SportArt_Ausgabe_3_Online

brandstift

Verlagsort 6336 Langkampfen

AUSGABE Nr. 03 | Feb. - März 2018

DAS LOKALE SPORTMAGAZIN FÜR KUFSTEIN, WÖRGL & UMGEBUNG

DAS FÜR KUFSTEIN - WÖRGL & UMGEBUNG

Ski Alpin

Lena Kaufmann,

WSV Schwoich

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18.500 Haushalte

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Angerberg

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Hannes Jenewein · Fichtenweg 3 · A-6336 Langkampfen

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Rücken werden hingegen von einer Mischung aus 30 % Primaloft

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Reitern ein Muss –

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Claudia Käfer aus

Langkampfen, die

Gewinnerin des letzten

Gewinnspieles, freut sich

über gewaltige Freeride-

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Wir gratulieren!

Laufzeit 1 Monat ab Erscheinungsdatum Ausgabe 3 Feb./März 18. Der/die Gewinner/in wird persönlich auf Facebook kontaktiert.


4

Editorial

Hannes Jenewein

Herausgeber

Manchmal habe ich den

Eindruck, ich bin der

einzige in diesem Land,

der mehr ans Training

glaubt, als an Transfers.

Jürgen Klopp

„Immer wieder werde ich gefragt, warum ausgerechnet

der/diese Sportler/in in den Vordergrund

gerückt wird. Andere wären möglicherweise

bei weitem erfolgreicher, besser, sind

schon weiter oder was auch immer. Natürlich

machen sich heimische herausragende Spitzenleistungen

sehr gut und werden auch in

der Sport.Art immer wieder, hoffentlich gebührend,

standesgemäß publiziert. WM- oder

Olympiateilnehmer, Europameister, etc. sind

die personifi zierte Werbung für den jeweiligen

Sport und, wie aufmerksame Leser feststellen,

laufend fi xer Bestandteil dieses ausschließlich

regionalen Magazines.

Trotzdem gilt auch reinen Freizeitsportlern

und deren vergleichsweise überschaubareren

Zielen mein Interesse. Diese sind es nämlich,

womit sich die Allgemeinheit selbst noch besser

identifi zieren kann. Sport begeistert in

allen erdenklichen Facetten. Die unterschiedlichen

Geschichten sollen beweisen, dass annähernd

jede Körperstatur, jedes Alter, beinahe

jeder Terminkalender etc. Bewegung und

deren Faszination zulässt. Nur die wenigsten

von uns können sich, aufgrund berufl icher

oder familiärer Situation, schon allein aus

terminlichen Gründen täglich voller Wucht ins

Training stürzen.

Wenn man zudem beispielsweise unseren

Lehrkörpern genauer zuhört, steigt stetig die

Anzahl der Kinder, welche nicht einmal mehr

in der Lage sind einen halbwegs brauchbaren

Purzelbaum oder in unserer Sprache „Burzigagl“

hinzubekommen. Die fortschreitende

Verschlechterung des allgemeinen Körpergefühls,

der koordinativen Fähigkeiten, der motorischen

Grundlagen ist bei Halbwüchsigen in

der Stadt noch ausgeprägter als im ländlichen

Bereich zu beobachten. Frei nach dem Motto:

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer

mehr!“, wird logischerweise auch die Anzahl

der Eltern, welche ihren Kindern sportliche

Aktivität vorleben, zunehmend kleiner und

der wertvolle Nachahmungseffekt geht verloren.

Früher verbrachten zudem die Kids den

Großteil ihrer Freizeit beim Spielen im Freien

und das digitale Angebot zu Hause war keine

Alternative. Mittlerweile ist es in sehr vielen

Fällen genau umgekehrt. Handyspiele, Tablets,

Spielkonsolen, Computer und TV verhindern

regelrecht den natürlichen, instinktiven

Bewegungsdrang auszuleben. Die, speziell in

jungen Jahren, wichtigen Körpererfahrungen

bleiben aus oder werden nur eingeschränkt

erlernt.

Darüberhinaus hat laut letzten Studien der

Prozentsatz stark übergewichtiger Jugendlicher

zwischen 5 und 19 Jahren seit 1975 um

sagenhafte ca. 400% zugenommen.

(Quelle: derStandard vom 11.Okt. 2017)

Aber bevor das Ganze jetzt vollends ausartet

wünsche ich viel Spass beim Lesen und bin

wieder auf Euer konstruktives Feedback gespannt

(facebook.com/Sport.Art.Magazin). Ich

hoffe es ist für jeden etwas Interessantes dabei!“

Herzlichst Euer

Titelbild: Lena Kaufmann, WSV Schwoich © Brandstift

Medieneigentümer und Herausgeber: Brandstift - Printservice & Grafi k · Hannes Jenewein · Fichtenweg 3 · A-6336 Langkampfen · ATU 70066901 · offi ce@brandstift.at · www.brandstift.at

Telefon +43 (0) 699 - 11 49 96 94 · Auflage: 19.000 Stk. · Kostenlos an die 18.500 Haushalte in Kufstein, Langkampfen, Schwoich, Mariastein, Kirchbichl, Angerberg, Angath und Wörgl.

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6

8 12 16

Langlaufen Angerberg

Ski Alpin Schwoich

Eisschnelllauf woergl

Vor der Reportage musste ich selbst zum ersten

Mal auf die wackeligen Langlaufski. Franz

Laner gab mir einen schnellen Crashkurs und

dann fl itzten wir auf dem Rundkurs in Angerberg

los. Machte großen Spass!

Sein Kommentar:“Man kann keine Langlauf-

Reportage machen, wenn man es selbst nicht

ausprobiert hat!“ :o)

Unter widrigsten Verhältnissen versuchte

ich im tiefen Schneetreiben am Hochfeldlift

in Schwoich halbwegs brauchbare Bilder zu

schießen. Ich glaube das Ergebnis kann sich

durchaus sehen lassen.

Heimischer Eisschnelllauf ist wahrscheinlich

nicht nur für meine Person absolutes Neuland.

Großer Fahrtenaufwand schreckt die

motivierten Trainer und Sportler nicht ab.

Wohl wenige Freizeitsportler nehmen für ihre

Passion so viel auf sich!

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Eiskunstlauf

Kufstein

Sportkegeln

Woergl

Fackelschwimmen

Kufstein

Fussball

Langkampfen

Trotz des relativ langen Bestehens

des Eiskunstlaufvereines

in Kufstein ist immer noch sehr

wenig bekannt. Fehlende, heimische

Veranstaltungen sind

womöglich ein Grund.

Jeder hat vermutlich schon mal

gekegelt oder gebowlt, aber sich

über Regelmäßigkeit in einem

Verein bis dato noch nie ernsthaft

Gedanken gemacht.

Fackelschwimmen der Kufsteiner

Wasserrettung im saukalten

Inn. Nichts für Weicheier! Ich

selbst konnte leider nicht mitmachen,

weil ich Photos schießen

musste! :o)

Helmut Werlberger über die

langjährige Philosophie vom SV

Langkampfen. Nachwuchsarbeit

steht dabei im Vordergrund. Auf

große Transfers wird verzichtet.

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8

Vor ca. 20 Jahren trennte man sich vom Sportverein

Angerberg (Sektion Langlauf) und der damalige

Sektionsleiter Franz Laner (Bild rechts) gründete

kurzerhand einen eigenständigen Langlaufclub.

Anfänglich vermutete man, dass sich die Aktiven

ausschließlich auf den „Lanerischen Verwandten-

und Bekanntenkreis“ beschränken würden.

Mit mittlerweile knapp 500 Mitgliedern ist der LLC

Angerberg mit Sicherheit einer der größten Langlaufclubs

Österreichs und qualifiziert regelmäßig

Sportler für die EYOF (European Youth Olympics

Festival), wo pro Sportart und Land lediglich ein

Bursch und ein Mädel an den Start gehen dürfen.

