unternehmen Sonderausgabe Juli 2015

suedwest.presse

unternehmen Sonderausgabe Juli 2015

Das Wirtschaftsmagazin im Südwesten Sonderausgabe | Juli 2015 | 3,00 €

INTER ALPEN

650

km

R A L LY E

Mensch,

Maschine,

Serpentine

Die Rallye macht Station in Südtirol:

Sonderausgabe zur Interalpen-Rallye

Ulm-Telfs vom 10. – 12. Juli 2015

4 197821 303000 4 5


unternehmen [!] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015

[inhalt]

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

Irmgard Städele,

Redaktion unternehmen [!]

ja! Es hat geschüttet bei der Premiere der Interalpen-Rallye

2014. Aller Anfang ist schwer

– umso schöner, wenn die Sonne rauskommt.

Die Teilnehmer waren begeistert. Viele fahren

auch diesmal mit, sie sind heiß auf die

Route mit ihren spektakulären Ausblicken,

erzählt Cheforganisator Manfred Hommel im

Interview (Seite 4). Sag niemals nie, und

mach nie das Gleiche. Der Kurs führt in diesem

Jahr über die Silvretta bis nach Südtirol –

inklusive Adrenalinkick auf dem Timmelsjoch

(Seite 10). Doch über allem schwebt die

Sehnsucht nach dem Klas siker: der Donau

Masters Ulm – Budapest. Gar nicht so unwahrscheinlich,

dass sie wie Phoe nix aus der

Asche steigt. Wie so mancher vermeintlich

kostbare Oldtimer. Wer einen kaufen möchte,

sollte genau hin schau en, aber nicht zu

lange warten: Wenn China seinen Markt öffnet,

explodieren die Preise (Seite 15).

Viel Vergnügen bei der Lektüre.

Ihre Irmgard Städele

[interview]

4 Ein Mann, ein Hybrid, eine Rallye

Cheforganisator Manfred Hommel im

Gespräch

[fahren]

10 Das fordert Mensch und Maschine

Die spannende Strecke

14 Und jetzt gaaanz gleichmäßig

fahren ... Die Sonderprüfungen

22 Oldtimersause zu Füßen des

Münsters Faszinierende Fahrzeuge,

faszinierte Autoliebhaber

[finanzieren]

15 Eine Anlage mit emotionaler Rendite

Warum man beim Oldtimerkauf auf

China achten muss

[restaurieren]

18 Ach, Isabella

Klaus Wuchenauer und seine große

Liebe

[leben]

20 Jede Kurve eine Freude

Umfrage: Die Lust an alten Autos

[namen & fahrzeuge]

24 Das Starterfeld der Interalpen-Rallye

2015 Die Teilnehmer und ihr

Schmuckstücke

[impressionen]

30 Die Hingucker der letzten Fahrt

30 Impressum

24 22

40

10

3


[interview] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015 unternehmen [!]

Da schlagen nicht nur Männerherzen

höher: Vor einem

Mercedes-AMG GT erzählt

Manfred Hommel Alexander

Bögelein, dem Redaktionsleiter

von unternehmen [!], was

die Teilnehmer der Oldtimer-

Rallye erwartet.

4


unternehmen [!] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015

[interview]

Ein Mann, ein

Hybrid, eine Rallye

Einer wie er steht nie still. Auch in seinem Kopf rattern die Motoren pausenlos.

Die Interalpen-Rallye 2015 ist noch nicht auf der Straße, da schmiedet Cheforganisator

Manfred Hommel schon Pläne für die Donau Masters im Jahr darauf.

Fix ist noch nichts, sagt er. Doch auf das angepeilte Ziel ist nicht nur er heiß.

5


[interview] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015 unternehmen [!]

Warmduscher? Doch nicht

Manfred Hommel. Aber die

Interalpen-Rallye noch einmal

in seinem offenen Wolsely

Hornet Special, Baujahr

1935, zu fahren, käme ihm

nicht in den Sinn. Bei der letzten

Tour hatte es geschüttet –

und das Wasser lief ihm zu

den Fußsohlen raus.

Monte Carlo, Retro-Classics, Interalpen-Rallye,

Tour de Culinaria? Was ist im diesjährigen Programm

des Donau-Masters-Clubs Ihr Favorit?

Im April sind wir die Rallye Monte Carlo mitgefahren

– mittlerweile zum siebten Mal. Und das war bisher unsere

schönste Seealpen-Tour. Da hat alles zusammengepasst:

eine tolle Truppe, gutes Wetter … es hat unglaublich

Spaß gemacht. Außerdem ist man am Anfang des

Jahres – wenn man so eine außergewöhnliche Tour

macht – ohnehin richtig heiß, wieder mit älteren Autos

zu fahren.

Die Interalpen-Rallye des Donau Master Clubs nach

Telfs in Tirol gibt es in diesem Jahr zum zweiten Mal.

Wie sind Ihre Erinnerungen an die Premiere?

Das war der erste Versuch, eine Alternative zu der Donau

Masters zu organisieren und etwas anderes ins Programm

zu nehmen. Ulm – Budapest haben wir achtmal

hintereinander gemacht. Dann hatten wir das Gefühl,

wir brauchen eine Veränderung. Bei der Premiere der

Interalpen-Rallye gab es ein gewisses Bauchkribbeln.

Wir wussten nicht, wie diese Tour bei den Teilnehmern

an kommt – und wie gut sie funktioniert. Das Wetter

war am Anfang nicht optimal, hat sich dann aber gebessert.

Die Teilnehmer waren begeistert und haben

gesagt: „Das müsst ihr wieder machen.“ Der große Vorteil

gegenüber den anderen Touren war, dass wir nur

ein Hotel hatten für diese drei Tage. Wir mussten nicht

dauernd umziehen.

Ein sehr schönes Hotel.

Das stimmt. Das Interalpenhotel hat sich für diese Tour

angeboten und kam bei den Teilnehmern auch sehr gut

an. Auch das sprach dafür, die Tour dieses Jahr zu wiederholen.

Ich gehe davon aus, dass es wieder ein tolles

Erlebnis wird. Um die 40 Fahrzeuge sind dabei.

Gab es abends im Hotel einen Dresscode? Auf den

Bildern sind viele Dirndl und Trachten zu sehen.

Wir haben gesagt, wenn wir schon in den Alpen unterwegs

sind, machen wir einen Tiroler Abend. 90 Prozent

der Teilnehmer sind in Dirndl und Lederhose gekommen.

Das war ein schönes Bild!

Zum ersten Mal seit zehn Jahren konnten Sie 2014

die Tour, die Sie organisieren und als Chefkoordinator

auf der Strecke leiten, in einem Oldtimer mitfahren.

Wie fühlte sich das in Ihrem Wolsely Hornet

Special, Baujahr 1935, an?

Das war nicht nur anstrengend, sondern eine absolute

Herausforderung. Für mich persönlich, aber auch fürs

Material. Das werde ich in diesem Jahr nicht mehr machen,

das ist mir mit dem Wolsely zu anstrengend.

Diesmal werde ich ein neueres Auto nehmen.

Das Wetter war nichts für Warmduscher, erst recht

nicht, wenn man in einem offenen Auto sitzt …

Das stimmt, teilweise hat es richtig geschüttet. Man

glaubt, dass man unter dem Regen durchfährt. Aber irgendwann

merkt man, dass er einen doch erwischt und

das Wasser zu den Fußsohlen herausläuft.

Sie hatten einen Profi-Rennanzug an. Wie lange

hält der der Feuchtigkeit und dem Wind stand?

Der hält schon eine Weile, aber irgendwann lässt das

nach. Das größere Problem ist, dass das Gesicht nass

wird und die Brille beschlägt. Gar nicht so einfach, dabei

den Überblick zu behalten.

Was ist anstrengender auf den Serpentinen: lenken,

bremsen oder die Bodenwellen aushalten?

Das Thema bei schlechtem Wetter ist vor allem, dass

das Auto in den Serpentinen wegrutscht. Da kommt

man in eine gefährliche Driftphase. Das Allerschlimms-

6


unternehmen [!] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015

[interview]

te ist die Bergab-Fahrt, was das Bremsverhalten angeht.

Die Bremsen eines Oldtimers reagieren völlig anders

als die von modernen Autos. Da gibt es nur eines: die

Geschwindigkeit stark reduzieren.

Was hat Ihnen am besten gefallen?

Als das Wetter besser wurde, die Straßen abgetrocknet,

die Sichtverhältnisse gut und wir in der Silvretta-Gruppe

bergauf unterwegs waren. Da konnte man es richtig

schön laufen lassen. Mit so einem alten Rennwagen die

Pässe hochzufahren, macht unglaublich Spaß.

