Kufsteinerin Dezember 2017

kufsteinerin

AUSGABE Nr. 36 6. Jhrg. Dezember 2017

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DAS MAGAZIN FÜR DIE REGION KUFSTEINERLAND

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20 JAHRE BILDUNGSTEMPEL

WIRTSCHAFTSMOTOR

FACHHOCHSCHULE

EIN VISIONÄRES PROJEKT FEIERT EINEN RUNDEN

GEBURTSTAG UND STRAHLT WEIT ÜBER DIE

GRENZEN DER FESTUNGSSTADT

EIN HUMORVOLLES PORTRAIT

KUFSTEIN UND SEINE

VORSTANDSWEIBER

GANZ IN ROT GEBEN DIE VORSTANDSWEIBER

DER KUFSTEINER SKILÄUFERVEREINIGUNG

EINBLICKE HINTER DIE KULISSEN DES VEREINS

GENUSSVOLLE EINBLICKE

MÄNNER AN

DEN HERD

DIESE MÄNNER BEWEISEN, DASS ES

SONNTAGS NICHT IMMER DIE

COUCH SEIN MUSS

EIN BLICK HINTER

LA CAGE

WIR HABEN UNS AUF DIE SUCHE

NACH DEM REZEPT HINTER DEN

KULISSEN DES GRANDIOSEN

THEATERERFOLGS GEMACHT

Unser Titelmodel

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4

editorial

Das Besondere im

Alltäglichen finden...

Christian Mey

Herausgeber

christian.mey@kufsteinerin.com

„Jetzt gerade fühle ich es.

Während des Schreibens. Dann

schweifen meine Gedanken durch

die vergangenen Wochen, lassen

mich die kleinen und großen

Momente wiedererleben.

Sie werden staunen.“

Manchmal kann ich es selbst

nicht glauben; staune wie ein

kleines Kind, das zum ersten Mal

vor einem Christbaum steht. Alles

um mich wird dann zur Nebensache.

Wie in einem Tunnel fokusiert

sich meine Wahrnehmung.

Zeit spielt keine Rolle mehr. Ich

tauche ein in den Moment und

versinke in meinen Gefühlen.

Dann öffnet sich mein Herz. Ich

lächle. Und ab und an werden

auch die Augen feucht. Das Leben

ist ein Wunder, nur sehe ich es

zu selten; bin gefangen im Alltag,

wie wir die Zeit zwischen den

großen Momenten fast geringschätzig

nennen. Vielleicht ist es

mir nicht gegeben. Vielleicht ist

es auch gut so. Vielleicht brauche

ich den Gegenpol. Vielleicht

brauchen wir den Gegenpol,

um zu erkennen, wann wieder

einer dieser großen Momente

gekommen ist. Jetzt gerade fühle

ich es, während des Schreibens.

Dann schweifen meine Gedanken

durch die vergangenen Wochen,

lassen mich die vielen kleinen

und großen Momente wiedererleben.

Ich sitze im Theater.

Staune, kann kaum glauben,

was meine Augen sehen, meine

Ohren hören: Ein Käfig voller

Narren. Großes Theater, richtig

groß. Auf der Bühne Freunde,

die sich die Seele aus dem Leib

spielen. Tatort: Kufstein. Auf

der Bühne die Show. Hinter der

Bühne das pure Leben. Freude!

Spaß! Menschlichkeit! Grandios!

Danke für diese Momente.

Dann: sechs Frauen. Alle rot gekleidet.

Vorstandsweiber nennen

sie sich. Alles soll perfekt sein,

ein Foto wie das Original muss es

werden. Was haben wir gelacht.

Vielen Dank für diesen Moment.

Und schon sitzen wir in einem

Buchcafé. Mit uns am Tisch Walter

J. Mayr, der von den Anfängen

der Fachhochschule Kufstein

erzählt. Von seiner Vision, den

Mühen, von den Rückschlägen,

Neidern und Mitstreitern. Eine

Meisterleistung. Chapeau!

Und jetzt? Jetzt wird es still.

Die Winterpause steht bevor.

Verdient, notwendig. Und doch

freuen wir uns schon auf 2018,

wenn wir wieder diese grandiosen

Momente spüren dürfen.

Frohe Weihnachten und ein

gesundes und glückliches 2018.

Z

Medieneigentümer und Herausgeber: meymedia christian mey, anton-karg-straße 3, 6330 kufstein, ATU 44362300, redaktion@kufsteinerin.com,

www.kufsteinerin.com, Telefon: +43/660/1388999, Auflage 21.000 Stück, davon kostenlos per Post an 17.500 Haushalte in Kufstein, Schwoich, Langkampfen,

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18 50

08 Wirtschaftsmotor 14 „Bildung ist der 18

Fachhochschule

Über die Vergangenheit,

Gegenwart und Zukunft der

FH-Kufstein Tirol

Rohstoff der Zukunft“

26 Die ganze 46 Jungbrunnen 50

Welt zu Füßen

Claudia und Carina Stoll haben

sich den perfekten Schuh zur

Lebensaufgabe gemacht

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Walter J. Mayr im Gespräch

über die harten Anfangsjahre

der FH-Kufstein Tirol

über den Wolken

Hildegard Wittlinger von ihren

Abenteuern, die sie immer noch

rund um den Globus treiben

Erfolg

auf Englisch

Der neue und internationale

Weg zum Schulabschluss

in der Festungsstadt

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an den Herd

Diese Männer beweisen, dass

es sonntags nicht immer die

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68 78 86

72

82

68 Verlorene 72 Vier Stunden 78

Weiblichkeit

Daniela Hutter im Gespräch

über die Yin- und Yang-Energie

in der heutigen Gesellschaft

vor dem Erfolg

82 Vorstands 86 Sprungbrett 89

Weiber

Sechs Powerfrauen,

die im KSV den Ton

angeben

Ein intimer Blick hinter die

Kulissen des wohl verrücktesten

Theaterstücks Kufsteins

Skier

Martina Lechner über den Aufstieg

in der Skiwelt bis hin zur

Stimme auf Eurosport

Drei Leben

auf Chilenisch

Mili Poblete über ihre Reise

nach Kufstein und ihr Leben

mit dem Gesang

Gesellschaft:

Die besten Bilder

Ob Party, ein gemütliches

Zusammenkommen oder auch

die Eröffnung der neuen

Alpenrose

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 7 02.12.17 13:07


8

text:

CHRISTIAN MEY

foto:

FH KUFSTEIN TIROL

Zur Sache

Am 13. Oktober feierte die Fachhochschule Kufstein Tirol ihr 20-jähriges Gründungsjubiläum. Seit der Eröffnung vor 20 Jahren

haben 5.313 Absolventinnen und Absolventen das einzigartige Bildungskonzept der Kufsteiner Fachhochschule durchlaufen.

Mit 500 Lehrenden aus Wirtschaft und Wissenschaft bietet die FH einen Betreuungsschlüssel, der es erlaubt die Studierenden

persönlich und individuell zu unterstützen. 2.100 Studierende schenken der FH Kufstein Tirol aktuell ihr Vertrauen. In zwölf

Bachelor-, zehn Masterstudiengängen und 18 Lehrgängen verschiedener Branchen vermitteln die Fachhochschule sowie die

Business School der FH Kufstein Tirol fachliche Grundlagen, Führungskompetenzen und Social Skills auf neuestem Stand.

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 8 02.12.17 13:07


9

Wirtschaftsmotor

fachhochschule

WIE AUS EINER VISION REALITÄT WURDE

Als die Fachhochschule Kufstein Tirol vor 20 Jahren gegründet wurde, wollten nur

wenige an das zukunftsträchtige Konzept glauben. Heute werden im Herzen der

Festungsstadt 2.100 Studierende aus 50 Ländern unterrichtet, womit sich der

Bildungstempel mit seinen 500 Mitarbeitern zum Wirtschaftsmotor

für das Kufsteinerland entwickelt hat.

Es war Ende der 80er, als der damalige

Kufsteiner Gemeinderat Walter J. Mayr

erstmals mit der Idee aufhorchen ließ, eine

Fachhochschule in Kufstein gründen zu

wollen. „Damals hat es noch nicht einmal ein

Fachhochschulgesetz in Österreich gegeben“,

erinnert sich Altbürgermeister und Stiftungsvorstand

Herbert Marschitz. „Fachhochschulen

kannte man bis dahin nur aus

Deutschland und die Idee war für Kufstein

eine wahrhafte Bildungsvision“, so Marschitz

anlässlich des 20-jährigen Jubiläums. Trotzdem:

Der Anfang war alles andere als einfach.

Nur wenige wollten an die Vision glauben.

INTERNATIONALER RÜCKENWIND

FÜR DIE FESTUNGSMETROPOLE

Inzwischen haben 5.313 Studierende ihr

Studium in Kufstein absolviert und die Fachhochschule

Kufstein Tirol ist Arbeitgeber für

500 Mitarbeiter. „Darüber hinaus sind wir mit

190 Universitäten weltweit vernetzt“, betont

Geschäftsführer Thomas Madritsch. Studierende

der FH Kufstein Tirol absolvieren dort

ihre Auslandssemester, „so wie auch Studierende

aus aller Welt ihr Auslandssemester in

Kufstein absolvieren können“, ergänzt Rektor

Mario Döller. Damit vanciert die Fachhochschule

zum Wirtschaftsmotor für das Kufsteinerland:

Rund 21 Millionen Euro jährlich an

Wertschöpfung generiert der Bildungstempel

mit Studierenden und Mitarbeitern einer

Studie zufolge für die Region. Für Kufsteins

Bürgermeister Martin Krumschnabel war

die damalige politische Entscheidung, in

Kufstein eine Fachhochschule zu gründen,

„eine der wichtigsten der vergangenen

Jahrzehnte.“ Kufstein erlebt damit seit Jahren

einen Boom der seinesgleichen sucht.

BESTNOTEN FÜR DIE

FACHHOCHSCHULE KUFSTEIN

International, modern, familiär, praxisnah

und innovativ - diese spontanen Assoziationen

verbinden weltweit befragte junge

Berufstätige mit der FH Kufstein Tirol. „Die

hervorragenden Noten für die Praxisnähe

der Kufsteiner Studiengänge bestätigen diese

Einschätzung“, freut sich Rektor Mario Döller.

Nicht zuletzt schreibt das Industriemagazin

im aktuellen Ranking 2017 Kufstein gar

einen Hotspot für Facility Management zu

und vergibt den entsprechenden Studiengängen

sowie fünf weiteren Top-Platzierungen.

REGION PROFITIERT

VON PRAXISPROJEKTEN

Zu einem starken Innovationsfaktor hat

sich die Fachhochschule Kufstein auch

für die regionale Wirtschaft entwickelt.

So haben Studierende im Rahmen eines

Praxisprojektes für eine Verbesserung des

Orientierungs- & Leitsystems im Bezirkskrankenhaus

Kufstein gesorgt. Im Fokus dabei

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 9 02.12.17 13:07


10

Zur Sache

Studierende

Derzeit 2.100 (Bachelorund

Masterstudiengänge,

Austauschstudierende, Post

Graduate Studierende)

Internationales

Netzwerk an Partnerhochschulen

mehr als 190 Universitäten

Mitarbeiter

500

Herkunft der

Studierenden

50 Nationen

Bachelorund

Masterstudiengänge

22 (BA: 12; MA: 10)

Absolventen

5.313

» Die FH Kufstein Tirol hat

sich in den vergangenen

20 Jahren einen hervorragenden

Ruf erarbeitet.

WIR SIND STOLZ, BEI

VERSCHIEDENEN

BAUPHASEN BETEILIGT

GEWESEN ZU SEIN UND

KÖNNEN AUF EINE

DURCHWEGS POSITIVE

ZUSAMMENARBEIT

ZURÜCKBLICKEN. «

THOMAS BODNER,

GESCHÄFTSFÜHRER BODNERBAU

standen Patienten und Besucher,

die mit dem Krankenhaus nicht

betraut sind. Das zentrale Ziel beim

Entwurf des neuen Systems war

es, eine zielführende Orientierung

zu ermöglichen, die unbewusst

und ohne Umwege sowie fremde

Hilfeleistung funktioniert.

INNOVATIONSSCHUB FÜR

FESTUNG KUFSTEIN

Darüber hinaus haben Studierende

der Fachhochschule die Festung

Kufstein ins 21. Jahrhundert katapultiert:

„Die steigende Nutzung

von Smartphones und Tablets

ist auch im kulturtouristischen

Segment spürbar und gewinnt

auch für die Festung Kufstein

zunehmend an Bedeutung. In

Kooperation mit der Fachhochschule

Kufstein Tirol wurde in den

vergangenen Jahren eine eigene

Audio-Guide-App konzipiert und

entwickelt, die diesen Trends

und Anforderungen mehr als

gerecht wird“, so Emanuel Präauer,

Geschäftsführer der TopCity.

RAKETENSTUFE IV

WIRD GEZÜNDET

In Kürze soll der Startschuss für

die vierte Ausbaustufe der Fachhochschule

erfolgen und der Bildungstempel

damit noch mehr in

die Stadt integriert werden. „Unser

Ziel ist es, im Jahr 2030 rund 3.000

Studierende inskribiert zu haben,

um den Bildungsstandort Kufstein

weiter auszubauen“, schließt Geschäftsführer

Thomas Madritsch.

» WIR ENTWICKELN

GERADE EINE REIHE

NEUER UND INNOVATIVER

STUDIENGÄNGE. FÜR DEN

MASTERSTUDIENGANG

DATA SCIENCE & INTELLI-

GENT ANALYTICS HAT DAS

BUNDESMINISTERIUM

BEREITS 25 STUDIEN-

PLÄTZE BEWILLIGT.«

MARIO DÖLLER,

REKTOR FH KUFSTEIN TIROL

» BIS ZUM JAHR

2030 WOLLEN WIR AM

BILDUNGSSTANDORT KUF-

STEIN 3.000 STUDIERENDE

AUSBILDEN. MIT UNSEREM

ANBAU FH IV KÖNNEN WIR

AUCH UNSERE PARTNER-

SCHAFTEN IN DER FOR-

SCHUNG UND WIRTSCHAFT

WEITER AUSBAUEN. «

THOMAS MADRITSCH,

GF FH KUFSTEIN TIROL

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Wir sind uns der

Zukunft bewusst

Wir befinden uns in

einer der spannendsten

Entwicklungen

der letzten Jahrzehnte

und sind Zeitzeugen

einer massiven

Veränderung in allen

Lebensbereichen.

Die Digitalisierung

und die damit einhergehende

Vernetzung

der Dinge setzen vieles

in Bewegung und

werden gewohnte

Gebräuche massiv

verändern. Selbstfahrende

Autos, Industrie

4.0, digitale

Fabriken, Big Data

— die Digitalisierung

als bestimmendes

Thema wird weit in

das 21. Jahrhundert

hineinreichen. Erste

Auswirkungen zeigen

schon jetzt

scheinbar

parado-

MARIO DÖLLER,

REKTOR

FH KUFSTEIN TIROL

xe Entwicklungen:

Facebook ist das

weltweit größte Medienunternehmen

— produziert aber

selbst keinen Inhalt;

Uber ist das weltweit

größte Taxiunternehmen

– besitzt aber

kein Taxi; Airbnb

ist Marktführer als

Übernachtungsanbieter

— und besitzt

kein einziges Zimmer.

Als Bildungsund

Forschungseinrichtung

sind wir, die

FH Kufstein Tirol,

uns unserer verantwortungsvollen

Rolle

in diesem Prozess bewusst

und begegnen

diesem Thema durch

vielfältige Digitalisierungsmaßn

a h -

men.

1992

Erste Gespräche

1995

Gründung

Fachhochschulverein

1997

Genehmigung und Start

2000

Baubeginn FH I

2001

Erste Absolventen

2005

Bezug der FH II

2006

Gründung FH Kollegium

und Verleihung des Titels

Fachhochschule

2009

Eine neue Unternehmensstruktur

wird etabliert

2012

Spatenstich für die FH III

2013

Eröffnung FH III

2017

2.100 Studierende aus 50

Nationen studieren an der

Fachhochschule

Kufstein Tirol.

Einer neuer Rekord.

2018

Baubeginn für den

Ausbau FH IV

2030

Bis 2030 will die Fachhochschule

Kufstein

Tirol 3.000 Studierende

ausbilden.

Gast

KOMMENTAR

Als die politisch Verantwortlichen

in Kufstein vor

20 Jahren die Entscheidung

getroffen haben, sich um

eine Fachhochschule in Kufstein

zu bemühen und diese

dann tatsächlich umgesetzt

wurde, war dies aus meiner

Sicht eine der wichtigsten

politischen Entscheidungen

der letzten Jahrzehnte.

Nicht nur, dass man damit

dem allgemeinen Bekenntnis,

dass Bildung unsere

wichtigste Zukunftsaktie

ist, auch Taten folgen

ließ, die Fachhochschule

ist auch für die sonstige

Entwicklung der Stadt ein

wesentlicher Motor. Zunächst

einmal sind derzeit

rund 2.100 und in wenigen

Bürgermeister

Mag. Martin

Krumschnabel

Zukunftsweisende

Entscheidung

Jahren wahrscheinlich schon

3.000 junge Menschen in

Kufstein als Studierende

eingeschrieben und beleben

unsere Stadt. Auch der

wirtschaftliche Aspekt ist

nicht zu unterschätzen,

wenn tausende Studenten

und hunderte Lehrende

in Kufstein wohnen und

einkaufen. Jede Investition

in unsere Fachhochschule

rechnet sich daher für uns

als Gesellschaft, da wir in

Zukunft nur durch Bildung

einen Vorsprung erreichen

können und sie rechnet

sich auch durch die Wirtschaftskraft

der Studierenden

und Lehrenden, die

gleichzeitig frischen Wind

in unsere Stadt bringen.

» 1995 hat mir Walter

J. Mayr seine Idee einer

Hochschule in Kufstein

vorgestellt. ALS EINEN

DER ERSTEN UNTERSTÜTZER

FREUT ES MICH, DASS DIE

FH HEUTE ESSENTIELLER BE-

STANDTEIL DER BILDUNGS-

STADT KUFSTEIN IST. «

FRITZ UNTERBERGER, UNTERBERGER GRUPPE

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 11 02.12.17 13:07


KOMMENTAR

Christian Mey

Herausgeber Kufsteinerin

christian.mey@kufsteinerin.com

Es gilt die Reihen zu schließen

und an einem Strang zu ziehen

Es war alles andere als ein

Spaziergang. Nur wenige

haben anfangs daran geglaubt,

dass die Idee Kufstein

zur Hochschulstadt

zu entwickeln, je gelingen

und Früchte tragen würde,

von denen selbst die Gründer

nicht zu träumen wagten.

Trotzdem hat sich ein

Kreis mutiger Unternehmer

gefunden. Sie haben die

Zeichen der Zeit erkannt

und auf Bildung gesetzt,

die im Europa des 21. Jahrhunderts

die Ressource

der Zukunft ist. Erst nach

und nach hat sich auch die

Politik auf allen Ebenen

davon überzeugen lassen,

dass regionale Bildungsstandorte

außerhalb der

Landeshauptstädte ein zukunftsweisendes

Konzept

zur Stärkung der Regionen

sind. Kufstein ist heute internationaler

denn je. Wirtschaft

und Politik stehen

Seite an Seite hinter dem

Bildungstempel, dessen

Standort im Zentrum nicht

besser gewählt sein könnte.

Studenten aus 50 Nationen

beleben das Stadtbild,

das zunehmend an Urbanität

und Flair gewonnen

hat. In Kürze soll die vierte

Ausbaustufe der Fachhochschule

starten. Damit

einhergehend werden im

Stadtpark kommunale Einrichtungen

wie öffentliche

Toiletten oder das Stadtarchiv

realisiert. Auch wenn

das Land Tirol und die

Stadt Kufstein inzwischen

Millionen investiert haben,

um die Fachhochschule

weiter zu entwickeln, ist jeder

Euro gut angelegt. Will

Kufstein sich weiter derart

positiv entwickeln, dürfen

Leuchtturmprojekte wie

die Fachhochschule aber

nicht zum Spielball kommunaler

Politik werden. Es

gilt die Reihen zu schließen

und weiter gemeinsam an

einem Strang zu ziehen,

damit das gesetzte Ziel,

2030 rund 3.000 Studierende

in Kufstein begrüßen zu

können, Realität werden

kann.

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INCOMING STUDIERENDE (LILA):

196 AUS 30 NATIONEN

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285 IN 40 NATIONEN

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WEIBLICH/MÄNNLICH

männlich

weiblich

49 %

weiblich

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51 %

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14

interview:

ADRIANE GAMPER

foto:

FLORIAN EGGER

Zur Person

Im bayerischen Traunstein

geboren, kam Walter J.

Mayr mit 22 Jahren nach

Kufstein. Er wurde zum

Gründungsvater der

Fachhochschule Kufstein

Tirol, wofür er 2004 mit

dem Professorentitel

ausgezeichnet und 2011

zum Ehrenpräsidenten

der FH Kufstein Tirol

ernannt wurde. Über 21

Jahre hinweg war der

Wahlkufsteiner in der

Gemeindepolitik der

Festungsstadt tätig, allein

18 Jahre davon als Vizebürgermeister.

2011 zog sich

der Unternehmer aus der

Politik und der FH zurück,

um sich gemeinsam mit

seinem Sohn wieder ganz

seinem Unternehmen

zu widmen.

» In Kufstein gibt es von der Krabbelstube bis hinauf zur FH

lückenlose Bildungsmöglichkeiten. EIN UNGLAUBLICHER SCHATZ

FÜR KUFSTEIN, DENN BILDUNG IST LETZTLICH WIE GOLD.«

WALTER J MAYR

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 14 02.12.17 13:07


15

Herr Mayr, wie kamen Sie auf

die Idee, eine Fachhochschule

in Kufstein zu initiieren?

Das hat indirekt fast zehn Jahre

vor der Eröffnung begonnen. Ich habe

1986 den Wahlkampf mit der NKL

Neue Kufsteiner Liste mitbestritten.

Das Ergebnis war ein Mandat. Damit

war die Sache für mich eigentlich erledigt,

jedoch kam ich 1987 plötzlich

quasi über Nacht in den Gemeinderat.

Wie das?

Der gewählte Mandatar legte

1987 seine Gemeinderatsfunktion

zurück. Alle vor mir Gereihten haben

auf ihren Platz verzichtet, so kam

ich ganz unerwartet zum Zug. Ich

habe mir damals überlegt, was man

aus Kufstein machen könnte und

eine Wirtschafts-Analyse durchgeführt.

Im Zuge dessen wurde mir

bewusst, dass wir einerseits Flächen

für Betriebe benötigen werden und

andererseits eine höhere Schule fehlt.

Wieso genau eine höhere Schule?

Es gab damals nach der Haushaltungsschule,

aus der die HBLA

entstand, und dem Gymnasium keine

fortführenden Bildungsmöglichkeiten.

Diese Lücke zu schließen, war ein

Teil meines Konzeptes für Kufstein.

Das war 1986, bis zur Errichtung

der FH Kufstein hat es dann aber

doch noch über 10 Jahre gedauert.

Ich habe zu dieser Zeit als Geschäftsführer

einer international

tätigen Firma in Wien gearbeitet

und kam normalerweise nur übers

Wochenende nach Kufstein oder

extra für Ausschuss- und Gemeinderatssitzungen

und Verhandlungen,

die ich für die Stadt geführt habe.

Mit der Zeit wurde das zu anstrengend

und so bin ich 1989 aus dem

Gemeinderat ausgeschieden.

Und dann?

Ich war zwar weiterhin als Berater

des Wirtschaftsausschusses tätig.

Meine Idee einer höheren Schule

ist aber von den politischen Gremien

nicht weiter verfolgt worden.

1992 kamen Sie zurück in

den Gemeinderat.

„Bildung ist

der Rohstoff

der Zukunft“

DER GRÜNDER DER FH KUFSTEIN TIROL BLICKT

ZUM 20-JÄHRIGEN JUBILÄUM ZURÜCK AUF DIE

ANFÄNGE DES KUFSTEINER BILDUNGSTEMPELS

Am 6. Oktober 1997 öffnete die Fachhochschule Kufstein Tirol

für den ersten Unterrichtstag ihr Tore. Das Ende eines langen, zähen

Weges, wie es Gründer Walter J. Mayr beschreibt, der für

seinen unermüdlichen Einsatz 2004 den Professorentitel erhielt.

Auch heute ist der Kufsteiner noch äußerst aktiv und plant derzeit

ein neues Herzensprojekt für die Region um Kufstein.

Ja. Mir war die Zukunft immer

wichtig und damit rückte wieder

die Idee mit der höheren Schule

in den Vordergrund. Bildung

ist der Rohstoff der Zukunft.

Wie kamen Sie auf die Idee der FH?

Dass wir keine Universität

nach Kufstein bekommen, war mir

klar, also habe ich mir zum Ziel

eine Fachhochschule gesetzt.

Wie waren die ersten Reaktionen?

Im Gemeinderat wurde anfangs

meine Idee als Utopie abgetan. Und so

bin ich in den kommenden Jahren von

einem Unternehmer zum nächsten

gefahren. Fast alle haben abgewunken.

Eine Fachhochschule war ihnen

einfach zu fremd. Aber es gab auch

Personen, die sofort begeistert waren,

wie der damalige Vorstandsvorsitzende

der heutigen Sandoz. Vor allem aus

der Wirtschaftskammer Innsbruck

kam jedoch ein starker Gegenwind.

Was hat Sie motiviert, bei so viel

Widerstand weiterzumachen?

Es war vermutlich gerade dieser

Widerstand. Ich habe mir immer

nur gedacht, das gibt es doch nicht,

das muss doch zu realisieren sein.

Wie ging es weiter?

Anfang 1995 wurde der von mir

und neun weiteren Personen gegründete

„Fachhochschulverein-Inntal“

von der Sicherheitsdirektion genehmigt.

Im März darauf wurde ich zum

Obmann gewählt. Den Widerständen

zum Trotz gelang es dank der

Unterstützung von Bürgermeister

Herbert Marschitz, Hans Kaneider

und den Vorstandskollegen, weitere

Vereinsmitglieder zu gewinnen und

Unterstützer ins FH-Boot zu holen.

Wie entstanden die ersten

Studienzweige?

Ein Bekannter vermittelte mir

ein Gespräch mit dem Vizepräsidenten

der FH München, der mich

auf die neue Ausbildung „Facility

Management“in Holland aufmerksam

machte. Das war zu der Zeit bei uns

ein unbekanntes Wesen. Ich bin nach

Groningen geflogen. Martha Blassing,

eine ehemalige Mitarbeiterin von mir,

die in Amsterdam Völkerkunde studierte,

begleitete mich und übersetzte

die Lehrinhalte vom Holländischen in

die deutsche Sprache. Nach Besuchen

in Graz und Reutlingen konnte ich

für den Studiengang „Internationale

Wirtschaft und Management“ zwei

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 15 02.12.17 13:07


16

Professorinnen als Leiterinnen für

das Entwicklungsteam gewinnen.

Kam das unbekannte Wesen

„Facility Management”

in Kufstein gut an?

Ganz und gar nicht. Der FH-

Rat in Wien frage mich sogar, ob

wir nicht einen anderen Namen

verwenden könnten. Als die Universität

Innsbruck um Unterstützung

zur Erstellung der Lehrinhalte

bat, schüttelten nur alle

den Kopf. Erst in Wien fand ich

einen Diplomingenieur, der uns

half, ein internationales Entwicklungsteam

zusammenzustellen.

Wie lange dauerte es, bis

Sie die ersten Studiengänge

einreichen konnten?

Über ein Jahr. Meine Firma

wurde zum „Kampfzentrum“.

Insgesamt 18 Mal wurden uns die

360 Seiten dicken Anträge der

beiden Studiengänge vom FH-

Rat zur Überarbeitung zurückgeworfen.

Freizeit war damals ein

Fremdwort für mich. Aber es gab

mittlerweile mehr

Befürworter als

Skeptiker für eine

FH in Kufstein.

Am 06. Oktober

1997 war es

schließlich so weit,

die FH öffnete ihre

Türen. Wie waren

die Anfänge?

Um zu beginnen,

brauchten wir

ein Haus. Deshalb

wurde von mir eine

eigene Firma mit 26

privaten Gesellschaftern

gegründet,

die das ehemalige

Eiberg-Zement-Verwaltungsgebäude

in der Salurner

Straße erwarb. Das Haus war

noch im Umbau, als die Aufnahmeprüfungen

stattfanden.

Wir sind in die HBLA und in die

Wirtschaftskammer ausgewichen,

wo uns Räumlichkeiten zur Verfügung

gestellt und die Prüfungen

vom Lehrkörper unterstützt

wurden. Davon bin ich heute

noch begeistert. Am 1. Oktober

habe ich mit dem Lieferanten für

die Tische und Stühle gemeinsam

die Hochschule eingeräumt.

