Bulli-MAG_2018 neu

mhwedo

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Liebe Clubmitglieder und VW-BUS-Freunde

Ich möchte Euch recht herzlich zum wunderschönen Hochglanz-Infoheft begrüssen,

Jubiläums BULLI-MAG 2018

Viel Spass beim Durchstöbern des einzigartigen Bulli-Infoheftes der Schweiz.

Wir feiern ein tolles Jubiläum, 25 Jahre VW-BUS-CLUB BERN 1993-2018

Anfangs 1993 setzten wir uns zu fünft zusammen, im Grünen Trolleybus von Bernmobil auf

dem alten Loeb Areal in Bern-Bethlehem. Schon da waren wir 4 VW BUSSE aus der Umgebung

und suchten einen Namen für unseren Club: Da kam schnell mal der Name VW-BUS-

CLUB BERN hervor! Da wir zu dem Zeitpunkt alles Berner waren, erschien uns dieser Name

sinnvoll.

Seither ist sehr viel gelaufen, es gab die grössten VW BUS Treffen in der Schweiz. Am schönen

Schwarzsee, wo es am letzten von 7 Treffen über 500 Bullis hatte, das war im 2013.

Aus dem VW-BUS-CLUB BERN entstanden auch andere Vereine, die den regionalen Bedürfnissen

gerecht wurden. Dies sind die Vereine VW-BUS-Freunde Schweiz und VW-BUS-CLUB

Schweiz.

Der VW-BUS-CLUB BERN ist nun schon über 25 Jahre bekannt, im In- und Ausland!

Nun bin ich immer noch voller Tatendrang, es gibt noch viel zu tun, lasst es uns gemeinsam

angehen. Mit so einem tollen Vorstand geht alles etwas leichter. Ein grosser Dank an den

ganzen Vorstand, was wäre ein Club ohne seine tollen Helfer.

Ein grosses Danke schön gilt auch an Martin Eggli. Dank seiner Hilfe gibt es das prima Infoheft

BULLI-MAG, und er schaut immer zu unserer Homepage, damit die auf dem neusten

Stand ist.

Einen speziellen Dank gilt auch den Inserenten, die uns mit ihren Inseraten im BULLI-MAG

ihre Unterstützung zusichern und ihr Vertrauen dem VW-BUS-CLUB BERN entgegenbringen.

Auf unserer Homepage www.vwbusclubbern.ch findest Du eine reichhaltige Palette, auch

die Treffen im In– und Ausland sind aufgelistet, ein wunderbares Fotoalbum, Anzeigemarkt,

Berichte und vieles mehr, schaut einfach immer wieder mal rein.

Und noch was, alle die mich kennen, wissen, dass ich nicht untätig rumsitze, habe schon diverse

Treffen ins Leben gerufen, das Grösste war, das im In-/Ausland bekannte VW BUS

Treffen am Schwarzsee.

Nun zum fünften Mal sind wir im schönen Ihringen am Start 2018 vom 17.-21. Mai “ Take it

easy ” Pfingst VW BUS Treffen.

Der VW BUS CLUB BERN wird im September sein Jubiläums VW BUS Treffen durchführen in

Leuzigen. Das Bustreffen wird vom 07.-09. September 2018 sein, mehr in diesem Bulli-Mag.

3. VW BUS Saisonabschluss-Fest am Lac de Joux in Le Pont, vom 12.-14. Oktober 2018.

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Stillstand ist Rückschritt und wir geben wie immer Vollgas!

Das Motto ist: Nicht die Quantität zählt, sondern die Qualität!

Die Tage werden wieder länger, und auf der Strasse kommen einem wieder vermehrt

VW Busse entgegen. Das heisst, es geht nicht mehr lange, und wir fahren wieder an diverse

Treffen. Hoffe Eure Busse sind gut über den Winter gekommen und startklar für die

neue Bulli-Saison.

So, nun hoffe ich, dass Dein/Euer Interesse geweckt wurde und wir euch VW BUS Fahrerinnen/Fahrer

bald in unserem tollen VW-BUS-CLUB BERN begrüssen dürfen.

Den Anmeldetalon findet Ihr auch in diesem Infoheft, man kann sich auch auf unserer

Homepage unter Mitglieder-Beitrittserklärung online anmelden.

Wir haben ganz moderate Preise für die Clubmitgliedschaft, denn wir brauchen ja noch Geld

fürs Benzin, daher darf/kann der Mitgliederbeitrag nicht zu hoch sein, da unsere Busse ziemliche

Spritfresser sind (evtl. die T5 / T6 nicht so?).

Es ist nicht zwingend, dass Du/Ihr einen VW BUS besitzt. Ihr könnt im Club auch nur Gönner

oder Passiv Mitglied werden.

Bei uns sind alle recht herzlich willkommen vom T1 – T6 und auch LT Fahrerinnen/Fahrer.

Nun wünsche ich allen Bulli-Drivern und sonstigen BULLI-MAG Leserinnen/Lesern eine gute,

pannenfreie Saison 2018 und viel Spass mit Euren Bussen/PW‘s. Ich hoffe, Euch bei dem einen

oder anderen Anlass/Treffen begrüssen zu dürfen.

Grüsse euer Präsident

Werner Bürki

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Präsident „Werner“

praesident@vwbusclubbern.ch

Vizepräsident „Mike“

Aktuar„Nicole“

Finanzen „Conny“

Beisitzer „Charly“

Administrator „Martin“

info@mhwe.ch

Support: +41 (0)33 534 99 77

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Die Geschichte vom BUS CLUB BERN.

Mein geliebter VW-Bus T2b (1975, 2.0 Liter CJ) bereitete mir im Jahre 1992 mit seinen wiederkehrenden

Motorproblemen Kummer und Sorgen. Dabei entstand die Idee, einen VW-Bus

-Club zu gründen, um sich mit Gleichgesinnten zu beraten und auszutauschen. Ich versuchte

mit selbst gestalteten Flyern auf mich aufmerksam zu machen und steckte diese bei VW-

Bussen in der Umgebung unter die Scheibenwischer. So kam es, dass sich tatsächlich der

eine oder andere VW-Bus-Liebhaber aus der Region bei mir meldete.

Anfangs 1993 setzten wir uns zu fünft zusammen und suchten einen Namen für unseren

Club: Da kam schnell mal der Name VW-BUS-CLUB BERN hervor! Das war die Gründung des

Clubs.

Wir haben nicht nur in Bern und Umgebung Mitglieder, sondern in der ganzen Schweiz bis

ins Tessin. Die Gründung fand im grünen Bus beim Weyermannshaus statt. Eventuell haben

diverse Leute den Bus noch im Gedächtnis, denn er stand auf dem ehemaligen Loeb Areal.

Alle vom Club machten 1994 auch toll Werbung für unser erstes VW-BUS-Treffen. Wir fuhren

nach Stade (Hamburg) ans Elbe-VW-BUS-Treffen, an den Hockenheimring und ans Tuning

VW-BUS-Treffen und zum BUS-Treffen in Brensbach im Odenwald und an viele andere Treffen

im In- und Ausland. So machten wir auf unser Treffen aufmerksam und lernten sehr gute

Leute, Fahrerinnen/Fahrer, kennen. Unsere Club-Logos wurden (vier an der Zahl) bis heute

von meinem Vater René Bürki (Kunstmaler) kreiert und entworfen.

Schon 1995 führten wir das erste Treffen bei den Eispalästen (Schwarzsee) durch und es kamen

weit über hundert VW-Busse aus halb Europa. Für uns war es ein Riesenerfolg und was

wir innert so kurzer Zeit auf die Beine stellten. In der Zwischenzeit folgten sechs weitere

Treffen am Schwarzsee, auf dem Militärgelände. Da war auch die Infrastruktur viel besser

mit Duschen, WC, Übernachtungsmöglichkeiten usw.

Die Treffen wurden immer grösser und professioneller, da man immer mehr dazugelernt hat.

Man sieht es auch an der grossen Resonanz; für Schweizer Verhältnisse etwas kamen aus

halb Europa zu unseren Treffen am Schwarzsee. Und ich denke, ja ich weiß, dass alle eine

glückliche Heimreise hatten, mit vielen tollen Erinnerungen im Kopf, einfach was Einmaliges

für alle Busfahrer. Der Club ist in der Zwischenzeit stetig gewachsen, so dass wir 2007

über 200 Mitglieder hatten. Wir geben auch immer anfangs Jahr ein Tolles Hochglanz Infoheft

raus, dass Bulli-Mag mit einer Auflage von 2000 Exemplaren in der ganzen Schweiz.

Auch gehen wir mit dem Club an diverse Treffen im In- und Ausland, mit unseren tollen VW

BUSSEN. An Pfingsten steht immer das wunderbare Treffen in Ihringen (Breisach) mit dem

Bulli Team Breisgau und dem VW-

BUS-CLUB BERN auf dem Programm.

Und auch sonst ist immer etwas los

mit diversen Festen, Treffen, usw.

Hier treffen wir uns zum gemütlichen

Beisammensein und Fachsimpeln,

natürlich mit unseren VW Bussen.

Der VW BUS CLUB BERN hatte

sogar vier Jahre ein eigenes Clublokal

von 2000 - 2004 in Frauenkappelen,

das auch öffentlich war. Wir

hatten immer freitags bis sonntags

offen, eigentlich fast durchgehend.

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Im Jahre 2005 hatten wir einen TV Auftritt

mit dem Club, mit vier Bussen im Maag

Areal in Zürich bei Black+Blond mit Roman

Kilchsberger und Chris von Rohr. Das war

eine unvergessliche Schau mit unseren VW

Bussen mitten drin zu sein.

2008 war der nächste Höhepunkt da hatten

wir mit unseren VW Bussen einen tollen

Auftritt bei der Automobil Revue in Riedbach

bei Bern. Jennifer Ann Gerber war Live

dabei bei dem TV-Aufnahmen für AUTO-

MOBIL REVUE TV im Riedbach. Wir waren

über 30 VW Busse auf dem Parkplatz vor

der Zivilschutz Anlage im Riedbach (Bern).

In den Jahren 2010-2012 organisierten wir

die ersten VW-Bus-Club Ferien am Gardasee,

wo stattliche 14 Busse teilnahmen,

in den darauffolgenden zwei Jahren waren

unsere Clubferien in St.Tropez (Port Grimaud),

und es war wieder ein großer Erfolg

mit 13 VW-Bussen.

Nun 2012 hat sich die Mitgliederzahlen so auf etwas über 100 Clubmitglieder eingependelt,

was auch gut ist, denn bei zu vielen Clubmitgliedern verlierst du fast den Überblick.

Im November 2013 gab es eine Zersplitterung, da gab es Leute, die sich lieber VW BUS

CLUB Schweiz nennen wollten, die anderen weiterhin VW-BUS-CLUB BERN, was ja auch der

Gründungsname vom Club ist, das war im Jahr 1993. Daher gibt es jetzt halt zwei Clubs aus

einem in der Schweiz. Wir sind nun im Jahr 2017 angekommen, ich bin immer noch Präsident

des VW-BUS-CLUB BERN.