Wie kam die Strecke bei den Teilnehmern an?

Sehr gut, die Tour ganz entspannt anzugehen und das

Alpenpanorama mal aus einer völlig anderen Sicht zu

genießen, war einfach toll. Wir hatten am Anfang

Stark regen, danach wunderschönes Wetter. Das in den

Alpen zu erleben, rauf und runter zu fahren – das hat

die Teilnehmer begeistert. Und es kommt noch etwas

anderes dazu.

Und zwar?

Wir haben bei jeder Tour Begleit- und Servicefahrzeuge

dabei, so dass jedem Teilnehmer bei technischen

Schwierigkeiten schnell geholfen wird. Das kommt

gut an.

Wie stark war das Service- und Werkstattteam gefordert?

Die Bergausfahrt am zweiten Tag hatte es

ja in sich.

Das war kein Vergleich zu Ulm – Budapest, weil die

Strecke kürzer ist und die Wetterverhältnisse andere

sind. In Ungarn herrschen im Juli oft Temperaturen

von 40 Grad. Aber wir hatten zwei Totalausfälle, bei

denen das Serviceteam nicht helfen konnte. In allen

anderen Fällen hat das Team die Fahrzeuge wieder flott

bekommen. Auch ich hatte am zweiten Tag einen größeren

Schaden.

Was ist passiert?

Mein Fahrzeug war so belastet, die Lichtmaschine ging

kaputt. Dann erzeugt man keinen Strom mehr. Das

macht es etwas schwierig.

Lässt sich ein solcher Schaden so schnell beheben?

Das Serviceteam hat mir geholfen, indem es eine zwei-

Zur Person

Manfred Hommel

leitet seit April 2013

die Mercedes-Benz-

Niederlassung Stuttgart

und ist damit

neuerdings auch Chef

der Vertriebsdirektion

Württemberg. Zuvor

stand er neun Jahre

lang der Niederlassung

Ulm/Schwäbisch

Gmünd vor. Er

hat nicht nur die

Donau Masters Rallye,

sondern auch den

gleichnamigen Club

gegründet. Der

57-Jährige entspannt

sich mit Tai Chi und

Golf. Er hat vier Kinder

aus zwei Ehen.

«Ich ändere oft meinen

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7


[interview] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015 unternehmen [!]

Wissen Sie schon das Ziel der Donau Masters im

Jahr 2016?

Wir machen dieses Jahr Ulm – Telfs. Wenn wir die

Sponsoren zusammenbekommen, werden wir im

kommenden Jahr nochmals Ulm – Budapest beleben.

Vermissen Sie die Tour nach Budapest?

Ja, Ulm – Budapest, das ist etwas Außergewöhnliches,

Einmaliges. Aber wir hatten das achtmal hintereinander

gemacht. Und es war extrem belastend fürs gesamte

Team. Das ist ein gigantischer Aufwand. Auch finanziell

ist es ein Risiko. Für nächstes Jahr planen wir wieder

Ulm – Budapest – wie gesagt: Voraussetzung ist,

dass wir die Sponsoren zusammenkriegen. Sonst würde

die Rallye exorbitant teuer.

Die Donau Masters Ulm –

Budapest ist etwas ganz Besonderes,

schwärmt der

Cheforganisator. Wenn die

Clubmitglieder einverstanden

sind und sich genügend Sponsoren

finden, geht es 2016

wieder nach Ungarn.

te Batterie eingebaut hat. Ich bin die Tour dann sozusagen

mit einem Hybrid zu Ende gefahren.

Wie muss man es sich vorstellen, wenn der Gesamtverantwortliche

eine Panne hat? Macht der Tross

dann Pause?

Zum Glück konnte das Serviceteam die Sache in der

Mittagspause reparieren. Bis zu dem Treffpunkt hatte

ich es geschafft. Danach konnte ich wieder vorneweg

fahren. Aber als Chefkoordinator selber in einem alten

Auto ohne Beifahrer unterwegs zu sein, ist nicht einfach.

Andererseits war es eine einmalige Erfahrung

und hat viel Spaß gemacht.

Und warum wieder Budapest?

Ich habe ja nie gesagt, dass wir die Tour nie mehr machen.

Wir brauchten einfach mal eine Pause. Auch aus

dem Club gibt es jetzt wieder eine hohe Nachfrage. Die

Begeisterung war immer riesig. Zehn Mitglieder fahren

in diesem Jahr sogar privat mit alten Autos nach Budapest.

Vielleicht fahren wir in Zukunft einen zweijährigen

Rhythmus: ein Jahr Ulm – Budapest, ein Jahr Alpen-Tour.

Aber jetzt müssen wir mal abwarten, wie die

Sponsoren und die Mitglieder das sehen. [!]

75 Veranstaltungen pro Jahr

in der Oldtimerfabrik

DAS INTERVIEW FÜHRTE

ALEXANDER BÖGELEIN,

REDAKTIONSLEITER

UNTERNEHMEN [!]

FOTOS: MARC HÖRGER

Themenwechsel: Den organisatorischen Rahmen

bildet der Donau Masters Club. Wie entwickelt er

sich? Und wie wird man Mitglied?

Im Grunde kann jeder, der sich dafür interessiert, in

den Club eintreten. Die Entwicklung ist sehr erfreulich.

Wir sind jetzt 116 Mitglieder. Das ist in den vergang

enen zehn Jahren stetig bergauf gegangen. Wir

hätten nie gedacht, dass wir mal mehr als 100 Mitglieder

haben werden.

Wie sieht das Clubleben aus?

Wir organisieren drei Veranstaltungen im Jahr. Im

Früh jahr die Tour nach Monte Carlo, dann die Donau

Masters (also früher nach Budapest, jetzt nach Telfs)

und im Herbst etwas Kulinarisches. Ansonsten gibt es

etwa alle sechs Wochen Clubabende und zweimal im

Jahr eine abendliche Ausfahrt. Wir sind nicht unterwegs

mit dem Ziel, 200 Mitglieder stark zu werden. Das

kann man nicht mehr händeln, es soll ja auch eine Gemeinschaft

sein. Aus der heraus bilden sich gewisse

Gruppen. Das ist völlig normal in einem Club.

Foto: www.picslocation.de, Peter Neher

Die Oldtimerfabrik in Neu-Ulm ist Treffpunkt

und Herz des Donau Masters Clubs. Den Verein

gibt es seit 2007, drei Jahre später öffnete die

Oldtimer-Fabrik in Neu-Ulm ihre Pforten. In der

denkmalgeschützten einstigen Kanonenfabrik

aus Backstein gibt es neben einer Werkstatt,

Läden und einer Bistro-Bar auch rund 90 Stellplätze

für Oldtimer. Im vergangenen Jahr fanden

dort laut Manfred Hommel, Chef des Donau

Masters Clubs und Mitbegründer der Oldtimerfabrik,

75 Veranstaltungen. Nach starkem

Wachstum in den vergangenen fünf Jahren sei

nun die Kapazitätsgrenze erreicht, sagt

Hommel. Er freut sich, dass die Oldtimerfabrik

„sich sehr gut in der Region etabliert hat“. AMB

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[fahren] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015 unternehmen [!]

Auf eine traumhafte Strecke

mit traumhaften Ausblicken

dürfen sich die Rallye-Piloten

auch heuer freuen. Unser Bild

zeigt den Silvretta-Stausee,

an dem die Route im vergangenen

Jahr vorbeiführte.

Foto: www.picslocation.de,


Peter Neher

10


unternehmen [!] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015

[fahren]

Das fordert Mensch und Maschine

Vom schwäbischen Ulm ins Tiroler--Telfs und weiter – die zweitägige Donau Masters Interalpen-Rallye führt die Fahrer

in diesem Jahr über eine neue Strecke. Dazu gehört das legendäre Timmelsjoch.

Es war sehr schön und wir hatten traumhaftes

Wetter.“ So fasst Horst Holland

die Testfahrt auf der Strecke von Ulm

nach Telfs zusammen. Zusammen mit Susanna

Sautter, Manfred Hommel, Florian Ilg und

Gunter Czisch bildet er den Kern des Organisationsteams

der Donau Masters Interalpen-

Rallye. Die Fahrer erwartet in diesem Jahr

nicht nur eine leichte Änderungen in Sachen

Streckenführung – für den zweiten Tag wurde

eine komplett neue Route ausgetüftelt.

