Der Wein ist ein Erlebnis - Univerre
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Date: 01.10.2011<br />
jetzt Das Magazin<br />
9300 Wittenbach<br />
071/ 292 20 20<br />
www.jetzt-online.ch<br />
Genre de média: Médias imprimés<br />
Type de média: Magazines spéc. et de loisir<br />
Tirage: 35'000<br />
Parution: 10x/année<br />
«<strong>Der</strong> st el<br />
Seit 2001 gehört Nüesch <strong>W<strong>ein</strong></strong>e der<br />
Familie Hulsbergen. Sie hat aus der Firma<br />
<strong>ein</strong> modern ausgerichtetes Unternehmen<br />
gemacht, in dem sich 30 Mitarbeitende<br />
mit Hingabe mit dem <strong>W<strong>ein</strong></strong> beschäftigen.<br />
Sie alle haben zum Naturprodukt <strong>W<strong>ein</strong></strong><br />
<strong>ein</strong> spezielles Verhältnis, bei dem Qualität<br />
vor Quäätität kommt.<br />
Observation des médias<br />
Analyse des médias<br />
Gestion de l'information<br />
Services lingu<strong>ist</strong>iques<br />
ARGUS der Presse AG<br />
Rüdigerstrasse 15, case postale, 8027 Zurich<br />
Tél. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01<br />
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N° de thème: 721.50<br />
N° d'abonnement: 1077879<br />
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<strong>W<strong>ein</strong></strong>kellerei und Vinorama<br />
von Nüesch <strong>W<strong>ein</strong></strong>e befinden<br />
sich in diesem Gebäude.<br />
Barbara und Sven<br />
Huisbergen lieben<br />
den Gang durch<br />
die Reben.<br />
Von Martin Brunner<br />
Mlt<br />
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EINKELLEREI NOESCH<br />
dem ersten Blick auf das Gebäude<br />
der Nüesch <strong>W<strong>ein</strong></strong>e <strong>W<strong>ein</strong></strong>kellerei<br />
zeigt sich <strong>ein</strong> schickes, langgezoge-<br />
nes Haus. Es <strong>ist</strong> eher kl<strong>ein</strong> und entspricht so<br />
gar nicht der Vorstellung, die normalerweise<br />
mit <strong>ein</strong>er <strong>W<strong>ein</strong></strong>kellerei verbunden <strong>ist</strong>. Mit dem<br />
ersten Blick kommt deshalb auch sofort der<br />
erste Gedanke auf oder vielmehr stellt sich<br />
die erste Frage: Wo wird hier <strong>W<strong>ein</strong></strong> produziert,<br />
abgefüllt und gehandelt? Wo steckt die viel<br />
gelobte Tradition, die doch zum <strong>W<strong>ein</strong></strong> gehört?<br />
Die Antworten kommen auf der Stelle, wie so<br />
oft beim zweiten und vertieften Blick, in diesem<br />
Fall ins Innere des Hauses. Es sind verblüffende,<br />
überraschende und zugleich faszinierende<br />
Antworten.<br />
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Tradition und Modernität<br />
Ein ganzes Labyrinth an Kellern und Nischen,<br />
an Räumen und Gängen tut sich beim Rundgang<br />
durch die Firma auf. Dutzende von nicht<br />
zu kl<strong>ein</strong>en <strong>W<strong>ein</strong></strong>tanks stehen bereit. Eichenfässer<br />
und viele Produktionsanlagen haben<br />
ihren Platz. Ein Depot mit <strong>W<strong>ein</strong></strong>en aus aller<br />
Herren Länder <strong>ist</strong> <strong>ein</strong>gerichtet. «Wer sich<br />
nicht auskennt, sollte hier nicht Verstecken<br />
spielen», erzählt der Geschäftsführer Sven<br />
Hulsbergen lachend. Was auch zum Ausdruck<br />
kommt: Die Tradition <strong>ist</strong> auf Schritt und Tritt<br />
deutlich sichtbar. Anlagen und Räume sind<br />
nicht erst gestern entstanden. Gleichzei-<br />
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tig dringt vor allem im Lager die Modernität<br />
durch. Ein moderner Schriftzug für die Firma<br />
selber und elegant gestaltete Etiketten auf<br />
den <strong>W<strong>ein</strong></strong>flaschen beweisen, dass der Fortschritt<br />
