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2-2018

Fachzeitschrift für Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik

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Februar 2/<strong>2018</strong> Jahrgang 23<br />

HF- und<br />

Mikrowellentechnik<br />

500 W GaN-on-Si-Leistungstransistor für<br />

Flughafenüberwachungs-Radar-Systeme<br />

Macom, Seite 6


MMIC AMPLIFIERS<br />

50 MHz to 26.5 GHz<br />

PHA-1+<br />

0.05-6 GHz $ 1 99<br />

ea. (qty. 20)<br />

Gain 13.5 dB<br />

Pout 22 dBm<br />

AVA-183A+<br />

5-18 GHz<br />

Gain 14.0 dB<br />

Pout 19 dBm<br />

$<br />

7 95<br />

ea. (qty. 20)<br />

AVM-273HPK+<br />

13-26.5 GHz<br />

Gain 13.0 dB<br />

Pout 27 dBm<br />

$<br />

36 90<br />

ea. (qty. 10)<br />

Wir We’ve haben got die you Lücke covered! geschlossen!<br />

Drei 3 MMIC MMIC-Amplifier amplifiers support unterstützen the whole die ganze gamut Vielzahl of der<br />

Applikationen applications from von 50 MHz all bis the hoch way hinauf up to zu 26.5 26,5 GHz! GHz!<br />

Mini-Circuits’ AVM-273HPK+ Breitband-MMIC-Verstärker wideband microwave MMIC eignet<br />

amplifier sich für Applikationen supports applications von 13 bis 26,5 from GHz 13 mit to bis 26.5 zu GHz 500 mW with Ausgangsleistung,<br />

13 dB Verstärkung, ±1 dB Gain Flatness und 58 dB<br />

up<br />

to 0.5W output power, 13 dB gain, ±1 dB gain flatness and<br />

Rückwärtsisolation. Diese Verstärker werden unterstützt von einem<br />

58 Spannungs-Sequencing- dB reverse isolation. und The DC-Control-Modul amplifier comes und supplied bieten dadurch with a<br />

voltage einen Rückwärtsspannungsschutz sequencing and DC control in ihrem module kleinen providing Gehäuse, reverse was Ihr<br />

voltage Schaltungsdesign protection vereinfacht. one tiny Dieses package Modell to simplify ist ein idealer your circuit Pufferverstärker<br />

This für P2P-Funkanwendungen, model is ideal buffer militärische amplifier Applikationen for P2P radios, und<br />

design.<br />

military Radar, DBS, EW VSAT and radar, und mehr! DBS, VSAT and more!<br />

Der AVA-183A+ weist 14 dB Verstärkung bei einer exzellenten Flatness<br />

The AVA-183A+ delivers 14 dB gain with excellent gain<br />

(±1 dB) zwischen 5 und 18 GHz, 38 dB Isolation und 19 dBm Signalleistung<br />

flatness auf. Er ist (±1.0 bedingungslos dB) from stabil 5 to und 18 ein GHz, idealer 38 LO-Treiberverstärker.<br />

dB isolation, and<br />

19 Interne dBm DC-Abblockung, power handling. Bias It Tee is und unconditionally ein mikrowellentauglicher stable and<br />

an Koppelkondensator ideal LO driver senken amplifier. den externen Internal Beschaltungsaufwand DC blocks, bias tee, und<br />

and minimieren microwave Ihre Entwicklungszeit.<br />

coupling capacitor simplify external circuits,<br />

minimizing your design time.<br />

Der The PHA-1+ nutzt uses die E-PHEMT-Technologie, technology um einen to offer ultrahohen ultra-high Dynamikbereich,<br />

dynamic range, geringes low Eigenrauschen noise, and und excellent exzellente IP3 IP3-Performance<br />

performance,<br />

zu bieten. Das macht ihn ideal geeignet für LTE und TD-SCDMA. Das<br />

making it ideal for LTE, and TD-SCDMA. Good input and<br />

gute Anpassverhalten an Ein- und Ausgang erstreckt sich fast auf sieben<br />

Oktaven, output return sodass loss CATV-Applikationen, across almost drahtlose 7 octaves LANs extend und Basisstations- its use to<br />

Infrastruktur CATV, wireless profitieren LANs, können. and base station infrastructure.<br />

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478 rev S<br />

DISTRIBUTORS<br />

478 rev S avaPHA.indd 1 8/16/17 3:23 PM


Editorial<br />

Trägheitsgesetz<br />

Technische Beratung und Distribution<br />

Funkmodule<br />

für IoT und M2M Anwendungen<br />

Die Eigenschaft von Körpern,<br />

die durch die Masse festgelegt<br />

wird, ohne Krafteinwirkung<br />

ihren Bewegungszustand beizubehalten,<br />

d. h. in gleichförmiger<br />

geradliniger Bewegung<br />

oder in Ruhe zu bleiben, wird in<br />

der Physik als Trägheit bezeichnet.<br />

Man könnte auch sagen:<br />

Ein Körper ändert seinen Bewegungszustand<br />

nicht, wenn die<br />

Summe der auf ihn wirkenden<br />

Kräfte null ist.<br />

Es lässt sich auch umgekehrt<br />

formulieren: Ein Körper ändert<br />

seinen Bewegungszustand,<br />

wenn die Summe der auf ihn<br />

wirkenden Kräfte ungleich<br />

null ist. Er wird dann entweder<br />

beschleunigt, verzögert<br />

oder ändert die Richtung seiner<br />

Bewegung. Die Trägheit eines<br />

Körpers ist dabei proportional<br />

seiner Masse.<br />

Nun lassen sich ganz leicht die<br />

Parallelen zum Verhalten einzelnen<br />

Menschen, Organisationen<br />

oder ganzen Industrien ziehen.<br />

Wenn man z.B. statt Masse<br />

eines physikalischen Körpers<br />

die Größe eines Unternehmens<br />

betrachtet, wird das grundsätzliche<br />

Problem der großen oder<br />

größer werdenden Organisationen<br />

offensichtlich, denn Trägheit<br />

ist eines der Grundgesetze<br />

die man nicht abstellen kann.<br />

Aber es gibt einen Unterschied<br />

zwischen der Trägheit früher<br />

und der Trägheit heute wenn<br />

man die großen Organisationen<br />

oder Konzerne früher oder heute<br />

Dipl.-Ing. Alex van den Berg<br />

AR (Amplifier Research)<br />

Deutschland GmbH<br />

Geschäftsführer<br />

vergleicht. Früher waren die<br />

„Riesen“ eher wie erstarrt und<br />

ganz schwer in Bewegung zu<br />

versetzen.<br />

Heutzutage sind die modernen<br />

„Riesen“ sicherlich auch<br />

träge, aber auf eine andere<br />

Art und Weise. Sie rasen mit<br />

hoher Geschwindigkeit und<br />

werfen dabei die kleineren<br />

Unternehmen und manchmal<br />

ganze Industriezweige mit<br />

ihren Geschäftsmodellen aus<br />

der Bahn.<br />

Erst vor einigen Wochen wurde<br />

wieder angekündigt, dass ein<br />

großer Halbleiterhersteller einen<br />

anderen akquirieren möchte.<br />

Ich würde mich nicht wundern,<br />

wenn in einigen Jahren in jeder<br />

Branche nur zwei, drei große<br />

Unternehmen übrig bleiben<br />

(ggf. mit gegenseitigen Beteiligungen).<br />

Dies ist bereits in einigen<br />

Branchen der Fall.<br />

Bis jetzt haben wir in Bezug auf<br />

die Trägheit nur über Negatives<br />

gesprochen und auch im alltäglichen<br />

Leben wird der Begriff<br />

Trägheit eher im negativen Sinn<br />

erwähnt, aber es gibt durchaus<br />

positive Eigenschaften von<br />

Trägheit. Ohne Trägheit wäre<br />

es z.B. nicht möglich Papier<br />

mit einer Hand von einer Rolle<br />

abzureißen!<br />

Eine informative und anregende<br />

Lektüre wünscht Ihnen<br />

Dipl.-Ing. Alex van den Berg<br />

IoT/M2M<br />

GSM/GPRS<br />

NB-IoT<br />

Cat-M/eMTC<br />

C<br />

GLONASS<br />

/WiFi<br />

WLAN/WiFi<br />

Combo Module<br />

CE/FCC/IC zertifiziert<br />

RED konform<br />

LTE<br />

BLE<br />

UMTS<br />

GNSS<br />

LoRa<br />

BT<br />

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83278 Traunstein<br />

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Tel. +49 86116677-99 EN ISO 9001:2008<br />

GPS<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 3


Inhalt 2/<strong>2018</strong><br />

Februar 2/<strong>2018</strong> Jahrgang 23<br />

Die ganze Bandbreite<br />

der HF-und MW-Technik<br />

HF- und<br />

500 W GaN-on-Si-Leistungstransistor für<br />

Flughafenüberwachungs-Radar-Systeme<br />

Macom, Seite 6<br />

Mikrowellentechnik<br />

Zum Titelbild:<br />

500-W-GaN-on-Si-<br />

Leistungstransistor<br />

für Überwachungssysteme<br />

im L-Band<br />

Neue Maßstäbe für die<br />

Leistungsfähigkeit und<br />

Effizienz von GaN-Bausteinen<br />

setzt der MAGX-101214-<br />

500 von MACOM. Er<br />

erzielt die höchste Effizienz<br />

aller konkurrierenden<br />

Bauelemente. 6<br />

Seit über 30 Jahren Ihr Partner für<br />

▶ Adapter<br />

▶ Equalizer<br />

▶ DC Blocks<br />

▶ Dämpfungsglieder von 0,5W bis 4kW<br />

fest, einstellbar und programmierbar<br />

▶ Wattmeter<br />

▶ Abschlusswiderstände von 1W bis 5kW<br />

▶ Leistungsteiler / Koppler<br />

über 1 000 Modelle<br />

ab Lager lieferbar<br />

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Ein passiver High-Performance-<br />

Mikrowellenmischer<br />

Der LTC5553 von Linear Technologies eignet sich gut dazu,<br />

zu verdeutlichen, dass auch bei den passiven Komponenten die<br />

technische Entwicklung nicht stehen geblieben ist und wie sie sich<br />

heute darstellt. 20<br />

Überwachungsempfänger<br />

R&S<br />

ESMD entwickelt<br />

sich zum<br />

Kleinsystem<br />

Der Breitbandüberwachungsempfänger<br />

R&S ESMD von Rohde<br />

& Schwarz wurde<br />

mit neuen Funktionen<br />

ausgestattet. Er unterstützt<br />

damit jetzt noch<br />

besser bei der Aufgabe,<br />

Signale aufzuzeichnen,<br />

auszuwerten und für<br />

Dokumentationszwecke<br />

aufzubereiten. 64<br />

Bunsenstr. 5/II ▪ D-82152 Martinsried<br />

4<br />

Tel.: +49 (0)89 89 55 69 0 ▪ Fax: +49 (0)89 89 55 69 29<br />

4<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong><br />

www.tactron.de ▪ info@tactron.de


Standardkonforme EMF-Messlösungen von 0 Hz bis 90 GHz –<br />

planbare Zukunftssicherheit mit 5G-Reserven<br />

Narda STS ist mit seinen standardkonformen EMF-Messlösungen hervorragend für die<br />

Zukunft gerüstet – 5 G inklusive. Aufgrund seiner Flexibilität und der Eignung für nahezu<br />

alle Applikationen genießen Anwender des mobilen Feldstärkemessgeräts NBM-550 schon<br />

jetzt ein Höchstmaß an Zukunftssicherheit. 60<br />

Vector Signal<br />

Generator Achieves<br />

Extremely High Pulse<br />

Rates<br />

Rohde & Schwarz introduced<br />

a new realtime control interface<br />

software option for simulated<br />

radar scenarios based on<br />

pulse descriptor word (PDW)<br />

streaming. The radar scenario<br />

simulator streams the PDWs<br />

to the R&S SMW200A vector<br />

signal generator directly via<br />

LAN. 68<br />

Rubriken in diesem Heft:<br />

Steckverbinder mit einstufigem<br />

Verriegelungsmechanismus<br />

Mit SMP Infinity stellt Rosenberger eine innovative<br />

Miniatursteckverbinder-Serie vor, deren Abmessungen<br />

rund 40% kleiner als von Standard-SMA-<br />

Steckverbindern sind. 53<br />

Editorial. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3<br />

Inhalt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4<br />

Titelstory . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6<br />

Marktübersicht: Module und Zubehör .8<br />

Funkmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18<br />

Bauelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20<br />

Grundlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32<br />

Stromversorgung . . . . . . . . . . . . . . . 40<br />

Quarze und Oszillatoren. . . . . . . . . . 47<br />

Praxis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48<br />

Design . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50<br />

Elektromechanik . . . . . . . . . . . . . . . . 51<br />

Messtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54<br />

RF & Wireless . . . . . . . . . . . . . . . . . 68<br />

Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 5


Titelstory<br />

500-W-GaN-on-Si-Leistungstransistor für<br />

Überwachungssysteme im L-Band<br />

Neue Maßstäbe für<br />

die Leistungsfähigkeit<br />

und Effizienz von GaN-<br />

Bausteinen setzt der<br />

MAGX-101214-500 von<br />

MACOM. Er erzielt<br />

die höchste Effizienz<br />

aller konkurrierenden<br />

Bauelemente.<br />

MACOM Technology<br />

Solutions, Inc.<br />

www.macom.com<br />

Die MACOM Technology Solutions,<br />

Inc. stellte als jüngsten<br />

Neuzugang ihres Portfolios<br />

an GaN-on-Si-Leistungstransistoren<br />

für gepulste L-Band-<br />

Radarsysteme einen Transistor<br />

vor, der für Flughafenüberwachungs-Radarsysteme<br />

(Airport<br />

Surveillance Radar, ASR)<br />

im Frequenzbereich von 1,2<br />

bis 1,4 GHz ausgelegt ist. Mit<br />

einem industrieweit beispiellosen<br />

Wirkungsgrad bei einer<br />

maximalen gepulsten Leistung<br />

von bis zu 500 W dürfte der<br />

MAGX-101214-500 die zu<br />

hohen Preisen angebotenen<br />

GaN-on-SiC-basierten Transistoren<br />

übertreffen und außerdem<br />

die Leistungsfähigkeit,<br />

den Wirkungsgrad und die Leistungsdichte<br />

früherer LDMOSbasierter<br />

Bauelemente weit hinter<br />

sich lassen.<br />

Stark und effizient<br />

Mit seiner Ausgangsleistung von<br />

500 W und seiner Energieeffizienz<br />

von über 70% im gepulsten<br />

Betrieb bei 50 V ermöglicht der<br />

neue MAGX-101214-500 den<br />

Kunden die Aufstockung einer<br />

Vielzahl von ASR-Systemen auf<br />

mehr Leistung. Die in einem<br />

platzsparenden Keramikgehäuse<br />

mit Flansch angebotenen Transistoren<br />

unterstützen passende<br />

Strukturen zur Minimierung der<br />

Schaltungsgröße und helfen bei<br />

der Realisierung robuster und<br />

kompakter Radarsysteme mit<br />

effizienten und vereinfachten<br />

Kühlungs- und Stromversorgungs-Architekturen.<br />

Der MAGX-101214-500<br />

baut auf dem Erfolg des umfassenden<br />

Portfolios an GaN-on-<br />

Si-Leistungstransistoren von<br />

MACOM auf, die ihre praxiserprobte<br />

Zuverlässigkeit unter<br />

rauen Umgebungsbedingungen<br />

unter Beweis gestellt haben. Bisher<br />

wurden bereits mehr als eine<br />

Million GaN-on-Si-Bausteine<br />

von MACOM an Kunden in aller<br />

Welt ausgeliefert.<br />

„Die fortlaufende Ausweitung<br />

des GaN-on-Si-Produktportfolios<br />

von MACOM erlaubt<br />

unseren Kunden die Adressierung<br />

einer ständig breiter werdenden<br />

Palette von RF-Power-<br />

Anforderungen, wobei die<br />

Performance-Profile das von<br />

GaN-on-SiC gebotene Niveau<br />

erreichen und sogar übertreffen<br />

– und dies auf einem bei erhöhten<br />

Produktionszahlen deutlich<br />

niedrigeren Kostenniveau“, sagt<br />

Markus Schäfer, Sales Director<br />

EMEA von MACOM.<br />

„Unsere erwiesene Technologieführerschaft<br />

auf dem GaN-on-<br />

Si-Sektor gehört zusammen mit<br />

unserer jahrzehntelangen Erfahrung<br />

im Bereich der zivilen und<br />

militärischen Radarsysteme zu<br />

den vielen Faktoren, die unsere<br />

Innovationstätigkeit auf diesen<br />

wichtigen Märkten antreiben.<br />

Der neue MAGX-101214-500<br />

belegt dies eindrucksvoll.“ ◄<br />

6 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


HF- und<br />

Mikrowellentechnik<br />

Schwerpunkt in diesem Heft:<br />

Module und<br />

Zubehör<br />

Ultraflacher µModule-Regler<br />

Mit mehreren Reglern ist somit eine technisch<br />

elegante Aufteilung des Gesamtstrombedarfs<br />

auf verschiedene zusammengehörende<br />

Schaltungsgruppen möglich. Der<br />

LTM4631 enthält interne Überspannungsund<br />

Foldback-Überstrom-Schutzschaltungen.<br />

Er ist bleifrei produziert, RoHS<br />

konform und für den Betriebstemperaturbereich<br />

von -40 bis +125 °C spezifiziert.<br />

■ Analog Devices,<br />

Power by Linear<br />

www.linear.com<br />

Extrem kleiner<br />

GNSS-Empfänger mit<br />

integrierter Antenne<br />

Linear Technology Corporation präsentiert<br />

mit dem neuen Schaltregler LTM4631,<br />

einen 2x10-A- oder 1x20-A-µModule-<br />

Abwärtsregler in einem nur 1,91 mm hohen<br />

LGA-Gehäuse mit einer Grundfläche von<br />

16 x 16 mm. Er kann – dank seiner geringen<br />

Bauhöhe - auf der Leiterplatte unmittelbar<br />

neben der Last, beispielsweise einem<br />

FPGA, platziert werden und den jeweiligen<br />

Kühlkörper mitbenutzen. Das kompakte,<br />

flache Gehäuse ermöglicht es, den LTM4631<br />

auch auf der Rückseite der Leiterplatte zu<br />

montieren. Typische Anwendungsbereiche<br />

CelsiStrip ®<br />

Thermoetikette registriert<br />

Maximalwerte durch<br />

Dauerschwärzung.<br />

Bereich von +40 ... +260°C<br />

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EUR 200 (verzollt, exkl. MwSt)<br />

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www.spirig.com<br />

sind Steck-Karten und Mezzanine-Karten in<br />

Embedded-Systemen, Datenspeichersystemen,<br />

Gateway-Controllern und 40-Gbit/sbis<br />

100-Gbit/s-Netzwerken.<br />

Der LTM4631 akzeptiert Eingangsspannungen<br />

von 4,5 V bis 15 V und liefert über<br />

den Temperaturbereich von –40 °C bis<br />

125 °C an zwei Ausgängen einstellbare,<br />

geregelte Spannungen zwischen 0,6 V bis<br />

1,8 V ±1,5%. Da der LTM4631 bereits<br />

über zwei Leistungsausgänge verfügt und<br />

kaskadierbar ist, lässt sich der Strombedarf<br />

problemlos durch verschiedene Schaltungsarten<br />

abdecken.<br />

• 2 x 10 A ist durch getrennten Betrieb der<br />

beiden um 180º phasenversetzt arbeitenden<br />

Ausgänge möglich.<br />

• 1 x 20 A kann der 4631 liefern, wenn<br />

seine beiden 10-A-Ausgänge parallelgeschaltet<br />

werden.<br />

• 1 x 40 A Strombedarf maximal kann<br />

durch Parallelschalten von zwei Reglern<br />

abgedeckt werden. Dabei werden zugleich<br />

die Eingangs- und Ausgangs-Rippleströme<br />

minimiert.<br />

Nur 15,5 x 15,5 x 6,3 mm misst das mit einer<br />

integrierten Antenne ausgestattete GNSS-<br />

Empfängermodul SAM-M8Q von u-blox.<br />

Der extrem kompakte SMT-fähige Receiver-<br />

Baustein erleichtert vor allem Entwicklern<br />

von Embedded-Systemen, die oft nur über<br />

wenig oder keinerlei Erfahrung im HF- und<br />

Antennen-Design verfügen, die Arbeit. Die<br />

Kombination von integrierter Breitbandantenne,<br />

SAW- Filter und rauscharmen Verstärker<br />

gewährleistet auch dann eine stabile<br />

Leistung, wenn störende Hochfrequenzsignale<br />

anderer elektronischer Geräte, beispielsweise<br />

von Mobilfunkmodems, vorhanden<br />

sind. Durch Einsatz der neusten<br />

Multi-GNSS-Empfängertechnologie von<br />

u-blox ist das Modul zudem in der Lage,<br />

gleichzeitig GPS-, Glonass- und Galileo-<br />

Satellitensignale zu empfangen. Muster<br />

des SAM-M8Q stehen ab Lager zur Verfügung.<br />

Weitere Informationen können unter<br />

u-blox@spezial.com angefordert werden.<br />

■ SE Spezial-Electronic GmbH<br />

www.spezial.com<br />

8 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Marktübersicht Module und Zubehör ®<br />

WiFi/Bluetooth-Kombimodul<br />

Der schwedische Hersteller H&D Wireless<br />

AB hat mit dem neuen SPB209 accelerate<br />

eines der kleinsten Module entwickelt,<br />

welches WLAN 802.11a/b/ g/n/ac, Bluetooth<br />

4.2 Smart Ready (d.h. Bluetooth Classic und<br />

Bluetooth Smart) als auch NFC auf einem<br />

Modul mit den Abmessungen von 14 x 14<br />

x 2,5 mm unterstützt. Eine etwas größere<br />

Variante (19 x 14 x 2,5 mm) ist mit integrierter<br />

keramischer Antenne verfügbar. Das<br />

Kombimodul mit exzellenter Performance<br />

ist für eine zeitgleiche und unabhängige<br />

Funktion der verschiedenen Technologien<br />

entworfen worden und somit optimal für<br />

industrielle Anwendungen geeignet. Der<br />

erweiterte Temperaturbereich von -40 bis<br />

+85 °C und eine garantierte Langzeitverfügbarkeit<br />

unterstreichen dies zusätzlich.<br />

Das Modul wird über ein 4- oder 8-Bit-<br />

SDIO-Interface an den Host-Prozessor<br />

angebunden. Darüber hinaus sind für das<br />

Bluetooth-Interface auch eine UART- und<br />

eine Schnittstelle mit integrierter Pulsecode-<br />

Modulation (PCM) für die Sprachfunktion<br />

und Audioanwendungen über Bluetooth<br />

verfügbar. Weitere Schnittstellen, wie I 2 C<br />

und GPIO’s, sind ebenfalls vorhanden. Die<br />

1x1-Antennenkonfiguration ermöglicht<br />

PHY-Datenraten bis zu 433 Mbps und Transferraten<br />

bis maximal 3 Mbps via Bluetooth.<br />

Mit einer HF-Ausgangsleistung von bis zu<br />

18 dBm in WiFi 802.11b Mode und 15 dBm<br />

in WiFi 802.11a/g/n Mode sowie mehr als<br />

8 dBm bei Bluetooth-Funktionalität sind die<br />

Funkschnittstellen als äußerst leis tungsfähig<br />

einzustufen. Die Koexistenz von Bluetooth<br />

und WLAN sowie von ISM und LTE wird<br />

auf dem Modul vollumfänglich unterstützt.<br />

Während des WiFi Transmit Modus´ verbraucht<br />

das Modul abhängig von dem<br />

angewendetem Standard zwischen 320<br />

und 489 mA, im Deepsleep Modus sinkt<br />

der Strom auf extrem niedrige 160 µA.<br />

Das Modul unterdrückt durch Lowdrop-<br />

Spannungsregler vor dem RF VCO und<br />

vor dem Quarz des Crystal Oscillators das<br />

Frequency Pushing. Zusätzlich hält ein<br />

interner 32-kHz-Oszillator die Echtzeitunterstützung<br />

im Power Save Mode aufrecht<br />

und ermöglicht das Abschalten der hochfrequenten<br />

Clock.<br />

Die Möglichkeit, die 64- oder 128-Bit-AES-<br />

Hardware-Verschlüsselung zu nutzen sowie<br />

integrierte Sicherheitsmechanismen, wie<br />

64/128-Bit WEP, WPA und WPA2, erhöht<br />

die Datensicherheit. Weiterhin sind Funktionen<br />

wie WPS oder auch WLAN Station<br />

Mode sowie ein WLAN µAccess Point für<br />

Konnektivität von bis zu zehn Clients vorhanden.<br />

Bluetooth wird ebenfalls von der<br />

Firmware unterstützt, genauso wie der neue<br />

Datenübertragungsstandard WiFi Direct.<br />

Die Treiber werden heute für Linux geliefert,<br />

aber auch OS-Plattformen wie Android,<br />

Windows, WinEC7 und andere werden in<br />

Zukunft angeboten.<br />

■ MSC Technologies GmbH<br />

www.msc-technologies.eu<br />

Leistungsstarke<br />

Multiprotokoll-<br />

Einzelchiplösung<br />

Das nRF52832 System-on-Chip handelt ist<br />

eine leistungsstarke Multiprotokoll-Einzelchiplösung<br />

für ULP-Wireless-Anwendungen.<br />

Sie besteht aus einem Nordic-<br />

Funkempfänger, einer ARM Cortex M4F<br />

CPU, 512 kB Flash-Speicher und 64 kB<br />

RAM. Der nRF52832 unterstützt Bluetooth<br />

Low Energy einschließlich der neuen Highspeed-<br />

und Advertising-Erweiterungen, die<br />

mit Bluetooth 5 eingeführt wurden, sowie<br />

ANT und proprietäre 2,4-GHz-Protokollstacks.<br />

Der Baustein bietet außerdem eine<br />

NFC-A-Tag-Schnittstelle, die unter anderem<br />

zur OOB-Kopplung verwendet werden<br />

kann. Das nRF52 DK ist ein Einplatinen-<br />

Entwicklerkit für Bluetooth Low Energy,<br />

ANT und proprietäre 2,4-GHz-Protokolle.<br />

Es verwendet den SoC der nRF52 Serie.<br />

Das Kit ermöglicht die Entwicklung für den<br />

nRF52832 SoC. Das Kit ist mit Arduino<br />

Uno 3 kompatibel.<br />

Es unterstützt die reguläre Nordic-Toolchain-<br />

Software mit Keil, IAR und GCC. Als<br />

Programmier-/Debug-Option kann Segger<br />

J-Link OB in der Standard-Toolchain<br />

verwendet werden. Mit dem Kit erhalten<br />

Anwender Zugriff auf alle I/O und Schnittstellen.<br />

Die LEDs und Tasten sind programmierbar.<br />

Das nRF5 Software Development<br />

Kit (SDK) enthält mehrere Softwarebeispiele<br />

für Bluetooth Low Energy-, ANTund<br />

2,4-GHz-Anwendungen.<br />

■ Nordic Semiconductor ASA<br />

www.nordicsemi.com<br />

WWW.AARONIA.DE<br />

UNLIMITED<br />

24/7 RF<br />

RECORDING<br />

IN REAL-TIME<br />

1Hz - 20GHz<br />

Breitbandige Signal Analyse<br />

Bis 20GHz Echtzeitbandbreite<br />

Inkl. Software/IQ-Data Recorder<br />

Erweiterbares System<br />

Software Funktionen auf Anfrage<br />

Telefon: +49 6556 93033<br />

Mail: mail@aaronia.de<br />

Web: www.aaronia.de<br />

MADE IN GERMANY<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 9


Marktübersicht Module und Zubehör<br />

Smartes Bluetooth-<br />

Funkmodul<br />

Kostengünstiges embedded<br />

Sub-1-GHz-Funkmodul<br />

Das neue Blue tooth-Funkmodul arbeitet<br />

nach Bluetooth Smart 4.2 Standard, hat eine<br />

32-Bit-ARM-Cortex-M4 CPU und 512 kB<br />

Flash-Speicher on board und wird von<br />

einem Nordic nRF52832 angetrieben. Das<br />

nur 11 x 8 x 1,8 mm große Modul arbeitet<br />

im Sendemodus mit 5,3 mA @ 0 dBm sehr<br />

stromsparend und liefert bis zu 4 dBm Ausgangsleistung.<br />

Die serielle Datenübertragung<br />

zeichnet sich durch das Smart Serial Profile<br />

aus. Bis zu acht GPIOs sind verfügbar.<br />

Weitere Features:<br />

• Event driven API<br />

• automatisches Power Management<br />

• AES HW Encryption<br />

• Real Timer Clock (RTC), integrierte<br />

Antenne, NFC möglich<br />

■ Amber Wireless GmbH<br />

www.amber-wireless.de<br />

868-MHz-Long range-<br />

Funkmodul<br />

Das Modul WEP-LoP-868A zeichnet sich<br />

durch einen sehr geringen Stromverbrauch<br />

von 5,5 mA bei Empfang und einen sehr<br />

niedrigen Sleep-Strom aus. Das Funkmodul<br />

wird durch das Open-Source-Betriebssystem<br />

Contiki unterstützt. Applikationen können in<br />

einfacher Form im Prozessor und auf dem<br />

Stack integriert werden. Alle verfügbaren<br />

IOs können nach außen geführt werden,<br />

sodass verschiedene Sensoren und Aktoren<br />

leicht anschließbar sind. Das Weptech-<br />

6LoWPAN-Gateway verwendet ebenfalls<br />

das freie Betriebssystem Contiki und kann<br />

als Empfänger für die Übertragung von<br />

Daten zu einem Server verwendet werden.<br />

■ Weptech Elektronik GmbH<br />

www.weptech.de<br />

Modules Allow RF Over Fibre<br />

in a Single System<br />

Bis zu 10 km Reichweite (mit externer<br />

Antenne) sind mit dem neuen Longrange-<br />

Funkmodul für 868 MHz von Amber Wireless<br />

möglich. Das Modul ist verfügbar mit<br />

PCB-Antenne bzw. externem Antennenanschluss<br />

und footprint-kompatibel zur<br />

AMB8x26-Modulfamilie, dabei beträgt der<br />

Stromverbrauch nur 26 mA @14 dBm Ausgangsleistung<br />

(im Sleep Modus nur 0,2 µA).<br />

Weitere Features:<br />

• Flooding-Mesh-Funktion<br />

• Abmessungen: 27 x 17 x 4 mm<br />

• Adressierung: bis zu 65.500 Knoten in<br />

254 Netzen<br />

• TI CC1310, Sub-GHz Transceiver<br />

• 32-Bit ARM Cortex-M3 CPU mit 64 kB<br />

Flash und 20 kB RAM<br />

■ Amber Wireless GmbH<br />

www.amber-wireless.de<br />

Huber+Suhner has combined two of its<br />

core technologies in a series of modules<br />

that allow the use of Radio Frequency over<br />

Fibre Optics in a single system. These RFoF<br />

modules are said to offer best in class conversion<br />

technology and feature frequency<br />

ranges that will satisfy a wide range of applications.<br />

According to Huber+Suhner there<br />

are many benefits to be gained by combining<br />

RF and Fibre in a single solution. Apart<br />

from flexible connectivity options, these<br />

include the fact that distances covered can<br />

be greater than 100 km with less loss and<br />

frequency ranges that extend from 1 MHz<br />

to 20 GHz with a 40 GHz soon to be released.<br />

In addition, no changes are required to<br />

10 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Marktübersicht Module und Zubehör<br />

existing RF infrastructures and the system<br />

is secure, lightweight and, by its nature, it<br />

is future proof.<br />

The standard RFoF modules are available in<br />

6 and 12 ports – the 12 port module comes<br />

in a 1HE 19in chassis. All standard modules<br />

are designed for single mode connectivity<br />

and feature QMA and Q-ODC12 connectors.<br />

■ Huber+Suhner Group<br />

www.hubersuhner.co.uk<br />

WiFi-Modul mit Access-Pointund<br />

Infrastructure-Mode<br />

HY-Line Communication erweiterte sein<br />

Portfolio mit dem Panasonic PAN9320.<br />

Das für 2,4-GHz vorgesehene 802.11<br />

b/g/n Stand-alone-WiFi-Modul mit MCU<br />

und Radio SoC kann dank seiner geringen<br />

Abmessungen von 29 x 13,5 x 2,66 mm<br />

leicht in verschiedene Applikationen integriert<br />

werden. Alle Protokolle sind bereits<br />

onboard und werden in der MCU des Moduls<br />

gesteuert. Das WiFi-Modul verfügt über<br />

Software Interfaces, wie Telnet, http, Ajax<br />

und Jason. Daten können im Transparent-<br />

Mode ungefiltert und modifiziert via UART<br />

Interface ausgegeben werden. Der interne<br />

Speicher lässt sich für individuelle Webinhalte,<br />

wie HTML-Seiten oder Imagedaten,<br />

nutzen.<br />

Die gleichzeitige Nutzung von AP- und<br />

Infrastructure-Mode ermöglicht eine Vielzahl<br />

von Anwendungsszenarien. Die Sicherheitsprotokolle<br />

TLS/SSL, https und WiFi<br />

Security (WPA2) entsprechen dem Stand<br />

der Technik und garantieren einen sicheren<br />

Datentransfer. Weitere Informationen unter:<br />

www.hy-line.de/pan/PAN9320/.<br />

■ HY-Line Communication Products<br />

www.hy-line.de<br />

Bluetooth-SiP-Module<br />

ermöglichen Miniaturisierung<br />

im IoT<br />

Die neue Modulserie BGM12x Blue Gecko<br />

von Silicon Labs bietet Lösungen für künftige<br />

Herausforderung im IoT Design. Kleine<br />

und leistungsstarke Komponenten sind zwingend<br />

erforderlich für die Ansprüche des<br />

IoT. Gerade bei Wearables, Ambient-live-<br />

Produkte, Funksensorknoten und Smartwatches<br />

gilt das Prinzip der Miniaturisierung,<br />

und genau da setzt die neue Modulserie an.<br />

Die System-in-Package-Module (SiP) verfügen<br />

über eine integrierte Chip-Antenne<br />

mit einer außergewöhnlichen HF-Leistung<br />

(70% Effektivität) und bieten damit eine<br />

komplette, kostengünstige Connectivity-<br />

Lösung auf kleinstem Platz. Gerade einmal<br />

6,5 x 6,5 mm misst das Gehäuse, und der<br />

PCB-Fußabdruck einschließlich des Antennenspielraums<br />

kann auf 51 mm² minimiert<br />

werden – das schafft Raum für künftige<br />

IoT-Designs.<br />

Die hohe SiP-Integration des Moduls vereinfacht<br />

die Entwicklung des Funksystems, die<br />

Protokollentscheidung und das Antennendesign.<br />

Der ARM-Cortex-M4-Prozessor, eine<br />

High-Output-Bluetooth-Endstufe, die hocheffiziente<br />

Onboard-Antenne in Kombination<br />

mit dem zuverlässigen, sicheren Bluetooth<br />

4.2 Stack und die bewährten Entwicklungswerkzeuge<br />

stehen den Entwicklern zur Verfügung.<br />

Das BGM12x ist bereits vorzertifiziert,<br />

minimiert die Entwicklungskosten und<br />

ermöglicht eine schnelle Markteinführung<br />

mit globalen RF-Zertifizierungen.<br />

■ m2m Germany GmbH<br />

www.m2mgermany.de<br />

WiFi-Ergänzungen für<br />

Mobilfunkmodule<br />

u-blox bietet mit der Serie LILY-W1 Ergänzungen<br />

für Mobilfunkmodule, die sich durch<br />

einen extrem kleinen Formfaktor, eine integriert<br />

Antenne, ein LTE-Filter einen Micro<br />

Access Point für bis zu acht Clients sowie<br />

die neue Betriebsart WiFi direct auszeichnen.<br />

Mehr Informationen unter: www.u-blox.<br />

com/de/product/lily-w1-series.<br />

■ u-blox AG<br />

www.u-blox.com<br />

Fachbücher für die Praxis<br />

Smith-Diagramm<br />

Einführung und Praxisleitfaden<br />

Joachim Müller, 21 x 28 cm, 117 Seiten, zahlreiche, teilweise<br />

farbige Abbildungen, beam-Verlag 2009, ISBN 978-3-88976-<br />

155-2, Art.-Nr.: 118082, 29,80 €<br />

Das Smith-Diagramm ist bis heute das wichtigste Instrument zur<br />

bildlichen Darstellung der Anpassung und zum Verständnis der<br />

Vorgänge in HF-Systemen. In der einschlägigen Fachliteratur<br />

findet man zwar viele Stellen zum Smith-Diagramm, sie erfordern<br />

aber meist erhebliche mathematische Kenntnisse: Eine grundlegende<br />

Einführung sucht man vergeblich. Diese Lücke schließt<br />

dieses Buch als praxisnahe Einführung in den Aufbau und die<br />

Handhabung des Diagramms. Mathematikkenntnisse die zu<br />

einer elektrotechnischen Ausbildung gehören, reichen dabei aus.<br />

Aus dem Inhalt:<br />

Der Weg zum Smith-Diagramm - Komplexe Zahlen - Reflexion<br />

bei Einzelimpulsen und kontinuierlichen Sinussignalen - Reflexionsfaktor<br />

- Rückflussdämpfung, VSWR, Kreisdiagramme;<br />

Reflexionsdiagramm - Schmidt-Buschbeck-Diagramm - Carter-<br />

Diagramm - Praxis mit dem Smith-Diagramm; Kompensation<br />

von Blindanteilen, Ortslinie über Frequenz - Leitung als Transformator,<br />

elektrisch kurze bzw. lange Leitung, S-Parameter<br />

und Smith-Diagramm - Leitwert-Smith-Diagramm - Darstellung<br />

von Leitwerten im Smith-Diagramm, Parallelschaltung von<br />

Bauelementen - Grundelemente unter der Lupe - Ortslinien<br />

von Induktivitäten und Kapazitäten, das Bauelement Leitung –<br />

Stubs - Anpassung mit dem L-Glied - Hilfsmittel für die Arbeit<br />

mit dem Smith-Diagramm - Software - Messtechnik<br />

Unser gesamtes Buchprogramm finden Sie unter www.beam-verlag.de<br />

oder bestellen Sie über info@beam-verlag.de<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 11<br />