Los geht es wie gewohnt. Am 10. Juli fällt auf

dem Münsterplatz der Startschuss für die 39

Teilnehmerteams. Von dort geht es nach Neu-

Ulm und weiter nach Autenried, wo die erste

der drei Sonderprüfungen ansteht. Danach

führt die Strecke quer durch Schwaben in

Richtung Ammersee, dann am Ufer entlang

durch Utting und Dießen zum Starnberger

See. Über Benediktbeuren und Kochel fährt

der Konvoi weiter nach Süden – und erreicht

zwischen 16 und 17 Uhr den Walchensee.

„Die Fahrt geht dann bei Abendsonne auf kleinen

Straßen am Ostufer des Walchensees entlang“,

schwärmt Holland. Dann peilen die

Fahrer Mittenwald an und genießen die Strecke

durch das Leutaschtal, wo es „schon richtig

tirolerisch“ aussieht. Gegen 18 Uhr erreichen

sie das Interalpenhotel Tyrol.

Nachdem alle Teilnehmer eine hoffentlich erholsame

Nacht verbracht und sich beim Frühstück

für den zweiten Rallyetag gestärkt haben,

geht es um 8 Uhr wieder auf die Piste in

Richtung Seefeld. „Wir fahren runter ins Inntal

und werden dabei auch Innsbruck streifen“,

erklärt Holland.

VON 600 AUF 2000 METER HÖHE

Bald steht auch schon eines der Highlights der

neuen Strecke an. Denn dieses Jahr führt die

Rallye erstmals nach Italien. Dazu müssen die

Fahrer natürlich den berühmten Brennerpass

überqueren. Doch die dazugehörige Autobahn

bleibt ihnen erspart. „Die Fahrer werden

den Brenner aus einer anderen Perspektive

erleben. Wir haben eine Strecke östlich davon

gefunden, die über kleine Straßen führt.“

Im Örtchen Brennero sind die Fahrer schon in

Italien angekommen. Von dort geht es weiter

durch Sterzing und hinauf auf den Jaufenpass.

Was dann folgt, ist für die Autos wohl der

Rallye-Teil mit den höchsten Anforderungen.

Am Pass geht es von 600 auf 2000 Höhenmeter

rauf, dann wieder runter ins Tal, durch den

kleinen Ort St. Leonhard und hinauf auf das

Timmelsjoch (2500 Höhenmeter).

Zeit für eine kurze Pause haben die Rallyepiloten

anschließend in Sölden, wo eine weitere

Sonderprüfung ansteht. „Es geht dann mit der

Gondel bis zur Mittelstation auf über 3000

Meter Höhe“, berichtet Holland. Im dortigen

Gourmetrestaurant „Ice Q“ gibt es nicht nur

ein leckeres Mittagessen, sondern auch Zeit

für Gespräche. „Die Fahrer haben zu diesem

Zeitpunkt zwei steile Pässe und rund 200 Kilometer

hinter sich.“ Ein Pause haben sich also

alle redlich verdient.

Von Sölden führt der letzte Teilabschnitt der

Rallye die Fahrer dann nochmals durch das

Inntal zum Zielort nach Telfs. Die dritte und

letzte Sonderprüfung steht in Kühtai auf dem

Programm. Zusammenfassend, findet Horst

Holland, sei die Strecke nicht einfacher als im

letzten Jahr. Gerade auch wegen der vielen

Höhenmeter. „Ein Highlight – neben der Strecke

– ist mit Sicherheit die Einkehr im Restaurant

Ice Q.“ Und auch die vielen Kleinigkeiten,

die den Teilnehmern auf ihrer Fahrt nach

Telfs begegnen, werden ihnen fraglos noch

lange im Gedächtnis bleiben. [!]


ANNE MESSMER

11


[fahren] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015 unternehmen [!]

Ulm

Neu-Ulm

A 7

A 8

Augsburg

Autenried

Senden

A 99

Schwabmünchen

München

Ulm

Um 12.30 Uhr starten

die Oldtimerfahrer auf

dem Münsterplatz in

Richtung Telfs.

Ichenhausen /

Autenried

1. Sonderprüfung

A 96

Landsberg am Lech

Ammersee

Dießen am Ammersee

Tutzing

Starnberger See

Hier schoss

Bond, James Bond

A 95

Penzberg

Walchensee

Außen hui, innen auch: das „Ice Q“. Vor dem Restaurant

schoss 007, drinnen stand Flirtarbeit auf dem Programm.

Zwischen Dezember 2014 und Februar 2015 ging es

in Sölden hoch her – denn die Gemeinde war einer

der Drehorte für den neuen James-Bond-Streifen

„Spectre“. Ein Highlight waren die Dreh arbeiten rund

um das Restaurant „Ice Q“ auf mehr als 3000 Meter

Höhe. Geländewagen, Schneemobile, Kameras, meterweise

Kabel, Funkeinrichtungen – alles, was die

Crew für die Szenen vor der spektakulären Bergkulisse

brauchte, wurde nach oben geschafft. Vor dem

„Ice Q“ wurden Verfolgungsszenen, eine Fahrt mit der

Gondel und Schießereien gedreht – in welchen Stellen

des Films diese später zu sehen sein wer den, ist

natürlich noch ein großes Geheimnis. Doch Bond-Darsteller

Daniel Craig und die Crew waren gleichermaßen

begeistert von der österreichisch en Bergwelt. Neben

dem Restaurant wurde eine Holzhütte aufgebaut.

Von dort aus machen die Bösen Jagd auf 007.

Und auch im „Ice Q“ selbst wurde gedreht – und zwar

ein paar Flirtszenen. Beim Blick über die Berge wird

also auch der Agent zum Romantiker. Überzeugt haben

soll die Produzenten übrigens das Ambiente des

2013 eröffneten Restaurants. AM

Interalpenhotel Tyrol –

Im Fünf-Sterne-Hotel

verbringen die Teilnehmer

die Nacht.

Kühtai

3. Sonderprüfung

Garmisch-Partenkirchen

Interalpen-Hotel

Telfs

Kühtai

Sölden

Obergurgl

Mittenwald

Sölden

2. Sonderprüfung

Innsbruck

Schönberg im Stubaital

Brenner − Brennero

Sterzing - Vipiteno

12

St. Leonhard


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13


Foto: www.picslocation.de, Peter Neher

Schnell fahren – das kann mit dem richtigen Auto jeder. Ein bestimmtes Tempo einhalten – das muss man dagegen erst mal hinkriegen.

Und jetzt gaaanz gleichmäßig fahren ...

Eine Rallye ganz ohne Herausforderungen? Das wäre doch so was von langweilig. Auf der Donau Masters gibt es

Sonderprüfungen, in denen die Fahrer Geschick und Gefühl beweisen können – und jede Menge Spaß haben.

Genau dreimal müssen die Fahrer auf

dem Weg nach Telfs eine Sonderprüfung

absolvieren. Was sich hinter diesem

Begriff verbirgt, weiß Thomas Kassner,

Niederlassungsleiter und technischer Sachverständiger

bei der Dekra in Ulm. „Die Sonderprüfung

soll zeigen, wie gut die Fahrer sich

und ihren Oldtimer einschätzen können“, berichtet

er. Da ist Teamarbeit zwischen Fahrer

und Beifahrer gefragt. In Autenried, Sölden

und Kühtai müssen die Fahrer zu einer Gleichmäßigkeitsprüfung

antreten. Dabei geht es

darum, eine bestimmte Wegstrecke mit einer

bestimmten Durchschnittsgeschwindigkeit,

meist zwischen 35 und 40 Stundenkilometer,

zu befahren. Ziel ist es, möglichst gleichmäßig,

nicht möglichst schnell zu fahren.

Am Startpunkt der Prüfung erfahren die Fahrer

die Länge der Wegstrecke und die Durch-

Thomas Kassner von der

Dekra in Ulm.

schnittsgeschwin-

digkeit, dann geht

es los. Mit Hilfe einer

Lichtschranke

wird das Ergebnis

bis auf die Tausendstelsekunde

genau gemessen.

Gewonnen hat

derjenige, der am

nächsten an die

vorher errechnete

Zeit kommt. Für

jede Sekunde, die die Fahrer davon abweichen,

gibt es Strafpunkte.

ES SOLL SCHON SPASS MACHEN

Die Strecke wurde im Vorfeld von Thomas

Kassner und einem Kollegen festgelegt. „Sie

sollte etwas abseits liegen, damit der normale

Verkehr nicht behindert wird und nichts passieren

kann. Die Fahrer soll dabei ja auch Spaß

haben“, sagt er. So eine Sonderprüfung diene

aber auch dazu, das Teilnehmerfeld etwas zu

disziplinieren, sagt Kassner. Denn die Teams

müssen zu einer festen Zeit am Prüfungspunkt

sein.