bei Nüesch <strong>W<strong>ein</strong></strong>e nicht Halt gemacht<br />
hat. Klar wird, dass es sich bei dieser Firma<br />
um <strong>ein</strong> stattliches Unternehmen mit rund 30<br />
Angestellten handelt.<br />
Überaschende Präsentationen<br />
«Den perfekten <strong>W<strong>ein</strong></strong> gibt es nicht», sagen<br />
Sven Hulsbergen und s<strong>ein</strong>e Frau Barbara, die<br />
fürs Marketing zuständig <strong>ist</strong>. «Aber es gibt den<br />
richtigen <strong>W<strong>ein</strong></strong> zum richtigen Moment. Die<br />
Atmosphäre <strong>ist</strong> es, die den <strong>W<strong>ein</strong></strong> zu <strong>ein</strong>em<br />
Genuss macht. Es geht um <strong>Erlebnis</strong>se.» Und:<br />
«<strong>Der</strong> <strong>W<strong>ein</strong></strong> <strong>ist</strong> <strong>ein</strong> edles Naturprodukt. Deshalb<br />
haben wir alle grossen Respekt vor ihm und<br />
beschäftigen uns mit Leidenschaft mit ihm.»<br />
Dabei gehen die beiden neue Wege. Sie präsentieren<br />
ihre <strong>W<strong>ein</strong></strong>e an Ambassadeur-Anlässen<br />
in ungewohnter und überraschender Art<br />
und Weise. Da waren schon der <strong>W<strong>ein</strong></strong>journal<strong>ist</strong>,<br />
Buchautor und Philosoph Mario Scheuermann<br />
zu Gast, der Erfinder des ewigen Kalenders<br />
von IWC, Kurt Klaus oder der Künstler<br />
Mädir Eugster. In der <strong>W<strong>ein</strong></strong>zeitung vom Herbst<br />
2010 verbinden sie <strong>W<strong>ein</strong></strong> mit Wohlbefinden<br />
und Kosmetik. Aber auch in der täglichen Arbeit<br />
geht es um die Umsetzung dieser Idee.<br />
Sie soll in jedem Verkaufsgespräch, an jeder<br />
Messe, bei jedem Gastronomen und Privaten<br />
zum Tragen kommen.<br />
Ausbildung zu <strong>W<strong>ein</strong></strong>fachleuten<br />
Die Faszination für den <strong>W<strong>ein</strong></strong> hat sich bei den<br />
beiden schon vor der Übernahme der Firma<br />
gezeigt. Immer wieder verbrachten sie Ferien<br />
in Rebbaugebieten, gönnten sich <strong>ein</strong>en guten<br />
<strong>W<strong>ein</strong></strong> und dazu <strong>ein</strong> f<strong>ein</strong>es Essen aus der Region.<br />
Sie eigneten sich immer mehr Wissen an,<br />
vor allem nach 2001. Sie erkannten, welch<br />
grossen Einfluss die vielfältigen Böden, das<br />
unterschiedliche Klima, die richtige Traubensorten<br />
und vieles mehr auf den <strong>W<strong>ein</strong></strong> haben.<br />
Nicht erstaunlich also, dass sie heute mit<br />
dem Wachsen der Trauben fast mitfiebern.<br />
«Da kommen schon ab und zu <strong>ein</strong> Kribbeln<br />
und die Frage auf, wie wohl der nächste Jahr-<br />
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gang wird», erzählen sie. Die Leidenschaft von<br />
Barbara Hulsbergen geht sogar so weit, dass<br />
sie 2003 ihre eigene <strong>W<strong>ein</strong></strong>schule gründete,<br />
nachdem sie sich zur <strong>W<strong>ein</strong></strong>akademikerin hatte<br />
ausbilden lassen. Diese Ausbildungsstätte<br />
für zukünftige Sommeliers floriert. «M<strong>ein</strong> Wissen<br />
zum Kulturgut <strong>W<strong>ein</strong></strong> an andere weiterzugeben,<br />
macht grosse Freude», sagt sie.<br />
Lange Geschichte<br />
Die Geschichte der <strong>W<strong>ein</strong></strong>kellerei begann im<br />
Jahre 1834 und im Restaurant Bad Balgach.<br />
Damals noch in kl<strong>ein</strong>em Stil gelangte der<br />
<strong>W<strong>ein</strong></strong> direkt vom Fass und über die Karaffe<br />
zum Gast. Flaschen kamen dazu und damit<br />
der Handel mit dem <strong>W<strong>ein</strong></strong>, der sich immer<br />
mehr ausbreitete. «Vorantreiber der Firma war<br />
Emil Nüesch, der sie nach dem 2. Weltkrieg<br />
übernahm sowie andere Betriebe und Kontingente<br />
dazukaufte», sagen Barbara und Sven<br />
