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Wanderzeit, Ausgabe Dezember 2018

Gesunde Kinder 3. Deutscher Winterwandertag Thema für 2018

Gesunde Kinder
3. Deutscher Winterwandertag
Thema für 2018

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<strong>Wanderzeit</strong><br />

Kopfzeile Text 1<br />

<strong>Ausgabe</strong> 4 | <strong>Dezember</strong> 2017 | Jahrgang 16<br />

Magazin des Deutschen Wanderverbands<br />

www.wanderverband.de<br />

Gesunde Kinder<br />

Let‘s go – Familien, Kids und Kitas<br />

3. Deutscher Winterwandertag<br />

Rund um den Ochsenkopf<br />

Schutzgebühr 2 €<br />

Thema für <strong>2018</strong><br />

Wandern und regionaler Genuss<br />

4|2017 <strong>Wanderzeit</strong><br />

Wandern Wege Naturschutz Kultur Medien Familie Jugend


Anzeige<br />

2 Kopfzeile Text Editorial<br />

3<br />

Liebe Leserin, lieber Leser,<br />

wussten Sie, dass<br />

Bewegungsmangel<br />

weltweit für mehr<br />

Todesfälle als das<br />

Rauchen verantwortlich<br />

ist? Höchste Zeit<br />

also, zu reagieren.<br />

Wie es gelingen kann, Kinder und Eltern<br />

in Bewegung zu bringen, hat die Initiative<br />

„Let’s go – Familien, Kids und Kitas“<br />

des Deutschen Wanderverbands (DWV)<br />

vorgemacht (ab Seite 4). Nachahmung<br />

empfohlen.<br />

Einladen will ich Sie zum 3. Deutschen<br />

Winterwandertag im Fichtelgebirge. Vom<br />

17. bis 21. Januar warten dort ein tolles<br />

Programm und ein ebenso tolles Winterwanderwegenetz<br />

auf Sie (ab Seite 10).<br />

Warum der DWV im kommenden Jahr das<br />

Thema „Wandern und regionaler Genuss“<br />

in den Blick nehmen wird und warum das<br />

ein gutes Thema ist, um Mitglieder zu<br />

werben, sagt DWV-Geschäftsführerin Ute<br />

Dicks im Interview auf Seite 12.<br />

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes<br />

Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes<br />

neues Jahr!<br />

Ihr<br />

J. Kuhr /DWV<br />

4<br />

6<br />

6<br />

6<br />

7<br />

8<br />

8<br />

8<br />

10<br />

12<br />

14<br />

Inhalt<br />

Bewegung: Das Projekt „Let’s go – Familien, Kids und Kitas“ hat Kinder,<br />

Eltern und Großeltern raus in die Natur gebracht. Auch künftig<br />

wollen Wandervereine deswegen mit Kitas und Schulen zusammenarbeiten.<br />

Qualitätswege Wanderbares Deutschland: Am 13. Januar bekommen<br />

53 Wanderwege in Stuttgart das Zertifikat.<br />

Zukunftsfit wandern: Wie das Wegenetz im Teutoburger Wald attraktiver<br />

wird.<br />

Gesundheitswandern: BKK Pfalz und DWV bilden aus.<br />

Schulwandern: Die Gewinner im bundesweiten Wettbewerb stehen<br />

fest.<br />

Befragung: Wie informieren sich Wanderer vor und während einer Tour?<br />

Ferienwandern: Das Magazin für <strong>2018</strong> ist da.<br />

Naturschutz: Wie die Initiative „Natursport.Umwelt.Bewusst“ hilft,<br />

Konflikte zu entschärfen.<br />

Deutscher Winterwandertag: Im Fichtelgebirge gibt’s ein attraktives<br />

Programm.<br />

DWV-Jahresschwerpunkt <strong>2018</strong>: Warum sich Wandern und regionaler<br />

Genuss ideal ergänzen.<br />

Zunehmend beliebt: DWV-Mitgliedskarte<br />

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß<br />

Präsident des Deutschen<br />

Wanderverbands<br />

Titelfoto: A. Hub/DWV<br />

SO FLEXIBEL WIE DIE WEIBLICHEN ANSPRÜCHE.<br />

DANK KOMFORTABLER DETAILS.<br />

Naturjuwel<br />

des Sauerlandes<br />

Wanderparadies<br />

rund um den Diemelsee<br />

Im Grenzgebiet von Hessen und NRW,<br />

keine 15 Minuten von Willingen im Sauerland<br />

entfernt, präsentiert sich die Ferienregion<br />

Diemelsee als Urlaubs- und Freizeitparadies<br />

in einer intakten und fast<br />

unberührten Naturlandschaft.<br />

Eingebettet in die Berge des Hochsauerlandes<br />

liegt der Diemelsee, der Natursee<br />

der Sauerland-Wanderdörfer.<br />

Er vermittelt Wanderern und Familien<br />

gleichermaßen Urlaubsfreuden und<br />

Naturerlebnisse in der 1. Qualitätsregion<br />

Wanderbares Deutschland.<br />

Der 65 km lange Qualitätswanderweg<br />

Diemelsteig ist für sich schon ein<br />

Wandererlebnis der Extraklasse und<br />

erschließt eine abwechslungsreiche<br />

Wanderregion, die ihres Gleichen sucht.<br />

Lassen Sie auf dem Steig die spektakulären<br />

und faszinierenden Ausblicke über<br />

den See und die markanten Höhenzüge<br />

des Hochsauerlandes auf sich wirken.<br />

Vielleicht nutzen Sie aber auch das über<br />

500 km lange regionale und engmaschige<br />

Rundwegenetz für anspruchsvolle<br />

Panorama-Streckenwanderungen,<br />

Erlebniswanderungen mit Schifffahrt<br />

oder leichte Halbtageswanderungen<br />

ohne Gepäck. Worauf warten, auf in die<br />

Wanderschuhe und rein in die Natur!<br />

Mobilität vor Ort!<br />

Von ihrem Übernachtungsort können Sie<br />

sich mit dem Anrufsammeltaxi zu jedem<br />

Startpunkt bringen und von jedem<br />

Zielpunkt abholen lassen.<br />

Tourist-Information<br />

Diemelsee<br />

34519 Diemelsee<br />

Tel. 05633 91133<br />

www.diemelsee.de<br />

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SASSA GTX ® MID Ws | Trekking www.lowa.de<br />

