SRF_Hauszeitung

suedtirolerrundfunk

Hauszeitung

Südtiroler Rundfunk

1


Und Dir rauschen umsonst

die Harmonien im Äther?

Dich ergreift nicht der Strom

des herrlichen Reigens?

(Friedrich Schiller)

Herzlich willkommen

beim fröhlichen Heimatsender

Südtiroler Rundfunk,

bunt wie ein Regenbogen, gerne gehört, viel gelobt,

international mit Gold ausgezeichnet!

Viel Spaß beim Klicken zu den Einblicken!

2


Arbeitsgemeinschaft

Südtiroler Rundfunk

International mit Gold ausgezeichnet

Sitz: Bozen, Wangergasse 25, Intendantur, Journalistik (Hauptredaktion)

und Werbung, Tel. 0471 977 298, Fax 0471 978 918 - 338 389 3088

www.suedtirolerrundfunk.com

E-Mail: info@suedtirolerrundfunk.com

Mwst.Nr. 02283440218

Werden und Wirken

Vorausgeschickt:

Nachdem die, nach dem ersten Weltkrieg, laut Selbstbestimmungsrecht der Völker am 16. November

1918 gegründete „Republik Deutsch-Südtirol“ von faschistischen squadristi, unter Androhung in Bozen

Feuer zu legen, aufgelöst wurde, begann der bis heute, für die österreichische Minderheit, im Italien

annektierten Südtirol, der andauernde Kulturkampf, für den Fortbestand deutscher Kultur und

Tradition. Der Faschismus hat alles Deutsche, bis zur Schändung von Grabsteinen, verboten. Die Weitergabe

der deutschen Muttersprache konnte nur heimlich geschehen. Bei Bekanntwerden wurden

Väter misshandelt, Lehrer und Lehrerinnen wurden eingekerkert - mit Todesfolge. Es herrschte große

Not. Der Steuerdruck war so groß, dass Bauern Teile oder den ganzen Hof dem Staate „Ente delle

tre Venezie“ verkaufen mussten. Raiffeisen-Kassen mussten schließen. Wegen der hohen Arbeitslosigkeit

wanderten viele Südtiroler aus. Die Option hielt nicht das, was versprochen worden war. Als

Langsam, laut und deutlich sprechen!

Gabriel Torggler beim Praktikum 1972 beim

Sender Freies Berlin

im September 1943 der Faschismus zusammenbrach,

und die deutsche Wehrmacht einmarschierte, wurde

diese mit Blumen und Willkommensaufmerksamkeiten

begrüßt. Südtirol war befreit, war wieder deutsch. Es

war eine glückliche Zeit bis Amerikaner mit Bomben

viele Teile von Bozen in Schutt und Asche legten, wobei

es 68 Tote und 111 Schwerverletzte gab.

552 Familien waren obdachlos geworden. Keine gute Erinnerung

haben manche Frauen und Männer am Einzug

der amerikanischen „Befreier“ und an Partisanen und

Deserteure in jener Zeit.

Für die Verbrechen an Südtirol, seit der Annexion an

Italien, gab es nie eine Entschuldigung, nicht zu reden

von einer Wiedergutmachung.

Als nach dem 2. Weltkrieg feststand, dass Südtirol nicht

zu seinem Vaterland Österreich zurück darf, haben alle

versucht, das Kulturleben, das sich nach dem Zusammenbruch

des Faschismus, während der kurzen Freiheit

1943 bis 1945 entwickelt hatte, weiter zu führen, was

Italien zu verhindern verstand.

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Pariser Abkommen gebrochen

Das so genannte Pariser-Abkommen wurde von Italien gebrochen, indem es der autonomen Provinz

Bozen die Provinz Trient anschloss, mit den bekannten negativen Folgen. Südtirols Abgeordnete beklagten,

dass es so nicht weitergehen könne und Dr. Silvius Magnago donnerte mit erhobener Faust

von den Mauern von Schloss Sigmundskron herab: „Wir werden lauter werden“. Mit Folterungen,

Blut, Tränen und Toten bewirkte der Aufstand Erleichterungen, die man fälschlicherweise „Autonomie“

nennt. Die Rückkehr ins neutrale Vaterland Österreich konnte nicht erfolgen, weil in Südtirol

Kriegseinrichtungen der NATO standen. Italien wurde deswegen angehalten, mit Südtirol entspannter

umzugehen, hatte es doch die Meschenrechtspakte vom 18. Dezember 1948 unterzeichnet. Es kam

zu schwierigen Verhandlungen, die bis heute andauern. Mit dem Urteil Nr. 202/76, hat der italienische

Verfassungsgerichtshof endlich, in Befolgung der Ratifizierung der Menschenrechtspakte vom

19.12.1948, also nach 27 Jahren das Staatsmonopol abgeschafft und privatrechtliches Radio und Fernsehen

freigegeben. Südtirol hatte zwar wieder ein bescheidenes Kulturleben, es fehlten aber Radioprogramme,

da die Bozner RAI, unter der Knute Roms nicht entsprach.

Beispiel: Deutsches musste zuerst ins Italienische

übersetzt werden, bevor es gesendet werden durfte.

Gereimtes, wie deutsche Gedichte waren verboten.

Im Advent 1975 begannen bereits die ersten Versuchssendungen

des Südtiroler Rundfunks über

Bozen. Im Jahr 1976 erfolgte der südtirolweite Aufbau.

Zu Weihnachten 1976 erfreute sich ganz Südtirol

an den Programmen des Südtiroler Rundfunks.

Praktikum beim Direktor der Deutschen Welle Weihnachten 1975

Heino war der erste Gast im Südtiroler Rundfunk

Tag der offenen Tür

4


Ausholzungen in Wädern und Grabungen in Wiesen für die

Stromzufuhr und Erdung.

Errichtung eines Antennenträgers

Einer der 16 Programmverteiler,

zur Versorgung von ganz Südtirol

Von Anfang an stand dem Südtiroler Rundfunk die Bibliothek und das

Tonträgerarchiv der Tanzsschule Torggler aus Klassik, Mordernem und

Volksmusik zur Verfügung.

Heimwärts: „Unter den Linden“ -

so heisst die Straße in Berlin -

vom Schallplatteneinkauf in der

DDR, mit Klassik aus dem Ostblock

und der Sowjetunion

5


Einsame

Spitze

Zu Ihrer Freude, Unterhaltung und

Information ist der

Südtiroler Rundfunk

für

Südtirol

ein Sender der Internationalen Assoziation

deutschsprachiger Medien mit eigener,

anderer Journalistik zum Unterschied

von Gemeinschaftssendern, in

Südtirol.

Er unterscheidet sich durch viele kulturelle

und informative Programme,

gestaltet von Fachleuten und wird von

Einheimischen und Urlaubern als der

beste Sender in Südtirol bezeichnet. Der

Südtiroler Rundfunk zählt aber auch zu

den besten Sendern der Internationalen

Assoziation deutschsprachiger Medien,

wurde oft gelobt und unter dem Vorsitz

des Direktors der deutschen Programme

bei der Deutschen Welle, Werner Bader,

viermal mit dem goldenen Leistungszeichen

geehrt.

Das ist ein Ansporn guten Leistungen getreu

zu bleiben, um Südtirols Hörerschaft

zu erfreuen und für Südtirols Wirtschaft

ein verlässlicher Partner zu bleiben.

Da

hören

Sie richtig!

Sie nehmen an der Verlosung

von kleinen Geschenken

teil, wenn Sie

uns auf einer Ansichtskarte

von Ihrer Gegend

schreiben, wie Ihnen unsere Programme

gefallen, was Sie am liebsten hören und

auf welcher der hier folgenden Frequenzen

Sie den Südtiroler Rundfunk am besten

empfangen: im Vinschgau auf: 94,80

oder 106,8 MHz, in Meran und Tälern

auf: 89,2 oder 94,8 oder 96,6 MHz, in Bozen

und Tälern auf: 88,8 oder 94,8 oder

96,6 MHz, im unteren Eisacktal, Salten –

Schlern auf: 94,8 oder 98,7 MHz, in Brixen

und Eisacktal auf: 88,8 oder 91,6 oder

94,8 MHz, in Bruneck und Tälern auf:

91,6 oder 99,0 oder 107,0 MHz, in Sterzing

und Tälern auf: 88,8 oder 94,8 oder

101,4 MHz.

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Information, Bildung, Kultur und gehobene Unterhaltung,

laut Landes-Mediengesetz Nr. 6 vom 18. März, 2002

Aber vom Land Südtirol leider nicht anerkannt und nicht unterstützt.

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Die Natur lehrt das

Gestalten interessanter

Programme.

Allgemeiner Programmspiegel

beim Südtiroler Rundfunk:

Das bunte Morgenprogramm beginnt um

6.00 Uhr. Schwungvolle Musik erleichtert das

Aufstehen und den Start in den neuen Tag.

„Heißer Draht zum Weltgeschehen“ (Weltnachrichten)

und „Direkter Draht zu Südtirol“

(Südtirol-Nachrichten, Kommentare, Pressespiegel)

informieren die Frühaufsteher. Geringe

Werbung stört das Programm nicht.

Um 6.53 Uhr beginnt das morgendliche

Heimturnen, flotte Musik, Bezogenes auf die

Zeit oder den Tag. Weltnachrichten, auf Südtirol

Bezogenes und nur wenig Werbung.

Um 7.35 Uhr beginnt das Programm für jenes

Publikum des Südtiroler Rundfunks, das erst

um diese Zeit aus den Federn muss.

Um 8.50 Uhr turnen die Spätaufsteher, Frauen,

welche die Kinder und die Männer verschickt

haben; auch an Arbeitsplätzen wird mit Gymnastik

das zu Erledigende begonnen.

Von 9.30 bis 10.30 Uhr nützliche Beiträge für

alle Bereiche des täglichen Lebens, Lieder,

Oldies, Volksmusik, Stubenmusig, Instrumentales,

Humoristisches usw.

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In der Natur, in Pflanzen und

Blumen finden wir Heilkraft und

Gesundheit

Um 10.30 Uhr Journalistik am Vormittag, „Heißer

Draht zum Weltgeschehen“ (Weltnachrichten)

„Direkter Draht zu Südtirol“ (Südtirol-Nachrichten)

mit teils neuester Musik und nur wenige

Werbungschaltungen.

Ab 11 Uhr senden wir Musik aus allen Bereichen

und lnformationen über das, was die Menschen

bewegt und von Nutzen sein kann.

Ab 12 Uhr beginnt die Mittagsjournalistik „Heißer

Draht zum Weltgeschehen“ (Weltnachrichten),

Kommentare, Pressespiegel aus IADM undIMH.

Auf Südtirol Bezogenes (Direkter Draht zu Südtirol)

ist dabei, gut gemischt mit erlesener Musik.

Um 13 Uhr Grüße und Glückwünsche zum Namenstag,

Geburtstag, zu jedem Anlass.

Um 13.30 Uhr Journalistikprogramm mit Musik

und Werbung.

Ab 14.00 Uhr senden wir meistens Lieder, Schlager,

Oldies, Schlagerduos, Humoristisches und

Unterhaltungsmusik, Volksmusik, überlieferte

Volksmusik, Country, Jazz usw.

Ab 15.15 Uhr senden wir oft Programme nützlichen

Inhalts aus allen Bereichen des Lebens.

Klassische Musik zum Kennen- und Liebenlernen,

Instrumentales sowie Sonderprogramme wie das

Weltmusikpanorama, Country, Jazz usw.

Die Zeit ab 17.00 Uhr ist beim Südtiroler Rundfunk

für Kultur, Bildung und Wissen für alle

reserviert, eine Art Schulfunk.

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Mit Kräutern und Beeren

sich ernähren, Obst und Wein

schmecken fein

Um 18.00 Uhr beginnt „Froh zu sein für Groß

und Klein“, also für Kinder und Erwachsene mit

lustigen Liedern, Märchen, Erzählungen, Geschichtenliedern,

Lieder, die zur Achtsamkeit

ermahnen, Lieder, die schon die Eltern sangen,

Heimatlieder usw.

Um 18.45 Uhr erklingt auf den Wellen des Südtiroler

Rundfunks fast immer überlieferte Volksmusik,

Stubenmusig oder moderne Volksmusik.

Um 19.15 Uhr strahlt der Südtiroler Rundfunk

die Abendjournalistik aus: „Heißer Draht zum

Weltgeschehen“ (Weltnachrichten), Kommentare,

Notiertes, Südtirolbezogenes (Direkter Draht zu

Südtirol) und etwas Werbung.

Ab 19.45 Uhr meistens Volksmusik aus Südtirol,

Österreich, Bayern, aus der Schweiz. Im Anschluss:

Lieder, Schlager, Oldies, aber auch umgekehrt,

das heißt, Schlager und Lieder zu Beginn.

Ab 21.00 Uhr senden wir montags Blasmusik und

Chöre; dienstags Literatur; mittwochs klassische

Musik; donnerstags Operetten- oder Musicalauszüge;

freitags Opernauszüge; samstags Schlagertanzprogramme

oder Volksmusiktanzprogramme

sowie Orchestral Welttanzprogramme; sonntags

Oldies.

Ab 22.15 Uhr hören Sie im Südtiroler Rundfunk

meistens am Montag: Klassische Musik, am Dienstag:

Oldies, am Mittwoch: Philosophisches, am

Donnerstag: Schlagertanzprogramm, am Freitag;

Schlagerduos, Stars der Klassik, moderne Symphonik,

am Samstag: Große Tanzorchester, am

Sonntag: „Das Konzert“.

Um 23.30 Uhr: Brücken in den neuen Tag.

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„Blasmusik und Chöre“

„G‘sungen, g‘spielt, erzählt“

„Lieder der Völker im Chor“

„Südtiroler Musikpanorama“

„Regenbogen Südtiroler

Musik und Lieder“

„Tirol in Klängen vereint“

„Ins‘re Lieder, ins‘re Musig“

„Südtiroler Klassik“

„Tiroler Klassik“

„Überlieferte Volksmusik“

„Tiroler Saitenklänge“

„Küchenlieder“

„An Eisack, Talfer, Etsch

und Rienz“

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Das Publikum des Südtiroler Rundfunks schreibt:

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Insern Liedern,

insrer Musig ...

Was von den Eltern Du geerbt,

erwirb es, um es zu besitzen.

ist es gelungen, sich dem Druck mancher

Medien, des Tourismus und des Kommerzes

zu widersetzen, die Trivialisierung zu überstehen,

und eine lebendige Kraft zu bleiben, ohne

übertriebener Verklärung oder Idealisierung.

Lieder in der Chorgemeinschaft, unsere Volksmusik

und unsere Blasmusik sprechen in uns

etwas Elementares an, ermitteln Lebensfreude,

Beschwingtheit, Geselligkeit und erinnern uns

daran, wie unsere Vorfahren als Schicksalsgemeinschaft

im Einklang mit der Natur glebt

haben. Wie eng Musik und Brauchtum mit

dem Alltag der Bewohner verbunden waren,

verdeutlicht die musikalische Beschreibung

eines Jahres, beginnend mit dem Winteraustreiben

und dem Frühling.

Als vitales, musikalisches Phänomen bedürfen

Ins're Lieder und Ins're Musig der Pflege und

Weiterentwicklung. Sie sind ein wesentlicher

Bestandteil der vielfältigen und wunderbaren

Welt der Musik, und werden als solche, beim

Südtiroler Rundfunk entsprechend in der

Programmgestaltung berücksichtigt. Im deutschen

Gesang und in unserer Musik nimmt

die Welt zur Kenntnis, wohin wir gehören.

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„Gruezi mittenond“

„G‘sungen, g‘spielt und g‘jodelt“

„Das Platzkonzert“

„Wie die Alten so die Jungen“

„Tiroler Komponisten“

„Ein Tirol in Klassik“

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Für Menschen mit Stil

auch „Knigge“ im

Südtiroler Rundfunk

Gewusst wie, gehört auch im Bereich moderner Geselligkeit zur Lebensqualität. Bescheid wissen

und das Können zur Anwendung bringen, zeichnet den modernen, gebildeten Menschen aus.

Verhal tensformen sind heute keine Diktate, sondern Hilfen, damit wir besser im Leben zurecht

kommen. Um gangsformen sollen in unserer Zeit Möglichkeiten aufzeigen, wie Menschen gut miteinander

auskommen können. Keine hohle Förmlichkeiten, keine überholte Etikette, sondern Takt

und Natürlichkeit, Zu verlässigkeit und Pünktlichkeit, Fleiß und Ausdauer, Mut zur guten Leistung

und nicht zuletzt die Befragung des eigenen Herzens und Gewissens, wenn Fragen auftreten, macht

den edlen guten Menschen aus und dieser ist auch in unserer Zeit gefragt.

Welche Reihenfolge gilt beim

Begrüßen?

Richtiges Auffordern zum Tanz

Richtig einschenken

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Alles im

Südtiroler Rundfunk

Gerne gehört, international mit Gold ausgezeichnet

Neben der Journalistik „ Heißer Draht zum Weltgeschehen „ durch IADM sowie IMH und „ Direkter

Draht zu Südtirol“ dank Institutionen, Presseamt, Organisationen, Chronisten usw., können wir

mit Vereinskräften auf exzellente Weise die Menschen mit allen Dingen des Lebens vertraut machen

und sie beim Streben zur Verwirklichung unterstützen.

Diesbezügliche und andere Programme können Sie täglich 30 Minuten

zwischen 9,30 - 10,30 /11,00 - 12,00 / 17,00 - 18,00 / 18,00 - 18,45 Uhr

und auch zu anderen Zeiten empfangen.

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Täglich für die

ganze Familie:

Froh zu sein

für Groß und Klein

ab 18 Uhr

Lieder, Märchen, Sagen,

Fabeln, Erzählungen, Geschichten,

Spaß, Geschenke

und Preise ...

Am Tage der offenen Tür gemeinsam singen und spielen.

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Tag der offenen Tür beim

Südtiroler Rundfunk

für die Gewinner von Preisen beim

Programm:

"Froh zu sein für Groß und Klein"

täglich von 18 - 18.45 Uhr bei Liedern

zum Lernen, zum Mitsingen,

bei Märchen, bei Erzählungen und

Geschichten, auch mit Liedern

über Sicherheit auf der Straße

und anderswo.

Wir hoffen, täglich dieses Programm

für die Familie fortsetzten zu können.

Es fehlt am Geld. Idealismus allein

reicht nicht. Wäre Südtirol nicht durch

Verrat und Lügen zu Italien gekommen,

also noch bei Österreich, dann würden

unsere Programme unterstützt, wie es

die Vereinten Nationen 1948 vorschrieben.

Weder der Staat Italien noch die

Südtiroler Landesregierung - die

abwählbar ist - halten sich daran.

Vor dem Gesetz und bei Pflichten

ist der Südtiroler Rundfunk der

staatlichen RAI gleich gestellt;

nicht aber bei notwendigsten

Rechten. Anstatt Freude und Frohsinn

zu fördern und erleben zu

lassen, muß man dann wohl die

Mittel für Psychiatrie und Psychologen

haben. Wir suchen dringend

Sponsoren für diese unsere Programme.

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Programme

über Handwerk

und Tradition

Landwirtschaft

und gesunde

Ernährung

vernünftige

Bekleidung

Sinnhaftigkeit

des Lebens

Wir wünschen uns dringend Förderer und Mitgestalter bildender, nützlicher Programme

(ehrenamtlich bei Unkostenvergütung), weil Südtirols Kulturamt uns die Unterstützung verweigert.

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Im

Südtiroler Rundfunk

täglich

Pflege des Herzens, des Hirns und des Körpers, zur Bewahrung

der Gesundheit, der Schaffenskraft und Freude

am Leben.

