unternehmen Sonderausgabe Juli 2017

suedwest.presse

unternehmen Sonderausgabe Juli 2017

Das Wirtschaftsmagazin im Südwesten Sonderausgabe | Juli 2017 | 3,00 €

DONAU MASTERS

Ulm

Ulm

Salzburg

CLUB

e.V.

4 197821 303000 5 7

Fuschlsee

Salzburg

Donau Masters

Ulm – Salzburg

Sonderausgabe zur Oldtimer-Rallye vom

13. bis 16. Juli mit Starterliste, Hintergründen und

Vereinschef Manfred Hommel im Titelinterview.


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unternehmen [!] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017

[inhalt]

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

Alexander Bögelein,

Redaktionsleiter

unternehmen [!]

kommt das neue Format bei den Teilnehmern

an? Diese Frage stellen sich Cheforganisator

Manfred Hommel und sein Team,

die auch in die Vorbereitung der diesjährigen

Donau Masters wieder Hunderte von

Arbeitsstunden gesteckt haben. Zur zwölften

Auflage der Rallye ist klar: Es geht nur

noch alle zwei Jahre nach Budapest. Diese

Herausforderung ist für Mensch, Maschine

und in der Organisation zu anstrengend, um

sie jährlich zu meistern. Die Lösung könnte

sein, alternierend ein anderes Ziel anzusteuern.

Die Interalpenrallye nach Telfs bildete

den Anfang. Heuer geht’s genussvoll zum

Fuschlsee (S. 12). Ein Highlight auf dem

Weg dorthin: der Salz burg ring, eine Legende

des Motorsports. (S. 18). Was die Rallye

sonst an Neuem bietet, erzählt Manfred

Hommel im Interview (S.4). Dazu berichten

Teilnehmer von ihrer ersten Oldtimer-Liebe

(S.20). Viel Spaß beim Lesen!

Ihr Alexander Bögelein

[titelthema]

4 Begehrte Schätze von morgen

Chefkoordinator Manfred Hommel im

Gespräch

[fahren]

10 Eine Strecke zum Genießen

Erst die Party, dann die Arbeit

[anlegen]

14 Ganz schön wertvoll

Rendite, die Spaß macht

[spezial]

16 Zwei Clubs, eine Leidenschaft

Neuer Treffpunkt für die Fans

klassischer Fahrzeuge in Schwäbisch

Gmünd

[sehen]

12 Türkisblaues Idyll mit Bergkulisse

So schön ist’s am Fuschlsee

22 Oldtimer, die man lieben muss

Die Favoriten unseres Experten

Alf Cremers und ihre Geschichten

[leben]

18 Schnell, schneller, Salzburgring

Eine Rennstrecke, die Flügel verleiht

20 Große Hitze, kühle Köpfe Wie unsere

Teilnehmer ihre erste große Oldtimer-

Liebe fanden

[namen & fahrzeuge]

24 Donau Masters 2017 Die Fahrerteams

und ihre Schmuckstücke

30 Impressum

22 14

10 18

12

3


Manfred Hommel führt im

zwölften Jahr die Rallye Donau

Masters an. In Autos wie

dem AMG GT R sieht er die

Klassiker der Zukunft.

Fotos: Marc Hörger

4


unternehmen [!] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017

[titelthema]

Begehrte Schätze

von morgen

Vor zwölf Jahren hat Manfred Hommel seine Leidenschaft für alte Fahrzeuge

entdeckt. Er ist Mitgründer der Rallye Donau Masters, Chefkoordinator und leitet

mittlerweile zwei Oldtimer-Clubs. Ein Gespräch über den Glanz vergangener

Tage, Klassiker der Zukunft und den Drehort der Sissi-Filme am Fuschlsee.

Zur Person

Werfen Sie einen Blick in die Zukunft: Welches der

heutigen Modelle hat in 30 Jahren das Zeug zum

Oldtimer?

Der Begriff verkörpert für mich Glanz und Chrom, damit

sind Oldtimer im engeren Sinne nur Fahrzeuge, die

bis in die 70er Jahre hinein gebaut wurden. Viele Autos,

die danach kamen, haben jedoch das Potenzial, besondere

Autos zu werden.

Was heißt das für die Oldtimer-Fangemeinde?

Die wird sich verändern. Heutige Teenager werden sich

vermutlich mit den Autos auseinandersetzen, die ihre

Eltern heute fahren oder die sie selbst fahren. Themen

wie autonomes Fahren verändern die Fahrzeugwelt kolossal.

Dennoch glaube ich, dass es in 30 Jahren Liebhaber

geben wird – für einige wenige, besondere Modelle

aus der heutigen Zeit.

Wird der Wert der „richtigen Oldtimer“ steigen?

Das hängt von mehreren Faktoren ab. Etwa davon, wie

die heutige Generation die Fahrzeuge in 30 Jahren betrachten

wird. Ob die Menschen noch Interesse haben

am Glitzer und Glanz der 60er und 70er Jahre oder sagen:

Das interessiert uns nicht, damit sind wir nicht

aufgewachsen.

Was sagt Ihnen Ihr Bauchgefühl?

Es wird auch in Zukunft eine Nachfrage geben. Design,

Technik und die Einfachheit von Oldtimern werden

auch noch Menschen in 30 oder 40 Jahren faszinieren.

Davon bin ich überzeugt.

Wie wirkt sich das auf die Preise aus?

Das lässt sich momentan nicht abschätzen. Ich gehe

davon aus, dass der Wert der Fahrzeuge stabil und hoch

bleiben wird. Insbesondere außergewöhnliche Oldtimer

dürften an Wert zulegen. Es gibt aber neben der

Nachfrage weitere Faktoren.

Manfred Hommel

leitet seit vier Jahren

die Mercedes-Benz-

Niederlassung Stuttgart

und ist Chef der

Vertriebsdirektion

Württemberg. 2006

gehörte er zu den

Gründungsmitgliedern

des Donau-Masters-Club,

den er seither

leitet. Im Jahr

2013 gründete er den

Oldtimer-Club Stuttgart-Stauferland

und

ist auch dort Vereinsvorsitzender.

Hommel

ist verheiratet, hat

vier Kinder und entspannt

sich mit Tai

Chi und Golf.

5


[titelthema] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017 unternehmen [!]

Was macht die Faszination

am Oldtimer-Fahren aus?

„Diese Kombination aus Optik,

Geruch und Langsamkeit

ist einmalig“, sagt Donau-

Masters-Chef Hommel.

Welche sind das?

Die Zinsentwicklung. Viele Menschen haben sich mit

Oldtimern beschäftigt, obwohl sie keine Leidenschaft

für alte Autos haben. Sie haben die Fahrzeuge als Geldanlage

erworben. Diese Zielgruppe

wird wieder wegfallen, sobald am

Kapitalmarkt wieder Zinsen für andere

Anlageformen verfügbar sind.

An dritter Stelle steht das Thema

Umweltbelastung und Elektromobilität.

Wir müssen abwarten, wo

sich diese Diskussion hin entwickelt.

Neben dem finanziellen Aspekt

gehört aus meiner Sicht Leidenschaft

und Freude am Fahren

dazu. Der Oldie soll nicht nur in der Garage stehen.

Welchen Oldtimer hätten Sie denn noch gerne?

Durch die Marke, die ich vertrete, habe ich eine Leidenschaft

für Mercedes entwickelt. Ich habe eine wunderschöne

Pagode. Damit habe ich mir vor zwölf Jahren

einen Traum erfüllt. Im Moment bin ich so happy, dass

mir ad hoc kein anderes Objekt der Begierde einfällt.

Das ist

Fahren pur–

ohne

jegliche

Hektik

Wie wäre es mit dem Ferrari F40 mit V8-Biturbomotor,

478 PS, 324 km/h Spitze?

Der reizt mich nicht. Da wäre der Mercedes AMG GT R,

der hinten Ihnen steht, verlockender. Der hat das Zeug

zum Klassiker der Zukunft. Auch

andere Marken haben solche Autos,

die in 40 Jahren noch begehrte

Fahrzeuge sein werden.

Was fasziniert Sie am Oldtimer-

Fahren?

In modernen Autos ist alles elektronisch

gesteuert. Beim Oldtimer

hast du eine Hand voll Schalter.

Das ist Fahren pur. Am besten gefällt

mir das Entschleunigen. Jegliche Hektik geht an

einem vorüber. Das ist das eine.

Und das andere?

Ich liebe alte Formen und Materialien wie Chrom.

Diese Kombination aus Optik, Geruch und Langsamkeit

ist einmalig. Unsere Zeit ist hektisch genug.

Sind Sie eigentlich ein Romantiker?

(schmunzelt) Ich glaube nicht.

Wessen Idee war es dann, dass die diesjährige Donau

Masters zum Drehort der Sissi-Filme führt?