Derzeit sind vom LLC an internationalen Wettkämpfen

aktiv: Lisa Osl & Dominik Unterweger (Biathlon) und Lisa

Achleitner, Sanne Kaindl & Matthäus Hilber (Langlauf)

Franz Laner:“Langlaufen ist supergesund! Es wird in der

frischen Luft der gesamte Körper, die Muskeln, das Herz-

Kreislaufsystem, Koordination inklusive Kraft und Ausdauer

sehr schonend trainiert. Im Vergleich zur klassischen

Laufbewegung, wo der gesamte Bewegungsapparat

durch das ständig nötige Abfedern der Vertikalkräfte auf

Dauer bei weitem intensiver in Mitleidenschaft gezogen

wird, bietet Langlaufen mit seinen harmonisch gleitenden

Bewegungen beste Voraussetzungen, um bis ins hohe Alter

hinein aktiv und fi t zu bleiben. Das beste Beispiel ist

sicherlich mein Vater, Franz Laner Sen., der mit seinen

mittlerweile fast 80 Jahren (Bj. 1939) immer noch beim

jährlichen Engadiner Skimarathon mitläuft. Die Intensität

ist jedem selbst überlassen. So kann man auch als untrainierter

Einsteiger sehr schnell die heimische, beeindruckende

Winterlandschaft in Bewegung genießen.

Mit seinen Laktatwerten

koennte man salat anmachen,

so sauer sind die!

Stefan Schwarzenbach über das Olympia-Ende

von Langlauf-Sprinter Josef Wenzl in der

Qualifi kation, Olympische Spiele Sotschi 2014

Warum sollte jemand, der einfach nur für sich

selbst langlaufen gehen will, einem Club beitreten?

Viele unserer Verantwortlichen haben in der Vergangenheit

als Rennläufer internationale Erfahrung sammeln

können und sind nun in der Lage wertvolles Wissen an

unsere Sportler weiterzugeben. Aus diesem Grund haben

wir ein Mal in der Woche auf unserer Loipe einen


9

Langlaufclub Angerberg

Spass, Sport, Leistung!

Langlauftreff organisiert, wo man sich von unseren

Trainern unter anderem einfache, jedoch

äußerst hilfreiche Tipps zur Verbesserung der

eigenen Technik abholen kann. Gegenseitige

Unterstützung im Material- oder Wachsbereich

und Pfl egehinweise gehören selbstverständlich

ebenso dazu. Sehr beliebt ist unsere Tauschod.

Flohmarktbörse. Speziell Kinder benötigen

immer wieder angepasstes Equipment. Zudem

macht es sicherlich bei weitem mehr Spass,

seine eigene Passion mit Gleichgesinnten zu

teilen. Dies geht bei sehr vielen mittlerweile

über den reinen Langlaufsport hinaus. So entstand

im Verein eine eigene Gruppe für Nordic

Walking.

Eine Besonderheit in Angerberg –

unsere wirklich tolle Nachtloipe!

Die guten Gründe für eine Nachtloipe liegen

förmlich auf der Hand – wenn man auch

nach Feierabend noch die Möglichkeit bekommt,

im Winter seinen Outdoorsport auszuüben.

Sie existiert nun schon seit über

25 Jahren. Anfänglich wurden die bereits

vorhandenen Flutlichtmasten des damaligen

Fußballplatzes nach außen gedreht. Mittlerweile

lockt ein, mit neuem LED-System

ausgeleuchteter, großer Rundkurs Sportler

aus der gesamten umliegenden Region,

aber auch zahlreiche Touristen, regelmäßig

nach Angerberg. An dieser Stelle muss die

großartige Zusammenarbeit mit dem TVB

und der Gemeinde erwähnt werden, welche

dieses wunderbare Projekt möglich

macht. Die bestens präparierte Nachtloipe,

mit gewalzter Skating- und gespurter

Diagonalrunde, ist täglich ab Dämmerung

bis 21.30 Uhr benützbar.

Österreich ist im internationalen Vergleich

ein Langlaufzwerg. Klarerweise dauert in

den nördlichen Ländern der Winter bis

zu sechs Monate und in unseren Breitengraden

ist man schon froh, wenn drei

Monate lang auf Schnee gelaufen werden kann.

Das Argument alleine kann allerdings nicht als

Ausrede herhalten. Die Schweizer konnten zum

Beispiel heuer beim letzten Weltcup drei Mal

gewinnen. Der Langlauf hat sich dort generell

einfach bei weitem besser durchsetzen können.

Es ist schon beeindruckend wenn beim Schweizer

Volkslanglauf bis zu 10.000 Menschen

durch den Schnee pfl ügen. Bei unseren Großveranstaltungen

(Dolomiten- oder Kaiserlauf)

nehmen vielleicht 500 Inländer teil und diese

werden mit Sportlern aus den umliegenden Regionen

wie zum Beispiel Bayern oder Südtirol

auf gerade mal ca. 2.000 Sportler aufgestockt.

Nur eine große Breite ist in der Lage Weltspitze

zu erzeugen. Der heimische Langlaufsport

erlebte bereits in der Vergangenheit einen Aufwärtstrend,

der jedoch, meiner Ansicht nach,

aufgrund zunehmender Zeitenmessungen bereits

im Hobbybereich wieder abfl achte. Meistens

genügt es nicht einfach mitzulaufen, sondern

der Großteil versucht erfolgreich zu sein.

Der damit verbundene Mehraufwand ist für

reine Freizeitsportler jedoch nicht bewältigbar.

Die Breite verschwand somit wieder bei den

verschiedenen Veranstaltungen. Mentalität als

Sündenbock – das wäre natürlich bei weitem

zu einfach! Unsere heimischen Langlaufclubs

haben hier eindeutig einiges verschlafen. Dass

sich generelle Nachwuchsarbeit nicht nur auf

regelmäßiges Training reduziert, sondern zusätzlich

mit aktiver Werbung, beispielsweise in

den umliegenden Schulen, verbunden ist, haben

wir schon vor vielen Jahren erkannt. Aus

diesem Grund organisieren wir immer wieder

gut besuchte Schnuppertrainings, wo Kindern

mit sehr viel Spass Langlauf und Biathlon spielerisch

nähergebracht wird. Kinder wollen nicht

trainieren, sondern spielen! Das ist nun einmal

Gesetz! Wenn zu früh mit Leistungs- oder trockenem

Techniktraining begonnen wird, geht

den Kleinen vor allem bei Ausdauersportarten

der Spassfaktor recht zügig verloren. Wir versuchen

unsere Nachwuchssportler ab sechs

Trainer Gruppe III

Franz Laner

Jahren in kleinen Schritten behutsam immer

näher an den Sport heranzuführen. Staffelwettrennen,

Schneeballschlachten, Fangspiele

in allen erdenklichen Variationen, etc. machen

den Großteil des Kindertrainings aus. Ab acht

Jahren kann auf Wunsch auch bei Wettkämpfen

teilgenommen werden.

Im Frühjahr und Sommer machen wir alles,

was für die Kondition gut ist, wie Bergwandern,

Mountainbiken, Laufen und natürlich Skirollern

auf den umliegenden Asphaltstrecken. Die Radwege

zwischen Kirchbichl und Niederndorf oder

von Radfeld bis Rattenberg eignen sich dafür

sehr gut. Natürlich würden wir uns über eine

diesbezügliche Möglichkeit hier in Angerberg

freuen. In der dunklen Zeit des Herbstes trainieren

wir in der Halle und warten schon ungeduldig

auf den Schnee. Im Sommer und Herbst

fahren wir zudem jedes Jahr im Schnitt mit ca.