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Staatspräsident

und Postminister

bleiben keine

Antwort schuldig

Wahr wäre?

Bürgermeister und

Landtagspräsidentin

nehmen‘s locker,

wie Deutschlands

Bundeskanzler

Adenauer „Was

soll mein Geschwätz

von gestern!“

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Daheim Turnen

und Tanzen

Mit Gymnastik in den Tag will der Südtiroler

Rundfunk Ihnen vielfältige Übungen anbieten,

die dazu beitragen, täglich etwas für die

Gesundheit und· das Wohlbefinden zu tun, das

Aufstehen am Morgen durch einen freudbetonten

Auftakt zu erleichtern. Wer regelmäßig

Gymnastik betreibt, gewinnt für sich ein Mehr

an Kraft, Elastizität und Gewandtheit, Selbstbeherrschung,

Freude und Entspannung dienen

seiner Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Zur Gymnastik bittet der Südtiroler Rundfunk

um 06.55 und um 8.55 Uhr.

Südtiroler

Rundfunk

Große Orchester,

Volksmusikanten,

Schlagerstars und

Stubenmusikanten

laden zu „Den

Boden berührt kaum

der geflügelte Fuß“

(Friedrich Schiller)

Opernauszüge

montags 15. 15 Uhr und freitags um 21 Uhr

B B B

Musicals oder Operettenauszüge donnerstags

um 21 Uhr

Täglich Wissen um 17 Uhr

B B B

Dienstags 21 Uhr Literatur oder Programmkunst

oder Musik und Poesie

B B B

Humor und Philosophisches immer wieder

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Wissen mehren und entscheiden lernen zwischen nützlich, interessant und gefährlich.

Wir wünschen uns dringend Förderer und ehrenamtliche Mitgestalter nützlicher Programme,

weil Südtirols Landesregierung unser Tun nicht unterstützt.

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Vom Biotop auf nach Südtirol

Mit Blumen ...

aus unserem Biotop gehen wir an jedem Frühling auf Publikums-Dazugewinn:

Kennen Sie, hören Sie den Südtiroler

Rundfunk? Was hören Sie am liebsten? Hört auch Ihr Freundeskreis

den Südtiroler Rundfunk? Daran orientieren wir

unsere Programmgestaltung und wissen, dass es sich lohnt,

für Südtiroler und Urlauber nützliche und unterhaltsame

Programme zu gestalten. Die vielen in Südtirol gut besuchten

Bildungseinrichtungen beweisen, dass die Südtiroler

bildungs- und kulturbeflissen sowie wissensdurstig sind. Hier

leistet der Südtiroler Rundfunk einen Beitrag, auch wenn die

Landesregierung dies nicht unterstützt. Welches Zeugnis stellt

sie sich dabei aus?

Die Rechnung der Dummen:

Wer mehr hat, soll mehr bekommen, ist die Logik der Quotenidioten.

Wer über ein erwiesener Maßen fragwürdiges

Statistik-Institut mehr Radiohörer zugesprochen bekommt,

bekommt nicht nur von der Landesregierung mehr Werbeaufträge.

Manche glauben der Statistik; Amerikaner sagen:

ich glaube nur an jene, die sich selber gefälscht haben. Viele

werden irre- geführt. Die Dummen sind nie alle! Im skandalträchtigen

Land Südtirol ist gewiss - nichts! Aus gemachten

Erfahrungen hat der Südtiroler Rundfunk dem Landes-Statistik-Amt

verboten, über ihn zu erheben. Die letzte Erhebung

2012 war wieder skandalös. Einem Radio wurden in der westlichen

Landeshälfte viele Nutzer zugesprochen, obwohl es gar nicht gehört werden kann. Wenn

Befragte nicht schlüssig antworten konnten, half ASTAT nach mit „Südtirol 1, gell“. Der Präsident

des Landes-Kommunikationsrates und ASTAT haben bedauert, und die Durnwalder-Regierung hat

per Dekret dem Südtiroler Rundfunk 5 Punkte geschenkt. Die Kompatscher-Regierung hat dieses

Dekret gestrichen!

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Heimatkunde, Kunst und Kunstgeschichte

Kapelle im Schloss Tirol

Aus dem großen Reichtum geistlicher Musik,

sendet der Südtiroler Rundfunk solche

besonders zu kirchlich festlichen Zeiten,

wie im Advent, zu Weihnachten, zu Ostern,

an besonderen Heiligen-Gedenktagen und

sonntags um 9.30 Uhr.

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Jedes Alter

hat seinen Wert

Hochentwickelte Kulturen hatten vor Älterem immer

die größte Ehrfurcht. Oft hatten die Alten am meisten

zu sagen. Jedenfalls wurden sie immer zu Rate gezogen.

Unsere Zeit macht ältere Menschen zum Problem.

Seltsame Geschichte: Unsere Gesellschaft dividiert die

Menschen durch den Produktionsquotienten. Die Alten

gehören zu den Unproduktiven. Oft werden sie einfach

abgeschrieben, wie alte Maschinen oder liegengebliebene

Ware. Wohin mit einer reinen Produktionswelt mit einem

verbrauchten Menschenmaterial?

Die alten Menschen sieht man oft unter der Problembrille:

Wo bringen wir sie unter, wie versorgen wir sie, womit

beschäftigen wir sie und wie stören sie uns am wenigsten.

Zu selten wird gesagt: „Wunderbar, dass du da bist“. Was

können ältere Menschen nicht alles für die Familie bedeuten,

für die Freunde und Bekannten, für das Leben in

der Gemeinschaft, allein durch ihre Gegenwart? Viele bilden sich ein, das Leben bestünde darin,

immer schnell, weiter und ja keine Minute verlieren. Wie heilsam sind alte Menschen! Durch

Erfahrungen kennen sie den Lauf der Dinge in der Welt. Ihre werte-orientierte Leistungen haben

sie geprägt. Aus ihnen strahlt Lebensweisheit und sie machen sich keine Illusionen mehr, sie sehen

tiefer. Sie durchdringen das Äußere. Sie spüren was seinen Wert von innen hat und sind gelassen.

Glücklich sind jene Nachkommen zu preisen, die in der „Nadl“ und im „Nena“, in der Oma

und im Opa, in der Großmutter und im Großvater den Inbegriff von Liebe, Freundlichkeit und

Verständnis erleben. Dies verpflichtet aber auch die Nachgekommenen und die Landesverwaltung

dafür zu sorgen, dass ältere Menschen, wenn sie nicht mehr in „Leistung“ stehen, ein in Dankund

Anerkennungsschuldigkeit würdevolles Leben führen können. Bei vielen sind die Rentenbeiträge

zum Leben zu wenige und zum Verhungern zu viel. Bei der Programmgestaltung denkt der

Südtiroler Rundfunk an jedes Alter. Anleitungen wie man gesund bleibt, es wieder wird, Volksmusik

und Schlager werden von älteren Menschen bevorzugt und werden daher geboten. Das erkennt

die Landesregierung leider nicht an. Mit einem eigenen Gesetz wollte sie den Südtiroler Rundfunk

sogar ausschalten. Sie verweigert

dem Südtiroler Rundfunk sogar

Werbung, die sie laut Staatsgesetz

aufteilen muss. Begründung:

„Der Südtiroler Rundfunk ist ein

Sender für Alte“. Kann man dergleichen

nicht verantwortungslos und

beschränkt bezeichnen, wenn man

gerade ältere Menschen ihr Geld

auch für Kinder und Enkelkinder

ausgeben?

Nächstes mal bitte anders wählen!

Alternativ!

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„... bei der Jugend ein neuer starker

Aufbruch zu einem geeinten

Tirol ...“ - Landeshauptmann

Wendeiln Weingartner

Die Zeit wird es richten

Im Programm Zeitgeschichte blickt der Südtiroler Rundfunk

zurück in die Zeit nach dem ersten Weltkrieg, wo die kurzzeitige

Republik Deutsch-Südtirol, durch den Faschismus aufgelöst

wurde und für Südtirol die Zeit schwerer Unterdrückung

begann. Die Option, der zweite Weltkrieg, die kurzzeitige Freiheit,

nach dem Eintreffen der Deutschen Wehrmacht, wird bei

uns nach der damaligen Sichtweise dargelegt. Die Ursache der

Katastrophe war die Nichteinhaltung, ja der Bruch des Pariser

Vertrags, durch die Angliederung des Trentino an Südtirol,

durch Italien, der selbst opfernde Kampf mutiger Südtiroler

für recht und Freiheit und das dadurch erreichte, bis heute

andauernde Verhandeln, wird behandelt. Wir beobachten das

stärker werdende Geschichtsbewusstsein und die Besinnung

auf echte, gesellschaftliche Tiroler Werte, vor allem bei der

Jugend, der ja die Zukunft gehört. Bereits nach dem 2. Weltkrieg

haben 142.000 Südtiroler für die Rückkehr zu Österreich

gestimmt. Was die Väter einst gelobt ...

Die Uhr wird es bringen!

Zusammengekommen, um die Wiedervereinigung Tirols zu fordern.

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„Direkter

Draht zu

Südtirol“

mit dem, was zählt

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Unterhaltsames Treffen im Freundeskreis daheim ...

... bei Maria und Gabriel Torggler.

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Der Südtiroler Rundfunk

für die Erhaltung der

Muttersprache.

Dabei bei Tagungen zum Erhalt der

deutschen Muttersprache, für Sprachund

Sprechkompetenz

Durch alberne Anglizismen und Italianismen, welche

täglich in den Zeitungen zu lesen und in Radio und Fernsehen

zu hören sind, geschieht die Verhunzung der deutschen

Muttersprache der Südtiroler. Ein Englischwahn

überspült unsere Elternsprache, und das Italienische

ist überall drinnen, wie eine Zecke im Fell. Es ist eine

Schande, dass zur Faschistenzeit nur versteckt, geheim

in Katakombenschulen, bei großen Mühen, Opfern und

Gefahren, bei Androhung von Folter und Verlust des

Lebens, die deutsche Elternsprache wenigstens geringfügig,

weitervermittelt werden konnte; dass Freiheitskämpfer

in den 1960er Jahren für deutschtirolerische Kultur

litten und starben und heute in Gleichgültigkeit verantwortungslos

vermischt, verwässert, anglisiert und italianisiert

wird. Jede Sprache muss in der Schule rein unterrichtet

werden. Für jedes Wort gibt es in jeder Sprache ein

entsprechendes Wort. Das gilt beim Südtiroler Rundfunk

sowohl bei den Südtirol-Nachrichten, bei den Bildungswie

gehobenen Unterhaltungsprogrammen, durch, für das

richtige Sprechen geschulte Mitarbeitende, und es werden

auch Programme „Deutsch in Südtirol“ geboten. Die Sprache

macht den Menschen, die Herkunft macht es nicht.

Der Südtiroler Rundfunk trägt zum

Erhalt der Muttersprache bei. „Nimmt

man den Menschen die Muttersprache,

wann werden sie ein wehrloser Pack“

(Kanonikus Michael Gamper)

Zum Schmunzeln: Unser Wortschatz, der ist schändlich,

kaum verständlich. Wenn‘s so munter weitergeaht, uns

koa Mensch bald mehr versteaht:

Bar, canaglia und spremuta, busta paga, pasta asciuta,

doposki und melanzane, dio mio, porco cane, minestrone,

lare fari, un‘ amante a magari.

Fürs patent an bollo dai, susch verbale oramai. Zwei

finocchi, drei limoni, 4 carcioffi, 5 gettoni, an espresso

fest corretto, an congedo im distretto, mit der Sasa an

kloan giro. Die denuncia schreibt der biro. A miscella

und cerini, an macchiato mit panini. Die buttana sauft an

spumante in der via Dante. Iva tutta, ma vola una tantum

sconto ma? A gelato, pattatine, autotreni mit berline,

saccramento porco vacca, pronto soccorso, raccomandata,

esattoria, carta bollata. Mander, s‘isch Zeit zur ritirata,

redets deitsch, mochts

koa Theater, suscht koaner enk Bastarde meahr· versteaht.

Mischmasch nel parlare e davanti all‘altare, sei tirolese, sel

los sein, suscht geaht dein Landl ein.

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Stoff für Kommentare:

Mensch in Not,

Wurstbrote im Sand,

Herrgott im Mist,

Tresor ade,

Müll im Rößlerbach,

an der Autobahn,

auf Straßen,

Möbel im Eisack,

WC im Zug,

zu schnell in die Kurve,

Verbotsschild,

Höfezufahrten ohne Ersatz

unterbrochen, usw.

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Vieles selber hören

und sehen,

um der Wahrheit

näher zu sein

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Heisser Draht

zum Weltgeschehen

Dank der Internationale Assoziation

deutschsprachiger Medien

Präsident Werner Bader ist Direktor

der deutschen Programme, bei

der deutschen Welle und Träger

des Großen Verdienstkreuzes der

Bundesrepublik Deutschland.

Durch die IADM und die Antennen

der Deutschen Welle, werden

deutsche Medien im Kulturbereich

und im Nachrichtendienst unterstützt.

Dies geschieht auch durch

die Internationale Medienhilfe und

die Einrichtung Deutsche Presse

im Ausland.

Teilnehmer am Kongress der bedeutendsten privatrechtlichen Radioinhaber aus allen Kontinenten, in der Mitte

Frau Torggler mit Präsident Werner Bader.

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Immer wieder zu Messen,

Kongressen, Bildungstagungen,

um auf dem

Laufenden zu bleiben.

Die Internationale Assoziation deutschsprachiger Medien bietet Vorträge, Tagungen zur

Weiterbildung, woran Vertreter des Südtiroler Rundfunks immer teilnehmen.

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Seit 1976 ...

wird dem Südtiroler Rundfunk vom Publikum ununterbrochen

viel Lob und Anerkennung entgegengebracht und

viel Dank ausgesprochen. Neben Anderem dürfen wir uns

über vier goldene Leistungszeichen der IADM freuen.

Werner Bader, Präsident der IADM, Internationale Assoziation

deutschsprachiger Medien und Direktor der

deutschen Programme bei der deutschen Welle über den

Südtiroler Rundfunk: ... ausgewogene Programmgestaltung,

unter Berücksichtigung der sich selbst auferlegten

Kultur- und Bildungsprogramme im südlichsten, deutschen Kulturraum, der im Bereich Journalistik

vorsichtig beim Beurteilen von Personen der Zeitgeschichte

ist und als Stimmenmedium sagt, was gesagt

werden muss, auf der Seite des Volkes steht und deswegen

Benachteiligungen hinnimmt. Es wird auf das Wesentliche

in den Abläufen in der Gesellschaft geachtet. Beim weiten

Spektrum der Kultur- und Bildungsprogramme, sowie in

der Programmkunst wird in gelernter deutscher Hochsprache

angenehm moderiert. Die Ausstrahlungen erfolgen

für einen meist möglichen Zuspruch zeitlich gezielt.

Die unterschiedlichen deutschen Unterhaltungsprogramme

sind oft mehr als nur Unterhaltung. Es gibt noch

Tradition im Radiomachen. Die IADM ist stolz auf unser

Mitglied in Südtirol.

Luis Trenker bezeichnet den Südtiroler

Rundfunk als lobenswerten

Heimatsender und signiert den

maximalen Programmspiegel.

Gabriel Torggler, Gründer und Leiter des Südtiroler Rundfunk,

ist als homo sozialis mit feinen Antennen für Nöte und

Notwendigkeiten seiner Landsleute ausgestattet, um im schönen

Südtirol, wo unsere Brüder, im südlichsten Teil des deutschen

Sprachraumes, das Schicksal der Trennung tragen, unter

Mitwirkung seiner Frau - auch Mitglied der Internationalen

Assoziation der deutschsprachigen Medien - wertorientierte,

respektable Programme jeder Art, seinen Landsleuten und den

Feriengästen zu bieten, um angestammte Kultur, Sprache und

Lebensart zu erhalten

und zu pflegen, sowie

IADM-Radiokollegen

durch Transskriptionen

zu helfen. Als Zeichen

des Dankes und der

Verdienste um die

deutsche Sprache und

Kultur geht die goldene

IADM-Nadel an Gabriel

Torggler, Leiter des

Hans Klein, Vizepräsident des

Deutschen Bundestages hielt die

Laudatio für Gabriel Torggler.

Südtiroler Rundfunks.

41


Süßes und Schönes für die Gestalter beim Südtiroler Rundfunk und Blumen für Dr. Carolin Torggler.

42


Kontrollieren um nicht

zu stören, gestört zu

werden und bei Großinspektionen

des Staates

nicht beanstandet

zu werden.

43


Südtiroler Rundfunk

Zurückgeblendet

Von der Mechanik zur Elektronik

zum Sonopress

Im 18. Jahrhundert wurde ein Musikwerk erfunden, das

ein regelrechtes Orchester mit Pauken, Trompeten, Posaunen,

Klarinetten, Geigen usw. ersetzen konnte, welches

eine überraschende, herrliche Klangfülle hatte. Es war

die Zeit der aufkommenden Drehorgeln und Orchestrion.

Alle Musikautomaten funktionierten nach dem gleichen

Prinzip. In einem Blasebalg wird ein Luftstrom erzeugt,

der ein Steuerwerk passieren muss, ehe er in Pfeifen,

Glöckchen, Trommeln, Trompeten, Posaunen, Geigen

usw. zu Tönen umgesetzt wird. Ignaz Bruder (1760 - 1845)

war einer der bekanntesten Orgelbauer, und das Zentrum

der mechanischen Musikinstrumente waren die stillen

Schwarzwaldtäler. Der Schwarzwälder, der abgeschieden in den langen Wintermonaten in seinen

Tälern lebt, war von eh und je ein Tüftler. Das zeigt der hohe Stand der Uhrenindustrie. Drehorgeln

und Orchestrion aus dem Schwarzwald sind technische Wunderwerke aus Holz, daraus der

warme Klang. Im Jahre 1887 hat dann Emil Berliner die Schallplatte erfunden.

Aus dem ersten Grammophon, das 1889 von der Puppen- und Spielwarenfabrik in Thüringen

gebaut wurde, hat sich dieses zuerst händisch betrieben, dann raffiniert mit Schwarzwälder Uhrentechnik

und schließlich elektronisch entwickelt. Die Klangqualität aus dem Grammophon war

zuerst eher dürftig, und die Schallplatte zerbrechlich wie Glas. Nach jedem Abspielen eines Musikstückes

musste eine neue Tonnadel eingesetzt werden.

44


Erste Schallplattenherstellung

Im Laufe der Zeit wurde die Aufnahmeund

Wiedergabequalität verbessert, und

die Schallplatten wurden unzerbrechlich.

Tonbandspulen erlangten nur geringe

Bedeutung und die Zeit der Musikkassetten

war von kurzer Dauer.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

kam Sonopress, Compact Disc (CD). Auf

Schallplatten wie bei CD‘s werden Aufnahmequalitäten

in: AAA / AAD / ADD / DDD

/ 4 DD / 4 DD super angegeben. Musikgenießer

haben unterschiedliches Qualitätsempfinden.

Viele behaupten, dass beispielsweise

klassische Orchestermusik auf der

alten Vinylschallplatte viel natürlicher und

angenehmer klingt als auf CD. Weil Musik auf CD weniger

haltbar ist als auf der Vinylschallplatte, kehrt man

in Japan und in Amerika zur Vinylschallplatte zurück.

In der Slovakei werden monatlich mehrere Tonnen von

üblichen Vinylschallplatten produziert und nach Amerika

exportiert. Auch neue Abspielgeräte werden natürlich

hergestellt. Auf Schallplatten aufgenommene Musik wird

wieder originalgetreuer und dauerhafter haltbar sein.

Der Südtiroler Rundfunk sendet Musik aus 100 Jahren.