Wir suchen alle zwei Jahre Ziele, die zum Motto Genießertour

passen und in einem Umkreis von 200 bis

300 Kilometern liegen. Das Salzburger Land hatten

wir schon länger auf dem Schirm, daher geht es dieses

Jahr an den Fuschlsee.

Was erwartet die Fahrerteams?

Ich bin mir sicher, dass die Wenigsten den Fuschlsee

und dessen Umgebung kennen. Allein diese herrliche

Landschaft live zu erleben – inklusive der Sissi-Drehorte

–, macht diese Tour zu etwas Außergewöhnlichem.

Was ist das Besondere an dieser Tour?

Anders als bei der Donau Masters nach Budapest werden

wir auf kleinen, engen Straßen Richtung Fuschlsee

cruisen. Etliche Abschnitte liegen fernab von jeglicher

Zivilisation – wirklich hochinteressant.

Wie sieht das generelle Konzept für die Donau

Masters aus?

Wir versuchen das neu aufzugleisen. Alle zwei Jahre

Ulm – Budapest steht für uns fest. Die Rallye hat dazu

beigetragen, dass wir den Donau Masters Club gründen

konnten und ist der Grundstein für alles, was wir

erreicht haben. Gleichzeitig haben wir erkannt, dass

wir alle zwei Jahre etwas anderes anbieten müssen.

6


unternehmen [!] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017

[titelthema]

Und zwar?

Weg von der harten, 1000 Kilometer langen Oldtimer-

Rallye, hin zu Genuss und Langsamkeit. Deshalb haben

wir uns überlegt, was wir unseren Teilnehmern in

diesem Rhythmus Schönes anbieten können. Zweimal

waren wir in Telfs in Tirol und haben die Gegend

dort erkundet – eine wunderbare Geschichte. Dieses

Mal fahren wir noch ein Stück weiter Richtung Österreich.

Kommt das Format an, kann ich mir gut vorstellen,

dass wir im Zwei-Jahres-Rhythmus immer wieder

neue Ziele ansteuern.

Die Donau Masters ist über Ihre Person als Clubchef

und die Entstehungsgeschichte eng mit Mercedes-Benz

verbunden. Gab es schon mal Überlegungen,

nur Mercedes-Modelle zuzulassen?

Die gab es. Aber wer sich mit dem Thema Oldtimer

beschäftigt, erkennt schnell, dass eine solche Ausfahrt

nur Sinn macht, wenn die Vielfalt aus Marken

und Fahrzeugen verschiedener Epochen gewährleistet

ist. Es macht mehr Spaß, wenn man in einem Starterfeld

unterwegs ist, in dem nicht alle Autos gleichartig

sind.

Was hat sich seit den Anfängen der Donau Masters

im Jahr 2006 verändert?

Damals haben wir die Tour mit der Hand am Arm organisiert.

Heute steckt eine andere Routine drin. Wir sind

besser vorbereitet, haben ein besseres Feeling für geeignete,

interessante Strecken. Die Organisation ist noch

Wenn das neue Format bei

den Teilnehmern ankommt,

kann sich Manfred Hommel

gut vorstellen, im Zwei-Jahres-Rhythmus

neue Ziele anzusteuern.

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7


[titelthema] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017 unternehmen [!]

Seit dem Jahr 2006 ist

Chefkoordinator Manfred

Hommel die treibende Kraft

bei der Donau Masters. Doch

er räumt ein: „Ich hätte keine

einzige der Wertungsprüfungen

gewinnen können.“

DAS INTERVIEW FÜHRTE

ALEXANDER BÖGELEIN,

REDAKTIONSLEITER

UNTERNEHMEN[!]

DOKUMENTATION:

RONJA GYSIN

FOTOS:

MARC HÖRGER

immer aufwendig, geht uns aber als eingespieltes Team

viel leichter von der Hand als früher.

Ab welchem Zeitpunkt können Sie die Donau Masters

genießen?

Ich genieße erst, wenn wir am Ziel sind und die Tour

vorbei ist. Als Gesamtverantwortlicher stehst du die

ganze Zeit unter Strom. Es gibt zahllose Unbekannte,

mit denen wir – toi, toi, toi – bisher meist Glück hatten.

Welche Neuerungen gibt es?

Bis dato sind wir immer am Abend in die Nacht hinein

gestartet. Donnerstag 17 Uhr ging es los, bis wir die erste

Etappe hinter uns hatten, war es meist 22 oder 23

Uhr. Dieses Jahr treffen wir uns auch donnerstags, stellen

die Fahrzeuge auf und bereiten

alles vor. Losfahren werden wir

aber erst früh am Freitagmorgen

zwischen sieben und acht Uhr. So

umgehen wir die abendliche Belastung,

erst spät anzukommen.

Neu ist auch die Drivers Night.

Wir treffen uns abends im „Bella

Vista“, um die Schönheit Ulms von

oben genießen zu können und von

dort auf den Münsterplatz zu schauen. Auf dem werden

die Autos aufgereiht sein.

Wie groß sind die Vorbehalte der Teilnehmer, ihre

Schätzchen über Nacht auf dem Münsterplatz stehen

zu lassen?

Als Oldtimer-Freund ist man naturgemäß um das eigene

Fahrzeug sehr besorgt. Damit alle entspannt feiern

können, haben wir einen Sicherheitsdienst beauftragt.

Wir suchen

jedes Jahr

eine Aktion

aus, die wir

unterstützen

Niemand wird an die Fahrzeuge herankommen. Zudem

wird eigens ein Kamerasystem aufgebaut. Auch

unterwegs haben wir Sicherheitskräfte dabei, die auf

die Fahrzeuge aufpassen.

Die Wertungsprüfungen der Tour sind auf gleichmäßiges

Fahren ausgelegt. Wie gut muss ein

Fahrerteam sein, um den ersten Preis zu gewinnen?

Insgesamt wird es sechs Wertungsprüfungen auf der

Tour geben. Obwohl ich seit dem Jahr 2006 Veranstaltungen

wie diese organisiere, muss ich ehrlich sagen:

Ich hätte keine einzige Wertungsprüfung gewinnen

können. Viele unserer Teilnehmer bereiten sich intensiv

vor. Die fahren oft mit zwei Stoppuhren und schaffen

es, nur minimalste Abweichungen zur Sollzeit zu

fahren. Erst kürzlich gab es eine

Prüfung, bei welcher der Beste auf

1100 Metern gerade mal 0,16 Sekunden

Abweichung zur Sollzeit

hatte. Das ist unglaublich, wie die

Leute ihr Auto beherrschen.

Eines der Ziele der Donau Masters

ist es, für einen guten

Zweck zu fahren. Was ist der

Hintergrund für die Spenden?

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, etwas zurück

zu geben. Allen unseren Teilnehmern geht es in der

Regel gut – persönlich wie finanziell. Es gibt aber nach

wie vor so viele Menschen, die es nicht einfach haben.

Egal ob gesundheitliche, familiäre oder finanzielle

Probleme da sind. Deshalb suchen wir jedes Jahr eine

Aktion, bei der wir unbürokratisch helfen können.

Dieser Ansatz gehörte schon bei der ersten Donau

Masters zur Zielsetzung und das tut er bis heute. [!]

8


DONAU MASTERS

Ulm – Salzburg 2017

13. bis 16. Juli 2017

Ulm

Salzburg

Ulm

Fuschlsee

Salzburg

FAHRZEUGABNAHME

UND PARC FERMÉ

auf dem Ulmer Münsterplatz,

13. Juli ab 17 Uhr

START

auf dem Ulmer Münsterplatz,

14. Juli ab 8 Uhr

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[fahren] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017 unternehmen [!]

Eine Strecke zum Genießen

Die 12. Rallye Donau Masters startet mit einer großen Party auf dem Münsterplatz und wartet mit einigen Neuerungen

auf. Auf der Tour an den Fuschlsee sollen die Fahrerteams ihren Enthusiasmus ausleben – aber schön langsam.

Beim Auftakt der Donau Masters am

Donnerstag, 13. Juli, um 17 Uhr, wird

auf dem Münsterplatz mächtig was los

sein. Das liegt zum einen an der Oldtimer-

Rallye, die der Donau-Masters-Club e.V. zum

12. Mal organisiert, zum anderen am Ulmer

Frauenlauf samt Showbühne, bei dem an diesem

Tag 2000 Teilnehmerinnen an den Start

gehen. „Wir arbeiten eng mit dem Veranstalter

Markus Ebner zusammen und arrangieren

uns“, sagt Horst Holland, der wie auch Florian

Ilg seit Jahren dem Kernteam der Oldtimer-

Rallye angehört.

Die wartet dieses Jahr mit einigen Neuerungen

auf. Nach Ankunft, Startformalitäten und

technischen Kontrollen geht es für die Fahrerteams

um 19.30 Uhr zum Briefing. Im Restaurant

„Bella Vista“ hoch über dem Münsterplatz

stellt Chefkoordinator Manfred Hommel

die Rallye samt Regeln, Roadbook und Zeitplan

vor. Daran schließt sich die „Drivers

Night“ an. „Das ist eine schöne Möglichkeit,

dass sich die Teilnehmer kennenlernen und

austauschen können“, sagt Holland.