Die Mitgliederzahl ist etwas kleiner geworden. Da auch die Zahl der VW Busse eher kleiner

geworden ist. Die mit den neuen Bussen haben nicht mehr so grosses Interesse zum Clubleben.

Sind halt auch nicht mehr Busse zum Schrauben und haben keine Boxer Motoren im

Heck. Wir führen immer noch diverse Treffen durch, die unser Club organisiert im In- und

Ausland, wo der VW BUS CLUB BERN der Ansprechpartner ist. Es macht mir genau noch so

viel Spass wie vor 25 Jahren und die Mitglieder im VW BUS CLUB sind einfach sehr gute und

hilfsbereite Menschen.

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Eines ist im schönen Ihringen im Breisgau DE, das andere im Jura am Lac de Joux.

2018 zu unserem 25 Jahre Jubiläum werden wir noch zusätzlich ein Jubiläums

VW BUS Treffen im Leuzigen organisieren. Das Treffen ist vom 07. bis 09. September.

Das ist wohl einfach meine Berufung, für die VW-BUS-Szene Schweiz etwas zu machen.

Heute fahre ich keinen T2b mehr, sondern einen VW BUS Typ2/T3, hat auch einen Boxer

Motor hinten im Heck, ist auch schon 34 Jahre alt, aber läuft und läuft und läuft.

Bei uns sind alle recht herzlich willkommen vom T1 – T6 und auch LT Fahrerinnen/Fahrer.

Wenn Du mehr erfahren möchtest und noch mehr Bilder sehen möchtest, gehe auf

unsere wunderbare Homepage unter: www.vwbusclubbern.ch

Gruss vom Präsident

Werner Bürki

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VW BUS Treffen Kirchzarten vom 07.04. – 09.04.2017

Am Freitag war unser Treffpunkt um 9.00 Uhr auf der Raststätte Grauholz und so starteten

wir im 3er Konvoi Richtung Kirchzarten. Seit Tagen

war hammer Wetter in Sicht und so freuten wir uns

umso mehr auf das 1. Bulli Treffen im Jahr 2017.

Als wir in Kirchzarten eintrafen, waren wir bereits

die Busse Nummer 48 – 50 und dies am Freitag

kurz nach Mittag und es war klar, dass es bestimmt

noch extrem viel mehr sein werden. Sofort machten

wir uns ans Werk und richteten unsere Bullis gemütlich

her. Nach dem Einrichten gönnten wir uns

leckeres Bierchen und genossen die frühlingshaften

Temperaturen über 20 Grad. Weiter ging es dann

zu Kaffee und Kuchen, wo wir genüsslich verschiedenste

Variationen Kuchen verschlungen. Damit wir

später etwas auf dem Grill brutzeln konnten, mussten wir im Städtchen einkaufen gehen und

so schlenderten wir ins Dörfchen. Beim Restaurant Spritzenhaus reservierten wir einen Tisch

für Samstagabend und tankten Sonne auf der

Terrasse. Bei einem Hopfen Wasser inspizierten

wir die Speisekarte, wo sich bald das Rumpsteak

als Favorit heraus kristallisierte und zwar satte

400 gr. Uns lief das Wasser im Munde zusammen.

Gestärkt und hungrig gingen wir in den Supermarkt,

indem wir bestes Rindsfilet kauften.

Vollgepackt mit tollen Sachen, kehrten wir zum

Treffen zurück und wie kann es anders sein, wir

gönnten uns ein Bierchen. In einer lustigen

Plauderrunde strahlte uns die Sonne ins Gesicht,

einfach herrlich. Was mich sehr freute war, dass

viele interessiert an unserem Ihringer VW Bus

Pfingsttreffen waren, und so denke ich, dass wir dieses Jahr richtig viele Busse haben

werden. Ein Erfolg der ganz klar unserem

Familiären und gemütlichen Konzept recht gibt und

das spricht sich herum. Ich freute mich riesig. Wir

machten dann eine Runde auf dem Platz, auf dem

sich schon sehr viele Bullis platziert hatten. Als

dann die Nachricht kam, es werden über 500

Busse. Rekord für

Kirchzarten. Später

in unserer Runde

wollte Wernu uns

mit einem Kaffee

verpflegen, aber die

Maschine hatte ihre

Dienste geleistet.

Voller Übermut flog die Maschine aus dem Bus Richtung

Bach, wo sie für immer und ewig verschwand. Wie? Ja das

konnten wir uns auch nicht erklären. Waren es die

Heinzelmännchen oder wird sie irgendwann beim Mallorca

Urlaub stranden? Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall wurde

da schnell mit Pulver Kaffee abgeholfen. Danach machten

wir Feuer, um unser lecker Fleisch zu brutzeln. Jeder brachte

etwas an den Tisch und so wurde wie am türkischen Bazar

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am Tisch getauscht und gegessen. Dazu gab es Rotwein

vom Kaiserstuhl, wo unser Pfingsttreffen

stattfinden wird. Beim gemütlichen Feuer in unseren

Trommeln liessen wir den Abend ausklingen. Ich auf

jeden Fall schlief wie ein Murmeltier, und genoss am

nächsten Morgen mit Milou, unserem jüngsten Familien

und Club Mitglied, ein Hund, den Spaziergang.

Ich hatte Lust auf einen Kaffee, so stoppte ich beim

Kiosk am Eingang, Milou befestigte ich vor dem

Eingang. Dies passte ihm gar nicht als ich in den Laden

ging, also bestellte ich von der Tür aus meinen

Kaffee und die nette Dame brachte ihn mir. Nach

paar Minuten lies ich den kleinen frei und er schnüffelte sich quer durchs Feld. Was er sich

auch gemerkt hatte ist, wo die nette Dame mit dem Kaffee war und so düste er mir auf dem

Rückweg Richtung Kiosk und verschwand. Als ich in den Laden schaute, begrüsste er alle darin

herzlich und nutzte seinen Welpen Bonus voll

aus. Langsam erwachten alle und wir tranken

Kaffee und tankten bei Stahl blauem Himmel die

ersten Sonnenstrahlen. Das Wetter ist wirklich

perfekt, wenn ich daran denke, dass wir letztes

Jahr extrem gefroren haben. Immerhin hatten wir

die 1. Nacht Strom und so mussten wir nicht frieren.

Nach dem Frühstück machten wir wieder eine

Runde auf dem Platz wo wir einige Kuriositäten

entdeckten wie zu Beispiel den 3-achsigen T3.

Ich liebe es zu sehen, wie immer wieder voller

Herzblut neues entsteht, und hier waren 5 Jahre

Bauzeit investiert worden. Später lernten wir

Sandro mit seinem T3 kennen, der am Rande des Juras wohnt. Wir sahen ihn schon auf dem

Camping mit seinem selbst getunten E-Trotti, so erzählte er, dass dieses fast 50 km/h

schafft. Auch sein Bus war eine Augenweide und mit vielen kleinen Details versehen. Da er

alleine war, luden wir ihn spontan mit zum Abendessen ein. Es zog uns danach ins Dörfchen,

in dem wir wieder Einkäufe machten, damit wir bis Sonntag Verpflegung hatten. Die Zeit

verging wie im Flug und als wir retour auf dem Gelände waren, montierte Wernu die kurzen

Hosen, fand sein Schnorchel Equipment und wollte

nach der Kaffeemaschine suchen gehen. Ja sie fehlte

halt an allen Ecken, aber das kalte Wasser hielt ihn

dann zurück. Nun kam endlich der grosse Abend und

wir freuten uns auf das Rumpsteak. Auf dem Weg

zur Spritzenstube erfuhren wir von Sandro, dass er

Veganer ist, und wir alle waren wie die Wölfe. Aber

die Speisekarte hatte auch für ihn etwas dabei. Ich

muss sagen, das war MEGA lecker, so werden wir

hier bestimmt 2018 wieder schlemmen gehen. Wir

hatten dann einen Hammer lustigen Abend in der

Spritzenstube, welcher danach mit Absinth von

Sandro aus dem Jura und einem Trommel Feuer

ausgeklungen wurde. Bei mir war der Akku leer und ging früh ins Bett mit meinen 2 Liebsten,

Nicole und Milou. Es wurde noch bis halb 3 geplaudert, was das Bulli Herz hergibt, aber ich

bekam von all dem nichts mit. Am nächsten Morgen krochen langsam alle aus ihren Bussen

und wir starteten wieder mit Sonne pur und Kaffee, einfach Wahnsinn. Wir merkten dann

bald das der Strom nun doch weg war, was uns gar nicht passte. So ging Wernu über den gefährlichen

Bach, wo ja schon die Kaffeemaschine verschwand, und zapfte von der anderen

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Seite Strom ab. Wernu durfte nicht auch noch verschwinden,

denn er wollte ja noch zum Spargelhäuschen, welches wegen

einer Baustelle auch verschwunden war. Natürlich hat Wernu

dies schon lange abgeklärt und wusste wo es neu platziert war.

Er liebt halt die Spargeln. Ja und jeder weiss, bald geht’s nach

Hause, wir aber wollten noch etwas bleiben, denn wir haben ja

nicht solange für den Heimweg. Gegen Mittag machte ich ein

Feuerchen, damit wir brutzeln konnten, jedoch tauchte dann

ein älterer Herr auf und wollte auf seinen Platz, welchen er anscheinend

reserviert hatte. Hmm also wir wollten ja nicht

gerade weg, also versuchten wir ihm zu erklären, wie das läuft.

Wir starteten mit: Andere Jahre sind wir schon bis 17 oder 18

Uhr geblieben. Von da an hörte der Herr nichts mehr ausser die wollen mir den Platz nicht

geben. Dabei sagten wir, dass wir noch Grillen und zwischen 14 und 15 Uhr fort sind. Wir

dachten alles im grünen Bereich, aber denkste. Plötzlich war einer von der Organisation vor

uns und wollte verhandeln, dass wir nicht bis 18:00 Uhr bleiben. Tja nach einem kleinen

Wortgefecht, war alles wieder bunt. So packten auch wir nach einer letzten Mahlzeit unsere

Pantoffeln und machten uns auf den Heimweg. Natürlich haben wir Wernus Spargeln nicht

vergessen und machten noch kurz halt. Auch bei uns gab es dann leckere Spargeln zum

Abendessen. So fuhren wir dann im Konvoi wieder in die Heimat.

P.S. Die Feuertaufe von Charlys neuem Motor in Seinem T3 verlief auch Reibungslos, so das

auch dieser VW Bus wieder auf der Strasse angekommen ist.

Gruss Mike

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Unsere Reise nach Schweden

Four and a half Camper

Unsere Reise startete natürlich in der Schweiz und

das Ziel war Schweden. Die Route hatten wir jahrelang

geplant, zudem war sie bis ins letzte Detail

durchgeplant. So ein Quatsch, natürlich nicht. Alles

was wir wussten war der Treffpunkt, und dass das

erste Ziel unser Onkel in Dänemark sein würde.