Bei der Hörsaalplanung half

mir sogar die Ausstellungsberaterin

meiner eigenen Firma.

Gab es jemals Zweifel, ob das

Projekt umgesetzt wird?

Von anderen ja, bei mir nie.

Das war mein Traum, ich hatte

die FH Kufstein Tirol immer als

Bild vor mir. Es ging gar nicht

anders, als dass sie Realität wird.

Würden Sie noch einmal

diesen Weg gehen?

Vermutlich nicht mehr.

Wieso?

Eine Hochschule aus dem

Nichts heraus zu entwickeln ist

eine Herausforderung, die persönlich

und finanziell viel abverlangt.

Sie sind inzwischen in Pension,

aber immer noch aktiv.

Seit November 1998 bin ich

im Vorstand der Euregio-Inntal,

derzeit zum

3. Mal wieder

Präsident. Ich

kümmere mich

um die grenzüberschreitende

Zusammenarbeit

und

die INTER-

REG-Projekte.

Ich versuche

dabei immer

wieder, die FH

Kufstein in

internationale

Projekte miteinzubinden.

Ich bin auch

Obmann des

Hagelabwehr- und Forschungsvereins

Tirol und Vorstandsmitglied

der Leader-Region KUUSK. Ganz

konkret plane ich aber momentan

ein Herzensprojekt von mir.

Welches ist das?

Es trägt den Titel: EURE-

GIO Marien-Weg MARIA

Be-Weg-T. Es handelt sich dabei

» Eine Hochschule

aus dem Nichts

heraus zu entwickeln

IST EINE HERAUSFORDE-

RUNG, DIE PERSÖNLICH

UND FINANZIELL VIEL AB-

VERLANGT. ES WURDEN

MIR ZU VIELE GROSSE

STEINE IN DEN

WEG GELEGT.«

WALTER J MAYR

um einen grenzüberschreitenden

Pilgerrundwanderweg zu

Marien-Wallfahrtsorten mit

Tagesetappen von rund 25 - 30

Kilometern in unserer Region.

Welche Stationen sind

dafür geplant?

Es gibt verschiedenste Wege-Möglichkeiten,

momentan bin

ich noch in der Planungsphase.

Vom Kufsteiner Marien-Brunnen

ausgehend könnten die Wallfahrtsorte

Maria Klobenstein/

Kössen, Maria Eck/Siegsdorf,

Maria Kirchental/St. Martin

bei Lofer, Mariathal/Kramsach,

Mariastein, Maria Birkenstein/

Fischbachau, Maria Hilf/Kufstein

und Thierberg besucht werden.

Woher nehmen Sie Ihre Ideen?

Genau kann ich das gar nicht

sagen, ich beobachte ständig, analysiere,

überlege, was ich tun, was

ich bewirken könnte. Es ist ein

permanentes Aufmerksamsein.

Wie sind Sie zum Beispiel auf

den Marienweg gekommen?

Ich war im Urlaub in Santiago

de Compostela, dem Endpunkt

des Jakobsweges. Als ich

die Freude der ankommenden

Menschen gesehen habe und diese

Massen, die damit die gesamte

Region beleben, dachte ich bei

mir, wieso kann man das im

„kleinen Kreis“ nicht auch bei uns

umsetzen und eine Möglichkeit

zum Abschalten bieten? Bei uns

gibt es viele Marienkirchen und

-kapellen, wieso die nicht mit

einem Pilgerweg verbinden?

Gibt es schon konkrete

Termine dazu?

Wenn es nach mir geht, sollte

das Projekt bis Ende nächsten

Jahres umgesetzt sein. Die Wege

zwischen den einzelnen Orten

gibt es ja schon. Es geht nur

darum, sie zu verknüpfen und

das Projekt nach außen zu tragen.

Zu meiner Freude konnte ich

schon bekannte Persönlichkeiten

zur Mitarbeit und für eine

Vereinsgründung gewinnen.

Danke für das Gespräch

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WERBUNG

18

text:

ADRIANE GAMPER

foto:

VANMEY

Zur Sache

Im September 2015 wurde die International School Kufstein Tirol (ISK Tirol) eröffnet. Englisch als Unterrichtssprache und ein stark

praxisbezogener Unterricht in einer hochmodernen Lernumgebung zeichnen die als Tagesschule angelegte Privatschule aus. Durch die

Zertifizierung zur IB World School im April dieses Jahres erlangen die SchülerInnen nach 4 Jahren neben der österreichischen

Zentralmatura auch das weltweit anerkannte International Baccalaureate (IB) Diploma. Für Interessierte finden am

Donnerstag, den 14. Dezember 2017, ab 14:00 Uhr und am Freitag, den 19. Jänner 2018, ab 17:00 Uhr

Tage der offenen Türe statt.

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 18 02.12.17 13:08


19 WERBUNG

Erfolg

JENSEITS DER NORM

8:00 Uhr morgens. Während andernorts SchülerInnen

schon seit 15 Minuten die Schulbank drücken, erreichen

die Jugendlichen der ISK Tirol gerade erst die

Schule. Ab acht Uhr besteht die Möglichkeit individueller

Coachings. Fragen werden ganz persönlich

beantwortet, bis dann um 8.35 Uhr der Unterricht beginnt.

„Studien belegen schon lange, dass dieser spätere

Unterrichtsbeginn den Schülerinnen und Schülern

entgegenkommt“, erklärt Herbert Madl. Doppelstunden

spielen laut Madl eine wesentliche Rolle in der

Festigung des Gelernten. Nach dem Vormittagsunterricht

steht das gemeinsame Mittagessen aller in

der Cafeteria am Campus an. „Wir bieten unseren

„students“ einen gesunden Mittagstisch und schaffen

damit eine gute Grundlage für den nachmittägliauf

Englisch

DIE INTERNATIONAL SCHOOL KUFSTEIN TIROL ÖFFNET INTERNATIONALE BILDUNGSTORE

Mit April dieses Jahres wurde die International School Kufstein Tirol nach einem langjährigen Autorisierungsverfahren

zu einer von rund 4.300 IB World Schools weltweit. Zwei Abschlüsse, Englisch als

Unterrichtssprache und ein etwas anderer Schulalltag zeichnen die mitten in der

Festungsstadt am Campus der FH Kufstein gelegene Privatschule aus.

Knallrote Spinde, stylische Betonwände und runde

Lichtschächte als gemütliche Tageslichthighlights

von oben. Ein Blick in die Gänge der International

School Kufstein Tirol (ISK Tirol) spiegelt viel der

Philosophie der Privatschule wider. Eine lebendige

Mischung aus Innovation und Fortschritt, ein Oberstufenrealgymnasium

für 14- bis 18-Jährige, in dem so

einiges anders ist - vom morgendlichen Schulbeginn

über die Mittagspause bis hin zu den LehrerInnen.

AUS EINS MACH ZWEI

Im September 2015 öffneten sich erstmals die Tore

der ISK Tirol für den Unterricht. Die International

School mit Englisch als Unterrichtssprache, anerkannt

als katholische Privatschule und eingebunden

in einen Hochschulcampus, genießt ein Alleinstellungsmerkmal

in Österreich und setzte in diesem

Frühjahr ihrem Bildungsangebot die Krone auf: Seit

6. April 2017 ist die ISK Tirol eine von weltweit rund

4.300 IB World Schools. Der Zertifizierung ging ein

langjähriges Autorisierungsverfahren voraus, das den

zukünftigen AbsolventInnen der Tagesschule gleich

zwei Abschlüsse ermöglicht. „Nach vier Jahren erlangen

unsere SchülerInnen nicht nur die österreichische

Zentralmatura, sondern zudem das weltweit

anerkannte und standardisierte International Baccalaureate

(IB) Diploma“, erklärt Direktor Herbert

Madl. „Den AbsolventInnen stehen damit die Türen

zu renommierten, internationalen Universitäten und

Hochschulen offen.“ Diese zwei Abschlüsse und auch

der damit einhergehende spezielle Unterricht heben

die ISK Tirol von anderen Schulen für 14- bis 18-Jährige

ab.

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20

International School

Kufstein Tirol

(ISK) Ges.mbH

Andreas-Hofer-Straße 7

A-6330 Kufstein

E-Mail: office@isk-tirol.at

chen Lernerfolg. Die Mittagspause

bringt zugleich auch eine soziale

Komponente mit sich. Wir legen

auf die persönliche Betreuung und

das förderliche Miteinander großen

Wert.“

Tel.: +43 5372 21990

Fax: +43 5372 21990-99

PRAXIS VORAUS

Schulleitung Die Unterrichtsfächer weisen

einen hohen Praxisbezug auf –

wie es im Rahmen der IB World

Schools üblich ist – und die ISK

Tirol bietet durch die gezielten

Schwerpunktsetzungen nicht

alltägliche Qualifikationen für ein

Oberstufenrealgymnasium. Die

ersten “students“ der ISK Tirol

sind inzwischen in

der 7. Klasse bzw. in

» Wir bieten eine “grade 11“ und damit

im ersten von zwei

ganzheitliche Ausbildung,

VERMITTELN die Abschlussklasse.

IB-Jahren. Im nächsten

Schuljahr besuchen sie

Insgesamt drei Unterrichtsschwerpunkte

UNSEREN ABSOLVENTINbegleiteten

dann die

NEN DAS WISSEN VON Schüler über die vier

Jahre hinweg. „Im

Bereich “Language and

Communication“ bieten

wir Deutsch, Spanisch

oder Französisch

als weitere Sprachen

HIGKEITEN, UM IN EINER

an. “Applied Sciences

& Research“ beschäftigt

sich mit den an-

GLOBALISIERTEN WELT

gewandten, modernen

ERFOLGREICH ZU SEIN. «

Wissenschaften von

morgen. “Creativity &

HERBERT MADL, DIREKTOR, ISK TIROL

IT in a Global Society“

HEUTE UND MORGEN UND

ALL DIE NOTWENDIGEN FÄ-

wirft rund um Kreativität und

Digitalisierung einen Blick in

die Zukunft, auf die neuesten

Trends und Inhalte. Wichtig ist

dabei immer der Praxisbezug -

eine Orientierung, die in diesem

Schultyp sicher einzigartig ist.“

QUERDURCH ENGLISCH

Als verbindendes Element gilt die

Unterrichtssprache Englisch. „Da

alle Fächer in englischer Sprache

unterrichtet werden, verlassen

unsere Schüler die ISK Tirol

nahezu als Native Speaker. Die

Erfahrung zeigt, dass die guten

Englischkenntnisse aus der 8.

Schulstufe für den Besuch der

ISK Tirol ausreichend sind . Wir

haben SchülerInnen sowohl aus

der NMS als auch der Unterstufe

des Gymnasiums.“ An der Schule

unterrichten sowohl Native

Speaker als auch LehrerInnen,

die aufgrund ihrer Biografie

Englisch perfekt beherrschen. „So

hat unser Lehrer für Physik sein

Astrophysikstudium in englischer

Sprache absolviert und war

anschließend auch international

unterwegs. Er bietet zudem das

Fach “Drama in Education“ an,

in dem es nicht nur um Theater

geht, sondern mehr um Persönlichkeitsbildung“,

so Herbert

Madl. „Unsere Lehrpersonen sind

zudem alle international fortgebildete

IB-Coaches. Im Rahmen

dessen sehen sie sich vielmehr als

Lernbegleiter, die ihren SchülerInnen

immer zur Seite stehen.

Ich vergleiche das oft mit einem

Skipper, der bestrebt ist, das Boot

und seine gesamte Mannschaft

ans gewünschte Ziel zu bringen.

Der gemeinsame ISK-Spirit

zeichnet das Lehren und Lernen

am Bildungscampus aus.“

INTERNATIONALES FLAIR

Maximal 25 SchülerInnen pro

Klasse besuchen die ISK Tirol,

und das nicht nur aus dem

regionalen Umkreis. Unser

Schulangebot richtet sich sowohl

an motivierte Jugendliche aus

Tirol als auch an internationale

InteressentInnen. „International

ist die Schule bereits jetzt besetzt.

Eine Schülerin, die in Shanghai

ihre gesamte Schulausbildung

absolvierte, kam beispielsweise

für den Besuch der International

School in die Festungsstadt.

„Uns ist es wichtig eine kleine,

aber feine Schule zu bleiben, um

so unsere Jugendlichen optimal

unterstützen zu können.“ Förderung

erfahren die SchülerInnen

bei Bedarf auch finanziell. Das

Schulgeld ist sozial gestaffelt.

Über Sozialstipendien können die

monatlich anfallenden Gebühren

bis auf 175 Euro reduziert

werden, wobei darin die Kosten

für das Mittagessen bereits

enthalten sind. „Es ist uns äußerst

wichtig, dass wir eine Schule

ohne soziale Schranken und für

alle Jugendlichen geöffnet sind,

unabhängig von Herkunft, sozialem

Hintergrund und Religion.“

» Unsere Lehrerinnen und Lehrer sind international

fortgebildete IB-Coaches. DAS EINGEHEN AUF DIE INDIVIDUELLEN

TALENTE, EIN ZEITGEMÄSSER, MODERNER UND GLOBAL AUSGERICHTETER

UNTERRICHT STEHEN IN DER ISK TIROL AN OBERSTER STELLE.«

HERBERT MADL, DIREKTOR, ISK TIROL

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22

text:

CHRISTIAN MEY

foto:

VANMEY

Sie steuern

unternehmen

WENN‘S EIN BISSCHEN MEHR SEIN SOLL

Dietmar Prantl und Marion Kommeter von der Kufsteiner Steuerberatungskanzlei tax & management

sehen sich als Generalunternehmer für kaufmännische Dienstleistungen und weiten das

klassische Leistungsangebot der Steuerberatung aus. Dabei steht der ganzheitliche

Blick auf Unternehmen im Vordergrund.

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 22 02.12.17 13:08


23

WERBUNG

Für viele Unternehmer ist sie

ein notwendiges Übel und hält

von der eigentlichen Arbeit ab,

dient im besten Fall zur Ermittlung

der laufenden Steuern, die an den

Fiskus abzuliefern sind. „Klassische

Buchhaltung wird daher in erster

Linie mit Kosten, erst in zweiter

Linie mit Nutzen in Verbindung

gebracht“, weiß Dietmar Prantl von

der Kanzlei tax & management mit

Sitz in Kufstein. Für Kanzleipartnerin

Marion Kommeter liegt dies

vor allem daran, „dass die klassische

Buchhaltung nur ein Blick in die

Vergangenheit ist.“ Im besten Fall

wisse man Anfang des Jahres, wie

es im vergangenen Jahr gelaufen ist

„und man hat Vergleiche zu den Jahren

davor.“ Das sei es dann aber auch

im Großen und Ganzen gewesen.

DER GANZHEITLICHE BLICK

AUF DAS UNTERNEHMEN

„Um ein Unternehmen effizient,

ertragreich und zukunftsorientiert

zu steuern, braucht es aber mehr als

den klassischen Blick in die Vergangenheit“,

betont Dietmar Prantl, der

sich gemeinsam mit Kanzleipartnerin

Marion Kommeter auf eine

ganzheitliche Begleitung von Unternehmern

und Unternehmerinnen

spezialisiert hat. „Natürlich bieten

wir in unserer Kanzlei die klassichen

Dienste wie Buchhaltung, Jahresabschluss

oder Lohnverrechnung an“,

aber das seien eben Basics, so Marion

Kommeter, für die erfolgreiche

Beratung viel früher ansetzen und

tiefer gehen muss.

DURCH NÄHE ENTSTEHT

FUNDIERTE BERATUNG

Deshalb sei es für eine fundierte

Beratung auch von Vorteil, „wenn

wir als Berater einen Einblick in

die familiären Verhältnisse bekommen.“

Wie ist das Einkommen des

Ehepartners? Welche Familiensituation

ist gegeben? Gibt es studierende

Kinder? Oder äußerliche

Belastungen? Steht womöglich eine

Trennung an? „Das sind nur ein paar

der Fragen, die beachtet werden sollten,

weil sich solche Änderungen

auch steuerlich auswirken können “,

bringt Dietmar Prantl es schnörkellos

auf den Punkt.

DIE FLEXIBLE GESELLSCHAFTSFORM

KANN DEN UNTERSCHIED MACHEN

„Gerade in Zeiten, in denen das gesamte

Wirtschaftsleben, aber auch

die Lebensgestaltung, immer flexibler

wird, darf man beispielsweise

auch bei der Gesellschaftsform des

Unternehmens nicht Halt machen“,

so Dietmar Prantl. Meist würde die

einmal gewählte ein ganzes Unternehmerleben

beibehalten. „Dabei

können im Leben eines Unternehmers

Situationen eintreten, dass es

sogar für befristete Zeiträume sinnvoll

und steuersparend sein kann,

die Gesellschaftsform zu wechseln“,

zeigt Prantl als eines von vielen Beispielen

auf.

ABSCHIED VON DER KLASSISCHEN

FUNKTION DES STEUERBERATERS

„Wir wissen, dass Unternehmer und

Unternehmerinnen von heute enormen

Belastungen ausgesetzt sind.

Der bürokratische Aufwand hat

sich enorm erhöht“, was für Marion

Kommeter dazu führt, „dass immer

weniger Zeit für die Zukunftsplanung

des Unternehmens bleibt.

Gleichzeitig hat sich der Dschungel

an gesetzlichen Bestimmungen in

den vergangenen Jahren verviel-

Zur Sache

Die Steuerberatung Prantl

& Kommeter mit Sitz in

Kufstein hat sich neben

den klassischen Dienstleistungen

wie Buchhaltung,

Jahresabschluss

oder Lohnverrechnung

auf zukunftsorientierte

Unternehmensberatung

spezialisiert. Im Fokus

stehen dabei Restrukturierungsmaßnahmen,

Liquiditätsplanung und

Finanzierungskonzpete

wie auch die Akquise von

Förderungen bis hin zur

kompletten Aufbereitung

der dafür nötigen Anträge.

Dabei wird verstärkt auf

die digitalisierte Abwicklung

gesetzt, um den

Zeitaufwand für Klienten

zu minimieren.

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 23 02.12.17 13:08


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24

» Wir sehen uns viel mehr als

Generalunternehmer für sämtliche kaufmännische

Entscheidungen UND SIND AUF WUNSCH SPARRINGPARTNER

BEI ENTSCHEIDUNGSFINDUNGEN. «

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facht“, betont Marion Kommeter.

Waren es vor 20 Jahren

noch überschaubare Seitenzahlen

an Steuergesetzen, sind es

heute über 5x mehr, die aber

auch viele Möglichkeiten kreativer

Gestaltung bieten.

WISSEN, WO DER SCHUH DRÜCKT

Zuhören ist einer der Schlüsselfaktoren

für die Beratung von

heute. Die Sprache des Kunden

zu sprechen sei dabei der Schlüssel

zum Erfolg. Für Prantl und

Kommeter sei dabei auch nötig,

den Klienten mindestens einmal

jährlich im eigenen Betrieb zu

besuchen, um sich ein Bild des

Unternehmens zu machen. „Mit

den richtigen Fragen kommt

man dann sehr schnell dahinter,

wo der Schuh wirklich drückt.“

Natürlich gelte das auch im

umgekehrten Fall. Keine Frage

sei zu banal, „als dass man uns

diese nicht stellen kann“, lächelt

Kommeter und betont: „Wir

begegnen unseren Klienten

auf Augenhöhe.“ Das Bild des

Steuerberaters, der sich hinter

Akten versteckt, gehöre längst

der Vergangenheit an. Gerade

Freiberufler, Handwerker und

Gewerbebetriebe bräuchten immer

öfter einen Partner, der auch

angerufen werden kann, „wenn

es nicht um die klassischen steuerlichen

Fragen geht.“

SPARRINGPARTNER FÜR

DIE UNTERNEHMENS-

ENTWICKLUNG

Fehlt es zum Beispiel an Liquidität,

„übernehmen wir auch

Gespräche mit der Bank, suchen

nach alternativen Finanzierungsmethoden

und prüfen

die Angebote“, was für Dietmar

Prantl zum Standard gehört, das

Angebot klassischer Steuerberatung

aber übersteigt.

„Wir sehen uns viel mehr als Generalunternehmer

für sämtliche

kaufmännische Entscheidungen

und sind auf Wunsch für

unsere Klienten eine Art Sparringpartner

bei der Entscheidungsfindung,

wohin sich das

Unternehmen entwickeln soll

und welchen Weg man dabei am

besten einschlagen kann“, fasst

Marion Kommeter zusammen.

NAVI FÜR DEN

FÖRDERDSCHUNGEL

„Dabei helfen wir unseren Klienten

auch Förderungen zu beantragen

und erstellen die dafür

notwendigen Unterlagen.“ Im

Grunde seien dies bereits Tätigkeiten

der klassischen Unternehmensberatung,

die im Gegensatz

zur klassischen Steuerberatung

zukunfts- und entwicklungsorientiert

handelt. Denn letztlich

könnten sich zukünftige Bilanzen

nur dann verbessern, wenn

frühzeitig die richtigen Entscheidungen

getroffen werden,

um sukzessive die Gewinne zu

steigern und Steuern zu sparen.

» Wir helfen unseren Klienten

auch dabei, FÖRDERUNGEN ZU ERHALTEN, SUCHEN - FALLS NÖTIG - NACH

ALTERNATIVEN FINANZIERUNGEN UND UNTERSTÜTZEN

AUCH BEI DER RESTRUKTUIERUNG DES UNTERNEHMENS. «

STEUERBERATER MAG. (FH), DIETMAR PRANTL, MBA

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26

fotos:

MARTIN

GUGGENBERGER

Zur Sache

Auf 120 Quadratmetern

bieten Claudia

und Carina Stoll

in der Kufsteiner

Kaiserbergstraße 17

handpicked Footwear

für Damen und

Herren. Hochwertige

Schuhe von großen

und kleinen Designern

rund um den Globus

– Stück für Stück

persönlich ausgewählt,

handveredelt,

ethisch produziert,

exklusiv. Für den

perfekten Look gibt’s

bei VONSTOLL auch

trendige Accessoires

wie Gürtel, Taschen,

Caps, Schals und

Mützen.

» Ein Schuh kann Ihr Outfit ruinieren

ODER ES IN DEN HIMMEL HEBEN. «

CLAUDIA STOLL,

GESCHÄFTSFÜHRERIN VONSTOLL

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27 WERBUNG

Die ganze Welt

zu Füßen

VONSTOLL ist das Ergebnis einer langen Suche nach der wahren Bestimmung, der

Ausdruck einer gemeinsamen Liebe und nicht zuletzt der wahrgewordene Traum zweier

Schuh-Fashionistas mit der gleichen DNA.

Auf diesen Tag Ende Oktober haben Claudia und

Carina Stoll lange hingefiebert. Um genau zu sein

,über ein Jahr, in dem sie ihre Ideen immer wieder

zu Papier brachten und an ihrer Philosophie feilten.

Wer sind wir als Marke? Was ist uns wichtig?

Wofür stehen wir? Sätze wurden über den Haufen

geworfen, Gedanken neu formuliert. Bis mit einem

Mal die Essenz ihrer Vorstellungen und Werte klar

herausgefiltert war. Bis sie auf den Punkt brachten,

was die ganze Zeit in ihnen brodelte. Die vielen Inspirationen,

die sie auf all ihren Reisen gesammelt

hatten, konnten endlich etwas Neues kreieren, ihren

eigenen Laden: VONSTOLL. Handpicked Footwear.

VON HAND FÜR DEN FUSS

Mit der Herbst-/Wintersaison öffnete der kosmopolitische

Concept Store, den es so im Tiroler Unterland

kein zweites Mal gibt, seine Pforten. „Uns

war es wichtig, unserem Traum mit Geduld zu begegnen.

Die Vision wachsen zu lassen, da es unser

Herzensprojekt ist – mit viel Liebe zum Detail“,

erzählt Claudia Stoll, und Tochter Carina ergänzt:

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 27 02.12.17 13:08


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28

» Schuhe

spiegeln Ihre

Persönlichkeit

wider. Treten

Sie sie nicht

mit Füßen. «

„Das Besondere an unserem

Store ist, dass wir jeden Schuh

persönlich ausgesucht haben.

Wir legen viel Wert auf Qualität,

deshalb wollen wir unsere Ware

bei der Auswahl auch sehen und

spüren, nicht einfach über einen

Katalog bestellen.“ Bei manchen

Herstellern sind Claudia und

Carina am Produktionsprozess

beteiligt, können Materialien,

Farben, Absatzhöhe mitbestimmen.

Die kreierten Modelle

tragen dann ihre Handschrift:

VONSTOLL. Nicht ohne Grund

lautet der Markenslogan

„Handpicked Footwear“.

LONDON? ITALIEN? SPANIEN?

Mutter und Tochter Stoll

verbindet nicht nur der gleiche

Chromosomensatz, sondern

auch die Liebe zu Schuhen jeder

Couleur – von High Heels über

Boots und Ballerinas bis hin zu

Sneakers oder Birkenstocks. Ja,

richtig gelesen. Birkenstock hat

seine Müsliaura abgeschüttelt

und inzwischen die internationalen

Laufstege erobert. „Die

Modelle haben sich stark weiterentwickelt,

sind bei großen

Modewochen vertreten und werden

von Models auch schon mal

zum Abendkleid getragen“, weiß

Claudia. Solche Dinge bekommt

man mit, wenn man zwischen

den angesagten Modemetropolen

hin- und herjettet, wie die

beiden. Und welche Nation

ist in Sachen

Schuhmode

allen einen

Schritt

voraus?

„In

London

und

Italien

gibt es

in meinen

Augen die

schönsten Schuhe“,

so Claudia.

„Oder auch in Spanien“,

fügt Carina hinzu. Dort liege

vor allem auch der Fokus auf

stylischen Männerschuhen.

LAUTER LIEBLINGSSTÜCKE!

Bei der Auswahl ihrer Schuhe

setzen die beiden Kufsteinerinnen

auf bekannte, aber auch auf

unbekannte Marken. Teilweise

handelt es sich um Newcomer,

teilweise um Hidden Champions,

die im regulären Tiroler Handel

kaum zu finden sind, und in

jedem Fall um „Lieblingsstücke“,

O-Ton Carina. So präsentiert

VONSTOLL auf 120 m 2 ein

handverlesenes, hochwertiges

Sortiment von internationalen

Herstellern aus Italien, Spanien,

Frankreich, Niederlande

und den USA – alles ethisch

einwandfrei produziert. Hier

atmet man die große weite Welt

der Must-Haves. Und da jedes

Outfit erst durch die passenden

Accessoires vollendet wird,

gibt’s neben Schuhen für Damen

und Herren auch Handtaschen,

Geldbörsen, Gürtel, Schals und

Mützen. Kurzum: VONSTOLL

steht für ausgewählte Modelle

jenseits des Mainstreams.

DAS KLEINE ABC DER SCHUHE

„Der Schuh wird in seiner Bedeutung

für den Gesamteindruck oft

unterschätzt. Ein billiger Schuh

» Das beste Argument für High Heels?

SIE LASSEN UNS ÜBER DEN DINGEN STEHEN. «

kann

den

besten Anzug

ruinieren“, bringt es Claudia

auf den Punkt. Im Gegenzug

dazu schaffen es die richtigen

Schuhe, ein simples Outfit in

den Himmel zu heben. „Das

kleine Schwarze mit High Heels

kombiniert, wird etwa zum

Edelstück, mit Sneakers entsteht

ein Alltagslook, der sogar für den

Einkauf am Nachmittag tragbar

ist“, schwärmt Carina. Und wenn

man bedenkt, dass ein Mensch in

seinem Leben im Durchschnitt

etwa 128.747 Kilometer zu Fuß

zurücklegt (das entspricht ungefähr

drei Weltumwanderungen),

sollte man neben dem Look unbedingt

auf Top-Qualität achten.

WAS SIND DIE HERBST-

& WINTER-TRENDS?

Bikerboots. Lack und Samt.

Plateausohlen. Nieten. Mit Fell

gefütterte Sneakers. Ballerinas

zeigen sich edel in allen erdenklichen

Variationen von spitz bis

rund. Sicher ist: Was auch immer

Trend ist oder wird – Claudia

und Carina holen ihn nach

Kufstein. Jede der beiden hat

übrigens an die 50 Paar Schuhe

zu Hause. „Man kann einfach

nie genug Schuhe haben“, sind

sie sich einig und legen Frauen

und Männern handverlesene

Schuhe aus aller Welt zu Füßen.

CARINA STOLL,

GESCHÄFTSFÜHRERIN VONSTOLL

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text:

ADRIANE GAMPER

fotos:

FLORIAN EGGER

Zur Sache

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zusammen. Detailverliebte

Gemütlichkeit

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edles Dosenfutter und

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je nach persönlicher

Vorliebe. Kaffee-Kunst

adelt den Qubik-Kaffee

aus einer kleinen,

italienischen Rösterei. Die

Weinbibliothek mit der

einladenden Nussbaumtafel

im Zentrum bietet

das perfekte Ambiente für

Events im Freundeskreis,

Weihnachtsfeiern bis hin

zu Firmenveranstaltungen.