PREMIERE: START AM MORGEN

Auf den Weg ins Salzburger Land macht sich

der Fahrzeugtross nicht wie bisher am Spätnachmittag,

sondern erst tags darauf – ab 8

Uhr. Für Oldtimer-Fans gibt das die Möglichkeit,

die Fahrzeuge in Startaufstellung am

Abend zu bestaunen und zu fotografieren. Die

rund 50 Oldies werden von Sicherheitskräften

bewacht, aber erst gegen 22 Uhr mit Gittern

abgeschirmt. Ab 8 Uhr am Freitag, 14. Juli,

rollen die Fahrzeuge von der Startrampe.

Auf sie und die Fahrerteams warten in den

nächsten zwei Tagen rund 650 Kilometer,

sechs Wertungsprüfungen, mehr als 20 Kontrollstellen

zum Stempeln und malerische

Landschaften zum Genießen. Hohe Pässe

Foto: © travelpeter / Fotolia.com

Auf schmalen Straßen geht es für die Teilnehmer

durch Oberbayern. Dabei kommen sie unter anderem

an Ruhpolding vorbei.

10


unternehmen [!] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017

[fahren]

müssen die klassischen Fahrzeuge nicht bewältigen.

Hollands Lieblingsstelle der diesjährigen

Rallye ist am Mondsee. „Da könnte man

als Beifahrer fast meinen, mit ausgestreckter

Hand das Wasser berühren zu können“, sagt

der 37-Jährige, der in der Mercedes-Benz Vertriebsdirektion

Württemberg in Stuttgart Vertriebsleiter

im Verkauf ist.

Gemeinsam mit Florian Ilg, Verkaufsleiter

Pkw in der Mercedes-Benz-Niederlassung

Schwäbisch-Gmünd, ist er Ende Juni die Strecke

erneut abgefahren und hat dem Roadbook

den letzten Schliff gegeben. Das beschreibt

den Weg anhand von „Chinesen-Zeichen“ und

ist die Regieanweisung für die Teilnehmer,

Navigationsgeräte sind verboten. Haarklein

ist auf den Seiten die Strecke beschrieben,

nach Ort, Kilometerangaben und Straßenbezeichnungen,

erläutert Ilg. Das Roadbook ist

damit auch eine entscheidende Größe für das

Abschneiden der Teilnehmer. Bewertet wird

zum einen, ob die Teams die richtige Stecke

finden, zum anderen deren Abschneiden bei

Ulm

Günzburg

Memmingen

Augsburg

Ammersee

den Wertungsprüfungen. Zum Tross der Tour

gehören neben den 52 Fahrzeugen Chefkoordinator

Manfred Hommel an der Spitze des

Feldes, das Orga-Team, zu dem auch Sebastian

Dachau

München

Erding

Landshut

Reit im

Winkel

Kitzbühl

Chiemsee

Passau

Bad Salzburg

Reichenhall

Am ersten Tag geht‘s zum Fuschlsee, am zweiten Tag auf einem Rundkurs auch um den Mondsee.

Fuschlsee

Schiller, Florian Honold, Peter Schraudolf und

Antonino Gregorio zählen, ein Serviceteam

des Mercedes-Benz-Autohauses Fricker (Ulm)

sowie Sicherheitskräfte. [!]

AMB

Hintergrundfoto: © JFL Photography / Fotolia.com

Damit man Träume lange fahren kann...

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Hier kommt Urlaubsstimmung auf: Der lange Steg, der vom Strandbad Hof auf den See hinausführt, lädt zum „Köpfler“ und zum Genießen der Bergwelt ein.

Türkisblaues Idyll mit Bergkulisse

Der Fuschlsee im Salzkammergut gilt als Geheimtipp. Die Region bietet Badespaß, romantische Wanderungen, Kultur

und kulinarische Köstlichkeiten und mit Fuschl einen idealen Platz, um Sonnenuntergänge zu genießen.

Das Wasser leuchtet blau. Der Fuschlsee

liegt glitzernd in der Sonne und schürt

herzklopfende Vorfreude. Umrahmt

von der traumhaften Landschaft des Salzkammerguts

schmiegt sich der knapp vier Kilometer

lange See in die Berge hinein. Er bietet

nicht nur sauberes und glasklares Wasser, das

sowohl zum Baden als auch zu Bootstouren

einlädt. Um ihn herum führt auf zwölf Kilometern

ein sehr gut ausgeschildeter Rundwanderweg.

Begehen lässt sich dieser beispielsweise

vom touristisch gut erschlossenen

Dorf Fuschl aus. Der Erholungsort verfügt

über zahlreiche Parkplätze und ist über den

Postbus auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln

zu erreichen.

UNVERFÄLSCHTE NATUR

Unterwegs auf dem Rundwanderweg rückt

der See nie weit aus dem Blickfeld. Besonders

seine Farbenpracht zeigt sich hier: Mal schimmert

er in azurblauen Tönen, mal Türkis.

Sand- und Kiesstrände ziehen sich entlang des

Ufers und laden zum Baden ein. Wer es sich

auf der etwa drei Stunden dauernden Wanderung

auch einmal gemütlich machen möchte,

findet gute Rastplätze.

Ohnehin ist die Landschaft, die einen auf

Schritt und Tritt begleitet, eine Augenweide:

Weite Wiesen, Wälder, kleine Bäche und der

Naturpfad, der sich zumeist ein paar Meter

über dem See dahinschlängelt, geben die Möglichkeit,

einmal so richtig abzuschalten.

Kulinarisch bietet sowohl der Ort Fuschl mit

einigen guten Lokalen, wie beispielsweise

dem Hotel Seerose oder dem Edenberger’s Ca-

12


unternehmen [!] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017

[sehen]

fé am See, gute Einkehrmöglichkeiten. Aber

die gibt es auch auf dem weiteren Weg. Preislich

in einer etwas höheren Klasse, aber ein

Erlebnis der besonderen Art bietet ein Essen

im Schloss Fuschl. Das ist als Drehort der Sissi-

Filme berühmt geworden. Daher findet sich

hier auch ein Sissi-Museum. Empfehlenswert

sind zudem die frischgefangenen Renken,

Hechte und Karpfen der Schloss-Fuschl-Fischerei.

PICKNICK AUF FELSVORSPRUNG

Direkt um den Fuschlsee bauen sich zahlreiche

größere und kleinere Berge auf, die mitunter

rasch erobert sind und eine herrliche

Aussicht über das salzburgerische und oberösterreichische

Seenland bieten. Allen voran

erhebt sich der Schafberg auf 1782, der Schober

auf 1328, der Frauenkopf auf 1303 und der

Ellmaustein auf 988 Höhenmeter.

Wer Wandern und Kultur verbinden möchte,

für den bietet sich insbesondere die Ruine

Wartenfels auf dem Weg Richtung Schober

und Frauenkopf an. Gut ausgeschildert lässt

sich nicht nur vor oder nach der Wanderung

im Forsthaus Wartenfels hervorragend speisen,

auch der Weg hinauf dauert nur etwa 20

Minuten. Die Ruine, deren Anblick imposant

ist, ist der Überrest einer 1259 errichteten

Burg. Der Felsvorsprung, auf dem sich das

Gelände der Burg befindet, bietet einen gigantischen

Ausblick und einen traumhaften

Platz für ein Picknick. Vorsicht bei allen

Bergwanderungen: Festes Schuhwerk, wetterfeste

Kleidung, ausreichend Flüssigkeit

und Proviant sind dringend zu empfehlen!

Besonders in der warmen Jahreszeit haben

Kinder, aber auch Erwachsene mit der Rodelbahn

bei der Ortschaft Fuschl einen Riesenspaß!

Hier saust man auf insgesamt 600 Längenmeter

im rasanten Tempo an Wiesen und

Schloss Fuschl liegt auf einem kleinen Hügel direkt am See. Das Hotel diente auch als Kulisse und Drehort

für die Sissi-Filme. Hier übernachten die Rallye-Teilnehmer.

Wäldern vorbei. Auch die Möglichkeit eines

Doppelschlittens besteht.

BROT BACKEN IN DER MÜHLE

Wer es lieber gemütlich hat und sich an der

Kunst der heimischen Brotbackkunst versuchen

möchte, ist in der Rumingmühle richtig.

Dieser Ort verfügt über eine ganz eigene Magie:

Ein kleines Bächlein fließt durch die stille

Waldlichtung, auf der die Mühle im Jahr 1872

erbaut wurde. Das urige Gebäude hat sich seinen

ursprünglichen Charme bewahrt – augenblicklich

fühlt man sich in eine andere

Zeit versetzt.