Ist der Klang einmal „mager“, dann ist das Gehörte aber

von historischer Wichtigkeit. Wenn wir klassische Musik,

Qualitätsangabe 4D super senden, meinen manche aus

unserem super verwöhntem Publikum, wir sollten mehr

Bässe dazuschalten. Bei Musikproduktionen auf CD

herrschen meistens die hohen Töne vor. Wenn Bässe zu

schwach mitaufgenommen wurden, dann lässt sich nichts

machen. Was nicht drinnen ist, kann nicht herausgeholt werden.

Soweit von der Mechanik in die Elektronik.

45


Gegenwart und Zukunft

Seit über 20 Jahren tüftelt man an einem sogenannten DAB / DAB+ Radio. Nachdem die Fachwelt

zum Ergebnis gekommen ist und dies schreibt, dass die Nachteile von DAB+ gegenüber dem, seit

über 80 Jahren bestehenden UKW überwiegen, wird in manchen Staaten DAB+ nicht eingeführt.

DAB+ wäre für Industrie und Handel ein großartiges Geschäft.

Der Südtiroler Rundfunk und andere Radios in Südtirol bleiben, zur Freude vieler Radio hörerinnen

und -hörer, bei UKW, weil Musik originalgetreuer in tiefen, mittleren.und hohen Tönen empfangen

werden kann. Wer ein DAB+ Radio kauft, soll sich überzeugen, dass durch Umschalten auch

UKW empfangen werden kann. Wer sich ein neues DAB+ Radio leistet und von Musik etwas

versteht, muß schon tief in die Tasche greifen. Billige DAB+ Radios geben Musik mager, vorzüglich

in hohen Tönen blechklingend wieder. DAB-Radiosignale dringen bei Beton oder in Kellern auch

nicht weiter vor,als UKW-Signale. Letztere geben Musik originalgetreuer wieder. Verkäufer von

DAB+ Radios behaupten, dass das Rauschen wegfalle. Das stimmt, wenn auf dem Tonträger kein

Rauschen vorhanden ist. Ein Musikstück auf einer Vinylplatte mit Rauschen gibt auch auf DAB+

das Rauschen weiter. Das Rauschen beim Radioempfang, kann auch von der Empfangsantenne oder

einem Störsender oder statischen Entladungen verursacht werden.

Bezeichnend ist, dass die Rundfunkanstalt (RAS) Geräte mit Steuergeld der Bürger verschenkte und

weiter verschenkt, bis der Rechnungshof diesen Unfug einstellen wird. Ein Gutes, Taugliches führt

sich von allein ein. Wir, vom Südtiroler Rundfunk, haben ein

DAB+ Gerät neben einem, im gleichen Preis liegenden, üblichen UKW-Radio aufgestellt. Im

Vergleich war der Klang aus dem UKW-Radio viel natürlicher, und bei einem digital aufgenommenen

Musiktitel, ohne Rauschen. Digital drinnen geht auch auf UKW digital hinaus.

DER PLATTENSPIELER KOMMT WIEDER

So wie DAB+ nicht das Gelbe vom Ei ist, befriedigt auch Musik aus CD nicht. Plattenspieler sind

wieder im Verkauf. Sony wird einen Plattenspieler auf den Markt bringen, mit dem sich Vinylplatten

digitalisieren lassen. In der Tschechei kommt eine Vinyl-Produktionsplattenfirma- die ihre

Anlage, zum Unterschied von anderen - nicht verschrottet hat, den Aufträgen nur schwer nach.

Alte, erprobte Qualität bleibt bestehen, auch beim alten UKW-Radio.

46


Banalitätenseuche

Nach dem Inkrafttreten des staatlichen Radio/TV-Gesetzes 1975 und folgenden Änderungen hat

Südtirols Landesregierung 2002 ein eigenes Gesetz bewerkstelligt, zur Förderung von Information,

Kultur, Bildung und gehobene Unterhaltung. Der Südtiroler Rundfunk hätte daraus am meisten

Nutzen gezogen. Weil der Südtiroler Rundfunk sich weigerte, als Gegenleistung die Oppositionsparteien

nicht mehr zu Wort kommen zu lassen, wurden die Durchführungsbestimmungen zu

diesem Gesetz nicht erlassen.

Als die Monti-Regierung die staatliche Förderung für die privatrechtlichen Radio/TV‘s strich, haben

wohl einige Radios den Landeshauptmann Durnwalder eingefädelt, um nur Information, ohne

Kultur, Bildung und gehobene Unterhaltung zu fördern. Für diesen Zweck wurde die Presseagentur

RMI gegründet, welche der Südtirol-Journalgruppe Nachrichten lieferte. Neun Radios haben jahrelang

gleichlautende Nachrichten gesendet. Die mit Skandalen verwöhnten Südtiroler ärgerten sich,

und Urlauber kritisierten dies als Banalitätenseuche. Der Landeshauptmann wünschte schriftlich,

dass alle Radios gleichlautende Nachrichten senden - zensurierte, von uns angemerkt, durch die

Waschmaschine geschleust.

Der Glockenklöppel schlägt einmal links und einmal rechts an; so haben Demokratie und Politik

zu funktionieren - sind wir der Meinung. Nicht dieser Meinung war die Durnwalder-Regierung.

Mit einem eigenen Gesetz wollte man den Südtiroler Rundfunk abschalten. Die Anwaltschaft des

Landes wusste, dass bei Gericht der Südtiroler Rundfunk gewinnen würde - was auch geschah -

Kosten und Ärger konnte man zumindest verursachen, und die eigenen Gerichtskosten begleicht ja

der Steuerzahler. Die Durnwalder-Regierung umging, und Kompatscher umgeht das Landes- und

Staatsgesetz.

Bekanntlich hat Italien ein Datenschutzgesetz und ein Statistikgesetz.

Wer in Südtirol einen Werbeauftrag vom Land - vom Staate vorgeschrieben - bekommen will, muss

unterschreiben, dass das Land obige Gesetze brechen darf. Nötigung im Amt!

Wegen vorgekommenem Fremdverschulden und Eigenverschulden ist ASTAT für Befragungen über

Radio / TV wohl nicht geeignet.

Bei der letzten Hörerbefragung wurde ein Radio zweimal angeführt. Im Pustertal wurde einem

Radio viel Zuspruch gut geschrieben, obwohl es wegen Ermangelung an Ausstrahlung, gar nicht

gehört werden konnte. Mit „Südtirol 1 gell“ hat ASTAT nachgeholfen, wenn Befragte im Antworten

zögerten. Früher war es noch schlimmer, weshalb der Südtiroler Rundfunk dann verboten hat,

über ihn zu erheben. Laut italienweiten Erhebungen durch Audiradio zählen die Programme des

Südtiroler Rundfunks zu den Drittmeistgehörten bei 39.000 bis 42.000 Hörern täglich, für ASTAT

nicht nennenswert. Mit dieser Beurteilung und der Behauptung, dass der Südtiroler Rundfunk nur

von alten Leuten und Kindern gehört wird, bekamen wir keine, vom Gasparri-Staatsgesetz vorgeschriebene,

Werbeaufträge von den autonomen Verwaltungen. „Gasparri . . . . 25% dalla Provincia

autonoma di Bolzano e degli anti da essa istituiti, nonche da amministrazioni autonome comunque

denominate, sottoposti alla sua vigilanza o ‚legislazione.“

Auch das Landesgesetz Art.10, Nr.6/2002 und des Artikels 7 des Gesetzes vom 3.Mai, Nr. 112 brachte

uns null Euro. Leider vertrauen viele, trotz Renten- und SEL-Skandale, dem verzerrten, quotenhistörischen

Gehabe der Landesregierung.

47


Vorstellung des umgearbeiteten Gesetzes vom 18.08.2002 im Landtag.

Dies erfolgte am 29. September 2015. Nachdem die Erhabenen mehr oder weniger pünktlich in

den Saal getrudelt kamen, wurde mit der Lesung des Gesetzestextes begonnen, bei der niemand

zuhörte. Man spielte mit dem Handy, unterhielt sich innerhalb der Regierungsparteien und innerhalb

der Oppositionellen und bald auch kreuz und quer, bis ein Mitglied die Sitzung als Jahrmarkt

tadelte. Hinterbänkler leisteten sich ein Nickerchen. Außer dem Herrn Köllensberger von der

5-Sterne-Bewegung war niemandem aufgefallen, dass Bildung, Kultur und gehobene Unterhaltung

im umgearbeiteten Gesetz nicht mehr gefördert werden. Dieser Einwand wurde von allen überhört,

und sogar der Landeshauptmann musste zum Zuhören auf gefordert werden.

Ein Beobachter auf der Empore meinte, ,,die da unten verdienen nicht, was sie verdienen". Wie

viel dem ehrenwerten Haus die privatrechtlichen Radios wert sind, beweist, dass zwei Dutzend

Anspruchsberechtigten mit 1 Million geholfen werden soll, obwohl weit mehr privatrechtliche

Südtiroler Radios gehört werden als die RAI. Obwohl die RAI von Rom gut bedient wird, werden

vom Land die Monti-Kürzungen ersetzt, weitere 10 Millionen dazu geschenkt, und Beiträge für

Kulturprogramme fließen nebenbei. Ist ja gut, weil die RAI- Angebote so besser werden.

In unserem Vaterland Österreich werden die Privatrechtlichen zur vollen Zufriedenheit, wie der

ORF, bedient. Nicht nur deshalb wollen wir ins Vaterland Österreich.

Dass unsere Wut zum bersten ist, wird die Mehrheit verstehen. Und mit dem Versuch des Aushungers

wird man den Südtiroler Rundfunk nicht abbringen können, nicht nur der Regierung,

sondern auch der Opposition eine Stimme zu geben.

In Südtirol herrscht eine Art Knechtschaft

und Kriechertum. Politik, Klerus

und gelenkte Medien sorgen in Südtirol

für eine allgegenwärtige Meinung der

Mehrheit, an der sich alles zu orientieren

hat, und unterdrücken so die

individuelle Vernunft: „Südtirol gehört

zu Italien. Wenn Italien untergeht,

gehen wir halt mit Italien unter“, sagte

der Landeshauptmann anlässlich einer

Pressekonferenz. Nur ein Affe weiß etwa

noch nicht, dass es Möglichkeiten gibt,

von Italien loszukommen: Das völkerrechtlich

und im SVP-Parteistatut verankerte Selbstbestimmungsrecht, sowie das italienische

Staatsgesetz vom 25. Oktober 1977, Nr. 881, laut welchem Südtirol, Kraft dieses Gesetzes, frei über

seinen politischen Status entscheiden kann, gibt Südtirol die Möglichkeit, über die eigene Zukunft

zu entscheiden, frei zu werden, selbständig zu werden oder dorthin zu kommen, wo wir hingehören,

von wo wir durch schändlichen Bündnisbruch abgetrennt wurden. Italien muß, entsprechend

der Satzung der Vereinten Nationen, die Verwirklichung des Rechtes auf Selbstbestimmung fördern

und dieses Recht achten. Worauf warten wir? Auf den Staatsbankrott, bis Südtirol von Zuwanderern,

aus kulturfremden Gegenden kommend, sich italienisch erklären, und die Südtiroler in

Minderheit untergehen?

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Landeshauptmann

Arno Kompatscher

Landes-Radio-Skandal

Das Jahr des Regierungswechsels 2013 begann im Chaos mit Beschimpfungen, sehr italienisch!

Altmandatare, laut Visitenkarte „Onorevoli“, betitelten die Regierungsanwärter

mit „Zoggler“, „Fallotten“ usw., stand in den Zeitungen. Schließlich machten sich die

Sieger aus dem Gerangl auf, um das ehrenwerte Haus, unter der Erblast der Skandale,

die von der Vorgänger-Regierung im Keller vergessenen Leichen zu entsorgen. Ein

Überbleibsel war auch das Medien-Gesetz Nr. 6, vom 18. März 2002: „Das Land Südtirol

kann Information, Bildung, Kultur und gehobene Unterhaltungskultur fördern“. Mit

diesem Gesetz wären die hochwertigen, international gelobten Programme zu fördern

gewesen. Einen auch für die Opposition offenen Sender fördern? Unmöglich! Weil

man nicht wusste, wie man den Südtiroler Rundfunk ausgrenzen könnte, vermied

man es, die Durchführungsbestimmungen zu erlassen. „Malgoverno“ wäre ein lohnender

Fall für den Rechnungshof: Viel Zeit und Arbeit wurden für nichts verschwendet.

Nach acht Jahren, anlässlich der Monti „lacrime e sangue decreti“, als die staatlichen

Zuschüsse an Radios gestrichen wurden, erhielten neun Radios Zuschüsse von der

Durnwalder-Regierung. Nach 6 Jahren, am 4.Juli 2014, erging das Verfassungs-Gerichtsurteil

Nr. 190, nach welchem die Machenschaften der Ex-Durnwalder-Regierung

nicht in Ordnung waren. Sechs Jahre müssen die Südtirol-Journal-Radios samt

Zinsen dem Land zurückzahlen, was sie unbefugter Weise kassiert haben. Um den

neun Radios, durch Verschulden der Landesregierung aus der Patsche zu helfen, machte

sich Landeshauptmann Arno Kompatscher auf die Socken, um die Nacktheit der

Ex-Durnwalder-Regierung mit einem Gesetz zu bedecken. Kein neues Gesetz, am alten

wurde herumgedoktert, das auch eines Feigenblattes bedarf. Kultur und gehobene

Unter- haltung, was der Südtiroler Rundfunk hauptsächlich bietet, wird, laut Gesetz

vom Jahre 2002, nicht mehr gefördert.

Im Artikel 1 wird Förderung von Freiheit und Pluralität versprochen, sowie Meinungsvielfalt erlaubt. Aber

laut Art. 7a ) werden Radios von Ausgleichszahlungen ausgeschlossen, die auf Grund von ihnen verbreiteten

Inhalten als Interessensvertretung politischer Parteien, Berufs-, Gewerkschafts- oder religiöser Organisationen

eingestuft werden können. Gleiche Meinung über eine Partei, eine Bewegung, den Bauernbund,

die Handwerker, die Industrie, die Ärzte- kammer usw. usw. darf nicht zum Ausdruck kommen.

Zu dem ein Radio steht, mit der ausgedrückten Meinung in Berichten und Kommentaren, kann Interessensvertretung

herausgehört werden. Herrscht in Südtirol nicht Religionsfreiheit? Aus der Rechtslehre

von Tacitus - nur wenige klare Regeln - hat der Gesetzschreiber und Landeshauptmann in sein Tätigkeitsfeld

wenig herübergerettet.

Laut Art.5, Bst e, 2, müssen täglich mindestens 30 Minuten förderwürdige Inhalte gesendet werden,

davon mindestens drei Lokalnachrichtensendungen im Ausmaß von 20 Minuten. Wie? 3 x 20 Minuten

in 30 Minuten eingebaut zur Hauptsendezeit? Ohne Wiederholungen? Wurde von der Neunergruppe

Südtirol-Journal keine Journalistik für Sonn- und Feiertage ausgehandelt? Sind 20 Minuten täglich

gemeint? An Sonn- und Feiertagen wird viel Radio gehört. Die Südtiroler haben, laut Umfragen, maximal

nur 90 Minuten täglich Zeit, nebenbei Radio zu hören. Soll Wichtiges unter die Leute, braucht es Wiederholungen!

Und ein Wink an den Gesetzschreiber und Landeshauptmann Kompatscher: Laut EU-Parlamentarier

Günter Öttinger, zuständig für Radio / TV, ist alles förderwürdig, was Menschen bewegt.

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Für den Import der ausländischen

Programme haben Südtirols

Landesregierungen viele Millionen

Lira ausgegeben. Trotz massiver

Werbung in der „Dolomiten“,

Plakatierungen, Flugzettel usw.

bestand aber in Südtirol kaum

Interesse für ORF, da es ja auch

schon den Südtiroler Rundfunk

und andere Privatradios gab. Laut Nur 6 Neugierige kamen zum groß angekündigten Ö3-Abend.

veröffentlichten Erhebungen hören

mehr als zwei Drittel der Südtiroler privatrechtliche Sender; Landesbezuschussung 1 Mio. Euro. Von

RAI und RAS importierte Programme werden von weniger als einem Drittel der Südtiroler gehört;

Landesbezuschussung an RAI 20 Mio. Euro. Die RAS-Betriebskosten, Steuern, Amortisierungen,

Bundesland Tirol Mitfinanzierung usw. werden dem Südtiroler Steuerzahler nochmals 10 Mio. Euro

kosten. Vergleich: Mehr als zwei Drittel Hörer 1 Mio. Euro, bei weniger als einem Drittel Zuspruch

30 Mio. Euro Bezuschussung. Unseren Politikern fehlt das Verstehen, dass Südtiroler mehr Lokales

bevorzugen, weil dieses gleich gut, vielfach besser und näher am Einheimischen ist, oder es steckt

eine sehr primitive, schildbürgerartige Absicht dahinter, oder beides. Verstand einschalten, Vernunft

gebrauchen und die Bezuschussung an alle Privaten, wie vorher durch den Staat, gerecht, nach

fachmännischer Leistung, ohne politische Mausefallen, bieten. In Zukunft gilt: „Wie Du mir, so ich

Dir“. Und wie man immer wieder lesen kann, sind die RAI- und RAS-Importprogramme auch nicht

das Gelbe vom Ei. Sobald ich die ORF-Nachrichten aufdrehe, umweht mich der Charme der Diktatur.

Das Diktat des Kommerzes im Privat-Radio / TV ist mir allemal lieber, als das der verstaubten

Alt-68er Ideologie im zensierten Sender der Republik. (aus Kronenzeitung)

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Programmkunst

Musik und Sprache begegnen sich und schaffen eine

neue, gleich berechtigte Kunstform. Eine enge Beziehung

entsteht, die miteinander, manchmal gegeneinander

agiert, sich unter stützt oder auch widerspricht, aber sich

immer wieder findet, ein Angebot, wo hehre Klassik in

der Musik sich mit edlen, bedeutenden Worten paart, ein

hohes Niveau im Unterhaltungsangebot.

Beim Zusammenspiel von klassischer Musik und Dichtkunst

kommt es zu einem ganz besonderen Hörgenuss,

zu einem Festspiel der deutschen Sprache mit Musik.

Lebenskunst

Wo ist bei einem Essen der Ehrenplatz?

Der Ehrenplatz für eine einzelne Person ist neben

der Gastge berin oder dem Gastgeber. Nach internationalen

Gepflogen heiten ist der Platz des

männlichen Ehrengastes rechts neben der Dame

des Hauses, der des weiblichen rechts neben dem

Hausherrn. Lädt nicht ein Paar, sondern ein Single

ein, werden die Plätze rechts und links von

ihm als Ehrenplätze gese hen. Bei Familienfesten

gibt es solche auch in der Mitte einer Tafel. Und

zwar immer für die „Jubelkinder“. Zum Beispiel

für ein Brautpaar oder ein Kommunionkind.

Nur beim ersten großen Fest im Leben eines

Menschen - Taufe im Babyalter kann die Hauptperson

den Ehrenplatz noch nicht für sich einnehmen.

Er steht in diesem Fall der Mutter zu.

Gilt ein Buffet neuerdings als vollwertiger Ersatz

für ein Festessen mit mehrgängigem Menü?

Unter bestimmten Voraussetzungen, ja. Diese

sind: Das Buffet muss in seiner Zusammensetzung

einem mehrgängigen Menü entsprechen.