<strong>Wanderzeit</strong> 4|2017 4|2017 <strong>Wanderzeit</strong>


LEBENDIGE KAMERA<br />

Bildet 2er Teams: Einer ist Fotograf,<br />

der andere die Kamera. Der Fotograf<br />

wählt ein Motiv und drückt den<br />

Auslöser der Kamera (z.B. durch<br />

Zupfen am Ohr). Was ist auf dem<br />

Foto zu sehen?<br />

• Ute Dicks<br />

• Christine Merkel<br />

• Anne-Christine Elsner<br />

ATOMSPIEL<br />

der nächsten Runde die Zahl an.<br />

Auf dem Weg zum<br />

Deutschen Wanderabzeichen!<br />

Schön, da s ih regelmäßig wandert - mit der<br />

Familienwandergru pe oder der Kita. Nach<br />

jeder Wanderung kö nt ihr einen Aufkleber auf das<br />

nächste Spielfeld kleben oder das Feld ausmalen<br />

– so wi st ihr immer, wie oft ihr zusammen unterwegs<br />

wart. Und zwischendurch gibt es Aktionsfelder<br />

mit Spielen und Aufgaben, die ihr zusammen<br />

machen kö nt.<br />

Mit jeder Wanderung kommt ihr näher an das<br />

Ziel: Das Deutsche Wanderabzeichen. Kinder bis<br />

12 Jahren bekommen es für 1 0 km - oder 10 x<br />

Wandern mit Kita oder Familienwandergruppe pro<br />

Jahr. Jugendliche brauchen 150 km und Erwachsene<br />

2 0 km. We n ihr das gescha ft habt, dürft<br />

ih richtig stolz auf euch sein!<br />

Wir wünschen euch viel Spaß dabei.<br />

Euer Team vom Deutschen Wanderverband<br />

www.deutsches-wanderabzeichen.de<br />

DIE INITIATIVE DES<br />

DEUTSCHEN WANDERVERBANDES<br />

4 Symposium „Let’s go – Familien, Kids und Kitas“<br />

Symposium „Let’s go – Familien, Kids und Kitas“<br />

5<br />

Fotos: J. Kuhr /DWV<br />

Spaß an der Bewegung<br />

Wenn Kinder viel draußen sind, ist das nicht nur gesund,<br />

sondern auch die beste Schule fürs Leben. Das ist ein Ergebnis<br />

des vom Deutschen Wanderverband (DWV) organisierten<br />

Symposiums „Let’s go – Familien, Kids und Kitas“.<br />

Forscher weisen seit vielen Jahren darauf<br />

hin, wie entscheidend die ersten Lebensjahre<br />

eines Menschen für seine Entwicklung<br />

sind. Die Organisation für wirtschaftliche<br />

Zusammenarbeit und Entwicklung<br />

(OECD) stellt fest: „Die Teilnahme an qualitativ<br />

hochwertiger frühkindlicher Bildung<br />

und Erziehung ist für die späteren<br />

Bildungsergebnisse besonders wichtig.“<br />

Maria Becker, Leiterin der Unterabteilung<br />

Prävention im Bundesministerium für Gesundheit<br />

(BMG), ergänzte während des<br />

Symposiums im September in Kassel,<br />

wie wichtig es für Kinder sei, Prävention<br />

und Gesundheitsförderung in Lebenswelten<br />

wie Kindertagesstätten (Kitas) und<br />

Schulen zu stärken. Das heißt auch: Kindern<br />

sollte möglichst früh Spaß an der<br />

Bewegung vermittelt werden.<br />

ren demzufolge überhaupt nicht draußen.<br />

Dr. Christiane Richard-Elsner,<br />

Projektleiterin „Draußenkinder“ im ABA<br />

Fachverband für handlungsorientierte<br />

Pädagogik, verwies während des von der<br />

Wilhelm-Münker-Stiftung unterstützten<br />

Symposiums auf eine weitere Folge fehlenden<br />

Draußen-Seins: „Gut 35 bis 40<br />

Prozent der jungen Erwachsenen in<br />

Deutschland sind kurzsichtig.“ Ursache<br />

sei der Mangel an UV-Strahlung, die eine<br />

Stunde täglich auf den Augapfel treffen<br />

sollte, um die Entwicklung einer Kurzsichtigkeit<br />

zu vermeiden. Kinder, so Richard-Elsner<br />

außerdem, hätten heute<br />

kaum noch Gelegenheiten für Naturerfahrungen:<br />

„In vielen Kitas gibt es nicht<br />

einmal Gras.“<br />

Dabei bietet das Draußen-Sein Richard-Elsner<br />

zufolge viele Chancen:<br />

Abgesehen davon, dass das Kälte-,<br />

Wärme- und Hitze-ausgesetzt-Sein die<br />

Immunabwehr stärkt, fördert die Bewegung<br />

im Freien das Naturbewusstsein.<br />

Darüber hinaus haben Forscher<br />

Die Analyse der aktuellen Situation zeigt<br />

indes ein anderes Bild. Während des<br />

DWV-Symposiums sagte Prof. i.R. Ulrike<br />

Ungerer-Röhrich von der Uni Bayreuth:<br />

„In diesem Jahr werden weltweit 5,3 Millionen<br />

Todesfälle auf Bewegungsmangel<br />

zurückgeführt. Zum Vergleich: Das sind<br />

mehr als mit Rauchen in Zusammenhang<br />

gesehen werden. Die Lebenserwartung<br />

der jetzt Zehnjährigen ist deutlich geringer<br />

als die ihrer Eltern, denn Inaktivität<br />

ist heute ‘normal‘, während bei früheren<br />

Generationen Bewegungsaktivitäten integraler<br />

Bestandteil des Alltags waren.“<br />

Ungerer-Röhrich verwies auf Studien,<br />

wonach zwar 90 Prozent der Kitas mehrere<br />

Outdoor-Termine am Tag vorsähen,<br />

aber nur 40 Prozent der Kinder entsprechend<br />

oft draußen waren. 32 Prozent wabeobachtet,<br />

dass der Umgang mit unterschiedlichen<br />

Materialien im Freien<br />

Kreativität und – dank vieler Anlässe<br />

zum miteinander „Verhandeln“ – das<br />

Sozialverhalten sowie die Sprachkompetenz<br />

fördert. Auch Selbstwirksamkeitserfahrungen<br />

werden erleichtert,<br />

was wiederum der Persönlichkeitsentwicklung<br />

nützt.<br />

Doch welche Faktoren erleichtern die<br />

Bewegung im Freien? Richard-Elsner:<br />

„Es gibt einen hohen Zusammenhang<br />

zwischen der Aktivität der Eltern und<br />

der der Kinder.“ Außerdem sei wichtig,<br />

dass pädagogische Fachkräfte selbst<br />

Spaß an Bewegung haben und kompetente<br />

theoriegeleitete Angebote entwickeln<br />

können. Deswegen sei es nötig,<br />

Aus- und Fortbildungsangebote zu<br />

schaffen. Die Planung von Außenaktivitäten<br />

solle zudem immer an den Ressourcen<br />

und nicht an den Defiziten der<br />

Kinder ansetzen. Außerdem empfiehlt<br />

Richard-Elsner, Eltern in Bewegungsaktivitäten<br />

einzubinden. Überhaupt sei es<br />

gut, Kinder und deren Familien in die<br />

Planung und Umsetzung von Maßnahmen<br />

einzubeziehen. Dabei sollten die<br />

Aktivitäten von den Kindern ausgehen<br />

und Spaß machen.<br />

All das bietet das vom BMG im Rahmen<br />

der Initiative IN FORM geförderte DWV-<br />

Modellprojekt „Let’s go – Familien,<br />

Kids und Kitas“. Kern der seit November<br />

2015 bestehenden Initiative sind<br />

vier Modell-Tandems in den Orten Bad<br />

Schmiedeberg, Klingenthal, Oberelsbach<br />

und Plochingen. Dort arbeiten Familien-<br />

und Ortsgruppen von Wandervereinen<br />

mit Kindergärten und Kitas<br />

zusammen, um sowohl den Kindern als<br />

auch deren Familien Spaß an der Bewegung<br />

im Freien zu vermitteln. Für das<br />

nötige Basiswissen veranstaltete der<br />

DWV Fortbildungen für die Aktiven<br />

in den Vereinen sowie für das pädagogische<br />

Personal in den Kitas und<br />

interessierte Eltern.<br />

DWV-Geschäftsführerin Ute Dicks berichtete<br />

in Kassel, was die Initiative<br />

laut einer Befragung bislang bewegt<br />

hat: Das Ziel, spielerisch die Bewegung<br />

von Kindern zwischen drei und<br />

sechs Jahren sowie deren Familien zu<br />

fördern, wurde erreicht. Insgesamt<br />

Juhu, ihr habt es geschafft! Ihr seid regelmäßig gewandert und erhaltet<br />

das Deutsche Wanderabzeichen. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!<br />

