.5 mA in receive mode and 22 mA during<br />
transmission at 14 dBm. The high-performance<br />
radio is complemented with a<br />
powerful ARM Cortex M3 controller with<br />
up to 128 kB of Flash memory and 20 kB<br />
of SRAM. A 4 kB EEPROM, and additional<br />
256 kB Flash is optional. 30 digital<br />
and analogue I/O makes it easy to interface<br />
sensors and actuators in control and<br />
monitoring applications. An advanced low<br />
power sensor co-processor is available<br />
for direct sensor interface. Using the new<br />
module together with the TI-RTOS from<br />
Texas Instruments is a powerful combination<br />
to build any end application. Part of<br />
the TI-RTOS is programmed in ROM, leaving<br />
more Flash memory to the application<br />
firmware. The modules are also supported<br />
by the open source operating system Contiki,<br />
through the CC1310 Contiki port. The<br />
compact surface mount modules, which<br />
measure only 12.7 x 25.4 mm, are delivered<br />
in tape and reel packaging. Samples<br />
and Developments Kits are available now.<br />
■ Radiocrafts AS<br />
www.radiocrafts.com<br />
GPRS/GNSS-Kombimodul<br />
mit Bluetooth 4.0 dual mode<br />
Kombimoduls MC60E auch Evaluierungs-<br />
Boards und TE-A Kits.<br />
■ MSC Technologies GmbH<br />
www.msc-technologies.eu<br />
WiFi und Bluetooth vereint in<br />
einem Funkmodul<br />
Superflache<br />
Multibandantenne für LTE,<br />
WLAN und GNSS<br />
Das GPRS/GNSS-Quad-Band-Kombimodul<br />
MC60E unterstützt Bluetooth 3.0<br />
und Bluetooth 4.0 BLE. Der Baustein ist<br />
Pin-kompatibel zum GSM/GNSS-Kombimodul<br />
MC60 von Quectel und in einem<br />
kompakten Gehäuse mit Abmessungen von<br />
18,7 × 16,0 × 2,1 mm untergebracht. Das<br />
GPRS/GNSS-Kombimodul MC60E basiert<br />
auf der MT2503DV/EB-Plattform, welche<br />
die Chipsätze MT6261 (GSM/GPRS) und<br />
MT3333 (GNSS) von Mediatek vereint. Der<br />
im Modul integrierte Low Noise Amplifier<br />
sorgt - selbst bei schwachen Signalen - für<br />
ausgezeichnete Acquisition- und Tracking-<br />
Eigenschaften. Die Tracking-Empfindlichkeit<br />
von -167 dBm ermöglicht den Einsatz<br />
passiver GNSS-Antennen.<br />
Der Strombedarf des MC60E zeichnet sich<br />
durch besonders niedrigen Peak-, Ruhe-,<br />
und Durchschnittsverbrauch aus. Mit diesen<br />
Features ist das Kombimodul besonders<br />
für Anwendungen geeignet, die eine<br />
energieeffiziente Bluetooth-Funktionalität<br />
benötigen. Darüber hinaus bietet der Baustein<br />
GNSS für die Satellitennavigation und<br />
verfügt über eine Dual SIM Single Standby-<br />
Funktion für das GPRS. Damit eröffnen sich<br />
eine Reihe von M2M-Anwendungen wie<br />
tragbare Geräte, Fahrzeug-, Personen- und<br />
Tier-Tracking-Systeme usw. MSC Technologies<br />
liefert neben Mustern des Quectel-<br />
HY-Line Communication bietet mit dem<br />
PAN9026 von Panasonic ein Dualband-<br />
2,4/5-GHz-802.11-a/b/g/n-WiFi-Funkmodul<br />
mit integriertem Bluetooth BDR/EDR/<br />
LE an. Es wurde speziell für Applikationen<br />
entwickelt, in denen hohe Integrität und<br />
Kosteneffizienz eine wichtige Rolle spielen.<br />
Die gleichzeitige und unabhängige Nutzung<br />
der beiden Funkstandards erlaubt hohe<br />
Datenraten und Low-Power-Operationen.<br />
Das integrierte Power Management, eine<br />
schnelle Dual Core CPU, die Unterstützung<br />
des 802.11i-Security-Standards und<br />
das High-Speed-Dateninterface liefern die<br />
notwendige Performance und Qualität für<br />
Produkte der nächsten Generation. Weitere<br />
Informationen unter www.hy-line.de/panasonic/PAN9026.<br />
■ HY-Line Communication Products<br />
www.hy-line.de<br />
Die neue Multibandantenne für LTE/WLAN/<br />
GNSS von PCTEL zeichnet sich durch ihr<br />
besonders flaches Profil aus. Sie kombiniert<br />
das bewährte High-Rejection-Multi-GNSS<br />
von PCTEL für die präzise Zeit- und Ortserfassung<br />
mit leistungsstarker Datenkonnektivität<br />
auf diversen Wellenbändern. Die<br />
Antenne ist robust und leicht zu installieren,<br />
sodass sie sich für den Einsatz in der Präzisionslandwirtschaft,<br />
für verdeckte Sicherheitsinstallationen<br />
und für das Internet der<br />
Dinge (IoT) im Industriebereich anbietet.<br />
Die neue Antenne von PCTEL ist deshalb<br />
besonders flach, bietet aber trotzdem die<br />
volle Leistung im Multibandbereich. Sie<br />
verfügt über ein sehr flaches und robustes<br />
Gehäuse und unterstützt in Sachen Datenkonnektivität<br />
Multiband LTE MIMO und<br />
Dualband 2,4/5-GHz-WLAN sowie die<br />
Satellitentechnologien GPS, Glonass, Bei-<br />
Dou und Galileo GNSS. Alle GNSS-Elemente<br />
enthalten die patentierte High-Rejection-Technologie<br />
von PCTEL für eine zuverlässige<br />
Satellitenverbindung, auch wenn<br />
LTE- und andere Störsignale vorhanden<br />
sind. Die Antenne wurde unter extremsten<br />
Bedingungen und auf schwerem landwirtschaftlichem<br />
Gerät getestet.<br />
■ PCTEL, Inc.<br />
www.pctel.com<br />
14 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Marktübersicht Module und Zubehör<br />
Ultra-kompaktes Multi-Band-<br />
NB-IoT-Modul<br />
Full-featured Bluetooth 5 Module<br />
Quectel hat mit dem BC68 ein neues, extrem<br />
kleines LTE Cat. NB1-Modul vorgestellt.<br />
Mit seinen Maßen von 17,7 × 15,8 × 2,3 mm<br />
entspricht die Größe des BC68 exakt der des<br />
Quectel-GSM-Moduls M66, sodass Anwendungen<br />
für beide Module kompatibel entwickelt<br />
werden können. Der Wechsel von<br />
GSM/GPRS zu NB-IoT ist demzufolge einfach<br />
möglich.Das Modul weist einen extrem<br />
niedrigen Stromverbrauch und eine hohe<br />
Empfindlichkeit auf. Es unterstützt mit B1/<br />
B3/B5/B8/B20/B28 zahlreiche Frequenzbänder.<br />
Dadurch ist das BC68 weltweit in<br />
einer Vielzahl von IoT-Anwendungsgebieten<br />
wie zum Beispiel Smart Metering, Bike<br />
Sharing, Smart Parking, Smart City, Sicherheitstracking,<br />
Umweltüberwachung oder<br />
Smart Home einsetzbar. Mit dem in Kürze<br />
erhältlichen Development-Kit BC68-DVK<br />
lassen sich individuelle Anwendungen direkt<br />
entwickeln und damit die Time-To-Market<br />
minimieren.<br />
Einige technische Kenndaten: SMD-Bauform<br />
17,7 × 15,8 × 2,3 mm, M66-Formfaktor,<br />
Stromverbrauch: Ruhezustand: 6 mA,<br />
PSM: 5 µA; weltweite Einsetzbarkeit durch<br />
Multi-Band-Unterstützung (B1/B3/B5/<br />
B8/B20/B28), Temperaturbereich: -40 bis<br />
85 °C, hohe Empfindlichkeit von 129 dBm,<br />
RoHS-konform.<br />
■ CompoTEK GmbH<br />
www.compotek.de<br />
From ublox comes the launch of its full<br />
Bluetooth 5 compliant NINA-B3 wireless<br />
MCU (microcontroller unit) module.<br />
Featuring Bluetooth low energy long<br />
range connectivity, high data transfer<br />
rates and supporting Bluetooth mesh<br />
and 802.15.4, NINAB3 caters to applications<br />
in smart buildings, smart cities,<br />
and the Industry 4.0, including smart<br />
lighting systems, industrial sensor networks,<br />
asset tracking solutions, and<br />
building automation systems. Based on<br />
Nordic Semiconductor’s nRF52840 chip,<br />
the ublox NINAB3 Bluetooth low energy<br />
module stands out for the attention given<br />
to streamlining product development.<br />
The full Bluetooth 5 NINAB3 module is<br />
available in two flavors. The first variant,<br />
NINAB31, comes pre-flashed with<br />
u-blox’s Connectivity Software, the most<br />
feature-rich and easy-to-use on the market.<br />
For product developers, eliminating the<br />
need for embedded programming means<br />
smoother, hassle-free integration and<br />
accelerated time-to-market. And ublox’s<br />
proprietary secure boot ensures that security<br />
needs are met, even for the most critical<br />
industrial and medical applications.<br />
The second variant, NINAB30, gives<br />
customers a broader scope of application<br />
thanks to Bluetooth mesh and Thread support<br />
as well as access to a whole host of<br />
wired and wireless interfaces. Its powerful<br />
Cortex M4F microcontroller can run<br />
advanced applications right on the module,<br />
reducing external hardware needs and,<br />
ultimately, shrinking end device size and<br />
cutting costs. NINAB3 is available with<br />
a highly sensitive internal antenna specifically<br />
designed for the module’s small<br />
form factor, achieving optimal radio range<br />
performance even in small end product<br />
designs. Pin compatibility with the other<br />
ublox NINA short-range communication<br />
modules limits design effort for product<br />
developers developing multiple device<br />
variants, e.g. featuring only WiFi or Bluetooth<br />
connectivity.<br />
■ u-blox<br />
www.u-blox.com<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 15
Marktübersicht Module und Zubehör<br />
Smallest LTE Cat M1 Module for 4G LTE Network<br />
Ein speziell für anspruchsvolle industrielle<br />
IoT- und M2M-Anwendungen entu-blox<br />
announced the certification of its<br />
SARA-R404M module for Verizon‘s nationwide<br />
Category M1 (Cat M1) LTE network,<br />
which will support a broad range of<br />
industrial Internet of Things (IoT) applications.<br />
The SARA-R404M module is<br />
the smallest Cat M1 module available<br />
in the market today, measuring just 16 x<br />
26 mm in an LGA form factor that is designed<br />
for easy integration and manufacturing.<br />
The M1 module will consume<br />
significantly less power than comparable<br />
3G or 4G technologies and is optimized<br />
for long battery life of up to 10 years for<br />
some use cases, and offering an extended<br />
temperature range of -40 to +85 °C, reducing<br />
maintenance expenses and the total<br />
cost of device ownership. It also supports<br />
extended coverage in buildings and basement<br />
with a 15 dB coverage enhancement<br />
as compared to GSM. Further, critical<br />
firmware updates can be delivered<br />
via the u-blox uFOTA (firmware over the<br />
air) client server solution, which supports<br />
LWM2M – a light and compact protocol<br />
that is ideal for IoT applications. LTE<br />
Cat M1 is part of the 3GPP Release 13<br />
standard supporting low power wide area<br />
technologies in the licensed spectrum and<br />
specifically supports IoT applications with<br />
low to medium data throughput rates. It<br />
can support applications requiring longer<br />
battery lifetimes, low latency and mobility.<br />
The market potential for this new<br />
technology is extensive and will cover<br />
applications in many areas, such as the<br />
smart home, security systems, industrial<br />
monitoring and control, asset tracking,<br />
telematics, connected health, smart metering,<br />
and smart cities.<br />
■ u-blox<br />
www.u-blox.com<br />
Embedded Global 3G Cellular<br />
Module with Linux-based<br />
Application Processor<br />
Richardson RFPD, Inc. announced the<br />
availability and full design support capabilities<br />
for an embedded cellular module<br />
from Sierra Wireless. The WP8548 is part<br />
of Sierra Wireless’ AirPrime WP Series,<br />
which provides an integrated device-tocloud<br />
architecture enabling IoT developers<br />
to build a Linux-based product on a single<br />
module and seamlessly send valuable user<br />
and product data to the cloud. Offering an<br />
application processor running the open<br />
source Legato platform, GNSS receiver,<br />
and cellular modem with an ultra-low power<br />
domain, WP modules reduce system complexity<br />
and time-to-market. Key features of<br />
the WP8548 include:<br />
• Region: Global<br />
• 3G UMTS/HSPA frequency bands: B1,<br />
B2, B5, B6, B8, B19<br />
• 2G EDGE/GSM/GPRS frequency bands:<br />
850, 900, 1800, 1900 MHz<br />
• Regulatory approvals: CE, FCC, PTCRB,<br />
GCF, IC, JRF/JPA, NCC<br />
• Carrier approval: AT&T<br />
• Location services: GPS, GLONASS,<br />
Galileo<br />
■ Richardson RFPD, Inc.<br />
www.richardsonrfpd.com<br />
Neuartiger GPS-Logger<br />
enthält fünf weitere Sensoren<br />
Aaronia präsentiert einen neuartigen Miniatur-GPS-Logger<br />
mit fünf weiteren Sensoren<br />
und einer extrem hohen Aktualisierungsrate,<br />
die zusätzlich zur GPS-Information<br />
auch eine lückenlose Höhen-, Lage- und<br />
Bewegungs-Information aufzeichnen. Der<br />
GPS-Logger erreicht eine sehr hohe Aktualisierungsrate<br />
von bis zu 35 komplexen<br />
Sensordatensätzen/s. Dies ermöglicht eine<br />
„Echtzeit“-Aufzeichnung/Anzeige der<br />
Ausrichtung, Höhe und Beschleunigung<br />
des Loggers in allen drei Achsen (X, Y,<br />
Z). Die Daten können entweder direkt auf<br />
der integrierten/mitgelieferten µSD-Karte<br />
gespeichert werden (unterstützt werden bis<br />
zu 4 GB) und/oder live via USB-Streaming<br />
übertragen werden. Bei maximaler Datenrate<br />
werden rund 50 MB/Stunde an Daten<br />
produziert (unkomprimiert). Die Datenrate<br />
kann aber variabel an die Bedürfnisse des<br />
Nutzers angepasst werden, um ein geringeres<br />
Datenvolumen zu erhalten bzw. eine<br />
extrem lange Aufzeichnungsdauer auf der<br />
µSD-Karte über Wochen oder sogar Monate<br />
zu erreichen.<br />
Zur Auswertung der aufgezeichneten Daten<br />
liefert Aaronia eine PC-Software mit (Windows,<br />
MAC OS und Linux kompatibel).<br />
Die Software ermöglicht die Liveanzeige<br />
der Sensordaten (USB Streaming) und den<br />
Import der gespeicherten Logfiles auf der<br />
µSD-Karte. Zum umfangreichen Lieferumfang<br />
des GPS-Loggers gehören u.a. ein<br />
Aluminium-Transportkoffer, diverse Adapter<br />
zum Auslesen der µSD-Karte, die PC<br />
Software sowie ein USB-Kabel.<br />
■ Aaronia AG<br />
www.aaronia.de<br />
LTE-Funkmodul für<br />
industrielle IoT- und<br />
M2M-Anwendungen<br />
16 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Marktübersicht Module und Zubehör<br />
RF Power Amplifier Module with Field-replaceable Connectors<br />
Richardson RFPD, Inc.<br />
announced the availability<br />
and full design support capabilities<br />
for a new ultra-wideband<br />
power amplifier module<br />
from Analog Devices, Inc. The<br />
HMC-C582 is a GaAs MMIC<br />
pHEMT power amplifier in a<br />
miniature, hermetic module<br />
with replaceable SMA connectors<br />
that operates between 0.01<br />
and 20 GHz. The device typically<br />
provides 24 dB of gain, up<br />
to 36 dBm output IP3, and up<br />
to 26 dBm of output power at<br />
1 dB gain compression. Inputs/<br />
outputs (I/Os) are internally<br />
matched to 50 ohms and are<br />
DC blocked. Integrated voltage<br />
regulators allow flexible<br />
biasing and sequencing control<br />
for robust operation. Excellent<br />
gain flatness across the operating<br />
frequency range makes<br />
the new amplifier module ideal<br />
for electronic warfare (EW),<br />
electronic countermeasures<br />
(ECM), radar, fiber optic, and<br />
test equipment applications.<br />
According to ADI, additional<br />
key features of the HMC-C582<br />
includes: Single 15 V supply,<br />
Gain flatness: ±1.5 dB (@<br />
2...20 GHz), Dimensions: 1.75”<br />
x 1.62” x 0.525”, Packaging:<br />
Hermetic ML-4-1.<br />
■ Richardson RFPD, Inc.<br />
www.richardsonrfpd.com<br />
wickeltes Mobilfunkmodul<br />
mit integriertem u-blox-LTE-<br />
Cat.1-Singlemode-Modem,<br />
komplettem IP-Stack und voller<br />
GNSS-Funktionalität ist bei<br />
SE Spezial-Electronic ab sofort<br />
in Form des Bausteins LARA-<br />
R3121 von u-blox erhältlich.<br />
Bei der Konzeption des LARA-<br />
R3121-Moduls wurde größter<br />
Wert auf End-to-End-Sicherheitsfunktionen,<br />
wie sicheres<br />
Starten, sichere Transport-Layer,<br />
sichere Authentifizierung sowie<br />
sichere Schnittstellen und APIs,<br />
gelegt. Dank der integrierten<br />
FOTA-Funktion sind sogar<br />
sichere Firmware Updates „over<br />
the air“ möglich.<br />
Wie andere Mobilfunkmodule<br />
von u-blox ist das LARA-R3121<br />
zudem Teil des Nested-Design-<br />
Konzept, das eine einfache<br />
Migration und eine zukunftssichere,<br />
nahtlose Skalierbarkeit<br />
über alle Mobilfunktechnologien<br />
hinweg ermöglicht. Der<br />
maximale Datendurchsatz von<br />
10 Mbit/s im Downstream und<br />
5 Mbit/s im Upstream von LTE<br />
Cat.1 ermöglicht auch Videoübertragungen<br />
in guter Qualität.<br />
Das nur 26 x 24 mm große standardisierte<br />
LGA-Gehäuse gestattet<br />
eine einfache automatisierte<br />
Produktion. Da alle wesentlichen<br />
Modem-, Positionierungs- und<br />
Modulkomponenten von u-blox<br />
selbst entwickelt wurden, ist<br />
zudem eine langfristige Produktverfügbarkeit<br />
gewährleistet.<br />
■ SE Spezial-Electronic GmbH<br />
www.spezial.com<br />
Multikanal-Audiofunkmodule<br />
für den<br />
europäischen Markt<br />
Circuit Design Inc. hat die Audiofunkmodule<br />
WA-TX-03S und<br />
WA-RX-03S für das harmonisierte<br />
europäische Audioband<br />
863...865 MHz entwickelt. Wie<br />
bei den Vorgängermodellen WA-<br />
TX-03-R und WA-RX-03-R können<br />
auch bei den neuen Modulen<br />
15 Frequenzkanäle innerhalb des<br />
863...865-MHz-Bands eingestellt<br />
werden. WA-TX-03S und<br />
WA-RX-03S bieten außerdem<br />
den selben Audiofrequenz-Wiedergabebereich.<br />
Dank des auf Kompandertechnik<br />
basierenden Rauschunterdrückungssystems<br />
mit verbessertem<br />
Dynamikbereich (90 dB<br />
und mehr) werden Audiosignale<br />
in hervorragender Tonqualität<br />
übertragen. Durch Konzentration<br />
auf einfache Audio-Übertragungsfunktionen<br />
garantieren die<br />
Module dem Anwender maximale<br />
Flexibilität bei der Entwicklung<br />
von Audiosystemen.<br />
Für die Kommunikation zwischen<br />
den Modulen werden ausschließlich<br />
HF-Kanäle genutzt.<br />
Wenn die Module zum Beispiel<br />
in einem Gruppenführungssystem<br />
integriert sind, können<br />
beliebig viele Empfänger<br />
gleichzeitig verwendet werden,<br />
solange die Kanaleinstellungen<br />
übereinstimmen.<br />
Mit einem Pin kann der Anwender<br />
den Ausgangspegel zwischen<br />
5 und 10 mW umstellen.<br />
Die übrigen Funktionen und das<br />
Pin-Layout von WA-TX-03S<br />
MECA Electronics, lnc.<br />
Equlpment & ol Amerk:a<br />
BESSERE KOMMUNIKATIONS LÖSUNGEN<br />
DÄMPFUNGSGLIEDER & ABSCHLUSSWIDERSTÄNDE<br />
Bis zu 40 GHz<br />
SMA, 2.92, QMA, N, TNC,<br />
BNC, RPSMA, RPTNC & 7/16<br />
Bis zu 150 watts<br />
<br />
(49) 612272660-0<br />
www.ie4u.de<br />
info@ie4u.de<br />
und WA-RX-03S sind kompatibel<br />
mit den Vorgängermodellen.<br />
Der einstellbare Mute-Pegel<br />
ermöglicht eine automatische<br />
Stummschaltung in schwieriger<br />
Funkumgebung. Dieser Zustand<br />
wird per LED angezeigt.<br />
■ Circuit Design GmbH<br />
www.circuitdesign.de<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 17
Funkmodule<br />
Neues Bluetooth-Low-Energy-Modul<br />
über einen energiesparenden<br />
Toshiba BT LE SoC, was einen<br />
sehr geringen Stromverbrauch<br />
ermöglicht: Er beträgt im<br />
Sende- und Empfangsmodus<br />
nur 3,3 mA, im Deep-Sleep-<br />
Modus sogar nur 50 nA. Das<br />
Modul empfiehlt sich deshalb<br />
für Applikationen, bei denen<br />
ein niedriger Stromverbrauch<br />
wesentlich ist, also z.B. für Diagnostik-<br />
und Wartungssysteme,<br />
Sensor anwendungen oder Automotive-Aftermark-Produkte.<br />
Toshiba-Bluetooth-LE-Stack<br />
ist bereits bis zum GATT-Layer<br />
implementiert. Im Vergleich zu<br />
anderen Lösungen verfügt das<br />
Modul über einen 256 kB großen<br />
Flash-Speicher sowie 192-kB-<br />
RAM, wobei 83 kB dediziert<br />
für Benutzeranwendungen zur<br />
freien Verfügung stehen. Gerade<br />
im Stand-Alone-Modus kann<br />
damit auf einen externen Prozessor<br />
verzichtet werden, was mit<br />
Platz- und Kosteneinsparungen<br />
einhergeht.<br />
Endrich Bauelemente<br />
Vertriebs GmbH<br />
www.endrich.com<br />
Die Firma Endrich ergänzt ihr<br />
Wireless-Produktprogramm<br />
mit dem Bluetooth Low Energy<br />
v4.2 Modul PAN1760A von<br />
Panasonic. Das Modul verfügt<br />
Das nur 15,6 x 8,7 mm kleine<br />
SMD-Modul mit integrierter BT-<br />
Antenne enthält alle Features von<br />
BT LE v4.2 und verfügt sogar<br />
bereits über die Mandatory Features<br />
von BT LE v5.0, wodurch<br />
z.B. Mesh-Netzwerklösungen,<br />
erweiterte Sicherheitsfeatures<br />
oder die Möglichkeit der Cloud-<br />
Anbindung gegeben sind.Der<br />
Durch den gleichen Formfaktor<br />
und die gleiche Pinbelegung<br />
ist PAN1760A kompatibel<br />
zu Vorgängerversionen<br />
wie PAN1760, PAN1761 und<br />
PAN1026, wodurch die Umstellung<br />
auf das Modul PAN1760A<br />
mit geringem Aufwand möglich<br />
ist. Muster und Evaluation-Kits<br />
sind kurzfristig verfügbar. ◄<br />
Das neue Messtechnik-Fachbuch von<br />
Joachim Müller<br />
Joachim Müller ist da!<br />
Digitale Oszilloskope<br />
Der Weg zum professionellen Messen<br />
Joachim Müller<br />
Format 21 x 28 cm, Broschur, 388 Seiten,<br />
ISBN 978-3-88976-168-2<br />
beam-Verlag 2017, Preis 47,90 Euro<br />
Aus dem Inhalt:<br />
• Verbindung zum Messobjekt über passive und<br />
aktive Messköpfe<br />
• Das Vertikalsystem – Frontend und Analog-<br />
Digital-Converter<br />
• Das Horizontalsystem – Sampling und Akquisition<br />
• Trigger-System<br />
• Frequenzanalyse-Funktion – FFT<br />
Digitale Oszilloskope<br />
Der Weg zum professionellen Messen<br />
Digitale Oszilloskope<br />
Der Weg zum professionellen Messen<br />
Das Oszilloskop ist eines der wichtigsten Messgeräte, das in allen Bereichen der<br />
Elektronik und darüber hinaus verwendet wird, um Signalverläufe über der Zeitachse<br />
Einige Kernthemen des<br />
Inhalts in Stichworten:<br />
• Passive und aktive<br />
Tastkopf-Konzepte<br />
• Feldsonden, Stromzangen<br />
• Bandbreiten und<br />
Eigen-Anstiegszeiten<br />
• Hintergrund des LF-Abgleichs<br />
• Die „Sünden“ beim Masseanschluss<br />
• Thermisches Rauschen,<br />
Quantisierungsrauschen<br />
• Frontend, ADC, SFDR, SINAD, ENOB<br />
darzustellen. Das um 1930 entwickelte Gerät hat, speziell in den zurückliegenden<br />
• Vertikale Auflösung,<br />
letzten zwei Jahrzehnten, eine rasche Weiterentwicklung vom ursprünglich rein<br />
• analogen Praxis-Demonstationen: zum volldigitalisierten Konzept erfahren. Mit der Digitalisierung konnten Untersuchung<br />
High-Resolution-Modus<br />
von<br />
zusätzliche Funktionen erschlossen werden, was dem Oszilloskop heute den Zugang • Akquisition, Recordlänge<br />
zu seither noch nicht abgedeckten Applikationen eröffnet, es ist dadurch zu einer Dezimation, Aliase,<br />
übergreifenden Plattform geworden. Der Anspruch an das Hintergrundwissen des<br />
Taktsignalen, Demonstration Aliasing, Einfluss<br />
der Tastkopfimpedanz<br />
Anwenders ist allerding auch deutlich gewachsen. Dieses Buch ebnet praxisnah den • effektive Samplingrate, ETS-Modus<br />
Weg zum professionellen Messen.<br />
• Rekonstruktion, Waveformzyklus,<br />
Das digitale Oszilloskop arbeitet unter völlig anderen Rahmenbedingungen, als das Blindzeit<br />
vergleichsweise einfachere, analoge Konzept. Durch die Analog-Digital-Wandlung<br />
entstehen Effekte, die aus Sicht des analogen Oszilloskops völlig unbekannt sind. • Digitaler Trigger, Pre-Trigger, Runt,<br />
Beispiele hierzu sind Aliasing oder die Blindzeit. Beim Aliasing treten Geistersignale Window<br />
• auf, Einstellungen die im ursprünglichen realen Signalverlauf der nicht vorhanden Dezimation, sind. Durch Blindzeiten<br />
• FFT, Rekonstruktion,<br />
Interpolation<br />
Fensterung, Leckeffekt, RBW,<br />
können relevante Signalereignisse unerkannt bleiben. Um diese und weitere Effekte<br />
zu beherrschen und deren Auswirkungen möglichst gering zu halten, sind für den Gating<br />
erfolgreichen Einsatz von digitalen Oszilloskopen entsprechende Kenntnisse ihres • EMV-Pre-Compliance, Harmonische<br />
internen Funktionsprinzips essentiell.<br />
• Falschfarbendarstellung,<br />
Der inhaltliche Schwerpunkt diese Buches, die Darstellung von Praxis-Demonstrationen,<br />
erfolgen anhand eines High-End-Oszilloskops, womit auch Auswirkungen in Spektrogramm<br />
• Grenzbereichen Die „Sünden“ aufgezeigt werden können. Liegen beim Leser Masseanschluss<br />
Anwendungssituationen • CAN-Bus, OSI-Schicht 1 und 2,<br />
vor, die geringeren Anforderungen entsprechen, können die vorgeschlagenen Serial-Pattern,<br />
Versuchsparameter selbst auf ein entsprechend reduziertes Maß angepasst werden.<br />
• Für EMV-Messung die Umsetzung der vorgeschlagenen Praxis-Demonstrationen an einem ist der Regel Schaltnetzteil<br />
das • MSO, asynchrones Sampling,<br />
eigene vorhandene Gerät und ein Laborgenerator ausreichend.<br />
Bustakt<br />
• beam-Verlag Messung 2017 der Kanalleistung<br />
ISBN 978-3-88976-168-2<br />
Weitere Themen für die praktischen Anwendungs-Demos<br />
sind u.a.: Abgleich passiver Tastköpfe,<br />
Demonstration der Blindzeit, Demonstration<br />
FFT, Ratgeber Spektrumdarstellung, Dezimation,<br />
Interpolation, Samplerate, Ratgeber:<br />
Gekonnt triggern.<br />
beam-Verlag, Dipl.-Ing. Reinhard Birchel, Krummbogen 14, 35039 Marburg<br />
info@beam-verlag.de, www.beam-verlag.de<br />
Digitale Oszilloskope Joachim Müller beam-Verlag<br />
Joachim Müller<br />
Digitale Oszilloskope<br />
Der Weg zum professionellen Messen<br />
beam-Verlag<br />
Im Anhang des Werks findet sich eine umfassende<br />
Zusammenstellung der verwendeten<br />
Formeln und Diagramme.<br />
18 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
THE NEW WORLD OF<br />
HIGH SPEED EMC TESTING<br />
& SPECTRUM ANALYSIS<br />
BOOSTING your EMC testings<br />
by patented TDEMI® TECHNOLOGY<br />
645<br />
MHz<br />
REAL-TIME BANDWIDTH<br />
TDEMI® TECHNOLOGY<br />
40<br />
GHz<br />
REAL-TIME SCANNING<br />
TDEMI® TECHNOLOGY<br />
The TDEMI® X is the only Solution providing all the Features of the "FFT-based measuring Instrument" according to the new<br />
Standards with 645 MHz Real-time Bandwidth and CISPR Detectors.<br />
by the inventors of the full compliance real-time FFT based measuring instrument.<br />
gauss-instruments.com<br />
Besuchen Sie uns auf der<br />
Stand 3-401
Rubriken Bauelemente<br />
Ein passiver High-Performance-Mikrowellenmischer<br />
Der LTC5553 von<br />
Linear Technologies<br />
ist ein Doppelbalance-<br />
High-Performance-<br />
Mischer, welcher<br />
sich sowohl zum<br />
Hoch- als auch zum<br />
Herabmischen eignet.<br />
Das im letzten Jahr auf<br />
den Markt gekommene<br />
Bauelement eignet<br />
sich gut dazu, zu<br />
verdeutlichen, dass<br />
auch bei den passiven<br />
Komponenten die<br />
technische Entwicklung<br />
nicht stehen geblieben<br />
ist und wie sie sich<br />
heute darstellt.<br />
So wurde der im LTC5553<br />
integrierte HF-Balun daraufhin<br />
optimiert, den Frequenzbereich<br />
von 3 bis 20 GHz abdecken zu<br />
können. Auch der integrierte<br />
ZF-Balun bietet einen weiten<br />
Frequenzbereich, nämlich<br />
500 MHz bis 9 GHz; hier gibt<br />
es ebenfalls einen symmetrischen<br />
50-Ohm-Anschluss. Das<br />
Bauteil enthält weiterhin einen<br />
integrierten Verstärker für den<br />
lokalen Oszillator. Dieser wiederum<br />
ist für Frequenzen zwischen<br />
1 und 20 GHz optimiert,<br />
wobei eine Ansteuerleistung um<br />
0 dBm genügt. Der LTC5553<br />
zeichnet sich durch einen besonders<br />
hohen IIP3 (Input-Interceptpunkt<br />
dritter Ordnung) und eine<br />
hohe mögliche Eingangsleistung<br />
(P1dB) aus sowie durch geringes<br />
Übersprechen (Leckage) und<br />
hohe Isolation zwischen den<br />
Ports. Der RF Port Return Loss<br />
ist >9 dB, der LO Input Return<br />
Loss >10 dB. Insgesamt findet<br />
sich hier eine hohe Integrationsdichte<br />
in einem kleinen Gehäuse.<br />
Näher betrachtet<br />
Der LTC5553 besteht aus dem<br />
hochlinearen Doppelbalance-<br />
Mischerkern, dem LO-Pufferverstärker<br />
und Vorspannungs-/<br />
Enable-Beschaltungen. Bild 1<br />
skizziert den internen Aufbau.<br />
Folgende Features des Bausteins<br />
sind besonders interessant:<br />
• Betriebsspannung: 3,3 V<br />
• Stromaufnahme: typ. 132 mA<br />
• IIP3: 24,3 dBm bei 10 GHz<br />
bzw. 21,5 dBm bei 17 GHz<br />
• Mischdämpfung (Conversion<br />
Loss): 9 dB bei 10 GHz<br />
• Input P1dB: 16 dBm bei<br />
10 GHz<br />
• LO/RF Leakage: besser als<br />
-25 dBm<br />
• Abmessungen: 3 × 2 mm<br />
(zwölfpoliges QFN-Gehäuse)<br />
Damit ergeben sich vielfältige<br />
Anwendungsmöglichkeiten, wie:<br />
• breitbandige 5G-Zugänge<br />
• Mikrowellen-Transceiver<br />
• Drahtlos-Backhaul<br />
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Bild 1: Vereinfachter interner Aufbau des LTC5553<br />
20 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
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Bild 2: LTC5553 als Up- und Downconverter in einem Transceiver<br />
Bild 3: Mischdämpfung und IIP3 über der RF<br />
• Punkt-zu-Punkt-Mikrowellenverbindungen<br />
• Phased-Array-Antennen<br />
• Radar in C-, X- und Ku-Band<br />
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Bild 2 bringt eine typische<br />
Applikationsstruktur mit zwei<br />
LTC5553 für einen Transceiver<br />
mit stark verschiedener Sendeund<br />
Empfangsfrequenz.<br />
Up & Down<br />
Nutzt man den LTC5553 als<br />
Upconverter, so stellt der IF-<br />
Anschluss den Eingang und<br />
der RF-Anschluss den Ausgang<br />
dar. Für den Betrieb als<br />
Aufwärtsmischer mit einer ZF<br />
Bild 4: Mischdämpfung und IIP3 über der IF<br />
von 1890 MHz erhält man folgende<br />
Werte:<br />
• Conversion Loss beim RF<br />
Output von 4 (17) GHz: typ.<br />
8,3 (11,5) dB<br />
• SSB-Rauschmaß beim RF<br />
Output von 10 (15,7)GHz:<br />
typ. 10,1 (12,1) dB<br />
• LO/RF Output Leakage bei<br />
1...20 LO-Frequenz: max.<br />
-25 dBm<br />
• LO/IF Input Leakage<br />
bei 1...20 GHz, LO-Frequenz:<br />
max. -26 dBm<br />
• IF/LO Isolation bei 0,5...<br />
9 GHz ZF: min. 50 dB<br />
• IF/RF Isolation bei 0,5...9 GHz<br />
ZF: min. 40 dB<br />
• 1-dB-Kompression für RF<br />
Output = 10 GHz: typ 14,8<br />
dBm<br />
Nutzt man den Baustein als<br />
Downconverter, dann ist der<br />
RF-Anschluss der Eingang und<br />
der IF-Anschluss der Ausgang.<br />
Welche Parameter sind von einen<br />
Abwärtsmischer zu erwarten?<br />
Das Datenblatt nennt für eine<br />
ZF von 1890 MHz u.a. folgende<br />
Daten:<br />
• Conversion Loss beim RF<br />
Input von 4 (17) GHz: typ.<br />
8,2 (11,6) dB<br />
• SSB-Rauschmaß beim RF<br />
Input von 10 (15,7) GHz: typ.<br />
10,9 (12,8) dB<br />
Für eine faire Bewertung ist hier<br />
natürlich die Mischdämpfung zu<br />
subtrahieren.<br />
• LO/RF Leakage bei 1...20<br />
GHz LO-Frequenz: max.<br />
-23 dBm<br />
Bild 5: Eingangs-P1dB-Punkt über der RF<br />
• LO/IF Leakage bei 1...20 GHz<br />
LO-Frequenz: max. -13 dBm<br />
• RF/LO Isolation bei 3...20<br />
GHz HF: min. 40 dB<br />
• RF Input/IF Output Isolation<br />
bei 3...20 GHz HF: min. 32 dB<br />
• 1-dB-Kompression für RF<br />
Input = 10 GHz: typ. 16 dBm<br />
Der LTC5553 funktioniert im<br />
Temperaturbereich -40 bis<br />
+105 °C für das Gehäuse. Sein<br />
Wärmewiderstand wird mit 25<br />
K/W angegeben.<br />
Vorteile und wichtige<br />
Kennlinien<br />
Passive Mischer erreichen generell<br />
eine bessere Performance<br />
bei besonders hohen Frequenzen<br />
als aktive Mischer. Ein Doppelbalance-Mischer<br />
hat normalerweise<br />
zwei Differenzeingänge.<br />
Der LTC5553 hat jedoch überhaupt<br />
keinen solchen Eingang.<br />
Das kommt daher, weil die<br />
Symmetrierung intern schon<br />
vorgenommen wurde (Baluns).<br />
Das ist wichtig, weil einer der<br />
typischen Nachteile von Doppelbalance-Mischern<br />
darin besteht,<br />
externe Transformatoren für<br />
einen Betrieb in unsymmetrischer<br />
Umgebung zu benötigen.<br />
Weiter von Vorteil: Der integrierte<br />
LO-Puffer reduziert die<br />
externe Beschaltung und lässt<br />
auf ein LO-Signal von 10 bis 17<br />
dBm verzichten. Auf zweistel-<br />
22 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