11


Marktübersicht Module und Zubehör<br />

GPS/GLONASS-Modul mit<br />

integrierter Patch-Antenne<br />

m2m Germany präsentiert das neuste<br />

Multi-GNSS Patch Modul Titan X1 von<br />

GlobalTop Technologies. Das Modul<br />

aus der Titan Serie des taiwanesischen<br />

Unternehmens ist laut Hersteller das<br />

modernste und kleinste seiner Art.<br />

Mit gerade einmal 12,5 x 12,5 x 6,8 mm<br />

Größe, ist es ultrakompakt und deckt -<br />

neben GPS und GLONASS - auch BEI-<br />

DOU und GALILEO ab. Das Titan X1<br />

besticht durch einen kleinen Footprint,<br />

ist einfach zu integrieren, verfügt über<br />

flexible Schnittstellen und eine belastbare<br />

und robuste Positions-Performance<br />

mit einer Genauigkeit von < 3 m. Die<br />

eingebettete Antenne bietet eine extrem<br />

hohe Empfangsempfindlichkeit von<br />

-165 dBm, und das bei minimalem<br />

Tracking-Stromverbrauch von 20 mA.<br />

Das voll integrierte Design basiert auf<br />

dem Mediatek Chipsatz MT3333 und<br />

umfasst zahlreiche Komponenten wie<br />

TCXO, RTC Crystal, SMPS, SAW-Filter<br />

und eine zusätzliche LNA. Darüber<br />

hinaus hält das Titan X1 Features bereit,<br />

wie Multi-Interface-Support für UART,<br />

I 2 C und SPI, einen 1PPS-Ausgang mit<br />

einer Präzision von ±10 ns, sowie eine<br />

externe Antennenschnittstelle mit automatischer<br />

Erkennung. Damit muss sich<br />

der User nicht mehr zwischen kompakter<br />

Bauform oder erweiterter Funktion<br />

entscheiden. Kompromisslos reagiert<br />

das Titan X1 auf die Bedürfnisse<br />

des Marktes: ultrakleine Positioniermodule,<br />

welche alle gefragten Schnittstellen<br />

Anforderungen abdecken.<br />

Gerade in Hinblick auf die Entwicklung<br />

von IoT-Geräten, die immer kleiner und<br />

komplexer werden, ist es wichtig, die<br />

Integration eines Positionsmoduls, so<br />

einfach wie möglich zu gestalten. Das<br />

Titan X1 ist eine unschlagbare Wahl<br />

für kompakte IoT-Anwendungen. Es<br />

ist CE und FCC zertifiziert.<br />

■ m2m Germany GmbH<br />

www.m2mgermany.de<br />

Frequenzsynthesizer für<br />

250 MHz bis 16 GHz<br />

Micro Lambda Wireless kündigte einen<br />

neuen, kleineren und kostengünstigeren<br />

Frequenzsynthesizer an, der in ein Single-<br />

Slot-PXI-Chassis passt. Die verfügbaren<br />

Standardmodelle decken die Frequenzbereiche<br />

250 MHz bis 6 GHz, 2 bis 8 GHz, 6<br />

bis 13 GHz und 8 bis 16 GHz ab. Kundendefinierte<br />

Frequenzbereiche innerhalb des<br />

gesamten Frequenzbereichs sind per Sonderbestellung<br />

erhältlich, desgleichen sind<br />

Versionen für den erweiterten Temperaturbereich<br />

von -40 bis +85 °C (Standard:<br />

0 bis 65 °C) lieferbar. Die Gehäuse haben<br />

Abmessungen von nur 2,5 x 2,5 x 0,65 Zoll<br />

und sind mit einem 9-poligen-Molex-Steckverbinder<br />

für alle Eingangsspannungen und<br />

Signale sowie mit einem Standard-USB-<br />

Mini-B-Stecker ausgestattet.<br />

Typische Anwendungsbereiche sind Breitbandempfänger,<br />

automatisierte Prüfsysteme,<br />

Telekommunikations- und Satellitenkommunikationsanlagen,<br />

unbemannte<br />

Luftfahrzeuge (UAV) und Drohnen sowie<br />

vielfältige militärische und kommerzielle<br />

Testanwendungen.<br />

■ Globes Elektronik GmbH & Co. KG,<br />

www.globes.de<br />

Bluetooth-Smart-Modul mit<br />

ultrakleinem Design<br />

HY-Line Communication erweiterte sein<br />

Portfolio mit dem Bluetooth-SiP-Modul<br />

BGM121 Blue Gecko von Silicon Labs. Das<br />

Modul punktet bietet hervorragende HF-<br />

Performance, bis zu 8 dBm Sendeleistung,<br />

ausgezeichnete Lowpower-Eigenschaften,<br />

sehr kleines Design und eine sehr robuste<br />

integrierte Antenne.<br />

Mit gerade mal 6,5 x 6,5 x 1,4 mm Baugröße<br />

ist es optimal für miniaturisierte Anwendungen.<br />

Das BGM121 benötigt minimalen<br />

Bauraum. On Board befindet sich der 32-Bit-<br />

Prozessor ARM Cortex M4 und der gesamte<br />

Bluetooth Low Energy 4.2 Bluetooth Stack.<br />

Das Modul kann daher als Stand-Alone-<br />

Controller mit eigener Applikation oder in<br />

Kombination mit einem Host Controller<br />

genutzt werden. Das nahezu baugleiche SiP-<br />

Modul BGM123 bietet bis zu 3 dBm Sendeleistung.<br />

Weitere Informationen: www.<br />

hy-line.de/silabs/BGM121.<br />

■ HY-Line Communication Products<br />

www.hy-line.de/communication<br />

868-MHz-Mesh-Netzwerk-<br />

Funkmodul<br />

Dieses Produkt von Amber Wireless ist ein<br />

leistungsstarkes Funkmodul für Stern- und<br />

Mesh-Netzwerke. Das OEM-Funkmodul<br />

arbeitet im 868-MHz-Band. Weiterhin zeichnet<br />

es sich aus durch:<br />

• Anschluss für externe Antenne<br />

• Reichweite (LOS) bis 2000 m (je nach<br />

verwendeter Antenne)<br />

• Abmessungen: 27 x 17 x 4 mm<br />

• Sendeleistung bis 14 dBm<br />

• Software-Stack mit umfangreichen Funktionen<br />

• Adressierung: max. 255 Knoten in 255<br />

Netzen<br />

• UART-Schnittstelle zur Kommunikation<br />

Das Produkt ist auch erhältlich als USB-<br />

Funk-Stick AMB8665 und jetzt auch mit<br />

Flooding-MESH-Kommunikation.<br />

Bluetooth 4.2 Smart Module<br />

Das Funkmodul entspricht dem Bluetooth-<br />

Smart-4.2-Standard und beruht auf dem<br />

Halbleiter Nordic nRF52832 sowie einer<br />

32 Bit ARM Cortex-M4 CPU. 512 kB<br />

Flash-Speicher sind vorhanden. Der Strom<br />

beträgt 5,3 mA bei 0 dBm im Sendemodus.<br />

Bis 4 dBm Ausgangsleistung sind trotz der<br />

extrem kleinen Bauform von 11 x 8 x 1,8 mm<br />

möglich. Weitere Kennzeichen:<br />

• serielle Datenübertragung (Smart Serial<br />

Profile)<br />

• bis zu 8 GPIOs verfügbar<br />

12<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


K N O W - H O W V E R B I N D E T<br />

• Event driven API<br />

• automatisches Power Management<br />

• AES HW Encryption<br />

• Real Timer Clock (RTC)<br />

• integrierte Antenne<br />

• NFC möglich<br />

■ Amber Wireless GmbH<br />

www.amber-wireless.de<br />

Kleine embedded Antenne<br />

für Sat-Navigation<br />

Marktübersicht Module und Zubehör<br />

Outside-Antenne für 2,4 GHz<br />

Die Proant AB angebotene Außenbereichsantenne<br />

für das 2,4-GHz-Band arbeitet einwandfrei<br />

bei Montage auf metallischen als<br />

auch nichtmetallischen Flächen. Sie wird<br />

mit einem 1,13-mm-Kabel geliefert, das<br />

mit einem U.FL- oder MMCX-Connector<br />

ausgestattet ist. Dabei sind verschiedene<br />

Kabellängen möglich. Technische Daten:<br />

Frequenz 2400...2485 MHz, Gewinn maximal<br />

3 dBi, Maße 36 x18 x 16 mm, Montage<br />

mit zwei 3-mm-Schrauben, Anschluss über<br />

MHF (U.FL) an 70 mm langes Kabel, Einsatztemperatur<br />

-40 bis +85 °C.<br />

■ Proant AB<br />

Proant GmbH<br />

www.proant.de<br />

EMV, WÄRME­<br />

ABLEITUNG UND<br />

ABSORPTION<br />

SETZEN SIE AUF<br />

QUALITÄT<br />

Elastomer- und Schaumstoffabsorber<br />

Europäische Produktion<br />

Kurzfristige Verfügbarkeit<br />

Kundenspezifisches Design<br />

oder Plattenware<br />

Antenova, Ltd. stellte mit dem Modell „Beltii“,<br />

eine embedded Antenna mit den Abmessungen<br />

von nur 15,6 x 3,3 x 4,4 mm vor.<br />

Diese ist für alle globalen Public-Satellite-<br />

Konstellationen geeignet. Der Frequenzbereich<br />

ist 1559...1609 MHz, die Effizienz<br />

wird mit 60% angegeben.<br />

Fractus SMT Multiband<br />

Antenna for Mobile and<br />

Wireless Devices<br />

Die Antenne benötigt nur eine geringe<br />

Grundfläche und lässt sich auch in einer<br />

Ecke der Platine anordnen. Beltii arbeitet<br />

mit Satellitensystemen wie GPS, Glonass,<br />

Beidou oder Galileo. Sie wurde auf Basis<br />

von FR4-Material gefertigt, das sich durch<br />

eine optimierte Dielektrizitätskonstante<br />

auszeichnet. Die Performance der Antenne<br />

hängt von der Umgebung ab, in die sie integriert<br />

wurde.<br />

■ Antenova, Ltd.<br />

www.antenova-m2m.com<br />

Outside-Wandantenne für<br />

434 MHz<br />

Neben zahlreichen anderen Antennen für die<br />

Wandmontage bietet Proant AB eine Ausführung<br />

für das 434-MHz-Band zur Montage<br />

auf metallischen als auch nichtmetallischen<br />

Flächen an. Diese Antenne kann entweder<br />

an Kabel RG174 oder RG58 angeschlossen<br />

werden, da sie mit verschiedenen Anschlüssen<br />

– SMA/m, FME/f, MCX – lieferbar<br />

ist. Die Abmessungen betragen 130 x 45 x<br />

27 mm. Der Arbeitstemperaturbereich der<br />

im Freiraum rundstrahlenden Antenne ist<br />

-40 bis +85 °C.<br />

■ Proant GmbH<br />

www.proant.de<br />

Richardson RFPD, Inc. announced the<br />

availability and full design support capabilities<br />

for the latest mXTEND SMT multiband<br />

antenna from Fractus, S.A. The Fractus<br />

mXTEND antenna boosters leverage<br />

Fractus’ Virtual Antenna technology to reduce<br />

design cycle times by replacing timeconsuming,<br />

high-NRE custom antenna<br />

solutions with miniature, standard, off-theshelf<br />

components. Fractus has employed<br />

their fractal geometry design capability in<br />

the development of this family of products,<br />

which offers high efficiency, small size and<br />

competitive pricing. The Fractus mXTEND<br />

family of products has been specifically designed<br />

to provide multiband performance in<br />

wireless/mobile devices, enabling worldwide<br />

coverage by allowing operation in nearly<br />

all communication standards These SMT<br />

multiband antennas operate from 698 to<br />

2690 MHz and are available in four spacesaving<br />

sizes:<br />

FR01-S4-250: 5 x 5 x 5 mm<br />

FR01-S4-232: 10 x 3,2 x 3,2 mm<br />

FR01-S4-224: 12 x 2,4 x 3,0 mm<br />

FR01-S4-220: 24 x 12 x 2 mm<br />

Evaluation boards with multiple port options<br />

are available.<br />

■ Richardson RFPD, Inc.<br />

www.richardsonrfpd.com<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 13<br />

-EA1 & -EA4<br />

Frequenzbereich ab 1 GHz (EA1)<br />

bzw. 4 GHz (EA4)<br />

Urethan oder Silikon<br />

Temperaturbereich von ­40°C bis 170°C<br />

(Urethanversion bis 120°C)<br />

Standardabmessung 305mm x 305mm<br />

MLA<br />

Multilayer Breitbandabsorber<br />

Frequenzbereich ab 0,8GHz<br />

Reflectivity­Level ­17db oder besser<br />

Temperaturbereich bis 90°C<br />

Standardabmessung 610mm x 610mm<br />

Hohe Straße 3<br />

61231 Bad Nauheim<br />

T +49 (0)6032 9636­0<br />

F +49 (0)6032 9636­49<br />

info@electronic­service.de<br />

www.electronic­service.de<br />

ELECTRONIC<br />

SERVICE GmbH


Marktübersicht Module und Zubehör<br />

Ultra-Low Power Radio Module for IoT Applications<br />

The new RC18x0 Radio Module platform<br />

is a series of compact surface-mounted<br />

ultra-low power RF modules based on<br />

the CC1310 system-on-chip from Texas<br />

Instruments. The modules include a low<br />

power RF transceiver compliant to IEEE<br />

802.15.4g, Wireless M-Bus and many proprietary<br />

protocols. It is ideal for battery<br />

operated sensors in 6LoWPAN networks.<br />

The ultra-low power radio consumes only<br />

5.5 mA in receive mode and 22 mA during<br />

transmission at 14 dBm. The high-performance<br />

radio is complemented with a<br />

powerful ARM Cortex M3 controller with<br />

up to 128 kB of Flash memory and 20 kB<br />

of SRAM. A 4 kB EEPROM, and additional<br />

256 kB Flash is optional. 30 digital<br />

and analogue I/O makes it easy to interface<br />

sensors and actuators in control and<br />

monitoring applications. An advanced low<br />

power sensor co-processor is available<br />

for direct sensor interface. Using the new<br />

module together with the TI-RTOS from<br />

Texas Instruments is a powerful combination<br />

to build any end application. Part of<br />

the TI-RTOS is programmed in ROM, leaving<br />

more Flash memory to the application<br />

firmware. The modules are also supported<br />

by the open source operating system Contiki,<br />

through the CC1310 Contiki port. The<br />

compact surface mount modules, which<br />

measure only 12.7 x 25.4 mm, are delivered<br />

in tape and reel packaging. Samples<br />

and Developments Kits are available now.<br />

■ Radiocrafts AS<br />

www.radiocrafts.com<br />

GPRS/GNSS-Kombimodul<br />

mit Bluetooth 4.0 dual mode<br />

Kombimoduls MC60E auch Evaluierungs-<br />

Boards und TE-A Kits.<br />

■ MSC Technologies GmbH<br />

www.msc-technologies.eu<br />

WiFi und Bluetooth vereint in<br />

einem Funkmodul<br />

Superflache<br />

Multibandantenne für LTE,<br />

WLAN und GNSS<br />

Das GPRS/GNSS-Quad-Band-Kombimodul<br />

MC60E unterstützt Bluetooth 3.0<br />

und Bluetooth 4.0 BLE. Der Baustein ist<br />

Pin-kompatibel zum GSM/GNSS-Kombimodul<br />

MC60 von Quectel und in einem<br />

kompakten Gehäuse mit Abmessungen von<br />

18,7 × 16,0 × 2,1 mm untergebracht. Das<br />

GPRS/GNSS-Kombimodul MC60E basiert<br />

auf der MT2503DV/EB-Plattform, welche<br />

die Chipsätze MT6261 (GSM/GPRS) und<br />

MT3333 (GNSS) von Mediatek vereint. Der<br />

im Modul integrierte Low Noise Amplifier<br />

sorgt - selbst bei schwachen Signalen - für<br />

ausgezeichnete Acquisition- und Tracking-<br />

Eigenschaften. Die Tracking-Empfindlichkeit<br />

von -167 dBm ermöglicht den Einsatz<br />

passiver GNSS-Antennen.<br />

Der Strombedarf des MC60E zeichnet sich<br />

durch besonders niedrigen Peak-, Ruhe-,<br />

und Durchschnittsverbrauch aus. Mit diesen<br />

Features ist das Kombimodul besonders<br />

für Anwendungen geeignet, die eine<br />

energieeffiziente Bluetooth-Funktionalität<br />

benötigen. Darüber hinaus bietet der Baustein<br />

GNSS für die Satellitennavigation und<br />

verfügt über eine Dual SIM Single Standby-<br />

Funktion für das GPRS. Damit eröffnen sich<br />

eine Reihe von M2M-Anwendungen wie<br />

tragbare Geräte, Fahrzeug-, Personen- und<br />

Tier-Tracking-Systeme usw. MSC Technologies<br />

liefert neben Mustern des Quectel-<br />

HY-Line Communication bietet mit dem<br />

PAN9026 von Panasonic ein Dualband-<br />

2,4/5-GHz-802.11-a/b/g/n-WiFi-Funkmodul<br />

mit integriertem Bluetooth BDR/EDR/<br />

LE an. Es wurde speziell für Applikationen<br />

entwickelt, in denen hohe Integrität und<br />

Kosteneffizienz eine wichtige Rolle spielen.<br />

Die gleichzeitige und unabhängige Nutzung<br />

der beiden Funkstandards erlaubt hohe<br />

Datenraten und Low-Power-Operationen.<br />

Das integrierte Power Management, eine<br />

schnelle Dual Core CPU, die Unterstützung<br />

des 802.11i-Security-Standards und<br />

das High-Speed-Dateninterface liefern die<br />

notwendige Performance und Qualität für<br />

Produkte der nächsten Generation. Weitere<br />

Informationen unter www.hy-line.de/panasonic/PAN9026.<br />

■ HY-Line Communication Products<br />

www.hy-line.de<br />

Die neue Multibandantenne für LTE/WLAN/<br />

GNSS von PCTEL zeichnet sich durch ihr<br />

besonders flaches Profil aus. Sie kombiniert<br />

das bewährte High-Rejection-Multi-GNSS<br />

von PCTEL für die präzise Zeit- und Ortserfassung<br />

mit leistungsstarker Datenkonnektivität<br />

auf diversen Wellenbändern. Die<br />

Antenne ist robust und leicht zu installieren,<br />

sodass sie sich für den Einsatz in der Präzisionslandwirtschaft,<br />

für verdeckte Sicherheitsinstallationen<br />

und für das Internet der<br />

Dinge (IoT) im Industriebereich anbietet.<br />

Die neue Antenne von PCTEL ist deshalb<br />

besonders flach, bietet aber trotzdem die<br />

volle Leistung im Multibandbereich. Sie<br />

verfügt über ein sehr flaches und robustes<br />

Gehäuse und unterstützt in Sachen Datenkonnektivität<br />

Multiband LTE MIMO und<br />

Dualband 2,4/5-GHz-WLAN sowie die<br />

Satellitentechnologien GPS, Glonass, Bei-<br />

Dou und Galileo GNSS. Alle GNSS-Elemente<br />

enthalten die patentierte High-Rejection-Technologie<br />

von PCTEL für eine zuverlässige<br />

Satellitenverbindung, auch wenn<br />

LTE- und andere Störsignale vorhanden<br />

sind. Die Antenne wurde unter extremsten<br />

Bedingungen und auf schwerem landwirtschaftlichem<br />

Gerät getestet.<br />

■ PCTEL, Inc.<br />

www.pctel.com<br />

14 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Marktübersicht Module und Zubehör<br />

Ultra-kompaktes Multi-Band-<br />

NB-IoT-Modul<br />

Full-featured Bluetooth 5 Module<br />

Quectel hat mit dem BC68 ein neues, extrem<br />

kleines LTE Cat. NB1-Modul vorgestellt.<br />

Mit seinen Maßen von 17,7 × 15,8 × 2,3 mm<br />

entspricht die Größe des BC68 exakt der des<br />

Quectel-GSM-Moduls M66, sodass Anwendungen<br />

für beide Module kompatibel entwickelt<br />

werden können. Der Wechsel von<br />

GSM/GPRS zu NB-IoT ist demzufolge einfach<br />

möglich.Das Modul weist einen extrem<br />

niedrigen Stromverbrauch und eine hohe<br />

Empfindlichkeit auf. Es unterstützt mit B1/<br />

B3/B5/B8/B20/B28 zahlreiche Frequenzbänder.<br />

Dadurch ist das BC68 weltweit in<br />

einer Vielzahl von IoT-Anwendungsgebieten<br />

wie zum Beispiel Smart Metering, Bike<br />

Sharing, Smart Parking, Smart City, Sicherheitstracking,<br />

Umweltüberwachung oder<br />

Smart Home einsetzbar. Mit dem in Kürze<br />

erhältlichen Development-Kit BC68-DVK<br />

lassen sich individuelle Anwendungen direkt<br />

entwickeln und damit die Time-To-Market<br />

minimieren.<br />

Einige technische Kenndaten: SMD-Bauform<br />

17,7 × 15,8 × 2,3 mm, M66-Formfaktor,<br />

Stromverbrauch: Ruhezustand: 6 mA,<br />

PSM: 5 µA; weltweite Einsetzbarkeit durch<br />

Multi-Band-Unterstützung (B1/B3/B5/<br />

B8/B20/B28), Temperaturbereich: -40 bis<br />

85 °C, hohe Empfindlichkeit von 129 dBm,<br />

RoHS-konform.<br />

■ CompoTEK GmbH<br />

www.compotek.de<br />

From ublox comes the launch of its full<br />

Bluetooth 5 compliant NINA-B3 wireless<br />

MCU (microcontroller unit) module.<br />

Featuring Bluetooth low energy long<br />

range connectivity, high data transfer<br />

rates and supporting Bluetooth mesh<br />

and 802.15.4, NINAB3 caters to applications<br />

in smart buildings, smart cities,<br />

and the Industry 4.0, including smart<br />

lighting systems, industrial sensor networks,<br />

asset tracking solutions, and<br />

building automation systems. Based on<br />

Nordic Semiconductor’s nRF52840 chip,<br />

the ublox NINAB3 Bluetooth low energy<br />

module stands out for the attention given<br />

to streamlining product development.<br />

The full Bluetooth 5 NINAB3 module is<br />

available in two flavors. The first variant,<br />

NINAB31, comes pre-flashed with<br />

u-blox’s Connectivity Software, the most<br />

feature-rich and easy-to-use on the market.<br />

For product developers, eliminating the<br />

need for embedded programming means<br />

smoother, hassle-free integration and<br />

accelerated time-to-market. And ublox’s<br />

proprietary secure boot ensures that security<br />

needs are met, even for the most critical<br />

industrial and medical applications.<br />

The second variant, NINAB30, gives<br />

customers a broader scope of application<br />

thanks to Bluetooth mesh and Thread support<br />

as well as access to a whole host of<br />

wired and wireless interfaces. Its powerful<br />

Cortex M4F microcontroller can run<br />

advanced applications right on the module,<br />

reducing external hardware needs and,<br />

ultimately, shrinking end device size and<br />

cutting costs. NINAB3 is available with<br />

a highly sensitive internal antenna specifically<br />

designed for the module’s small<br />

form factor, achieving optimal radio range<br />

performance even in small end product<br />

designs. Pin compatibility with the other<br />

ublox NINA short-range communication<br />

modules limits design effort for product<br />

developers developing multiple device<br />

variants, e.g. featuring only WiFi or Bluetooth<br />

connectivity.<br />

■ u-blox<br />

www.u-blox.com<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 15


Marktübersicht Module und Zubehör<br />

Smallest LTE Cat M1 Module for 4G LTE Network<br />

Ein speziell für anspruchsvolle industrielle<br />

IoT- und M2M-Anwendungen entu-blox<br />

announced the certification of its<br />

SARA-R404M module for Verizon‘s nationwide<br />

Category M1 (Cat M1) LTE network,<br />

which will support a broad range of<br />

industrial Internet of Things (IoT) applications.<br />

The SARA-R404M module is<br />

the smallest Cat M1 module available<br />

in the market today, measuring just 16 x<br />

26 mm in an LGA form factor that is designed<br />

for easy integration and manufacturing.<br />

The M1 module will consume<br />

significantly less power than comparable<br />

3G or 4G technologies and is optimized<br />

for long battery life of up to 10 years for<br />

some use cases, and offering an extended<br />

temperature range of -40 to +85 °C, reducing<br />

maintenance expenses and the total<br />

cost of device ownership. It also supports<br />

extended coverage in buildings and basement<br />

with a 15 dB coverage enhancement<br />

as compared to GSM. Further, critical<br />

firmware updates can be delivered<br />

via the u-blox uFOTA (firmware over the<br />

air) client server solution, which supports<br />

LWM2M – a light and compact protocol<br />

that is ideal for IoT applications. LTE<br />

Cat M1 is part of the 3GPP Release 13<br />

standard supporting low power wide area<br />

technologies in the licensed spectrum and<br />

specifically supports IoT applications with<br />

low to medium data throughput rates. It<br />

can support applications requiring longer<br />

battery lifetimes, low latency and mobility.<br />

The market potential for this new<br />

technology is extensive and will cover<br />

applications in many areas, such as the<br />

smart home, security systems, industrial<br />

monitoring and control, asset tracking,<br />

telematics, connected health, smart metering,<br />

and smart cities.<br />

■ u-blox<br />

www.u-blox.com<br />

Embedded Global 3G Cellular<br />

Module with Linux-based<br />

Application Processor<br />

Richardson RFPD, Inc. announced the<br />

availability and full design support capabilities<br />

for an embedded cellular module<br />

from Sierra Wireless. The WP8548 is part<br />

of Sierra Wireless’ AirPrime WP Series,<br />

which provides an integrated device-tocloud<br />

architecture enabling IoT developers<br />

to build a Linux-based product on a single<br />

module and seamlessly send valuable user<br />

and product data to the cloud. Offering an<br />

application processor running the open<br />

source Legato platform, GNSS receiver,<br />

and cellular modem with an ultra-low power<br />

domain, WP modules reduce system complexity<br />

and time-to-market. Key features of<br />

the WP8548 include:<br />

• Region: Global<br />

• 3G UMTS/HSPA frequency bands: B1,<br />

B2, B5, B6, B8, B19<br />

• 2G EDGE/GSM/GPRS frequency bands:<br />

850, 900, 1800, 1900 MHz<br />

• Regulatory approvals: CE, FCC, PTCRB,<br />

GCF, IC, JRF/JPA, NCC<br />

• Carrier approval: AT&T<br />

• Location services: GPS, GLONASS,<br />

Galileo<br />

■ Richardson RFPD, Inc.<br />

www.richardsonrfpd.com<br />

Neuartiger GPS-Logger<br />

enthält fünf weitere Sensoren<br />

Aaronia präsentiert einen neuartigen Miniatur-GPS-Logger<br />

mit fünf weiteren Sensoren<br />

und einer extrem hohen Aktualisierungsrate,<br />

die zusätzlich zur GPS-Information<br />

auch eine lückenlose Höhen-, Lage- und<br />

Bewegungs-Information aufzeichnen. Der<br />

GPS-Logger erreicht eine sehr hohe Aktualisierungsrate<br />

von bis zu 35 komplexen<br />

Sensordatensätzen/s. Dies ermöglicht eine<br />

„Echtzeit“-Aufzeichnung/Anzeige der<br />

Ausrichtung, Höhe und Beschleunigung<br />

des Loggers in allen drei Achsen (X, Y,<br />

Z). Die Daten können entweder direkt auf<br />

der integrierten/mitgelieferten µSD-Karte<br />

gespeichert werden (unterstützt werden bis<br />

zu 4 GB) und/oder live via USB-Streaming<br />

übertragen werden. Bei maximaler Datenrate<br />

werden rund 50 MB/Stunde an Daten<br />

produziert (unkomprimiert). Die Datenrate<br />

kann aber variabel an die Bedürfnisse des<br />

Nutzers angepasst werden, um ein geringeres<br />

Datenvolumen zu erhalten bzw. eine<br />

extrem lange Aufzeichnungsdauer auf der<br />

µSD-Karte über Wochen oder sogar Monate<br />

zu erreichen.<br />

Zur Auswertung der aufgezeichneten Daten<br />

liefert Aaronia eine PC-Software mit (Windows,<br />

MAC OS und Linux kompatibel).<br />

Die Software ermöglicht die Liveanzeige<br />

der Sensordaten (USB Streaming) und den<br />

Import der gespeicherten Logfiles auf der<br />

µSD-Karte. Zum umfangreichen Lieferumfang<br />

des GPS-Loggers gehören u.a. ein<br />

Aluminium-Transportkoffer, diverse Adapter<br />

zum Auslesen der µSD-Karte, die PC<br />

Software sowie ein USB-Kabel.<br />

■ Aaronia AG<br />

www.aaronia.de<br />

LTE-Funkmodul für<br />

industrielle IoT- und<br />

M2M-Anwendungen<br />

16 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Marktübersicht Module und Zubehör<br />

RF Power Amplifier Module with Field-replaceable Connectors<br />

Richardson RFPD, Inc.<br />

announced the availability<br />

and full design support capabilities<br />

for a new ultra-wideband<br />

power amplifier module<br />

from Analog Devices, Inc. The<br />

HMC-C582 is a GaAs MMIC<br />

pHEMT power amplifier in a<br />

miniature, hermetic module<br />

with replaceable SMA connectors<br />

that operates between 0.01<br />

and 20 GHz. The device typically<br />

provides 24 dB of gain, up<br />

to 36 dBm output IP3, and up<br />

to 26 dBm of output power at<br />

1 dB gain compression. Inputs/<br />

outputs (I/Os) are internally<br />

matched to 50 ohms and are<br />

DC blocked. Integrated voltage<br />

regulators allow flexible<br />

biasing and sequencing control<br />

for robust operation. Excellent<br />

gain flatness across the operating<br />

frequency range makes<br />

the new amplifier module ideal<br />

for electronic warfare (EW),<br />

electronic countermeasures<br />

(ECM), radar, fiber optic, and<br />

test equipment applications.<br />

According to ADI, additional<br />

key features of the HMC-C582<br />

includes: Single 15 V supply,<br />

Gain flatness: ±1.5 dB (@<br />

2...20 GHz), Dimensions: 1.75”<br />

x 1.62” x 0.525”, Packaging:<br />

Hermetic ML-4-1.<br />

■ Richardson RFPD, Inc.<br />

www.richardsonrfpd.com<br />

wickeltes Mobilfunkmodul<br />

mit integriertem u-blox-LTE-<br />

Cat.1-Singlemode-Modem,<br />

komplettem IP-Stack und voller<br />

GNSS-Funktionalität ist bei<br />

SE Spezial-Electronic ab sofort<br />

in Form des Bausteins LARA-<br />

R3121 von u-blox erhältlich.<br />

Bei der Konzeption des LARA-<br />

R3121-Moduls wurde größter<br />

Wert auf End-to-End-Sicherheitsfunktionen,<br />

wie sicheres<br />

Starten, sichere Transport-Layer,<br />

sichere Authentifizierung sowie<br />

sichere Schnittstellen und APIs,<br />

gelegt. Dank der integrierten<br />

FOTA-Funktion sind sogar<br />

sichere Firmware Updates „over<br />

the air“ möglich.<br />

Wie andere Mobilfunkmodule<br />

von u-blox ist das LARA-R3121<br />

zudem Teil des Nested-Design-<br />

Konzept, das eine einfache<br />

Migration und eine zukunftssichere,<br />

nahtlose Skalierbarkeit<br />

über alle Mobilfunktechnologien<br />

hinweg ermöglicht. Der<br />

maximale Datendurchsatz von<br />

10 Mbit/s im Downstream und<br />

5 Mbit/s im Upstream von LTE<br />

Cat.1 ermöglicht auch Videoübertragungen<br />

in guter Qualität.<br />

Das nur 26 x 24 mm große standardisierte<br />

LGA-Gehäuse gestattet<br />

eine einfache automatisierte<br />

Produktion. Da alle wesentlichen<br />

Modem-, Positionierungs- und<br />

Modulkomponenten von u-blox<br />

selbst entwickelt wurden, ist<br />

zudem eine langfristige Produktverfügbarkeit<br />

gewährleistet.<br />

■ SE Spezial-Electronic GmbH<br />

www.spezial.com<br />

Multikanal-Audiofunkmodule<br />

für den<br />

europäischen Markt<br />

Circuit Design Inc. hat die Audiofunkmodule<br />

WA-TX-03S und<br />

WA-RX-03S für das harmonisierte<br />

europäische Audioband<br />

863...865 MHz entwickelt. Wie<br />

bei den Vorgängermodellen WA-<br />

TX-03-R und WA-RX-03-R können<br />

auch bei den neuen Modulen<br />

15 Frequenzkanäle innerhalb des<br />

863...865-MHz-Bands eingestellt<br />

werden. WA-TX-03S und<br />

WA-RX-03S bieten außerdem<br />

den selben Audiofrequenz-Wiedergabebereich.<br />

Dank des auf Kompandertechnik<br />

basierenden Rauschunterdrückungssystems<br />

mit verbessertem<br />

Dynamikbereich (90 dB<br />

und mehr) werden Audiosignale<br />

in hervorragender Tonqualität<br />

übertragen. Durch Konzentration<br />

auf einfache Audio-Übertragungsfunktionen<br />

garantieren die<br />

Module dem Anwender maximale<br />

Flexibilität bei der Entwicklung<br />

von Audiosystemen.<br />

Für die Kommunikation zwischen<br />

den Modulen werden ausschließlich<br />

HF-Kanäle genutzt.<br />

Wenn die Module zum Beispiel<br />

in einem Gruppenführungssystem<br />

integriert sind, können<br />

beliebig viele Empfänger<br />

gleichzeitig verwendet werden,<br />

solange die Kanaleinstellungen<br />

übereinstimmen.<br />

Mit einem Pin kann der Anwender<br />

den Ausgangspegel zwischen<br />

5 und 10 mW umstellen.<br />

Die übrigen Funktionen und das<br />

Pin-Layout von WA-TX-03S<br />

MECA Electronics, lnc.<br />

Equlpment & ol Amerk:a<br />

BESSERE KOMMUNIKATIONS LÖSUNGEN<br />

DÄMPFUNGSGLIEDER & ABSCHLUSSWIDERSTÄNDE<br />

Bis zu 40 GHz<br />

SMA, 2.92, QMA, N, TNC,<br />

BNC, RPSMA, RPTNC & 7/16<br />

Bis zu 150 watts<br />

<br />

(49) 612272660-0<br />

www.ie4u.de<br />

info@ie4u.de<br />

und WA-RX-03S sind kompatibel<br />

mit den Vorgängermodellen.<br />

Der einstellbare Mute-Pegel<br />

ermöglicht eine automatische<br />

Stummschaltung in schwieriger<br />

Funkumgebung. Dieser Zustand<br />

wird per LED angezeigt.<br />

■ Circuit Design GmbH<br />

www.circuitdesign.de<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 17


Funkmodule<br />

Neues Bluetooth-Low-Energy-Modul<br />

über einen energiesparenden<br />

Toshiba BT LE SoC, was einen<br />

sehr geringen Stromverbrauch<br />

ermöglicht: Er beträgt im<br />

Sende- und Empfangsmodus<br />

nur 3,3 mA, im Deep-Sleep-<br />

Modus sogar nur 50 nA. Das<br />

Modul empfiehlt sich deshalb<br />

für Applikationen, bei denen<br />

ein niedriger Stromverbrauch<br />

wesentlich ist, also z.B. für Diagnostik-<br />

und Wartungssysteme,<br />

Sensor anwendungen oder Automotive-Aftermark-Produkte.<br />

Toshiba-Bluetooth-LE-Stack<br />

ist bereits bis zum GATT-Layer<br />

implementiert. Im Vergleich zu<br />

anderen Lösungen verfügt das<br />

Modul über einen 256 kB großen<br />

Flash-Speicher sowie 192-kB-<br />

RAM, wobei 83 kB dediziert<br />

für Benutzeranwendungen zur<br />

freien Verfügung stehen. Gerade<br />

im Stand-Alone-Modus kann<br />

damit auf einen externen Prozessor<br />

verzichtet werden, was mit<br />

Platz- und Kosteneinsparungen<br />

einhergeht.<br />

Endrich Bauelemente<br />

Vertriebs GmbH<br />

www.endrich.com<br />

Die Firma Endrich ergänzt ihr<br />

Wireless-Produktprogramm<br />

mit dem Bluetooth Low Energy<br />

v4.2 Modul PAN1760A von<br />

Panasonic. Das Modul verfügt<br />

Das nur 15,6 x 8,7 mm kleine<br />

SMD-Modul mit integrierter BT-<br />

Antenne enthält alle Features von<br />

BT LE v4.2 und verfügt sogar<br />

bereits über die Mandatory Features<br />

von BT LE v5.0, wodurch<br />

z.B. Mesh-Netzwerklösungen,<br />

erweiterte Sicherheitsfeatures<br />

oder die Möglichkeit der Cloud-<br />

Anbindung gegeben sind.Der<br />

Durch den gleichen Formfaktor<br />

und die gleiche Pinbelegung<br />

ist PAN1760A kompatibel<br />

zu Vorgängerversionen<br />

wie PAN1760, PAN1761 und<br />

PAN1026, wodurch die Umstellung<br />

auf das Modul PAN1760A<br />

mit geringem Aufwand möglich<br />

ist. Muster und Evaluation-Kits<br />

sind kurzfristig verfügbar. ◄<br />

Das neue Messtechnik-Fachbuch von<br />

Joachim Müller<br />

Joachim Müller ist da!<br />

Digitale Oszilloskope<br />

Der Weg zum professionellen Messen<br />

Joachim Müller<br />

Format 21 x 28 cm, Broschur, 388 Seiten,<br />

ISBN 978-3-88976-168-2<br />

beam-Verlag 2017, Preis 47,90 Euro<br />

Aus dem Inhalt:<br />

• Verbindung zum Messobjekt über passive und<br />

aktive Messköpfe<br />

• Das Vertikalsystem – Frontend und Analog-<br />

Digital-Converter<br />

• Das Horizontalsystem – Sampling und Akquisition<br />

• Trigger-System<br />

• Frequenzanalyse-Funktion – FFT<br />

Digitale Oszilloskope<br />

Der Weg zum professionellen Messen<br />

Digitale Oszilloskope<br />

Der Weg zum professionellen Messen<br />

Das Oszilloskop ist eines der wichtigsten Messgeräte, das in allen Bereichen der<br />

Elektronik und darüber hinaus verwendet wird, um Signalverläufe über der Zeitachse<br />

Einige Kernthemen des<br />

Inhalts in Stichworten:<br />

• Passive und aktive<br />

Tastkopf-Konzepte<br />

• Feldsonden, Stromzangen<br />

• Bandbreiten und<br />

Eigen-Anstiegszeiten<br />

• Hintergrund des LF-Abgleichs<br />

• Die „Sünden“ beim Masseanschluss<br />

• Thermisches Rauschen,<br />

Quantisierungsrauschen<br />

• Frontend, ADC, SFDR, SINAD, ENOB<br />

darzustellen. Das um 1930 entwickelte Gerät hat, speziell in den zurückliegenden<br />

• Vertikale Auflösung,<br />

letzten zwei Jahrzehnten, eine rasche Weiterentwicklung vom ursprünglich rein<br />

• analogen Praxis-Demonstationen: zum volldigitalisierten Konzept erfahren. Mit der Digitalisierung konnten Untersuchung<br />

High-Resolution-Modus<br />

von<br />

zusätzliche Funktionen erschlossen werden, was dem Oszilloskop heute den Zugang • Akquisition, Recordlänge<br />

zu seither noch nicht abgedeckten Applikationen eröffnet, es ist dadurch zu einer Dezimation, Aliase,<br />

übergreifenden Plattform geworden. Der Anspruch an das Hintergrundwissen des<br />

Taktsignalen, Demonstration Aliasing, Einfluss<br />

der Tastkopfimpedanz<br />

Anwenders ist allerding auch deutlich gewachsen. Dieses Buch ebnet praxisnah den • effektive Samplingrate, ETS-Modus<br />

Weg zum professionellen Messen.<br />

• Rekonstruktion, Waveformzyklus,<br />

Das digitale Oszilloskop arbeitet unter völlig anderen Rahmenbedingungen, als das Blindzeit<br />

vergleichsweise einfachere, analoge Konzept. Durch die Analog-Digital-Wandlung<br />

entstehen Effekte, die aus Sicht des analogen Oszilloskops völlig unbekannt sind. • Digitaler Trigger, Pre-Trigger, Runt,<br />

Beispiele hierzu sind Aliasing oder die Blindzeit. Beim Aliasing treten Geistersignale Window<br />

• auf, Einstellungen die im ursprünglichen realen Signalverlauf der nicht vorhanden Dezimation, sind. Durch Blindzeiten<br />

• FFT, Rekonstruktion,<br />

Interpolation<br />

Fensterung, Leckeffekt, RBW,<br />

können relevante Signalereignisse unerkannt bleiben. Um diese und weitere Effekte<br />

zu beherrschen und deren Auswirkungen möglichst gering zu halten, sind für den Gating<br />

erfolgreichen Einsatz von digitalen Oszilloskopen entsprechende Kenntnisse ihres • EMV-Pre-Compliance, Harmonische<br />

internen Funktionsprinzips essentiell.<br />

• Falschfarbendarstellung,<br />

Der inhaltliche Schwerpunkt diese Buches, die Darstellung von Praxis-Demonstrationen,<br />

erfolgen anhand eines High-End-Oszilloskops, womit auch Auswirkungen in Spektrogramm<br />

• Grenzbereichen Die „Sünden“ aufgezeigt werden können. Liegen beim Leser Masseanschluss<br />

Anwendungssituationen • CAN-Bus, OSI-Schicht 1 und 2,<br />

vor, die geringeren Anforderungen entsprechen, können die vorgeschlagenen Serial-Pattern,<br />

Versuchsparameter selbst auf ein entsprechend reduziertes Maß angepasst werden.<br />

• Für EMV-Messung die Umsetzung der vorgeschlagenen Praxis-Demonstrationen an einem ist der Regel Schaltnetzteil<br />

das • MSO, asynchrones Sampling,<br />

eigene vorhandene Gerät und ein Laborgenerator ausreichend.<br />

Bustakt<br />

• beam-Verlag Messung 2017 der Kanalleistung<br />

ISBN 978-3-88976-168-2<br />

Weitere Themen für die praktischen Anwendungs-Demos<br />

sind u.a.: Abgleich passiver Tastköpfe,<br />

Demonstration der Blindzeit, Demonstration<br />

FFT, Ratgeber Spektrumdarstellung, Dezimation,<br />

Interpolation, Samplerate, Ratgeber:<br />

Gekonnt triggern.<br />

beam-Verlag, Dipl.-Ing. Reinhard Birchel, Krummbogen 14, 35039 Marburg<br />

info@beam-verlag.de, www.beam-verlag.de<br />

Digitale Oszilloskope Joachim Müller beam-Verlag<br />

Joachim Müller<br />

Digitale Oszilloskope<br />

Der Weg zum professionellen Messen<br />

beam-Verlag<br />

Im Anhang des Werks findet sich eine umfassende<br />

Zusammenstellung der verwendeten<br />

Formeln und Diagramme.<br />

18 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


THE NEW WORLD OF<br />

HIGH SPEED EMC TESTING<br />

& SPECTRUM ANALYSIS<br />

BOOSTING your EMC testings<br />

by patented TDEMI® TECHNOLOGY<br />

645<br />

MHz<br />

REAL-TIME BANDWIDTH<br />

TDEMI® TECHNOLOGY<br />

40<br />

GHz<br />

REAL-TIME SCANNING<br />

TDEMI® TECHNOLOGY<br />

The TDEMI® X is the only Solution providing all the Features of the "FFT-based measuring Instrument" according to the new<br />

Standards with 645 MHz Real-time Bandwidth and CISPR Detectors.<br />

by the inventors of the full compliance real-time FFT based measuring instrument.<br />

gauss-instruments.com<br />

Besuchen Sie uns auf der<br />

Stand 3-401


Rubriken Bauelemente<br />

Ein passiver High-Performance-Mikrowellenmischer<br />

Der LTC5553 von<br />

Linear Technologies<br />

ist ein Doppelbalance-<br />

High-Performance-<br />

Mischer, welcher<br />

sich sowohl zum<br />

Hoch- als auch zum<br />

Herabmischen eignet.<br />

Das im letzten Jahr auf<br />

den Markt gekommene<br />

Bauelement eignet<br />

sich gut dazu, zu<br />

verdeutlichen, dass<br />

auch bei den passiven<br />

Komponenten die<br />

technische Entwicklung<br />

nicht stehen geblieben<br />

ist und wie sie sich<br />

heute darstellt.<br />

So wurde der im LTC5553<br />

integrierte HF-Balun daraufhin<br />

optimiert, den Frequenzbereich<br />

von 3 bis 20 GHz abdecken zu<br />

können. Auch der integrierte<br />

ZF-Balun bietet einen weiten<br />

Frequenzbereich, nämlich<br />

500 MHz bis 9 GHz; hier gibt<br />

es ebenfalls einen symmetrischen<br />

50-Ohm-Anschluss. Das<br />

Bauteil enthält weiterhin einen<br />

integrierten Verstärker für den<br />

lokalen Oszillator. Dieser wiederum<br />

ist für Frequenzen zwischen<br />

1 und 20 GHz optimiert,<br />

wobei eine Ansteuerleistung um<br />

0 dBm genügt. Der LTC5553<br />

zeichnet sich durch einen besonders<br />

hohen IIP3 (Input-Interceptpunkt<br />

dritter Ordnung) und eine<br />

hohe mögliche Eingangsleistung<br />

(P1dB) aus sowie durch geringes<br />

Übersprechen (Leckage) und<br />

hohe Isolation zwischen den<br />

Ports. Der RF Port Return Loss<br />

ist >9 dB, der LO Input Return<br />

Loss >10 dB. Insgesamt findet<br />

sich hier eine hohe Integrationsdichte<br />

in einem kleinen Gehäuse.<br />

Näher betrachtet<br />

Der LTC5553 besteht aus dem<br />

hochlinearen Doppelbalance-<br />

Mischerkern, dem LO-Pufferverstärker<br />

und Vorspannungs-/<br />

Enable-Beschaltungen. Bild 1<br />

skizziert den internen Aufbau.<br />

Folgende Features des Bausteins<br />

sind besonders interessant:<br />

• Betriebsspannung: 3,3 V<br />

• Stromaufnahme: typ. 132 mA<br />

• IIP3: 24,3 dBm bei 10 GHz<br />

bzw. 21,5 dBm bei 17 GHz<br />

• Mischdämpfung (Conversion<br />

Loss): 9 dB bei 10 GHz<br />

• Input P1dB: 16 dBm bei<br />

10 GHz<br />

• LO/RF Leakage: besser als<br />

-25 dBm<br />

• Abmessungen: 3 × 2 mm<br />

(zwölfpoliges QFN-Gehäuse)<br />

Damit ergeben sich vielfältige<br />

Anwendungsmöglichkeiten, wie:<br />

• breitbandige 5G-Zugänge<br />

• Mikrowellen-Transceiver<br />

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Bild 1: Vereinfachter interner Aufbau des LTC5553<br />