14<br />

Die Auszeichnung<br />

13<br />

4<br />

beteiligten sich 2.869 Kinder und 1.013<br />

Erwachsene an den Wanderungen im<br />

Rahmen des Projekts. Besonders häufig<br />

und regelmäßig waren die Kinder in den<br />

Modell-Kitas gemeinsam mit ihren<br />

hauptamtlichen Betreuerinnen und den<br />

ehrenamtlich Engagierten der kooperierenden<br />

Wandervereine unterwegs. In<br />

über 80 Kita-Wanderungen wurden alle<br />

Vorschulkinder und ein Teil der jüngeren<br />

Kinder erreicht. Ergänzend dazu veranstalteten<br />

die Wandervereine Angebote<br />

für die ganze Familie. Auch diese wurden<br />

gut angenommen. In knapp 30 Familienwanderungen<br />

konnten ganze Familien<br />

in das DWV-Projekt eingebunden<br />

werden. In Bewegung gebracht wurden<br />

also nicht nur die Kinder, sondern auch<br />

Eltern, Großeltern und Geschwister. Mit<br />

großer Begeisterung berichteten Kinder<br />

und Eltern auch von ihrem neuen Wissen<br />

zu Natur und Landschaft. DWV-Präsident<br />

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß: „Die<br />

Befragungen deuten darauf hin, dass<br />

DEUTSCHES<br />

WANDERABZEICHEN<br />

22<br />

3<br />

23<br />

Nach erfolgreich abgeschlossener Fortbildung erhalten<br />

Familienwandergruppe und Kita eine Urkunde und ein<br />

Hausschild, das die Institutionen als Let´s go-Partner<br />

kennzeichnet.<br />

Let´s go – Familien, Kids und Kitas umfasst:<br />

Die Kooperation:<br />

Let’s go – Familien, Kids und Kitas funktioniert im<br />

Tandem am besten, so das sich idealerweise Wanderverein<br />

und Kita finden.<br />

12<br />

21<br />

Zwei Arten von Wanderungen:<br />

Die Kita-Wanderungen (1x pro Woche) und<br />

die Familienwanderungen (1x im Monat)<br />

5<br />

BAUMSTAMMSORTIERUNG<br />

Alle stehe nebeneinander auf einem<br />

liegenden Baumstamm. Nun mü sen<br />

sie sich nach Alter, Größe oder Lieblingsfarbe<br />

sortieren, so dass sie danach<br />

pa send nebeneinander stehen.<br />

Bleiben dabei alle oben?<br />

Materialien<br />

Die Initiative „Let´s go – Familien,<br />

Kids und Kitas“ des Deutschen<br />

Wanderverbands (DWV) hat viel<br />

in Bewegung gebracht. Entstanden<br />

ist ein Kinder-Poster, das<br />

anschaulich den Weg zum Deutschen<br />

Wanderabzeichen zeigt.<br />

Originell ist auch eine Postkartenserie,<br />

auf der Kinder ihre Wanderimpressionen<br />

aufmalen und<br />

dann verschicken können. Sehr<br />

nützlich ist das Kartenset mit 69<br />

Spiele-Ideen und Picknick-Rezepten.<br />

Schließlich entwickelte das<br />

Projektteam eine Flyer-Serie mit<br />

vielen praktischen Tipps. Mehr<br />

Informationen zum Projekt unter<br />

www.familien-wandern.de.<br />

15<br />

OBSTSPIESSE<br />

Eine Fortbildung in zwei Modulen à 2 Tagen:<br />

Die Fortbildung richtet sich an die Kooperationspartner<br />

Wanderverein und Kindertagesstä te und ist o fen für<br />

die Beteiligung von interessierten Eltern oder vor Ort<br />

eingebundenen Netzwerkpartnern.<br />

Äpfel, Weintrauben, Bananen, etc.<br />

in Würfel schneiden und auf<br />

Schaschlickspieße stecken. Fertig!<br />

2<br />

24<br />

6<br />

20<br />

11<br />

26<br />

1<br />

16<br />

7<br />

19<br />

25<br />

Selbst interessiert?<br />

Dann sprechen Sie uns an!<br />

BARFUSSPARCOURS<br />

8<br />

17<br />

10<br />

Sammelt verschiedene Naturmaterialien<br />

und legt daraus einen Parcours. Schuhe<br />

ausziehen – und barfuß darüber laufen.<br />

Was fühlt sich am besten an?<br />

Holt euch euren<br />

Wander-Fitness-Pass und<br />

LOS GEHT S<br />

A le laufen umher, bis die Spie leiterin eine<br />

Zahl nennt („4“): Dann schließen sich vier<br />

Teilchen (Kinder) zu einem Atom zusammen.<br />

Bleibt 1 Kind übrig, sagt dieses in<br />

Wir freuen uns auf engagierte Wandergruppen aus den Mitgliedsvereinen<br />

im Deutschen Wanderverband, Kitas und Eltern, die Let’s<br />

go – Familien, Kids und Kitas kennenlernen möchten!<br />

Projek träger:<br />

Deutscher Wanderverband<br />

Kleine Rosenstraße 1-3<br />

34117 Kassel<br />

Tel.: 0561 93873-0<br />

info@wanderverband.de<br />

www.wanderverband.de<br />

Projektleitung:<br />

18<br />

Ansprechpartnerinnen:<br />

Tel. 0561 93873-31, c.merkel@wanderverband.de<br />

Tel. 0561 93873-32, c.elsner@wanderverband.de<br />

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Gesundheit.<br />

Es ist Teil von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde<br />

Ernährung und mehr Bewegung. Hintergrund ist die „Förderung<br />

der Kindergesundheit“ mit Schwerpunkt „Adipositasprävention“.<br />

9<br />

Let 's go – Familien, Kids und Kitas<br />

Gemeinsam raus – Bewegen – Entdecken<br />

Wir waren wandern .<br />

der Funke sowohl in den Kitas und Vereinen<br />

als auch in den Familien übergesprungen<br />

ist, also auch in Zukunft öfter<br />

und regelmäßiger raus gegangen wird<br />

als vor Beginn unserer Initiative.“ Damit<br />

funktioniere „Let´s go – Familien, Kids<br />

und Kitas“ ganz im Sinne der Verhältnisprävention,<br />

die Einfluss auf die Gesundheit<br />

von Menschen nimmt, indem<br />

sie nachhaltige Veränderungen in deren<br />

Lebenswelt bewirkt.<br />

Insgesamt war die Ende 2017 endende<br />

Initiative so erfolgreich, dass sie in Kassel<br />

nicht nur als „Anerkanntes Projekt<br />

der UN-Dekade Biologische Vielfalt“<br />

ausgezeichnet wurde, sondern auch<br />

ausgewählt wurde für den von der Gesellschaft<br />

für Versicherungswissenschaft<br />

(GVG) durchgeführten und vom<br />

BMG geförderten Ideenwettbewerb der<br />

Verhältnisprävention.<br />

Dicks: „Für die Zukunft kommt es darauf<br />

an, weitere Netzwerke zu knüpfen zwischen<br />

Wandervereinen sowie Kitas und<br />

Schulen, damit beide Seiten noch öfter<br />

voneinander profitieren.“ Ein erster<br />

Schritt in diese Richtung wurde während<br />

des Symposiums bereits getan. Auf einer<br />

Pinnwand haben zwölf Vertreter von Wandervereinen<br />

und Kitas ihr Interesse daran<br />

bekundet, zusammenzuarbeiten. Auch<br />

künftig werde der DWV dabei helfen,<br />

Wandervereine und Kitas zusammenzubringen,<br />

um noch mehr Kindern und Familien<br />

den Spaß am Wandern zu vermitteln,<br />

so Dicks. Weil sich während der<br />

Projektlaufzeit herausgestellt habe, dass<br />

es auch den Kindern sehr viel Spaß macht<br />

und zum Wandern motiviert, dabei das<br />

Deutsche Wanderabzeichen zu erwandern,<br />

hat der DWV außerdem den für die<br />

Dokumentation der Wanderungen nötigen<br />

Wander-Fitness-Pass durch eine<br />

neue Optik stärker auf die Bedürfnisse<br />

von Kindern abgestimmt. Zudem könnten<br />

Kitas und Schulklassen in Kooperation<br />

mit Wandervereinen die für das Abzeichen<br />

nötigen Wanderungen nun auch<br />

innerhalb eines Schuljahres sammeln,<br />

unabhängig vom Kalenderjahr. Nicht<br />

zuletzt hat der DWV eine Reihe von<br />

Materialien entwickelt, die sowohl<br />

bei der Anbahnung von Kooperationen<br />

helfen als auch bei der Durchführung<br />

von Aktionen im Freien.<br />

Jens Kuhr<br />

www.wanderverband.de<br />

<strong>Wanderzeit</strong> 4|2017 4|2017 <strong>Wanderzeit</strong>


6 Fachbereiche: Wege und Wandern Fachbereich: Wandern<br />

7<br />

Wege<br />

Qualitätswege Wanderbares Deutschland bekommen Urkunden<br />

Voraussichtlich 53 Wanderwege aus zwölf Bundesländern werden am 13. Januar in<br />

Stuttgart das begehrte Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ erhalten.<br />

Die Übergabe der Urkunden durch Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des<br />

Deutschen Wanderverbands, ist einer der Höhepunkte der Messe Fahrrad- & Erlebnis-Reisen<br />

mit Wandern vom 13. bis 14. Januar im Rahmen der CMT in Stuttgart.<br />

17 Wege bekommen das Zertifikat in Stuttgart zum ersten Mal. 12 Wege haben sich<br />

zum ersten, 13 Wege zum zweiten, sechs Wege zum dritten und fünf Wege zum<br />

vierten Mal nachzertifizieren lassen. Die Nachzertifizierungen werden alle drei Jahre<br />

nötig, wenn ein Weg weiterhin mit dem Qualitätssiegel für sich werben soll. Die<br />

Übergabe der Zertifikate findet am Samstag, 13. Januar, um<br />

10:30 Uhr auf der Bühne in der neuen Halle 10 des Stuttgarter<br />

Messegeländes statt.<br />

Mit rund 15.000 Quadratmeter Fläche ist die Halle 10 um<br />

ein Drittel größer als die Halle, in der die Outdoor-Messe<br />

in den vergangenen Jahren stattgefunden hat. Guido<br />

von Vacano, Bereichsleiter der Stuttgarter Publikumsmessen:<br />

„Die Besucher erhalten professionelle Informationen<br />

und außergewöhnliche Inspirationen. Das Angebot<br />

reicht vom Wanderhotel über Trekkingtouren bis hin zur<br />

kompletten Wanderreise.“ Der Messe zufolge ist die Nachfrage<br />

nach zertifizierten Wegen wie den Qualitätswegen<br />

Wanderbares Deutschland in den vergangenen<br />

Jahren gestiegen. Für qualitativ hochwertige<br />

Angebote seien die Menschen bereit, auch reichlich<br />

Geld auszugeben.<br />

Als langjähriger Messepartner präsentiert sich in<br />

Stuttgart erneut der Schwäbische Albverein (SAV). Der größte Wanderverein Europas<br />

informiert während der Messe über sein Familienprogramm, die Ü30-<br />

Wanderungen für die Altersgruppe zwischen 30 und 50 Jahren sowie sportliche<br />

Wanderungen mit mehr als 30 Kilometer Länge. Darüber hinaus können sich<br />

Besucher am Stand des Schwäbischen Albvereins (10 E 57) umfassend zu den<br />

Angeboten und Leistungen des Vereins beraten lassen, sowie Literatur und Kartenmaterial<br />

kaufen.<br />

Die Fahrrad- & Erlebnis-Reisen mit Wandern hat am 13. und 14. Januar von 10<br />

Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise betragen 15 Euro für die Tageskarte<br />

und ermäßigt 12 Euro, jeweils einschließlich VVS. (Im Messe-Online-Shop sind<br />

die Tickets günstiger).<br />

wanderbares<br />

deutschland<br />

Die Marke des Deutschen Wanderverbandes<br />

Zukunftsfit wandern<br />

Die Erhöhung der Attraktivität des<br />

Wegenetzes im Teutoburger Wald ist ein<br />

Ziel der wandertouristischen Qualitätsoffensive<br />

„Zukunftsfit Wandern“, an<br />

der die Deutscher Wanderverband<br />

(DWV) Service GmbH beteiligt ist. Dazu<br />

werden einige Routen verändert, neue<br />

Erlebnispunkte an Strecken geschaffen,<br />

sowie Wege-Markierungen generell verbessert.<br />

Insbesondere sollen neue,<br />

kurze Qualitätswege Wanderbares<br />

Deutschland entstehen. Ein eigener<br />

Projektteil beschäftigt sich mit der Qualifizierung<br />

der gastronomischen Betriebe,<br />

Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels<br />

nach dem Standard der Qualitätsgastgeber<br />

Wanderbares Deutschland.<br />

Die Bedürfnisse der Wanderer sollen von<br />

den teilnehmenden Einrichtungen zukünftig<br />

noch besser erfüllt und die Zahl<br />

der Qualitätsgastgeber deutlich erhöht<br />

werden.<br />

Getragen wird das Projekt vom Fachbereich<br />

Teutoburger Wald Tourismus bei<br />

der OWL GmbH, eine finanzielle Förderung<br />

erfolgt mit Mitteln der Europäischen<br />

Union und dem Land Nordrhein-<br />

Westfalen. Beteiligt sind unter anderem<br />

der Eggegebirgsverein, der Teutoburger<br />

Wald Verein, der Wiehengebirgsverband<br />

Weser-Ems, der Wanderverein<br />

Porta Westfalica-Mittelweser, vier Kreise<br />

in Ostwestfalen-Lippe und die Städte<br />

Bielefeld und Nieheim. Bisherige<br />

Treffen und Workshops dienten der<br />

Vernetzung und Abstimmung unter<br />

den vielen wandertouristischen Akteuren.<br />

Entwickelt wurden gemeinsame<br />

Zielformulierungen und konkrete Maßnahmenpläne.<br />

Gewonnen: Die 6. Klasse der Aktiv-Schule Erfurt<br />

Wandern über 30<br />

Das „Ü30-Wandern“ des Schwäbischen<br />

Albvereins (SAV) war im Jahr<br />

2017 so erfolgreich, dass sich die SAV-<br />

Wanderführer für das nächste Jahr 25<br />

weitere Wanderungen dazu ausgedacht<br />

haben. Zielgruppe sind Wanderer<br />

zwischen 30 und 50 Jahren. Eine<br />

Gewinner im Schulwander-Wettbewerb stehen fest<br />

Die Sieger im Schulwander-Wettbewerb<br />

2017 stehen fest. Den<br />

1. Preis in der Altersgruppe<br />

1. und 2. Klasse<br />

hat die Lerngruppe des<br />

1. bis 3. Jahrgangs der<br />

Natur- und Umweltschule<br />

Dresden mit der<br />

Wanderung „Ein Schatz<br />

im Silbersee?“ gewonnen.<br />

Sieger in der Altersgruppe<br />

3. bis 5. Klasse wurde die 5. Klasse der Freien Waldorfschule Mainz mit<br />

einer Wanderung zum Zusammenspiel von Natur und Kultur. Die 6. Klasse der Aktiv-<br />

Schule Erfurt siegte in der Altersgruppe ab der 6. Klasse und gewann einen Gutschein<br />

über 750 Euro für eine Klassenfahrt in eine Deutsche Jugendherberge (DJH).<br />

In der Kategorie „Außerschulische Gruppen“ freuten sich die Kinder der Gruppe „Bewegung<br />

und Sprache“ der Tagespflege für Kinder in Wilnsdorf über den 1. Preis, einen<br />

Koffer mit GPS-Geräten. Am vom Kosmos-Verlag und der DJH unterstützten Wettbewerb<br />

beteiligten sich rund 1.800 Kinder und Jugendliche aus 13 Bundesländern.<br />

Auch im kommenden Jahr wird der Deutsche Wanderverband einen bundesweiten<br />

Schulwander-Wettbewerb organisieren. Infos: www.schulwandern.de<br />

Fachwartetagung Wandern<br />

Um das Jahresprogramm zu verbessern und so vielleicht sogar neue Mitglieder für<br />

den eigenen Verein zu gewinnen, ist weniger oft mehr. Das ist ein Ergebnis der<br />

Fachwartetagung Wandern Anfang November in Kassel. Die Vertreterinnen und Vertreter<br />