» Unser beheizter Gastgarten verzaubert

täglich bis Mitternacht mit

Punsch, GLÜHWEIN UND FESTTAGSBÄCKEREIEN

UND DAS DEN GANZEN WINTER LANG. «

MARTIN, BAR-CHEF

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31

WERBUNG

Winterzauber

in der Bar Albert

WINTERWONDERLAND: VOM GLÜHWEIN&PUNSCH IM BEHEIZTEN

GASTGARTEN BIS ZUM ALPENKAVIAR ALS KULINARISCHES SILVESTERHIGHLIGHT

Nostalgische Gefühle. Idyllische Atmosphäre. Kulinarische Leckereien. Der Winter ist die Zeit des

Genusses und der Gemütlichkeit. Die Bar Albert ist auch in der kalten Jahreszeit kulinarisch geselliger

Mittelpunkt der Festungsstadt Kufstein. Herzerwärmend die Schaf-Felle und Wärmelampen im

Gastgarten, erquickend der heiße Glühwein und Punsch sowie Omas Kletzenbrot, feierlich

das edle Festtagsdosenfutter und die erlesene Weinauswahl.

Wie Schneehauben wirken die weißen Schaf-Felle

auf den dunklen Barrique-Stühlen. Decken liegen

bereit. Mollige Wärme strömt vom Schirmdach herab.

Betörender Glühweinduft lockt auf dem ganzen

Platz, verführt zur Einkehr in den festlich einladenden

Gastgarten der Bar Albert am Unteren Stadtplatz

in Kufstein.

GAUMENFEST UND WEINFEIERN

„Wir wollen unseren Gästen einmal

mehr etwas Besonderes bieten“, erzählt

Martin, Bar-Chef der Bar

Albert. Unser Gastgarten hat

dazu sein feierliches Winterkleid

angezogen, sowohl optisch

als auch lukullisch. An

der Glühwein&Punsch Bar

im beheizten Gastgarten gibt

es selbst gemachten Punsch

und g`schmackigen Glühwein

– und das täglich bis um Mitternacht.

Traditionsreiche Leckerei

dazu: Christians Kletzenbrot nach

Omas Rezept. Natürlich hausgemacht.

„Christian bereichert nicht nur unsere Bar im

Service, sondern hat auch den Kochlöffel in unserem

Lokal übernommen.“ Kräftige Suppentöpfe und

regionale Schmankerl stehen neu am Speiseplan.

Natürlich verwöhnt die Bar Albert auch weiterhin

mit ihren Spezialitäten vom Dosenfutter bis hin zur

Vulcano Jause. Dazu schmecken die feinen Weine der

Vinum Albert Serien glasweise zum fairen Preis oder

auch erlesene Tropfen aus der Weinbibliothek für

Kenner und Weinliebhaber.

KRIPPEN-

ADVENT IN KUFSTEIN

Für das besondere Adventflair hat die

Bar Albert heuer wieder den Kufsteiner

Krippen-Advent organisiert. In zahlreichen

Lokalen der Kufsteiner Altstadt

sind bis zum 23.12. handgefertigte

Krippen des Krippenvereins Langkampfen

ausgestellt und laden

zur Krippen-Herbergssuche

von Lokal zu Lokal

ein.

VORSILVESTER PARTY MIT ALPENKAVIAR

Eine kleine Dose „Alpenkaviar“ und dazu Roederer

Champagner ist ein würdiger Genuss, um

das Jahr ausklingen zu lassen. Oder lieber frische

Austern mit einem Schuss Frapin Cognac? Diese

Gaumen-Krönungen mit einer großen Portion Luxus

bietet die Bar Albert am Vorsilvestertag seinen

Gästen – aber nur solange der Vorrat reicht. „Beim

exklusiven „Alpenkaviar“ bleiben wir unserem

Regionalitätsmotto treu und bringen

nicht irgendeinen Kaviar in die Festungsstadt,

sondern oberösterreichischen

Alpenkaviar von feinster

Güte.“ Und natürlich wird

zum Vorsilvester auch wieder

im warmen Gastgarten ausgiebig

Party gefeiert. Musikalisch

heizt DJ Bobby Grey an

diesem Abend den Gästen ein.

GESCHENKIDEEN

FÜR DIE LIEBSTEN

Wer sich den Genuss der Bar Albert

auch zu Hause gönnen oder jemanden

damit verwöhnen möchte, für den lohnt sich

ein Blick in die Greislerei, dem kleinen, feinen Genuss-Laden

der Bar Albert, wobei der Weihnachtssale

bereits begonnen hat. Viele feine Produkte und

Geschenkideen sind für das persönliche Festessen

oder auch als Geschenkhighlight um bis zu 50 Prozent

reduziert. Und da nicht nur in der Bar Albert

auf Optik Wert gelegt wird, das Auge bekanntlich

mitisst, bieten Holz-Geschenkeboxen die passende

Verpackung für das Genussgeschenk.

E-Mail: kufstein@bar-albert.at www.bar-albert.at

Bar Chef Martin: +43 (0) 676 676 84 64

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WERBUNG 32

text:

ADRIANE GAMPER

fotos:

RIEDHART

Zur Sache

Auf 4.500 m² bietet Riedhart´s

Markthalle in Wörgl

alles rund um Essen und

Kochen. Im Non-Food-

Bereich im ersten Stock

warten, neben hochwertigen

Küchenprofigeräten,

Dekoartikel sowie alles für

den perfekt gedeckten

Tisch. Von heimischen bis

hin zu extravaganten internationalen

Lebensmitteln

reicht das Angebot im

Erdgeschoss. Zweimal

täglich frisch geliefertes

Obst und Gemüse, eine

Frischfleischtheke, eine

eigene Weinabteilung.

Fachkräfte garantieren in

allen Abteilungen professionellste

Beratung.

Rezepte rund ums

Weihnachtsmenü gibt es

auf der Homepage von

Riedhart´s Markthalle

unter

www.markthalle.at/bistro

» Gläser und das Besteck zeigen sich derzeit

bevorzugt im Retro-Look. VINTAGE-KRISTALLOPTIK

WIE AUS OMAS VITRINE. DER HINGUCKER: BESTECK IN

GOLD ODER SCHWARZ. «

KATHRIN SCHWARZENAUER,

ABTEILUNGSLEITERIN DER NON-FOOD-ABTEILUNG

Riedhart Handels GmbH

Innsbrucker Straße 96

6300 Wörgl

Tel 05332 72106-299

Fax 05332 72106-227

www.riedhart.at

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33

WERBUNG

Federliche Weihnachten

& glitzerndes Neues Jahr

TRADITION UND FEENREICH - FESTTAGSTRENDS FÜR TISCH UND BAUM

Feurige Nostalgie oder fedrige Extravaganz. Alle Jahre wieder verzaubert die Adventszeit mit neuen Dekotrends. Glitzernde

Feenwelten treffen heuer auf ländliche Idylle, die mit Beton flirtet. Der Tisch sieht schon einmal schwarz, bietet

im Vintage-Style den Rahmen für das traditionelle Festmenü mit einem gehörigen Schuss Kreativität.

Eine Weihnachtstrendschau samt Kulinarikgenuss in Riedhart´s Markthalle.

Schwarze Federn oder doch eine Baumscheibe als Tischset.

Zwei Welten offenbart die Adventdekoration 2017.

Ein Phantasiereich geprägt von Federkugeln, Einhörnern

und glitzernden, geflügelten Glücksschweinen

inszeniert die geheimnisvolle, träumerische Seite der

Weihnachtszeit. Klares, edles Weiß zaubert Feenlandschaften,

erinnert an schneeverschneite Landschaften.

Schwarz verströmt Mystik pur. „Schwarze Kugeln überraschen

durch ihre Extravaganz, bringen heuer einen

ganz neuen Style in die Adventdeko. Wer es romantisch

liebt, für den ist der Rosé-Trend das Passende. Auf jeden

Fall darf es so richtig glitzern und glänzen“, bietet

Lisa Feichtner, Dekorateurin im Non-Food-Bereich von

Riedhart´s Markthalle, eine Farbtrendschau. Aber auch

klassische Weihnachten liegen weiter im Trend. Der Alpenstil

brilliert einmal mehr, jedoch im neuen Look.

BETON UND SCHOTTLAND

Krickerl. Hirsche. Fell. Natur gewürzt mit feurigem

Rot. Die Traditionsliebe ist ungebremst, erhält jedoch

mit Beton neue Facetten. Hirschköpfe aus Beton mit

hölzernen Geweihen, Engel in Betonoptik. Wildlichter

im Tiroler Stil liefern mit Fell umwickelt optische

Wärme. Für den Antiklook sorgen rostige Elemente.

Silberne, gehämmerte Deko-Herzen greifen die neue

Optik des Bestecks auf. „Hier ist die neue Vintage-Liebe

unverkennbar“, erklärt Verena Riedhart. „Ein Blick

auf die Neuheiten rund um Besteck und Gläser wirkt

wie eine Reise in Omas Vitrine.“ Gläserne Kristalloptik,

Timeless Vintage. Gold, Schwarz und Messing dominieren

beim Besteck. Fortgesetzt wird die Noblesse bei dem

Service. Premiumgeschirr antik inspiriert bei der englischen

Exklusiv-Marke Churchill. „Jedes Stück ist ein

handbemaltes Unikat. Die Farben reichen von erdigen

Tönen bis hin zu sattem Schwarz. Fünf Jahre Garantie

gegen Absplittern zeugen dazu von höchster Qualität“,

so Verena Riedhart. „Extravaganz, die sich auch in den

mundgeblasenen, mit goldenen Ornamenten verzierten

Kugeln widerspiegelt“, ergänzt Lisa Feichtner. Und genauso

besonders geht es auf dem Teller weiter, wenn die

Feiertage zu Tisch bitten.

LEBKUCHEN TRIFFT GANS

Gebeizter Lachs mit Dinkelblinis. Kürbissuppe mit Sternanis

und Zimtcroutons. Gebratene Gänsekeule. Lebkuchensoufflé.

„Tradition am Teller kreativ interpretiert“,

beschreibt Christoph Greiderer von Riedhart´s Markthalle

das angesagte Festmenü. „Vom Wild aus der Region

bis zum Kapaun organisieren unsere Profi-Metzger jedes

Fleisch, stehen mit Fachkompetenz zur Seite“, so der

diplomierte Fleischsommelier. Natürlich werden auch

Spieße nach Kundenwunsch gesteckt oder der Schweinebraten

gespickt. Zur Abrundung des Menüs warten

flüssige Köstlichkeiten in der eigenen Weinabteilung in

Riedhart´s Markthalle, in der ausgebildete Sommeliers

auf Wunsch beratend zur Seite stehen.

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WERBUNG 34

text:

ADRIANE GAMPER

fotos:

FLORIAN EGGER

DERENKO

Zur Sache

Die IPP Hotels sind

mit drei Hotellinien in

Österreich vertreten – als

Landgut & Spa in Retz

und Zwettl, als Smart &

Budget in Wieselburg und

die mit Kunst & Lifestyle

verbundenen arte Hotels

in Krems, Wien, Kufstein

und bald auch Salzburg.

Mit dem Vitus & Urban

kann das arte Kufstein mit

einer ganz besonderen

Weinbar punkten. In stylischem

Wohnzimmerflair

bietet das Vitus & Urban

vom Frühstücksbuffet bis

hin zu kleinen Köstlichkeiten

Spezialitäten aus Tirol

und Niederösterreich.

Die Kunstliebe zeigt sich

bei regelmäßigen artist´s

places – eine Plattform der

arte Hotels, die regionalen

Talenten eine Bühne für

ihr Können bietet.

» GASTGEBER ZU SEIN, BEDEUTET FÜR UNS, FREUND-

SCHAFTEN ZU PFLEGEN. WIR BEGEGNEN UNSEREN GÄSTEN UND

MIT-GASTGEBERN AUF AUGENHÖHE, SIND UNKOMPLIZIERT IM TUN,

ABER PROFESSIONELL IN UNSERER ARBEIT. «

SUSANNE KLEINDIENST,

GASTRONOMISCHE LEITUNG VITUS & URBAN

VITUS & URBAN

Wein - Bar - Kunst

Marktgasse 2

6330 Kufstein

+43 5372 61414

guterwein@vitusundurban.at

www.vitusundurban.at

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35

WERBUNG

Weinaffine

Einzigartigkeit

ERLEBE DEN ‚VITUS & URBAN-ARTE-SPIRIT’ IN WOHNZIMMERATMOSPHÄRE

Der Trend hin zu regionalen Genüssen steigt immer mehr an, auch in Lokalen. Vom Tiroler Bergkäse bis zum Schokoladebruch

aus Niederndorf tischt das weinaffine Vitus & Urban auf und bietet gleichzeitig eine kulinarische Fusion mit

niederösterreichischen Weinen und Spezialitäten wie Köllawurzen und Weinviertler Aufstrichen.

Der Regionalist Vitus, ein Bauernsohn aus dem Weinviertel,

trifft auf den Cosmopolit Urban, den weltoffenen Tiroler.

Regionale Kulinarikliebe und stylische Gemütlichkeit. „Die

Namensgeber unserer Weinbar im arte Hotel Kufstein sind

die Schutzpatrone von Winzern und Weinreben. Wir haben

daraus zwei Figuren kreiert, die das Weinviertel, die Heimat

der IPP HOTELS und Kufstein verbinden“, erklärt Anja

Trösch, Direktorin des arte Hotels Kufstein. Eine Dualität,

die sich auch in der Kulinarik widerspiegelt.

liefert den perfekten Start in den Tag. In der Weinkarte

findet man 100% Niederösterreich. Zwölf Winzer aus dem

Weinviertel, der Wachau, dem Kamptal und dem Kremstal

bilden das vinophile Angebot. Jeden Monat werden die Weine

eines anderen Winzers im Offenausschank angeboten.

„Die Winzer lassen es sich nicht nehmen, bei der Weinverkostung

jeden 1. Mittwoch im Monat ihre Weine persönlich

zu präsentieren. Ein Abend für Weinliebhaber, vom Laien bis

zum Profi.“

KULINARISCHE LANDESKUNDE

Die Betonwände wirken durch ihre feine

Struktur wie Samt. Brauntöne dominieren,

verströmen warme Gemütlichkeit.

Wohnkunst im Industrielook. Ein

Blick in die Speisekarte. Köllawurzen

aus dem Retzerland, Wachauer Marillenmarmelade,

Tiroler Bergkäse

von der Aschinger Alm. „Wir legen

Wert auf Regionalität, verbinden

niederösterreichische und Tiroler

Köstlichkeiten, wie unsere beliebten

Kamptaler ‚Schlutzer’ oder unsere

Original Kufsteiner Currywurst

‚wie damals‘“, so Susanne Kleindienst,

gastronomische Leiterin des Vitus & Urban.

Die niederösterreichischen Einflüsse zeigen

sich sowohl am Frühstücksbuffet als auch abends.

NIEDERÖSTERREICH IM GLAS

Hotelgäste und externe Gäste frühstücken täglich von 7:00

- 10:30 Uhr in der gemütlichen Weinbar. Das üppige Frühstücksbuffet

lässt keine Wünsche offen. Ein Glas Rosecco

21.12.2017

Homecoming Party mit

Live Musik von Toni Berza

24.12.2017

von 8:00 bis 11:30 Weihnachtsfrühstück

12-15 Uhr Weihnachts-Jausn und Austernbar,

solange der Vorrat reicht

ab 18:00 Uhr Vitus & Urbans friendstable und Weihnachtsbuffet

30.12.2017

Schickeria mit Pianospieler, Hummer, Trüffel, Champagner

und Austernbuffet

31.12.2017

Silvesterbuffet mit Bleigießen

Für die Events zwischen 24. und 31.

Dezember sind Anmeldungen

notwendig.

EVENTREICHER JAHRESAUSKLANG

Vitus & Urban geben im Dezember nochmal Gas.

Für Weihnachtsheimkehrer und all jene, die

noch in die richtige Weihnachtsstimmung

kommen wollen, ist die Homecoming

X-Mas Party mit Live-Musik der

richtige Auftakt. Am 24. Dezember

wartet ein Weihnachtsfrühstück,

mittags eine traditionelle Weihnachts-Jausn

und eine Austernbar.

„Als Hotellokal haben wir auch am

Heiligabend geöffnet und uns deshalb

den Vitus & Urban friendstable

einfallen lassen.“ Bei Würstel, Nudelsuppe

und einem echten Christbaum wird

es abends gemütlich. „Ganz unkompliziert.

Auch die Mitgastgeber nehmen am friendstable

Platz.“ Vom legeren Weihnachtsfest geht es über zum

Galadinner am 30. Dezember. Das Vitus & Urban wirft sich

in Schale, vom Pianospieler, einem Fünf-Gang-Menü bis hin

zum Austernbuffet im 4. Stock mit Blick auf das Feuerwerk

grüßt die Schickeria. Zum Jahreswechsel verwöhnt ein Silvesterbuffet

samt Bleigießen.

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WERBUNG

36

» Für feurige

Gelüste heißt

es im Subway

FÜR KURZE ZEIT

VIVA LA MEXIKO

MIT GUACAMOLE

UND NACHOS.«

RAPHAEL LECHNER,

FRANCHISEPARTNER SUBWAY KUFSTEIN

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37

WERBUNG

text:

ADRIANE GAMPER

foto:

FLORIAN EGGER

Fastfood

Das andere

FRISCHE & INDIVIDUALITÄT IN DREI MINUTEN

Chicken Teriaky ist der absolute Spitzenreiter. Weltweit. Die ungeschlagene Nummer eins unter der

nzahlreichen Sandwiches, die Subway in über 44.000 Niederlassungen auf der ganzen Welt anbietet.

Ein Geschmackserfolg, der sich auch im neuen Subway in Kufstein abzeichnet.

Ein Blick hinter das frische, individuelle Konzept.

Von dem Regal geht eine angenehme Wärme aus. Es

riecht nach frisch gebackenem Brot. „Die sind gerade

frisch aus dem Ofen“, erklärt Raphael Lechner, der

Anfang September Subway nach Kufstein

brachte. Cheese Oregano, Vollkorn mit

Saatenmischung, Honey Oat, Sesam

und Italien White. Zwei dunkle

und drei weiße Brotsorten stehen

zur Wahl. Die erste Entscheidung

auf dem Weg zum individuellen,

frischen Fastfood. „Der rohe Teig

kommt bei uns in den Gärschrank,

wird dann frisch gebacken.“ Vom

Moment der Brotwahl bis zum Bezahlen

dauert es rund drei Minuten

und das, obwohl jedes Sandwich individuell

zubereitet und warm serviert

wird. Drei Minuten, in denen

die Wahl zum persönlichen Genuss

führt, der auch noch absolut

frisch und gesund ist.

BAUKASTEN-SUB

15 oder 30 cm. Kleiner oder großer

Hunger. „Unsere Baguettes gibt es

in zwei verschiedenen Größen oder

aber man gestaltet sein Sandwich

als Wrap oder Salat ,alles ist mit

den Zutaten, die nach der Brotwahl

folgen, möglich“, so Raphael, der

neben dem Subway auch die Pure

Lounge am Fischergries führt. Bestellschritt

Nummer zwei wird schwierig,

die Auswahl ist groß. 15 verschiedene

Fleisch- bzw. Wurst-Beläge. Von Pulled Pork,

gezupftes, acht Stunden gegartes Schweinefleisch in

einer BBQ Sauce, über milde und scharfe Salami bis

hin zu dem Weltbestseller Chicken Teriyaki, würzige

Hähnchenbruststreifen in Teriyaki-Marinade. Für

Vegetarier gibt es Gemüsebratlinge. Nach der Wahl

einer von drei Käsesorten geht es in den Speedofen.

300 Grad sorgen in Sekundenschnelle für

getoastetes Brot, von innen erwärmtes

Fleisch und geschmolzenen Käse. Wer

auf veganen Genuss setzt, kann bei

der nächsten Vitrine aus dem Vollen

schöpfen. Tomaten, Gurken,

Salat & Co. „Jeder kann so viel

Gemüse und Salat wie er will auf

sein Sandwich, in sein Wrap oder

seinen Salat packen. Das Topping

bildet schließlich eine von neun verschiedenen

Saucen“, erklärt Raphael.

Das Gemüse für das Kufsteiner Subway

kommt aus Tirol. Regionalität

und Nachhaltigkeit wird groß geschrieben,

nicht nur beim Essen.

REGIONAL MIT BALL

Wie mit der Pure Lounge fördert

Raphael Lechner auch mit dem Subway

die Kufstein Towers. „Mit den

Nachwuchsmannschaften verbindet

das Subway ein Kooperationssponsoring.

Wir versorgen bei den

Schülercups die Towers-Youngsters

kulinarisch. Sport und frisches

Essen gehören einfach zusammen

und wir wollen zeigen,

dass gesundes Essen auch trendig

und schnell sein kann.“ Genau deshalb

bietet das Subway auch neun verschiedene

Subs mit unter sechs Prozent Fett, achtet die

Kette bei Thunfisch auf Nachhaltigkeit. Subway, der

weltweit größte Thunfischkäufer, setzt ausschließlich

auf Hackenfang.

Zur Sache

1965 wurde in den

USA das erste Subway

eröffnet, heute gibt es

weltweit über 44.000

Franchisepartner. Aus

fünf Brot-, drei Käsesorten,

Gemüse und neun

Saucen können sich

Kunden ihr individuelles

Sandwich, ihren Wrap

oder Salat zusammenstellen.

Vegane und

vegetarische Varianten

sind genauso im

Angebot wie Thunfisch

aus Hackenfang. Das

Subway in Kufstein unter

der Führung des Pure

Lounge Chefs Raphael

Lechner hat täglich von

9:00 bis 23:00 Uhr geöffnet

und bietet rund

60 Sitzplätze. Digibons

werden angenommen.

SUBWAY KUFSTEIN

Lechner f&b Gastro GmbH

Oberer Stadtplatz 2

6330 Kufstein

+43 (0) 650/6482564

info@pure-lounge.at

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WERBUNG

38

text:

ADRIANE GAMPER

fotos:

VANMEY

visagistin:

NADINE BINDER

mode:

MODE KINK, KUFSTEIN & EBBS

titelmodell:

CAROLINE MÜLLER

Zur Person

Schweizer Luft schnuppert

die 22-jährige Söllerin gerade

durch ihr Auslandssemester

im Rahmen des Studiums

an der FH Kufstein

Tirol. Seit Oktober 2015

studiert Caroline Müller mit

großer Begeisterung Unternehmensführung.

In ihrer

Freizeit dreht sich alles um

ihren Freund, ihre Familie

und Freunde. Für sie fährt

Caroline derzeit auch jedes

Wochenende von St. Gallen

in ihre Tiroler Heimat.

Die Liebe auf den ersten

Blick traf sie beim Shooting

für die Kufsteinerin, als sie

den roten Mantel anprobierte,

ihr neues Highlight

gegen triste Wintertage.

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39

WERBUNG

Chili für

den Winter

GLANZLICHTER UND SELBSTBEWUSSTES ROT ERHELLEN DIE KALTE JAHRESZEIT

Rotkäppchen lässt grüßen. Feurige Anblicke stehen uns diesen Winter bevor. Rot geht über alles. Shiny Styles

erobern den Tag, bringen das Glitzern der Ballnächte auf die Straße. Streifenweise gehen Hosen auf Blickfang. Der

Dandy-Style hält im Büro ebenso wie am Abend Einzug. Mode Kink in Ebbs und Kufstein

gewährt einen Blick auf die aktuellen Wintertrends.

Ein wenig Phantasie, eine Prise Prinzessin, eine große Portion

Extravaganz gewürzt mit kühlem Style. Die Wintertrends

sind vielfältig und haben doch einen gemeinsamen

Nenner: Mondäne Klassik. Ein Highlight ob in Farbe, Material

oder Schnitt gibt den Ton an, macht das Outfit zum

Hingucker. Ein selbstbewusstes Styling für glanzvolle Auftritte

im Alltag und am Abend. Von Rot über Rüschen bis

hin zu Glitzer und Smoking.

SHINY STAR

Funkelnde Ansichten. Was der Herbst angedeutet hat,

setzt der Winter im Großformat fort. Pailletten erobertnden

Alltag bevorzugt im Kontrastlook. Das deutsche Label

Gwynedds macht es vor und verwandelt Militarygrün mit

Pailletten zum glänzenden It-Teil. Die weiche Bluse von

Rinascimento nimmt Farbe und Stil auf, während die Hose

von Raffaello Rossi im Joggingstyle das Outfit businesstauglich

verwandelt. Boots von Ovye.

DESTROYED BEAUTY

Style-Crash. Weiße Hemden zeigen ihr Gefühl für Noblesse.

Schmal und schlicht oder weit und lang. Zum Stil-Duell

bittet Strick. Kontatto greift als Draufgabe beim Strickpulli

die angesagte Destroyed-Optik auf, bringt damit noch mehr

Kontrast ins ansonsten edle Streetlookstyling. Der verbindende

Kontrapunkt: Trackpants, Hosen mit Seitenstreifen.

Die Jeans von Please, der Hose mit dem Herz, setzt auf edle

Strips in camel. Hemd: Sandwich, Schuhe Ovye

CHILI & WELLE

Rot, rot und noch einmal rot. Die Signalfarbe heizt diesen

Winter der Modewelt so richtig ein. Klassische, gerade

Schnitte, die durch die Farbe leben und eine große Portion

Energie in die kalte Jahreszeit bringen. Der rote Wollkurzmantel

von Chiarulli trägt einmal mehr die Handschrift von

Max Mara. Auffallen mit Stil. Detailverliebt die 7/8 Hose von

Cambio, die mit Wellen und Rüschen am Beinabschluss im

Gucci-Style überrascht und verspielte Elemente ins Styling

holt. Die Bluse von Lieblingsstück greift dazu passend die

neue Rüschenliebe am Saum auf.

MONDÄNER CHIC

Feuriger Hingucker. Wie sehr Rot schlichten Schnitten zum

großen Auftritt verhilft, zeigt sich bei dem knielangen Kleid

von Summum. Mondäne Noblesse bringt der Lammfellschal

als Eyecatcher ins Spiel, der selbst den Jeanslook abendfein

übersetzt. Wintertauglich wird das Kleid mit den schwarzen

Stiefeln von Ovye, die mit ihren Fransen an Armani erinnern.

SMOKY NIGHTS

Maskuline Akzente. Die Smokingoptik erobert wieder die

Modewelt der Frauen. Straight. Schnörkellos. Zurückhaltend

in der Farbgebung. Mit einer schmal geschnittenen

Hose präsentiert Betty Barclay die weibliche Seite des Edeltrends.

Das weiße Hemd mit seidigem Glanz unterstreicht

den femininen Look. Chilli untermalt den Glanzeffekt zusätzlich

mit einem silbern paspelierten Abschluss, betont

damit die elegante Note. Freches Detail und Stilbruch in

einem: die schwarze Choker. Ein Trend, der den Sommer

überdauert hat und jetzt im Winter mit Kostüm und Business-Dandy

seinen großen Auftritt feiert. Stiefeletten: Ovye

Die Mode von Mode Kink ist in Ebbs bis Größe 48 erhältlich.

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WERBUNG 40

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WERBUNG 42

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WERBUNG

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Job

MARION DIRNBERGER

IST NEUE FILIALLEITERIN BEI MODE VON FEUCHT

Foto: Florian Egger

Stories!

Die gebürtige

Kufsteinerin

Marion Dirnberger

ist seit

Anfang des Jahres

neue Filialleiterin

bei Mode

von Feucht in

Kufstein. Die

ausgebildete Friseurin

hat schon kurz nach ihrer Lehre die Passion für

den modischen Einzelhandel entdeckt. Seit 2014 ist

sie für Mode von Feucht tätig und wurde nach mehreren

Stationen im Familienunternehmen wie auch in

der Unternehmenstochter sOliver mit der Leitung der

Filiale in Kufstein am Oberen Stadtplatz betraut.

MAXIMILIAN PHLEPS

NEUER BETRIEBSLEITER BEI AUTOWELT UNTERBERGER

Maximilian Phleps ist seit

kurzem Beriebsleiter der

Autowelt Unterberger in

Kufstein. Der 29-jährige

Fieberbrunner hat in

Innsbruck Wirtschaftswissenschaften

studiert.

„Danach war ich bei

der Porsche Holding in

verschiedenen Vertriebstätigkeiten.“

Schon nach

einem Jahr wurde Phleps

Area Sales Manager bei

„Das WeltAuto“ und in der Folge Area Sales Manager

für Volkswagen. Seit Juli leitet Maximilian Phleps die

Agenden der Autowelt Unterberger mit den Marken

Jaguar, Land Rover, Volvo und Hyundai als Betriebsleiter.