20 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


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Bauelemente<br />

Bild 2: LTC5553 als Up- und Downconverter in einem Transceiver<br />

Bild 3: Mischdämpfung und IIP3 über der RF<br />

• Punkt-zu-Punkt-Mikrowellenverbindungen<br />

• Phased-Array-Antennen<br />

• Radar in C-, X- und Ku-Band<br />

• Messgeräte, Test-Equipment<br />

• Satelliten-Modems<br />

Bild 2 bringt eine typische<br />

Applikationsstruktur mit zwei<br />

LTC5553 für einen Transceiver<br />

mit stark verschiedener Sendeund<br />

Empfangsfrequenz.<br />

Up & Down<br />

Nutzt man den LTC5553 als<br />

Upconverter, so stellt der IF-<br />

Anschluss den Eingang und<br />

der RF-Anschluss den Ausgang<br />

dar. Für den Betrieb als<br />

Aufwärtsmischer mit einer ZF<br />

Bild 4: Mischdämpfung und IIP3 über der IF<br />

von 1890 MHz erhält man folgende<br />

Werte:<br />

• Conversion Loss beim RF<br />

Output von 4 (17) GHz: typ.<br />

8,3 (11,5) dB<br />

• SSB-Rauschmaß beim RF<br />

Output von 10 (15,7)GHz:<br />

typ. 10,1 (12,1) dB<br />

• LO/RF Output Leakage bei<br />

1...20 LO-Frequenz: max.<br />

-25 dBm<br />

• LO/IF Input Leakage<br />

bei 1...20 GHz, LO-Frequenz:<br />

max. -26 dBm<br />

• IF/LO Isolation bei 0,5...<br />

9 GHz ZF: min. 50 dB<br />

• IF/RF Isolation bei 0,5...9 GHz<br />

ZF: min. 40 dB<br />

• 1-dB-Kompression für RF<br />

Output = 10 GHz: typ 14,8<br />

dBm<br />

Nutzt man den Baustein als<br />

Downconverter, dann ist der<br />

RF-Anschluss der Eingang und<br />

der IF-Anschluss der Ausgang.<br />

Welche Parameter sind von einen<br />

Abwärtsmischer zu erwarten?<br />

Das Datenblatt nennt für eine<br />

ZF von 1890 MHz u.a. folgende<br />

Daten:<br />

• Conversion Loss beim RF<br />

Input von 4 (17) GHz: typ.<br />

8,2 (11,6) dB<br />

• SSB-Rauschmaß beim RF<br />

Input von 10 (15,7) GHz: typ.<br />

10,9 (12,8) dB<br />

Für eine faire Bewertung ist hier<br />

natürlich die Mischdämpfung zu<br />

subtrahieren.<br />

• LO/RF Leakage bei 1...20<br />

GHz LO-Frequenz: max.<br />

-23 dBm<br />

Bild 5: Eingangs-P1dB-Punkt über der RF<br />

• LO/IF Leakage bei 1...20 GHz<br />

LO-Frequenz: max. -13 dBm<br />

• RF/LO Isolation bei 3...20<br />

GHz HF: min. 40 dB<br />

• RF Input/IF Output Isolation<br />

bei 3...20 GHz HF: min. 32 dB<br />

• 1-dB-Kompression für RF<br />

Input = 10 GHz: typ. 16 dBm<br />

Der LTC5553 funktioniert im<br />

Temperaturbereich -40 bis<br />

+105 °C für das Gehäuse. Sein<br />

Wärmewiderstand wird mit 25<br />

K/W angegeben.<br />

Vorteile und wichtige<br />

Kennlinien<br />

Passive Mischer erreichen generell<br />

eine bessere Performance<br />

bei besonders hohen Frequenzen<br />

als aktive Mischer. Ein Doppelbalance-Mischer<br />

hat normalerweise<br />

zwei Differenzeingänge.<br />

Der LTC5553 hat jedoch überhaupt<br />

keinen solchen Eingang.<br />

Das kommt daher, weil die<br />

Symmetrierung intern schon<br />

vorgenommen wurde (Baluns).<br />

Das ist wichtig, weil einer der<br />

typischen Nachteile von Doppelbalance-Mischern<br />

darin besteht,<br />

externe Transformatoren für<br />

einen Betrieb in unsymmetrischer<br />

Umgebung zu benötigen.<br />

Weiter von Vorteil: Der integrierte<br />

LO-Puffer reduziert die<br />

externe Beschaltung und lässt<br />

auf ein LO-Signal von 10 bis 17<br />

dBm verzichten. Auf zweistel-<br />

22 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


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Bauelemente<br />

Bild 6: Streuverlust LO-Signal<br />

ligen GHz-Frequenzen wäre so<br />

ein Signal eine potentielle Quelle<br />

von LO-Störstrahlung, sodass<br />

möglicherweise mehr externe<br />

Filter erforderlich wären.<br />

Der Baustein lässt sich in den<br />

Shutdown-Zustand versetzen.<br />

Dann nimmt er weniger<br />

als ein Promille des normalen<br />

Stroms aus (100 μA maximal<br />

im Standby). Die Umschaltung<br />

erfolgt in höchstens 200 ns,<br />

sodass Time-Division Duplex<br />

(TDD) oder Burst Mode unterstützt<br />

werden, wichtig bei<br />

Anwendungen in Sendern und<br />

Empfängern.<br />

Bild 3 zeigt den Verlauf von<br />

Mischdämpfung und IIP3 über<br />

der HF im Bereich 3 bis 21 GHz<br />

unter bestimmten Bedingungen.<br />

Weitere Diagramme für andere<br />

Bedingungen finden sich im<br />

Datenblatt.<br />

Bild 4 zeigt den Verlauf von<br />

Mischdämpfung und IIP3 über<br />

der IF im Bereich 0,5 bis 10 GHz<br />

unter bestimmten Bedingungen.<br />

Weitere entsprechende Diagramme<br />

bringt das Datenblatt. Die<br />

Bilder 5, 6 und 7 informieren über<br />

das Frequenzverhalten des Eingangs-1-dB-Kompressionspunkts,<br />

des Streuverlusts (Leckage) des<br />

Bild 7: Zur Isolation RF/LO und RF/IF<br />

Signals vom lokalen Oszillator<br />

und über die RF Isolation.<br />

Applikationshinweise<br />

Alle Anschlüsse haben 50 Ohm<br />

Impedanz. Die Grundbeschaltung<br />

zeigt Bild 8. Es gibt ein<br />

Entwicklungs-Board (Bild 9).<br />

Der RF Port weist einen DC-<br />

Widerstand um 2,5 Ohm auf.<br />

Führt die Quelle Gleichspannung,<br />

ist ein Koppelkondensator<br />

erforderlich. Ein 0,15-pF-Shunt-<br />

Kondensator, 1,4 mm entfernt<br />

vom RF Pin, kann die Anpassung<br />

im Frequenzbereich 13...15 GHz<br />

verbessern. Eine LO-Leistung<br />

zwischen -6 dBm und 6 dBm<br />

ist Voraussetzung für eine gute<br />

HF-mäßige Anpassung.<br />

Der LO-Eingang führt nach<br />

Symmetrierung zu einem symmetrischen<br />

Highspeed-Begrenzerverstärker.<br />

An diesem Pin steht<br />

eine Gleichspannung von etwa<br />

1,6 V an. Daher ist ein Koppelkondensator<br />

unverzichtbar.<br />

Mithilfe externer Anpassmaßnahmen<br />

lässt sich die Performance<br />

außerhalb des Nennfrequenzbereichs<br />

von 1...20 GHz<br />

verbessern. Der nominelle LO-<br />

Eingangspegel ist 0 dBm, jedoch<br />

arbeitet der Verstärker exzellent<br />

auch bei Abweichungen<br />

von ±6 dB.<br />

Der IF Port führt wie der RF Port<br />

auf eine einfache geerdete Wicklung.<br />

Deren DC-Widerstand<br />

beträgt jedoch etwa 6,2 Ohm.<br />

Ein Koppelkondensator ist einzusetzen,<br />

wenn hier eine Quelle<br />

angeschlossen wird, die Gleichspannung<br />

führt.<br />

Der LTC5553 ist einsatzfähig<br />

in 5G-Kommunikationssystemen<br />

(Fronthauls & Backhauls,<br />

also Basisstationen). Seine hohe<br />

Linearität äußert sich in einem<br />

IIP3 von 23,9 dBm bei 14 GHz<br />

bzw. 21,5 dBm bei 17 GHz.<br />

Hintergrund-Infos<br />

Abschließend einige Grundlagen:<br />

Mischung, Multiplikation<br />

und AM-Modulation sind<br />

prinzipiell gleiche Vorgänge.<br />

Allein bei der Mischung ist<br />

dabei jedoch die Erzeugung einer<br />

neuen Frequenz primäres Ziel.<br />

Die fundamentale Mischergleichung<br />

lautet:<br />

ZF = |OF ± HF|<br />

ZF ... Zwischenfrequenz<br />

(engl. IF)<br />

OF ... Oszillatorfrequenz<br />

(engl. LO, Local Oscillator)<br />

HF ... Hochfrequenz<br />

(Signalfrequenz, engl. RF)<br />

Demnach entstehen bei einem<br />

Mischprozess zwei Zwischenfrequenzen:<br />

ZF 1 = |OF - HF|<br />

ZF 2 = OF + HF<br />

Man nennt sie Differenzfrequenz<br />

(ZF 1 ) und Summenfrequenz<br />

(ZF 2 ). Die Betragsstriche haben<br />

für den Fall OF < HF Bedeutung,<br />

OF 2 OF 3 OF 4 OF 5 OF<br />

HF ± ± ± ± ±<br />

2 HF ± ± ± ± ±<br />

3 HF ± ± ± ± ±<br />

4 HF ± ± ± ± ±<br />

5 HF ± ± ± ± ±<br />

Bild 8: Minimal erforderliche Außenbeschaltung, s. Text<br />

Tabelle 1: Unsymmetrische Mischer unterdrücken Oberwellen-<br />

Mischprodukte grundsätzlich nicht<br />

24 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


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Bauelemente<br />

Bild 9: Das Evaluation Board für den LTC5553<br />

in dem das Ergebnis sonst negativ<br />

wäre. In aller Regel wird nur<br />

ein Ausgangssignal gewünscht.<br />

Daher folgen auf Mischer mehr<br />

oder weniger aufwändige Filter.<br />

Bei Nutzung der Differenzfrequenz,<br />

wie zum Beispiel in<br />

einem Einfachsuper, spricht man<br />

von Herabmischen. Bei Nutzung<br />

der Summenfrequenz, wie zum<br />

Beispiel in einem Sender, spricht<br />

man von Hochmischen.<br />

Die Bildung zweier Zwischenfrequenzen<br />

bedeutet aber auch,<br />

dass je zwei verschiedene<br />

Signalfrequenzen ein und die<br />

selbe ZF erzeugen, einmal durch<br />

Summen- und einmal durch Differenzbildung:<br />

HF 1 = OF + ZF 1<br />

HF 2 = OF - ZF 1<br />

bzw.<br />

HF 3 = OF + ZF 2<br />

HF 4 = OF - ZF 2<br />

Die unerwünschte der beiden<br />

heißt Spiegelfrequenz. Sie<br />

könnte bei Empfängern stören.<br />

Daher findet man in jedem<br />

Superhetempfänger-Eingang ein<br />

Filter, das diese Frequenz sperrt.<br />

Während das LO-Signal möglichst<br />

rein sein sollte, ist das<br />

RF-Signal oft ein Spektrum, wie<br />

beispielsweise ein Sprachseitenband.<br />

Für die Mischung ergibt<br />

sich hieraus kein grundlegendes<br />

Problem. Die Breite und die<br />

Spektralverteilung des Bandes<br />

bleiben durch die Mischung prinzipiell<br />

unbeeinflusst, der Informationsinhalt<br />

bleibt also unangetastet.<br />

Hierin unterscheidet<br />

sich die Mischung z.B. von der<br />

Frequenzvervielfachung.<br />

Beim Mischen kann jedoch ein<br />

Spektrum invertiert werden. Für<br />

den Schaltungsentwickler stellt<br />

sich die Frage, wann das der Fall<br />

ist. Die Antwort ist ganz einfach:<br />

Ein Seitenband wird beim<br />

Mischen immer dann invertiert,<br />

wenn die Oszillatorfrequenz die<br />

höchste benötigte Frequenz ist.<br />

(Dabei liegt die ungenutzte ZF<br />

über der Oszillatorfrequenz.)<br />

Man unterschiedet prinzipiell<br />

unsymmetrische, symmetrische<br />

und doppelt symmetrische<br />

Mischer. Beim Aufbau<br />

mit Dioden benötigt man eine,<br />

zwei bzw. vier Stück. Beim<br />

unsymmetrischen Mischer (Single-Ended<br />

Mixer, Unbalanced<br />

Mixer) erscheinen neben Summen-<br />

und Differenzsignal auch<br />

HF- und LO-Signal am Ausgang.<br />

Auch gegenüber Mischprodukten<br />

der Art<br />

|m OF ± n HF|<br />

m, n ... ganze Zahlen<br />

ist kein besonderer Unterdrückungsmechanismus<br />

vorhanden.<br />

Wie Tabelle 1 zeigt, ergibt sich<br />

infolge dieser uneingeschränkt<br />

möglichen Oberwellenmischung<br />

ein dichtes Ausgangsspektrum.<br />

Je weniger sinusförmig das<br />

LO-Signal, um so größer sind<br />

diese Leistungen. Durch einen<br />

symmetrischen Mischeraufbau<br />

erreicht man eine bessere<br />

Unterdrückung unerwünschter<br />

Ausgangsfrequenzen. Solche<br />

Mischer können einfach, doppelt<br />

und dreifach symmetrisch<br />

aufgebaut sein. Beim einfach<br />

symmetrischen Mischer, meist<br />

nur symmetrischer Mischer<br />

(Balanced Mixer) genannt, wird<br />

das LO-Signal unterdrückt, und<br />

es löschen sich Oberwellen-<br />

Mischprodukte der Art<br />

|m OF ± n HF|<br />

m ... ganze Zahlen<br />

n ... gerade, ganze Zahlen<br />

bei perfekter Symmetrie völlig<br />

aus. Tabelle 2 zeigt die möglichen<br />

Kombinationen. Beim<br />

doppelt symmetrischen Mischer<br />

(Double-Balanced Mixer, DBM)<br />

werden HF- und LO-Signal<br />

unterdrückt, und es löschen sich<br />

zudem Oberwellen-Mischprodukte<br />

der Art<br />

|m OF ± n HF|<br />

m, n ... gerade, ganze Zahlen<br />

bei perfekter Symmetrie völlig<br />

aus. Dies demonstriert schließlich<br />

Tabelle 3.<br />

FS<br />

Quellen<br />

Analog Devices: Datenblatt<br />

LTC5553, 3 GHz to 20 GHz<br />

Microwave Mixer<br />

High-Frequency Upconversion<br />

and Downconversion:<br />

A New RF Mixer from Linear<br />

Technology, June 27,<br />

2017, Robert Keim<br />

5G needs more bandwidth:<br />

LTC5553 mixer helps<br />

designers find it, May 23,<br />

2017, Steve Taranovich<br />

OF 2 OF 3 OF 4 OF 5 OF<br />

HF ± ± ± ± ±<br />

2 HF 0 0 0 0 0<br />

3 HF ± ± ± ± ±<br />

4 HF 0 0 0 0 0<br />

5 HF ± ± ± ± ±<br />

Tabelle 2: Oberwellen-Mischprodukte einfacher symmetrischer<br />

Mischer<br />

OF 2 OF 3 OF 4 OF 5 OF<br />

HF ± 0 ± 0 ±<br />

2 HF 0 0 0 0 0<br />

3 HF ± 0 ± 0 ±<br />

4 HF 0 0 0 0 0<br />

5 HF ± 0 ± 0 ±<br />

Tabelle 3: Oberwellen-Mischprodukte doppelt-symmetrischer<br />

Mischer wie LTC5553<br />

26 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


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Bauelemente<br />

Aktiver Gleichrichter-Controller mit<br />

Eingangsspannungs-Verpolungsschutz<br />

Analog Devices<br />

präsentierte den<br />

Power-by-Linear-<br />

Baustein LT8672, einen<br />

aktiven Gleichrichter-<br />

Controller, der<br />

gegen verpolte<br />

Eingangsspannungen<br />

bis -40 V geschützt ist.<br />

Analog Devices,<br />

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Sein Eingangsspannungsbereich<br />

von 3 bis 42 V ist ideal<br />

geeignet für Automobilanwendungen,<br />

die mit Kaltstart- und<br />

Stop-Start-Situationen zurechtkommen<br />

müssen, bei denen Eingangsspannungen<br />

bis hinab zu<br />

3 V und durch Lastabwurf verursachte<br />

Transienten bis 40 V<br />

auftreten können.Der LT8672<br />

treibt einen externen n-Kanal-<br />

MOSFET, und regelt dessen<br />

Source-Drain-Spannungsabfall<br />

auf 20 mV. Dadurch ist die<br />

Verlustleistung im Vergleich zu<br />

einer Schottky-Diode um 90%<br />

geringer, und es erübrigt sich ein<br />

kostspieliger Kühlkörper. Dank<br />

seines ultraschnellen Transientenverhaltens<br />

erfüllt der Controller<br />

die hohen Anforderungen<br />

von Automobil-Anwendungen,<br />

die eine Gleichrichtung von Eingangsspannungswelligkeit<br />

mit<br />

Dreistufiger HF-Leistungsverstärker-IC mit hohem Wirkungsgrad<br />

Einen besonders leistungsstarken dreistufigen<br />

HF-Leistungsverstärker-IC für<br />

Funk-Anwendungen im VHF- und unteren<br />

UHF-Bereich führt SE Spezial-Electronic<br />

ab sofort mit dem Baustein CMX902 von<br />

CML Microcircuits im Programm. Das für<br />

einen weiten Frequenzbereich von 130 bis<br />

700 MHz ausgelegte neuste Mitglied der<br />

RF-Building-Block-Produktlinie zeichnet<br />

sich unter anderem durch einen hohen<br />

Leistungswirkungsgrad (PGE) von bis zu<br />

60% im VHF-Bereich aus. Dadurch lassen<br />

sich batteriebetriebene Applikationen mit<br />

geringer Betriebsspannung künftig noch<br />

einfacher realisieren.<br />

Bei einer Ausgangsleistung von 1 bis 2,8<br />

W kommt der Baustein auf eine Leistungsverstärkung<br />

von bis zu 40 dB. Die<br />

erste und die zweite Stufe des Verstärkers<br />

arbeiten im Klasse-A- bzw. Klasse-<br />

AB-Betrieb, während die dritte Stufe<br />

zur Maximierung des Wirkungsgrads als<br />

Klasse-C-Verstärker ausgelegt ist. Die mit<br />

externen Bauelementen realisierte Anpassungsschaltung<br />

für Eingang und Ausgang<br />

lässt sich gezielt abstimmen, um bei der<br />

gewünschten Betriebsfrequenz ein Maximum<br />

an Leistung und Effizienz zu erzielen.<br />

Der in einem nur 5 x 5 mm großen WQFN-<br />

Gehäuse mit 28 Pins und geringem thermischen<br />

Widerstand angebotene HF-Leistungsverstärker-IB<br />

CMX902 ist optimal für<br />

kompakte Low-Power-Applikationen, wie<br />

Datenmodule oder Funk-Anwendungen<br />

in Systemen für das Industrial Internet of<br />

Things (IIoT) geeignet.<br />

■ SE Spezial-Electronic GmbH<br />

www.spezial.com<br />

28 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Bauelemente<br />

Frequenzen bis 100 kHz erfordern.<br />

Durch seinen sehr geringen<br />

Stromverbrauch von nur 20 µA<br />

im Normalbetrieb und 3,5 µA im<br />

Shutdown-Modus eignet sich der<br />

Controller optimal für Systeme,<br />

die ständig in Betrieb sein müssen.<br />

Die Kombination aus dem<br />

MSOP-10-Gehäuse und einem<br />

externen MOSFET ergibt eine<br />

kompakte Lösung.<br />

Durch seine niedrige Mindesteingangsspannung<br />

von nur 3 V<br />

und den geringen Spannungsabfall<br />

von nur 20 mV senkt der<br />

LT8672 die Mindestspannungsanforderungen<br />

beim Kaltstart<br />

oder im Stop-Start-Betrieb und<br />

ermöglicht dadurch einfachere<br />

und effizientere Schaltungen. Bei<br />

einem Ausfall oder Kurzschluss<br />

der Spannungsquelle schaltet der<br />

Controller extrem schnell ab und<br />

minimiert dadurch Rückstrom-<br />

Transienten. Ein Power-good-<br />

Signal zeigt an, wann der externe<br />

MOSFET bereit ist, Laststrom<br />

zu führen.<br />

Der LT8672EMS besitzt ein<br />

MSOP-10-Gehäuse. Die für industrielle<br />

Anwendungen vorgesehene<br />

Version LT8672IMS ist<br />

für den Sperrschicht-Temperaturbereich<br />

von -40 bis +125 °C<br />

spezifiziert und wird über diesen<br />

Temperaturbereich getestet.<br />

Die Hochtemperaturversion<br />

LT8672HMS ist für den Sperrschicht-Temperaturbereich<br />

von<br />

-40 bis +150 °C spezifiziert und<br />

wird über diesen Temperaturbereich<br />

getestet.<br />

Weitere<br />

Leistungsmerkmale:<br />

• Ruhestrom im Normalbetrieb:<br />

20 µA<br />

• Verbesserungen gegenüber<br />

einer Schottky-Diode: Reduktion<br />

der Verlustleistung um<br />

>90% und nur 20 mV Spannungsabfall<br />

• ultraschnelles Transienten-<br />

Verhalten: Gleichrichtung von<br />

6 V P-P bis 50 kHz, von 2 V<br />

P-P bis 100 kHz<br />

• niedriger Shutdown-Strom:<br />

3,5 µA<br />

• präzise 1,21-V-Schwellenspannung<br />

für Enable-Eingang<br />

• kompaktes zehnpoliges<br />

MSOP-Gehäuse ◄<br />

Abwärtswandelnder synchroner 36-V-/1,6-A-<br />

Zweikanal-LED-Teiber mit I²C-Dimm-Steuerung<br />

Analog Devices präsentierte<br />

den Power-by-Linear-Baustein<br />

LT3964, einen verlustleistungsarmen,<br />

zweikanaligen,<br />

synchronen, abwärtswandelnden<br />

36-V-LED-Treiber<br />

mit internen 40-V-/1,6-A-Leistungsschaltern<br />

und einem I²C-<br />

Interface, welches die Steuerung<br />

der LED-Dimmung vereinfacht.<br />

Der LT3964 arbeitet in einem<br />

weiten Eingangsspannungsbereich<br />

von 4 bis 36 V und<br />

enthält zwei unabhängig<br />

gesteuerte LED-Treiber, die<br />

mit bis zu 2 MHz Schaltfrequenz<br />

arbeiten, was in einer<br />

hoch integrierten, kompakten<br />

Lösung mit kleinen externen<br />

Komponenten resultiert.<br />

Der LT3964 hat eine Current-<br />

Mode-Regelung bei fester<br />

Schaltfrequenz und arbeitet<br />

als Quelle mit konstantem<br />

Strom und konstanter Spannung<br />

mit exakter Stromregelung,<br />

um eine optimale LED-<br />

Beleuchtung für Anwendungen<br />

im Automobil, der Industrie<br />

und für die Beleuchtung in<br />

der Architektur zu realisieren.<br />

Der Synchronbetrieb<br />

resultiert in Wirkungsgraden<br />

von über 94% bei voller Last<br />

auf beiden Kanälen. Die I²C-<br />

Schnittstelle mit 400 kHz vereinfacht<br />

die digitale PWM-<br />

Dimmung wesentlich. Dazu<br />

ist kein PWM-Signal vom<br />

Mikrocontroller zum LED-<br />

Treiber nötig; stattdessen werden<br />

interne Register mit dem<br />

gewünschten Tastverhältnis<br />

der Dimmung programmiert,<br />

das mit dem internen Takt synchronisiert<br />

wird. Dies ergibt<br />

Dimm-Verhältnisse von bis zu<br />

8192:1 und eliminiert Schwebungsfrequenzen,<br />

die entstehen,<br />

wenn das PWM-Signal<br />

und der interne Oszillator nicht<br />

synchronisiert sind. Alternativ<br />

dazu setzt, beim analogen<br />

Dimmen, ein über I²C einstellbarer<br />

8-Bit-Skalenfaktor das<br />

Steuerungsverhältnis von der<br />

Spannung zum LED-Strom,<br />

was eine bessere Kontrolle<br />

über die analogen Dimm-Einstellungen<br />

erlaubt. Externe<br />

PWM-Verhältnisse von 1000:1<br />

und analoge Dimmverhältnisse<br />

von 10:1 werden ebenfalls<br />

geboten.<br />

Die Schaltfrequenz des LT3964<br />

ist von 200 kHz bis 2 MHz programmierbar<br />

und lässt sich<br />

mit einem externen Signal<br />

synchronisieren. Schutzfunktionen<br />

für den LED-<br />

Treiber schließen die Erkennung<br />

einer unterbrochenen<br />

LED und kurz geschlossenen<br />

LED sowie LED-Überstrom<br />

und -Unterspannung mit ein,<br />

wobei die Fehler alle über das<br />

I²C-Interface ausgegeben werden<br />

können. Die thermische<br />

Abschaltfunktion stellt einen<br />

zusätzlichen Schutz dar.<br />

Der LT3964EUHE ist in einem<br />

thermisch verbesserten QFN-<br />

Gehäuse mit 36 Anschlüssen<br />

und 5 x 6 mm Kantenlänge verfügbar.<br />

Der Baustein ist in drei<br />

Betriebstemperaturbereichen<br />

erhältlich, wobei der erweiterte<br />

bzw. industrielle Temperaturbereich<br />

mit Sperrschichttemperaturen<br />

von -40 bis +125 °C<br />

arbeiten, der Hochtemperaturbereich<br />

von -40 bis +150 °C.<br />

Weitere Leistungsmerkmale:<br />

• I²C-Schnittstelle zum Programmieren<br />

der Dimmung<br />

& Anzeigen von Fehlern<br />

• Echtfarben-Dimmverhältnis<br />

über I²C von 8192:1<br />

• bis zu 2 MHz Schaltfrequenz<br />

■ Analog Devices,<br />

Power by Linear<br />

www.linear.com<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 29


Bauelemente<br />

Rauscharmer LNA<br />

für 0,5 bis 15 GHz<br />

Der ZX60-153LN+ von Mini-Circuits ist<br />

ein koaxialer Low-Noise Amplifier (LNA),<br />

welcher ein exzellentes Breitband-Rauschmaß<br />

mit hoher Verstärkung kombiniert: Das<br />

typische Rauschmaß beträgt 2,1 dB bei<br />

2 GHz und 3,7 dB bei 15 GHz, während die<br />

typische Verstärkung mit 17 dB bei einer<br />

Flatness von ±2,7 dB über den gesamten<br />

Einsatzfrequenzbereich von 0,5 bis 15 GHz<br />

angegeben wird. Die Ausgangsleistung für<br />

1 dB Kompression (P1dB) beträgt typisch<br />

16,4 dBm bei 8 GHz. Der auf den Ausgang<br />

bezogene Interceptpunkt dritter Ordnungt<br />

(OIP3) wird mit typisch 28,3 dBm bei 8 GHz<br />

angegeben. Der RoHS-konforme Verstärker<br />

misst 0,74 × 0,75 × 0,46 inches und ist mit<br />

SMA-Anschlüssen versehen. Er findet z.B.<br />

Anwendung in kommerziellen und militärischen<br />

Multibandempfängern. Dabei ermöglicht<br />

er den Ersatz von zwei oder drei<br />

anderen Verstärkern.<br />

Weitere technische Daten<br />

Einsatztemperaturbereich -40 bis +85 ºC<br />

Lagertemperaturbereich -55 bis +100 °C<br />

Maximale Verlustleistung 1,2 W<br />

Rauschmaß bei 8 GHz max. 2,9 dB<br />

Verstärkung bei 8 GHz min. 16,1 dB<br />

Eingangs-SWR bei 2 (12) GHz typ. 1,7 (2,3)<br />

Ausgangs-SWR bei 2 (12) GHz typ. 1,5 (1,5)<br />

Betriebsspannung typ. 12 V<br />

Stromaufnahme typ. 84 mA<br />

Zweiweg-Leistungsteiler für<br />

200 W und 0,7 bis 2,7 GHz<br />

Von Mini-Circuits kommt mit dem QCH-<br />

272+ ein Zweiweg-Powersplitter für die<br />

gleichmäßige Aufteilung von bis zu 200 W<br />

(bis 85 °C) bei 90° Phasenverschiebung<br />

zwischen den geteilten Signalen. Der Signalfrequenzbereich<br />

ist 0,7...2,7 GHz, die<br />

Impedanz 50 Ohm. Das Bauteil bietet<br />

mit einer Amplituden-Unbalance von nur<br />

±0,1 dB (typisch) und einer Phasen-Unbalance<br />

von nur ±0,9° (typisch) im gesamten<br />

Einsatzfrequenzbereich herausragende<br />

Daten. Die Einfügedämpfung beträgt typisch<br />

0,3 dB und maximal 0,5 dB, während die<br />

Isolation zwischen den Ports typisch 22 dB<br />

und mindestens 17 dB beträgt. Das typische<br />

SWR im gesamten Einsatzfrequenzbereich<br />

ist 1,15. Der RoHS entsprechende Powersplitter<br />

ist gut geeignet für die Ansteuerung<br />

von Verstärkern oder die Versorgung<br />

von Antennen in kommerziellen und militärischen<br />

Systemen. Seine Abmessungen<br />

betragen 1,8 × 0,4 × 0,19 inches (45,72 ×<br />

10,16 × 2,03 mm). Umlaufende Anschlüsse<br />

sorgen für gute Lötbarkeit.<br />

Weitere technische Daten<br />

Einsatztemperaturbereich -55 bis +105 ºC<br />

Lagertemperaturbereich -55 bis +105 °C<br />

Eingangsleistung bei 105 °C max. 140 W<br />

Amplituden-Unbalance max. ±1 dB<br />

Phasen-Unbalance max. 5°<br />

Fachbücher für die<br />

Praxis<br />

Hochfrequenz-<br />

Transistorpraxis<br />

Schaltungstechnik, Einsatzprinzipien, Typen und<br />

Applikationen<br />

Frank Sichla, 17,5 x 25,5 cm, 278 Seiten,<br />

zahlr. Abb. und Tabellen ISBN 978-3-88976-153-8,<br />

beam-Verlag 2008, 24,- €<br />

Art.-Nr.:118070<br />

Obwohl heute integrierte Schaltungen die Elektronik<br />

dominieren, haben diskrete Transistoren besonders im<br />

HF-Bereich noch immer hohe Bedeutung, denn es gibt<br />

einfach zu viele Problemstellungen, für die einzig und<br />

allein sie die optimale Lösung darstellen.<br />

Diskrete Transistoren sind keineswegs „out“, sondern<br />

machen nach wie vor Fortschritte. Mit neusten Technologien<br />

werden immer höhere Frequenzen erschlossen<br />

sowie erstaunlich geringe Rauschfaktoren erzielt.<br />

Dieses Buch beschreibt die Anwendung der Bipolar- und<br />

Feldeffekttransistoren im HF-Bereich, indem es die<br />

Schaltungstechnik praxisorientiert erläutert und mit<br />

einer Fülle von ausgewählten Applikationsschaltungen<br />

für Einsteiger als auch erfahrene Praktiker illustriert.<br />

Aus dem Inhalt:<br />

• Bipolartransistoren<br />

• Die „Bipo“-Grundschaltungen<br />

• Die beliebtesten Schaltungstricks<br />

• „Bipo“-Leistungsverstärker<br />

• FETs im Überblick<br />

• FET-Grundschaltungen<br />

• SFETs, MESFETs und Dualgate-MOSFETs<br />

• Die Welt der Power-MOSFETs<br />

• Rund um die Kühlung<br />

• Transistorschaltungen richtig aufbauen<br />

• Kleinsignal-Verstärkerschaltungen<br />

• HF-Leistungsverstärker<br />

• Oszillatorschaltungen<br />

• Senderschaltungen<br />

• Mess- und Prüftechnik<br />

Unser gesamtes Buchprogramm finden Sie unter www.beam-verlag.de<br />

oder bestellen Sie über info@beam-verlag.de<br />

30 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Bauelemente<br />

Koaxialer 2,4-mm-Adapter für<br />

DC bis 50 GHz<br />

Von Mini-Circuits kommt mit dem 24F-<br />

24M+ ein koaxialer 2,4-mm-male-to-female-<br />

Adapter mit geringer Einfügedämpfung und<br />

herausragendem SWR, einsatzfähig von DC<br />

bis 50 GHz. Die Einfügedämpfung beträgt<br />

typisch 0,05 dB bis 5 GHz, 0,12 dB von 5<br />

bis 20 GHz und 0,2 dB von 20 bis 50 GHz.<br />

Das typische SWR wird mit 1,1 bis 5 GHz,<br />

mit 1,03 im Bereich 5...20 GHz und mit<br />

1,06 im Bereich 20...50 GHz angegeben.<br />

Das 50-Ohm-Bauteil dient zum Verbinden<br />

von Kabeln in Testaufbauten und Kommunikationssystemen,<br />

besteht aus einem Körper<br />

aus rostfreiem Stahl und für Langlebigkeit<br />

optimierten Kontakten. Dennoch handelt es<br />

sich um Lowcost-Adapter.<br />

Einfügedämpfung wird mit 0,06 dB im<br />

Bereich 10 MHz bis 2 GHz und lediglich<br />

0,43 dB im Bereich 2 bis 40 GHz angegeben.<br />

Die typische Rückflussdämpfung<br />

beträgt 35 dB von 10 MHz bis 2 GHz, 25<br />

dB vom 2 bis 10 GHz und 23 dB vom 10<br />

bis 40 GHz. Der RoHS entsprechende DC-<br />

Block ist mit einem 2,92-mm-male- und mit<br />

einem 2,92-mm-female-Konnector ausgestattet.<br />

Er eignet sich gut für kommerzielle<br />

und militärische Test- und Kommunikationssysteme.<br />

Er verträgt eine maximale<br />

Eingangsleistung von 33 dBm (2 W) und<br />

wurde mit einem rostfreien Stahlkörper mit<br />

Koppelnut ausgeführt.<br />

Weitere technische Daten<br />

Einsatztemperaturbereich -55 bis +100 ºC<br />

Lagertemperaturbereich -55 bis +100 °C<br />

Durchmesser 0,36 inches<br />

Länge 0,87 inches<br />

Eingangsspannung max. 200 V<br />

Einfügedämpfung max. 0,75 dB<br />

Koaxialer SPDT Switch für<br />

5 bis 6000 MHz<br />

Von Mini-Circuits kommt mit dem ZSW2-<br />

63DR+ ein neuer koaxialer Umschalter,<br />

ausgeführt als Single-pole/Double-throw-<br />

Typ (SPDT). Dieser HF-Switch schaltet<br />

eine Leistung von maximal 36 dBm (4 W)<br />

im Bereich vom 5 bis 6000 MHz um und<br />

erzeugt dann eine 1-dB-Kompression. Die<br />

typische Einfügedämpfung wird mit 0,33<br />

dB im Bereich 5 bis 1000 MHz, mit 0,6 dB<br />

im Bereich 1 bis 2,5 GHz, mit 0,9 dB zwischen<br />

2,5 und 5 GHz sowie mit 1,1 dB zwischen<br />

5 und 6 GHz angegeben. Die typische<br />

Isolation zwischen dem Pol (RF Common<br />

Port) und jedem Umschalt-Port beträgt 39<br />

dB für Frequenzen zwischen 5 und 1000<br />

MHz, 30 dB im Bereich 1 bis 2,5 GHz, 22<br />

dB zwischen 2,5 und 5 GHz sowie 18 dB<br />

im Bereich 5 bis 6 GHz. Die Isolation zwischen<br />

den beiden Umschalt-Ports wird mit<br />

typisch 40 dB im Bereich 5 bis 1000 MHz,<br />

32 dB zwischen 1 und 2,5 GHz, 20 dB<br />

zwischen 2,5 und 5 GHz und 18 dB von 5<br />

bis 6 GHz angegeben. Das mit den RoHS-<br />

Vorschriften kompatible Bauelement arbeitet<br />

en 2,3 bis 4,8 V und misst 2 × 1,5 × 0,6<br />

inches (50,8 × 38,1 × 15,23 mm). ºC. Der<br />

elektronische HF-Schalter ist mit drei femalen<br />

SMA-Anschlüssen und einem 9-Pin-Dsub-Anschluss<br />

ausgestattet und eignet sich<br />

z.B. gut für ATE-Applikationen (Automatic<br />

Test Equipment).<br />

Weitere technische Daten<br />

Einsatztemperaturbereich -40 to +85 ºC<br />

Lagertemperaturbereich -55 bis +100 °C<br />

Versorgungsspannung min. -5 V, max. +5 V<br />

Steuerspannung min. 0,2 V, max. 5,5 V<br />

ESD, HBM Klasse 1B (500 V)<br />

Gleichspannung an den RF-Pins max. 6 V<br />

LTCC-Balun-Transformator<br />

für 240 bis 770 MHz<br />

Weitere technische Daten<br />

Einsatztemperaturbereich -55 bis +100 ºC<br />

Lagertemperaturbereich -55 to +100 °C<br />

Einfügedämpfung max. 0,4 dB<br />

SWR max. 1,15<br />

DC-Block für<br />

Signalfrequenzen von 10 MHz<br />

bis 40 GHz<br />

Von Mini-Circuits kommt mit dem Produkt<br />

BLK-K44+ ein breitbandiger koaxialer DC-<br />

Block mit geringer Einfügedämpfung im<br />

Bereich 10 MHz bis 40 GHz. Die typische<br />

Von Mini-Circuits kommt mit dem Modell<br />

NCS2-771+ ein HF-Balun-Transformator<br />

für eine Impedanzumsetzung von 2:1 im<br />

Bereich 240 bis 770 MHz. Damit eignet sich<br />

dieser Balun für eine weite Anwendungspalette<br />

im Zusammenhang mit 50-Ohm-Systemen.<br />

Er verträgt Eingangsleistungen bis zu<br />

33 dBm (2 W). Der Übertragungsverlust<br />

wird mit typisch 0,2 dB im gesamten Einsatzfrequenzbereich<br />

angegeben. LTCC steht<br />

für Low-Temperature Cofired Ceramic und<br />

sichert hohe Langzeitstabilität. Der RoHSkonforme<br />

Balun-Transformator zeichnet<br />

sich weiterhin durch eine typische Vollband-<br />

Amplituden-Unbalance von 0,5 dB und eine<br />

typische Vollband-Phasen-Unbalance von<br />

5° aus. Er besitzt ein 0805-Package mit den<br />

Abmessungen 0,079 × 0,049 × 0,037 inches<br />

(2 × 1,24 × 0,94 mm).<br />

Weitere technische Daten<br />

Einsatztemperaturbereich -55 bis +100 ºC<br />

Lagertemperaturbereich -55 bis +100 °C<br />

Einfügedämpfung max. 1,2 dB<br />

Amplituden-Unbalance max. 1 dB<br />

Phasen-Unbalance max. 10°<br />

■ Mini-Circuits<br />

www.minicircuits.com<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 31


Grundlagen<br />

Das Dezibel in HF- und Mikrowellen-Technik<br />

(Teil 2)<br />

Manchmal sind, außer Rauschen, auch noch<br />

Verzerrungsprodukte (Distortion) vorhanden.<br />

Dann ist es üblich, statt des S/N das<br />

Verhältnis des Signals S zur Summe aus<br />

Rauschleistung N plus Leistung der Verzerrungen<br />

D zu bilden. Im Englischen heist<br />

das Signal to Noise And Distortion und wird<br />

mit SINAD abgekürzt:<br />

30 dBm + 30 dBm = 60 dBm<br />

– stimmt das oder stimmt´s<br />

nicht? Warum ist 1% einmal<br />

-40 dB, ein anderes Mal 0,1 dB<br />

bzw. 0,05 dB? Auch erfahrene<br />

Ingenieure kommen bei<br />

diesen Fragen gelegentlich ins<br />

Grübeln. In diesem zweiten und<br />

abschließenden Teil geht es so<br />

richtig in die (Mess-)Praxis.<br />

Quelle: dB or not dB?<br />

Was Sie schon immer zum Rechnen mit<br />

dB wissen wollten…<br />

Application Note 1MA98<br />

Rohde & Schwarz<br />

In diesem Teil werden kurzgefasst einige<br />

Kennwerte und Messgrößen erläutert, die<br />

üblicherweise in dB angegeben werden.<br />

Die Auswahl ist sicher nicht vollständig.<br />

Zur Vertiefung ziehen Sie bitte die einschlägige<br />

Literatur und/oder den 35-seitigen<br />

Originalbeitrag zu Rate. Die nachfolgenden<br />

Abschnitte sind voneinander unabhängig,<br />

müssen also nicht in der gegebenen Reihenfolge<br />

gelesen werden.<br />

S/N: Signal/Rausch-Abstand<br />

Eine der wichtigsten Größen bei der Messung<br />

von Signalen ist der Signal/Rausch-<br />

Abstand S/N. Je schlechter der Wert ist,<br />

desto stärker schwanken die Messwerte.<br />

Zur Bestimmung des S/N misst man zuerst<br />

die Signalleistung S und anschließend die<br />

Rauschleistung N, wobei das Signal abgeschaltet<br />

oder durch Filter unterdrückt wird.<br />

Genaugenommen lässt sich das Signal gar<br />

nicht völlig ohne Rauschen messen, sodass<br />

man nur bei gutem S/N zu richtigen Ergebnissen<br />

kommt. (Hinweis hf-praxis: Daher<br />

auch der Ausdruck (S + N)/N für universelle<br />

Anwendung; man misst einmal Signal<br />

mit begleitendem Rauschen und dann nach<br />

Abschaltung des Signals das Rauschen<br />

allein. Man muss also immer hinterfragen,<br />

welcher Signal/Rausch-Abstand –<br />

kurz Rauschabstand – gemeint ist.) In dB<br />

erhält man:<br />

Beispiel: Der S/N-Wert eines FM-Rundfunkempfängers<br />

wird gemessen, indem man<br />

einen Messsender mit 1 kHz und entsprechendem<br />

FM-Hub moduliert. Am Lautsprecherausgang<br />

des Empfängers misst man die<br />

Signalleistung zu beispielsweise 100 mW.<br />

Jetzt schaltet man die Modulation des Messenders<br />

ab und misst die Rauschleistung am<br />

Empfängerausgang mit 0,1 µW. Das S/N<br />

errechnet sich dann zu:<br />

Zur Bestimmung des SINAD-Wertes moduliert<br />

man den Messsender wieder mit 1 kHz<br />

und misst die Empfängerleistung wieder zu<br />

100 mW. Anschliessen unterdrückt man das<br />

1-kHz-Signal durch ein schmales Notchfilter<br />

im Messgerät. Jetzt misst man am Empfängerausgang<br />

nur mehr das Rauschen und<br />

die durch den Klirrfaktor hervorgerufenen<br />

Verzerrungen. Dieser Messwert sei 0,5 µW.<br />

Der SINAD-Wert ergibt sich zu:<br />

Rauschzahl, Rauschmaß<br />

Die Rauschzahl F eines Vierpols ist z.B.<br />

definiert als Verhältnis des Signal/Rausch-<br />

Abstands am Eingang zum Signal/Rausch-<br />

Abstand am Ausgang eines Vierpols, wie<br />

etwa eines Verstärkers. Das Signal/Rausch-<br />

Verhältnis S/N wird dabei wie oben beschrieben<br />

bestimmt. Gibt man die Rauschzahl im<br />

logarithmischen Maß an, spricht man vom<br />

Rauschmaß NF (Noise Figure):<br />

32 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Grundlagen<br />

Bei der Berechnung der resultierenden<br />

Rauschzahl kaskadierter Vierpole sind<br />

bestimmte Dinge zu beachten, auf die hier<br />

aber nicht eingegangen wird. Details sind in<br />

der Fachliteratur oder im Internet zu finden.<br />

Rauschen, Temperatur und<br />

Bandbreite<br />

Rauschen entsteht z.B. durch die Wärmebewegung<br />

von Elektronen in elektrischen<br />

Leitern. Die Leistung P, die dabei an einen<br />

Verbraucher (Empfängereingang, Verstärkereingang)<br />

abgegeben werden kann, ist von<br />

der Temperatur T abhängig sowie von der<br />

jeweiligen Messbandbreite B:<br />

P = k x T x B<br />

k ... Boltzmannkonstante 1,38 x 10 -23 J K -1<br />

(Joule pro Kelvin,<br />

1 Joule = 1 Wattsekunde)<br />

T ... Temperatur in K<br />

(Kelvin, 0 K = -273,15 °C)<br />

B ... Rauschbandbreite in Hz<br />

(entsprechend idealem Filter)<br />

Bei Raumtemperatur (20 °C) und einer Bandbreite<br />

von 1 Hz ergibt sich eine Leistung von<br />

4,047 x 10 -21 W. Rechnet man diese Leistung<br />

in dBm um, erhält man -173,93 dBm. Die<br />

thermische Rauschleistung z.B. an einem<br />

Empfängereingang ist also rund -174 dBm<br />

pro Hertz Bandbreite bei Zimmertemperatur.<br />

Diese Leistung ist unabhängig von<br />

der Größe des Eingangswiderstands. Die<br />

Rauschleistung ist aber proportional zur<br />

Bandbreite B. Mit dem Bandbreitenfaktor<br />

b in dB lässt sie sich folgendermaßen<br />

berechnen:<br />

Bild 6: Phasenrauschen eines Oszillators<br />

Die angezeigte Rauschleistung bei Raumtemperatur<br />

und 1 MHz Bandbreite beträgt<br />

-114 dBm. Ein Empfänger/Spektrumanalysator<br />

mit 1 MHz Bandbreite rauscht um<br />

60 dB mehr als einer mit 1 Hz Bandbreite.<br />

Die Rauschanzeige liegt bei -114 dBm. Will<br />

man kleinere Signale messen, muss man die<br />

Bandbreite verkleinern. Das geht allerdings<br />

nur bis zur Bandbreite des Signals. Bis zu<br />

einem gewissen Grad kann man auch Signale<br />

messen, die unterhalb der Rauschgrenze liegen,<br />

weil sich durch jedes zusätzliche Signal<br />

die angezeigte Gesamtleistung erhöht. Man<br />

stößt da aber sehr schnell an die Auflösungsgrenze<br />

der Messgeräte.<br />

Spezialanwendungen erfordern die Erfassung<br />

sehr kleiner Signale, wie sie beispielsweise<br />

von Raumsonden oder Sternen<br />

stammen. Hier hilft nur das Kühlen<br />

der Empfängereingangsstufen auf Werte<br />

nahe des absoluten Temperatur-Nullpunkts<br />

(-273,15 °C).<br />

muss der sogenannte RMS-Detektor eingeschaltet<br />

werden.<br />

Man bestimmt zunächst die Eigenrauschanzeige<br />

P r des Messgeräts, indem man das<br />

Signal abklemmt. Danach misst man das<br />

Signal mit Rauschen P tot . Die Leistung P des<br />

Signals allein ermittelt man durch Subtraktion<br />

der linearen Leistungswerte.<br />

Beispiel: Der angezeigte Rauschpegel P r<br />

eines Spektrumanalysators (ohne angelegtes<br />

Signal) beträgt -70 dBm. Mit Signal<br />

steigt die Anzeige auf P tot = -65 dBm. Wie<br />

groß ist die Leistung des Signals P in dBm?<br />

Beispiel: Ein fiktiver, selbst nicht rauschender<br />

Spektrumanalysator ist auf eine<br />

Bandbreite von 1 MHz eingestellt. Wie groß<br />

ist die angezeigte Rauschleistung?<br />

Messung von Signalen an der<br />

Rauschgrenze<br />

Eine häufig vorkommende Aufgabe ist die<br />

Messung schwacher Signale in der Nähe der<br />

Rauschgrenze des Messgerätes, beispielsweise<br />

eines Empfängers oder eines Spektrumanalysators.<br />

Das Messgerät zeigt die<br />

Summe aus Eigenrauschen und Signalleistung<br />

an, es soll aber die Signalleistung<br />

allein bestimmt werden. Voraussetzung<br />

für die folgende Rechnung ist, dass das<br />

Messgerät die Effektivleistung der Signale<br />

anzeigt. Bei Leistungsmessern ist das fast<br />

immer der Fall, bei Spektrumanalysatoren<br />

Die Signalleistung P ist -66.6 dBm. Man<br />

sieht, dass ohne Korrektur des Rauschens der<br />

Pegel des Signals immerhin 1,6 dB zu hoch<br />

angezeigt wird, ein relativ großer Messfehler.<br />

(Hinweis hf-praxis: Für korrekte Ermittlung<br />

von P r muss der Eingang mit der Systemimpedanz<br />

abgeschlossen sein, da im Grunde<br />

eine Spannungsmessung erfolgt und die<br />

Rauschspannung widerstandsabhängig ist.)<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 33