Dieser Eindruck verstärkt sich noch, wenn

man hier gemeinsam mit einheimischen Damen

lernt, Holzofenbrot zu backen (jeden

Dienstagnachmittag), eine Käsejause vom

Mühlenwirt serviert bekommt (jeden Donnerstagnachmittag)

oder sich jeden Freitagnachmittag

bei frischgebackenem Bauernkrapfen

von der Funktionstüchtigkeit der

Rumingmühle überzeugen kann. Angesichts

all der Schönheit, Ursprünglichkeit und Natur

denkt man so bei sich: Hierher komme ich

gerne wieder. [!] CHRISTINE GNAHN

Die Fuschlsee-Region

Der Fuschlsee liegt im Flachgau, dem

nördlichsten Bezirk des Salzburger

Landes. Die gut ausgeschilderte Rundwanderung

um den See bietet tolle

Einblicke in die ihn umgebende herrliche

Landschaft. Einige Berge laden zudem

ein, eine großzügigere Aussicht zu

gewinnen: Wie viele Seen sich im Salzburger

Land sowie im angrenzenden

Oberösterreich befinden, lässt sich auf

den Gipfeln der Berge bestaunen.

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[anlegen] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017 unternehmen [!]

Ganz schön wertvoll

Klassische Autos überflügeln in Sachen Rendite den Deutschen Aktienindex um Längen. Bei manchen Modellen gibt es

zwar Korrekturen nach unten. Doch vor allem die Preise originaler Fahrzeuge in gutem Zustand dürften weiter steigen.

Preise für Oldtimer kannten in den vergangenen

Jahren nur eine Richtung.

Der Oldtimer-Index der Südwestbank,

der die Preisentwicklung von 20 Modellen

süddeutscher Hersteller berücksichtigt, stieg

seit seinem Bestehen im Jahr 2005 um 321 Prozent

– und damit fast doppelt so stark wie der

Deutsche Aktienindex in diesem Zeitraum.

2016 gab der Index allerdings um rund vier

Prozent nach, wenngleich die meisten Modelle

weiter an Wert gewannen. Auf Platz zwei

der Performance-Hitliste steht die Porsche-

911er-Reihe. Sie hat ihren Wert seit dem Jahr

2005 um 630 Prozent erhöht. Sie wird nur

noch von der BMW-Modellreihe 503/507/3200

CS getoppt. Deren Wertzuwachs: 641 Prozent.

813.000 EURO FÜR DEN 300 SL

Dass der Oldtimer-Index der Südwestbank

2016 gesunken ist, liegt nach den Worten von

Manfred Mühlheim, Direktor und Bereichsleiter

Asset Management,

vor allem

am Preisverfall

des Mercedes 300

SL. Der ist in dem

Index stark gewichtet

und das

mit Abstand teuerste

Modell. Der

Mercedes 300 SL

verlor fast ein Viertel

an Wert. Hier Manfred Mühlheim von

waren Fahrzeuge der Südwestbank.

im Jahr 2016 statt

für knapp 1,1 Millionen Euro nur noch für gut

813.000 Euro zu bekommen. „Viele vermögende

Kaufinteressenten sind vermutlich nicht

mehr bereit, solch horrende Preise zu bezahlen“,

erläutert Mühlheim.

Der Mercedes 300 SL ist das teuerste Oldtimer-

Modell eines süddeutschen Herstellers (oben). Die

BMW-Modellreihe 503/507/3200 CS kommt mit

538.000 Euro auf Platz zwei.

14


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unternehmen [!] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017

[anlegen]

Er bezeichnet die Entwicklung auf dem Oldtimermarkt

dennoch als gesund: „Während in

den Vorjahren bereits hochpreisige Autoklassiker

überproportional an Wert zulegten, verlieren

einzelne Modelle nun leicht an Wert.“,

erklärt Mühlheim.

ELF PROZENT MEHR OLDTIMER

Begehrt bleiben nach seinen Worten vor allem

originale Fahrzeuge in sehr gutem Zustand.

„Die erzielen oftmals höhere Preise als

toprestaurierte Exemplare“, sagt Mühlheim.

Ein großes Wertsteigerungspotenzial sieht er

beim Mercedes 190 SL, für den in den kommenden

Jahren gut 200.000 Euro für ein Fahrzeug

in gutem Zustand zu erzielen sein könnten.

In Deutschland ist der Bestand an

Pkw-Oldtimern 2016 um fast elf Prozent auf

601.540 gestiegen „und wird in den nächsten

Jahren weiter kräftig wachsen“, prognostiziert

der Experte.

Aus Renditegesichtspunkten empfiehlt Mühlheim

einen Oldtimer erst ab einem Kaufpreis

Autoklassiker schlagen Aktien und Staatsanleihen

450%

400%

350%

300%

250%

200%

150%

100%

2005

OTX (Oldtimer-Index Südwestbank)

DAX

REXP (Performanceindex deutscher Staatsanleihen)

Euro Stoxx 50

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017

von 100.000 Euro. „Für Liebhaber, die Freude

am Fahren und Basteln haben, rentieren sich

natürlich auch günstigere Modelle, aber oftmals

fallen die Nebenkosten zu stark ins Gewicht.“

Für Anleger, die auf der Suche nach

alternativen Investments sind, eignen sich

Autoklassiker nur als Beimischung zum Gesamtvermögen.

Dieser Anteil sollte laut

Mühlheim nicht mehr als fünf bis zehn Prozent

des Vermögens ausmachen. [!] AMB

Quelle: Südwestbank Grafik: mediaservice ulm

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[spezial] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017 unternehmen [!]

Zwei Clubs, eine Leidenschaft

Nach dem Vorbild von Neu-Ulm ist in Schwäbisch Gmünd ein Verein und ein Treffpunkt für Oldtimer-Fans entstanden:

die denkmalgeschützte Ritz-Pumpenfabrik. Mentor und Motor in beiden Fällen ist Manfred Hommel.

Die ehemalige Ritz-Pumpenfabrik hat

sich innerhalb kürzester Zeit zu einem

beliebten Treffpunkt entwickelt, und

das nicht nur für Oldtimer-Liebhaber. Erst vor

einem Jahr wurde dort die „Manufaktur B26“

eröffnet. Die Mischung als Event-Location

und Treffpunkt für Oldtimer-Enthusiasten

kommt an. Neben einer Werkstatt und 175

Oldtimer-Stellplätzen beherbergt die frühere

Industriebrache auch ein Dependance der

Kaffeerösterei Dinzler sowie ein Restaurant

mit 230 Sitzplätzen und großem Außenbereich.

Die Sanierung erfolgte mit Liebe zum

Detail, zugleich kamen in der 130 Jahre alten,

denkmalgeschützten Fabrik auch moderne

Architektur-Elemente zum Einsatz. „Die Atmosphäre

dort ist einmalig“, sagt Manfred

Hommel, Leiter der Mercedes-Benz Vertriebsdirektion

Württemberg. Hommel, der bis Ende

2012 Chef der Mercedes-Niederlassung

Ulm/Ravensburg/Gmünd war, sowie Rechtsanwalt

Peter Jursch und Architekt Christof

Preiß (beide aus Gmünd) hatten das Projekt

vorangetrieben und Investoren für die 6,4 Millionen

teure Baumaßnahme gewonnen.

Hommel und Jursch sind zudem im Vorstand

des Oldtimer-Clubs Stuttgart-Stauferland mit

Sitz in Schwäbisch Gmünd.

BEREITS 100 MITGLIEDER

Die Parallelen zur Oldtimerfabrik „Classic“ in

Neu-Ulm, die im Jahr 2010 ihre Tore öffnete,

sind deutlich: Auch die ehemalige „Kanonenfabrik“

wurde mit feinem Gespür in Szene

gesetzt – und mit einem futuristischen Neubau

ergänzt. Auch hier ist Hommel, der in Aalen

aufwuchs und dort mit einer Lehre im

Autohaus Widmann seine Karriere startete,

einer der „geistigen Väter“.

Im Jahr 2013 hat Hommel den Oldtimer-Club

Stuttgart-Stauferland mitgegründet. Dessen

Mitgliederzahl steigt stetig. Mittlerweile sind

es mehr als 100 und damit fast so viele wie im

Donau Masters Club (120). Für beide Clubs

gilt: „Wir müssen nicht unbedingt wachsen,

aber wir nehmen gerne Menschen auf, die das

Thema leben, sich mit uns identifizieren und

gerne mit dem Oldtimer unterwegs sind“, sagt

Hommel, der sich über die „unglaubliche Erfolgsgeschichte“

freut. Beide Clubs profitierten

voneinander. „Wir sprechen uns bei der

Planung der Veranstaltungen ab und stellen

uns gegenseitig immer wieder Startplätze zur

Verfügung.“ Auf diese Art seien nicht nur ein

tolles Netzwerk über die Regionen enstanden,

sondern auch viele Freundschaften. [!] AMB

Zur Manufaktur B26 gehören eine Oldie-Werkstatt

und 175 teils voll verglaste Stellplätze.