BELINDA ERB

VERSTÄRKT VERKAUFSTEAM VON MODE KINK KUFSTEIN

IHRE NEUE

FÜHRUNGSKRAFT

IN DER KUFSTEINERIN

Ihr Unternehmen hat eine neue Führungskraft?

Dann schicken Sie uns einfach eine kurze Vita mit

der Tätigkeitsbeschreibung in der neuen Funktion und

einem aussagekräftigen Foto. Und schon finden Sie

Ihre neue Führungskraft in den JOBStories.

KONTAKT: redaktion@kufsteinerin.com

Foto: VANMEY

Die gebürtige Wörglerin

Belinda Erb verstärkt

seit kurzem das Verkaufsteam

von Mode

Kink in der Kufsteiner

Kaiserbergstraße. Mit ihrer

30-jährigen Erfahrung

im Bereich des modischen

Einzelhandels hat

sich Belinda Erb einen

treuen Kundenstamm

aufgebaut. „Für mich

steht die typgerechte

und individuelle Beratung

an oberster Stelle“,

betont Belinda Erb

gegenüber der Kufsteinerin. Persönlicher Kontakt sei

in Zeiten der Digitalisierung die wichtigste Kernkompetenz

des heimischen Modehandels.

K

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 44 02.12.17 13:10

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das ideale Geschenk!

Die SPAR-Gutscheinkarte ist eine feine Geschenkidee für Weihnachten.

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Knochen gereift

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46

text:

ADRIANE GAMPER

foto:

FLORIAN EGGER

Zur Person

1966 zieht die heute

88-jährige Hildegard

Wittlinger gemeinsam

mit ihrem Mann

Günther und ihren zwei

Söhnen von Stuttgart

nach Walchsee. Sie

übernehmen eine

Frühstückspension und

Günther Wittlinger

bietet Massagen an. Als

er Emil Vodder kennen

lernt, ist er von dessen

manuellen Lymphdrainage

begeistert. Das

Ehepaar beginnt, diese

in Walchsee anzubieten

und zu lehren. Als

1986 ihr Mann

verstirbt,

übernimmt

ihr

ältester

Sohn das

Unternehmen.

Hildegard

Wittlinger

kümmert sich bis

heute um die Lehreinheiten

im Ausland. Sie

baut Kontakte unter

anderem nach Spanien,

Kanada, in die USA und

Italien auf. 2002 erhält

sie den Professorentitel.

» Inzwischen erkenne ich, dass

es wohl meine Mission ist, DIE

LYMPHDRAINAGE NACH DR. VODDER IN

DIE WELT HINAUS ZU TRAGEN.«

HILDEGARD WITTLINGER

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47

Jungbrunnen

über den Wolken

MIT 88 JAHREN JETTET HILDEGARD WITTLINGER

DURCH DIE WELT, IHRE LEBENSAUFGABE IM GEPÄCK

Hildegard Wittlinger feierte gerade ihren 88. Geburtstag. Während andere in diesem Alter ihre Pension

genießen, fliegt die Walchseerin quer durch die Welt, um ihren Schülern die manuelle Lymphdrainage

nach Dr. Vodder zu lehren. Eine Geschichte, die mit einer Frühstückspension begann und zu einem ganz

eigenen Jungbrunnen führte mit Solitär als krönendes Flughafenhighlight.

Sie war gerade in Helsinki. Flüge nach Kanada und

in die USA stehen auch wieder an. Hildegard Wittlinger

strahlt, als sie von ihren Reiseplänen erzählt.

Lange hält sie es nie zu Hause aus, zu groß ist ihre

Reiseleidenschaft, wobei in ihren Zielorten nicht

Urlaubsfreude, sondern Arbeit wartet. Auf Spanisch

und Englisch lehrt sie mit großem Engagement die

Lymphdrainage nach Dr. Emil Vodder. Dass die rüstige

Wahl-Walchseerin Anfang Dezember diesen Jahres

stolze 88 Jahre alt wurde, ist dabei eine Sache für sich.

Ihr Leben birgt eine Erfolgsgeschichte mit holprigen

Anfängen und einem tragischen Zwischentief.

KUHFLADEN TRIFFT SAUNA

„Ich kann mich noch genau an den ersten Tag erinnern“,

fängt Hildegard Wittlinger mit einem sanften

Lächeln an zu erzählen. „Es war der 10. Jänner 1966.

In Walchsee lagen zwei Meter Schnee.“ Hildegard

und ihr Mann Günther ziehen mit ihren zwei Söhnen

Dieter und Hans-Georg aus Stuttgart nach Tirol. Sie

haben eine kleine Frühstückspension in Walchsee erworben.

Ihr Mann, ein gelernter Masseur, will dazu

Massagen anbieten. Doch es ist nichts so, wie sie es

sich vorgestellt haben. „Ich wollte das ganze erste Jahr

hindurch nur heim. Walchsee war so anders als Stuttgart

und wir waren den Einheimischen mit unserem

Zusatzangebot doch recht suspekt“, schmunzelt Hildegard

Wittlinger und macht eine kunstvolle Pause

im Erzählen. Langsam greift sie zu ihrem Wasserglas,

nimmt zwei, drei kleine Schlucke. „Wir waren Deutsche,

evangelisch und dann hatten wir auch noch eine

Sauna.“ Ihre Augen blitzen amüsiert, bei dem letzten

Wort. „Dass unsere Pensionsgäste da nackig reingehen,

hat manche im Dorf schockiert.“ Hildegard

Wittlinger schockieren dagegen die Kuhfladen, die

die Straßen übersäen. Ihren Gästen empfehlen sie,-

Gummistiefel anzuziehen, da die Straßen und damit

die Kuhfladen, sobald die Dunkelheit hereinbricht, in

der Finsternis versinken. „Wir haben unseren Gästen

gesagt, wenn ihr in etwas Warmes, Weiches steigt,

dann seid ihr in etwas Falsches getreten.“ Sie kämpfen

um jeden Urlauber. Nicht selten reist ein Gast wegen

dem Umfeld vorzeitig ab. Ihnen wird klar, dass sie ein

besonderes Angebot brauchen, um Gäste anzuziehen,

nicht nur Massagen. Und dann trifft ihr Mann Emil

Vodder.

SCHICKSALSSCHLAG BEIM AUFSTIEG

Hildegard Wittlinger strahlt, während sie von ihrer

Vergangenheit erzählt. Leicht war es nie, aber sie haben

gekämpft. „Hätte mir damals jemand gesagt, dass

wir einmal ein Therapiezentrum haben und ich durch

die halbe Welt fliege, um Menschen zu unterrichten,

ich hätte laut losgelacht. Dass das Treffen meines

Mannes mit Emil Vodder solche Auswirkungen hatte,

kann ich heute noch nicht glauben.“ Sie weiß noch

genau, wie ihr Mann nach Hause kam und begeistert

sagte: „Ich glaube, ich habe jetzt das Zusatzangebot,

das wir suchen.“ Günther Wittlinger fährt nach Dänemark,

lässt sich von Dr. Vodder seine manuelle

Lymphdrainage lehren und damit geht es langsam

aufwärts. „Die Ärztin in Walchsee, Frau Dr. Kurz, war

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48

» Zu unterrichten

und zu verreisen,

das sind meine beiden

Jungbrunnen.

ICH BIN FROH, DASS MICH

MEIN SOHN IMMER NOCH

IN DER WELTGEGEND

HERUMSCHICKT, MIR

DAS ZUTRAUT. «

HILDEGARD WITTLINGER

überzeugt von der Behandlung

und schickte Patienten.“ Sie

vergrößern, bauen um, erweitern

ihr Angebot. Auf Drängen von

Emil Vodder absolviert auch

Hildegard Wittlinger im Jahr

1972 die Ausbildung, beginnt zu

lehren. 1985, nach knapp zwanzig

Jahren, nimmt ihre Akademie

samt Therapiezentrum richtig

Fahrt auf. Alles scheint perfekt.

Sie knüpfen erste Kontakte nach

Spanien, in die USA, nach Kanada,

um dort Ausbildungen anzubieten.

Doch dann schlägt das

Schicksal zu. Günther Wittlinger

erleidet einen schweren Schlaganfall,

ein Jahr später verstirbt er.

KAMPF AN

ALLEN FRONTEN

„Alles brach wie ein

Kartenhaus in sich

zusammen.“ Ihr

ältester Sohn Dieter

übernimmt das

Therapiezentrum,

bittet sie, weiter zu

lehren, die Arbeit ihres

Mannes fortzuführen.

„Ich hatte zwar gemeinsam

mit meinem

Mann unterrichtet,

aber wegen der Kinder

immer nur bei uns

in Walchsee. In den

Ausbildungsstätten

in Deutschland, in

denen mein Mann die

Dr. Vodder Methode

unterrichtete,

kannte mich niemand.“ Sie trifft

auf Skepsis und Ablehnung.

„Ich weiß noch, wie sich eine

Schulleiterin erkundigte, ob

ich mir das Unterrichten schon

zutraue. Andere fragten offen,

ob ich glaube, so gut wie mein

Mann zu sein. Harte Momente.

Ich habe damals durchgeatmet

und bei mir gedacht: ´ich lasse

mich nicht unterkriegen, nicht

jetzt´.“ Sie beginnt zu kämpfen.

An allen Fronten. Die ersten

Kontakte nach Kanada, Spanien

und den USA scheinen wenig

erfolgversprechend. Masseure und

Mediziner sind nicht offen für die

Voddersche Therapie. „Wir haben

sie dann anfangs für Kosmetiker

angeboten. Die waren äußerst

interessiert und plötzlich sprach

sich herum, dass die Lymphdrainagen

nach Dr. Vodder auch therapeutische

Auswirkungen hat.“

FLIEGENDER JUNGBRUNNEN

Auf die Frage, ob sie stolz auf

die Akademie und das Therapiezentrum

ist, schüttelt sie den

Kopf. „Eigentlich nicht, ich bin

gar nicht so bedeutend. Ich trage

diese Therapieform nur nach

außen.“ Etwas verlegen erzählt sie,

dass sie für ihr Engagement einen

Professortitel verliehen bekommen

hat, um dann gleich wieder

auf ihre Arbeit umzuschwenken,

denn die Arbeit ist ihr Leben,

wie sie betont. Auch heute noch.

„Das ist mein Jungbrunnen. Viele

sagen ich spinne, weil ich immer

noch so viel herumfliege und

unterrichte. Ich antworte dann

immer nur: ´lasst mich, ich will

einfach reisen und lehren´.“ Ans

Aufhören denkt sie nicht. Im Mai

geht es nach Vancouver. Schon

jetzt freut sie sich darauf und

lacht spitzbübisch auf die Frage,

wie sie sich denn die Wartezeiten

am Flughafen immer vertreibt.

FLUGHAFENTRADITION

„Solitär.“ Es ist ein einziges Wort,

das sie antwortet, aber ihr Blick

spricht Bände. „Ich fahre immer

mit dem Taxi zum Flughafen.

Nach dem Einchecken geht es in

die Lounge.“ Sie trinkt Kaffee, isst

eine Brezel und steckt sich eine

zweite ein. „Dann brauche ich,

wenn ich abends ankomme, nichts

mehr zum Essen besorgen.“ Und

dann holt sie das Handy heraus

und spielt Solitär. „Danach bin ich

süchtig. Anfangs dachte ich immer,

da geht gar nichts, aber jetzt

schaffe ich es schon recht oft.“ Sie

ist sichtlich stolz. „Einmal sagte

ein Teilnehmer meines Kurses

zu mir, dass ich morgens genau

so frisch zur Schulung komme

wie ich abends gehe. Wenn der

gewusst hätte, dass ich nach dem

Kurs am Zahnfleisch ins Hotel

zurück bin und mich erst einmal

hinsetzen und ausrasten musste.

Aber das darfst du dir einfach

nicht anmerken lassen, sonst

schaffst du das alles nicht mehr

und gehörst zum alten Eisen.“

Und mit den Worten überzieht

einmal mehr ein spitzbübisches,

jugendliches Lachen ihr Gesicht.

» Ich bin ja jetzt wirklich alt,

FREUE MICH ABER IMMER NOCH, REISEN UND

UNTERRICHTEN ZU KÖNNEN. «

HILDEGARD WITTLINGER

T

w

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50

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ADRIANE GAMPER

ADRIANE GAMPER

FLORIAN EGGER

FLORIAN VANMEY EGGER

männer

am Herd

KRONLEUCHTERFLAIR UND MÄNNLICHE

KOCHLEIDENSCHAFT BEIM 1. KOCHCLUB KUFSTEIN

Jeden Sonntag gegen 15:00 Uhr wird in einer Sackgasse in Zell von zwei Männern der Gasherd angeworfen.

Vom Martinigansl bis zu Stubenkücken entstehen erlesene Delikatessen, bis gegen 19:00 Uhr

eine illustre Gästeschar eintrifft. Eine Kochgeschichte, die mit Alice im Wunderland beginnt

und über Kronleuchter zum Safrangeheimnis führt.

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51

Die Sackgasse endet zwischen den Bahngleisen und

den Hinterhöfen. Eine Gitterrostrampe führt der

Hausmauer entlang nach oben. Fenster im Industrielook

mit schmalen Rahmen und Milchglas. Eine

Scheibe ist zersprungen. Vereinzelt schlängeln sich

Aufputzleitungen der Wand entlang nach oben. 1.

Kochclub Kufstein prangt auf einem leicht verbeulten

Schild direkt oberhalb der weißen Türe, die so

überhaupt nicht zur restlichen Umgebung

passt. Klares Weiß mit einem geschliffenen

Glaseinsatz in der Mitte.

Beim Öffnen ahnt man, wie sich

Alice im Wunderland gefühlt

haben muss, als sie zum ersten

Mal im Kaninchenbau verschwand

und im Wunderland

wieder auftauchte.

FAHRT IN DIE KÜCHE

Mit einem Strahlen im Gesicht

steht Rudi Moser mitten im Raum.

Er war dabei, als vor etwa 14 Jahren

auf einer Fahrt von der Toskana zurück

nach Tirol der Samen für den

1. Kochclub Kufstein gepflanzt

wurde. „Wir waren eine illustre

Gruppe und plötzlich sagte

einer, es wäre toll, wenn wir

uns am Sonntag Abend einmal

treffen würden und gemeinsam

kochen. Zuerst waren wir

zu sechst, dann zu zwölft und

schließlich kam der Moment, in

dem wir uns für Montag früh eine

Putzfrau organisieren mussten“, lacht

er. Als Spitzenkoch Manfred Telser

zu ihnen stößt, nehmen die Kochabende

so richtig Fahrt auf. Die

Locations wechseln. Zuerst

werkeln sie in Privathäusern,

dann in der Küche von Riedel

Glas, wo Rudi als Hüttenmeister

tätig ist. Dort bei Riedelglas

hat 1960 auch seine Kochleidenschaft

angefangen mit einer Eisenplatte

und Fleisch.

UNTER DEN KRISTALLEN

Geradezu zärtlich rückt Rudi ein Glas zurecht. Im

März dieses Jahres haben sie den Mietvertrag für die

Räumlichkeiten hier in Zell unterschrieben. Es folgte

ein halbes Jahr Kochpause und der Umbau zu ihrem

kleinen Kochpalast, der schon so machen Unwissenden

wieder an der Türe umkehren ließ ob der Optik

im Inneren. An der Decke ziehen sich Industrierohre

entlang, die im Schein der edlen Kristallleuchter silbern

glänzen. Das Licht spiegelt sich in den geschwungenen

Dekantern, die Rudi gemeinsam mit seinen

Glasbläsern entwickelt hat. Auch die Idee,

sie als Dekoelement zwischen den beiden

Leuchtern an Glasketten aufzuhängen,

stammt von ihm. Wie für

eine Parade aufgestellt wirken

die rot gestielten Gläser, die die

Tafel dominieren. Ein liebevoll

inszeniertes Festbankett. „Das

ist heute mein Werk. Zwei von

uns sind immer beim Kochen,

einer ist für die Dekoration verantwortlich.

An den Herd dürfen

dabei nur Männer“, erzählt Rudi, bevor

seine Worte vom Klappern aus der

Küche übertönt werden.

GEKOCHTE WOCHE

Noch einmal schwingt Helmut

den Schneebesen, bevor ein

weiterer Schöpfer Teig in der

Pfanne landet. Kräuteromeletten

für die Frittaten-Suppe.

Vorsichtig hebt er den Deckel

des riesigen Topfs, der im hinteren

Bereich des Gasherdes steht.

Augenblicklich erfüllt der Geruch

von Blaukraut die Küche. Eine der Beilagen

für die Martinigänse. Bereits

gestern haben sie das Blaukraut

aufgesetzt, die Nachspeise gekocht.

„Dass wir schon am Vortag

anfangen zu kochen, ist

eher die Ausnahme“, erklärt

Helmut Naschberger. „Wobei,

ganz ehrlich, der Kochclub

begleitet uns die ganze Woche

über“, fügt er lachend hinzu.

Christof Gruber, der heutige Koch

Nummer zwei geht schmunzelnd vorbei,

„unsere Frauen brauchen viel Kraft.“

Anfang der Woche wird das Menü vereinbart

und geplant, der Freitag ist für das Einkaufen reser-

Zur Sache

Vor etwa 14 Jahren

schloss sich rund um

den Kufsteiner Rudi

Moser eine Gruppe

Kochbegeisterter

zusammen, um gemeinsam

am Sonntag

Abend zu kochen

und zu essen. Aus den

ursprünglich rund sechs

Mitstreitern entstand

der 1. Kochclub Kufstein.

Jeden Sonntag

schwingen zwei

Hobbyköche für rund

20 Vereinsmitglieder

den Kochlöffel, wobei

ausschließlich Männer

an den Herd dürfen.

Seit Oktober finden die

edlen Events dabei im

eigenen Clublokal statt.

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52

» Ich arbeite am

Sonntag immer

allein im Büro.

Gegen 16:00 Uhr

geht es in den

Kochclub,

DAS IST MEINE

WOCHENENDENT-

SPANNUNG. KOCHEN,

FACHSIMPELN,

RATSCHEN.«

HELMUT NASCHBERGER

viert und am Sonntag ab 15:00 Uhr

ist die Küche im Vollbetrieb, bis

gegen 19:00 Uhr die rund 20 Gäste

eintrudeln. Allesamt Mitglieder

des Kochclubs.

WEISSES HEMD &

SCHWARZE HANDSCHUHE

Die Küche ist riesig. Ganz in

Edelstahl. In dem gigantischen

Backofen garen seit Stunden fünf

Gänse. Eine nach der anderen

nimmt Christof heraus, beginnt

sie zu tranchieren. Seine Optik

passt zur Tafel und zur stylischen

Küche. Weißes Hemd, schwarze

Handschuhe, schwarze Schürze.

Der Kiefersfeldner hat beim

Kochclub seine Kochleidenschaft

wiederentdeckt. „Vor gefühlten

hundert Jahren habe ich professionell

gekocht, war lange beim

Käfer in München. Mit 29 habe

ich die Branche gewechselt, als

ich sah, dass das eigene Lokal ein

Traum bleibt.“ Vor vier Jahren

stieß er schließlich zum Kochclub.

„Ich bin sozusagen der Spätberufene

hier“, grinst er, während

er weiter die Gänse zerlegt. Dass

das Hemd immer noch strahlend

weiß ist, zeugt eindeutig von

seinem Können. „Kochen ist wie

Relaxen für mich. Von Montag

bis Samstag arbeite ich und am

Sonntag stehe ich fast immer hier.

Zu Hause kocht dagegen immer

meine Frau, der mache ich zu

viel Chaos in der Küche“, kommt

es mit einem Augenzwinkern,

während er zu einem Löffel

greift. „Die Sauce musst

du probieren, die

kocht seit über

einem Tag. Eine ehrliche Sauce

mit Kartoffeln abgebunden, die

schmeckt richtig nach Gans.“

HIGHLIGHT

SCHAUFENSTER-

PUPPE

18:30 Uhr. Die

ersten Gäste sind

eingetroffen.

Helmut beginnt

die Suppe

anzurichten. Der

Kufsteiner ist

fast seit Beginn

an mit von der

Partie. „Ich habe

immer schon

gerne gekocht.

Dass du dich den

Gästen stellen

musst, das ist

der Kick hier im

Kochclub genauso

wie die Herausforderungen,

die immer wieder auftauchen.“ So

wie damals, als sie für die Ebbser

Schützen ihre Küche in einem

Lastwagen unterbrachten und

drei Tage lang für deren Buffet

kochten, oder die Sushiparty für

den Linzer Harleyclub. „Wir haben

damals eine Schaufensterpuppe

komplett mit Sushi belegt und

mit einem Trockeneisnebel

von der Decke fahren lassen“,

erzählt er schmunzelnd.

» In der Schweiz gibt

es in jedem Dorf einen

Kochclub. EINMAL

GEGEN EINEN SOLCHEN IM

WETTBEWERB ANTRETEN,

DAS WÄRE ES. ODER AUCH

AM KUFSTEINER STADT-

FEST AUFKOCHEN, DAFÜR

HÄTTEN WIR EINEN

RIESIGEN WOK.«

RUDI MOSER

DAS SAFRANGEHEIMNIS

Die Suppe ist draußen. Zeit für

die Raffinessen. Christof gibt

kurz ein paar Safranfäden in das

Knödelwasser. „Damit die Kartoffelknödel

richtig schön gelb werden.“

Rudi schaut glücklich auf einen

Ratscher in der Küche vorbei,

erzählt von seinen Kochanfängen.

„Ich kam damals zum Riedel und

war vollkommen

fasziniert, als ich

sah, dass die Jungs

in der Mittagspause

auf einer

riesigen Eisenplatte

Fleisch grillten.

Wir haben viel

gekocht. Morgens

wurde Gulasch

aufgesetzt, in den

Pausen gemeinsam

Knödel gedreht

und mittags zusammen

gegessen.

Wir waren schon

eine eigene Truppe.“

Helmut und

Christof rennen

im Hintergrund

von einer Seite zur anderen,

drapieren Knödel, Blaukraut und

Fleisch. Zum Essen haben sie

keine Zeit. „Dafür setzen wir uns

am Mittwoch zusammen und machen

ein großes Resteessen“, lacht

Helmut. Für Rudi heißt es heute

Abend und morgen Vormittag

noch aufräumen und abspülen.

Seine Leidenschaft, seit er in der

Pension ist und dann träumt er

sicher wieder von seinen zwei

großen Zielen. „Am Kufsteiner

Kaiserfest aufkochen und

einmal in einem Kochduell gegen

einen der unzähligen Schweizer

Kochclubs antreten, das wäre es.“

Und während er davon erzählt,

schallt von draußen ein mehrstimmiges

Mahlzeit in die Küche.

» Zu Hause würde ich am Sonntag Nachmittag

vermutlich nur auf der Couch lümmeln. DA GENIESSE

ICH ES WEITAUS MEHR, HIER IN DER KÜCHE ZU STEHEN UND

ETWAS ZU ZAUBERN.«

CHRISTOF GRUBER

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53

WERBUNG

Wintergenuss

mit Kaiserblick

SPORTLICH DEM

WEINBERGERHAUS ENTGEGEN

Kufstein besitzt zwar kein Skigebiet mehr,

doch die ehemaligen Pisten sind längst nicht

verwaist. Skitourengeher nutzen die absolut

lawinensicheren Hänge. Doch auch andere

Wintersportarten erobern den Kufsteiner

Hausberg. Gemütlich bis trendig-actiongeladen

geht es hinauf zum Weinbergerhaus,

das am 16. Dezember, unabhängig von der

Schneelage, in seine Wintersaison startet.

Schon mit dem ersten Schritt geht es nach oben. Der

Schnee knirscht. Das geschäftige Treiben des Tages

rückt Meter für Meter weiter in den Hintergrund.

Winterweiße Tannen säumen den Hang, glitzern

im Sonnenlicht. Entspannung gepaart mit purem

Sport- und Naturgenuss. Rund eineinhalb Stunden

und 760 Höhenmeter später ist das Ziel erreicht.

Das Weinbergerhaus auf Kufsteins Hausberg. Das

ehemalige Skigebiet hat sich zum Eldorado für

Skitourengeher entwickelt, vereint Pistenvorteile

und die Freiheit des Tourengehens, ist zudem

jeden Abend befahrbar. Doch das Gebiet

ist längst auch für andere, durchaus

spektakuläre Winterfunsportarten

zum Geheimtipp avanciert.

ZWEI RÄDER IM SCHNEE

„Natürlich habe ich es schon

probiert“, lacht Tobias Siegl,

Eigentümer des Weinbergerhauses.

„Ein irres Gefühl, vor allem

beim Abwärtsfahren. Ich hätte nie

gedacht, dass es so einfach ist, mit

einem Fatbike auf einem schneebedeckten

Weg den Berg hinauf zu fahren

und dann erst die Gaudi beim Abwärtsdriften,

einmalig.“ Mit dem Fatbike im Winter

die Berge zu erklimmen, wird immer mehr zum

Wintertrend. „Unsere Forststrassen sind dafür auch

im Winter ideal geeignet“, so Tobias. Zuerst geht es

über den Gehweg der Rodelbahn bis zur Krampuswand.

„Dort zweigt der Weg links zum Weinbergerhaus

ab, der von uns präpariert wird, um

unseren Gästen beste Verhältnisse zu garantieren.“

MIT ZWEI TELLERN NACH OBEN

Allen, die die winterlichen Berge lieber sportlich-sanft

genießen möchten, empfiehlt Tobias,

auf Schneeschuhe zu setzen. „Man kann rauf

bis zu uns auf die Hütte stapfen, der ehemaligen

Skipiste oder dem Weg folgend.“ Wer keine

Schneeschuhe besitzt, kann diese unkompliziert

vom Weinbergerhaus ausleihen. Direkt an der Einstiegsstelle

zur Rodelbahn sind Schneeschuhe samt

Stöcke deponiert, ein E-Mail oder Anruf genügt.

START AM 16.12.

Derzeit werden auf dem Weinbergerhaus alle

Vorbereitungen für die Wintersaison getroffen, die

am 16. Dezember startet. „An dem Tag sperren wir

unabhängig von der Schneelage auf. Es hat sich im

Vorjahr gezeigt, dass der Kufsteiner Hausberg auch

ohne Schnee Naturliebhaber anzieht, von Mountainbikern

bis hin zu Wanderern. Dazu kommt, dass ab

dem Hintertuxerhof oft schon Schnee liegt, wenn es

im Tal noch grün ist. Ideal für alle, die gemütlich in

die Skitourensaison starten wollen. All jene können

bis zum Hintertuxerhof mit dem Auto fahren,

gegen eine geringe Gebühr dort parken und von

dort mit den Skiern zu uns hoch

gehen.“ Egal ob mit oder

ohne Schnee wird auch

dieses Jahr wieder

der Silvesterabend

ein besonderes

Highlight mit

gigantischem

Blick ins Inntal.

Für Übernachtungen

ist die

Hütte schon

fast ausgebucht,

Tagesund

Abendgäste

sind jedoch zur

Silvesterfeier immer

herzlich willkommen.

»Wir sehen uns

als eine Hütte

für Sportler und

Bergliebhaber,

WOBEI VOM SANFTEN

WINTERERLEBNIS

MIT SCHNEESCHU-

HEN ÜBER DAS TOU-

RENGEHEN BIS HIN

ZU ACTIONREICHEN

FATBIKE-FAHRTEN

ALLES MÖGLICH IST.«

Weinbergerhaus GmbH

Stadtberg 8

A-6330 Kufstein

Geschäftsführer: Tobias Siegl

tel.:+ 43 (0)664 2564 760

email: mail@weinbergerhaus.at

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 53 02.12.17 13:10


WERBUNG

54

SOMMER

FACTS

WINTER

Gesamte Saison:

Gesamte Saison:

text:

MARGRET WINKLER

99.071 Ankünfte

321.344 Nächtigungen

ANKÜNFTE &

NÄCHTIGUNGEN:

159.263 Ankünfte

446.574 Nächtigungen

Juli 2017 mit 96.735

Nächtigungen

STÄRKSTER

MONAT:

Februar 2017 mit 72.827

Nächtigungen

1.167.872 Betten

BETTENKAPAZITÄT:

1.048.779 Betten

Deutschland

Österreich

WICHTIGSTE

HERKUNFTSMÄRKTE:

Deutschland

Österreich

Schweiz

Niederlande

Leistungsschau

Was bisher geschah…

„KOMM LASS UNS IN DIE BERGE FAHREN!“ URLAUBSPLANUNG ANNO DAZUMAL.

War der Tiroler Tourismus in den frühen 90er-Jahren noch von schwindelerregend hohen Nächtigungszahlen

geprägt, so machten Anbieter von weltweiten Billigreisen der heimischen Tourismusbranche in

den letzten Jahren immer mehr zu schaffen. Eine Herausforderung für Tourismusregionen, sich wieder

verstärkt ins Blickfeld der Zielmärkte wie Deutschland und die Schweiz zu rücken.