Rubriken Grundlagen<br />

setzt. Auch die Messbandbreite B wird rechnerisch<br />

auf 1 Hz reduziert, sodass man auf<br />

Angaben dBc in 1 Hz Bandbreite kommt.<br />

Das c in dBc steht dabei für carrier, der englische<br />

Ausdruck für Träger.<br />

Auch dBc ist nicht normkonform, wird<br />

aber überall verwendet. Eine Umrechnung<br />

in einen linearen Leistungswert wäre möglich,<br />

ist aber nicht üblich.<br />

Bild 7: Phasenrauschkurven des Spektrumanalysators R&S FSQ<br />

Mittelung von Rauschsignalen<br />

Um die Anzeige von Rauschsignalen stabiler<br />

zu machen, schaltet man üblicherweise<br />

die Mittelungsfunktion (Averaging)<br />

von Spektrumanalysatoren ein. Die meisten<br />

handelsüblichen Spektrumanalysatoren<br />

bewerten die Signale mit einem sogenannten<br />

Sample-Detektor und mitteln die auf dem<br />

Bildschirm dargestellten logarithmischen<br />

Werte. Dabei kommt es zu einem systematischen<br />

Messfehler, da niedrige Messwerte<br />

überproportional stark in das Ergebnis<br />

eingehen. Das Aufmacherbild verdeutlicht<br />

diesen Effekt an einem sinusförmig<br />

amplitudenmodulierten Signal. Wie man<br />

sieht, wird der Sinus zu einer Art Kardioide<br />

verzerrt, die einen um 2,5 dB zu niedrigen<br />

Mittelungswert ergibt. R&S-Spektrumanalysatoren<br />

haben einen RMS-Detektor, der<br />

diesen Messfehler vermeidet.<br />

Bild 8: Hin- und rücklaufende Wellen an einem Vierpol<br />

Phasenrauschen<br />

Ein Oszillator sollte eigentlich ein unendlich<br />

schmales Spektrum aufweisen. Durch verschiedene<br />

physikalische Effekte schwankt<br />

aber die Phasenlage des Signals geringfügig,<br />

was sich in einer Verbreiterung des<br />

Spektrums auswirkt, man spricht von Phasenrauschen.<br />

Dieses Phasenrauschen kann<br />

man messen, wobei man aber einen Vergleichsoszillator<br />

braucht, der selbst deutlich<br />

besser ist als das Messobjekt. Bild 6 informiert<br />

näher. Das Phasenrauschen, genauer<br />

gesagt, das Einseitenband-Phasenrauschen<br />

(SSB, Single-Side Band), misst man, indem<br />

man die Rauschleistung des Oszillators P R<br />

in Abhängigkeit des Frequenzabstandes zur<br />

Trägerfrequenz f c , der sogenannten Offsetfrequenz<br />

f Offset , mit einem schmalbandigen<br />

Empfänger oder Spektrumanalysator misst<br />

und zur Leistung des Trägers P c in Bezug<br />

Tabelle 1: SSB-Phasenrauschen bei<br />

640 MHz<br />

In Datenblättern von Oszillatoren, Signalgeneratoren<br />

und Spektrumanalysatoren findet<br />

man meist eine Tabelle mit Phasenrauschwerten<br />

bei verschiedenen Offsetfrequenzen.<br />

Man geht davon aus, dass die Werte für das<br />

obere und das untere Seitenband gleich sind.<br />

Tabelle 1 bringt Beispielwerte für ein SSB-<br />

Phasenrauschen. In den meisten Datenblättern<br />

findet man Kurven für den SSB-Phasenrauschabstand,<br />

die nicht so monoton<br />

abfallen wie in Bild 6. Das kommt daher,<br />

dass die Phasenregelschleifen, mit denen die<br />

Oszillatoren in heutigen Geräten an einen<br />

Referenzquarzoszillator angebunden sind,<br />

eine Verbesserung, aber auch, bei ungeschickter<br />

Auslegung, eine Verschlechterung<br />

des Phasenrauschens in Abhängigkeit von<br />

der Offsetfrequenz bewirken. Bild 7 bringt<br />

Phasenrauschkurven des Spektrumanalysators<br />

R&S FSQ.<br />

Beim Vergleich von Oszillatoren muss man<br />

auch den Wert der Trägerfrequenz beachten.<br />

Vervielfacht man die Frequenz eines<br />

Oszillators mit einem rauschfreien Vervielfacher<br />

(geht nur theoretisch), verschlechtert<br />

sich der Phasenrauschabstand spannungsproportional,<br />

d.h. bei zehnfacher Frequenz<br />

ist das Phasenrauschen bei gleicher Offsetfrequenz<br />

um 20 dB schlechter. Mikrowellenoszillatoren<br />

sind daher im Allgemeinen<br />

immer schlechter als HF-Oszillatoren. Beim<br />

Mischen zweier Signale addieren sich die<br />

Rauschleistungen der beiden Signale für<br />

jede Offsetfrequenz.<br />

34 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Grundlagen Rubriken<br />

S-Parameter<br />

Vierpole werden durch die vier S-Parameter<br />

S 11 (Eingangsreflexionsfaktor), S 21 (Übertragungsfaktor),<br />

S 12 (Rückwirkungsfaktor) und<br />

S 22 (Ausgangsreflexionsfaktor) charakterisiert.<br />

Diese S-Parameter lassen sich aus den<br />

Wellen a 1 , b 1 und a 2 , b 2 wie folgt berechnen:<br />

Nachkommaanteil des SWRs. Das passt gut<br />

für SWRs bis 1,2.<br />

Die Leistungsflussdichte S wird in W/m 2<br />

oder mW/m 2 gemessen, die entsprechenden<br />

logarithmischen Ausdrücke sind dB(W/m 2 )<br />

bzw. dBm/m 2 . Es gelten die Formeln:<br />

Die Wellen a und b sind spannungsproportionale<br />

Größen.Gibt man die S-Parameter<br />

als dB-Werte an, gelten folgende Formeln:<br />

SWR und Reflexionsfaktor<br />

Das VSWR (Voltage Standing Wave Ratio,<br />

Hinweis hf-praxis: Das V ist überflüssig, da<br />

sich mit dem Strom das gleiche Ergebnis<br />

ergibt.) oder SWR (Standing Wave Ratio,<br />

Stehwellenverhältnis) ist wie der Reflexionsfaktor<br />

r ein Maß für die Anpassung<br />

einer Signalquelle oder einer Senke an den<br />

Bezugswellenwiderstand. Das SWR selbst<br />

(1 bis unendlich) wird nicht in dB angegeben,<br />

wohl aber der Reflexionsfaktor. Der<br />

Zusammenhang zwischen r als purem Faktor<br />

und SWR ist:<br />

Tabelle 2: Umrechnung SWR in Reflexionsfaktor<br />

r und Rückflussdämpfung a r<br />

Bei Vierpolen entpricht r übrigens dem Eingangsreflexionsfaktor<br />

S 11 bzw. dem Ausgangsreflexionsfaktor<br />

S 22 .<br />

Die kleinsten Reflexionsfaktoren erreichen<br />

Dämpfungsglieder. Gute Dämpfungsglieder<br />

haben Reflexionsfaktoren 26 dB bzw. einem SWR<br />


Grundlagen<br />

Bild 10: Der Crestfaktor lässt sich z.B. mit dem Signal Analyzer R&S FSQ ermitteln<br />

Die Umrechnung erfolgt analog zu E durch<br />

Addition (oder Subtraktion) von 120 dB.<br />

Antennengewinn<br />

Antennen bündeln die elektromagnetische<br />

Strahlung meist in eine Vorzugsrichtung.<br />

Der Leistungsgewinn G, der sich dadurch<br />

am Empfänger ergibt, wird in dB über einer<br />

Bezugsantenne angegeben. Gebräuchliche<br />

Bezugsantennen sind der sogenannte isotrope<br />

Strahler und der Halbwellendipol. Der<br />

Gewinn wird dann in dBi bzw. dBd angegeben.<br />

Wird der Leistungsgewinn in linearen<br />

Werten benötigt, erfolgt die Umrechnung so:<br />

Crestfaktor<br />

Das Verhältnis von Spitzenleistung zur<br />

mittleren thermischen Leistung (Effektivwert)<br />

eines Signals wird Scheitelfaktor oder<br />

Crestfaktor genannt. Ein Sinussignal hat<br />

eine Spitzenleistung, die zweimal höher ist<br />

als die Effektivleistung, der Crestfaktor ist<br />

somit 2 (3 dB). Bei modulierten HF-Signalen<br />

bezieht man den Crestfaktor nicht auf den<br />

Spitzenwert des HF-Trägersignals, sondern<br />

auf den Spitzenwert der Modulationshüllkurve.<br />

Ein frequenzmoduliertes Signal hat<br />

eine konstante Hüllkurve und damit einen<br />

Crestfaktor von 1 (0 dB).<br />

Summiert man viele Sinussignale auf,<br />

kann der Scheitelwert der Spitzenspannung<br />

theoretisch bis zur Summe der Einzelspannungen<br />

anwachsen. Die Spitzenleistung P s<br />

wäre dann:<br />

Bild 11: Nachbarkanalleistung, gemessen mit dem Signal Analyzer R&S FSQ<br />

36 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Grundlagen<br />

Die Effektivleistung P erhält man mit der<br />

Beziehung<br />

als Summe der Einzelleistungen. Man erhält<br />

damit einen Crestfaktor von P s /P. Dieser ist<br />

ein Leistungsverhältnis, und man kann ihn<br />

wie ein solches in dB umrechnen (10 lg P s /P).<br />

Je mehr (unkorrelierte) Signale man addiert,<br />

desto unwahrscheinlicher wird es aufgrund<br />

der unterschiedlichen Phasenlagen, dass<br />

die Summe der Einzelspannungen erreicht<br />

wird. Der Crestfaktor pendelt sich bei ca.<br />

11 dB ein. Das Signal wird rauschähnlich.<br />

Dies ist in Bild 9 dargestellt.<br />

Der Crestfaktor von Rauschen beträgt ca.<br />

11 dB, OFDM Signale, wie sie bei DAB,<br />

DVB-T und WLAN vorkommen, haben<br />

ebenfalls Crestfaktoren von ca. 11 dB.<br />

CDMA-Signale der Mobilfunkstandards<br />

CDMA2000 und UMTS haben Crestfaktoren<br />

von bis zu 15 dB, die aber durch besondere<br />

Maßnahmen bei den Modulationsdaten auf<br />

7...9 dB verringert werden können. GSM-<br />

Signale haben, vom Burst abgesehen, durch<br />

die MSK-Modulation eine konstante Hüllkurve<br />

und damit einen Crestfaktor von 0 dB.<br />

EDGE-Signale haben wegen der Filterung<br />

der 8-PSK-Modulation 3,2 dB Crestfaktor<br />

(ebenfalls ohne Burst). Der Crestfaktor lässt<br />

sich z.B. mit dem Signal Analyzer R&S FSQ<br />

ermitteln (Bild 10).<br />

Kanal- und<br />

Nachbarkanalleistung<br />

Heutige Kommunikationsnetze wie GSM,<br />

CDMA2000, UMTS etc. haben ein hohes<br />

Gesprächsaufkommen zu bewältigen. Um<br />

Störungen und damit Umsatzeinbußen zu<br />

vermeiden, wird streng darauf geachtet,<br />

dass im Nutzkanal genau die zulässige Leistung<br />

P ch (ch für channel), aber auch nicht<br />

mehr, zur Verfügung steht. Die Leistung<br />

im Nutzkanal wird meist als Pegel L ch in<br />

dBm angegeben:<br />

Üblicherweise sind das 20 W bzw. 43 dBm.<br />

In den benachbarten Kanälen darf die Übersprechleistung<br />

einen bestimmten Wert P adj<br />

nicht übersteigen. Dieser Wert wird als Verhältnis<br />

zur Leistung im Nutzkanal L ACPR<br />

(Adjacent Channel Power Ratio) gemessen<br />

und in dB angegeben:<br />

Hier sind -40 dB (bei Mobilfunkgeräten)<br />

bis über -70 dB (bei UMTS-Basisstationen)<br />

im direkten Nachbarkanal (adjacent chanel)<br />

und entsprechend höhere Werte in den<br />

weiter entfernten Kanälen (alternate channels)<br />

gefordert.<br />

Bei der Messung der Leistungen ist die<br />

Bandbreite der Kanäle zu berücksichtigen.<br />

Sie kann für Nutzkanal und Nachberkanal<br />

unterschiedlich sein. Beispiel CDMA2000:<br />

Nutzkanal 1,2288 MHz, Nachbarkanal 30<br />

kHz. Manchmal muss auch eine besondere<br />

Form der Modulationsfilterung gewählt werden,<br />

z.B. square-root-cosine-roll-off.<br />

Heutige Spektrumanalysatoren haben Messfunktionen<br />

eingebaut, die die Bandbreite<br />

von Nutzkanal und Nachbarkanal sowie<br />

die Filterung automatisch berücksichtigen.<br />

Ein Beispiel für ein praktisches Messergebnis<br />

bringt Bild 11.<br />

Modulationsqualität EVM<br />

Das Signal digital modulierter Sender soll<br />

im Empfänger möglichst fehlerfrei decodiert<br />

werden. Auf dem Übertragungsweg<br />

überlagern sich Rauschen und Störsignale,<br />

die man nicht vermeiden kann. Umso wichtiger<br />

ist es, dass das Signal des Senders von<br />

guter Qualität ist. Ein Maß für diese Qualität<br />

ist die Abweichung vom idealen Konstellationspunkt.<br />

Bild 12 zeigt das am Beispiel<br />

einer QPSK-Modulation. Zur Bestimmung<br />

der Modulationsqualität wird der Betrag des<br />

Fehlervektors U err zum Sollwert des Modulationsvektors<br />

U mod in Bezug gesetzt. Dieser<br />

Quotient wird Vektorfehler oder Error<br />

Vector Magnitude (EVM) genannt und in<br />

Prozent oder in dB angegeben:<br />

Dabei wird zwischen dem in einem gewissen<br />

Zeitraum auftretenden Spitzenwert EVM peak<br />

bzw. dem Effektivwert des Fehlers EVM eff<br />

unterschieden. Man beachte, dass diese<br />

Vektoren Spannungen sind. Es wird daher<br />

mit 20 lg gerechnet. Eine EVM von 0,3%<br />

entspricht daher -50 dB.<br />

Bild 12: Modulationsfehler<br />

Dynamikumfang von A/D- und<br />

D/A-Wandlern<br />

Wichtige Eigenschaften von Analog/Digital-<br />

und Digital/Analog-Wandlern sind die<br />

Taktrate f clock und die Anzahl der Datenbits n.<br />

Pro Bit kann man die jeweils doppelte (oder<br />

halbe, je nach Betrachtungsweise) Spannung<br />

darstellen. Damit ergibt sich ein Dynamikumfangs<br />

D von 6 dB pro Bit. Hinzu kommt<br />

noch ein Systemgewinn von 1,76 dB bei der<br />

Messung von Sinusspannungen:<br />

Beispiel: Ein 16-Bit-D/A-Wandler erreicht<br />

einen Dynamikumfang von 96,3 dB +<br />

1,76 dB = 98 dB.<br />

In der Praxis zeigen A/D- und D/A-Wandler<br />

gewisse Nichtlinearitäten, sodass die theoretischen<br />

Werte nicht ganz erreicht werden.<br />

Außerdem tragen Taktjitter und dynamische<br />

Effekte dazu bei, dass Wandler speziell bei<br />

hohen Taktfrequenzen nur einen geringeren<br />

Dynamikumfang erreichen. Der Wandler ist<br />

dann durch einen sogenannten störsignalfreien<br />

Dynamikbereich (spurious free dynamic<br />

range) oder durch eine Zahl „effektiver<br />

Bits“ spezifiziert.<br />

Beispiel: Ein 8-Bit-A/D-Wandler ist bei einer<br />

Taktfrequenz von 1 GHz mit 6,3 effektiven<br />

Bits spezifiziert. Er erreicht damit einen<br />

Dynamikumfang von 37,9 dB + 1,76 dB<br />

= 39,66 dB.<br />

Ein AD-Wandler kann bei 1 GHz Taktfrequenz<br />

Signale bis zu 500 MHz erfassen<br />

(Nyquist-Grenze). Nutzt man diese Bandbreite<br />

nur zu einem Bruchteil aus, kann<br />

man mit sogenannten Dezimationsfiltern im<br />

Gegenzug Dynamik gewinnen. So kann ein<br />

8-Bit-Wandler statt rund 50 dB (= 8 x 6 dB<br />

+ 1,76 dB) Dynamikumfang durchaus über<br />

60 dB oder mehr erreichen.<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 37


Grundlagen<br />

Aus dem Dynamikumfang lässt sich die<br />

Anzahl der effektiven Bits wie folgt berechnen:<br />

Mit n = log 2 (2 n ), also dem Logarithmus zur<br />

Basis 2) und<br />

bzw.<br />

erhält man:<br />

Beispiel: Wie viele effektive Bits hat ein<br />

A/D-Wandler, der einen Dynamikbereich<br />

von 70 dB zeigt? Wir rechnen:<br />

70 dB - 1,76 dB = 68,2 dB<br />

und<br />

20 log 10 (2) = 6,02<br />

68,2/6,02 = 11,3<br />

Damit erhalten wir 11,3 effektive Bits.<br />

dB(FS)<br />

FS steht hier für Full Scale. Was steckt<br />

dahinter? Analog/Digital- und Digital/Analog-Wandler<br />

haben einen maximalen Aussteuerbereich,<br />

der durch den verarbeitbaren<br />

Zahlenbereich gegeben ist. Ein 8-Bit-AD-<br />

Wandler kann beispielsweise Zahlen von 0<br />

bis maximal 2 8 - 1= 255 darstellen. Diese<br />

Zahl nFS bezeichnet man auch als Skalenendwert<br />

(Full Scale). Man kann die Aussteuerung<br />

n dieser Wandler in Bezug auf<br />

diesen Skalenendwert angeben und dieses<br />

Verhältnis logarithmisch darstellen:<br />

Beispiel: Ein 16-Bit-A/D-Wandler hat einen<br />

Wertebereich von 0 bis 216 - 1 = 65.535.<br />

Wird dieser Wandler mit einer Spannung<br />

ausgesteuert, die einen Zahlenwert von<br />

32.767 ergibt, liegt man bei:<br />

Soll der Wandler positive und negative Spannungen<br />

darstellen, ist der Wertebereich zu<br />

halbieren und ein entsprechender Offset für<br />

den Nullpunkt zu berücksichtigen.<br />

Nützliche Zusammenhänge<br />

Einige Beziehungen, die man stets parat<br />

haben sollte, sind:<br />

- 13 dBm entspricht Ueff = 1 V an 50 Ohm.<br />

- 0 dBm entspricht Ueff = 0,224 V an<br />

50 Ohm.<br />

- 107 dB(μV) entspricht 0 dBm an 50 Ohm.<br />

- 120 dB(μV) entspricht 1 V.<br />

-174 dBm ist die thermische Rauschleistung<br />

in 1 Hz Bandbreite bei ca. 20 °C.<br />

Genauigkeit, Zahl der<br />

Dezimalstellen<br />

Auf wieviele Nachkommastellen soll man<br />

dB-Werte angeben? Erhöht man einen in dB<br />

angegebenen leistungsproportionalen Wert<br />

x um 0,01 dB, verändert sich der zugehörige<br />

lineare Wert für die Leistung um 0,23%.<br />

Die entsprechende Spannung verändert sich<br />

nur um 0,11%. Das sind minimale Veränderungen,<br />

die normalerweise in den immer<br />

vorhandenen Schwankungen eines Messergebnisses<br />

untergehen. Es macht also bis auf<br />

wenige Ausnahmen keinen Sinn, dB-Werte<br />

auf mehrere Stellen hinter dem Komma<br />

anzugeben.<br />

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Praxis<br />

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Will man genauer wissen, was dahinter<br />

steckt, kann man zu mathematiklastigen und<br />

trockenen Lehrbüchern greifen. Darin stehen<br />

viele Dinge, die man in der Funkpraxis gar nicht<br />

braucht und die eher verwirren. Andererseits<br />

vermisst man gerade die „Spezialitäten“, denen<br />

man schon immer auf den Grund gehen wollte.<br />

Der Autor dieses Buches hat dieses Dilemma<br />

erkannt und bietet daher hier eine frische,<br />

leicht verständliche und mit 120 Aufgaben<br />

und Lösungen überaus praxisgerechte Präsentation<br />

des Verhältnismaßes „dB“ mit all<br />

seinen Facetten.<br />

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38 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


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Spannungsquelle für<br />

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aufbauen lässt,<br />

erläutert der folgende<br />

Beitrag von Michael<br />

Lynch.<br />

Das Evaluierungsboard EVAL-AD5791SDZ mit LTZ1000-<br />

Referenzboard<br />

Der D/A-Wandler AD5791<br />

kann zusammen mit den Bauteilen<br />

LTZ1000, ADA4077 und<br />

AD8675/AD8676 zur Entwicklung<br />

einer programmierbaren<br />

Spannungsquelle verwendet<br />

werden, die eine Auflösung von<br />

1ppm mit 1ppm INL und einer<br />

Langzeitdrift von besser 1ppm<br />

FSR erreicht.<br />

Vielseitige und neue<br />

Anwendungen<br />

Mit dieser leistungsstarken Kombination<br />

lassen sich Systeme realisieren,<br />

die Radiologen gestochen<br />

scharfe Bilder mit hoher<br />

Auflösung und hohem Kontrast<br />

liefern und ihnen so Einblicke in<br />

kleinere anatomische Strukturen<br />

ermöglichen. Man stelle sich vor,<br />

was dies für die Kernspintomografie<br />

bedeutet. Verbesserte Bilder<br />

von Organen und Gewebe<br />

ermöglichen Medizinern, Herzprobleme,<br />

Tumore, Zysten und<br />

Anomalien in unterschiedlichen<br />

Bereichen des menschlichen<br />

Körpers mit hoher Genauigkeit<br />

zu erkennen. Dies ist nur eine<br />

von vielen Anwendungen für<br />

diese programmierbare Spannungsquelle.<br />

Weitere Applikationen,<br />

die eine Genauigkeit von<br />

1ppm verlangen, sind in folgenden<br />

Bereichen angesiedelt:<br />

Programmierbare Spannungsquelle<br />

Analog Devices,<br />

Power by Linear<br />

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AD5791-DAC-Leiterstruktur<br />

40 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Stromversorgung<br />

Vereinfachte Blockschaltung der Referenz LTZ1000<br />

Langzeitstabilität eines typischen Bausteins ab Zeitpunkt Null<br />

ohne Vorkonditionierung oder Alterung<br />

Wissenschaft, Medizin, Luftfahrt<br />

und Messtechnik<br />

• bildgebende Systeme für die<br />

Medizin<br />

• Laserstrahl-Positioniervorrichtungen<br />

• Vibrationssysteme<br />

Test- und Messtechnik<br />

• ATE<br />

• Massenspektrometrie<br />

• Source Measure Units (SMU)<br />

• Datenerfassung/Analysatoren<br />

Industrieautomatisierung<br />

• Halbleiterfertigung<br />

• Prozessautomatisierung<br />

• Stromversorgungssteuerung<br />

• weiterentwickelte Robotik<br />

Bei Test- und Messsystemen<br />

verbessert die Auflösung und<br />

Genauigkeit von 1ppm die Genauigkeit<br />

und Granularität des<br />

Testequipments insgesamt,<br />

was zu feinerer Steuerung und<br />

Anregung externer Quellen und<br />

Nano-Aktuatoren führt. In der<br />

Industrieautomatisierung liefert<br />

die Auflösung und Genauigkeit<br />

von 1ppm die Präzision, die<br />

erforderlich ist, um einen Betätiger<br />

im Nanometerbereich zu<br />

bewegen oder zu positionieren.<br />

Der Präzisionswandler<br />

AD5791<br />

Beim AD5791 handelt es sich<br />

um einen 20-Bit-D/A-Wandler<br />

mit ungepuffertem Spannungsausgang<br />

und einer relativen<br />

Genauigkeit von 1ppm (1 LSB<br />

INL) sowie 1 LSB DNL (garantiert<br />

monoton). Das Bauteil<br />

weist eine Temperaturdrift von<br />

0,05ppm/K, ein Rauschen von<br />

0,1ppm SS sowie eine Langzeitstabilität<br />

von besser 1ppm auf. Im<br />

AD5791 enthalten ist eine Präzisions-R-2R-Architektur,<br />

bei<br />

der modernste Dünnfilmwiderstände<br />

zur Anpassung zum Einsatz<br />

kommen. Der D/A-Wandler<br />

arbeitet an einer bipolaren Versorgungsspannung<br />

von bis zu 33<br />

V und kann mit einer positiven<br />

Referenz im Bereich von 5 bis<br />

-2,5 V (V DD ) und einer negativen<br />

Referenz im Bereich von V SS 2,5<br />

bis 0 V getrieben werden. Der<br />

AD5791 nutzt eine vielseitige<br />

serielle 3-Draht-Schnittstelle,<br />

die mit Taktfrequenzen bis 35<br />

MHz arbeitet und kompatibel ist<br />

zu Standard SPI, QSPI, Microwire<br />

und DSP-Schnittstellenstandards.<br />

Angeboten wird der<br />

AD5791 im 20-poligen TSSOP.<br />

Die Referenz LTZ1000<br />

Beim LTZ1000 handelt es sich<br />

um eine ultrastabile temperatursteuerbare<br />

Referenz, die 7,2 V<br />

zur Verfügung stellt und ein<br />

Rauschen von lediglich 1,2 µV<br />

Spitze-Spitze aufweist. Ferner<br />

sind eine hohe Langzeitstabilität<br />

und eine Temperaturdrift<br />

von 0,05ppm/K spezifiziert.<br />

Das Bauteil enthält eine Buried-<br />

Zener-Referenz, einen Heizwiderstand<br />

zur Temperaturstabilisierung<br />

und einen Transistor<br />

als Temperaturfühler. Externe<br />

Komponenten dienen zum Einstellen<br />

der Betriebsströme sowie<br />

zur Temperaturstabilisierung der<br />

Referenz – dies sorgt für maximale<br />

Flexibilität sowie beste<br />

Langzeitstabilität und Rauschverhalten.<br />

Die OPVs<br />

Der ADA4077 ist ein hochgenauer<br />

und rauscharmer Operationsverstärker<br />

mit einer Kombination<br />

aus extrem niedriger Offsetspannung<br />

und sehr niedrigen<br />

Eingangs-Bias-Strömen. Verglichen<br />

mit JFET-Verstärkern,<br />

sind die niedrigen Bias- und Offset-Ströme<br />

relativ unempfindlich<br />

gegenüber Umgebungstemperaturen<br />

von bis zu 125 °C. Die Ausgänge<br />

sind stabil mit kapazitiven<br />

Lasten von über 1000 pF ohne<br />

externe Kompensation.<br />

Die Bauteile AD8675/AD8676<br />

sind genaue Rail-to-Rail-Operationsverstärker<br />

mit ultrageringen<br />

Werten für Offset, Drift und<br />

Spannungsrauschen, kombiniert<br />

mit sehr niedrigen Eingangs-<br />

Bias-Strömen über den vollen<br />

Betriebstemperaturbereich.<br />

Schaltkreisbezogene<br />

Überlegungen zum<br />

Rauschen<br />

Niederfrequenzrauschen muss<br />

auf einem Minimum gehalten<br />

werden, um eine Beeinträchti-<br />

INL-Fehler der hochgenauen Spannungsquelle bei<br />

Umgebungstemperatur<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 41


Stromversorgung<br />

Spannungsrauschen in einer Bandbreite von 0,1 bis 10 Hz<br />

V OUT -Drift (ppm FSR)<br />

gung der DC-Leistungsfähigkeit<br />

der Schaltung zu vermeiden. Bei<br />

einer Bandbreite von 0,1 bis 10<br />

Hz erzeugt der AD5791 ein Rauschen<br />

von etwa 0,6 µV Spitze-<br />

Spitze. Jeder ADA4077 erzeugt<br />

ein Rauschen von 0,25 µV SS ,<br />

während der AD8675 ein Rauschen<br />

von 0,1 µV SS und der<br />

LTZ1000 ein Rauschen von<br />

1,2 µV SS erzeugt. Bestimmte<br />

Widerstandswerte wurden<br />

gewählt, um sicherzustellen,<br />

dass ihr Johnson-Rauschen nicht<br />

wesentlich zum Gesamtrauschen<br />

beiträgt.<br />

AD5791: Referenzpuffer<br />

& INL-Empfindlichkeit<br />

Die Referenzpuffer zum Treiben<br />

der REFP- und REFN-Pins des<br />

AD5791 müssen für Verstärkungsfaktor<br />

1 konfiguriert werden.<br />

Alle zusätzlichen Ströme,<br />

die durch einen Verstärkungseinstellwiderstand<br />

(Gain Setting<br />

Resistor) in die Mess-Pins der<br />

Referenz fließen, mindern die<br />

Genauigkeit des DACs.<br />

Die INL des AD5791 ist nur<br />

wenig empfindlich gegenüber<br />

dem Eingangs-Bias-Strom der<br />

Verstärker, die als Referenzpuffer<br />

dienen. Deshalb wurden Verstärker<br />

mit niedrigen Eingangs-<br />

Bias-Strömen gewählt.<br />

Temperatur- und<br />

Langzeitdrift<br />

Um einen niedrigen Temperaturdriftkoeffizienten<br />

für das<br />

Gesamtsystem beizubehalten,<br />

müssen alle gewählten Einzelbauteile<br />

eine geringe Temperaturdrift<br />

aufweisen. Der AD5791<br />

hat einen TK von 0,05ppm<br />

FSR/K, der LTZ1000 bietet<br />

0,05ppm/K und der ADA4077<br />

sowie der AD8675 leisten einen<br />

Beitrag von 0,005ppm FSR/K<br />

bzw. 0,01ppm FSR/K.<br />

Langzeitdrift ist ein weiterer<br />

wichtiger Parameter, der die<br />

Genauigkeit eines Systems<br />

erheblich begrenzen kann.<br />

Die Langzeitstabilität für den<br />

AD5791 beträgt typisch besser<br />

0,1ppm/1000 h bei 125 °C. Eine<br />

Langzeitstabilität in der Gegend<br />

von 1 µV pro Monat lässt sich<br />

mit dem LTZ1000 erreichen.<br />

Laborergebnisse<br />

Der INL-Fehler wurde im Labor<br />

bei Umgebungstemperatur<br />

gemessen, indem der Eingangs-<br />

Code am AD5791 vom Skalennullpunkt<br />

zum Skalenendwert<br />

mit einem Code-Schritt von 5<br />

variiert wurde. Die Spannung am<br />

Ausgang des Ausgangspuffers<br />

(AD8675) wurde bei jedem Code<br />

mit einem 8,5-Digit-DVM aufgezeichnet.<br />

Die Ergebnisse lagen<br />

deutlich innerhalb der ±1-LSB-<br />

Spezifikation.<br />

Das Rauschen beim Skalenmittelwert<br />

betrug 1,1 µV SS ,<br />

beim Skalenendwert 3,7 µV SS .<br />

Der Rauschbeitrag jedes Spannungsreferenzpfads<br />

wird durch<br />

den DAC gedämpft, wenn Skalenmittelwertcode<br />

(Mid-Scale<br />

Code) gewählt wird – dadurch<br />

die kleinere Rauschzahl für Skalenmittelwert-Code.<br />

Die System-Langzeitdrift<br />

wurde bei 25 °C gemessen. Der<br />

AD5791 wurde auf 5 V (¾ Scale)<br />

programmiert und die Ausgangsspannung<br />

alle 30 min über eine<br />

Zeit von 1000 h gemessen. Driftwerte<br />

unter 1ppm FSR wurden<br />

beobachtet.<br />

Schlussbemerkung<br />

Neben seiner einfachen Handhabung<br />

bietet der AD5791 eine<br />

garantierte Genauigkeit von<br />

1 ppm. Allerdings ist die Wahl<br />

der richtigen Bauteile bzw. der<br />

Spannungsreferenz entscheidend,<br />

um die Präzisionsspezifikationen<br />

des AD5791 voll<br />

auszunutzen. Niedrige Werte<br />

für Rauschen, Temperaturdrift<br />

und Langzeitdrift sowie die<br />

hohe Genauigkeit der Bauteile<br />

LTZ1000, ADA4077, AD8676<br />

und AD8675 verbessern die<br />

Spezifikationen für Systemgenauigkeit,<br />

Stabilität und Wiederholbarkeit<br />

über Temperatur<br />

und Zeit.<br />

Autor:<br />

Michael Lynch (michael.<br />

lynch@analog.com) ist<br />

Applikationsingenieur in der<br />

Linear and Precision Technology<br />

Group von Analog<br />

Devices.<br />

Er hat sein B. Eng. Degree<br />

in Electronic Engineering<br />

von der University of Limerick<br />

im Jahr 2003 erhalten.<br />

Er kam 2009 zu Analog<br />

Devices und arbeitete zuvor<br />

als Implementierungsingenieur<br />

für Intel.<br />

42 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Quarze und Oszillatoren<br />