Hulsbergen. «Damit war er sehr erfolgreich.»<br />
Mit dessen Pensionierung 1985 begann<br />
<strong>ein</strong>e eigentliche Odyssee der Nüesch <strong>W<strong>ein</strong></strong>e.<br />
Nüesch verkauft s<strong>ein</strong> Lebenswerk an Passugger.<br />
Diese Firma kam zu Haldengut, später zu<br />
Feldschlösschen und zu Carlsberg. Immer mit<br />
dabei war Nüesch <strong>W<strong>ein</strong></strong>e.<br />
<strong>W<strong>ein</strong></strong>kellerei übernommen<br />
Doch was hat die Familie Hulsbergen, <strong>ein</strong>e<br />
Schweizer Familie mit Wurzeln in Holland, mit<br />
Nüesch <strong>W<strong>ein</strong></strong>e zu tun? Das Interesse der Familie<br />
am <strong>W<strong>ein</strong></strong>bau war vorhanden, obwohl sie<br />
darin noch nicht ganz heimisch war. «M<strong>ein</strong>e<br />
Eltern re<strong>ist</strong>en Ende der 1990er-Jahre nach<br />
Australien und wollten dort <strong>ein</strong> Ferienhaus<br />
kaufen», erinnert sich Hulsbergen. «Daraus<br />
wurde nichts. Dafür besassen sie bei ihrer<br />
Rückkehr <strong>ein</strong> <strong>W<strong>ein</strong></strong>gut von 25 Hektaren.»<br />
Dieses <strong>W<strong>ein</strong></strong>gut wechselte unterdessen den<br />
Besitzer. Für die Bewirtschaftung des Schweizer<br />
Marktes kaufte die Familie Hulsbergen<br />
im Jahr 2001 Nüesch <strong>W<strong>ein</strong></strong>e. Vor allem das<br />
Gut in der Toscana, die Villa Trasqua mit <strong>ein</strong>er<br />
Grösse von heute 120 Hektaren, hatte<br />
es der Familien angetan. «Wir haben uns in<br />
die Gegend, den <strong>W<strong>ein</strong></strong> und die Atmosphäre<br />
verliebt», ergänzt Hulsbergen. Es folgte der<br />
vollkommene Umbau dieses Gutes. 35 Hektaren<br />
neue Rebanlagen, neue Philosophie und<br />
neuer Auftritt waren im Jahr 2005 bereit. «Wir<br />
wollten von Anfang an auf Qualität setzen. Es<br />
geht also nicht darum, möglichst viel <strong>W<strong>ein</strong></strong> zu<br />
produzieren, sondern auserlesene Tropfen.»<br />
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Stolz auf <strong>ein</strong>heimische <strong>W<strong>ein</strong></strong>e<br />
Die gleiche Idee gilt für die Reben im Rh<strong>ein</strong>tal.<br />
In Balgach und Maienfeld werden traditionelle<br />
Schweizer <strong>W<strong>ein</strong></strong>e auf hohem Niveau produziert.<br />
«Wir sind stolz auf diese <strong>ein</strong>heimischen<br />
<strong>W<strong>ein</strong></strong>e und freuen uns, dass sie vom Ver<strong>ein</strong><br />
Culinarium anerkannt werden», sagen die beiden.<br />
Kommt der <strong>W<strong>ein</strong></strong>handel dazu. <strong>W<strong>ein</strong></strong>e aus<br />
verschiedensten Ländern sind über Nüesch<br />
<strong>W<strong>ein</strong></strong>e zu bekommen. Das dritte Standb<strong>ein</strong> <strong>ist</strong><br />
der Abfüllbetreib in Balgach. Ob eigener oder<br />
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zugekaufter <strong>W<strong>ein</strong></strong>, die Anlagen sind auf manche<br />
Tausend Flaschen <strong>W<strong>ein</strong></strong> ausgelegt. Dabei<br />
<strong>ist</strong> der Standort im Rh<strong>ein</strong>tal für die Firma ideal,<br />
<strong>ist</strong> doch das Ausland recht nahe. <strong>Der</strong> Erfolg<br />
gibt dem ganzen Konzept Recht. Die <strong>W<strong>ein</strong></strong>e<br />
werden geschätzt, die Nachfrage steigt und<br />
die Firma wächst. «Wir werden also auch in<br />
Zukunft hervorragende <strong>W<strong>ein</strong></strong>e kreieren, die in<br />
<strong>ein</strong>em speziellen Moment zu <strong>ein</strong>em <strong>Erlebnis</strong><br />
werden.»<br />
Ein edler Tropfen<br />
passt bei jeder<br />
Gelegenheit.<br />
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