Wer sind wir überhaupt? Wir sind die four and a

half Campers. Ich Mike, mit Nicole, meine Schwestern,

Angelina,

Ramona,

und ihre

Freundin

Ilena. Natürlich

mit

an Bord unser Milou und sein Cousin Schyan, ein

Australian Shepherd. Unterwegs mit zwei Bullis

machten wir uns auf den Weg in ein unvergessliches

Abenteuer. Nach einem Brunch bei meinen Eltern

ging es los Richtung Deutschland. Unser T2b

kannte diese Strecke bereits und ich wusste, dass

diese Fahrt etwas länger dauert als mit einem normalen

PW. Der T3 von Ramona und Ilena war natürlich flotter auf den Felgen unterwegs,

und so bestimmten wir das Tempo. Satte 21 Stunden hatten wir bis nach Dänemark, da ich

mit vier Frauen und 2 Hunden ein paar Pausen mehr brauchte. Angekommen bei meinem

Onkel gab es erstmal richtige Verpflegung, Bier und leckeres Rahmschnitzel. Obschon ich

schon über 27 Stunden wach war, konnte ich nicht aufhören mit Röfe, meinem Onkel, zu

plaudern. Nach 2 Nächten Entspannung ging es dann los, via Kopenhagen überquerten wir

die mächtige Brücke, und betraten das Elchen Land.In Hörby, dem kleinen Bruder von unseren

Bullis, machten wir in Schweden unsere erste Rast. Es windete ziemlich stark auf diesem

Camping am See, also waren warme Kleider angesagt. The

half Camper, meine kleine Schwester, mit ihrem Wurf Zelt, positionierte

ihr Iglu etwas windgeschützt zwischen unseren VW`s. Die

Schweden sind sich dies gewohnt und schlenderten in Badehosen

Richtung See an uns Eskimos vorbei. In der Nacht stürmte es so

richtig und in den Morgenstunden gab die Markise des T3 nach, und

so mussten wir diese demontieren. Unsere löste ich auch gleich,

damit ich noch etwas schlafen konnte. Die Reise führte uns dann

Richtung Markaryds Elchenpark. Hier erlebten wir das volle Programm.

Sei es ein Selfie mit Elch machen, oder Elchenbaby mit

Mama beobachten.Obschon das Aussteigen verboten war, wollte

Ramona einen Elch füttern. Dies war ihm nicht geheuer und schlug

nur um Haaresbreite neben meiner

Schwester aus. Nebst den Tagesetappen

entstanden auch unsere

Schweden Ziele. Die waren einen

Elch in freier Wildbahn zu sehen, die Rentiere finden, und

einen Fisch fangen. Wie das alles noch wird, werdet ihr

noch erfahren. Danach steuerten wir ein Camping im Wald

an, welches direkt an einem See lag. So stellte ich mir

Schweden vor, als ich das Camping sah, ausser den Nackedeis.

Wir wussten jedoch, dass dies ein gemischtes Cam-

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ping war. Komischerweise war niemand am See unten, so dass wir fantastische Plätze hatten.

Schon beim Aufstellen bemerkten wir bereits ein starkes Mückenleben. Beim Kochen

und Abendessen lernten wir dann die Knots kennen, wie die kleinen «Scheissfiecher» liebevoll

genannt werden. Selbst Antibrumm, und

schwedisches Wundermittel half hier nichts. Als

hätten wir die Masern, so übel wurden wir attackiert,

was dazu führte das wir am nächsten

Morgen abreisten. Weiter ging es dem Norden

entgegen. Die Landschaft war unbeschreiblich

schön. Die Wälder, Seen und Flüsse, einfach

traumhaft. Wir suchten dann ein Camping, damit

wir das legendäre Mittsommerfest erleben

konnten. Dies gestaltete sich jedoch schwieriger

als angenommen. Als wir eines fanden, freuten

wir uns dann auf das bevorstehende Fest. Es

wurde geschmückt, und viele tranken schon das

eine oder andere. Die Menschen liefen irgendwann

Richtung Strand, so dachten wir, dass es nun los geht. Bis wir alle auf dem Klo waren,

die Hunde bereitstanden, kamen die Leute uns schon wieder entgegen. Hmm, hier

war das eventuell nicht so eine riesen Sache, leider. Ein paar Tage später steuerten wir

Idre an, wo wir die Rentiere und massenhaft Elche sehen sollten. Unterwegs campierten

wir wieder auf einem Camping am See. Ans Fischen war noch nicht zu denken, da der

Wind und die Kälte bis auf die Knochen durchdrängten. Wir hatten bereits Infrarotstrahler

gekauft, damit wir nicht erfrieren. Wir zogen nach 2 Nächten wieder

weiter, und schauten den höchsten Wasserfall von Schweden

den Njupeskär mit 125m Höhe und 90m freiem Fall an. Auch der

dazu gehörige Naturpark war extrem eindrücklich. Danach machten

wir uns auf die Suche nach Rentieren und Elchen. Trotz etlichen

Schildern und Nachfragen in Restaurants wollte uns niemand

genauer Bescheid geben. Also machten die four and a half Camper

sich alleine auf die Suche. X Waldwege und Landstrassen sind

wir gefahren, ja sogar Skipisten sind wir mit dem T2b und T3 runtergefahren.

Abenteuer pur, und Elche wie auch die Rentiere fanden

wir nirgends. Wenigstens konnten wir Angelina, the half Camper,

nun von einem halbwilden Campen überzeugen.Kein Strom,

aber ein Plumsklo in der Nähe. In dieser Nacht sank die Temperatur

auf 2 Grad herunter. Jetzt hatte Angelina keine Angst mehr

von Bären und Elchen, die ihr Wurf Zelt zertrampeln könnten,

nein jetzt ging es ums Erfrieren. Eisern hielt sie die

klirrende Kälte durch und verdiente sich den offiziellen

Camper Titel. Die Zeit verging wie im Flug

und nun ging es Richtung Westküste. Auf dem Weg

dahin war Shopping Time im Outlet. Ich glaubte

nicht wirklich, dass da noch etwas kam, da wir irgendwo

in der Pampa waren. Aus dem nichts kam

ein Dörfchen und eine riesige Outlet Meile. Nun zog

es uns weiter Richtung Göteborg, ich wollte noch

einen Abstecher nach Oslo machen, da war ich aber

der einzige. Glaubt mir ich habe alles versucht, um

die Mädels zu überzeugen. Ich denke die Fahrerei

steckte uns in den Knochen und so liessen wir Oslo

aus. Nun kam das schönste Camping auf unserer Reise, klar ist immer Ansichtssache. Das

coole war, dass wir endlich Zeit fürs Fischen hatten. Wir haben das Fischerpatent gelöst

und gingen am nächsten Tag drauf los. Nichts passierte, und so stürzte ich mich ins Was-

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ser, jedoch war da eine grosse Leere. Somit scheiterte auch unser letztes

Ziel. Mit einem Zwischenstopp ging es wieder nach Hörby. Dort trafen

wir Freunde, welche erst mit den Ferien begannen. Nach zwei

Nächten zogen two Campers weiter mit den Freunden und wir, two and

a half Camper, fuhren wieder nach Dänemark zu meinem Onkel. Mit

riesen Schritten ging es der Heimat entgegen. Da wir in Wolfsburg noch

in die Autostadt wollten, war für uns klar, dass wir Sabine und Rüdiger,

Freunde von uns, auf dem Weg noch einen Besuch abstatten. Dort wurden

wir herzlich zum Grillen eingeladen und lernten Roland und sein

Kumpel kennen. Wir feierten mit «Maikäferpisse», einem grünen

Schnaps, der eigentlich anders heisst, bis in die frühen Morgenstunden.

Schweren Herzens mussten wir weiterziehen, und besuchten die Autostadt

in Wolfsburg - die Geburtsstätte

von unserem Bulli. Für das

eigentliche VW Museum reichte

die Zeit leider nicht mehr. Mich quälte der Arsch und

die Beine von der Fahrerei, was mich anspornte Gas

zu geben. Ich brauchte gerade mal ein Powernap und

so waren wir in den frühen Morgenstunden in der

Schweiz. Schweden behalten wir als wunderschönes

Land in Erinnerung, und die four and a half Camper

sind Geschichte, da wir nun the five Campers sind.

Später bekamen wir von Ilena und Ramona noch

hässliche Fotos mit Elchen, Rentieren und einem Fisch

zu Gesicht. Wenigstens haben sie die Ziele erreicht ;-)

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Käfertreffen Brienz vom 06. – 07. Mai 2017

Unser Treffpunkt war am Samstag um 09.00 Uhr Thun Süd Rastplatz Buchholz.

Conny und ich waren die ersten mit meinem

Sauber T3 Bus. Schon bald kam Charly mit

seinem wunderschönen T3 (leider ohne Barbara)

und kurz danach auch noch Nicole und Mike mit

Ihrem schönsten T2b der Schweiz, mit Hund Milou

oder Willu, oder Pfüdu!?

So ging es im kleinen aber feinen Konvoi Richtung

Brienz am Thunersee und Brienzersee entlang.

Das Wetter war gar nicht mal so schlecht,

in Brienz am Treffen angekommen ging es ans

aufstellen.

Charly hatte ein super grosses Zelt dabei, so

dass wir im Trockenen waren, denn es war toll

Regen angesagt. So konnten wir schon bald mal

unsere geliebte Waschtrommel in Betrieb nehmen und uns aufwärmen, denn der Wind

frischte schon etwas auf und auch der Regen kam

pünktlich. Vorher verkaufte ich an meinem Mini-

Stand noch ein paar Model VW Busse. Und wer kam

uns doch plötzlich noch besuchen und hatte Heimweh

nach uns? Manu (unser noch nicht Clubmitglied?).

In der Zwischenzeit war es auf dem

Platz ein reges Treiben und der Platz fühlte sich

langsam mit Bussen, Käfern, Karmans, etc. Es hatte

wie immer sehr schöne Fahrzeuge und es ist immer

eine Augenweide so tolle VW s zu sehen. Mike

holte fleissig Jungfrauen-Bier vom Laden. Ist ein

leckeres einheimisches

Bier. Wir hatten es sehr

lustig und bekamen auch

immer wieder Besuch, man kennt sich halt in der VW-Szene. So

wurde gefachsimpelt was das Zeugs hält. Nach einer Weile kam der

grosse Hunger und für das haben wir unsere Waschtrommeln.

Nun ging es los mit Grillieren, kannst nicht nur Jungfrauenbier

trinken, muss auch was in den Magen. Das was nun kam, war echt

der Börner, Mike machte Grill Speck und Hamburger plus Brötchen

an den Seitenwänden vom Grill, so was hat die Welt noch nie

gesehen. Nun ging es so richtig los mit grillen und alle hatten was

für auf den Grill, so dass wir alle satt und zufrieden waren. In der

Zwischenzeit regnete es wie aus Kübeln. Wir waren alle sehr froh

hatte Charly die gute Idee mit dem grossen Partyzelt, so waren wir

im Trocknen und konnten uns aufwärmen an der Waschtrommelheizung!