Oszillator-Serie macht<br />

Fahrassistenz-Systeme sicherer<br />

Optimal für die zuverlässige,<br />

latenzarme Verarbeitung großer<br />

Datenmengen in komplexen<br />

Fahrassistenz-Systemen und<br />

selbstfahrenden Autos geeignet<br />

sind die beiden bei SE Spezial-<br />

Electronic ab sofort als Muster<br />

verfügbaren differentiellen<br />

MEMS-Oszillatoren SiT9386<br />

und SiT9387 von SiTime.<br />

Bei den Bausteinen der neuen SIT938X-Serie<br />

handelt es sich um die (nach Herstellerangaben)<br />

derzeit einzigen Timing- Lösungen auf<br />

dem Markt, die mit einem extrem niedrigen<br />

RMS-Phasenjitter von typisch 0,23 ps und<br />

einer Frequenzstabilität von ±25 ppm auch<br />

unter dem Einfluss von sehr starken Temperaturwechseln,<br />

Stößen und Vibrationen die<br />

für die AI-Prozessoren in den Bordcomputern<br />

und Schnittstellen wie PCI Express,<br />

10G, 40G oder 100G Ethernet notwendigen<br />

hochpräzisen Taktsignale liefern können.<br />

Zu den herausragenden Merkmalen der auf<br />

SiTimes neuer proprietärer Elite-Platform-<br />

Architektur basierenden Oszillatoren zählt<br />

neben einer extremen Stoßfestigkeit von<br />

10.000 g und einer MTBF-Zeit von über<br />

einer Milliarde Stunden unter anderem auch<br />

eine besonders hohe Betriebssicherheit bei<br />

systemseitigen Störbeeinflussungen (PSNR<br />

0,02 ps/mV). Ein weiterer Vorteil ist die Programmierbarkeit<br />

der Bausteine. Anwender<br />

können eine beliebige Frequenz zwischen<br />

1 und 725 MHz mit sechs Nachkommastellen<br />

Genauigkeit auswählen.<br />

Die für einen weiten Temperaturbereich von<br />

-40 bis +105 °C spezifizierten Bausteine<br />

SiT9386 und SiT9387 sind wahlweise in<br />

einem 3,2 x 2,5 oder 7,0 x 5,0 mm großen<br />

QFN-Plastikgehäuse lieferbar. Als Ausgänge<br />

stehen LVPECL, LVDS und HCSL<br />

zur Auswahl.<br />

Abgerundet wird das derzeitige Angebot an<br />

hochpräzisen Komponenten für den ADAS-<br />

Markt durch die extrem robusten, speziell<br />

für den Einsatz in Rundumsicht-Kameras<br />

optimierten Oszillatoren der SiT8924/5-<br />

Serie. Ausführliche Informationen zu allen<br />

Baureihen können unter sitime@spezial.de<br />

angefordert werden.<br />

Zum Lieferprogramm der SE Spezial-<br />

Electronic GmbH gehören ICs für den analogen<br />

Signalpfad, die A/D- und D/A-Wandlung<br />

und die Kommunikation per Funk und Kabel,<br />

Module und Adapter für GNSS, Bluetooth,<br />

WLAN, LAN etc., RFID-Transponder und<br />

–Reader, Sensoren, Quarz- und Siliziumbasierte<br />

Timing- Produkte, TFT-, passive<br />

LC-, LED-, OLED und Touch-Displays,<br />

Flash-Speicher, DRAMs und EEPROMs,<br />

diskrete Halbleiter sowie passive und elektromechanische<br />

Komponenten.<br />

■ SE Spezial-Electronic GmbH<br />

www.spezial.com<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 47


Praxis<br />

RED – die neue Zulassungsrichtlinie für<br />

Funkgeräte in Europa<br />

Seit Mitte Juni 2016 gilt<br />

eine neue Betriebszulassungsrichtlinie<br />

für<br />

Funkgeräte. Davon<br />

betroffen sind auch<br />

alle Funkempfänger,<br />

sie müssen künftig<br />

Mindestanforderungen<br />

hinsichtlich der<br />

Störunempfindlichkeit<br />

erfüllen. Mittlerweile<br />

ist auch die einjährige<br />

Übergangsfrist<br />

abgelaufen.<br />

Gefunkt wird nur mit<br />

Erlaubnis<br />

Wer in Europa funken will,<br />

muss sich an die entsprechenden<br />

europäischen Betriebszulassungsrichtlinien<br />

halten. Diese<br />

entstehen in enger Zusammenarbeit<br />

zwischen der Europäischen<br />

Kommission als Instanz<br />

der politischen Willensbildung,<br />

den europäischen Regulierungsbehörden<br />

ECC und CEPT, also<br />

den Hütern des immer wertvoller<br />

werdenden Frequenzspektrums,<br />

sowie dem europäischen Standardisierungsinstitut<br />

für Telekommunikation<br />

ETSI.<br />

Die Richtlinien enthalten, neben<br />

allgemeinen Forderungen wie<br />

„nicht gesundheitsschädlich“<br />

oder „umweltverträglich“, auch<br />

grundlegende funktechnische<br />

Anforderungen. So müssen alle<br />

Funkgeräte im Normalbetrieb<br />

und unter den vom Hersteller<br />

spezifizierten Betriebsbedingungen<br />

(Umgebungstemperatur,<br />

Luftfeuchtigkeit, usw.) die<br />

sogenannten „essential requirements“<br />

gemäß der Richtlinie<br />

einhalten. Der Nachweis der<br />

Konformität ist vom Hersteller<br />

bzw. Betreiber als Voraussetzung<br />

für die Betriebs- und damit<br />

Marktzulassung zu erbringen,<br />

z.B. durch Vorlage eines Messprotokolls,<br />

das bei einem zertifizierten<br />

Testlabor mit validierter<br />

Messeinrichtung wie beispielsweise<br />

von Rohde & Schwarz<br />

erstellt wurde.<br />

Technische Details zu den verschiedenen<br />

Funkanwendungen<br />

und betroffenen Frequenzspektren<br />

werden bei der ETSI in<br />

„harmonisierten Normen“ (harmonized<br />

standards) spezifiziert,<br />

inkl. möglicher Messmethoden<br />

zum Nachweis der Konformität.<br />

Diese harmonisierten Normen<br />

treten dann nach eingehender<br />

Prüfung durch die Regulierungsbehörden<br />

als europäische Norm<br />

(EN, European Norm) in Kraft.<br />

Prominente Beispiele sind in der<br />

Tabelle aufgeführt. Die aktuell<br />

gültigen Normen sind im „Official<br />

Journal of the European<br />

Union“ gelistet. Eine Übersicht<br />

findet man auch auf den ETSI-<br />

Webseiten (www.etsi.org).<br />

Neue Richtlinie betrifft<br />

auch Empfänger<br />

Gemäß dem Official Journal of<br />

the European Union L 153/62<br />

vom 22. Mai 2014 wurde die<br />

bisherige Richtlinie RTTED<br />

1999/5/EC, besser bekannt als<br />

R&TTE, mit Wirkung zum<br />

13. Juni 2016 und einer anschließenden<br />

einjährigen Übergangsfrist<br />

durch die neue Radio Equipment<br />

Directive RED 2014/53/<br />

EU vom 16. April 2014 ersetzt,<br />

vorbehaltlich der Zustimmung<br />

durch die nationalen Gesetzgeber<br />

bzw. Regulierer.<br />

Für die Definition funktechnischer<br />

Richtwerte ist in der<br />

alten wie in der neuen Richtlinie<br />

insbesondere der Artikel 3.2 ent-<br />

Autor:<br />

Heinz Mellein, Technologie-<br />

Management Systeme und<br />

Projekte, Rohde & Schwarz<br />

Europäische<br />

Norm<br />

EN 302 571<br />

EN 300 328<br />

EN 301 893<br />

EN 301 908-13<br />

EN 303 340<br />

betroffene Geräte und Frequenzbänder<br />

„Intelligent transport systems (ITS)“, z.B. Module<br />

zur Car2Car-Kommunikation, 5855...5925 MHz<br />

„Wideband transmission systems“, z.B. WLAN-<br />

Module, 2,4...2,4835 GHz (ISM-Band)<br />

„5 GHz high performance RLAN“, z.B. WLAN-<br />

Module 5,15...5,35 und 5,47...5,725 GHz<br />

„IMT cellular networks“, z.B. LTE Mobilfunkendgeräte,<br />

E-UTRA-Frequenzbänder 1, 3, 7, 8, 20,<br />

33, 34, 38, 40, 42, 43<br />

„Digital Terrestrial TV Broadcast Receivers“, Harmonised<br />

Standard covering the essential requirements<br />

of article 3.2 of the Directive 2014/53/EU“<br />

Testlösung<br />

RF Conformance Test System R&S TS-<br />

ITS100<br />

Regulatory Test System for Wireless<br />

Devices R&S TS8997<br />

Regulatory Test System for Wireless<br />

Devices R&S TS8997<br />

RF Test System Family R&S TS8980<br />

Broadcast Test Center R&S BTC<br />

48 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Praxis<br />

Prominente Beispiele funktechnischer Standards zur<br />

Einhaltung der europäischen Zulassungsrichtlinien und<br />

entsprechende Testlösungen<br />

R&S TS8980 R&S TS-ITS100 R&S TS8997 R&S BTC<br />

Typische technische Anforderungen („essential requirements“) an Sender und Empfänger eines Funkgeräts nach ETSI EG 201 399 und<br />

die betroffenen funktechnischen Parameter<br />

scheidend. Hier findet man in der<br />

alten Richtlinie die Forderung an<br />

ein Funkgerät, dass es einerseits<br />

nur das erlaubte Spektrum nutzen<br />

darf, andererseits Störungen<br />

anderer Frequenzbänder vermeiden<br />

soll. Die Umsetzung dieser<br />

Forderung wurde im Wesentlichen<br />

durch die Spezifikation<br />

von technischen Anforderungen<br />

an den Sendeteil der Funkgeräte<br />

gewährleistet. Reine Funk- und<br />

Rundfunkempfänger waren von<br />

der Regulierung ausgenommen.<br />

In der neuen RED-Richtlinie<br />

wurde nun genau dieser Artikel<br />

3.2 um eine unscheinbare, aber<br />

entscheidende Forderung erweitert:<br />

Das Funkgerät soll das verfügbare<br />

Spektrum auch effizient<br />

nutzen, eine Konsequenz aus der<br />

zunehmenden wirtschaftlichen<br />

Bedeutung von Funkspektren.<br />

Die Direktive bezieht nun explizit<br />

auch die Empfangsteile der<br />

Funkgeräte sowie reine Empfänger<br />

mit ein und verlangt ihnen<br />

eine Mindestqualität in puncto<br />

Störunempfindlichkeit ab, die<br />

messtechnisch nachzuweisen ist.<br />

Die typischerweise zu prüfenden<br />

Parameter der Sender und Empfänger<br />

in Funkgeräten sind in der<br />

ETSI-Empfehlung EG 201 399<br />

aufgeführt, die Aufstellung im<br />

Kasten zeigt einen Ausschnitt<br />

daraus.<br />

Fazit<br />

Die neue europäische Betriebszulassungsrichtlinie<br />

für Funkgeräte<br />

RED erhöht die Anforderungen<br />

an Funkgeräte aller Art bezüglich<br />

ihrer spektralen Effizienz. Dies<br />

hat zur Folge, dass nun regulatorische<br />

Mindestqualitätsanforderungen<br />

auch insbesondere von<br />

Funkempfängern eingehalten<br />

und somit auch getestet werden<br />

müssen. Rohde & Schwarz bietet<br />

dazu alle notwendigen Messmittel,<br />

sowohl als Labormessgeräte<br />

wie auch als schlüsselfertige, auf<br />

bestimmte Zulassungsrichtlinien<br />

zugeschnittene, vollautomatische<br />

Komplettlösungen.<br />

Referenzen:<br />

Directive 1999/5/EC of<br />

the European Parliament<br />

and oft ther Council, Official<br />

Journal of the European<br />

Union L 91/10 vom<br />

07.04.1999<br />

Directive 2014/53/EU of<br />

the European Parliament<br />

and of the Council, Official<br />

Journal of the European<br />

Union L 153/62 vom<br />

22.05.2015<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 49


Design<br />

Erstes Toolset für 5G-HF-Design-Verifikation<br />

Das neue Toolset<br />

beschleunigt die<br />

Entwicklung mobiler<br />

Geräte der fünften<br />

Generation. Mit<br />

seiner Hilfe können<br />

Entwickler die<br />

HF-Spezifikationen von<br />

5G-Produkten schnell<br />

und einfach verifizieren<br />

und Designs gründlich<br />

analysieren.<br />

Keysight Technologies<br />

www.keysight.com<br />

Das 5G-HF-DVT-Toolset ist<br />

die weltweit erste Netzwerk-<br />

Emulationslösung für die Verifikation<br />

des HF-Designs von<br />

5G-Geräten. Es lässt sich kostengünstig<br />

über weite Bereiche<br />

skalieren, von sub-6-GHz bis<br />

zu Millimeterwellen, und von<br />

pre-5G-Standards bis zu New<br />

Radio (NR). Das (im Mai 2017<br />

angekündigte) Toolset basiert<br />

auf Keysights 5G-Wireless-<br />

Testplattform UXM und ist das<br />

erste verfügbare Toolset für die<br />

Erforschung und Entwicklung<br />

von 5G-Protokollen auf dem<br />

Markt. Es gewährleistet die<br />

durchgängige Rückverfolgbarkeit<br />

der Mess ergebnisse vom<br />

ersten Prototypen über die Freigabe<br />

bis zur Serienproduktion.<br />

„5G-HF-Tests über die Funkschnittstelle<br />

sind unverzichtbar,<br />

um die Performance von<br />

5G-Geräten zu verifizieren.<br />

Wegen der hohen Arbeitsfrequenzen<br />

im Millimeterwellenbereich<br />

in Verbindung mit<br />

Strahlformung sind solche Tests<br />

eine besondere Herausforderung“,<br />

sagte Kailash Narayanan,<br />

Vice President und General<br />

Manager, Wireless Device and<br />

Operators.<br />

Das 5G-HF-DVT-Toolset nutzt<br />

Keysights Testautomatisierungsplattform<br />

(TAP), die es Entwicklungsingenieuren<br />

ermöglicht,<br />

schnell und einfach hochgradig<br />

parametrierte HF- und Funkressourcen-Management-<br />

(RRM,<br />

Radio Resource Management)<br />

Das Wichtigste in Kürze:<br />

Testfälle zu erstellen und anzupassen<br />

(RRM).<br />

5G-Entwickler benötigen aktuelle<br />

Tools, die es ihnen ermöglichen,<br />

neue Signalformate,<br />

Szenarien und Topologien<br />

schnell und einfach zu erproben.<br />

Keysights 5G-Lösungen halten<br />

mit der Evolution des Standards<br />

Schritt und ermöglichen<br />

Entwicklern einen tieferen Einblick<br />

in ihre Designs. Keysights<br />

Design- und Testlösungen helfen<br />

führenden Unternehmen der<br />

Branche, neue Technologien zu<br />

entwickeln und innovative Ideen<br />

in erfolgreiche Produkte umzusetzen.<br />

◄<br />

• Umfassende HF-Testsuite für die Verifikation von 5G-Produkten<br />

über eine Kabel- oder Funkverbindung (OTA, overthe-air)<br />

• Validierung der 5G-Strahlformung und des Strahlmanagements<br />

bei 5G-Geräten mit Chip-integrierten Antennenarrays<br />

• Verifikation von 5G-Signalen und Numerologie: flexible<br />

Testfall-Entwicklung, schnelle Ausführung von Testkampagnen<br />

und gründliche Ergebnisanalyse<br />

Weitere Informationen finden sich unter<br />

http://www.keysight.com/find/5G-Protocol<br />

50 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Elektromechanik<br />

Kostal und Huber+Suhner kooperieren bei Automotive-Hochfrequenzverbindungen<br />

Neue strategische Kooperation<br />

zwischen HUBER+SUHNER und<br />

KOSTAL Kontakt Systeme Von links<br />

nach rechts: Cornel Huber, Market<br />

Unit Manager Industry+Transportation,<br />

HUBER+SUHNER, Dr. Markus Bergholz,<br />

President and CEO, KOSTAL Kontakt<br />

Systeme, Reto Bolt, Chief Operating<br />

Officer Geschäftsbereich Hochfrequenz,<br />

HUBER+SUHNER, sowie Sven Kallinich,<br />

Executive Vice President Sales and<br />

Marketing, KOSTAL Kontakt Systeme<br />

Die Unternehmen Huber+Suhner und<br />

Kostal Kontakt Systeme haben eine<br />

Grundsatzvereinbarung für eine strategische<br />

Kooperation mit Fokus auf die<br />

Technologiefelder Kabel und Kontaktbzw.<br />

Steckverbindersysteme getroffen.<br />

Beide Unternehmen, vertreten durch Reto<br />

Bolt, COO Geschäftsbereich Hochfrequenz<br />

der Huber+Suhner AG, sowie Dr.<br />

Markus Bergholz, Geschäftsführer der<br />

Kostal Kontakt Systeme GmbH, haben<br />

ein Memorandum of Understanding unterzeichnet<br />

und beabsichtigen künftig bei<br />

der Realisierung neuartiger Lösungen für<br />

die Übertragung von hohen Datenraten in<br />

Automobilen zu kooperieren. Die Kooperation<br />

legt den Fokus auf die Technologiefelder<br />

Kabel und Kontakt- respektive<br />

Steckverbindersysteme. Zur Optimierung<br />

einer Verbindungslösung mit optimalem<br />

Kundennutzen wird Kostal Kontakt<br />

Systeme seine langjährige Erfahrung im<br />

Bereich Kontaktsysteme im Automobilmarkt<br />

und Huber+Suhner die Kompetenz<br />

als Entwickler und Hersteller von<br />

Lösungen für Highspeed-Datenkommunikation<br />

und Kabeltechnologie einbringen.<br />

Mit der strategischen Kooperation<br />

setzen beide Unternehmen auf die steigende<br />

Nachfrage nach leistungsfähigen<br />

Datenleitungen und Steckverbindern als<br />

eine der Schüsseltechnologien im Bereich<br />

des autonomen Fahrens.<br />

■ Huber+Suhner AG<br />

www.hubersuhner.com<br />

■ Kostal Kontakt Systeme GmbH<br />

www.kostal.com<br />

Kundenspezifische Kabel für anspruchsvolle<br />

Anwendungen<br />

Hohlleiter-Koax-Adapter und flexible Kabel-<br />

Assemblies für RPC-1.00-Steckverbinder<br />

Die Firma TRU Corporation<br />

entwickelt seit über 60 Jahren<br />

langlebige und leistungsstarke<br />

Kabel und Systeme für die anspruchsvollsten<br />

Anwendungen<br />

aus den Bereichen Militär, Luftund<br />

Raumfahrt, Telekommunikation,<br />

Halbleitertechnologie,<br />

Medizintechnik und EMV. TRU<br />

kombiniert hochwertige Verarbeitung,<br />

schnelle Abwicklung,<br />

flexible Fertigungsmöglichkeiten<br />

für kundenspezifisches<br />

Design plus ein besonderes<br />

Knowhow bei Starkstrom-/<br />

Hochspannungskabeln mit einzigartigen<br />

Befestigungs- und<br />

Montageverfahren. Die TRUtest-<br />

Serie bedient Anwendungen mit<br />

geringer Dämpfung und Breitbandfrequenzen<br />

bis 50 GHz,<br />

die TRUcore-Serie ist speziell<br />

für Anwendungen, bei denen<br />

Leistung und Zuverlässigkeit<br />

gefragt sind, vorgesehen. Die<br />

TRUflex-Serie umfasst die High-<br />

Power-Kabelkonfektionen. Hier<br />

wird zum Beispiel bei EMV-<br />

Anwendungen hohe Leistung<br />

dämpfungsarm bei hohen Frequenzen<br />

übertragen. Besonders<br />

hervorzuheben ist dabei<br />

die große Auswahl an Anschlüssen<br />

und Kabelkombinationen:<br />

Neben N und 7/16 gibt es HN,<br />

SC, LC, MEIA, EIA, 13/30 oder<br />

Schnellverschlüsse, wie QDS für<br />

individuelle Konfektionen. Die<br />

Stecker werden mit der einzigartigen<br />

TRUtie, einer überlegenen<br />

und drehmomentbeständigen<br />

Befestigungstechnik, montiert.<br />

Wenn Standardkabel nicht den<br />

Kundenspezifikationen entsprechen,<br />

lassen diese TRU die perfekte<br />

HF-Verbindungslösung<br />

für ihre Anwendung entwerfen.<br />

■ EMCO Elektronik GmbH<br />

www.emco-elektronik.de<br />

Rosenberger hat das Portfolio<br />

der Präzisionssteckverbinder-<br />

Serie RPC-1.00 wesentlich<br />

erweitert: ab sofort sind auch<br />

Hohlleiter-Koax-Adapter und<br />

flexible Kabel-Assemblies für<br />

anspruchsvolle Messtechnikanwendungen<br />

verfügbar.<br />

Ebenso neu sind Inter-Series-<br />

Adapter RPC-1.00/RPC-1.35.<br />

Das Produktspektrum umfasst<br />

weiterhin Semi-Rigid-Kabel-<br />

Assemblies (mit und ohne<br />

Armierung), Leiterplatten-<br />

Steckverbinder, In-Series-<br />

Adapter, Inter-Series-Adapter<br />

RPC-1.00/RPC-1.85 sowie<br />

Messuhren-Kits. RPC-1.00-<br />

Steckverbinder sind konzipiert<br />

für Anwendungen in der<br />

industriellen Messtechnik bis<br />

110 GHz und zeichnen sich<br />

aus durch hervorragende<br />

Return-Loss-Werte und hohe<br />

Steckzyklen (>500). Ein Produktflyer<br />

mit ausführlichen<br />

Informationen ist erhältlich.<br />

Rosenberger ist zertifiziert<br />

nach ISO/TS 16949:2002 und<br />

DIN EN 9100.<br />

■ Rosenberger<br />

Hochfrequenztechnik<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.rosenberger.com<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 51


Elektromechanik<br />

Eingebettete und eingesetzte Heatpipes<br />

verbessern die Wärmeabfuhr deutlich<br />

Kupferbahnen in den Schaltkreisen<br />

der Leiterplatten. Das lässt<br />

sich nicht so einfach bewerkstelligen,<br />

wenn dicke Kupferschichten<br />

geätzt werden müssen.<br />

In Anwendungsfällen in<br />

der Luft- und Raumfahrt spielt<br />

außerdem die Masse eine wichtige<br />

Rolle, und auch in modernen<br />

Automobilen wie Elektrofahrzeugen<br />

gewinnt sie zunehmend<br />

an Bedeutung. Darüber hinaus<br />

können größere Mengen an Kupfer,<br />

die zur Kühlung verwendet<br />

werden, sehr teuer werden.<br />

Moderne Wärmemanagementkonzepte,<br />

wie miniaturisierte<br />

Heatpipes, die leicht sind, bessere<br />

Wärmeleiteigenschaften<br />

bieten als Kupfer und sich aufgrund<br />

ihrer geringen Größe für<br />

Leiterplatten eignen, können die<br />

Herausforderungen des Wärmemanagements<br />

in modernen<br />

Highend-Anwendungen lösen.<br />

Überragende Wärmeübertragungsfähigkeit<br />

AT & S Austria Technologie &<br />

Systemtechnik AG<br />

www.ats.net<br />

Miniaturisierung und zunehmende<br />

Leistungsdichte spielen<br />

eine wichtige Rolle für moderne<br />

Anwendungen in der Elektronik.<br />

Die Lebensdauer elektronischer<br />

Bauteile kann sich durch eine<br />

Erhöhung der Betriebstemperatur<br />

um nur wenige K drastisch<br />

verringern. Darüber hinaus wird<br />

die Wärmeableitung dadurch<br />

erschwert, dass die gesamte Leiterplatte<br />

in bestimmten Anwendungsfällen<br />

eingekapselt ist, um<br />

sie wirksam vor Feuchtigkeit und<br />

Staub zu schützen.<br />

Modernes<br />

Wärmemanagement<br />

von Leiterplatten erfolgt im<br />

Wesentlichen durch Zugabe<br />

von zusätzlichem Kupfer in die<br />

Leiterplatte, und zwar durch<br />

konstruktive Maßnahmen, wie<br />

dicke Kupferschichten, durchkontaktierte<br />

Löcher, lasergebohrte<br />

Durchkontaktierungen<br />

mit Kupferfüllung oder sogar<br />

Kupfer-Inlays. Zwar können<br />

diese Methoden für eine gute<br />

Wärmeableitung sorgen, aber<br />

aus verschiedenen Gründen auch<br />

mit einigen Nachteilen verbunden<br />

sein: Speziell im Fall dicker<br />

Kupferschichten, die zur Ableitung<br />

der Wärme dienen, wird<br />

die Herstellung der Leiterplatten<br />

teurer und schwieriger, da<br />

neue Anlagen zur Handhabung<br />

der schweren, dicken Kupferplatten<br />

notwendig sind.<br />

High-Density-Packaging<br />

Zudem erfordert das High-Density-Packaging<br />

extrem schmale<br />

Wegen ihrer überragenden Wärmeübertragungsfähigkeit<br />

bei<br />

relativ geringer Masse können<br />

Heatpipes die Wärme sehr wirksam<br />

durch die Leiterplatten leiten.<br />

Moderne Heatpipes sind so<br />

klein, dass sie in Leiterplattenkonstruktionen<br />

integriert werden<br />

können. Ihre Dicke bewegt sich<br />

im Bereich von etwa 400 µm bis<br />

2 mm. AT&S nutzt das firmeneigene<br />

Knowhow im Einbetten<br />

von Komponenten und in der<br />

2.5D-Technologie, um Mini-<br />

Heatpipes mit Leiterplatten zu<br />

verbinden. Der Einsatz von<br />

Heatpipes direkt in der Leiterplatte<br />

erlaubt neue Gestaltungsmöglichkeiten,<br />

wie eine externe<br />

Kühlung sowie Wärmeableitung<br />

und -ausbreitung. So bietet beispielsweise<br />

die Wärmeableitung<br />

die Möglichkeit, temperaturempfindliche<br />

Komponenten,<br />

wie Sensoren und MEMS, in<br />

unmittelbarer Nähe wärmeerzeugender<br />

Bauelemente, wie<br />

Transistoren, zu verwenden.<br />

52 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Elektromechanik<br />

Steckverbinder mit einstufigem Verriegelungsmechanismus<br />

Mit SMP Infinity stellt Rosenberger<br />

eine innovative Miniatursteckverbinder-Serie<br />

vor,<br />

deren Abmessungen rund 40%<br />

kleiner als von Standard-SMA-<br />

Steckverbindern sind. Der neuartige<br />

einstufige Verriegelungsmechanismus<br />

und die geringe<br />

Einsteckkraft (max. 45 N)<br />

ermöglichen einfache und<br />

schnelle Steckverbindungen.<br />

Horizontales und vertikales<br />

Entriegeln ist mit dem gleichen<br />

Werkzeug möglich – schnell<br />

und einfach trotz hoher Haltekraft<br />

(bis zu 400 N). SMP-<br />

Infinity-Steckverbinder sind<br />

konzipiert für einen Temperaturbereich<br />

von -65 bis +155 °C<br />

und werden eingesetzt bei Frequenzen<br />

bis zu 40 GHz, z. B.<br />

im Bereich Telekommunikation<br />

oder Aerospace. Das Produktspektrum<br />

der neuen Serie<br />

umfasst gerade und gewinkelte<br />

Bauformen, Kabelsteckverbinder<br />

und Leiterplatten-Steckverbinder<br />

– für Pin-in-Paste-, Löt-<br />

Pin-, SMD- oder Rear-Mount-<br />

Anschluss. Steckverbinder für<br />

Gehäuseeinbau, Test-Adapter<br />

und Kabel-Assemblies sind<br />

ebenso verfügbar.<br />

■ Rosenberger<br />

Hochfrequenztechnik<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.rosenberger.com<br />

Außerdem ermöglichen die besseren<br />

Kühleigenschaften von<br />

Leiterplatten mit eingebetteten<br />

Heatpipes (HP-PCBs), dass<br />

Bauelemente bei niedrigeren<br />

Temperaturen betrieben werden<br />

können, wodurch sich bei den<br />

meisten elektronischen Anwendungen<br />

die Wirtschaftlichkeit<br />

und Lebensdauer erhöht und<br />

Energie eingespart wird.<br />

Die eingebettete oder<br />

eingesetzte Heatpipe<br />

ist ein passives Bauteil, das<br />

in der Lage ist, Wärme in der<br />

Leiterplatte über größere Strecken<br />

abzuführen, und zwar wirkungsvoller<br />

als herkömmliche<br />

Wärmeleiter (z.B. Kupfer). Ihr<br />

Mechanismus zur Wärmeableitung<br />

basiert auf einen Phasenübergang<br />

(d.h. vom flüssigen in<br />

den gasförmigen Zustand) und<br />

dem Transport von Masse.<br />

Die Heatpipe ist eine röhrenförmige<br />

Konstruktion, die an beiden<br />

Enden dicht verschlossen ist und<br />

eine Flüssigkeit enthält, in der<br />

ein sehr geringer Druck herrscht.<br />

Normalerweise besteht das<br />

Rohr aus Kupfer, und als Flüssigkeit<br />

wird Wasser verwendet.<br />

Wenn das eine Ende des Rohrs<br />

erwärmt wird, geht das Wasser<br />

von der flüssigen in die gasförmige<br />

Phase über (oder einfacher<br />

ausgedrückt: es verdampft).<br />

Durch den damit verbundenen<br />

Druckanstieg strömt der Wasserdampf<br />

zum kalten Ende<br />

des Rohrs. Dort gibt der Wasserdampf<br />

Energie ab und wird<br />

wieder flüssig. Durch Kapillarkräfte<br />

wird das flüssige Wasser<br />

zurück zum erwärmten Ende<br />

des Rohrs transportiert. Dieser<br />

dynamische Prozess wiederholt<br />

sich kontinuierlich und führt zu<br />

einer Wärmeabfuhr, die hundert<br />

bis mehrere tausend Mal so hoch<br />

ist wie bei einem Kupferstück<br />

mit entsprechenden Maßen. Da<br />

die Heatpipe hohl ist, bietet sie<br />

den zusätzlichen Vorteil, dass<br />

sie wesentlich leichter ist als<br />

Kupferstäbe.<br />

innovatives Konzept<br />

AT&S hat ein innovatives<br />

Konzept vorgestellt, in dem<br />

gebrauchsfertige Mini-Heatpipes<br />

mit dem Leiterplattenkörper verbunden<br />

werden, sodass ein komplettes<br />

Wärmemanagementmodul<br />

entsteht. Es wurden mehrere<br />

Leiterplatten-Vorführmuster mit<br />

eingebetteten und eingesetzten<br />

Heatpipes hergestellt. Um die<br />

miniaturisierten Heatpipes mit<br />

der Leiterplatte zu verbinden,<br />

wurden verschiedene Methoden<br />

angewandt. Bei allen Versuchen<br />

trug das HP-PCB-Konzept<br />

dazu bei, das Gesamttemperaturverhalten<br />

des Systems im Vergleich<br />

zu derzeit gebräuchlichen<br />

Methoden zu verbessern.<br />

Diese Technik gilt als Wärmemanagementkonzept<br />

für praktisch<br />

alle Anwendungsfälle in<br />

der Elektronik, in denen eine<br />

bessere Wärmeausbreitung oder<br />

-ableitung erforderlich ist. Mögliche<br />

Anwendungsbereiche finden<br />

sich insbesondere dort, wo<br />

Einschränkungen hinsichtlich<br />

Masse und Platzbedarf vorhanden<br />

sind. Beispiele hierfür gibt<br />

es in der Luftfahrt, im Automobilbau<br />

und in modernen Server-<br />

Anwendungen<br />

Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung<br />

von AT&S sucht<br />

noch Partner, die besondere<br />

Anforderungen an das Wärmemanagement<br />

zukünftiger Produkte<br />

stellen und bereit sind, die<br />

HP-PCB-Technik als Erstanwender<br />

zu erproben.<br />

Nach den Vorstellungen des<br />

Unternehmens müssen moderne<br />

Leiterplatten einen erweiterten<br />

Funktionsumfang, wie ein verbessertes<br />

Wärmemanagement,<br />

eingebettete Komponenten,<br />

Hochfrequenz und hybride Materialien,<br />

als festen Bestandteil<br />

des Lösungskonzepts für technologische<br />

Herausforderungen<br />

zukünftiger Anwendungen bieten.<br />

◄<br />

Magnetverschlüsse aus Edelstahl mit und<br />

ohne Silikon-Umhüllung<br />

Sugatsune (Vertrieb: Infratron)<br />

erweitert sein reichhaltiges<br />

Sortiment an Edelstahlkomponenten<br />

um magnetische<br />

Verschlüsse für Schranktüren.<br />

Bis zu 8 kp Schließkraft<br />

bei einer Einbauhöhe von nur<br />

3 mm werden mit den neuen<br />

Artikeln erreicht. Einige von<br />

ihnen sind mit einer Silikonumhüllung<br />

in Hellgrau, Dunkelgrau<br />

oder Tiefblau erhältlich.<br />

Letztere können z.B. im<br />

Nahrungsmittelbereich eingesetzt<br />

werden. Aber auch in<br />

Reinraumumgebungen, industriellen<br />

oder anspruchsvollen<br />

Consumer-Anwendungen finden<br />

diese Produkte ihren Platz.<br />

Bei Teilen ohne Silikonummantelung<br />

ist der Neodym-<br />

Magnet mit einer Umhüllung<br />

z.B. aus Acryl zuverlässig vor<br />

Umwelteinflüssen geschützt.<br />

■ Infratron GmbH<br />

Produktion und Vertrieb<br />

info@infratron.de<br />

www.infratron.de<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 53


Messtechnik<br />

Verbesserte DAC-Phasenrauschmessungen ermöglichen<br />

DDS-Anwendungen mit ultrageringem Phasenrauschen<br />

In Radaranwendungen<br />

ist das Phasenrauschen<br />

eine wichtige<br />

Leistungskennzahl<br />

für Systeme mit hoher<br />

Stör-Dämpfung.<br />

Phasenrauschen betrifft<br />

alle Funksysteme.<br />

Allerdings können<br />

speziell Radarsysteme,<br />

bei kleineren Offsets<br />

zur Trägerfrequenz,<br />

ein niedrigeres<br />

Phasenrauschen als ein<br />

Kommunikationssystem<br />

erforderlich machen.<br />

Analog Devices<br />

www.analog.com<br />

Bild 1: Verbesserung des Phasenrauschens beim AD9164<br />

Bild 2: Plot-Methode bei Phasenrauschmessungen<br />

Bild 3. Der DDS-Testaufbau für absolutes Phasenrauschen enthält<br />

sowohl das DAC- als auch das Oszillatorrauschen<br />

Entwickler solcher Hochleistungssysteme<br />

wählen Oszillatoren<br />

mit sehr geringem Phasenrauschen.<br />

Das Ziel der Signalketten,<br />

aus Sicht des Rauschens,<br />

besteht darin, das Oszillator-<br />

Phasenrauschprofil nur minimal<br />

zu beeinträchtigen. Dies<br />

verlangt Residual-/Additive-<br />

Phasenrauschmessungen der<br />

verschiedenen Komponenten in<br />

der Signalkette.<br />

Vor kurzem vorgestellte Hochgeschwindigkeits-D/A-Wandler<br />

eignen sich bestens für die<br />

Erzeugung von Signalverläufen<br />

und Frequenzen für alle LOs,<br />

die in Frequenzwandlungsstufen<br />

notwendig sind. Die Radar-<br />

Ziele jedoch stellen hohe Anforderungen<br />

an das DAC-Phasenrauschen.<br />

Der Artikel zeigt gemessene Verbesserungen<br />

von über 10 dB bei<br />

10-kHz-Offsets und dem Einsatz<br />

des DAC-Modells AD9164.<br />

Bild 1 zeigt die Verbesserung,<br />

und im Folgenden wird erläutert,<br />

wie die Ergebnisse mit einer<br />

Kombination aus Auswahl des<br />

Stromversorgungsreglers und<br />

Verbesserungen beim Testaufbau<br />

erzielt wurden.<br />

Phasenrauschen –<br />

Definition<br />

Phasenrauschen ist ein Maß für<br />

die Abweichung eines periodischen<br />

Signals vom korrekten<br />

Wert beim Nulldurchgang. Man<br />

stelle sich einen Cosinusverlauf<br />

mit Phasenschwankungen vor<br />

x(t) = cos(2πft + Φ(t))<br />

f = augenblickliche Frequenz<br />

Φ(t) = wahllos schwankende<br />

Phase in Radianten<br />

Das Phasenrauschen ergibt sich<br />

aus der Leistungsspektraldichte<br />

der Phasenschwankungen<br />

54 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Messtechnik<br />

Bild 4a: Messung des DDS-Residual-Phasenrauschens mit der<br />

Phasendetektormethode<br />

Bild 4b: Messung des DDS-Residual-Phasenrauschens mit der<br />

Cross-Correlation-Methode<br />

Linear betrachtet ist das Einseiten-Phasenrauschen<br />

definiert als<br />

Das Phasenrauschen wird normalerweise<br />

in den Einheiten<br />

dBc/Hz von 10log(L(f)) ausgedrückt.<br />

Die Daten des Phasenrauschens<br />

werden dann bei Offsetfrequenzen<br />

relativ zum HF-<br />

Träger aufgetragen.<br />

Eine wichtige weitere Definition<br />

von Phasenrauschen ist das absolute<br />

Phasenrauschen gegenüber<br />

dem Residual Phasenrauschen.<br />

Absolutes Phasenrauschen ist<br />

das gesamte Phasenrauschen,<br />

gemessen im System. Residual<br />

Phasenrauschen ist das additive<br />

Phasenrauschen des zu testenden<br />

Bauteils (DUT).<br />

Dieser Unterschied ist, bei Testaufbauten<br />

und der Ermittlung<br />

von Beiträgen zum Phasenrauschen<br />

auf Komponentenebene,<br />

in einem System von großer<br />

Bedeutung.<br />

Mess methoden<br />

Die Bilder in diesem Abschnitt<br />

zeigen Testaufbauten für DDS-<br />

Phasenrauschen. Für DAC-<br />

Phasenrauschmessungen wird<br />

angenommen, dass der DAC<br />

als Teil eines DDS-Subsystems<br />

(Direct Digital Synthesizer) verwendet<br />

wird. Ein DDS wird mit<br />

einem digitalen Sinusverlauf zu<br />

einem DAC implementiert, der<br />

in einem monolithischen IC oder<br />

einem FPGA oder ASIC gespeichert<br />

sein könnte, das mit einem<br />

DAC kommuniziert. In modernen<br />

DDS-Designs lassen sich<br />

digitale Phasenfehler wesentlich<br />

kleiner als DAC-Fehler machen,<br />

und die DDS-Phasenrauschmessungen<br />

werden typischerweise<br />

durch die DAC-Leistungsfähigkeit<br />

begrenzt.<br />

Den einfachsten und weitest<br />

verbreiteten Testaufbau zeigt<br />

Bild 3. Für den DDS wird eine<br />

Taktquelle verwendet, das<br />

DDS-Ausgangssignal wird in<br />

einen Cross-Correlation-Pha-<br />

Bild 5. Mängel von Stromversorgungen werden auf den HF-Träger moduliert<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 55


Messtechnik<br />

Bild 6: Regler-Rauschdichtenvergleich. Man beachte die Einheiten der Y-Achse — der ADM7155 ist um eine Größenordnung verbessert<br />

senrauschanalysator eingespeist.<br />

Dies lässt sich einfach<br />

implementieren, da nur ein DDS<br />

benötigt wird. Allerdings gibt<br />

es bei diesem Testaufbau keine<br />

Methode, um den Beitrag des<br />

Oszillators zu extrahieren und<br />

nur das DDS-Phasenrauschen<br />

zu zeigen.<br />

Bild 4 zeigt zwei gebräuchliche<br />

Methoden, um das Oszillatorphasenrauschen<br />

aus der Messung<br />

zu beseitigen und eine Residual-<br />

Rauschmessung zu erhalten. Der<br />

Nachteil dieser Messungen ist,<br />

dass der Testaufbau zusätzliche<br />

DACs erfordert. Jedoch ist der<br />

Vorteil ein wesentlich besserer<br />

Indikator des DAC-Phasenrauschbeitrags,<br />

der in System-<br />

Level-Analyse-Budgets angewandt<br />

werden kann. Bild 4a zeigt<br />

die Phasendetektormethode. In<br />

Bild 7: Testaufbauten für AD9164 Phasenrauschmessungen<br />

56 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Messtechnik<br />

Bild 9. AD9164 Residual-Phasenrauschmessungen mit den<br />

Verbesserungen durch rauscharmen Regler<br />

Bild 8: Vergleiche des Ausgangsphasenrauschens des AD9164<br />

bei 800 MHz<br />

diesem Fall kommen zwei DACs<br />

zum Einsatz, und der Oszillatorbeitrag<br />

wird von beiden DUTs<br />

in der Abwärtswandlung zu DC<br />

subtrahiert.<br />

Bild 4b zeigt eine Methode, welche<br />

die Cross-Correlation- Phasenrauschanalyse<br />

verwendet. In<br />

diesem Fall werden DDS2 und<br />

DDS3 eingestzt, um den Taktbeitrag<br />

zu den LO-Ports der Messung<br />

zu übersetzen. Ihr Beitrag<br />

wird mit den Cross-Correlation-<br />

Algorithmen entfernt, so dass<br />

schließlich nur noch das DDS1-<br />

Residual-Phasenrauschen in der<br />

Messung enthalten ist.<br />

Beiträge zum<br />

Stromversorgungsrauschen<br />

In rauscharmen Analog- und<br />

HF-Designs ist das Stromversorgungsrauschen<br />

ein bekannter<br />

Störfaktor, der berücksichtigt<br />

werden muss. Stromversorgungs-Ripple,<br />

der periodisch<br />

verläuft, moduliert den HF-Träger<br />

und erzeugt Störungen auf<br />

dem HF-Träger bei Frequenzoffsets<br />

ähnlich der Ripple-Frequenz.<br />

Das 1/f-Rauschen von<br />

Reglern moduliert sich ebenfalls<br />

auf den HF-Träger und trägt zum<br />

Phasenrauschprofil bei. Bild 5<br />

veranschaulicht die Prinzipien.<br />

Tabelle 1: Reglerfamilie mit einer Rauschdichte nach dem neuesten Stand der Technik<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 57