60 Sportlern in die Ramsau zum Trainingslager.

Gemeinsame Ausfl üge und Veranstaltungen

wie zum Beispiel Feuerbrennen pfl egen zusätzlich

das Miteinander.

Das Hauptziel für die weitere Zukunft ist sicherlich,

die Nachwuchsarbeit in dem aktuellen

Umfang weiterzubetreiben und so viele

Menschen wie möglich für den phantastischen

Langlaufsport zu begeistern. Natürlich stehen

allen unseren Vereinen generell nur begrenzt

junge Aktive zur Verfügung und jeder versucht

für seinen eigenen Sport zu werben. Der größte

Konkurrent für uns alle steht allerdings in viereckiger

Form zu Hause und verbraucht Strom.

Eltern sollten ihren Sprösslingen sportliche Aktivität

vorleben – Als Tipp ein lesenswertes Buch

zum Thema Gesundheit von Dr. Vivien Suchert:

„Sitzen ist für‘n Arsch ...“ – Warum die sitzende

Lebensweise unsere Gesundheit gefährdet und

was wir dagegen tun können.“

Weitere Infos unter: www.llc-angerberg.com


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Danach die traditionelle Küche mit

laufend frisch zubereiteten Speisen

in unserem Restaurant genießen!

Ganztägig hausgemachte Kuchen, Suppen und Brotzeiten · Ruhetage: Montag und Dienstag · Küchenzeiten: 11.30 bis 14.00 Uhr,

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Lilith Laner

Ich liebe diesen Sport

Lilith Laner (15 Jahre): „Die eine Hälfte unserer Verwandtschaft

spielt Fußball die andere betreibt Langlauf. Ich gehöre zu den

„anderen“. Schon ab ca. drei Jahren bin ich immer wieder mit

den Langlaufskiern in der Wiese herumgewackelt. Wegen meinen

aktiven Eltern bin ich mit diesem wunderschönen Sport

aufgewachsen und könnte mir ein Leben ganz ohne gar nicht

vorstellen. In einer Gruppe laufe ich lieber als alleine. Zuerst

quatsche ich noch die ganze Zeit ... das wird aber mit fortlaufender

Dauer stetig weniger ... und wenn ich irgendwann wirklich

gar nichts mehr sage, dann ist die Luft komplett draußen! :o)

In den Ferien trainiere ich annähernd jeden Tag ca. eine Stunde hier in

Angerberg. Während der Schulzeit (HTL für Bau & Design in Innsbruck)

nutze ich sehr gerne unsere tolle Nachtloipe wo ich bis 21.30 Uhr laufen

kann. Wenn man jedoch täglich um 05.15 aufstehen muss und manchmal

erst um 19.00 Uhr wieder nach Hause kommt, bleibt so manches hin und

wieder auf der Strecke.

Beim Langlaufen geht es mir nicht unbedingt um‘s gewinnen. Natürlich

freue ich mich, wenn ein Rennen gut geklappt hat, bin aber defi nitiv kein

verbissener Wettkampftyp. Schnelle Abfahrten liegen mir nicht so gut, weil

ich mit meinen Kontaktlinsen vor allem bei Schneefall nicht so gut sehe und

es schon vorgekommen ist, dass ich plötzlich mit ca. 50 km/h neben der

Spur dahinratterte. Da wird einem schon etwas mulmig! Steigungen funktionieren

dagegen sehr gut. In meiner Altersklasse werden bei den Wettkämpfen

zwischen drei bis fünf Kilometer gelaufen.

Im Tirol Cup (5 bis 7 Rennen tirolweit) zählt für mich: dabei sein ist alles! Beim

alljährlichen Bezirkscup (Langlaufrennen in Angerberg, Walchsee, Söll, Ebbs

und ein Biathlon in Schwoich) bin ich jedoch schon immer ganz vorne dabei.

Im letzten Jahr musste ich wegen einer Firmvorbereitung ein Rennen auslassen

und wurde deshalb Zweite. Vor einem Rennen schauen wir uns immer

die Strecke genau an und testen das Material (Wachs) und meistens wird‘s

dann etwas hektisch, damit ich nicht den Start versäume. Beim Austria Cup in

Saalfelden ist zum Beispiel der Ski noch nicht gut gelaufen und wir haben noch

kurz vor dem Start das Wachs gewechselt. Ergebnis: ich habe um ganze 40

Sekunden den Start versäumt und musste mit diesem Zeitrückstand ins Rennen.

Das neue Wachs hat das dann natürlich nicht mehr wirklich wettmachen

können. Die Startzeiten sind mittels elektronischem Chip fi x und können leider

nicht kurzfristig einfach so verändert werden.

Für die Zukunft wünsche ich mir schöne Winter auch in tiefen Lagen und dass

ich, trotz schulischer, berufl icher oder privater Herausforderungen für‘s Langlaufen

immer wieder genügend Zeit aufbringen kann.“Lilith Laner

Wenn ich alleine laufe,

dann hoere ich gerne Musik

von Ed Sheeran

Lilith Laner


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Der Schwoicher

Raphael Leps in Action

Jahrgang 2005, Bezirkskadermitglied

Vor allem stehen wir jetzt im

Medaillenspiegel vor Iran,

Das ist schon mal auch wichtig!

Felix Neureuther, der mit Slalom-Bronze einen

Medaillen-Nuller für Deutschland verhindert.


Josef Kaufmann

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WSV Schwoich

Tiroler sollten schifahren können!

Am kleinen, aber feinen Hochfeldlift

(Schlepplift) in Schwoich, seit ca. fünf

Jahren mit fix installierter künstlicher

Beschneiung, zusätzlichem, kostenlosen

Babylift, Kinderkarusell und dem gemütlichen

Vereinsheim, lernen zahlreiche

Kinder aus der regionalen Umgebung,

bezahlbar das Schifahren. Auch für weiterführendes

Slalomtraining bis ca. 14

Jahren ist der Hang sehr gut geeignet.

Die Gemeinde Schwoich hat die tolle Infrastruktur

geschaffen und im Anschluss

den laufenden Betrieb in die vertrauensvollen

Hände der Bergbahnen Scheffau

gelegt.

Josef Kaufmann vom WSV Schwoich (Bild

rechts): „Jede/r Tiroler/in sollte wenigstens die

Grundelemente des Schifahrens beherrschen

– man stelle sich beispielsweise einen Hawaianer

vor, der nicht schwimmen kann!

Durch diesen Sport wird jedem die beeindruckende

Schönheit der eigenen Heimat erst

richtig bewusst. Das imposante Bergpanorama,

die mächtige, schon beinahe inszenierte

Kulisse direkt vor unserer Haustür, lockt seit

jeher massenhaft Menschen aus allen Ecken

und Enden dieser Erde ins einzigartige Tirol.

Das schroffe, herausfordernde aber zugleich

bewundernswerte Land hat uns und unsere

Vorfahren schon immer geprägt. Tiefe Wurzeln,

eine gewisse Demut, Dankbarkeit und vielleicht

ein wenig gemeinsamer Stolz lassen uns näher

aneinanderrücken und das alltägliche Miteinander

harmonischer gestalten.

Auch aus diesem Grund organisieren wir

laufend sehr beliebte Kinderkurse in unterschiedlichen

Leistungsniveaus und bieten

darüberhinaus ambitionierteren Kindern und

Jugendlichen zielgerichtet weiterführendes

Wettkampftraining. Mit drei D-Lizenz-Trainern

(zweithöchste Ausbildungsstufe) ist der WSV

Schwoich nicht nur in diesem Bereich wirklich

bestens aufgestellt. So legen wir immer wieder

den perfekten technischen Grundstein für talentierte

Skiatlethen, welche sich im Anschluss

im nächsthöheren Leistungsbereich (Bezirkskader

- die Besten aus dem Bezirk Kufstein)

sehr gut behaupten können. Dort werden die

Sportler dann noch intensiver trainiert. Wie weit

jeder einzelne dann tatsächlich gehen will oder

kann hängt vom Talent, vom Willen, vom stabilen

Körper, von mentaler Stärke und ehrlicherweise

nicht zuletzt auch von fi nanziellen Rahmenbedingungen

ab. Ski-Alpin-Leistungssport

ist bereits in der Jugend extrem kostenintensiv

und die Leistungsdichte in Österreich enorm.