von 18 Gebietsvereinen und Verbänden stellten außerdem fest, dass das<br />

Angebot neugierig machen und digital versandt werden muss. Das komplette<br />

Tagungsprotokoll: www.wanderverband.de – Fachbereich Wandern<br />

A. Clasen<br />

Besonderheit beim „Ü30-Wandern“ ist<br />

laut SAV, dass diese Altersgruppe gerne<br />

unter sich ist. Für den Erfolg wichtig<br />

sei auch, dass eine kurzfristige Anmeldung<br />

beziehungsweise Teilnahme<br />

ohne Anmeldung möglich sei. Flankiert<br />

wurde die Einführung der Angebote<br />

durch originelle Postkarten.<br />

Verein führt Schüler<br />

Vier Wanderführer des Kölner Eifelvereins<br />

haben die Kaiserin-Augusta-Schule<br />

in Köln bei ihrem Wandertag unterstützt.<br />

Auf diese Weise kamen die 90 Schüler<br />

des 11. Jahrgangs zu einer erlebnisreichen<br />

Sternwanderung. Die Touren der<br />

vier Gruppen waren rund 15 Kilometer<br />

lang. Nach gut drei Stunden war das Ziel<br />

erreicht, und die Schüler machten es<br />

sich zusammen mit ihren Lehrern auf<br />

den Poller Wiesen gemütlich.<br />

Mit Rollstuhl wandern<br />

Spezielle Wanderungen für Menschen<br />

mit Behinderungen hat der Harzklub seit<br />

einigen Jahren im Programm. In diesem<br />

Jahr organisierte der Zweigverein Hahnenklee-Bockswiese<br />

die Tour. Sie führte<br />

von dem Ort Hahnenklee-Bockswiese auf<br />

rollstuhlgeeigneten Wegen ohne nennenswerte<br />

Steigungen entlang der Grumbacher<br />

Teiche bis nach Hahnenklee.<br />

Wanderkalender online<br />

Unter www.schöne-aussicht.de gibt es<br />

jetzt eine gut gepflegte Übersicht zu<br />

24h-Wanderungen, 100-Kilometer-Touren<br />

und weiteren Extremwanderungen,<br />

sowie vielen anderen Wanderevents. Aktuell<br />

sind dort über 100 Veranstaltungen<br />

verzeichnet, weitere sollen laut Auskunft<br />

des Domain-Betreibers folgen. Neben<br />

Informationen zu den Terminen und jeweiligen<br />

Orten bietet die Seite eine kurze<br />

Beschreibung der jeweiligen Veranstaltung.<br />

Als erste Großveranstaltung im<br />

neuen Jahr informiert der Kalender über<br />

den 3. Deutschen Winterwandertag im<br />

Fichtelgebirge vom 17. bis 21. Januar.<br />

Wandern<br />

BKK Pfalz und DWV bilden aus<br />

Die Kooperation der BKK Pfalz mit dem<br />

Deutschen Wanderverband trägt erste<br />

Früchte: Exklusiv für Bewegungstherapeuten<br />

aus der Pfalz hat Mitte November<br />

in Altleiningen die Ausbildung von 20<br />

Gesundheitswanderführern gestartet.<br />

Den Kooperationspartnern liegen vor allem<br />

die präventiven Aspekte des Wanderns<br />

am Herzen. Ein Schwerpunkt der<br />

Zusammenarbeit liegt deshalb auf dem<br />

vom Deutschen Wanderverband (DWV)<br />

entwickelten Gesundheitswandern. Das<br />

sind durch physiotherapeutische Übungen<br />

aufgelockerte Wanderungen, die eigens<br />

dafür ausgebildete und zertifizierte<br />

Gesundheitswanderführer anbieten.<br />

Die Ausbildung von DWV und BKK Pfalz<br />

soll Bewegungstherapeuten ermöglichen,<br />

Gesundheitswanderungen im<br />

Rahmen von Präventionskursen anzubieten.<br />

Die Plätze für den ersten Ausbildungsgang<br />

waren komplett ausgebucht,<br />

eine Warteliste für zukünftige Fortbildungen<br />

ist eröffnet.<br />

Nach Abschluss des Fortbildungskurses<br />

können sich die Teilnehmer als „Gesundheitswanderführer,<br />

zertifiziert nach DWV“<br />

auch nach § 20 SGB V zertifizieren lassen.<br />

Dies ist die Voraussetzung für die<br />

Bezuschussung von Präventionskursen<br />

durch die gesetzlichen Krankenkassen.<br />

Infos: www.gesundheitswanderfuehrer.de<br />

WALK und DWV kooperieren<br />

Die Service GmbH des Deutschen Wanderverbands (DWV) unterstützt das WALK bei<br />

der Entwicklung von Wanderprojekten. Das Kompetenzzentrum WALK bei Detmold am<br />

Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald richtet sich an Wanderer und alle, die sich mit<br />

dem Wandern befassen. Es dient der Information,<br />

dem Austausch und der Umsetzung von<br />

Wanderprojekten. Die DWV Service GmbH begleitet<br />

die Region bei der Neustrukturierung<br />

des Wanderwegenetzes im Kreis Lippe, der<br />

Qualitätsregion Wanderbares Deutschland<br />

werden möchte. Weitere Inhalte der Kooperation<br />

sind die Konzeption einer Ausstellung<br />

sowie die Entwicklung eines Schulungs- und<br />

Veranstaltungsprogramms für Wanderer. Kompetenzzentrum WALK bei Detmold<br />

WALK<br />

Deutsch-Dänisches Treffen<br />

Bereits Ende September haben sich<br />

Wanderer aus Dänemark und Norddeutschland<br />

zu einem Deutsch-Dänischen<br />

Nachbarschaftswandern in Flensburg<br />

getroffen. Auf dem Programm der<br />

dreitägigen Tour standen die Stadt<br />

Flensburg mit dem Hafen und der Innenstadt,<br />

eine Wanderung von Glücksburg<br />

nach Holnis sowie eine Tour von Flensburg<br />

nach Kupfermühle. Der Wanderverband<br />

Norddeutschland betonte die große<br />

Bedeutung der jährlichen Treffen für die<br />

gute Beziehung beider Wanderverbände.<br />

<strong>Wanderzeit</strong> 4|2017 4|2017 <strong>Wanderzeit</strong>


Advertorial xxx<br />

8 Fachbereiche: Medien und Naturschutz Fachbereiche: Naturschutz und Jugend<br />

9<br />

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in der neuen<br />

Messehalle<br />

Erleben Sie die große Eröffnung<br />

mit zahl reichen Ausstellern aus<br />

den Bereichen:<br />

Wanderreisen im In- und Ausland<br />

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Willkommen zum perfekten Start<br />

In Ihre Wandersaison <strong>2018</strong>!<br />

Medien<br />

Befragung zum<br />

Digitalen Wandern<br />

Zur Vorbereitung und Planung einer Reise<br />

nutzen 62 Prozent der Wanderer in<br />

Deutschland das Internet. Während der<br />

Reise sind physische Schilder (77 %),<br />

Markierungen (49 %) und Wanderkarten<br />

(46 %) besonders wichtig. Die mobile<br />

Navigation landet mit 36 Prozent<br />

der Nennungen auf Platz 4. Zugleich<br />

verzichtet fast die Hälfte der Wanderer<br />

auf ihre Smartphones, um die Natur zu<br />

genießen. Das sind erste Ergebnisse<br />

einer repräsentativen Befragung der<br />

BTE Tourismus- und Regionalberatung<br />

mit Sitz in Hannover und Berlin in Kooperation<br />

mit dem Deutschen Wanderverband<br />

(DWV).<br />

Um speziell das Informationsverhalten<br />

von organisierten Wanderern zu beleuchten,<br />

folgt bis zum 31. Januar <strong>2018</strong><br />

eine zweite Befragung unter Vereinsmitgliedern.<br />

Der DWV ruft alle Mitglieder<br />

von Organisationen unter seinem Dach<br />

dazu auf, den Online-Fragebogen unter<br />

dem Kurzlink goo.gl/mTHtnP zu beantworten.<br />

Das dauert etwa zehn Minuten<br />

und hilft, die DWV-Arbeitsfelder noch<br />

besser an den Bedürfnissen seiner Mitglieder<br />

auszurichten.<br />

Naturschutz<br />

Jetzt bestellen<br />

Das Magazin Ferienwandern <strong>2018</strong> ist<br />

da. Es informiert über rund 40 Wanderregionen,<br />

250 geführte Wanderungen<br />

und über 100 wanderfreundliche Unterkünfte<br />

– perfekt für eine bequeme<br />

Urlaubsplanung. Viele der in Ferienwandern<br />

<strong>2018</strong> dargestellten Regionen,<br />

Wanderungen und Unterkünfte thematisieren<br />

das Jahresthema <strong>2018</strong> des<br />

Deutschen Wanderverbands (DWV)<br />

„Wandern und<br />

Deutscher Wanderverband<br />

FERIENWANDERN <strong>2018</strong><br />

Das Magazin für geführte Wanderungen und wanderfreundliche Unterkünfte<br />

50 REGIONEN<br />

Wanderspaß garantiert<br />

230 WANDERUNGEN<br />

Immer richtig<br />

120 GASTGEBER<br />

Ankommen und wohlfühlen<br />

regionaler Genuss“.<br />

Aushängeschild<br />

ist auch<br />

im 60. Jahr von<br />

Ferienwandern<br />

die Beschreibung<br />

geführter,<br />

buchbarer Wanderungen.<br />

Viele<br />

Angebote stammen<br />

von den<br />

qualifizierten Wanderführern der DWV-<br />

Mitgliedsvereine. Dazu kommt eine<br />

Reihe von DWV-Gesundheitswanderungen.<br />

Zu bekommen ist das Magazin innerhalb<br />

Deutschlands für 3,70 Euro<br />

beim DWV, Kleine Rosenstraße 1-3,<br />

34117 Kassel, Tel. 0561-9 38 73-0,<br />

Fax: 0561-9 38 73-10, Email: info@<br />

wanderverband.de bzw. online über<br />

den Büchershop auf www.wanderbaresdeutschland.de.<br />

Weichen im Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“ gestellt<br />

Im Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“ des Deutschen Wanderverbands (DWV)<br />

sind nach dem ersten Beiratstreffen Ende November in Kassel die Weichen gestellt.<br />

Ziel ist es, Kommunikationsstrategien zu entwickeln, mit denen nicht organisierte<br />

Natursportler erreicht werden, um Konflikte zwischen ihnen und anderen Naturnutzern<br />

zu vermeiden. Im Einzelnen ist geplant, einen Dialogprozess zwischen allen<br />

beteiligten Nutzergruppen zu initiieren. Dafür sollen digitale Kommunikationskanäle<br />

der Natursporttreibenden identifiziert und erprobt werden. Ansätze zur Vermeidung<br />

von Nutzerkonflikten sollen unter der Maßgabe, sowohl für die Belange<br />

des Umwelt- und Naturschutzes als auch für die Interessen anderer Nutzergruppen<br />

zu sensibilisieren, gemeinsam mit allen Akteuren entwickelt werden.<br />

Der Projektbeirat setzt sich zusammen aus 24 Vertretern von Verbänden und anderen<br />

Interessensgruppen. Neben den Akteuren verschiedener Natursportarten repräsentiert<br />

das Gremium Grundbesitzende, Parkverwaltungen, Naturschutz, Tourismus,<br />

Landwirtschaft sowie Jagd und Forst.<br />

Das Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt mit Mitteln des Bundesministeriums<br />

für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.<br />

Infos: j.fillisch@wanderverband.de<br />

1<br />

60<br />

JAHRE<br />

F E R I E N W A N D E R N<br />

Albert Lippert ist tot<br />

Als Umweltpädagoge, Naturschützer und Wanderer engagierte<br />

sich Albert Lippert über 60 Jahre im Naturschutz.<br />

Am 16. November ist er im Alter von 91 Jahren in<br />

Heigenbrücken gestorben.<br />

Schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erkannte Lippert<br />

im Naturschutz eine der großen Zukunftsaufgaben<br />

und fing an, Menschen für das Thema zu sensibilisieren.<br />

Ab 1947 gehörte er dem Spessartbund an und leitete<br />

von 1956 bis 1958 dessen Geschäftsstelle. In den<br />

1970er und 1980er Jahren entwickelte Lippert Naturschutzkonzepte<br />

für den Spessartbund, die vom Landesverband Bayern und vom<br />

Deutschen Wanderverband (DWV) übernommen wurden. Zwischen 1984 und<br />

1997 erarbeitete er als DWV-Naturschutzwart die Naturschutzgrundsatzerklärung<br />

sowie mehrere Resolutionen. Sein Konzept „Der Wanderer ist ein Naturschützer“<br />

wurde zum Fundament der Wandervereine in Deutschland. Für sein vielfältiges<br />

Engagement ist Albert Lippert mehrfach ausgezeichnet worden. 1998 bekam der<br />

begeisterte Wanderer die Professor Dr. Karl-Carstens-Medaille. Der Deutsche<br />