Messtechnik<br />

Messergebnisse<br />

Bei der Untersuchung des DAC-<br />

Phasenrauschens wurden die<br />

Testaufbauten sowie das Reglerrauschen<br />

berücksichtigt.<br />

Das ursprüngliche DAC-Evaluierungsboard<br />

verwendet den<br />

Regler ADP7140 für die Analog-<br />

und Taktspannungen. Spektrale<br />

Rauschdichten wurden mit<br />

kürzlich vorgestellten, äußerst<br />

rauscharmen Reglern verglichen<br />

und der ADM7155 gewählt.<br />

Bild 6 veranschaulicht den Vergleich<br />

der Rauschdichten, wie<br />

in den Datenblättern gezeigt.<br />

Die Stromversorgungsmodifikation<br />

diente lediglich dazu,<br />

den ADM7155 sowohl für den<br />

AD9164-Takt (Datenblatt Pins<br />

VDD12_CLK) als auch die Analogspannung<br />

(Datenblatt Pins<br />

VDD12A) zu nutzen.<br />

Als nächstes wurden mögliche<br />

Testaufbauten für Residual Phasenrauschmessungen<br />

überlegt.<br />

Die Cross-Correlation-Methode<br />

mit dem Rohde & Schwarz<br />

FSWP wurde primär wegen der<br />

Verfügbarkeit und Bequemlichkeit<br />

gewählt. Bild 7 zeigt den<br />

Testaufbau.<br />

Bild 8 zeigt die Kurven der<br />

Ergebnisse einer Messung für<br />

drei Fälle:<br />

• Die ursprüngliche Evaluierungsboard-Messung<br />

mit<br />

einem absoluten Phasenrauschkonzept<br />

ist als rote Kurve dargestellt.<br />

• Die hellblaue Kurve ist ebenfalls<br />

eine absolute Messung,<br />

jedoch mit der Reglerverbesserung.<br />

• Die dunkelblaue Kurve ist eine<br />

Residual Phasenrauschmessung,<br />

die auch die Reglerverbesserung<br />

beinhaltet.<br />

Die Messung lässt drei generelle<br />

Einschränkungsbereiche bei der<br />

anfänglichen Messung erkennen,<br />

telco_ins_291113 29.11.2013 1<br />

die zu Beginn der Untersuchung<br />

nicht so offensichtlich waren:<br />

Ein rundes<br />

Programm<br />

• AT Schnitt Quarze<br />

• Uhrenquarze<br />

• TCXO/VCTCXO<br />

• SAW Filter<br />

• Clock Oszillatoren<br />

• Quarzfilter<br />

www.telcona.de<br />

info@telcona.de<br />

• Frequenzen unter 1 kHz wurden<br />

durch das Close-in-Rauschen<br />

der Taktquelle begrenzt.<br />

• Frequenzen von 1 bis 100 kHz<br />

wurden durch die Reglerauswahl<br />

begrenzt.<br />

• Frequenzen über 100 kHz hingegen<br />

wurden durch die Taktquelle<br />

begrenzt.<br />

• Der steile Abfall über 10 MHz<br />

ist der Beitrag der Taktquelle,<br />

da es sich bei dem verwendeten<br />

Takt um einen Multiplied-<br />

Quarzoszillator (MXO) handelt,<br />

der 6 GHz erzeugt.<br />

• Der Roll-Off stammt von den<br />

HF-Filtern in den Multiplikationsstufen.<br />

Residual Phasenrauschmessungen<br />

mit der Reglerverbesserung<br />

wurden bei weiteren DAC-<br />

Frequenzen durchgeführt, einige<br />

davon sind in Bild 9 zu sehen.<br />

Die Modifikationen wurden auf<br />

mehrere Evaluierungsboards<br />

dupliziert. In allen Fällen zeigten<br />

sich die gleichen verbesserten<br />

Ergebnisse.<br />

Die Familie mit äußerst rauscharmen<br />

Reglern mit ähnlicher<br />

Rauschdichte zeigt Tabelle 1.<br />

Wie demonstriert, ist der Einfluss<br />

auf das DAC-Phasenrauschen<br />

erheblich. Diese Regler werden<br />

für alle Bereiche eines HF-<br />

Systems empfohlen, die optimales<br />

Phasenrauschen benötigen.<br />

Zusammenfassung<br />

Eine Überprüfung des Phasenrauschens<br />

wurde für die grundlegende<br />

Definition absolutes<br />

gegenüber Residual Phasenrauschen,<br />

Testaufbauten für DAC-<br />

Phasenrauschmessungen und<br />

Beiträge durch Reglerrauschen<br />

erläutert.<br />

Autoren<br />

Peter Delos [peter.delos@<br />

analog.com] ist technischer<br />

Leiter in der Aerospace and<br />

Defense Group von Analog<br />

Devices Inc. Er hat<br />

sein B.S.E.E. im Jahr 1990<br />

vom Virginia Tech und sein<br />

M.S.E.E. vom NJIT im Jahr<br />

2004 erhalten. Von 1990 bis<br />

1997 arbeitete er im Naval<br />

Nuclear Power Programm.<br />

Diese Tätigkeit beinhaltete den<br />

Abschluss des Naval Nuclear<br />

Power School Officer’s Programm<br />

sowie Arbeit als Ausbilder<br />

in einem U-Boot-Werk<br />

und als leitender Electrical<br />

Field Ingenieur bei Seawolf<br />

Class Submarines in Groton,<br />

CT. 1997 übernahm er eine<br />

Position bei Lockheed Martin<br />

in Moorestown, NJ, und<br />

begann eine erfolgreiche<br />

Karriere bei der Entwicklung<br />

von Empfängern/Erregern<br />

und Synthesizern für mehrere<br />

Radar- und EW-Programme.<br />

Diese Erfahrung umfasste<br />

Architekturdefinition, detailliertes<br />

Design, schnelle Prototypen,<br />

Fertigungsabdeckung,<br />

Feldinstallationen und Koordination<br />

vieler Engineering-<br />

Bereiche.<br />

Jarrett Liner [jarret.liner@<br />

analog.com] ist HF-System-<br />

Applikationsingenieur in der<br />

Aerospace and Defense Group<br />

von Analog Devices Inc. in<br />

Greensboro, NC. Er verfügt<br />

über beachtliche Erfahrungen<br />

bei der Entwicklung von HF-<br />

Systemen und Komponenten.<br />

Vor dieser Tätigkeit war Jarrett<br />

Liner Applikationsingenieur<br />

für GaN-on-SiC-Verstärker<br />

für den Militär- und<br />

Luftfahrtsektor. Zu seinen<br />

früheren Erfahrungen gehört<br />

auch die Entwicklung und der<br />

Test von RF IC WLAN-Leistungsverstärkern<br />

und Front-<br />

End-Modulen, denen er 13<br />

Jahre lang nachging. Jarrett<br />

Liner diente sechs Jahre lang<br />

in der United States Navy als<br />

Elektroniker.<br />

Sein B.S.E.E. hat er 2004 von<br />

der North Carolina Agricultural<br />

and Technical State University<br />

in Greensboro, NC,<br />

erhalten.<br />

Verbesserungen des DAC-Phasenrauschens<br />

wurden demonstriert<br />

und zwar sowohl mit Testmethoden<br />

zur Messung von<br />

Residual Phasenrauschen, als<br />

auch für die optimale Reglerauswahl.<br />

Das Endresultat ist, dass<br />

der AD9164 jetzt das Design von<br />

DDS-basierten Applikationen<br />

mit äußerst geringem Phasenrauschen<br />

ermöglicht, wenn die<br />

Analogspannungen und Taktspannungen<br />

über die rauscharme<br />

Reglerfamilie von Analog<br />

Devices versorgt werden.<br />

■ Analog Devices<br />

www.analog.com<br />

58 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Messtechnik<br />

NB-IoT-Optionen reduzieren Personalstunden-Aufwand<br />

zur Entwicklung von Testsoftware<br />

Die Anritsu Corporation gab<br />

unlängst die Verfügbarkeit der<br />

Software MX887067A für NB-<br />

IoT-Uplink-Tx-Messungen<br />

sowie des Pakets MV887067A<br />

für NB-IoT-Downlink-Wellenformen<br />

zur Unterstützung von<br />

3GPP-HF-Messtests für NB-IoT-<br />

Endgeräte zur weiteren Stärkung<br />

der Funktionen des beliebten<br />

Universal Wireless Test Sets<br />

MT8870A bekannt.<br />

Die Installation der NB-IoT-<br />

Optionen im Testset MT8870A<br />

ermöglicht die Evaluierung von<br />

Kommunikationsgeräten mit<br />

integrierten NB-IoT-Funktionen<br />

sowie Tests der HF-TRx-Eigenschaften<br />

von Modulen. Diese<br />

Optionen sind mit einer PC-<br />

Anwendung zur Signalanalyse<br />

zusammen gebündelt, um die<br />

Kunden bei der Entwicklung und<br />

Design-Tests zu unterstützen.<br />

Außerdem wird eine vollautomatische<br />

Messanwendung zur<br />

Steuerung der Messgeräten und<br />

Chipsätzen beim Prototypenbau<br />

sowie bei der Massenproduktion<br />

zur Verfügung gestellt.<br />

Diese Anwendungssoftware-<br />

Pakete können die Erstellung<br />

von Testprogrammen vereinfachen<br />

und zur Automatisierung<br />

von Messungen genutzt werden,<br />

wodurch der Personalstunden-<br />

Aufwand zur Entwicklung der<br />

Kunden-Testsoftware um ca.<br />

90 % gesenkt wird.<br />

Das schmalbandige Internet der<br />

Dingen (NB-IoT) ist der neuste<br />

Mobilfunktechnologie-Standard,<br />

der zur Unterstützung von IoT-<br />

Endgeräte und IoT-Dienste entwickelt<br />

wurde. NB-IoT bietet<br />

verschiedene Vorteile, wie einen<br />

optimierten Stromverbrauch,<br />

eine erweiterte Funkversorgung<br />

in Gebäuden, niedrigere Kosten<br />

sowie verbesserte Sicherheitsund<br />

Datenschutzfunktionen.<br />

Um der wachsenden Nachfrage<br />

nach NB-IoT-Modulen gerecht<br />

zu werden, versuchen die Lieferanten<br />

von Chipsätzen, die<br />

Fertigungskosten durch eine<br />

verbesserte Messungseffizienz<br />

zu senken. Anritsu hat eng mit<br />

Chipsatzherstellern zusammengearbeitet,<br />

um ein schlüsselfertiges<br />

System zu entwickeln, das<br />

vollautomatische Messungen<br />

unterstützt. Diese neuesten Optionen<br />

nutzen die Fertigungslösung<br />

für 2G/3G/4G-Endgerät<br />

entwickelte Optimierungstechnologie<br />

voll aus und wurden als<br />

Mehrgeräte-Testlösung konzipiert,<br />

um die Messkosten pro<br />

Gerät soweit wie möglich zu<br />

senken.<br />

Der MT8870A ist ein Universal<br />

Wireless Testset, das für die<br />

Großserienfertigung von Mobilfunk-Kommunikationsgeräten,<br />

einschließlich 2G/3G/LTE/<br />

LTE-A-, W-LAN-, Bluetooth-,<br />

GPS- und FM-Technologien,<br />

entwickelt wurde. Bis zu vier<br />

leistungsstarke Testeinheiten lassen<br />

sich in einem Hauptgehäuse<br />

einbauen, wobei jede Testeinheit<br />

voneinander vollkommen<br />

unabhängige parallele Messungen<br />

durchführt, um bis zu vier<br />

Mobilfunk-Kommunikationsgeräte<br />

gleichzeitig auszuwerten.<br />

Die Installation der entwickelten<br />

NB-IoT-Mess-Software<br />

(MX887067A für NB-<br />

IoT-Uplink-Tx-Messungen<br />

sowie MV887067A für NB-<br />

IoT-Downlink-Wellenformen im<br />

MT8870A unterstützt schnelle<br />

und unkomplizierte 3GPP-NB-<br />

IoT-HF-Tests, einschließlich der<br />

Tests von Leistung, Frequenz,<br />

Modulationsgenauigkeit und<br />

Rx-Empfindlichkeit.<br />

■ Anritsu, Corp.<br />

www.anritsu.com<br />

EMV-Surge-Prüfungen an Netz- und Datenleitungen<br />

Surge-Prüfungen sind ein wichtiger<br />

Bestandteil von EMV-Prüfungen. Neben<br />

dem Test von Netz- und Speiseleitungen<br />

sind oft auch Steuer- und Datenleitungen<br />

zu prüfen. Bei den Steuer- und Datenleitungen<br />

unterscheidet man zwischen<br />

symmetrischen und asymmetrischen Leitungen.<br />

Bei symmetrischen Leitungen handelt<br />

es sich meist um verdrillte Adernpaare,<br />

die Leitungen eines Adernpaares werden<br />

symmetrisch bezogen auf Massepotential<br />

angesteuert. Asymmetrische Leitungen<br />

haben eine Masseverbindung für alle<br />

Signale, alle Signale sind asymmetrisch<br />

bezogen auf Massepotential.<br />

Der Surge-Generator wird über ein Koppelnetz<br />

an die zu prüfenden Leitungen<br />

angeschlossen. Ein Entkoppelnetzwerk<br />

und ggf. eine Schutzschaltung sorgen<br />

dafür, dass die Surge-Impulse nur zum<br />

Prüfling gelangen und nicht auch noch das<br />

Netz oder andere angeschlossene Geräte<br />

stören. Durch die steigenden Datenraten<br />

auf Steuer- und Datenleitungen wird die<br />

Verwendung eines CDN für Surge-Prüfungen<br />

jedoch immer schwieriger, zum<br />

Teil sogar unmöglich. Was in diesem Fall<br />

zu tun ist, hängt von der maßgeblichen<br />

Basisnorm ab. In den vergangenen Jahren<br />

hat Haefely die gesamte Palette an Koppel-<br />

und Entkoppelnetzen für Netz- und<br />

Speiseleitungen sowie für Steuer- und<br />

Datenleitungen überarbeitet, um den aktuellen<br />

Normen zu entsprechen.<br />

Neben der Einkopplung auf Leitungen<br />

werden Surge-Impulse auch über Magnetfeldantennen<br />

eingekoppelt. Da die Einkoppel-<br />

und Entkoppelnetzwerke bei Haefely<br />

einzeln erhältlich sind, ist die größtmögliche<br />

Flexibilität gewährleistet.<br />

■ EMCO Elektronik GmbH<br />

www.emco-elektronik.de<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 59


Messtechnik<br />

Standardkonforme EMF-Messlösungen von 0 Hz bis 90 GHz –<br />

planbare Zukunftssicherheit mit 5G-Reserven<br />

Arbeitsschutz mit dem NBM-550: Bei Arbeiten an Sendemasten lässt sich mit der passenden Sonde<br />

die Feldstärke bequem ablesen<br />

Narda STS ist mit seinen standardkonformen<br />

EMF-Messlösungen<br />

(für elektrische und<br />

magnetische Felder) von 0 Hz<br />

bis 90 GHz hervorragend für die<br />

Zukunft gerüstet – 5 G inklusive.<br />

Aufgrund seiner Flexibilität<br />

und der Eignung für nahezu alle<br />

Applikationen speziell auch im<br />

Frequenzbereich oberhalb 6 GHz<br />

genießen Anwender des mobilen<br />

Feldstärkemessgeräts NBM-550<br />

schon jetzt ein Höchstmaß an<br />

Zukunftssicherheit.<br />

(DC) bis 1 kHz und rundet das<br />

Portfolio nach unten ab.<br />

Diese neuentwickelte magnetische<br />

Feldsonde empfiehlt sich<br />

mit ihrem hohen Dynamikumfang<br />

von 120 dB besonders für<br />

den Einsatz im Bereich Arbeitssicherheit.<br />

Gemäß der Europäischen<br />

Richtlinie 2013/35/EU<br />

ist sie ideal für Arbeitsplatzbewertungen<br />

der produzierenden<br />

Industrie in Zonen mit hohen<br />

statischen Magnetfeldern. Die<br />

richtungsunabhängigen Hall-<br />

Effekt-Sensoren des HP-01<br />

decken in einem einzigen Gerät<br />

den extrem weiten Messbereich<br />

zwischen 10 µT und 10 T<br />

ab (magnetische Flussdichte).<br />

Gesteuert wird das Messgerät<br />

über die mitgelieferte PC-Software<br />

HP01-TS und ab Mitte<br />

<strong>2018</strong> auch über das NBM-550.<br />

Zu seinen typischen Einsatzgebieten<br />

zählen Sicherheitsmessungen<br />

in den Bereichen<br />

Elektromobilität, bei Elektrolyseverfahren,<br />

Magnetrührgeräten,<br />

Permanentmagneten und<br />

Kernspintomographie (MRT)<br />

sowie Gleichstromantrieben und<br />

-generatoren.<br />

Diese planbare Zukunftssicherheit<br />

schließt insofern auch die<br />

kommende Mobilfunkgeneration<br />

5G mit ein, als Narda bereits<br />

heute sämtliche Frequenzbänder<br />

von 700 MHz bis 86 GHz<br />

abdeckt. Bis 6 GHz sind mit<br />

dem SRM-3006 auch selektive<br />

Narda Safety Test Solutions<br />

GmbH<br />

www.narda-sts.com<br />

Neu im Programm der robusten<br />

Narda Broadband Field Meter<br />

(NBM) sind die elektrischen<br />

Feldsonden EF 4091 (40 MHz<br />

bis 40 GHz) und EF 9091<br />

(100 MHz bis 90 GHz) zur Feldstärkemessung<br />

im Höchstfrequenz-<br />

und Millimeterwellenbereich.<br />

Mit dem Magnetometer<br />

HP-01 ist Anfang November<br />

2017 die jüngste, ebenfalls isotrope<br />

Sonde für den Tiefstfrequenzbereich<br />

hinzugekommen.<br />

Frequenzselektiv analysiert sie<br />

statische und zeitlich variierende<br />

Magnetfelder im Bereich 0 Hz<br />

Das Magnetometer HP-01 zur frequenzselektiven Analyse<br />

statischer und zeitlich variierender Magnetfelder von 0 Hz (DC) bis<br />

1 kHz erweitert das Narda-Programm<br />

60 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Messtechnik<br />

Was die erweiterte NBM-Familie so<br />

zukunftssicher macht<br />

Neu für den zukunftsträchtigen Hochfrequenzbereich<br />

im Programm der robusten<br />

Narda Broadband Field Meter sind die<br />

beiden elektrischen Feldsonden EF 4091<br />

(40 MHz bis 40 GHz) und EF 9091 (100<br />

MHz bis 90 GHz) zur Feldstärkemessung<br />

im Millimeterwellenbereich. Für<br />

die Breitband-Messgeräte NBM-520<br />

und NBM-550 bietet der Spezialist für<br />

EMF-Messlösungen ein einzigartig<br />

umfangreiches Programm an isotropen<br />

HF- Wechselsonden bis 90 GHz an, also<br />

speziell auch für den Millimeterwellenbereich.<br />

Dessen Bedeutung wird unter<br />

anderem in der Sicherheitsmesstechnik<br />

spätestens mit der Einführung der nächsten<br />

Mobilfunkgeneration dramatisch<br />

zunehmen. In dieser Situation profitiert<br />

der Anwender von der riesigen Auswahl<br />

aus 15 verschiedenen Sonden, die er für<br />

seine Applikationen bezüglich Feldtyp<br />

und Frequenz, Pegel und Bewertungsart<br />

individuell passend auswählen und<br />

je nach Bedarf auch um weitere Sonden<br />

ergänzen kann.<br />

So bietet Narda für einen Frequenzbereich<br />

beispielsweise auch eine zweite<br />

Sonde an, die für pegelstarke Anwendungen<br />

besonders hoch ausgesteuert<br />

werden kann. Darunter fallen auch derart<br />

starke Pegel, dass sich selbst Personal<br />

nicht mehr gefahrlos mit dem Gerät<br />

in der Hand ins Feld begeben kann und<br />

eine entsprechende Messung über Fernsteuerung<br />

erfolgen muss. Diese Qualität<br />

und Kombinationsmöglichkeiten der<br />

Geräte gibt es außer bei Narda sonst nirgendwo<br />

auf dem Markt. Der Kunde hat<br />

also jederzeit die Möglichkeit, wenn sich<br />

seine Anforderungen ändern, sein Gerät<br />

mit einer passenden Sonde zu erweitern.<br />

Generell ist die NBM-Familie für Personenschutzmessungen<br />

in allen Branchen<br />

bestens geeignet. Sie zeichnet sich durch<br />

hohe Zuverlässigkeit und Standardkonformität,<br />

präzise Messergebnisse sowie<br />

hohe Pegel- und Einstrahlfestigkeit aus.<br />

Messungen zur Bewertung der Exposition<br />

an Arbeitsplätzen, z. B. nach der<br />

EMF-Richtlinie 2013/35/EU, gehören<br />

mit zu den wichtigsten Einsatzgebieten.<br />

Ferner unterstützt das NBM-550<br />

die selektive Messung niederfrequenter<br />

elektrischer und magnetischer Felder von<br />

1 Hz bis 400 kHz für die Analyse und<br />

Bestimmung der Exposition im industriellen<br />

und medizinischen Bereich sowie<br />

in Bereichen der Stromversorgung.<br />

Ihr Partner für<br />

EMV und HF<br />

Messtechnik-Systeme-Komponenten<br />

EMV-<br />

MESSTECHNIK<br />

Absorberräume, GTEM-Zellen<br />

Stromzangen, Feldsonden<br />

Störsimulatoren & ESD<br />

Leistungsverstärker<br />

Messempfänger<br />

Laborsoftware<br />

ANTENNEN-<br />

MESSTECHNIK<br />

Positionierer & Stative<br />

Wireless-Testsysteme<br />

Antennenmessplätze<br />

Antennen<br />

Absorber<br />

Software<br />

Elektrische Feldsonde EF 9091<br />

NBM-550 mit der elektrischen<br />

Feldsonde EF 9091<br />

HF- & MIKROWELLEN-<br />

MESSTECHNIK<br />

Puls- & Signalgeneratoren<br />

Zeit- & Frequenzzähler<br />

Netzwerkanalysatoren<br />

Spektrumanalysatoren<br />

Leistungsmessköpfe<br />

HF-Schaltfelder<br />

Messungen einzelner Dienste möglich.<br />

Doch die für die nächste Mobilfunkgeneration<br />

avisierten höchsten Bitraten bis 10<br />

Gbit/s werden vorwiegend im „High-Band“<br />

oberhalb von 6 GHz erzielt, da hier eine<br />

höhere Bandbreite zur Verfügung steht. Vor<br />

allem das 26-GHz-Band und verschiedene<br />

Bänder im Spektrum der Millimeterwellen<br />

zwischen 31 und 86 GHz sollen hier<br />

zur Übertragung verwendet werden. Da<br />

die Komplexität und technischen Herausforderungen<br />

für die Hersteller von Mobilfunkanlagen<br />

und -geräten mit der Höhe<br />

des Frequenzbereichs schnell zunehmen,<br />

werden umfangreiche Tests erforderlich<br />

sein. Während die ersten Testinstallationen<br />

bereits existieren, beginnt <strong>2018</strong> die<br />

eigentliche Testphase für 5G.<br />

Punktum: Anwender, die sich für den NBM<br />

mit 90-GHz-Sonde von Narda entscheiden,<br />

sind in jedem Fall für die nächsten Jahre<br />

bestens ausgestattet und auf der sicheren<br />

Seite. Denn als Messinstrumente-Hersteller<br />

ist Narda STS aktuell für alle 5G-Systeme<br />

auch für die höchsten Frequenzen gerüstet,<br />

und das zu einem extrem frühen Zeitpunkt.<br />

EMV-ZUBEHÖR<br />

LWL-Übertragungsstrecken<br />

Abschlusswiderstände<br />

Adapter & HF-Kabel<br />

Netznachbildungen<br />

Dämpfungsglieder<br />

Richtkoppler<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 61<br />

Tel. 089-895 565 0 * Fax 089-895 90 376<br />

Email: info@emco-elektronik.de<br />

Internet: www.emco-elektronik.de


Messtechnik<br />

Test einer Radarantenne mit ESR-EMI-Test-Receivern<br />

rige Frequenz ist nötig, um die<br />

Oberfläche der Jupitermonde<br />

bis in eine Tiefe von neun Kilometer<br />

zu durchdringen. Die<br />

RIME-Antenne wurde nun einer<br />

Testreihe unterzogen. Ziel war<br />

es, die Simulationsdaten der<br />

Antenne zu verifizieren und das<br />

Antennendiagramm unter Bedingungen<br />

zu messen, die denen an<br />

Bord der Sonde entsprechen.<br />

Rohde & Schwarz<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.rohde-schwarz.de<br />