Also mindestens Vorspeise oder Suppe, Hauptgericht

und Dessert enthalten. Für alle Gäste

muss Platz an komplett eingedeckten Tischen

vorhanden sein. Die bei Buffets häufig aufgestellten

Bistro-Tische, an denen 1m Ste hen gegessen

werden kann, erfüllen die Bedingung für den

Begriff „Festessen“ also nicht. Auch dann nicht,

wenn sich das Buffet vor lauter Köstlichkeiten

fast biegt. Falls Sie eine Einladung in diesem Stil

planen, sollten Sie das Wort „Fest essen“ besser

durch „Festliches Buffet“ oder „Menü-Buffet“

ersetzen. Die neue gastronomische Interpretation

ist vielen Gästen noch nicht geläufig. Diese

könnten enttäuscht sein, wenn ihnen nicht, wie

erwartet, ein Menü serviert wird.

Wird Geflügel mit den Fingern oder mit Besteck

gegessen?

Das kommt darauf an, wo und welches Geflügel

Sie essen. Im Restaurant zählt Geflügel zu den

Besteck-Gerichten, einschließlich des offensichtlich

besonders „fragwürdigen“ Hähnchenschenkels.·Die

Ausnahme dort: Die Wachtel. Sie gilt als

typisches Fingergericht, zu dem üblicherweise

eine Fingerschale serviert wird. Das ist bei anderen

Geflügelsor ten, ganz gleich, ob Ente, Gans,

Truthahn oder Hähnchen nicht der Fall. Letzteres

wird nur auf Volksfesten, in Biergärten oder

speziellen Hähnchenbratereien und Grillbuden

mit den Fingern gegessen.

Stimmt es wirklich, daß man aus Suppentassen

trinken darf?

Ja. Aus großen Suppentassen mit eher terrinenartigem

Aus sehen wird nicht getrunken. Nur aus

den „Winzlingen“ mit Henkel. Sie sind manchmal

so klein, dass Sie den Rest der

Suppe mit dem Löffel ·gar nicht mehr herausbekommen.

Damit Sie auch die letzten Schlückchen

noch genießen kön nen, trinken Sie diese

dann einfach aus der Tasse. Aber bitte erst dann,

wenn Sie eine eventuelle Einlage ganz herausgelöffelt

haben. Kleckergefahr!

Ist es immer noch ein Fauxpas, zu Fisch Rotwein

zu bestellen?

Nein, diese alten Regeln haben sich sehr gelockert.

In der Edelgastronomie sieht man das

heute sogar so: Einem Rot weinfan wird eher

ein Fischgericht empfohlen, zu dem Rot wein

gut harmoniert, als dass ihm dieser ausgeredet

würde. Auch die Umkehrung gilt heute nicht

mehr als Fauxpas. Sie können genauso gut einen

Weißwein zu den traditionellen Rotweingerichten

wie Wild und dunklem Fleisch trinken.

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52


53


Im Südtiroler Rundfunk: Körperkunst/Gesundheit

Geräusche aus der Brust: Laennec

Im 18. Jahrhundert begann die Chirurgie allmählich, sich von dem Ruf des

„minderen Handwerks“ zu befreien: 1731 wurde in Paris die Königliche Akademie

der Chiurgie gegründet. Aber die Chirurgie galt immer noch als „Handwerk“;

zu einer echten Universitätsdisziplin wurde sie erst im Lauf des 19. Jahrhunderts.

Das Wissen der Chirurgen wurde immer größer, ihre Operationen immer kühner - nur in das

Innere des Brustkorbs konnte niemand eindringen. Gerade dort aber sitzen zwei der wichtigsten Organe

des Menschen: das Herz und die Lunge.

Im Dezember 1760 erschien ein schmales Büchlein des Wiener Arztes Joseph Leopold Auerbrugger

(1722-1809). Sein Titel: „Neue Erfindung zum Erkennen verborgener Krankheiten durch Beklopfen der

Brusthöhle“ Dieses Büchlein leitete einen der wesentlichsten Fortschritte der Medizin ein.

Die Lungen sind mit Luft gefüllte Hohlräume. Bei gewissen

Krankheiten füllen sich die Hohlräume mit Wasser.

Der Gastwirtssohn Auerbrugger hatte schon als Kind

gelernt, dass man durch Beklopfen feststellen kann, ob ein

Fass voll oder leer ist. Also müsste man, überlegte er, doch

auf ähnliche Art feststellen können, ob die Lungen mit

Luft gefüllt, also „hohl“, oder mit Flüssigkeit gefüllt sind.

Schon bei seinem Lehrer, Maria Theresias Leibarzt Gerard

van Swieten, hatte er die Perkussion (Beklopfung) der

Magen-Darm-Gegend gelernt. Am Klang der reflektierten

Schwingungen lassen sich eventuelle krankhafte Veränderungen

im Innern .dieser Organe erkennen.

Sieben Jahre lang experimentierte Auerbrugger, dann

wusste er, wie man die Lunge beklopfen muss und was

man aus den Resonanzen schließen kann. Aber, überlegte

er weiter, müssen die Geräusche wirklich von außen

kommen? Gibt es vielleicht Geräusche im Brustkorb, die

noch mehr über eine Krankheit aussagen können? Die

Antwort auf diese Frage war das Lebenswerk des Franzosen

Rene Laennec (1781-1826). Er studierte in Nantes und

Paris Medizin und übernahm 1816 die Leitung des Pariser

Krankenhauses Necker. Dort beschäftigte er sich vor allem

mit den Krankheiten der Brust. Er wusste, dass man in

der Brust eines Kranken oft die merkwürdigsten Geräusche

hören kann; manchmal „brodelt es wie kochender

Essig“ oder es „knirscht wie ein neuer Lederriemen“ - das

hatten schon die alten Griechen gesagt. Und wenn man

das Ohr an die Brustwand legte, konnte man sogar die

Herztöne hören, bei Kranken waren sie oft stark verändert. Diese verschiedenen Geräusche, überlegte

Laennec, könnten bei der Diagnose sehr nützlich und hilfreich sein - man müsste sie nur klarer und

deutlicher hören können. Außerdem waren Sauberkeit und das tägliche Bad damals durchaus keine

Selbstverständlichkeit; das Abhorchen war meist recht unappetitlich, bei vollbusigen Frauen oft sogar

unmöglich.

Eines Tages, so wird erzählt, soll Laennec Kinder bei einem Spiel beobachtet haben: An das Ende eines

langen Balkens legte ein Junge sein Ohr, ein zweites Kind, am anderen Ende des Balkens, sandte Klopfzeichen

durch das Holz, die sein Spielgefährte klar und deutlich hörte.

Das ist die Lösung, soll Laennec gedacht haben. Er war gerade auf dem Weg zu einer besonders üppigen

Patientin. Bei dieser angekommen, drehte er aus Papier eine Röhre, hielt das eine Ende an die Brust der

Patientin und horchte am anderen Ende. Und nun hörte er die Herztöne der Frau - lauter und klarer als

je ein Mensch zuvor. Das war die Geburtsstunde des Hörrohrs oder Stethoskops (aus dem Griechischen,

soviel wie „ Brustbeobachter“), das seither fast zum Symbol des Arztes geworden ist. Und die „Auskultation“,

die Behorchung des Brustraums, ist aus der ärztlichen Praxis nicht mehr fortzudenken.

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Musikwissenschaftliches im

Südtiroler Rundfunk

Dr. Evelyn Torggler

Johannes Brahms

In der nun folgenden Sendung hören Sie im S.R. Interessantes und Wissenswertes

über das Musikinstrument Klarinette, häufig in Verwendung in der klassischen

Musik für Solo-, Kammer- und Konzertmusik. Den Erklärungen folgen natürlich

erlesene Darbietungen, wo die Klarinette den Ton angibt.

,,Geh' in ein Orchester! Das ist der Platz, auf dem wir den Clarinett-, Flöten-,

Oboe und Fagottspieler zu schätzen wissen; über die Zeit, wo diese Künstler

scharenweise gereist kamen und Concerte auf ihren langweiligen Einzelrohr

abbliesen, sind wir hinüber." Der große Musiker Eduard Hanslick äußerte sich

solchermaßen um 1870 zur Thematik des ausufernden Bläservirtuosentums, das

aus seiner Sicht an der Tagesordnung war und mangels wirklicher Höhepunkte

reichlich langweilte. Immerhin gab es aber die großartige Meininger Hofkapelle,

ein Vorzeigeorchester, und darin Richard Mühlfeld (1856-1970), von dem Johannes

Brahms 1891 an Clara Schumann schrieb: „ ...man kann nicht schöner Klarinette

blasen, als es der hiesige Mühlfeld tut.“ Da ging also einer tatsächlich ins Orchester,

konnte eigentlich am besten Violine, lernte dann autodidaktisch Klarinette,

wurde Solobläser der Meininger (1876) und auf seinem Instrument die Muse des

großen Brahms! Obwohl der sich 1890 nach Vollendung seines Streichquintetts

op. 111 vorgenommen hatte, beim Komponieren, wie er meinte, „die junge Leute

heranzulassen“, wurde er wegen Mühlfeld rückfällig. Seinetwegen entstanden die

Meisterwerke op. 114

(Klarinettentrio) und op. 115 (Klarinettenquintett). Schließlich schrieb er ihm

noch zwei Sonaten, die beide die Opuszahl 120 bekamen, um ihre inhaltliche

Nähe zueinander gar nicht erst zu leugnen. Wie so oft bei Brahms handelt es sich

also um ein gegensätzliches Zwillingspaar: Moll gegen Dur, vier gegen drei Sätze,

um gleich die offensichtlichen Fakten zu nennen. Die Es-Dur-Sonate ist in ihrer

Dreisätzigkeit klassisch gebaut, der Mittelsatz wiederum dreiteilig angelegt. Wie

bereits andere Gattungsreichen (Streichquartett Nr. 3, Sinfonie Nr. 4) beschließt

Brahms auch sein Sonatenwerk mit einer abschließenden Variationsfolge. Im

Anschluss an die Wiener Uraufführungen am 11. und 6. Januar 1895 beeilte sich

Verleger Simrock nicht übermäßig mit der Drucklegung. Die Klarinettensonaten

erblickten erst im Juni 1895 das Licht der Musikalienhandlungen, bis dahin durfte

Mühlfeld die Werke exklusiv aufführen.

Das Konzert auf nächster Seite.

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Das Konzert

Nun erfreuen wir uns an Musik, in welcher die Klarinette hervorsticht.

Aus der Sonate Nr. 2 in Es-dur, op 120, für Klarinette und

Klavier, von Johannes Brahms, erklingt im S.R. das Allegro-amabile.

Johannes Brahms lebte von 1833-1897. Michael Simm Klarinette, wird

von Bernd Casper begleitet.

Von Felix Mendelssohn Bartholdi (F.M.B. lebte von 1809 – 1847),

erklingt im S.R. das Konzertstück für Klarinette, Bassetthorn und

Orchester Nr. 1, im F-moll in den Sätzen: Allegro di molto, Andante

und Allegro molto. Die Solisten sind Sharon Kam und Grogor Bühl,

begleitet vom W.D.R.

Von Ludwig von Beethoven (L.v.B. lebte von 1770-1827), hören wir auf

den Wellen des S.R. das Gassenhauertrio in B-dur, op. 11 für Klarinette,

Klavier und Violoncello. Die Ausführenden sind Jörg Widmann,

Jan Vogler und Ewa Kupiec. Das Gassenhauer Trio beginnt im Allegro

con brio.

Aus dem Gassenhauer Trio von Ludvig von Beethoven folgt im S.R.

das Adagio. Das Gassenhauertrio von Ludvig von Beethoven rundet im

S.R. das spezielle Programm ab.

Der S.R. brachte Interessantes und Wissenswertes über das Musikinstrument

Klarinette, häufig in Verwendung in der Klassischen Musik

für Solo-, Kammer- und Konzertmusik.

Gesamtproduktion Dr. Evelyn Torggler

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Werbung im

Südtiroler Rundfunk

Lassen Sie bitte durch den Südtiroler Rundfunk bekanntmachen,

was Sie für vorhandene und zukünftige Kunden zu

bieten haben. Ihr Name, Ihre Leistungen sollen im Gedächtnis

vorhanden bleiben. Ihre Werbung kommt in Abwechslung

gestalteten Programmen besser, als bei rosenkranzartigen

Folgen an. Der Südtiroler Rundfunk zeichnet sich aus durch

seine viel gelobte, große Auswahl an Programmen, über alles,

was die Menschen bewegt, und dazu haben wir die besten

Scheiben, wie uns unser Publikum erklärt. Nicht nur alle

Programme bildenden Inhalts, sondern auch die meisten

Unterhaltungsprogramme werden im Südtiroler Rundfunk von

geschulten, also Berufssprecherinnen und Moderatoren, im

Sinne der Pflege der Muttersprache, vorgetragen. Unser Publikum

macht uns dafür Komplimente (siehe Seite 13 rechts

unten). Über viel Musik, die man noch anhören kann und den

Urlaub verschönert, freuen sich auch Südtirols Gäste (siehe

Seite 13 links oben). Der Südtiroler Rundfunk bietet mehr von

allem, und ist ein guter Platz für Ihre Werbebotschaften, die als

Einzelwerbungen, zum Unterschied von Karussell-Werbungen,

nicht überhört werden können.

Unser Publikum wird es

Ihnen danken!

57


Im Südtiroler Rundfunk Alltagswissen

über gesundheitsfördernde Ernährung (Beispiele)

Ernährungsweise - sieben Säulen

Die Vielseitigkeit des täglichen Speiseplans

Um Mangelerscheinungen zu

vermeiden: Als Hauptregel gilt,

dass man vielseitig essen soll,

aber nicht zu viel.

Erste Säule, Getreide und

Kartoffeln: Eine ausgezeichnete

Quelle für die Nährstoffgruppe

der Kohlenhydrate. Außerdem

versorgen sie den Körper

mit pflanzlichen Eiweiß, das

im gleichen Verhältnis wie

das tierische aufgenommen

werden sollte.

Zweite Säule, Gemüse und

Hülsenfrüchte: Sie enthalten

reichlich Ballaststoffe, Mineralstoffe

und wichtige Vitamine.

Daher soll man Gemüse als

Rohkost mindestens einmal

täglich essen. Es gilt als energiearm.

Hülsenfrüchte sind

gute Eiweißspender.

Dritte Säule, das Obst: Hier

gilt der Grundsatz „je frischer,

desto wertvoller“. Früchte sind

kalorienarm, appetitanregend,

entwässernd, gesund.

Vierte Säule, die Getränke: Der

Körper braucht als Mindestmaß

2 l Flüssigkeit pro Tag. Zu

den bevorzugten Durstlöschern

zählen Kräutertees, Mineralwasser

und Quellwasser, aber

auch frische Obst- und Gemüsesäfte.

Fünfte Säule, Milch und Milchprodukte:

Sie sind ein wichtiges

Lebenselixier. Trinkmilch,

Joghurt, Kefir, Dickmilch sowie

fettarmer Käse und Topfen

zählen zu den wichtigsten

Lieferanten von leicht verdaulichem

tierischen Eiweiß und

von Kalzium, diesem lebenswichtigen

Mineralstoff.

Kalziummangel baut das

Knochengewebe ab.

Sechste Säule, Fisch, Fleisch

und Eier: Sie liefern tierisches

Eiweiß. Je magerer das Fleisch,

umso höher der Eiweißanteil.

Innereien enthalten zwar viel

Eiweiß, aber auch Cholesterin

und Schadstoffe, wie Schwermetalle.

Magerer Fisch ist reich

an Mineralstoffen und Spurenelementen,

das Eigelb hingegen

weist Cholesterin auf.

Siebente Säule, Fette und

Öle: Sie sollten sehr sparsam

verwendet werden. Vorsicht

bei den versteckten Fetten in

Topfen und Rahm, in Fertigprodukten,

in Fisch, Fleisch

und Wurstwaren. Empfohlen

werden kaltgepresste pflanzliche

Öle, besonders Keimöl.

Schonkost – Empfehlungen

An einem empfindlichen Magen leiden

Menschen mit Ernährungsschwierigkeiten:

Das heißt, sie

können bestimmte Lebensmittel

oder Speisen schlecht

vertragen. Meist ältere

Menschen klagen häufig über

derartige Unverträglichkeiten.

Unverträglichkeit ist etwas

sehr Persönliches: Jeder muss

selbst herausfinden, welche

Lebensmittel er essen und trinken

kann, ohne Beschwerden

zu haben.

„Leichte Vollkost“ oder

„Schonkost“: Sie unterscheidet

sich von der „normalen“

Ernährung durch zwei wesentliche

Dinge: 1. Meiden von

Lebensmitteln, die erfahrungsgemäß

immer wieder Unverträglichkeiten

auslösen. – 2.

Schonende, fettarme Zubereitung

mit möglichst wenigen

Röststoffen.

Empfehlungen für die Praxis: 1.

Schlecht bekömmliche Lebensmittel

meiden. Das kann im

Einzelfall ganz unterschiedlich

sein. Es handelt sich dabei

vor allem um Hülsenfrüchte,

Gurkensalat, frittierte Speisen,

kohlensäurehaltige Getränke,

fette Speisen, süße und fette

Backwaren, frisches Brot und

Pommes frites. – 2. Mit Salz

und Zucker sparen, statt dessen

mit Kräuter und Gewürzen

schmackhaft würzen.

„Schonkost“ muss nicht fad

schmecken. – 3. Kaffee mit

unterschiedlichem Gehalt an

Röststoffen und Gerbsäure

ausprobieren. – 4. Kraut und

Kohl vor dem Verzehr einfrieren,

dadurch schwindet die

blähende Wirkung. – 5. Als

Zubereitungsarten sind vor

allem das Dämpfen, Kochen

und Garen in Folie und im

Tontopf geeignet. – 6. Garmethoden

wie Frittieren oder

scharfes Anbraten vermeiden.

– 7. Sehr kalte und sehr heiße

Speisen sind auch für den

„gesunden Magen“ gefährlich,

weil sie leicht zu Magenblutungen

führen können. – 8.

Kleine Portionen, dafür aber

öfters essen. – 9. Die Bissen

gründlich kauen und gut mit

Speichel vermischen. – 10. Alle

Mahlzeiten in Ruhe und mit

Genuss einnehmen: Mit dem

Auge lieben lernen. Mit der

Nase genießen. Letztlich mit

der Zunge sich gütlich tun.

58


Zurück zur Natur (Programmbeispiele)

Bioprodukte – Grundanforderung

Bewirtschaftungsformen zeigen Unterschiede auf

Umstellung heute: Neben

den herkömmlichen modernen

Methoden im Land- und

Gartenbau werden heute

verstärkt alternative, biologische,

ökologische Anbauweisen

angewandt. Beide Bewirtschaftungsformen

zeigen ganz klar

Unterschiede auf.

Herkömmliche Bewirtschaftungsformen:

1. Es sind die

Betriebe mit starker Spezialisierung.

– 2. Zur Ergänzung

der nötigen Pflanzennährstoffe

wird überwiegend in mineralischer

Form, anorganisch,

gedüngt. – 3. Die mechanische

Bodenbearbeitung betont man

sehr stark. – 4. Zur Bekämpfung

von Krankheiten und

Schädlingen nimmt man

chemische Mittel.

Alternative Anbauform: 1. Sie

unterscheidet sich grundlegend

vom herkömmlichen Anbau.

– 2. Die Betriebe pflegen eine

vielseitige Anbauform. – 3. Der

organische Dünger dient zur

Rückführung und zur Ergänzung

der Nährstoffe in den

Boden. – 4. Die mechanische

Bodenbearbeitung wird stark

eingeschränkt. – 5. Die vorbeugende

Bekämpfung von Krankheiten

und Schädlingen erfolgt

durch Kulturmaßnahmen,

Erhaltung bestimmter biologischer

Zusammenhänge und

durch die Verwendung von

pflanzlichen Präparaten.