Mike war wie fast immer unser Einheizer, Holz hatten

wir ja genug. Am Abend spät gingen wir noch einen

Schlummerdrunk in der Bar einpfeifen, aber ich muss echt sagen

hatten schon bessere Caipirinha!

Anschliessend gab es auf unserem Platz noch einen guten Whisky-Cola für die wo Lust hatten,

so ging dieser Samstag (oder es war ja schon Sonntag) ins Land und die Leute verzogen

sich langsam in ihre Busse. Es war sehr gemütlich und es hat uns auch sehr gut gefallen,

dieser Samstag.

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Am Sonntag war leider das Wetter sehr schlecht. Man merkte auch, dass sich der Platz doch

sehr schnell lichtete. Wir wollten es aber nicht so rasant angehen, wenn wir schon mal

zusammen sind. Mike machte nochmal ordentlich Feuer in der Waschtrommel, so dass wir

noch eine leckere Cervelat grillen konnten. Wir hatten da gar keine Eile und wir hatten es

super gut zusammen und waren im Trockenen.

Und siehe da, auch am Sonntag kam Manu mit Sandra uns nochmal einen Besuch abstatten.

Denke, dass Sie uns einfach vermissen, wo gibt es

schon so eine verschworene Einheit? Nach dem

Mittag hatte Mike, oder wer auch immer, die super

Idee noch eine Pizza zu holen in der Camping Beiz,

es wurden gleich drei. Das war echt toll und lieb

von Mike. Er hat den Schaden auch gleich übernommen,

besten Dank von allen. Nach der Pizza

ging es langsam aber sicher ans Abbrechen des

Zeltes von Charly etc.. Charly hat sich in der Ferne

noch mit Chrigu unterhalten, so dass wir auch das

Partyzelt angefangen haben auseinander zu bauen.

So ist es toll, jeder hilft dem anderen, mit so Leuten

macht das Clubleben sehr viel Spass.

So war auch Brienz 2017 wieder Geschichte, aber mit tollen Fahrzeugen im Kopf und auf

dem Natel. Wir werden sicher im 2019 wieder am Start sein (das Käfertreffen Treffen ist

vom 04.-05. Mai 2019).

Ein grosses Dankeschön an die Leute vom OK, Ihr habt das sehr gut gemacht.

Bericht vom Präsi: Wernu

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Spontanes Bus Treffen über Auffahrt am Lac de Joux 25.-27.05.2017

Um 09:00 Uhr am Auffahrts Donnerstag hatten wir bei der Tankstelle in Bern Westside

abgemacht. Conny und ich waren die ersten vor

Ort. Schon bald gesellten sich Nicole und Mike dazu

und auch Manu mit seinem T4 Gespann traf bald

ein. Er hatte leider noch eine Reifenpanne auf dem

Weg zu uns. Leider hatte Charly da was falsch

verstanden und sich so in etwa um eine Stunde

vertan! So ging es halt im dreier Konvoi Richtung

Lac de Joux los. Kurz vor der Ausfahrt Richtung

Vallorbe hat uns Charly mit seiner Frau Barbara

dann auch eingeholt und wir fuhren nun im vierer

Konvoi Richtung Lac de Joux. Unterwegs kamen wir

noch in den gleichen Stau wegen einer Baustelle

und dem Französischen Grenze wie Thomy schon

am Mittwoch hatte. Als wir endlich am Ziel angekommen

waren, hatte es schon ein paar grössere Camper auf dem Platz. Das Schöne war,

dass unser Platz im hintersten Teil noch frei war. So richteten wir uns gemütlich ein und das

erste Bulli Bier durfte zur Brust genommen werden. Das Wetter war auch so was von schön

Sonne pur. Es war echt wie im Sommer und das auf über 1000 Meter über Meer. Thomy mit

seinem Fiat Camper war noch am Schlafen und er merkte gar nicht, dass wir schon da

waren. Erst als ich ihn etwas unsanft weckte. Unser

Glück wurde reich belohnt. Denn nebenan war

eine Baustelle und Manu wusste sofort, dass da

sicher Strom ist und siehe da, es klappte mit dem

Strom. Sogar ein eigenes Toi Toi hatten wir von

der Baustelle, das sehr oft von uns benutzt

wurde. Herz was willst Du mehr. So mussten wir

unsere Strom Generatoren nicht in Betrieb nehmen.

Thomy war den ganzen Nachmittag beschäftigt

mit seiner neuen Satellitenschüssel

Hightech Gerät. Leider schaffte er es aber nicht,

ihn in Betrieb zu nehmen. Nun ging es ganz flott

ans Grillieren, da ja Barbara und Charly am

gleichen Tag wieder zurück fahren mussten. Denn die Arbeit von Charly wollte das nicht.

Jeder hatte was Leckeres dabei und es roch auch sehr gut auf unserem super Grill

Waschtrommel. Es wurde gefachsimpelt und wir hatten es echt super toll, so wie immer. Es

sind alles tolle und gute Bulli Fans. Silvio vom VW BUS Forum

gesellte sich auch zu uns, denn er kannte den Platz ja schon

vom Herbsttreffen an gleicher Stelle. So waren wir fünf VW

Busse und ein Fiat Camper. Am Nachmittag gingen sich Mike

und Manu noch im See abkühlen. Sie waren echt Baden gegangen

und das Wasser war 12 Grad kalt! Am Abend kam der

Augenblick wo uns Barbara und Charly wehmütig verlassen

mussten. Wir alle fanden es sehr schön von ihnen beiden,

dass sie trotz des Stresses für einen Tag mitgekommen sind.

Das sind eben noch richtige Bulli Freaks. Wir hatten noch eine

lange Nacht vor uns mit Saufen bis der Arzt kommt (ausser

bei Manu!). Nein so schlimm war es doch nicht. Es war ein

wunderschöner Abend und es wurde über Gott und die Welt

und natürlich auch über Bullis diskutiert. Ausser dem Wind

war es doch schön angenehm neben dem Waschtrommelfeuerkorb.

Am Freitagmorgen kam mir spontan die Idee, dass

wir doch alle einen Einkaufstrip nach Frankreich machen

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könnten, denn es war ja so nahe. Ich fragte Thomy, ob er Taxi

spielen würde mit seinem Fiat Camper. Denn da haben ja auch

neun Leute genügend Platz. So ging es gegen Mittag los mit

dem Einkaufstrip nach Frankreich. Wir waren zu sechst. Es

wurde eine lustige Berg und Tal fahrt. Kleines Kaff, aber grosser

Einkaufsmarkt und so fand jeder was er brauchte vom

Fleisch über Bier bis zum leckeren Rose Danjou, mein Lieblings

Rose. Unser Ausflug war echt der Hammer. Danke nochmals

Thomy für Deinen Einsatz als Chauffeur. Conny und Nicole gingen

am Nachmittag noch Wandern damit man unsere Busse

und den See von oben sehen konnte. Da kam auch noch der

Gelati Mann mit dem

drei Rad Wägli vorbei

mit wunderbareren

Glace. Später ging es

Thomy sehr schlecht,

denn er hatte sich aus Versehen Sonnencreme in

die Augen gerieben. Gegen Abend war es auch

wieder mal an der Zeit was auf den Grill zu werfen.

Unser Frankreich Fleisch. Mike heizte unsere

Waschtrommel mächtig ein, so dass wir schon bald

eine top Glut hatten und es geschmeidig los ging

mit Fleisch auf den Grill zu werfen. Wir lernten noch

viele gute Leute kennen auf diesem Platz, die alle

grosse Camper hatten. Es wurde noch ein ziemlich süffiger Abend, der bis in die frühen Morgenstunden

ging. Am Samstag hiess es dann schon wieder zusammenpacken und

verabschieden. Der erste der vom Platz fuhr war Manu. Denn er hat erfahren, dass Sandra

doch früher Arbeitsschluss hatte. Bald mal fuhren Nicole und Mike auch los. So gegen Mittag

fuhren Conny und ich auch wieder los Richtung Bern. Es war ein sehr schönes spontanes Bus

Treffen und hat allen viel Spass gemacht und das Wetter zeigte sich auch von seiner besten

Seite. Wir werden wieder kommen Du schöner Lac de Joux.

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4. Pfingst-VW-Bus-Treffen in Ihringen (01.-05. Juni 2017)

Endlich war es soweit, dass VW Bus Treffen in Ihringen, auf welches ich mich immer besonders

freue, stand vor der Tür. Leider mussten

Mike und ich am Donnerstag noch arbeiten und so

hatten Wernu, Conny & Charly die ganze Aufbauarbeit.

Sie haben Vollgas gegeben und so

mussten wir gar nichts mehr machen, wow, vielen

Dank! Charly musste zudem am Freitag arbeiten

und fuhr am Nachmittag wieder zurück in die

Schweiz.

Leider fuhren Mike und ich erst spät am Donnerstagabend

los, aber somit hatte es kaum Verkehr und

so kamen wir zackig resp. in Bulli Tempo ans Ziel.

Wir sind noch vor Mitternacht eingetrudelt und haben

ziemlich gestaunt, dass doch schon ein paar

Busse auf dem Platz standen. Kurz alle begrüsst

und das erste gemeinsame Beisammensein genossen. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als

ich von Sabine & Rüdiger erfahren habe, dass

sie aus der Nähe Hamburg kommen. So schön,

dass Sie unser Treffen in ihren Urlaubsplan

eingebunden haben. Wie schnell immer die

Zeit vergeht, es wurde bereits in der ersten

Nacht 2.30 Uhr resp. für manche auch 4 Uhr

morgens bis sie schlafen gingen. Am Freitagmorgen

hatten wir bereits Programm, Wernu

hatte nämlich in der Winzergenossenschaft Ihringer

eine Führung inkl. Degustation organisiert.

Als wir merkten, dass wir ein bisschen

spät dran waren, haben wir kurzer Hand beschlossen,

mit dem „Bus“ zu fahren. Ein Foto sagt mehr als tausend Worte – solche Erlebnisse

gibt es wohl nur an Bulli-Treffen ;-). Um 10 Uhr ging die Führung los und auch gleich

durften wir einen leckeren Weisswein „Muskateller“ degustieren. Ich weiss schon warum die

Führung so früh stattfindet ;-). Aber unser

Wernu war schon “voll parat” und

durstig, hihi. Herr Grossklaus von der

Winzergenossenschaft, welcher die Führung

kompetent, interessant und zu

gleich unterhaltsam gestaltete, sagte

schön: „So günstig und einfach wie heute

kommen Sie nicht mehr zu Wein.“ Also

haben das „Manche“ voll ausgeschöpft.