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[leben] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017 unternehmen [!]

Schnell, schneller, Salzburgring

Die Rennstrecke ist eine Legende. In ihrer Blütezeit in den 1970er Jahren fieberten bis zu 100.000 Zuschauer mit ihren

Idolen bei den Läufen zur Motorrad-WM. In diesem Jahr macht dort die Rallye Donau Masters Halt.

Der Salzburgring hat 2017 nichts von

seiner Attraktivität verloren. Bis zu

180.000 Besucher strömen am zweiten

Juli-Wochenende aufs Gelände.

Aber nicht etwa zu einem Motorsport-Event,

sondern zum Festival Electric Love. Eine Woche

später, wenn die Rallye Donau Masters

hier Station macht, wird es ruhiger zugehen.

Eröffnet worden ist die Rennstrecke im Jahr

1969, mit dem „1. Internationalen Preis von

Salzburg“ vor 20.000 Zuschauern. 4255 Meter,

zwölf Kurven. Zwei lange Geraden, eine ansteigend,

und die Kurve oberhalb des Fahrerlagers

– die Mutkurve – werden ihr bald den Ruf

als eine der schnellsten Strecken der Welt verschaffen.

Die Eröffnungsrennen im Nesselgra-

ben boten ein ungewohntes Bild: Tourenwagen,

Sportwagen, Motorräder, Beiwagen. Am

zweiten Tag hatte der Mercedes-Benz C 111

seinen Auftritt. Der Autobauer hat das Versuchsmodell

bringen lassen. Einen 280 PS

starken Flügeltürer und den einzigen Mercedes

mit Drehscheiben-Wankelmotor.

WETTLAUF MIT STEIERMARK

Dennoch ist die Freude getrübt. Schon vor

dem Start hat der Salzburgring sein Rennen

gegen den Österreich-Ring verloren. Rückblick:

1964, erste Formelmeisterschaft in Österreich,

auf einen Militärflugplatz bei Zeltweg

in der Steiermark. Die Rumpel-Strecke

fordert viele Opfer. Im Jahr darauf gewinnt ein

junger Österreicher in seinem Privat-Ferrari

überraschend die 24 Stunden von Le Mans,

Jochen Rindt. Da erwächst die Überzeugung:

Österreich braucht eine Rennstrecke, die für

Formel-1- und Motorrad-Weltmeisterschaften

taugt. Die Steirer sind überzeugt: Die muss bei

uns sein, schon wegen der traditionellen Flugplatzrennen.

Dem Präsidenten des Österreichischen

Automobil-Sport-Clubs, Willy Löwinger,

ist das ein Dorn im Auge. Die

Auto-Lobby hinter sich, favorisiert er Thalgau

bei Salzburg und setzt auf die Hilfe eines britischen

Investors.

Die Salzburger bauen mit den Steirern um die

Wette. Dann stocken sicher geglaubte Grundstücksverhandlungen.

Die Geldspritze aus

Großbritannien bleibt aus. Zudem machen

die Verantwortlichen in Salzburg Fehler: Sie

wollen partout das Prädikat „schnellste Rennstrecke

der Welt“ einheimsen, um den Steirern

ein Schnippchen zu schlagen. Sie bauen

die Boxen an der Innenseite, dem Ausgang der

zu schnellen Fahrerlagerkurve, planen Kurvenradien

zu eng, verzetteln sich. Die Folge:

Die Steirer eröffnen ihren Österreichring im

Legende am Salzburgring: Jochen Rindt (oben).

Toni Mang lieferte sich dort packende Rennen um

die Motorrad-Weltmeisterschaft.

18


unternehmen [!] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017

[leben]

Mai 1969 mit dem „Großen Preis für Automobile“

und bekommen das Formel-1-Rennen

für zunächst zehn Jahre zugesprochen.

Der Salzburgring dagegen wird in den

1970ern zum Schauplatz von Formel-2-Europameisterschaftsläufen,

bei denen auch Formel-1-Stars

und Weltmeister wie Graham

Hill, Emerson Fittipaldi, Jacky Ickx, John Watson,

Mike Hailwood antreten. Damals gastiert

dort die Tourenwagen-Europameisterschaft.

24 Jahre lang, bis 1994, finden dort Läufe zur

Motorrad-Weltmeisterschaft statt, liefern sich

Größen wie Toni Mang in den 1980ern packende

Rennen mit ihren Konkurrenten. Acht

Mal lockt der „Oldtimer Grand Prix“ für historische

Motorräder und Autos hunderte Teilnehmer

aus aller Welt, unter ihnen Juan Manuel

Fangio und Niki Lauda. Dann beenden

verschärfte Lärmschutzbestimmungen die

Veranstaltung. Immer wieder steht der Ring

vor dem Aus, auch wegen den Kosten für Sicherheitsumbauten.

Trauriger Tiefpunkt:

1994 sterben zwei Streckenposten.

Heute ist die Anzahl großer Motorsportveranstaltungen

begrenzt, etwa auf die TCR Tourenwagen-International

Series und Wertungsläufe

für die Gaisberg-Rallye. Ansonsten

präsentieren Autobauer ihre Fahrzeuge, finden

Fahrerlehrgänge und Festivals statt – oder

die Teilnehmer der Donau Masters fahren eine

Gleichmäßigkeitsprüfung auf einer der

ehemals schnellsten Motorsportstrecken.

CLUB DER STRECKENPOSTEN

Einer wird am Salzburgring noch immer verehrt.

Jochen Rindt. Er sagte begeistert zu, erinnert

sich Manfred Kessler, als er ihn nach dem

Tod des Italieners Toni Pelizzoni beim Gaisbergrennen

1969 fragte, ob er einen Streckenpostenclub

mitgründen und die Freiwilligen

ausbilden würde. Eine Woche später verunglückt

Rindt beim Training zum Großen Preis

von Italien in Monza tödlich. Als Waise mit

deutscher Staatsangehörigkeit wuchs er bei

seinen Großeltern in Graz und startete als

Rennfahrer ausschließlich für Österreich.

Rekord: Tempo 189

im Durchschnitt

Der Belgier Werner Daemen erreichte

2009 bei der Internationalen Deutschen

Motorradmeisterschaft auf seiner

BMW S 1000 RR durchschnittlich

189,3 Kilometer pro Stunde auf dem

Salzburgring. Weil die Strecke so

schnell ist, muss sie wegen steigender

Sicherheitsauflagen oft umgebaut werden.

2016 wollte Red-Bull-Eigentümer

Dietrich Mateschitz den Ring kaufen

und wieder für Motorradrennen etablieren.

Doch das Vorhaben scheiterte.

Sein Punktevorsprung in dieser Saison war so

groß, dass er bis heute der einziger Fahrer ist,

der posthum Formel-1-Weltmeister wurde.

Der Streckenpostenclub wurde dennoch gegründet

und schrieb Geschichte. Heute sind

es 130 Salzburger Streckenposten, die europaweit

gebucht werden. [!] ISABELLA HAFNER










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[leben] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017 unternehmen [!]

Große Hitze, kühle Köpfe

Es gibt Dinge, von denen man sich nie wieder trennen möchte. Vor allem, wenn sie vier Räder haben. Unser

Mitarbeiter Stefan Loeffler erfuhr von fünf Teilnehmern der Rallye Donau Masters, wie sie zu ihrer ersten

großen Oldtimer-Liebe gefunden haben und was sie an ihren Schätzchen fasziniert.

Schönwetter-Drittwagen

Auch nach dem dritten Kind konnte

sich Matthias Sperrfechter nicht

vom BMW E30 Cabrio 320i trennen.

Eigentlich hat alles mit einem Youngtimer angefangen. Motorisierte Fahrzeuge, egal ob mit

zwei oder vier Rädern, begeisterten mich schon seit früher Kindheit. Als meine Eltern im Frühjahr

1989 ein BMW E30 Cabrio 320i, Baujahr 1988, als Vorführwagen kauften, hatte es mir dieses

sehr gut ausgestattete Fahrzeug in Delphin-Metallic mit schwarzer Lederausstattung von

Anfang an angetan. So war ich denn überglücklich, als ich den Wagen 1994 mit nur 25.000 gefahrenen

Kilometern übernehmen und als Zweitwagen fahren konnte. Nach der Geburt unseres

dritten Kindes konnte ich mich von dem Fahrzeug nicht trennen und habe es als Drittwagen

behalten. Fortan wurde das Fahrzeug nur noch bei schönem Wetter bewegt, weshalb es bis heute

rostfrei erhalten ist. Durch einen guten Freund kam ich zu den Oldtimerclubs Stuttgart-Stauferland

und Donau Masters, bei denen ich mit meinem Youngtimer mitfahren durfte. Das führte

schließlich dazu, dass ich mir einen Kindheitstraum erfüllt habe und mit einem Mercedes

W109, die erste sogenannte S-Klasse, einen richtigen Oldtimer gekauft habe.