Beim alternativen Anbau: Es

handelt sich dabei um einen in

sich geschlossenen, ausbalancierten

Stoffkreislauf zwischen

Boden, Pflanze, Tier und Mensch.

Bioprodukte: Sie stehen für

eine möglichst giftfreie,

bekömmliche und auch

schmackhafte Ernährung.

Ausschließlich erlaubte

Formulierungen: 1. „Aus biologischem

Anbau“. – 2. „Aus

biologischem Landbau“. – 3.

„Aus biologischer Landwirtschaft“.

– 4. Statt „biologisch“

kann auch die Bezeichnung

„organisch-biologisch“ oder

„biologisch-dynamisch“

sowie „ökologisch“ verwendet

werden.

Nutzlose Formulierungen:

1. „Aus kontrolliertem Anbau“.

– 2. „Landküche“. – 3. „Leben

voll Wert“. – 4. „Aus konventionellem

Anbau“. – 5. „Ungespritzt“.

Kleidung – Natur

Damit sich mein Körper wohl fühlt

Man muss wissen, was man

kauft: Deswegen daran denken

und sich fragen, was mir

das größte Wohlbefinden in

meiner „Körper-Seele-Geist-

Einheit“ verschafft. Dann

kann Kleidung zum Heilmittel

werden.

Ökologisch hergestellte Textilien:

Sie fristen längst nicht

mehr ein Nischendasein. Sie

werden begehrt und in bester

Qualität angeboten.

Natürliche Kleidung: Atmungsaktive,

feuchtigkeitsaustauschende

und temperaturregulierende

Naturfasern

unterstützen die körpereigenen

Funktionen der Haut und

helfen so, den Organismus

gesund zu erhalten.

Erde, Luft und Wasser bleiben

sauber: Eine ökologische

Rohstoffproduktion hält die

Umwelt frei von Kunstdüngern,

chemischen Herbiziden

und Insektiziden. – Ein rund

200 g schweres T-Shirt aus

ökologisch kultivierter Baumwolle

schützt zirka 7 Quadratmeter

Anbaufläche vor belastenden

Schadstoffen.

Ausdruck von Lebensfreude

und Persönlichkeit: Elegante

Schlichtheit, klare Linien ohne

starre Raster, Harmonie von

Form und Farbe. Das breite

Sortiment von „Natur-Kleidung“

eröffnet dem Kunden

vielfältige Möglichkeiten,

seinen individuellen Bekleidungsstil

zu gestalten.

Natürlichkeit in jeder Situation:

Ob im Beruf, bei einem offiziellen

Anlass oder daheim in der

Familie, wo immer es sein mag,

Kleidung aus reinen Naturfasern

ist angenehm auf der Haut und

sieht auch noch gut aus.

„Gewebtes Mondlicht“: So

wurde Leinen schon vor 5000

Jahren aufgrund seines besonderen

Glanzes genannt.

Natur erleben: Den Terminkalender

vergessen und die Natur

genießen. Den Gedanken freien

Lauf lassen und sich neu entdecken.

Kleidung aus Naturfasern

erfüllt alle Ihre Wünsche.

Auskunft unter 02844/347-24.

Dann haben Sie die Natur als

Weggefährten: Gehen Sie Ihren

eigenen Weg mit der Kleidung

aus Naturfasern.

59


Im Südtiroler Rundfunk Alltagswissen

für Gesundheit und Wohlergehen (Beispiele)

Schlaganfall – Vorbeugung

Ständig ist unser Leben bedroht

Eine Krankheit hält reiche

Ernte: Viele Menschen erkranken

Jahr für Jahr an Schlaganfall,

Apoplexie genannt. Etliche

davon bleiben völlig hilflos

oder invalide.

Eine exakte Diagnose: Und

eine schnelle, wirkungsvolle

Behandlung, das ist von

entscheidender Bedeutung. Es

lässt manches erreichen.

Als irrige Meinung gilt: Dass

hoher Blutdruck immer die

Voraussetzung und Ursache des

Schlaganfalls sei.

Unzutreffend ist: Dass der

hohe Blutdruck eine Hirnblutung

aus einem geplatzten

Gefäß zur Folge habe.

Neue Untersuchungen ergaben:

Nur in 18 % ist eine Hirnblutung

und in 13 % eine Hirnembolie

Ursache des Schlaganfalls.

Von den verbleibenden 69

% sind nochmal 7 % schnell

abklingende Hirndurchblutungsstörungen.

Die restlichen

62 % entstehen durch einen

Hirninfarkt infolge einer arteriosklerotischen

Verengung

oder des Verschlusses einer im

Gehirn gelegenen oder zum

Gehirn führenden Arterie.

Um dies zu verhindern, gibt

es nur ein Mittel: Rechtzeitig

Vorbeugung treffen.

Nach dem Schlaganfall: Dann

ist unverzüglich die Behandlung

rein ärztliche Aufgabe im

Krankenhaus.

Vorbeugungsrichtlinien:

1. Fettarme Ernährung mit

mäßigem Eiweißgehalt.

Eiweißreiche Ernährung hat

eine Zunahme der Gefäßsklerose

und Infarktgefährdung

zur Folge. – 2. Magnesiumreiche

Nahrungsmittel bevorzugen

wie Roggen, Weizen, Mais,

Soja, weiße Bohnen und Nüsse.

– 3. Gefäßgifte, vor allem

Nikotin, meiden. – 4. Viel

körperliche Bewegung: Arbeit

im Garten oder im Wald. – 5.

Sportliche Betätigung, wie

wandern und schwimmen. – 6.

Entspannungsübungen. – 7.

Seelsorgliche Gespräche über

den Sinn des Lebens.

Folgende Teemischung reinigt

die Blutgefäße: Zinnkraut 3

Teile, Weißdorn 2 Teile und

Thymian 1 Teil. Im Heißaufguss

zubereitet 3 Tassen

täglich.

Blasenschwäche – Tabuthema

Naturheilmittel für Frauen und Männer

Man spricht von einer Harninkontinenz:

Wenn man Harn

verliert, ohne dies verhindern

oder kontrollieren zu können.

Für die Betroffenen entsteht

daraus oft ein großes soziales

und hygienisches Problem.

Blasenschwäche, häufig ein

Leiden der Frauen: 1. Es tritt

vor allem in den Wechseljahren

und danach auf. – 2.

Auch jüngere Frauen mit

einer Bindegewebsschwäche

oder nach Geburten leiden oft

darunter.

Blasenschwäche macht das

Leben schwer: Nervosität,

schlechte Laune und gestörte

Nachtruhe stellen sich ein.

So kommt es zum ungewollten

Urinabfluss: 1. Erschlafft

die Beckenbodenmuskulatur,

kann der Beckenboden seine

stützende Funktion nicht mehr

aufrechterhalten. – 2. Blase

und Gebärmutter verändern

ihre Lage. – 3. Der Verschluss

der Blase ist nicht mehr

gewährleistet.

Frauen können wirksam

vorbeugen: Auf der Toilette

den Harnstrahl während

des Wasserlassens mehrmals

bewusst unterbrechen. Danach

die Blase völlig entleeren.

Bald stellt sich der Erfolg ein,

auf Befehl dicht zu sein: Die

Muskulatur im Beckenboden

kann willkürlich zusammengezogen

oder losgelassen werden.

Es erfordert nur etwas Geduld.

1 Teelöffel Kürbiskerne früh

und abends gut kauen: Mann

kann sie auch mit der Kaffeemühle

schroten. Nach 3

Wochen 1 Woche aussetzen.

Diesen Turnus längere Zeit

einhalten.

Früh und abends 1 Esslöffel

voll Hagebuttenmarmelade

einnehmen: Das hebt die

körpereigenen Abwehrkräfte.

Propolissaft, 2mal täglich 1

Teelöffel voll: Es ist dies ein

Naturprodukt aus dem Bienenstock,

dem entzündungshemmende

Wirkungen zugeschrieben

werden.

Wertvoller Blasentee: Ringelblume

3 Teile, Brennnessel 2

Teile und Schafgarbe 1 Teil.

Im Heißaufguss zubereiten, 3

Wochen lang täglich 3 Tassen

trinken. 1 Woche aussetzen

und dann wiederholen.

60


Errichtung einer Umsetzer-Anlage

zum Verbreiten der Programme überall hin

61


Wenn Umsetzer auf den Bergen im

Winter ausfallen, dann müssen diese

urherkömmlich erreicht werden:

Apparate sind auszutauschen, kleine

Reperaturen und Feineinstellungen

sind zu erledigen, um den gesetzlichen

Vorgaben zu entsprechen und Kontrollen

gut zu überstehen.

Filter für eine perfekte Ausstrahlung

Mit diesen Apparaten wird mit einer

Empfangsantenne eine Programm empfangen,

umgesetzt und mittels einer Sendeantenne

ausgestrahlt.

62


„Im Tol hots an Nebel, af dr Olm ischs klor. Wos die Leit untn redn, ischs holbe net wohr.“

Es muss nicht wahr sein, was geschrieben steht, was gesagt wurde, sondern was wahr ist.

Die Lufthoheit im Journalismus ist in Südtirol nicht gegeben, wohl auch anderswo nicht. Trotz vieler

Benachteiligungen ist der Südtiroler Rundfunk für alle offen.

Sensationshascherei (Gerichtsurteile, Unfälle) liegt uns nicht. Wir berichten gerne über das Positive,

das von Verantwortungsbewusstsein der öffentlichen Verwaltung wie in privaten Unternehmen

geleistet wird. Dies geschieht dann, je nach Wichtigkeit, ausführlich. In der Politik übt die Opposition

die Kontrolle über die Regierung, weshalb der Südtiroler Rundfunk dieser große Bedeutung beimisst.

Auch behalten wir uns vor, eine eigene Meinung gefunden zu haben.

„Do isch oft der Wurm drinnen ...“ - Nachrichten aus der Waschmaschine - Lügenpresse

63


Im Südtiroler Rundfunk über Religionen

Quelle: iadm

Harte Kritik von Kardinal Christoph Schönborn:

Europa hat das christliche Erbe durchgebracht und

verschleudert und jetzt stellen wir fest, dass es uns hinten

und vorne fehlt, wirtschaftlich, menschlich, religiös und

glaubensmäßig. Moslems sagen, Europa ist am Ende. Es ist

versäumt worden, wie vor 333 Jahren, die Osmanen aufzuhalten.

Islamistische Fanatiker provozieren in Europa einen

Religionskrieg, und die EU reagiert darauf nicht. Dass Christen

in Heimatländern des Islam, wie in Pakistan, Ägypten

oder in Syrien gemeuchelt und verfolgt werden, ist traurige

Tatsache. Allen müsse aber bewusst sein, dass der Glaubenskrieg

von Islamisten sogar ins Herz von Europa getragen

wurde. Die Politik und insbesondere die EU sind massiv gefordert, sich der Wurzeln des christlichen

Glaubens zu besinnen, und ihn mit aller Kraft und allen Mitteln zu schützen. Brüssel, ja ganz

Europa muss aufwachen. Europas Staaten sind gefordert, die Christen zu schützen. Wir müssen

wissen, wer bei uns ist, und dürfen nicht Hunderttausende hereinlassen, wenn wir dabei überfordert

werden, mahnt auch Papst Franziskus.

Christen müssen im islamischen Staat einen

Unterwerfungsvertrag unterschreiben:

Wie es aussehen kann unter islamischer Herrschaft zu leben, zeigt ein Vertrag, den syrische Christen

unterschreiben müssen. Der IS hat in seinem Herrschaftsgebiet zahlreiche Regelungen aus der

Zeit Mohammeds eingeführt. Wie damals schließt jetzt der IS „Schutzverträge“ mit unterworfenen

Christen und besiegelt so die eigene Herrschaft. Als erstes Abkommen dieser Art ist das bekannt,

das Mohammed mit der Oase Khaibar im Jahr 628 schloss.

Im Vertrag, den die syrischen Christen unterschreiben müssen ist enthalten:

64


• Dass sie in ihren Städten und in deren Umgebung keine Klöster, Kirchen oder Mönchsklausen

bauen.

• Dass sie das Kreuz oder ihre Bücher nicht auf den Straßen oder Märkten der Muslime zeigen,

und sie keinen Verstärker gebrauchen, während sie ihre Gebete abhalten und so auch nicht bei

ihren Gottesdiensten.

• Dass sie Muslime nicht das Rezitieren ihrer Bücher hören lassen oder den Klang der Kirchenglocken,

und diese haben sie in ihren Kirchen zu läuten.

• Dass sie keinerlei feindselige Handlungen gegen den Islamischen Staat ausführen, wie etwa

Spionen und gesuchten Personen Zuflucht zu gewähren. Wenn sie von einem Plan gegen

Muslime erfahren, müssen sie dies melden.

• Dass sie sich verpflichten, keine rituellen Handlungen in der Öffentlichkeit auszuführen.

• Dass sie den Islam und die Muslime respektieren und ihre Religion in keiner Weise schmähen/

verunglimpfen.

• Jeder männliche erwachsene Christ muss die Dschizya (Kopfsteuer/Tribut) zahlen, diese beträgt

vier Gold-Dinar (und unter dem Dinar ist der Gold-Dinar zu verstehen, der in den Transaktionen

gebraucht wurde, ein Festbetrag, und er wiegt einen Mithqal (traditionelle Gewichtseinheit]

aus reinem Gold oder dessen Gegenwert = 4,35 Gramm Gold (rund 130 bis 140 Euro)) für

die Angehörigen der Reichen, und die Hälfte davon für die Angehörigen der Mittelschicht und

wiederum die Hälfte davon für die Armen; sie dürfen nichts von ihrer Situation verbergen und

müssen die Dschizya in zwei Zahlungen pro Jahr entrichten.

• Dass sie keine Waffen besitzen.

• Dass sie mit Muslimen oder auf deren Märkten keinen Handel mit Schweinen oder Wein treiben

und in der Öffentlichkeit keinen Wein trinken.

• Dass ihnen eigene Friedhöfe zustehen, wie es Tradition ist.

• Dass sie das einhalten, was der Islamische Staat als Richtlinien für die Schicklichkeit der

Kleidung auferlegt, dies gilt sowohl für den Kauf von Kleidung als auch für den Verkauf und

dergleichen.

Wer Atheist bzw. Götzendiener ist, muss entweder zum Islam konvertieren oder wird getötet.

Quelle: igfm

65


Der Islam

Dank der Internationale Assoziation

deutschsprachiger Medien

66


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70


Houari Boumedienne

(Staatschef Algeriens von 1965 - 1978) vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen 1974:

„Eines Tages werden Millionen von Menschen die südliche Halbkugel verlassen, um in die nördliche

einzudringen. Sicherlich nicht als Freunde. Denn sie werden kommen, um sie zu erobern. Und

sie werden sie erobern, indem sie die nördliche Halbkugel mit ihren Kindern bevölkern. Der Leib

unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren“.

Ihr seid stolze Türken, ihr seid die Nachfolger von Kara Mustafa (leitete den Angriff auf

Wien 1683), ihr seid die Generation, die Jerusalem und Damaskus zurückerobern wird,

(Erdogan bei Wien-Besuch 2014).

DER ISLAM PASST NICHT ZU EUROPA – IST EINE GEFAHR FÜR EUROPA.

DAHER ZURÜCK AUS EUROPA!

Foto: picture alliance/chromorange

GLOCKEN LÄUTEN HÖREN, AUGEN ÖFFNEN, VERSTAND EINSCHALTEN!

Im christlichen Europa läuten morgens, mittags und abends die Glocken. Damit wird seit über

500 Jahren des Sieges der Ungarn gegen den Einfall der Osmanen-Truppen von Sultan Mehmet II.

gedacht. Papst Kalixt der III. ließ das Geläut 1456 einführen. Der damalige Blutzoll

ist immer noch im ungarischen Gedächtnis, weshalb es heute, wie Polen und Slowakei, keine

Eindringlinge aufnimmt. Dösende Politiker und in Gedächtnisduselei verfallene Christen lassen

sich von illegalen Eindringlingen prellen; Europa hat geschlafen, ist am Boden, sagen sie und lassen

sich verpäppeln. Großteils sind es Fahnenflüchtlinge, junge, kräftige Männer, die im Norden ein

anderes Leben suchen, anstatt für Recht, Ordnung, Aufbau und Wohlergehen des eigenen Landes

zu arbeiten.

Die 56 UIG-Staaten haben schon vor Jahren die Islamisierung Europas mit großen Migrationsströmen

beschlossen und gefördert. Es sind nicht nur Flüchtlinge in Not, sondern gewaltbereite

Eindringlinge, die Europa überfluten. Warum nehmen die reichen Oststaaten wie Saudi-Arabien,

Iran und eine Reihe von Golfstaaten keine Glaubensbrüder auf ? Sie fördern und finanzieren die

Einwanderung in Europa, um Europa zu destabilisieren und versprechen, allein in Deutschland

200 Moscheen zu bauen und die meisten, mit Mehltau belegten Gehirne der europäischen Politiker

scheinen unfähig zu sein, die Gefahren der Islamisierung Europas zu erkennen und entsprechend

zu handeln. Daher muss das Volk sich gegen die illegale Einwanderung wehren und schweren

Folgen vorbeugen. Südtirol hilft in Asien, Afrika und in Südamerika. Hier wollen wir keine

Eindringlinge - Flüchtlinge ist für 98 Prozent das falsche Wort - weil die Deutschsprachigen in die

Minderheit gedrängt würden. Integration wird vom Islam als Menschenrechtsverletzung abgelehnt.

Der Islam strebt die Weltherrschaft an. Daher braucht Südtirol einen Bevölkerungsschutz, damit

es nicht wieder kracht; denn Südtirol leidet unter steigender Jugendarbeitslosigkeit. Heimschicken

aller ohne Aussicht auf Asyl und aller im Asylstatus, die gefahrlos in die Heimat zurückkehren

können, um der Wirtschaft ihres Landes zu dienen, ist die Lösung!

71


Im Südtiroler Rundfunk: Zeitgeschichte

Wir wünschen uns ehrenamtliche Gestalter von Zeitgeschichte bei Spesenvergütung,

da das Südtirols Kulturamt uns Beiträge verwehrt.

Mit Italien

untergehen?

Zurück zu

Österreich

oder Republik

Südtirol!

72


Julius Perathoner im Jahr 1921

aus Reimmichl-Kalender

73


Das Selbstbestimmungsrecht

in der italienischen Rechtsordnung

Am 16. Dezember 1966 nahm die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York

einstimmig zwei Menschen rechtspakte über bürgerliche, politische, wirtschaftliche, soziale und

kulturelle Rechte der Menschen an. Am 19. Dezember 1966 wurden Pakt I und Pakt II zur Unterzeichnung

und zum Beitritt aufgelegt.

Am 25. Oktober 1977 beschlossen die italienische Abgeordne tenkammer und der italienische Senat

das Gesetz Nr. 881, mit welchem der italienische Staatspräsident Leone beauftragt wur de, die beiden

Menschenrechtspakte im Namen der Republik Italien zu ratifizieren.

Seit diesem Zeitpunkt sind beide UNO-Menschenrechtspakte geltendes Recht in Italien, in deren

Artikel 1 es in beiden Pakten gleichlautend heißt:

1. Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts entscheiden sie frei über

ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle

Entwicklung.

2. Alle Völker können für ihre eigenen Zwecke frei über ihre na türlichen Reichtümer und

Mittel verfügen, unbeschadet aller Verpflichtungen, die aus der internationalen wirtschaftlichen

Zusammenarbeit auf der Grundlage des gegenseitigen Wohles sowie aus dem Völkerrecht

erwachsen. In keinem Fall darf ein Volk seiner eigenen Existenzmittel beraubt werden.

