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13.01.2018 Lindauer Bürgerzeitung

18 13. Januar 2018 · BZ

18 13. Januar 2018 · BZ Ausgabe KW 02/18 MOBIL Mobilität geht in Lindau neue Wege Stadtwerke Lindau machen Kundinnen und Kunden mit der Flatrate-Kunden-Ladekarte elektrisch mobil Die Stadtwerke Lindau setzen immer mehr auf Elektromobilität. 2017 stockten die Stadtwerke die öffentlich zugänglichen Ladesäulen von bisher fünf auf sieben Ladesäulen auf. „Ende des Jahres haben wir zwei weitere Ladesäulen im Stadtgebiet – und zwar am Karl-Bever-Platz – installiert“, verrät Thomas Gläßer, Geschäftsführer der Stadtwerke. Eine öffentliche Wallbox – so der Ausdruck für eine Wandladestation – finden E-Mobilisten im neuen Inselhallen-Parkhaus, weitere Wandladestationen sind dort geplant und werden bei Bedarf in Betrieb genommen. Ab Anfang Januar 2018 werden die öffentlich zugänglichen Lademöglichkeiten der Stadtwerke Lindau an ein Informationssystem für Elektroautos (Backend) angeschlossen. „Dadurch können die Stadtwerke die Verbräuche noch besser analysieren und den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Versorgungsgebiet bedarfsgerechter voranbringen“, heißt es in Die Stadtwerke Lindau führen für ihre Stromkunden, die Elektromobile fahren, eine E-Ladekarte mit Flatrate ein. Einmal zahlen, so viel Strom für das E-Fahrzeug „tanken“, wie sie wollen. BZ-Foto: SWLi einer Pressemitteilung der Stadtwerke Lindau. Parallel ermöglichen die Stadtwerke durch den Anschluss an die eRoaming-Plattform von Hubject ein unkompliziertes und systemoffenes Laden für jeden. Der Ladevorgang kann über eine RFID-Karte oder über Lade-Apps gestartet werden und wird ganz einfach über den jeweiligen Anbieter abgerechnet. Für das ad-hoc-Laden benötigen Interessierte lediglich eine gültige Kreditkarte oder ein PayPal-Konto, um den Ladevorgang zu starten. Speziell für Stromkundinnen und -kunden der Stadtwerke Lindau bieten die Stadtwerke ab sofort eine E-Ladekarte zum Flatrate-Preis an. Kundinnen und Kunden werden freigeschaltet und können an allen Ladestationen der Stadtwerke Lindau so viel Strom für ihr E-Fahrzeug „tanken“, wie sie wollen. „Es gibt viele gute Gründe, auf Elektro-Fahrzeuge zu setzen: Sie sind umweltfreundlich, energieeffizient, sparsam und leise. Wer in Lindau ein Elektro-Auto auflädt, ist sogar CO 2 -neutral unterwegs, weil unsere Ladesäulen mit einhundertprozentigem Ökostrom versorgt werden“, erklärt Thomas Gläßer. Weitere Informationen und Antrags-Downloads finden Interessenten z.B. im Internet unter www.sw-lindau.de/ strom/elektromobilitaet BZ Die schönsten Oldtimer-Rallyes Sie sind ein fester Termin im Kalender von Oldtimer-Fans: Die Bodensee-Klassik und die Hamburg-Berlin-Klassik – die schönsten Rallyes im Norden und Süden, ausgerichtet von der Fachzeitschrift Auto Bild Klassik. Die 7. Bodensee-Klassik findet vom 3. bis 5. Mai 2018 statt. Interessierte können sich noch bis 28. Februar auf www.bodensee-klassik.de um eine Teilnahme bewerben. Start und Ziel ist an allen drei Rallyetagen das Festspielhaus in Bregenz. Von dort geht es für die Teilnehmer auf den schönsten Nebenstraßen durch Deutschland und Österreich mit einem traumhaften Blick auf das Alpen- und Seenpanorama. So findet die Mittagsrast am 4. Mai in Uhldingen-Mühlhofen, Baden-Württemberg, mit Aussicht auf den Bodensee statt. Ein weiteres Highlight: Die Mittagspause am Samstag, 5. Mai, verbringen die Teilnehmer im Festspielhaus in Füssen am Ufer des Forggensees im Allgäu. Wichtig ist dem Veranstalter bei beiden Rallyes eine größtmögliche Vielfalt von Marken und Modellen, Baujahren und Preisklassen. Weitere Informationen und Teilnahme unter: www.bodensee-klassik.de bzw. www.hamburg-berlinklassik.de BZ Anzeigen Rechnet sich ein Elektroauto? Sie fahren schadstoffarm und fast lautlos – Elektroautos sind bislang noch ein seltener Anblick. Doch das könnte sich die nächsten Jahre rasant ändern. 