Matthias Sperrfechter, Geschäftsführer der

Stahlbau Wendeler GmbH&Co. KG in Donzdorf

Grenze für Mensch und Material

Meinen ersten Oldtimer habe ich im Jahr 1990 für 12.000 DM gekauft. Es war ein Mercedes

180 Ponton, an dem haben mir besonders die Technik und der gute Zustand der Karosserie

gefallen. Zwei Jahre später habe ich Polster und Innenausstattung mit den Originalstoffen

erneuern lassen. Nach dem Kauf bin ich meinem ersten Oldtimer-Club beigetreten und

habe an zahlreichen Ausfahrten teilgenommen. Der Mercedes kam auch für Jubiläumsund

Hochzeitsfahrten im Freundeskreis zum Einsatz. 2006 nahmen meine Frau und ich an

der ersten Donau Masters Rallye nach Budapest teil. Auf der Heimreise ließ uns jedoch die

große Hitze daran zweifeln, ob wir es ohne Schaden nach Hause schaffen würden. Die Temperaturanzeige

des Motors war immer auf Anschlag und zeigte 120 Grad an. Hier erreichten

wir definitiv eine Grenze für Mensch und Material. Im Jahr darauf haben wir daher den

Ponton verkauft und durch einen anderen Oldtimer ersetzt.


Franz Güttinger, Rentner und Oldtimer-Spezialist

Temperatur am Anschlag: Die erste

Donau Masters setzte dem Ehepaar

Güttinger und ihrem Ponton zu.

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unternehmen [!] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017

[leben]

Eine schnelle Wahl

Die Entscheidung, mir einen Oldtimer zu kaufen, ist quasi über Nacht gefallen. Im Jahr 1977

besuchte ich einen Freund, der in seiner Garage Autos restaurierte. Je länger unser Gespräch

ging, desto mehr interessierte ich mich für das Thema Oldtimer. Schließlich gab er mir die

Adresse eines Verkäufers. Bereits am nächsten Tag holte ich meinen Mercedes Benz 170 SD,

Baujahr 1953, ab. Ein ganzes Jahr dauerten die Restaurierungsarbeiten. Vieles konnte ich

selbst machen, jedoch nicht alles. Das Fahrzeug mit Diesel-Motor, an dem mich besonders die

Form und die Technik faszinierten, vermittelte mir ein einzigartiges Fahrgefühl. Bis 1989

nahm ich mit ihm an verschiedenen Oldtimer-Ausfahrten teil. Mehr als 20.000 Kilometer bin

ich mit ihm in all den Jahren jedoch nicht gefahren. Nach dem Verkauf des SD legte ich mir

mit der Benziner-Variante SV ein Fahrzeug des gleichen Modells zu. Bei der Donau Masters

2017 nehme ich mit meinem Cabrio Marke Pininfarina 124 DS teil. Gerhard Fink, selbstständiger

Versicherungskaufmann, mit Schwerpunkt Oldtimer aus Weidenstetten

Viel Zeit und Arbeit steckte Gerhard

Fink in seine erste Oldtimer-Liebe,

den Mercedes Benz 170 SD.

Der kleine Rote

Als er eines Abends auf den Hof

fuhr war Christine Völlinger sofort

hingerissen: der Triumph TR3.

Ich hatte einen mehr als mobil-affinen Ehemann. Jedoch war mein Interesse an diversen

Fahrzeugen nicht so groß wie seines. Ich reagierte eigentlich nicht sehr wohlwollend auf

Neuanschaffungen, bis eines Abends der Triumph TR3 auf den Hof fuhr. Ich war sofort

hingerissen, spürte vom ersten Moment an, dass es Dinge gibt, von denen man sich bitte

nicht mehr trennen sollte. Leider waren sich in den folgenden Jahren Fahrer und Oldtimer

nicht immer einig, was bezüglich Geschwindigkeit und Drehzahl gerade das Angemessene

war. Mit regelmäßigen Pannen konnte man daher rechnen. Irgendwann ging dann das

Fahrzeug auf mich über und ich fahre seit nunmehr neun Jahren den kleinen Roten. Es

scheint ein echter Frauen-Oldtimer zu sein. Denn seither ist er so gut wie nicht mehr ausgefallen.

Da er ein Engländer ist, liebt er kühlere Temperaturen. Da kann er zeigen, was er

drauf hat. Jetzt hoffe ich natürlich, dass er mir auch auf dieser Ausfahrt alle Ehre macht.


Christine Völlinger, Dipl. Betriebswirtin (FH)

One-Way-Ticket zum Oldtimer-Kauf

Oldtimer haben mich schon immer fasziniert. Im Jahr 2008 war es dann soweit. Als Beifahrer

in einem Mercedes-Benz Pagode 280 begann ich die Reise mit den Donau Masters nach Budapest

und in das Oldtimerglück. Schnell war klar, dass ich auch einen Oldtimer haben möchte.

Dank Internet war die Suche kein Problem und am 30. Mai 2009 war er dann gekauft... der MG

B Cabrio in Primerose Yellow. Es war Liebe auf den ersten Blick und mit einem One-Way Flugticket

nach Hamburg auch eine klare Sache. Die Rückfahrt verlief absolut problemlos! Was

haben die Leute nur immer gegen diese „Engländer“?

Unser MG B war dann drei Mal in Budapest bei den Rallyes 2009 bis 2011 und hat alle Fahrten

unbeschadet überstanden. Egal, ob Hagel in Melk oder 40 Grad in Budapest. Der MG B hat uns

immer auf eigener Achse nach Ulm zurückgebracht. Selbst bei der letzten Ausfahrt, als bei der

Rückfahrt bei weit mehr als 30 Grad und Stau die Wasserpumpe auf der A8 ihren Geist aufgab.

Wir schütteten einfach genügend Wasser nach. Der MG B erfreut uns heute noch mit

seinem sensationellen Sitzkomfort sowie seiner Zuverlässigkeit. Mittlerweile wird er seltener

genutzt, da es „Nachwuchs“ gibt. Aber er wird von uns stets geliebt und wir verbinden

mit ihm tolle Erinnerungen an geniale Ausfahrten.


Johannes Völk, Geschäftsführer Völk Immobilien GmbH

Ein Engländer, der laut Johannes Völk

absolut zuverlässig ist und sogar

Hagel trotzt: das MG B Cabrio.

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[sehen] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017 unternehmen [!]

Oldtimer, die man lieben muss

Historische Fahrzeuge sind für manche nur eine Kapitalanlage. Wahre Liebhaber bekommen bei deren Anblick schon

mal Herzklopfen. Unsere Mitarbeiterin Isabella Hafner hat Experte Alf Cremers nach seinen Favoriten gefragt.

Mehr Kalkül als Leidenschaft treibt

manche Menschen, die sich einen

Oldtimer kaufen. Denn die Wertsteigerung

der historischen Fahrzeuge war in den

vergangenen Jahren beträchtlich. Doch für

wahre Liebhaber steht die Faszination für die

alte Technik und der Fahrspaß im Vordergrund.

Alf Cremers, geschäftsführender Redakteur

der Motor Klassik-Redaktion des Motor-Presse-Magazins,

verfolgt beruflich und

aus privater Leidenschaft den Oldtimer-

Markt. „Klassiker sind im Autobereich nach

wie vor gefragt. Auf Auktionen erzielen sie

vor allem ab 300.000 Euro hohe Preise.“ In

Schwellenländern haben laut Cremers einige

ihr Geld schnell verdient und geben es genauso

schnell aus, auch für Oldtimer. Hierzulande

trägt die Nullzinspolitik dazu bei, dass

„man“ sich eine Ikone anschafft: einen Maserati

etwa, für 300.000 bis 500.000 Euro, einen

ähnlich teuren Alfa Romeo der 1946er bis 50er

Jahre, eines der nur 1402 Exemplare des Mercedes

300 SL Flügeltürer (1954-1957) für mehr

als 800.000 Euro oder einen California Spider

Ferrari – „das mit 3,5 Millionen Euro teuerste

auf einer Auktion gehandelte Serienauto“.

Auch Klassiker der zweiten Reihe sind gefragt.

Ein Käfer aus den 70ern kostete vor fünf Jahren

5000 Euro, heute 8000 Euro. Cremers mag

diese, wie er sagt, warme Seite der Klassikbegeisterung.