3. Die Vertragsstaaten einschließlich der Staaten, die für die Verwaltung von Gebieten ohne Selbstregierung

und von Treuhandgebieten verantwortlich sind, haben entsprechend der Satzung

der Vereinten Nationen die Verwirklichung des Rech tes auf Selbstbestimmung zu fördern und

dieses Recht zu achten.“

Der bekannte italienische

Publizist Giorgio Bocca

sieht Südtirol für Italien

verloren. „Man muss sich

jetzt nur noch fragen,

wann dieses Südtirol

Österreich wieder zurückgegeben

wird, und wir

die Grenze herunter nach

Salurn verlegen werden.

Italiens Starjournalist

Indro Montanelli empfahl,

Südtirol wieder auszuspucken.

Mit seiner eigenen

Sprache, Kultur und

Mentalität ist es für Italien

unverdaulich.

74


Indro Montanelli:

Il Tirolo del Sud é stato aggregato all`Italia,

ma non è mai stato,

non è, e non sará mai Italia!

Dietro l`indipendentismo tirolese c`è una vera cultura diversa dalla nostra. Vi è una lingua diversa

dalla nostra ; ci sono usi e costumi diversi dai nostri. Vi è una storia di secoli diversa dalla nostra e

anzi, per quasi un paio di questi secoli,in conflitto con la nostra.

Vi è insomma la coscienza che il Tirolo del Sud é stato aggregato all`Italia ,ma non è,non è mai stato

e non sará mai Italia. Il separatismo tirolese è un vero e proprio irredentismo,che noi siamo costretti

a rispettare per il semplice motivo che, quando era l`Austria ad occupare terre italiane eravamo noi

italiani che lo facevamo contro l`Austria.

Di questo problema,che non cesserá mai di darci dei grattacapi, è difficile parlare oggettivamente.

Secondo me commettemmo un grave errore annettendoci,dopo la prima guerra mondiale ,il Sud

Tirolo, dove nessuno ci aspettava e ci desiderava.

Ci desideravano e ci aspettavano gli italiani e gli Slavi italianizzati ( ce n`erano tanti ) di Trieste,-

dell`Istria e della Dalmazia. Ci desideravano e ci aspettavano gli italiani di Trento; ma gli austriaci

del Sud Tirolo non ci aspettavano e non ci desideravano, punto. Noi avremmo fatto molto meglio

limitandoci all`annessione del Trentino italiano fino a Salorno, dove la lingua italiana finisce e

comincia quella tedesca.

Purtroppo i nostri statisti si ispirarono a un altro concetto : quello della sicurezza delle frontiere, e

senza dubbio la frontiera piú sicura era il Brennero, che tagliava in due il Tirolo

lasciando all`Italia quello del Sud.

Oggi ,con le armi moderne, la sicurezza delle frontiere è un concetto che fa ridere, ma, purtroppo

,indietro non si puó tornare perché nel frattempo migliaia di italiani si sono trasferiti in quella contrada,

creandovi una situazione che,per non degenerare in conflitto, richiede miracoli di saggezza e

di equilibrio, ma piú ancora richiede, da ambo le parti ,il riconoscimento dei propri torti. Noi ne

abbiamo parecchi. Il primo e fondamentale, è di occupare una terra non nostra.

Il secondo è quello di averla voluta, per tutto il periodo fascista,italianizzare attirandovi gente nostra

e violentandone le strutture.

I tirolesi sono dei montanari conservatori che hanno il culto dei loro paesaggi ,dei loro boschi, delle

loro architetture ,della loro organizzazione patriarcale ( il maso chiuso” ).

Noi vi portammo le fabbriche, il sindacalismo, gli scioperi, il chiasso e purtroppo anche una amministrazione

che rendeva ancora piú struggente, nella memoria dei locali, il ricordo di quella austriaca,

modello di correttezza e di efficienza.

Io ammiro molto la fedeltá dei tirolesi alla loro terra, al loro modo di vivere,alle loro tradizioni; che

non gli permetterá mai di diventare italiani. (Oggi)

75


Zeitgeschichte im Südtiroler Rundfunk

(Beispiel) „Die Wahrheit ist zumutbar“,

ließ Ingeborg Bachmann auf ihren Grabstein schreiben. Am 20. April

1915 hat der katholische, italienische König Viktor Emanuel III., mit

seinem jüdischen Außenminister Baron Luigi Sonnino, in London in

einem Geheimvertrag den größten Verrat aller Zeiten begangen, und die

Bündnisverpflichtung gegenüber Deutschland und Österreich-Ungarn

gebrochen. Das südliche Tirol und Grenzgebiete von Jugoslawien waren

der versprochene Judaslohn. Schon am 3. Mai 1915 trat Italien unvorbereitet

in den Krieg, der zu Beginn chaotisch und verlustreich für Italien

mit 40.000 Toten, 90.000 Verwundeten und 600.000 Gefangenen verlief.

In gemischtsprachigen Gebieten wurden Deutsche, Italiener, Jugoslawen

plötzlich zu Feinden. Hungersnot und Nachschubprobleme beendeten

schließlich das unsägliche Leid mit großen Verlusten auf allen Seiten.

Italien wurde von den neuen Verbündeten der Status einer Siegermacht

nicht anerkannt. Man mochte denVerrat, hasste aber den Verräter.

Unteilbare deutsche Republik Südtirol.

Am 4.November 1918 hat der provisorische Nationalrat für

Deutsch-Südtirol, mit Sitz in Bozen, die volle Regierungsgewalt

übernommen, und Südtirols Gemeinden nahmen an der Gründung

dieses Nationalrates teil. Um den italienischen Anexionsplänen

zuvorzukommen, wusste man doch, dass Südtirol als Judaslohn,

für den Bündnisbruch und den Kriegseintritt gegen Österreich

und Deutschland versprochen worden war. Zur Unterzeichnung

der Gründung des Nationalrates kam es am 12. November 1918.

Zum Vorsitzenden wurde Dr. Julius Perathoner, Bürgermeister von

Bozen ernannt. Ziel war die Ausrufung einer unteilbaren Republik

„Deutsch-Südtirol“, am 16.November 1918, die das, vom

US-amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson proklamierte

Selbstbestimmungsrecht der Völker, in Anspruch nehmen sollte.

Am 17. November 1918 erschien das erste Amtsblatt des Nationalrates für Deutsch-Südtirol. Am 19.

Jänner 1919 begannen bereits die Unterdrückungen durch die italienischen Besatzungstruppen. Es

kam zur Auflösung des Nationalrates und zur Einverleibung Südtirols in einen fremden Staat, mit

fremder Sprache und Kultur, bei Tränen, Folter, Blut und Tod.

Seit dem 25. Oktober 1977 gilt mit dem Gesetz Nr. 881, das Selbstbestimmungsrecht: Zurück nach

Österreich, Freistaat oder Republik Südtirol.

„Die Gegenwart ist Rückblick und Vorschau“,

sagte der deutsche Philosoph Heidegger. Wir

schauen zurück und stellen fest, Frieden und

Eintracht kann es nur geben, wenn neben der

Versöhnung die Wiedergutmachung geleistet

und historische zusammengehörende Staatsgebiete

respektiert und die Selbstbestimmung

nicht verhindert wird.

76


Haustiere im Südtiroler Rundfunk

Programmbeispiel: Hunde

Allgemeines: Wenn das Wort „Hund“ fällt,

denken wir zunächst an Haushunde. Diese

gelten als „die besten Freunde des Menschen“

und können sehr unterschiedliche

Dienste leisten. Haushunde bewachen Haus

und Hof, indem sie Eindringlinge melden,

verscheuchen und auch angreifen. Sie helfen

den Hirten ihre Herden zusammenhalten,

und beschützen die ihnen anvertrauten

Tiere vor gefährlichen Tieren und bösen

Menschen. In unwirtlichen Gegenden lassen

sie sich willig vor einen Schlitten spannen;

dem Jäger dienen sie beim Aufstöbern, Verfolgen

und Heranbringen von Beute. Sie entlarven

Schmuggler, weil sie verbotene Dinge

riechen,

retten von Lawinen Verschüttete, begleiten

Blinde, trösten bei Einsamkeit und Traurigkeit,

und sie können noch vieles andere

mehr.

Wach- und Diensthunde: Von allen unseren Hunden leisten die Dienst-, Wach- und Gebrauchshunde

dem Menschen wohl die größten Dienste. Man zählt sie zu den klügsten Hunden. Dazu zählen die

Schäferhunde. Sie gleichen einander im Körperbau nicht immer, aber eines haben sie gemeinsam: sie

sind besonders klug, stark, ausdauernd und treu. Schäfer- hunderassen unterscheiden sich an ihrer

Größe und im Temperament. Die bekanntesten sind der Deutsche Schäferhund und der Collie (der

schottische Schäferhund). Andere Rassen sind der Belgische Schäferhund, der Shetland Schäferhund,

der Altenglische Schäferhund, der Ungarische Hirtenhund Puli und der Französische Briard.

Bauern, deren Gehöfte in einsamen Gegenden liegen, halten Wachhunde zu ihrem eigenen Schutz

und zum Schutz ihrer Tiere. Schäferhunde werden auch gern für polizeiliche und militärische Aufgaben

verwendet. In Kriegen wurden sie als Melde- und Sanitätshunde eingesetzt, und die Filmindustrie

bedient sich ihrer beispielsweise als „Kommissar Rex“.

Besonders Menschen, die sich einen Hund als Liebhaberei leisten, legen Wert darauf, dass ihr „Wotan,

Rex...“ gut bewertet worden sei, und einen Stammbaum vorzuweisen habe. Verlaß darauf besteht

nicht, Schwindel bringt Geld. Bei Hundeprüfungen - die erste erfolgte 1855 in Großbritannien - wird

der Charakter und die Intelligenz eines Hundes geprüft. Hunde lernen leicht, den Befehlen ihres

Herrn zu folgen. Sie passen sich auch seinem Charakter an, verstehen die Befindlichkeit ihres Herrn.

In Gehorsamsprüfungen müssen Hunde, an der Leine oder frei, vorschriftsmäßig mit ihren Besitzern

gehen. Sie müssen „bei Fuß“ kommen, sobald es ihnen befohlen wird, sich setzen und auf ihrem

Platz bleiben, auch wenn ihr Herr sich weit entfernt. Sie müssen in Gesellschaft anderer Hunde ruhig

und gelassen bleiben, und schwierige Übungen im Gelände ausführen.

Der Schäferhund ist wohl das beste Beispiel dafür, wie der Mensch verstand, die Eigenschaften des

Hundes zu nutzen.

Dr.E.T.

77


Chi ascolta „Südtiroler Rundfunk“?

Una emittente radiofonica si distingue dalle altre per quello che trasmette.Le radio trasmettono in

genere musiche attualmente in moda e notiziari. Rund=rotondo e Funk=emittente si dedica a tutto

quello che è interessante anche all`essere umano”, consiglia di vivere nel rispetto di tutti e anche di

sé stesso,dal mangiare sano,al comportarsi correttamente in ogni situazione,migliorando cosí la qualitá

della vita.

Vi saranno meno incidenti,meno litigi, meno interventi ospedalieri emeno sentenze in tribunale.

Molti italiani ascoltano „Südtiroler Rundfunk”, perché escluso qualche eccezione tutti i programmi

vengono trasmessi nella lingua di Goethe –vuol dire nella pura lingua tedesca –cosí puó essere imparata

o migliorata la lingua tramite la radio. In

molti si complimentano per le trasmissioni di

musica classica. I programmi piú ascoltati dalle

casalinghe sono in genere fra le 9,30 e le 10,30

comefra le 11 e le 12 .

Il programma trasmesso alle ore 18,per i

bambini,è in assoluto il piú ascoltato. Lo Stato

Italiano non rispetta l`art.19 della Convenzione

del 19.12.1948 e la legge sulla tutela delle minoranze

etniche; anche la Provincia non ci sovvenziona,

anzi ci ostacola.

Frequenze :

Merano e valli 89.2/ 94.8/ 106.8 MHZ

Bolzano e valli 88.8/ 94.8/ 96.6/ 98.7 MHZ

Bressanone e valli 88.8/ 94.8 MHZ

Vipiteno e valli 88.8/ 94.8/ 101.4 MHZ

Brunico e valli 91.6/ 99.0/ 107.0 MHZ

Per pubblicitá con successo

Tel. 0471-977298Hd. 338 3893088

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Mi batto perché vengano utilizzati i toponimi originari

“Deve essere originario”

La discussione sulla toponomastica continua.

L’avvocato bolzanino Gianni Lanzinger ha le idee chiare: su come i toponimi andrebbero usati, sul

valore che la denominazione originaria dovrebbe avere per Italiani e Tedeschi e sul perché non

verrà presa alcuna decisione in materia a livello politico.

Tageszeitung: Signor Lanzinger, cosa significano per Lei i toponimi originari?

Gianni Lanzinger: La toponomastica originaria è un monumento culturale e linguistico. Questi

monumenti non devono essere distrutti. Mi riferisco qui esclusivamente alle denominazioni che

nel loro sviluppo complessivo non siano state introdotte da un’entità politica.

Perché in Alto Adige si usano ancora i toponimi fascisti?

Nel Dopoguerra si è assistito ad un tentativo di assimilazione delle minoranze da parte dello Stato

italiano. Dominava la mentalità secondo la quale qui ci si trovava in Italia, quindi si doveva parlare

italiano. E in seguito i nomi tedeschi non sono stati più ripristinati.

L’Italia è ancora intollerante nei confronti delle minoranze linguistiche?

Sì. Lo posso illustrare in due punti. Se guardiamo gli Italiani, dobbiamo constatare che sono pochi

gli italiani che conoscono almeno un toponimo in lingua tedesca. Come mai gli Italiani sanno

pronunciare i nomi francesi in Valle d’Aosta ma non quelli tedeschi in Alto Adige?

Qual è il secondo punto?

Si parte dal presupposto che l’Italia sia un Paese omogeneo dal punto di vista linguistico, il che non

è affatto vero. Ho una carta geografica di Pantelleria dove compaiono toponimi in arabo. La toponomastica

si è sviluppata in tutta Italia nelle varie lingue in uso. Ci sono molti toponimi di origine

slava, longobarda e per l’appunto tedesca.

Cosa succede con il ”bilinguismo imposto” dei toponimi?

Il bilinguismo non ha nulla a che fare con i toponimi. Non posso tradurre il nome di un luogo

in una lingua quando la sua dicitura originale è in un’altra. Non si può basare su una invenzione,

quella di Tolomei. Solo se da secoli Auer viene chiamata anche Ora si può dire che Ora è un vero

toponimo.

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Quindi niente traduzioni?

Riesco a concepire una traduzione solo per cose traducibili. “Fluss” è “Fiume” e “Alm” è “Malga”.

Tutto il resto per me non è rilevante. Non posso inventarmi un concetto solo perché altrimenti non

esisterebbe nella mia lingua.

I toponimi in Alto Adige sono tutti tedeschi?

Probabilmente no. Nell’area alpina vi è stata un’importante evoluzione storica. Nel tempo, le Alpi

sono state governate da popoli diversi e ognuno di essi ha introdotto una propria toponomastica.

Di conseguenza, non possiamo parlare di una “denominazione originaria”.

Cosa dice in proposito la Costituzione italiana?

All’art. 9 della Costituzione si afferma che il patrimonio storico e culturale deve essere tutelato.

Sono dell’avviso che anche i toponimi delle varie valli facciano parte di questo patrimonio storico e

culturale, da quelli celtici fino a quelli oggi in uso.

Bisogna chiarire che la tutela dei toponimi originari non protegge solo i nomi tedeschi ma anche

quelli italiani. Non riesco a capire come toponimi utilizzati per 500 anni non debbano avere più

alcun valore.

La traduzione dei toponimi non porta la pace tra le varie etnie?

No, se oggi abbiamo due nomi per lo stesso posto questo può generare conflitti. La cultura non è

una guerra perenne. La cultura è un tentativo di mediazione e riconciliazione. Spero che i nostri

figli sapranno finalmente comporre questo conflitto.

Se Lei fosse di madrelingua tedesca sarebbe tacciato di intolleranza?

Non prendo le parti delle denominazioni tedesche. Mi batto perché vengano utilizzati i toponomi

originari. Che poi questi siano di origine italiana o tedesca mi è assolutamente indifferente. La

discussione politica può essere risolta solo rifacendosi alla verità storica. Non si tratta del fatto che

una minoranza linguistica voglia solo i propri toponimi. Si tratta del fatto che i toponimi tedeschi

sono una ricchezza di tutti: dei Tedeschi e degli Italiani.

Cosa potremmo fare ora se non una pulizia linguistica?

Per me si tratta piuttosto di un’importante questione sociale. E’ una cosa che non possiamo regolamentare

con una votazione. SI tratta di un’istanza che non può escludere la società; non la si può

far diventare una scaramuccia nazionalistica. Secondo me è questo il più grande pericolo. Dovrebbe

decidere una commissione composta di linguisti e di storici.

“Senza il riconoscimento delle denominazioni originarie gli Italiani non si sentiranno

mai veramente a casa in Alto Adige”

Intervista: Hannes Senfter

Didascalia: Gianni Lanzinger: “Mi batto perché vengano utilizzati i toponomi originari”.

Venerdì, 2 luglio 2010, n. 127, p. 3

Übersetzung aus der Neuen Südtiroler Tageszeitung

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“Aosta va avanti benissimo anche senza toponimi italofoni”

IL PROFESSOR ANNIBALE SALSA: La toponomastica inventata da Tolomei servì alla repressione e

all’italianizzazione forzata di una cultura millenaria

BOLZANO: Annibale Salsa, per molti anni docente presso l’Università di

Genova ed ex presidente del CAI nazionale, consiglia un viaggio d’istruzione

in Valle d’Aosta a tutti coloro che quando si parla di toponomastica in Alto

Adige insistono nel volere nomi italiani.

Ad Aosta, infatti, dopo l’italianizzazione imposta dal fascismo sono stati ripristinati

gli storici toponimi francofoni; ciononostante nessun turista si è ancora

perso. Si riporta qui di seguito l’intero intervento del Professor Salsa:

Da quando è entrato in vigore il “pacchetto autonomia” della Provincia di

Bolzano (1972), la toponomastica rappresenta uno di quei punti problematici che, nell’ambito della

delicata “questione altoatesina”, non sono ancora stati completamente risolti, in particolar modo

per quanto riguarda la microtoponomastica. Tuttavia la soluzione del conflitto, anche in vista di un

futuro terzo Statuto, non è possibile senza la definizione dei toponimi in questa Regione a noi così

vicina.

Lo scorso ottobre l’esimia “Accademia della Crusca” si è pronunciata a favore della salvaguardia

e della valorizzazione dei toponimi italiani in quanto bene culturale (sic!). Questi toponimi sono

denominazioni introdotte negli anni Venti e Trenta del secolo scorso ed è noto che si tratta di

un’italianizzazione forzata che Ettore Tolomei, un Roveretano con origini toscane ed autore del

famoso “Prontuario”, portò avanti con particolare accanimento.

Sorpreso dalla presa di posizione dell’Accademia della Crusca

La notizia mi ha molto sorpreso. Mai mi sarei aspettato che la prestigiosa Accademia sarebbe intervenuta

con la sua autorità per difendere toponimi indifendibili. Mi sarei aspettato piuttosto parole

chiare contro il massiccio impiego di anglicismi, dal momento che è questa la vera malattia che,

con poche eccezioni e comunque senza legittimo fondamento, minaccia la ricchezza della lingua

italiana.

Quando si parla dell’Alto Adige è il caso di ricordare con quale durezza il regime fascista impose

dei toponimi (italiani) per la maggior parte inventati. L’unico scopo di questa operazione era quello

di sostituire gli storici toponimi tedeschi e di reprimere una cultura millenaria con il pretesto di

promuovere un frainteso ideale patriottico.