Nach der Führung haben wir noch

weiteren Wein degustiert und natürlich

ordentlich bestellt. Mike und ich haben

für am Samstagabend zum Spaghetti-

Essen Rotwein gekauft. Eigentlich haben wir zwei 3 Liter Flaschen bestellt, aber leider waren

es dann nur 1.5 Liter Flaschen. Dies haben wir zu spät bemerkt, aber halb so schlimm, verdursten

wird an einem Treffen niemand, denn es bringen immer alle viel zu viel mit. Olalaaa

nach der Degustation gingen Wernu und Josef zu Fuss los, um einkaufen zu gehen. Wir

dachten sie seien im Penny-Markt, jedoch hatten sie den Edeka als Ziel gesetzt, so kam es,

dass wir sie nicht wie angenommen beim Einkaufen getroffen haben. Nach langem Warten

haben wir beschlossen, zurück an unser Treffen zu fahren. Von Wernu und Josef immer noch

keine Spur, aber nachdem wir unsere Einkäufe verräumt hatten, kamen sie auf einmal um

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die Ecke. Uiii war Wernu kaputt und hatte ordentlich

„gemotzt“, dass sie uns auf dem Weg wie verrückt

gewunken haben, aber wir sie nicht mitgenommen haben.

Leider haben wir sie nicht gesehen – eh Wernu

hat’s überlebt und hatte mal wieder ein bisschen Training

;-). Am Abend waren wir wieder alle beisammen

und haben in Wernu’s Geburi reingefeiert. Unser Präsi

wurde 56 Jahre jung. Am Samstag hätten viele gerne

etwas unternommen, wie z.B. an den Baggersee Baden

gehen, aber wie üblich kommen an diesem Tag die

meisten Bulli’s an, somit haben wir, Wernu, Conny, Mike

& ich beschlossen, am Platz zu bleiben. Wernu hatte somit

die Idee, dass er für am Sonntag noch eine Überraschung

planen könnte. Er und Conny fuhren zum Einkaufen

nach Ihringen mit seiner Honda Dax und auch

gleich noch in die Höhe zum Restaurant Lenzenberg, um

für uns den Buckelbus zu reservieren. Ich fragte mich

schon, wo sie bleiben. Im Verlaufe des Tages kamen

immer mehr Busse an. Auch Charly & Barbara trafen

ein. Manche kannten wir bereits und andere wiederum

nicht. Immer wieder schön, eine neue Gruppe zu bilden. Auch Besucher hatten wir tagsüber

immer wieder, wie zum Beispiel Veronika mit ihrem Pferd. Da kommen mal andere

„Pferdestärken“ zusammen.

Josef war so lieb und hatte ganz fleissig für alle

die Bolognaise vorgekocht! Andere wiederum haben

Wernu zum Geburtstag einen Kuchen / Torte

gebacken, so dass es schlussendlich insgesamt 4

Stück waren. Wer soll das wohl alles essen ;-).

Charly, Barbara, Mike und ich gingen noch mit

den Fahrrädern Richtung Penny Markt zum Einkaufen.

Wir hatten bis jetzt sehr viel Glück mit

dem Wetter; immer Sonnenschein und das Gewitter

zog an Ihringen vorbei. Aber genau als wir

Einkaufen waren, hatte es mit regnen begonnen.

So haben wir eine Weile gewartet, bis es weniger

wurde. Am Abend sassen wir alle gemütlich beisammen und haben Spaghetti gemampft und

die leckeren Kuchen gegessen, die so viele gebacken haben für Wernis Geburtstag. Am

späteren Abend gab es dann noch Tombola.

Wer hätte es gedacht, wieder hatten Anja &

Bernd den ersten Platz belegt. Manche Dinge

ändern sich halt nie, lach. Was für ein gemütlicher

Abend das wieder war. In der Nacht auf

Sonntag kam noch eine riesen Wassermasse

vom Himmel. Es jagte bei dem Stromverteiler

immer wieder den FI Schalter raus und viele

hatten sogar Wasser im Bus, auch Barbara und

Charly’s Bus war undicht und es wurde eine

feuchte Angelegenheit.

Am Sonntag wurden wir dann vom Buckelbus

abgeholt und zum Restaurant in die Höhe gebracht.

Das haben viele noch nie erlebt und so

war schon die Reise lohnenswert. Die Aussicht von oben war einfach traumhaft, Blick über

die ganzen Rebberge & Sicht bis nach Frankreich. Das Essen hat auch geschmeckt und so

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ging es dann irgendwann mal am Nachmittag

zurück. Bei der Rückreise haben wir noch einen

kurzen Abstecher zum Weingut Maienbrunnen gemacht.

Leider ist Frau Müller im Moment gesundheitlich

angeschlagen und so haben wir nicht

geklingelt und lediglich 3 Flaschen Wein im

„Verkaufskorb“ gekauft. Beim Abbiegen mit dem

Buckelbus zu unserem Treffen kamen uns Manu

und Sandra entgegen, ABER nicht wie gewohnt mit

ihrem T4, sondern mit einem Garagen-Auto. Sie

hatten knapp 20km vor dem Ziel eine Panne und

mussten ihren „Schatz“ zurücklassen. Schön sind

sie trotzdem vorbeigekommen! Mike half noch

Goody beim Einbau eines neuen Benzinfilters, andere sassen gemütlich zusammen am Tisch

und haben gequatscht und dann gab es auch noch die, die ein Schläfchen nötig hatten. Ach

jaaa, bevor ich’s vergesse, wir haben an diesem Wochenende unter anderem gelernt, dass

wir Schweizer von den Deutschen „Schluchtenscheisser“ genannt werden und wir wiederum

die Deutschen nähe Hamburg und Umgebung „Fischköpfe“ (da nahe am Meer) nennen, lassen

wir das mal so im Raum stehen ;-). Der letzte Abend des

Treffens war eher ruhig und viele gingen früh zu Bett, ok

Ausnahmen gibt es ja immer. Ich gehörte nicht dazu, ich

weiss aber, dass sie in der Nacht noch Besuch von einem

Frosch kriegten. Die Frösche hörte man Abends immer in voller

Lautstärke, aber dass sich da einer bis zu ihnen traute,

lies mich doch staunen ;-). Am Montag hiess es dann für uns,

aufräumen und schauen, dass wir alles in unseren Bullis

kriegen. Am Nachmittag trennten sich die Wege und wir

Schweizer fuhren im Konvoi zurück nach Hause. Unterwegs

trafen wir in einer Raststätte auch noch Schweizer, mit einem

T3 Luftibus, welche uns dann mit Ihrem Bulli folgten und uns

anschliessend das nachstehende Foto schickten. Immer wieder

lustig, auch haben uns noch andere Bulli Fahrer aufgeholt

und sich zumindest eine Zeitlang dem Konvoi angeschlossen.

Ich freue mich schon sehr aufs nächste Treffen in Ihringen

und bin happy mit so vielen tollen Leuten das Wochenende

verbracht zu haben!

Bis bald & liebe Bulligrüsse

Nicole

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5.Pfingst-VW-Bus-Treffen in Ihringen (Deutschland)

Datum des Treffens: 17. – 21. Mai 2018 (Jubiläum 25 Jahre VW-BUS-CLUB BERN)

Wir möchte Euch einladen zum fünften Schweizer VW BUS Treffen

“ Take it easy ” im wunderschönen Ihringen (DE)

Es soll wieder ein fantastisches Treffen sein unter Bullifahrer/innen.

Das Treffen ist bei der Reiteranlage vom Reitverein Ihringen.

Adresse: Tunibergstrasse 3, 79241 Ihringen. (vis-a-vis Schwimmbad Ihringen)

Es ist ein gemütliches VW BUS Treffen in schöner Umgebung,

Schwimmbad gleich um die Ecke, auch der wunderschöne Burkheimer Baggersee.

Strom/WC/Dusche vorhanden.

Zum Hammerpreis von 35.- Euro pro Bus und ganzes Pfingstwochenende (Do. - Mo.)

Plus Überraschungs-Säckle und Gratis Tombola!

Für das leibliche Wohl ist jeder Teilnehmer selber verantwortlich!

Samstagabend: Gratis Risotto mit Spargeln und Pilzen! Plausch Abend!

Anmeldung erwünscht!

Hat einen gedeckten gemütlichen Unterstand, also auch bei

Regen null Problemo!

Anmeldungen an: Werner Bürki mail: buerki61@gmx.ch

Freitag 18. Mai 10:00 Uhr Besichtigung Winzergenossenschaft

Ihringen, grösster Holzfasskeller von Deutschland

(mit Weinproben).

Dauer der Führung ca. 1 Stunde.

Organisation: VW-BUS-CLUB BERN (CH)

“ Take it easy ”

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13. Int. VW Bus Treffen in Mörel Bericht 16. – 18.06.2017

Wir fuhren am Donnerstag früh bei herrlichem Sommerwetter los von Bümpliz Richtung

Mörel ins Wallis. Beim Autoverlad in Kandersteg

hiess es etwa eine viertel Stunde warten. Bei

dem tollen Wetter war das mit dem Panorama

natürlich kein Problem. Und schon bald waren

wir im schönen Wallis, auf dem Platz vom Bus

Treffen in Mörel. Wir waren gegen Mittag da und

waren erstaunt wie viele Busse schon auf dem

Platz standen. Es war halt auch in vielen Kantonen

ein Feiertag Frohleichnam. Ich fuhr wieder

zu meinem alten Plätzchen fast direkt im Pferdestall,

da habe ich auch immer gleich Strom, da

es in Mörel immer erst ab Freitagmittag Strom

gibt muss man halt etwas Kreativ sein. Aber es

klappt immer mit dem Besitzer der Pferde Lobby.

So richten wir Conny und ich gemütlich ein. Am Abend

gab es ein sehr Leckeres Bier-Poulet auf unserem Super

Grilltrommel. Kann euch sagen es schmeckte so was von

gut. Am Abend kam uns die tolle Idee, noch ein Eis essen

zu gehen nach Mörel, da auf dem Platz vom Bus Treffen

noch nichts los war Gastronomisch gesehen, da ja das

Treffen erst am Freitag beginnt. So marschierten wir los

und was für ein Glück weiter vorne kam doch der Chef von

der Pferdefarm mit Auto er nahm uns gleich mit und

brachte uns direkt zum Restaurant Tunetsch, das war der

Platz wo früher das Bus Treffen Stattfand da es da noch

einen kleinen wunderbaren Campingplatz hat wo zum Restaurant

gehört. Da gab es dann zwei wunderbare Coup Romanoff

und Bananensplit für uns und das bei sehr angenehmen

Temperaturen, dass abends um 21.00 Uhr. Der

Fussmarsch zurück ging auch und huch, was sehen meine

Augen vor einem Hotel da in Mörel einen wunderschönen

Samba Bus. Sofort nahm ich mein Natel um ein paar Bilder

zu schiessen. Auf der Terrasse sass eine Frau und ich ging zu ihr. Wir kamen sofort ins

Gespräch. Ihr Mann war schon mal das Gelände anschauen gegangen mit dem Porsche

Cayenne. Sie waren aus Deutschland und kamen mit zwei Autos. Es wurde noch sehr Lustig

mit Lisa und Clemens echt wunderbare Leute. Sie wollten am Freitag auch ans Treffen kommen

mit, Ihrem Samba. Ich versprach ihnen einen Platz frei zu halten was auch wunderbar

geklappt hat. Wir hatten es echt gut zusammen und sie wollten uns auch auf den Platz

zurückfahren, aber Conny wollte lieber

Marschieren. Also ging es halt los und ruck zuck

obschon etwas gefährlich, da es kein Gehweg hat

und die Walliser fahren eh wie die Säue, waren wir

unten. Im Camp am Bus Treffen angekommen

machte ich mich mal hinter den Whisky mit Cola

und sogar Conny nahm einen mit mir zur Brust.