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Bauelemente<br />
Bild 6: Streuverlust LO-Signal<br />
ligen GHz-Frequenzen wäre so<br />
ein Signal eine potentielle Quelle<br />
von LO-Störstrahlung, sodass<br />
möglicherweise mehr externe<br />
Filter erforderlich wären.<br />
Der Baustein lässt sich in den<br />
Shutdown-Zustand versetzen.<br />
Dann nimmt er weniger<br />
als ein Promille des normalen<br />
Stroms aus (100 μA maximal<br />
im Standby). Die Umschaltung<br />
erfolgt in höchstens 200 ns,<br />
sodass Time-Division Duplex<br />
(TDD) oder Burst Mode unterstützt<br />
werden, wichtig bei<br />
Anwendungen in Sendern und<br />
Empfängern.<br />
Bild 3 zeigt den Verlauf von<br />
Mischdämpfung und IIP3 über<br />
der HF im Bereich 3 bis 21 GHz<br />
unter bestimmten Bedingungen.<br />
Weitere Diagramme für andere<br />
Bedingungen finden sich im<br />
Datenblatt.<br />
Bild 4 zeigt den Verlauf von<br />
Mischdämpfung und IIP3 über<br />
der IF im Bereich 0,5 bis 10 GHz<br />
unter bestimmten Bedingungen.<br />
Weitere entsprechende Diagramme<br />
bringt das Datenblatt. Die<br />
Bilder 5, 6 und 7 informieren über<br />
das Frequenzverhalten des Eingangs-1-dB-Kompressionspunkts,<br />
des Streuverlusts (Leckage) des<br />
Bild 7: Zur Isolation RF/LO und RF/IF<br />
Signals vom lokalen Oszillator<br />
und über die RF Isolation.<br />
Applikationshinweise<br />
Alle Anschlüsse haben 50 Ohm<br />
Impedanz. Die Grundbeschaltung<br />
zeigt Bild 8. Es gibt ein<br />
Entwicklungs-Board (Bild 9).<br />
Der RF Port weist einen DC-<br />
Widerstand um 2,5 Ohm auf.<br />
Führt die Quelle Gleichspannung,<br />
ist ein Koppelkondensator<br />
erforderlich. Ein 0,15-pF-Shunt-<br />
Kondensator, 1,4 mm entfernt<br />
vom RF Pin, kann die Anpassung<br />
im Frequenzbereich 13...15 GHz<br />
verbessern. Eine LO-Leistung<br />
zwischen -6 dBm und 6 dBm<br />
ist Voraussetzung für eine gute<br />
HF-mäßige Anpassung.<br />
Der LO-Eingang führt nach<br />
Symmetrierung zu einem symmetrischen<br />
Highspeed-Begrenzerverstärker.<br />
An diesem Pin steht<br />
eine Gleichspannung von etwa<br />
1,6 V an. Daher ist ein Koppelkondensator<br />
unverzichtbar.<br />
Mithilfe externer Anpassmaßnahmen<br />
lässt sich die Performance<br />
außerhalb des Nennfrequenzbereichs<br />
von 1...20 GHz<br />
verbessern. Der nominelle LO-<br />
Eingangspegel ist 0 dBm, jedoch<br />
arbeitet der Verstärker exzellent<br />
auch bei Abweichungen<br />
von ±6 dB.<br />
Der IF Port führt wie der RF Port<br />
auf eine einfache geerdete Wicklung.<br />
Deren DC-Widerstand<br />
beträgt jedoch etwa 6,2 Ohm.<br />
Ein Koppelkondensator ist einzusetzen,<br />
wenn hier eine Quelle<br />
angeschlossen wird, die Gleichspannung<br />
führt.<br />
Der LTC5553 ist einsatzfähig<br />
in 5G-Kommunikationssystemen<br />
(Fronthauls & Backhauls,<br />
also Basisstationen). Seine hohe<br />
Linearität äußert sich in einem<br />
IIP3 von 23,9 dBm bei 14 GHz<br />
bzw. 21,5 dBm bei 17 GHz.<br />
Hintergrund-Infos<br />
Abschließend einige Grundlagen:<br />
Mischung, Multiplikation<br />
und AM-Modulation sind<br />
prinzipiell gleiche Vorgänge.<br />
Allein bei der Mischung ist<br />
dabei jedoch die Erzeugung einer<br />
neuen Frequenz primäres Ziel.<br />
Die fundamentale Mischergleichung<br />
lautet:<br />
ZF = |OF ± HF|<br />
ZF ... Zwischenfrequenz<br />
(engl. IF)<br />
OF ... Oszillatorfrequenz<br />
(engl. LO, Local Oscillator)<br />
HF ... Hochfrequenz<br />
(Signalfrequenz, engl. RF)<br />
Demnach entstehen bei einem<br />
Mischprozess zwei Zwischenfrequenzen:<br />
ZF 1 = |OF - HF|<br />
ZF 2 = OF + HF<br />
Man nennt sie Differenzfrequenz<br />
(ZF 1 ) und Summenfrequenz<br />
(ZF 2 ). Die Betragsstriche haben<br />
für den Fall OF < HF Bedeutung,<br />
OF 2 OF 3 OF 4 OF 5 OF<br />
HF ± ± ± ± ±<br />
2 HF ± ± ± ± ±<br />
3 HF ± ± ± ± ±<br />
4 HF ± ± ± ± ±<br />
5 HF ± ± ± ± ±<br />
Bild 8: Minimal erforderliche Außenbeschaltung, s. Text<br />
Tabelle 1: Unsymmetrische Mischer unterdrücken Oberwellen-<br />
Mischprodukte grundsätzlich nicht<br />
24 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
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Bauelemente<br />
Bild 9: Das Evaluation Board für den LTC5553<br />
in dem das Ergebnis sonst negativ<br />
wäre. In aller Regel wird nur<br />
ein Ausgangssignal gewünscht.<br />
Daher folgen auf Mischer mehr<br />
oder weniger aufwändige Filter.<br />
Bei Nutzung der Differenzfrequenz,<br />
wie zum Beispiel in<br />
einem Einfachsuper, spricht man<br />
von Herabmischen. Bei Nutzung<br />
der Summenfrequenz, wie zum<br />
Beispiel in einem Sender, spricht<br />
man von Hochmischen.<br />
Die Bildung zweier Zwischenfrequenzen<br />
bedeutet aber auch,<br />
dass je zwei verschiedene<br />
Signalfrequenzen ein und die<br />
selbe ZF erzeugen, einmal durch<br />
Summen- und einmal durch Differenzbildung:<br />
HF 1 = OF + ZF 1<br />
HF 2 = OF - ZF 1<br />
bzw.<br />
HF 3 = OF + ZF 2<br />
HF 4 = OF - ZF 2<br />
Die unerwünschte der beiden<br />
heißt Spiegelfrequenz. Sie<br />
könnte bei Empfängern stören.<br />
Daher findet man in jedem<br />
Superhetempfänger-Eingang ein<br />
Filter, das diese Frequenz sperrt.<br />
Während das LO-Signal möglichst<br />
rein sein sollte, ist das<br />
RF-Signal oft ein Spektrum, wie<br />
beispielsweise ein Sprachseitenband.<br />
Für die Mischung ergibt<br />
sich hieraus kein grundlegendes<br />
Problem. Die Breite und die<br />
Spektralverteilung des Bandes<br />
bleiben durch die Mischung prinzipiell<br />
unbeeinflusst, der Informationsinhalt<br />
bleibt also unangetastet.<br />
Hierin unterscheidet<br />
sich die Mischung z.B. von der<br />
Frequenzvervielfachung.<br />
Beim Mischen kann jedoch ein<br />
Spektrum invertiert werden. Für<br />
den Schaltungsentwickler stellt<br />
sich die Frage, wann das der Fall<br />
ist. Die Antwort ist ganz einfach:<br />
Ein Seitenband wird beim<br />
Mischen immer dann invertiert,<br />
wenn die Oszillatorfrequenz die<br />
höchste benötigte Frequenz ist.<br />
(Dabei liegt die ungenutzte ZF<br />
über der Oszillatorfrequenz.)<br />
Man unterschiedet prinzipiell<br />
unsymmetrische, symmetrische<br />
und doppelt symmetrische<br />
Mischer. Beim Aufbau<br />
mit Dioden benötigt man eine,<br />
zwei bzw. vier Stück. Beim<br />
unsymmetrischen Mischer (Single-Ended<br />
Mixer, Unbalanced<br />
Mixer) erscheinen neben Summen-<br />
und Differenzsignal auch<br />
HF- und LO-Signal am Ausgang.<br />
Auch gegenüber Mischprodukten<br />
der Art<br />
|m OF ± n HF|<br />
m, n ... ganze Zahlen<br />
ist kein besonderer Unterdrückungsmechanismus<br />
vorhanden.<br />
Wie Tabelle 1 zeigt, ergibt sich<br />
infolge dieser uneingeschränkt<br />
möglichen Oberwellenmischung<br />
ein dichtes Ausgangsspektrum.<br />
Je weniger sinusförmig das<br />
LO-Signal, um so größer sind<br />
diese Leistungen. Durch einen<br />
symmetrischen Mischeraufbau<br />
erreicht man eine bessere<br />
Unterdrückung unerwünschter<br />
Ausgangsfrequenzen. Solche<br />
Mischer können einfach, doppelt<br />
und dreifach symmetrisch<br />
aufgebaut sein. Beim einfach<br />
symmetrischen Mischer, meist<br />
nur symmetrischer Mischer<br />
(Balanced Mixer) genannt, wird<br />
das LO-Signal unterdrückt, und<br />
es löschen sich Oberwellen-<br />
Mischprodukte der Art<br />
|m OF ± n HF|<br />
m ... ganze Zahlen<br />
n ... gerade, ganze Zahlen<br />
bei perfekter Symmetrie völlig<br />
aus. Tabelle 2 zeigt die möglichen<br />
Kombinationen. Beim<br />
doppelt symmetrischen Mischer<br />
(Double-Balanced Mixer, DBM)<br />
werden HF- und LO-Signal<br />
unterdrückt, und es löschen sich<br />
zudem Oberwellen-Mischprodukte<br />
der Art<br />
|m OF ± n HF|<br />
m, n ... gerade, ganze Zahlen<br />
bei perfekter Symmetrie völlig<br />
aus. Dies demonstriert schließlich<br />
Tabelle 3.<br />
FS<br />
Quellen<br />
Analog Devices: Datenblatt<br />
LTC5553, 3 GHz to 20 GHz<br />
Microwave Mixer<br />
High-Frequency Upconversion<br />
and Downconversion:<br />
A New RF Mixer from Linear<br />
Technology, June 27,<br />
2017, Robert Keim<br />
5G needs more bandwidth:<br />
LTC5553 mixer helps<br />
designers find it, May 23,<br />
2017, Steve Taranovich<br />
OF 2 OF 3 OF 4 OF 5 OF<br />
HF ± ± ± ± ±<br />
2 HF 0 0 0 0 0<br />
3 HF ± ± ± ± ±<br />
4 HF 0 0 0 0 0<br />
5 HF ± ± ± ± ±<br />
Tabelle 2: Oberwellen-Mischprodukte einfacher symmetrischer<br />
Mischer<br />
OF 2 OF 3 OF 4 OF 5 OF<br />
HF ± 0 ± 0 ±<br />
2 HF 0 0 0 0 0<br />
3 HF ± 0 ± 0 ±<br />
4 HF 0 0 0 0 0<br />
5 HF ± 0 ± 0 ±<br />
Tabelle 3: Oberwellen-Mischprodukte doppelt-symmetrischer<br />
Mischer wie LTC5553<br />
26 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
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Power-by-Linear-<br />
Baustein LT8672, einen<br />
aktiven Gleichrichter-<br />
Controller, der<br />
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Eingangsspannungen<br />
bis -40 V geschützt ist.<br />
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Sein Eingangsspannungsbereich<br />
von 3 bis 42 V ist ideal<br />
geeignet für Automobilanwendungen,<br />
die mit Kaltstart- und<br />
Stop-Start-Situationen zurechtkommen<br />
müssen, bei denen Eingangsspannungen<br />
bis hinab zu<br />
3 V und durch Lastabwurf verursachte<br />
Transienten bis 40 V<br />
auftreten können.Der LT8672<br />
treibt einen externen n-Kanal-<br />
MOSFET, und regelt dessen<br />
Source-Drain-Spannungsabfall<br />
auf 20 mV. Dadurch ist die<br />
Verlustleistung im Vergleich zu<br />
einer Schottky-Diode um 90%<br />
geringer, und es erübrigt sich ein<br />
kostspieliger Kühlkörper. Dank<br />
seines ultraschnellen Transientenverhaltens<br />
erfüllt der Controller<br />
die hohen Anforderungen<br />
von Automobil-Anwendungen,<br />
die eine Gleichrichtung von Eingangsspannungswelligkeit<br />
mit<br />
Dreistufiger HF-Leistungsverstärker-IC mit hohem Wirkungsgrad<br />
Einen besonders leistungsstarken dreistufigen<br />
HF-Leistungsverstärker-IC für<br />
Funk-Anwendungen im VHF- und unteren<br />
UHF-Bereich führt SE Spezial-Electronic<br />
ab sofort mit dem Baustein CMX902 von<br />
CML Microcircuits im Programm. Das für<br />
einen weiten Frequenzbereich von 130 bis<br />
700 MHz ausgelegte neuste Mitglied der<br />
RF-Building-Block-Produktlinie zeichnet<br />
sich unter anderem durch einen hohen<br />
Leistungswirkungsgrad (PGE) von bis zu<br />
60% im VHF-Bereich aus. Dadurch lassen<br />
sich batteriebetriebene Applikationen mit<br />
geringer Betriebsspannung künftig noch<br />
einfacher realisieren.<br />
Bei einer Ausgangsleistung von 1 bis 2,8<br />
W kommt der Baustein auf eine Leistungsverstärkung<br />
von bis zu 40 dB. Die<br />
erste und die zweite Stufe des Verstärkers<br />
arbeiten im Klasse-A- bzw. Klasse-<br />
AB-Betrieb, während die dritte Stufe<br />
zur Maximierung des Wirkungsgrads als<br />
Klasse-C-Verstärker ausgelegt ist. Die mit<br />
externen Bauelementen realisierte Anpassungsschaltung<br />
für Eingang und Ausgang<br />
lässt sich gezielt abstimmen, um bei der<br />
gewünschten Betriebsfrequenz ein Maximum<br />
an Leistung und Effizienz zu erzielen.<br />
Der in einem nur 5 x 5 mm großen WQFN-<br />
Gehäuse mit 28 Pins und geringem thermischen<br />
Widerstand angebotene HF-Leistungsverstärker-IB<br />
CMX902 ist optimal für<br />
kompakte Low-Power-Applikationen, wie<br />
Datenmodule oder Funk-Anwendungen<br />
in Systemen für das Industrial Internet of<br />
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28 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Bauelemente<br />
Frequenzen bis 100 kHz erfordern.<br />
Durch seinen sehr geringen<br />
Stromverbrauch von nur 20 µA<br />
im Normalbetrieb und 3,5 µA im<br />
Shutdown-Modus eignet sich der<br />
Controller optimal für Systeme,<br />
die ständig in Betrieb sein müssen.<br />
Die Kombination aus dem<br />
MSOP-10-Gehäuse und einem<br />
externen MOSFET ergibt eine<br />
kompakte Lösung.<br />
Durch seine niedrige Mindesteingangsspannung<br />
von nur 3 V<br />
und den geringen Spannungsabfall<br />
von nur 20 mV senkt der<br />
LT8672 die Mindestspannungsanforderungen<br />
beim Kaltstart<br />
oder im Stop-Start-Betrieb und<br />
ermöglicht dadurch einfachere<br />
und effizientere Schaltungen. Bei<br />
einem Ausfall oder Kurzschluss<br />
der Spannungsquelle schaltet der<br />
Controller extrem schnell ab und<br />
minimiert dadurch Rückstrom-<br />
Transienten. Ein Power-good-<br />
Signal zeigt an, wann der externe<br />
MOSFET bereit ist, Laststrom<br />
zu führen.<br />
Der LT8672EMS besitzt ein<br />
MSOP-10-Gehäuse. Die für industrielle<br />
Anwendungen vorgesehene<br />
Version LT8672IMS ist<br />
für den Sperrschicht-Temperaturbereich<br />
von -40 bis +125 °C<br />
spezifiziert und wird über diesen<br />
Temperaturbereich getestet.<br />
Die Hochtemperaturversion<br />
LT8672HMS ist für den Sperrschicht-Temperaturbereich<br />
von<br />
-40 bis +150 °C spezifiziert und<br />
wird über diesen Temperaturbereich<br />
getestet.<br />
Weitere<br />
Leistungsmerkmale:<br />
• Ruhestrom im Normalbetrieb:<br />
20 µA<br />
• Verbesserungen gegenüber<br />
einer Schottky-Diode: Reduktion<br />
der Verlustleistung um<br />
>90% und nur 20 mV Spannungsabfall<br />
• ultraschnelles Transienten-<br />
Verhalten: Gleichrichtung von<br />
6 V P-P bis 50 kHz, von 2 V<br />
P-P bis 100 kHz<br />
• niedriger Shutdown-Strom:<br />
3,5 µA<br />
• präzise 1,21-V-Schwellenspannung<br />
für Enable-Eingang<br />
• kompaktes zehnpoliges<br />
MSOP-Gehäuse ◄<br />
Abwärtswandelnder synchroner 36-V-/1,6-A-<br />
Zweikanal-LED-Teiber mit I²C-Dimm-Steuerung<br />
Analog Devices präsentierte<br />
den Power-by-Linear-Baustein<br />
LT3964, einen verlustleistungsarmen,<br />
zweikanaligen,<br />
synchronen, abwärtswandelnden<br />
36-V-LED-Treiber<br />
mit internen 40-V-/1,6-A-Leistungsschaltern<br />
und einem I²C-<br />
Interface, welches die Steuerung<br />
der LED-Dimmung vereinfacht.<br />
Der LT3964 arbeitet in einem<br />
weiten Eingangsspannungsbereich<br />
von 4 bis 36 V und<br />
enthält zwei unabhängig<br />
gesteuerte LED-Treiber, die<br />
mit bis zu 2 MHz Schaltfrequenz<br />
arbeiten, was in einer<br />
hoch integrierten, kompakten<br />
Lösung mit kleinen externen<br />
Komponenten resultiert.<br />
Der LT3964 hat eine Current-<br />
Mode-Regelung bei fester<br />
Schaltfrequenz und arbeitet<br />
als Quelle mit konstantem<br />
Strom und konstanter Spannung<br />
mit exakter Stromregelung,<br />
um eine optimale LED-<br />
Beleuchtung für Anwendungen<br />
im Automobil, der Industrie<br />
und für die Beleuchtung in<br />
der Architektur zu realisieren.<br />
Der Synchronbetrieb<br />
resultiert in Wirkungsgraden<br />
von über 94% bei voller Last<br />
auf beiden Kanälen. Die I²C-<br />
Schnittstelle mit 400 kHz vereinfacht<br />
die digitale PWM-<br />
Dimmung wesentlich. Dazu<br />
ist kein PWM-Signal vom<br />
Mikrocontroller zum LED-<br />
Treiber nötig; stattdessen werden<br />
interne Register mit dem<br />
gewünschten Tastverhältnis<br />
der Dimmung programmiert,<br />
das mit dem internen Takt synchronisiert<br />
wird. Dies ergibt<br />
Dimm-Verhältnisse von bis zu<br />
8192:1 und eliminiert Schwebungsfrequenzen,<br />
die entstehen,<br />
wenn das PWM-Signal<br />
und der interne Oszillator nicht<br />
synchronisiert sind. Alternativ<br />
dazu setzt, beim analogen<br />
Dimmen, ein über I²C einstellbarer<br />
8-Bit-Skalenfaktor das<br />
Steuerungsverhältnis von der<br />
Spannung zum LED-Strom,<br />
was eine bessere Kontrolle<br />
über die analogen Dimm-Einstellungen<br />
erlaubt. Externe<br />
PWM-Verhältnisse von 1000:1<br />
und analoge Dimmverhältnisse<br />
von 10:1 werden ebenfalls<br />
geboten.<br />
Die Schaltfrequenz des LT3964<br />
ist von 200 kHz bis 2 MHz programmierbar<br />
und lässt sich<br />
mit einem externen Signal<br />
synchronisieren. Schutzfunktionen<br />
für den LED-<br />
Treiber schließen die Erkennung<br />
einer unterbrochenen<br />
LED und kurz geschlossenen<br />
LED sowie LED-Überstrom<br />
und -Unterspannung mit ein,<br />
wobei die Fehler alle über das<br />
I²C-Interface ausgegeben werden<br />
können. Die thermische<br />
Abschaltfunktion stellt einen<br />
zusätzlichen Schutz dar.<br />
Der LT3964EUHE ist in einem<br />
thermisch verbesserten QFN-<br />
Gehäuse mit 36 Anschlüssen<br />
und 5 x 6 mm Kantenlänge verfügbar.<br />
Der Baustein ist in drei<br />
Betriebstemperaturbereichen<br />
erhältlich, wobei der erweiterte<br />
bzw. industrielle Temperaturbereich<br />
mit Sperrschichttemperaturen<br />
von -40 bis +125 °C<br />
arbeiten, der Hochtemperaturbereich<br />
von -40 bis +150 °C.<br />
Weitere Leistungsmerkmale:<br />
• I²C-Schnittstelle zum Programmieren<br />
der Dimmung<br />
& Anzeigen von Fehlern<br />
• Echtfarben-Dimmverhältnis<br />
über I²C von 8192:1<br />
• bis zu 2 MHz Schaltfrequenz<br />
■ Analog Devices,<br />
Power by Linear<br />
www.linear.com<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 29
Bauelemente<br />
Rauscharmer LNA<br />
für 0,5 bis 15 GHz<br />
Der ZX60-153LN+ von Mini-Circuits ist<br />
ein koaxialer Low-Noise Amplifier (LNA),<br />
welcher ein exzellentes Breitband-Rauschmaß<br />
mit hoher Verstärkung kombiniert: Das<br />
typische Rauschmaß beträgt 2,1 dB bei<br />
2 GHz und 3,7 dB bei 15 GHz, während die<br />
typische Verstärkung mit 17 dB bei einer<br />
Flatness von ±2,7 dB über den gesamten<br />
Einsatzfrequenzbereich von 0,5 bis 15 GHz<br />
angegeben wird. Die Ausgangsleistung für<br />
1 dB Kompression (P1dB) beträgt typisch<br />
16,4 dBm bei 8 GHz. Der auf den Ausgang<br />
bezogene Interceptpunkt dritter Ordnungt<br />
(OIP3) wird mit typisch 28,3 dBm bei 8 GHz<br />
angegeben. Der RoHS-konforme Verstärker<br />
misst 0,74 × 0,75 × 0,46 inches und ist mit<br />
SMA-Anschlüssen versehen. Er findet z.B.<br />
Anwendung in kommerziellen und militärischen<br />
Multibandempfängern. Dabei ermöglicht<br />
er den Ersatz von zwei oder drei<br />
anderen Verstärkern.<br />
Weitere technische Daten<br />
Einsatztemperaturbereich -40 bis +85 ºC<br />
Lagertemperaturbereich -55 bis +100 °C<br />
Maximale Verlustleistung 1,2 W<br />
Rauschmaß bei 8 GHz max. 2,9 dB<br />
Verstärkung bei 8 GHz min. 16,1 dB<br />
Eingangs-SWR bei 2 (12) GHz typ. 1,7 (2,3)<br />
Ausgangs-SWR bei 2 (12) GHz typ. 1,5 (1,5)<br />
Betriebsspannung typ. 12 V<br />
Stromaufnahme typ. 84 mA<br />
Zweiweg-Leistungsteiler für<br />
200 W und 0,7 bis 2,7 GHz<br />
Von Mini-Circuits kommt mit dem QCH-<br />
272+ ein Zweiweg-Powersplitter für die<br />
gleichmäßige Aufteilung von bis zu 200 W<br />
(bis 85 °C) bei 90° Phasenverschiebung<br />
zwischen den geteilten Signalen. Der Signalfrequenzbereich<br />
ist 0,7...2,7 GHz, die<br />
Impedanz 50 Ohm. Das Bauteil bietet<br />
mit einer Amplituden-Unbalance von nur<br />
±0,1 dB (typisch) und einer Phasen-Unbalance<br />
von nur ±0,9° (typisch) im gesamten<br />
Einsatzfrequenzbereich herausragende<br />
Daten. Die Einfügedämpfung beträgt typisch<br />
0,3 dB und maximal 0,5 dB, während die<br />
Isolation zwischen den Ports typisch 22 dB<br />
und mindestens 17 dB beträgt. Das typische<br />
SWR im gesamten Einsatzfrequenzbereich<br />
ist 1,15. Der RoHS entsprechende Powersplitter<br />
ist gut geeignet für die Ansteuerung<br />
von Verstärkern oder die Versorgung<br />
von Antennen in kommerziellen und militärischen<br />
Systemen. Seine Abmessungen<br />
betragen 1,8 × 0,4 × 0,19 inches (45,72 ×<br />
10,16 × 2,03 mm). Umlaufende Anschlüsse<br />
sorgen für gute Lötbarkeit.<br />
Weitere technische Daten<br />
Einsatztemperaturbereich -55 bis +105 ºC<br />
Lagertemperaturbereich -55 bis +105 °C<br />
Eingangsleistung bei 105 °C max. 140 W<br />
Amplituden-Unbalance max. ±1 dB<br />
Phasen-Unbalance max. 5°<br />
Fachbücher für die<br />
Praxis<br />
Hochfrequenz-<br />
Transistorpraxis<br />
Schaltungstechnik, Einsatzprinzipien, Typen und<br />
Applikationen<br />
Frank Sichla, 17,5 x 25,5 cm, 278 Seiten,<br />
zahlr. Abb. und Tabellen ISBN 978-3-88976-153-8,<br />
beam-Verlag 2008, 24,- €<br />
Art.-Nr.:118070<br />
Obwohl heute integrierte Schaltungen die Elektronik<br />
dominieren, haben diskrete Transistoren besonders im<br />
HF-Bereich noch immer hohe Bedeutung, denn es gibt<br />
einfach zu viele Problemstellungen, für die einzig und<br />
allein sie die optimale Lösung darstellen.<br />
Diskrete Transistoren sind keineswegs „out“, sondern<br />
machen nach wie vor Fortschritte. Mit neusten Technologien<br />
werden immer höhere Frequenzen erschlossen<br />
sowie erstaunlich geringe Rauschfaktoren erzielt.<br />
Dieses Buch beschreibt die Anwendung der Bipolar- und<br />
Feldeffekttransistoren im HF-Bereich, indem es die<br />
Schaltungstechnik praxisorientiert erläutert und mit<br />
einer Fülle von ausgewählten Applikationsschaltungen<br />
für Einsteiger als auch erfahrene Praktiker illustriert.<br />
Aus dem Inhalt:<br />
• Bipolartransistoren<br />
• Die „Bipo“-Grundschaltungen<br />
• Die beliebtesten Schaltungstricks<br />
• „Bipo“-Leistungsverstärker<br />
• FETs im Überblick<br />
• FET-Grundschaltungen<br />
• SFETs, MESFETs und Dualgate-MOSFETs<br />
• Die Welt der Power-MOSFETs<br />
• Rund um die Kühlung<br />
• Transistorschaltungen richtig aufbauen<br />
• Kleinsignal-Verstärkerschaltungen<br />
• HF-Leistungsverstärker<br />
• Oszillatorschaltungen<br />
• Senderschaltungen<br />
• Mess- und Prüftechnik<br />
Unser gesamtes Buchprogramm finden Sie unter www.beam-verlag.de<br />
oder bestellen Sie über info@beam-verlag.de<br />
30 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Bauelemente<br />
Koaxialer 2,4-mm-Adapter für<br />
DC bis 50 GHz<br />
Von Mini-Circuits kommt mit dem 24F-<br />
24M+ ein koaxialer 2,4-mm-male-to-female-<br />
Adapter mit geringer Einfügedämpfung und<br />
herausragendem SWR, einsatzfähig von DC<br />
bis 50 GHz. Die Einfügedämpfung beträgt<br />
typisch 0,05 dB bis 5 GHz, 0,12 dB von 5<br />
bis 20 GHz und 0,2 dB von 20 bis 50 GHz.<br />
Das typische SWR wird mit 1,1 bis 5 GHz,<br />
mit 1,03 im Bereich 5...20 GHz und mit<br />
1,06 im Bereich 20...50 GHz angegeben.<br />
Das 50-Ohm-Bauteil dient zum Verbinden<br />
von Kabeln in Testaufbauten und Kommunikationssystemen,<br />
besteht aus einem Körper<br />
aus rostfreiem Stahl und für Langlebigkeit<br />
optimierten Kontakten. Dennoch handelt es<br />
sich um Lowcost-Adapter.<br />
Einfügedämpfung wird mit 0,06 dB im<br />
Bereich 10 MHz bis 2 GHz und lediglich<br />
0,43 dB im Bereich 2 bis 40 GHz angegeben.<br />
Die typische Rückflussdämpfung<br />
beträgt 35 dB von 10 MHz bis 2 GHz, 25<br />
dB vom 2 bis 10 GHz und 23 dB vom 10<br />
bis 40 GHz. Der RoHS entsprechende DC-<br />
Block ist mit einem 2,92-mm-male- und mit<br />
einem 2,92-mm-female-Konnector ausgestattet.<br />
Er eignet sich gut für kommerzielle<br />
und militärische Test- und Kommunikationssysteme.<br />
Er verträgt eine maximale<br />
Eingangsleistung von 33 dBm (2 W) und<br />
wurde mit einem rostfreien Stahlkörper mit<br />
Koppelnut ausgeführt.<br />
Weitere technische Daten<br />
Einsatztemperaturbereich -55 bis +100 ºC<br />
Lagertemperaturbereich -55 bis +100 °C<br />
Durchmesser 0,36 inches<br />
Länge 0,87 inches<br />
Eingangsspannung max. 200 V<br />
Einfügedämpfung max. 0,75 dB<br />
Koaxialer SPDT Switch für<br />
5 bis 6000 MHz<br />
Von Mini-Circuits kommt mit dem ZSW2-<br />
63DR+ ein neuer koaxialer Umschalter,<br />
ausgeführt als Single-pole/Double-throw-<br />
Typ (SPDT). Dieser HF-Switch schaltet<br />
eine Leistung von maximal 36 dBm (4 W)<br />
im Bereich vom 5 bis 6000 MHz um und<br />
erzeugt dann eine 1-dB-Kompression. Die<br />
typische Einfügedämpfung wird mit 0,33<br />
dB im Bereich 5 bis 1000 MHz, mit 0,6 dB<br />
im Bereich 1 bis 2,5 GHz, mit 0,9 dB zwischen<br />
2,5 und 5 GHz sowie mit 1,1 dB zwischen<br />
5 und 6 GHz angegeben. Die typische<br />
Isolation zwischen dem Pol (RF Common<br />
Port) und jedem Umschalt-Port beträgt 39<br />
dB für Frequenzen zwischen 5 und 1000<br />
MHz, 30 dB im Bereich 1 bis 2,5 GHz, 22<br />
dB zwischen 2,5 und 5 GHz sowie 18 dB<br />
im Bereich 5 bis 6 GHz. Die Isolation zwischen<br />
den beiden Umschalt-Ports wird mit<br />
typisch 40 dB im Bereich 5 bis 1000 MHz,<br />
32 dB zwischen 1 und 2,5 GHz, 20 dB<br />
zwischen 2,5 und 5 GHz und 18 dB von 5<br />
bis 6 GHz angegeben. Das mit den RoHS-<br />
Vorschriften kompatible Bauelement arbeitet<br />
en 2,3 bis 4,8 V und misst 2 × 1,5 × 0,6<br />
inches (50,8 × 38,1 × 15,23 mm). ºC. Der<br />
elektronische HF-Schalter ist mit drei femalen<br />
SMA-Anschlüssen und einem 9-Pin-Dsub-Anschluss<br />
ausgestattet und eignet sich<br />
z.B. gut für ATE-Applikationen (Automatic<br />
Test Equipment).<br />
Weitere technische Daten<br />
Einsatztemperaturbereich -40 to +85 ºC<br />
Lagertemperaturbereich -55 bis +100 °C<br />
Versorgungsspannung min. -5 V, max. +5 V<br />
Steuerspannung min. 0,2 V, max. 5,5 V<br />
ESD, HBM Klasse 1B (500 V)<br />
Gleichspannung an den RF-Pins max. 6 V<br />
LTCC-Balun-Transformator<br />
für 240 bis 770 MHz<br />
Weitere technische Daten<br />
Einsatztemperaturbereich -55 bis +100 ºC<br />
Lagertemperaturbereich -55 to +100 °C<br />
Einfügedämpfung max. 0,4 dB<br />
SWR max. 1,15<br />
DC-Block für<br />
Signalfrequenzen von 10 MHz<br />
bis 40 GHz<br />
Von Mini-Circuits kommt mit dem Produkt<br />
BLK-K44+ ein breitbandiger koaxialer DC-<br />
Block mit geringer Einfügedämpfung im<br />
Bereich 10 MHz bis 40 GHz. Die typische<br />
Von Mini-Circuits kommt mit dem Modell<br />
NCS2-771+ ein HF-Balun-Transformator<br />
für eine Impedanzumsetzung von 2:1 im<br />
Bereich 240 bis 770 MHz. Damit eignet sich<br />
dieser Balun für eine weite Anwendungspalette<br />
im Zusammenhang mit 50-Ohm-Systemen.<br />
Er verträgt Eingangsleistungen bis zu<br />
33 dBm (2 W). Der Übertragungsverlust<br />
wird mit typisch 0,2 dB im gesamten Einsatzfrequenzbereich<br />
angegeben. LTCC steht<br />
für Low-Temperature Cofired Ceramic und<br />
sichert hohe Langzeitstabilität. Der RoHSkonforme<br />
Balun-Transformator zeichnet<br />
sich weiterhin durch eine typische Vollband-<br />
Amplituden-Unbalance von 0,5 dB und eine<br />
typische Vollband-Phasen-Unbalance von<br />
5° aus. Er besitzt ein 0805-Package mit den<br />
Abmessungen 0,079 × 0,049 × 0,037 inches<br />
(2 × 1,24 × 0,94 mm).<br />
Weitere technische Daten<br />
Einsatztemperaturbereich -55 bis +100 ºC<br />
Lagertemperaturbereich -55 bis +100 °C<br />
Einfügedämpfung max. 1,2 dB<br />
Amplituden-Unbalance max. 1 dB<br />
Phasen-Unbalance max. 10°<br />
■ Mini-Circuits<br />
www.minicircuits.com<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 31
Grundlagen<br />
Das Dezibel in HF- und Mikrowellen-Technik<br />
(Teil 2)<br />
Manchmal sind, außer Rauschen, auch noch<br />
Verzerrungsprodukte (Distortion) vorhanden.<br />
Dann ist es üblich, statt des S/N das<br />
Verhältnis des Signals S zur Summe aus<br />
Rauschleistung N plus Leistung der Verzerrungen<br />
D zu bilden. Im Englischen heist<br />
das Signal to Noise And Distortion und wird<br />
mit SINAD abgekürzt:<br />
30 dBm + 30 dBm = 60 dBm<br />
– stimmt das oder stimmt´s<br />
nicht? Warum ist 1% einmal<br />
-40 dB, ein anderes Mal 0,1 dB<br />
bzw. 0,05 dB? Auch erfahrene<br />
Ingenieure kommen bei<br />
diesen Fragen gelegentlich ins<br />
Grübeln. In diesem zweiten und<br />
abschließenden Teil geht es so<br />
richtig in die (Mess-)Praxis.<br />
Quelle: dB or not dB?<br />
Was Sie schon immer zum Rechnen mit<br />
dB wissen wollten…<br />
Application Note 1MA98<br />
Rohde & Schwarz<br />
In diesem Teil werden kurzgefasst einige<br />
Kennwerte und Messgrößen erläutert, die<br />
üblicherweise in dB angegeben werden.<br />
Die Auswahl ist sicher nicht vollständig.<br />
Zur Vertiefung ziehen Sie bitte die einschlägige<br />
Literatur und/oder den 35-seitigen<br />
Originalbeitrag zu Rate. Die nachfolgenden<br />
Abschnitte sind voneinander unabhängig,<br />
müssen also nicht in der gegebenen Reihenfolge<br />
gelesen werden.<br />
S/N: Signal/Rausch-Abstand<br />
Eine der wichtigsten Größen bei der Messung<br />
von Signalen ist der Signal/Rausch-<br />
Abstand S/N. Je schlechter der Wert ist,<br />
desto stärker schwanken die Messwerte.<br />
Zur Bestimmung des S/N misst man zuerst<br />
die Signalleistung S und anschließend die<br />
Rauschleistung N, wobei das Signal abgeschaltet<br />
oder durch Filter unterdrückt wird.<br />
Genaugenommen lässt sich das Signal gar<br />
nicht völlig ohne Rauschen messen, sodass<br />
man nur bei gutem S/N zu richtigen Ergebnissen<br />
kommt. (Hinweis hf-praxis: Daher<br />
auch der Ausdruck (S + N)/N für universelle<br />
Anwendung; man misst einmal Signal<br />
mit begleitendem Rauschen und dann nach<br />
Abschaltung des Signals das Rauschen<br />
allein. Man muss also immer hinterfragen,<br />
welcher Signal/Rausch-Abstand –<br />
kurz Rauschabstand – gemeint ist.) In dB<br />
erhält man:<br />
Beispiel: Der S/N-Wert eines FM-Rundfunkempfängers<br />
wird gemessen, indem man<br />
einen Messsender mit 1 kHz und entsprechendem<br />
FM-Hub moduliert. Am Lautsprecherausgang<br />
des Empfängers misst man die<br />
Signalleistung zu beispielsweise 100 mW.<br />
Jetzt schaltet man die Modulation des Messenders<br />
ab und misst die Rauschleistung am<br />
Empfängerausgang mit 0,1 µW. Das S/N<br />
errechnet sich dann zu:<br />
Zur Bestimmung des SINAD-Wertes moduliert<br />
man den Messsender wieder mit 1 kHz<br />
und misst die Empfängerleistung wieder zu<br />
100 mW. Anschliessen unterdrückt man das<br />
1-kHz-Signal durch ein schmales Notchfilter<br />
im Messgerät. Jetzt misst man am Empfängerausgang<br />
nur mehr das Rauschen und<br />
die durch den Klirrfaktor hervorgerufenen<br />
Verzerrungen. Dieser Messwert sei 0,5 µW.<br />
Der SINAD-Wert ergibt sich zu:<br />
Rauschzahl, Rauschmaß<br />
Die Rauschzahl F eines Vierpols ist z.B.<br />
definiert als Verhältnis des Signal/Rausch-<br />
Abstands am Eingang zum Signal/Rausch-<br />
Abstand am Ausgang eines Vierpols, wie<br />
etwa eines Verstärkers. Das Signal/Rausch-<br />
Verhältnis S/N wird dabei wie oben beschrieben<br />
bestimmt. Gibt man die Rauschzahl im<br />
logarithmischen Maß an, spricht man vom<br />
Rauschmaß NF (Noise Figure):<br />
32 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Grundlagen<br />
Bei der Berechnung der resultierenden<br />
Rauschzahl kaskadierter Vierpole sind<br />
bestimmte Dinge zu beachten, auf die hier<br />
aber nicht eingegangen wird. Details sind in<br />
der Fachliteratur oder im Internet zu finden.<br />
Rauschen, Temperatur und<br />
Bandbreite<br />
Rauschen entsteht z.B. durch die Wärmebewegung<br />
von Elektronen in elektrischen<br />
Leitern. Die Leistung P, die dabei an einen<br />
Verbraucher (Empfängereingang, Verstärkereingang)<br />
abgegeben werden kann, ist von<br />
der Temperatur T abhängig sowie von der<br />
jeweiligen Messbandbreite B:<br />
P = k x T x B<br />
k ... Boltzmannkonstante 1,38 x 10 -23 J K -1<br />
(Joule pro Kelvin,<br />
1 Joule = 1 Wattsekunde)<br />
T ... Temperatur in K<br />
(Kelvin, 0 K = -273,15 °C)<br />
B ... Rauschbandbreite in Hz<br />
(entsprechend idealem Filter)<br />
Bei Raumtemperatur (20 °C) und einer Bandbreite<br />
von 1 Hz ergibt sich eine Leistung von<br />
4,047 x 10 -21 W. Rechnet man diese Leistung<br />
in dBm um, erhält man -173,93 dBm. Die<br />
thermische Rauschleistung z.B. an einem<br />
Empfängereingang ist also rund -174 dBm<br />
pro Hertz Bandbreite bei Zimmertemperatur.<br />
Diese Leistung ist unabhängig von<br />
der Größe des Eingangswiderstands. Die<br />
Rauschleistung ist aber proportional zur<br />
Bandbreite B. Mit dem Bandbreitenfaktor<br />
b in dB lässt sie sich folgendermaßen<br />
berechnen:<br />
Bild 6: Phasenrauschen eines Oszillators<br />
Die angezeigte Rauschleistung bei Raumtemperatur<br />