Ad eccezione di San Lugano, al confine con la Val di Fiemme, unico toponimo italiano storico della

Provincia di Bolzano e in quanto tale da mantenere, tutti gli altri toponimi derivano dal patrimonio

lessicale tedesco e ladino.

Certo, il “Tiroler Verband” aveva dato il via nel XIX secolo a un progetto per la traduzione dei nomi

dei Comuni trentini (l’irredentismo trentino cominciava allora a far paura ai Tirolesi). E naturalmente

valgono anche in questo caso le stesse considerazioni.

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Perfino in Corsica i toponimi non sono tradotti

Perfino la Francia, che protegge tenacemente la propria lingua anche da anglicismi divenuti ormai

da tempo di uso comune, semplicemente escludendoli (al posto di “password”, ad esempio, si usa

“mot-de-passe”), ha rinunciato alla traduzione dei toponimi in Corsica. Anzi, negli anni Ottanta

lo Stato francese ha reintrodotto l’originaria denominazione italiana per alcune località delle Alpi

Marittime come “Casterino”, “Viévola” e “Isola”, annesse alla Francia nel 1947 con il Trattato di

Parigi.

L’ “effetto Tolomei” non ha risparmiato invece nemmeno Piemonte e Valle d’Aosta, dove ebbe luogo

allo stesso modo un’italianizzazione forzata degli originari nomi francofoni. Dietro l’operazione

stava Giovenale Vegezzi-Ruscalla, un parlamentare di Pistoia che nel 1861 propose al nuovo Parlamento

italiano a Torino una legge per la traduzione dei toponimi. Il governo Mussolini durante il

fascismo completò l’opera.

Solo dopo la fine della guerra la Costituzione repubblicana riconobbe alle minoranze linguistiche il

diritto di utilizzare la propria lingua ed equiparò detta lingua all’italiano. Ma una cosa è il bilinguismo,

che deve essere garantito sia nell’orale che nello scritto, un’altra cosa è la toponomastica locale.

Nei fatti: mentre l’Italia repubblicana e democratica confermò nella Provincia di Bolzano la toponomastica

del “Prontuario” di Tolomei con l’aggiunta dei nomi tedeschi, in Valle d’Aosta si tornò alla

storica toponomastica francofona. Ad eccezione del capoluogo Aosta, nessun toponimo italofono

compare nell’elenco ufficiale dei comuni della “Vallée”.

Anche in Piemonte molti consigli comunali hanno deliberato, nel dopoguerra, il ritorno ai toponimi

storici (Oulx, Exilles, Usseaux, Salberstrand, Beaulard, ecc.).

In Valle d’Aosta tutto un altro approccio

A questo punto, per ragioni di par condicio, vorrei consigliare a molti Accademici della Crusca

e ai cittadini di madrelingua italiana della Provincia di Bolzano che hanno aderito alla posizione

dell’Accademia (tra cui anche il CAI Alto Adige, da sempre su questa linea) un viaggio d’istruzione

in Valle d’Aosta. Così potranno constatare come in un’altra regione alpina con competenza esclusiva

in materia di toponomastica l’approccio sia completamente diverso e come, per quanto ne so,

nessun turista o escursionista si sia mai perso per il fatto di non conoscere la lingua francese.

Didascalie:

Annibale Salsa è stato Docente di Antropologia filosofica e culturale presso l’Università di Genova

fino al 2007 e Presidente del Club Alpino Italiano (CAI) dal 2004 al 2010. Fino al 2006 è stato Presidente

del gruppo di lavoro “Popolazione e cultura” della Convenzione delle Alpi. Attualmente Salsa

è Presidente del Comitato scientifico della Fondazione dell’Accademia della Montagna del Trentino.

Per il Professor Salsa i toponimi italofoni per gli itinerari escursionistici sono superflui. Ad Aosta

non ce ne sono e finora nessun turista italiano si è mai perso.

Übersetzung aus der Tageszeitung Dolomiten/Egon Chisté

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Programma storia (esempio)

Conoscere la storia tramite la radio per vivere coscientemente !

Per questo tipo di programma il redattore usa come fonte di appoggio biblioteche

,archivi,e scritture di storici, affinche ci si possa avvicinare alla realta

dei fatti.

II Fascismo in riassunto:

Si parte dalla guerra in Africa: 275. 000 etiopi, eritrei, somali e libi morti.

Per via della intelligente resistenza degli uomini del Negus, la prospettiva per Mussolini é

amara, un debakel una catastrofe. Per non correre il rischio di una sconfitta, a violazione del protocollo

di Ginevra, Mussolini autorizza il generale Badoglio l‘uso delle armi chimiche e lancia-fiamme.

Dal 193 5 al 193 8 vengono impiegati la bellezza di 5 00 tonnellate di materiale chimico.

L‘ isprite provoca vesciche sulla pelle, acceca e lacera i polmoni. Il fosgene é un asfissiante e l‘arzina

é un irritante il quale provoca forte vomito. Vengono colpite anche citta ed ospedali .. Medici

sono stati torturati per aver informato la societa delle Nazioni Unite. Vennero bruciate 115 tocul, tre

chiese e un convento Duemilacinquecentoventitre persone vengono catalogate come ribelli e uccise.

La carneficina al santuario é terribile. Oltre duemila fra monaci e pellegrini sono morti, vengono

caricati su camion e scaricati giú per il dirupo che porta al Nilo Azzurro. Piu di 1000 etiopi saranno

sterminati con l‘ esprite fatta defluire nelle grotte ,dove ignari si erano rifugiati. ; 700 poveracci si

rifugiano nell‘ ambasciata Britannica, ma anche da qui, a beffa delle regole internazionali, vengono

tirati fuori e uccisi brutalmente. Indigeni che si trovano ancora in strada vengono uccisi con sbarre

di ferro e con colpi di mazza, uno scempio contro la gente innocente. La guerra in Africa chiede

grandi sacrifici alla popolazione italiana. Persino la donne di ogni ceto donano il loro anello nuziale

a Mussolini.

Esito della criminale invasione = 275. 000 morti fra la popolazione indigena, abitazioni e campi

distrutti. Anche sudtirolesi, che non sono stati capaci di fuggire all‘ estero dovevano partec1pare a

questa guerra ingiusta e criminosa. Sono gli stessi anni in cui Mussolini, appoggia Franco in Spagna

con una grande quantitá di armi chimiche. Nel Settembre 193 8 vengono promulgate le prime leggi

razziali, contro gli italiani di religione israelita. Entra in funzione il Tribunale della Razza.

Si ordina la totale esclusione degli ebrei dalla scuola statale. Si fa divieto agli ebrei di essere assunti

da banche e dalle assicurazioni ecc ..., di inserire avvisi pubblicitari sui giornali, di possedere

apparecchi radio ... Vennern proibite anche libere professioni, come per esempio il notaio, il

medico, il giornalista ... 5969 persone italiane della penisola sono entrate nelle bocche dell‘inferno

dell‘ olocausto .Anche mezzo milione di zingari muoiono nei campi di concentramento, anche,

se nonostante il punto di vista antropologico ,gli zingari puri, sono gli unici veri ariani, questo

lo afferma l‘Istituto di Gene Razziale e Biologia Etnica. 10 Giugno 1940, Mussolini ,affiancando la

Germania con la dichiarazione di guerra a Francia ed Inghilterra scaraventa l‘ Italia nel abisso. Il 28

Ottobre il Duce attacca la Grecia e nel Aprile 1941, insieme a Hitler ,anche la Jugoslavia. Il popolo

greco e quello jugoslavo reagiscono con una vasta mobilitazione partigiana, che mette a dura prova

l‘ esercito italiano occupante. Da Aprile 1941 a Settembre 1943 sono stati massacrati interi villaggi

nei territori jugoslavi di Slovenia e Croazia: Nel solo territorio di Lubiana sono state eliminate piu

di 9000 persone, incendiate 3000 case, al ordine del giorno sono stati gli stupri, distrutti 800 paesi,

35. 000 vennero deportati in campi di concentramento in Italia ,dove 20% dei prigionieri sono

morti di fame.

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Il „Tribunale di Guerra „ insediato a Lubiana decreta 83 pene capitali, condanna a morte 28 abitanti

di Borovnica ,altrettanto accade in Grecia.

Il generale Carlo Geloso ,comandante delle forze italiane di occupazione, emana una circolare sulla

lotta dei ribelli, che si incardina sul principio della responsabilita collettiva .. L‘ ordine si traduce

in rastrellamenti ,torture ,stupri, fucilazioni, bombardamenti, incendi di fienili, e case . Nei territori

occupati agli eccidi si aggiungono gli stupri alle donne.: Ricattate dalla fame,le donne sono reclutate

per la prostituzione nei bordelli per le truppe. Oltre 400 sono i villaggi greci distrutti. Per gli

abitanti la razione di pane al giomo e di 30 gramm1.

Ad Atene si incontrano disgraziati e morti di fame come stracci agli angoli delle strade.

Ad Atene nel periodo 1941-1943 muoiono intomo a 300.000 persone per fame e malattie. Il tentativo

di Mussolini di sganciare l‘ltalia dalla guerra muore a Feltre.

Per il suo futuro Mussolini aveva gia trasferito ingenti capitali nelle due Americhe.

Con l‘operazione „Aschi“ alle 2,30 del mattino ,del 10 Luglio 1943, sulle coste della Sicilia, gli alleati

danno il primo attacco alla fortezza Europea . Il 19 Luglio viene bombardata Roma Sconfitto dal voto

politico del „Gran Consiglio „ nella notte del 15 Luglio 1943, il duce viene fatto arrestare dal re, nel

pomeriggio all‘uscita dalla breve udienza in villa Savoia

Il „Tribunale Speciale „ha continuato, l‘ultima seduta e l‘ultima sentenza e del 23 Luglio“ In tutto

il ventennio del fascismo: 160.000 sono state le persone rigorosamente controllate dall‘OVRA, 21

cittadini denunciati, 8. 000 condannati, fra cui 80 donne,4. 596 persone finite in carcere per scontare

27.735 anni di prigione e 3 ergastoli, 42 condanne a morte eseguite.

Qui si fermano gli appunti sulla storia del fascismo. Poi altri due anni di violenza, dolore e morte,

una sanguinosa guerra civile, una lenta, sofferta, drammatica conquista della liberta e della democrazia.

Ma questa é un‘ altra storia. Un simile riassunto sulle sofferenze causate dal fascismo nel

Sudtirolo e sui crimini della dittatura di Hitler, Stalin e Franco verrá anche trasmesso quando tratteremo

la storia del secolo scorso.

Fonti: Experimentierfeld der Gewalt, Zürich

BBC

Archivi RAI

Altre fonti

Donne e testa di un sindaco

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Thema dieser Zeit

Südtirol verträgt keine weitere Zuwanderung.

Vor einigen Jahrzehnten wurden im Bau befindliche Wohnhäuser für Zuwanderer aus Italien

gesprengt, um zu vermeiden, dass Deutsch-Südtirol italienisiert wird, war ja die Staatspolitik.

Jetzt werden Zuwanderer als Flüchtlinge bezeichnet, mit Kuchen und Tee am Bahnhof empfangen.

„Flüchtling“ fühlt sich warm und menschlich an; und ist doch ein vergiftetes Wort, weil es

als Propagandainstrument benutzt wird. Denn es überdeckt alle Gründe, warum Männer, zu 80 %,

20 -36 Jahre jung, den Ort im bisweilen eigenen reichen Staat verlassen. Asylbewerber wurden

zum Flüchtling, Wirtschaftsflüchtlinge und Fahnenflüchtige ebenso, Auswanderer, Einwanderer,

reisende IS-Terroristen, Schwerverbrecher wie Mörder und Vergewaltiger, syrische Bombenopfer

und syrische Schergen, Kriegsdienstverweigerer, legale und illegale Gastarbeiter und, weil das

immer noch nicht reicht, werden Klimaflüchtlinge erfunden. Wenn alle irgendwie zum Flüchtling

gemacht werden, ist dies ein Problem.

Es sind gesetzwidrige Einwanderer, die Recht auf Asyl nur haben, wenn sie glaubhaft

beweisen können, dass sie in ihrer Heimat von der Regierung verfolgt werden.

In Deutschland trifft dies, wie in der Schweiz, nur auf weniger als einen Prozent zu. Europa wurde

überrascht, überrannt, weil die Mahnungen nach der unsinnigen, völkerrechtswidrigen Eliminierung

von Gadaffi, Mubarak und Sadam Hussein nicht ernst genommen wurden; auch die Bevölkerungsexplosion

in Afrika hat man nicht zur Kenntnis genommen. Der Vatikan verbietet weiter die

Pille; nur Papst Franziskus möchte nicht eine Vermehrung, wie bei Kaninchen.

An der illegalen, massiven Einwanderung in Italien, sind die dortigen Politiker schuld, die wiederholt

vor einem Aussterben der Italiener gewarnt und nichts dagegen unternommen haben. Südtirol

hat keinen Bedarf an Einwanderern. Im Gegenteil: Mit den bereits jetzt Angekommenen, ist

Kriminalität und Gewalt gestiegen. Schizophrene, in der Willkommenskultur Tätige sollen bedenken,

welches Land sie den Zuwanderern mit archaischem Frauenbild und höhlenmenschartigem

Gewaltverständnis, so vorsorglich, ja liebevoll die Fremde heimisch gemacht haben, die eigenen

Söhne und Töchter, einer ganz anderen Kultur zugehörend, auskommen sollen. Südtirol hat selber

viel versteckte Armut, weshalb die Aufmacherei für die illegal Eingewanderten ärgert. Ängste und

Unsicherheiten nehmen zu. Die Politik und die Bewohner müssen das Verwöhnen der Zuwanderer

beenden, die Polizei tätig bleiben, und die Gerichtsbarkeit streng bei Delikten wie Verbrechen

urteilen. Und schließlich müssen alle, denen das Asylrecht nicht gewährt wird, sofort abgeschoben

werden.

Ein notwendiger Schritt ist die Abschaffung aller finanziellen Reize, zu uns zu kommen. Es wird

keine Alternative zum Schließen der Grenzen geben. Es gibt kein Menschenrecht darauf, im

Ausland zu leben und finanziert zu werden. Wie kommen wir dazu, Bürger anderer Staaten hier

zu versorgen, die von zu Hause aus unkultiviert, Gewalt und Verbrechen begehen. Wir haben für

den Eigenbedarf nicht genug Arbeitsplätze, Wohnungen usw. Man darf doch nicht von den Einheimischen

verlangen, da schon genug fremdbesetzt ist, das Gefühl der inneren und äußeren Ablehnung

und des Widerwillens bezüglich weiterer Zuwanderung zu unterdrücken. Was eine weitere

Zuwanderung für die Südtiroler Identität und Zukunft bedeutet, müssen wir beim Kinderreichtum

der muslimischen Frauen uns im Klaren sein. Als Gesellschaft dürfen wir uns vor unangenehmen

Fragen nicht wegdrücken und (laut Friedrich Nietsche) um jeden Preis nicht sehen wollen, wie die

Realität im Grunde beschaffen ist.

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Das Thema: Afrika, der reichste Kontinent.

Afrika, das sind Diamanten und Geld, Erdöl, Erdgas und Kohle, Erze, vom Zinn zum Kupfer über

Phosfate zu Wolfram bis Coltan, unentbehrlich für elektronische Artikel, Gewürze, Früchte, landwirtschaftliche

Erzeugnisse, wertvolle Hölzer, Bedarfsgüter usw. Es gibt auch in Afrika Länder, wie

etwa: Botswana, Mosambik, Ghana, Ruanda, Togo usw., die sehr erfolgreich sind. Am Ende der Kolonialzeit

herrschten in einigen Ländern sogar bessere Verhältnisse als heute. Manche Kolonialmächte

hinterließen gar eine gute Infrastruktur, eine geordnete Verwaltung. Einige Kolonien verfügten

damals über Auslandsguthaben und größere Pro-Kopf-Einkommen als etliche heutige EU-Länder!

Nichts davon ist übrig. Tansania hatte früher zwei leistungsfähige Bahnlinien. Eine bekam es

in den Siebzigern von China geschenkt, die andere stammt aus der Kolonialzeit und wurde später

von Bonn saniert. Heute sind beide Strecken ineffektiv, marode und teilweise außer Betrieb. Die

Entwicklungshilfe erreichte schon zu Zeiten des Kalten Krieges, von den Blöcken als Bindung geflossen,

nicht das gesteckte Ziel in Ermangelung institutioneller Strukturen, und nur die Elite profitierte

und profitiert heute, und das schadet den Ländern. Wenn die Elite versagt, wird sie nicht abgewählt

oder gestürzt, weil sie mit der Auslandshilfe ihr Versagen ausbügelt. Weit mehr als 1000 Milliarden

Dollar Entwicklungshilfe der Staaten-

Gemeinschaft hat nichts bewirkt. Analphabetismus und Antriebslosigkeit sowie die Fehlinformation,

dass Italien und Deutschland Einwanderungsländer sind, bewirkt die teure und gefährliche

Wanderung in den Norden. Eine wesentliche Fluchtursache aus Afrika sind der

Minister Mancino und Frau Merkel. Denn angesichts der demografischen Entwicklung in der dritten

Welt ist es unverantwortlich, Einladungssignale in die Welt zu senden, wie sie es getan haben. Laut

US-Präsident Trump ist die Willkommenskultur ein katastrophaler Fehler. Australien schützt sich

mit der Marine vor Einwanderern aus Afrika. Aus „Junge Freiheit“

Das Österreichische Heeres-Nachrichtenamt, der Deutsche Bundesnachrichtendienst und der Australische

Geheimdienst stimmen überein, dass 30 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge den Ranzen

geschniert, und das Geld für die Schlepper beisammen haben. Frontex-Schiffe der Seerettungsoperation

kreuzen vor der libyschen Küste und helfen den Schleusern, indem sie Flüchtlinge nicht

nach Afrika zurückbringen, sondern nach Italien. England, Spanien, Ungarn lassen keine Flüchtlinge

mehr ins Land, Österreich bremst. Wenn nicht baldigst alle Grenzen geschlossen werden, zerbricht

Europa im Chaos. Bei Katastrophen muß Europa vor Ort helfen. Für Wirtschaftsflüchtlinge hat Europa

keine Aufnahmemöglichkeit, weil Arbeit und Wohnen für den Eigenbedarf nicht reichen. Die

Afrikaner müssen daheim bleiben, und sich für Gerechtigkeit im eigenen Land durchsetzen.

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Notiertes über Afrika

Jährlich fließen bei 30 Milliarden Euro an humanitärer Hilfe von der internationalen Gemeinschaft

an die Staaten Afrikas; darunter 25 Milliarden an jene südlich der Sahara. Millionen Unterstützungsgelder

fließen auch von karitativen Organisationen. Eine offizielle Statistik hingegen, wie viel

von dieser Summe tatsächlich auch ihrem proklamierten Zweck - der Hilfe zur Selbsthilfe, für die

Menschen des Schwarzen Kontinents - zugute kam, gilt aufgrund der Intransparenz der meisten

politischen Gebilde Afrikas, als sehr schwer bis unmöglich zu erarbeiten. Für die innerafrikanischen

Migrationsbewegungen bekommt zum Beispiel Uganda von der internationalen Staatengemeinschaft

anderthalb Milliarden Euro an Entwicklungshilfe. Deutlich mehr bekommt der Südsudan. Mit gut

zwei Milliarden Euro wird der jüngste Staat der Erde bezuschusst. Bei seinen Bürgern kommt nur ein

Bruchteil der gewaltigen Summe an. Das Gros versickert in schwarzen Kanälen, in den Taschen der

schwerreichen Staats- und Rebellenführer ( JF3/17). In Liberia besteht dessen Staatshaushalt zu drei

Vierteln aus Entwicklungsgeldern. Unabhängige Studien ergaben, dass große Beträge auf den Konten

von längst verstorbenen Regierungsmitgliedern landeten. Die afrikanischen Nationen bremsen sich

vielerorts selbst aus: Korruption und Vetternwirtschaft, Bürgerkriege und die Gier ihrer eigenen

Eliten hemmen nicht nur das allgemeine Wirtschaftswachstum, sondern ebenso jenes ihrer Zivilgesellschaften;

so wie beispielsweise in Äquatorialguinea, jenem Zwergstaat mit 650. 000 Einwohnern,

welcher, nach Nigeria und Angola, jedoch gleichzeitig Schwarzafrikas größter Erdölexporteur ist.