Im Jahr 2022 soll die Raumsonde<br />

JUICE (JUpiter ICy<br />

moons Explorer) zum knapp<br />

800 Millionen Kilometer entfernten<br />

Jupiter starten. Damit<br />

das möglich wird, musste im<br />

Rahmen eines Flugtests die an<br />

Bord der Raumsonde befindliche<br />

Radar antenne vermessen<br />

werden. Rohde & Schwarz hat<br />

diesen Test mit der Bereitstellung<br />

von zwei R&S ESR EMI<br />

Test Receiver unterstützt.<br />

JUICE ist eine von Airbus geleitete<br />

Deep-Space-Mission der<br />

Europäischen Weltraumorganisation<br />

ESA zu den Eismonden<br />

des Jupiter. Sie soll die Atmosphäre<br />

und Magnetosphäre der<br />

Monde erkunden und untersuchen,<br />

ob sich unter den dicken<br />

Eispanzern des Mondes Ganymed<br />

Ozeane aus Wasser befinden,<br />

die als Lebensraum geeignet<br />

sind.<br />

Eine zentrale Rolle<br />

spielt dabei die Radarantenne<br />

RIME (Radar for Icy Moons<br />

Exploration). Diese ist für den<br />

Frequenzbereich von 7,5 bis<br />

10,5 MHz ausgelegt. Die nied-<br />

Rohde & Schwarz hat für die<br />

Testreihe zwei R&S ESR EMI<br />

Test Receiver zur Verfügung<br />

gestellt, um das Strahlungsdiagramm<br />

der Antenne zu vermessen.<br />

Durchgeführt wurden die<br />

Messungen auf einem Flugplatz<br />

in der Nähe des deutschen Airbus-Standorts<br />

Friedrichshafen.<br />

Dort wurde die 16,6 m lange<br />

Antenne des RIME-Instruments<br />

in verschiedenen Flugkonfigurationen<br />

getestet. Ein Hubschrauber<br />

hob dabei eine Nachbildung<br />

der Raumsonde, ein so genanntes<br />

Mock-up, in eine Höhe von bis<br />

zu 320 m. Im Mock-up war unter<br />

anderem auch der Sender untergebracht.<br />

Am Boden befanden<br />

sich die beiden Messempfänger<br />

mit jeweils einer HF-Empfangsantenne.<br />

Der Hubschrauber mit<br />

dem Mock-up flog um die beiden<br />

Stationen, um die notwendigen<br />

Daten zur Berechnung des<br />

Antennendiagramms aufzunehmen.<br />

Die Rohdaten der Messung<br />

stellte Rohde & Schwarz der<br />

ESA zur Verfügung. ◄<br />

Freikonfigurierbare Satelliten-Simulatoren<br />

Der Test von GPS-Modulen und -Systemen<br />

ist mit sogenannten Live-Sky-Signalen nur<br />

eingeschränkt und aufwendig zu realisieren.<br />

Zudem ist die Live-Sky-Simulation<br />

kostenintensiv und unflexibel. Abhilfe<br />

schaffen hier die Systeme von Spectracom,<br />

der GSG-5 und der GSG-6. Diese GPS/<br />

GNSS-Systeme sind freikonfigurierbare<br />

HF-Simulatoren mit einer verlässlichen<br />

Hardware, sowie einer Software-Umgebung,<br />

die keine Wünsche für umfangreiche<br />

Testabläufe offen lässt.<br />

Die Spectracom-GSG-5- und -GSG-6-<br />

Serie umfasst GPS/GNSS-Simulatoren<br />

für alle notwendigen Testparameter, die<br />

in der Entwicklung sowie in der Fertigung<br />

notwendig sind. Das Produktspektrum<br />

des GSG-5 oder GSG-6 unterstützt<br />

Kunden in Entwicklungs-, Test- und Produktionsaufgaben<br />

mit dem Ziel, Time-to-<br />

Market-Aspekte kostensparend zu adressieren.<br />

Vorteile eines Spectracom-GSG-<br />

Simulators:<br />

• wiederholbare Tests<br />

• Fehleranalyse bekannter Ereignisse<br />

• individuelle Anpassung der einzelnen<br />

Parameter im laufenden Testszenario<br />

• Simulation der Satelliten-Signalabdeckung<br />

bis hin zum Satelliten-Ausfall<br />

• Rausch- und Sensibilitätstests<br />

■ EMCO Elektronik GmbH<br />

www.emco-elektronik.de<br />

62 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Messtechnik<br />

Funktionalität einer LTE-Advanced-Pro-Testlösung erweitert<br />

Die Anritsu Corporation hat eine<br />

Reihe von Softwareoptionen<br />

für den Signalisierungstester<br />

MD8430A angekündigt, die<br />

die LTE-Advanced-Pro-Evaluierungsfunktionen<br />

(LTE-A Pro)<br />

erweitern. Die Softwareoptionen<br />

für den MD8430A unterstützen<br />

nun Gigabit LTE (Downlink<br />

5CA- und Uplink 3CA-IP-<br />

Datenverbindungen, SCME,<br />

Fading) sowie Mobilfunk-IoT<br />

(Cat-M1, NB-IoT).<br />

Der weitverbreitete Einsatz von<br />

Hochgeschwindigkeit-Standards<br />

wie z.B. LTE-A Pro bringt neue<br />

Evaluierungsanforderungen<br />

mit sich:<br />

• Tests in Umgebungen mit<br />

einer größeren Anzahl von<br />

Komponentträgern (CCs) mit<br />

höherem Datendurchsatz<br />

• Protokolltests von Cat-M1-<br />

und NB-IoT-Endgeräten<br />

• Protokolltests mit Over-the-<br />

Air-Kanalmodellierung zur<br />

Evaluierung der Leistung<br />

von LTE-A Pro-Endgeräten<br />

in Live-Netzwerken<br />

Diese Tests, zusammen mit dem<br />

3GPP Release 13, das die neue<br />

Standards im Bereich des Mobilfunk-IoT<br />

definiert, erhöhen den<br />

Bedarf an einer Protokoll/F&E-<br />

Testlösung für LTE-A Pro, die<br />

die Entwickler dabei unterstützt,<br />

Mobilfunkgeräte so schnell<br />

wie möglich auf den Markt zu<br />

bringen.<br />

Der Signalisierungstester<br />

MD8430A ist ein Basisstation-<br />

Simulator für die Entwicklung<br />

von LTE/LTE-Advanced sowie<br />

nun auch bei LTE-Advance<br />

Pro-konformen Chipsätzen<br />

und mobilen Endgeräten. Diese<br />

neu entwickelten Funktionen<br />

unterstützen Evaluierungen der<br />

Leistung von LTE-A Pro-Endgeräten<br />

in simulierten Downlink<br />

5CA-, Uplink 3CA- und<br />

SCME-Fading-Umgebungen<br />

sowie in Cat-M1- und NB-<br />

IoT-simulierten Umgebungen.<br />

Wenn sich die Signale im selben<br />

Band befinden, können außerdem<br />

mehrere Basisstationssignale<br />

von einer Tx-Antenne<br />

abgestrahlt werden, wodurch<br />

der Bedarf nach mehreren<br />

MD8430A-Testsets sinkt, selbst<br />

dann, wenn durch eine steigende<br />

Anzahl der Komponentträger die<br />

Zahl der Tx-Signale erhöht wird.<br />

Mit seinen integrierten Standalone-Fading-Funktionen<br />

unterstützt<br />

der MD8430A die Konfiguration<br />

einer hochgradig reproduzierbaren<br />

Fading-Umgebung,<br />

die in einem Live-Netzwerk nur<br />

schwer zu erreichen ist, und<br />

kann zur Steuerung des Fadings<br />

synchron mit Mobilfunk-Verbindungstests<br />

genutzt werden,<br />

indem die Fading-Funktion über<br />

die selbe Schnittstelle gesteuert<br />

wird. Der MD8430A unterstützt<br />

außerdem Tests mit langsamem<br />

Taktgeber, die für die Fehlerbehebung<br />

auf den ersten Etappen<br />

der Chipsatz-Entwicklung<br />

gefordert sind. Der kombinierte<br />

Einsatz mit dem Softwaretool<br />

Rapid Test Designer (RTD)<br />

MX786201A bietet eine grafische<br />

Benutzeroberfläche zur<br />

bequemen Erstellung von Testsequenzen<br />

zur Vereinfachung<br />

der Testfällen-Erzeugung für<br />

die Basisstations-Simulation in<br />

einer MIMO-Umgebung und<br />

zur Konfiguration-Ermöglichung<br />

mehrere verschiedenen<br />

Testverbindungsumgebungen,<br />

die mit einer in Betrieb befindlichen<br />

Basisstation nur schwer<br />

zu reproduzieren sind.<br />

■ Anritsu, Corp.<br />

www.anritsu.com<br />

Neue 5G-NR-Sub-6-GHz-Gerätetest-Plattform<br />

Rohde & Schwarz ermöglicht jetzt das<br />

Testen und Validieren von Sub-6-GHz-<br />

Endgeräten gemäß 3GPP 5G New Radio<br />

(NR). 5G NR soll Frequenzbereiche bis<br />

zu 52,6 GHz unterstützen. Die ersten<br />

5G-Designs werden jedoch Frequenzen<br />

unterhalb von 6 GHz mit Schwerpunkt<br />

auf 3,5 GHz verwenden. Für diese Sub-6-<br />

GHz-Trägerfrequenzen sind bei 3GPP derzeit<br />

maximale Bandbreiten von 100 MHz<br />

pro Component-Carrier im Gespräch. Das<br />

R&S CMW100 Communications Manufacturing<br />

Test Set mit einer Messbandbreite<br />

von 160 MHz ermöglicht damit bereits<br />

jetzt das Testen der ersten 5G-NR-Sub-6-<br />

GHz Endgeräte. Mit seiner hohen Messgeschwindigkeit<br />

ist der R&S CMW100<br />

speziell für die Massenfertigung in der<br />

Produktion ausgelegt.<br />

Die flexible Testlösung unterstützt neben<br />

5G NR Sub-6 GHz alle relevanten Technologien<br />

wie LTE, WLAN und Bluetooth.<br />

Das macht den R&S CMW100 zu einer<br />

kostenoptimierten Lösung für die Massenproduktion<br />

aller zellularen und nichtzellularen<br />

(wireless-connectivity) Endgeräte,<br />

deren Kalibrierung und Verifizierung<br />

im sogenannten Non-Signaling-Mode<br />

(Analysator/Generator) erfolgt. Endgeräte-<br />

Herstellern steht somit eine breite Palette<br />

an Messfunktionen zur Verfügung – mit<br />

nur einer Investition in eine einzige Messgeräteplattform,<br />

einmaliger Schulung und<br />

Anpassungskosten.<br />

Die neuste 160-MHz-Version des R&S<br />

CMW100 ist jetzt bei Rohde & Schwarz<br />

erhältlich. Mit zu 5G NR Sub-6 GHz kompatibler<br />

Softwareoptionen für die Vektorsignalanalyse<br />

und -erzeugung werden <strong>2018</strong><br />

verfügbar sein. Weitere Informationen zum<br />

R&S CMW100 Test Set finden Interessenten<br />

unter www.rohde-schwarz.com/<br />

ad/press/cmw100. Im folgenden Video<br />

wird das R&S CMW100 Test Set für 5G<br />

NR Sub-6 GHz ausführlicher vorgestellt:<br />

https://youtu.be/a409tH8z6oE.<br />

■ Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG<br />

www.rohde-schwarz.de<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 63


Messtechnik<br />

Überwachungsempfänger R&S ESMD<br />

entwickelt sich zum Kleinsystem<br />

Der Breitbandüberwachungsempfänger<br />

R&S ESMD von Rohde<br />

& Schwarz wurde mit<br />

neuen Funktionen ausgestattet.<br />

Er unterstützt<br />

damit jetzt noch besser<br />

bei der Aufgabe, Signale<br />

aufzuzeichnen, auszuwerten<br />

und für Dokumentationszwecke<br />

aufzubereiten.<br />

Die neuen<br />

Optionen erweitern ihn<br />

zu einem vielseitig einsetzbaren<br />

Kleinsystem.<br />

Benjamin Bulach,<br />

Produktmanagement<br />

Signalanalyse bei Rohde &<br />

Schwarz in München<br />

www.rohde-schwarz.com<br />

Bild 1: Der Such- und Erfassungsempfänger R&S ESMD ist erste<br />

Wahl für Überwachungsaufgaben in schwierigen Signalszenarios.<br />

Alle Informationen werden entweder auf seinem Display oder<br />

auf einem externen, über LAN angeschlossenen PC dargestellt.<br />

(Bilder: Rohde & Schwarz)<br />

In vielen Funkerfassungssystemen<br />

weltweit arbeitet der Breitband-Überwachungsempfänger<br />

von Rohde & Schwarz als zuverlässiger<br />

schneller Suchempfänger<br />

zur Detektion von Kurzzeitsignalen<br />

oder als Absetzempfänger,<br />

der qualitativ hochwertige<br />

I/Q-Daten breitbandiger Signale<br />

für die nachfolgende Signalanalyse<br />

oder Demodulation bereitstellt.<br />

Neue Optionen erweitern<br />

ihn für Aufgaben auch außerhalb<br />

klassischer Erfassungssysteme<br />

zum nahezu autonomen Kleinsystem.<br />

So lassen sich beispielsweise<br />

reale Signalszenarien für<br />

die spätere detaillierte Offline-<br />

Analyse aufzeichnen und Radarund<br />

Kommunikationssysteme<br />

mit den aufgezeichneten Signalen<br />

testen.<br />

Darstellung von<br />

Signalen im Zeitbereich<br />

Die Signalverarbeitung aller<br />

Funkerfassungsempfänger von<br />

Rohde & Schwarz basiert auf<br />

dem gleichen Prinzip: Das empfangene<br />

Signal wird parallel und<br />

in Echtzeit in zwei unterschiedlichen<br />

Pfaden verarbeitet, im<br />

Spektrums- und im Demodulationspfad.<br />

Der Demodulationspfad<br />

dient zum präzisen Messen<br />

der Pegel und zur Demodulation<br />

analoger Signale. Im Spektrumspfad<br />

findet die Fast-Fourier-Transformation<br />

(FFT) für<br />

die Anzeige der Echtzeitspektren<br />

am Display statt. In diesen<br />

Spektren sind Aussendungen<br />

auf verschiedenen Frequenzen<br />

leicht zu unterscheiden. Mit der<br />

zusätzlichen Wasserfalldarstellung<br />

lässt sich das zeitliche Signalverhalten<br />

sehr gut verfolgen.<br />

Vor allem bei gepulsten bzw.<br />

TDMA-Signalen reicht die Darstellung<br />

im Frequenzbereich<br />

jedoch oft nicht aus, um festzustellen,<br />

ob sich Signale überlappen<br />

oder ein Übertragungssystem<br />

innerhalb eines Kanals<br />

gestört ist. Solche Einblicke<br />

erlaubt die neue Option Zero<br />

Span R&S ESMD-ZS. Sie stellt<br />

die Signale parallel zum Echtzeitspektrum<br />

im Zeitbereich dar<br />

(Bild 2). Für die Berechnung<br />

wird der Demodulationspfad<br />

verwendet. Der Anwender kann<br />

aus dem Echtzeitspektrum den<br />

gewünschten Ausschnitt für die<br />

Zeitbereichsdarstellung wählen.<br />

Dank der parallelen Signalverarbeitungskanäle<br />

lässt sich die<br />

Mittenfrequenz des Demodulationspfads<br />

beliebig innerhalb<br />

der 80-MHz-Echtzeitbandbreite<br />

platzieren. Die Bandbreite für<br />

die Zeitbereichsdarstellung ist<br />

über die Demodulationsbandbreite<br />

flexibel bis maximal 20<br />

MHz einstellbar.<br />

Im Zeitbereich besteht die Wahl<br />

zwischen der Anzeige der Modulationsbandbreite<br />

(in Prozent der<br />

eingestellten Kanalbandbreite)<br />

oder der Amplitude über der<br />

Zeit. Letzteres ist einer Oszilloskop-Funktion<br />

vergleichbar.<br />

Ein Pegel-Trigger, der innerhalb<br />

der Demodulationsbandbreite<br />

auf eine steigende oder<br />

fallende Flanke reagiert, stabilisiert<br />

die Darstellung. Speziell<br />

TDMA-Signale können im Zeitbereich<br />

gut auf Störungen untersucht<br />

werden, denn diese Ansicht<br />

erlaubt detaillierte Einblicke in<br />

die einzelnen Kanäle. Sämtliche<br />

Signale mit einer besonderen<br />

zeitlichen Charakteristik, z. B.<br />

Radar- oder gepulste Signale,<br />

lassen sich mit dieser Funktion<br />

64 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Messtechnik<br />

Bild 2: Zeitbereichsdarstellung am Beispiel eines GSM-Signals.<br />

Auswahl eines GSM-Kanals aus dem Echtzeitspektrum (oben).<br />

Die Zeitbereichsdarstellung zeigt die Amplitude (Mitte links)<br />

und momentane Modulationsbandbreite in einem Zeitschlitz<br />

(Mitte rechts) sowie deren Vergangenheitswerte in den<br />

Wasserfalldiagrammen darunter<br />

ausführlich vermessen, ohne<br />

dass zusätzliche Software erforderlich<br />

ist.<br />

Aufzeichnung aller<br />

Datenströme<br />

Dank seiner Echtzeit-Signalverarbeitung<br />

kann der R&S ESMD<br />

die aus den empfangenen Signalen<br />

gewonnenen Informationen<br />

unterbrechungsfrei in einen<br />

Datenstrom (Trace) verpackt<br />

ausgeben. Dieser enthält (mit<br />

Ausnahme der Breitband-I/Q-<br />

Daten) z. B. Echtzeitspektren,<br />

Spektren aus einem schnellen<br />

Panorama-Scan, Pegelmesswerte,<br />

GPS-Informationen, Peilergebnisse<br />

oder auch demodulierte<br />

Audiosignale. Die Informationen<br />

werden entweder auf dem<br />

Gerätedisplay oder auf einem<br />

externen, über LAN angeschlossenen<br />

PC dargestellt (Bild 3).<br />

Mit der neuen Option R&S<br />

ESMD-IR lassen sich diese<br />

Daten auf dem internen 4 GByte<br />

großen Gerätespeicher aufzeichnen<br />

und abspielen, gesteuert über<br />

die R&S ESMD-Bedienoberfläche.<br />

So werden beispielsweise<br />

bei einer Messfahrt das Echtzeitspektrum,<br />

GPS-Informationen<br />

(vom internen GPS-Modul R&S<br />

ESMD-IGT) und Peilwerte, falls<br />

das Gerät zum Peiler ausgebaut<br />

ist, kontinuierlich aufgezeichnet.<br />

Die interne Kartendarstellung<br />

(R&S ESMD- MAP) zeigt die<br />

Fahrtstrecke während der Fahrt<br />

oder bei der späteren Wiedergabe<br />

der Aufzeichnung (Bild 4).<br />

Bei längeren Aufnahmen navigiert<br />

der Nutzer entweder auf<br />

der Zeitachse oder über das<br />

Bewegungsprofil. Diese georeferenzierten<br />

Daten erleichtern<br />

die Dokumentation und helfen<br />

bei Abdeckungsmessungen<br />

sowie beim Untersuchen von<br />

Störfällen.<br />

Erweiterung der Breitband-Streaming-Möglichkeiten<br />

Mit der schon seit Längerem<br />

erhältlichen Option R&S ESMD-<br />

RR kann der R&S ESMD I/Q-<br />

Daten in seinem 4-GByte-RAM<br />

aufzeichnen, abspielen und zur<br />

späteren Bearbeitung exportieren.<br />

Mit dem in der Option enthaltenen<br />

Realtime Event Capture<br />

Trigger (REC) lässt sich der<br />

Speicher effizienter nutzen, denn<br />

dieser startet und beendet die<br />

Aufzeichnung nach einstellbaren<br />

Kriterien, sodass nur davon<br />

betroffene Signale Speicherplatz<br />

belegen (Bild 5).<br />

Bei der Wiedergabe aufgezeichneter<br />

I/Q-Daten verhält sich<br />

der R&S ESMD wie im Live-<br />

Betrieb: Sämtliche Funktionen<br />

Bild 3: Aufzeichnung eines Datenstroms aus dem 2,4-GHz-ISM-<br />

Band im Festfrequenzmodus mit vielen Bluetooth - und WLAN-<br />

Signalen<br />

wie Pegelmessung, Demodulation<br />

sowie Einstellbarkeit von<br />

Mittenfrequenz und Bandbreite<br />

stehen zur Verfügung. Im Unterschied<br />

zum Live-Betrieb erreicht<br />

der R&S ESMD dabei eine Zeitauflösung<br />

bis zu wenigen Nanosekunden,<br />

wodurch alle Signale<br />

präzise im Detail ausgewertet<br />

und vermessen werden können<br />

(Bild 6).<br />

Diese intern erzeugten I/Q-Daten<br />

kann der R&S ESMD bis zur<br />

vollen Bandbreite von 80 MHz<br />

in Echtzeit an externe Abnehmer<br />

streamen. Da für solche Datenmengen<br />

die standardmäßig vorhandene<br />

1-GBit/s-LAN- Schnittstelle<br />

nicht ausreicht, empfiehlt<br />

sich für diese Anwendung die<br />

neue Option R&S ESMD-<br />

DIQ. Sie stattet den Empfänger<br />

mit einem zusätzlichen FPGA-<br />

Board (Field Programmable Gate<br />

Array) aus, das die Übertragung<br />

und Umwandlung für Schnittstellen<br />

mit höheren Übertragungsraten<br />

zu externen Geräten<br />

beschleunigt.<br />

So ausgestattet, streamt der<br />

R&S ESMD entweder über die<br />

10-GBit/s- Ethernet-Schnittstelle<br />

Bild 4: Wiedergabe der Aufzeichnung einer Messfahrt. Anzeige<br />

der Wegstrecke mit Peilergebnissen auf der Karte sowie des<br />

aufgezeichneten Echtzeitspektrums mit zeitlichem Verlauf im<br />

Wasserfalldiagramm<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 65


Messtechnik<br />

Bild 5: Festlegung eines REC-Triggers im LTE-Band (blaue<br />

Flächen in der Ansicht oben). Der Empfänger zeigt das<br />

Echtzeitspektrum (grün) und gleichzeitig das Spektrum (gelb) an,<br />

das die Triggermaske berührt<br />

(Option R&S RX- G10) oder<br />

über die Rohde & Schwarz-<br />

I/Q-Schnittstelle, die auf dem<br />

FPGA-Board enthalten ist. Beide<br />

unterstützen Bandbreiten bis 80<br />

MHz. An die I/Q-Schnittstelle<br />

wird entweder ein Rekorder<br />

oder ein Vektorsignalgenerator<br />

angeschlossen, beispielsweise<br />

der R&S SMW200A oder der<br />

R&S SGT100A (Bild 7). Beim<br />

Anschluss eines Generators<br />

arbeitet dieser wie ein externer<br />

ZF-Ausgang, an den ein ZF-<br />

Aufzeichnungsgerät oder ein<br />

Signalanalysesystem für analoge<br />

ZF-Daten angeschlossen<br />

werden kann.<br />

Mit der 10-GBit/s-Ethernet-<br />

Schnittstelle lässt sich der<br />

R&S ESMD in kundeneigene<br />

Systeme integrieren. Rohde &<br />

Schwarz bietet passende Aufzeichnungsgeräte<br />

an, beispielsweise<br />

den Breitband-Rekorder<br />

R&S GX465. Die Besonderheit<br />

dieser Schnittstelle ist ihre Bidirektionalität.<br />

Dadurch kann der<br />

R&S ESMD die breitbandigen<br />

I/Q-Daten bis zur vollen Bandbreite<br />

in Echtzeit streamen und<br />

auch entgegennehmen. Das ist<br />

vorteilhaft, wenn die Option<br />

R&S ESMD-RR verwendet<br />

wird, die über diesen Weg Daten<br />

auf einen externen Speicher ausgeben<br />

bzw. von dort einlesen<br />

kann. Statt nur weniger Sekunden<br />

stehen so mehrere Stunden<br />

an Aufzeichnungskapazität zur<br />

Verfügung.<br />

Vielseitiger<br />

Problemlöser für die<br />

Funkerfassung<br />

Die neuen Funktionen erweitern<br />

den R&S ESMD zum Universalwerkzeug<br />

für die Funkerfassung.<br />

Die schnelle Aufzeichnung und<br />

Wiedergabe unterschiedlichster<br />

Daten sowie deren detaillierte<br />

Auswertung sowohl im Zeit- als<br />

auch im Frequenzbereich qualifizieren<br />

ihn als vollwertiges Kleinsystem<br />

für zahlreiche Aufgaben.<br />

Jeder Anwender, der Messungen<br />

über eine Antenne durchführt, sei<br />

es im stationären oder mobilen<br />

Einsatz, bekommt mit dem R&S<br />

ESMD ein mächtiges Werkzeug<br />

an die Hand.<br />

R&S ESMD: Optimiert für bestmöglichen<br />

Empfang an breitbandigen,<br />

empfindlichen Antennen<br />

Von Anfang an folgte die Entwicklung<br />

beim R&S ESMD der<br />

Maxime, bestmögliche Empfangseigenschaften<br />

im Frequenzbereich<br />

von 8 kHz bis 26,5 GHz<br />

an breitbandigen, empfindlichen<br />

Antennen zu erreichen. Die<br />

gesamte Signalverarbeitung ist<br />

optimiert für den Kompromiss<br />

zwischen Großsignalfestigkeit<br />

und Empfindlichkeit, damit<br />

pegelschwache Signale nicht in<br />

starken Signalen beispielsweise<br />

Bild 6: Wiedergabe aufgezeichneter I/Q-Daten eines FSK-Radars.<br />

Die Frequenzänderung wird mit einer Zeitauflösung von ca. 70 ns<br />

pro Linie im Wasserfalldiagramm angezeigt<br />

von Basisstationen oder Rundfunksendern<br />

untergehen.<br />

Bis zu einer Bandbreite von<br />

80 MHz verarbeitet der R&S<br />

ESMD Signale in Echtzeit und<br />

detektiert damit selbst Aussendungen<br />

im Nanosekundenbereich.<br />

Mit einer Erfassungsrate<br />

von bis zu 8 Millionen Spektren<br />

pro Sekunde bleibt kein Ereignis<br />

unentdeckt– einer der Gründe für<br />

die Beliebtheit des R&S ESMD.<br />

Mit den neuen Funktionen ist<br />

es nun noch einfacher, Signale<br />

aufzuzeichnen, auszuwerten und<br />

für Dokumentationszwecke aufzubereiten.<br />

◄<br />

Bild 7: Konfigurationsdialog der Rohde & Schwarz-I/Q-<br />

Datenschnittstelle bei Anschluss des Generators R&S SGT100A<br />

an den R&S ESMD. Die beiden Geräte stimmen die maximale<br />

Datenrate automatisch aufeinander ab<br />

66 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


Messtechnik<br />

Funktestsets bieten jetzt Optionen zum Testen von TETRA-<br />

Basisstationen<br />

onsqualität zu beurteilen. Die<br />

Symbolpunkte ergeben nach der<br />

Decodierung die zu übertragende<br />

digitale Information, daher ist<br />

deren „Positionsgenauigkeit“<br />

von entscheidender Bedeutung.<br />

Die TETRA-Basisstation-<br />

Feldtests umfassen auch Empfängertests.<br />

Der TETRA-Standard<br />

definiert die Methode zur<br />

Erzeugung des TETRA-BS-T1-<br />

Testsignals zur Messung der<br />

Empfängerempfindlichkeit. Die<br />

TETRA-Basisstation-Testoptionen<br />

haben die Produktbezeichnungen<br />

3550OPT22 (für<br />

das 3550R) bzw. 88XXOPT162<br />

(für das 8800SX). Die neue Softwareoption<br />

kann – wie alle Optionen<br />

für die Modelle 8800SX<br />

und 3550R – vom Anwender<br />

nachgerüstet werden und ist mit<br />

allen Versionen der Produktfamilien<br />

8800 und 3550 kompatibel.<br />

■ Cobham AvComm<br />

www.cobham.com<br />

Cobham AvComm gab bekannt,<br />

dass für die Funktestsets Cobham<br />

AvComm 8800SX und 3550R<br />

jetzt Optionen zum Testen von<br />

TETRA-Basisstationen angeboten<br />

werden: „Cobham freut<br />

sich, bekannt zu geben, dass<br />

jetzt sowohl für das Digitalfunktestset<br />

8800SX als auch das<br />

Touch-Screen-Funktestsystem<br />

3550R eine TETRA-Basisstation-Testoption<br />

verfügbar ist“,<br />

sagte Lyndon Zielke, Sr. Product<br />

Marketing Engineer. „Mit<br />

dieser Option haben Anwender<br />

eine mobile Testlösung an der<br />

Hand, mit der sie alle erforderlichen<br />

Feldtests an TETRA-<br />

Basisstationen – einschließlich<br />

Sender- und Empfängertests<br />

– kostengünstig durchführen<br />

können.“ Die Sendertests für<br />

TETRA-Basisstationen umfassen<br />

u.a. die Messung der kritischen<br />

Modulationsparameter,<br />

darunter RMS EVM (effektiver<br />

Fehlervektorbetrag), Peak EVM<br />

(Spitzenwert des Fehlervektorbetrags),<br />

Trägerrest, Frequenzfehler<br />

und Signalleistung. Darüber<br />

hinaus kann die Modulation<br />

in Form eines Konstellationsdiagramms<br />

visualisiert werden, das<br />

die Phasenwinkel und Amplituden<br />

aller „Symbolpunkte“ des<br />

Senders einer TETRA-Basisstation<br />

anzeigt und es ermöglicht,<br />

mit einem Blick die Modulati-<br />

Neues Feldsonden-<br />

System<br />

Das Feldsonden-System<br />

eoSense mit den Feldsonden<br />

eoProbe von kapteos (Frankreich)<br />

bietet einzigartige<br />

Messmöglichkeiten in rauen<br />

Umgebungsbedingungen<br />

und Anwendungsfeldern, wie<br />

Hochspannung, klinischen<br />

MRT, Plasma, EMV, Antennencharakterisierung,<br />

Militär<br />

und mehr. Bis zu drei Einzelfeldsonden<br />

ermöglichen eine<br />

isotrope Messung des elektrischen<br />

Feldvektors (Amplitude<br />

& Phase) von 40 Hz bis<br />

>40 GHz und einem Dynamikbereich<br />

von 50 mV bis<br />

zu mehreren MV/m.<br />

Das Sondendesign verzichtet<br />

auf jegliche Metallteile,<br />

wodurch das gemessene Feld<br />

auch im Nahfeld unbeeinflusst<br />

bleibt. Die rein optische Anbindung<br />

an das Grundgerät mit<br />

Leitungslängen bis zu 100 m<br />

rundet das Gesamtpaket ab.<br />

■ EMCO Elektronik GmbH<br />

www.emco-elektronik.de<br />

Neue Transistoren machen Verstärker zu einem Kraftprotz<br />

Prâna ist spezialisiert in der Entwicklung<br />

und Herstellung von äußerst zuverlässigen<br />

Klasse-A Leistungsverstärkern für die<br />

Bereiche: Automotive, Luftfahrt, Raumfahrt,<br />

Schiene, EMV-Labor, Elektroindustrie,<br />

Militär, Hochschule und Forschung.<br />

Die LT-Verstärkerserie wurde kürzlich<br />

durch eine neue Transistorenfamilie aufgewertet,<br />

die jeden einzelnen Verstärker zum<br />

Kraftprotz werden lässt Die Leistungsverstärker<br />

der LT-Serie von Prâna bedienen<br />

Anwendungen im Frequenzbereich von 20<br />

bis 1000 MHz mit Leistungen zwischen<br />

90 bis 600 W (CW).<br />

Die Klasse-A-Verstärker erhalten zudem<br />

einen erweiterten Arbeitsbereich und verrichten<br />

nun ihre Pflicht auch in Umgebungstemperaturen<br />

bis 45 °C. Selbstverständlich<br />

bettet sich auch die neue LT-<br />

Serie nahtlos in die bereits bekannten<br />

Vorteile der Prâna-Verstärker ein:<br />

• echter Klasse-A-Betrieb<br />

• optimierte Leistungskennlinien<br />

• min. 20 dB Oberwellen-Unterdrückung<br />

beim 1-dB-Kompressionspunkt<br />

• zerstörungsfreier Betrieb in jegliche<br />

Lastzustände<br />

• „Degrade Mode“ ermöglicht den Betrieb<br />

selbst bei defekten Transistoren<br />

• geradlinige Verstärkertopologie für einen<br />

leichten und schnellen Service<br />

• modernste Computerschnittstellen mit<br />

Ferndiagnosemöglichkeit<br />

■ EMCO Elektronik GmbH<br />

www.emco-elektronik.de<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 67


Test & Measurement<br />

Vector Signal Generator Achieves Extremely High Pulse<br />

Rates<br />

easy, fast and cost-effective integration<br />

of the R&S SMW200A<br />

as a signal source in state-ofthe-art<br />

radar simulation environments.<br />

Testing radar receivers at extremely<br />

high pulse rates: With its<br />

extremely high processing speed<br />

of up to 1 MPDW/s, the R&S<br />

SMW200A enables testing of<br />

radar receivers at extremely high<br />

pulse rates. Customers additionally<br />

benefit from the signal<br />

generator‘s excellent RF performance.<br />

Rohde & Schwarz<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.rohde-schwarz.com<br />

Rohde & Schwarz introduced a<br />

new realtime control interface<br />

software option for simulated<br />

radar scenarios based on pulse<br />

descriptor word (PDW) streaming.<br />

The radar scenario simulator<br />

streams the PDWs to the<br />

R&S SMW200A vector signal<br />

generator directly via LAN.<br />

Equipped with the new software<br />

option, the vector signal generator<br />

processes these signals to<br />

simulate highly agile and dense<br />

radar signal environments. The<br />

R&S SMW200 acts as an agile<br />

signal source that generates the<br />

highest pulse rates with superior<br />

RF performance. It supports both<br />

classical pulsed signals and any<br />

I/Q modulated signals. This solution<br />

is especially well suited for<br />

extremely long-duration tests of<br />

radar receivers.<br />

The R&S SMW-K503 software<br />

option allows easy, fast and costeffective<br />

integration of the R&S<br />

SMW200A as a signal source in<br />

pulse descriptor word (PDW)<br />

based radar simulation environments.<br />

To cope with today’s demanding<br />

radar signal simulations, ultralong<br />

playtimes are needed in<br />

order to simulate realistic radar<br />

environments. Pulse sequences<br />

are calculated pulse by pulse<br />

and streamed as PDWs to an<br />

RF signal source. This avoids<br />

long calculation times and saves<br />

memory space in the signal generator.<br />

The R&S SMW200A is<br />

able to generate extremely high<br />

pulse rates (up to 1 Mpulse/s),<br />

as required for simulating dense<br />

signal scenarios and complex<br />

radar environments.<br />

Users can connect their PDWbased<br />

radar scenario simulators<br />

directly to the vector signal generator<br />

via LAN. The R&S SMW-<br />

K503 software option allows<br />

Single-box solution with dual RF<br />

channel concept: With an optional<br />

integrated second signal path,<br />

frequently needed additional<br />

interfering signals, such as adjacent<br />

communications signals,<br />

can be implemented quickly and<br />

easily in the single-box solution.<br />

The R&S SMW200A with two<br />

independent paths is the ideal<br />

solution for testing DUTs with<br />

several channels or generating<br />

radar signals in two different<br />

frequency bands. Each path can<br />

receive PDWs independently<br />

via LAN and output them on<br />

the same frequency or different<br />

frequencies. Multiple channels<br />

can be coupled phase-coherent<br />

for simulating different angles<br />

of arrival (AoA). The R&S<br />

SMW200A dual RF channel<br />

concept also significantly simplifies<br />

the setup and saves space.<br />

The R&S SMW200A equipped<br />

with the R&S SMW-K503 realtime<br />

control interface software<br />

option is a unique ultracompact<br />

signal generator solution for<br />

PDW-controlled generation of<br />

radar signals. For more information,<br />

visit www.rohde-schwarz.<br />

com/ad/press/smw200a.◄<br />

68 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

Test & Measurement<br />

NI Announced MAC Layer Support for<br />

its 802.11 Application Framework to<br />

Advance WiFi and 5G Research<br />

NI announced MAC layer support for its<br />

LabVIEW Communications 802.11 Application<br />

Framework. Wireless researchers can<br />

take advantage of the new multiuser MAC<br />

layer enhancements to the 802.11 Application<br />

Framework to go beyond the PHY<br />

layer to address complex network-level problems<br />

that must be solved to make the 5G<br />

vision a reality.<br />

5G brings the promise of unseen services<br />

and a broad range of use cases such as<br />

powering autonomous vehicles, smart factories<br />

and eHospitals. While many of these<br />

applications will be delivered over cellular<br />

links, many will also be served by private<br />

networks based on WiFi, which will make<br />

5G a combination of both licensed and<br />

unlicensed wireless protocols.<br />

There are many challenges that wireless<br />

researchers must address when working<br />

toward a more optimal delivery of joint<br />

WiFi and 5G cellular services. One is the<br />

ability of 5G network slicing to seamlessly<br />

deliver end-to-end orchestration across different<br />

radio access technologies. Wireless<br />

researchers can pair the 802.11 Application<br />

Framework with NI software defined radio<br />

hardware to rapidly conduct network-level,<br />

real-time, over-the-air prototyping experiments<br />

for a wide range of WiFi and 5G<br />

MAC/PHY research.<br />

The 802.11 Application Framework also<br />

supports up to 80 MHz of real-time bandwidth<br />

and full bidirectional communications<br />

and includes MAC layer features including<br />

CSMA/CA, RTS, CTS, NAV and retransmission.<br />

Because the MAC layer is implemented<br />

on an FPGA, the 802.11 Application<br />

Framework meets the strict timing requirements<br />

of the 802.11 specification to form<br />

a complete real-time solution. With these<br />

new capabilities, users can take advantage<br />

of the 802.11 Application Framework out<br />

of the box to conduct a wide range of WiFi<br />

experiments and seamlessly integrate custom<br />

signal processing algorithms and MAC layer<br />

protocols in a fraction of the time compared<br />

to other approaches.<br />

As participants in NI’s RF/Communications<br />

Lead User program, wireless researchers at<br />

Texas A&M University use NI’s flexible<br />

prototyping solutions for implementing and<br />

validating novel MAC-layer algorithms that<br />

can improve performance of WiFi, WiGig<br />

and 5G protocol stacks operating in unlicensed<br />

spectrum.<br />

“The efficiency of MAC protocols is absolutely<br />

critical to the performance of wireless<br />

networks,” said P.R. Kumar, IEEE fellow<br />

and College of Engineering Chair in Computer<br />

Engineering at Texas A&M University.<br />

“We have been working on MAC protocols<br />

to accommodate the increasingly dense<br />

wireless deployments while meeting the<br />

system performance demands for the nextgeneration<br />

of wireless networks. However,<br />

to have confidence in these protocols, we<br />

must implement them on hardware. NI’s<br />

802.11 Application Framework provided us<br />

with the tools required to verify the performance<br />

of these MAC protocols experimentally<br />

under real world conditions.”<br />

■ NI, National Instruments<br />

ni.com<br />

News<br />

Keysight to use<br />

LoRa Technology in<br />

its LoRa-Based Test<br />

Solutions<br />

Semtech’s LoRa Technology is one of<br />

the leading low-power wide-area network<br />

(LPWAN) technologies and is<br />

used in the building of IoT networks.<br />

LoRa Technology is designed for sensors<br />

and applications that need to send a<br />

small amount of data over long distances<br />

a few times per hour from varying environments,<br />

such as climate change, pollution<br />

control, and early warning of natural<br />

disasters. The platform is easy to add<br />

into a company’s existing infrastructure<br />

and the technology offers a solution to<br />

serve battery-operated IoT applications.<br />

Semtech builds LoRa Technology into<br />

its chipsets. These chipsets are then built<br />

into the products offered by their IoT<br />

partners and integrated into LPWANs,<br />

which send the data to application servers<br />

via backhaul technologies such<br />

as cellular, Ethernet, satellite or WiFi.<br />

Keysight will use the technical data<br />

from Semtech’s LoRa Technology to<br />

develop highly flexible test solutions<br />

for use in design validation and verification<br />

of IoT applications. Keysight will<br />

provide dedicated signal generation and<br />

analysis tools for LoRa-based devices in<br />

the X-Series signal analyzers and signal<br />

generators, E6640A EXM wireless test<br />

set, as well as its 89600 VSA software.<br />

“IoT presents a significant opportunity<br />

in the context of Keysight‘s mission to<br />

enable a connected and secure world,”<br />

said Kailash Narayanan, vice president<br />

and general manager of Wireless<br />

Devices and Operators business at Keysight<br />

Technologies. “LoRa is one of the<br />

key LPWAN technologies that Keysight<br />

is pursuing to address industry-specific<br />

IoT needs. We are pleased to have this<br />

strategic collaboration with Semtech<br />

and deliver an industry leading solution<br />

to help our customers gain confidence<br />

in their LPWAN designs.”<br />

■ Keysight Technologies, Inc.<br />

www.keysight.com<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 69


RF & Wireless<br />

WiFi.11AX – What’s it All About?<br />

Is WiFi running out of<br />

steam? Despite the fact<br />

that nobody could keep<br />

track of the array of<br />

acronyms underlying<br />

WiFi (IEEE 802.11b,<br />

.11a/g, .11n, .11ac), the<br />

good news was that<br />

each new version was<br />

a clear step forward in<br />

raw data rate. In four<br />

generations, that rate<br />

went from 11 Mb/s to<br />

6.9 Gb/s – an increase of<br />

more than 650 times!<br />

After all, raw data rate is the<br />

“name of the game.” This comes<br />

as no surprise, since WiFi is<br />

about pure data communication.<br />

Now there is the imminent<br />

arrival of IEEE 802.11ax,<br />

with a maximum raw data rate<br />

of 9.6 Gb/s. But given its slow<br />

appearance (ratification is now<br />

planned for late <strong>2018</strong>) and marginal<br />

improvement, one might<br />

wonder if this is an indication<br />

that WiFi is running out of steam.<br />

But don’t be fooled! Under neath<br />

the acronym, there is a real shift<br />

going on from raw data rate<br />

toward multi-channel capacity<br />

and improved spectral reuse.<br />

This means that the real-life<br />

throughput experience of .11ax<br />

may be an increase of as much<br />

as four times that of .11ac. Let’s<br />

explore, because this has consequences<br />

for consumers, as well<br />

as for product builders.<br />

Qorvo<br />

www.qorvo.com<br />

Interference<br />

For the consumer, there are<br />

always two important points<br />

with WiFi. The first is performance<br />

(data rate). The second<br />

is range (e.g., “How can I get<br />

the highest speed in every corner<br />

in my house and backyard<br />

or basement, etc.?”).<br />

In urban areas these days, consumers<br />

have grown accustomed to<br />

what is now a common scenario<br />

– turning on a laptop, for example,<br />

and having to weed through<br />

the many routers or access points<br />

that are visible when trying to<br />

find a WiFi network. Many of the<br />

routers use the limited number<br />

of overlapping channels, which<br />

means users are sharing those<br />

channels. Or to put it another<br />

way, there is interference on<br />

those channels.<br />

When two devices are talking<br />

through each other, over the<br />

same channel at the same<br />

moment, it means that the messages<br />

are getting garbled and<br />

both need to be sent again. It’s no<br />

surprise, then, that the throughput<br />

in dense environments can<br />

collapse in continuous retransmissions.<br />

Again, this is a form<br />

of interference.<br />

This form of interference is made<br />

worse by the fact that routers and<br />

access points have attempted to<br />

improve range via the highest<br />

output power possible. Anyone<br />

who has ever been to a crowded<br />

party can understand this scenario.<br />

The more everyone speaks<br />

louder to be heard, the overall<br />

noise goes up and any real opportunity<br />

to communicate goes<br />

down. In the same way, more<br />

output power just causes more<br />

interference. In addition, higher<br />

output power in some channels<br />

of the band causes the signal to<br />

“bleed” from one channel into<br />

the channels next to it – another<br />

form of interference – causing<br />

the capacity of the band and the<br />

total WiFi system to degrade. So,<br />

what to do?<br />

Distributed WiFi<br />

This is where IEEE 802.11ax<br />

comes into play. The goal of<br />

this new standard is less about<br />

higher data rates, and more about<br />

the use of as many channels in<br />

the 2.4 GHz band or the 5 GHz<br />

band as possible – at the same<br />

moment in the same space.<br />

Let’s look at an example of why<br />

this is needed. Imagine a family<br />

living in a house with multiple<br />

rooms, running different applications<br />

at the same time. In the<br />

past, this meant that everyone<br />

was using the same channel to<br />

communicate with the central<br />

router in the closet, but with all<br />

the interference limitations as<br />

discussed above.<br />

The scenario that .11ax contemplates<br />

is that every room in the<br />

house has an access point running<br />

on a different WiFi channel,<br />

and those access points are wirelessly<br />

connected over WiFi to the<br />

central router in the closet. Now<br />

the applications are on different<br />

channels and not interfering with<br />

each other. This is a true WiFi<br />

“system,” and the name of the<br />

game now is total capacity –<br />

using multiple channels at the<br />

same time without interfering<br />

with each other, thereby optimizing<br />

total indoor throughput.<br />

So, the goal of IEEE 802.11ax<br />

is full coverage of a home (or a<br />

building), and maximum performance<br />

in every room, which<br />

results in maximum overall capacity<br />

at the system level.<br />

What are the<br />

Consequences for<br />

Product Suppliers?<br />

Interestingly, output power to<br />

achieve range is no longer the<br />

most important criteria. Other<br />

things are becoming more important.<br />

In the first place, there is<br />

“flat power.” This means uniform<br />

output power across the<br />

band, taking care that all the<br />

channels in the band are at maximum<br />

strength. In many products,<br />

the channels in the middle of the<br />

bands are strong, but channels<br />

at the side of the band are less<br />

well served, essentially creating<br />

capacity limitations.<br />

This also relates to an item that<br />

called “band edge performance.”<br />

In order to maximize the overall<br />

system capacity, one would<br />

like to achieve maximum output<br />

power over all the channels in the<br />

(2.4 and 5 GHz) bands, including<br />

the channels at the edges of the<br />

bands. But what is more typical<br />

is that the channels at the edges<br />

of the band have lower output<br />

power to meet the radio emission<br />

requirements (i.e., to make<br />

no noise outside of the band).<br />

70 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

Many product suppliers squeeze<br />

the channels on the edge of the<br />

band to meet the emission requirements,<br />

and therefore severely<br />

limit the overall system capacity.<br />

And Additional<br />

Consequence for<br />

Consumers<br />

Consumers do not like big boxes<br />

with large antennas. And especially<br />

with a distributed WiFi<br />

router in every room, consumers<br />

will want small boxes, preferably<br />

with no antennas at all.<br />

Unfortunately, there is a reason<br />

that routers today are so big. It<br />

is the only way that the box can<br />

spread and get rid of the heat<br />

from all the components inside.<br />

All these radio communication<br />

components generate heat. Ever<br />

watched a movie on your cell<br />

phone and felt how hot it gets?<br />

The component makers for<br />

these boxes are working hard<br />

to make their components efficient,<br />

which means that they<br />

can radiate a lot of WiFi with<br />

as little heat as possible. Again,<br />

remember that the old idea was<br />

maximum raw data rate and the<br />

highest (allowed) output power.<br />

But the new goal is using all the<br />

available channels with the highest<br />

efficiency. This is what makes<br />

IEEE 802.11ax a new standard<br />

and a big step forward.<br />

2.4 or 5 GHz?<br />

There is one final question of<br />

note in this scenario. Assuming<br />

an access point in every room,<br />

and all the access points talking<br />

with the router in the closet over<br />

WiFi, what frequency bands are<br />

preferred?<br />

The reason to ask the question is<br />

the fact that 2.4 GHz gives better<br />

range than the 5 GHz. So, a<br />

logical choice would be to use<br />

the 2.4 GHz as the “backbone”<br />

and the 5 GHz as the connection<br />

between the access point<br />

and the end device. There is a<br />

little issue, though. The backbone<br />

is supposed to aggregate<br />

the traffic, which means that<br />

it is supposed to have the higher<br />

data rate (performance). In<br />

reality, the data rate in the 5 GHz<br />

is higher than in the 2.4 GHz, in<br />

particular because in the 5 GHz<br />

more channels can be “bundled<br />

together.” However, the range in<br />

the 5 GHz is less, and therefore<br />

it is less suitable for a backbone<br />

function.<br />

So, not surprisingly, you can find<br />

products today that have different<br />

WiFi system design philosophies.<br />

Some have 2.4 GHz<br />

as a backbone, others are using<br />

the 5 GHz for that. The industry<br />

is clearly not unanimous about<br />

this yet. And since indoor radio<br />

behavior can be fickle, there may<br />

not be an ultimate final solution<br />

– other than that if these distributed<br />

WiFi systems are getting<br />

smart enough they can configure<br />

themselves, based on optimizing<br />

the indoor environment. Maybe<br />

this configuration can even be<br />

made dynamic, based on the<br />

data consumption requirements<br />

in various parts of the distributed<br />

WiFi system. This means<br />

it would reconfigure itself automatically<br />

as it “understands” the<br />

complete environment, including<br />

negotiating with the neighbors<br />

so everyone gets a fair share of<br />

the spectrum!<br />

For now, the conclusion seems<br />

clear – IEEE 802.11ax is not<br />

the end of WiFi. It is the start<br />

of building even higher performance<br />

systems!<br />

About the Author<br />

Cees Links was the founder<br />

and CEO of GreenPeak Technologies,<br />

which is now part of<br />

Qorvo. Under his responsibility,<br />

the first wireless LANs were<br />

developed, ultimately becoming<br />

household technology integrated<br />

into PCs and notebooks. He<br />

also pioneered the development<br />

of access points, home networking<br />

routers, and hotspot base<br />

stations. He was involved in<br />

the establishment of the IEEE<br />

802.11 standardization committee<br />

and the WiFi Alliance.<br />

He was also instrumental in<br />

establishing the IEEE 802.15<br />

standardization committee to<br />

become the basis for the Zigbee<br />

sense and control networking.<br />

Since GreenPeak was acquired<br />

by Qorvo, Cees has become the<br />

General Manager of the Wireless<br />

Connectivity Business Unit in<br />

Qorvo. He was recently recognized<br />

as WiFi pioneer with<br />

the Golden Mousetrap Lifetime<br />

Achievement award. ◄<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 71


RF & Wireless<br />

Design<br />

Quasonix achieve First-Pass Success with a<br />

Transmitter‘s Harmonic Filter Design<br />

Figure 2: Simulation of 2,4 GHz harmonic filter, including<br />

transmission line interconnects<br />

Quasonix transmitter product line samples<br />

Ted Longshore, Quasonix<br />

Larry Dunleavy, Modelithics<br />

National Instruments. AWR<br />

www.ni.com<br />

Quasonix transmitter<br />

product line samples<br />

Quasonix designs, develops, and<br />

manufactures high performance<br />

aeronautical telemetry products<br />

and is a recognized industry leader<br />

for spectrally efficient modulations<br />

such as SOQPSK-TG<br />

and Multi-h (ARTM) CPM. The<br />

Quasonix line of advanced products<br />

includes multi-mode telemetry<br />

transmitters, multi-mode,<br />

multi-symbol trellis telemetry<br />

demodulators, complete multimode<br />

telemetry receivers, and<br />

rack-mount receiver analyzers.<br />

More and more, flight-test engineers<br />

are discovering that Quasonix<br />

products regularly outperform<br />

and outclass all other<br />

equipment on the market.<br />

The Design Challenge<br />

RF/microwave design computeraided-engineering<br />

(CAE) tools<br />

have existed for many years and<br />

are used extensively by engineers<br />

to design linear and nonlinear<br />

RF/microwave circuits.<br />

These design efforts have been<br />

supported by linear S-parameter<br />

models for passives and compact<br />

nonlinear models and load-pull<br />

power device data for active<br />

devices, as provided by many<br />

component manufacturers.<br />

At application frequencies above<br />

1 GHz, the component parasitics<br />

such as series inductance<br />

in capacitors and shunt capacitance<br />

in inductors, as well as<br />

substrate-dependent component<br />

parasitics, significantly impact<br />

the actual circuit performance.<br />

If these component parasitics<br />

are not included in the simulation,<br />

the accuracy of the simulation<br />

results will be significantly<br />

degraded. Consequently, extensive<br />

prototype board-level bench<br />

Figure 1: Ideal harmonic filter schematic including transmission line interconnects<br />

72 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

tuning and rework is typically<br />

required to achieve the desired<br />

results. Often a second or third<br />

board iteration (or spin) is needed<br />

to achieve acceptable performance.<br />

This is costly, not only in<br />

terms of board fabrication costs,<br />

but in engineering time, design<br />

productivity, lost calendar time,<br />

and missed time-to-market windows<br />

for new products.<br />

Instead of relying on multiple<br />

prototypes, Quasonix´ designers<br />

were able to use Microwave<br />

Office combined with<br />

Modelithics models to optimize<br />

a harmonic filter for peak performance.<br />

This approach eliminated<br />

several PCB spins, which<br />

shortened the circuit development<br />

cycle one to two months.<br />

The Solution<br />

The Quasonix product development<br />

team successfully designed<br />

a low-pass harmonic<br />

filter in a single pass using NI<br />

AWR Design Environment, specifically<br />

Microwave Office circuit<br />

design<br />

Starting with ideal lumped element<br />

capacitors and inductors<br />

and including the interconnecting<br />

microstrip lines, the 2.2<br />

to 2.4 GHz harmonic filter in<br />

Figure 1 was designed for low<br />

S11 in the passband and high<br />

rejection at the second harmonic<br />

and above. The simulated<br />

response (Figure 2) from Microwave<br />

Office shows insertion loss<br />

less than 0.05 dB, second harmonic<br />

rejection of 49 dB, and<br />

minimum 47 dB rejection up to<br />

20 GHz. The unrealistically low<br />

passband insertion loss is due to<br />

the fact that the ideal components<br />

utilized in this simulation<br />

differ from actual components<br />

at microwave frequencies<br />

The discrete portion of the filter<br />

was redesigned and optimized<br />

using Modelithics component<br />

models which include parasitics<br />

and shunt pad capacitance. The<br />

results of this simulation indicate<br />

higher passband insertion<br />

loss as expected from the realistic<br />

component models plus<br />

flybacks caused by the parasitic<br />

resonances in the capacitors and<br />

inductors. A distributed radial<br />

stub filter was added and optimized<br />

using AXIEM co-simulation<br />

to reduce the flybacks.<br />

The completed PCB layout for<br />

the combined discrete plus distributed<br />

low-pass harmonic filter<br />

is shown in Figure 3. The gold<br />

outline indicates where shielding<br />

will be added to reduce flybacks.<br />

A comparison of the simulated<br />

and measured performance of<br />

the above filter (Figure 4) shows<br />

good agreement. The passband<br />

insertion loss and stopband rejection<br />

were accurately simulated<br />

by Microwave Office, especially<br />

given the difference in inductor<br />

model versus actual inductor<br />

body size as noted previously.<br />

Why NI AWR Design<br />

Environment<br />

Using Microwave Office to<br />

simulate circuit performance<br />

using component models produced<br />

results that were accurate<br />

enough to realize design goals<br />

on a first pass PCB fabrication.<br />

The filter example previously<br />

described demonstrated very<br />

good agreement in the passband<br />

and second harmonic cutoff, as<br />

well as reasonable agreement<br />

through the stopband.<br />

RF circuit development is typically<br />

accomplished by prototyping<br />

the individual circuit<br />

components and individually<br />

characterizing and optimizing<br />

them via tuning on the bench;<br />

resulting in multiple iterations<br />

of the design before acceptable<br />

performance is achieved.<br />

NI AWR Design Environment<br />

using Modelithics component<br />

models provided the capability to<br />

accurately simulate microwave<br />

circuits. Instead of relying on<br />

multiple prototypes, this enabled<br />

the designers to utilize Microwave<br />

Office to optimize the<br />

combined circuitry for peak performance.<br />

This approach eliminated<br />

several PCB spins, which<br />

shortened the circuit development<br />

cycle one to two months.<br />

Thank you to Ted Longshore of<br />

Quasonix and Larry Dunleavy of<br />

Modelithics for their technical<br />

Figure 3: Discrete LC plus radial stub harmonic filter<br />

article in High Frequency Electronics<br />

August 2017 issue titled<br />

“Using Component Models to<br />

Achieve First Pass Success - A<br />

Transmitter Case Study: Part 1,<br />

Harmonic Filter Design” that<br />

inspired the creation of this success<br />

story. ◄<br />

Figure 4: 2,4 GHz harmonic filter simulation results vs. measured<br />

data<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 73


RF & Wireless<br />

AA-Series Field Generating Systems<br />

Traditionally,<br />

generating lowlevel<br />

electric fields<br />

in the 18...40 GHz<br />

frequency band has<br />

been performed using<br />

traveling wave tube<br />

amplifiers (TWTA’s).<br />

These TWTAs often<br />

produce much more<br />

power than is actually<br />

required to generate the<br />

required field strengths<br />

while also being an<br />

extremely costly<br />

solution. Why pay for<br />

unnecessary power?<br />

AR rf/microwave Instrumentation<br />

has the answer by introducing<br />

its AA-Series field generating<br />

systems. These systems<br />

can produce field strengths of<br />

up to 50 V/m in the 18...26.5<br />

GHz and 26.5...40 GHz bands.<br />

An AA system is composed of a<br />

solid- state amplifier and antenna<br />

combined in a single housing,<br />

which can then be paired with<br />

a rack-mountable power and RF<br />

routing unit.<br />

AA-Series Basics<br />

The AA-Series products are<br />

designed to be a low-cost and<br />

highly reliable solution to a<br />

decades-old problem of having<br />

to use costly, unreliable TWTAs<br />

to generate low-level, high-frequency<br />

electric fields. Typically,<br />

in the 18...26.5 GHz (K-Band)<br />

and 26.5...40 GHz (Ka-Band),<br />

the smallest-size TWTA available<br />

in terms of RF power is<br />

about 40 Watts, which provides<br />

a solution for field strengths up<br />

to 200 V/m. Until recently, this<br />

has been the only solution for<br />

AR rf/microwave<br />

Instrumentation:<br />

Application Note #75,<br />

AA-Series Field Generating<br />

Systems<br />

www.arworld.us<br />

Figure 1: AA18G26-20<br />

generating any electric fields in<br />

these frequency bands. Up to<br />

this time, solid-state RF amplifiers<br />

at these frequencies and<br />

power levels were not available.<br />

However, this has changed with<br />

AR maximizing the potential of<br />

the latest technological advances.<br />

The AA-Series can produce<br />

field strengths of up to 50 V/m<br />

at 1 meter from 18...26.5 GHz<br />

and 26.5...40 GHz at almost a<br />

third of the price as ‘low-power’<br />

TWTAs. Remember too that<br />

TWTA failures can result in<br />

months of downtime while they<br />

are repaired. This solid-state<br />

solution offers a significantly<br />

higher mean time between failure<br />

(MTBF) and much shorter<br />

repair times.<br />

The AA18G26 and AA26G40<br />

each consists of an antenna<br />

directly mounted to a solid-state<br />

amplifier, along with sufficient<br />

heat sink and overtemperature<br />

fault detection. By connecting<br />

the antenna directly to the amplifier,<br />

we have eliminated cable<br />

losses and can deliver maximum<br />

amplifier power to the antenna.<br />

Within each frequency band,<br />

there are two available options.<br />

The -20 and -50 options indicate<br />

the guaranteed minimum field<br />

strength (20 V/m or 50 V/m) that<br />

each unit delivers. To minimize<br />

cost, the AA-Series uses antenna<br />

gain, rather than amplifier gain<br />

to achieve higher field strengths.<br />

Table 1 gives a listing of all the<br />

available AA field generating<br />

units with their associated frequency<br />

ranges, field strengths<br />

and antenna spot sizes.<br />

To interface with the AA18G26<br />

and AA26G40 models, AR has<br />

designed the AA1000 (Figure<br />

3). This unit is designed to rout<br />

RF and provide DC power to the<br />

amplifier and internal cooling<br />

fans to all AA- series models.<br />

For RF, the AA1000 receives RF<br />

from an external signal source<br />

and distributes the signal through<br />

a switch before leaving the unit<br />

and traveling to an AA18G26<br />

or AA26G40 via provided lowloss<br />

coaxial cables. This switch<br />

acts as an automatic shut-off<br />

when faults are detected. Faults<br />

are determined by monitoring<br />

the DC power delivered to the<br />

amplifier and cooling fans. The<br />

DC power is generated by internal<br />

power supplies and delivered<br />

to the unit via provided twinax<br />

cables. It is controlled either by<br />

the front panel or remote control<br />

through GPIB, RS-232, Fiber<br />

Optic, USB and Ethernet. A<br />

System Interlock is also provided.<br />

Using AR’s EMC software<br />

suite, emcware, an AA system<br />

communicates in the same manner<br />

as an AR amp, thus further<br />

ensuring the ease of incorporation<br />

into a laboratory’s test setup.<br />

For all of the capabilities described<br />

above, the implementation<br />

of AA-series equipment is quite<br />

simple. Figure 4 provides a basic<br />

block diagram of the setup. All<br />

of the equipment highlighted in<br />

orange is provided by AR.<br />

As was already stated, the<br />

AA-series was developed as a<br />

reliable, low-cost solution for<br />

testing low field strengths in the<br />

18...26.5 GHz and 26.5...40 GHz<br />

frequency range. This includes<br />

a large variety of applications.<br />

First and foremost, the AA-series<br />

Model Number Frequency Range (GHz) Guaranteed Field Strength (V/m) Spot Size (m)<br />

AA18G26-20 18...26 20 0.31 x 0.31<br />

AA18G26-50 18...26 50 0.14 x 0.17<br />

AA26G40-20 26...40 20 0.29 x 0.32<br />

AA26G40-50 26...40 50 0.15 x 0.17<br />

Table 1: AA-Series Options<br />

Figure 2: AA26G40-20<br />

74 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

Figure 3: AA1000 Front Panel<br />

Figure 4: AA-Series Equipment Block Diagram with Provided<br />

Equipment Highlighted AA-Series Applications<br />

satisfies several requirements of<br />

RS103 of MIL- STD-461. Specifically,<br />

the following Platform<br />

test levels can be met:<br />

• Ships (Metallic) (Below<br />

Decks) – 10 V/m<br />

• Ships (Non-Metallic) (Below<br />

Deck) – 10 V/m<br />

• Submarine (Internal) – 10 V/m<br />

• Ground – 50 V/m<br />

• Space – 20 V/m<br />

These requirements are all met<br />

with minimal change to the<br />

typical test setup for RS103.<br />

It should be noted that these<br />

changes resulting from using<br />

AA-series equipment are acceptable<br />

per MIL-STD-461. Figure<br />

5 shows a typical RS103 test<br />

setup utilizing AA-series equipment.<br />

Figure 5: MIL-STD-461 RS103 Test Setup Utilizing AA-Series<br />

Equipment<br />

Please be aware that RS103 is<br />

not the only application for the<br />

AA-series. With today’s evolving<br />

marketplace, technology<br />

is continuing to see contributing<br />

threats at higher operating<br />

frequencies. One such example<br />

is 5G. It’s well known that 5G<br />

is on its way and it will be utilizing<br />

bandwidth in the Ka-band.<br />

Other communication types,<br />

such as satellite communications<br />

are already moving into<br />

the K and Ka-bands, in order to<br />

utilize speed and wider bandwidths.<br />

Many current and future<br />

radar applications exist in the K<br />

and Ka bands as well. To accommodate<br />

these changes in operational<br />

frequencies, many EMC<br />

standards are also beginning to<br />

move higher in frequency.<br />

Conclusion<br />

To rectify a decades-old problem<br />

of expensive and unreliable<br />

TWTAs, AR has developed<br />

a new solution for low-field<br />

strength radiated immunity<br />

testing from 18 to 40 GHz.<br />

The AA-series field generating<br />

systems can produce field<br />

strengths of up to 50 V/m in the<br />

18...26.5 GHz and 26.5...40 GHz<br />

frequency bands. AA-series products<br />

utilize solid-state technology<br />

for a more reliable, low-cost<br />

option over traditional TWTA<br />

approaches. Furthermore, by<br />

using AR’s emcware, the system<br />

is controlled and monitored like<br />

any other ARI amplifier, making<br />

the overall operation easy for the<br />

test engineer. ◄<br />

Fachbücher für die<br />

Praxis<br />

Praxiseinstieg in die<br />

vektorielle<br />

Netzwerkanalyse<br />

Joachim Müller,<br />

21 x 28 cm, 142 Seiten, zahlr. Abb. und Tabellen<br />

ISBN 978-3-88976-159-0,<br />

beam-Verlag 2011, 32,- €<br />

Art.-Nr.: 118100<br />

In den letzten Jahren ist es der Industrie gelungen,<br />

hochwertige vektorielle Netzwerkanalysatoren vom<br />

schwergewichtigen Gehäuse bis auf Handheldgröße zu<br />

verkleinern. Doch dem nicht genug: Durch ausgefeilte<br />

Software wurden einfache Bedienkonzepte bei steigender<br />

Funktionalität erreicht.<br />

Auch für den Funkamateur wird neuerdings die Welt<br />

der Netzwerkanalyse durch Selbstbauprojekte, deren<br />

Umfang und Funktionalität den Profigeräten sehr nahe<br />

kommen, erschlossen. Damit sind die Voraussetzungen<br />

für die Anwendung der vektoriellen Netzwerkanalyse im<br />

Feldeinsatz aus Sicht der verfügbaren Gerätetechnik<br />

geschaffen.<br />

Fehlte noch die geräteneutrale Anleitung zum erfolgreichen<br />

Einstieg in die tägliche Praxis.<br />

Das in Hard- und Software vom Entwickler mit viel Engagement<br />

optimal durchkonstruierte Gerät büßt alle seinen<br />

hervorragenden Eigenschaften ein, wenn sich beim<br />

Messaufbau grundlegende Fehlerquellen einschleichen.<br />

Dieses Buch beschäftigt sich mit den Grundlagen des<br />

Messaufbaus, unabhängig vom eingesetzten Gerät,<br />

um den Praxiseinstieg zu meistern.<br />

Unser gesamtes Buchprogramm finden Sie unter www.beam-verlag.de<br />

oder bestellen Sie über info@beam-verlag.de<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 75