und 1 MHz Bandbreite beträgt<br />
-114 dBm. Ein Empfänger/Spektrumanalysator<br />
mit 1 MHz Bandbreite rauscht um<br />
60 dB mehr als einer mit 1 Hz Bandbreite.<br />
Die Rauschanzeige liegt bei -114 dBm. Will<br />
man kleinere Signale messen, muss man die<br />
Bandbreite verkleinern. Das geht allerdings<br />
nur bis zur Bandbreite des Signals. Bis zu<br />
einem gewissen Grad kann man auch Signale<br />
messen, die unterhalb der Rauschgrenze liegen,<br />
weil sich durch jedes zusätzliche Signal<br />
die angezeigte Gesamtleistung erhöht. Man<br />
stößt da aber sehr schnell an die Auflösungsgrenze<br />
der Messgeräte.<br />
Spezialanwendungen erfordern die Erfassung<br />
sehr kleiner Signale, wie sie beispielsweise<br />
von Raumsonden oder Sternen<br />
stammen. Hier hilft nur das Kühlen<br />
der Empfängereingangsstufen auf Werte<br />
nahe des absoluten Temperatur-Nullpunkts<br />
(-273,15 °C).<br />
muss der sogenannte RMS-Detektor eingeschaltet<br />
werden.<br />
Man bestimmt zunächst die Eigenrauschanzeige<br />
P r des Messgeräts, indem man das<br />
Signal abklemmt. Danach misst man das<br />
Signal mit Rauschen P tot . Die Leistung P des<br />
Signals allein ermittelt man durch Subtraktion<br />
der linearen Leistungswerte.<br />
Beispiel: Der angezeigte Rauschpegel P r<br />
eines Spektrumanalysators (ohne angelegtes<br />
Signal) beträgt -70 dBm. Mit Signal<br />
steigt die Anzeige auf P tot = -65 dBm. Wie<br />
groß ist die Leistung des Signals P in dBm?<br />
Beispiel: Ein fiktiver, selbst nicht rauschender<br />
Spektrumanalysator ist auf eine<br />
Bandbreite von 1 MHz eingestellt. Wie groß<br />
ist die angezeigte Rauschleistung?<br />
Messung von Signalen an der<br />
Rauschgrenze<br />
Eine häufig vorkommende Aufgabe ist die<br />
Messung schwacher Signale in der Nähe der<br />
Rauschgrenze des Messgerätes, beispielsweise<br />
eines Empfängers oder eines Spektrumanalysators.<br />
Das Messgerät zeigt die<br />
Summe aus Eigenrauschen und Signalleistung<br />
an, es soll aber die Signalleistung<br />
allein bestimmt werden. Voraussetzung<br />
für die folgende Rechnung ist, dass das<br />
Messgerät die Effektivleistung der Signale<br />
anzeigt. Bei Leistungsmessern ist das fast<br />
immer der Fall, bei Spektrumanalysatoren<br />
Die Signalleistung P ist -66.6 dBm. Man<br />
sieht, dass ohne Korrektur des Rauschens der<br />
Pegel des Signals immerhin 1,6 dB zu hoch<br />
angezeigt wird, ein relativ großer Messfehler.<br />
(Hinweis hf-praxis: Für korrekte Ermittlung<br />
von P r muss der Eingang mit der Systemimpedanz<br />
abgeschlossen sein, da im Grunde<br />
eine Spannungsmessung erfolgt und die<br />
Rauschspannung widerstandsabhängig ist.)<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 33
Rubriken Grundlagen<br />
setzt. Auch die Messbandbreite B wird rechnerisch<br />
auf 1 Hz reduziert, sodass man auf<br />
Angaben dBc in 1 Hz Bandbreite kommt.<br />
Das c in dBc steht dabei für carrier, der englische<br />
Ausdruck für Träger.<br />
Auch dBc ist nicht normkonform, wird<br />
aber überall verwendet. Eine Umrechnung<br />
in einen linearen Leistungswert wäre möglich,<br />
ist aber nicht üblich.<br />
Bild 7: Phasenrauschkurven des Spektrumanalysators R&S FSQ<br />
Mittelung von Rauschsignalen<br />
Um die Anzeige von Rauschsignalen stabiler<br />
zu machen, schaltet man üblicherweise<br />
die Mittelungsfunktion (Averaging)<br />
von Spektrumanalysatoren ein. Die meisten<br />
handelsüblichen Spektrumanalysatoren<br />
bewerten die Signale mit einem sogenannten<br />
Sample-Detektor und mitteln die auf dem<br />
Bildschirm dargestellten logarithmischen<br />
Werte. Dabei kommt es zu einem systematischen<br />
Messfehler, da niedrige Messwerte<br />
überproportional stark in das Ergebnis<br />
eingehen. Das Aufmacherbild verdeutlicht<br />
diesen Effekt an einem sinusförmig<br />
amplitudenmodulierten Signal. Wie man<br />
sieht, wird der Sinus zu einer Art Kardioide<br />
verzerrt, die einen um 2,5 dB zu niedrigen<br />
Mittelungswert ergibt. R&S-Spektrumanalysatoren<br />
haben einen RMS-Detektor, der<br />
diesen Messfehler vermeidet.<br />
Bild 8: Hin- und rücklaufende Wellen an einem Vierpol<br />
Phasenrauschen<br />
Ein Oszillator sollte eigentlich ein unendlich<br />
schmales Spektrum aufweisen. Durch verschiedene<br />
physikalische Effekte schwankt<br />
aber die Phasenlage des Signals geringfügig,<br />
was sich in einer Verbreiterung des<br />
Spektrums auswirkt, man spricht von Phasenrauschen.<br />
Dieses Phasenrauschen kann<br />
man messen, wobei man aber einen Vergleichsoszillator<br />
braucht, der selbst deutlich<br />
besser ist als das Messobjekt. Bild 6 informiert<br />
näher. Das Phasenrauschen, genauer<br />
gesagt, das Einseitenband-Phasenrauschen<br />
(SSB, Single-Side Band), misst man, indem<br />
man die Rauschleistung des Oszillators P R<br />
in Abhängigkeit des Frequenzabstandes zur<br />
Trägerfrequenz f c , der sogenannten Offsetfrequenz<br />
f Offset , mit einem schmalbandigen<br />
Empfänger oder Spektrumanalysator misst<br />
und zur Leistung des Trägers P c in Bezug<br />
Tabelle 1: SSB-Phasenrauschen bei<br />
640 MHz<br />
In Datenblättern von Oszillatoren, Signalgeneratoren<br />
und Spektrumanalysatoren findet<br />
man meist eine Tabelle mit Phasenrauschwerten<br />
bei verschiedenen Offsetfrequenzen.<br />
Man geht davon aus, dass die Werte für das<br />
obere und das untere Seitenband gleich sind.<br />
Tabelle 1 bringt Beispielwerte für ein SSB-<br />
Phasenrauschen. In den meisten Datenblättern<br />
findet man Kurven für den SSB-Phasenrauschabstand,<br />
die nicht so monoton<br />
abfallen wie in Bild 6. Das kommt daher,<br />
dass die Phasenregelschleifen, mit denen die<br />
Oszillatoren in heutigen Geräten an einen<br />
Referenzquarzoszillator angebunden sind,<br />
eine Verbesserung, aber auch, bei ungeschickter<br />
Auslegung, eine Verschlechterung<br />
des Phasenrauschens in Abhängigkeit von<br />
der Offsetfrequenz bewirken. Bild 7 bringt<br />
Phasenrauschkurven des Spektrumanalysators<br />
R&S FSQ.<br />
Beim Vergleich von Oszillatoren muss man<br />
auch den Wert der Trägerfrequenz beachten.<br />
Vervielfacht man die Frequenz eines<br />
Oszillators mit einem rauschfreien Vervielfacher<br />
(geht nur theoretisch), verschlechtert<br />
sich der Phasenrauschabstand spannungsproportional,<br />
d.h. bei zehnfacher Frequenz<br />
ist das Phasenrauschen bei gleicher Offsetfrequenz<br />
um 20 dB schlechter. Mikrowellenoszillatoren<br />
sind daher im Allgemeinen<br />
immer schlechter als HF-Oszillatoren. Beim<br />
Mischen zweier Signale addieren sich die<br />
Rauschleistungen der beiden Signale für<br />
jede Offsetfrequenz.<br />
34 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Grundlagen Rubriken<br />
S-Parameter<br />
Vierpole werden durch die vier S-Parameter<br />
S 11 (Eingangsreflexionsfaktor), S 21 (Übertragungsfaktor),<br />
S 12 (Rückwirkungsfaktor) und<br />
S 22 (Ausgangsreflexionsfaktor) charakterisiert.<br />
Diese S-Parameter lassen sich aus den<br />
Wellen a 1 , b 1 und a 2 , b 2 wie folgt berechnen:<br />
Nachkommaanteil des SWRs. Das passt gut<br />
für SWRs bis 1,2.<br />
Die Leistungsflussdichte S wird in W/m 2<br />
oder mW/m 2 gemessen, die entsprechenden<br />
logarithmischen Ausdrücke sind dB(W/m 2 )<br />
bzw. dBm/m 2 . Es gelten die Formeln:<br />
Die Wellen a und b sind spannungsproportionale<br />
Größen.Gibt man die S-Parameter<br />
als dB-Werte an, gelten folgende Formeln:<br />
SWR und Reflexionsfaktor<br />
Das VSWR (Voltage Standing Wave Ratio,<br />
Hinweis hf-praxis: Das V ist überflüssig, da<br />
sich mit dem Strom das gleiche Ergebnis<br />
ergibt.) oder SWR (Standing Wave Ratio,<br />
Stehwellenverhältnis) ist wie der Reflexionsfaktor<br />
r ein Maß für die Anpassung<br />
einer Signalquelle oder einer Senke an den<br />
Bezugswellenwiderstand. Das SWR selbst<br />
(1 bis unendlich) wird nicht in dB angegeben,<br />
wohl aber der Reflexionsfaktor. Der<br />
Zusammenhang zwischen r als purem Faktor<br />
und SWR ist:<br />
Tabelle 2: Umrechnung SWR in Reflexionsfaktor<br />
r und Rückflussdämpfung a r<br />
Bei Vierpolen entpricht r übrigens dem Eingangsreflexionsfaktor<br />
S 11 bzw. dem Ausgangsreflexionsfaktor<br />
S 22 .<br />
Die kleinsten Reflexionsfaktoren erreichen<br />
Dämpfungsglieder. Gute Dämpfungsglieder<br />
haben Reflexionsfaktoren 26 dB bzw. einem SWR<br />
Grundlagen<br />
Bild 10: Der Crestfaktor lässt sich z.B. mit dem Signal Analyzer R&S FSQ ermitteln<br />
Die Umrechnung erfolgt analog zu E durch<br />
Addition (oder Subtraktion) von 120 dB.<br />
Antennengewinn<br />
Antennen bündeln die elektromagnetische<br />
Strahlung meist in eine Vorzugsrichtung.<br />
Der Leistungsgewinn G, der sich dadurch<br />
am Empfänger ergibt, wird in dB über einer<br />
Bezugsantenne angegeben. Gebräuchliche<br />
Bezugsantennen sind der sogenannte isotrope<br />
Strahler und der Halbwellendipol. Der<br />
Gewinn wird dann in dBi bzw. dBd angegeben.<br />
Wird der Leistungsgewinn in linearen<br />
Werten benötigt, erfolgt die Umrechnung so:<br />
Crestfaktor<br />
Das Verhältnis von Spitzenleistung zur<br />
mittleren thermischen Leistung (Effektivwert)<br />
eines Signals wird Scheitelfaktor oder<br />
Crestfaktor genannt. Ein Sinussignal hat<br />
eine Spitzenleistung, die zweimal höher ist<br />
als die Effektivleistung, der Crestfaktor ist<br />
somit 2 (3 dB). Bei modulierten HF-Signalen<br />
bezieht man den Crestfaktor nicht auf den<br />
Spitzenwert des HF-Trägersignals, sondern<br />
auf den Spitzenwert der Modulationshüllkurve.<br />
Ein frequenzmoduliertes Signal hat<br />
eine konstante Hüllkurve und damit einen<br />
Crestfaktor von 1 (0 dB).<br />
Summiert man viele Sinussignale auf,<br />
kann der Scheitelwert der Spitzenspannung<br />
theoretisch bis zur Summe der Einzelspannungen<br />
anwachsen. Die Spitzenleistung P s<br />
wäre dann:<br />
Bild 11: Nachbarkanalleistung, gemessen mit dem Signal Analyzer R&S FSQ<br />
36 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Grundlagen<br />
Die Effektivleistung P erhält man mit der<br />
Beziehung<br />
als Summe der Einzelleistungen. Man erhält<br />
damit einen Crestfaktor von P s /P. Dieser ist<br />
ein Leistungsverhältnis, und man kann ihn<br />
wie ein solches in dB umrechnen (10 lg P s /P).<br />
Je mehr (unkorrelierte) Signale man addiert,<br />
desto unwahrscheinlicher wird es aufgrund<br />
der unterschiedlichen Phasenlagen, dass<br />
die Summe der Einzelspannungen erreicht<br />
wird. Der Crestfaktor pendelt sich bei ca.<br />
11 dB ein. Das Signal wird rauschähnlich.<br />
Dies ist in Bild 9 dargestellt.<br />
Der Crestfaktor von Rauschen beträgt ca.<br />
11 dB, OFDM Signale, wie sie bei DAB,<br />
DVB-T und WLAN vorkommen, haben<br />
ebenfalls Crestfaktoren von ca. 11 dB.<br />
CDMA-Signale der Mobilfunkstandards<br />
CDMA2000 und UMTS haben Crestfaktoren<br />
von bis zu 15 dB, die aber durch besondere<br />
Maßnahmen bei den Modulationsdaten auf<br />
7...9 dB verringert werden können. GSM-<br />
Signale haben, vom Burst abgesehen, durch<br />
die MSK-Modulation eine konstante Hüllkurve<br />
und damit einen Crestfaktor von 0 dB.<br />
EDGE-Signale haben wegen der Filterung<br />
der 8-PSK-Modulation 3,2 dB Crestfaktor<br />
(ebenfalls ohne Burst). Der Crestfaktor lässt<br />
sich z.B. mit dem Signal Analyzer R&S FSQ<br />
ermitteln (Bild 10).<br />
Kanal- und<br />
Nachbarkanalleistung<br />
Heutige Kommunikationsnetze wie GSM,<br />
CDMA2000, UMTS etc. haben ein hohes<br />
Gesprächsaufkommen zu bewältigen. Um<br />
Störungen und damit Umsatzeinbußen zu<br />
vermeiden, wird streng darauf geachtet,<br />
dass im Nutzkanal genau die zulässige Leistung<br />
P ch (ch für channel), aber auch nicht<br />
mehr, zur Verfügung steht. Die Leistung<br />
im Nutzkanal wird meist als Pegel L ch in<br />
dBm angegeben:<br />
Üblicherweise sind das 20 W bzw. 43 dBm.<br />
In den benachbarten Kanälen darf die Übersprechleistung<br />
einen bestimmten Wert P adj<br />
nicht übersteigen. Dieser Wert wird als Verhältnis<br />
zur Leistung im Nutzkanal L ACPR<br />
(Adjacent Channel Power Ratio) gemessen<br />
und in dB angegeben:<br />
Hier sind -40 dB (bei Mobilfunkgeräten)<br />
bis über -70 dB (bei UMTS-Basisstationen)<br />
im direkten Nachbarkanal (adjacent chanel)<br />
und entsprechend höhere Werte in den<br />
weiter entfernten Kanälen (alternate channels)<br />
gefordert.<br />
Bei der Messung der Leistungen ist die<br />
Bandbreite der Kanäle zu berücksichtigen.<br />
Sie kann für Nutzkanal und Nachberkanal<br />
unterschiedlich sein. Beispiel CDMA2000:<br />
Nutzkanal 1,2288 MHz, Nachbarkanal 30<br />
kHz. Manchmal muss auch eine besondere<br />
Form der Modulationsfilterung gewählt werden,<br />
z.B. square-root-cosine-roll-off.<br />
Heutige Spektrumanalysatoren haben Messfunktionen<br />
eingebaut, die die Bandbreite<br />
von Nutzkanal und Nachbarkanal sowie<br />
die Filterung automatisch berücksichtigen.<br />
Ein Beispiel für ein praktisches Messergebnis<br />
bringt Bild 11.<br />
Modulationsqualität EVM<br />
Das Signal digital modulierter Sender soll<br />
im Empfänger möglichst fehlerfrei decodiert<br />
werden. Auf dem Übertragungsweg<br />
überlagern sich Rauschen und Störsignale,<br />
die man nicht vermeiden kann. Umso wichtiger<br />
ist es, dass das Signal des Senders von<br />
guter Qualität ist. Ein Maß für diese Qualität<br />
ist die Abweichung vom idealen Konstellationspunkt.<br />
Bild 12 zeigt das am Beispiel<br />
einer QPSK-Modulation. Zur Bestimmung<br />
der Modulationsqualität wird der Betrag des<br />
Fehlervektors U err zum Sollwert des Modulationsvektors<br />
U mod in Bezug gesetzt. Dieser<br />
Quotient wird Vektorfehler oder Error<br />
Vector Magnitude (EVM) genannt und in<br />
Prozent oder in dB angegeben:<br />
Dabei wird zwischen dem in einem gewissen<br />
Zeitraum auftretenden Spitzenwert EVM peak<br />
bzw. dem Effektivwert des Fehlers EVM eff<br />
unterschieden. Man beachte, dass diese<br />
Vektoren Spannungen sind. Es wird daher<br />
mit 20 lg gerechnet. Eine EVM von 0,3%<br />
entspricht daher -50 dB.<br />
Bild 12: Modulationsfehler<br />
Dynamikumfang von A/D- und<br />
D/A-Wandlern<br />
Wichtige Eigenschaften von Analog/Digital-<br />
und Digital/Analog-Wandlern sind die<br />
Taktrate f clock und die Anzahl der Datenbits n.<br />
Pro Bit kann man die jeweils doppelte (oder<br />
halbe, je nach Betrachtungsweise) Spannung<br />
darstellen. Damit ergibt sich ein Dynamikumfangs<br />
D von 6 dB pro Bit. Hinzu kommt<br />
noch ein Systemgewinn von 1,76 dB bei der<br />
Messung von Sinusspannungen:<br />
Beispiel: Ein 16-Bit-D/A-Wandler erreicht<br />
einen Dynamikumfang von 96,3 dB +<br />
1,76 dB = 98 dB.<br />
In der Praxis zeigen A/D- und D/A-Wandler<br />
gewisse Nichtlinearitäten, sodass die theoretischen<br />
Werte nicht ganz erreicht werden.<br />
Außerdem tragen Taktjitter und dynamische<br />
Effekte dazu bei, dass Wandler speziell bei<br />
hohen Taktfrequenzen nur einen geringeren<br />
Dynamikumfang erreichen. Der Wandler ist<br />
dann durch einen sogenannten störsignalfreien<br />
Dynamikbereich (spurious free dynamic<br />
range) oder durch eine Zahl „effektiver<br />
Bits“ spezifiziert.<br />
Beispiel: Ein 8-Bit-A/D-Wandler ist bei einer<br />
Taktfrequenz von 1 GHz mit 6,3 effektiven<br />
Bits spezifiziert. Er erreicht damit einen<br />
Dynamikumfang von 37,9 dB + 1,76 dB<br />
= 39,66 dB.<br />
Ein AD-Wandler kann bei 1 GHz Taktfrequenz<br />
Signale bis zu 500 MHz erfassen<br />
(Nyquist-Grenze). Nutzt man diese Bandbreite<br />
nur zu einem Bruchteil aus, kann<br />
man mit sogenannten Dezimationsfiltern im<br />
Gegenzug Dynamik gewinnen. So kann ein<br />
8-Bit-Wandler statt rund 50 dB (= 8 x 6 dB<br />
+ 1,76 dB) Dynamikumfang durchaus über<br />
60 dB oder mehr erreichen.<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 37
Grundlagen<br />
Aus dem Dynamikumfang lässt sich die<br />
Anzahl der effektiven Bits wie folgt berechnen:<br />
Mit n = log 2 (2 n ), also dem Logarithmus zur<br />
Basis 2) und<br />
bzw.<br />
erhält man:<br />
Beispiel: Wie viele effektive Bits hat ein<br />
A/D-Wandler, der einen Dynamikbereich<br />
von 70 dB zeigt? Wir rechnen:<br />
70 dB - 1,76 dB = 68,2 dB<br />
und<br />
20 log 10 (2) = 6,02<br />
68,2/6,02 = 11,3<br />
Damit erhalten wir 11,3 effektive Bits.<br />
dB(FS)<br />
FS steht hier für Full Scale. Was steckt<br />
dahinter? Analog/Digital- und Digital/Analog-Wandler<br />
haben einen maximalen Aussteuerbereich,<br />
der durch den verarbeitbaren<br />
Zahlenbereich gegeben ist. Ein 8-Bit-AD-<br />
Wandler kann beispielsweise Zahlen von 0<br />
bis maximal 2 8 - 1= 255 darstellen. Diese<br />
Zahl nFS bezeichnet man auch als Skalenendwert<br />
(Full Scale). Man kann die Aussteuerung<br />
n dieser Wandler in Bezug auf<br />
diesen Skalenendwert angeben und dieses<br />
Verhältnis logarithmisch darstellen:<br />
Beispiel: Ein 16-Bit-A/D-Wandler hat einen<br />
Wertebereich von 0 bis 216 - 1 = 65.535.<br />
Wird dieser Wandler mit einer Spannung<br />
ausgesteuert, die einen Zahlenwert von<br />
32.767 ergibt, liegt man bei:<br />
Soll der Wandler positive und negative Spannungen<br />
darstellen, ist der Wertebereich zu<br />
halbieren und ein entsprechender Offset für<br />
den Nullpunkt zu berücksichtigen.<br />
Nützliche Zusammenhänge<br />
Einige Beziehungen, die man stets parat<br />
haben sollte, sind:<br />
- 13 dBm entspricht Ueff = 1 V an 50 Ohm.<br />
- 0 dBm entspricht Ueff = 0,224 V an<br />
50 Ohm.<br />
- 107 dB(μV) entspricht 0 dBm an 50 Ohm.<br />
- 120 dB(μV) entspricht 1 V.<br />
-174 dBm ist die thermische Rauschleistung<br />
in 1 Hz Bandbreite bei ca. 20 °C.<br />
Genauigkeit, Zahl der<br />
Dezimalstellen<br />
Auf wieviele Nachkommastellen soll man<br />
dB-Werte angeben? Erhöht man einen in dB<br />
angegebenen leistungsproportionalen Wert<br />
x um 0,01 dB, verändert sich der zugehörige<br />
lineare Wert für die Leistung um 0,23%.<br />
Die entsprechende Spannung verändert sich<br />
nur um 0,11%. Das sind minimale Veränderungen,<br />
die normalerweise in den immer<br />
vorhandenen Schwankungen eines Messergebnisses<br />
untergehen. Es macht also bis auf<br />
wenige Ausnahmen keinen Sinn, dB-Werte<br />
auf mehrere Stellen hinter dem Komma<br />
anzugeben.<br />
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viele Dinge, die man in der Funkpraxis gar nicht<br />
braucht und die eher verwirren. Andererseits<br />
vermisst man gerade die „Spezialitäten“, denen<br />
man schon immer auf den Grund gehen wollte.<br />
Der Autor dieses Buches hat dieses Dilemma<br />
erkannt und bietet daher hier eine frische,<br />
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viele Anwendungen<br />
aufbauen lässt,<br />
erläutert der folgende<br />
Beitrag von Michael<br />
Lynch.<br />
Das Evaluierungsboard EVAL-AD5791SDZ mit LTZ1000-<br />
Referenzboard<br />
Der D/A-Wandler AD5791<br />
kann zusammen mit den Bauteilen<br />
LTZ1000, ADA4077 und<br />
AD8675/AD8676 zur Entwicklung<br />
einer programmierbaren<br />
Spannungsquelle verwendet<br />
werden, die eine Auflösung von<br />
1ppm mit 1ppm INL und einer<br />
Langzeitdrift von besser 1ppm<br />
FSR erreicht.<br />
Vielseitige und neue<br />
Anwendungen<br />
Mit dieser leistungsstarken Kombination<br />
lassen sich Systeme realisieren,<br />
die Radiologen gestochen<br />
scharfe Bilder mit hoher<br />
Auflösung und hohem Kontrast<br />
liefern und ihnen so Einblicke in<br />
kleinere anatomische Strukturen<br />
ermöglichen. Man stelle sich vor,<br />
was dies für die Kernspintomografie<br />
bedeutet. Verbesserte Bilder<br />
von Organen und Gewebe<br />
ermöglichen Medizinern, Herzprobleme,<br />
Tumore, Zysten und<br />
Anomalien in unterschiedlichen<br />
Bereichen des menschlichen<br />
Körpers mit hoher Genauigkeit<br />
zu erkennen. Dies ist nur eine<br />
von vielen Anwendungen für<br />
diese programmierbare Spannungsquelle.<br />
Weitere Applikationen,<br />
die eine Genauigkeit von<br />
1ppm verlangen, sind in folgenden<br />
Bereichen angesiedelt:<br />
Programmierbare Spannungsquelle<br />
Analog Devices,<br />
Power by Linear<br />
www.linear.com<br />
AD5791-DAC-Leiterstruktur<br />
40 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Stromversorgung<br />
Vereinfachte Blockschaltung der Referenz LTZ1000<br />
Langzeitstabilität eines typischen Bausteins ab Zeitpunkt Null<br />
ohne Vorkonditionierung oder Alterung<br />
Wissenschaft, Medizin, Luftfahrt<br />
und Messtechnik<br />
• bildgebende Systeme für die<br />
Medizin<br />
• Laserstrahl-Positioniervorrichtungen<br />
• Vibrationssysteme<br />
Test- und Messtechnik<br />
• ATE<br />
• Massenspektrometrie<br />
• Source Measure Units (SMU)<br />
• Datenerfassung/Analysatoren<br />
Industrieautomatisierung<br />
• Halbleiterfertigung<br />
• Prozessautomatisierung<br />
• Stromversorgungssteuerung<br />
• weiterentwickelte Robotik<br />
Bei Test- und Messsystemen<br />
verbessert die Auflösung und<br />
Genauigkeit von 1ppm die Genauigkeit<br />
und Granularität des<br />
Testequipments insgesamt,<br />
was zu feinerer Steuerung und<br />
Anregung externer Quellen und<br />
Nano-Aktuatoren führt. In der<br />
Industrieautomatisierung liefert<br />
die Auflösung und Genauigkeit<br />
von 1ppm die Präzision, die<br />
erforderlich ist, um einen Betätiger<br />
im Nanometerbereich zu<br />
bewegen oder zu positionieren.<br />
Der Präzisionswandler<br />
AD5791<br />
Beim AD5791 handelt es sich<br />
um einen 20-Bit-D/A-Wandler<br />
mit ungepuffertem Spannungsausgang<br />
und einer relativen<br />
Genauigkeit von 1ppm (1 LSB<br />
INL) sowie 1 LSB DNL (garantiert<br />
monoton). Das Bauteil<br />
weist eine Temperaturdrift von<br />
0,05ppm/K, ein Rauschen von<br />
0,1ppm SS sowie eine Langzeitstabilität<br />
von besser 1ppm auf. Im<br />
AD5791 enthalten ist eine Präzisions-R-2R-Architektur,<br />
bei<br />
der modernste Dünnfilmwiderstände<br />
zur Anpassung zum Einsatz<br />
kommen. Der D/A-Wandler<br />
arbeitet an einer bipolaren Versorgungsspannung<br />
von bis zu 33<br />
V und kann mit einer positiven<br />
Referenz im Bereich von 5 bis<br />
-2,5 V (V DD ) und einer negativen<br />
Referenz im Bereich von V SS 2,5<br />
bis 0 V getrieben werden. Der<br />
AD5791 nutzt eine vielseitige<br />
serielle 3-Draht-Schnittstelle,<br />
die mit Taktfrequenzen bis 35<br />
MHz arbeitet und kompatibel ist<br />
zu Standard SPI, QSPI, Microwire<br />
und DSP-Schnittstellenstandards.<br />
Angeboten wird der<br />
AD5791 im 20-poligen TSSOP.<br />
Die Referenz LTZ1000<br />
Beim LTZ1000 handelt es sich<br />
um eine ultrastabile temperatursteuerbare<br />
Referenz, die 7,2 V<br />
zur Verfügung stellt und ein<br />
Rauschen von lediglich 1,2 µV<br />
Spitze-Spitze aufweist. Ferner<br />
sind eine hohe Langzeitstabilität<br />
und eine Temperaturdrift<br />
von 0,05ppm/K spezifiziert.<br />
Das Bauteil enthält eine Buried-<br />
Zener-Referenz, einen Heizwiderstand<br />
zur Temperaturstabilisierung<br />
und einen Transistor<br />
als Temperaturfühler. Externe<br />
Komponenten dienen zum Einstellen<br />
der Betriebsströme sowie<br />
zur Temperaturstabilisierung der<br />
Referenz – dies sorgt für maximale<br />
Flexibilität sowie beste<br />
Langzeitstabilität und Rauschverhalten.<br />
Die OPVs<br />
Der ADA4077 ist ein hochgenauer<br />
und rauscharmer Operationsverstärker<br />
mit einer Kombination<br />
aus extrem niedriger Offsetspannung<br />
und sehr niedrigen<br />
Eingangs-Bias-Strömen. Verglichen<br />
mit JFET-Verstärkern,<br />
sind die niedrigen Bias- und Offset-Ströme<br />
relativ unempfindlich<br />
gegenüber Umgebungstemperaturen<br />
von bis zu 125 °C. Die Ausgänge<br />
sind stabil mit kapazitiven<br />
Lasten von über 1000 pF ohne<br />
externe Kompensation.<br />
Die Bauteile AD8675/AD8676<br />
sind genaue Rail-to-Rail-Operationsverstärker<br />
mit ultrageringen<br />
Werten für Offset, Drift und<br />
Spannungsrauschen, kombiniert<br />
mit sehr niedrigen Eingangs-<br />
Bias-Strömen über den vollen<br />
Betriebstemperaturbereich.<br />
Schaltkreisbezogene<br />
Überlegungen zum<br />
Rauschen<br />
Niederfrequenzrauschen muss<br />
auf einem Minimum gehalten<br />
werden, um eine Beeinträchti-<br />
INL-Fehler der hochgenauen Spannungsquelle bei<br />
Umgebungstemperatur<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 41
Stromversorgung<br />
Spannungsrauschen in einer Bandbreite von 0,1 bis 10 Hz<br />
V OUT -Drift (ppm FSR)<br />
gung der DC-Leistungsfähigkeit<br />
der Schaltung zu vermeiden. Bei<br />
einer Bandbreite von 0,1 bis 10<br />
Hz erzeugt der AD5791 ein Rauschen<br />
von etwa 0,6 µV Spitze-<br />
Spitze. Jeder ADA4077 erzeugt<br />
ein Rauschen von 0,25 µV SS ,<br />
während der AD8675 ein Rauschen<br />
von 0,1 µV SS und der<br />
LTZ1000 ein Rauschen von<br />
1,2 µV SS erzeugt. Bestimmte<br />
Widerstandswerte wurden<br />
gewählt, um sicherzustellen,<br />
dass ihr Johnson-Rauschen nicht<br />
wesentlich zum Gesamtrauschen<br />
beiträgt.<br />
AD5791: Referenzpuffer<br />
& INL-Empfindlichkeit<br />
Die Referenzpuffer zum Treiben<br />
der REFP- und REFN-Pins des<br />
AD5791 müssen für Verstärkungsfaktor<br />
1 konfiguriert werden.<br />
Alle zusätzlichen Ströme,<br />
die durch einen Verstärkungseinstellwiderstand<br />
(Gain Setting<br />
Resistor) in die Mess-Pins der<br />
Referenz fließen, mindern die<br />
Genauigkeit des DACs.<br />
Die INL des AD5791 ist nur<br />
wenig empfindlich gegenüber<br />
dem Eingangs-Bias-Strom der<br />
Verstärker, die als Referenzpuffer<br />
dienen. Deshalb wurden Verstärker<br />
mit niedrigen Eingangs-<br />
Bias-Strömen gewählt.<br />
Temperatur- und<br />
Langzeitdrift<br />
Um einen niedrigen Temperaturdriftkoeffizienten<br />
für das<br />
Gesamtsystem beizubehalten,<br />
müssen alle gewählten Einzelbauteile<br />
eine geringe Temperaturdrift<br />
aufweisen. Der AD5791<br />
hat einen TK von 0,05ppm<br />
FSR/K, der LTZ1000 bietet<br />
0,05ppm/K und der ADA4077<br />
sowie der AD8675 leisten einen<br />
Beitrag von 0,005ppm FSR/K<br />
bzw. 0,01ppm FSR/K.<br />
Langzeitdrift ist ein weiterer<br />
wichtiger Parameter, der die<br />
Genauigkeit eines Systems<br />
erheblich begrenzen kann.<br />
Die Langzeitstabilität für den<br />
AD5791 beträgt typisch besser<br />
0,1ppm/1000 h bei 125 °C. Eine<br />
Langzeitstabilität in der Gegend<br />
von 1 µV pro Monat lässt sich<br />
mit dem LTZ1000 erreichen.<br />
Laborergebnisse<br />
Der INL-Fehler wurde im Labor<br />
bei Umgebungstemperatur<br />
gemessen, indem der Eingangs-<br />
Code am AD5791 vom Skalennullpunkt<br />
zum Skalenendwert<br />
mit einem Code-Schritt von 5<br />
variiert wurde. Die Spannung am<br />
Ausgang des Ausgangspuffers<br />
(AD8675) wurde bei jedem Code<br />
mit einem 8,5-Digit-DVM aufgezeichnet.<br />
Die Ergebnisse lagen<br />
deutlich innerhalb der ±1-LSB-<br />
Spezifikation.<br />
Das Rauschen beim Skalenmittelwert<br />
betrug 1,1 µV SS ,<br />
beim Skalenendwert 3,7 µV SS .<br />
Der Rauschbeitrag jedes Spannungsreferenzpfads<br />
wird durch<br />
den DAC gedämpft, wenn Skalenmittelwertcode<br />
(Mid-Scale<br />
Code) gewählt wird – dadurch<br />
die kleinere Rauschzahl für Skalenmittelwert-Code.<br />
Die System-Langzeitdrift<br />
wurde bei 25 °C gemessen. Der<br />
AD5791 wurde auf 5 V (¾ Scale)<br />
programmiert und die Ausgangsspannung<br />
alle 30 min über eine<br />
Zeit von 1000 h gemessen. Driftwerte<br />
unter 1ppm FSR wurden<br />
beobachtet.<br />
Schlussbemerkung<br />
Neben seiner einfachen Handhabung<br />
bietet der AD5791 eine<br />
garantierte Genauigkeit von<br />
1 ppm. Allerdings ist die Wahl<br />
der richtigen Bauteile bzw. der<br />
Spannungsreferenz entscheidend,<br />
um die Präzisionsspezifikationen<br />
des AD5791 voll<br />
auszunutzen. Niedrige Werte<br />
für Rauschen, Temperaturdrift<br />
und Langzeitdrift sowie die<br />
hohe Genauigkeit der Bauteile<br />
LTZ1000, ADA4077, AD8676<br />
und AD8675 verbessern die<br />
Spezifikationen für Systemgenauigkeit,<br />
Stabilität und Wiederholbarkeit<br />
über Temperatur<br />
und Zeit.<br />
Autor:<br />
Michael Lynch (michael.<br />
lynch@analog.com) ist<br />
Applikationsingenieur in der<br />
Linear and Precision Technology<br />
Group von Analog<br />
Devices.<br />
Er hat sein B. Eng. Degree<br />
in Electronic Engineering<br />
von der University of Limerick<br />
im Jahr 2003 erhalten.<br />
Er kam 2009 zu Analog<br />
Devices und arbeitete zuvor<br />
als Implementierungsingenieur<br />
für Intel.<br />
42 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Quarze und Oszillatoren<br />
Oszillator-Serie macht<br />
Fahrassistenz-Systeme sicherer<br />
Optimal für die zuverlässige,<br />
latenzarme Verarbeitung großer<br />
Datenmengen in komplexen<br />
Fahrassistenz-Systemen und<br />
selbstfahrenden Autos geeignet<br />
sind die beiden bei SE Spezial-<br />
Electronic ab sofort als Muster<br />
verfügbaren differentiellen<br />
MEMS-Oszillatoren SiT9386<br />
und SiT9387 von SiTime.<br />
Bei den Bausteinen der neuen SIT938X-Serie<br />
handelt es sich um die (nach Herstellerangaben)<br />
derzeit einzigen Timing- Lösungen auf<br />
dem Markt, die mit einem extrem niedrigen<br />
RMS-Phasenjitter von typisch 0,23 ps und<br />
einer Frequenzstabilität von ±25 ppm auch<br />
unter dem Einfluss von sehr starken Temperaturwechseln,<br />
Stößen und Vibrationen die<br />
für die AI-Prozessoren in den Bordcomputern<br />
und Schnittstellen wie PCI Express,<br />
10G, 40G oder 100G Ethernet notwendigen<br />
hochpräzisen Taktsignale liefern können.<br />
Zu den herausragenden Merkmalen der auf<br />
SiTimes neuer proprietärer Elite-Platform-<br />
Architektur basierenden Oszillatoren zählt<br />
neben einer extremen Stoßfestigkeit von<br />
10.000 g und einer MTBF-Zeit von über<br />
einer Milliarde Stunden unter anderem auch<br />
eine besonders hohe Betriebssicherheit bei<br />
systemseitigen Störbeeinflussungen (PSNR<br />
0,02 ps/mV). Ein weiterer Vorteil ist die Programmierbarkeit<br />
der Bausteine. Anwender<br />
können eine beliebige Frequenz zwischen<br />
1 und 725 MHz mit sechs Nachkommastellen<br />
Genauigkeit auswählen.<br />
Die für einen weiten Temperaturbereich von<br />
-40 bis +105 °C spezifizierten Bausteine<br />
SiT9386 und SiT9387 sind wahlweise in<br />
einem 3,2 x 2,5 oder 7,0 x 5,0 mm großen<br />
QFN-Plastikgehäuse lieferbar. Als Ausgänge<br />
stehen LVPECL, LVDS und HCSL<br />
zur Auswahl.<br />
Abgerundet wird das derzeitige Angebot an<br />
hochpräzisen Komponenten für den ADAS-<br />
Markt durch die extrem robusten, speziell<br />
für den Einsatz in Rundumsicht-Kameras<br />
optimierten Oszillatoren der SiT8924/5-<br />
Serie. Ausführliche Informationen zu allen<br />
Baureihen können unter sitime@spezial.de<br />
angefordert werden.<br />
Zum Lieferprogramm der SE Spezial-<br />
Electronic GmbH gehören ICs für den analogen<br />
Signalpfad, die A/D- und D/A-Wandlung<br />
und die Kommunikation per Funk und Kabel,<br />
Module und Adapter für GNSS, Bluetooth,<br />
WLAN, LAN etc., RFID-Transponder und<br />
–Reader, Sensoren, Quarz- und Siliziumbasierte<br />
Timing- Produkte, TFT-, passive<br />
LC-, LED-, OLED und Touch-Displays,<br />
Flash-Speicher, DRAMs und EEPROMs,<br />
diskrete Halbleiter sowie passive und elektromechanische<br />
Komponenten.<br />
■ SE Spezial-Electronic GmbH<br />
www.spezial.com<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 47
Praxis<br />
RED – die neue Zulassungsrichtlinie für<br />
Funkgeräte in Europa<br />
Seit Mitte Juni 2016 gilt<br />
eine neue Betriebszulassungsrichtlinie<br />
für<br />
Funkgeräte. Davon<br />
betroffen sind auch<br />
alle Funkempfänger,<br />
sie müssen künftig<br />
Mindestanforderungen<br />
hinsichtlich der<br />
Störunempfindlichkeit<br />
erfüllen. Mittlerweile<br />