Unser größtes Aushängeschild ist mit Sicherheit

Hannes Lengauer-Stockner, der es bis in

die FIS und in den Europacup geschafft hat.

Wir organisieren hier am Schwoicher Hochfeldlift

zahlreiche, überaus gut besuchte Rennen

wie zum Beispiel Vereinscup, Vereinsmeisterschaft,

ein alljährliches Faschings-Seilrennen,

Nici-Cup, Bezirkscup, unterschiedliche Gemeindemeisterschaften

(Kirchbichl, Langkampfen,

Breitenbach) und weitere inklusive

Verpfl egung. Dies beweist, dass unsere Vereinsstruktur,

das gesellschaftliche Miteinander

und die Rahmenbedingungen bestens ineinandergreifen.

Wir werden auch von unserer Gemeinde und

der örtlichen Wirtschaft sehr gut unterstützt. An

dieser Stelle möchte ich mich gerne bei den

zahlreichen Helfern und Sponsoren aller Bereiche

herzlich bedanken.

Sportlich war im letzten Jahr der dritte Platz

in der Gesamtpunktewertung aller Vereine des

Bezirkes mit Sicherheit ein großer Erfolg. Wenn

wir hier noch vor einigen namhaften Vereinen

der umliegenden, paradiesischen Skigebiete

liegen, haben wir sicherlich nicht gänzlich alles

falsch gemacht!“

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14

Mit Fleischwunden koennen wir umgehen.

Gerissene Baender und gebrochene Knochen

moegen wir nicht so sehr.

Aksel Lund Svindal


hohesalve.at

15

Lena Kaufmann

Hauptsache schnell!

Lena Kaufmann (12 Jahre), unser Covergirl, steht bereits seit dem

dritten Lebensjahr regelmäßig auf den Skiern und wird mittlerweile

von Klaus Ritzer bei den Schwoicher Schülern trainiert.

„Am liebsten sind mir Rennen wo die Tore relativ direkt, speedig gesetzt

sind. Ich schaue dann zwar nicht immer optisch unbedingt extrem schnell

aus, die Zeiten passen aber ganz gut! :o)

Bei sehr drehenden Läufen, sprich Strecken mit großen Richtungsänderungen,

muss ich mich noch verbessern. Ich versuche den Schwung noch

etwas später anzusetzen, damit ich auf dem Weg zum Tor nicht rutsche,

mit den Knien noch weiter nach vorne zu gehen und auf die exakte Parallelstellung

der beiden Ski während des gesamten Schwunges zu achten.

Mein Trainer sieht das ganz genau und gibt mir immer wieder sehr gute

Tipps!

Bis jetzt habe ich die Disziplinen Slalom und Riesentorlauf bestritten.

Heuer kommt zum ersten mal ein Super-G dazu. Darauf freue ich mich

schon sehr, weil ich mich, speziell bei schnellen Läufen, ganz wohl fühle.

Wir erreichen beim Riesentorlauf schon Geschwindigkeiten von bis zu 60

km/h. Einen gewissen Respekt braucht man, aber Angst wäre fehl am

Platz! Vor Rennen bin ich schon etwas nervös, direkt nach dem Start, ist

das aber wieder völlig weg und ich bin konzentriert. Wegen dem großen

Mehraufwand verzichtete ich auf den Bezirkskader. Eine wirkliche Rennläuferkarriere

strebe ich nicht an, sondern will einfach nur so lange wie

möglich Spass am Skifahren haben. Der nötige Ernst geht dabei aber

auch nicht verloren! Letztes Jahr bin ich in der Bezirkscup Gesamtwertung

(8 Rennen) meines Jahrganges Zweite geworden, habe sowohl den

Nici- als auch den Raiba-Cup gewinnen können und bin amtierende Vereinsmeisterin.

Das war schon nicht so schlecht! Heuer messe ich mich

mit teilweise einem Jahr älteren Fahrern, da brauche ich noch etwas

Geduld – ist nicht so leicht!

Vor dem Training wärmen wir uns zuerst mit lockeren, langsamen, freien

Fahrten ohne jeglichem Torparcours auf. Dabei geben wir besonders

auf die richtige Technik und den Aufbau der Körperspannung acht. Vor

Rennen wird natürlich ohne Ski ordentlich aufgewärmt. Danach starten

in der Regel spezielle Technikübungen, wo wir beispielsweise gerne

während der Fahrt verschiedene Bewegungsübungen mit den Stöcken

absolvieren (gerade nach oben halten, um den Körper kreisen, etc.). So

lernen wir Balance, Koordination und in so vielen Positionen, Schwerpunkten,

Geschwindigkeiten wie möglich unseren Körper bzw. Ski

vielseitig zu kontrollieren. Die selben Übungen auf unterschiedlichen

Streckenabschnitten (mit/ohne Tore, eben, unruhig, steil, fl ach, hart,

weich, etc.) stellen uns ständig vor neue Herausforderungen.

Fit durch

den Winter?

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16

Ja, ich bin verrueckt. Ich laufe seit

vielen Jahren linksrum im Kreis -

das ist eben nicht normal!

Claudia Pechstein


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Eisschnelllauf in Woergl

Entscheidend ist der Speed!

Seit bereits ca. 12 Jahren wird beim SC

Lattella Wörgl Eisschnelllauf trainiert.

Der Weg dorthin klingt durchaus etwas

abenteuerlich. Auf der Suche nach

alternativen Trainingsformen für den

Langlaufsport im Sommer stieß man

auf Inlineskaten. Der Hunger kommt

bekanntlich beim Essen. Der schnelle

Asphaltsport machte plötzlich so viel

Spass, dass man sich nach einiger

Zeit vermehrt darauf konzentrierte.

Jetzt brauchten die ambitionierten

Sportler neuerlich eine rasante Alternative

für den Winter, wodurch, nachvollziehbar,

die Idee des Eisschnelllaufes

zündete – die Alternative, der

Alternative des Langlaufsportes –

vollkommen logisch!

Unser großes Aushängeschild, die

22-jährige Tirolerin Vanessa Herzog

(Kadermitglied im Inlineteam des SC

Lattella Wörgl), katapultiert den österreichischen

Eisschnelllauf mit ihren

eindrucksvollen drei Medaillen bei den

vergangenen Einzelstrecken-Europameisterschaften

im russischen Kolomna

in die heimischen Medien!

Aktuell vertritt sie Österreich bei den

Olympischen Winterspielen 2018 in

Pyeongchang (Südkorea) und die letzten

beeindruckenden Erfolge lassen weitere

große Erwartungen zu. Ein mitreißender Sog,

der hoffentlich den, unserorts bis dato durchaus

stiefmütterlich behandelten Sport auf die

Überholspur führt. Wenn man bedenkt, dass

in ganz Österreich tatsächlich nur in Innsbruck

ein entsprechender Wettkampfring existiert,

kann man sich den Stellenwert sehr leicht

ausmalen. Eisschnelllauf kann wegen den

umfangreicheren Bahngrößen- und speziellen

Bandenanforderungen (Verletzungsgefahr) leider

nicht auf üblichen Eislaufplätzen trainiert

werden. Der Umfang der Vereine mit notwendiger

Nachwuchsarbeit und dazugehörigen

Sportler ist dementsprechend gering.