Ist die Prüfung vorbei, machen er und sein

Kollege sich sofort wieder auf den Weg, denn

sie müssen den nächsten Punkt ja vor den Fahrern

erreichen. „In erster Linie soll die Sonderprüfung

Spaß und Abwechslung bringen.“

Obendrein bekommt die Rallye so einen zusätzlichen

Schuss Anspruch und Sportlichkeit.

Am Ende des Rallyetages wird natürlich

der Tagessieger gekürt – am Ende der Rallye

bekommt der Gesamtsieger einen schicken

Pokal. [!]

ANNE MESSMER

14


unternehmen [!] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015

[finanzieren]

Eine Anlage mit emotionaler Rendite

Wer einen Oldtimer kaufen will, sollte die Augen weit aufmachen: In den lukrativen Anlage-Gewässern lauern

Unmengen gieriger Haie. Oberste Devise ist professionelle Beratung. Dann klappt‘s auch mit der emotionalen Rendite.

Aktien, Gold, Briefmarken, Schmuck

oder vielleicht doch Kunstwerke? An

Anlageformen gibt es viele jenseits des

Sparstrumpfs, in dem das Geld allerdings eher

ab- als angelegt wird. Seit nicht allzu langer

Zeit setzen Anleger vermehrt auf Juwelen der

Automobilindustrie aus Stahl, Blech und Leder,

deren Wert nicht nur stabil bleibt, sondern

steigt. Vor wenigen Dekaden noch als

„Schnauferl“ veräppelt, hat sich im Bereich

der „Classic Cars“ mit dem Rad der Zeit auch

die Preisschraube gedreht: Fünfstellige Summen

sind die Regel, sechsstellige keine Seltenheit.

Sind die Autos selten, geht es in den

Millionenbereich. Mit der Öffnung des chinesischen

Marktes erwarten Experten eine Preisexplosion.

Doch wo hohe Gewinne locken,

lauern Fallstricke. Der Traum von der Rost-

Rendite sollte nicht den Blick verstellen. Fachleute

raten: Augen auf beim Oldtimerkauf!

LIEBHABER UND INVESTOREN

Wie weit das Feld ist, weiß keiner besser als

der Motorjournalist und ehemalige „Auto-

Motor-Sport“-Chefredakteur Bernd Ostmann.

„Eigentlich spaltet sich der Markt in zwei Lager

auf: den für Liebhaber, die einen erschwinglichen

Oldtimer kaufen und ihn selber

fahren, ohne große Wertsteigerung.“ Und

jenen der Anleger

mit zum Teil atemberaubenden

Margen:

„Einige Autos

sind durch die Decke

geschossen,

Motorjournalist

Bernd Ostmann.

wie ein Porsche

Speedster 356 oder

der Mercedes SL

Flügeltürer. Wenn

Sie so ein Auto vor

fünf Jahren gekauft

haben, ma-

Der wahre Liebhaber weiß: Auch bei Autos zählen

nicht nur die äußeren Werte.

15


[finanzieren] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015 unternehmen [!]

Sorge vor den chinesischen Preistreibern

Wenn China den Markt öffnet, könnten die Preise für Oldtimer explodieren.

250.000 bis 300.000 Fahrzeuge mit

„H“-Kennzeichen sind im öffentlichen

Raum unterwegs, schätzt Experte Oliver

Grimme. Noch gebe es genügend Oldtimer

auf dem Markt. „Um es grundsätzlich

zu sagen: Vielleicht stehen wir erst am Anfang,

denn die Nachfrage nimmt stetig zu

– auch durch neue, jüngere Zielgruppen.“

chen Sie heute einen Gewinn von einer halben

Million Euro – sofern sie einen Käufer

finden.“ Und das nötige Geld zum Kauf gehabt

haben: Denn bereits vor einem halben Jahrzehnt

war ein 300 SL, von dem nur 1400 Exemplare

gebaut wurden, nicht unter 500.000

Euro zu haben. Das derzeit teuerste Gefährt

auf dem Classic-Car-Markt ist ein Ferrari 250

GTO, der vergangenes Jahr in Kalifornien einen

Auktionsrekord von 38 Millionen Dollar

erzielt hat – wobei das Wörtchen „teuerste“

relativ ist: Er hat den höchsten Preis auf einer

Auktion erzielt; es gibt noch weitaus teurere,

die von Hand zu Hand verkauft werden.

Gar so tief muss man als normaler Oldtimerfan

nicht in die Tasche greifen, der durchschnittliche

Preis für einen Oldie liegt bei

20.000 Euro. Anders sieht es im Anlagebereich

aus. „Wenn Sie heute in diesen Markt, der sich

sehr sprunghaft entwickelt, einsteigen wollen,

müssen Sie mindestens 50.000 Euro investieren“,

sagt Ostmann. „Dafür kriegen Sie

schon einen 911er mit einigen Kampfspuren.“

Was die Frage aufwirft, welche Oldtimer wirklich

zur Geldanlage taugen, der reale Werte zu

Das könnte sich in Zukunft verschärfen:

„Wenn die Zahl der Fahrzeuge nicht mehr

reicht, werden die Preise auch nach oben

gehen.“ Das sieht auch Motorjournalist

Bernd Ostmann so: „Wenn sich der Riesenmarkt

China öffnet, werden die Preise

durch die Decke knallen, Sie werden keinen

Ferrari mehr finden.“

BRI

Grunde liegen – ohne künstliche Preisblase,

die den Anlegern um die Ohren fliegen könnte.

Laut Ostmann kann man sich zwar verschiedene

Marktstudien anschauen; er rät

aber vor dem Kauf einer betagten Edelkarosse

dennoch zur Einbindung eines Fachmanns.

AUS EINEM AUTO MACH DREI

Und dies nicht von ungefähr, zumal die zu erzielenden

Preise auch manchen zwielichtigen

Marktteilnehmer auf den Plan rufen, der den

Verlockungen, ein wenig zu tricksen, nicht

widerstehen kann – von der erfundenen Fahrzeughistorie

bis zum großangelegten, handfesten

Betrug. Wie Ostmann weiß, werden

bisweilen um ein authentisches Autoteil diverse

gefälschte herumgebaut: „So werden

aus einem Auto drei.“ In Argentinien etwa

verwenden Fälscher eigens Schiffsstahl, der

aus der Zeit der Oldtimer stamme, um Experten

zu täuschen, die eine Materialprobe entnehmen

wollen. Laien sind diesen Haien nahezu

hilflos ausgeliefert.

Dafür dass der Oldtimerkauf nicht zum Finanz-Fiasko

wird, sorgen Domenico Gehling

und Oliver Grimme von der Hypovereinsbank

(HVB). Sie besitzt im Rahmen ihres „Art

Managements“ ein eigenes Kompetenzzentrum

und berät Anleger auch in Sachen Kunst

und Classic Cars. Eine alternative Anlageform,

die Gehling, der das Private Banking der

HVB in Württemberg leitet und auch in Ulm

präsent ist, angesichts der obwaltenden Umstände

für entsprechende Kunden als höchst

interessant bezeichnet: „Wir befinden uns in

einem Umfeld, in dem die Zinsen bei null, die

Aktiendepots gefüllt und die Immobilienpreise

richtig hoch sind.“ Vor einem Investment

stehe eine umfangreiche Beratung, macht

Gehling deutlich: „Im Rahmen der ganzheitlichen

Betrachtung entwickeln wir eine auf

den Kunden zugeschnittene Finanzplanung

im Hinblick auf seine gesamte Vermögenssituation.“

Zumal das Anlagemodell auch mit

der jeweiligen Persönlichkeits- und Finanzstruktur

im Einklang stehen müsse.

Das Thema Classic Cars jedenfalls sei „viel

verbreiteter“ als man landläufig glaube. „Ich

werde wahnsinnig oft überrascht, wie viele

Kunden bereits einen Oldtimer besitzen.“ Was

den Weg zu dem besonderen Zusatzeffekt

weist, wenn das Steckenpferd zum rollenden

Sparschwein wird. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen

Anlageformen winkt hier neben

der monetären obendrein eine „emotionale

Rendite“.