Da hilft kein Jammern, sondern

nur Aufzeigen. Aufzeigen

mit den Schätzen der Region.

Das Kufsteinerland hat alle

Segel gehisst, um als attraktiver

Tourismusstandort wahrgenommen

zu werden und das

verstaubte Image des Ferienlandes

in ein modernes und

dennoch Traditionen wahrendes

Erscheinungsbild verwandelt.

Kufsteinerland verbindet

– Moderne mit Tradition, Natur

mit Kultur, Stadt mit Land,

Einheimische mit den Gästen.

Im vergangenen Jahr ist viel

passiert im Kufsteinerland. Die

Mitarbeiter des Tourismusverbandes

rund um Geschäftsführer

Stefan Pühringer haben

ausgepackt und laden auf der

Bühne der KUFSTEINERIN

zur Leistungsschau. Garantierte

Unvollständigkeit inklusive.

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 54 02.12.17 13:11


55

WERBUNG

PUBLIC RELATIONS

2017 konnten

rund 100

renommierte

Medienvertreter

und

Blogger aus

13 Nationen

in der Region

begrüßt

Von 12.-13. September besuchte eine Gruppe

werden.

Reisejournalisten auf Einladung des TVBs

Laufend werden

Medien

gemeinsam mit den Outdoor-Marken Sherpa

Adventure Gear und Royal Robbins das Kaisertal.

– regional,

international und themenspezifisch – über Neuigkeiten informiert.

Als Kanäle dienen das eigene Presseportal, PR-Agenturen,

Kooperationen mit der Tirol Werbung und Österreich Werbung,

Pressekonferenzen, Redaktionstouren oder Road-Shows in den

Zielmärkten. Bestes Beispiel für die Macht der Medien war in

diesem Jahr eindeutig der Sieg des Kaisertals bei der ORF-Show

„9 Plätze – 9 Schätze“, der nicht nur für zahlreiche Reaktionen

in den Medien, sondern auch für einen noch nie dagewesenen

Besucheransturm sorgte. Auch die erweiterte Nutzung von

Online-Medien rückte verstärkt in den Tätigkeitsfokus, so freut

sich das Kufsteinerland aktuell über 26.300 Facebook-Fans.

INFRASTRUKTUR

Ein Riesenbrocken an finanziellem

und arbeitstechnischem Aufwand

fällt jedes Jahr auf diverse Infrastrukturprojekte

ab. In Kooperation

mit den Gemeinden und alpinen

Vereinen werden laufend Sanierungen

und Erneuerungsmaßnahmen

durchgeführt. 2017 konzentrierten

sich diese Arbeiten unter anderen auf

die Radwegoptimierung samt neuer

Radkarte, Beschilderung von Wanderwegen,

neue Schilder für Mountainbike-Routen,

die Wegeerhaltung, ein

Trailrunning-Leitsystem sowie eine

Im Rahmen der Infrastrukturoffensive

wurde für den Ebbser Koasamarsch

völlige Überarbeitung der Langlaufloipen

mit neuer Kilometrierung, Rou-

das erste Trailrunning-Leitsystem Tirols

installiert.

tenbeschreibung und Beschilderung.

Passt die Infrastruktur, stimmen auch die Bedingungen für Sportveranstaltungen.

2018 macht die Rad WM Stopp in Kufstein. Erwartet werden

1.000 Athleten, 5.000 offizielle Gäste, 700 akkreditierte Medien und 0,5

Mio. Zuseher entlang der Strecken. Seit 2015 werden Sportgroßveranstaltungen

forciert. Gestartet wurde ein Triathlon und der Kufsteinerland

Radmarathon. Enorme Unterstützung erfährt auch der Relaunch des

Ebbser Koasamarsches und der Schwimm-Event Hechtsee X-Treme.

NATUR & GESUNDHEIT

Das Naturerlebnis Kaisergebirge wurde im dritten Projektjahr stark

weiterentwickelt. Neu dazu kam in diesem Jahr die Errichtung

eines Geologiepfades und der ersten Almapotheke Österreichs.

Zudem wurden digitale Infoscreens angebracht und 17 verschiedene

Themenführungen konzipiert. Im Herbst startete die Ausarbeitung

inszenierter Info-Points im Kaisertal. Dass die Region

gesegnet ist mit speziellen Orten ist bekannt. Der TVB hat nun 45

Kraftplätze geortet und werblich aufbereiten lassen. Auch dem

Thema Gesundheit wird Rechnung getragen: Aktuell steht die

Entwicklung einer digitalen Gesundheitsdatenbank zur besseren

Vernetzung aller Leistungsträger der Region am Programm.

Mit der Installation der ersten

Almapotheke Österreichs wurde im

Naturerlebnis Kaisergebirge eine neue

Attraktion geschaffen.

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WERBUNG

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KULTUR, KULINARIK

& REGIONALITÄT

Gerade in puncto Kultur wurden dieses Jahr gewichtige Marketingschwerpunkte

gesetzt. Dazu zählen Medienkooperationen mit Kultur-Fachmedien wie Crescendo,

Opernglas und Concerti sowie eine Radiokampagne mit Klassik Radio. Ebenso

wurden neue Werbemittel produziert und bestehende Drucksorten überarbeitet. Bei der Pressekonferenz am 7. November wurde das neue Sujet und spannende

Programm der glück.tage 2018 präsentiert. V.l.n.r.: Daniela Bucher

Mit dem neuen Kulturmagazin „Kultur in Kufstein“ wird der „Kulturhauptstadt im

(Sparkasse Kufstein), Brigitte Weninger (Kuratorin glück.tage), Johann Mauracher

(Obmann TVB Kufsteinerland), Sabine Mair (GF-Stv. TVB Kufsteiner-

Unterland“ alle Ehre gemacht. Im Dezember erscheint bereits die 5. Ausgabe. Besonders

erfolgreich ging das Festival glück.tage im Mai zum zweiten Mal über die Bühne land), Thomas Weninger (Kurator glück.tage)

und schon jetzt wird intensiv an der Umsetzung 2018 gearbeitet. Auch im kulinarischen

Bereich wurden mit dem Projekt Natur.Küche, Frühstück am Berg, dem Kulinarik-Festival KUlinaria und dem Start des Leader Projektes Genussregion

Kaiserwinkl/Untere Schranne Initiativen gesetzt. Und da vor allem regionale Kooperationen verbinden wurde für heimische Produzenten mit der neuen

Website kufsteinerland-verbindet.com eine Plattform zur ganz persönlichen Darstellung geschaffen. Sie wird laufend mit neuen Anbietern erweitert.

STANDORTMARKETING

& KUFSTEIN CONVENTION BUREAU

Mit der Gründung

der Standortmarketing

Kufstein

GmbH wird das

Thema Standort

vorwärtsgetrieben.

Die

Gesellschaft

KUFSTEIN unlimited – 2017 erstmals

setzte 2017 knapp

unter der Federführung der Standortmarketing

Kufstein GmbH umgesetzt.

70 Events um,

publiziert mittlerweile

einen Guide für Kulturevents und den Shopping Guide „Lust auf

Kufstein“, verwaltet den Kufstein Dukaten, forscht im Bereich Immobilien,

Leerflächen und Kaufkraft und ist Partner im Vernetzungs-Projekt i.KU.

Im November wird eine große Handelskampagne ausgerollt. Auch das

Kufstein Convention Bureau, kurz KCB, kann Erfolge verbuchen. Die Zahlen

sprechen für sich: 103 Anfragen, 44 umgesetzte Veranstaltungen wie die

Hauptversammlung des Österreichischen Alpenvereins mit 150 Teilnehmern

und die Tagung der Wirtschaftstreuhänder mit 650 Anmeldungen.

Regelmäßige Treffen des neu gegründeten Kufstein Congress Ambassador

Clubs und die kürzliche Errichtung einer eigenen Internetpräsenz auf

kufstein.com geben Gewissheit, dass mit dem Thema MICE – Meetings,

Incentives, Conventions, Exhibitions – auf das richtige Pferd gesetzt wurde.

INCOMING

Bei all den Investitionen

und Maßnahmen kommt

es letztendlich auf die

Zufriedenheit derer an,

die in der Region leben

und Urlaub machen.

Laut der zunehmenden

Anzahl der Gäste-Anfragen

dürfte das

Kufsteinerland seinen

Job richtigmachen.

Dies bestätigen auch

die rund 200 Anfragen

für Gruppenreisen,

knapp 2.000 Anfragen

Touristischer Einsatz in New York beim

Innovation Lab von 20.-22. Mai 2017,

von Individualgästen wo sich rund 60 Reiseveranstalter an der

und geschätzt 500 amerikanischen Ostküste trafen.

neu geschlossene Kontakte

mit Reiseveranstaltern, Busunternehmen und Vereinen.

Der TVB war mit 20 B2B-Auftritten in den Märkten AT, DE,

IT, HU, CZ, SK, NL, BE, USA und China aktiv und präsentierte

sich dem potentiellen Gast auf den Märkten AT, DE,

IT und CH, so zum Beispiel auf der Ferienmesse Wien, dem

Münsterland Giro oder auf der Ferienmesse St. Gallen.

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57

Kraft

platz

Geschichtsträchtige

Kapelle Am

heiligen Ort

Hoch oben am Hechenberg in Niederndorf liegt er,

der „Kraftplatz der Erleichterung“ im Kufsteinerland.

Schon die Wanderung zur geschichtsträchtigen

Kapelle hinauf lässt einen in eine völlig andere Welt

eintauchen. Was den Ort auf 560 Meter Höhe so besonders

macht, erzählt Isidor Winkler.

BEDEUTENDER BERG IN NIEDERNDORF

Schon von weitem ist der bewaldete Hechenberg in

Niederndorf ein Hingucker. Bei genauerer Betrachtung

aus dem richtigen Winkel erkennt man hinter

den dichten Wäldern die Umrisse einer Kapelle.

FERNAB VOM ALLTAGSSTRESS

Rund eine halbe Stunde dauert der

Fußmarsch beginnend vom Aufstieg

im Ortszentrum, bis man

die Kapelle auf 560 Meter Höhe

erreicht. Und der Spaziergang

hat es in sich. Kaum dringt

man in den dichten Wald ein,

wird der Autolärm immer leiser

und das Vogelgezwitscher

entführt in eine andere Welt.

Die frische Luft duftet herrlich

nach Rinde. „Für den Aufstieg sollte

man sich Zeit nehmen, denn verschiedene

Stationen begleiten hinauf zur Kirche“, erklärt

Isidor, der weiter verrät: „Die Kunstwerke am Wegesrand

habe ich gemeinsam mit Thomas Kitzbichler

erschaffen. Sie sollen zum Nachdenken anregen, wie

etwa das Denkmal aus Stein mit einem kleinen Labyrinth,

das dafür steht, dass man sein Ziel nicht immer

am einfachsten Weg erreichen kann.“

WALLFAHRTSORT SEIT 1718

Die Geschichte der Kapelle ist speziell: „Nach dem

Krieg gegen Napoleon gelobten die Niederndorfer

als Dank zu Gott, am Hechenberg eine kleine Kapelle

zu errichten. 1718 entstand der heilige Ort am Berg.

Damals thronte aber nur eine kleine Kapelle auf dem

Berg.“ Isidor deutet auf einen Bildstock rechts neben

der Heiligenstätte: „Dort stand früher die kleine Kapelle.

Das ist der Platz, an dem ein Waldarbeiter ein

Marienbild am Baum entdeckte.“ Einige Jahre später

entstand die große Kapelle nebenan. „Wer sie

erbaut hat, weiß man bis heute nicht.

Rein optisch erinnert sie an die

Ebbser Kirche, die von Abraham

Millauer erschaffen wurde“,

erzählt Isidor. Kaum betritt

man das Innere, ist man

umrundet von Bildern und

historischen Malereien, die

an die Zeit der furchtbaren

Kriege erinnern. „Jeden

Samstag im Sommer finden

hier Gottesdienste statt. Die

sind immer gut besucht, immerhin

ist die Stimmung hier

sehr speziell.

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WERBUNG

58

Künstlerische

Denkmalpflege

Wenn der Kufsteiner

Bernd Richter zwischen

November und Februar

von der Restaurierung alter

Gebäude pausiert, nutzt er

die Zeit in seinem Atelier.

Dort malt er, gießt Figuren

und vertieft sich in alte

Techniken seines Handwerks.

Das Restaurieren von

Möbeln, Keramik und

Kleinoden ist sein zweites

Standbein, das er im Team

mit Holzspezialisten ausübt.

RESTAURATOR BERND RICHTER

Der Kufsteiner Stuckbildhauer, Restaurator

und Künstler Bernd Richter betreibt

Heimatpflege auf seine ganz besondere

Weise. Er restauriert alte Kirchen, Kapellen

und Gebäude mit Stuck und lässt sie

in neu-altem Glanz erstrahlen.

URSPRUNG

IN KUFSTEIN

GENUSS

IN THIERSEE

HOCH UND GENUSS

Der geborene Steirer Hans Stix hat sich neben seiner

Thierseer Frau auch in das besondere Mikroklima

auf 1.000 Metern Seehöhe verliebt. Den markanten

Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht nutzt

er, um Brände mit ausgeprägtem Fruchtgeschmack zu

produzieren.

Brennerei Stix

»Einen hochwertigen Brand erkennt

man an seinem angenehmen

Geruch in der Nase und an der

langen Erinnerung an die Frucht

im Gaumen«, schwärmt Hans Stix.

In seinem Brennkessel macht Hans

Stix auch Himbeer- und Erdbeerbrände.

Doch besonders stolz ist er

auf seine Marillen- und Traubenbrände,

mit denen er einige Sortensiege

bei Tirol-Bewertungen sowie

bei der internationalen Destillata-Bewertung

heimholen konnte.

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59 WERBUNG

www.kufsteinerland-verbindet.com

HANDWERK

Bretter, die

den Spass

bedeuten

Farben, Holzbrennen, Folien,

Stoffe, Stickbilder - KriD,

Daniel Krismers Künstlername,

hat unterschiedlichste Techniken

probiert, verworfen

oder verfeinert. Personalisierte

Skateboards mit Einhörnern,

Prinzessinnen, Totenköpfen

und Firmenlogos haben seine

Werkstatt schon verlassen.

Sogar zweckentfremdet, beispielsweise

als Dekoration zum

Aufhängen oder als Möbelstück,

werden seine Bretter verwendet.

SKATEBOARD MANUFAKTUR

Daniel Krismer hat viele Interessen. Einige

haben mit Rädern - oder Rollen - zu tun. In

seiner Werkstatt baut er individuelle Skateboards.

Wer Lust auf einen Workshop hat,

seine Kreativität auf einem persönlichen

Brett ausleben will oder ein spezielles Geschenk

sucht, ist bei KriD an der richtigen

Adresse.

IN KUFSTEIN

DAHOAM

IN DER UNTEREN SCHRANNE

Genussregion

Z’AMM MEHR ERREICHEN

Die Idee, Produzenten, Verarbeiter und Konsumenten von

regionalen Lebensmitteln in einem Kreislauf zusammenzuschließen,

hat aus der Unteren Schranne eine Genussregion

gemacht, die stolz ist auf alles, was in der Region wächst

und entsteht.

Eine Region ist geprägt von

ihrer Landschaft. Doch es sind

die Menschen und ihre Liebe

zur Heimat und deren Gaben,

die eine Region unverwechselbar

machen. Die Genussregion

Untere Schranne bündelt

die Kräfte der Region und

schafft die Vernetzung von

Produzenten, verarbeitenden

Betrieben, Handwerkern und

Konsumenten. Mittlerweile

gibt es rund 300 Produkte,

die aus der Genussregion

Untere Schranne stammen.

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WERBUNG

text:

KATRIN PÜHRINGER

fotos:

FESTUNG KUFSTEIN

Weihnachtszauber

auf der Festung Kufstein

WEIHNACHTLICHES

IN HISTORISCHEM AMBIENTE

In historisch einzigartigem Ambiente des

Kufsteiner Wahrzeichens lässt sich die

Vorweihnachtszeit stimmungsvoll in aller

Ruhe und Gemütlichkeit genießen.

Während in der Adventszeit vielerorts meist

Trubel und Hektik das vorweihnachtliche

Geschehen bestimmen, hat sich der Weihnachtszauber

auf der Festung Kufstein in den letzten

Jahren buchstäblich als Bastion der Ruhe, Besinnung

und der Ursprünglichkeit etabliert.

Bereits am letzten Wochenende im November

sowie an den drei Adventwochenenden verwandeln

sich die Festungsarena und die angrenzenden

Kasematten in eine zauberhafte und liebevoll

gestaltete Weihnachtswelt, voll Tradition,

überlieferter Handwerkskunst und kulinarischer

Köstlichkeiten. Abseits von Kitsch und Kommerz.

WEIHNACHTEN

FÜR DIE GANZE FAMILIE

Große und kleine Besucher erwartet ein abwechslungsreiches

und stimmungsvolles Programm.

Staunend wandert man durch die Gewölbegänge,

wo Händler ihre zumeist selbst gefertigte Ware

zum Kauf oder zur Verkostung anbieten. In der

Weihnachtswerkstube kann nach Herzenslust

gebastelt werden, während Weisenbläser und

Anklöpfler mit überlieferten Liedern und Weisen

musikalisch auf das nahende Fest einstimmen.

Auch kulinarisch ist der Weihnachtszauber

mehr als einen Besuch wert. Mit Glühwein,

Kinderpunsch und traditionellen Tiroler „Weihnachtsschmankerln”

lässt sich die Wartezeit

auf das nahende Fest besonders gut verkürzen.

Die gemütlich wohlig-warmen Stuben

der Festungswirtschaft laden zum Ausrasten,

Verweilen und Beisammensitzen ein.

Es gilt das reduzierte Eintrittsentgelt, bei dem die

Besucher neben dem Weihnachtszauber zusätzlich

auch das Winterangebot der Festung Kufstein

erleben können.

ÖFFNUNGSZEITEN

UND TERMINE:

Der Weihnachtszauber auf der

Festung Kufstein hat an folgenden

Wochenenden vor Weihnachten

jeweils von 11-18 Uhr geöffnet:

25.+26.11.2017

02.+03.12.2017

09.+10.12.2017

16.+17.12.2017

www.festung.kufstein.at

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Foto: Martin Förster

Cleopatra

Gemeinsam mit der Sopranistin Regula Mühlemann

lässt das La Folia Barockorchester ein

facettenreiches Bild von „Cleopatra“ entstehen.

Weihnachtsmärkte

Im Stadtpark und auf der Festung Kufstein

warten zwei liebevoll gestaltete und stimmungsvolle

Weihnachtsmärkte.

Feuerwerk

Einen Tag vor Silvester genießt man in Kufstein

wieder ein großartiges Feuerwerk über der

Festung Kufstein.

ENTGELTLICHE INFORMATION DER STADTGEMEINDE KUFSTEIN

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 61 02.12.17 13:11


62

Dezember

Fr, 1.12.2017

„The Making Of DADA“, Kabarett mit Alf Poier,

Arche Noe, 20 Uhr

Benefizkonzert für das Frauenhaus Kufstein, mit Travo

and Friends und Litzkov and Friends,

Musikschule Kufstein, 20 Uhr

Sa, 2.12.2017

„Grünmandl oder das Verschwinden des Komikers“,

Andreas Vitásek widmet sich dem Kabarettisten, Volksschauspieler

und Schriftsteller Otto Grünmandl,

Kultur Quartier, 20 Uhr

Kinderbackstube, Kufstein Galerien, 11-16 Uhr

Veranstaltungen

So, 3.12.2017

„Judas”, Theater, Arche Noe, 20 Uhr

Di, 5.12.2017

Der Nikolaus kommt mit der Pferdekutsche und verteilt

im Stadtpark Geschenke an die Kinder, 17 Uhr

Perchtenauftritte vor dem Inntalcenter: Luzifers Garde,

Dampfpass und die Fellperchten der Droaden-Pass aus

Kiefersfelden, 11-14 Uhr, Nikolaus im Inntalcenter ab 16 Uhr

Arche Noe Gröst’l, ein gemischter Abend (Mixed Show)

mit bis zu 5 Künstlern, Arche Noe, 19.30 Uhr

Do, 7.12.2017

Josef Brustmann „Gans weihnachtlich”, Kabarett, Arche

Noe, 20 Uhr

Sa, 2.12.2017

Vampir Dinner

„Carpe Noctem”,

Festung Kufstein/

Kaiserturm,

19 Uhr

Foto: Gastrotheater

Weihnachtszauber auf der Festung Kufstein

An allen vier Adventwochenenden

von 11:00 - 18:00 Uhr

Die Festungsarena und die angrenzenden Kasemattengänge

verwandeln sich in eine zauberhafte und liebevoll

gestaltete Weihnachtswelt, voll Tradition, überlieferter

Handwerkskunst und kulinarischer Köstlichkeiten.

Weihnachtsmarkt im Stadtpark

bis 23.12.

DI- FR 16:00-20:00 Uhr

SA - SO 13:00-20:00 Uhr

Kinderprogramm und an den Wochenenden

Livemusik

Foto: unattimo

Foto: unattimo

Foto: Vorhofer

ENTGELTLICHE INFORMATION DER STADTGEMEINDE KUFSTEIN

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63

Do, 8.12.2017

Advent-Abend im Buch-Café, mit weihnachtlicher

musikalischer Umrahmung und weihnachtlichen

Geschichten, Buch-Café im Lippott Haus, 18 Uhr

Feiertagszauber: Die Festung bis 20 Uhr mit Museen,

Weihnachtszauber im Außenareal mit Glühwein, Musik

und Kinderprogramm geöffnet. Die Weihnachtsstände sind

geschlossen.

Di, 19.12.2017

Dschungelbuch - das Musical, Stadtsaal, 16 Uhr

Do, 21.12.2017

Gilbert unplugged, Die schönsten Balladen &

Weihnachtslieder, Konzert, Stadtsaal, 20 Uhr

Sa, 23.12.2017

Weihnachtliches Basteln, Kufstein Galerien, 11-16 Uhr

Sa, 9.12.2017

1. Stadtweihnacht in Kufstein, mit den Jungen Thierseern

und den Hoameligen, Stadtsaal, 19.30 Uhr

Weihnachtliches Basteln, Kufstein Galerien, 11-16 Uhr

Theater “Die Schöne und das Tier”

Regisseurin Bianca Gröters hat für die großen und kleinen

Märchenfreunde dieses Jahr ein königliches Zaubermärchen

ausgesucht. “Die Schöne und das Tier” nach

Gabrielle-Suzanne de Villneuve. Geeignet für

Kinder ab

3 Jahren. 09.12.2017

14:00 & 16:00 Uhr

Kulturhaus

Mo, 25.12.2017

„Die Ladiner”, Konzert, Stadtsaal, 15 Uhr

Theater “Schmetterlinge sind frei”

Stück von Leonard Gershe (Originaltitel:

Butterflies Are Free) Regie: Stefan Bric

Arche Noe

Foto: Stefan Bric

Mi, 13.12.2017

„Die Händlerin der Worte”,

Kindertheater, Kultur Quartier, 17 Uhr

Do, 14.12.2017

Adventeinkaufsabend: 100 Innenstadt-Geschäfte haben

beim Einkaufsabend bis 21 Uhr geöffnet

Sa, 16.12.2017

Kinderbackstube, Kufstein Galerien, 11-16 Uhr

Weihnachtsbäckerei- und Brot-Backen von der Bäckerei

Ruetz, Teilnahme für alle Kinder kostenlos, Inntalcenter,

13-16 Uhr

Rat Bat Blue Weihnachtskonzert – Coverband,

Pfarrkirche Sparchen, 19.30 Uhr

Krippenausstellung

28. Dezember bis 6. Jänner

Eröffnung am 28.12. um 17 Uhr

im Rathaussaal.

Danach täglich von 10 bis 18 Uhr

Termine:

28.12.2017 20:00 Uhr

04.01.2018 20:00 Uhr

13.01.2018 20:00 Uhr

14.01.2018 20:00 Uhr

16.01.2018 20:00 Uhr

19.01.2018 20:00 Uhr

Mi, 29.12.2017

Arche Noe Jahresabschlussparty mit Special Guest

„Buck Roger & The Sidetrackers”,

Arche Noe, 20 Uhr

Chamber Choir of Europe, Pfarrkirche St. Vitus, 19:30 Uhr

ENTGELTLICHE INFORMATION DER STADTGEMEINDE KUFSTEIN

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64

Veranstaltungen

Fr, 5.1.2018

Fest der 1000 Lichter, Unterer Stadtplatz und Römerhofgasse,

ab 16:30 Uhr

Mi, 10.1.2018

„Das Yin-Prinzip”, mit Daniela Hutter, LebensmittelPunkt,

19:30 Uhr

Foto: Stefan Schimmele

Do, 30.12.2017

großes Feuerwerk der Stadt Kufstein um

Mitternacht über der Festung

Fr, 31.12.2017

Silvesterparty mit Benno & Corinne”, Stadtsaal, 20 Uhr

Jänner

Di, 2.1.2018

Neujahrskonzert mit dem Tiroler Symphonieorchester

Innsbruck und unter dem Titel „Maskerade”,

Kufstein Arena, 19:30 Uhr

„ORk & LizZard - Turning Wild Tour 2018” und Support

Act „IQ69”, Kulturfabrik, 20 Uhr

Sa, 13.1.2018

„Pippi Langstrumpf”, Kindertheater, Kulturfabrik, 15 Uhr

„Nacht des Musicals”, Stadtsaal, 20 Uhr

Sa, 20.1.2018

Krimi-Dinner „Tod am Maskenball”, Festung Kufstein/

Kaiserturm, 19 Uhr

Sa, 20.1.2018

La Folia Barockorchester “Cleopatra”

Stadtsaal, 19:30 Uhr

Foto: Martin Förster

Mi, 24.1.2018

Musical „Sissi”, Stadtsaal, 20 Uhr

Fr, 26.1.2018

Ball der Kufsteiner Serviceclubs, Kufstein Arena, 19 Uhr

Foto: Rupert Larl

Sa, 27.1.2018

„Kufstein24” - Sport rund um die Uhr, Stadtzentrum

(speziell um die FH)

ENTGELTLICHE INFORMATION DER STADTGEMEINDE KUFSTEIN

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65

Februar

Fr, 2.2.2018

Erhard Busek über „Europa - wohin?”, Vortrag im Rahmen

der Kufsteiner Nachtgespräche, Kultur Quartier, 19:30 Uhr

Metal-Party, Kulturfabrik, 20 Uhr

Fr, 9.2.2018

Vampir Dinner „Carpe Noctem”, Festung Kufstein/Kaiserturm,

19 Uhr

So, 11.2.2018

Kinderfasching,

u.a. mit

„Rodscha

und Tom”,

Kufstein Arena,

13:30-18:30 Uhr

Foto: Hoizge

Ausstellung: 140 Jahre

Alpenverein Kufstein

Die Ausstellung “Wegweisend” ist noch bis 28.02. während

der Geschäftszeiten der Sparkasse Kufstein (Oberer

Stadtplatz) im 3. und 4. OG zu besichtigen.

Di, 13.2.2018

Faschingsdienstag, Open-Air-Party, Unterer Stadtplatz,

12:30-18 Uhr

Sa, 24.2.2018

„Eine große Zauberei?”, Clown-Mitmach-Theater, Kulturfabrik,

15 Uhr

Adam Ben Ezra, Konzert, Kulturfabrik, 20 Uhr

Foto: Lothar Reiter

“La Cage aux Folles” -

Ein Käfig voller Narren

Musical in zwei Akten

aufgeführt vom

Stadttheater Kufstein.

In den Hauptrollen

Georg Anker als Georges

und Herbert Oberhofer

als Albin (Zaza)

Theater im

Kultur Quartier

Nähere Infos zu vielen

Veranstaltungen finden Sie auf

www.kufstein.at

Termine:

03.02.2018

04.02.2018

09.02.2018

10.02.2018

11.02.2018

ENTGELTLICHE INFORMATION DER STADTGEMEINDE KUFSTEIN

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Freitag

26.01.2018

Einlass 19.00 Uhr

Beginn 20.00 Uhr

Eintritt € 35.–/63.– inkl. Galamenü

Kufstein Arena

Der Ball der Kufsteiner Service-Clubs

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JOBS MIT AUSSICHTEN

STADTSAAL

„Wo wir gerne arbeiten?

Das ist doch naheliegend.“

SPAR errichtet modernstes Fleischwerk Tirols

Derzeit errichtet SPAR in Wörgl ein neues, modernes TANN-Frischfleischwerk. Nach der

Fertigstellung im Februar 2018 kann die Produktion auf über 8.000 Tonnen jährlich gesteigert

werden. SPAR investiert insgesamt 35 Mio. Euro in diese Totalerneuerung. Derzeit arbeiten

im TANN-Frischfleischwerk rund 100 Beschäftigte. Durch die Erweiterung entstehen

40 zusätzliche Arbeitsplätze.