Trainerin Nadja Petutschnigg: „Eisschnelllauf

ist gesund und eignet sich hervorragend um

mittels unterschiedlicher Belastungssequenzen

Schnellkraft-, Intervall- oder Langzeitausdauer

inklusive das gesamte Herz-Kreislaufsystem

gelenkschonend zu trainieren. Es sind

nicht ausschließlich die Beine, sondern sowohl

der gesamte Oberkörper als auch die Arme

permanent in Bewegung. Die vielseitigen Wettkampfformen

sind außerdem sehr spannend.

Egal ob Einzelstart gegen die Uhr, Zweierstart

(Duell), Massenstart oder 3er Teambewerbe

(team pursuit) und dies auf verschiedenen Distanzen

von 100 m bis durchaus auch 10.000

m – es werden laufend darauf angepasste

Nadja

Petutschnigg

Taktiken abverlangt. Mich persönlich begeistert

natürlich auch die hohe Geschwindigkeit.

Man wundert sich immer wieder, wie schnell

man rein mit eigener Muskelkraft dahingleiten

kann. Ob nun auf zwei Kufen oder acht Rollen

(Inlineskate) spielt dabei für mich keine entscheidende

Rolle.

Wir trainieren momentan 15 Eisschnellläufer

im Alter von 8 bis 22 Jahren und nehmen regelmäßig

an Wettkämpfen in Inzell, München

und Innsbruck teil. Der Großteil unserer Sportler

ist weiblich. Den Grund dafür wissen wir

ehrlich gesagt selber nicht genau. Ich vermute,

dass es die meisten aktiven Jungs in die

Hauptsportarten wie zum Beispiel Fußball oder

Schifahren treibt. Eisschnelllauf ist ein sehr

energiegeladener, schneller Rennsport, der

auch hochkonzentriertes Testosteron defi nitiv

in seinen Bann zieht! :o)

In der letzten Saison konnten wir uns in der

Gesamtwertung beim Regio Cup (3 Rennen

in Inzell, München und Innsbruck) sehr gut

behaupten. Unsere Sportler lagen in ihren

Altersklassen durchgehend im vorderen Feld

Ich geh‘ zum PROFI direkt VOR ORT!

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18

Die Woerglerin

Ivona Matkovic in Action

10 Jahre


19

SM BRANDSCHUTZ

S p a r e r M a n u e l

SC Lattella Woergl

Vielfältig für alle Altersklassen

und konnten auch einige, vielumjubelte Gesamtsiege

erreichen.

Auf Eis wird ab September mehrheitlich in der 5.000

Seelengemeinde Inzell in Bayern trainiert, wo uns die

beeindruckende Max Aicher Arena allerbeste Voraussetzungen

bietet. Natürlich bedeutet die einstündige

Fahrzeit dorthin einen Mehraufwand. Deshalb verbinden

wir das Ganze sehr gerne alle 14 Tage mit

einem Wochenendausfl ug inklusive zwei Trainingstagen

und Übernachtung. Das schweißt nebenbei

die Gruppe noch enger zusammen. Ansonsten

nutzen wir zusätzlich die Eisbahn in Innsbruck,

welche jedoch bei ausbleibenden Minusgraden

oder schlechtem Wetter aufgrund fehlender Überdachung

nicht permanent nutzbar ist. In der letzten

Saison stand erst im Jänner brauchbares Eis

zur Verfügung. Zusätzlich absolvieren wir 2 x pro

Woche Hallentraining, wo spielerisch sämtliche

Formen der koordinativen Fähigkeiten (Kopplung,

Differenzierung, Gleichgewicht, Orientierung,

Rhythmus, Reaktion und Umstellung) ausgebildet

bzw. gefestigt werden.

Um so viele Kinder wie möglich für den Eisschnelllauf

zu begeistern sind wir sehr oft in

den umliegenden Schulen aktiv, coachen und

versuchen vor allem die Lehrer primär im Inlineskatebereich,

unsere Sommersportart, zu

begeistern, wo der Zugang für die Kids, schon

allein aufgrund permanent möglicher Ausübung

auch im privaten Umfeld, bei weitem einfacher

ist – quasi als „Einstiegsdroge“ für unseren

tollen Wintersport. Dort wird Inlineskating im

Turnunterricht integriert und von motivierten

Kindern immer wieder der Weg in unseren

Verein gefunden. Während der Inlineskatesaison

können zudem Interessierte ab bereits

3-4 Jahren ihr Skatetalent jeden Donnerstag

im Rahmen eines allgemeinen Schnuppertrainings

auf die Probe stellen. Es sind

laufend zwei Trainer anwesend, die mittels

einfachen und spielerischen Übungsformen

vor allem den Spass am Sport und der Bewegung

vermitteln.

Das besondere an unserem Verein ist, dass das große

Spektrum von Inlineskaten über Eisschnelllauf bis hin

zum Langlauf vom Hobby- bis hin zum Leistungssport

vereint wird. Überdies kann man bei uns in jedem Alter

bis hinauf in den Seniorenbereich einsteigen. Dem großen

Zusammenhalt im Verein ist es zu verdanken, dass

wir jedes Jahr in Wörgl einen großen Inlineskate-Europacup

mit ca. 500 Teilnehmern organisieren. Ohne die

zahlreichen, ehrenamtlichen Helfer von Startnummernvergabe

zur Verpfl egung bis hin zum Aufbau, etc. wäre

dies nicht möglich. Im Anschluss veranstalten wir für

alle Beteiligten ein „Dankeschöngrillen“ und klopfen uns

gegenseitig mit etwas Stolz zurecht auf die Schultern.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir so viele Menschen

wie möglich für diese tolle Sportart gewinnen

können, das mediale Interesse steigt und noch mehr

unserer Sportler im Leistungssport Fuß fassen.“

Ivona Matkovic (10 Jahre, Bild links):

„Mit 4 Jahren habe ich in Wörgl mit dem Inlineskating

begonnen. Eisschnelllauf begann ich vor drei Jahren.

Meine Trainer meinten ich sollte das mal versuchen,

weil ich Talent dafür hätte. Seit dem bin ich jeden Winter

dabei und es macht mir wirklich großen Spass. Wir

lernen laufend neue Sachen, verbessern ständig unsere

Technik und werden dadurch immer schneller. Schneller

ist cool! Sogar sehr cool!

Das Übertreten in den Kurven will ich noch mehr üben.

Meine Trainer sagen etwas tiefer runter würde es noch

schneller gehen. Während dem Übertreten ist das gar

nicht so einfach, aber es wird ständig besser. Bei meinen

Einzelrennen fahre ich 300 und 500 m und bei den

Massenstarts 2 Runden (800 m). Ich bin bei den Rennen

eigentlich immer vorne dabei und hab auch schon ein

paar gewinnen können. Früher war ich noch vor Rennen

etwas nervös, mittlerweile kenne ich den ganzen Ablauf

schon und bin eigentlich durchgehend recht locker

drauf. Mein großes Vorbild ist Vanessa Herzog, weil die

richtig super fährt und total sympathisch ist. Sie hat uns

auch schon ein paar nützliche Tipps gegeben.

Im Verein habe ich viele neue Freunde gefunden, die

Trainer schimpfen nicht und sind alle total nett!

Weitere Infos für Interessierte: SC Lattella Wörgl

Ilse Petutschnigg · Tel. 0676-9255494 · trsv@chello.at

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20

Ein Eiskunstlaeufer ist nicht nur ein Athlet,

er steht nicht nur fuer Schweiss und Traenen,

sondern auch fuer Glamour und Tragoedie.

Katarina Witt


21

Eiskunstlauf Kufstein

Akrobatik und Grazie

Der Eiskunstlauf hat in Kufstein Tradition.