60% der Deutschen können sich mittlerweile vorstellen, einen Stromer zu kaufen, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey. Wer über einen Kauf nachdenkt, sollte jedoch auf einige Punkte achten, damit sich der Umstieg auch lohnt. Anschaffungskosten: Zwar sind stromgetriebene Fahrzeuge in der Anschaffung spürbar teurer als vergleichbare Benzin- oder Diesel- Modelle. Allerdings wird der Kauf eines E-Autos vom Staat gefördert. Die Prämie betrug 4.000 Euro bis Ende 2017, seit 2018 sind es noch 3.000 Euro. Bedingung dafür ist ein Listenpreis von maximal 60.000 Euro fürs Basismodell. Auch gut zu wissen: „Autos mit Elektroantrieb sind von der Kfz-Steuer befreit“, weiß Michael Groß von den Barmenia Versicherungen. „Und zwar bei einer Erstzulassung bis zum 31. Dezember 2020.“ Über die Jahre kann das eine deutliche Ersparnis bedeuten. Versicherung: Bei der Kfz- Police unbedingt darauf achten, dass das Herzstück des Autos, der Akku, auch gegen Bedienfehler versichert ist. Betriebsausgaben: Ein Elektroauto braucht wenig Treibstoff. Während beim Diesel für 1.000 Kilometer durchschnittlich 80 Euro fällig werden, sind es beim Stromer nur 27,75 Euro. Damit der E-Antrieb auch ökologisch Sinn macht, sollte Ökostrom getankt werden. Wichtig: Vor dem Kauf klären, wo es entsprechende Lademöglichkeiten gibt. Das beginnt mit einem festen Abstellplatz zu Hause: Eine normale Steckdose lässt keine Schnellladung zu und die Hauselektrik ist nicht auf hohe Stromentnahmen ausgelegt. Bei günstigeren Fahrzeugen beträgt die Reichweite mitunter nur 80 Kilometer – das könnte in ländlichen Gebieten zum Problem werden. Tipp: Ob die Reichweite des favorisierten Modells für den Alltag genügt, sollte mit einer Probefahrt auf der Stammstrecke getestet werden. Weitere Informationen unter: www. barmenia.de BZ/BZ-Foto: plprod/Fotolia/Barmenia Autohaus Seitz GmbH • Riggersweilerweg 5 88131 Lindau • Tel.: +49 8382 705540 www.autohaus-seitz.de Anzeigen www.daempfle.de AUTOHAUS DÄMPFLE Meckenbeuren · 0 75 42-5 39 10 Lindau 83/ www.unterberger.cc Auto Wir suchen flexible Aushilfe für Wochenende, Feiertage, Ferien -Kenntnisse von Vorteil Bewerbung unter 0173 7320774 Autohaus Großer GmbH (ehemals Honda Remmele) Mühlweg 2/2 88239 Wangen im Allgäu Tel.: 0 75 22/12 31 www.autohaus-grosser.de IONIQ Hybrid Seit 1960 für Sie da! Auto-Kirchmaier Hyundai Vertragshändler Großes Gebrauchtwagencenter Lindauer Str. 21 · Meckenbeuren-Liebenau Tel. (07542) 9427-0 · www.autohaus-kirchmaier.de GmbH

WISSENSWERTES 13. Januar 2018 · BZ Ausgabe KW 02/18 Die Schönauer Hexen feiern ihr 25. Jubiläum, seit 20 Jahren werden sie von der Hexenmusik begleitet. Am 20. Januar laden sie zum Jubiläumsball in die Coca-Cola-Halle in Lindau ein. BZ-Foto: Susi Donner Die Hexen springen Jubiläumsball am 20. Januar in Lindau Die Schönauer Hexen lassen es in dieser Fasnachtssaison besonders heftig krachen, denn hier können zwei Jubiläen gefeiert werden: 25 Jahre Narrenverein Schönauer Hexen und 20 Jahre Schönauer Hexenmusik. Höhepunkt ist der Jubiläumsball am Samstag, 20. Januar 2018, ab 19 Uhr in der Coca- Cola-Halle im Hammerweg in Lindau. Der Kartenvorverkauf im Lindaupark läuft. Unterstützt werden die Schönauer Hexen bei ihrem Jubiläumsball von der Lumpenkapelle Westallgäu, der Lumpenkapelle Leupolz, der LK Eriskirch, der Lumpenkapelle Butzlumpa, vom Chaosorchester Neukirch sowie dem Trommlerzug Lindau Aeschach. Auch die befreundeten Zünfte Weißensberg, Wasserburg, Hergensweiler, Neukirch und die Alemannen springen ein. Das Motto des Jubiläumsballs lautet „Coyote Agly“. Der Verein besteht derzeit aus 120 aktiven bzw. 60 passiven Mitgliedern, und ca. 60 Kindern. Auch eine Hexenmusik wurde gegründet die mit knapp 50 Musikern den Verein begleiten. Ein „Hexenwagen“ sowie die markante „Hexenleiter“ sind die wichtigsten