WER NOCH ETWAS ÜBRIG HAT

Ein Experten-Netzwerk soll dafür sorgen, dass

weder die eine noch die andere schwindet. Für

Oliver Grimme, der im Münchner Kompetenzzentrum

des HVB Private Banking und

Wealth Managements für das Thema Classic

Cars zuständig ist, stellt der Kundenschutz via

angemessener Beratung die höchste Priorität

dar: „Wir begleiten die Kunden, erarbeiten ein

Profil und ermitteln, ob und welche Fahrzeuge

Sinn machen.“ Im Zweifelsfall rät Grimme

auch von einem Engagement ab, sollte es

nicht zum Kundenprofil passen: „Wir wollen

den Kunden nichts empfehlen, was weder zu

ihnen noch zu ihrer Finanzplanung passt. Die

emotionale Rendite sollte hier im Vordergrund

stehen, denn es bleibt ein risikobehaftetes

Investment.“

Passen muss natürlich auch das Budget. „Das

Angebot richtet sich an Kunden, die ihre finanziellen

Angelegenheiten geregelt und

noch etwas übrig haben.“ Ist erst mal der Kurs

abgesteckt, ist Grimme auch bei der Suche

nach einem geeigneten Objekt und der

16


unternehmen [!] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015

[finanzieren]

Echtheitsprüfung

behilflich. Dafür

greift er auf

„ein breites Netzwerk

vertrauenswürdiger

Händler“

und unabhängiger

Gutachter zurück.

„Wir können auch

anonymisiert Käufe

und Verkäufe

Domenico Gehling von

der Hypovereinsbank. anbahnen“, berichtet

er. „Das ist einer

der Mehrwerte, die wir bieten.“

Wobei die meisten ihre fahrenden Schätze

eher herzeigen wollen, als sie zu verbergen,

selbst wenn sie von ihrem Wert her eher in

einen Safe als auf die Straße gehörten. „An erster

Stelle steht der Fahrspaß, an zweiter erst

die Renditeerwartung“, weiß Oliver Grimme.

„Außerdem müssen die Autos bewegt werden,

sie werden nicht besser, wenn sie nur in der

Garage stehen.“

Ein Ferrari 250 GTO hat bei einer Auktion einen Preisrekord erzielt: 38 Millionen Dollar.

Wer ist denn eigentlich der typische Oldtimerfan?

„Neben den etablierten Oldtimer-

Enthusiasten, ist es die Generation 40 plus,

die sich an analoge Autos erinnert, die sie in

ihren Kinder- und Jugendtagen beeindruckt

haben“, sagt Grimme. Möglicherweise investiert

dieser Kreis ja auch deshalb in Autos,

weil er sich auch noch an den Crash des Neuen

Markts erinnert, als viele Wertpapiere nur

noch Papierwert besaßen.

Vor diesem Hintergrund ist die Wertsteigerung

eines Oldtimers schnell und unproblematisch

machbar: tanken! [!]


BERND RINDLE

17


Ein Borgward bleibt selten allein: Zu Konrad Wuchenauers Isabella (rechts) hat sich der „Große“, ein Borgward P100, gesellt.

Ach, Isabella

Die Welt der Oldtimer-Besitzer teilt sich in zwei Typen: Schrauber und Schraubenlasser. Konrad Wuchenauer gehört

fraglos ersterem an. Er hat in der eigenen Werkstatt im Haus nicht nur seine Borgward Isabella zum Strahlen gebracht.

Seit 1998 ist Konrad Wuchenauer stolzer

Besitzer einer Borgward Isabella Coupé,

Baujahr 1958, 75 PS bei 1500 ccm

Hubraum. Seine Jungfernfahrt hat er mit dem

Zweisitzer aber erst im Mai 2001 unternommen.

Auf ein Inserat hin kam er zu dem Anbieter

aus Dießen am Ammersee. „Als ich das

Auto das erste Mal gesehen habe, war es ganz

hinten in einer Scheuer versteckt, in der der

gute Mann alles Mögliche gesammelt hat“,

erzählt der Seniorchef des Autohauses Wuchenauer.

„Da stand ein blaues Auto, ursprünglich

elfenbeinfarben, mit dem Pinsel

blau gestrichen“, schildert er seine ersten Eindrücke.

Als er es genauer in Augenschein

nahm, stellte er fest: „Kein Blech war mehr am

anderen, überall Rost, die Schalter verschmort.“

Zuhause, beim Zerlegen, kamen

immer mehr Rost und Löcher zutage, die Polster

waren befleckt mit Kleber, mit dem mal

ein Sitzbezug befestigt worden war.

„DAS GEFÄLLT MEINER FRAU“

Der im Restaurieren erfahrene Kfz-Meister

wusste, dass ihn eine Menge Arbeit erwartete.

Schließlich geht er schon seit 1970 seinem

Hobby nach. Einige seiner Motorräder stehen

in der Oldtimerfabrik in Neu-Ulm, im Autound

Technik-Museum Sinsheim vier von

ihm restaurierte NSU. Seit Mitte der 1970er

Jahre hat er an einem Peugeot 201 aus dem

Jahr 1932 gebastelt, der mittlerweile ebenfalls

in der Oldtimerfabrik steht, aber dann und

wann für Hochzeiten oder andere festliche

Anlässe herausgeholt wird. Als er mit dem

Peugeot fertig war, habe er sich nach anderen

Objekten umgeschaut. Sein Interesse richtete

er vor allem auf eine Isabella, da er genau

wusste: „So ein Borgward Coupé, das gefällt

meiner Frau.“

Nach dem Erwerb des eigentlich schrottreifen

Oldtimers ging er zuerst auf die Suche nach

einem Rahmen. „Denn Blechle schweißen

mag ich nicht.“ In Bremen, wo auch die Carl F.

W. Borgward GmbH, später die Borgward AG,

bis zur Insolvenz 1961 ihre Fahrzeuge baute,

wurde er fündig: „Da ist einer, der fertigt die

Teile originalgetreu nach.“ Der neue Rahmen

kam rein, Karosserieteile wurden sandgestrahlt,

danach baute Wuchenauer die Isabella

in seiner Werkstatt im Wohnhaus in Thal-

18


unternehmen [!] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015

[restaurieren]

fingen Stück für Stück wieder auf. Unzählige

Stunden hat er dort in seiner Freizeit – abends

oder samstags und sonntags – schon an seinen

früheren Objekten geschraubt, getüftelt, poliert,

Details nachgearbeitet und, und, und.

Der Vorteil: „Ich war nie weg von meiner Frau,

wenn sie mich mal für etwas brauchte.“ Oder

auch umgekehrt, wie Franziska Wuchenauer

mit einem feinen Lächeln schildert. Ihr Mann

habe sie immer schnell rufen können, wenn

er ein zweites Paar Hände benötigt habe.

POLSTER NICHT ZU RETTEN

Um so nah wie möglich ans Original heranzukommen,

war Wuchenauer einige Male unterwegs,

um andere Borgward Coupés zu fotografieren.

Nicht nur Handwerkskunst und

Geduld seien nötig für eine Restauration, sondern

auch Ideen, wie etwas angegangen werden

kann. „Er ist auch nachts mal aufgestanden

und runter in die Werkstatt, wenn ihm

was eingefallen ist“, erzählt seine Frau. So habe

er zum Beispiel lange überlegt, wie er einen

Lichttopf am besten nachgestalten kann, erinnert

sich Wuchenauer. Am Ende fügte er zwei

Bremsscheiben zusammen, drehte sie auf die

richtige Größe ab, schweißte dann das Blech

drumherum und glich es an den Kotflügel der

Karosserie an. Als er damit fertig war, sägte er

die Bremsscheiben vorne wieder ab.

Schließlich kamen neue Sitzpolster hinein –

„die alten waren nicht mehr zu retten“ – und

die Isabella bekam ihre ursprüngliche Elfenbeinfarbe

zurück. Für den richtigen Farbton

war Franziska Wuchenauer zuständig. „Sie

kann sich Farben unheimlich gut merken“,

sagt Konrad Wuchenauer, stolz und froh, wie

er sich auch da auf seine Frau verlassen kann.

Aufstieg, Fall und Wiedergeburt des Borgward

Zu breit aufgestellt – das hat einst zum Untergang beigetragen.

Die Carl F. W. Borgward GmbH war Ende

der 1950er Jahre der drittgrößte Auto mobilhersteller

in Deutschland (hinter VW

und Opel), gemessen an den Zulassungszahlen.

Zudem stellte Borgward Nutzfahrzeuge

her und entwickelte einen Hubschrauber.

In den Bremer Werken waren

bis zu 22.000 Mitarbeiter beschäftigt.

1961 ging die Firma in Konkurs. Eine der

Ursachen war die zu große Markenvielfalt.