Wie einige vielleicht nicht wissen, wird

hier seit bereits ca. 30 Jahren trainiert.

Relativ neu ist in der Festungsstadt der

hierzulande noch relativ unbekannte Synchroneislauf,

wo Teams aus 16 Läufern

verschiedene Schritte und Formationen

zu ausgewählter Musik vorführen. Dabei

kommt es vor allem auf Synchronität und

Präzision, aber auch auf Tempo, technische

Schwierigkeit der Programme, Interpretation

der Musik und Ausdrucksstärke

der Läufer an.

So manch einem fällt es schwer genug, sich auf

dem Eis überhaupt fortzubewegen oder die Balance

ausreichend zu halten, um auf den Kufen

von Schlittschuhen stehen zu können. Daher ist

es nicht verwunderlich, dass der Eiskunstlauf

so viel Staunen und Begeisterung hervorruft.

Eiskunstläufer müssen ein Programm ausarbeiten,

bei dem alle Bewegungen und Sprünge

genau zur Musik passen. Bei einem lauten

Paukenschlag sollte der Eiskunstläufer zum

Beispiel abspringen und bei ruhigeren Musikstellen

graziös über das Eis gleiten oder sich

elegant drehen.

Eine gelungene Eiskunstlauf-Kür muss aber

nicht nur technisch perfekt sein. Es genügt also

nicht, möglichst viele schwere Sprünge aneinander

zu reihen. Denn die Sprünge sollen durch

Tanzelemente miteinander verbunden werden

und zur Musik passen. Das wird von Preisrichtern

mit 0 bis 10 Punkten bewertet. Aus dem

technischen Ergebnis und dem Ergebnis für

die Programmbestandteile wird dann das Endergebnis

berechnet. Beim Wettkampf müssen

außerdem alle Drehungen und Sprünge möglichst

perfekt ausgeführt und sicher gestanden

werden.

Melanie Kurz (seit 11 Jahren Sektionsleiterin,

ATV Kufstein Eiskunstlauf): „Natürlich sind

unsere Sportler vorwiegend weiblich, wobei

hin und wieder, wenn auch vereinzelt, junge

Burschen auf den Geschmack kommen. Wir

arbeiten momentan mit über 40 aktiven Eiskunstläufern.

Diese Anzahl kann, anhand den

uns zur Verfügung stehenden Eiszeiten, noch

qualitativ trainiert werden. Wir teilen die Eishalle

mit dem Eishockeyclub, den Eisstockschützen

Nadine Kurz

Mehrfache WM-Teilnehmerin

im Österr. Nationalteam

für Synchronlauf

und dem allgemeinen Publikumslauf. Die Kommunikation

innerhalb dieser Vereine klappt sehr

gut und wir fi nden laufend faire Kompromisse.

Natürlich würde ich mir generell einen umfangreicheren

Ausbau unserer Nachwuchsabteilung

wünschen! Dies ist jedoch unter den aktuellen

Voraussetzungen leider nicht möglich. Um keinen

falschen Eindruck zu vermitteln – wir sind

mit den Rahmenbedingungen zufrieden. Bei

den momentanen Eiszeiten (Montag, Mittwoch

und Freitag von 15.30 bis 20.00 Uhr) kann man

defi nitiv nicht von irgendeiner Benachteiligung

sprechen.

Um unseren Sport jedoch regional bekannter zu

machen wären regelmäßige Wettbewerbe an

vereinzelten Wochenenden in Kufstein notwendig.

Das hat sich bis dato leider noch nie mit

den Benützungsterminen vereinbaren lassen.

Die Möglichkeit, den Sport als Zuschauer live

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22

Wenn ich mit dem Eislaufen

aufhoeren wuerde, waere ein Teil

meiner Kindheit zu Ende.

Katarina Witt

vor Ort mitzuverfolgen, steigert das Interesse,

erhöht den Stellenwert und würde es zudem für

notwendige Sponsoren attraktiver gestalten.

Kinder ab 4 Jahren können bei uns, nach

vorheriger Anmeldung, im Grundkurs 1 x pro

Woche (bis zu 80 Kinder in 5 bis 7 Gruppen

mittlerweile mit Helmpfl icht) die Basics des Eiskunstlaufes

erlernen. Hier stehen ausreichend

freie Kapazitäten zur Verfügung und wir freuen

uns sehr über jeden einzelnen Zuwachs. Diese

beliebten Termine werden am Eingang zur

Eishalle ausgehängt und mittels Plakaten in

den umliegenden Schulen bekanntgegeben.

Ab der nächsten Leistungsstufe wird bereits 3

x pro Woche in vier Gruppen von drei Trainern

trainiert. Zusätzlich absolvieren die Sportler

regelmäßig wiederkehrende Übungen als sogenannte

Hausaufgaben (Trockentraining). Neben

dem bekannten Einzellauf steht seit ca. 5 Jahren

auch der, in Kufstein überaus erfolgreiche,

Synchronlauf im Team zur Verfügung.

Die Kufsteiner „Tyrol Diamonds“:

4-facher Tiroler Meister und 5-facher

österreichischer Staatsmeister im Formationslauf!

Eine beeindruckende Titelsammlung spricht

für sich und bedarf eigentlich keiner weiteren

Erläuterung. Die Tatsache, dass diese Disziplin

erst seit relativ kurzer Zeit in unserer Festungsstadt

trainiert wird, schmälert das bisher

Erreichte in keinster Weise – ganz im Gegenteil!

Es beweist den Mut, sich neuen Herausforderungen

zu stellen, komplett neue Wege zu beschreiten,

obwohl diese Disziplin national noch

völlig in den Kinderschuhen steckt. Nur sehr

wenige Vereine haben hierzulande das große

Potential dieser jungen Sportart entdeckt. Wenn

man sieht, mit welcher Begeisterung und Freude

die unterschiedlichen Formationen von den

ambitionierten Sportlern dargeboten werden,

geht einem das Herz auf! Glitzernde Outfi ts,

akrobatische, synchrone Tanzbewegungen zu

rhythmischen Klängen und sämtliche positiven

Aspekte eines funktionierenden Teamsports.

Immer wieder stellen die Tyrol Diamonds ihr

Können während den Drittelpausen bei Heimspielen

des HCK eindrucksvoll unter Beweis.

Um das ganze Jahr hindurch auf dem Eis

trainieren zu können, wäre unser allergrößter

Wunsch für die Zukunft, natürlich die komplette


auliche Schließung der Eishalle. Dieser regelrechte

Quantensprung für jeden einzelnen heimischen

Eissportler würde extreme Leistungssteigerungen

ermöglichen und auch bei weitem mehr Breite schaffen.

Eine Vision, die wir klarerweise auch mit allen

restlichen Vereinen einstimmig teilen (siehe auch

Sport.Art Ausgabe 2 - Reportage HC Kufstein).

Eiskunstlauf – ein Ganzjahressport

In den eisfreien Monaten betreiben wir hauptsächlich

das sogenannte Trockentraining in der Halle. Diese

Zeit wird genützt um beispielsweise neue Formationstänze

oder Abläufe einzustudieren aber auch

wiederkehrende Ballettworkshops sind sehr hilfreich.

Der Sommer wird zusätzlich multisportiv verbracht.

So hatten wir zum Beispiel auch schon auf der tollen

Inlineskatebahn in Wörgl sehr viel Spass! Nicht ausschließlich

für den Eiskunstlauf notwendige Balance,

Koordination, Stabilisation, Kraft, etc. kann anhand

sehr vielen Sportarten trainiert werden. Vielseitigkeit

ist das Geheimnis des Erfolges! Deshalb begrüßen

wir generell, wenn unsere Eiskunstläufer zusätzlich in

unterschiedlichen Bereichen aktiv sind.