Wanderverband verliert mit Albert Lippert einen großen Mitstreiter, der die Arbeit<br />

des Verbandes noch lange prägen wird.<br />

Neue Vertrauenspersonen<br />

Die Deutsche Wanderjugend (DWJ) verfügt<br />

über ein von vielen Fachstellen empfohlenes<br />

Präventionsprogramm gegen<br />

Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe;<br />

dieses Programm trägt den Namen<br />

FAIR.STARK.MITEINANDER. Ein wichtiger<br />

Bestandteil darin sind die<br />

Vertrauenspersonen. Das sind ausgebildete<br />

Fachkräfte, die Kinder und Jugendliche<br />

oder Jugendleitungen und Vorstände<br />

beraten und unterstützen. In diesem Jahr<br />

konnten gleich zwei Ausbildungskurse<br />

für neue Vertrauenspersonen stattfinden.<br />

Die DWJ freut sich sehr auf das zukünftige<br />

Engagement der im März in<br />

Stuttgart und im November in Wuppertal<br />

ausgebildeten Vertrauenspersonen.<br />

DWJ Bundesverband<br />

Treffen des Kompetenzteams<br />

privat<br />

Die Vertrauenspersonen treffen sich<br />

zweimal im Jahr zum fachlichen Austausch<br />

und zur Weiterbildung. Bei einem<br />

dieser Treffen tagt auch das Kompetenzteam,<br />

das außer den Vertrauenspersonen<br />

noch aus Vertretungen der DWJ-Landesverbände,<br />

des DWJ-Bundesverbands<br />

und des Deutschen Wanderverbands<br />

besteht. Zur letzten Sitzung Ende November<br />

gab es bei der Vertretung des<br />

Wanderverbands einen personellen<br />

Wechsel. Die DWJ bedankt sich ganz<br />

herzlich für das langjährige Engagement<br />

von Aloys Steppuhn und freut sich, dass<br />

er einen Nachfolger für seine Aufgaben<br />

finden konnte. Das Kompetenzteam begrüßt<br />

den Beisitzer des Wanderverbandsvorstands,<br />

Prof. Dr. Jens Göbel,<br />

ganz herzlich in seinen Reihen.<br />

Wer mehr über FAIR.STARK.MITEINAN-<br />

DER. erfahren möchte, Kontakte zu<br />

den Vertrauenspersonen sucht oder<br />

sich einen Überblick über die vorhandenen<br />

Präventionsmaterialien verschaffen<br />

möchte, findet alle Informationen<br />

auf der Internetseite der<br />

Deutschen Wanderjugend unter www.<br />

wanderjugend.de oder per Direkteinstieg<br />

unter www.fair-stark-miteinander.de.<br />

Reisen in die Naturparke <strong>2018</strong><br />

Rund ein Viertel Deutschlands umfasst<br />

das Gebiet der 105 Naturparke.<br />

Mit ihren traumhaften Landschaften<br />

bieten sie viele Erlebnismöglichkeiten<br />

für Groß und Klein, ob im Frühling,<br />

Sommer, Herbst oder Winter. Die Broschüre<br />

„Reisen in die Naturparke<br />

<strong>2018</strong>“ enthält neben buchbaren Naturerlebnis-Angeboten<br />

aus Naturparken<br />

in Deutschland auch<br />

Angebote aus Österreich,<br />

der Schweiz und<br />

Luxemburg. Zu bekommen<br />

ist sie unter www.<br />

naturparke.de oder<br />

beim Verband Deutscher<br />

Naturparke (Tel.<br />

0228-92 12 86-0, Email:<br />

info@naturparke.de).<br />

Stiftungsräte gesucht<br />

Die Stiftung Wanderjugend<br />

wird von<br />

vielen Wanderfreundinnen<br />

und Wanderfreunden<br />

gefördert.<br />

Mit<br />

dieser Hilfe<br />

unterstützt sie<br />

Kinder- und Jugendgruppen<br />

in den<br />

deutschen Wandervereinen. Die Stiftung<br />

Wanderjugend ist damit eine gewichtige<br />

Kraft bei der Förderung von<br />

Nachwuchsarbeit.<br />

Die Verwaltung des Stiftungsvermögens<br />

und die Verteilung der Finanzhilfen<br />

nimmt der ehrenamtliche Stiftungsrat<br />

vor. Allerdings verfügt der<br />

Stiftungsrat aktuell über keinen Vorsitzenden,<br />

deshalb werden Personen<br />

gesucht, die sich für die Jugend im<br />

Stiftungsrat engagieren oder sogar<br />

den Vorsitz übernehmen möchten. Interessierte<br />

können sich bei der Bundesgeschäftsstelle<br />

der Deutschen<br />

Wanderjugend melden.<br />

Infos: www.wanderjugend.de<br />

<strong>Wanderzeit</strong> 4|2017 4|2017 <strong>Wanderzeit</strong>


Manfred Sieber<br />

10<br />

xxx<br />

Advertorial Deutscher Winterwandertag<br />

11<br />

3. Deutscher<br />

Winterwandertag<br />

in der Ochsenkopfregion<br />

im Fichtelgebirge<br />

Der 3. Deutsche Winterwandertag gibt Gelegenheit, Neues auszuprobieren. Etwa eine Schneeschuhtour<br />