Und wer kam da noch angerauscht mit dem VW

Käfer und Freundin, der Crigu Schmutz und das

am Abend späht. Sie machten noch schnell eine

Abend Rally über den Grimsel Pass nach Mörel und

blieben bis etwa 2 Uhr in der Nacht bevor es wieder

über den Grimsel Pass nach Thun ging. Das

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einzige das mich etwas nervte waren

die geschätzten 1. Millon Fliegen über

all die Tage. Ist halt so dort da die

Pferde nicht einen Meter neben einem

Standen und der Stall auch gleich um

die Ecke war. Am Freitagmorgen ging

unser Spaziergang wieder einmal

mehr nach Mörel hinauf, da ich da

eine Wunderbare Bäckerei kenne mit

Terrasse zum Verweilen. Da gab es

sehr gute Gipfeli und Kaffee. Anschliessend

noch rasch ins Coop und

was Einkaufen für Leib und Sehle. Als

wir zurück waren war schon die Hölle

los und der kleine Platz füllte sich

doch sehr schnell. Ich hatte etwas

Angst um unsere Gäste mit Samba

Bus und Barbara und Charly. Sie mussten ja auch noch einen Platz haben bei uns. Aber ich

konnte die Lücke mit allem was ich hatte verteidigen! Endlich kamen so gegen 16.00 Uhr Lisa

und Clemens mit Samba und Enkeltochter Zoey, eine lustige Bohne. Und etwas später

trudelten auch Barbara und Charly ein mit ihrem schönen T3 Bus. Sie konnten sich direkt

vor unseren Bus platzieren. Sogar für das grosse Zelt von ihnen hatte es noch Platz. Anschliessend

ging es zum alljährlichen Raclette Abend. Da war wie immer Geduld angesagt.

Wir hatten einen wunderbaren Abend und es wurde über Gott und die Welt diskutiert bis

spät in die Nacht. Man sah wieder mal viele bekannte Gesichter und es gab viele gute

Gespräche. Am Samstag war Wandern im

kleinen Stiel angesagt. Mit der kleinen Gondel

rauf auf die Riederalp quer durchs Dörfli.

Hier ein Imbiss da eine Glace und mit

der Grossen Gondel retour nach Mörel. Da

erschlug es uns fast von 19 Grad auf dem

Berg (Riederalp) unten in Mörel geschätzte

30 Grad. Am Abend war Grillen angesagt

jeder hatte was Feines für auf unsere Grillwaschtrommel.

Es war ein feucht fröhlicher

Abend und wir hatten es wie immer sehr

gut miteinander. Ein Wehrmutstropfen war

einfach das mit unseren Schweden Fahrern,

die haben wir schon sehr vermisst, denn sie

gehören einfach dazu Nicole, Mike und Willu

der Hund! Alles hat ein Ende und so kam

der Sonntag mit dem Abräumen und nach vorne gehen, denn es war ja noch die Verlosung

der Tombola, leider hatten wir nicht so Glück wie Manu, der nun noch toller Musik hören darf

im Bus da er einen Umwandler Gewonnen hat von 12v auf 220v Hilfe. So nach dem Mittag

war das Treffen in Mörel Geschichte und wir fuhren Richtung Goppenstein. Es wurde eine zügige

fahrt, denn ich und auch Charly jagten unsere Busse extrem den Hang hinauf. Bei mir

wie bei ihnen flog das Geschier etc. nur so rum im Bus hinten. Wir konnten gleich auf den

Zug und nach ein paar Augenblicken ging es auch schon los Richtung Kandersteg. Nach dem

Blausee ging es noch in ein Restaurant zum Abschluss eine gute Glace Essen. Nach Thun

trennten sich unsere Wege und wir fuhren noch mit dem Konvoi der Basler, zwei T2b und ein

T3 Luftibus. Mit mir waren es vier Busse bis nach Bern. Das war der kleine Roman von Mörel

2017!

Bulli Grüsse von Conny und Wernu

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Oldtimer Treffen in Bleienbach am 25. Juni 2017

Ich, Conny wurde am Sonntagmorgen etwas abrupt

aus meinen Träumen geholt. Wernu sagte, ich soll

mich bereitmachen, weil wir was vorhaben. Das war

alles, was ich wissen durfte. Das am Sonntagmorgen

um 08:00 Uhr, denn es sollte ja eine Überraschung

werden. So machte ich mich bereit und genehmigte

mir noch einen Kaffee bevor es losging. Wir fuhren

mit dem Honda Jazz zuerst mal zum Sauber VW Bus

und wechselten die Fahrzeuge. Dann ging es auch

schon los

Richtung

Oberaargau.

Über Herzogenbuchsee

ging es dann weiter zum Flugplatz

Bleienbach wo das Oldtimer Treffen stattfand, auf

dem Flugplatz Bleienbach. Es gab auch Personen,

die bereits am Samstag angereist sind und dort

Übernachtet haben. So standen dann schon einige

tolle Fahrzeuge auf dem Platz, als wir kamen. Da

wir recht früh da waren (ca. 09.00 Uhr), hatten wir

einen guten Platz, wo wir uns dann gemütlich

eingerichtet haben. Da wir zu Hause nicht mehr gefrühstückt

haben, nahmen wir die Züpfe, Butter und die Konfitüre und einen Thermoskrug

Kaffee einfach mit und so konnten wir vor Ort ruhig

Zmörgelen und zuschauen, was noch für schöne

Oldtimer reinfuhren. Der Platz füllte sich immer

mehr. Es war ein richtiger Augenschmaus so schöne

alte Autos anzuschauen. Wernu machte dann später

eine Runde und verteilte die Flyer an die VW Busse.

Es waren etwa 15 Busse auf dem Platz und da er

sogar einige davon Persönlich kannte, weil viele im

Bus Club Bern waren. Ich ging etwas für mich die

Fahrzeuge anschauen und traf dabei einen alten Kollegen,

der gleich mit mir die Runde machte. Kurz

nach dem Mittag traf ich dann noch eine alte Freundin

mit ihrem Partner. Das freute mich umso mehr,

da wir zusammen in meiner alten Heimat sehr viel erlebt haben. Auch Wernu traf die eine

oder andere Person von anderen Treffen, oder vom VW BUS CLUB BERN. So gegen 13.30

Uhr haben wir zusammengepackt und fuhren los.

Unterwegs gingen wir dann noch zur Abkühlung

eine feine Glace essen. Danach ging es heimwärts.

Es war eine gelungene Überraschung! Danke Wernu

Bericht von Conny

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Treffen am Lac de Joux von 13. – 15.10.2017

Am Freitag, der 13. startete meine Bulli Vorbereitung mit einem kleinen Startproblem. Unser

T2b war lange gestanden und die Benzinpumpe

war ausgetrocknet. Mit ein paar

Benzin-Schnäppsli in den Vergaser brachte

ich ihn dann zum laufen. Um 17.30 Uhr

trafen wir uns mit Charly, Conny und den

Newcomern Philipp und Christine mit einem

T6. Mit an Board hatten sie Arco, einen

jungen Schäferhundwelpen, welcher unser

Border Collie Milou erstmal anbellte. Da

niemand ein Navi dabei hatte, fuhren wir

mit Google Maps los. Wir sollten dann bald

herzige Dörfer kennenlernen, da Maps uns

neben einem Unfall durchführte. Ich war

froh als ich Le Pont angeschrieben sah und fuhr mit Schwung den Berg hoch. Genau zur

herrlichen Abendstimmung trafen wir auf unserem traumhaften Platz am Lac de Joux ein.

Es waren bereits einige Busse auf dem Platz und ich mit Nicole, platzierten uns neben Wernu,

welcher mit Josef schon am Donnerstag anreiste. Alle die

es sich gemütlich eingerichtet hatten, trafen sich bei der

wärmenden Feuertrommel. Bald parkierte Andrea neben unseren

Bulli und gesellte sich zu uns.

Wernu und Josef waren bereits einkaufen und so kamen wir

am ersten Abend in den Genuss vom weltbesten Vacherin

Mont d`Or. Beim schlemmen und plaudern, lernten wir dann

Philipp und Christine besser kennen. Plötzlich wie aus dem

nichts steht da Milli Milli und sein Kumpel mit einer Flasche

Weisswein vor uns. Wir hatten nun eine Bunte Gruppe

beisammen auf unserem Platz. Da waren Freunde vom VW

Bus Forum Deutsch und Westschweiz, Wolfgang aus Deutschland,

Milli Milli aus Polen wie auch einige, die einfach so kamen,

weil sie vorbeifuhren oder unserer Werbung folgten.

So tranken und plauderten wir bis alle früher oder später ins

Bett gingen. Der Morgen startete mit Nebel und

genau so fühlte ich mich auch. Es schmerzte im

Kopf, aber auch in der Leiste, ich erfuhr dann am

Montag dass ich einen Leistenbruch hatte.

Wernu gab mir dann eine Tablette und so

verschwanden die Schmerzen und damit auch der

Nebel. Was für ein Weekend, ich glaube viel perfekter

hätte Petrus das Wetter nicht bestellen können.

Charly war mit Josef schon die bestellten

Gipfeli abholen und so konnten wir frühstücken.

Alle hatten es sich gemütlich eingerichtet und wir

genossen das geniale Wetter, bei angenehmen

Temperaturen. Es wurde auf Welsch, Englisch,

Deutsch, mit Händen und Füssen geplaudert, was

das Zeug hält. Die Grills brutzelten leckeres Fleisch, bis einem das Wasser im Mund zusammen

lief. Ich Superhirn hatte meinen Stromgenerator mit einem Zahlenschloss an die Bank

unten am See gesichert. So kam es, dass der, der meint – eben meint – und ich den Code

nicht mehr wusste. Charly der alte Panzerknacker löste das Problem kurzerhand mit einem

alten Schulbuben-Trick. Hätte auch mir einfallen können, aber ich war zu genervt. Am

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Nachmittag zogen wir los, um uns mit leckerem

Vacherin Mont d`Or einzudecken. Andere machten

einen Spaziergang ins Grüne oder gingen ins Dörfchen

Le Pont eins trinken. Jobs fill your pockets, Bulli’s fill

your Life, ist mein Fazit von diesem gemütlichen

Treffen. Später machten wir Schlangenbrot und Cervelat

über dem Feuer, wie zu Schulzeiten. Das Feuer

brannte von da an durchgehend, dazu genossen wir

die Zeit mit den goldenen Sonnenstrahlen. Es wurde

gebrutzelt auf dem Feuerkorb, leckere Getränke gemixt

und so bekamen wir dann nochmals eine

traumhaft kitschige Abendstimmung. Ich weiss, dass

ich dies schon oft gesagt habe, nur muss ich dies einfach wieder los werden. Ich liebe diese

kleinen persönlichen Treffen, wo jeder dort

sein kann, wo es ihm passt, die Busse frei

stehen und jeder mit jedem plaudert. Wir

freuten uns extrem dass wir 21 Busse auf dem

Platz zählen durften, und die Familie vom T1

bis T6 komplett anwesend war. Der Samstag

Abend endete für mich etwas früh, da ich nicht

so fit war. Für andere jedoch wurde es spät,

oder besser gesagt früh bis sie zu Bett gingen.