Die heimlichen Superstars –

unsere gewaltigen Eismeister

Mein besonderes Anliegen ist es, die Spitzenarbeit

unserer verlässlichen Eismeister zu erwähnen. Wir

sind laufend auf den verschiedensten Anlagen unterwegs

und verfügen hier in Kufstein permanent, mit

großem Abstand, über das beste Eis weit und breit.

Wie unsere Profi s es immer wieder schaffen, perfekte

Bedingungen zu zaubern ist fabelhaft.

Weitere Infos unter

www.facebook.com/ATV-Kufstein-Eiskunstlauf

Lachen ist gesund – im Privatleben

gleich wie im Beruf. Wer mehr lacht,

bleibt länger gesund und empfindet

weniger Stress.

Was Patch Adams und die Clini Clowns mit

ihren Besuchen bei kranken Kinder bewirken,

ist wissenschaftlich erwiesen: Lachen

kann den Heilungsprozess von Krankheiten

beschleunigen. Herzhaftes Lachen beeinfl

usst zudem Stoffwechselfunktionen positiv:

Es kurbelt das Herz-Kreislauf-System an,

reguliert die Verdauung, baut Stresshormone

ab und Glückshormone auf. Lächeln signalisiert

dem Körper: „Mir geht es gut“. Die

dadurch ausgeschütteten Glückshormone

Serotonin und Endorphine sowie die Senkung

der Stresshormonkonzentration Adrenalin

im Blut lassen Wissenschaftler daraus

schließen, dass regelmäßiges und intensives

Lachen sogar die Immunabwehr stärkt.

Die Anspannung der Gesichtsmuskeln, die

zum Lachen benötigt werden, versorgt die

linke, emotionsstarke Gehirnhälfte mit sauerstoffreichem

Blut, was zur direkten Ausschüttung

dieser Glückshormone führt.

Es hilft auch gegen Demenz und bei Schmerzen.

Neben den körperlichen Auswirkungen

wird durch Lachen auch der seelische

Zustand verbessert. Von einem gelösten

Lächeln gehen Signale der Stärke aus. Ein

Lächeln einer höher gestellten Person signalisiert

„Ich traue Dir etwas zu“, und das sorgt

für eine Steigerung des Selbstbewusstseins.

Lachen ist somit das kostengünstigste Therapeutikum.

„Lachen ist wie ein Aspirin, es wirkt nur doppelt

so schnell“. (Groucho Marx)

Es ist nicht so sehr das Warum man lacht,

sondern viel wichtiger ist, dass man lacht.

Der mentale

Axel Mitterer

23

Mag. Dr. Axel Mitterer

Akademischer Mentalcoach für Business & Sport

Dr. Stumpf Straße 20 · A-6020 Innsbruck

Tel. +43(0)664 205 86 00

offi ce@axelmitterer.at · www.axelmitterer.at

Lachen, Laecheln

Die ungeahnte Macht

Kinder lachen ungefähr 300 mal am Tag,

Erwachsene nur noch 15 mal!

Tipps für ein Mehr an Lächeln und Lachen:

Auch wenn ich „vorsätzlich“ lächle und einfach

meine Mundwinkel nach oben ziehe,

wirkt dieses Belohnungssystem. Ich kann

mir auch einen Kuli in den Mund stecken,

ohne, dass dabei meine Lippen den Kuli berühren.

Oder ich schaue 1 Minute in einen Spiegel,

ich lächle sicher gleich und spüre das gute

Gefühl in mir.

Immer wieder bewusst lächeln z.B. jedes

Mal wenn ich mein Handy in die Hand nehme,

wenn ich an einer Ampel vorbeifahre,

wenn ...

Lass Dich von der Stimmung anderer berühren,

umgebe Dich ganz bewusst mit Menschen,

die lächeln, die Spaß haben ...

Lache über Dich selbst, ich fi nde sicher genug

Situationen, wo ich das tun kann!

Ich klebe mir Smileys an Stellen, die ich oft

anschaue ... Badezimmerspiegel, Autolenkrad,

PC Bildschirm ...

Ich führe ein paar Wochen lang eine Liste

lautend auf „Mein Lächelstatus“. Hier kann

ich am Abend aufschreiben, wann habe

ich in welcher Situation gelächelt? Wie lange?

Wen habe ich zum Lächeln gebracht?

Wann? In welcher Situation? Worüber werde

ich morgen lächeln? Wen will ich morgen

zum Lächeln bringen? Und anderes mehr.

Und wenn ich dann auch noch immer wieder

auf meine Körperhaltung achte, Schultern

zurück, Brust heraus, Kopf und Nase hoch,

dann werde ich einen optimalen Tag, mit vielen

positiven Gefühlen erleben dürfen.

„Lachen ist Doping für die Seele!“


24

Sportkegeln Woergl

Konzentriert und zielgenau

Der Verein ESV Wörgl Sportkegeln feiert in

diesem Jahr sein 65-jähriges Bestehen. 2009

übersiedelten die Kegler ins neue Vereinsheim

beim Kindergarten Wörgl. Gepflegte

Sanitäranlagen und Umkleidekabinen, sowohl

für Gegner als auch Heimmannschaft,

ein sehr gemütliches Vereinslokal und das

Schmuckstück, die selbst errichtete 4er-

Wettkampfbahn, lassen Keglerherzen höher

schlagen.

Egal, wie gut du kegelst -

Usain Bolt!

Das Kegelspiel ist eine der ältesten Sportarten.

Vorläufer gab es bereits im antiken Ägypten. Bei

archäologischen Ausgrabungen fand man Teile eines

Kinderkegelspiels aus der Zeit um 3500 vor

unserer Zeitrechnung und Wandreliefs in Grabstätten,

die Spielszenen darstellen.

Eine bereits in den Hintergrund gedrängte, traditionelle

Sportart, welche, fernab modernster Bowlinganlagen

mit ihren Lasershows und bebenden


Bassklängen, wieder eine Renaissance erlebt.

Für die meisten Aktiven stehen mit Sicherheit

Bewegung, Konzentration, Gemütlichkeit als

auch Geselligkeit im Vordergrund. Kegeln ist

nicht nur ein Freizeitsport, sondern auch ein

Präzisionssport, der bis zum Leistungssport

erweitert werden kann.

Obmann Hannes Krimbacher: „Was viele vielleicht

nicht wissen: Wettkämpfe und Meisterschaften

können Kinder in den dazugehörigen

Altersklassen bereits ab 6 Jahren bestreiten

(Jugendcup). Bis zum Seniorenbereich existieren

für sämtliche Leistungsstufen, bis hinauf

in die höchste österreichische Superbundesliga,

ausreichend Klassements, um für alle

Beteiligten faire Bedingungen zu schaffen.

Um bei uns zu kegeln ist lediglich eine Mitgliedschaft

um EUR 10,00 pro Jahr und eine

Bahngebühr in Höhe von EUR 6,00 pro Stunde

zu entrichten. Wobei sich die Bahnkosten

auf die Spieler aufteilen – Leute, die nicht

gerade für Wettkämpfe trainieren, spielen in

den seltensten Fällen alleine auf einer Bahn!

Eine Rundum-Wohlfühl-Vollmitgliedschaft,

mit unbegrenzter, täglicher Kegelmöglichkeit

ohne weitere Kosten, kostet EUR 82,00

pro Jahr.

Unser Herrenteam (6 Sportler pro Mannschaft)

misst sich derzeit im höchsten

heimischen Bewerb (Tirolerliga) mit den 9

besten Mannschaften aus ganz Tirol und

liegt momentan auf den guten 4. Platz.

Bis auf zwei Teams (Ötztal und Innsbruck)

bewegen sich alle in etwa auf Augenhöhe.