Die Region um den Ochsenkopf im Fichtelgebirge<br />

ist Ausrichter des 3. Winterwandertages<br />

vom 17. bis 21. Januar<br />

<strong>2018</strong>. Die Landschaft, die als fränkische<br />

Wiege des Wintersports gilt, folgt<br />

damit Willingen als Gastgeberort nach.<br />

So freuen sich die Gemeinden Bischofsgrün,<br />

Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach<br />

rund um den 1.024 Meter<br />

hohen Namensgeber der Erlebnisregion<br />

zusammen mit dem Fichtelgebirgsverein<br />

(FGV), Gastgeber dieser großartigen<br />

Winterveranstaltung des Deutschen<br />

Wanderverbands zu sein.<br />

Die Wintersaison am Ochsenkopf<br />

Das nordbayerische Mittelgebirge gilt<br />

als schneesicher. Bis Ende März<br />

schwingen und skaten die letzten Skifahrer<br />

auf der Nordseite am Ochsenkopf.<br />

Das Skigebiet rund um den Ochsenkopf<br />

ist eine in ihrer Tradition<br />

verwurzelte und gleichzeitig moderne<br />

Wintersportdestination für Familien<br />

Andreas Munder<br />

Auch Skiwanderungen gehören zum Programm<br />

des Winterwandertages<br />

und ruhesuchende Winterurlauber.<br />

Winterliche Vielfalt inmitten einer intakten<br />

Natur ist angesagt: zehn Pistenkilometer,<br />

100 Kilometer präparierte<br />

Loipen, ein umfangreiches Netz geräumter<br />

Winterwanderwege, zwei Rodelbahnen,<br />

ein Snowboardpark, zwei<br />

Seilbahnen, elf Schlepplifte sowie<br />

zwei große Skischulen inklusive Skiund<br />

Snowboardverleih.<br />

Auf Winterwanderwegen sanft die<br />

kalte Jahreszeit erleben<br />

Wenn Schnee und Eis regieren, streifen<br />

Wanderer durch die verschneite Landschaft<br />

um den Ochsenkopf mit ihrem weit<br />

verzweigten und gut markierten Winterwanderwegenetz.<br />

Beispielsweise mit Ziel<br />

Asenturm, der höchstgelegensten Einkehr<br />

Frankens mit beeindruckendem Panoramablick.<br />

Der Fichtelsee, zwischen<br />

den beiden Tausendern Schneeberg<br />

(1.053 Meter) und Ochsenkopf gelegen,<br />

sorgt sommers für Abkühlung<br />

beim Schwimmen und lädt im Winter<br />

ein mit einem schönen Rundweg am<br />

zugefrorenen See entlang.<br />

Vielfältiges<br />

Winterwandertagsprogramm<br />

Die Teilnehmer am 3. Deutschen Winterwandertag<br />

erwartet ein erlebnis- und<br />

ereignisreicher Aufenthalt. Im Mittelpunkt<br />

stehen neben den klassischen<br />

Winterwander- und Gesundheitswandertouren<br />

auch die überaus beliebten<br />

Schneeschuhtouren. Einmal täglich ist<br />

der Ochsenkopfgipfel Ziel dieser Exkursionen.<br />

Voll im Trend liegen die Skitouren.<br />

Die Skis, mit Fellen belegt, bringen<br />

die Gruppe abseits geräumter Wege hinauf<br />

zum Gipfel. Beim geselligen Tourengeherstammtisch<br />

im Asenturm lässt<br />

man das Erlebte noch einmal Revue<br />

passieren. Der Skilanglauf ist eine Domäne<br />

des Fichtelgebirges. Ein bestens<br />

präpariertes, rund 100 Kilometer umfassendes<br />

Loipennetz hält für die Skiwandergruppen<br />

bequeme Strecken bereit,<br />

die im klassischen Stil zu laufen<br />

sind. Alle Aktivitäten bieten Naturerlebnis<br />

für alle Generationen.<br />

Simone Werner-Ney<br />

Die Ochsenkopfregion gilt als Wiege des fränkischen Wintersports<br />

Eröffnungsveranstaltung<br />

Mit der Eröffnungsveranstaltung am 17.<br />

Januar <strong>2018</strong> um 19.30 Uhr im Kurhaus<br />

Bischofsgrün beginnt der 3. Deutsche<br />

Winterwandertag. Neben den Wanderaktivitäten<br />

dürfen sich die Teilnehmer<br />

auf eine Vielzahl von Höhepunkten<br />

freuen: Besichtigungen der Festspielstädte<br />

Bayreuth und Wunsiedel, die<br />

Porzellanstadt Selb mit dem Porzellanikon<br />

lädt wie weitere museale Stätten<br />

ein: Silbereisenbergwerk, Fichtelgebirgsmuseum,<br />

Freilandmuseum oder<br />

der Wildpark Waldhaus in Mehlmeisel.<br />

Entspannung pur finden die Teilnehmer<br />

in den Thermen der Region – und mit<br />

der Ochsenkopf-Gästekarte fährt man<br />

mit dem öffentlichen Busnetz der Linien<br />

329/369 kostenfrei. Rund 150 Beherbergungspartner<br />

des Deutschen<br />

Winterwandertages freuen sich, Ihre<br />

Gastgeber sein zu dürfen.<br />

Gesellig beisammen zu sitzen, gehört zu<br />

einem perfekten Wandertag<br />

Winterwandertagsbier<br />

Bier und Bayern – gefühlt gehört das<br />

schon immer zusammen. Natürlich<br />

darf auch ein passendes Bier zum 3.<br />

Deutschen Winterwandertag nicht fehlen.<br />

Gebraut von den Braumeistern der<br />

Hütten-Bräu Wolfgang und Patrick<br />

Nickl handelt es sich um um ein Pilsbier,<br />

eingebraut mit 12 Prozent Stammwürze<br />

und einem Alkoholgehalt von<br />

5,2 Prozent. Es besticht durch seine<br />

helle, blonde Optik und erhält seine<br />

zarte Bittere ausschließlich vom exklusiven<br />

„Tettnang Tettnager“ Aromahopfen.<br />

Da Besucher aus ganz Deutschland<br />

und dem nahen Ausland erwartet<br />

werden, wurde bewusst ein Bier Pilsner<br />

Art in der 0,33 Liter Flasche gewählt.<br />

Wohl bekomms!<br />

Simone Werner-Ney<br />

Winterwandertagsplakette<br />

Die Plakette wurde vom Mineralienexperten<br />

Thomas Müller und dem Steinmetzbetrieb<br />

Polster-Granit mit Sitz in<br />

Bayreuth aus der Gesteinsart Proterobas<br />

gefertigt. Dieses Gestein wurde am<br />

Ochsenkopf bis 2009 in über 20 Steinbrüchen<br />

abgebaut und diente ganz früher<br />

zur Glasherstellung. Als Naturstein<br />

wurde der Proterobas vor allem für<br />

Denkmale, Brunnen, Treppen- und Bodenbeläge<br />

verwendet.<br />

Gegen Vorlage der Plakette sind alle<br />

Wanderungen, Abendveranstaltungen<br />

und der Pendelbus des Winterwandertages<br />

kostenfrei. Zudem gibt es Ermäßigungen<br />

in insgesamt 16 Einrichtungen<br />

der ausrichtenden Gemeinden, beispielsweise<br />

im Wildpark Mehlmeisel,<br />

im Automobilmuseum Fichtelberg oder<br />

im Freilandmuseum Grassemann (Warmensteinach).<br />

Die Plakette ist in den Tourist Informationen<br />

der Ochsenkopfgemeinden und in<br />

der Geschäftsstelle des FGV in Wunsiedel<br />

für 9,50 Euro erhältlich. Zudem ist<br />

sie bestellbar über die Internetseite<br />

www.winterwandertag-ochsenkopf.de<br />

und über ein Bestellformular im Innenteil<br />

der Programmbroschüre.<br />

Programmbroschüre<br />

Die 64-seitige Winterwandertagsbroschüre<br />

<strong>2018</strong> informiert über alle Details<br />

des Programms. Es kann kostenfrei<br />

über das Projektbüro oder über die örtlichen<br />

Tourist Informationen bezogen<br />

werden. Darin integriert ist auch das<br />

Bestellformular für die Wanderplakette<br />

sowie die Anmeldung für die vielfältigen<br />

Wandertouren und Ausflugsaktivitäten.<br />

Infos<br />

Projektbüro<br />

Deutscher Winterwandertag <strong>2018</strong><br />

c/o Fichtelgebirgsverein e.V.<br />

Gablonzer Str. 11 | 95686 Fichtelberg<br />

09272-9 65 89 57 | Fax 09272-9 70 55<br />

www.winterwandertag-ochsenkopf.de<br />

info@winterwandertag-ochsenkopf.de<br />

Tourismus & Marketing GmbH<br />

Ochsenkopf<br />

Gablonzer Str. 11 | 95686 Fichtelberg<br />

09272-9 70 32 | Fax 09272-9 70 55<br />

info@erlebnis-ochsenkopf.de<br />

www.erlebnis-ochsenkopf.de<br />

<strong>Wanderzeit</strong> 4|2017 4|2017 <strong>Wanderzeit</strong>


12<br />

Wegweiser<br />

Wegweiser<br />

13<br />

Wegweiser<br />

Ehrungen 2017<br />

Auf Antrag der Gebietsvereine zeichnet<br />

der Deutsche Wanderverband (DWV)<br />

langjährig engagierte Personen mit der<br />

Silbernen und Goldenen Ehrennadel<br />

aus.<br />

Im Jahr 2017 bekam die Goldene Ehrennadel<br />

Ekkehard Ebeling, Wanderverband<br />

Norddeutschland. Die Silberne Ehrennadel<br />

bekamen Friedrich Reinhardt, Potsdamer<br />

Wanderbund; Werner Koster und<br />

Rudi Ries, Saarwald-Verein; Helmut Bangert,<br />

Teutoburger-Wald-Verband; Gerd<br />

Borchert und Waldemar Hensel, Harzklub;<br />

Sabine Wuchenauer und Rolf<br />

Kesenheimer, Schwäbischer Albverein<br />

sowie Lioba Kappe und Willi Glunz, Eggegebirgsverein.<br />

Der DWV bedankt sich bei<br />

allen Genannten und allen weiteren Aktiven<br />

für ihr Engagement.<br />

Mit der Eichendorff Plakette zeichnet<br />

der Bundespräsident Vereine aus, die<br />

über 100 Jahre aktiv für das Wandern,<br />

die Heimat und den Naturschutz eingetreten<br />

sind. Diese Plakette bekam im<br />

Jahr 2017 der Werratalverein, Ortsgruppe<br />

Reichensachsen (125 Jahre). Dazu<br />

gratuliert der DWV und bedankt sich für<br />

das Engagement.<br />

14<br />

Termine<br />

13.-14.1. CMT – Fahrrad- & Erlebnis-Reisen<br />

mit Wandern<br />

(Stuttgart)<br />

17.-21.1. 3. Deutscher Winterwandertag<br />

(Ochsenkopfregion)<br />

28.-31.1. ISPO MUNICH mit<br />

Dialogforum „Natursport.Umwelt.Bewusst“<br />

(München)<br />

8.2. AG Deutsche Wandertage<br />

(Kassel)<br />

23.-24.2. Präsidiums- und Vorstandssitzung<br />

sowie Vorsitzendenrunde<br />

(Kassel)<br />

7.-11.3. ITB mit Fachforum Wandern<br />

9.3. (Berlin)<br />

Vom 22.12.-5.1. ist die DWV-<br />

Geschäftsstelle geschlossen<br />

J. Kuhr /DWV<br />

„Wandern und regionaler Genuss“<br />

Im Jahr <strong>2018</strong> ist ein großes Thema des Deutschen Wanderverbands<br />

(DWV) „Wandern und regionaler Genuss“. Warum,<br />

sagt DWV- Geschäftsführerin Ute Dicks im Interview.<br />

<strong>Wanderzeit</strong>: Regionale Produkte sind in aller Munde.<br />

Seit Jahren. Warum springt nun auch noch der Deutsche<br />

Wanderverband auf diesen Zug auf?<br />

Dicks: Der Deutsche Wanderverband setzt sich seit seiner<br />

Gründung vor über 130 Jahren nicht nur für den Naturschutz<br />

ein, sondern auch dafür, dass die Menschen gesund leben. Außerdem<br />

war die Bewahrung kultureller und regionaler Besonderheiten von Anfang an ein<br />

großes Thema.<br />

Was haben regionale Produkte mit dem Naturschutz zu tun?<br />

Da gibt es viele Berührungspunkte. Zum Beispiel fördert der Verzehr dieser Produkte<br />

den Anbau regionaler, alter Sorten und trägt damit zur biologischen Vielfalt bei. Dazu<br />

kommt, dass die Produkte über kurze Wege zum Verbraucher gelangen. Das reduziert<br />

den Straßenverkehr und damit den CO²-Ausstoß. Die Ökobilanz ist viel günstiger als<br />

bei Nahrungsmitteln, die mit dem Flugzeug um die halbe Welt transportiert werden.<br />

Angesichts dessen, dass durch den Menschen verursachte CO²-Emissionen zunehmend<br />

unser Klima beeinflussen und die negativen Auswirkungen für Mensch und<br />

Natur bereits jetzt nicht mehr zu übersehen sind, ist das ein besonders starkes Argument<br />

für regionale Produkte. Nicht zuletzt sind die Nahrungsmittel vom andern Ende<br />

der Welt oftmals nicht so gesund wie die aus der eigenen Region.<br />

Warum soll der Apfel aus dem Alten Land oder von der Streuobstwiese in Nordhessen<br />

gesünder sein als der aus Neuseeland?<br />

Vollständig gereiftes Obst und Gemüse besitzt ein vollständiges Nährstoffprofil. Produkte<br />

von weiter weg müssen oft unreif geerntet werden, ihre Nährstoffversorgung<br />

wird frühzeitig unterbrochen. Außerdem besteht auf kurzen Transportwegen keine<br />

Gefahr, dass Obst und Gemüse ihre wertvollen Inhaltsstoffe verlieren. Nicht zuletzt<br />

schmeckt es schlicht besser. Das gilt auch für Fleisch. Wenn das Vieh vom Bauernhof<br />

zum Schlachthof nur kurz unterwegs ist, sind die Tiere weniger Stress ausgesetzt. Sie<br />

produzieren weniger Stresshormone und das macht das Fleisch zart und aromatisch.<br />

Viele ländliche Regionen verlieren gerade massiv an Bevölkerung. Kann eine stärkere<br />

Wertschätzung regionaler Produkte diesen Trend stoppen?<br />

Sicher ist, dass der Kauf regionaler Lebensmittel die Landwirte vor Ort unterstützt.<br />

Das Geld bleibt in der Region und kann reinvestiert werden. Dazu schafft Regionalität<br />

Identität: Wir essen nicht irgendein anonymes Produkt vom anderen Ende der<br />

Welt, sondern die Birne von der Wiese nebenan.<br />

Und welche Rolle spielen die Wanderer dabei?<br />

Wanderer haben eine hohe Affinität zu regionalen Besonderheiten, probieren zum<br />

Beispiel gerne regionaltypische Gerichte und berichten zuhause davon. So werden<br />

Wanderer gewissermaßen Botschafter der besuchten Regionen.<br />

Wie können die Wandervereine vom Schwerpunktthema „Wandern und regionaler<br />

Genuss“ profitieren?<br />

Aus dem Thema lassen sich vielfältige, interessante Aktionen ableiten, die auch<br />

jüngere Menschen ansprechen. Kombiniert mit neuen Trends wie etwa Geocaching<br />

können daraus attraktive Angebote entstehen, mit denen die Vereine neue Mitglieder<br />

werben können. Dazu eignet es sich, um Kooperationen mit Akteuren anzubahnen,<br />

die ebenfalls vom Trend zur Regionalisierung profitieren. Mögliche Partner<br />

können aus der Landwirtschaft kommen, aber auch aus dem Handwerk, dem Handel<br />

sowie aus Kunst und Kultur. Und auch für den Tag des Wanderns am 14. Mai<br />

können daraus tolle Angebote kombiniert werden.<br />

Erstes „klimaresistentes“ Land der Welt<br />

Nach der nahezu vollständigen Zerstörung der Karibik-Insel Dominica im September<br />

durch Hurrikan „Maria“ soll die Insel als erstes „klimaresistentes“ Land der Welt wiederaufgebaut<br />

werden. Dabei helfen sollen die internationale Staatengemeinschaft<br />

und ein Voluntourism-Programm zur Instandsetzung des Waitukubuli Trails.<br />

Ministerpräsident Roosevelt Skerrit sagte vor der UN-Vollversammlung, dass sein<br />