ist auch die einjährige<br />
Übergangsfrist<br />
abgelaufen.<br />
Gefunkt wird nur mit<br />
Erlaubnis<br />
Wer in Europa funken will,<br />
muss sich an die entsprechenden<br />
europäischen Betriebszulassungsrichtlinien<br />
halten. Diese<br />
entstehen in enger Zusammenarbeit<br />
zwischen der Europäischen<br />
Kommission als Instanz<br />
der politischen Willensbildung,<br />
den europäischen Regulierungsbehörden<br />
ECC und CEPT, also<br />
den Hütern des immer wertvoller<br />
werdenden Frequenzspektrums,<br />
sowie dem europäischen Standardisierungsinstitut<br />
für Telekommunikation<br />
ETSI.<br />
Die Richtlinien enthalten, neben<br />
allgemeinen Forderungen wie<br />
„nicht gesundheitsschädlich“<br />
oder „umweltverträglich“, auch<br />
grundlegende funktechnische<br />
Anforderungen. So müssen alle<br />
Funkgeräte im Normalbetrieb<br />
und unter den vom Hersteller<br />
spezifizierten Betriebsbedingungen<br />
(Umgebungstemperatur,<br />
Luftfeuchtigkeit, usw.) die<br />
sogenannten „essential requirements“<br />
gemäß der Richtlinie<br />
einhalten. Der Nachweis der<br />
Konformität ist vom Hersteller<br />
bzw. Betreiber als Voraussetzung<br />
für die Betriebs- und damit<br />
Marktzulassung zu erbringen,<br />
z.B. durch Vorlage eines Messprotokolls,<br />
das bei einem zertifizierten<br />
Testlabor mit validierter<br />
Messeinrichtung wie beispielsweise<br />
von Rohde & Schwarz<br />
erstellt wurde.<br />
Technische Details zu den verschiedenen<br />
Funkanwendungen<br />
und betroffenen Frequenzspektren<br />
werden bei der ETSI in<br />
„harmonisierten Normen“ (harmonized<br />
standards) spezifiziert,<br />
inkl. möglicher Messmethoden<br />
zum Nachweis der Konformität.<br />
Diese harmonisierten Normen<br />
treten dann nach eingehender<br />
Prüfung durch die Regulierungsbehörden<br />
als europäische Norm<br />
(EN, European Norm) in Kraft.<br />
Prominente Beispiele sind in der<br />
Tabelle aufgeführt. Die aktuell<br />
gültigen Normen sind im „Official<br />
Journal of the European<br />
Union“ gelistet. Eine Übersicht<br />
findet man auch auf den ETSI-<br />
Webseiten (www.etsi.org).<br />
Neue Richtlinie betrifft<br />
auch Empfänger<br />
Gemäß dem Official Journal of<br />
the European Union L 153/62<br />
vom 22. Mai 2014 wurde die<br />
bisherige Richtlinie RTTED<br />
1999/5/EC, besser bekannt als<br />
R&TTE, mit Wirkung zum<br />
13. Juni 2016 und einer anschließenden<br />
einjährigen Übergangsfrist<br />
durch die neue Radio Equipment<br />
Directive RED 2014/53/<br />
EU vom 16. April 2014 ersetzt,<br />
vorbehaltlich der Zustimmung<br />
durch die nationalen Gesetzgeber<br />
bzw. Regulierer.<br />
Für die Definition funktechnischer<br />
Richtwerte ist in der<br />
alten wie in der neuen Richtlinie<br />
insbesondere der Artikel 3.2 ent-<br />
Autor:<br />
Heinz Mellein, Technologie-<br />
Management Systeme und<br />
Projekte, Rohde & Schwarz<br />
Europäische<br />
Norm<br />
EN 302 571<br />
EN 300 328<br />
EN 301 893<br />
EN 301 908-13<br />
EN 303 340<br />
betroffene Geräte und Frequenzbänder<br />
„Intelligent transport systems (ITS)“, z.B. Module<br />
zur Car2Car-Kommunikation, 5855...5925 MHz<br />
„Wideband transmission systems“, z.B. WLAN-<br />
Module, 2,4...2,4835 GHz (ISM-Band)<br />
„5 GHz high performance RLAN“, z.B. WLAN-<br />
Module 5,15...5,35 und 5,47...5,725 GHz<br />
„IMT cellular networks“, z.B. LTE Mobilfunkendgeräte,<br />
E-UTRA-Frequenzbänder 1, 3, 7, 8, 20,<br />
33, 34, 38, 40, 42, 43<br />
„Digital Terrestrial TV Broadcast Receivers“, Harmonised<br />
Standard covering the essential requirements<br />
of article 3.2 of the Directive 2014/53/EU“<br />
Testlösung<br />
RF Conformance Test System R&S TS-<br />
ITS100<br />
Regulatory Test System for Wireless<br />
Devices R&S TS8997<br />
Regulatory Test System for Wireless<br />
Devices R&S TS8997<br />
RF Test System Family R&S TS8980<br />
Broadcast Test Center R&S BTC<br />
48 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Praxis<br />
Prominente Beispiele funktechnischer Standards zur<br />
Einhaltung der europäischen Zulassungsrichtlinien und<br />
entsprechende Testlösungen<br />
R&S TS8980 R&S TS-ITS100 R&S TS8997 R&S BTC<br />
Typische technische Anforderungen („essential requirements“) an Sender und Empfänger eines Funkgeräts nach ETSI EG 201 399 und<br />
die betroffenen funktechnischen Parameter<br />
scheidend. Hier findet man in der<br />
alten Richtlinie die Forderung an<br />
ein Funkgerät, dass es einerseits<br />
nur das erlaubte Spektrum nutzen<br />
darf, andererseits Störungen<br />
anderer Frequenzbänder vermeiden<br />
soll. Die Umsetzung dieser<br />
Forderung wurde im Wesentlichen<br />
durch die Spezifikation<br />
von technischen Anforderungen<br />
an den Sendeteil der Funkgeräte<br />
gewährleistet. Reine Funk- und<br />
Rundfunkempfänger waren von<br />
der Regulierung ausgenommen.<br />
In der neuen RED-Richtlinie<br />
wurde nun genau dieser Artikel<br />
3.2 um eine unscheinbare, aber<br />
entscheidende Forderung erweitert:<br />
Das Funkgerät soll das verfügbare<br />
Spektrum auch effizient<br />
nutzen, eine Konsequenz aus der<br />
zunehmenden wirtschaftlichen<br />
Bedeutung von Funkspektren.<br />
Die Direktive bezieht nun explizit<br />
auch die Empfangsteile der<br />
Funkgeräte sowie reine Empfänger<br />
mit ein und verlangt ihnen<br />
eine Mindestqualität in puncto<br />
Störunempfindlichkeit ab, die<br />
messtechnisch nachzuweisen ist.<br />
Die typischerweise zu prüfenden<br />
Parameter der Sender und Empfänger<br />
in Funkgeräten sind in der<br />
ETSI-Empfehlung EG 201 399<br />
aufgeführt, die Aufstellung im<br />
Kasten zeigt einen Ausschnitt<br />
daraus.<br />
Fazit<br />
Die neue europäische Betriebszulassungsrichtlinie<br />
für Funkgeräte<br />
RED erhöht die Anforderungen<br />
an Funkgeräte aller Art bezüglich<br />
ihrer spektralen Effizienz. Dies<br />
hat zur Folge, dass nun regulatorische<br />
Mindestqualitätsanforderungen<br />
auch insbesondere von<br />
Funkempfängern eingehalten<br />
und somit auch getestet werden<br />
müssen. Rohde & Schwarz bietet<br />
dazu alle notwendigen Messmittel,<br />
sowohl als Labormessgeräte<br />
wie auch als schlüsselfertige, auf<br />
bestimmte Zulassungsrichtlinien<br />
zugeschnittene, vollautomatische<br />
Komplettlösungen.<br />
Referenzen:<br />
Directive 1999/5/EC of<br />
the European Parliament<br />
and oft ther Council, Official<br />
Journal of the European<br />
Union L 91/10 vom<br />
07.04.1999<br />
Directive 2014/53/EU of<br />
the European Parliament<br />
and of the Council, Official<br />
Journal of the European<br />
Union L 153/62 vom<br />
22.05.2015<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 49
Design<br />
Erstes Toolset für 5G-HF-Design-Verifikation<br />
Das neue Toolset<br />
beschleunigt die<br />
Entwicklung mobiler<br />
Geräte der fünften<br />
Generation. Mit<br />
seiner Hilfe können<br />
Entwickler die<br />
HF-Spezifikationen von<br />
5G-Produkten schnell<br />
und einfach verifizieren<br />
und Designs gründlich<br />
analysieren.<br />
Keysight Technologies<br />
www.keysight.com<br />
Das 5G-HF-DVT-Toolset ist<br />
die weltweit erste Netzwerk-<br />
Emulationslösung für die Verifikation<br />
des HF-Designs von<br />
5G-Geräten. Es lässt sich kostengünstig<br />
über weite Bereiche<br />
skalieren, von sub-6-GHz bis<br />
zu Millimeterwellen, und von<br />
pre-5G-Standards bis zu New<br />
Radio (NR). Das (im Mai 2017<br />
angekündigte) Toolset basiert<br />
auf Keysights 5G-Wireless-<br />
Testplattform UXM und ist das<br />
erste verfügbare Toolset für die<br />
Erforschung und Entwicklung<br />
von 5G-Protokollen auf dem<br />
Markt. Es gewährleistet die<br />
durchgängige Rückverfolgbarkeit<br />
der Mess ergebnisse vom<br />
ersten Prototypen über die Freigabe<br />
bis zur Serienproduktion.<br />
„5G-HF-Tests über die Funkschnittstelle<br />
sind unverzichtbar,<br />
um die Performance von<br />
5G-Geräten zu verifizieren.<br />
Wegen der hohen Arbeitsfrequenzen<br />
im Millimeterwellenbereich<br />
in Verbindung mit<br />
Strahlformung sind solche Tests<br />
eine besondere Herausforderung“,<br />
sagte Kailash Narayanan,<br />
Vice President und General<br />
Manager, Wireless Device and<br />
Operators.<br />
Das 5G-HF-DVT-Toolset nutzt<br />
Keysights Testautomatisierungsplattform<br />
(TAP), die es Entwicklungsingenieuren<br />
ermöglicht,<br />
schnell und einfach hochgradig<br />
parametrierte HF- und Funkressourcen-Management-<br />
(RRM,<br />
Radio Resource Management)<br />
Das Wichtigste in Kürze:<br />
Testfälle zu erstellen und anzupassen<br />
(RRM).<br />
5G-Entwickler benötigen aktuelle<br />
Tools, die es ihnen ermöglichen,<br />
neue Signalformate,<br />
Szenarien und Topologien<br />
schnell und einfach zu erproben.<br />
Keysights 5G-Lösungen halten<br />
mit der Evolution des Standards<br />
Schritt und ermöglichen<br />
Entwicklern einen tieferen Einblick<br />
in ihre Designs. Keysights<br />
Design- und Testlösungen helfen<br />
führenden Unternehmen der<br />
Branche, neue Technologien zu<br />
entwickeln und innovative Ideen<br />
in erfolgreiche Produkte umzusetzen.<br />
◄<br />
• Umfassende HF-Testsuite für die Verifikation von 5G-Produkten<br />
über eine Kabel- oder Funkverbindung (OTA, overthe-air)<br />
• Validierung der 5G-Strahlformung und des Strahlmanagements<br />
bei 5G-Geräten mit Chip-integrierten Antennenarrays<br />
• Verifikation von 5G-Signalen und Numerologie: flexible<br />
Testfall-Entwicklung, schnelle Ausführung von Testkampagnen<br />
und gründliche Ergebnisanalyse<br />
Weitere Informationen finden sich unter<br />
http://www.keysight.com/find/5G-Protocol<br />
50 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Elektromechanik<br />
Kostal und Huber+Suhner kooperieren bei Automotive-Hochfrequenzverbindungen<br />
Neue strategische Kooperation<br />
zwischen HUBER+SUHNER und<br />
KOSTAL Kontakt Systeme Von links<br />
nach rechts: Cornel Huber, Market<br />
Unit Manager Industry+Transportation,<br />
HUBER+SUHNER, Dr. Markus Bergholz,<br />
President and CEO, KOSTAL Kontakt<br />
Systeme, Reto Bolt, Chief Operating<br />
Officer Geschäftsbereich Hochfrequenz,<br />
HUBER+SUHNER, sowie Sven Kallinich,<br />
Executive Vice President Sales and<br />
Marketing, KOSTAL Kontakt Systeme<br />
Die Unternehmen Huber+Suhner und<br />
Kostal Kontakt Systeme haben eine<br />
Grundsatzvereinbarung für eine strategische<br />
Kooperation mit Fokus auf die<br />
Technologiefelder Kabel und Kontaktbzw.<br />
Steckverbindersysteme getroffen.<br />
Beide Unternehmen, vertreten durch Reto<br />
Bolt, COO Geschäftsbereich Hochfrequenz<br />
der Huber+Suhner AG, sowie Dr.<br />
Markus Bergholz, Geschäftsführer der<br />
Kostal Kontakt Systeme GmbH, haben<br />
ein Memorandum of Understanding unterzeichnet<br />
und beabsichtigen künftig bei<br />
der Realisierung neuartiger Lösungen für<br />
die Übertragung von hohen Datenraten in<br />
Automobilen zu kooperieren. Die Kooperation<br />
legt den Fokus auf die Technologiefelder<br />
Kabel und Kontakt- respektive<br />
Steckverbindersysteme. Zur Optimierung<br />
einer Verbindungslösung mit optimalem<br />
Kundennutzen wird Kostal Kontakt<br />
Systeme seine langjährige Erfahrung im<br />
Bereich Kontaktsysteme im Automobilmarkt<br />
und Huber+Suhner die Kompetenz<br />
als Entwickler und Hersteller von<br />
Lösungen für Highspeed-Datenkommunikation<br />
und Kabeltechnologie einbringen.<br />
Mit der strategischen Kooperation<br />
setzen beide Unternehmen auf die steigende<br />
Nachfrage nach leistungsfähigen<br />
Datenleitungen und Steckverbindern als<br />
eine der Schüsseltechnologien im Bereich<br />
des autonomen Fahrens.<br />
■ Huber+Suhner AG<br />
www.hubersuhner.com<br />
■ Kostal Kontakt Systeme GmbH<br />
www.kostal.com<br />
Kundenspezifische Kabel für anspruchsvolle<br />
Anwendungen<br />
Hohlleiter-Koax-Adapter und flexible Kabel-<br />
Assemblies für RPC-1.00-Steckverbinder<br />
Die Firma TRU Corporation<br />
entwickelt seit über 60 Jahren<br />
langlebige und leistungsstarke<br />
Kabel und Systeme für die anspruchsvollsten<br />
Anwendungen<br />
aus den Bereichen Militär, Luftund<br />
Raumfahrt, Telekommunikation,<br />
Halbleitertechnologie,<br />
Medizintechnik und EMV. TRU<br />
kombiniert hochwertige Verarbeitung,<br />
schnelle Abwicklung,<br />
flexible Fertigungsmöglichkeiten<br />
für kundenspezifisches<br />
Design plus ein besonderes<br />
Knowhow bei Starkstrom-/<br />
Hochspannungskabeln mit einzigartigen<br />
Befestigungs- und<br />
Montageverfahren. Die TRUtest-<br />
Serie bedient Anwendungen mit<br />
geringer Dämpfung und Breitbandfrequenzen<br />
bis 50 GHz,<br />
die TRUcore-Serie ist speziell<br />
für Anwendungen, bei denen<br />
Leistung und Zuverlässigkeit<br />
gefragt sind, vorgesehen. Die<br />
TRUflex-Serie umfasst die High-<br />
Power-Kabelkonfektionen. Hier<br />
wird zum Beispiel bei EMV-<br />
Anwendungen hohe Leistung<br />
dämpfungsarm bei hohen Frequenzen<br />
übertragen. Besonders<br />
hervorzuheben ist dabei<br />
die große Auswahl an Anschlüssen<br />
und Kabelkombinationen:<br />
Neben N und 7/16 gibt es HN,<br />
SC, LC, MEIA, EIA, 13/30 oder<br />
Schnellverschlüsse, wie QDS für<br />
individuelle Konfektionen. Die<br />
Stecker werden mit der einzigartigen<br />
TRUtie, einer überlegenen<br />
und drehmomentbeständigen<br />
Befestigungstechnik, montiert.<br />
Wenn Standardkabel nicht den<br />
Kundenspezifikationen entsprechen,<br />
lassen diese TRU die perfekte<br />
HF-Verbindungslösung<br />
für ihre Anwendung entwerfen.<br />
■ EMCO Elektronik GmbH<br />
www.emco-elektronik.de<br />
Rosenberger hat das Portfolio<br />
der Präzisionssteckverbinder-<br />
Serie RPC-1.00 wesentlich<br />
erweitert: ab sofort sind auch<br />
Hohlleiter-Koax-Adapter und<br />
flexible Kabel-Assemblies für<br />
anspruchsvolle Messtechnikanwendungen<br />
verfügbar.<br />
Ebenso neu sind Inter-Series-<br />
Adapter RPC-1.00/RPC-1.35.<br />
Das Produktspektrum umfasst<br />
weiterhin Semi-Rigid-Kabel-<br />
Assemblies (mit und ohne<br />
Armierung), Leiterplatten-<br />
Steckverbinder, In-Series-<br />
Adapter, Inter-Series-Adapter<br />
RPC-1.00/RPC-1.85 sowie<br />
Messuhren-Kits. RPC-1.00-<br />
Steckverbinder sind konzipiert<br />
für Anwendungen in der<br />
industriellen Messtechnik bis<br />
110 GHz und zeichnen sich<br />
aus durch hervorragende<br />
Return-Loss-Werte und hohe<br />
Steckzyklen (>500). Ein Produktflyer<br />
mit ausführlichen<br />
Informationen ist erhältlich.<br />
Rosenberger ist zertifiziert<br />
nach ISO/TS 16949:2002 und<br />
DIN EN 9100.<br />
■ Rosenberger<br />
Hochfrequenztechnik<br />
GmbH & Co. KG<br />
www.rosenberger.com<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 51
Elektromechanik<br />
Eingebettete und eingesetzte Heatpipes<br />
verbessern die Wärmeabfuhr deutlich<br />
Kupferbahnen in den Schaltkreisen<br />
der Leiterplatten. Das lässt<br />
sich nicht so einfach bewerkstelligen,<br />
wenn dicke Kupferschichten<br />
geätzt werden müssen.<br />
In Anwendungsfällen in<br />
der Luft- und Raumfahrt spielt<br />
außerdem die Masse eine wichtige<br />
Rolle, und auch in modernen<br />
Automobilen wie Elektrofahrzeugen<br />
gewinnt sie zunehmend<br />
an Bedeutung. Darüber hinaus<br />
können größere Mengen an Kupfer,<br />
die zur Kühlung verwendet<br />
werden, sehr teuer werden.<br />
Moderne Wärmemanagementkonzepte,<br />
wie miniaturisierte<br />
Heatpipes, die leicht sind, bessere<br />
Wärmeleiteigenschaften<br />
bieten als Kupfer und sich aufgrund<br />
ihrer geringen Größe für<br />
Leiterplatten eignen, können die<br />
Herausforderungen des Wärmemanagements<br />
in modernen<br />
Highend-Anwendungen lösen.<br />
Überragende Wärmeübertragungsfähigkeit<br />
AT & S Austria Technologie &<br />
Systemtechnik AG<br />
www.ats.net<br />
Miniaturisierung und zunehmende<br />
Leistungsdichte spielen<br />
eine wichtige Rolle für moderne<br />
Anwendungen in der Elektronik.<br />
Die Lebensdauer elektronischer<br />
Bauteile kann sich durch eine<br />
Erhöhung der Betriebstemperatur<br />
um nur wenige K drastisch<br />
verringern. Darüber hinaus wird<br />
die Wärmeableitung dadurch<br />
erschwert, dass die gesamte Leiterplatte<br />
in bestimmten Anwendungsfällen<br />
eingekapselt ist, um<br />
sie wirksam vor Feuchtigkeit und<br />
Staub zu schützen.<br />
Modernes<br />
Wärmemanagement<br />
von Leiterplatten erfolgt im<br />
Wesentlichen durch Zugabe<br />
von zusätzlichem Kupfer in die<br />
Leiterplatte, und zwar durch<br />
konstruktive Maßnahmen, wie<br />
dicke Kupferschichten, durchkontaktierte<br />
Löcher, lasergebohrte<br />
Durchkontaktierungen<br />
mit Kupferfüllung oder sogar<br />
Kupfer-Inlays. Zwar können<br />
diese Methoden für eine gute<br />
Wärmeableitung sorgen, aber<br />
aus verschiedenen Gründen auch<br />
mit einigen Nachteilen verbunden<br />
sein: Speziell im Fall dicker<br />
Kupferschichten, die zur Ableitung<br />
der Wärme dienen, wird<br />
die Herstellung der Leiterplatten<br />
teurer und schwieriger, da<br />
neue Anlagen zur Handhabung<br />
der schweren, dicken Kupferplatten<br />
notwendig sind.<br />
High-Density-Packaging<br />
Zudem erfordert das High-Density-Packaging<br />
extrem schmale<br />
Wegen ihrer überragenden Wärmeübertragungsfähigkeit<br />
bei<br />
relativ geringer Masse können<br />
Heatpipes die Wärme sehr wirksam<br />
durch die Leiterplatten leiten.<br />
Moderne Heatpipes sind so<br />
klein, dass sie in Leiterplattenkonstruktionen<br />
integriert werden<br />
können. Ihre Dicke bewegt sich<br />
im Bereich von etwa 400 µm bis<br />
2 mm. AT&S nutzt das firmeneigene<br />
Knowhow im Einbetten<br />
von Komponenten und in der<br />
2.5D-Technologie, um Mini-<br />
Heatpipes mit Leiterplatten zu<br />
verbinden. Der Einsatz von<br />
Heatpipes direkt in der Leiterplatte<br />
erlaubt neue Gestaltungsmöglichkeiten,<br />
wie eine externe<br />
Kühlung sowie Wärmeableitung<br />
und -ausbreitung. So bietet beispielsweise<br />
die Wärmeableitung<br />
die Möglichkeit, temperaturempfindliche<br />
Komponenten,<br />
wie Sensoren und MEMS, in<br />
unmittelbarer Nähe wärmeerzeugender<br />
Bauelemente, wie<br />
Transistoren, zu verwenden.<br />
52 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Elektromechanik<br />
Steckverbinder mit einstufigem Verriegelungsmechanismus<br />
Mit SMP Infinity stellt Rosenberger<br />
eine innovative Miniatursteckverbinder-Serie<br />
vor,<br />
deren Abmessungen rund 40%<br />
kleiner als von Standard-SMA-<br />
Steckverbindern sind. Der neuartige<br />
einstufige Verriegelungsmechanismus<br />
und die geringe<br />
Einsteckkraft (max. 45 N)<br />
ermöglichen einfache und<br />
schnelle Steckverbindungen.<br />
Horizontales und vertikales<br />
Entriegeln ist mit dem gleichen<br />
Werkzeug möglich – schnell<br />
und einfach trotz hoher Haltekraft<br />
(bis zu 400 N). SMP-<br />
Infinity-Steckverbinder sind<br />
konzipiert für einen Temperaturbereich<br />
von -65 bis +155 °C<br />
und werden eingesetzt bei Frequenzen<br />
bis zu 40 GHz, z. B.<br />
im Bereich Telekommunikation<br />
oder Aerospace. Das Produktspektrum<br />
der neuen Serie<br />
umfasst gerade und gewinkelte<br />
Bauformen, Kabelsteckverbinder<br />
und Leiterplatten-Steckverbinder<br />
– für Pin-in-Paste-, Löt-<br />
Pin-, SMD- oder Rear-Mount-<br />
Anschluss. Steckverbinder für<br />
Gehäuseeinbau, Test-Adapter<br />
und Kabel-Assemblies sind<br />
ebenso verfügbar.<br />
■ Rosenberger<br />
Hochfrequenztechnik<br />
GmbH & Co. KG<br />
www.rosenberger.com<br />
Außerdem ermöglichen die besseren<br />
Kühleigenschaften von<br />
Leiterplatten mit eingebetteten<br />
Heatpipes (HP-PCBs), dass<br />
Bauelemente bei niedrigeren<br />
Temperaturen betrieben werden<br />
können, wodurch sich bei den<br />
meisten elektronischen Anwendungen<br />
die Wirtschaftlichkeit<br />
und Lebensdauer erhöht und<br />
Energie eingespart wird.<br />
Die eingebettete oder<br />
eingesetzte Heatpipe<br />
ist ein passives Bauteil, das<br />
in der Lage ist, Wärme in der<br />
Leiterplatte über größere Strecken<br />
abzuführen, und zwar wirkungsvoller<br />
als herkömmliche<br />
Wärmeleiter (z.B. Kupfer). Ihr<br />
Mechanismus zur Wärmeableitung<br />
basiert auf einen Phasenübergang<br />
(d.h. vom flüssigen in<br />
den gasförmigen Zustand) und<br />
dem Transport von Masse.<br />
Die Heatpipe ist eine röhrenförmige<br />
Konstruktion, die an beiden<br />
Enden dicht verschlossen ist und<br />
eine Flüssigkeit enthält, in der<br />
ein sehr geringer Druck herrscht.<br />
Normalerweise besteht das<br />
Rohr aus Kupfer, und als Flüssigkeit<br />
wird Wasser verwendet.<br />
Wenn das eine Ende des Rohrs<br />
erwärmt wird, geht das Wasser<br />
von der flüssigen in die gasförmige<br />
Phase über (oder einfacher<br />
ausgedrückt: es verdampft).<br />
Durch den damit verbundenen<br />
Druckanstieg strömt der Wasserdampf<br />
zum kalten Ende<br />
des Rohrs. Dort gibt der Wasserdampf<br />
Energie ab und wird<br />
wieder flüssig. Durch Kapillarkräfte<br />
wird das flüssige Wasser<br />
zurück zum erwärmten Ende<br />
des Rohrs transportiert. Dieser<br />
dynamische Prozess wiederholt<br />
sich kontinuierlich und führt zu<br />
einer Wärmeabfuhr, die hundert<br />
bis mehrere tausend Mal so hoch<br />
ist wie bei einem Kupferstück<br />
mit entsprechenden Maßen. Da<br />
die Heatpipe hohl ist, bietet sie<br />
den zusätzlichen Vorteil, dass<br />
sie wesentlich leichter ist als<br />
Kupferstäbe.<br />
innovatives Konzept<br />
AT&S hat ein innovatives<br />
Konzept vorgestellt, in dem<br />
gebrauchsfertige Mini-Heatpipes<br />
mit dem Leiterplattenkörper verbunden<br />
werden, sodass ein komplettes<br />
Wärmemanagementmodul<br />
entsteht. Es wurden mehrere<br />
Leiterplatten-Vorführmuster mit<br />
eingebetteten und eingesetzten<br />
Heatpipes hergestellt. Um die<br />
miniaturisierten Heatpipes mit<br />
der Leiterplatte zu verbinden,<br />
wurden verschiedene Methoden<br />
angewandt. Bei allen Versuchen<br />
trug das HP-PCB-Konzept<br />
dazu bei, das Gesamttemperaturverhalten<br />
des Systems im Vergleich<br />
zu derzeit gebräuchlichen<br />
Methoden zu verbessern.<br />
Diese Technik gilt als Wärmemanagementkonzept<br />
für praktisch<br />
alle Anwendungsfälle in<br />
der Elektronik, in denen eine<br />
bessere Wärmeausbreitung oder<br />
-ableitung erforderlich ist. Mögliche<br />
Anwendungsbereiche finden<br />
sich insbesondere dort, wo<br />
Einschränkungen hinsichtlich<br />
Masse und Platzbedarf vorhanden<br />
sind. Beispiele hierfür gibt<br />
es in der Luftfahrt, im Automobilbau<br />
und in modernen Server-<br />
Anwendungen<br />
Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung<br />
von AT&S sucht<br />
noch Partner, die besondere<br />
Anforderungen an das Wärmemanagement<br />
zukünftiger Produkte<br />
stellen und bereit sind, die<br />
HP-PCB-Technik als Erstanwender<br />
zu erproben.<br />
Nach den Vorstellungen des<br />
Unternehmens müssen moderne<br />
Leiterplatten einen erweiterten<br />
Funktionsumfang, wie ein verbessertes<br />
Wärmemanagement,<br />
eingebettete Komponenten,<br />
Hochfrequenz und hybride Materialien,<br />
als festen Bestandteil<br />
des Lösungskonzepts für technologische<br />
Herausforderungen<br />
zukünftiger Anwendungen bieten.<br />
◄<br />
Magnetverschlüsse aus Edelstahl mit und<br />
ohne Silikon-Umhüllung<br />
Sugatsune (Vertrieb: Infratron)<br />
erweitert sein reichhaltiges<br />
Sortiment an Edelstahlkomponenten<br />
um magnetische<br />
Verschlüsse für Schranktüren.<br />
Bis zu 8 kp Schließkraft<br />
bei einer Einbauhöhe von nur<br />
3 mm werden mit den neuen<br />
Artikeln erreicht. Einige von<br />
ihnen sind mit einer Silikonumhüllung<br />
in Hellgrau, Dunkelgrau<br />
oder Tiefblau erhältlich.<br />
Letztere können z.B. im<br />
Nahrungsmittelbereich eingesetzt<br />
werden. Aber auch in<br />
Reinraumumgebungen, industriellen<br />
oder anspruchsvollen<br />
Consumer-Anwendungen finden<br />
diese Produkte ihren Platz.<br />
Bei Teilen ohne Silikonummantelung<br />
ist der Neodym-<br />
Magnet mit einer Umhüllung<br />
z.B. aus Acryl zuverlässig vor<br />
Umwelteinflüssen geschützt.<br />
■ Infratron GmbH<br />
Produktion und Vertrieb<br />
info@infratron.de<br />
www.infratron.de<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 53
Messtechnik<br />
Verbesserte DAC-Phasenrauschmessungen ermöglichen<br />
DDS-Anwendungen mit ultrageringem Phasenrauschen<br />
In Radaranwendungen<br />
ist das Phasenrauschen<br />
eine wichtige<br />
Leistungskennzahl<br />
für Systeme mit hoher<br />
Stör-Dämpfung.<br />
Phasenrauschen betrifft<br />
alle Funksysteme.<br />
Allerdings können<br />
speziell Radarsysteme,<br />
bei kleineren Offsets<br />
zur Trägerfrequenz,<br />
ein niedrigeres<br />
Phasenrauschen als ein<br />
Kommunikationssystem<br />
erforderlich machen.<br />
Analog Devices<br />
www.analog.com<br />
Bild 1: Verbesserung des Phasenrauschens beim AD9164<br />
Bild 2: Plot-Methode bei Phasenrauschmessungen<br />
Bild 3. Der DDS-Testaufbau für absolutes Phasenrauschen enthält<br />
sowohl das DAC- als auch das Oszillatorrauschen<br />
Entwickler solcher Hochleistungssysteme<br />
wählen Oszillatoren<br />
mit sehr geringem Phasenrauschen.<br />
Das Ziel der Signalketten,<br />
aus Sicht des Rauschens,<br />
besteht darin, das Oszillator-<br />
Phasenrauschprofil nur minimal<br />
zu beeinträchtigen. Dies<br />
verlangt Residual-/Additive-<br />
Phasenrauschmessungen der<br />
verschiedenen Komponenten in<br />
der Signalkette.<br />
Vor kurzem vorgestellte Hochgeschwindigkeits-D/A-Wandler<br />
eignen sich bestens für die<br />
Erzeugung von Signalverläufen<br />
und Frequenzen für alle LOs,<br />
die in Frequenzwandlungsstufen<br />
notwendig sind. Die Radar-<br />
Ziele jedoch stellen hohe Anforderungen<br />
an das DAC-Phasenrauschen.<br />
Der Artikel zeigt gemessene Verbesserungen<br />
von über 10 dB bei<br />
10-kHz-Offsets und dem Einsatz<br />
des DAC-Modells AD9164.<br />
Bild 1 zeigt die Verbesserung,<br />
und im Folgenden wird erläutert,<br />
wie die Ergebnisse mit einer<br />
Kombination aus Auswahl des<br />
Stromversorgungsreglers und<br />
Verbesserungen beim Testaufbau<br />
erzielt wurden.<br />
Phasenrauschen –<br />
Definition<br />
Phasenrauschen ist ein Maß für<br />
die Abweichung eines periodischen<br />
Signals vom korrekten<br />
Wert beim Nulldurchgang. Man<br />
stelle sich einen Cosinusverlauf<br />
mit Phasenschwankungen vor<br />
x(t) = cos(2πft + Φ(t))<br />
f = augenblickliche Frequenz<br />
Φ(t) = wahllos schwankende<br />
Phase in Radianten<br />
Das Phasenrauschen ergibt sich<br />
aus der Leistungsspektraldichte<br />
der Phasenschwankungen<br />
54 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Messtechnik<br />
Bild 4a: Messung des DDS-Residual-Phasenrauschens mit der<br />
Phasendetektormethode<br />
Bild 4b: Messung des DDS-Residual-Phasenrauschens mit der<br />
Cross-Correlation-Methode<br />
Linear betrachtet ist das Einseiten-Phasenrauschen<br />
definiert als<br />
Das Phasenrauschen wird normalerweise<br />
in den Einheiten<br />
dBc/Hz von 10log(L(f)) ausgedrückt.<br />
Die Daten des Phasenrauschens<br />
werden dann bei Offsetfrequenzen<br />
relativ zum HF-<br />
Träger aufgetragen.<br />
Eine wichtige weitere Definition<br />
von Phasenrauschen ist das absolute<br />
Phasenrauschen gegenüber<br />
dem Residual Phasenrauschen.<br />
Absolutes Phasenrauschen ist<br />
das gesamte Phasenrauschen,<br />
gemessen im System. Residual<br />
Phasenrauschen ist das additive<br />
Phasenrauschen des zu testenden<br />
Bauteils (DUT).<br />
Dieser Unterschied ist, bei Testaufbauten<br />
und der Ermittlung<br />
von Beiträgen zum Phasenrauschen<br />
auf Komponentenebene,<br />
in einem System von großer<br />
Bedeutung.<br />
Mess methoden<br />
Die Bilder in diesem Abschnitt<br />
zeigen Testaufbauten für DDS-<br />
Phasenrauschen. Für DAC-<br />
Phasenrauschmessungen wird<br />
angenommen, dass der DAC<br />
als Teil eines DDS-Subsystems<br />
(Direct Digital Synthesizer) verwendet<br />
wird. Ein DDS wird mit<br />
einem digitalen Sinusverlauf zu<br />
einem DAC implementiert, der<br />
in einem monolithischen IC oder<br />
einem FPGA oder ASIC gespeichert<br />
sein könnte, das mit einem<br />
DAC kommuniziert. In modernen<br />
DDS-Designs lassen sich<br />
digitale Phasenfehler wesentlich<br />
kleiner als DAC-Fehler machen,<br />
und die DDS-Phasenrauschmessungen<br />
werden typischerweise<br />
durch die DAC-Leistungsfähigkeit<br />
begrenzt.<br />
Den einfachsten und weitest<br />
verbreiteten Testaufbau zeigt<br />
Bild 3. Für den DDS wird eine<br />
Taktquelle verwendet, das<br />
DDS-Ausgangssignal wird in<br />
einen Cross-Correlation-Pha-<br />
Bild 5. Mängel von Stromversorgungen werden auf den HF-Träger moduliert<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 55
Messtechnik<br />
Bild 6: Regler-Rauschdichtenvergleich. Man beachte die Einheiten der Y-Achse — der ADM7155 ist um eine Größenordnung verbessert<br />
senrauschanalysator eingespeist.<br />
Dies lässt sich einfach<br />
implementieren, da nur ein DDS<br />
benötigt wird. Allerdings gibt<br />
es bei diesem Testaufbau keine<br />
Methode, um den Beitrag des<br />
Oszillators zu extrahieren und<br />
nur das DDS-Phasenrauschen<br />
zu zeigen.<br />
Bild 4 zeigt zwei gebräuchliche<br />
Methoden, um das Oszillatorphasenrauschen<br />
aus der Messung<br />
zu beseitigen und eine Residual-<br />
Rauschmessung zu erhalten. Der<br />
Nachteil dieser Messungen ist,<br />
dass der Testaufbau zusätzliche<br />
DACs erfordert. Jedoch ist der<br />
Vorteil ein wesentlich besserer<br />
Indikator des DAC-Phasenrauschbeitrags,<br />
der in System-<br />
Level-Analyse-Budgets angewandt<br />
werden kann. Bild 4a zeigt<br />
die Phasendetektormethode. In<br />
Bild 7: Testaufbauten für AD9164 Phasenrauschmessungen<br />
56 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Messtechnik<br />
Bild 9. AD9164 Residual-Phasenrauschmessungen mit den<br />
Verbesserungen durch rauscharmen Regler<br />
Bild 8: Vergleiche des Ausgangsphasenrauschens des AD9164<br />
bei 800 MHz<br />
diesem Fall kommen zwei DACs<br />
zum Einsatz, und der Oszillatorbeitrag<br />
wird von beiden DUTs<br />
in der Abwärtswandlung zu DC<br />
subtrahiert.<br />
Bild 4b zeigt eine Methode, welche<br />
die Cross-Correlation- Phasenrauschanalyse<br />
verwendet. In<br />
diesem Fall werden DDS2 und<br />
DDS3 eingestzt, um den Taktbeitrag<br />
zu den LO-Ports der Messung<br />
zu übersetzen. Ihr Beitrag<br />
wird mit den Cross-Correlation-<br />
Algorithmen entfernt, so dass<br />
schließlich nur noch das DDS1-<br />
Residual-Phasenrauschen in der<br />
Messung enthalten ist.<br />
Beiträge zum<br />
Stromversorgungsrauschen<br />
In rauscharmen Analog- und<br />
HF-Designs ist das Stromversorgungsrauschen<br />
ein bekannter<br />
Störfaktor, der berücksichtigt<br />
werden muss. Stromversorgungs-Ripple,<br />
der periodisch<br />
verläuft, moduliert den HF-Träger<br />
und erzeugt Störungen auf<br />
dem HF-Träger bei Frequenzoffsets<br />
ähnlich der Ripple-Frequenz.<br />
Das 1/f-Rauschen von<br />
Reglern moduliert sich ebenfalls<br />
auf den HF-Träger und trägt zum<br />
Phasenrauschprofil bei. Bild 5<br />
veranschaulicht die Prinzipien.<br />
Tabelle 1: Reglerfamilie mit einer Rauschdichte nach dem neuesten Stand der Technik<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 57
Messtechnik<br />
Messergebnisse<br />
Bei der Untersuchung des DAC-<br />
Phasenrauschens wurden die<br />
Testaufbauten sowie das Reglerrauschen<br />
berücksichtigt.<br />
Das ursprüngliche DAC-Evaluierungsboard<br />
verwendet den<br />
Regler ADP7140 für die Analog-<br />
und Taktspannungen. Spektrale<br />