RF & Wireless<br />

Design<br />

Tyndall National Institute Designs Wearable<br />

IoT Antennas With NI AWR Software<br />

Figure 1: Equivalent circuit of the antenna prototype showing a good match between measured vs.<br />

simulated results<br />

Tyndall National Institute<br />

www.tyndall.ie<br />

National Instruments<br />

ni.com/awr<br />

The design of wearable IoT<br />

wireless sensor devices presents<br />

several design challenges specific<br />

to the antenna. In particular,<br />

the integration of the antenna<br />

into the overall IoT solution<br />

must fit into a tight footprint (ie,<br />

limited space). Also, when in its<br />

“wearable” configuration, the<br />

presence of the body can greatly<br />

influence the antenna performance.<br />

Electromagnetic (EM)<br />

modeling is therefore generally<br />

required to analyze and optimize<br />

on-body antenna performance.<br />

However, EM modeling using<br />

analysis methods such as finite<br />

element method (FEM) and<br />

method of moments (MoM)<br />

requires significant model complexity<br />

and computation time.<br />

Therefore, a key challenge of<br />

the work was to quickly develop<br />

accurate circuit models in order<br />

to efficiently analyze “wearable”<br />

antennas.<br />

The Solution<br />

The WSN Group developed a<br />

model of an antenna in close<br />

proximity to the human body.<br />

After evaluating many types<br />

of RF simulation software, it<br />

was found that NI AWR Design<br />

Environment, specifically Microwave<br />

Office circuit design software<br />

was perfectly suited for<br />

this work. It helped the design<br />

team arrive at optimal solutions<br />

quickly and in a productive manner<br />

and the optimization features<br />

in the software enabled<br />

fast and efficient determination<br />

and verification of the equivalent<br />

circuit parameters. (Note:<br />

A comprehensive review of this<br />

work effort is described in the<br />

Institution of Engineering and<br />

Technology (IET) Microwaves,<br />

Antennas & Propagation Journal,<br />

see Reference)<br />

Related to the antenna model<br />

developed by WSN, it provided<br />

for an accurate estimation<br />

of the total impedance variation<br />

of the antenna across the<br />

human body. One advantage<br />

of the model is that it can be<br />

analyzed in seconds versus the<br />

hours required of full FEM EM<br />

analysis. This approach results<br />

in faster development times for<br />

IoT devices. The model also provides<br />

intuition to the designer<br />

as to the antenna behavior and<br />

antenna-body interaction, especially<br />

important for wearable IoT<br />

applications.<br />

The Group selected NI AWR<br />

Design Environment for this<br />

complex antenna design task<br />

not only because of its suitability<br />

for the project at hand but<br />

also because of the institutes<br />

familiarity and prior use of the<br />

software for a wide range of RF<br />

circuit designs, ranging from<br />

impedance-matching circuits,<br />

to baluns, filters, resonators,<br />

and more. Last but by no means<br />

least, the NI AWR Design Environment<br />

software platform was<br />

also successfully employed for<br />

equivalent-circuit modeling of<br />

antennas and load-pull analysis<br />

for antenna impedance-matching<br />

networks (Figure 1).<br />

433 MHz antenna prototype<br />

76 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

Why NI AWR Design<br />

Environment?<br />

Many reasons supported Tyndall<br />

National Institute’s selection of<br />

NI AWR Design Environment<br />

for the project at hand. A few<br />

key reasons include:<br />

• NI AWR software’s simulation<br />

accuracy and speed<br />

• Excellent correlation between<br />

simulated vs. measured data<br />

• Exceptional training materials<br />

and video tutorials available<br />

• Outstanding technical support<br />

• Decade-long experience using<br />

the software<br />

• Robustness and stability of the<br />

software tools<br />

In addition to research and<br />

development, the institute is<br />

also a teaching facility. A significant<br />

challenge on this front is<br />

the ability to get students up to<br />

speed in RF and microwave circuit<br />

simulation in a reasonable<br />

amount of time. NI AWR software<br />

has continued to be quick<br />

for the students to learn as well<br />

as tool they enjoy using. From<br />

their first introduction to using<br />

the simulator, they can very<br />

quickly learn how to create and<br />

simulate RF and microwave circuits<br />

using the available documentation<br />

and example projects.<br />

In a matter of minutes, they are<br />

up and running and they don’t<br />

have to invest weeks in learning<br />

the software before they can run<br />

simulations and produce accurate<br />

results.<br />

Reference<br />

J. L. Buckley, K. G. McCarthy,<br />

D. Gaetano, L. Loizou,<br />

B. O’Flynn, and C. O’Mathuna,<br />

“Design of a compact, fullyautonomous<br />

433 MHz tunable<br />

antenna for wearable wireless<br />

sensor applications,” IET Microwaves,<br />

Antennas & Propagation,<br />

vol. 11, pp. 548-556<br />

This work is supported by a<br />

research grant from Science<br />

Foundation Ireland (SFI) and<br />

is co-funded under the European<br />

Regional Development<br />

Fund under Grant Number 13/<br />

RC/2077.<br />

Oscillators<br />

Imec Demonstrates for the First Time Functional Ring Oscillators Based on Stacked<br />

Gate-all-Around Silicon Nanowire Transistors<br />

At 2017 International Electron<br />

Devices Meeting (IEDM),<br />

imec, the world-leading<br />

research and innovation hub<br />

in nano-electronics and digital<br />

technology, reports on<br />

multiple key process optimizations<br />

for vertically stacked<br />

gate-all-around (GAA) silicon<br />

nanowire transistors. The optimized<br />

CMOS process flow was<br />

then used to integrate, for the<br />

first time, the GAA nanowire<br />

transistors in a functional ring<br />

oscillator. This demonstrator<br />

shows the enormous promise<br />

this technology holds for realizing<br />

the sub-5nm technology<br />

nodes.<br />

Gate-all-around (GAA) MOS-<br />

FETs based on vertically stacked<br />

horizontal nanowires or<br />

nanosheets are promising candidates<br />

to succeed FinFETs in<br />

sub-5nm technology nodes,<br />

thus extending today’s CMOS<br />

technology beyond its scaling<br />

limits. This innnovative transistor<br />

architecture offers a more<br />

aggressive gate pitch scaling<br />

than FinFETs because it achieves<br />

a better electrostatic control.<br />

Moreover, in very scaled<br />

standard cells where only one<br />

fin device is allowed, nanosheets<br />

provide more current per<br />

footprint than fins, and thus can<br />

drive higher capacitive loads.<br />

Finally, integrating nanosheet<br />

devices with variable widths<br />

in a single platform enables<br />

power/performance optimization<br />

with high granularity.<br />

As with every disruptive innovation,<br />

this new architecture<br />

demands for process optimizations.<br />

At IEDM, a team of<br />

researchers from imec and<br />

Applied Materials demonstrated<br />

multiple optimizations for<br />

the fabrication of stacked silicon<br />

nanowire and nanosheet<br />

FETs. The first process optimization<br />

is the implementation<br />

of a SiN Shallow Trench<br />

Isolation (STI) liners which<br />

suppresses oxidation-induced<br />

fin deformation and improves<br />

the shape control of the nanowire<br />

or nanosheet. Secondly,<br />

SelectraTM etch was used to<br />

enable nanowire/nanosheet<br />

release and inner spacer cavity<br />

formation with high selectivity<br />

and without causing silicon<br />

reflow. Finally, for the first<br />

time, ring oscillator circuits<br />

were reported based on stacked<br />

silicon nanowire FETs,<br />

including dual work function<br />

metal gates for threshold voltage<br />

control.<br />

At IEDM, imec also presented<br />

a study on the reliability of<br />

GAA nanowires showing that<br />

the degradation mechanisms<br />

and their origins are similar<br />

as the one in planar devices.<br />

The modelling of the degradation<br />

including various channel<br />

hot-carrier (CHC) modes as<br />

well as positive bias temperature<br />

instability (PBTI) allows<br />

an extrapolation to 10-years<br />

lifetime in the full bias space.<br />

The obtained safe operation<br />

area (SOA) was used to optimize<br />

device operation. An<br />

extra degradation mechanism<br />

that must be taken into account<br />

is self-heating, which is very<br />

important in such confined<br />

structures. Finally, in a study<br />

on ESD diodes in sub-7nm<br />

GAA nanowire technology<br />

nodes, imec proved that the<br />

diodes performance is significantly<br />

impacted by some of the<br />

process options and that optimizations<br />

are needed, such as<br />

a wrap around contact (WAC)<br />

which can increase contact area<br />

in a scaled fin pitch and can be<br />

combined with GAA.<br />

“GAA nanowire transistors are<br />

key in further CMOS scaling,”<br />

stated Naoto Horiguchi, distinguished<br />

member of the technical<br />

staff at imec. “Earlier this<br />

year, we demonstrated standalone<br />

transistors and CMOS<br />

integration, now the next step<br />

was taken with a full demonstrator,<br />

showing the enormous<br />

promise this technology holds<br />

for realizing the sub-7 nm technology<br />

nodes.”<br />

■ Imec<br />

www.imec.be<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 77


RF & Wireless<br />

Test & Measurement<br />

New Software Feature<br />

Enables Automatic<br />

Measurement of Waveform<br />

Parameters<br />

Wireless<br />

Nordic and design partners unveil<br />

latest Bluetooth Low Energy and IEEE<br />

802.15.4 innovations<br />

Furnished as standard with PicoScope<br />

3000, 4000, 5000, and 6000 Series oscilloscopes,<br />

this analysis and search tool<br />

returns a table of results that includes<br />

every waveform cycle captured in the<br />

scope’s memory. Ten waveform parameters<br />

are included in the first version of<br />

the tool and over a million results can<br />

be collected for each parameter. EDN‘s<br />

annual Hot 100 products are selected by<br />

the editors, guided by their own judgment<br />

as well as reader interest. As electronic<br />

devices become more complex, design<br />

engineering teams need better tools to<br />

analyze waveform data and measurement<br />

statistics. Oscilloscopes with deep capture<br />

memory, such as the PicoScope 3000<br />

Series (up to 512 MSamples) and 6000<br />

Series (up to 2 GSamples) can capture<br />

waveforms with thousands of waveform<br />

cycles, at full sampling speed with each<br />

triggered acquisition.<br />

“We are honored that DeepMeasure<br />

has been recognized for the help that it<br />

delivers to engineers who are debugging<br />

complex systems, and for scientists who<br />

are performing sophisticated research<br />

experiments,” said Trevor Smith, Business<br />

Development Manager at Pico.<br />

“With over 25 years’ experience building<br />

PC-based instruments we’ve added<br />

DeepMeasure to our popular 3000, 4000,<br />

5000 and 6000 Series PicoScopes. Any<br />

customer who already has one of these<br />

USB-connected instruments can download<br />

the latest beta version of the software<br />

free of charge and take advantage<br />

of the DeepMeasure tool.<br />

It’s an example of the commitment that<br />

we make to our customers, past and<br />

present, and underlines our position as<br />

the leading supplier of USB-based test<br />

instruments.”<br />

■ Pico Technology<br />

www.picotech.com<br />

Ultra low power (ULP) RF specialist Nordic<br />

Semiconductor ASA demonstrated its<br />

Bluetooth 5-certified and Bluetooth mesh<br />

1.0-compatible Bluetooth Low Energy<br />

(Bluetooth LE) nRF52 Series Systemson-Chip<br />

(SoCs), together with its Thread<br />

1.1-certified solutions, at International CES<br />

<strong>2018</strong>. At the event, Nordic showcased wireless<br />

connectivity solutions for home- and<br />

industrial-automation including Bluetooth<br />

LE point-to-point topologies, and Bluetooth<br />

LE high-node count ‘star’ topologies<br />

with some connections maintained using<br />

Bluetooth 5 technology to demonstrate its<br />

long-range mode. Nordic also demonstrated<br />

advanced mesh network solutions based<br />

on Bluetooth mesh 1.0 and Thread running<br />

over the IEEE 802.15.4 low power wireless<br />

network standard. Uniquely, Nordic’s Bluetooth<br />

5 and Thread mesh solutions concurrently<br />

support Bluetooth LE smartphone<br />

connectivity (for app-based home automation<br />

equipment control without the need for<br />

a dedicated gateway).<br />

Amplifier<br />

GaN 5.5 W X-Band Medium<br />

Power Amplifier<br />

Richardson RFPD, Inc. announced the availability<br />

and full design support capabilities<br />

for a new two-stage medium power amplifier<br />

from United Monolithic Semiconductors<br />

S.A.S. (UMS). The CHA6710-99F<br />

is a GaN-based 5.5 W, X-band medium<br />

power amplifier. It exhibits 36% of power<br />

added efficiency and 23.5 dB linear gain.<br />

It is manufactured using UMS’ proprietary<br />

0.25 µm gate length GaN HEMT process<br />

The home- and industrial-automation demos<br />

are powered by Nordic’s ultra low power<br />

nRF52832 and nRF52840 multiprotocol<br />

(Bluetooth 5, ANT+, and 2.4GHz proprietary)<br />

SoCs. The nRF52840 is also capable of<br />

supporting Bluetooth 5 technology’s longrange<br />

mode, is Thread 1.1-certified, and<br />

can support other IEEE802.15.4-based RF<br />

technologies - making it particularly suitable<br />

for networked home- and industrialautomation<br />

applications.<br />

Other demonstrations showcased the capabilities<br />

of the nRF52840 SoC and S140<br />

SoftDevice (Nordic’s latest RF protocol<br />

‘stack’) – including the range and throughput<br />

enhancements of Bluetooth 5. The SoC<br />

and SoftDevice have been engineered to<br />

build on the mature architecture of the existing<br />

nRF52 Series SoCs and now support<br />

complex Bluetooth LE and other low-power<br />

wireless applications that were previously<br />

not possible with a single-chip solution.<br />

Further, the throughput improvements of<br />

Bluetooth 5 technology (2 Mbps raw data<br />

rate compared with 1 Mbps for Bluetooth<br />

4.2 with no power consumption penalty)<br />

enables Bluetooth LE applications that<br />

were previously not possible. For example,<br />

Nordic-powered Bluetooth 5/Bluetooth LE<br />

devices can support fast image transfers to<br />

connected smartphones, ensuring a satisfying<br />

user experience.<br />

■ Nordic Semiconductor ASA<br />

www.nordicsemi.com<br />

and is available as a bare die. The new PA<br />

is designed for a wide range of applications,<br />

including defense and commercial communication<br />

systems. Additional key features of<br />

the CHA6710-99F include:<br />

• Frequency range: 8 to 12.75 GHz<br />

• Psat: 5.5 W<br />

• DC bias: Vd = 25 V @ Idq = 0.2 A<br />

• Chip size: 2.7 x 2.15 x 0.1 mm<br />

■ Richardson RFPD, Inc.<br />

www.richardsonrfpd.com<br />

78 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

Full-bridge Evaluation Board,<br />

Optimized for High-frequency<br />

Switching and Class D<br />

Amplifiers<br />

Richardson RFPD, Inc. announced the availability<br />

and full design support capabilities<br />

for a new evaluation board from GaN<br />

Systems Inc. and Peregrine Semiconductor<br />

Corporation. The GS61004B-EVBCD<br />

evaluation board combines GaN Systems’<br />

GaN E-HEMT with the ultra-fast PE29102<br />

gate driver from Peregrine. Using this evaluation<br />

platform, designers can characterize<br />

the performance advantages that result<br />

from operating a Class D amplifier at a high<br />

switching frequency. Low dead time and<br />

sub-nanosecond turn-on/off yield a higherefficiency<br />

design with less total harmonic<br />

distortion and EMI.<br />

Additional key features of the<br />

GS61004B-EVBCD include:<br />

• Full-bridge with four GaN E-HEMTs and<br />

two E-HEMT drivers<br />

• GS61004B E-HEMT operable up to<br />

100 MHz<br />

• PE29102 E-HEMT driver operable up<br />

to 40 MHz<br />

• Best-in-class propagation delay:<br />

10 to 45 ns, depending on configuration<br />

• Optimized, Vcc independent, for<br />

matched dead time<br />

• Integrated, resistor-adjustable dead-time<br />

control<br />

• Control pins to evaluate phasing of each<br />

half-bridge circuit<br />

• Snubbers from each switch node to ground<br />

■ Richardson RFPD, Inc.<br />

www.richardsonrfpd.com<br />

New 0.5 to 2.7 GHz, 2 W<br />

Power Amplifier Module<br />

Richardson RFPD, Inc. announced the<br />

availability and full design support capabilities<br />

for a new power amplifier module<br />

from NewEdge Signal Solutions, Inc. The<br />

ETX115 delivers high gain and high power<br />

across a wide RF transmit bandwidth. This<br />

2 W, compact module can be used for a wide<br />

range of applications, including LTE signals<br />

for use in tactical communication, test and<br />

measurement or electronic warfare systems.<br />

It uses a single 12 V supply.<br />

Additional key features of the ETX115<br />

include:<br />

• P1dB: 33 dBm @ 1500 MHz<br />

• Small signal gain: 38.0 +/-1.5 dB<br />

• Integrated power supplies and sequencing<br />

• Efficiency: >20%<br />

• Size: 2.6” x 1.86” x 0.75“<br />

• 50 Ohm operation<br />

■ Richardson RFPD, Inc.<br />

www.richardsonrfpd.com<br />

L-Band Power Limiter Module<br />

RFMW, Ltd. announced design and sales<br />

support for a surface mount, silicon, PIN<br />

diode based, limiter module from RFuW<br />

Engineering. The RFLM-102202QB-290<br />

offers both high-power CW and peak power<br />

protection in the L-Band region of 1 to 2<br />

GHz. CW power handling is 100 W and peak<br />

power handling, of 5% duty cycle pulses, is<br />

up to 1000 W. Flat leakage is 17 dBm typical.<br />

Designed for optimal small signal insertion<br />

loss of 0.25 dB the RFLM-102202QB-290<br />

permits extremely low receiver noise figure<br />

while simultaneously offering excellent<br />

large input signal flat leakage for effective<br />

receiver protection.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

www.rfmw.com<br />

4 W Amplifier Boosts LAA/<br />

LTE-U Signals<br />

RFMW, Ltd. announced design and<br />

sales support for a high-efficiency power<br />

amplifier from Skyworks Solutions. The<br />

SKY66288-11 offers 33.5 dBm of power<br />

at P3dB compression. For highly linear<br />

applications in small cell, massive MIMO<br />

and Band 46 (5.15 to 5.925 GHz) cellular<br />

infrastructure, the amplifier provides 28 dBm<br />

with 25%, this internally matched<br />

PA uses a single, 5 V supply and minimal<br />

external components. The high efficiency<br />

of the SKY66288-11 means that systems<br />

can easily meet the requirements for the<br />

use of Power Over Ethernet (POE) or other<br />

DC power limited systems. Offered in a<br />

compact, 5 x 5 mm package.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

www.rfmw.com<br />

250 W Broadband SSPA<br />

RFMW, Ltd. announced design and sales<br />

support for a high power, solid state power<br />

amplifier from Aethercomm. Designed<br />

for high power, linear applications in both<br />

ground and airborne systems, the SSPA 2.0-<br />

6.0-250 delivers a nominal 250 W from 2 to<br />

6 GHz and attains 300 W of saturated RF<br />

power for non-linear requirements. Developed<br />

using GaN technology for instantaneous,<br />

broad band performance, the SSPA<br />

2.0-6.0-250 offers 70 dB of small signal gain<br />

and has 20-25% composite power added<br />

efficiency across the band. Powered from a<br />

28 V DC supply, standard features include<br />

reverse polarity protection, over-temperature<br />

protection, and over/under voltage protection.<br />

Input and output SWR is specified at<br />

2 maximum and a discrete blanking control<br />

line is included with a 10 µs maximum<br />

turn on/off time. This Aethercomm SSPA is<br />

tested to MIL-STD-810 shock and vibration<br />

requirements.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

www.rfmw.com<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 79


RF & Wireless<br />

News<br />

Keysight Technologies<br />

Extends Availability of<br />

RF Test, Measurement<br />

Equipment to Europe,<br />

Middle East, Africa and<br />

India Distribution Partners<br />

Products<br />

5 GHz WiFi FEM Rejects 2.4<br />

GHz<br />

mA maximum and is rated over -40 to +70<br />

°C and up to 35,000 feet altitude.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

www.rfmw.com<br />

Portable, Self-contained,<br />

Air-cooled Broadband<br />

Amplifier<br />

Keysight Technologies, Inc. announced<br />

that it has expanded the RF test and<br />

measurement offerings available from<br />

its selected premium distribution partners<br />

in Europe, Middle East, Africa and<br />

India (EMEAI).<br />

With more customer products needing<br />

comprehensive multi-domain signal<br />

generation and analysis in RF and<br />

microwave frequency ranges, Keysight<br />

partners can now offer solutions from<br />

DC to RF creating a one-stop-shop of<br />

experience and expertise.<br />

Applications in communications, automotive,<br />

energy, aerospace, medical, consumer<br />

and education markets require<br />

higher frequency coverage for evolving<br />

technologies such as WiFi, Bluetooth,<br />

ZigBee and other communication protocols<br />

for IoT and smart home devices<br />

with special capability for the various<br />

EMC pre-compliance testing standards.<br />

Keysight has been a leader in electronic<br />

test and measurement for over 75<br />

years. In the past several years, the most<br />

common bench and handheld portfolio<br />

of instruments have been sold through<br />

a network of distributors providing<br />

inventory and additional support to a<br />

growing customer base. During all this<br />

time, Keysight has added hardware<br />

and software products, along with services,<br />

to the distribution partner portfolio<br />

to address the customer’s evolving<br />

demands.<br />

■ Keysight Technologies, Inc.<br />

www.keysight.com<br />

RFMW, Ltd. announced design and sales<br />

support for the Qorvo QPF4518, 5.150 to<br />

5.925 GHz, WiFi Front End Module (FEM).<br />

Optimized for output power and EVM performance<br />

the FEM incorporates 32 dB of<br />

transmit path gain and 16 dB of receive<br />

path gain while providing up to 25 dBm of<br />

11 n, MCS0 spectral mask compliant output<br />

power. Internal filtering rejects unwanted<br />

2.4 GHz signals by 25 dB and Rx path<br />

pinouts allow for additional filtering. Targeted<br />

to applications for retail and service<br />

provider products, the QPF4518 is listed on<br />

Qualcomm’s QCA9888 reference design.<br />

Offered in a 5 x 3 mm QFN package, this<br />

FEM is available from stock at RFMW<br />

along with the complementary QPF4518M<br />

with mirrored receive path components to<br />

eliminate crossover.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

www.rfmw.com<br />

200 W EW Switch<br />

RFMW, Ltd. announced design and sales<br />

support for a high power, symmetrical<br />

SPDT, RF switch assembly from Aethercomm.<br />

Employed in communication and<br />

electronic warfare (EW) systems where<br />

high power, low loss and excellent isolation<br />

are required, model number SSHPS<br />

0.020-1.000-200 handles up to 200 W CW<br />

RF power from 20 to 1000 MHz. Insertion<br />

loss is only 0.5 to 0.75 dB while isolation is<br />

typically 38 dB. The SSHPS 0.020-1.000-<br />

200 operates from a 28 V DC supply @ 500<br />

The Model 350AH1A amplifier is a portable,<br />

self-contained, air-cooled, broadband,<br />

solid state amplifier unit designed for laboratory<br />

applications where instantaneous<br />

bandwidth, high gain and moderate power<br />

output are required. When used with an RF<br />

sweep generator, the 350AH1A will provide<br />

up to 350 W of output power.<br />

Housed in a stylish contemporary enclosure,<br />

the unit provides instantaneous power<br />

for typical applications such as magnetic<br />

susceptibility testing, 4 to 10 kHz requirement<br />

of CS114 of MIL-Std- 461F, antenna<br />

and component testing, watt-meter calibration<br />

and as a driver for higher power amplifiers.<br />

The 350AH1A is powered by a high<br />

efficiency switching supply, with auto ranging<br />

AC input circuitry which will automatically<br />

accept voltages from 90 to 260 V AC<br />

in the 47 to 63 Hz frequency range. The RF<br />

amplifier stages are protected from overtemperature<br />

and over-current conditions by<br />

removing the DC voltage to them when a<br />

fault is detected. The touch screen display<br />

on the front panel indicates the operational<br />

status and any pending fault conditions<br />

when an overtemperature, over-current or<br />

power supply fault has occurred. The unit<br />

can be returned to normal operation when<br />

the condition has been cleared. The unit also<br />

includes digital control for both local and<br />

remote control of the amplifier. The RISC<br />

microprocessor controller board provides<br />

IEEE-488 (GPIB), USB, Ethernet and asynchronous<br />

full duplex RS-232 communication<br />

control of all amplifier functions.<br />

Two 350AH1A amplifiers may be used together<br />

in a “bridged” output configuration by<br />

supplying the same signal to both amplifiers<br />

and using the internal signal inversion feature<br />

of one amplifier. The amplifier output<br />

80 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

grounds are connected and the load is placed<br />

across the two amplifier outputs.<br />

The 350AH1A from AR RF/Microwave<br />

Instrumentation is a portable, self-contained,<br />

air-cooled, broadband, solid state amplifier<br />

unit designed for laboratory applications<br />

from 10 Hz to 1 MHz. It provides a gain of<br />

more than 39 dB with an output power of<br />

over 350 W. The amplifier is powered by a<br />

high efficiency switching supply, with auto<br />

ranging AC input circuitry which will automatically<br />

accept voltages from 90 to 260 V<br />

AC in the 47 to 63 Hz frequency range. It is<br />

available as a benchtop unit and has a digital<br />

front panel display that indicates the operate<br />

status and fault conditions if an over-temperature<br />

or power supply fault has occurred.<br />

The RISC microprocessor controller board<br />

provides IEEE-488 (GPIB), USB, Ethernet<br />

and asynchronous full duplex RS-232 communication<br />

control of all amplifier functions.<br />

This Class AB Linear amplifier provides<br />

instantaneous power for typical applications<br />

such as magnetic susceptibility testing, 4 to<br />

10 kHz requirement of CS114 of MIL-Std-<br />

461F, antenna and component testing, wattmeter<br />

calibration and as a driver for higher<br />

power amplifiers.<br />

■ AR<br />

www.ar-deutschland.com<br />

Absorptive Bessel Filters to<br />

30 GHz<br />

RLC Electronics‘ 4th Order Absorptive Bessel<br />

Filters provide the excellent group delay<br />

response of Bessel filters while maintaining<br />

impedance matching far into the stop band.<br />

Resistive elements are designed into these<br />

filters, resulting in a response that closely<br />

mimics the classic Bessel in both amplitude<br />

and phase. These filters are used in digital<br />

systems where truthful reproduction of<br />

waveforms is important. These filters are<br />

now available with -3 dB cut off frequencies<br />

as high as 30 GHz. A surface mount<br />

configuration is available to 4 GHz.<br />

■ RLC Electronics, Inc.<br />

www.rlcelectronics.com<br />

New Microwave Equalizers<br />

RLC Electronics‘ gain and line loss equalizers<br />

combine filter and attenuator technology<br />

to achieve a desired response to 40 GHz. The<br />

typical curves that follow are representative<br />

of commonly requested responses, including<br />

both linear and half-sine responses.<br />

SWR is dependent on frequency of operation,<br />

complexity of equalized response,<br />

and bandwidth of response. Power handling<br />

is dependent on the physical size of the<br />

absorptive elements. Since these elements<br />

decrease in size with increasing frequency,<br />

power handling by 10 GHz is usually in the<br />

hundredths of watts. The power capability<br />

of these devices is seldom an issue, since<br />

their usage is generally in receive stages or<br />

in the low power sections preceding transmit<br />

amplifiers. These units are used to compensate<br />

for such things as cable or system<br />

gain/losses, to gain flatness in amplifiers,<br />

and compensate for devices such as couplers<br />

and filters which have frequency dependent<br />

outputs and allow for compensation<br />

to ensure a flat response. The -3 dB cut off<br />

frequencies as high as 30 GHz. A surface<br />

mount configuration is available to 4 GHz.<br />

■ RLC Electronics, Inc.<br />

www.rlcelectronics.com<br />

1200 W L-Band Avionics<br />

Power Transistor<br />

Richardson RFPD, Inc. announced the availability<br />

and full design support capabilities<br />

for the 1011GN-1200V power transistor<br />

from Microsemi Corporation. The 1011GN-<br />

1200V is an internally-matched, common<br />

source, class AB, GaN on SiC HEMT capable<br />

of providing over 18.5 dB gain, 1200 W<br />

of pulsed RF output power at 32 µs, and 2%<br />

duty cycle pulse format across the 1030 to<br />

1090 MHz band. The transistor has internal<br />

pre-match for optimal performance, and it<br />

utilizes gold metallization and eutectic attach<br />

to provide outstanding reliability and superior<br />

ruggedness. Additional key features of<br />

the 1011GN-1200V include:<br />

• Power gain: 20 dB (typ.)<br />

• Drain efficiency: 75% (typ.)<br />

Test & Measurement<br />

Instantaneous Power<br />

Across a Single-band<br />

Frequency Range of 0.1 to<br />

1000 MHz<br />

The 100U1000 is a completely new<br />

Class A amplifier design, part of the<br />

new U-series of AR Universal amplifiers.<br />

It instantaneously covers a frequency<br />

range of 100 kHz to 1000 MHz,<br />

at a rated output power of 100 W CW.<br />

Final RF performance details of the<br />

100U1000 can be found on the data<br />

sheet, along with specifications for<br />

dimensions, weight, power requirements,<br />

power consumption etc. The<br />

100U1000 standard configuration includes<br />

RF connectors on the front panel,<br />

with the enclosure and remote interfaces<br />

included.<br />

The rest of the new U-series amplifiers<br />

include the 1U1000, 2.5U1000,<br />

5U1000, 10U1000, 25U1000, and<br />

50U1000.<br />

Applications: The 100U1000 provides<br />

readily available RF power for typical<br />

applications such as RF susceptibility<br />

testing to Military/aviation/automotive/commercial<br />

standards, antenna and<br />

component testing, watt meter calibration,<br />

research and development, and use<br />

as a driver for higher power amplifiers.<br />

■ AR<br />

www.ar-deutschland.com<br />

• Supply voltage: 50 V DC<br />

• Package: 55Q03<br />

• Demonstration video<br />

The 1011GN-1200V is part of Microsemi’s<br />

portfolio of GaN power transistors designed<br />

and optimized for radar and avionics that<br />

enable engineers to achieve the highest performance<br />

compact power amplifier designs<br />

that meet the need for smaller footprints,<br />

reduced weight, and higher power density<br />

and efficiency.<br />

■ Richardson RFPD, Inc.<br />

www.richardsonrfpd.com<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 81


RF & Wireless<br />

News<br />

Keysight Technologies Teams with European Space Agency, Airbus,<br />

SpaceTech GmbH to Evaluate Radar for Icy Moons Exploration Antenna<br />

They also evaluated two radar antennas,<br />

one aluminum and the other carbon fiber<br />

reinforced polymer (CFRP), which will be<br />

used on the spacecraft. The antennas were<br />

housed on a satellite-sized enclosure, and<br />

the enclosure was lifted 300 meters in the<br />

air by helicopter to ensure low-RF coupling<br />

to the ground.<br />

Keysight’s handheld FieldFox analyzer was<br />

used in remote mode to measure S-parameter<br />

Using the Keysight FieldFox LAN<br />

connection, an APCO-25 two-way radio<br />

signal is fed into the 89600 VSA software<br />

for detailed analysis.<br />

Keysight Technologies, Inc. announced that<br />

the FieldFox handheld RF analyzer was<br />

used in the evaluation of the impedance of<br />

the radar antenna for icy moons exploration<br />

(RIME), a key component of one of<br />

the ten science payloads of the European<br />

Space Agency’s Jupiter icy moons explorer<br />

(JUICE) spacecraft scheduled for launch<br />

in 2022.<br />

RIME engineers performed phase-matching<br />

and orientation tests on the RIME antenna in<br />

Heiligenberg, Germany in September 2017.<br />

Martin Laabs of the Dresden University<br />

of Technology, Communications Lab<br />

uses Keysight's FieldFox handheld RF<br />

and microwave analyzer to evaluate the<br />

impedance of the RIME antenna<br />

Keysight 89600 VSA I/Q analysis mode<br />

showing frequency and time domain<br />

measurements of a pulsed RF signal<br />

characteristics of the antenna in flight as it<br />

was rotated more than 180 degrees and with<br />

the spacecraft mock-up being maneuvered<br />

by helicopter. Test data was recovered at a<br />

base station on the ground via a wireless<br />

link between the FieldFox and the ground<br />

base station.<br />

Additional Information<br />

The FieldFox family provides a choice of 22<br />

combination (combo) and spectrum analyzer<br />

models with frequency coverage from DC<br />

to 50 GHz and users can configure combo<br />

Dual-mode Radio Module for IoT Applications<br />

Radiocrafts AS announced a new dual<br />

mode radio module platform for Smart<br />

Metering, Internet of Things (IoT) and<br />

Wireless Sensor Networks applications.<br />

The module has a 2.4 GHz radio transceiver<br />

is addition to the sub-Giga Hertz<br />

transceiver that is available on the RC18x0<br />

module that was announced by Radiocrafts<br />

in September 2017.<br />

The RC1885 radio module platform is<br />

a surface-mounted ultra-low power RF<br />

module based on the CC1350 system-onchip<br />

from Texas Instruments. The modules<br />

include a low power BLE compliant 2.4<br />

GHz RF transceiver in addition to the sub-<br />

Giga Hertz transceiver that is compliant to<br />

IEEE 802.15.4g, Wireless M-Bus and many<br />

proprietary protocols. It is ideal for battery<br />

operated sensors in 6LoWPAN networks.<br />

The BLE compliant 2.4 GHz transceiver<br />

enables applications where commissioning<br />

and network set-up can be done using a<br />

smart-phone. This removes the need for<br />

customer specific HMI (Human-Machine<br />

Interface), thereby reducing the system<br />

cost significantly.<br />

The ultra-low power radio consumes only<br />

5.5 mA in receive mode and 22 mA during<br />

transmission at 14 dBm. The high-performance<br />

radio is complemented with a<br />

powerful ARM Cortex M3 controller with<br />

up to 128 kB of Flash memory and 20 kB<br />

of SRAM. A 4 kB EEPROM, and additional<br />

256 kB Flash is optional. The extra<br />

Flash memory can be used for over-the-air<br />

firmware download.<br />

30 digital and analogue I/O makes it easy<br />

to interface sensors and actuators in control<br />

and monitoring applications. An advanced<br />

low power sensor co-processor is available<br />

for direct sensor interface.<br />

Using the new module together with the TI-<br />

RTOS from Texas Instruments is a powerful<br />

combination to build any end application.<br />

Part of the TI-RTOS is programmed<br />

in ROM, leaving more Flash memory to<br />

the application firmware. The modules are<br />

also supported by the open source operating<br />

system Contiki, through the CC1310<br />

Contiki port.<br />

The 2.4 GHz BLE compliant transceiver<br />

adds significant benefit to the new module<br />

platform. It is a complement to existing<br />

offerings for low power wireless solution<br />

where the RF modules are integrating<br />

more and more functionality. Dual mode<br />

radio combined with an ARM Cortex M3<br />

microcontroller in a System in Package<br />

module opens up even more possibilities<br />

than before for battery operated Internet<br />

of Things and Wireless Sensor Network<br />

applications.<br />

■ Radiocrafts AS<br />

www.radiocrafts.com<br />

82 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

models to include spectrum analyzer, VNA,<br />

CAT, RTSA and more. All models offer<br />

benchtop precision and are MIL-Class 2<br />

rugged. More information is available at<br />

www.keysight.com/find/fieldfox.<br />

■ Keysight Technologies, Inc.<br />

www.keysight.com<br />

Products<br />

Linear Small Cell Amplifier<br />

offers Superior Gain<br />

RFMW, Ltd. announced design and sales<br />

support for the Qorvo QPA9226, Small Cell<br />

Power Amplifier. Offering 0.25 W of power,<br />

this highly linear (-47 dBc ACLR @ 24 dBm)<br />

amplifier serves 2.5 to 2.7 GHz applications<br />

in bands 7, 38 and 41. The QPA9226 provides<br />

34 dB of power gain for femtocells,<br />

CPEs and data cards. It can also function as<br />

a linear driver in DAS applications, booster<br />

amps and repeaters. Internally matched and<br />

offered in a 7 x 7 mm package.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

www.rfmw.com<br />

Coax Connector System<br />

for Small Cell Mobile<br />

Communications<br />

Huber+Suhner announced a new small<br />

coaxial connector system that has been designed<br />

specifically to meet the space limitation<br />

requirements of today’s small cell<br />

mobile communications. According to<br />

Huber+Suhner, the industry’s move to the<br />

small cell approach has demanded the development<br />

of this small high-performance RF<br />

coaxial connector, the NEX10, to match the<br />

cell’s smaller radio and antenna.<br />

The NEX10 connector system features an<br />

excellent PIM stability of -166 dBc, a flexible<br />

coupling mechanism, either quick lock<br />

or screw and a compact ruggedized design<br />

with flange height of just 12.7 mm.<br />

The NEX10 system’s robust design eliminates<br />

any damage or operator errors during<br />

installation and is optimized for corrugated<br />

cable sizes of up to 0.635 cm. A weather<br />

protection boot, which is part of the interface,<br />

makes it suitable for outdoor use in<br />

extreme weather conditions.<br />

The NEX10 connector has been designed by<br />

three leading RF interconnection manufacturers<br />

– Huber+Suhner, Radiall and Rosenberger<br />

– to meet existing and future demands<br />

of small cell networks for today’s 4G and<br />

the upcoming 5G networks.<br />

■ Huber+Suhner Group<br />

www.hubersuhner.co.uk<br />

40 GHz Terminations for Test<br />

Benches<br />

RFMW, Ltd. announced design and sales<br />

support for MECA coaxial terminations.<br />

The MECA 468-1 is a 2.92 mm male termination<br />

rated to 1W of RF input power.<br />

Ideal for test applications and system loading<br />

applications. The 468-1 offers low SWR of<br />

1.2 up to 40 GHz.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

www.rfmw.com<br />

Darlington Pair SiGe Gain<br />

Blocks Boost LTE Power<br />

RFMW, Ltd. announced design and sales<br />

support for a series of Darlington pair SiGe<br />

gain block amplifiers from Qorvo. Operating<br />

over a frequency range of DC to 4.5<br />

GHz, these gain blocks (QPA<br />

A, QPA6489A and QPA7489A) offer gain<br />

and output power options for applications in<br />

LTE infrastructure, repeaters, Test & Measurement<br />

and defense. With single supply<br />

operation, these cascadable gain blocks are<br />

available in SOT-89 packaging.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

www.rfmw.com<br />

Cables & Connectors<br />

RFMW Offers Coaxial<br />

Adapters for Low PIM<br />

Applications<br />

RFMW, Ltd. announced design and sales<br />

support for MECA low PIM, high-performance<br />

adapters. With right angle, bulkhead,<br />

in-series and between-series options,<br />

RFMW supports many distributed antenna<br />

system (DAS) interconnect requirements.<br />

PIM (Passive Intermodulation) is the nonlinear<br />

mixing of two or more frequencies<br />

in a passive (or linear) device creating poor<br />

system performance.<br />

MECA’s Low PIM (-165 dBc typ.) adapters<br />

offer rugged construction and excellent<br />

performance for in-building or tower top<br />

systems. For example, the ANF-DM-M01<br />

is a N-Female to 7/16 DIN Male adapter<br />

with a maximum SWR of 1.25 and supports<br />

systems up to 8 GHz. ANF-DM-M01 adapters<br />

are rated for operation from -55 to +85<br />

°C, making them a perfect choice for harsh<br />

environments. Made in USA, MECA low<br />

PIM adapters are available with N-type and<br />

7/16 connectors.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

www.rfmw.com<br />

hf-praxis 2/<strong>2018</strong> 83


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RF & Wireless/Impressum<br />

NI announced new PXI FlexRIO Architecture<br />

with Xilinx Kintex UltraScale Technology<br />

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high-resolution PXI FlexRIO<br />

Digitizers, three dedicated PXI<br />

FlexRIO Coprocessor Modules<br />

and a module development kit<br />

that helps with custom front-end<br />

development.<br />

High-performance<br />

The FlexRIO product line combines<br />

customizable I/O and<br />

user-programmable FPGAs<br />

into high-performance, reconfigurable<br />

instruments users can<br />

program with the LabVIEW<br />

FPGA Module. With Kintex<br />

UltraScale FPGAs, the new<br />

FlexRIO architecture offers<br />

more programmable resources<br />

than previous Kintex-7-based<br />

FlexRIO modules. In addition,<br />

the new mezzanine architecture<br />

fits both the I/O module and the<br />

FPGA back end within a single,<br />

integrated 3U PXI module.<br />

For high-speed communication<br />

with other modules in the chassis,<br />

these new FlexRIO modules<br />

feature PCI Express Gen 3 x8<br />

connectivity for up to 7 GB/s of<br />

streaming bandwidth.<br />

“FPGAs and high-performance<br />

data converters are essential<br />

technologies when pushing the<br />

boundaries of discovery and<br />

innovation, but implementing<br />

them in a custom design can be<br />

cumbersome,” said Steve Warntjes,<br />

NI vice president of R&D,<br />

modular instruments. “FlexRIO<br />

has consistently helped engineers<br />

and scientists bring ideas to fruition<br />

faster with an off-the-shelf<br />

solution that includes the latest<br />

FPGA and converter technology.<br />

The new FlexRIO architecture<br />

furthers this mission.”<br />

The new FlexRIO modules take<br />

advantage of the highest-performance<br />

FPGA and A/D converter<br />

technology, which makes<br />

them ideal for applications that<br />

require advanced capabilities<br />

like remote sensing, signals<br />

intelligence, communications<br />

and particle physics.<br />

Digitizer Modules<br />

New PXI FlexRIO Digitizers<br />

deliver high-speed sampling<br />

rates and wide bandwidth<br />

without compromising dynamic<br />

range. The PXIe-5763 and PXIe-<br />

5764 provide 500 MS/s and<br />

1 GS/s sampling rates, respectively.<br />

Both modules offer 16-bit<br />

resolution and up to 400 MHz of<br />

bandwidth on all four channels.<br />

Coprocessor Modules<br />

Add real-time signal processing<br />

capabilities to a system with<br />

dedicated Kintex UltraScale PXI<br />

FlexRIO Coprocessor Modules.<br />

A chassis full of these modules<br />

delivers the highest density of<br />

computational resources per U<br />

of rack space of any NI system.<br />

Module Development<br />

Kit<br />

Start with a FlexRIO FPGA back<br />

end programmable by LabVIEW<br />

and then design custom I/O<br />

modules to meet more unique<br />

application requirements.<br />

FlexRIO instruments are an<br />

important part of the NI ecosystem<br />

that engineers can use to<br />

build smarter test and measurement<br />

systems. These systems<br />

benefit from more than 600<br />

PXI products ranging from DC<br />

to mmWave and feature highthroughput<br />

data movement using<br />

PCI Express bus interfaces and<br />

sub-nanosecond synchronization<br />

with integrated timing and triggering.<br />

Supported by a vibrant<br />

ecosystem of partners, add-on IP<br />

and applications engineers, the<br />

NI platform helps dramatically<br />

lower the cost of test, reduce<br />

time to market and future-proof<br />

testers for tomorrow’s challenging<br />

requirements.<br />

■ NI, National Instruments<br />

ni.com<br />

• Redaktion:<br />

Dipl.-Ing. Reinhard Birchel<br />

(RB)<br />

Ing. Frank Sichla (FS)<br />

redaktion@beam-verlag.de<br />

• Anzeigen:<br />

Myrjam Weide<br />

Tel.: +49-6421/9614-16<br />

m.weide@beam-verlag.de<br />

• Erscheinungsweise:<br />

monatlich<br />

• Satz und Reproduktionen:<br />

beam-Verlag<br />

• Druck & Auslieferung:<br />

Brühlsche<br />

Universitätsdruckerei<br />

Der beam-Verlag übernimmt<br />

trotz sorgsamer Prüfung der<br />

Texte durch die Redaktion<br />

keine Haftung für deren inhaltliche<br />

Richtigkeit.<br />

Handels- und Gebrauchsnamen,<br />

sowie Warenbezeichnungen<br />

und dergleichen<br />

werden in der Zeitschrift ohne<br />

Kennzeichnungen verwendet.<br />

Dies berechtigt nicht zu der<br />

Annahme, dass diese Namen<br />

im Sinne der Warenzeichenund<br />

Markenschutzgesetzgebung<br />

als frei zu betrachten<br />

sind und von jedermann ohne<br />

Kennzeichnung verwendet<br />

werden dürfen.<br />

86 hf-praxis 2/<strong>2018</strong>


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CW)<br />

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• .05-40 GHz<br />

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• High Power (up to 500W<br />

CW)<br />

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Tel. (040) 514817-0 • Fax (040) 514817-20<br />

Streiflacher Str. 7 • 82110 Germering<br />

Tel. (089) 894 606-0 • Fax (089) 894 606-20<br />

GLOBES<br />

E L E K T R O N I K<br />

hf-welt@globes.de<br />

www.globes.de

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