Land wegen der immensen Schäden von Grund auf wieder aufgebaut werden<br />

müsse. Es sei geplant, Gebäude, Infrastruktur und Landwirtschaft so wiederherzustellen,<br />

dass das Land kommenden Wirbelstürmen wiederstehe. Dominica solle<br />

erstes „klimaresistentes“ Land der Welt werden. Der Ministerpräsident appellierte<br />

an die internationale Staatengemeinschaft, beim Wiederaufbau zu helfen,<br />

zumal Dominica nicht für den Klimawandel<br />

als Ursache der Katastrophe verantwortlich<br />

sei. „Wir produzieren keine Treibhausgase.<br />

Aber wir gehören zu den Hauptopfern“, so<br />

Skerrit.<br />

Für den Wiederaufbau der touristischen Infrastruktur<br />

ist außerdem ein Voluntourism-Programm<br />

aufgelegt worden, dass auch den Waitukubuli<br />

Trail instand setzen soll, den<br />

längsten Fernwanderweg der Karibik, der die<br />

Insel auf 14 Etappen von der Südspitze bis in<br />

tropical-consult<br />

Nach Hurrikan „Maria“: Aufräumarbeiten<br />

im zerstörten Regenwald<br />

den Norden durchquert.<br />

Infos: Fremdenverkehrsbüro Dominica<br />

Email: dominica@tropical-consult.de<br />

Tel: 0711-26 34 66 24<br />

Treffen im Norden<br />

Archäologie, Kultur und Erdgeschichte<br />

waren die Themen der diesjährigen<br />

Jahrestagung des Landeswanderverbands<br />

Niedersachsen Ende Oktober im<br />

Osnabrücker Land. Vorgestellt wurde<br />

während des Treffens u.a. die Einbindung<br />

des Steingräberweges Giersfeld<br />

in die Straße der Megalithkultur zwecks<br />

touristischer Nutzung des Lehrpfads.<br />

DWV-Geschäftsführertagung<br />

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung<br />

war ein wichtiges Thema während<br />

der DWV-Geschäftsführertagung im November.<br />

Die Verordnung tritt am 25. Mai<br />

kommenden Jahres in Kraft und hat eine<br />

Reihe von Konsequenzen für die praktische<br />

Arbeit der Vereine vor Ort. In Kassel<br />

wurde verabredet, dass Christian Drescher,<br />

DWV-Medienfachwart, und Sven<br />

Büchler aus der DWV-Geschäftsstelle<br />

sich des Themas annehmen und die Geschäftsstellen<br />

sowie den DWV-Vorstand<br />

über alles Wichtige dazu informieren.<br />

Anzeige<br />

<strong>Wanderzeit</strong> 4|2017 4|2017 <strong>Wanderzeit</strong>


14<br />

Wegweiser<br />

DWV-Mitgliedskarte beliebt<br />

Die Mitgliedskarte des Deutschen Wanderverbands<br />

(DWV) wird immer beliebter.<br />

Im ersten Jahr ihrer<br />

Einführung 2012 bestellten<br />

die Karte elf DWV-<br />

Mitgliedsvereine. Nachdem<br />

die Gültigkeit der<br />

ersten Karten nach fünf Jahren nun<br />

beendet war, hat der DWV erneut das Interesse<br />

an einer Karte abgefragt. Ergebnis:<br />

30 Vereine haben zusammen rund<br />

270.000 Karten beim Verband bestellt.<br />

Karteninhaber profitieren von vielen Vergünstigungen,<br />

unter anderem bei Unterkünften,<br />

Reiseveranstaltern, Ausrüstern<br />

und Verlagen. Folgende Vereine bieten<br />

ihren Mitgliedern die Vorteilskarte an:<br />

• Eggegebirgsverein<br />

• Eifelverein<br />

• Frankenwaldverein<br />

• Fränkische Schweiz Verein<br />

• Glatzer Gebirgsverein<br />

• Hannoverscher Wander- und Gebirgsverein<br />

• Harzklub<br />

• Hessisch-Waldeckischer Gebirgsund<br />

Heimatverein<br />

• Oberhessischer Gebirgsverein<br />

• Odenwaldklub<br />

• Rennsteigverein<br />

• Rhein-Taunus-Klub<br />

• Rhönklub<br />

• Saarwald-Verein<br />

• Sauerländischer Gebirgsverein<br />

• Schwäbischer Albverein<br />

• Sollingverein<br />

• Spessartbund<br />

• Steigerwaldklub<br />

• Taunusklub<br />

• Thüringer Gebirgs- und Wanderverein<br />

• Thüringerwald-Verein<br />

• Verband Vogtländischer Gebirgs- und<br />

Wandervereine<br />

• Verein Dübener Heide<br />

• Wanderbewegung Magdeburg<br />

• Wander- und Lennebergverein<br />

„Rheingold“ Mainz<br />

• Wanderverband Norddeutschland<br />

• Wanderverband Sächsische Schweiz<br />

• Werratalverein<br />

• Westerwaldverein<br />

Vereine, welche die Karte ebenfalls<br />

einführen wollen, können sich an<br />

DWV-Mitarbeiter Sven Büchler wenden.<br />

Tel. 0561-9 38 73-12, Email<br />

s.buechler@wanderverband.de<br />

M. Acar/DWV privat<br />

Neues aus Europa<br />

LQT-Treffen<br />

Beim 3. Internationalen Treffen von<br />

Vertretern der europäischen Qualitätswege,<br />

der Leading Quality Trails<br />

(LQT), im griechischen Arkadia im<br />

November tauschten sich die Teilnehmer<br />

zu den Themen Marketing<br />

und Wegepflege aus. Vorgestellt wurde<br />

dort eine App, die die Infrastruktur-Pflege<br />

wesentlich erleichtert.<br />

Konstituierende DWV-Vorstandssitzung<br />

Wer für welche der bundesweiten Mitgliedschaften<br />

des Deutschen Wanderverbands<br />

(DWV) verantwortlich ist und<br />

welche Aufgaben daraus resultieren,<br />

hat der DWV-Vorstand mit fünf neuen<br />

Mitgliedern Anfang November in Kassel<br />

geklärt. Der DWV arbeitet mit in einer<br />

Reihe von Organisationen wie der<br />

Europäischen Wandervereinigung. Außerdem<br />

wurde in Kassel beschlossen,<br />

das Thema „Schulwandern und Nachhaltige<br />

Bildung“ künftig zu stärken.<br />

Schließlich berief der Vorstand eine<br />

Arbeitsgruppe „Deutsche Wandertage“,<br />

die sich um eine attraktive, zeitgemäße<br />

Gestaltung künftiger Wandertage<br />

kümmern wird.<br />

AK Zukunftsdialog<br />

Infostände in der Sparkasse oder Schilder,<br />

die am Wanderweg darüber informieren,<br />

wer sich hier um die Markierung<br />

kümmert: An Ideen für eine<br />

originelle Mitgliederwerbung mangelte<br />

es den Teilnehmern des Arbeitskreises<br />

Zukunftsdialog Mitte November in Kassel<br />

nicht. Nun wird daran gearbeitet,<br />

wie diese Ideen am besten zu den Ehrenamtlichen<br />

vor Ort gelangen.<br />

Neuer Präsident<br />

Boris Micic (Foto) aus Serbien ist während<br />

der 48. Jahrestagung der Europäischen<br />

Wandervereinigung (EWV) im<br />

rumänischen Brasov zum neuen EWV-<br />

Präsident gewählt worden. Neuer<br />

Schatzmeister wurde Joep Naber (Niederlande),<br />

neuer Beisitzer Steen Kobberø-Hansen<br />

(Dänemark). Als 2. Vizepräsident<br />

wiedergewählt wurde<br />

Armand Ducornet<br />

(Frankreich). Die bisherige<br />

EWV-Präsidentin<br />

Lis Nielsen<br />

wurde zur Ehrenpräsidentin<br />

gewählt.<br />

Der in der Mitgliederversammlung im Juli gewählte<br />

DWV-Vorstand während seiner konstituierenden<br />

Sitzung in Kassel<br />

Impressum<br />

privat<br />

E. Neumeyer/DWV<br />

<strong>Wanderzeit</strong> ist<br />

das Magazin des<br />

Deutschen<br />

Wanderverbands<br />

Erscheinungsweise vierteljährlich (März, Juni,<br />

September, <strong>Dezember</strong>). Redaktionsschluss ist<br />

jeweils der 10. des Vormonats<br />

<strong>Wanderzeit</strong> kann für 2,00 € pro <strong>Ausgabe</strong><br />

abonniert werden<br />

Herausgeber: Verband Deutscher Gebirgs- und<br />

Wandervereine e.V. (kurz: Deutscher Wanderverband)<br />

Präsident: Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß; Kleine<br />

Rosenstraße 1-3, 34117 Kassel<br />

Tel. 0561-9 38 73-0, Fax 0561-9 38 73-10;<br />

info@wanderverband.de, www.wanderverband.de<br />

Redaktionsteam: Jens Kuhr (Leitung Redaktionsbüro),<br />

Ute Dicks, Wilfried Schmidt; Anzeigen:<br />

Mizgin Acar, Tel. 0561-9 38 73-16;<br />

Druck und Versand: Boxan, Repro + Druck, Kassel;<br />

Auflage: 10.500<br />

Gestaltung: Maria Rufle, www.maria-rufle.de<br />

14. Mai –<br />

Tag des Wanderns<br />

Der bundesweite Tag des Wanderns am 14. Mai hat es in sich. In ganz Deutschland<br />

bieten im Deutschen Wanderverband (DWV) organisierte Wander- und Heimatvereine,<br />

Natur- und Nationalparke, Tourismusverbände und andere mit dem<br />

DWV befreundete Organisationen spannende Veranstaltungen an. Jeder Wanderführer<br />

bzw. Veranstalter, der sich beteiligt und seine Veranstaltung bis zum 31.<br />

März beim DWV meldet, bekommt vom KOMPASS-Verlag einen Wanderführer oder<br />

eine Wanderkarte für die entsprechende Veranstaltungs-Region. Nutzen Sie die<br />

Chance, mit originellen Aktionen für Ihren Verein, Verband und Heimat zu werben!<br />