Utensilien auf den umliegenden Umzügen. Wichtige Veranstaltungen der Schönauer Hexen sind der Dämmersprung in Oberreitnau der alle zwei Jahre stattfindet, sowie der Hexenball. Viele Legenden und Sagen erzählen über Hexen. Eine berichtet von den „Hexensteinen“ vor Lindau, wonach eine Hexe auf der Flucht vor betenden Gläubigen in ihrer Bedrängnis in drei großen Sätzen über den See gesprungen und weitergeflogen sein soll. Bei Niedrigwasser sieht man noch heute in der Nähe der Lindauer Insel die „Hexensteine“, auf denen früher einmal menschliche Fußabdrücke zu erkennen waren. Aus diesen Mythen, Legenden und Sagen heraus entstand auch in Lindau der Wunsch einiger Fünft- bis Achtklässler, in die Rolle der gefürchteten „Fasnetshexe“ zu schlüpfen. Mutters Küchenschürzen, alte Röcke, ausrangierte, karierte Hemden sowie der heimische Besen wurden zum „Häs“ umfunktioniert. Die ersten Masken waren aus Plastik. Mit dem Auftritt beim Lindauer Narrensprung 1983 wurde der Grundstein zum Verein gelegt. 1985 schnitzte Mathilde Willhalm die ersten Holzmasken. Weitere kamen von Rolf Büchele bzw. wurden in Oberammergau und dann im Bregenzer Wald hergestellt. Auch das Häs veränderte sich im Laufe der Zeit. 1992 wurde der Narrenverein Schönauer Hexen e.V. gegründet. Das nun einheitliche Häs besteht aus einer weißen Rüschenunterhose, blau-weiß geringelten Stulpen, Strohschuhen (bzw. schwarzen Schuhen), blauem Rock, schwarzem Oberteil, Halstuch, Kopftuch und roter Schürze sowie schwarzen Handschuhen. Die Masken werden nun in Schoppernau von Wolfgang Graf geschnitzt. Am 13. Januar sind die Schönauer Hexen beim Narrensprung in Neuravensburg zu erleben. BZ Anzeige Zu Gast in der Riedenburg Tag der offenen Tür in der Traditionsschule Sacré Coeur Bregenz Anlässlich des Tages der offenen Tür am Samstag, 27. Januar 2018, sind wieder alle Interessierten von 8 bis 13 Uhr eingeladen, sich ein Bild vom Schulcampus Riedenburg zu machen: Und auch heuer gibt es wieder an der Traditionsschule Sacré Coeur in Bregenz zahlreiche Neuerungen, die das Publikum erwarten: Projekte, Wettbewerbe, Präsentationen. NV Schönauer Hexen e.V. 25 Jahre NV Schönauer Hexen e.V. und 20 Jahre Hexenmusik Jubiläumsball Sa., 20.01.18, ab 19 Uhr Coca-Cola-Halle in Lindau im Hammerweg Einlass ab 18 Jahren Unter dem Motto Anzeigen Kartenvorverkauf Lindaupark Dass die Riedenburg mit der Zeit geht und die Bedürfnisse der Gesellschaft erkennt, zeigt die wichtigste Neuerung für das Schuljahr 2018/19: Ab diesem Jahrgang werden die Schulen Riedenburg aufsteigend koedukativ geführt. Das bedeutet, dass in den ersten Klassen auch Buben aufgenommen werden. Im Schulcampus sind eine Volksschule, eine gymnasiale Langform und eine HLW vereint. Komplettiert wird das Angebot durch ein Internat und eine Tagesheimschule. Die Volksschule zeichnet sich durch den besonders persönlichen Umgang mit ihren Schüler/-innen aus. Neben zahlreichen Projekten unterrichten in den Klassen außerdem native Speaker. Bei den Älteren im Gymnasium wird schon seit vielen Jahren nach dem „Drei-Säulen-Modell“ unterrichtet. Darin sind zahlreiche individualisierte Lernformen und projektorientierter Unterricht enthalten. Weiteres Highlight: die HLW. Dass dieser Schultyp am Puls der Zeit ist, beweisen zahlreiche Aktivitäten, bei denen die Schülerinnen in der Schule, aber auch im Job zu überzeugen vermögen. Details Staatliche Fach- und Berufsoberschule 08382 94984-0 Insulaner Starkbier-Fest mit den Paddocks am Dienstag, 13. März 2018 in den Coca-Cola-Hallen in Lindau Vorgruppe »Moscht Buam« Eintritt 10 Euro im Kartenvorverkauf im Lindaupark · Einlass 18.00 Uhr · Beginn 18.30 Uhr 19 am Tag der offenen Tür: Unterricht live, Schulalltag und Lehrer/-innen sowie Schülerinnen, die gern Fragen beantworten. Mehr Infos: www. schulenriedenburg.at oder: facebook.com/schulenriedenburg BZ/BZ-Foto: Schulen Riedenburg Anzeigen