Seine Bevölkerung zählt zu den ärmsten der Welt. Hier und anderswo müssen macht- und geldgierige

Potentaten eliminiert werden. Beispiel: Rumänien. Putin wurde wegen der Aneignung der

Krim sanktioniert obwohl dabei kein Bewohner Schaden erlitten hat. Sanktionen, wie gegen andere

Saaten, sind zu verhängen, und die Entwicklungshilfe zur Selbsthilfe muss direkt ans Volk.

Der milliardenschwere Langzeitdiktator Teodoro Obiang, dessen Söhne, Yachten und Fuhrparks an

Luxuslimousinen in Frankreich und in den USA besitzen,zählen wiederum zu den reichsten Staatsoberhäuptern

des Planeten. Es wäre unzutreffend zu behaupten, Afrika versinke in Armut. Das glatte

Gegenteil ist der Fall: Im weltweiten Vergleich besitzt der Schwarze Kontinent seit geraumer Zeit

die am schnellsten wachsende Mittelschicht und ebenso die prosperierendsten Märkte für gehobene

Bedarfsgüter. Wenig bekannt: Afrika ist für viele Europäer ein begehrtes Auswanderungsziel. In

Angola zählen portugiesische Einwanderer mittlerweile wieder über 200. 000 Köpfe. Die aufblühenden

afrikanischen Nationen, wie Brachliegendes, haben auch Chinesen entdeckt. Afrikaner haben bei

sich daheim viele Möglichkeiten, bei Arbeitsamkeit, Friedfertigkeit und Anständigkeit ein Leben zu

führen, wie Europäer oder Amerikaner, inklusive Pille. In Niger hat sich die Einwohnerzahl seit der

Unabhängigkeit im Jahre 1960 versechsfacht. Jede Frau hat im Schnitt 7,6 Kinder und, laut Konrad

Adenauer-Stiftung, gibt es 70 % Analphabeten im Parlament in Niger. Da ist noch viel zu tun. Auch

könnten Afrikaner aus der Diaspora, die ein Produkt oder eine Geschäftsidee haben, mit einem

überzeugenden Tätigkeitsplan gefördert werden. Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

könnte Unternehmerfähigkeiten fördern, und die Ministerien für wirtschaftliche Zusammenarbeit

und Entwicklung könnten für ein paar Jahre Wagniskapital zur Verfügung stellen. Die dann gegründeten

Unternehmen, etwa in allen Handwerksbereichen, in Infrastruktur, Lebensmittelverarbeitung,

Medizintechnik, Biotechnologie, Pharmazie und IT würden dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen.

Die Afrikaner müssen doch bemerken, dass die Europäer sie nur mit dem Gefühl der Ablehnung

und widerwillig aufnehmen, nicht das bieten können, was sie sich erwarten. Daheim sind viele

Möglichkeiten offen. Seit 2010 hat Italien eine Verzehnfachung bei der Feststellung westafrikanischer

Flüchtlinge an seiner Küste erleben müssen, bestätigte die europäische Grenzschutzagentur Frontex.

Das andauernde Gejammere italienischer Politiker, dass die Italiener aussterben, und in Europa illegale

Einwanderer mit Kuchen und Tee empfangen werden, und (dank Sozialleistungen) gut leben

können - besser als Einheimische - bewegt Afrikaner (etwa 83 % junge Männer) ohne Beruf und Analphabeten,

die Überfahrt über das Mittelmeer zu wagen. Das österreichische Heeres-Nachrichtenamt

- Wiener Pendant zum deutschen Bundesnachrichten-Dienst - ortet 15 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge,

die bereits auf ihren Koffern sitzen. Frontex-Schiffe der EU kreuzen im Rahmen der Seerettungsoperation

Sophia nur wenige Meilen vor der libyschen Küste und helfen den Schleusern, indem

sie Flüchtlinge nicht nach Afrika zurückbringen. England hat sich für den Brexit entschieden, um

nicht eventuell zugewiesene Flüchtlinge aufnehmen zu müssen. Spanien und Ungarn lassen keine

Flüchtlinge mehr in ihr Land. Europa zerbricht, wenn nicht baldigst Außen- wie Innengrenzen

geschlossen werden. Aus einem chaotischen Europa würde keine Entwicklungshilfe mehr fließen.

In diesem Falle müssten die Afrikaner zur Selbsthilfe greifen. Ein großer, teilweise weltmonopolartiger

Reichtum an Bodenschätzen, ertragreiche Landwirtschaften warten auf Ausgebildete in Afrika.

Aus „Junge Freiheit“

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Afrikaner nicht nach Europa!

Es gibt keine schuldgetriebene Pflicht, Afrikaner aufzunehmen, die im Norden ein anderes Leben

suchen. Im Gegenteil: Der demografische Druck wird die EU zwingen, die Grenzen wasserdicht

zu machen. Afrika hat einige der reichsten Staaten der Welt. Marokko beispielsweise ist wegen des

Phosphatvorkommens unwahrscheinlich reich; die Jugend kann sich die teure Flucht leisten. Als

Ghana 1957 unabhängig wurde, hatte es keine Schulden, aber Guthaben im Ausland. Das Bildungssystem

war vorbildlich, die Infrastrukturen in bestem Zustand. Gana war der weltgrößte Kakaoproduzent

und lieferte Tropenhölzer und Gold auf den Weltmarkt; könnte zum damaligen Reichtum

zurückkommen. Kongo hatte als belgische Kolonie unter König Leopold eine exportorientierte Landwirtschaft

und einen konkurrenzfähigen Bergbau. Industriell war das Land Brasilien voraus. Bis vor

wenigen Jahren wiesen Nigeria und Burkina Faso ein höheres Pro-Kopf-Einkommen auf, als China

und Südkorea. Es fehlen Leistung und Anstrengung. Der Kontinent hat beste Voraussetzungen für

eine erfolgreiche

Industriealisierung, was mittlerweile China erkannt hat.

In allen Ländern, die Entwicklungshilfe kassieren, wird die Politik übermächtig. Sie entscheidet, wer

wie viel bekommt. Korruption ist die angewandte Entwicklungshilfe, die nicht nur nichts brachte,

sondern Misswirtschaft förderte. Die Ansage, mehr Zuwanderer aufzunehmen, ist nicht nur naiv,

sondern angesichts überschuldeter Staatskassen und einer

Jugendarbeitslosigkeit, sozialpolitisch brandgefährlich. Italiener, Griechen und Spanier lassen die

Afrikaner herein, weil sie großteils weiterziehen, und zum Problem der anderen werden. Könnte

man das Mittelmeer dicht machen? Tatsache ist, dass im 1.Weltkrieg die britische Kriegsmarine eine

sehr wirksame Seeblockade gegen das von den Deutschen beherrschte Europa zustande brachte. Was

damals ohne Radar mit primitiver Navigation in der nebligen Nordsee gelang, sollte im sonnigen

Mittelmeer möglich sein.

Im 2. Weltkrieg gelang es Hitler schließlich nicht mehr, Nachschub nach Afrika zu bringen. Die Afrikaner

sollen nicht auswandern, sondern gegen dortige Ungerechtigkeiten kämpfen, nicht fahnenflüchtig

werden, den Kriegsdienst verweigern, sich mit dem Aufbau ihrer Heimatstaaten beschäftigen

und von der Pille Gebrauch machen.

Europa muß sich rückbesinnen auf den Grundsatz, dass Recht auf Asyl nur hat, wer glaubhaft

beweisen kann, in seiner Heimat von der Regierung an Leib und Leben verfolgt zu werden.

Und Asyl ist nur Schutz auf Zeit, bis die Rückkehr in die Heimat gefahrlos ist.

Notiertes aus Wochenzeitung „Junge Freiheit“

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Schönes Land, böse Leut (Klaus Gatterer)

Der Leidensweg des Südtiroler Rundfunks.

In den neunzehnhundertsiebziger Jahren kümmerte sich Südtirols Landesregierung, unter

Dr. Silvius Magnago, ganz und gar nicht um die entstehenden privatrechtlichen Radios.

Dr. Magnagos Frau, tonangebend beim staatlichen RAI-Sender: „Es ist nicht wichtig, ob jemand etwas

kann, wichtig ist nur, dass er von den Unseren ist“, konnte mit Bettgeflüster von ihrem Mann nichts

erreichen, weil es nicht einmal staatliche Richtlinien, außer der Zulassung gab. Nach dem Staatsgesetz

von 1990 fabrizierte die Durnwalder-Regierung erst 2002 ein eigenes diesbezügliches Landesgesetz.

Es war maßgeschneidert nach den staatlichen Vorgaben: Information, Bildung, Kultur und

gehobene Unterhaltung. Von 2002 bis 2013 blieb dieses Gesetz, weil förderlich für den Südtiroler

Rundfunk, ohne Durchführungsbestimmungen.

In einem zivilen Staate brächte dergleichen von Amts wegen eine Untätigkeitsklage

(mal governo). Allerdings machte die Durnwalder-Regierung eine Ausnahme für neun willfährige

Radios, welche durch RMI als Südtirol-Journal, zehnmal am Tage dieselben Nachrichten

ausstrahlten. Damit war die Gerichtsbarkeit in Rom 2014 nicht einverstanden. Diese neun Radios

müssen sechs Jahre lang das zu Unrecht Kassierte zurückerstatten. So gesehen war die Nichtunterstützung

durch das Land für den Südtiroler Rundfunk kein Schaden. Die Kompatscher-Regierung war

2013 eine Schwergeburt. Die Anwärter hat ein vormaliger Obmann der Südtiroler Volkspartei und

Abgeordneter in der Staatsregierung als „Zoggler“ bezeichnet, stand in der Tageszeitung „Dolomiten“.

Und es ist in Wahrheit nichts Besseres nachgekommen. In Egomanie hat der studierte Rechtsanwalt

und Landeshauptmann Dr. Kompatscher sich an die Umarbeitung des seit 12 Jahren verstaubten

Gesetzes, ohne Durchführungsbestimmungen gemacht, um jenen 9 Radios aus der Patsche zu helfen,

die im Zurückzahlen Schwierigkeiten haben. Das Kompatscher-Gesetz (November 2015) ist maßgeschneidert

für die üblichen neun Radios. Bei der Vorstellung ist nur der Fünf-Sterne- Bewegung

aufgefallen, dass vom zweitausendzweier Gesetz, im neuen Gesetz, Bildung, Kultur und gehobene

Unterhaltung nicht mehr gefördert werden. Dieses Kompatscher-Gesetz beinhaltet viele Ungereimtheiten,

weshalb die Gerichtsbarkeit sich darum bemühen wird. Zwei Jahre sind dafür sinnlos

vergeudet worden. In den darauffolgenden Durchführungs- bestimmungen kann man über Kultur

lesen, aber es fehlt die Klarheit über die Zugänge zu den Förderungen. Schon die Durnwalder-Regierung

hätte in Betracht ziehen müssen, dass die privatrechtlichen Radios / TV den Öffentlichen

in Rechten und Pflichten gleichgestellt sind. In der Folge, wenn laut dem Mailänder-Abkommen

mit dem Staate Italien, die von der Regierung gekürzten 10 Mio. Euro, zum Schaden des staatlichen

Senders RAI, diese vom Land Südtirol ersetzt werden und noch dazu 10 Mio. Euro geschenkt werden,

dann hätten die Privatrechtlichen gleich behandelt werden müssen wie die RAI: Ersatz von dem, was

die Monti-Regierung gestrichen, plus Aufbesserung.

Die Südtiroler Volkspartei weiß seit mehr als 60 Jahren, dass Gabriel Torggler nicht käuflich ist,

weil wahr sein muß, was wahr ist und nicht das, was durch die Waschmaschine geschleudert wird.

Meinungsfreiheit und Kritik sind ein Recht; können sachlich vorgetragen werden. Wer Wind sät,

erntet Sturm und Empörung.

Die Südtiroler Landesregierung hat versucht, den Südtiroler Rundfunk mit einem eigenen Gesetz

zu eliminieren; hat bei Gericht verloren! Am 20. März 2016 wurde ein Hauptumsetzer des Südtiroler

Rundfunks für das Pustertal, vom Amt des Landesrates Dr. Theiner, nach 12jährigem Bestehen,

ohne vorausgegangener Benachrichtigung, zerstört, während andere Radios dort saniert wurden. Der

Südtiroler Rundfunk musste 2004 den Umsetzer vom Grünfelderhof (gesetzmäßiger Standort mit

Staatskonzession) um 300 m zum Nachbarshof verlegen, wo schon andere Radios bestanden, und

vom Bürgermeister Rudolf Cerbaro geduldet wurden, in Voraussicht, dass eine große, gemeinsame

Anlage vom Land (wie auf der Mut) errichtet würde. Der nachfolgende Bürgermeister, Dr. Walter

Huber, bemühte sich vergeblich, schriftlich bei der Landeskoordinierungsstelle, für einen gemeinsamen

Standort, für zahlreiche, im Gemeindegebiet befindliche Sender. Wie seine Vorgänger mehrere

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Radios duldeten, hätte der neue Besen Dr Walter Huber die Duldung fortsetzen können. War er zu

feige, sich den Vorgaben von Bozen zu widersetzen? Der Südtiroler Rundfunk leistet einen staatlich

konzessionierten, öffentlichen Dienst, untermauert von der Allgemeinen Erklärung der UN-Menschenrechtskonvention

vom 19. 12. 1948. Wegen dieses Vorganges hat der Südtiroler Rundfunk bei

der Staatsanwaltschaft von Bozen Strafanzeige erstattet, und an zwei Ministerien in Rom Eingaben

gemacht.

Der Südtiroler Rundfunk und die Rundfunkanstalt Südtirol (RAS).

Der Südtiroler Rundfunk ist der fröhliche, kulturelle Heimatsender, während die RAS ausländische

Programme importiert. Obwohl über Satellit seit vielen Jahren alles besser empfangen werden kann,

werden immer wieder Programme aus dem Ausland terrestrisch

verbreitet. Steuergelder werden sinnlos verschwendet, und, damit die Kirche im Dorf bleibt,

werden als Chefs RAI-Pensionierte verpflichtet (was verboten ist), die nicht wissen wollen, dass 15

Südtiroler Radios jeden Bedarf abdecken. Es stünden genug andere Persönlichkeiten zur Verfügung.

Laut Gasparri-Gesetz hätte die RAS auch beim Südtiroler Rundfunk Werbung buchen müssen; nicht

einen Euro hatte sie für die Konkurrenz übrig. Dass sie Apparate, finanziert mit dem Steuergeld der

Südtiroler, verschenkt, um zum Kauf von neuen DAB+Radios zu animieren, darf dem Rechnungshof

nicht zu Ohren kommen, wo ein neuer Wind weht, wie man aus Dr. Durnwalder-Peinlichkeiten

weiß. Spricht es von Güte, wenn man für deren Einführung sie verschenken muss?

Landes-Statistik

Der Südtiroler Rundfunk hat dem ASTAT verboten, über ihn, aus guten Gründen, zu erheben. Der

Unterschied des täglichen Zuspruchs zwischen dem nationalen Audiradio und ASTAT lag bei 39.000.

Die ASTAT-Girls haben sich bei Fragestellungen und bei Bemerkungen daneben benommen, und im

skandalträchtigen Südtirol ist alles möglich. Bei der letzten Erhebung 2012 wurde einem Lokalradio

ein großer Zuspruch in der östlichen Landeshälfte bescheinigt; wegen Ermangelung von Umsetzern

aber dort nicht hörbar. In Meran wurde ein Radio zweimal erhoben. Wenn Befragte nicht schnell

genug auf ein bevorzugtes Radio antworteten, half ASTAT nach mit „Südtirol 1 gell“.

Wenn Radios vor und während der Umfragen bei Radiospielen Preise und Geldbeträge versprechen,

so verzerrt dies den tatsächlichen Zuspruch, weswegen solche Machenschaften das Staatsgesetz Nr.

689 vom 24. November 1981 und den nachfolgenden Änderungen, wie im Gesetzesdekret Nr. 158

vom 13. September 2012 verbietet. Der Landeskommunikationsbeirat

hätte dies zur Anzeige bringen müssen, und das Land Südtirol hätte solchen Radios Förderungen

und Werbebuchungen streichen müssen. Südtirols Landesregierungen respektierten manchmal

weder staatliche noch eigene Gesetze, weswegen auf Gelder laut

Art. 10 des Landesgesetzes Nr. 6 / 02 und des Art. 7, des Gesetzes vom 3. Mai 2004, Nr. 112

sowie des Art. 7 Absatz 10 des Gasparri-Gesetzes, gewartet wird.

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Information ist ein Menschenrecht

„JEDER MENSCH HAT ANSPRUCH AUF FREIE MEINUNGS-

ÄUSSERUNG; dieses Recht beinhaltet auch die Freiheit, Meinungen

stets unangefochten zu vertreten, Informationen und Ideen mit allen

Kommunikationsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu

empfangen und zu verbreiten.“ So der Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung

der UN-Menschenrechtskonvention vom 19.12.1948.

Arbeitsgemeinschaft

Südtiroler Rundfunk

International mit Gold ausgezeichnet

Sitz: Bozen, Wangergasse 25, Intendantur, Journalistik (Hauptredaktion)

und Werbung, Tel. 0471 977 298, Fax 0471 978 918 - 338 389 3088

www.suedtirolerrundfunk.com

E-Mail: info@suedtirolerrundfunk.com

Mwst.Nr. 02283440218

Mitglied Nr. 179 bei der INTERNATIONALEN ASSOZIATION DEUTSCH-

SPRACHIGER MEDIEN mit Südtiroler Vertretungsauftrag

Frequenzen des Südtiroler Rundfunks:

Vinschgau: 106.8/94.8 MHz

Bozen und Täler: 88.8/94.8/96.6 MHz

Pustertal: 91.6/94.8/99.0/107,0 MHz

Meran und Täler: 89.2/94.8/96.6 MHz

Eisacktal: 88.8/94.8/96.6/98,7 MHz

Wipptal: 88.8/94.8/101.4 MHz

Impressum:

Gestaltung: Südtiroler Rundfunk Verein

© 2017 Alle Rechte vorbehalten

Verantwortlich: Gabriel Torggler

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NACHDEM ITALIEN DEN ART.19

DER UN-MENSCHENRECHTS-

KONVENTION VOM 19.12.1948

NICHT BEFOLGT, seine Gesetze nach

Belieben ändert, und auch das Land

Südtirol dem Südtiroler Rundfunk die

Förderung von Kulturprogrammen verweigert,

suchen wir dringend Sponsoren

und ehrenamtliche Mitarbeiter für die

Bereiche Journalistik, Werbung, Redaktion

und Produktion der verschiedenen

Programme, um das Niveau erhalten und

verbessern zu können.

Gibt es in Südtirol auch Idealisten?

Email: info@suedtirolerrundfunk.com

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