Ideen für den Tag des Wanderns<br />

GPS-Wanderungen mit Kindern und Jugendlichen<br />

Wanderungen mit Schulklassen<br />

After-Work-Wanderung<br />

Schnitzeljagd + Grillen<br />

Fokus: Baum / Vogel des Jahres<br />

Wanderangebote in Kooperation (z.B. VHS, Seniorenheime etc.)<br />

Projekttag mit der Grundschule oder KITA<br />

Infostand im Supermarkt, Bioladen oder Outdoorgeschäft<br />

Was wächst denn da? Feldbegehung mit dem Landwirt<br />

Wanderungen mit Oberbürgermeisterin, Landrat oder MdB<br />

Abendwanderung Jedermann mit Kulinarik + Feuer<br />

Nordic Walking Tour<br />

Kartenlese-Kurs (Karte und Kompass)<br />

Sonnenaufgangs- oder Sonnenuntergangswanderung<br />

Markierungskurs<br />

Gesundheitswanderung<br />

Infos und weitere Ideen zum Tag des Wanderns: www.tag-des-wanderns.de<br />

Premiumpartner<br />

Berichtsabend – selbst erlebte Wanderreisen<br />

Info-Wanderung „Was macht ein Wegewart?“<br />

Raus aus dem Büro – Wanderangebote für Büroabteilungen<br />

Wander(kleidung)-Flohmarkt<br />

Raus mit dem Förster<br />

Kräuterwanderung mit anschließender Verarbeitung<br />

Historische Wege und ihre regionale Bedeutung – damals und heute<br />

Nacht- und Fackelwanderung<br />

So geht‘s<br />

1. Besuchen Sie www.tag-des-wanderns.de<br />

Menüpunkt: „Machen Sie mit“<br />

2. Excel-Tabelle herunterladen und ausfüllen<br />

3. Ausgefüllte Excel-Tabelle mailen an<br />

tdw<strong>2018</strong>@wanderverband.de<br />

4. Wir stellen Ihre Angebote auf der interaktiven<br />

Karte dar<br />

Weitere Partner<br />

<strong>Wanderzeit</strong> 4|2017 4|2017 <strong>Wanderzeit</strong>


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16<br />

NEU!<br />

ERSTMALS UND<br />

EXKLUSIV DIE<br />

QUALITÄTSWEGE IN<br />

EINEM BILDBAND<br />

TOUREN-INFO /<br />

Tourist-Info Amberg-Sulzbacher Land<br />

Halplatz 2 / 92224 Amberg<br />

Telefon 09621 - 10239 / www.erzweg.de<br />

www.amberg-sulzbacher-land.de<br />

START > PEGNITZ<br />

ZIEL > KASTL<br />

151 KM LÄNGE<br />

1 TAGESETAPPEN<br />

▲ 3.430 ▼ 3.434 HÖHENMETER<br />

ERZWEG DURCH DAS LAND<br />

DER TAUSEND FEUER<br />

Der Erzweg östlich von Nürnberg<br />

besticht durch seine landschaftliche<br />

und kulturhistorische Vielfalt:<br />

Auf einzigartige Weise verbinden<br />

sich Natur mit Kultur und Montangeschichte<br />

zu einem virtuos inszenierten<br />

Wandererlebnis. Eindrucksvo<br />

le Kalkfelsen, sanfte Jurakuppen,<br />

schier endlose Wälder und liebliche<br />

Flusstäler bieten eine abwechslungsreiche<br />

Naturkulisse.<br />

Entlang des Qualitätswanderweges<br />

Erzweg greifen mehrere Naturräume<br />

ineinander und führen so zu einem<br />

außergewöhnlichen landschaftlichen<br />

Reichtum. Im Osten reicht ein<br />

Teil des krista linen Grundgebirges in<br />

das Amberg-Sulzbacher Land hinein.<br />

Nach Westen schließt das Oberpfälzer<br />

Hüge land an, das in mehrere tektonische<br />

Bruchscho len zerbrochen<br />

ist. Senken und Höhenrücken gliedern<br />

dort die Landschaft. Der Westen<br />

und Südwesten im Amberg-Sulzbacher<br />

Land gehören zum Naturraum<br />

der Frankenalb. Sie ist geprägt von<br />

verkarsteten Jurakalken mit Felsen,<br />

Höhlen und Trockentälern.<br />

Durch das »Land der tausend<br />

Feuer« Die geologische Vergangenheit<br />

ist nicht nur für die landschaftliche<br />

Vielfalt, sondern auch für<br />

den Rohstoffreichtum der Region<br />

verantwortlich. Eine herausragende<br />

Bedeutung hat das Eisenerz, das in<br />

großen Senken zwischen Pegnitz,<br />

Auerbach, Sulzbach-Rosenberg und<br />

Amberg abgelagert wurde. Diese<br />

Erzachse begründete schon in der<br />

Frühzeit den wirtschaftlichen Wohlstand<br />

der Region. Doch auch kleinere<br />

Erznester südlich und östlich<br />

von Amberg wurden ausgebeutet.<br />

Bereits in vorchristlicher Zeit wurde<br />

WEGBESCHAFFENHEIT /<br />

45% naturbelassen<br />

39% sonstige Wege<br />

16% Asphalt<br />

S20 ERZWEG<br />

hier nach Erzen geschürft. Im Mittelalter<br />

gab es im »Land der tausend<br />

Feuer« unzählige Verhüttungs- und<br />

Schmelzstätten, Schmieden und<br />

Kohlenmeiler. Der Bergbau veränderte<br />

die Landschaft. Riesige Mengen<br />

Holz wurden benötigt, Flüsse<br />

wurden zum Transport des Erzes<br />

schiffbar gemacht – die Amberger<br />

Vilsschifffahrt ist bereits 1034<br />

nachweisbar. Nicht umsonst lag das<br />

»Ruhrgebiet des Mittelalters« in der<br />

Oberpfalz. Mit der Luitpoldhütte und<br />

der Maxhütte wurden im 19. und<br />

20. Jahrhundert Maßstäbe in der<br />

Stahlproduktion gesetzt. Mit der<br />

Schließung des Eisenerzbergwerks<br />

Leonie 1987 und der Maxhütte 2002<br />

wurde das Kapitel der über tausendjährigen<br />

Wirtschafts- und Montangeschichte<br />

geschlossen. Bis heute<br />

jedoch ist die bergmännische Tradition<br />

fest in der Region verwurzelt.<br />

WEGEBETREUUNG /<br />

www.fraenkischer-albverein.de<br />

www.bayerischer-wald-verein.de<br />

www.pegnitz.de<br />

SÜDEN / 405<br />

Start > Pegnitz<br />

ziel > KaStl<br />

151 KM länge<br />

11 tageSetaPPen<br />

Porta Westfalica<br />

Burg Schaumburg<br />

Ziel Rohdental<br />

Rinteln Klippen von Hohenstein<br />

Hameln<br />

Emmerthal<br />

Schloss Hämelschenburg<br />

Lüntorf<br />

Stadtoldendorf<br />

Weser<br />

S1 WanderWeg<br />

links / urwald sababurg / knorrige Eichen<br />

und mächtige, alte buchen kennzeichnen die<br />

einzigartige baumlandschaft am Fuße der<br />

sababurg bei Hofgeismar.<br />

▲ 3430 ▼ 3434 HöHenMeter<br />

N6 Weserbergland-Weg<br />

Bodenwerder<br />

Silberborn<br />

Erlebniswald Uslar/<br />

Schönhagen<br />

Schönhagen<br />

untEn / sababurg / die verwunschen im<br />

reinhardswald gelegene burg so l einst die<br />

brüder grimm zu ihrem Märchen »dornröschen«<br />

inspiriert haben.<br />

Hann. Münden<br />

497 m<br />

450 m<br />

375 m<br />

300 m<br />

225 m<br />

150 m<br />

68 m<br />

Reinhardshagen/<br />

Veckerhagen<br />

Sababurg<br />

Bad Karlshafen<br />

Schönhagen<br />

Erlebniswald Uslar/<br />

Schönhagen<br />

Silberborn<br />

Stadtoldendorf<br />

Bodenwerder<br />

Lüntorf<br />

Schloss Hämelschenburg<br />

Emmerthal<br />

ETAPPEN 14 km 13 km 20 km 12 km 14 km 22 km 19 km 19 km 14 km 20 km 27 km 16 km 15 km<br />

Hameln<br />

Wer etwas Abwechslung von den<br />

vielen Naturschauspielen braucht,<br />

findet am Wegesrand viele lebendige<br />

Städte und heimelige Dörfer vol<br />

mit prächtigen Burgen und Schlössern,<br />

ruhigen Fachwerkgässchen und<br />

stattlichen Bürgerhäusern. Überal<br />

begegnet einem die lebendige, über<br />

tausendjährige Geschichte des Weserberglandes.<br />

Mithilfe der Initiative<br />

»Historisches Weserbergland«<br />

kann man am Wegesrand selbst auf<br />

Entdeckungsreise gehen. Mit individuelen<br />

Stadtrundgängen, umfangreichen<br />

Hintergrundinformationen<br />

und der gleichnamigen App wird die<br />

Wanderung ganz nebenbei zur historischen<br />

Spurensuche. Der Weserbergland-Weg<br />

ist das ideale Bindeglied für<br />

diese Entdeckungsreise: Hann. Münden,<br />

Uslar, Stadtoldendorf, Bodenwerder,<br />

das Weserrenaissanceschloss<br />

Hämelschenburg, Hameln, Hessisch<br />

Oldendorf, die Schaumburg und Rinteln<br />

liegen fast direkt am Wegesrand.<br />

So kann man in Hameln die berühmten<br />

Rattenschwänze kosten, in Stadtoldendorf<br />

ein waschechtes Kräuterweib<br />

kennenlernen oder erfahren, wer<br />

einst eine Burg zur Silberhochzeit verschenkte.<br />

Die Geschichte des Weserberglandes<br />

ist dabei eng mit märchenhaften Gestalten<br />

verbunden. Die bekanntesten<br />

Klippen von Hohenstein<br />

Rohdental<br />

Burg Schaumburg<br />

Rinteln<br />

ErlebnisWald Uslar/Schönhagen<br />

Hier lässt sich der Wald mit al seinen<br />

Facetten entdecken. Unter dem Motto<br />

»Mensch-Wald-Natur« erfahren Besucher<br />

auf dem Rundgang über das<br />

Gelände an 40 Stationen Interessantes<br />

und Wissenswertes über den Wald.<br />

Highlights sind der 40 Meter hohe Klimaturm<br />

und der Naturspielplatz.<br />

Burg Schaumburg<br />

Einst Stammsitz der Grafen zu Hol-<br />

Porta<br />

Westfalica<br />

unter ihnen sind sicher Dr. Eisenbart,<br />

der Baron von Münchhausen und natürlich<br />

der Rattenfänger von Hameln.<br />

Dr. Eisenbart »behandelt« noch heute<br />

in den Sommermonaten regelmäßig<br />

Patienten in seiner Sprechstunde und<br />

lässt so den berühmten Wanderarzt<br />

der Barockzeit wieder lebendig werden.<br />

Auch der Baron von Münchhausen<br />

mit seinen fantastischen Lügengeschichten<br />

ist in Bodenwerder a lgegenwärtig.<br />

Ein weiterer geheimnisvoller<br />

Gese le, der Rattenfänger, spaziert<br />

regelmäßig durch Hameln, und Besucher<br />

erfahren im Musical, dem Freilichtspiel<br />

oder bei Führungen mehr<br />

über diese dunkle Gestalt.<br />

TourisTische<br />

highlighTs<br />

stein-Schaumburg, thront die Schaumburg<br />

noch heute auf dem Nesselberg<br />

hoch über dem Wesertal. Alte Mauern<br />

und Türme locken ebenso wie die<br />

mächtige Gerichtslinde und das düstere<br />

Burggefängnis.<br />

norden / 67<br />

NEURICHT BEI AMBERG /<br />

Wenn morgens die ersten<br />

Sonnenstrahlen durchblinzeln,<br />

wandert es<br />

sich besonders gut.<br />

404 / SÜDEN<br />

+<br />

GROSSE DEUTSCHLANDKARTE<br />

ZUM HERAUSNEHMEN<br />

+<br />

GPX-TRACKS ZUM DOWNLOAD<br />

Bad Karlshafen<br />

Sababurg<br />

Hann. Münden<br />

Reinhardshagen/<br />

Veckerhagen<br />

Start<br />

432 SEITEN<br />

525 FOTOGRAFIEN<br />

FORMAT 235 X 295 CM<br />

39,95 €<br />

ISBN 978-3-99044-339-2<br />

<strong>Wanderzeit</strong> 4|2017

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