Verkaufsschlager und Sinnbild des Wirtschaftswunders

war der Mittelklassewagen

Borgward Isabella. Doch heute steht

der Autohersteller Borgward vor einem

Comeback. In Peking laufen bald die ersten

neuen Modelle vom Band. GAL

Heute ist die Isabella nicht mehr der einzige

Borgward in Wuchenauers Besitz. 2011 kaufte

er einen „großen Borgward“, den P100, der

einst der erste Pkw mit Luftfederung war.

Auch in ihn hat er viel Arbeit gesteckt, wenngleich

der P100 lange nicht in einem so desaströsen

Zustand wie die Isabella war.

Der große Borgward glänzt nun in elegantem

Grau, ist allerdings mit eingebautem Schiebedach

und Anhängerkupplung nicht mehr

ganz originalgetreu. „Aber im Sommer, wenn

es heiß ist, ist es mit Schiebedach viel angenehmer“,

sagt der 77-Jährige. Die Anhängerkupplung

benötigt der Wagen für die

„Knutschkugel“, erklärt der 77-Jährige. Einen

kleinen, leichten Oldtimer-Wohnwagen der

Marke Eriba, den er – wieder in einen tollen

Zustand versetzt – gerne mal auf Oldtimer-

Schauen mitnimmt.

Überhaupt bastelt er nicht nur gerne an den

alten Fahrzeugen, sondern er genießt sie auch.

Erst jüngst, rund um Fronleichnam, waren die

Wuchenauers wieder auf einer Vier-Tages-

Ausfahrt mit den Veteranen-Fahrzeug-Freunden

Ulm/Neu-Ulm.


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19


[leben] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015 unternehmen [!]

Jede Kurve

eine Freude

Mal schießt die Zündkerze aus dem Gewinde, mal

fällt das Licht aus. Das kann passieren, doch Oldtimer-

Fahrer wissen sich zu helfen. So ganz sicher auch die

Teilnehmer der Interalpen-Rallye, die in unserer

Umfrage von ihrer Lust an alten Autos erzählen.

Marcello Danieli setzt sich immer

mit Respekt in einen Oldtimer.

Der 52-Jährige ist seit mehr

als zwölf Jahren Geschäftsführer

der Harder logistics GmbH

& Co. KG in Neu-Ulm.

1) Schrauben – oder schrauben lassen: Welcher Oldtimer-Typ

sind Sie?

2) Haben Sie Respekt vor der kurvenreichen Fahrt

durch die Alpen – ohne Servo und ABS?

3) In welchem Wagen und mit wem gehen Sie auf die

Strecke?

4) Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Wagen – und

Ihren ersten Oldtimer?

5) Die lustigste Panne Ihres Oldtimerlebens war, als …

6) Was ist Ihr Traumwagen?

fehlende TÜV. Da man damals mehrfach vorstellig werden konnte,

schaffte ich es, das Auto immerhin vier weitere Monate am Leben

zu erhalten und blieb dadurch mobil.

5) … der Lichtschalter bei einer Nachtfahrt ausfiel. Das war eine brenzlige

Situation, da ich bei Dunkelheit auf der Landstraße die Hand

nicht mehr vor Augen sah. Ein beherzter Griff in die Elektrik unter

dem Armaturenbrett löste kurzfristig das Problem. Übrigens war

der Lichtschalter eine chinesische Nachfertigung, die inzwischen

durch ein auf einer Oldtimer-Messe in Italien erstandenes Originalteil

ersetzt wurde.

6) Da gibt es mehrere Träume. Ein Alfa Romeo 2600 Spider, Baujahr

1962, ein Mercedes Benz 300 SL oder sein Pendant aus der Neuzeit:

der Mercedes Benz AMG SLS.

1) Das Schrauben überlasse ich einem Profi. Meine „italienische Diva“

benötigt mindestens dreimal im Jahr eine sensible und vor allem

fachkundige Streicheleinheit. Diese übernimmt für mich Dipl. Ing.

Herbert Gerstner aus Jever, der mit seinen 72 Jahren viel Erfahrung

im Umgang mit vor allem italienischen Oldtimern hat.

2) Die rasanten Fahrten mit einem Oldtimer sollten stets mit Respekt

angegangen werden, da wir Nostalgiefahrer ohne Knautschzone

und Airbag auskommen müssen. Regelmäßige Fahrtrainings helfen

mir, den Umgang mit überraschenden Situationen – wie einem Ausfall

der Bremsen oder einem plötzlich auftauchenden Hindernis –

gedanklich und praktisch zu üben. Ich kenne mein Fahrzeug mittlerweile

sehr gut und weiß genau, wie es sich verhält und wo besser

Reserven eingeplant werden müssen.

3) Seit sieben Jahren gehe ich mit einem Alfa Romeo Giulia Spider Veloce

aus dem Jahr 1962 an den Start. Ich freue mich ganz besonders, in

diesem Jahr meinen langjährigen Freund und Orthopäden, Dr.

Michael Schiemer, mitnehmen zu dürfen. Da werden die Tipps zum

ergonomischen Fahren bestimmt nicht lange auf sich warten lassen.

4) Selbstverständlich! Mein erster Wagen war ein VW Variant 1600

mit Weber-Doppelvergasern, den mir meine Mutter überlassen hatte.

Dieser hatte eine abblätternde weinrote Metallic-Lackierung und

verbrauchte mehr Öl als Sprit. Der Hauptschwachpunkt war der

Achim Reinalter (65) sieht das

Fahren mit einem Oldtimer als

echte Herausforderung.

Der Geschäftsführer von

Reinalter Omnibusverkehr in

Laupheim ist verheiratet und

hat drei Kinder.

1) In meiner Studienzeit hatte ich schon Spaß an alten Fahrzeugen und

am Basteln. Leider bleibt mir heute nicht mehr die Zeit dazu. Daher

muss ich schrauben lassen.

2) Dies ist mit ein Grund, weshalb das Fahren mit einem Oldtimer so

viel Spaß macht. Man muss mehr überlegen und vorausschauender

denken. Diese Herausforderung ist es, was eine Oldtimer-Ausfahrt

ausmacht.

3) Mercedes 190 SL, Bj. 1959 und meiner Frau Katharina, Baujahr 1961.

4) Genau dieses Fahrzeug, mit dem ich an den Start gehe, war mein erster

Oldtimer. Ich habe diesen damals von meinen Eltern zum Abitur

geschenkt bekommen. Das war 1968, und damals wurden diese Fahrzeuge

nicht so beachtet, da die neuen Fahrzeuge interessanter waren.

20


unternehmen [!] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015

[leben]

5) … kurz nach einer Schweizer Passhöhe eine Zündkerze explosionsartig

aus ihrem Gewindesitz flog. Ich ließ den Wagen etwa acht Kilometer

bergabrollen, bis ich zufällig an einer kleinen Werkstatt

vorbeikam. Dort wurde mir innerhalb von einer halben Stunde ein

neues Gewinde gebohrt, und ich konnte die Fahrt ohne weitere Probleme

direkt fortsetzen. Und ob Sie es glauben oder nicht, der ganze

Spaß hat genau 20 Schweizer Franken gekostet.

6) Mein Traumwagen war immer schon ein Cabriolet. Wenn es dann

noch ein Mercedes aus der ersten Nachkriegsgeneration ist, dann ist

es der Richtige!

1) Grundsätzlich schraube ich gerne selbst. Schweiß- und Lackierarbeiten

sowie Motorüberholungen lasse ich in Fachbetrieben ausführen.

2) 1969 war ich „Deutscher Automobil-Bergmeister“ auf einem Alpine

A 110 ohne Servo und ABS. Deshalb freue ich mich auf jede Kurve.

3) Mit einem Alfa Romeo Giulia Spider, Baujahr 1962, den ich seit 1978

besitze und mit meiner Frau Beate als Beifahrerin, mit der ich schon

viele Oldtimer-Rallyes gefahren bin.

4) Mein erstes Fahrzeug war ein gebrauchter Fiat 600, der bereits nach

200 Kilometern einen Motorschaden hatte. Mein erster Oldtimer,

der Alfa Romeo, war, als ich ihn kaufte, nicht fahrbereit und wurde

von mir komplett restauriert.

Foto: © NorGal/Fotolia.com

Werner Brendel hatte bisher

keine nennenswerten Pannen.

Der 76-jährige selbst ständige

Dachdeckermeister und Vater

zweier Kinder

nimmt seine Ehefrau Beate

als Beifahrerin mit.