„Bei vielen schwingt da Nostalgie

mit, so ein Auto hatten sie vielleicht mal.“ Er

spricht von Autos, die 20 bis 25 Jahre alt sind,

„für freudvolle Fahrten zu besonderen Gelegenheiten,

nicht um Kilometer herunter zu

heizen. So ein Auto quält man nicht“. Er selbst

schaut sich immer wieder in Stadtrandlagen

und auf Kiesplätzen um. Das sind Alf Cremers

Favoriten und was er mit Ihnen verbindet:

Mercedes 600: Baujahr 1963 bis 1981,

250 PS, Preis: 75.000 Euro

Der Mercedes 600 ist eine würdige,

staatstragende Limousine und wurde noch

komplett in Handarbeit gefertigt. Er ist ausgestattet

mit Lederpolstern, verstellbarem Fußbänkchen

und spezieller Komfort-Hydraulik.

Das heißt: Die Türe muss man nur anlehnen,

dann zieht sie sich von alleine zu. Zudem verfügt

der Mercedes 600 über schnell und lautlos

schließende Fensterheber. Und – für die

damalige Zeit sehr innovativ – eine Klima-

Anlage. Seine Formensprache ähnelt der des

Volksmercedes /8, vom Komfort aber bietet er

das damalige Non-Plus-Ultra.

Es gibt wenige im Südwesten, die sich mit Oldtimern

besser auskennen: Alf Cremers.

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unternehmen [!] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017

[sehen]

Citroën SM: Baujahr 1970 bis 1975, 300 PS, Preis: 30.000 Euro

Das zweitürige Sportcoupé mit seinem Sechszylinder-Motor

ist in der Technik sehr kompliziert,

weil er vier oben liegende Nockenwellen

hat und eine

irrsinnig lange

Kette, die sie antreibt. Wenn die Kette sich

längt und die Kettenspanner altersbedingt erlahmen,

kommt es zum Überspringen der

Kette und zum kapitalen Motorschaden. Der

Citroën verfügt über ein avantgardistisches

Design sowohl innen als auch außen. Das

Lenkrad ist Oval, die Scheinwerfer gehen in

den Kurven mit und leuchten sie perfekt aus.

Überhaupt zeigt sich der Citroën SM, dem die

Franzosen übrigens die Abkürzung „SM“ gegeben

haben für „sa majesté“ - „seine Majestät“

– äußerst luxuriös. Die Sitze sind mit Lederpolster

ausgestattet, hinzu kommen die Servo-Lenkung

und der leistungsfähige Sportmotor.

Den hat Citroën in Kooperation mit

Maserati entwickelt. 220 Kilometer pro Stunde

bringt der Wagen mit seiner aerodynamischen

Form auf die Straße.

Jensen Interceptor V8, Baujahr 1967 bis 1976, 300 PS, Preis: 30.000 Euro

Der Jensen Interceptor – deutsch: Abfangjäger

– aus Großbritannien ist ein sogenannter

Gran Turismo. Ein komfortables, zweitüriges

Coupé mit einem starken Motor, der von

Chrysler stammt. Man konnte den Interceptor

früher ideal als Reisewagen einsetzen, zum

Beispiel für eine Spritztour an den Gardasee.

Unter seiner Haube hat er 300 PS bei einem

Hubraum von 6,3 Litern. Eine besondere Extravaganz

stellt in diesem Fall die Heckscheibe

des Gran Turismo dar. Sie besteht nämlich aus

einer Glaskuppel. Aus meiner Sicht entspricht

der Wagen dem perfekten Schönheitsideal:

einerseits ist da die lange Haube, andererseits

das kurze Heck. Die Sängerin Vicky Leandros

fuhr früher auch mal einen Jensen Interceptor:

Das fand ich richtig toll: kleine Frau, großes

Auto.

BMW 2800 CS, Baujahr 1968 bis 1971, 170 PS, Preis: 25.000 Euro

Ein Gesamtkunstwerk! Da ist einfach alles da.

Dieser BMW ist traumhaft schön. Gleichzeitig

ist er in Wartung und Reparatur nicht aufwendig

und entspringt unspektakulärer

Großserientechnik. Er weist die typische Formensprache

der 60er Jahre auf: filigran und

detailverliebt. Da sind zum einen die dünnen

Dachpfosten, dann die voll versenkbaren Seitenscheiben.

Alles wirkt luftig und licht, offen

und freizügig. Der BMW 2800 CS fährt mit

Leichtmetallrädern aus Alu, die damals gerade

aufkamen und die die italienische Firma

Petrini designt hat. Die Chromkappen in der

Mitte decken die Radmuttern ab. Sehr sexy

und selten. Auch im Profil sieht dieses Modell

toll aus. Es verfügt über ein zartes Bootsheck

mit zarten, schmalen Rückleuchten. Heutzutage

wird der Porsche 911 verklärt, Baujahr

1963 bis 1973. In kurzer Zeit hat sich sein Preis

verdreifacht, obwohl er nicht sehr leistungsfähig

ist. Der Porsche hat eben einen tollen

Sound, ist fahraktiv, emotional ansprechend;

er bietet Erotik, gilt für viele als Trophäe. Mit

ihm kann der BMW 2800 CS aber locker mithalten

und kostet noch dazu keine 130.000

Euro. Der BMW 2800 CS wurde später als 3.0

CS und CSi von 1971 bis 1976 weitergebaut.

Der Typ 2800 CS bis 3.0 CSi heißt intern einfach

nur BMW E9.

Audi 100 LS: Baujahr 1970 bis 1976, 100 PS, Preis: 7000 Euro

Auch der Audi 100 LS gefällt mir gut. Obwohl

es sich bei ihm um eine brav-biedere Familien-Limousine

handelt. Er präsentiert schöne

Proportionen, ist liebevoll gestaltet und

drückt Premium aus mit seiner Innenausstattung

aus Echtholz und den Cord-Velours-Sitzen.

Zu seiner Zeit, zwischen 1970 und 1976,

hat er 10.000 Mark gekostet. Dieser Klassiker

fährt sich gut und wird jetzt gerade im Zuge

des anziehenden Audi-Neuwagen-Images neu

entdeckt. Da wird einem warm ums Herz. Ich

verbinde aber auch ganz besondere Erinnerungen

mit ihm. In jungen Jahren hatte ich

drei hintereinander von ihm. Wobei die Wagen

damals auch schneller alterten. Heute bin

ich 53. Vor dreißig Jahren fuhr man ein Auto

im Schnitt 6,5 Jahre; heute 9,3. Vor fünf Jahren

gab’s den Audi 100 LS noch für die Hälfte. Man

sieht, man muss nicht immer nach den hellsten

Sternen greifen, um eine Rendite zu erzielen.

Mich interessieren solche Brot-und-Butter-Autos,

nicht so sehr die kapriziösen. [!]

23


[namen & fahrzeuge] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017 unternehmen [!]

Das Starterfeld der

Donau Masters

Die diesjährige Tour geht ins Salzburger Land. Am Start sind 52

Fahrerteams mit ihren Schmuckstücken. Oldtimerfans können diese am

Donnerstag, 13. Juli, ab 17 Uhr bis in den Abend hinein, auf dem Ulmer

Münsterplatz bestaunen. Gestartet wird am Freitag, 14. Juli, ab 8 Uhr im

30-Sekunden-Takt. Hier alle Teilnehmer und Fahrzeuge im Überblick.

Wolseley

Hornet Special

Fahrer: Manfred Hommel

Beifahrer: -

01

Baujahr: 1935 PS: ca. 90

Porsche

911 Targa

02

Austin Healey

3000 MK III

03

Rolls-Royce

Silver Shadow II

04

Fahrer: Harry Seifert

Beifahrer: Antje Seifert

Fahrer: Jan Hofer

Beifahrer: Phong Lan Truong

Fahrer: Dieter Heim

Beifahrer: Monica Hucke

Baujahr: 1967 PS: 130

Baujahr: 1966 PS: 150

Baujahr: 1978 PS: 200

Mercedes-Benz

220 S Cabriolet A/C

05

Mercedes-Benz

280 SL

06

Alfa Romeo

Giulia Spider Veloce

07

Fahrer: Konrad Pfaff

Beifahrer: Tanja Keppler

Fahrer: Achim Hartmann

Beifahrer: Jürgen Walker

Fahrer: Marcello Danieli

Beifahrer: Johannes Danieli

Baujahr: 1957 PS: 100

Baujahr: 1970 KW: 125

Baujahr: 1962 PS: 118

24


unternehmen [!] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017

[namen & fahrzeuge]

Kougar

Jaguar Sport

08

Ford

Mustang

09

Fahrer: Bernd Wuchenauer

Beifahrer: Birgit Wuchenauer

Fahrer: Hartmut Grau

Beifahrer: Ingrid Grau

WIR

GESTALTEN

MIT

Baujahr: 1968 PS: 265

Baujahr: 1965 PS: 200

Porsche

356 SC

10

Mercedes-Benz

450 SE

11

Fahrer: Jochen Nagel

Beifahrer: Eva Bernsmann

Fahrer: Johannes Völk

Beifahrer: Sabine Völk

Baujahr: 1965 PS: 95

Mercedes-Benz

280 SE Coupé 3.5

Fahrer: Marcus Lorinser

Beifahrer: Thomas Hähnel

12

Baujahr: 1973 PS: 225

Mercedes-Benz

500 SL

Fahrer: Hans-Ulrich Sayler

Beifahrer: Karin Janßen

13

CORPORATE

DESIGN

CORPORATE

PUBLISHING

WERBE

KAMPAGNEN

WEBSITES

FOTOGRAFIE

mediaservice ulm

Baujahr: 1970 PS: 231

Baujahr: 1985 PS: 245

Frauenstraße 77

89073 Ulm

www.mediaservice-ulm.de

25


[namen & fahrzeuge] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017 unternehmen [!]