Der Sonntag startete mit wenig Nebel, so dass

wir bald die Sonne geniessen konnten. Charly

war schon auf und wir wollten die bestellten

Gipfeli abholen gehen. Auf dem Weg dahin

kam Josef bereits vom abholen zurück. So gingen

wir ins Restaurant einen Kaffee trinken, und machten danach einen Spaziergang am See

entlang. Zurück auf dem Platz, schlüpften alle langsam aus ihren Schlaflöchern. Frühstücken

war angesagt und dann das übliche klar Schiff machen. Wir trommelten am Mittag noch alle

zusammen um ein Gruppenfoto zu machen.

Kurz darauf fuhren die ersten los,

um den Heimweg anzutreten.

Wir machten Feuer am See, genossen das

Wetter, und machten zu guter letzt eine

Cervelat. Danach hiess es auch für uns

zusammenpacken. Der Club Vorstand ging

dann auf der

Raststätte Estavayer

le Lac

noch ein Glace essen

und fuhren

dann definitiv auch

nach Hause. Was

bleibt ist die Erinnerung an ein weiteres gelungenes Bulli Treffen am

wunderschönen Lac de Joux.

Euer Vize Präsi

Mike

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VW-Bus Club Bern lädt zum VW Bustreffen in Leuzigen 07.-09. Sep. 2018

Programm zum 25-jährigen Jubiläum des VW-BUS-CLUB BERN 1993-2018

Es sind alle Bullifahrer / -innen vom T1 - T6 + LT ’s herzlich willkommen.

- CHF 20.– pro Bus und inkl. Strom, WC, Dusche!

- Diverse Verkaufsstände und Teilemarkt

- Live-Band, DJ Charlyboy

- Barbetrieb Bulli-Bar mit Nicole, sie macht euch coole Drinks

- Feuerwerk Mike der Feuerwehrmann zündet das Mini-Feuerwerk

- Verpflegungsmöglichkeiten Wernis Spanferkel wird zum Traum, Gaumenfreude pur

Programm der Veranstaltung:

Freitag 07. Sep. 12:00 Uhr Einfahrt zum Festgelände

Begrüssung und gemütliches einrichten, Strom fassen und Ausschau halten nach bekannten

Gesichtern.

Barbetrieb ab 19.00 ab Uhr

Abend Fachsimpeln am Lagerfeuer.

Samstag 08. Sep. Frühstücken, nachher lassen wir uns überraschen!

Zuschauen wie das Spanferkel vor sich hin schwitzt! (ab 17.00 Uhr ist das Ferkel zum Verzehr

parat)

Nachmittags übers Festgelände flanieren. Aare schwimmen gehen.

Abend: Lagerfeuer, Barbetrieb ab 19.00 Uhr, Live-Musik ab 21.00 Uhr anschliessend DJ

Charlyboy, Mini-Feuerwerk 23.00 Uhr

Wir machen die Nacht zum Tag.

Sonntag 09. Sep. Gemütliches erwachen auf dem Festgelände, frühstücken, Aare schwimmen.

Wer möchte darf gerne den ganzen Sonntag noch auf dem Festgelände verbringen.

Anschliessend Verabschiedung der Bullis.

Anmeldungen dringend erwünscht!!

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3. Saisonabschluss-Fest am Lac de Joux

(für alle Bullifahrer-/innen und Camperfreaks)

Vom 12 - 14. Oktober 2018 am wunderschönen Lac de Joux in Le Pont.

Alle Busfahrer/-innen und Camper sind recht herzlich willkommen!

Der Platz hat keinen Strom, ist direkt am See.

Einfahrt zum Platz ist vis à vis vom Restaurant L`Aurore

Warme Kleider, Wanderschuhe, Gasheizung und Holz mitnehmen!

Adresse: Rue du Lac 3 , 1342 Le Pont

Anmeldungen an: buerki61@gmx.ch

ACHTUNG, zur Zeit ist unklar, ob dieser wunderschöne Platz im Oktober

zur Verfügung steht.

Wir halten euch auf unserer Website auf dem Laufenden.

Ausweichplatz wird sein: Les Tâches, 1346 Les Bioux (am Lac de Joux)

Koord: N 46° 37` 13” E 006° 15`56”

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Einige VW BUS TREFFEN 2018 im Überblick

13. – 15. April VW Bus Treffen Kirchzarten (D)

17. – 21. Mai Pfingst-VW Bus Treffen Ihringen (D)

01. – 03. Juni VW Bus Treffen Mörel (CH)

01. – 05. Aug. VW Käfer/Bus Treffen Orpund 40 Jahr Jubiläum

17. – 19. Aug. VW Meeting Murten (CH)

07. – 09. Sep. VW-BUS Jubiläumstreffen 25 Jahre

VW-BUS-CLUB BERN in Leuzigen

12. – 14. Okt. VW Bus Treffen Lac de Joux (CH)

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Bulli in Dänemark

Wer mein letztes Abenteuer in Portugal und Spanien mitverfolgt hat, weiss, dass ich unglücklicherweise

per Huckepack in die Schweiz zurückgekommen bin. Meine Zylinderkopfdichtung

war... wie soll man sagen... etwas unpässlich geworden.

Nun denn, ich war wieder zuhause und der Termin bei der MFK stand kurz bevor. Mein Besitzer

fackelte nicht lange, und brachte mich, so wie ich war zur Fahrzeugkontrolle. Die Unternehmung

war erfolgreich und so bin ich nun wieder für ein paar Jahre geprüft.

Mir war etwas mulmig, stand mir doch der Austausch meines Motors bevor. Mein Besitzer

kaufte einen Kollegen von mir, einen T 3 und machte sich an die Transplantation. Dank der

Mithilfe von Mike zur Demontage und Wernu zum Einbau des Spendermotors, die postwendend

erfolgte, gelang das Vorhaben ohne grosse Zwischenfälle. Es gab noch ein paar Kleinigkeiten

zu erledigen unter anderem wurde ein DAB Radio eingebaut und ich fühlte mich wie

neugeboren.

Das musste sofort ausprobiert werden, meine beiden Besitzer packten ihre sieben Sachen

und wir machten uns auf nach Dänemark. Erster Halt war Frankfurt, ich wurde auf dem

Campingplatz abgestellt und wie es der Zufall so will war gerade ein grosses Fest in der Innenstadt.

Leider hatten die beiden einige Mühe die Innenstadt überhaupt zu finden so ganz

ohne mich und mein Navi. Zu ihrer Ehrenrettung muss jedoch gesagt sein, dass die U-Bahn

wegen Umbauarbeiten nicht so fuhr wie sie sollte und man mit dem Bus zweimal umsteigen

musste um ins Zentrum zu gelangen. Schliesslich haben sie es dann doch geschafft. Sie besuchten

nicht nur das Fest, nein sie frönten auch der Kultur. Auf ihren Wunsch hin gingen sie

(er eher widerwillig) ins Museum für moderne Kunst wo er seinen Widerwillen sofort bestätigt

fand. Sind ein paar Armierungseisen und ein Aschehaufen Kunst oder nicht? Darf man

auf einen alten etwas abgeschabten Stuhl der in der Ecke steht sitzen oder ist das ein teures

Kunstwerk? Er fand das alles ziemlich schräg und sie wusste nicht so recht was sie davon

halten sollte. Dieses Museum führt noch heute zu Diskussionen unter den beiden über Kunst

oder vermeintliche Kunst.

Nach dieser kulturellen Knacknuss machten wir uns über diverse Autobahnkreuze, Dreiecke

und dergleichen mehr, auf nach Wolfsburg, meinem Geburtsort. Das fand er nun deutlich interessanter

als moderne Kunst, hier gibt es nämlich das Bulli Museum wo man meine weitverzweigte

Verwandtschaft und meine Vorfahren bewundern kann. Ich muss sagen, ich bin

schon ein wenig stolz darauf, wer kann schliesslich schon von sich behaupten in einem Museum

verewigt zu sein.

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Nach der Besichtigung meiner Onkel und Tanten machen wir uns noch am selben Tag auf

nach Dänemark. Das neue DAB Radio bewahrte uns leider nicht vor Schnulzen laut denen in

der Nacht die Sonne aufgehe oder einer mir unbekannten Marie ein Lied geschenkt wurde.

Es war ein schöner aber kalter Tag als wir in Fynshav ankamen wo wir auch übernachteten.

Das Erste das den beiden auffiel waren die schönen, mit Reet gedeckten Häuser. Die Rasen

waren alle mit einem akkuraten Haarschnitt versehen, so dass man meinen könnte jeder

Halm sei einzeln mit Schere und Massband geschnitten worden. Am nächsten Tag begaben

wir auf eine Fähre die nach Bøjden übersetzte, was für mich sehr bequem war, man ist ja

trotz neuem Motor nicht mehr der Jüngste und geniesst es wenn man mal nicht selber fahren

muss. Ich kutschierte die beiden anschliessend nach Kerteminde wo es in der Nähe ein

Wikingermuseum samt einem uraltem Wikingergrab zu besichtigen gibt. Apropos Wikingergräber,

meine etwas morbiden Besitzer mussten doch tatsächlich alle paar Kilometer anhalten

um irgendeine tausendjährige Moorleiche oder ein Wikingergrab zu besichtigen, bei allem

Verständnis mir war's dann doch ein bisschen zu viel. Zu meinem Glück gibt es auch

viele Schlösser in Dänemark, so war doch ab und zu für etwas Abwechslung gesorgt.

Von Kerteminde fuhren wir über eine18km lange Brücke über den Grossen Belt quer durch

das Land, runter bis zu Møns Klint wo man die höchste Steilküste Dänemarks bewundern

kann. Natürlich immer unter Berücksichtigung aller dänischen Moorleichen und Schlösser.