Für unsere neue TANN Produktion

in Wörgl suchen wir Mitarbeiter/innen:

Fleischer/in mit Führungsverantwortung Vollzeit

Sie bieten:

• Vorzugsweise eine abgeschlossene Ausbildung als Fleischer,

eine Ausbildung im Lebensmittelhandel oder der Gastronomie

• Führungserfahrung

• Produktionserfahrung von Vorteil

• EDV-Kenntnisse

Fleischer/in Vollzeit/Teilzeit

Sie bieten:

• Vorzugsweise eine abgeschlossene Ausbildung als Fleischer,

eine Ausbildung im Lebensmittelhandel oder der Gastronomie

• Zuverlässigkeit und genaues Arbeiten

• EDV-Standardanwender-Kenntnisse

Mitarbeiter/in für die Produktion Vollzeit/Teilzeit

Sie bieten:

• Lernbereitschaft

• Kenntnisse im Nahrungsmittelbereich von Vorteil

• Grundkenntnisse der deutschen Sprache

19. Dezember

16:00

DSCHUNGELBUCH - DAS MUSICAL

Im energiegeladenen Musical „Dschungelbuch“ erwacht der Urwald zum Leben.

Mogli und seine tierischen Freunde nehmen Klein und Groß mit auf

eine abenteuerliche Reise.

21. Dezember

19:00

GILBERT UNPLUGGED

WEIHNACHTSKONZERT

Gilbert, der bekannte Singer-Songwriter, präsentiert unplugged viele seiner

wunderschönen Balladen und Weihnachtssongs.

13. Jänner

20:00

NACHT DER MUSICALS

Lassen Sie sich von diesem Bühnenfeuerwerk aus schwungvoller Tanzakrobatik

und weltbekannten Melodien mitreißen und seien Sie mit dabei, wenn die

Starsolisten die schönsten Melodien und Hits anstimmen.

24. Jänner

MUSICAL „SISSI“

Seit Jahren berührt die Geschichte der Kaiserin Sissi die Herzen der Menschen.

Ihr Schicksal gleicht Märchen und Tragödie zugleich.

11. Februar

11:00

FASCHINGSFRÜHSCHOPPEN

Traditioneller Frühschoppen im Stadtsaal Kufstein

03. März

19:00

SHAOLIN MÖNCHE

„A mi to fo“ ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung einer faszinierenden

Show, die Einblick gibt in die Welt des geheimnisvollen, alten Chinas.

9. März

KIWANIS STARKBIERANSTICH

16. - 18. März

UNTERINNTALER JAGDTAGE

Wir bieten:

Ihr Gehalt orientiert sich an Ihrer Qualifikation und Ihrer Berufserfahrung.

Das Mindestgehalt laut Kollektivvertrag beträgt auf Basis Vollzeitrechnung die Position

Fleischer/in mit Führungsverantwortung 2.448,50 Euro für Fleischer/in 2.001,- Euro und für

Mitarbeiter/in Produktion 1.665.- Euro brutto pro Monat. Überzahlung möglich.

JOBS MIT

ÖSTERREICH DRIN.

stadtsaal-

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung:

Schriftlich an SPAR Österr. Warenhandels-AG,

Birgit Gruber, SPAR-Straße 1, 6300 Wörgl

oder an: info.tann-wörgl@spar.at

www.spar.at/karriere

Georg - Pirmoserstrasse 8 | 6330 Kufstein

E-Mail: info@andreas-hofer.com Tel.: +43 (5372) 6980

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68

interview:

ADRIANE GAMPER

foto:

VANMEY

Zur Person

Über den Blick auf ihre

Beziehungen und die

Lehre des Taoismus

entdeckt Daniela Hutter

vor 20 Jahren das

Thema Yin und Yang,

wird sich des Energie-Ungleichgewichts

in unserer heutigen

Gesellschaft und den

Auswirkungen darauf

auf die Frauen, Beziehungen,

bis hin zur

Wirtschaft bewusst. Sie

kreiert Kurse, Seminare

und schreibt Bücher,

in denen sie sich dem

Yin-Prinzip widmet

für ein besseres, neues

Miteinander, einen

Ausgleich der Energie,

aber auch, um suchenden

Frauen einen Weg

aufzuzeigen.

» Durch die Yang-Dominanz in der

Gesellschaft haben wir Frauen uns

verloren. VIELE SIND DESHALB DERZEIT SO

SUCHEND, NACH DER WEIBLICHKEIT, NACH

IHRER IDENTITÄT.«

DANIELA HUTTER

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69

Verlorene

Weiblichkeit

MIT MEHR YIN AUF ERFOLGSKURS

Bei ihrem Vortrag zum Yin-Prinzip im Lebensmittelpunkt in Kufstein tauchte Daniela Hutter in die

Welt des Yin und Yang ein. Das derzeitige Ungleichgewicht zwischen den weiblichen und männlichen

Energien hat weitreichende Auswirkungen. Von Muskelverspannungen bis hin zu Antriebslosigkeit.

Mehr Yin kann Beziehungen verbessern und hat auch Einfluss auf den Unternehmenserfolg.

Daniela, in deinen Vorträgen und

Seminaren sprichst du immer vom

Yin-Prinzip, was ist das genau?

Den Begriff Yin kennt man aus

dem Taoismus, er kommt aber auch

im TCM und im Yoga vor. Eine

uralte Begrifflichkeit, ein Prinzip,

dem das Leben an sich folgt. Und das

besagt, dass sich alles in der Natur

und Schöpfung in Paare gliedert:

Yin, die weibliche und Yang, die

männliche Ursprungsenergie.

Das heißt, das Yin-Prinzip dreht sich

um die weibliche Energie, um die Frau.

Ja, aber auch um die männliche

Energie. Das Dilemma von

uns Frauen ist nämlich, dass in

unserer Gesellschaft, in unserem

Lebensumfeld, Yang dominiert.

Woran merkt man das?

Unsere Gesellschaft dreht sich um

Werte wie höher, weiter, schneller.

Das Digitale, das Rationale, Technik.

Wettbewerb. Das alles ist ein Denken

in männlichen Werten. Unsere

heutige westliche Gesellschaft ist

Yang-dominiert und von daher

existiert und umgibt uns auch überwiegend

diese männliche Energie.

Und diese Energie beeinflusst uns?

Es gibt ein gutes Beispiel aus der

Biologie. Eine Eizelle ist von einer

Trägerflüssigkeit umgeben. Wird

diese verändert, ändert sich auch

die Eizelle und genau so geht es uns

Frauen in der Gesellschaft. Frauen

sind von „männlicher Energie“

umgeben, wachsen Yang dominiert

auf, von der Schule bis hin zum Freizeitverhalten

und deshalb verändert

sich ihre Essenz der Grundenergie.

Ist diese Yang-Energie

schlecht für uns Frauen?

Nicht per se. Das Problem ist eher

dieses Ungleichgewicht. Wenn sich

eine Frau zu sehr im Yang erlebt, verliert

sie die innere Verbindung zu ihrer

Weiblichkeit und ihrem Frausein.

Beeinflusst dieses Ungleichgewicht

auch den Mann?

Den Mann stört das weniger. Ist

ein Mann von „männlichen Energien“

umgeben, bleibt seine Grund-

energie ja dieselbe. Wobei es auch

ihm guttun würde, seine inneren,

weiblichen Aspekte zu leben.

Welche Auswirkung hat diese

gesellschaftliche Yang-Dominanz

auf die Frauen?

Körperlich ist es in Form von

Schlafstörungen und Anspannungen

spürbar. Von Muskelverspannungen

bis hin zu Ohrengeräuschen,

starren Gelenken sowie fehlender

körperlicher Flexibilität.

Das heißt, dieser Überschuss äußert

sich in körperlichen Beschwerden?

Nicht nur. Emotional begleitet

Frauen das Gefühl, „da muss doch in

meinem Leben noch mehr sein“. Sie

empfinden sich mit ihrer Weiblichkeit

nicht verbunden. Sie haben Probleme

mit ihrer Beziehung zu sich

und ihrem Körper, oft auch in Partnerschaft

und Sexualität. Auch wenn

man nicht ins Tun kommt, ist das ein

Zeichen von Yang-Überschuss. Das

Tun selbst ist zwar Yang, aber wenn

die Energie des Anfangs, das Yin, zu

wenig vorhanden ist, fehlt der An-

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 69 02.12.17 13:12


70

trieb, um zu starten. Und es geht

noch weiter, greift auch in Beziehungen

und die Wirtschaft ein.

Inwiefern?

Yin und Yang sind wie zwei

Magnete. Yin, die Frau, der Minuspol

und Yang, der Mann, der

Pluspol. Das eine will das andere

anziehen und ergänzen. Das eine

durch das andere existieren. Als

ich der Lehre des Taoismus begegnete,

wurde mir bewusst, dass

eine Frau, die zu sehr im Yang ist,

dem Mann energetisch „als Yang“

gegenübersteht, sich die Partner

abstoßen wie zwei Pluspole.

Was partnerschaftliche Probleme

mit sich bringt?

Durchaus. So erklärt sich, dass

Anziehung verloren geht. Die Beziehung

zeigt sich als ein Leben

wie zwischen besten Freunden,

wie Bruder und Schwester,

anstelle in der natürlichen,

durchaus erotischen, Anziehung

zwischen Mann und Frau.

Und dieser weibliche Yang-Überschuss

entsteht rein durch die

männliche Gesellschaftsenergie?

Nicht nur, es ist auch anerzogen

und über Generationen

weitergereicht. Es gab etwa in

den 50ern dieses bekannte Handbuch

„Einer guten Ehefrau“. Für

die meisten Frauen galt es als

Ziel, einen Mann zu finden, eine

gute Hausfrau zu werden. Es

» Das Yin-Prinzip will das Yang nicht

verdrängen, da beide Seiten dazugehören.

ES GEHT VIELMEHR DARUM, DAS

HERRSCHENDE UNGLEICHGEWICHT, DAS VIELE

BEREICHE UNSERES LEBENS STÖREND

BEEINFLUSST, AUSZUGLEICHEN. «

DANIELA HUTTER

zeigt sich nichts anderes als der

Steinzeitkampf um den besten

Jäger nach der Sesshaftwerdung.

Würdest du sagen, das ist

heute immer noch so?

Insgeheim werden Frauen

heute noch so erzogen, dass sie

einen möglichst guten Mann

ergattern. Diese Erziehung trägt

viel dazu bei, dass wir Frauen

untereinander in einer ständigen

Rivalität leben. Wobei wir inzwischen

längst nicht mehr den besten

Jäger benötigen, um zu überleben.

Der Mann ist vielmehr

zum Statussymbol geworden.

Du hast zuvor die Auswirkungen

des Yang-Überschusses auf

die Wirtschaft angesprochen.

Die sogenannten Softskills

werden zwar theoretisch

gelehrt, aber wie man diese in

der Berufswelt lebt, dazu gibt

es keine Anleitung. Es geht um

Faktoren wie Intuition, Mitgefühl,

Kreativität. Das Yang

soll dabei keinesfalls verdrängt

werden, vielmehr ergänzt durch

die yinischen Qualitäten.

Hätte das in deinen Augen

wirtschaftliche Vorteile?

Auf jeden Fall. Durch ein

Gleichgewicht der Energien wird

das Ergebnis eindeutig optimiert.

Wo würdest du die Gesellschaft

derzeit sehen?

Das System bricht auf. Dieses

Ungleichgewicht wird immer

mehr bewusst. Wir sind eine

Generation des Experimentierens.

Wie kann ich aufbauend

auf den alten Weg etwas

Besseres, Neues gestalten.

Wo stehen wir auf diesem Weg?

Ganz am Anfang. Die ersten

Emanzen haben versucht,

bessere Männer zu werden.

Doch das ist der falsche Weg,

eine Sackgasse. Es geht vielmehr

darum, das männliche

Prinzip, das ja nicht schlecht

ist, zu ergänzen. Gemeinsam

etwas Besseres zu kreieren. Man

merkt das derzeit auch an der

Identitätssuche vieler Frauen.

Wie kann jeder selbst

aktiv werden?

Als Erstes gilt es zu klären, wo

ich Yin-Qualitäten nähren kann.

Alles, was Spannung erzeugt,

sollte man meiden. Das fängt

im Fitnessstudio an. Muskuläre

Spannung intensiviert Yang,

auch Laufen erzeugt einen

hohen Muskeltonus. Wellness,

Aktivitäten, bei denen es zur

Ausschüttung des Wohlfühlhormons

kommt, gleichen den

Yin-Mangel der Gesellschaft

dagegen aus. Entscheidend ist

aber auch die Ernährung.

Inwiefern?

Viele glauben, man entspannt

bei einem Kaffee, aber Kaffee

aktiviert das Adrenalin, dadurch

entsteht wieder Spannung.

Genauso ist es mit Alkohol, abgesehen

von Rotwein. Besser wäre

es, auf Beeren, Rote Beete, Kürbis

oder Sesam und wenig Fleisch

zu setzen. Die TCM liefert dazu

gute Ideen. Und zudem ist ein guter,

richtiger Schlaf entscheidend.

Was verstehst du darunter?

Die Yin-Zeit beginnt mit der

Dunkelheit. Ab zwei Uhr früh

wird die Yang-Energie wieder

angekurbelt, damit wir zu Sonnenaufgang

wieder aktiv sind.

Frauen brauchen den Schlaf in

der Yin-Zeit. Arbeiten wir nachts

etwa am PC, verbrauchen wir

Energie und stellen uns gleichzeitig

der Energie entgegen,

die uns regenerieren würde.

Meditationen zu Sonnenaufund

Sonnenuntergang gleichen

zudem die Energie zwischen

Yin und Yang aus, so wie auch

die Natur, die für Yin steht.

Danke für das Gespräch.

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72

text:

ADRIANE GAMPER

foto:

FLORIAN EGGER

Vier Stunden

vor dem Erfolg

MASCHINENÖL UND STRAPSE - DAS THEATER HINTER DEM VORHANG VON LA CAGE

LA CAGE AUX FOLLES – EIN KÄFIG VOLLER NARREN. DAS AKTUELLE STÜCK DES STADTTHEA-

TERS KUFSTEIN SPRENGT ALLE VORSTELLUNGEN, ÜBERZEUGT AB DER ERSTEN MINUTE, DABEI

BEGINNT DAS THEATER SCHON LANGE BEVOR DER VORHANG ZUM ERSTEN MAL NACH OBEN

GEHT. VOM ALTHERRENTURNEN BIS HIN ZU MÄNNLICHEN BH-PROBLEMEN,

VERBOTENEN KLEIDERN UND ROSA PUSCHEN.

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 72 02.12.17 13:12


» Hinter der Bühne herrscht ab halb

sechs Uhr ein buntes Treiben. SCHMINKEN,

EINSINGEN, EINSPRECHEN, UMZIEHEN UND

DIESES TREIBEN MACHT SO VIEL SPASS. ICH

HABE VOM TON BIS ZUR MASKE EIN

TRAUMTEAM UM MICH. «

GEORG ANKER, REGISSEUR UND HAUPTDARSTELLER „GEORGES“

73

Musik dröhnt durch den Eingangsbereich, wird mit

jedem Schritt intensiver. Es ist düster, nur der heruntergelassene

Bühnenvorhang erstrahlt in einem

blau-weißen Licht. In schwarzer Jogginghose und

grauem Shirt sind zwei Männer auf der Bühne beim

Dehnen. „Willkommen beim Altherrenturnen“,

schallt es quer durch den Saal, gefolgt von amüsiertem

Gelächter. Es ist 18:15 Uhr, knapp zwei Stunden,

bevor sich der Vorhang zu „La Cage aux Folles – ein

Käfig voller Narren“ hebt, doch das Theater hinter

der Bühne hat längst begonnen. Ein Lustspiel hinter

dem Vorhang ohne Publikum zwischen Blechkuchen

und 20 Perücken, begleitet von einem permanenten

Pffffft.

NACHDENKLICHE STRAPSE

„Die Strapse kommen besser rüber, wenn man die

Muskeln sieht“, in gespielt seriösem Ton empfängt

Choreograph Alex Zaglmaier und unterbricht sein

Dehnprogramm. Ein Blick in sein Gesicht, er ist

kaum zu erkennen. Greller Lidschatten, Lippenstift,

dank Rouge errötete Wangen. Vor einer halben Stun-

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 73 02.12.17 13:12


74

Zur Sache

Vor eineinhalb Jahren

begann das Stadttheater

Kufstein mit den Vorbereitungen

für das Musical „La

Cage aux Folles – ein Käfig

voller Narren.“ Ein Musical,

das durch seine Kostüme,

seinen Gesang und die

Tanzeinlagen brilliert. Ein

Jahr wird geprobt. Alle

Herbst-Vorstellungen des

Stadttheaters Kufstein

samt Zusatzvorstellungen

waren ausverkauft und

auch für die Extraaufführungen

im Februar 2018

sind keine Karten mehr

erhältlich. Weitere Termine

für Oktober/November

2018 sind bereits fixiert.

de waren er und Marc Gruber bereits in der Maske,

hat ihre Verwandlung in die beiden Tänzerinnen

Mercedes und Clo Clo begonnen. „Make-up, Strapse

& Co haben mich anfangs kurz zum Nachdenken

gebracht. Kann ich das? Will ich das? Aber jetzt ist

es normal. Mit dem ersten Pinselstrich beginnen

wir, in die Rolle zu schlüpfen. Das Jahr Vorbereitungszeit

war dafür jedoch unbedingt notwendig“,

erklärt Marc, um mit einem Augenzwinkern hinzuzufügen,

„das Strapse tragen macht sogar Spaß.“ Wie

aufs Stichwort ist von hinten Gekicher zu hören. Ein

paar Schritte hinter dem Vorhang. Eine

andere Welt.

17 MAL HAARE SAMT PFFFFFT

Federboas, eine Garderobenstange

übersät mit glamourösen

Glitzerkleidern,

Perücken. Die Garderobe

von Zaza. Kein Mensch ist

zu sehen. Das Gelächter

kommt von weiter hinten.

Ein schmaler Gang. „La Lala

La Lala La, etwas von gemeinsam,

etwas von für immer.“ Georg

Anker, Regisseur und Hauptdarsteller,

verschwindet singend

in der zweiten der drei offenstehenden

Türen. Pinke Perücken. Zwei

rie- sige Spiegelwände. Am

Tisch steht ein Blech

Schokokuchen.

Geschätzte zehn

Menschen drängen sich in dem wenige Quadratmeter

großen Raum mit Durchgang zu den anderen

beiden Garderoben. Adrenalin

liegt in der Luft. An vier Plätzen wird gleichzeitig

geschminkt. Am fünften Tisch fungiert Haarstylistin

Marianne Lüthi mit einer Haarspraydose. Pffffft.

Allein 17 Perücken pflegt und hegt sie, wäscht sie

nach jedem zweiten Auftritt. Mitten in dem Gewusel

steht Christl Lutz wie der Fels in der Brandung.

Ein Lachen im Gesicht, eine Schere in der Hand.

MÄNNLICHE FRAUENPROBLEME

Knapp 40 Kostüme stehen bei La Cage

unter den Fittichen von Kostümbildnerin

Christl Lutz. „Im Februar habe ich

mit dem Sammeln der Ideen begonnen.“

Einen Teil der Outfits kreiert

sie selbst, ein Teil wird gekauft

und entsprechend ihren Vorstellungen

umgestaltet. Der Stolz

auf ihre Stücke blitzt aus ihren

Augen, als sie auf das glitzernde,

selbst bezogene BH-Oberteil von

Co-Choreographin Anja Bichler zeigt,

die zwischen Kostümstangen, Perücken

und Federboas im Spagat am Boden sitzt.

„Die Christl ist unser rettender Engel. Wenn

während der Vorstellung etwas reißt, ist sie zur

Stelle.“ Löcher in Netzstrümpfen werden in Sekundenschnelle

genäht, für größere Herausforderungen

steht eine Nähmaschine bereit. „Im Notfall muss es

schnell gehen“, schmunzelt Christl. Zustimmendes

Gelächter und zwei energische Pffffft, pffffft sind

» Meine Verwandlung in Zaza war

ein großes Abenteuer. ICH WAR

EINE DIVA, WAS DAS MAKE-UP UND DIE

KLEIDER BETRIFFT, HATTE KONKRETE

VORSTELLUNGEN, DIE IN SUMME WEIT

ÜBERTROFFEN WURDEN. «

HERBERT OBERHOFER ALIAS ZAZA

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 74 02.12.17 13:12


75

aus dem Nebenraum zu hören. Anja dehnt inzwischen

an der Wand, einen Fuß elegant nach oben

gestreckt. Mit La Cage ist für sie ein Kindheitstraum

in Erfüllung gegangen. „Diese glitzernden Kostüme,

der Federschmuck, gemeinsam mit Alex Zaglmaier

hat Kufstein noch nie zuvor gesehen. Der Spaß, den

wir hinter der Bühne haben, den tragen wir nach

außen in das Theater. Auch dessen Atmosphäre

ist ein wichtiges Puzzlestück unseres Erfolges.“

Eine Atmosphäre, die Alex jedes Mal wieder spürt.

„Das Theater gibt dem Stück den kompakten

Rahmen, schafft eine Stimmung, die du auf

der Bühne jede einzelne Sekunde spürst.“

» Lampenfieber ist bei jeder

Aufführung mit dabei, vor allem,

wenn man jemanden im Publikum

kennt. DIESER ADRENALINKICK IST

ABER AUCH WICHTIG, DADURCH

BRINGST DU DEINE BESTLEISTUNG. «

die Choreografie zu erstellen, das alles

ist genial, wenn auch anstrengend. Das ALEX ZAGLMAIER, CHOREOGRAPH

häufige Umziehen war anfangs stressig,

die männlichen Tänzerinnen mussten erst lernen,

wie man einen BH anzieht“, kommt es noch amüsiert,

bevor sie im Menschenknäuel verschwindet.

AUFREGUNG IN NETZSTRÜMPFEN

Noch eine Stunde bis zum Auftritt. Mit Netzstrümpfen

und Glitzer-BH erscheint Alex bereits

vollkommen in seine Rolle eingetaucht und

herumalbernd in der Garderobe. „Wir sind der Eisbrecher.

Anfangs stehen wir verkehrt auf der Bühne,

schon die erste Drehung muss perfekt sein, um das

Publikum mitzureißen. Von unserem Auftritt hängt

viel ab. Aufregung ist auch deshalb nach all den

Aufführungen noch immer im Spiel, dieser Kick

macht es aber aus.“ Ein Kick, den auch Regisseur

und Hauptdarsteller Georg Anker kennt. „Jeder von

uns ist mit Herzblut dabei, und genau das macht

mit den grandiosen Erfolg des Musicals aus. Diese

Kombination aus Tanz, Musik, Schauspiel, so etwas

ROSA PUSCHEN GEGEN BART

Noch 30 Minuten bis zum Auftritt. Zaza

erscheint. Eine Stunde in der Maske und

von Herbert Oberhofer ist hinter all dem

Make-up nichts mehr zu erkennen. Mit

rosa Puschen und einem farbensprühenden

Morgenmantel bittet er in seine

Garderobe. Der Weg zu Zaza war lang.

„Von August bis kurz vor die Premiere haben

wir an dem Make up gebastelt. Ich war

eine echte Diva, es musste einfach perfekt

sein“, gesteht er lachend. Dafür waren auch

persönliche Opfer notwendig. Sein größtes:

die Haare. Der seit zehn Jahren getragene Bart

verschwand genauso wie die Brust- und Armbehaarung.

„Ein großer Schritt, auch für den

Partner“, kommt es ungewohnt nachdenklich.

„Aber wer will schon eine Zaza mit Brusthaaren

sehen.“ Mit der Hand streicht er über seine rote

Perücke, eine von dreien. Jede richtet er nach

der Aufführung wieder

selbst her. „Das habe ich

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 75 02.12.17 13:12


76

vorher nie gemacht, aber das brauche ich, um in

meine Rolle zu schlüpfen.“ Zwei bis drei Abende

widmet er ihnen jede Woche. Kämmen, waschen,

bürsten, legen. Er hat sie extra in Amsterdam

angefordert. „So etwas bekommst du bei uns nicht.“

Genauso wie die Federboas und den Kopfschmuck,

die Herbert im Abverkauf eines Münchner Travestiekünstlers

entdeckte. Seine Kleider sind teilweise

maßgeschneidert. „Als ich zu Hause zum ersten Mal

probeweise in ein Kleid schlüpfte, hatte es etwas

Verbotenes an sich. Ich habe auch überlegt, ob es

nicht lächerlich an mir aussieht.

Doch ein Blick in den Spiegel

und ich wusste, das

ist meine Rolle. Es ist

ein riesiges Abenteuer,

eine einmalige

Chance und

ein Teil von Zaza

bleibt sicher für

immer in mir.“ Es

wird laut. Die Kollegen

kommen. Toi,

toi, toi, gefolgt von

einem Schmatz. In wenigen

Minuten geht es los.

HAARNADELRUHE, MASCHINENÖLHEKTIK

Der Vorhang geht auf. Die Show beginnt. Einige

Darsteller sitzen im Dunkeln hinter der Bühne, andere

stehen versteckt auf der Seite, folgen der Show.

Ein Knistern liegt in der Luft. Jeder weiß, was er zu

tun hat. Christl rückt einem klemmenden Reißver-

schluss mit Maschinenöl zu Leibe, es

muss schnell gehen. Marianne Lüthi

sortiert daneben die Haarnadeln.

„Vor der Aufführung haben wir einen

genauen Zeitplan, alles ist getaktet,

jetzt ist es für mich nur noch stressig,

wenn alle Tänzerinnen auf einmal

zum Perückenwechseln kommen.“

Auch Maskenbildnerin Helena Dolar

ist beim Aufräumen. Neben Zaza

hat sie noch vier andere Darsteller

» Im Februar habe ich mit dem Ideensammeln

für die Kostüme begonnen, DANACH

FING DIE SUCHE AN. INSGESAMT SIND ES AN DIE

40 KOSTÜME, DIE IM STÜCK ZUM

EINSATZ KOMMEN. «

CHRISTL LUTZ, KOSTÜMBILDNERIN

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 76 02.12.17 13:13


verwandelt. „Zaza und ich genießen diese Verwandlung

immer wieder. Und es stimmt, Herbert verändert

sich, nach dem Schminken ist er nicht mehr derselbe.“

Knapp zwei Stunden herrscht in den Garderoben ein

Kommen und Gehen, bis alle für das große Finale auf

der Bühne verschwinden. Von einem Augenblick auf

den anderen herrscht in der Garderobe zum ersten

Mal seit vier Stunden Leere.

Absolute Leere. Eine unwirkliche

Stimmung.

Und als leise die

Abschlussmusik

nach hinten

dringt, liegt

selbst in der

Garderobe

Gänsehautfeeling

in

der Luft.

KOMMENTAR

Ein Käfig voller

großer Emotionen

Christian Mey

Herausgeber Kufsteinerin

christian.mey@kufsteinerin.com

Das Stück sollte schon

lange aufgeführt werden.

Immer wieder wollte Regisseur

Georg Anker den „Käfig

voller Narren“ auf den

Spielplan des Stadttheaters

setzen. Doch für

das alte Kulturhaus

war diese Inszenierung

zu groß, zu grandios.

Es brauchte den ganz

besonderen Moment, den

ganz besonderen Ort. Jetzt

war die Zeit gekommen.

Mit dem neuen Kulturquartier

ist der richtige Rahmen

gegeben. Theater, wie man

es in Kufstein so noch

nicht gesehen hat. Bunt,

schrill, emotional und perfekt

inszeniert und gespielt.

Lachen, weinen, staunen.

Ein Abend voller großer

Gefühle. Jede Aufführung

ausverkauft, auch die

Zusatztermine im Februar.

Ein Fest für die Sinne,

mit dem das Stadttheater

Kufstein sich ein Denkmal

gesetzt hat und großes

Theater im jetzt schon

zu kleinen Kulturquartier

zeigt. Willkommen im

Käfig voller Narren!

Das kleine Schwarze

Inh. Anita Blunder

Kaiserbergstraße 3 | 6330 Kufstein

Tel.: +43 5372 22052 | E-Mail: naschwerk@kufnet.at

www.naschwerk-kufstein.at

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 77 02.12.17 13:13


78

text:

ADRIANE GAMPER

foto:

VANMEY

Zur Person

Mit 21 Jahren verlässt

Mili Poblete ihre

Heimatstadt Santiago

de Chile und geht

nach Heidelberg, um

Deutsch zu lernen.