Rauschdichten wurden mit<br />
kürzlich vorgestellten, äußerst<br />
rauscharmen Reglern verglichen<br />
und der ADM7155 gewählt.<br />
Bild 6 veranschaulicht den Vergleich<br />
der Rauschdichten, wie<br />
in den Datenblättern gezeigt.<br />
Die Stromversorgungsmodifikation<br />
diente lediglich dazu,<br />
den ADM7155 sowohl für den<br />
AD9164-Takt (Datenblatt Pins<br />
VDD12_CLK) als auch die Analogspannung<br />
(Datenblatt Pins<br />
VDD12A) zu nutzen.<br />
Als nächstes wurden mögliche<br />
Testaufbauten für Residual Phasenrauschmessungen<br />
überlegt.<br />
Die Cross-Correlation-Methode<br />
mit dem Rohde & Schwarz<br />
FSWP wurde primär wegen der<br />
Verfügbarkeit und Bequemlichkeit<br />
gewählt. Bild 7 zeigt den<br />
Testaufbau.<br />
Bild 8 zeigt die Kurven der<br />
Ergebnisse einer Messung für<br />
drei Fälle:<br />
• Die ursprüngliche Evaluierungsboard-Messung<br />
mit<br />
einem absoluten Phasenrauschkonzept<br />
ist als rote Kurve dargestellt.<br />
• Die hellblaue Kurve ist ebenfalls<br />
eine absolute Messung,<br />
jedoch mit der Reglerverbesserung.<br />
• Die dunkelblaue Kurve ist eine<br />
Residual Phasenrauschmessung,<br />
die auch die Reglerverbesserung<br />
beinhaltet.<br />
Die Messung lässt drei generelle<br />
Einschränkungsbereiche bei der<br />
anfänglichen Messung erkennen,<br />
telco_ins_291113 29.11.2013 1<br />
die zu Beginn der Untersuchung<br />
nicht so offensichtlich waren:<br />
Ein rundes<br />
Programm<br />
• AT Schnitt Quarze<br />
• Uhrenquarze<br />
• TCXO/VCTCXO<br />
• SAW Filter<br />
• Clock Oszillatoren<br />
• Quarzfilter<br />
www.telcona.de<br />
info@telcona.de<br />
• Frequenzen unter 1 kHz wurden<br />
durch das Close-in-Rauschen<br />
der Taktquelle begrenzt.<br />
• Frequenzen von 1 bis 100 kHz<br />
wurden durch die Reglerauswahl<br />
begrenzt.<br />
• Frequenzen über 100 kHz hingegen<br />
wurden durch die Taktquelle<br />
begrenzt.<br />
• Der steile Abfall über 10 MHz<br />
ist der Beitrag der Taktquelle,<br />
da es sich bei dem verwendeten<br />
Takt um einen Multiplied-<br />
Quarzoszillator (MXO) handelt,<br />
der 6 GHz erzeugt.<br />
• Der Roll-Off stammt von den<br />
HF-Filtern in den Multiplikationsstufen.<br />
Residual Phasenrauschmessungen<br />
mit der Reglerverbesserung<br />
wurden bei weiteren DAC-<br />
Frequenzen durchgeführt, einige<br />
davon sind in Bild 9 zu sehen.<br />
Die Modifikationen wurden auf<br />
mehrere Evaluierungsboards<br />
dupliziert. In allen Fällen zeigten<br />
sich die gleichen verbesserten<br />
Ergebnisse.<br />
Die Familie mit äußerst rauscharmen<br />
Reglern mit ähnlicher<br />
Rauschdichte zeigt Tabelle 1.<br />
Wie demonstriert, ist der Einfluss<br />
auf das DAC-Phasenrauschen<br />
erheblich. Diese Regler werden<br />
für alle Bereiche eines HF-<br />
Systems empfohlen, die optimales<br />
Phasenrauschen benötigen.<br />
Zusammenfassung<br />
Eine Überprüfung des Phasenrauschens<br />
wurde für die grundlegende<br />
Definition absolutes<br />
gegenüber Residual Phasenrauschen,<br />
Testaufbauten für DAC-<br />
Phasenrauschmessungen und<br />
Beiträge durch Reglerrauschen<br />
erläutert.<br />
Autoren<br />
Peter Delos [peter.delos@<br />
analog.com] ist technischer<br />
Leiter in der Aerospace and<br />
Defense Group von Analog<br />
Devices Inc. Er hat<br />
sein B.S.E.E. im Jahr 1990<br />
vom Virginia Tech und sein<br />
M.S.E.E. vom NJIT im Jahr<br />
2004 erhalten. Von 1990 bis<br />
1997 arbeitete er im Naval<br />
Nuclear Power Programm.<br />
Diese Tätigkeit beinhaltete den<br />
Abschluss des Naval Nuclear<br />
Power School Officer’s Programm<br />
sowie Arbeit als Ausbilder<br />
in einem U-Boot-Werk<br />
und als leitender Electrical<br />
Field Ingenieur bei Seawolf<br />
Class Submarines in Groton,<br />
CT. 1997 übernahm er eine<br />
Position bei Lockheed Martin<br />
in Moorestown, NJ, und<br />
begann eine erfolgreiche<br />
Karriere bei der Entwicklung<br />
von Empfängern/Erregern<br />
und Synthesizern für mehrere<br />
Radar- und EW-Programme.<br />
Diese Erfahrung umfasste<br />
Architekturdefinition, detailliertes<br />
Design, schnelle Prototypen,<br />
Fertigungsabdeckung,<br />
Feldinstallationen und Koordination<br />
vieler Engineering-<br />
Bereiche.<br />
Jarrett Liner [jarret.liner@<br />
analog.com] ist HF-System-<br />
Applikationsingenieur in der<br />
Aerospace and Defense Group<br />
von Analog Devices Inc. in<br />
Greensboro, NC. Er verfügt<br />
über beachtliche Erfahrungen<br />
bei der Entwicklung von HF-<br />
Systemen und Komponenten.<br />
Vor dieser Tätigkeit war Jarrett<br />
Liner Applikationsingenieur<br />
für GaN-on-SiC-Verstärker<br />
für den Militär- und<br />
Luftfahrtsektor. Zu seinen<br />
früheren Erfahrungen gehört<br />
auch die Entwicklung und der<br />
Test von RF IC WLAN-Leistungsverstärkern<br />
und Front-<br />
End-Modulen, denen er 13<br />
Jahre lang nachging. Jarrett<br />
Liner diente sechs Jahre lang<br />
in der United States Navy als<br />
Elektroniker.<br />
Sein B.S.E.E. hat er 2004 von<br />
der North Carolina Agricultural<br />
and Technical State University<br />
in Greensboro, NC,<br />
erhalten.<br />
Verbesserungen des DAC-Phasenrauschens<br />
wurden demonstriert<br />
und zwar sowohl mit Testmethoden<br />
zur Messung von<br />
Residual Phasenrauschen, als<br />
auch für die optimale Reglerauswahl.<br />
Das Endresultat ist, dass<br />
der AD9164 jetzt das Design von<br />
DDS-basierten Applikationen<br />
mit äußerst geringem Phasenrauschen<br />
ermöglicht, wenn die<br />
Analogspannungen und Taktspannungen<br />
über die rauscharme<br />
Reglerfamilie von Analog<br />
Devices versorgt werden.<br />
■ Analog Devices<br />
www.analog.com<br />
58 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Messtechnik<br />
NB-IoT-Optionen reduzieren Personalstunden-Aufwand<br />
zur Entwicklung von Testsoftware<br />
Die Anritsu Corporation gab<br />
unlängst die Verfügbarkeit der<br />
Software MX887067A für NB-<br />
IoT-Uplink-Tx-Messungen<br />
sowie des Pakets MV887067A<br />
für NB-IoT-Downlink-Wellenformen<br />
zur Unterstützung von<br />
3GPP-HF-Messtests für NB-IoT-<br />
Endgeräte zur weiteren Stärkung<br />
der Funktionen des beliebten<br />
Universal Wireless Test Sets<br />
MT8870A bekannt.<br />
Die Installation der NB-IoT-<br />
Optionen im Testset MT8870A<br />
ermöglicht die Evaluierung von<br />
Kommunikationsgeräten mit<br />
integrierten NB-IoT-Funktionen<br />
sowie Tests der HF-TRx-Eigenschaften<br />
von Modulen. Diese<br />
Optionen sind mit einer PC-<br />
Anwendung zur Signalanalyse<br />
zusammen gebündelt, um die<br />
Kunden bei der Entwicklung und<br />
Design-Tests zu unterstützen.<br />
Außerdem wird eine vollautomatische<br />
Messanwendung zur<br />
Steuerung der Messgeräten und<br />
Chipsätzen beim Prototypenbau<br />
sowie bei der Massenproduktion<br />
zur Verfügung gestellt.<br />
Diese Anwendungssoftware-<br />
Pakete können die Erstellung<br />
von Testprogrammen vereinfachen<br />
und zur Automatisierung<br />
von Messungen genutzt werden,<br />
wodurch der Personalstunden-<br />
Aufwand zur Entwicklung der<br />
Kunden-Testsoftware um ca.<br />
90 % gesenkt wird.<br />
Das schmalbandige Internet der<br />
Dingen (NB-IoT) ist der neuste<br />
Mobilfunktechnologie-Standard,<br />
der zur Unterstützung von IoT-<br />
Endgeräte und IoT-Dienste entwickelt<br />
wurde. NB-IoT bietet<br />
verschiedene Vorteile, wie einen<br />
optimierten Stromverbrauch,<br />
eine erweiterte Funkversorgung<br />
in Gebäuden, niedrigere Kosten<br />
sowie verbesserte Sicherheitsund<br />
Datenschutzfunktionen.<br />
Um der wachsenden Nachfrage<br />
nach NB-IoT-Modulen gerecht<br />
zu werden, versuchen die Lieferanten<br />
von Chipsätzen, die<br />
Fertigungskosten durch eine<br />
verbesserte Messungseffizienz<br />
zu senken. Anritsu hat eng mit<br />
Chipsatzherstellern zusammengearbeitet,<br />
um ein schlüsselfertiges<br />
System zu entwickeln, das<br />
vollautomatische Messungen<br />
unterstützt. Diese neuesten Optionen<br />
nutzen die Fertigungslösung<br />
für 2G/3G/4G-Endgerät<br />
entwickelte Optimierungstechnologie<br />
voll aus und wurden als<br />
Mehrgeräte-Testlösung konzipiert,<br />
um die Messkosten pro<br />
Gerät soweit wie möglich zu<br />
senken.<br />
Der MT8870A ist ein Universal<br />
Wireless Testset, das für die<br />
Großserienfertigung von Mobilfunk-Kommunikationsgeräten,<br />
einschließlich 2G/3G/LTE/<br />
LTE-A-, W-LAN-, Bluetooth-,<br />
GPS- und FM-Technologien,<br />
entwickelt wurde. Bis zu vier<br />
leistungsstarke Testeinheiten lassen<br />
sich in einem Hauptgehäuse<br />
einbauen, wobei jede Testeinheit<br />
voneinander vollkommen<br />
unabhängige parallele Messungen<br />
durchführt, um bis zu vier<br />
Mobilfunk-Kommunikationsgeräte<br />
gleichzeitig auszuwerten.<br />
Die Installation der entwickelten<br />
NB-IoT-Mess-Software<br />
(MX887067A für NB-<br />
IoT-Uplink-Tx-Messungen<br />
sowie MV887067A für NB-<br />
IoT-Downlink-Wellenformen im<br />
MT8870A unterstützt schnelle<br />
und unkomplizierte 3GPP-NB-<br />
IoT-HF-Tests, einschließlich der<br />
Tests von Leistung, Frequenz,<br />
Modulationsgenauigkeit und<br />
Rx-Empfindlichkeit.<br />
■ Anritsu, Corp.<br />
www.anritsu.com<br />
EMV-Surge-Prüfungen an Netz- und Datenleitungen<br />
Surge-Prüfungen sind ein wichtiger<br />
Bestandteil von EMV-Prüfungen. Neben<br />
dem Test von Netz- und Speiseleitungen<br />
sind oft auch Steuer- und Datenleitungen<br />
zu prüfen. Bei den Steuer- und Datenleitungen<br />
unterscheidet man zwischen<br />
symmetrischen und asymmetrischen Leitungen.<br />
Bei symmetrischen Leitungen handelt<br />
es sich meist um verdrillte Adernpaare,<br />
die Leitungen eines Adernpaares werden<br />
symmetrisch bezogen auf Massepotential<br />
angesteuert. Asymmetrische Leitungen<br />
haben eine Masseverbindung für alle<br />
Signale, alle Signale sind asymmetrisch<br />
bezogen auf Massepotential.<br />
Der Surge-Generator wird über ein Koppelnetz<br />
an die zu prüfenden Leitungen<br />
angeschlossen. Ein Entkoppelnetzwerk<br />
und ggf. eine Schutzschaltung sorgen<br />
dafür, dass die Surge-Impulse nur zum<br />
Prüfling gelangen und nicht auch noch das<br />
Netz oder andere angeschlossene Geräte<br />
stören. Durch die steigenden Datenraten<br />
auf Steuer- und Datenleitungen wird die<br />
Verwendung eines CDN für Surge-Prüfungen<br />
jedoch immer schwieriger, zum<br />
Teil sogar unmöglich. Was in diesem Fall<br />
zu tun ist, hängt von der maßgeblichen<br />
Basisnorm ab. In den vergangenen Jahren<br />
hat Haefely die gesamte Palette an Koppel-<br />
und Entkoppelnetzen für Netz- und<br />
Speiseleitungen sowie für Steuer- und<br />
Datenleitungen überarbeitet, um den aktuellen<br />
Normen zu entsprechen.<br />
Neben der Einkopplung auf Leitungen<br />
werden Surge-Impulse auch über Magnetfeldantennen<br />
eingekoppelt. Da die Einkoppel-<br />
und Entkoppelnetzwerke bei Haefely<br />
einzeln erhältlich sind, ist die größtmögliche<br />
Flexibilität gewährleistet.<br />
■ EMCO Elektronik GmbH<br />
www.emco-elektronik.de<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 59
Messtechnik<br />
Standardkonforme EMF-Messlösungen von 0 Hz bis 90 GHz –<br />
planbare Zukunftssicherheit mit 5G-Reserven<br />
Arbeitsschutz mit dem NBM-550: Bei Arbeiten an Sendemasten lässt sich mit der passenden Sonde<br />
die Feldstärke bequem ablesen<br />
Narda STS ist mit seinen standardkonformen<br />
EMF-Messlösungen<br />
(für elektrische und<br />
magnetische Felder) von 0 Hz<br />
bis 90 GHz hervorragend für die<br />
Zukunft gerüstet – 5 G inklusive.<br />
Aufgrund seiner Flexibilität<br />
und der Eignung für nahezu alle<br />
Applikationen speziell auch im<br />
Frequenzbereich oberhalb 6 GHz<br />
genießen Anwender des mobilen<br />
Feldstärkemessgeräts NBM-550<br />
schon jetzt ein Höchstmaß an<br />
Zukunftssicherheit.<br />
(DC) bis 1 kHz und rundet das<br />
Portfolio nach unten ab.<br />
Diese neuentwickelte magnetische<br />
Feldsonde empfiehlt sich<br />
mit ihrem hohen Dynamikumfang<br />
von 120 dB besonders für<br />
den Einsatz im Bereich Arbeitssicherheit.<br />
Gemäß der Europäischen<br />
Richtlinie 2013/35/EU<br />
ist sie ideal für Arbeitsplatzbewertungen<br />
der produzierenden<br />
Industrie in Zonen mit hohen<br />
statischen Magnetfeldern. Die<br />
richtungsunabhängigen Hall-<br />
Effekt-Sensoren des HP-01<br />
decken in einem einzigen Gerät<br />
den extrem weiten Messbereich<br />
zwischen 10 µT und 10 T<br />
ab (magnetische Flussdichte).<br />
Gesteuert wird das Messgerät<br />
über die mitgelieferte PC-Software<br />
HP01-TS und ab Mitte<br />
<strong>2018</strong> auch über das NBM-550.<br />
Zu seinen typischen Einsatzgebieten<br />
zählen Sicherheitsmessungen<br />
in den Bereichen<br />
Elektromobilität, bei Elektrolyseverfahren,<br />
Magnetrührgeräten,<br />
Permanentmagneten und<br />
Kernspintomographie (MRT)<br />
sowie Gleichstromantrieben und<br />
-generatoren.<br />
Diese planbare Zukunftssicherheit<br />
schließt insofern auch die<br />
kommende Mobilfunkgeneration<br />
5G mit ein, als Narda bereits<br />
heute sämtliche Frequenzbänder<br />
von 700 MHz bis 86 GHz<br />
abdeckt. Bis 6 GHz sind mit<br />
dem SRM-3006 auch selektive<br />
Narda Safety Test Solutions<br />
GmbH<br />
www.narda-sts.com<br />
Neu im Programm der robusten<br />
Narda Broadband Field Meter<br />
(NBM) sind die elektrischen<br />
Feldsonden EF 4091 (40 MHz<br />
bis 40 GHz) und EF 9091<br />
(100 MHz bis 90 GHz) zur Feldstärkemessung<br />
im Höchstfrequenz-<br />
und Millimeterwellenbereich.<br />
Mit dem Magnetometer<br />
HP-01 ist Anfang November<br />
2017 die jüngste, ebenfalls isotrope<br />
Sonde für den Tiefstfrequenzbereich<br />
hinzugekommen.<br />
Frequenzselektiv analysiert sie<br />
statische und zeitlich variierende<br />
Magnetfelder im Bereich 0 Hz<br />
Das Magnetometer HP-01 zur frequenzselektiven Analyse<br />
statischer und zeitlich variierender Magnetfelder von 0 Hz (DC) bis<br />
1 kHz erweitert das Narda-Programm<br />
60 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Messtechnik<br />
Was die erweiterte NBM-Familie so<br />
zukunftssicher macht<br />
Neu für den zukunftsträchtigen Hochfrequenzbereich<br />
im Programm der robusten<br />
Narda Broadband Field Meter sind die<br />
beiden elektrischen Feldsonden EF 4091<br />
(40 MHz bis 40 GHz) und EF 9091 (100<br />
MHz bis 90 GHz) zur Feldstärkemessung<br />
im Millimeterwellenbereich. Für<br />
die Breitband-Messgeräte NBM-520<br />
und NBM-550 bietet der Spezialist für<br />
EMF-Messlösungen ein einzigartig<br />
umfangreiches Programm an isotropen<br />
HF- Wechselsonden bis 90 GHz an, also<br />
speziell auch für den Millimeterwellenbereich.<br />
Dessen Bedeutung wird unter<br />
anderem in der Sicherheitsmesstechnik<br />
spätestens mit der Einführung der nächsten<br />
Mobilfunkgeneration dramatisch<br />
zunehmen. In dieser Situation profitiert<br />
der Anwender von der riesigen Auswahl<br />
aus 15 verschiedenen Sonden, die er für<br />
seine Applikationen bezüglich Feldtyp<br />
und Frequenz, Pegel und Bewertungsart<br />
individuell passend auswählen und<br />
je nach Bedarf auch um weitere Sonden<br />
ergänzen kann.<br />
So bietet Narda für einen Frequenzbereich<br />
beispielsweise auch eine zweite<br />
Sonde an, die für pegelstarke Anwendungen<br />
besonders hoch ausgesteuert<br />
werden kann. Darunter fallen auch derart<br />
starke Pegel, dass sich selbst Personal<br />
nicht mehr gefahrlos mit dem Gerät<br />
in der Hand ins Feld begeben kann und<br />
eine entsprechende Messung über Fernsteuerung<br />
erfolgen muss. Diese Qualität<br />
und Kombinationsmöglichkeiten der<br />
Geräte gibt es außer bei Narda sonst nirgendwo<br />
auf dem Markt. Der Kunde hat<br />
also jederzeit die Möglichkeit, wenn sich<br />
seine Anforderungen ändern, sein Gerät<br />
mit einer passenden Sonde zu erweitern.<br />
Generell ist die NBM-Familie für Personenschutzmessungen<br />
in allen Branchen<br />
bestens geeignet. Sie zeichnet sich durch<br />
hohe Zuverlässigkeit und Standardkonformität,<br />
präzise Messergebnisse sowie<br />
hohe Pegel- und Einstrahlfestigkeit aus.<br />
Messungen zur Bewertung der Exposition<br />
an Arbeitsplätzen, z. B. nach der<br />
EMF-Richtlinie 2013/35/EU, gehören<br />
mit zu den wichtigsten Einsatzgebieten.<br />
Ferner unterstützt das NBM-550<br />
die selektive Messung niederfrequenter<br />
elektrischer und magnetischer Felder von<br />
1 Hz bis 400 kHz für die Analyse und<br />
Bestimmung der Exposition im industriellen<br />
und medizinischen Bereich sowie<br />
in Bereichen der Stromversorgung.<br />
Ihr Partner für<br />
EMV und HF<br />
Messtechnik-Systeme-Komponenten<br />
EMV-<br />
MESSTECHNIK<br />
Absorberräume, GTEM-Zellen<br />
Stromzangen, Feldsonden<br />
Störsimulatoren & ESD<br />
Leistungsverstärker<br />
Messempfänger<br />
Laborsoftware<br />
ANTENNEN-<br />
MESSTECHNIK<br />
Positionierer & Stative<br />
Wireless-Testsysteme<br />
Antennenmessplätze<br />
Antennen<br />
Absorber<br />
Software<br />
Elektrische Feldsonde EF 9091<br />
NBM-550 mit der elektrischen<br />
Feldsonde EF 9091<br />
HF- & MIKROWELLEN-<br />
MESSTECHNIK<br />
Puls- & Signalgeneratoren<br />
Zeit- & Frequenzzähler<br />
Netzwerkanalysatoren<br />
Spektrumanalysatoren<br />
Leistungsmessköpfe<br />
HF-Schaltfelder<br />
Messungen einzelner Dienste möglich.<br />
Doch die für die nächste Mobilfunkgeneration<br />
avisierten höchsten Bitraten bis 10<br />
Gbit/s werden vorwiegend im „High-Band“<br />
oberhalb von 6 GHz erzielt, da hier eine<br />
höhere Bandbreite zur Verfügung steht. Vor<br />
allem das 26-GHz-Band und verschiedene<br />
Bänder im Spektrum der Millimeterwellen<br />
zwischen 31 und 86 GHz sollen hier<br />
zur Übertragung verwendet werden. Da<br />
die Komplexität und technischen Herausforderungen<br />
für die Hersteller von Mobilfunkanlagen<br />
und -geräten mit der Höhe<br />
des Frequenzbereichs schnell zunehmen,<br />
werden umfangreiche Tests erforderlich<br />
sein. Während die ersten Testinstallationen<br />
bereits existieren, beginnt <strong>2018</strong> die<br />
eigentliche Testphase für 5G.<br />
Punktum: Anwender, die sich für den NBM<br />
mit 90-GHz-Sonde von Narda entscheiden,<br />
sind in jedem Fall für die nächsten Jahre<br />
bestens ausgestattet und auf der sicheren<br />
Seite. Denn als Messinstrumente-Hersteller<br />
ist Narda STS aktuell für alle 5G-Systeme<br />
auch für die höchsten Frequenzen gerüstet,<br />
und das zu einem extrem frühen Zeitpunkt.<br />
EMV-ZUBEHÖR<br />
LWL-Übertragungsstrecken<br />
Abschlusswiderstände<br />
Adapter & HF-Kabel<br />
Netznachbildungen<br />
Dämpfungsglieder<br />
Richtkoppler<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 61<br />
Tel. 089-895 565 0 * Fax 089-895 90 376<br />
Email: info@emco-elektronik.de<br />
Internet: www.emco-elektronik.de
Messtechnik<br />
Test einer Radarantenne mit ESR-EMI-Test-Receivern<br />
rige Frequenz ist nötig, um die<br />
Oberfläche der Jupitermonde<br />
bis in eine Tiefe von neun Kilometer<br />
zu durchdringen. Die<br />
RIME-Antenne wurde nun einer<br />
Testreihe unterzogen. Ziel war<br />
es, die Simulationsdaten der<br />
Antenne zu verifizieren und das<br />
Antennendiagramm unter Bedingungen<br />
zu messen, die denen an<br />
Bord der Sonde entsprechen.<br />
Rohde & Schwarz<br />
GmbH & Co. KG<br />
www.rohde-schwarz.de<br />
Im Jahr 2022 soll die Raumsonde<br />
JUICE (JUpiter ICy<br />
moons Explorer) zum knapp<br />
800 Millionen Kilometer entfernten<br />
Jupiter starten. Damit<br />
das möglich wird, musste im<br />
Rahmen eines Flugtests die an<br />
Bord der Raumsonde befindliche<br />
Radar antenne vermessen<br />
werden. Rohde & Schwarz hat<br />
diesen Test mit der Bereitstellung<br />
von zwei R&S ESR EMI<br />
Test Receiver unterstützt.<br />
JUICE ist eine von Airbus geleitete<br />
Deep-Space-Mission der<br />
Europäischen Weltraumorganisation<br />
ESA zu den Eismonden<br />
des Jupiter. Sie soll die Atmosphäre<br />
und Magnetosphäre der<br />
Monde erkunden und untersuchen,<br />
ob sich unter den dicken<br />
Eispanzern des Mondes Ganymed<br />
Ozeane aus Wasser befinden,<br />
die als Lebensraum geeignet<br />
sind.<br />
Eine zentrale Rolle<br />
spielt dabei die Radarantenne<br />
RIME (Radar for Icy Moons<br />
Exploration). Diese ist für den<br />
Frequenzbereich von 7,5 bis<br />
10,5 MHz ausgelegt. Die nied-<br />
Rohde & Schwarz hat für die<br />
Testreihe zwei R&S ESR EMI<br />
Test Receiver zur Verfügung<br />
gestellt, um das Strahlungsdiagramm<br />
der Antenne zu vermessen.<br />
Durchgeführt wurden die<br />
Messungen auf einem Flugplatz<br />
in der Nähe des deutschen Airbus-Standorts<br />
Friedrichshafen.<br />
Dort wurde die 16,6 m lange<br />
Antenne des RIME-Instruments<br />
in verschiedenen Flugkonfigurationen<br />
getestet. Ein Hubschrauber<br />
hob dabei eine Nachbildung<br />
der Raumsonde, ein so genanntes<br />
Mock-up, in eine Höhe von bis<br />
zu 320 m. Im Mock-up war unter<br />
anderem auch der Sender untergebracht.<br />
Am Boden befanden<br />
sich die beiden Messempfänger<br />
mit jeweils einer HF-Empfangsantenne.<br />
Der Hubschrauber mit<br />
dem Mock-up flog um die beiden<br />
Stationen, um die notwendigen<br />
Daten zur Berechnung des<br />
Antennendiagramms aufzunehmen.<br />
Die Rohdaten der Messung<br />
stellte Rohde & Schwarz der<br />
ESA zur Verfügung. ◄<br />
Freikonfigurierbare Satelliten-Simulatoren<br />
Der Test von GPS-Modulen und -Systemen<br />
ist mit sogenannten Live-Sky-Signalen nur<br />
eingeschränkt und aufwendig zu realisieren.<br />
Zudem ist die Live-Sky-Simulation<br />
kostenintensiv und unflexibel. Abhilfe<br />
schaffen hier die Systeme von Spectracom,<br />
der GSG-5 und der GSG-6. Diese GPS/<br />
GNSS-Systeme sind freikonfigurierbare<br />
HF-Simulatoren mit einer verlässlichen<br />
Hardware, sowie einer Software-Umgebung,<br />
die keine Wünsche für umfangreiche<br />
Testabläufe offen lässt.<br />
Die Spectracom-GSG-5- und -GSG-6-<br />
Serie umfasst GPS/GNSS-Simulatoren<br />
für alle notwendigen Testparameter, die<br />
in der Entwicklung sowie in der Fertigung<br />
notwendig sind. Das Produktspektrum<br />
des GSG-5 oder GSG-6 unterstützt<br />
Kunden in Entwicklungs-, Test- und Produktionsaufgaben<br />
mit dem Ziel, Time-to-<br />
Market-Aspekte kostensparend zu adressieren.<br />
Vorteile eines Spectracom-GSG-<br />
Simulators:<br />
• wiederholbare Tests<br />
• Fehleranalyse bekannter Ereignisse<br />
• individuelle Anpassung der einzelnen<br />
Parameter im laufenden Testszenario<br />
• Simulation der Satelliten-Signalabdeckung<br />
bis hin zum Satelliten-Ausfall<br />
• Rausch- und Sensibilitätstests<br />
■ EMCO Elektronik GmbH<br />
www.emco-elektronik.de<br />
62 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Messtechnik<br />
Funktionalität einer LTE-Advanced-Pro-Testlösung erweitert<br />
Die Anritsu Corporation hat eine<br />
Reihe von Softwareoptionen<br />
für den Signalisierungstester<br />
MD8430A angekündigt, die<br />
die LTE-Advanced-Pro-Evaluierungsfunktionen<br />
(LTE-A Pro)<br />
erweitern. Die Softwareoptionen<br />
für den MD8430A unterstützen<br />
nun Gigabit LTE (Downlink<br />
5CA- und Uplink 3CA-IP-<br />
Datenverbindungen, SCME,<br />
Fading) sowie Mobilfunk-IoT<br />
(Cat-M1, NB-IoT).<br />
Der weitverbreitete Einsatz von<br />
Hochgeschwindigkeit-Standards<br />
wie z.B. LTE-A Pro bringt neue<br />
Evaluierungsanforderungen<br />
mit sich:<br />
• Tests in Umgebungen mit<br />
einer größeren Anzahl von<br />
Komponentträgern (CCs) mit<br />
höherem Datendurchsatz<br />
• Protokolltests von Cat-M1-<br />
und NB-IoT-Endgeräten<br />
• Protokolltests mit Over-the-<br />
Air-Kanalmodellierung zur<br />
Evaluierung der Leistung<br />
von LTE-A Pro-Endgeräten<br />
in Live-Netzwerken<br />
Diese Tests, zusammen mit dem<br />
3GPP Release 13, das die neue<br />
Standards im Bereich des Mobilfunk-IoT<br />
definiert, erhöhen den<br />
Bedarf an einer Protokoll/F&E-<br />
Testlösung für LTE-A Pro, die<br />
die Entwickler dabei unterstützt,<br />
Mobilfunkgeräte so schnell<br />
wie möglich auf den Markt zu<br />
bringen.<br />
Der Signalisierungstester<br />
MD8430A ist ein Basisstation-<br />
Simulator für die Entwicklung<br />
von LTE/LTE-Advanced sowie<br />
nun auch bei LTE-Advance<br />
Pro-konformen Chipsätzen<br />
und mobilen Endgeräten. Diese<br />
neu entwickelten Funktionen<br />
unterstützen Evaluierungen der<br />
Leistung von LTE-A Pro-Endgeräten<br />
in simulierten Downlink<br />
5CA-, Uplink 3CA- und<br />
SCME-Fading-Umgebungen<br />
sowie in Cat-M1- und NB-<br />
IoT-simulierten Umgebungen.<br />
Wenn sich die Signale im selben<br />
Band befinden, können außerdem<br />
mehrere Basisstationssignale<br />
von einer Tx-Antenne<br />
abgestrahlt werden, wodurch<br />
der Bedarf nach mehreren<br />
MD8430A-Testsets sinkt, selbst<br />
dann, wenn durch eine steigende<br />
Anzahl der Komponentträger die<br />
Zahl der Tx-Signale erhöht wird.<br />
Mit seinen integrierten Standalone-Fading-Funktionen<br />
unterstützt<br />
der MD8430A die Konfiguration<br />
einer hochgradig reproduzierbaren<br />
Fading-Umgebung,<br />
die in einem Live-Netzwerk nur<br />
schwer zu erreichen ist, und<br />
kann zur Steuerung des Fadings<br />
synchron mit Mobilfunk-Verbindungstests<br />
genutzt werden,<br />
indem die Fading-Funktion über<br />
die selbe Schnittstelle gesteuert<br />
wird. Der MD8430A unterstützt<br />
außerdem Tests mit langsamem<br />
Taktgeber, die für die Fehlerbehebung<br />
auf den ersten Etappen<br />
der Chipsatz-Entwicklung<br />
gefordert sind. Der kombinierte<br />
Einsatz mit dem Softwaretool<br />
Rapid Test Designer (RTD)<br />
MX786201A bietet eine grafische<br />
Benutzeroberfläche zur<br />
bequemen Erstellung von Testsequenzen<br />
zur Vereinfachung<br />
der Testfällen-Erzeugung für<br />
die Basisstations-Simulation in<br />
einer MIMO-Umgebung und<br />
zur Konfiguration-Ermöglichung<br />
mehrere verschiedenen<br />
Testverbindungsumgebungen,<br />
die mit einer in Betrieb befindlichen<br />
Basisstation nur schwer<br />
zu reproduzieren sind.<br />
■ Anritsu, Corp.<br />
www.anritsu.com<br />
Neue 5G-NR-Sub-6-GHz-Gerätetest-Plattform<br />
Rohde & Schwarz ermöglicht jetzt das<br />
Testen und Validieren von Sub-6-GHz-<br />
Endgeräten gemäß 3GPP 5G New Radio<br />
(NR). 5G NR soll Frequenzbereiche bis<br />
zu 52,6 GHz unterstützen. Die ersten<br />
5G-Designs werden jedoch Frequenzen<br />
unterhalb von 6 GHz mit Schwerpunkt<br />
auf 3,5 GHz verwenden. Für diese Sub-6-<br />
GHz-Trägerfrequenzen sind bei 3GPP derzeit<br />
maximale Bandbreiten von 100 MHz<br />
pro Component-Carrier im Gespräch. Das<br />
R&S CMW100 Communications Manufacturing<br />
Test Set mit einer Messbandbreite<br />
von 160 MHz ermöglicht damit bereits<br />
jetzt das Testen der ersten 5G-NR-Sub-6-<br />
GHz Endgeräte. Mit seiner hohen Messgeschwindigkeit<br />
ist der R&S CMW100<br />
speziell für die Massenfertigung in der<br />
Produktion ausgelegt.<br />
Die flexible Testlösung unterstützt neben<br />
5G NR Sub-6 GHz alle relevanten Technologien<br />
wie LTE, WLAN und Bluetooth.<br />
Das macht den R&S CMW100 zu einer<br />
kostenoptimierten Lösung für die Massenproduktion<br />
aller zellularen und nichtzellularen<br />
(wireless-connectivity) Endgeräte,<br />
deren Kalibrierung und Verifizierung<br />
im sogenannten Non-Signaling-Mode<br />
(Analysator/Generator) erfolgt. Endgeräte-<br />
Herstellern steht somit eine breite Palette<br />
an Messfunktionen zur Verfügung – mit<br />
nur einer Investition in eine einzige Messgeräteplattform,<br />
einmaliger Schulung und<br />
Anpassungskosten.<br />
Die neuste 160-MHz-Version des R&S<br />
CMW100 ist jetzt bei Rohde & Schwarz<br />
erhältlich. Mit zu 5G NR Sub-6 GHz kompatibler<br />
Softwareoptionen für die Vektorsignalanalyse<br />
und -erzeugung werden <strong>2018</strong><br />
verfügbar sein. Weitere Informationen zum<br />
R&S CMW100 Test Set finden Interessenten<br />
unter www.rohde-schwarz.com/<br />
ad/press/cmw100. Im folgenden Video<br />
wird das R&S CMW100 Test Set für 5G<br />
NR Sub-6 GHz ausführlicher vorgestellt:<br />
https://youtu.be/a409tH8z6oE.<br />
■ Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG<br />
www.rohde-schwarz.de<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 63
Messtechnik<br />
Überwachungsempfänger R&S ESMD<br />
entwickelt sich zum Kleinsystem<br />
Der Breitbandüberwachungsempfänger<br />
R&S ESMD von Rohde<br />
& Schwarz wurde mit<br />
neuen Funktionen ausgestattet.<br />
Er unterstützt<br />
damit jetzt noch besser<br />
bei der Aufgabe, Signale<br />
aufzuzeichnen, auszuwerten<br />
und für Dokumentationszwecke<br />
aufzubereiten.<br />
Die neuen<br />
Optionen erweitern ihn<br />
zu einem vielseitig einsetzbaren<br />
Kleinsystem.<br />
Benjamin Bulach,<br />
Produktmanagement<br />
Signalanalyse bei Rohde &<br />
Schwarz in München<br />
www.rohde-schwarz.com<br />
Bild 1: Der Such- und Erfassungsempfänger R&S ESMD ist erste<br />
Wahl für Überwachungsaufgaben in schwierigen Signalszenarios.<br />
Alle Informationen werden entweder auf seinem Display oder<br />
auf einem externen, über LAN angeschlossenen PC dargestellt.<br />
(Bilder: Rohde & Schwarz)<br />
In vielen Funkerfassungssystemen<br />
weltweit arbeitet der Breitband-Überwachungsempfänger<br />
von Rohde & Schwarz als zuverlässiger<br />
schneller Suchempfänger<br />
zur Detektion von Kurzzeitsignalen<br />
oder als Absetzempfänger,<br />
der qualitativ hochwertige<br />
I/Q-Daten breitbandiger Signale<br />
für die nachfolgende Signalanalyse<br />
oder Demodulation bereitstellt.<br />
Neue Optionen erweitern<br />
ihn für Aufgaben auch außerhalb<br />
klassischer Erfassungssysteme<br />
zum nahezu autonomen Kleinsystem.<br />
So lassen sich beispielsweise<br />
reale Signalszenarien für<br />
die spätere detaillierte Offline-<br />
Analyse aufzeichnen und Radarund<br />
Kommunikationssysteme<br />
mit den aufgezeichneten Signalen<br />
testen.<br />
Darstellung von<br />
Signalen im Zeitbereich<br />
Die Signalverarbeitung aller<br />
Funkerfassungsempfänger von<br />
Rohde & Schwarz basiert auf<br />
dem gleichen Prinzip: Das empfangene<br />
Signal wird parallel und<br />
in Echtzeit in zwei unterschiedlichen<br />
Pfaden verarbeitet, im<br />
Spektrums- und im Demodulationspfad.<br />
Der Demodulationspfad<br />
dient zum präzisen Messen<br />
der Pegel und zur Demodulation<br />
analoger Signale. Im Spektrumspfad<br />
findet die Fast-Fourier-Transformation<br />
(FFT) für<br />
die Anzeige der Echtzeitspektren<br />
am Display statt. In diesen<br />
Spektren sind Aussendungen<br />
auf verschiedenen Frequenzen<br />
leicht zu unterscheiden. Mit der<br />
zusätzlichen Wasserfalldarstellung<br />
lässt sich das zeitliche Signalverhalten<br />
sehr gut verfolgen.<br />
Vor allem bei gepulsten bzw.<br />
TDMA-Signalen reicht die Darstellung<br />
im Frequenzbereich<br />
jedoch oft nicht aus, um festzustellen,<br />
ob sich Signale überlappen<br />
oder ein Übertragungssystem<br />
innerhalb eines Kanals<br />
gestört ist. Solche Einblicke<br />
erlaubt die neue Option Zero<br />
Span R&S ESMD-ZS. Sie stellt<br />
die Signale parallel zum Echtzeitspektrum<br />
im Zeitbereich dar<br />
(Bild 2). Für die Berechnung<br />
wird der Demodulationspfad<br />
verwendet. Der Anwender kann<br />
aus dem Echtzeitspektrum den<br />
gewünschten Ausschnitt für die<br />
Zeitbereichsdarstellung wählen.<br />
Dank der parallelen Signalverarbeitungskanäle<br />
lässt sich die<br />
Mittenfrequenz des Demodulationspfads<br />
beliebig innerhalb<br />
der 80-MHz-Echtzeitbandbreite<br />
platzieren. Die Bandbreite für<br />
die Zeitbereichsdarstellung ist<br />
über die Demodulationsbandbreite<br />