5) Pannen gab es glücklicherweise bisher nicht. Nur die Gepäckunterbringung

ist eine größere Herausforderung, da der Kofferraum mit

Werkzeug und Ersatzteilen nur wenig Platz für Abendgarderobe

übrig lässt.

6) Traumwagen? Diese Frage ist für mich schwer zu beantworten.

Vom Design her gefallen mir der Alfa Romeo Canguro und der

Lamborghini Miura SV sehr gut, technisch jedoch ist es der Porsche

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21


[fahren] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015 unternehmen [!]

Oldtimersause zu Füßen des Münsters

Die Interalpen-Rallye ist mehr als eine Rallye. Vor dem Start in Ulm kommen auf dem Münsterplatz alle

Oldtimer-Fans auf ihre Kosten. Motto an diesem hoffentlich sonnigen 10. Juli: Schauen, schwärmen, genießen.

Foto: www.picslocation.de, Peter Neher

Hoffentlich wird das Wetter wieder so schön wie 2013: Da macht Bewundern viel mehr Spaß.

Bevor die Fahrer am 10. Juli zu ihrer

Fahrt ins österreichische Telfs aufbrechen,

gibt es auf dem Ulmer Münsterplatz

ein großes Oldtimerfest. Ab 10 Uhr treffen

die Fahrer mit ihren Gefährten ein. Für die

Zuschauer bietet sich die seltene Gelegenheit,

die historischen Fahrzeuge aus der Nähe zu

betrachten, und mit Sicherheit bleibt auch

Zeit, um mit dem einen oder anderen Rallyeteilnehmer

ein wenig über Motoren, Getriebe

oder Innenausstattungen zu fachsimpeln

oder ein paar Fotos von den auf Hochglanz polierten

Oldtimern zu schießen.

Für die 40 Teilnehmer wird es an diesem Freitag

erst einmal ein wenig bürokratisch. Wer

von den Organisatoren seine Papiere erhalten

hat, darf sich mit seinem Auto in der Startaufstellung

zu Füßen des Münsters platzieren.

Um 11.30 Uhr steht dann im „Bellavista“ das

letzte Fahrerbriefing an. Und dann wird es

langsam spannend: Um 12.30 Uhr, wenn alle

bürokratischen Akte erledigt sind, alle Autos

überprüft wurden und alle Fahrer ihre Startposition

eingenommen haben, fällt der Startschuss

für die Fahrt nach Telfs. Unterstützt

wird die Donau Masters Interalpen-Rallye

auch in diesem Jahr wieder von zahlreichen

Sponsoren.

TEENAGER UND SENIOREN

Ein Gang auf den Münsterplatz am 10. Juli

lohnt sich also in jedem Fall. Denn an kaum

einem anderen Ort können Besucher so viele

top-gepflegte Oldtimer bewundern wie an

diesem Tag im Herzen der Stadt Ulm. Stolze

60 Jahre hat das älteste Auto der Rallye auf

dem schön geformten Buckel: ein Mercedes-

Benz 300 SL. Die stolzen Besitzer – und natürlich

Fahrer – sind Eugen und Brigitte Sing.

Dagegen wirken die beiden jüngsten Fahrzeuge

aus dem Teilnehmerfeld, ein Porsche 911

von Jürgen Timm und Heidrun Hansen, und

ein Mercedes-Benz 107er-Cabrio von Günter

und Marc Braun, aus dem Jahr 1987 fast noch

wie Teenager.

22


unternehmen [!] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015

[fahren]

Traditionell stark vertreten bei der Interalpen-Rallye

ist die Marke Mercedes-Benz, aber

auch Fahrzeuge von Porsche, Alfa Romeo oder

Triumph gehen auf die Strecke. Eines der optischen

Highlights dürfte mit Sicherheit der

knallrote Kougar Jaguar 3.8 Sport MK 2 von

Bernd und Birgit Wuchenauer aus dem Jahr

1968 sein. In Sachen Rennwagen ist der Shelby

Cobra 427 S/C von Andreas und Gabriele

Müller ganz vorne mit dabei. Gebaut wurde

die Cobra zwischen 1962 und 1968. Für die

Originale werden heute Preise von mehr als

einer Million Euro gezahlt. Mit seinen acht

Zylindern hat der Shelby Cobra ganz schön

Zug unter der Motorhaube.

Doch auf Geschwindigkeit kommt es bei der

Interalpen-Rallye eigentlich nicht an. Die Herausforderung

an beiden Tagen liegt vielmehr

in einem gleichmäßigen Fahrstil. Und die

Teams sollen unterwegs auch mal Zeit für eine

Pause haben und die Ausblicke entlang der

herrlichen Strecke genießen. [!]


ANNE MESSMER

Der Club – gute Wagen, gute Taten

Der Donau Masters Club wurde im Jahr

2007 gegründet. Außer zahlreichen Vertretern

aus der Wirtschaft gehören auch

die Stadtoberhäupter von Ulm und Neu-

Ulm zu den Gründungsmitgliedern.

Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt,

das Interesse an klassischen Automobilen

zu vertreten. Doch das ist nicht alles:

Er verfolgt auch karitative Zwecke. So unterstützt

er Einrichtungen wie zum Beispiel

die SOS-Kinderdörfer materiell oder

finanziell.

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23


Auch Oldtimer und ihre Piloten brauchen mal ein Päuschen – umso schöner, wenn endlich die Sonne rauskommt.

Foto: www.picslocation.de, Peter Neher

Mercedes-Benz

190 SL

01

Das Starterfeld der

Interalpen-Rallye 2015

Fahrer: Harry Seifert

Beifahrer: Antje Seifert

Auch dieses Jahr gehen wieder wahre Schmuckstücke an

den Start. Hier alle Teilnehmer und ihre Fahrzeuge im

Überblick – zusammen mit den wichtigsten Details.

INTER ALPEN

650

km

R A L LY E

Baujahr: 1956 ccm: 2180

PS: 105 Zylinder: 6

Triumph

TR 6

02

Mercedes-Benz

190 SL

03

Mercedes-Benz

107 Cabrio

04

Fahrer: Martin Löffler

Beifahrer: Christopher Löffler

Fahrer: Werner Knittel

Beifahrer: Kristine Knittel

Fahrer: Andreas Knittel

Beifahrer: Sylvia Knittel

Baujahr: 1971 ccm: 2700

PS: 100 Zylinder: 6

Baujahr: 1959 ccm: 1900

PS: 105 Zylinder: 4

Baujahr: 1986 ccm: 3000

KW: 138 Zylinder: k. A.

24


unternehmen [!] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015

[namen & fahrzeuge]

Porsche

911 Turbo

05

Porsche

356 SC

06

Mercedes-Benz

450 SLC-Rallye

07

Fahrer: Peter Hirner

Beifahrer: Karin Hirner

Fahrer: Jochen Nagel

Beifahrer: Eva Bernsmann

Fahrer: Ulf Kaufmann

Beifahrer: Maximilian Kaufmann

Baujahr: 1982 ccm: 3300

PS: 300 Zylinder: 6

Baujahr: 1965 ccm: 1841

KW: 92 Zylinder: 4

Baujahr: 1976 ccm: 4489

PS: 300 Zylinder: 8

Kougar Jaguar

3.8 Sport MK 2

08

Ford Shelby American

Cobra 427 S/C

09

Alfa Romeo

Giulia Spider Veloce

10

Fahrer: Bernd Wuchenauer

Beifahrer: Birgit Wuchenauer

Fahrer: Andreas Müller

Beifahrer: Gabriele Müller

Fahrer: Marcello Danieli

Beifahrer: Dr. Michael Schiemer

Baujahr: 1968 ccm: 3800

PS: 265 Zylinder: 6

Baujahr: 1965 ccm: 6997

KW: 257 Zylinder: 8

Baujahr: 1962 ccm: 1600

PS: 112 Zylinder: 4

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[namen & fahrzeuge] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015 unternehmen [!]