Dann nahmen wir Kurs auf Kopenhagen. Leider war die Wetterlage mittlerweile etwas prekär,

es regnete und war ziemlich kalt. Der erste Camping, den sie fanden, entsprach nicht

gerade ihren Vorstellungen. Aber wie sagt man doch so schön, wer sucht der findet, nach

einer weiteren Fahrt rund um die Stadt fanden sie einen schönen Campingplatz. Trotz des

Regens unternahmen meine Besitzer gleich eine erste Stadterkundungstour. Am Morgen

des zweiten Tages hatte sich das Kopenhagener Wetter erfreulicherweise wieder etwas beruhigt

und ich durfte mich auf dem Campingplatz ausruhen, während die beiden sich mit dem

Fahrrad auf in die Stadt machten, wo sie sich in diversen Museen und in der Freistadt Christiania,

wo so allerhand angeboten wird, vergnügten. Dann aber wurde das Wetter schlechter

und schlechter und als es Zeit war auf den Campingplatz zurückzukehren goss es wie aus

Kübeln und es hörte nicht mehr auf. Es blieb ihnen nichts anderes übrig als „Kopf runter und

fahren“. Als sie endlich bei mir ankamen hatte keiner einen trockenen Fadem mehr am Leib

und die Stimmung war dementsprechend auf dem Nullpunkt. Da das Wetter beschlossen

hatte so zu bleiben, war es schwierig bis unmöglich die nassen Kleider trocken zu kriegen,

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am nächsten Tag war alles noch so nass wie am Vortag und sie mussten ein paar warme

und vor allem trockene Kleider kaufen.

Im Regen brachen wir auf, mit zwei Fähren und mit einigen Zwischenhalten, erreichten wir

Skagen die nördlichsten Stadt Dänemarks, wo es - man kann es sich ja vorstellen - nicht

wärmer wurde. Zudem regnete es ohne Unterlass. Am zweiten Tag, welch ein Lichtblick,

hatte das Wetter kurz ein Einsehen, es hörte auf zu regnen und die Sonne schaute zwischen

den Wolken hervor. Die beiden fuhren mit dem Fahrrad an den Strand zum Zusammenfluss

von Nord- und Ostsee wo es doch eine paar Leute gab, die es nicht grauste bei diesem Wetter

Schuhe und Strümpfe auszuziehen um im Wasser mit einem Fuss in der Nordsee und mit

dem anderen in der Ostsee zu stehen. Davon nahmen dann meine beiden Weicheier doch

Abstand. Im Übrigen, wie könnte es auch anders sein, begann es wieder zu regnen. So radelten

sie zurück, machten es sich in meinem Inneren bequem und schauten TV, bis sie

plötzlich nasse Füsse verspürte. Was zum Himmel-NDNMó war jetzt wieder los? Mein Dach

war undicht geworden, kein Wunder bei diesen Verhältnissen. Der Schaden konnte nur provisorisch

behoben werden und zu allen anderen nassen Sachen hatten wir jetzt auch noch

eine nasse Matratze. Am nächsten Tag machten wir uns vom (feuchten) Acker und besuchten

auf der Rückfahrt statt der obligaten Moorleichen die riesige Wanderdüne Råbjerg Mile

und das Sandskulpturen Festival in Hundested, bevor wir uns über Aalborg und Aarhus auf

den Rückweg machten. In Aarhus gibt es ein Kunstmuseum das sie gerne besucht hätte

aber er war weder mit guten Worten noch mit Brachialgewalt hineinzubringen.

Wir fahren und fahren, das Radioprogramm ist immer noch nicht besser, mein Motor

schnurrt leise und gleichmässig, er fährt, sie döst vor sich hin. In den Nachrichten wird gemeldet,

dass in Seoul ein Flugzeug nicht mehr funken konnte. Wie teilt ein Flugzeug das

nicht mehr funken kann mit, dass es nicht mehr funken kann? Geht das per Handy oder etwa

über Gedankenübertragung? Ihre Gehirnwindungen verlieren sich in einer Endlosschleife,

da spaziert plötzlich ein Mann mit einem Handtuch auf dem Pannenstreifen... ob heute wohl

Towel day ist, fragt ihr verwirrtes Hirn? Es ist höchste Zeit auf einen Campingplatz zu fahren

und den Kopf auszulüften. Wir landen auf einer Insel namens Röm. Eine lange Brücke führt

zur Insel. Das Wetter ist so lala und am Abend kann die Insel mit dem Fahrrad erkundet

werden. Aber dann kommt der Regen zurück und trommelt die ganze Nacht auf mein Dach.

Am nächsten Morgen, als die zwei erwachten, stand ich in einem See.

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Zum Glück hatte sie Gummistiefel dabei, die ihr jetzt gute Dienste leisteten. Nach dem Morgenessen

verlassen sie den Campingsee in Richtung Hamburg wo dann endlich die Sonne

schien. Aber nach all diesen Strapazen hatten beide einen Schnupfen erwischt und nach zwei

Tagen Hamburg genug vom Grossstadtleben. Wir fuhren mehr oder weniger ohne Halt in

Richtung Heimat. In Basel hatten sie dann doch Hunger und liessen mich auf einem Raststätten

Parkplatz stehen und als sie wieder zurück kamen weigerte ich mich den Motor zu

starten, schliesslich wird man ja auch mal müde. Aber er brachte mich mittels eines Hammers

wieder auf Vordermann und wir drei rollten müde und ein bisschen krank aber ohne

weitere Pannen nach Hause.

T3, Barbara und Charly

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7. Int. VW-Bus-Treffen am Schwarzsee 21.09.2013

Fachsimpeln, Ersatzteile austauschen und gemütlich zusammensitzen: Dieses Wochenende

findet das siebte VW-Bus-Treffen in Schwarzsee statt. Viele Busse wurden liebevoll

restauriert und manch ein Bus hat eine bewegte – und vor allem lange – Geschichte zu

erzählen.

Auf der Hauptstrasse nach Schwarzsee brummte es lauter als sonst. Zahlreiche neue, alte

und noch ältere Volkswagen-Busse waren am Freitag auf dem Weg zum VW-Bus-Treffen

bei der Kaserne in Schwarzsee. Dieses hat am Donnerstagvormittag seine Tore geöffnet;

bis Sonntagnachmittag werden dort Busse bestaunt, Ersatzteile ausgetauscht und wird

gemütlich gefachsimpelt.

Am Freitagmittag hat die Eingangskontrolle bereits über 200 Fahrzeuge gezählt. Wir rechnen

mit bis zu 500 Fahrzeugen bis heute: «150 angemeldete Busse sollen noch kommen.

Dazu erwarten wir viele unangemeldete Gäste».

Birgit und Rob Noordhoek-Sahler waren unter den ersten Gästen am Donnerstag und

konnten sich einen Platz nahe den Marktständen ergattern. Mitten im Trubel sitzt das

Paar aus den Niederlanden entspannt vor seinem orangen Bus, der mit allerlei Blumen

bemalt und beklebt ist. «Wir haben über das Internet vom Treffen erfahren», erzählt Birgit

Noordhoek-Sahler, «und unsere Ferien so geplant, dass wir einige Tage in Schwarzsee

verbringen können.»

Patrick Karch hat ein trockenes Plätzchen nahe dem Seeufer erhalten. Er ist mit einem

VW-Bus angereist, der einst ein Sanitätsfahrzeug war und noch immer ein

Samariterkreuz und Blaulicht trägt. Wie hat er den aufgespürt? Karch sagt schmunzelnd:

«Der Bus hat mich gefunden, nicht umgekehrt.» Von 1968 bis 1985 war der VW als Sanitätsbus

beim Bau von Staumauern im Einsatz. Danach stand er lange in einer Garage und

kam schliesslich zum Besitzer eines Sanitätsdienst-Museums. Dieser bat den Bastler

Karch, den Bus wieder fahrtüchtig zu machen, und verkaufte ihm das Gefährt einige Jahre

später, als er keine Verwendung mehr dafür hatte.

Der Sanitätsbus ist nicht der einzige Blickfang auf dem Gelände. Zahlreiche VW-Busse der

ersten Generation, T1 genannt, wurden liebevoll restauriert. «Ein solcher Bus kostet gut

60 000 Franken», weiss Bürki Werner. Er hat aber keine Bedenken, dass wertvolle Busse

dem heutigen Alpabzug in die Quere kommen. «Wir haben die Gäste darüber informiert,

sie können dem also aus dem Weg gehen.

Für viele ist der Alpabzug aber eine zusätzliche

Attraktion.» So etwa für Reinhold Path,

der heuer zum zweiten Mal ans Treffen nach

Schwarzsee gefahren ist. Und er fährt vielleicht

am längsten von allen Besuchern, liegt

seine Heimat Hamburg doch 1000 Kilometer

weit weg. Am Freitag standen die Busse vor

dem Eingang Schlange. Einer der ältesten

VW-Busse am Treffen hat Jahrgang 1961.

Am Schluss war es ein Riesenerfolg mit über

502 VW Busse aus halb Europa, einen riesen

Dank an den VW-BUS-CLUB BERN

Organisiert von Werner Bürki

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Einen speziellen Dank gilt auch allen Inserenten, die uns mit ihren

Inseraten im BULLI-MAG ihre Unterstützung zusichern und ihr Vertrauen

dem VW-BUS-CLUB BERN entgegenbringen.

Bern und Schinznach-Bad

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Gönner:

Gönner sind in unserem Club auch recht herzlich willkommen und erhalten alle

Club Infos sowie das jährliche Info Heft BULLI-MAG.

Höhe des Gönner-Beitrages kann frei gewählt werden.

Aktiv oder Passivmitglied:

Wähle was für Dich/Euch richtig ist, ob Aktiv oder Passivmitglied.

Aktivmitglied:

Nimmt aktiv am Clubleben teil (ist zwischendurch an Treffen dabei).

Passivmitglied:

Ist Clubmitglied, hat jedoch keine aktiven Verpflichtungen.

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Sie möchten auch gerne im Bulli-MAG inserieren? Dann würden wir uns freuen, wenn

Sie mit uns in Verbindung treten. Damit wir Ihnen ein Angebot erstellen können.

Postanschrift:

VW Bus Club Bern

Präsident: Werner Bürki

Waldmeisterstrasse 50

CH - 3018 Bern

Web: http://www.vwbusclubbern.ch

Mail: vorstand@vwbusclubbern.ch

Tel.: +41 (0)79 611 64 78

Bankverbindung:

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Mitglieder – Beitrittserklärung

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Mitglieder:

Jede Person kann auf Anmeldung beim Clubvorstand als Mitglied

aufgenommen werden. Ein eigener VW Bus ist nicht Bedingung.

Mit der Aufnahme anerkennt das neue Mitglied die Statuten des Vereins und

hat Anrecht auf sämtliche Informationen rund um den Club.

Ein Mal im Jahr erscheint das Vereinsheft BULLI-MAG.

Den Mitgliedern steht ein VW Bus Ersatzteillager zur Verfügung,

welches vom Präsidenten geführt wird.

Mitgliederbeiträge:

Der Mitgliederbeitrag beträgt für die Aktiven CHF 30.– für Einzelmitglieder,

CHF 50.– für Paare, Passivmitglieder einheitlich CHF 40.– (Paar oder Einzeln).

Neumitglieder werden erst nach Einzahlung des Beitrages im Club aufgenommen.

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Beitrittsanmeldung zum Club

Mitgliedschaft :

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O = Gönner

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nur wenn Paarmitgliedschaft ausgewählt

Name des Partners

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