flexibel bis maximal 20<br />
MHz einstellbar.<br />
Im Zeitbereich besteht die Wahl<br />
zwischen der Anzeige der Modulationsbandbreite<br />
(in Prozent der<br />
eingestellten Kanalbandbreite)<br />
oder der Amplitude über der<br />
Zeit. Letzteres ist einer Oszilloskop-Funktion<br />
vergleichbar.<br />
Ein Pegel-Trigger, der innerhalb<br />
der Demodulationsbandbreite<br />
auf eine steigende oder<br />
fallende Flanke reagiert, stabilisiert<br />
die Darstellung. Speziell<br />
TDMA-Signale können im Zeitbereich<br />
gut auf Störungen untersucht<br />
werden, denn diese Ansicht<br />
erlaubt detaillierte Einblicke in<br />
die einzelnen Kanäle. Sämtliche<br />
Signale mit einer besonderen<br />
zeitlichen Charakteristik, z. B.<br />
Radar- oder gepulste Signale,<br />
lassen sich mit dieser Funktion<br />
64 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Messtechnik<br />
Bild 2: Zeitbereichsdarstellung am Beispiel eines GSM-Signals.<br />
Auswahl eines GSM-Kanals aus dem Echtzeitspektrum (oben).<br />
Die Zeitbereichsdarstellung zeigt die Amplitude (Mitte links)<br />
und momentane Modulationsbandbreite in einem Zeitschlitz<br />
(Mitte rechts) sowie deren Vergangenheitswerte in den<br />
Wasserfalldiagrammen darunter<br />
ausführlich vermessen, ohne<br />
dass zusätzliche Software erforderlich<br />
ist.<br />
Aufzeichnung aller<br />
Datenströme<br />
Dank seiner Echtzeit-Signalverarbeitung<br />
kann der R&S ESMD<br />
die aus den empfangenen Signalen<br />
gewonnenen Informationen<br />
unterbrechungsfrei in einen<br />
Datenstrom (Trace) verpackt<br />
ausgeben. Dieser enthält (mit<br />
Ausnahme der Breitband-I/Q-<br />
Daten) z. B. Echtzeitspektren,<br />
Spektren aus einem schnellen<br />
Panorama-Scan, Pegelmesswerte,<br />
GPS-Informationen, Peilergebnisse<br />
oder auch demodulierte<br />
Audiosignale. Die Informationen<br />
werden entweder auf dem<br />
Gerätedisplay oder auf einem<br />
externen, über LAN angeschlossenen<br />
PC dargestellt (Bild 3).<br />
Mit der neuen Option R&S<br />
ESMD-IR lassen sich diese<br />
Daten auf dem internen 4 GByte<br />
großen Gerätespeicher aufzeichnen<br />
und abspielen, gesteuert über<br />
die R&S ESMD-Bedienoberfläche.<br />
So werden beispielsweise<br />
bei einer Messfahrt das Echtzeitspektrum,<br />
GPS-Informationen<br />
(vom internen GPS-Modul R&S<br />
ESMD-IGT) und Peilwerte, falls<br />
das Gerät zum Peiler ausgebaut<br />
ist, kontinuierlich aufgezeichnet.<br />
Die interne Kartendarstellung<br />
(R&S ESMD- MAP) zeigt die<br />
Fahrtstrecke während der Fahrt<br />
oder bei der späteren Wiedergabe<br />
der Aufzeichnung (Bild 4).<br />
Bei längeren Aufnahmen navigiert<br />
der Nutzer entweder auf<br />
der Zeitachse oder über das<br />
Bewegungsprofil. Diese georeferenzierten<br />
Daten erleichtern<br />
die Dokumentation und helfen<br />
bei Abdeckungsmessungen<br />
sowie beim Untersuchen von<br />
Störfällen.<br />
Erweiterung der Breitband-Streaming-Möglichkeiten<br />
Mit der schon seit Längerem<br />
erhältlichen Option R&S ESMD-<br />
RR kann der R&S ESMD I/Q-<br />
Daten in seinem 4-GByte-RAM<br />
aufzeichnen, abspielen und zur<br />
späteren Bearbeitung exportieren.<br />
Mit dem in der Option enthaltenen<br />
Realtime Event Capture<br />
Trigger (REC) lässt sich der<br />
Speicher effizienter nutzen, denn<br />
dieser startet und beendet die<br />
Aufzeichnung nach einstellbaren<br />
Kriterien, sodass nur davon<br />
betroffene Signale Speicherplatz<br />
belegen (Bild 5).<br />
Bei der Wiedergabe aufgezeichneter<br />
I/Q-Daten verhält sich<br />
der R&S ESMD wie im Live-<br />
Betrieb: Sämtliche Funktionen<br />
Bild 3: Aufzeichnung eines Datenstroms aus dem 2,4-GHz-ISM-<br />
Band im Festfrequenzmodus mit vielen Bluetooth - und WLAN-<br />
Signalen<br />
wie Pegelmessung, Demodulation<br />
sowie Einstellbarkeit von<br />
Mittenfrequenz und Bandbreite<br />
stehen zur Verfügung. Im Unterschied<br />
zum Live-Betrieb erreicht<br />
der R&S ESMD dabei eine Zeitauflösung<br />
bis zu wenigen Nanosekunden,<br />
wodurch alle Signale<br />
präzise im Detail ausgewertet<br />
und vermessen werden können<br />
(Bild 6).<br />
Diese intern erzeugten I/Q-Daten<br />
kann der R&S ESMD bis zur<br />
vollen Bandbreite von 80 MHz<br />
in Echtzeit an externe Abnehmer<br />
streamen. Da für solche Datenmengen<br />
die standardmäßig vorhandene<br />
1-GBit/s-LAN- Schnittstelle<br />
nicht ausreicht, empfiehlt<br />
sich für diese Anwendung die<br />
neue Option R&S ESMD-<br />
DIQ. Sie stattet den Empfänger<br />
mit einem zusätzlichen FPGA-<br />
Board (Field Programmable Gate<br />
Array) aus, das die Übertragung<br />
und Umwandlung für Schnittstellen<br />
mit höheren Übertragungsraten<br />
zu externen Geräten<br />
beschleunigt.<br />
So ausgestattet, streamt der<br />
R&S ESMD entweder über die<br />
10-GBit/s- Ethernet-Schnittstelle<br />
Bild 4: Wiedergabe der Aufzeichnung einer Messfahrt. Anzeige<br />
der Wegstrecke mit Peilergebnissen auf der Karte sowie des<br />
aufgezeichneten Echtzeitspektrums mit zeitlichem Verlauf im<br />
Wasserfalldiagramm<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 65
Messtechnik<br />
Bild 5: Festlegung eines REC-Triggers im LTE-Band (blaue<br />
Flächen in der Ansicht oben). Der Empfänger zeigt das<br />
Echtzeitspektrum (grün) und gleichzeitig das Spektrum (gelb) an,<br />
das die Triggermaske berührt<br />
(Option R&S RX- G10) oder<br />
über die Rohde & Schwarz-<br />
I/Q-Schnittstelle, die auf dem<br />
FPGA-Board enthalten ist. Beide<br />
unterstützen Bandbreiten bis 80<br />
MHz. An die I/Q-Schnittstelle<br />
wird entweder ein Rekorder<br />
oder ein Vektorsignalgenerator<br />
angeschlossen, beispielsweise<br />
der R&S SMW200A oder der<br />
R&S SGT100A (Bild 7). Beim<br />
Anschluss eines Generators<br />
arbeitet dieser wie ein externer<br />
ZF-Ausgang, an den ein ZF-<br />
Aufzeichnungsgerät oder ein<br />
Signalanalysesystem für analoge<br />
ZF-Daten angeschlossen<br />
werden kann.<br />
Mit der 10-GBit/s-Ethernet-<br />
Schnittstelle lässt sich der<br />
R&S ESMD in kundeneigene<br />
Systeme integrieren. Rohde &<br />
Schwarz bietet passende Aufzeichnungsgeräte<br />
an, beispielsweise<br />
den Breitband-Rekorder<br />
R&S GX465. Die Besonderheit<br />
dieser Schnittstelle ist ihre Bidirektionalität.<br />
Dadurch kann der<br />
R&S ESMD die breitbandigen<br />
I/Q-Daten bis zur vollen Bandbreite<br />
in Echtzeit streamen und<br />
auch entgegennehmen. Das ist<br />
vorteilhaft, wenn die Option<br />
R&S ESMD-RR verwendet<br />
wird, die über diesen Weg Daten<br />
auf einen externen Speicher ausgeben<br />
bzw. von dort einlesen<br />
kann. Statt nur weniger Sekunden<br />
stehen so mehrere Stunden<br />
an Aufzeichnungskapazität zur<br />
Verfügung.<br />
Vielseitiger<br />
Problemlöser für die<br />
Funkerfassung<br />
Die neuen Funktionen erweitern<br />
den R&S ESMD zum Universalwerkzeug<br />
für die Funkerfassung.<br />
Die schnelle Aufzeichnung und<br />
Wiedergabe unterschiedlichster<br />
Daten sowie deren detaillierte<br />
Auswertung sowohl im Zeit- als<br />
auch im Frequenzbereich qualifizieren<br />
ihn als vollwertiges Kleinsystem<br />
für zahlreiche Aufgaben.<br />
Jeder Anwender, der Messungen<br />
über eine Antenne durchführt, sei<br />
es im stationären oder mobilen<br />
Einsatz, bekommt mit dem R&S<br />
ESMD ein mächtiges Werkzeug<br />
an die Hand.<br />
R&S ESMD: Optimiert für bestmöglichen<br />
Empfang an breitbandigen,<br />
empfindlichen Antennen<br />
Von Anfang an folgte die Entwicklung<br />
beim R&S ESMD der<br />
Maxime, bestmögliche Empfangseigenschaften<br />
im Frequenzbereich<br />
von 8 kHz bis 26,5 GHz<br />
an breitbandigen, empfindlichen<br />
Antennen zu erreichen. Die<br />
gesamte Signalverarbeitung ist<br />
optimiert für den Kompromiss<br />
zwischen Großsignalfestigkeit<br />
und Empfindlichkeit, damit<br />
pegelschwache Signale nicht in<br />
starken Signalen beispielsweise<br />
Bild 6: Wiedergabe aufgezeichneter I/Q-Daten eines FSK-Radars.<br />
Die Frequenzänderung wird mit einer Zeitauflösung von ca. 70 ns<br />
pro Linie im Wasserfalldiagramm angezeigt<br />
von Basisstationen oder Rundfunksendern<br />
untergehen.<br />
Bis zu einer Bandbreite von<br />
80 MHz verarbeitet der R&S<br />
ESMD Signale in Echtzeit und<br />
detektiert damit selbst Aussendungen<br />
im Nanosekundenbereich.<br />
Mit einer Erfassungsrate<br />
von bis zu 8 Millionen Spektren<br />
pro Sekunde bleibt kein Ereignis<br />
unentdeckt– einer der Gründe für<br />
die Beliebtheit des R&S ESMD.<br />
Mit den neuen Funktionen ist<br />
es nun noch einfacher, Signale<br />
aufzuzeichnen, auszuwerten und<br />
für Dokumentationszwecke aufzubereiten.<br />
◄<br />
Bild 7: Konfigurationsdialog der Rohde & Schwarz-I/Q-<br />
Datenschnittstelle bei Anschluss des Generators R&S SGT100A<br />
an den R&S ESMD. Die beiden Geräte stimmen die maximale<br />
Datenrate automatisch aufeinander ab<br />
66 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
Messtechnik<br />
Funktestsets bieten jetzt Optionen zum Testen von TETRA-<br />
Basisstationen<br />
onsqualität zu beurteilen. Die<br />
Symbolpunkte ergeben nach der<br />
Decodierung die zu übertragende<br />
digitale Information, daher ist<br />
deren „Positionsgenauigkeit“<br />
von entscheidender Bedeutung.<br />
Die TETRA-Basisstation-<br />
Feldtests umfassen auch Empfängertests.<br />
Der TETRA-Standard<br />
definiert die Methode zur<br />
Erzeugung des TETRA-BS-T1-<br />
Testsignals zur Messung der<br />
Empfängerempfindlichkeit. Die<br />
TETRA-Basisstation-Testoptionen<br />
haben die Produktbezeichnungen<br />
3550OPT22 (für<br />
das 3550R) bzw. 88XXOPT162<br />
(für das 8800SX). Die neue Softwareoption<br />
kann – wie alle Optionen<br />
für die Modelle 8800SX<br />
und 3550R – vom Anwender<br />
nachgerüstet werden und ist mit<br />
allen Versionen der Produktfamilien<br />
8800 und 3550 kompatibel.<br />
■ Cobham AvComm<br />
www.cobham.com<br />
Cobham AvComm gab bekannt,<br />
dass für die Funktestsets Cobham<br />
AvComm 8800SX und 3550R<br />
jetzt Optionen zum Testen von<br />
TETRA-Basisstationen angeboten<br />
werden: „Cobham freut<br />
sich, bekannt zu geben, dass<br />
jetzt sowohl für das Digitalfunktestset<br />
8800SX als auch das<br />
Touch-Screen-Funktestsystem<br />
3550R eine TETRA-Basisstation-Testoption<br />
verfügbar ist“,<br />
sagte Lyndon Zielke, Sr. Product<br />
Marketing Engineer. „Mit<br />
dieser Option haben Anwender<br />
eine mobile Testlösung an der<br />
Hand, mit der sie alle erforderlichen<br />
Feldtests an TETRA-<br />
Basisstationen – einschließlich<br />
Sender- und Empfängertests<br />
– kostengünstig durchführen<br />
können.“ Die Sendertests für<br />
TETRA-Basisstationen umfassen<br />
u.a. die Messung der kritischen<br />
Modulationsparameter,<br />
darunter RMS EVM (effektiver<br />
Fehlervektorbetrag), Peak EVM<br />
(Spitzenwert des Fehlervektorbetrags),<br />
Trägerrest, Frequenzfehler<br />
und Signalleistung. Darüber<br />
hinaus kann die Modulation<br />
in Form eines Konstellationsdiagramms<br />
visualisiert werden, das<br />
die Phasenwinkel und Amplituden<br />
aller „Symbolpunkte“ des<br />
Senders einer TETRA-Basisstation<br />
anzeigt und es ermöglicht,<br />
mit einem Blick die Modulati-<br />
Neues Feldsonden-<br />
System<br />
Das Feldsonden-System<br />
eoSense mit den Feldsonden<br />
eoProbe von kapteos (Frankreich)<br />
bietet einzigartige<br />
Messmöglichkeiten in rauen<br />
Umgebungsbedingungen<br />
und Anwendungsfeldern, wie<br />
Hochspannung, klinischen<br />
MRT, Plasma, EMV, Antennencharakterisierung,<br />
Militär<br />
und mehr. Bis zu drei Einzelfeldsonden<br />
ermöglichen eine<br />
isotrope Messung des elektrischen<br />
Feldvektors (Amplitude<br />
& Phase) von 40 Hz bis<br />
>40 GHz und einem Dynamikbereich<br />
von 50 mV bis<br />
zu mehreren MV/m.<br />
Das Sondendesign verzichtet<br />
auf jegliche Metallteile,<br />
wodurch das gemessene Feld<br />
auch im Nahfeld unbeeinflusst<br />
bleibt. Die rein optische Anbindung<br />
an das Grundgerät mit<br />
Leitungslängen bis zu 100 m<br />
rundet das Gesamtpaket ab.<br />
■ EMCO Elektronik GmbH<br />
www.emco-elektronik.de<br />
Neue Transistoren machen Verstärker zu einem Kraftprotz<br />
Prâna ist spezialisiert in der Entwicklung<br />
und Herstellung von äußerst zuverlässigen<br />
Klasse-A Leistungsverstärkern für die<br />
Bereiche: Automotive, Luftfahrt, Raumfahrt,<br />
Schiene, EMV-Labor, Elektroindustrie,<br />
Militär, Hochschule und Forschung.<br />
Die LT-Verstärkerserie wurde kürzlich<br />
durch eine neue Transistorenfamilie aufgewertet,<br />
die jeden einzelnen Verstärker zum<br />
Kraftprotz werden lässt Die Leistungsverstärker<br />
der LT-Serie von Prâna bedienen<br />
Anwendungen im Frequenzbereich von 20<br />
bis 1000 MHz mit Leistungen zwischen<br />
90 bis 600 W (CW).<br />
Die Klasse-A-Verstärker erhalten zudem<br />
einen erweiterten Arbeitsbereich und verrichten<br />
nun ihre Pflicht auch in Umgebungstemperaturen<br />
bis 45 °C. Selbstverständlich<br />
bettet sich auch die neue LT-<br />
Serie nahtlos in die bereits bekannten<br />
Vorteile der Prâna-Verstärker ein:<br />
• echter Klasse-A-Betrieb<br />
• optimierte Leistungskennlinien<br />
• min. 20 dB Oberwellen-Unterdrückung<br />
beim 1-dB-Kompressionspunkt<br />
• zerstörungsfreier Betrieb in jegliche<br />
Lastzustände<br />
• „Degrade Mode“ ermöglicht den Betrieb<br />
selbst bei defekten Transistoren<br />
• geradlinige Verstärkertopologie für einen<br />
leichten und schnellen Service<br />
• modernste Computerschnittstellen mit<br />
Ferndiagnosemöglichkeit<br />
■ EMCO Elektronik GmbH<br />
www.emco-elektronik.de<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 67
Test & Measurement<br />
Vector Signal Generator Achieves Extremely High Pulse<br />
Rates<br />
easy, fast and cost-effective integration<br />
of the R&S SMW200A<br />
as a signal source in state-ofthe-art<br />
radar simulation environments.<br />
Testing radar receivers at extremely<br />
high pulse rates: With its<br />
extremely high processing speed<br />
of up to 1 MPDW/s, the R&S<br />
SMW200A enables testing of<br />
radar receivers at extremely high<br />
pulse rates. Customers additionally<br />
benefit from the signal<br />
generator‘s excellent RF performance.<br />
Rohde & Schwarz<br />
GmbH & Co. KG<br />
www.rohde-schwarz.com<br />
Rohde & Schwarz introduced a<br />
new realtime control interface<br />
software option for simulated<br />
radar scenarios based on pulse<br />
descriptor word (PDW) streaming.<br />
The radar scenario simulator<br />
streams the PDWs to the<br />
R&S SMW200A vector signal<br />
generator directly via LAN.<br />
Equipped with the new software<br />
option, the vector signal generator<br />
processes these signals to<br />
simulate highly agile and dense<br />
radar signal environments. The<br />
R&S SMW200 acts as an agile<br />
signal source that generates the<br />
highest pulse rates with superior<br />
RF performance. It supports both<br />
classical pulsed signals and any<br />
I/Q modulated signals. This solution<br />
is especially well suited for<br />
extremely long-duration tests of<br />
radar receivers.<br />
The R&S SMW-K503 software<br />
option allows easy, fast and costeffective<br />
integration of the R&S<br />
SMW200A as a signal source in<br />
pulse descriptor word (PDW)<br />
based radar simulation environments.<br />
To cope with today’s demanding<br />
radar signal simulations, ultralong<br />
playtimes are needed in<br />
order to simulate realistic radar<br />
environments. Pulse sequences<br />
are calculated pulse by pulse<br />
and streamed as PDWs to an<br />
RF signal source. This avoids<br />
long calculation times and saves<br />
memory space in the signal generator.<br />
The R&S SMW200A is<br />
able to generate extremely high<br />
pulse rates (up to 1 Mpulse/s),<br />
as required for simulating dense<br />
signal scenarios and complex<br />
radar environments.<br />
Users can connect their PDWbased<br />
radar scenario simulators<br />
directly to the vector signal generator<br />
via LAN. The R&S SMW-<br />
K503 software option allows<br />
Single-box solution with dual RF<br />
channel concept: With an optional<br />
integrated second signal path,<br />
frequently needed additional<br />
interfering signals, such as adjacent<br />
communications signals,<br />
can be implemented quickly and<br />
easily in the single-box solution.<br />
The R&S SMW200A with two<br />
independent paths is the ideal<br />
solution for testing DUTs with<br />
several channels or generating<br />
radar signals in two different<br />
frequency bands. Each path can<br />
receive PDWs independently<br />
via LAN and output them on<br />
the same frequency or different<br />
frequencies. Multiple channels<br />
can be coupled phase-coherent<br />
for simulating different angles<br />
of arrival (AoA). The R&S<br />
SMW200A dual RF channel<br />
concept also significantly simplifies<br />
the setup and saves space.<br />
The R&S SMW200A equipped<br />
with the R&S SMW-K503 realtime<br />
control interface software<br />
option is a unique ultracompact<br />
signal generator solution for<br />
PDW-controlled generation of<br />
radar signals. For more information,<br />
visit www.rohde-schwarz.<br />
com/ad/press/smw200a.◄<br />
68 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
Test & Measurement<br />
NI Announced MAC Layer Support for<br />
its 802.11 Application Framework to<br />
Advance WiFi and 5G Research<br />
NI announced MAC layer support for its<br />
LabVIEW Communications 802.11 Application<br />
Framework. Wireless researchers can<br />
take advantage of the new multiuser MAC<br />
layer enhancements to the 802.11 Application<br />
Framework to go beyond the PHY<br />
layer to address complex network-level problems<br />
that must be solved to make the 5G<br />
vision a reality.<br />
5G brings the promise of unseen services<br />
and a broad range of use cases such as<br />
powering autonomous vehicles, smart factories<br />
and eHospitals. While many of these<br />
applications will be delivered over cellular<br />
links, many will also be served by private<br />
networks based on WiFi, which will make<br />
5G a combination of both licensed and<br />
unlicensed wireless protocols.<br />
There are many challenges that wireless<br />
researchers must address when working<br />
toward a more optimal delivery of joint<br />
WiFi and 5G cellular services. One is the<br />
ability of 5G network slicing to seamlessly<br />
deliver end-to-end orchestration across different<br />
radio access technologies. Wireless<br />
researchers can pair the 802.11 Application<br />
Framework with NI software defined radio<br />
hardware to rapidly conduct network-level,<br />
real-time, over-the-air prototyping experiments<br />
for a wide range of WiFi and 5G<br />
MAC/PHY research.<br />
The 802.11 Application Framework also<br />
supports up to 80 MHz of real-time bandwidth<br />
and full bidirectional communications<br />
and includes MAC layer features including<br />
CSMA/CA, RTS, CTS, NAV and retransmission.<br />
Because the MAC layer is implemented<br />
on an FPGA, the 802.11 Application<br />
Framework meets the strict timing requirements<br />
of the 802.11 specification to form<br />
a complete real-time solution. With these<br />
new capabilities, users can take advantage<br />
of the 802.11 Application Framework out<br />
of the box to conduct a wide range of WiFi<br />
experiments and seamlessly integrate custom<br />
signal processing algorithms and MAC layer<br />
protocols in a fraction of the time compared<br />
to other approaches.<br />
As participants in NI’s RF/Communications<br />
Lead User program, wireless researchers at<br />
Texas A&M University use NI’s flexible<br />
prototyping solutions for implementing and<br />
validating novel MAC-layer algorithms that<br />
can improve performance of WiFi, WiGig<br />
and 5G protocol stacks operating in unlicensed<br />
spectrum.<br />
“The efficiency of MAC protocols is absolutely<br />
critical to the performance of wireless<br />
networks,” said P.R. Kumar, IEEE fellow<br />
and College of Engineering Chair in Computer<br />
Engineering at Texas A&M University.<br />
“We have been working on MAC protocols<br />
to accommodate the increasingly dense<br />
wireless deployments while meeting the<br />
system performance demands for the nextgeneration<br />
of wireless networks. However,<br />
to have confidence in these protocols, we<br />
must implement them on hardware. NI’s<br />
802.11 Application Framework provided us<br />
with the tools required to verify the performance<br />
of these MAC protocols experimentally<br />
under real world conditions.”<br />
■ NI, National Instruments<br />
ni.com<br />
News<br />
Keysight to use<br />
LoRa Technology in<br />
its LoRa-Based Test<br />
Solutions<br />
Semtech’s LoRa Technology is one of<br />
the leading low-power wide-area network<br />
(LPWAN) technologies and is<br />
used in the building of IoT networks.<br />
LoRa Technology is designed for sensors<br />
and applications that need to send a<br />
small amount of data over long distances<br />
a few times per hour from varying environments,<br />
such as climate change, pollution<br />
control, and early warning of natural<br />
disasters. The platform is easy to add<br />
into a company’s existing infrastructure<br />
and the technology offers a solution to<br />
serve battery-operated IoT applications.<br />
Semtech builds LoRa Technology into<br />
its chipsets. These chipsets are then built<br />
into the products offered by their IoT<br />
partners and integrated into LPWANs,<br />
which send the data to application servers<br />
via backhaul technologies such<br />
as cellular, Ethernet, satellite or WiFi.<br />
Keysight will use the technical data<br />
from Semtech’s LoRa Technology to<br />
develop highly flexible test solutions<br />
for use in design validation and verification<br />
of IoT applications. Keysight will<br />
provide dedicated signal generation and<br />
analysis tools for LoRa-based devices in<br />
the X-Series signal analyzers and signal<br />
generators, E6640A EXM wireless test<br />
set, as well as its 89600 VSA software.<br />
“IoT presents a significant opportunity<br />
in the context of Keysight‘s mission to<br />
enable a connected and secure world,”<br />
said Kailash Narayanan, vice president<br />
and general manager of Wireless<br />
Devices and Operators business at Keysight<br />
Technologies. “LoRa is one of the<br />
key LPWAN technologies that Keysight<br />
is pursuing to address industry-specific<br />
IoT needs. We are pleased to have this<br />
strategic collaboration with Semtech<br />
and deliver an industry leading solution<br />
to help our customers gain confidence<br />
in their LPWAN designs.”<br />
■ Keysight Technologies, Inc.<br />
www.keysight.com<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 69
RF & Wireless<br />
WiFi.11AX – What’s it All About?<br />
Is WiFi running out of<br />
steam? Despite the fact<br />
that nobody could keep<br />
track of the array of<br />
acronyms underlying<br />
WiFi (IEEE 802.11b,<br />
.11a/g, .11n, .11ac), the<br />
good news was that<br />
each new version was<br />
a clear step forward in<br />
raw data rate. In four<br />
generations, that rate<br />
went from 11 Mb/s to<br />
6.9 Gb/s – an increase of<br />
more than 650 times!<br />
After all, raw data rate is the<br />
“name of the game.” This comes<br />
as no surprise, since WiFi is<br />
about pure data communication.<br />
Now there is the imminent<br />
arrival of IEEE 802.11ax,<br />
with a maximum raw data rate<br />
of 9.6 Gb/s. But given its slow<br />
appearance (ratification is now<br />
planned for late <strong>2018</strong>) and marginal<br />
improvement, one might<br />
wonder if this is an indication<br />
that WiFi is running out of steam.<br />
But don’t be fooled! Under neath<br />
the acronym, there is a real shift<br />
going on from raw data rate<br />
toward multi-channel capacity<br />
and improved spectral reuse.<br />
This means that the real-life<br />
throughput experience of .11ax<br />
may be an increase of as much<br />
as four times that of .11ac. Let’s<br />
explore, because this has consequences<br />
for consumers, as well<br />
as for product builders.<br />
Qorvo<br />
www.qorvo.com<br />
Interference<br />
For the consumer, there are<br />
always two important points<br />
with WiFi. The first is performance<br />
(data rate). The second<br />
is range (e.g., “How can I get<br />
the highest speed in every corner<br />
in my house and backyard<br />
or basement, etc.?”).<br />
In urban areas these days, consumers<br />
have grown accustomed to<br />
what is now a common scenario<br />
– turning on a laptop, for example,<br />
and having to weed through<br />
the many routers or access points<br />
that are visible when trying to<br />
find a WiFi network. Many of the<br />
routers use the limited number<br />
of overlapping channels, which<br />
means users are sharing those<br />
channels. Or to put it another<br />
way, there is interference on<br />
those channels.<br />
When two devices are talking<br />
through each other, over the<br />
same channel at the same<br />
moment, it means that the messages<br />
are getting garbled and<br />
both need to be sent again. It’s no<br />
surprise, then, that the throughput<br />
in dense environments can<br />
collapse in continuous retransmissions.<br />
Again, this is a form<br />
of interference.<br />
This form of interference is made<br />
worse by the fact that routers and<br />
access points have attempted to<br />
improve range via the highest<br />
output power possible. Anyone<br />
who has ever been to a crowded<br />
party can understand this scenario.<br />
The more everyone speaks<br />
louder to be heard, the overall<br />
noise goes up and any real opportunity<br />
to communicate goes<br />
down. In the same way, more<br />
output power just causes more<br />
interference. In addition, higher<br />
output power in some channels<br />
of the band causes the signal to<br />
“bleed” from one channel into<br />
the channels next to it – another<br />
form of interference – causing<br />
the capacity of the band and the<br />
total WiFi system to degrade. So,<br />
what to do?<br />
Distributed WiFi<br />
This is where IEEE 802.11ax<br />
comes into play. The goal of<br />
this new standard is less about<br />
higher data rates, and more about<br />
the use of as many channels in<br />
the 2.4 GHz band or the 5 GHz<br />
band as possible – at the same<br />
moment in the same space.<br />
Let’s look at an example of why<br />
this is needed. Imagine a family<br />
living in a house with multiple<br />
rooms, running different applications<br />
at the same time. In the<br />
past, this meant that everyone<br />
was using the same channel to<br />
communicate with the central<br />
router in the closet, but with all<br />
the interference limitations as<br />
discussed above.<br />
The scenario that .11ax contemplates<br />
is that every room in the<br />
house has an access point running<br />
on a different WiFi channel,<br />
and those access points are wirelessly<br />
connected over WiFi to the<br />
central router in the closet. Now<br />
the applications are on different<br />
channels and not interfering with<br />
each other. This is a true WiFi<br />
“system,” and the name of the<br />
game now is total capacity –<br />
using multiple channels at the<br />
same time without interfering<br />
with each other, thereby optimizing<br />
total indoor throughput.<br />
So, the goal of IEEE 802.11ax<br />
is full coverage of a home (or a<br />
building), and maximum performance<br />
in every room, which<br />
results in maximum overall capacity<br />
at the system level.<br />
What are the<br />
Consequences for<br />
Product Suppliers?<br />
Interestingly, output power to<br />
achieve range is no longer the<br />
most important criteria. Other<br />
things are becoming more important.<br />
In the first place, there is<br />
“flat power.” This means uniform<br />
output power across the<br />
band, taking care that all the<br />
channels in the band are at maximum<br />
strength. In many products,<br />
the channels in the middle of the<br />
bands are strong, but channels<br />
at the side of the band are less<br />
well served, essentially creating<br />
capacity limitations.<br />
This also relates to an item that<br />
called “band edge performance.”<br />
In order to maximize the overall<br />
system capacity, one would<br />
like to achieve maximum output<br />
power over all the channels in the<br />
(2.4 and 5 GHz) bands, including<br />
the channels at the edges of the<br />
bands. But what is more typical<br />
is that the channels at the edges<br />
of the band have lower output<br />
power to meet the radio emission<br />
requirements (i.e., to make<br />
no noise outside of the band).<br />
70 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
Many product suppliers squeeze<br />
the channels on the edge of the<br />
band to meet the emission requirements,<br />
and therefore severely<br />
limit the overall system capacity.<br />
And Additional<br />
Consequence for<br />
Consumers<br />
Consumers do not like big boxes<br />
with large antennas. And especially<br />
with a distributed WiFi<br />
router in every room, consumers<br />
will want small boxes, preferably<br />
with no antennas at all.<br />
Unfortunately, there is a reason<br />
that routers today are so big. It<br />
is the only way that the box can<br />
spread and get rid of the heat<br />
from all the components inside.<br />
All these radio communication<br />
components generate heat. Ever<br />
watched a movie on your cell<br />
phone and felt how hot it gets?<br />
The component makers for<br />
these boxes are working hard<br />
to make their components efficient,<br />
which means that they<br />
can radiate a lot of WiFi with<br />
as little heat as possible. Again,<br />
remember that the old idea was<br />
maximum raw data rate and the<br />
highest (allowed) output power.<br />
But the new goal is using all the<br />
available channels with the highest<br />
efficiency. This is what makes<br />
IEEE 802.11ax a new standard<br />
and a big step forward.<br />
2.4 or 5 GHz?<br />
There is one final question of<br />
note in this scenario. Assuming<br />
an access point in every room,<br />
and all the access points talking<br />
with the router in the closet over<br />
WiFi, what frequency bands are<br />
preferred?<br />
The reason to ask the question is<br />
the fact that 2.4 GHz gives better<br />
range than the 5 GHz. So, a<br />
logical choice would be to use<br />
the 2.4 GHz as the “backbone”<br />
and the 5 GHz as the connection<br />
between the access point<br />
and the end device. There is a<br />
little issue, though. The backbone<br />
is supposed to aggregate<br />
the traffic, which means that<br />
it is supposed to have the higher<br />
data rate (performance). In<br />
reality, the data rate in the 5 GHz<br />
is higher than in the 2.4 GHz, in<br />
particular because in the 5 GHz<br />
more channels can be “bundled<br />
together.” However, the range in<br />
the 5 GHz is less, and therefore<br />
it is less suitable for a backbone<br />
function.<br />
So, not surprisingly, you can find<br />
products today that have different<br />
WiFi system design philosophies.<br />
Some have 2.4 GHz<br />
as a backbone, others are using<br />
the 5 GHz for that. The industry<br />
is clearly not unanimous about<br />
this yet. And since indoor radio<br />
behavior can be fickle, there may<br />
not be an ultimate final solution<br />