Mercedes-Benz

350 SLC

14

Mercedes-Benz

220 Seb Cabrio

15

Porsche

911 T Targa

16

Fahrer: Klaus-Peter Heim

Beifahrer: Brigitte Heim

Fahrer: Franz Güttinger

Beifahrer: Inge Güttinger-Götz

Fahrer: Harald Bader

Beifahrer: Bianca Hüber

Baujahr: 1979 PS: 205

Baujahr: 1962 PS: 120

Baujahr: 1972 PS: 140

Mercedes-Benz

600 Pullman

17

Mercedes-Benz

300 SL

18

Mercedes-Benz

300 SEL 4.5

19

Fahrer: Thilo Butzbach

Beifahrer: Gudrun Butzbach

Fahrer: Alexander Müller

Beifahrer: Joachim Jahn

Fahrer: Matthias Sperrfechter

Beifahrer: Carmen Sperrfechter

Baujahr: 1964 PS: 250

Baujahr: 1986 PS: 170

Baujahr: 1972 PS: 190

Mercedes-Benz

300 SL

20

Pininfarina

Spidereuropa

21

Mercedes-Benz

280 SL

22

Fahrer: Karl-Heinz Finkbeiner

Beifahrer: Ingeborg Finkbeiner

Fahrer: Gerhard Fink

Beifahrer: Hermann Fetzer

Fahrer: Karl-Heinz Finkbeiner

Beifahrer: Boris Jung

Baujahr: 1989 PS: 180

Baujahr: 1981 PS: 105

Baujahr: 1985 PS: 185

26


unternehmen [!] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017

[namen & fahrzeuge]

Mercedes-Benz

250 SL

23

Mercedes-Benz

420 SL

24

Volkswagen

Karmann Ghia

25

Fahrer: Marco Schöttner

Beifahrer: Hildegard Schöttner

Fahrer: Reiner Noll

Beifahrer: Verena Zamzow

Fahrer: Monika Meindl

Beifahrer: Christina Biber-Hörger

Baujahr: 1965 PS: 150

Baujahr: 1986 PS: 204

Baujahr: 1971 PS: 50

Porsche

911 Carrera 3.2

26

Volkswagen

Karmann Ghia

27

Ford

Capri Turbo May

28

Fahrer: Martin Löffler

Beifahrer: Uli Bayer

Fahrer: Gebhard Föhr

Beifahrer: Elfriede Föhr

Fahrer: Hermann Glöckler

Beifahrer: Regina Glöckler

Baujahr: 1984 PS: 207

Baujahr: 1971 PS: 50

Baujahr: 1979 PS: 180

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Grüner GmbH. Neue Straße 113. 89073 Ulm

Tel. 0731 92 70 59 30

27


[namen & fahrzeuge] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017 unternehmen [!]

Ferrari

328 GTS

29

Austin Healey

Big Healey

30

Alfa Romeo

Giulia GTC

31

Fahrer: Uwe Wiedenmann

Beifahrer: Claudia Wiedenmann

Fahrer: Dr. Felix Fremerey

Beifahrer: Karoline Fremerey

Fahrer: Werner Brendel

Beifahrer: Beate Brendel

Baujahr: 1987 PS: 269

Baujahr: 1966 PS: 150

Baujahr: 1964 PS: 106

Triumph

TR3A

32

Mercedes-Benz

280 SL

33

Mercedes-Benz

280 SE 3.5

34

Fahrer: Christine Völlinger

Beifahrer: Oliver Völlinger

Fahrer: Hartwig Maucher

Beifahrer: Monika Kwiecinska

Fahrer: Reinhold Bareiss

Beifahrer: Heike Grimm-Bareiss

Baujahr: 1961 PS: 90

Baujahr: 1968 PS: 170

Baujahr: 1971 PS: 200

Porsche

356 C 1600 Cabriolet

35

Mercedes-Benz

280 SL

36

Fiat

1500 Cabriolet

37

Fahrer: Eberhard Spies

Beifahrer: Rolf Ringwald

Fahrer: Volker Kramer

Beifahrer: Günter Kramer

Fahrer: Thomas Burkert

Beifahrer: Marc Burkert

Baujahr: 1963 PS: 75

Baujahr: 1968 PS: 170

Baujahr: 1966 PS: 75

28


unternehmen [!] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017

[namen & fahrzeuge]

Porsche

911 SC 3,0 Targa

38

Mercedes-Benz

220 SEB

39

Mercedes-Benz

SL 380

40

Fahrer: Claus Wengler

Beifahrer: Melanie Miller

Fahrer: Gerhard Rieger

Beifahrer: Marianne Rieger

Fahrer: Rolf Maurer

Beifahrer: Christine Maurer

Baujahr: 1979 PS: 180

Baujahr: 1962 PS: 120

Baujahr: 1981 PS: 155

Mercedes-Benz

190 SL

41

Mercedes-Benz

190 SL

42

Mercedes-Benz

350 SL

43

Fahrer: Eugen Deisser

Beifahrer: Melanie Kerle

Fahrer: Achim Reinalter

Beifahrer: Katharina Reinalter

Fahrer: Jochen Kaupp

Beifahrer: Jochen Mross

Baujahr: 1963 PS: 105

Baujahr: 1959 PS: 105

Baujahr: 1972 PS: 200

Mercedes-Benz

220 SEB Coupé

44

Mercedes-Benz

230 SL

45

Mercedes-Benz

230

46

Fahrer: Eugen Sing

Beifahrer: Brigitte Sing

Fahrer: Rainer Lochmüller

Beifahrer: Sandra Lochmüller

Fahrer: Markus Liegl

Beifahrer: Silvia Liegl

Baujahr: 1966 PS: 120

Baujahr: 1964 PS: 150

Baujahr: 1966 PS: 105

29


[namen & fahrzeuge] Sonderausgabe Donau Masters | Juli 2017 unternehmen [!]

Mercedes-Benz

230

47

Mercedes-Benz

500 SL

48

Mercedes-Benz

280 SE

49

Fahrer: Max Kirschenhofer

Beifahrer: Daniel Hoffmann

Fahrer: Gottfried Führle

Beifahrer: Rosi Führle

Fahrer: Guido Eichel

Beifahrer: Eckhard Raisch

Baujahr: 1979 PS: 109

Baujahr: 1986 PS: 225

Baujahr: 1979 PS: 185

Mercedes-Benz

200/8

50

Mercedes-Benz

560 SL

51

Mercedes-Benz

450 SLC

52

Fahrer: Hermann Genth

Beifahrer: Kirsten Reimer

Fahrer: Uwe Gamperling

Beifahrer: Friedrich Moser

Fahrer: Tobias Schweizer

Beifahrer: Thomas Hamann

Baujahr: 1972 PS: 95

Baujahr: 1986 PS: 231

Baujahr: 1974 PS: 225

[impressum]

Verlag/Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG

Frauenstraße 77, 89073 Ulm

Geschäftsführer:

Thomas Brackvogel

Redaktion

Alexander Bögelein (verantw.)

a.boegelein@swp.de

Anschrift wie Verlag

Anzeigen

Andreas Simmet

(verantwortlich)

Anschrift wie Verlag

Gestaltung

Alen Pahic (Art Director)

Bozena Demski (Bild)

Fotos KBU Werbeagentur (Titelbild),

Marc Hörger (Titelinterview),

Thomas Mayr, imago

sportfoto, Daimler AG, Citroën,

BMW Group, Audi AG, clipdealer,

Privatfotos

Druck

Druck- und Verlagsgesellschaft

Bietigheim mbH

Kronenbergstraße 10

74321 Bietigheim-Bissingen

Objektleitung

Tobias Lehmann

Telefon 0731 156-515

t.lehmann@swp.de

Mediaberatung

Christine Blum

Telefon 0731 156-356

E-Mail c.blum@swp.de

Vertriebsservice

unternehmen.vertrieb@swp.de

Auflage: 12.000 Exemplare

Nächste Ausgabe

11. Oktober 2017

Die Themen

Familienunternehmen – das

Rückgrat der Wirtschaft

Wirtschaftskanzleien in

der Region

Kurztrips für Herbst & Winter

Tagungen & Events

u. v. m.

Anzeigenschluss

15. September 2017

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30


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