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Friebo_03_2018

16 Varel

16 Varel Friebo 3/2018 „Wir wollen gar keine Weltstadt sein“ Bei aller Bescheidenheit: Beim CDU-Neujahrsempfang wurde die Stadt Varel als „Boomtown“ gezeichnet Varel. Ein Appell nach Berlin gehört zum guten Ton bei derlei Anlässen: Der Bund müsse künftig dafür Sorge tragen, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kommunen gewährleistet bleibt, erklärte der Vareler CDU- Vorsitzende Hergen Eilers beim Neujahrsempfang seines Stadtverbandes am vergangenen Samstag im Vareler Waisenstift. Die in Aussicht stehenden Koalitionsverhandlungen böten die Chance, hier neu anzusetzen. Steuererhöhungen auf kommunaler Ebene seien angesichts der Rekordüberschüsse beim Bund kaum zu vermitteln. Ein Lob gab es vom CDU-Vorsitzenden für die Bemühungen der friesländischen Bürgermeister, den derzeit ebenfalls mit Überschüssen gesegneten Landkreis dazu zu bewegen, die Kommunen stärker am Geldsegen teilhaben zu lassen. Hergen Eilers nahm eine differenzierte Standortbestimmung für Frieslands größte Stadt vor: Mit der Frage „Varel: Weltstadt oder Provinznest?“ war sein Vortrag überschrieben, am Ende fiel die Antwort so diplomatisch wie erwartbar aus: weder noch. Zu einer Metropole mit überregionaler Bedeutung reiche es für das Mittelzentrum mit knapp 25.000 Einwohnern freilich nicht. Doch Varel habe zu viel zu bieten, um als verschlafen abgestempelt zu werden. Eine Infrastruktur, etwa in puncto Gesundheit und Bildung, die sich sehen lassen könne, obendrein eine gute Lage und attraktive Sehenswürdigkeiten – vor allem aber „besondere Menschen“: Menschen, die auf vielfältige Weise dafür sorgen würden, dass in Varel etwas passiert, „die ehrenamtlich für eine Aufgabe, für andere Menschen Verantwortung übernehmen und so einer Stadt Leben einhauchen und sie zu einem Ort machen, in dem wir alle gerne leben.“ Etwa 60 Gäste verfolgten im Waisenstift beim traditionellen Neujahrsempfang der Vareler CDU die Redebeiträge. Der CDU-Vorsitzende Hergen Eilers nahm für die Stadt eine Standortbestimmung vor, Bürgermeister Gerd-Christian Wagner bilanzierte das Jahr 2017 und gab einen Ausblick auf die kommenden Monate. Foto: Michael Tietz Bürgermeister Gerd-Christian Wagner (SPD) schaute als Gastredner zunächst zurück, und das gleich auf die letzten zehn Jahre: Während die Welt und die Republik viele Krisen erlebt hätten, habe sich Varel behutsam, aber stetig und stabil positiv entwickelt. Die Politik im Vareler Rathaus sei geprägt von konstruktiver Kooperation, Wagner lobte die Zusammenarbeit sowohl zwischen den Parteien als auch zwischen Rat und Verwaltung und empfahl die große Gruppe im Vareler Stadtrat sogar als „Blaupause für den Bund“. „Was wir geschafft haben, darauf dürfen wir durchaus stolz sein.“ Geschafft habe man es etwa, den Eigenbetrieb Kurverwaltung Dangast in neue Bahnen zu lenken, das zahle sich nunmehr durch ein um bis zu 800.000 Euro reduziertes jährliches Defizit aus. „Bei diesem Prozess haben wir viel aktiv gelebte Demokratie gesehen, wir sind daraus gestärkt hervorgegangen“, so Wagners Urteil. Ebenso erfreulich sei die Tatsache, dass die Innenstadt erneuert werden konnte sowie natürlich die Entwicklung der früheren Kaserne, die inzwischen Fahrt aufgenommen habe: Im kommenden Jahr werden dort das neue Hospizund Palliativzentrum sowie ein neuer Kindergarten in Betrieb genommen, das neue Domizil für den Stadtbetrieb wird folgen. An Aufgaben werde es aber auch künftig nicht mangeln, zeigte Wagner schließlich im Ausblick auf: Bei den Feuerwehrgerätehäusern bestehe Handlungsbedarf, im April werde das Postgebäude abgerissen. Mittelfristig gelte es sich zudem Gedanken um das Tivoli sowie um das Hallenbad zu machen. Eine Chance, Varel weiter zu verändern, biete ferner der vorgesehene Bürgerdialog zur verkehrlichen Entwicklung, Stichwort Umgehungsstraße. Hierbei stehe die Überlegung an, ob die „Fehlentscheidung, eine Bundesstraße mitten durch Varel zu führen“, korrigiert werden kann und soll. „Ich würde mir wünschen, dass diese Frage sachgerecht angegangen wird und etwas weniger ideologisch, als wir es bei anderen Debatten erlebt haben.“ Alles in allem habe sich das Gesicht der Stadt in den vergangenen Jahren durchaus verändert, bilanzierte Wagner, der gar von einem nach wie vor andauerndem Boom sprach. „Wir wollen doch gar keine Weltstadt sein“, so der Bürgermeister, „wenn wir die Größenordnung von 25.000 Einwohnern halten können, dann ist das ein gutes Ergebnis.“ Vorsichtig optimistisch äußerte sich schließlich auch Hergen Eilers: Man sei guter Dinge, auch die kommenden zwei Jahre gestalten zu können, ohne Steuern und Gebühren erhöhen zu müssen. Im Lastenheft für die nächsten Jahre finde sich laut Eilers noch der Sanierungsstau bei städtischen Wegen und Liegenschaften, ein Klimaschutzkonzept für die Stadt sowie die Fortschreibung des Sportstättenkonzeptes mit dem gewünschten Kunstrasenplatz als einem Baustein. „Eine Liste also, die intensive Beratung, Ausdauer und eben auch erhebliche finanzielle Mittel erfordert.“ (tz) Bauen·Sanieren·Wohnen 27. - 29. Jan. ‚ 17 10 - 18 Uhr 26. - 28. Jan. 2018 10 - 18 Uhr Eine stolze Summe BBS-Turnier bringt 3.138 Euro für die DKMS ein Varel. Bei dem Benefizturnier im Dezember zugunsten der DKMS ist eine Summe von insgesamt 3.138,09 Euro zusammen gekommen. Der Großteil kam aus den Firmenbudgets hiesiger, spendierfreudiger Unternehmen wie der Molkerei Ammerland und der Papier- und Kartonfabrik Varel. Zudem haben die Initiatoren des Turniers, die angehenden Industriekaufleute im ersten Lehrjahr einen Betrag in Höhe von 488,09 Euro durch das persönliche Spendensammeln, den Tombola-Losverkauf sowie die Einnahmen in der von den Schülern organisierten und betreuten Caféteria, zusammentragen können. (jg)

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