– other than that if these distributed<br />
WiFi systems are getting<br />
smart enough they can configure<br />
themselves, based on optimizing<br />
the indoor environment. Maybe<br />
this configuration can even be<br />
made dynamic, based on the<br />
data consumption requirements<br />
in various parts of the distributed<br />
WiFi system. This means<br />
it would reconfigure itself automatically<br />
as it “understands” the<br />
complete environment, including<br />
negotiating with the neighbors<br />
so everyone gets a fair share of<br />
the spectrum!<br />
For now, the conclusion seems<br />
clear – IEEE 802.11ax is not<br />
the end of WiFi. It is the start<br />
of building even higher performance<br />
systems!<br />
About the Author<br />
Cees Links was the founder<br />
and CEO of GreenPeak Technologies,<br />
which is now part of<br />
Qorvo. Under his responsibility,<br />
the first wireless LANs were<br />
developed, ultimately becoming<br />
household technology integrated<br />
into PCs and notebooks. He<br />
also pioneered the development<br />
of access points, home networking<br />
routers, and hotspot base<br />
stations. He was involved in<br />
the establishment of the IEEE<br />
802.11 standardization committee<br />
and the WiFi Alliance.<br />
He was also instrumental in<br />
establishing the IEEE 802.15<br />
standardization committee to<br />
become the basis for the Zigbee<br />
sense and control networking.<br />
Since GreenPeak was acquired<br />
by Qorvo, Cees has become the<br />
General Manager of the Wireless<br />
Connectivity Business Unit in<br />
Qorvo. He was recently recognized<br />
as WiFi pioneer with<br />
the Golden Mousetrap Lifetime<br />
Achievement award. ◄<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 71
RF & Wireless<br />
Design<br />
Quasonix achieve First-Pass Success with a<br />
Transmitter‘s Harmonic Filter Design<br />
Figure 2: Simulation of 2,4 GHz harmonic filter, including<br />
transmission line interconnects<br />
Quasonix transmitter product line samples<br />
Ted Longshore, Quasonix<br />
Larry Dunleavy, Modelithics<br />
National Instruments. AWR<br />
www.ni.com<br />
Quasonix transmitter<br />
product line samples<br />
Quasonix designs, develops, and<br />
manufactures high performance<br />
aeronautical telemetry products<br />
and is a recognized industry leader<br />
for spectrally efficient modulations<br />
such as SOQPSK-TG<br />
and Multi-h (ARTM) CPM. The<br />
Quasonix line of advanced products<br />
includes multi-mode telemetry<br />
transmitters, multi-mode,<br />
multi-symbol trellis telemetry<br />
demodulators, complete multimode<br />
telemetry receivers, and<br />
rack-mount receiver analyzers.<br />
More and more, flight-test engineers<br />
are discovering that Quasonix<br />
products regularly outperform<br />
and outclass all other<br />
equipment on the market.<br />
The Design Challenge<br />
RF/microwave design computeraided-engineering<br />
(CAE) tools<br />
have existed for many years and<br />
are used extensively by engineers<br />
to design linear and nonlinear<br />
RF/microwave circuits.<br />
These design efforts have been<br />
supported by linear S-parameter<br />
models for passives and compact<br />
nonlinear models and load-pull<br />
power device data for active<br />
devices, as provided by many<br />
component manufacturers.<br />
At application frequencies above<br />
1 GHz, the component parasitics<br />
such as series inductance<br />
in capacitors and shunt capacitance<br />
in inductors, as well as<br />
substrate-dependent component<br />
parasitics, significantly impact<br />
the actual circuit performance.<br />
If these component parasitics<br />
are not included in the simulation,<br />
the accuracy of the simulation<br />
results will be significantly<br />
degraded. Consequently, extensive<br />
prototype board-level bench<br />
Figure 1: Ideal harmonic filter schematic including transmission line interconnects<br />
72 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
tuning and rework is typically<br />
required to achieve the desired<br />
results. Often a second or third<br />
board iteration (or spin) is needed<br />
to achieve acceptable performance.<br />
This is costly, not only in<br />
terms of board fabrication costs,<br />
but in engineering time, design<br />
productivity, lost calendar time,<br />
and missed time-to-market windows<br />
for new products.<br />
Instead of relying on multiple<br />
prototypes, Quasonix´ designers<br />
were able to use Microwave<br />
Office combined with<br />
Modelithics models to optimize<br />
a harmonic filter for peak performance.<br />
This approach eliminated<br />
several PCB spins, which<br />
shortened the circuit development<br />
cycle one to two months.<br />
The Solution<br />
The Quasonix product development<br />
team successfully designed<br />
a low-pass harmonic<br />
filter in a single pass using NI<br />
AWR Design Environment, specifically<br />
Microwave Office circuit<br />
design<br />
Starting with ideal lumped element<br />
capacitors and inductors<br />
and including the interconnecting<br />
microstrip lines, the 2.2<br />
to 2.4 GHz harmonic filter in<br />
Figure 1 was designed for low<br />
S11 in the passband and high<br />
rejection at the second harmonic<br />
and above. The simulated<br />
response (Figure 2) from Microwave<br />
Office shows insertion loss<br />
less than 0.05 dB, second harmonic<br />
rejection of 49 dB, and<br />
minimum 47 dB rejection up to<br />
20 GHz. The unrealistically low<br />
passband insertion loss is due to<br />
the fact that the ideal components<br />
utilized in this simulation<br />
differ from actual components<br />
at microwave frequencies<br />
The discrete portion of the filter<br />
was redesigned and optimized<br />
using Modelithics component<br />
models which include parasitics<br />
and shunt pad capacitance. The<br />
results of this simulation indicate<br />
higher passband insertion<br />
loss as expected from the realistic<br />
component models plus<br />
flybacks caused by the parasitic<br />
resonances in the capacitors and<br />
inductors. A distributed radial<br />
stub filter was added and optimized<br />
using AXIEM co-simulation<br />
to reduce the flybacks.<br />
The completed PCB layout for<br />
the combined discrete plus distributed<br />
low-pass harmonic filter<br />
is shown in Figure 3. The gold<br />
outline indicates where shielding<br />
will be added to reduce flybacks.<br />
A comparison of the simulated<br />
and measured performance of<br />
the above filter (Figure 4) shows<br />
good agreement. The passband<br />
insertion loss and stopband rejection<br />
were accurately simulated<br />
by Microwave Office, especially<br />
given the difference in inductor<br />
model versus actual inductor<br />
body size as noted previously.<br />
Why NI AWR Design<br />
Environment<br />
Using Microwave Office to<br />
simulate circuit performance<br />
using component models produced<br />
results that were accurate<br />
enough to realize design goals<br />
on a first pass PCB fabrication.<br />
The filter example previously<br />
described demonstrated very<br />
good agreement in the passband<br />
and second harmonic cutoff, as<br />
well as reasonable agreement<br />
through the stopband.<br />
RF circuit development is typically<br />
accomplished by prototyping<br />
the individual circuit<br />
components and individually<br />
characterizing and optimizing<br />
them via tuning on the bench;<br />
resulting in multiple iterations<br />
of the design before acceptable<br />
performance is achieved.<br />
NI AWR Design Environment<br />
using Modelithics component<br />
models provided the capability to<br />
accurately simulate microwave<br />
circuits. Instead of relying on<br />
multiple prototypes, this enabled<br />
the designers to utilize Microwave<br />
Office to optimize the<br />
combined circuitry for peak performance.<br />
This approach eliminated<br />
several PCB spins, which<br />
shortened the circuit development<br />
cycle one to two months.<br />
Thank you to Ted Longshore of<br />
Quasonix and Larry Dunleavy of<br />
Modelithics for their technical<br />
Figure 3: Discrete LC plus radial stub harmonic filter<br />
article in High Frequency Electronics<br />
August 2017 issue titled<br />
“Using Component Models to<br />
Achieve First Pass Success - A<br />
Transmitter Case Study: Part 1,<br />
Harmonic Filter Design” that<br />
inspired the creation of this success<br />
story. ◄<br />
Figure 4: 2,4 GHz harmonic filter simulation results vs. measured<br />
data<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 73
RF & Wireless<br />
AA-Series Field Generating Systems<br />
Traditionally,<br />
generating lowlevel<br />
electric fields<br />
in the 18...40 GHz<br />
frequency band has<br />
been performed using<br />
traveling wave tube<br />
amplifiers (TWTA’s).<br />
These TWTAs often<br />
produce much more<br />
power than is actually<br />
required to generate the<br />
required field strengths<br />
while also being an<br />
extremely costly<br />
solution. Why pay for<br />
unnecessary power?<br />
AR rf/microwave Instrumentation<br />
has the answer by introducing<br />
its AA-Series field generating<br />
systems. These systems<br />
can produce field strengths of<br />
up to 50 V/m in the 18...26.5<br />
GHz and 26.5...40 GHz bands.<br />
An AA system is composed of a<br />
solid- state amplifier and antenna<br />
combined in a single housing,<br />
which can then be paired with<br />
a rack-mountable power and RF<br />
routing unit.<br />
AA-Series Basics<br />
The AA-Series products are<br />
designed to be a low-cost and<br />
highly reliable solution to a<br />
decades-old problem of having<br />
to use costly, unreliable TWTAs<br />
to generate low-level, high-frequency<br />
electric fields. Typically,<br />
in the 18...26.5 GHz (K-Band)<br />
and 26.5...40 GHz (Ka-Band),<br />
the smallest-size TWTA available<br />
in terms of RF power is<br />
about 40 Watts, which provides<br />
a solution for field strengths up<br />
to 200 V/m. Until recently, this<br />
has been the only solution for<br />
AR rf/microwave<br />
Instrumentation:<br />
Application Note #75,<br />
AA-Series Field Generating<br />
Systems<br />
www.arworld.us<br />
Figure 1: AA18G26-20<br />
generating any electric fields in<br />
these frequency bands. Up to<br />
this time, solid-state RF amplifiers<br />
at these frequencies and<br />
power levels were not available.<br />
However, this has changed with<br />
AR maximizing the potential of<br />
the latest technological advances.<br />
The AA-Series can produce<br />
field strengths of up to 50 V/m<br />
at 1 meter from 18...26.5 GHz<br />
and 26.5...40 GHz at almost a<br />
third of the price as ‘low-power’<br />
TWTAs. Remember too that<br />
TWTA failures can result in<br />
months of downtime while they<br />
are repaired. This solid-state<br />
solution offers a significantly<br />
higher mean time between failure<br />
(MTBF) and much shorter<br />
repair times.<br />
The AA18G26 and AA26G40<br />
each consists of an antenna<br />
directly mounted to a solid-state<br />
amplifier, along with sufficient<br />
heat sink and overtemperature<br />
fault detection. By connecting<br />
the antenna directly to the amplifier,<br />
we have eliminated cable<br />
losses and can deliver maximum<br />
amplifier power to the antenna.<br />
Within each frequency band,<br />
there are two available options.<br />
The -20 and -50 options indicate<br />
the guaranteed minimum field<br />
strength (20 V/m or 50 V/m) that<br />
each unit delivers. To minimize<br />
cost, the AA-Series uses antenna<br />
gain, rather than amplifier gain<br />
to achieve higher field strengths.<br />
Table 1 gives a listing of all the<br />
available AA field generating<br />
units with their associated frequency<br />
ranges, field strengths<br />
and antenna spot sizes.<br />
To interface with the AA18G26<br />
and AA26G40 models, AR has<br />
designed the AA1000 (Figure<br />
3). This unit is designed to rout<br />
RF and provide DC power to the<br />
amplifier and internal cooling<br />
fans to all AA- series models.<br />
For RF, the AA1000 receives RF<br />
from an external signal source<br />
and distributes the signal through<br />
a switch before leaving the unit<br />
and traveling to an AA18G26<br />
or AA26G40 via provided lowloss<br />
coaxial cables. This switch<br />
acts as an automatic shut-off<br />
when faults are detected. Faults<br />
are determined by monitoring<br />
the DC power delivered to the<br />
amplifier and cooling fans. The<br />
DC power is generated by internal<br />
power supplies and delivered<br />
to the unit via provided twinax<br />
cables. It is controlled either by<br />
the front panel or remote control<br />
through GPIB, RS-232, Fiber<br />
Optic, USB and Ethernet. A<br />
System Interlock is also provided.<br />
Using AR’s EMC software<br />
suite, emcware, an AA system<br />
communicates in the same manner<br />
as an AR amp, thus further<br />
ensuring the ease of incorporation<br />
into a laboratory’s test setup.<br />
For all of the capabilities described<br />
above, the implementation<br />
of AA-series equipment is quite<br />
simple. Figure 4 provides a basic<br />
block diagram of the setup. All<br />
of the equipment highlighted in<br />
orange is provided by AR.<br />
As was already stated, the<br />
AA-series was developed as a<br />
reliable, low-cost solution for<br />
testing low field strengths in the<br />
18...26.5 GHz and 26.5...40 GHz<br />
frequency range. This includes<br />
a large variety of applications.<br />
First and foremost, the AA-series<br />
Model Number Frequency Range (GHz) Guaranteed Field Strength (V/m) Spot Size (m)<br />
AA18G26-20 18...26 20 0.31 x 0.31<br />
AA18G26-50 18...26 50 0.14 x 0.17<br />
AA26G40-20 26...40 20 0.29 x 0.32<br />
AA26G40-50 26...40 50 0.15 x 0.17<br />
Table 1: AA-Series Options<br />
Figure 2: AA26G40-20<br />
74 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
Figure 3: AA1000 Front Panel<br />
Figure 4: AA-Series Equipment Block Diagram with Provided<br />
Equipment Highlighted AA-Series Applications<br />
satisfies several requirements of<br />
RS103 of MIL- STD-461. Specifically,<br />
the following Platform<br />
test levels can be met:<br />
• Ships (Metallic) (Below<br />
Decks) – 10 V/m<br />
• Ships (Non-Metallic) (Below<br />
Deck) – 10 V/m<br />
• Submarine (Internal) – 10 V/m<br />
• Ground – 50 V/m<br />
• Space – 20 V/m<br />
These requirements are all met<br />
with minimal change to the<br />
typical test setup for RS103.<br />
It should be noted that these<br />
changes resulting from using<br />
AA-series equipment are acceptable<br />
per MIL-STD-461. Figure<br />
5 shows a typical RS103 test<br />
setup utilizing AA-series equipment.<br />
Figure 5: MIL-STD-461 RS103 Test Setup Utilizing AA-Series<br />
Equipment<br />
Please be aware that RS103 is<br />
not the only application for the<br />
AA-series. With today’s evolving<br />
marketplace, technology<br />
is continuing to see contributing<br />
threats at higher operating<br />
frequencies. One such example<br />
is 5G. It’s well known that 5G<br />
is on its way and it will be utilizing<br />
bandwidth in the Ka-band.<br />
Other communication types,<br />
such as satellite communications<br />
are already moving into<br />
the K and Ka-bands, in order to<br />
utilize speed and wider bandwidths.<br />
Many current and future<br />
radar applications exist in the K<br />
and Ka bands as well. To accommodate<br />
these changes in operational<br />
frequencies, many EMC<br />
standards are also beginning to<br />
move higher in frequency.<br />
Conclusion<br />
To rectify a decades-old problem<br />
of expensive and unreliable<br />
TWTAs, AR has developed<br />
a new solution for low-field<br />
strength radiated immunity<br />
testing from 18 to 40 GHz.<br />
The AA-series field generating<br />
systems can produce field<br />
strengths of up to 50 V/m in the<br />
18...26.5 GHz and 26.5...40 GHz<br />
frequency bands. AA-series products<br />
utilize solid-state technology<br />
for a more reliable, low-cost<br />
option over traditional TWTA<br />
approaches. Furthermore, by<br />
using AR’s emcware, the system<br />
is controlled and monitored like<br />
any other ARI amplifier, making<br />
the overall operation easy for the<br />
test engineer. ◄<br />
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Praxis<br />
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Netzwerkanalyse<br />
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Auch für den Funkamateur wird neuerdings die Welt<br />
der Netzwerkanalyse durch Selbstbauprojekte, deren<br />
Umfang und Funktionalität den Profigeräten sehr nahe<br />
kommen, erschlossen. Damit sind die Voraussetzungen<br />
für die Anwendung der vektoriellen Netzwerkanalyse im<br />
Feldeinsatz aus Sicht der verfügbaren Gerätetechnik<br />
geschaffen.<br />
Fehlte noch die geräteneutrale Anleitung zum erfolgreichen<br />
Einstieg in die tägliche Praxis.<br />
Das in Hard- und Software vom Entwickler mit viel Engagement<br />
optimal durchkonstruierte Gerät büßt alle seinen<br />
hervorragenden Eigenschaften ein, wenn sich beim<br />
Messaufbau grundlegende Fehlerquellen einschleichen.<br />
Dieses Buch beschäftigt sich mit den Grundlagen des<br />
Messaufbaus, unabhängig vom eingesetzten Gerät,<br />
um den Praxiseinstieg zu meistern.<br />
Unser gesamtes Buchprogramm finden Sie unter www.beam-verlag.de<br />
oder bestellen Sie über info@beam-verlag.de<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 75
RF & Wireless<br />
Design<br />
Tyndall National Institute Designs Wearable<br />
IoT Antennas With NI AWR Software<br />
Figure 1: Equivalent circuit of the antenna prototype showing a good match between measured vs.<br />
simulated results<br />
Tyndall National Institute<br />
www.tyndall.ie<br />
National Instruments<br />
ni.com/awr<br />
The design of wearable IoT<br />
wireless sensor devices presents<br />
several design challenges specific<br />
to the antenna. In particular,<br />
the integration of the antenna<br />
into the overall IoT solution<br />
must fit into a tight footprint (ie,<br />
limited space). Also, when in its<br />
“wearable” configuration, the<br />
presence of the body can greatly<br />
influence the antenna performance.<br />
Electromagnetic (EM)<br />
modeling is therefore generally<br />
required to analyze and optimize<br />
on-body antenna performance.<br />
However, EM modeling using<br />
analysis methods such as finite<br />
element method (FEM) and<br />
method of moments (MoM)<br />
requires significant model complexity<br />
and computation time.<br />
Therefore, a key challenge of<br />
the work was to quickly develop<br />
accurate circuit models in order<br />
to efficiently analyze “wearable”<br />
antennas.<br />
The Solution<br />
The WSN Group developed a<br />
model of an antenna in close<br />
proximity to the human body.<br />
After evaluating many types<br />
of RF simulation software, it<br />
was found that NI AWR Design<br />
Environment, specifically Microwave<br />
Office circuit design software<br />
was perfectly suited for<br />
this work. It helped the design<br />
team arrive at optimal solutions<br />
quickly and in a productive manner<br />
and the optimization features<br />
in the software enabled<br />
fast and efficient determination<br />
and verification of the equivalent<br />
circuit parameters. (Note:<br />
A comprehensive review of this<br />
work effort is described in the<br />
Institution of Engineering and<br />
Technology (IET) Microwaves,<br />
Antennas & Propagation Journal,<br />
see Reference)<br />
Related to the antenna model<br />
developed by WSN, it provided<br />
for an accurate estimation<br />
of the total impedance variation<br />
of the antenna across the<br />
human body. One advantage<br />
of the model is that it can be<br />
analyzed in seconds versus the<br />
hours required of full FEM EM<br />
analysis. This approach results<br />
in faster development times for<br />
IoT devices. The model also provides<br />
intuition to the designer<br />
as to the antenna behavior and<br />
antenna-body interaction, especially<br />
important for wearable IoT<br />
applications.<br />
The Group selected NI AWR<br />
Design Environment for this<br />
complex antenna design task<br />
not only because of its suitability<br />
for the project at hand but<br />
also because of the institutes<br />
familiarity and prior use of the<br />
software for a wide range of RF<br />
circuit designs, ranging from<br />
impedance-matching circuits,<br />
to baluns, filters, resonators,<br />
and more. Last but by no means<br />
least, the NI AWR Design Environment<br />
software platform was<br />
also successfully employed for<br />
equivalent-circuit modeling of<br />
antennas and load-pull analysis<br />
for antenna impedance-matching<br />
networks (Figure 1).<br />
433 MHz antenna prototype<br />
76 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
Why NI AWR Design<br />
Environment?<br />
Many reasons supported Tyndall<br />
National Institute’s selection of<br />
NI AWR Design Environment<br />
for the project at hand. A few<br />
key reasons include:<br />
• NI AWR software’s simulation<br />
accuracy and speed<br />
• Excellent correlation between<br />
simulated vs. measured data<br />
• Exceptional training materials<br />
and video tutorials available<br />
• Outstanding technical support<br />
• Decade-long experience using<br />
the software<br />
• Robustness and stability of the<br />
software tools<br />
In addition to research and<br />
development, the institute is<br />
also a teaching facility. A significant<br />
challenge on this front is<br />
the ability to get students up to<br />
speed in RF and microwave circuit<br />
simulation in a reasonable<br />
amount of time. NI AWR software<br />
has continued to be quick<br />
for the students to learn as well<br />
as tool they enjoy using. From<br />
their first introduction to using<br />
the simulator, they can very<br />
quickly learn how to create and<br />
simulate RF and microwave circuits<br />
using the available documentation<br />
and example projects.<br />
In a matter of minutes, they are<br />
up and running and they don’t<br />
have to invest weeks in learning<br />
the software before they can run<br />
simulations and produce accurate<br />
results.<br />
Reference<br />
J. L. Buckley, K. G. McCarthy,<br />
D. Gaetano, L. Loizou,<br />
B. O’Flynn, and C. O’Mathuna,<br />
“Design of a compact, fullyautonomous<br />
433 MHz tunable<br />
antenna for wearable wireless<br />
sensor applications,” IET Microwaves,<br />
Antennas & Propagation,<br />
vol. 11, pp. 548-556<br />
This work is supported by a<br />
research grant from Science<br />
Foundation Ireland (SFI) and<br />
is co-funded under the European<br />
Regional Development<br />
Fund under Grant Number 13/<br />
RC/2077.<br />
Oscillators<br />
Imec Demonstrates for the First Time Functional Ring Oscillators Based on Stacked<br />
Gate-all-Around Silicon Nanowire Transistors<br />
At 2017 International Electron<br />
Devices Meeting (IEDM),<br />
imec, the world-leading<br />
research and innovation hub<br />
in nano-electronics and digital<br />
technology, reports on<br />
multiple key process optimizations<br />
for vertically stacked<br />
gate-all-around (GAA) silicon<br />
nanowire transistors. The optimized<br />
CMOS process flow was<br />
then used to integrate, for the<br />
first time, the GAA nanowire<br />
transistors in a functional ring<br />
oscillator. This demonstrator<br />
shows the enormous promise<br />
this technology holds for realizing<br />
the sub-5nm technology<br />
nodes.<br />
Gate-all-around (GAA) MOS-<br />
FETs based on vertically stacked<br />
horizontal nanowires or<br />
nanosheets are promising candidates<br />
to succeed FinFETs in<br />
sub-5nm technology nodes,<br />
thus extending today’s CMOS<br />
technology beyond its scaling<br />
limits. This innnovative transistor<br />
architecture offers a more<br />
aggressive gate pitch scaling<br />
than FinFETs because it achieves<br />
a better electrostatic control.<br />
Moreover, in very scaled<br />
standard cells where only one<br />
fin device is allowed, nanosheets<br />
provide more current per<br />
footprint than fins, and thus can<br />
drive higher capacitive loads.<br />
Finally, integrating nanosheet<br />
devices with variable widths<br />
in a single platform enables<br />
power/performance optimization<br />
with high granularity.<br />
As with every disruptive innovation,<br />
this new architecture<br />
demands for process optimizations.<br />
At IEDM, a team of<br />
researchers from imec and<br />
Applied Materials demonstrated<br />
multiple optimizations for<br />
the fabrication of stacked silicon<br />
nanowire and nanosheet<br />
FETs. The first process optimization<br />
is the implementation<br />
of a SiN Shallow Trench<br />
Isolation (STI) liners which<br />
suppresses oxidation-induced<br />
fin deformation and improves<br />
the shape control of the nanowire<br />
or nanosheet. Secondly,<br />
SelectraTM etch was used to<br />
enable nanowire/nanosheet<br />
release and inner spacer cavity<br />
formation with high selectivity<br />
and without causing silicon<br />
reflow. Finally, for the first<br />
time, ring oscillator circuits<br />
were reported based on stacked<br />
silicon nanowire FETs,<br />
including dual work function<br />
metal gates for threshold voltage<br />
control.<br />
At IEDM, imec also presented<br />
a study on the reliability of<br />
GAA nanowires showing that<br />
the degradation mechanisms<br />
and their origins are similar<br />
as the one in planar devices.<br />
The modelling of the degradation<br />
including various channel<br />
hot-carrier (CHC) modes as<br />
well as positive bias temperature<br />
instability (PBTI) allows<br />
an extrapolation to 10-years<br />
lifetime in the full bias space.<br />
The obtained safe operation<br />
area (SOA) was used to optimize<br />
device operation. An<br />
extra degradation mechanism<br />
that must be taken into account<br />
is self-heating, which is very<br />
important in such confined<br />
structures. Finally, in a study<br />
on ESD diodes in sub-7nm<br />
GAA nanowire technology<br />
nodes, imec proved that the<br />
diodes performance is significantly<br />
impacted by some of the<br />
process options and that optimizations<br />
are needed, such as<br />
a wrap around contact (WAC)<br />
which can increase contact area<br />
in a scaled fin pitch and can be<br />
combined with GAA.<br />
“GAA nanowire transistors are<br />
key in further CMOS scaling,”<br />
stated Naoto Horiguchi, distinguished<br />
member of the technical<br />
staff at imec. “Earlier this<br />
year, we demonstrated standalone<br />
transistors and CMOS<br />
integration, now the next step<br />
was taken with a full demonstrator,<br />
showing the enormous<br />
promise this technology holds<br />
for realizing the sub-7 nm technology<br />
nodes.”<br />
■ Imec<br />
www.imec.be<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 77
RF & Wireless<br />
Test & Measurement<br />
New Software Feature<br />
Enables Automatic<br />
Measurement of Waveform<br />
Parameters<br />
Wireless<br />
Nordic and design partners unveil<br />
latest Bluetooth Low Energy and IEEE<br />
802.15.4 innovations<br />
Furnished as standard with PicoScope<br />
3000, 4000, 5000, and 6000 Series oscilloscopes,<br />
this analysis and search tool<br />
returns a table of results that includes<br />
every waveform cycle captured in the<br />
scope’s memory. Ten waveform parameters<br />
are included in the first version of<br />
the tool and over a million results can<br />
be collected for each parameter. EDN‘s<br />
annual Hot 100 products are selected by<br />
the editors, guided by their own judgment<br />
as well as reader interest. As electronic<br />
devices become more complex, design<br />
engineering teams need better tools to<br />
analyze waveform data and measurement<br />
statistics. Oscilloscopes with deep capture<br />
memory, such as the PicoScope 3000<br />
Series (up to 512 MSamples) and 6000<br />
Series (up to 2 GSamples) can capture<br />
waveforms with thousands of waveform<br />
cycles, at full sampling speed with each<br />
triggered acquisition.<br />
“We are honored that DeepMeasure<br />
has been recognized for the help that it<br />
delivers to engineers who are debugging<br />
complex systems, and for scientists who<br />
are performing sophisticated research<br />
experiments,” said Trevor Smith, Business<br />
Development Manager at Pico.<br />
“With over 25 years’ experience building<br />
PC-based instruments we’ve added<br />
DeepMeasure to our popular 3000, 4000,<br />
5000 and 6000 Series PicoScopes. Any<br />
customer who already has one of these<br />
USB-connected instruments can download<br />
the latest beta version of the software<br />
free of charge and take advantage<br />
of the DeepMeasure tool.<br />
It’s an example of the commitment that<br />
we make to our customers, past and<br />
present, and underlines our position as<br />
the leading supplier of USB-based test<br />
instruments.”<br />
■ Pico Technology<br />
www.picotech.com<br />
Ultra low power (ULP) RF specialist Nordic<br />
Semiconductor ASA demonstrated its<br />
Bluetooth 5-certified and Bluetooth mesh<br />
1.0-compatible Bluetooth Low Energy<br />
(Bluetooth LE) nRF52 Series Systemson-Chip<br />
(SoCs), together with its Thread<br />
1.1-certified solutions, at International CES<br />
<strong>2018</strong>. At the event, Nordic showcased wireless<br />
connectivity solutions for home- and<br />
industrial-automation including Bluetooth<br />
LE point-to-point topologies, and Bluetooth<br />
LE high-node count ‘star’ topologies<br />
with some connections maintained using<br />
Bluetooth 5 technology to demonstrate its<br />
long-range mode. Nordic also demonstrated<br />
advanced mesh network solutions based<br />
on Bluetooth mesh 1.0 and Thread running<br />
over the IEEE 802.15.4 low power wireless<br />
network standard. Uniquely, Nordic’s Bluetooth<br />
5 and Thread mesh solutions concurrently<br />
support Bluetooth LE smartphone<br />
connectivity (for app-based home automation<br />
equipment control without the need for<br />
a dedicated gateway).<br />
Amplifier<br />
GaN 5.5 W X-Band Medium<br />
Power Amplifier<br />
Richardson RFPD, Inc. announced the availability<br />
and full design support capabilities<br />
for a new two-stage medium power amplifier<br />
from United Monolithic Semiconductors<br />
S.A.S. (UMS). The CHA6710-99F<br />
is a GaN-based 5.5 W, X-band medium<br />
power amplifier. It exhibits 36% of power<br />
added efficiency and 23.5 dB linear gain.<br />
It is manufactured using UMS’ proprietary<br />
0.25 µm gate length GaN HEMT process<br />
The home- and industrial-automation demos<br />
are powered by Nordic’s ultra low power<br />
nRF52832 and nRF52840 multiprotocol<br />
(Bluetooth 5, ANT+, and 2.4GHz proprietary)<br />
SoCs. The nRF52840 is also capable of<br />
supporting Bluetooth 5 technology’s longrange<br />
mode, is Thread 1.1-certified, and<br />
can support other IEEE802.15.4-based RF<br />
technologies - making it particularly suitable<br />
for networked home- and industrialautomation<br />
applications.<br />
Other demonstrations showcased the capabilities<br />
of the nRF52840 SoC and S140<br />
SoftDevice (Nordic’s latest RF protocol<br />
‘stack’) – including the range and throughput<br />
enhancements of Bluetooth 5. The SoC<br />