Mercedes-Benz

W 123

11

Jaguar

E-Type Roadster

12

Mercedes-Benz

300 SL

13

Fahrer: Max Kirschenhofer

Beifahrer: Rainer Schieren

Fahrer: Georg Kungl

Beifahrer: Ellen Kungl

Fahrer: Eugen Sing

Beifahrer: Brigitte Sing

Baujahr: 1979 ccm: 2300

PS: 109 Zylinder: 4

Baujahr: 1964 ccm: 4200

PS: 265 Zylinder: 6

Baujahr: 1955 ccm: 3000

PS: 215 Zylinder: 6

Porsche

911

14

Porsche

911

15

Mercedes-Benz

350 SLC

16

Fahrer: Jürgen Timm

Beifahrer: Heidrun Hansen

Fahrer: Dr. Holger Krauch

Beifahrer: Annette Krauch

Fahrer: Dr. Jochen Mellinghoff

Beifahrer: Stephan Lindner

Baujahr: 1987 ccm: 3200

PS: 231 Zylinder: 6

Baujahr: 1970 ccm: 2200

PS: 155 Zylinder: 6

Baujahr: 1975 ccm: 3498

PS: 200 Zylinder: 8

Alfa Romeo

Giulia Spider

17

Porsche

356 Cabrio

18

Healey

Big Healey

19

Fahrer: Werner Brendel

Beifahrer: Beate Brendel

Fahrer: Volker Helm

Beifahrer: Silvia Helm

Fahrer: Dr. Felix Fremerey

Beifahrer: Karoline Fremerey

Baujahr: 1962 ccm: 1600

PS: 88 Zylinder: 4

Baujahr: 1959 ccm: 1600

PS: 75 Zylinder: k. A.

Baujahr: 1966 ccm: 3000

KW: 110 Zylinder: 6

26


[namen & fahrzeuge]

Mercedes-Benz

Pagode 280 SL

20

Mercedes-Benz

190 SL

21

Fahrer: Andreas Scherer

Beifahrer: Sabine Scherer

Fahrer: Achim Reinalter

Beifahrer: Katharina Reinalter

Baujahr: 1970 ccm: 2800

PS: 177 Zylinder: 6

Baujahr: 1959 ccm: 1884

PS: 105 Zylinder: 4

VW

Käfer 1303

22

Triumph

TR 4

23

Fahrer: Johannes Völk

Beifahrer: Sabine Völk

Fahrer: Birgit Siefert

Beifahrer: Gertrud Langer

Baujahr: 1973 ccm: 1276

PS: 44 Zylinder: 4

Baujahr: 1961 ccm: 2000

PS: 100 Zylinder: 4

Austin-Healey

Mk II / BJ 7

24

Mercedes-Benz

220 Seb Cabrio

25

Wir gestalten mit

Fahrer: Jan Siefert

Beifahrer: Robert Langer

Fahrer: Franz Güttinger

Beifahrer: Inge Güttinger-Götz

mediaservice ulm

www.mediaservice-ulm.de

Baujahr: 1962 ccm: 3000

PS: 130 Zylinder: 6

Baujahr: 1962 ccm: 2180

PS: 120 Zylinder: 6

SÜDWEST PRESSE

27


[namen & fahrzeuge] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015 unternehmen [!]

Fiat

1500 Cabrio

26

Alfa Romeo

1750 GT

27

Mercedes-Benz

220 S Cabrio

28

Fahrer: Thomas Burkert

Beifahrer: Marc Burkert

Fahrer: Dr. Dietmar Czech

Beifahrer: Dr. Annette Czech

Fahrer: Manfred Biesinger

Beifahrer: Brunhilde Biesinger

Baujahr: 1966 ccm: 1496

PS: 75 Zylinder: 4

Baujahr: 1968 ccm: 1767

PS: 113 Zylinder: 4

Baujahr: 1957 ccm: 2180

PS: 106 Zylinder: 6

Ferrari

400 GT

29

Porsche

911 S Targa

30

Mercedes-Benz

350 SL

31

Fahrer: Harald Schuster

Beifahrer: Yvonne Schuster

Fahrer: Marco Schöttner

Beifahrer: Hildegard Schöttner

Fahrer: Jochen Kaupp

Beifahrer: Jörg Michahelles

Baujahr: 1977 ccm: 4821

KW: 231 Zylinder: 12

Baujahr: 1972 ccm: 2400

PS: 190 Zylinder: 6

Baujahr: 1972 ccm: 3500

PS: 200 Zylinder: 8

Mercedes-Benz

280 SL Pagode

32

Porsche

911 SC

33

Porsche

356 S

34

Fahrer: Mike Hoebbel

Beifahrer: Kirsten Hoebbel

Fahrer: René Balmer

Beifahrer: Werner Balmer

Fahrer: Josef Funk

Beifahrer: Ilse Funk-Eisenkramer

Baujahr: 1970 ccm: 2800

PS: 170 Zylinder: 6

Baujahr: 1979 ccm: 2956

KW: 132 Zylinder: 6

Baujahr: 1962 ccm: 1600

PS: 90 Zylinder: 4

28


unternehmen [!] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015

[namen & fahrzeuge]

Pininfarina

Spider 124 DS

35

Mercedes-Benz

107er Cabrio

36

Mercedes-Benz

280 SE Coupe 3.5

37

Fahrer: Gerhard Fink

Beifahrer: Hermann Fetzer

Fahrer: Günter Braun

Beifahrer: Marc Braun

Fahrer: Marcus Lorinser

Beifahrer: Thomas Hähnel

Baujahr: 1981 ccm: 1981

KW: 77 Zylinder: 4

Baujahr: 1987 ccm: 2932

KW: 138 Zylinder: 6

Baujahr: 1970 ccm: 3459

KW: 147 Zylinder: 6

Mercedes-Benz

220 S Ponton

38

Mercedes-Benz

107 Cabrio

39

Mercedes-Benz

200/8

40

Fahrer: Konrad Pfaff

Beifahrer: Tanja Keppler

Fahrer: Walter Janus

Beifahrer: k. A.

Fahrer: Hermann Genth

Beifahrer: Ralph Hamann

Lag bei Drucklegung

leider noch nicht vor.

Baujahr: 1957 ccm: k. A.

KW: 100 Zylinder: k. A.

Baujahr: 1982 ccm: 2950

PS: 185 Zylinder: 6

Baujahr: 1972 ccm: 1971

PS: 95 Zylinder: 4

Ressourcen sind

endlich, wir sorgen

für Ersatz.

Knittel GmbH Abfallentsorgung · Adalbert-Stifter-Straße 28 · 89269 Vöhringen

Telefon 07306 . 96 16 - 0 · Telefax 07306 . 96 16 - 45 · info@knittel-entsorgung.de

www.knittel-entsorgung.de

29


[impressionen] Sonderausgabe Interalpen-Rallye | Juli 2015 unternehmen [!]

Alle Fotos auf dieser Seite: www.picslocation.de, Peter Neher

Dieser atemberaubende Blick über die Tiroler Alpen entschädigt für so manche Rallye-Strapaze.

Mit einem Mercedes-Benz Strich-8 auf dem

Hantenjoch unterwegs.

Cobra 427 S/C vor der 1. Sonderprüfung

der Interalpen-Rallye 2014 in Autenried.

Historische Technik : Da kann man noch

selber schrauben.

Start frei im Fiat 1500 für die 3. Sonderprüfung der Interalpen-Rallye

2014 in Arzl-Ried im Inntal – übrigens das Siegerauto 2014.

Alfa Romeo Gulia Spider Veloce – Cabrio fahren in einer der denkbar

schönsten Formen.

[impressum]

Verlag/Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG

Frauenstraße 77, 89073 Ulm

Geschäftsführer:

Thomas Brackvogel

Redaktion

Alexander Bögelein (verantw.),

Irmgard Städele,

Anschrift wie Verlag

Anzeigen

Dr. Thomas Baumann

(verantwortlich)

Anschrift wie Verlag

Gestaltung

Alen Pahic (Art Director)

Antje Glinka (Bild)

Fotos picslocation Peter Neher

(Titel), Marc Hörger, Volkmar

Könneke, picture alliance, Getty

Images, Stadt Ichenhausen, Ötztal

Tourismus/Rudi Wyhlidal,

Ötztal Tourismus/Isidor Nösig,

Tourismusverband Innsbruck,

Borgward Group AG, Werkfotos,

PR, Archiv

Auflage: 10 000 Exemplare

Druck

Druck- und Verlagsgesellschaft

Bietigheim mbH

Kronenbergstraße 10

74321 Bietigheim-Bissingen

Objektleitung

Tobias Lehmann

Telefon 0731 156-515, Fax 481

unternehmen@swp.de

Mediaberatung

Stefan Kulbe

Telefon 0731 156-137

E-Mail s.kulbe@swp.de

Nächste Ausgabe

2. Oktober 2015

Die Themen

Gesundheitsvorsorge

für Manager

Catering & Vending

Gewerbeansiedlung:

Was lockt Firmen an?

Chancen von Big Data & CRM

u. v. m.

Anzeigenschluss

9. September 2015

www.swp.de/unternehmen

30


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• Online Zugriff auf über 5.000 Fahrzeuge

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Dienstleistungsangeboten mobil, z. B.:

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Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart

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