Aus dem geplanten

Semester werden

knapp 20 Jahre. Der

Liebe wegen kommt sie

schließlich nach Tirol

und findet der Festung

wegen in Kufstein ihre

neue Heimat. Über all

die Jahre begleitet die

Chilenin ihre Leidenschaft

zum Singen, eine

Passion, die ihr auch zu

einem Auftritt bei „La

Cage aux Folles“ des

Stadttheaters Kufstein

verhalf.

» Ich habe das

Gefühl, dass ich

drei Leben habe.

DAS IN CHILE,

DAS IN HEIDELBERG

UND JETZT DAS IN TIROL.«

MILI POBLETE

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 78 02.12.17 13:13


79

Drei auf Chilenisch Leben

WENN AUS EINEM ABENTEUER EINE NEUE HEIMAT WIRD

Mili Poblete ist 21 Jahre alt, als sie aus Chile aufbricht. Ihr Ziel: Heidelberg. Ihr Vorhaben: Deutsch lernen.

Ihr Ergebnis: ein vollkommen anderes Leben in Kufstein. Die Konstante über alle ihre Stationen

hinweg ist die Musik. Die leidenschaftliche Künstlerin singt, seit sie drei Jahre alt ist. Mili hat Musik

im Blut, das Erbe einer Flamencotänzerin, der sie ihre chilenische Herkunft verdankt.

Ihre dunklen Augen blitzen. Mit der Hand streicht

sie eine Haarsträhne auf die Seite, während sie redet,

erzählt, eintaucht in ihre Leidenschaft. Das Singen

begleitet Mili seit sie zurückdenken kann. Bereits

als Dreijährige trällert sie im Hof hinter ihrem Elternhaus

mit der Nachbarin als Zaungast. „Bei jeder

Schulaufführung bekam ich eine Rolle, oftmals sogar

mehrere in einem Stück“, lacht sie. Mit sechs Jahren

singt sie bereits im Chor, fährt mit ihm zu Wettbewerben

und doch siegt bei der Berufswahl die Vernunft.

Sie verlässt das Konservatorium und beginnt ein Dolmetscher-Studium

für Deutsch und Englisch. Nur ihr

Deutsch ist im Vergleich zu den „höheren“ Töchtern,

die oft aus deutschsprachigen Schulen kommen, katastrophal,

wie sie schmunzelnd gesteht. Doch ihr

Ehrgeiz treibt die Chilenin an. Sie springt ins kalte

Wasser, verlässt Chile für das Abenteuer Europa, um

in der Partneruniversität in Heidelberg ein paar Wochen

zum Deutsch lernen zu verbringen. Aus dem

geplanten Semester werden knapp zwanzig Jahre, in

denen sie ihre Gesangs-Leidenschaft mit voller Wucht

einholt. Eine Geschichte rund um drei Leben von der

Diktatur hin zum Städtchen am Inn, das geheimnisvolle

Erbe einer Flamencotänzerin im Gepäck.

DIE SAHNE UND DAS RAD

Mili hat ein Vanillecroissant bestellt, es in zwei Hälften

schneiden lassen. Mit einem Lachen schiebt sie

den Teller über den Tisch, während sie wieder in

ihre Geschichte eintaucht. Heidelberg verzaubert sie

vom ersten Moment an. Bereits nach ein paar Tagen

beschließt sie länger als geplant zu bleiben, um richtig

Deutsch zu lernen. Zur Finanzierung des Aufenthalts

startet sie einen wahren Jobmarathon. Vom Brot

einräumen bei einem Supermarkt bis zum Putzen,

Kellnern. Für ein Busticket reicht das Geld nicht, ihr

Fahrrad wird zum größten Schatz. „So habe ich wenigstens

wieder die Kilos verloren, die ich gleich nach

meiner Ankunft zugenommen habe. So viel Sahne

und schweres Essen war ich einfach nicht gewohnt.“

Neben ihren gefühlten tausend Jobs lernt Mili Felix

Mendelssohn kennen und lieben. „Ich habe immer

schon gerne Klassik gesungen, aber Mendelssohn war

etwas ganz Neues.“ Für Kino oder andere Freizeitaktivitäten

fehlen die finanziellen Mittel und so investiert

sie noch mehr Zeit ins Singen. „Ich durfte im

Chor bei den Proben zu den Oratorien mit der Zeit

die Solos singen, die bei den Auftritten dann die Starsolisten

übernahmen. Oh, war ich darüber glücklich.“

Trotz ihrer Musikliebe hat Mili ein klares Ziel. Ihren

Abschluss machen und anschließend nach Cambridge,

um ihr Englisch zu perfektionieren. Doch dann kam

Bernhard.

PUTZOPER SAMT FEHLENDEM ARM

„Mit mir zu leben ist ganz schön anstrengend.“ Mili

lacht laut auf, als sie mit diesem einen Satz in die

Gegenwart zurückkehrt. „Bei mir läuft den ganzen

Tag Musik und ich trällere dazu.“ Südamerikanische

Schlager aus den 60ern. Musical. Oper. „Wenn ich einmal

heiser bin und nicht singen kann, ist es als würde

mir ein Arm fehlen. Die Musik gehört einfach zu

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 79 02.12.17 13:13


80

mir.“ Sichtlich stolz erzählt sie

von Barbara Bonney, bei der sie

Meisterklassen besuchte und

ihrem jetzigen Gesangslehrer

Christoph Rösel vom Mozarteum

Innsbruck. Und dann ist da noch

ihr aktuelles Projekt „Terra Nova“.

Gemeinsam mit dem Gitarristen

Andreas Frehde und Wolfgang

Horst bringt sie Lieder aus der

ganzen Welt zum Klingen, darunter

natürlich auch südamerikanische

Stücke, Flamencos. Mili singt

auf Partys, in Kirchen, ist Mitglied

des Stadttheaters, brilliert bei La

Cage mit einem „zehn Sekunden

Auftritt“ und einer hingeschmetterten

Koloratur. Daneben probt

sie beständig an ihrem großen

Traum. „Ein Schubert- oder

Schumann Lied richtig schön

singen, das wäre es. Dafür übe

ich und wenn es 20 Jahre dauert,

bis ich es perfekt schaffe.“ Ihre

Augen glänzen als sie erzählt, dass

sie diese anspruchsvollen Stücke,

die Herausforderung

liebt.

Genauso wie die

Bühne. „Wenn

ich keine Auftritte

habe, dann

fehlt mir etwas.“

ZUG MIT

BURGBLICK

Dass Mili

Heidelberg verlassen

und nach

Tirol gekommen

ist, liegt an der

Liebe. Noch

während dem

Studium lernt

sie ihren Mann

Bernhard kennen,

zieht nach ihrem Abschluss

zu ihm nach Kitzbühel. „Wobei

die erste Fahrt mit dem Zug zu

ihm der Grund ist, dass wir jetzt

in Kufstein leben.“ Es sind nur

» Ich muss der Musik

dienen, sie nach

außen tragen, das

erfüllt mich, seit

ich geboren bin. ZU

SINGEN IST KEIN HOBBY

FÜR MICH, DAS IST PURE

LEIDENSCHAFT. LEBEN

OHNE KUNST IST FÜR

MICH KEIN LEBEN. «

MILI POBLETE

Sekunden, ein kurzer Augenblick,

der ihr den Atem raubt. „Es war

Nacht. Der Zug stand am Bahnhof,

ich blickte

zum Fenster

hinaus und da

waren dieser

Fluss und

die Festung.

In diesem

Moment habe

ich mich in

Kufstein verliebt.“

Schon

während sie in

Kitzbühel lebt,

ist sie oft in

der Festungsstadt.

Als sie

vor fünf Jahren

eine Wohnung

mit Festungsblick entdeckt, ist es

um sie geschehen, sie übersiedeln.

„Ich wollte schon als Kind in

einem Schloss wohnen und jetzt

schaue ich eben auf eine Burg“,

lacht sie. „Die Natur

ringsum. Alles

was du brauchst,

liegt direkt vor der

Türe. Kufstein ist

perfekt. Auch weil

du die Geschichte

bei jedem Schritt

spürst. Chile ist

in dem Fall so

anders, mein Land

ist jung, dort gibt

es keine alten

Gebäude, da über

200 Jahre Krieg

herrschte, Erdbeben

immer wieder

vieles zerstören.

Ich wurde in eine

Diktatur geboren.

Die Angst hat uns immer

begleitet und gleichzeitig habe

ich dadurch gelernt, stark und

anpassungsfähig zu sein.“

» Als ich mit dem

Zug das erste

Mal durch

Kufstein fuhr, DIE

FESTUNG UND DEN INN

SAH, DACHTE ICH MIR,

DAS IST DAS SCHÖNS-

TE, WAS ICH JEMALS

GESEHEN HABE. «

MILI POBLETE

DIE VIELEN MILIS

Kufstein bezeichnet sie als ihre

Heimat und doch quält sie jeden

Tag Heimweh, gegen

das sie kulinarisch

vorgeht. „Es gibt

nichts Besseres als

einen frischen, chilenischen

Eintopf“,

kommt es schmunzelnd.

„Ich liebe

mein Land, vermisse

meine Verwandten,

das Chaos von Santiago

und dass sich

niemand aufregt,

wenn ich fünf Minuten

zu spät komme.

Eigentlich habe ich

das Gefühl, dass ich

drei Leben habe. Eines

in Chile, eines in Heidelberg

und eines in Tirol.“ Es gibt viele

Milis, wie sie lachend erzählt.

Mit jedem Leben hat sie sich

verändert, vor allem als ihr Sohn

geboren wird. Nur die Liebe zum

Singen ist wie ein roter Faden, das

Erbe der Flamencotänzerin. „Es

gibt da diese Familiengeschichte“,

kommt es geradezu geheimnisvoll,

„Meine Uroma soll Flamencotänzerin

gewesen sein, auf

den Tischen getanzt haben. Als

sie schwanger wurde, hat sie die

Familie nach Chile zu Verwandten

abgeschoben. Von ihr habe

ich vermutlich diese Musikleidenschaft,

denn sonst singt niemand

in meiner Familie.“ Ihrem Mann

und ihren Schwiegereltern ist sie

mehr als dankbar, dass sie es ihr

ermöglichen, diese Leidenschaft

auszuleben. Auch kommendes

Jahr, wenn sie beim Kufsteiner

Jedermann auf der Bühne steht

oder wieder einmal zur Probe

nach Innsbruck fährt, für ihren

großen Traum, das Schumannlied.

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 80 02.12.17 13:13


WERBUNG

Der Täter

im Mundraum

DR. NADINE THOSS,

GANZHEITLICHE ZAHNMEDIZINERIN

KIEFERSFELDEN

WENN FREMDKÖRPER WIE FÜLLUNGEN

UND KRONEN ZUR GESUNDHEITLICHEN

GEFAHR WERDEN

Dass Amalgam-Füllungen für die Gesundheit

nicht gerade förderlich sind, ist inzwischen

allseits bekannt. Doch auch andere im Mund

verwendete Materialien können gravierende,

gesundheitliche Auswirkungen auf den Körper

haben; von Magen-, Darm- und Schilddrüsenerkrankungen

über Osteoporose bis hin zu chronischen

Infektionen.

Ein kariöser Zahn. Der Gang zum Zahnarzt ist unvermeidbar.

Unangenehme dreißig Minuten später

ist das „schwarze Loch“ Geschichte. Die Füllung sitzt.

Frohen Mutes schreitet man aus der Zahnarztpraxis

,nicht ahnend, dass diese halbe Stunde das gesamte

Leben verändert haben kann, der Zahnarztbesuch

nicht das Ende der Geschichte, sondern der Anfang

ist. Willkommen Allergien, Diabetes, Rheuma, Haarausfall

& Co.

KRANK DURCH KRONE UND FÜLLUNG

Chronische Infekte. Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Schilddrüsenprobleme. Osteoporose. Die Liste an

Krankheiten, die auf systemischen Entzündungen beruhen,

ist lang. Medikamente lindern zwar die Symptome

der Erkrankungen, bringen aber keine Heilung,

solange nicht die Ursache für die Entzündung entdeckt

wurde. Und diese Ursache ist oft relativ klein

und dort zu finden, wo man sie kaum vermuten würde.

Im Mund. „Der Mundraum ist bei vielen eine Sammelstelle

für Fremdmaterialien. Von Metallen über

Kunststoffe, Keramiken bis hin zu Bindematerialien

wie Kleber und Zement kommen die unterschiedlichsten

Stoffe bei Zahnbehandlungen zum Einsatz. Eine

geringe Menge Fremdkörper mit oft gravierenden

Auswirkungen, wenn sie zum Entzündungsauslöser

wird“, erklärt Nadine Thoss, ganzheitliche Zahnärztin

aus Kiefersfelden. Letztlich sind Unverträglichkeiten

individuell. Jeder Mensch reagiert anders auf die einzelnen

Materialien, die mit dem Körper zum einen

Wechselwirkungen eingehen, zum anderen auch die

Wirkung von Umweltschadstoffen im Organismus

erhöhen können. So können sich Unverträglichkeiten

von Pollen oder bestimmten Nahrungsmitteln durch

Zahnfüllungen verstärken.

DEM TÄTER AUF DER SPUR

„Eine Lösung, die zur Linderung oder gar Heilung

der Erkrankung führt, kommt nicht am Auffinden

und Beheben des entzündlichen Prozesses vorbei“, so

Nadine Thoss. „Die Faktoren, die zu einer Immunaktivierung

oder einer toxikologischen Dauerbelastung

führen, müssen aufgespürt und eliminiert werden.“

Wobei nicht nur im Mund eingebrachte Fremdstoffe

als Ursache in Frage kommen. Chronische Zahnbetterkrankungen,

Entzündungen an Wurzelspitzen

oder im Kieferknochen, wurzeltote Zähne sowie verlagerte

Weisheitszähne können, ohne lokal spürbare

Schmerzen und damit unbemerkt, an anderen Stellen

im Körper Erkrankungen nach sich ziehen. Ganzheitliche

Zahnmediziner agieren dabei im Netzwerk mit

anderen Medizinern, greifen auf gezielte labormedizinische

Untersuchungen und Röntgendiagnostik zurück,

um den „Täter“ im Mundraum aufzuspüren und

zu beseitigen.

»Nur eine Beseitigung

der

Krankheitsursache

führt zur

endgültigen

Linderung bzw.

sogar Heilung.

DIE GANZHEITLICHE

ZAHNMEDIZIN

BEGIBT SICH DAZU

IM NETZWERK MIT

ANDEREN

MEDIZINERN AUF

SPURENSUCHE. «

DR. NADINE THOSS

GANZHEITLICHE

ZAHNMEDIZINERIN

KUFSTEINER STR. 20

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00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 81 02.12.17 13:13


VOR

STANDS

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 82 02.12.17 13:13


83

text:

ADRIANE GAMPER

foto:

VANMEY

DIE WEIBLICHE SEITE DER KUFSTEINER SKILÄUFERVEREINIGUNG - FRAUENPOWER IN ROT

Sechs Frauen, ein Name. Die Vorstandsweiber geben bei der Kufsteiner Skiläufervereinigung KSV den Ton an. Ihren

Spitznamen haben sie sich hart verdient. Ein Kaffeeklatsch mit Fleischkäsesemmeldilemma,

Unterwäschediskussion und ganz viel Power rund um die Sportevents in Kufstein.

Der Tisch ist voll besetzt. Sechs Frauen beim Kaffeeklatsch.

Zur Begrüßung erklingt ein fröhliches: „Wir sind die besagten

Vorstandsweiber“, gefolgt von lautem Gelächter. „Ja, ja,

das hat schon mit der Serie ´Die Vorstadtweiber´ zu tun“,

bringt Renate Freisinger gleich eine Erklärung des Namens

hinterher. „Bei uns im Verein ist alles rot. Vom Skianzug bis

zum T-Shirt. Wobei, unter uns gesagt, es gab

schon einen speziellen Anlass, wie wir zu dem

Namen gekommen sind.“ Ein verschwörerisches

Augenzwinkern geht durch die Runde.

„Aber wir sind vollkommen harmlos, nicht

so wie die echten Vorstadtweiber, nicht dass

gleich ein falscher Eindruck von uns entsteht“,

greift Sabine Atzl lachend ein und startet die

Vorstellungsrunde.

FRAU

PRÄSIDENTENSTELLVERTRETERGATTIN & CO

Dass sich die sechs Frauen treffen, ist keine

Seltenheit. Als Vorstandsmitglieder bzw. rühriger

Teil der Kufsteiner Skiläufervereinigung

KSV beginnt gerade ihre Hochsaison. „Wobei, eigentlich haben

wir das ganze Jahr über Saison, da wir weit mehr als eine

Skiläufervereinigung sind“, erzählt Bettina Schwab. „Das ist

unsere Finanzministerin“, stellt Renate Freisinger die Kassierin

des Vereins vor. „Wir haben ehrlich gesagt schon einmal

versucht, uns die Charaktere der Vorstadtweiber zuzuordnen,

sind aber kläglich gescheitert“, kommt es schmunzelnd hinterher.

„Bettina ist auf jeden Fall die Ruhigste von uns. Mit

den Zahlen jongliert sie wie ein Heinzelmännchen zu Hause

» Die zahlreichen

Helferlein, die Eltern

unserer Sportkinder,

sind unsere große

Stütze.BEI UNS HILFT

EINFACH JEDER MIT, WIR

SIND EINE RICHTIG GROSSE

SPORTFAMILIE.«

SABINE ATZL

am Rechner und kümmert sich um das Wechselgeld bei den

Events. Und sie ist die Schnellste von uns mit den Skiern

bergab und mit dem Rad bergauf“, ergänzt Sabine Atzl. „Ja,

ja, Frau Präsidentenstellvertretergattin“, antwortet Bettina

belustigt über die Vorstellung. Gefolgt von allgemeinem Gelächter.

Sabine ist das Vorstandsurgestein. Seit 20 Jahren im

Verein, über 15 Jahre im Vorstand als Schriftführerin

und Kassierin. Inzwischen ist sie im

Beirat aktiv „und so ganz nebenbei auch die

Gattin unseres Ehrenpräsidenten“, kommt es

hartnäckig von Renate Freisinger.

ROTE WEIHNACHTEN

Mitten unter der Vorstellungsrunde bricht

plötzlich eine nicht zu unterschätzende Diskussion

aus. Alle reden gleichzeitig. Von außen

betrachtet ein chaotisches Gesprächsknäuel,

an dem die Kellnerin schmunzelnd vorbeigeht.

Immer wieder taucht das Wort „Rot“ auf. „Ich

habe auf jeden Fall ein rotes Kleid“, erklärt Renate

Freisinger belustigt über die Diskussion

hinweg. „Denn Weihnachten trage ich immer Rot. Ein rotes

Kleid und rote Unterwäsche.“ Allgemeines Gelächter ist die

Folge und Verena Gschwentner ist sichtlich überrascht. „Rot

trägt man doch zu Silvester, das bringt Glück.“ Von Renate

kommt nur ein bestätigendes Kopfnicken, bevor sie in das

Lachen einstimmt. „Das weiß ich, zu Silvester ziehe ich das

Kleid ja auch an. Aber Weihnachten ist bei mir einfach Rot,

da hängen dann auch rote-weiß karierte Vorhänge und rote

Weihnachtskugeln.“ Die Ehrenpräsidentengattin ergänzt,

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84

Zur Sache

Die Kufsteiner Skiläufervereinigung

(KSV)

wurde 1904 gegründet.

Vom reinen Wintersportverein

hat sich die

Gemeinschaft über die

Jahre hinweg zu einem

Sportverein weiterentwickelt,

der jedes Jahr

zwölf Großveranstaltungen

organisiert. Vom

Weihnachtsskikurs über

den beliebten Nici-Cup,

der 1998 von der KSV

ins Leben gerufen wurde,

bis hin zur internationalen

Kufsteiner MTB

Stadtmeisterschaft.

Derzeit zählt der Verein

rund 300 Mitglieder.

dass sie auch ein rotes Kleid für

das Fotoshooting hätte, das aber

doch eher sexy ist. Woraufhin Verena

sofort ein gemeinsames Kleidershopping

vorschlägt. „Verena

ist eigentlich kein Vorstandsmitglied

mehr“, wechselt Renate wieder

zur Vorstellungsrunde. „Aber

sie ist das aktivste Ex-Vorstandsmitglied,

das man sich vorstellen

kann.“ Die Kufsteinerin ist seit

ihrer Kindheit beim Verein, selbst

Rennen gefahren und wie üblich

über die eigenen Kinder in den

Vorstand gekommen. Ihren Einsatz

im Verein sieht sie, genauso

wie die anderen, als Einsatz gegen

das Aussterben.

VOM AUSSTERBEN BEDROHT

„Skifahren ist ein teurer Sport.

Wir schauen, dass die Kids günstig

einen Skikurs absolvieren können

und auch, dass sie für den Skikurs

nach Ellmau zum Trainieren

kommen. Immerhin sind wir ein

Skiclub ohne Skigebiet“,

bringt Renate

Freisinger die Problematik

Kufsteins

auf den Punkt.

Wäre der Verein

nicht so aktiv,

wäre Skifahren in

Kufstein womöglich

gar vom Aussterben

bedroht, darin sind

sich alle einig. „Wobei

wir auch danke

sagen müssen. Ohne

die Unterstützung

der Stadtgemeinde

und vieler Sponsoren

wäre ein

Kinder-Skitraining

nicht möglich.“ Auch mit den

Vereins-Veranstaltungen versucht

die KSV, Sport in die Festungsstadt

zu bringen. Jede der Frauen

ist für ein Event verantwortlich.

„Und unser Highlight sind jedes

Mal die Leberkäsesemmeln“, lacht

Renate. „Für dich!“, kommt es

belustigt von Renate Stöger, die

im Verein als Schriftführerstellvertreterin

ihre Namenskollegin

und Fleischkäsesemmelliebhaberin

unterstützt und auch für den

Ausschank bei den Veranstaltungen

zuständig ist.

„Das Essen für das

nächste Rennen

habe ich schon

bestellt“, kommt

es dann auch

gleich hinterher.

15 Kuchen stehen

am Programm,

alle von Vereinsmitgliedern

selbst gebacken. „Und dazu

haben wir dieses Mal Würstl.“

ISCHGL IST TABU

Eine Aussage, die bei Renate

Freisinger gespieltes Entsetzen

hervorruft: „Gar keine Fleischkäsesemmeln?“

Sofort entbrennt

eine Essensdiskussion. Die Wiederbelebung

des KSV-Staubzucker-Logos

am Faschingskrapfen

für den

heurigen Jugendskitag

wird

vorgeschlagen.

Vom KSV-Burger,

der Hit bei

einem Vorsilvester,

wird geschwärmt.

Und

es kommt das

Gespräch auf

Traudi Greil,

First Lady und

Nummerngirl

in einem bei

den Vorstandsweibern. „Traudi ist

eigentlich nicht im Vorstand, aber

sie gehört einfach dazu als Obmanngattin

und Verantwortliche

für die Startnummern“, erklärt

Sabine. „Immerhin ist sie die gute

Seele des Vereins, verwöhnt uns

» Wir haben in

Kufstein kein Skigebiet.

OHNE DIE AKTIVITÄTEN DES

VEREINES UND DEN VON

UNS ANGEBOTENEN SKI-

KURSEN MIT SHUTTLESER-

VICE WÄRE DAS SKIFAHREN

IN KUFSTEIN WOMÖGLICH

VOM AUSSTERBEN

BEDROHT.«

RENATE FREISINGER

» Auch wenn wir ein

aktiver Frauenhaufen

sind,OHNE UNSERE

MÄNNER GINGE ES NICHT.«

VERENA GSCHWENTNER

jedes Jahr mit einem Festessen.“

Einmal im Jahr geht es auch

nach Ischgl zum Vorstandsausflug.

„Aber darüber schweigt die

Presse besser“, lachen sie im Chor.

„Eins muss man schon betonen,

Skandale gibt es bei uns, im

Gegensatz zu den

Vorstadtweibern,

nicht. Ach ja die

Vorstadtweiber“,

grinst Verena.

GEBURT DER VOR-

STANDSWEIBER

Renate beugt sich

verschwörerisch lachend vor. „Es

gab da einmal eine Vorstandssitzung.

Die Organisation einer

Veranstaltung stand an.“ Ringsum

unterbricht sie amüsiertes Gekicher.

„Bis die Männer anfangen

konnten, über die Planung zu

reden, hatten wir Frauen schon

alles organisiert. Die Blicke der

Männer waren genial“, schmunzelt

Sabine. „Ja und zu der Zeit

kam die Serie Vorstadtweiber

heraus und irgendjemand rief

dann nur den Satz: ´Eh klar, die

Vorstandsweiber haben schon

wieder alles erledigt.´ Seither hat

sich der Name für uns Mädels eingebürgert.“

Während alle lachen,

schaut eine der Ladys plötzlich

gedankenverloren in die Kerzen,

um dann mit einem Grinsen in

das Gelächter hinein zu sagen:

„Ich werde mir jetzt noch rote

Unterwäsche besorgen und wehe

du schreibst jetzt, wer das von

uns gesagt hat.“ Von irgendwo

schallt ein, „Ich komm mit“ über

den Tisch. Bevor in bester Laune

die Treffen für die nächsten Tage

vereinbart werden. Weihnachten

naht, die Skisaison beginnt

und die Vorstandsweiber sind

wieder ganz in ihrem Element.

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85

WERBUNG

Vom Klavier

bis zur Vase

FEHRINGER TRANSPORTE - SEIT GENERATIO-

NEN DIE STARTHILFE IN EIN NEUES

WOHN- UND ARBEITSLEBEN

Statistisch gesehen übersiedelt jeder Österreicher

vier Mal in seinem Leben. Vier Mal eine Herausforderung

für jeden Einzelnen, die etliche Überraschungen

bereit halten kann. So wird die Enge so

manches Treppenhauses oft erst beim ersten Kontakt

mit dem Mobiliar offensichtlich. Eine Welt

zwischen Umzugskisten und Luftpolsterfolie.

Das Seil spannt sich. Langsam gleitet das kostbare

Stück vom 2. Stock der Außenwand entlang nach

unten. Die Treppe ist zu schmal für das Klavier.

Alltag für die Mitarbeiter des Kufsteiner Unternehmens

Fehringer Transporte. Eine Erfolgsgeschichte

über drei Generationen, die 1929 begann.

MIT SCHRAUBENZIEHER UND LKW

„Möbeltransporte. Fernruf 235. Fehringer Kufstein“

prangt auf dem nostalgischen LKW, der das vergilbte

Foto dominiert. Einer der ersten großen Schätze des auf

Privat- und Firmenumzüge, Möbel- und Klaviertransporte

spezialisierten Unternehmens. Inzwischen zählen

zwei LKWs mit 7,5 Tonnen, jeder mit Hebebühne, zum

Betrieb. Ein Anhänger steht für Großaufträge bereit.

Über die Jahrzehnte haben die Anforderungen bei

Übersiedelungen stetig zugenommen. Von engen

Treppenhäusern, mehrstöckigen Gebäuden

bis hin zur Vergrößerung des Hausrates.

„Besonders herausfordernd können

Kästen oder Küchen sein“, lacht

Geschäftsführer Manfred Malleier.

Fehringer Transporte übernimmt

nämlich nicht nur Räumungen

und Umzüge, sondern kümmert

sich auf Wunsch auch um den

Auf- und Abbau der Einrichtung,

das Packen der Umzugskisten.

LACHENDE UMZUGSPSYCHOLOGIE

„Wir haben ein Gasthaus auf 1900 m ausgeräumt,

ein 300 kg schweres Klavier in den 4. Stock getragen,

Tresore mit einem Gewicht von 1,5 Tonnen entsorgt.

Geht nicht, gibt’s nicht. Das ist bei uns nicht einfach ein

Werbeslogan, das wissen wir inzwischen aus Erfahrung“,

schmunzelt Manfred Malleier. „Ich kann das

Unternehmen nur empfehlen! Schnell und preiswert.

Die beiden Mitarbeiter arbeiteten fleißig und konnten

alles in sehr kurzer Zeit einpacken und in die neue

Wohnung bringen. Nach dieser Erfahrung werde ich nie

wieder selber einen Umzug machen“, ist unter anderem

bei den Bewertungen auf der Unternehmens Homepage

zu lesen. Flexibel. Kompetent. Zuvorkommend. Spaß

an der Arbeit. Vor allem Letzteres ist Manfred Malleier

wichtig. „Ohne Fleiß kein Preis. Meine Männer

packen richtig zu, doch nur Kisten schleppen macht

unseren Job nicht aus. Ein Umzug ist für viele Menschen

Stress pur, die Ausstrahlung unserer Mitarbeiter,

ihre Freude an der Arbeit, tragen einen gewichtigen

Teil zum Umzugserfolg und -erlebnis bei. In all der

Hektik wirken wir oft wie ein sicherer Hafen.“

» Geht nicht, gibt’s nicht.