and SoftDevice have been engineered to<br />
build on the mature architecture of the existing<br />
nRF52 Series SoCs and now support<br />
complex Bluetooth LE and other low-power<br />
wireless applications that were previously<br />
not possible with a single-chip solution.<br />
Further, the throughput improvements of<br />
Bluetooth 5 technology (2 Mbps raw data<br />
rate compared with 1 Mbps for Bluetooth<br />
4.2 with no power consumption penalty)<br />
enables Bluetooth LE applications that<br />
were previously not possible. For example,<br />
Nordic-powered Bluetooth 5/Bluetooth LE<br />
devices can support fast image transfers to<br />
connected smartphones, ensuring a satisfying<br />
user experience.<br />
■ Nordic Semiconductor ASA<br />
www.nordicsemi.com<br />
and is available as a bare die. The new PA<br />
is designed for a wide range of applications,<br />
including defense and commercial communication<br />
systems. Additional key features of<br />
the CHA6710-99F include:<br />
• Frequency range: 8 to 12.75 GHz<br />
• Psat: 5.5 W<br />
• DC bias: Vd = 25 V @ Idq = 0.2 A<br />
• Chip size: 2.7 x 2.15 x 0.1 mm<br />
■ Richardson RFPD, Inc.<br />
www.richardsonrfpd.com<br />
78 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
Full-bridge Evaluation Board,<br />
Optimized for High-frequency<br />
Switching and Class D<br />
Amplifiers<br />
Richardson RFPD, Inc. announced the availability<br />
and full design support capabilities<br />
for a new evaluation board from GaN<br />
Systems Inc. and Peregrine Semiconductor<br />
Corporation. The GS61004B-EVBCD<br />
evaluation board combines GaN Systems’<br />
GaN E-HEMT with the ultra-fast PE29102<br />
gate driver from Peregrine. Using this evaluation<br />
platform, designers can characterize<br />
the performance advantages that result<br />
from operating a Class D amplifier at a high<br />
switching frequency. Low dead time and<br />
sub-nanosecond turn-on/off yield a higherefficiency<br />
design with less total harmonic<br />
distortion and EMI.<br />
Additional key features of the<br />
GS61004B-EVBCD include:<br />
• Full-bridge with four GaN E-HEMTs and<br />
two E-HEMT drivers<br />
• GS61004B E-HEMT operable up to<br />
100 MHz<br />
• PE29102 E-HEMT driver operable up<br />
to 40 MHz<br />
• Best-in-class propagation delay:<br />
10 to 45 ns, depending on configuration<br />
• Optimized, Vcc independent, for<br />
matched dead time<br />
• Integrated, resistor-adjustable dead-time<br />
control<br />
• Control pins to evaluate phasing of each<br />
half-bridge circuit<br />
• Snubbers from each switch node to ground<br />
■ Richardson RFPD, Inc.<br />
www.richardsonrfpd.com<br />
New 0.5 to 2.7 GHz, 2 W<br />
Power Amplifier Module<br />
Richardson RFPD, Inc. announced the<br />
availability and full design support capabilities<br />
for a new power amplifier module<br />
from NewEdge Signal Solutions, Inc. The<br />
ETX115 delivers high gain and high power<br />
across a wide RF transmit bandwidth. This<br />
2 W, compact module can be used for a wide<br />
range of applications, including LTE signals<br />
for use in tactical communication, test and<br />
measurement or electronic warfare systems.<br />
It uses a single 12 V supply.<br />
Additional key features of the ETX115<br />
include:<br />
• P1dB: 33 dBm @ 1500 MHz<br />
• Small signal gain: 38.0 +/-1.5 dB<br />
• Integrated power supplies and sequencing<br />
• Efficiency: >20%<br />
• Size: 2.6” x 1.86” x 0.75“<br />
• 50 Ohm operation<br />
■ Richardson RFPD, Inc.<br />
www.richardsonrfpd.com<br />
L-Band Power Limiter Module<br />
RFMW, Ltd. announced design and sales<br />
support for a surface mount, silicon, PIN<br />
diode based, limiter module from RFuW<br />
Engineering. The RFLM-102202QB-290<br />
offers both high-power CW and peak power<br />
protection in the L-Band region of 1 to 2<br />
GHz. CW power handling is 100 W and peak<br />
power handling, of 5% duty cycle pulses, is<br />
up to 1000 W. Flat leakage is 17 dBm typical.<br />
Designed for optimal small signal insertion<br />
loss of 0.25 dB the RFLM-102202QB-290<br />
permits extremely low receiver noise figure<br />
while simultaneously offering excellent<br />
large input signal flat leakage for effective<br />
receiver protection.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
4 W Amplifier Boosts LAA/<br />
LTE-U Signals<br />
RFMW, Ltd. announced design and<br />
sales support for a high-efficiency power<br />
amplifier from Skyworks Solutions. The<br />
SKY66288-11 offers 33.5 dBm of power<br />
at P3dB compression. For highly linear<br />
applications in small cell, massive MIMO<br />
and Band 46 (5.15 to 5.925 GHz) cellular<br />
infrastructure, the amplifier provides 28 dBm<br />
with 25%, this internally matched<br />
PA uses a single, 5 V supply and minimal<br />
external components. The high efficiency<br />
of the SKY66288-11 means that systems<br />
can easily meet the requirements for the<br />
use of Power Over Ethernet (POE) or other<br />
DC power limited systems. Offered in a<br />
compact, 5 x 5 mm package.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
250 W Broadband SSPA<br />
RFMW, Ltd. announced design and sales<br />
support for a high power, solid state power<br />
amplifier from Aethercomm. Designed<br />
for high power, linear applications in both<br />
ground and airborne systems, the SSPA 2.0-<br />
6.0-250 delivers a nominal 250 W from 2 to<br />
6 GHz and attains 300 W of saturated RF<br />
power for non-linear requirements. Developed<br />
using GaN technology for instantaneous,<br />
broad band performance, the SSPA<br />
2.0-6.0-250 offers 70 dB of small signal gain<br />
and has 20-25% composite power added<br />
efficiency across the band. Powered from a<br />
28 V DC supply, standard features include<br />
reverse polarity protection, over-temperature<br />
protection, and over/under voltage protection.<br />
Input and output SWR is specified at<br />
2 maximum and a discrete blanking control<br />
line is included with a 10 µs maximum<br />
turn on/off time. This Aethercomm SSPA is<br />
tested to MIL-STD-810 shock and vibration<br />
requirements.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 79
RF & Wireless<br />
News<br />
Keysight Technologies<br />
Extends Availability of<br />
RF Test, Measurement<br />
Equipment to Europe,<br />
Middle East, Africa and<br />
India Distribution Partners<br />
Products<br />
5 GHz WiFi FEM Rejects 2.4<br />
GHz<br />
mA maximum and is rated over -40 to +70<br />
°C and up to 35,000 feet altitude.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
Portable, Self-contained,<br />
Air-cooled Broadband<br />
Amplifier<br />
Keysight Technologies, Inc. announced<br />
that it has expanded the RF test and<br />
measurement offerings available from<br />
its selected premium distribution partners<br />
in Europe, Middle East, Africa and<br />
India (EMEAI).<br />
With more customer products needing<br />
comprehensive multi-domain signal<br />
generation and analysis in RF and<br />
microwave frequency ranges, Keysight<br />
partners can now offer solutions from<br />
DC to RF creating a one-stop-shop of<br />
experience and expertise.<br />
Applications in communications, automotive,<br />
energy, aerospace, medical, consumer<br />
and education markets require<br />
higher frequency coverage for evolving<br />
technologies such as WiFi, Bluetooth,<br />
ZigBee and other communication protocols<br />
for IoT and smart home devices<br />
with special capability for the various<br />
EMC pre-compliance testing standards.<br />
Keysight has been a leader in electronic<br />
test and measurement for over 75<br />
years. In the past several years, the most<br />
common bench and handheld portfolio<br />
of instruments have been sold through<br />
a network of distributors providing<br />
inventory and additional support to a<br />
growing customer base. During all this<br />
time, Keysight has added hardware<br />
and software products, along with services,<br />
to the distribution partner portfolio<br />
to address the customer’s evolving<br />
demands.<br />
■ Keysight Technologies, Inc.<br />
www.keysight.com<br />
RFMW, Ltd. announced design and sales<br />
support for the Qorvo QPF4518, 5.150 to<br />
5.925 GHz, WiFi Front End Module (FEM).<br />
Optimized for output power and EVM performance<br />
the FEM incorporates 32 dB of<br />
transmit path gain and 16 dB of receive<br />
path gain while providing up to 25 dBm of<br />
11 n, MCS0 spectral mask compliant output<br />
power. Internal filtering rejects unwanted<br />
2.4 GHz signals by 25 dB and Rx path<br />
pinouts allow for additional filtering. Targeted<br />
to applications for retail and service<br />
provider products, the QPF4518 is listed on<br />
Qualcomm’s QCA9888 reference design.<br />
Offered in a 5 x 3 mm QFN package, this<br />
FEM is available from stock at RFMW<br />
along with the complementary QPF4518M<br />
with mirrored receive path components to<br />
eliminate crossover.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
200 W EW Switch<br />
RFMW, Ltd. announced design and sales<br />
support for a high power, symmetrical<br />
SPDT, RF switch assembly from Aethercomm.<br />
Employed in communication and<br />
electronic warfare (EW) systems where<br />
high power, low loss and excellent isolation<br />
are required, model number SSHPS<br />
0.020-1.000-200 handles up to 200 W CW<br />
RF power from 20 to 1000 MHz. Insertion<br />
loss is only 0.5 to 0.75 dB while isolation is<br />
typically 38 dB. The SSHPS 0.020-1.000-<br />
200 operates from a 28 V DC supply @ 500<br />
The Model 350AH1A amplifier is a portable,<br />
self-contained, air-cooled, broadband,<br />
solid state amplifier unit designed for laboratory<br />
applications where instantaneous<br />
bandwidth, high gain and moderate power<br />
output are required. When used with an RF<br />
sweep generator, the 350AH1A will provide<br />
up to 350 W of output power.<br />
Housed in a stylish contemporary enclosure,<br />
the unit provides instantaneous power<br />
for typical applications such as magnetic<br />
susceptibility testing, 4 to 10 kHz requirement<br />
of CS114 of MIL-Std- 461F, antenna<br />
and component testing, watt-meter calibration<br />
and as a driver for higher power amplifiers.<br />
The 350AH1A is powered by a high<br />
efficiency switching supply, with auto ranging<br />
AC input circuitry which will automatically<br />
accept voltages from 90 to 260 V AC<br />
in the 47 to 63 Hz frequency range. The RF<br />
amplifier stages are protected from overtemperature<br />
and over-current conditions by<br />
removing the DC voltage to them when a<br />
fault is detected. The touch screen display<br />
on the front panel indicates the operational<br />
status and any pending fault conditions<br />
when an overtemperature, over-current or<br />
power supply fault has occurred. The unit<br />
can be returned to normal operation when<br />
the condition has been cleared. The unit also<br />
includes digital control for both local and<br />
remote control of the amplifier. The RISC<br />
microprocessor controller board provides<br />
IEEE-488 (GPIB), USB, Ethernet and asynchronous<br />
full duplex RS-232 communication<br />
control of all amplifier functions.<br />
Two 350AH1A amplifiers may be used together<br />
in a “bridged” output configuration by<br />
supplying the same signal to both amplifiers<br />
and using the internal signal inversion feature<br />
of one amplifier. The amplifier output<br />
80 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
grounds are connected and the load is placed<br />
across the two amplifier outputs.<br />
The 350AH1A from AR RF/Microwave<br />
Instrumentation is a portable, self-contained,<br />
air-cooled, broadband, solid state amplifier<br />
unit designed for laboratory applications<br />
from 10 Hz to 1 MHz. It provides a gain of<br />
more than 39 dB with an output power of<br />
over 350 W. The amplifier is powered by a<br />
high efficiency switching supply, with auto<br />
ranging AC input circuitry which will automatically<br />
accept voltages from 90 to 260 V<br />
AC in the 47 to 63 Hz frequency range. It is<br />
available as a benchtop unit and has a digital<br />
front panel display that indicates the operate<br />
status and fault conditions if an over-temperature<br />
or power supply fault has occurred.<br />
The RISC microprocessor controller board<br />
provides IEEE-488 (GPIB), USB, Ethernet<br />
and asynchronous full duplex RS-232 communication<br />
control of all amplifier functions.<br />
This Class AB Linear amplifier provides<br />
instantaneous power for typical applications<br />
such as magnetic susceptibility testing, 4 to<br />
10 kHz requirement of CS114 of MIL-Std-<br />
461F, antenna and component testing, wattmeter<br />
calibration and as a driver for higher<br />
power amplifiers.<br />
■ AR<br />
www.ar-deutschland.com<br />
Absorptive Bessel Filters to<br />
30 GHz<br />
RLC Electronics‘ 4th Order Absorptive Bessel<br />
Filters provide the excellent group delay<br />
response of Bessel filters while maintaining<br />
impedance matching far into the stop band.<br />
Resistive elements are designed into these<br />
filters, resulting in a response that closely<br />
mimics the classic Bessel in both amplitude<br />
and phase. These filters are used in digital<br />
systems where truthful reproduction of<br />
waveforms is important. These filters are<br />
now available with -3 dB cut off frequencies<br />
as high as 30 GHz. A surface mount<br />
configuration is available to 4 GHz.<br />
■ RLC Electronics, Inc.<br />
www.rlcelectronics.com<br />
New Microwave Equalizers<br />
RLC Electronics‘ gain and line loss equalizers<br />
combine filter and attenuator technology<br />
to achieve a desired response to 40 GHz. The<br />
typical curves that follow are representative<br />
of commonly requested responses, including<br />
both linear and half-sine responses.<br />
SWR is dependent on frequency of operation,<br />
complexity of equalized response,<br />
and bandwidth of response. Power handling<br />
is dependent on the physical size of the<br />
absorptive elements. Since these elements<br />
decrease in size with increasing frequency,<br />
power handling by 10 GHz is usually in the<br />
hundredths of watts. The power capability<br />
of these devices is seldom an issue, since<br />
their usage is generally in receive stages or<br />
in the low power sections preceding transmit<br />
amplifiers. These units are used to compensate<br />
for such things as cable or system<br />
gain/losses, to gain flatness in amplifiers,<br />
and compensate for devices such as couplers<br />
and filters which have frequency dependent<br />
outputs and allow for compensation<br />
to ensure a flat response. The -3 dB cut off<br />
frequencies as high as 30 GHz. A surface<br />
mount configuration is available to 4 GHz.<br />
■ RLC Electronics, Inc.<br />
www.rlcelectronics.com<br />
1200 W L-Band Avionics<br />
Power Transistor<br />
Richardson RFPD, Inc. announced the availability<br />
and full design support capabilities<br />
for the 1011GN-1200V power transistor<br />
from Microsemi Corporation. The 1011GN-<br />
1200V is an internally-matched, common<br />
source, class AB, GaN on SiC HEMT capable<br />
of providing over 18.5 dB gain, 1200 W<br />
of pulsed RF output power at 32 µs, and 2%<br />
duty cycle pulse format across the 1030 to<br />
1090 MHz band. The transistor has internal<br />
pre-match for optimal performance, and it<br />
utilizes gold metallization and eutectic attach<br />
to provide outstanding reliability and superior<br />
ruggedness. Additional key features of<br />
the 1011GN-1200V include:<br />
• Power gain: 20 dB (typ.)<br />
• Drain efficiency: 75% (typ.)<br />
Test & Measurement<br />
Instantaneous Power<br />
Across a Single-band<br />
Frequency Range of 0.1 to<br />
1000 MHz<br />
The 100U1000 is a completely new<br />
Class A amplifier design, part of the<br />
new U-series of AR Universal amplifiers.<br />
It instantaneously covers a frequency<br />
range of 100 kHz to 1000 MHz,<br />
at a rated output power of 100 W CW.<br />
Final RF performance details of the<br />
100U1000 can be found on the data<br />
sheet, along with specifications for<br />
dimensions, weight, power requirements,<br />
power consumption etc. The<br />
100U1000 standard configuration includes<br />
RF connectors on the front panel,<br />
with the enclosure and remote interfaces<br />
included.<br />
The rest of the new U-series amplifiers<br />
include the 1U1000, 2.5U1000,<br />
5U1000, 10U1000, 25U1000, and<br />
50U1000.<br />
Applications: The 100U1000 provides<br />
readily available RF power for typical<br />
applications such as RF susceptibility<br />
testing to Military/aviation/automotive/commercial<br />
standards, antenna and<br />
component testing, watt meter calibration,<br />
research and development, and use<br />
as a driver for higher power amplifiers.<br />
■ AR<br />
www.ar-deutschland.com<br />
• Supply voltage: 50 V DC<br />
• Package: 55Q03<br />
• Demonstration video<br />
The 1011GN-1200V is part of Microsemi’s<br />
portfolio of GaN power transistors designed<br />
and optimized for radar and avionics that<br />
enable engineers to achieve the highest performance<br />
compact power amplifier designs<br />
that meet the need for smaller footprints,<br />
reduced weight, and higher power density<br />
and efficiency.<br />
■ Richardson RFPD, Inc.<br />
www.richardsonrfpd.com<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 81
RF & Wireless<br />
News<br />
Keysight Technologies Teams with European Space Agency, Airbus,<br />
SpaceTech GmbH to Evaluate Radar for Icy Moons Exploration Antenna<br />
They also evaluated two radar antennas,<br />
one aluminum and the other carbon fiber<br />
reinforced polymer (CFRP), which will be<br />
used on the spacecraft. The antennas were<br />
housed on a satellite-sized enclosure, and<br />
the enclosure was lifted 300 meters in the<br />
air by helicopter to ensure low-RF coupling<br />
to the ground.<br />
Keysight’s handheld FieldFox analyzer was<br />
used in remote mode to measure S-parameter<br />
Using the Keysight FieldFox LAN<br />
connection, an APCO-25 two-way radio<br />
signal is fed into the 89600 VSA software<br />
for detailed analysis.<br />
Keysight Technologies, Inc. announced that<br />
the FieldFox handheld RF analyzer was<br />
used in the evaluation of the impedance of<br />
the radar antenna for icy moons exploration<br />
(RIME), a key component of one of<br />
the ten science payloads of the European<br />
Space Agency’s Jupiter icy moons explorer<br />
(JUICE) spacecraft scheduled for launch<br />
in 2022.<br />
RIME engineers performed phase-matching<br />
and orientation tests on the RIME antenna in<br />
Heiligenberg, Germany in September 2017.<br />
Martin Laabs of the Dresden University<br />
of Technology, Communications Lab<br />
uses Keysight's FieldFox handheld RF<br />
and microwave analyzer to evaluate the<br />
impedance of the RIME antenna<br />
Keysight 89600 VSA I/Q analysis mode<br />
showing frequency and time domain<br />
measurements of a pulsed RF signal<br />
characteristics of the antenna in flight as it<br />
was rotated more than 180 degrees and with<br />
the spacecraft mock-up being maneuvered<br />
by helicopter. Test data was recovered at a<br />
base station on the ground via a wireless<br />
link between the FieldFox and the ground<br />
base station.<br />
Additional Information<br />
The FieldFox family provides a choice of 22<br />
combination (combo) and spectrum analyzer<br />
models with frequency coverage from DC<br />
to 50 GHz and users can configure combo<br />
Dual-mode Radio Module for IoT Applications<br />
Radiocrafts AS announced a new dual<br />
mode radio module platform for Smart<br />
Metering, Internet of Things (IoT) and<br />
Wireless Sensor Networks applications.<br />
The module has a 2.4 GHz radio transceiver<br />
is addition to the sub-Giga Hertz<br />
transceiver that is available on the RC18x0<br />
module that was announced by Radiocrafts<br />
in September 2017.<br />
The RC1885 radio module platform is<br />
a surface-mounted ultra-low power RF<br />
module based on the CC1350 system-onchip<br />
from Texas Instruments. The modules<br />
include a low power BLE compliant 2.4<br />
GHz RF transceiver in addition to the sub-<br />
Giga Hertz transceiver that is compliant to<br />
IEEE 802.15.4g, Wireless M-Bus and many<br />
proprietary protocols. It is ideal for battery<br />
operated sensors in 6LoWPAN networks.<br />
The BLE compliant 2.4 GHz transceiver<br />
enables applications where commissioning<br />
and network set-up can be done using a<br />
smart-phone. This removes the need for<br />
customer specific HMI (Human-Machine<br />
Interface), thereby reducing the system<br />
cost significantly.<br />
The ultra-low power radio consumes only<br />
5.5 mA in receive mode and 22 mA during<br />
transmission at 14 dBm. The high-performance<br />
radio is complemented with a<br />
powerful ARM Cortex M3 controller with<br />
up to 128 kB of Flash memory and 20 kB<br />
of SRAM. A 4 kB EEPROM, and additional<br />
256 kB Flash is optional. The extra<br />
Flash memory can be used for over-the-air<br />
firmware download.<br />
30 digital and analogue I/O makes it easy<br />
to interface sensors and actuators in control<br />
and monitoring applications. An advanced<br />
low power sensor co-processor is available<br />
for direct sensor interface.<br />
Using the new module together with the TI-<br />
RTOS from Texas Instruments is a powerful<br />
combination to build any end application.<br />
Part of the TI-RTOS is programmed<br />
in ROM, leaving more Flash memory to<br />
the application firmware. The modules are<br />
also supported by the open source operating<br />
system Contiki, through the CC1310<br />
Contiki port.<br />
The 2.4 GHz BLE compliant transceiver<br />
adds significant benefit to the new module<br />
platform. It is a complement to existing<br />
offerings for low power wireless solution<br />
where the RF modules are integrating<br />
more and more functionality. Dual mode<br />
radio combined with an ARM Cortex M3<br />
microcontroller in a System in Package<br />
module opens up even more possibilities<br />
than before for battery operated Internet<br />
of Things and Wireless Sensor Network<br />
applications.<br />
■ Radiocrafts AS<br />
www.radiocrafts.com<br />
82 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
models to include spectrum analyzer, VNA,<br />
CAT, RTSA and more. All models offer<br />
benchtop precision and are MIL-Class 2<br />
rugged. More information is available at<br />
www.keysight.com/find/fieldfox.<br />
■ Keysight Technologies, Inc.<br />
www.keysight.com<br />
Products<br />
Linear Small Cell Amplifier<br />
offers Superior Gain<br />
RFMW, Ltd. announced design and sales<br />
support for the Qorvo QPA9226, Small Cell<br />
Power Amplifier. Offering 0.25 W of power,<br />
this highly linear (-47 dBc ACLR @ 24 dBm)<br />
amplifier serves 2.5 to 2.7 GHz applications<br />
in bands 7, 38 and 41. The QPA9226 provides<br />
34 dB of power gain for femtocells,<br />
CPEs and data cards. It can also function as<br />
a linear driver in DAS applications, booster<br />
amps and repeaters. Internally matched and<br />
offered in a 7 x 7 mm package.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
Coax Connector System<br />
for Small Cell Mobile<br />
Communications<br />
Huber+Suhner announced a new small<br />
coaxial connector system that has been designed<br />
specifically to meet the space limitation<br />
requirements of today’s small cell<br />
mobile communications. According to<br />
Huber+Suhner, the industry’s move to the<br />
small cell approach has demanded the development<br />
of this small high-performance RF<br />
coaxial connector, the NEX10, to match the<br />
cell’s smaller radio and antenna.<br />
The NEX10 connector system features an<br />
excellent PIM stability of -166 dBc, a flexible<br />
coupling mechanism, either quick lock<br />
or screw and a compact ruggedized design<br />
with flange height of just 12.7 mm.<br />
The NEX10 system’s robust design eliminates<br />
any damage or operator errors during<br />
installation and is optimized for corrugated<br />
cable sizes of up to 0.635 cm. A weather<br />
protection boot, which is part of the interface,<br />
makes it suitable for outdoor use in<br />
extreme weather conditions.<br />
The NEX10 connector has been designed by<br />
three leading RF interconnection manufacturers<br />
– Huber+Suhner, Radiall and Rosenberger<br />
– to meet existing and future demands<br />
of small cell networks for today’s 4G and<br />
the upcoming 5G networks.<br />
■ Huber+Suhner Group<br />
www.hubersuhner.co.uk<br />
40 GHz Terminations for Test<br />
Benches<br />
RFMW, Ltd. announced design and sales<br />
support for MECA coaxial terminations.<br />
The MECA 468-1 is a 2.92 mm male termination<br />
rated to 1W of RF input power.<br />
Ideal for test applications and system loading<br />
applications. The 468-1 offers low SWR of<br />
1.2 up to 40 GHz.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
Darlington Pair SiGe Gain<br />
Blocks Boost LTE Power<br />
RFMW, Ltd. announced design and sales<br />
support for a series of Darlington pair SiGe<br />
gain block amplifiers from Qorvo. Operating<br />
over a frequency range of DC to 4.5<br />
GHz, these gain blocks (QPA<br />
A, QPA6489A and QPA7489A) offer gain<br />
and output power options for applications in<br />
LTE infrastructure, repeaters, Test & Measurement<br />
and defense. With single supply<br />
operation, these cascadable gain blocks are<br />
available in SOT-89 packaging.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
Cables & Connectors<br />
RFMW Offers Coaxial<br />
Adapters for Low PIM<br />
Applications<br />
RFMW, Ltd. announced design and sales<br />
support for MECA low PIM, high-performance<br />
adapters. With right angle, bulkhead,<br />
in-series and between-series options,<br />
RFMW supports many distributed antenna<br />
system (DAS) interconnect requirements.<br />
PIM (Passive Intermodulation) is the nonlinear<br />
mixing of two or more frequencies<br />
in a passive (or linear) device creating poor<br />
system performance.<br />
MECA’s Low PIM (-165 dBc typ.) adapters<br />
offer rugged construction and excellent<br />
performance for in-building or tower top<br />
systems. For example, the ANF-DM-M01<br />
is a N-Female to 7/16 DIN Male adapter<br />
with a maximum SWR of 1.25 and supports<br />
systems up to 8 GHz. ANF-DM-M01 adapters<br />
are rated for operation from -55 to +85<br />
°C, making them a perfect choice for harsh<br />
environments. Made in USA, MECA low<br />
PIM adapters are available with N-type and<br />
7/16 connectors.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 83
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high-resolution PXI FlexRIO<br />
Digitizers, three dedicated PXI<br />
FlexRIO Coprocessor Modules<br />
and a module development kit<br />
that helps with custom front-end<br />
development.<br />
High-performance<br />
The FlexRIO product line combines<br />
customizable I/O and<br />
user-programmable FPGAs<br />
into high-performance, reconfigurable<br />
instruments users can<br />
program with the LabVIEW<br />
FPGA Module. With Kintex<br />
UltraScale FPGAs, the new<br />
FlexRIO architecture offers<br />
more programmable resources<br />
than previous Kintex-7-based<br />
FlexRIO modules. In addition,<br />
the new mezzanine architecture<br />
fits both the I/O module and the<br />
FPGA back end within a single,<br />
integrated 3U PXI module.<br />
For high-speed communication<br />
with other modules in the chassis,<br />
these new FlexRIO modules<br />
feature PCI Express Gen 3 x8<br />
connectivity for up to 7 GB/s of<br />
streaming bandwidth.<br />
“FPGAs and high-performance<br />
data converters are essential<br />
technologies when pushing the<br />
boundaries of discovery and<br />
innovation, but implementing<br />
them in a custom design can be<br />
cumbersome,” said Steve Warntjes,<br />
NI vice president of R&D,<br />
modular instruments. “FlexRIO<br />
has consistently helped engineers<br />
and scientists bring ideas to fruition<br />
faster with an off-the-shelf<br />
solution that includes the latest<br />
FPGA and converter technology.<br />
The new FlexRIO architecture<br />
furthers this mission.”<br />
The new FlexRIO modules take<br />
advantage of the highest-performance<br />
FPGA and A/D converter<br />
technology, which makes<br />
them ideal for applications that<br />
require advanced capabilities<br />
like remote sensing, signals<br />
intelligence, communications<br />
and particle physics.<br />
Digitizer Modules<br />
New PXI FlexRIO Digitizers<br />
deliver high-speed sampling<br />
rates and wide bandwidth<br />
without compromising dynamic<br />
range. The PXIe-5763 and PXIe-<br />
5764 provide 500 MS/s and<br />
1 GS/s sampling rates, respectively.<br />
Both modules offer 16-bit<br />
resolution and up to 400 MHz of<br />
bandwidth on all four channels.<br />
Coprocessor Modules<br />
Add real-time signal processing<br />
capabilities to a system with<br />
dedicated Kintex UltraScale PXI<br />
FlexRIO Coprocessor Modules.<br />
A chassis full of these modules<br />
delivers the highest density of<br />
computational resources per U<br />
of rack space of any NI system.<br />
Module Development<br />
Kit<br />
Start with a FlexRIO FPGA back<br />
end programmable by LabVIEW<br />
and then design custom I/O<br />
modules to meet more unique<br />
application requirements.<br />
FlexRIO instruments are an<br />
important part of the NI ecosystem<br />
that engineers can use to<br />
build smarter test and measurement<br />
systems. These systems<br />
benefit from more than 600<br />
PXI products ranging from DC<br />
to mmWave and feature highthroughput<br />
data movement using<br />
PCI Express bus interfaces and<br />
sub-nanosecond synchronization<br />
with integrated timing and triggering.<br />
Supported by a vibrant<br />
ecosystem of partners, add-on IP<br />
and applications engineers, the<br />
NI platform helps dramatically<br />
lower the cost of test, reduce<br />
time to market and future-proof<br />
testers for tomorrow’s challenging<br />
requirements.<br />
■ NI, National Instruments<br />
ni.com<br />
• Redaktion:<br />
Dipl.-Ing. Reinhard Birchel<br />
(RB)<br />
Ing. Frank Sichla (FS)<br />
redaktion@beam-verlag.de<br />
• Anzeigen:<br />
Myrjam Weide<br />
Tel.: +49-6421/9614-16<br />
m.weide@beam-verlag.de<br />
• Erscheinungsweise:<br />
monatlich<br />
• Satz und Reproduktionen:<br />
beam-Verlag<br />
• Druck & Auslieferung:<br />
Brühlsche<br />
Universitätsdruckerei<br />
Der beam-Verlag übernimmt<br />
trotz sorgsamer Prüfung der<br />
Texte durch die Redaktion<br />
keine Haftung für deren inhaltliche<br />
Richtigkeit.<br />
Handels- und Gebrauchsnamen,<br />
sowie Warenbezeichnungen<br />
und dergleichen<br />
werden in der Zeitschrift ohne<br />
Kennzeichnungen verwendet.<br />
Dies berechtigt nicht zu der<br />
Annahme, dass diese Namen<br />
im Sinne der Warenzeichenund<br />
Markenschutzgesetzgebung<br />
als frei zu betrachten<br />
sind und von jedermann ohne<br />
Kennzeichnung verwendet<br />
werden dürfen.<br />
86 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>
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• .05-40 GHz<br />
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Streiflacher Str. 7 • 82110 Germering<br />
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