Das ist bei uns nicht einfach ein

Werbeslogan, DAS WISSEN WIR AUS

JAHRZEHNTELANGER ERFAHRUNG.«

Spedition Fehringer KG

Ing. Johann Fehringer

Feldgasse 5, 6330 Kufstein

Email: kontakt@fehringer-umzug.at

Tel: +43 5372 62773

www.fehringer-umzug.at

MANFRED MALLEIER,

GESCHÄFTSFÜHRER FEHRINGER TRANSPORTE

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86

text:

ADRIANE GAMPER

foto:

VANMEY

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87

Skier

Sprungbrett

VON DER RENNPISTE AUF DEN BILDSCHIRM – MIT VOLLGAS DURCH´S LEBEN

Skier bestimmen das Leben von Martina Lechner. Nahezu von selbst steigt sie bis zu ihrem Karriereende

2005 im Skizirkus immer weiter nach oben. Eine Verletzung bringt eine besondere Einstellung

zum Körper. Der Zufall beschert ihr eine Stelle als Kommentatorin bei Eurosport. Ein

Leben im Zehnjahresrhythmus mit einem „Lala“ als Zukunftstraum.

Es ist ruhig in dem Haus in Hinterthiersee. Eine Seltenheit.

Normalerweise toben fünf Kinder durch die

Räume. „Ja, fünf“, kommt es bestätigend. „Ganz schön

viele, ich weiß.“ Martina Lechner strahlt über das ganze

Gesicht. Die Kinderschar passt zu ihr, denn bei der

Hinterthierseerin entspricht nichts der Norm. Direkt

an der Piste aufgewachsen, bestimmt von Kindheit an

Skifahren ihr Leben. Der Weg in den internationalen

Skizirkus hat sich „einfach so ergeben“. Genauso wie

ihre TV-Karriere. „Ein großer Zufall.“ Ein Zufall, der

ohne dem Tiefpunkt, an dem sie angelangt

war, nie passiert wäre.

OHNE PLAN B

Martinas Blick geht nach draußen.

Die Reste des ersten Schneemanns am

grünen Feld sind zu erkennen. „Jetzt

beginnt für mich die beste Zeit des

Jahres, der Schnee kommt.“ Der Lift in

Hinterthiersee ist als Kind ihr ein und

alles. Dass sie im Skiclub ist, versteht

sich von selbst. „Ich bin von Rennen zu

Rennen getingelt. Als Kind ist dir das

alles gar nicht so bewusst. Auch nicht,

dass du immer besser wirst.“ Auf den

Bezirkscup folgt der Landescup. Sie ist

14 Jahre alt, als ihr Vater ihr von einer

Schule erzählt, in die die „richtigen“ Skifahrer gehen.

„Für mich stand fest, dort gehe ich auch hin. Dass pro

Jahr damals nur 25 Kinder aus ganz Österreich aufgenommen

wurden, hat mich nicht beeindruckt. Ich

» Durch einen Zufall

bin ich zum Fernsehen

gekommen. WOBEI,

EIGENTLICH WAR ES

FÜGUNG. WENN EINE

TÜR ZUGEHT, GEHT EINE

ANDERE AUF, MAN MUSS

DAVON NUR ÜBERZEUGT

SEIN UND ZUGREIFEN.«

MARTINA LECHNER

hatte keinen Plan B.“ Martinas Traum erfüllt sich und

ihre Skikarriere geht steil nach oben. FIS Rennen.

ÖSV. „Mein lang ersehnter Kindheitstraum erfüllte

sich, ohne dass es mir richtig bewusst war. Und dann

kam mein erstes Weltcuprennen.“

STEINE IM WEG

„Es war einfach nur bruuuuutal.“ Grinsend zieht Martina

das letzte Wort betont in die Länge. „Ich dachte,

ich bin im falschen Film, als ich dort oben im Starthaus

stand.“ Emotional erzählt sie von ihrem

ersten Weltcuprennen, für das sie sich

als 2fache Juniorenmeisterin qualifiziert

hatte. Crans Montana. Schweiz.

Eine Piste für Damen und Herren.

Schlechtwetter. Nebel. Und Martina

beschert das Losglück die Startnummer

3. Immer wieder wird die Abfahrt

verschoben, bis um halb vier die ersten

zwei ins Rennen gehen. Sie steht im

Starthaus und sieht zu, wie die Fahrerin

vor ihr beim ersten Sprung stürzt.

Beide Oberschenkelknochen sind gebrochen.

15 Minuten warten. „Ich habe

mir fast in die Hose gemacht vor Angst

und ich kann gar nicht beschreiben wie

froh ich war, als das Rennen abgebrochen

wurde.“ Die Zeit der jungen Fahrerin kommt

in der nächsten Saison. Immer wieder wird sie für

einzelne Weltcuprennen eingesetzt. „Es war damals

ziemlich hart, weil Österreich unglaublich viele gute

00_KUFSTEINERIN_Ausgabe36.indd 87 02.12.17 13:13


88

Zur Person

Martina Lechner fuhr

von 1995 bis 2005 im

Europacup, gewann

dort drei Rennen. Im

Weltcup erlangte sie in

Lake Louise im Super-G

ihre beste Platzierung

mit Rang sechs. Im Jahr

ihres Ausstiegs aus

dem Skizirkus nimmt

die staatlich geprüfte

Skilehrerin an der österreichischen

Skicrossserie

teil und gewinnt

sie. Gleichzeitig startet

die Hinterthierseerin

ihre Fernsehkarriere.

Die Österreichische

Meisterin im Riesenslalom

(2002) begann

unmittelbar nach ihrem

Ausstieg aus dem

Skizirkus bei Eurosport

als Co-Kommentatorin

und Kommentatorin für

Damen-Weltcuprennen

und ist bis heute dort

aktiv.

Fahrerinnen hatte.“ 2001 sollte ihr

Jahr werden, beim Training fährt

sie Götschl und Dorfmeister um

die Ohren. Alles läuft perfekt,

bis sie im Oktober beim Training

stürzt. Alle Bänder im Knie sind

gerissen, der Unterschenkelknochen

ist komplett zertrümmert.

GESTÜRZTE KÖRPERSPRACHE

Es war ein großer Dämpfer, wie

sie erzählt. „Aber heute bin ich

fast überzeugt, dass sich der

Körper seine Zeit nimmt, wenn

sie ihm der Sportler nicht gibt.

Unterbewusst habe ich mir in

dem Jahr Auszeit eingestehen

müssen, dass ich froh war, endlich

durchatmen zu können. Heute

denke ich oft, wenn sich ein

Sportler verletzt, dass der Körper

nach einer Pause schreit.“ Martina

kämpft sich zurück. Landet

wieder im Weltcup. Erfährt einige

Plätze unter den Top 10. Doch

sie bemerkt, dass sie fest hängt.

„Ich war 27, viele Junge rückten

nach.“ Hosp. Schild. Mehrdisziplinenfahrerinnen,

die bei Rennen

bevorzugt wurden. Als sie in Lake

Louise trotz perfekter Trainingsfahrt

wieder nicht aufgestellt

wird, folgt sie ihrem Bauchgefühl,

beendet ihre Karriere mitten in

der Saison, nichts ahnend, dass

das Schicksal bereits etwas ganz

anderes für sie bereit hält.

DER DEUTSCHE

„Inzwischen weiß

ich, dass sich bei

mir alle zehn Jahre

etwas ändert“,

lacht sie. Im Jahr

2005 in der Skischule

von Ingrid

Salvenmoser, der

» Momentan bin ich

wieder in einer Art

Aufbruchstimmung. DIE

KINDER WERDEN GRÖSSER,

ICH HABE WIEDER MEHR

ZEIT. WO ES HINGEHT

,WEISS ICH NOCH NICHT,

ICH LASSE MICH TREIBEN

UND WARTE AUF DEN

NÄCHSTEN ZUFALL.«

MARTINA LECHNER

sie nach ihrem abrupten Karriereende

beim Skilehrern aushilft,

ist ihr das aber nicht im Geringsten

bewusst. Martina zieht gerade

ihre Skischuhe aus, als sie ein

fremder Deutscher anspricht. Der

Anfang eines neuen Lebens. „Es

war komisch. Nach fünf Minuten

reden habe ich mir gedacht, was

will der von mir. Und da sagte er

plötzlich, ´ich bin von Eurosport,

du solltest bei uns Kommentatorin

werden´.“ Martina schmunzelt

jetzt noch über diesen Überraschungsmoment.

Knapp ein

Monat später ist sie zum ersten

Mal auf Sendung. Auf die Frage,

wie lange sie nachgedacht hat, ob

sie das Angebot annimmt, lacht

sie laut auf. „Keine Sekunde.

Rückblickend war es perfekt, dass

ich meine Skikarriere beendet

habe. Ich war gesättigt, habe zu

der Zeit eigentlich schon unterbewusst

drüber nachgedacht, was

ich jetzt sonst machen könnte.

Immerhin war ich auch mit dem

Mann meines Lebens zusammen

und wollte eine Familie.“ Mehr

als zehn Jahre ist sie inzwischen

beim Fernsehen. Zehn. Ihre

magische Zeit. „Ja, es kribbelt.“

LALA ODER SO

Am Tisch stehen zwei Nähmaschinen.

Ihre Leidenschaft.

„Ich hatte vor Jahren einmal ein

Projekt“, kommt

es lachend. „Ich

habe Kappen

gestrickt. Richtig

coole Sachen mit

Glitzer und so.

Zuerst habe ich

sie nur an Freunde

verschenkt,

über Mundpropaganda

entstand ein kleiner

Verkauf.“ Plötzlich springt sie auf

und holt ein Säckchen. Kleine

Labels zum Aufnähen. Rot mit

weißem Stern und dem Schriftzug

Lala. „Mein Markenname.“ Sie

kichert, während sie erzählt, wie

der Name entstand. Martina war

gerade für eine Auszeit in den

USA bei einem Freund und richtete

sich eine E-Mail Adresse ein.

„Von 1 bis 100 gab es schon alle

Martinas. Plötzlich kam mir die

Idee mit dem Zusatz Lala. Als ich

einen Namen für meine Mützen

suchte, fiel mir wieder mein „Lala“

ein.“ Ihre Mützenprojekt hat sie

wieder aufgegeben. „Aber irgendwann

starte ich wieder etwas

Kreatives. Oder ein Café. Nicht

irgendeines, eines, wo du dich wie

zu Hause fühlst, auch einfach nur

nähen oder etwas lesen kannst.

Ich hätte so viele Ideen. Ich bin

wieder an dem Punkt, an dem ich

am Ende meiner Skikarriere war.

Die Windelzeit neigt sich dem

Ende zu, die Kids werden größer

und in mir fragt sich wieder alles:

´Und jetzt?´.“ Momentan taucht

Martina aber mit großer Begeisterung

in die Skisaison ein. Auch

heuer wird sie wieder fast jedes

Weltcup-Damenrennen und die

Skicross-Serie kommentieren.

Die Nervosität vom Anfang ist

verflogen. Dass sie teilweise zehn

Millionen Zuseher hat, blendet

sie aus. „Ich genieße das nach all

der Zeit immer noch sehr. Das

ist der beste Job für mich neben

meinem Mama-Dasein.“ Mit

einem Lachen im Gesicht packt

sie ihre Lalas wieder ein und es

ist ihr anzusehen, dass sie für

den nächsten Zufall bereit ist.

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WERBUNG

● Kontakt

HYPO TIROL BANK AG

Geschäftsstelle Kufstein

Oberer Stadtplatz 6

6330 Kufstein

Tel 050700 7500

www.hypotirol.com

Günther Kastner (Geschäftsführender Gesellschafter C-Quadrat)

MMag. Georg Frischmann, CFA (Leiter Private Banking Hypo Tirol Bank)

Mag. Jürgen Lindner, CEFA (Vice President BlackRock Deutschland)

INVESTIEREN MIT WEITBLICK:

MARKTCHANCEN FÜR ANLEGER

Mag. Wolfgang Fuchs (Anlageberater der Hypo Tirol Bank in Kufstein

mit Mag. Clemens Mayr (Geschäftsstellenleiter Hypo Tirol Bank Kufstein

und Wörgl) und Dietmar Seelaus von Elektro Seelaus in Wörgl.

Wie lange kann das so weitergehen? Diese Frage drängt sich angesichts

der Kursentwicklungen an den Aktien- und Immobilienmärkten auf. Ein

Höchststand jagt den anderen – während die Zinsen auf Niedrigniveau

verharren. Bei einem Infoabend im Hotel Panorama Royal wurde auf

Einladung der Hypo Tirol Bank dieser Frage auf den Grund gegangen.

Dazu wagte MMag. Georg Frischmann, Leiter des Private Banking der

Hypo Tirol, einen Marktausblick. Sein Fazit: „Die EZB wird die Zinsen in

den kommenden Jahren trotz brummender Konjunktur nur moderat

erhöhen. Für ein Niveau wie vor der Finanzkrise wird es wegen zu

hoher Staatsschulden und der demographischen Entwicklung in der

Euro-Zone nicht reichen.“ Das spielt den Börsen weiter in die Hände.

WENIGER KOSTEN. MEHR ERTRAG.

Es braucht also Strategien, um vom Börse-Hoch zu profitieren

und trotz niedriger Zinsen optimale Erträge zu erzielen. Zu diesem

Thema begrüßten die ca. 80 Gäste Herrn Mag. Jürgen Lindner

vom weltweit größten Vermögensverwalter „BlackRock“. Lindner

berichtete über Vorteile und Chancen im ETF-Bereich.

Peter Mayer (Eigentümer Hotel Panorama Royal) mit Vorstandsdirektor

Hypo Tirol Bank Mag. Alexander Weiß.

INVESTIEREN MIT GUTEM GEWISSEN

Immer mehr Anleger messen den Erfolg Ihres Investments nicht nur

am Gewinn, sondern auch daran, wie dieser erzielt wurde. Zum

Thema nachhaltiges Investieren betrat Herr Günther Kastner, Geschäftsführender

Gesellschafter der C-Quadrat Gruppe Österreich,

die Bühne. Er schilderte anschaulich, wie Mikrofinanzfonds funktionieren

und welche soziale Wirkung diese Investments entfalten.

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WERBUNG

fotos: VANMEY

Alpenrose

erstrahlt in neuem Glanz

GLÜCKLICHE FAMILIE: (V.L.) LISA MAURACHER (AYURVEDA RESORT SONNHOF), JOHANNES MAURACHER (STEUERBERATUNG

RAUSCHER & PARTNER), STEPHAN MAURACHER (ALPENROSE KUFSTEIN) MIT PARTNERIN CARLA FUCHS, JOHANN

MAURACHER (OBMANN TVB KUFSTEINERLAND) UND CHRISTINA MAURACHER (AYURVEDA RESORT SONNHOF).

PIRLO-BOSS WOLFGANG SCHAUER GENOSS DEN

ABEND GEMEINSAM MIT GATTIN VESNA.

EIN GELUNGENER ABEND FÜR RESTAURANTCHEF CHRISTIAN PRACK UND

SPITZENKOCH MARKUS HEIMANN VON DER ALPENROSE KUFSTEIN.

TRACHTEN PFLUGER

RÖMERHOFGASSE 6

OBERER STADTPLATZ 16

6330 KUFSTEIN

05372/62909

THOMAS UND MARION EDER ZÄHLTEN ZU DEN

UNZÄHLIGEN GRATULANTEN DER ALPENROSE.

ARMIN RIEDHART (EUROGAST RIEDHART), JULIA UND PETER MAYER

(PANORAMA ROYAL) UND IRENE RIEDHART.

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THOMAS UND SANDRA BODNER WAREN BEGEISTERT VON

DER NEUEN ALPENROSE KUFSTEIN.

GENOSSEN DAS 12-GÄNGIGE MENÜ UND EIN GEPFLEGTES GLASERL WEIN: TIHANA KRALJE-

VIC UND SOPHIE KLAMMER MIT FLORIAN UNTERBERGER UND PETER SKRZYPCZAK.

GRANDIOSER AUFTAKT FÜR

KUFSTEINS NEUE ALPENROSE

Zum genussvollen „Get together“

lud Stephan Mauracher als neuer

Besitzer der Kufsteiner Alpenrose.

Rund 100 illustre Gäste ließen es

sich nicht entgehen, dem frisch

gebackenen Hotelier die Aufwartung

zu machen und zur Neueröffnung

des Traditionshauses

nach einem trendigen Umstyling

zu gratulieren. Kredenzt wurde

ein zwölfgängiges Menü von Spitzenkoch

Markus Heimann, der

sein Handwerk im Münchner

Tantris erlernte und künftig

die Gäste der Alpenrose

Kufstein kulinarsch verwöhnen

wird. Gefeiert wurde

bis in die späten Abendstunden.

Einhelliger Tenor:

Kufstein hat wieder einen

hervorragenden Gourmettempel.

TVB-AUFSICHTSRATSVORSITZENDER HELMUT NASCHBERGER MIT ÖVP-

LANDTAGSABGEORDNETER BARBARA SCHWAIGHOFER UND GERALD UNTERBERGER.

DREIMÄDERLHAUS: (V.L.) SUSANNE HAUBER-PIFFER MIT IHREN

BEIDEN SCHWESTERN HEIDI UND NINA HAUBER.

STEUERBERATER KLAUS KOHLBACHER MIT JOHANN MAURACHER (OBMANN TVB

KUFSTEINERLAND) UND SPARKASSEN-VORSTANDSDIREKTOR REINHARD WALTL.

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WERBUNG

fotos:

VANMEY

Skoda

präsentierte Karoq

MIT FETZIGEM SAX-SOUND UND EINER IMPOSANTEN LIGHTSHOW

WURDE DER NEUE SKODA KOROQ BEI PORSCHE KUFSTEIN PRÄSENTIERT.

SKODA-VERKAUFSLEITER HEINRICH HORN LIESS ES SICH NICHT NEHMEN,

MIT PORSCHE-GESCHÄFTSFÜHRER ANDREAS MAYER ANZUSTOSSEN.

HATTEN SICHTLICH SPASS BEI DER PRÄSENTATION DES NEUEN SKODA KAROQ:

ANNEMARIE VORHOFER MIT PETER KOLLITSCH.

HEIDI BAUER VOM DAN KÜCHENSTUDIO IN KUFSTEIN BEWUN-

DERTE DEN NEUEN KAROQ MIT PARTNER KLAUS ACHORNER.

EIN CLUBBING GANZ IM

ZEICHEN DES NEUEN KAROQ

Zum stylishen Skoda-Clubbing

lud

Skoda-Verkaufsleiter

Heinrich Horn und

präsentierte dem gespannten

Publikum den

neuen Skoda Karoq, der

mit Begeisterung von

den rund 200 Gästen in

Augenschein genommen

wurde. Gefeiert wurde

im Anschluss mit DJ Chris

Moro bei fetzigen Sounds

bis in den späten Abend.

DREI AUGENWEIDEN: (V.L.) TERESA DECASSIAN (SCHÖNGEIST KOSMETIK) UND

MARION KOMMETER (TAX & MANAGEMENT) MIT SARAH GRUBER.

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WERBUNG

love affair

bei Mode Kink

fotos:

VANMEY

Margot Glonner (2.v.l.) mit den Models Larissa van Boekel,

Sonja Rieger und Renate Freisinger.

MODE KINK LUD ZU EINEM

ABEND IM ZEICHEN DER

„LOVE AFFAIR“!

Andrea Zanier (links) freute sich mit den Mitarbeiterinnen Carina

Vinciguerra und Ulrike Lamprecht über den Ansturm.

„Love Affair“ – unter diesem Motto wurde bei

Mode Kink in Ebbs bis spät abends gemixt, probiert

und geplaudert. Dass Mode für das Team von

Mode Kink und die Models eine wirkliche „Love

Affair“ ist, das stand an diesem Abend außer Frage.

Patrizia Hager und Gerda Einwaller genossen mit Inge Freisinger

die leckeren Cocktails von Andy Mayrhofer.

neU iM SortiMent

der hit für Weihnachten!

PoPcorn

PoPPer

und

hotdog

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Vintage-Look

für Büro, küche, ...

erhältlich in den Farben:

hellblau, hellgrün und beige

kufstein arkadenplatz 1, tel. 05372/62737, www.oegg.co.at

In dieser Serie auch erhältlich:

Burgermaker, Eismaschine uvm.

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94

fotos:

VANMEY

20 Jahre

Eine Erfolgsstory

FREUTEN SICH ÜBER DIE VERLEIHUNG DES TIROLER LANDESWAPPENS AN DIE FACHHOCHSCHULE KUFSTEIN: (V.L.) EHRENPRÄSIDENT WALTER J. MAYR,

GF THOMAS MADRITSCH, STIFTUNGSVORSTAND HERBERT MARSCHITZ, LH GÜNTHER PLATTER, BGM MARTIN KRUMSCHNABEL, STIFTUNGSVORSTAND

HERWIG VAN STAA, REKTOR MARIO DÖLLER, STIFTUNGSVORSTAND FRANZ MAYER.

STADTWERKECHEFS UNTER SICH: WOLFGANG GSCHWENTNER (STADT-

WERKE KUFSTEIN MIT REINHARD JENNEWEIN (STADTWERKE WÖRGL).

MULTIUNTERNEHMER MANFRED PLETZER MIT ÖVP-LANDTAGSABGEORDNETER BARBARA

SCHWAIGHOFER UND WK-KUFSTEIN GESCHÄFTSFÜHRER PETER WACHTER.

SPARKASSEN-VORSTANDSDIREKTOREN KLAUS FELDERER UND REIN-

HARD WALTL GRATULIERTEN DER FH KUFSTEIN ZUM 20-JÄHRIGEN.

ANWALT MUSTAFA TUNCER MIT GERALD UNTERBERGER UND NICO SEITZ VOM

SHARED SPACE BASISLAGER KUFSTEIN.

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GROSSER

AUFLAUF

ZUM RUNDEN

JUBILÄUM

Zum 20-jährigen Jubiläum lud die

FH Kufstein Tirol zur Feier in den

Bildungstempel und ließ die beiden

Dekaden in launigen Reden

und spritzigen Präsentationen Revue

passieren. Stiftungsvorstand

Herbert Marschitz erinnerte an

den mühsamen Anfang und Rektor

Mario Döller wie Geschäftsführer

Thomas Madritsch zeigten

einen Ausblick in die Zukunft.

Nächste Highlights: Der Ausbau

der FH IV, der 2018 starten soll,

und das große Ziel bis 2030 bis zu

3.000 Studierende an der FH Kufstein

Tirol inskribiert zu haben.

DIR. MICHAEL RIESER, PETER GREIDERER , PROK. BERNHARD SCHWAIGER UND

VORSTANDSDIREKTOR PETER HECHENBLAICKNER VON DER RAIFFEISENBEZIRKSBANK.

WURDEN MIT DEM EHRENZEICHEN DER FH KUFSTEIN TIROL AUSGEZEICHNET:

DIE BEIDEN EHEMALIGEN STIFTUNGSVORSTÄNDE SIEGFRIED DILLERSBERGER

UND HANS TREICHL SOWIE STIFTUNGSVORSTAND HERWIG VAN STAA.

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gemeinsam mit Familie

und Freunden genießen

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Donnerstag–Sonntag

11:00 –14:30 | 17:30–23:30

STIFTUNGSVORSTAND HERBERT MARSCHITZ, LANDESHAUPTMANN GÜNTHER

PLATTER UND BGM MARTIN KRUMSCHNABEL SCHREITEN DIE SCHÜTZENFRONT AB.

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nur mit Reservierung

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HANNES BODNER (OBMANN FACHHOCHSCHULVEREIN)

MIT STIFTUNGSVORSTAND HERWIG VAN STAA.

DIE GRÜNE BUNDESRÄTIN NICOLE SCHREYER MIT SARA

NEUBAUER, LEITERIN STUDIENGANGSMANAGEMENT.

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architektur

fashion

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feia obnd glasl

bei Peakmedia

fotos:

VANMEY

Dresch

GASTHAUS HOTEL

PEAKMEDIA-TEAM FEIA OBND GLASL: Jonas Wilhelm, Florentine Bernard, Josef Maier,

Alois Oppacher und Samuel Geisler.

EINFACH MAL

SO FEIERN...

Aus Spaß an der Freude und um sich

einfach im gemütlichen Rahmen mit Geschäftsfreunden

und Kunden zu treffen,

lud man bei Peakmedia in Ebbs zum FEIA

OBND GLASL. Präsentiert wurde so ganz

nebenbei die neueste Bildschirmtechnik

auf der künftig die Werbespots der

Kunden laufen sollen. Das Highlight: ein

3,5 Millimeter dicker OLED-Flatscreen

in Ultra HD von LG, den man sogar an

die Schaufensterscheibe kleben kann.

Klaus Angerer ließ sich das FEIA OBND GLASL mit

Mark Bondorfer und Paul Vadasz schmecken.

Joe und Nici Glonner kamen gleich nach Feierabend

mit Sohn Tobias Glonner.

MARTINIGANSL

Ab 11.11.2017 servieren wir

euch ein „Gans“ besonderes

Schmankerl – Bio-Weidegänse

aus dem Burgenland. Wir

freuen uns auf euren

Besuch!

11.11.2017–19.11.2017

PICCANTE SPUMANTE

Genießt einen musikalischen

Abend mit dem Ensemble

CANTO SONOR - Sänger der

Tiroler Festspiele Erl und lasst

euch von uns mit einem exklusiven

4-Gang Menü verwöhnen.

25.11.2017 ab 19:00 Uhr

EUR 79,00 pro Person

inkl. Aperitif

WEIHNACHTSFEIERN

Plant bereits jetzt eure Weihnachtsfeier

bei uns im Gasthaus

Dresch. Gerne erstellen

wir mit euch gemeinsam euer

persönliches Menü. Wir freuen

uns auf eure Reservierung!

Thomas Pichler (Landmaschinentechnik Pichler)

mit Bernhard Schwaiger (Raiffeisenbezirksbank).

Glonners dürfen in Ebbs nicht fehlen:

Joe Glonner mit Gattin Inge und Sohn Fabian.

FAMILIE ANKER

Oberweidau 2 | 6343 Erl

RESERVIERUNGEN:

+ 43 5373 8129

anker@dresch.at

www.dresch.at

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WERBUNG

VONSTOLL

handpicked

fotos:

VANMEY

MIT EINEM VERDIENTEN GLÄSCHEN SEKT STIESSEN CLAUDIA UND

CARINA STOLL AUF DIE ERÖFFNUNG VON VONSTOLL AN. PROST!

ANDREA ZANIER (MODE KINK) STATTETE DEM IN DER NACHBARSCHAFT

GELEGENEN SCHUHTEMPEL EINEN ERSTEN BESUCH AB UND WAR BEGEISTERT.

KUFSTEINS FEINE SCHUHE

SIND JETZT VONSTOLL

LISA SCHICKH GRATULIERTE CLAUDIA STOLL ZUR ERÖFFNUNG DES NEUEN SCHUHTEMPELS

UND ÜBERREICHTE AUCH GLEICH EINEN HERBSTLICHEN BLUMENSTRAUSS.

Mit einem kleinen, aber feinen

„Soft Opening“ eröffnete

Kufsteins schönstes Schuhgeschäft

Ende Oktober die

Pforten. Claudia und Carina

Stoll präsentieren in der

Kaiserbergstraße unter der

Marke VONSTOLL feinste

Schuhmode aus den europäischen

Modemetropolen. „Wir

konzentrieren uns dabei auf

handerlesene Marken, deren

Modelle wir jedes einzeln

und mit viele Liebe zum

Detail aussuchen“, freut sich

Claudia Stoll. „Wir waren total

überrascht über den enormen

Zuspruch, den wir schon in

den ersten Tagen hatten,

und können uns dafür nur

bedanken“, ergänzt Tochter

Carina voller Freude.

MARGIT PFISTER UND DANIELA ERLER LIESSEN ES SICH NICHT NEHMEN, BEI DER

ERÖFFNUNG DIE NEUESTEN DAMENMODELLE VON VONSTOLL ZU BEGUTACHTEN.

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Silvester Royal

Sektempfang

Mitternachtsbuffet

Live-Musik

Feuerwerk

Einlass ab 22:00 Uhr

Preis pro Person: € 65,-

Begrenzte Teilnehmerzahl - Anmeldung unter

oce@panorama-royal.at oder +43 (0)5332 / 77117

Panorama Royal GmbH & CoKG

Panoramastraße 2 - A - 6323 Bad Häring - Tel. +43 (0) 5332 77 117 - office@panorama-royal.at - www.panorama-royal.at

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Sp 11-17 Weihnachten Kufsteinerin 210x270.qxp_Layout 1 22.11.17 15:45 Seite 1

Frohe Festtage

und ein glückliches

neues Jahr!

Mit den besten Weihnachtsgrüßen für unsere

Kunden und Geschäftspartner verbinden wir

unseren Dank für die vertrauensvolle und

angenehme Zusammenarbeit und wünschen für

das neue Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg.

www.sparkasse.at/kufstein

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