Diese beiden Mannschaften könnten

qualitativ problemlos in der nächsthöheren

Spielklasse (2. Bundesliga West,

zweithöchste österr. Liga) vorne mitspielen.

Dieser Mehraufwand ist jedoch für

den Großteil der Spieler nicht bewältigbar.

Falls wir tatsächlich unser durchaus ambitioniertes

Saisonziel mit Platz 3 erreichen,

würden wir in der Relegation um den Aufstieg

spielen. Wie es dann weiterginge wissen

wir selbst noch nicht – das besprechen

wir erst, wenn‘s soweit wäre! :o)

Ein großes Augenmerk legen wir auf unsere

Nachwuchsarbeit. Heimische Kegelvereine

nehmen diese wichtige Aufgabe selten

ausreichend war. Der bei uns gereifte Nachwuchsspieler,

Dummer Marco, wechselte

beispielsweise kürzlich zu den Schwazer

Sportkeglern, wo er mittlerweile in der bundesweit

höchsten Spielklasse, der Superbundesliga,

österreichweit sehr erfolgreich Wettkämpfe

bestreitet.

Nachwuchs schon in jungen Jahren zu generieren

ist für uns relativ schwierig. Die Kids

zieht es vermehrt, durchaus nachvollziehbar,

zu den Hauptsportarten wie zum Beispiel

Fußball, Tennis, Schifahren, etc. – Trotzdem

versuchen wir unser Bestes, den tollen Kegelsport

auch immer wieder jungen Leuten

näherzubringen. Um darin erfolgreich zu

sein, muss man nicht zwingend einen vollends

durchtrainierten, athletischen Körper

besitzen. Hauptsächlich wird Konzentration,

saubere Ausführung und richtige Körperhaltung

benötigt. Aufgrund der geringen Leistungsdichte

können, speziell im Nachwuchs,

im Vergleich zu anderen Sportarten, relativ

zügig großartige Erfolge erreicht werden.

Aktuell trainieren wir 4 Kinder im Alter von 6

bis 10 Jahren und wir würden uns sehr über

weiteren Zuwachs freuen. Christoph Plattner

Hannes

Krimbacher

25

trainiert unseren Nachwuchs jeden Samstag

ab 10.00 Uhr. Interessierte können sich gerne

jederzeit melden. Aktive Nachwuchsspieler

müssen erst nach Berufseintritt Mitgliedsbeitrag

bezahlen.

Unsere größte eigene Veranstaltung, der

alljährlich durchgeführte Betriebscup, wird

mittlerweile geradezu überrannt. Im letzten

Jahr hatten sich 110 Mannschaften aus den

umliegenden Betrieben und Vereinen angemeldet

und mit Riesenspass gekegelt. Diesen

Event neben der laufenden Meisterschaft abzuwickeln

ist nicht selbstverständlich. Ohne

unsere zahlreichen Helfer/innen wäre dies

unmöglich und man kann sich gar nicht oft

genug für den tollen Einsatz bedanken. Dieses

Beispiel zeigt, dass unser gemeinschaftliches

Miteinander bestens harmoniert.“

ESV Wörgl Sektion Sportkegeln: Tel. 0664 9117596

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26

Wir haben hier in Woergl

die schoenste Kegelbahn Tirols!

Johann Plattner


27

Johann Plattner

Unser Aushängeschild

Johann (Hans) Plattner, 68 Jahre – Motivation

und Spass haben über die Jahre keinen Funken

nachgelassen! Als „Erfahrener“ den Jungen immer

wieder ihre Grenzen aufzuzeigen, taugt dem

schroffen, beeindruckend authentischen und

trotzdem überaus sympathischen Hans extrem.

Neue Besen kehren zwar gut, die älteren kennen

aber die Ecken! :o)

„Ich habe damals, als vor ca. 60 Jahren bei der Linde

in Wörgl die Kegelbahn gebaut wurde, mit diesem

tollen Sport begonnen. Neben meinem intensiven

Beruf als Kraftfahrer und der aktiven Fußballzeit in

Bruckhäusl konnte ich mich leider nur begrenzt einem

weiteren Hobby widmen. Laufende Bänderverletzungen

zwangen mich dann mit 33 Jahren den

Fußballsport zu beenden. Ein Mannschaftskollege

kegelte in Bad Häring und fragte mich daraufhin,

ob ich auch mal vorbeikommen will. Wörgl verfügte

zu diesem Zeitpunkt über drei äußerst erfolgreiche

6er Mannschaften und ich hätte mich mit meinen

relativ überschaubaren Kegelkünsten ohnewegs

nicht hingetraut. So kegelte ich 2 Jahre lang für

den HSV in Häring bis ich irgendwann von den

Wörglern angesprochen wurde:

He, Hans! Du bist ein Wörgler und kegelst

für Häring? Das kann‘s doch nicht sein!

Inzwischen spiele ich seit ca. 35 Jahren in Wörgl.

Mein erster großer Erfolg war der Gewinn der

Bundesmeisterschaft in Vorarlberg – da war ich

ehrlich gesagt wirklich der Schlechteste meiner

Mannschaft, aber wir haben trotzdem gewonnen!

:o)

Dann wurde ich Dritter bei einer Gesamt-Tirol-

Meisterschaft (inkl. Süd- und Osttirol), die

schon lange nicht mehr durchgeführt wird. Mit

58 Jahren wurde ich, als ältester Teilnehmer, 2.

bei der österr. Staatsmeisterschaft für Senioren

(U50). So ging‘s dann irgendwie weiter. Recht

stolz bin ich auf den 1. Platz der österr. Staatsmeisterschaft

U60 2010. Wenn man gewinnt

und die Bundeshymne gespielt wird, stellt es

einem schon die Gänsehaut auf. Diese Gangart

behielt ich dann mehr oder weniger bei.

Das nötige Kribbeln vor Wettkämpfen ist auch

mit meinen mittlerweile 68 Jahren immer noch

vorhanden. Außerdem ärgere ich mich auch

laufend noch wenn ich sozusagen „abbrenne“.

Daran erkenne ich, dass mich Sportkegeln weiterhin

fasziniert und fesselt.

Früher habe ich drei mal pro Woche trainiert.

Heute komme ich nur noch auf ein bis zwei

mal. Mein Kreuz fuxt hin und wieder ein wenig

und deshalb geht nicht mehr. Zusätzlich halte

ich mich seit 2004 ein bis zwei mal pro Woche

im ACT Fitness in Wörgl fi t. Mir passt das

wunderbar! Nicht nur das Kegeln, sondern auch

das gesamte Leben macht mit etwas Ausdauer,

Kraft und Energie einfach bei weitem mehr

Spass und ist nicht so anstrengend!

Regelmäßiges Training erhöht die Konstanz, den

Durchschnitt und verringert Schwankungen.

Trotzdem beeinfl usst die jeweilige Tagesverfassung

ständig die sogenannte Holzzahl. An unterschiedlichen

Tagen fällt es einem leichter oder

schwerer sich zu konzentrieren. Fokus ist einer

der größten Faktoren beim Sportkegeln. Dieser

wird im Laufe der Zeit verbessert und wirkt sich

auch positiv auf die restlichen Aufgaben im Leben

aus. Die Kunst, während dem Schub alles

andere auszublenden, abzuschalten und ausschließlich

die rudimentäre, vermeintlich einfache

Aufgabe zu sehen, kann man lernen.

Unfaires Verhalten wird relativ zügig zuerst mit

einer gelben (Verwarnung) und bei weiterem

Vergehen mit einer roten Karte (Ausschluss),

ähnlich wie im Fußball, geahndet.

Sportkegeln ist sehr fair und Versuche, die Konzentration

des Gegners zu beeinfl ussen verpönt.

Ich freue mich auf viele weitere Wettkämpfe und

hoffe sehr, dass mein Team die hochgesteckten

Ziele erreicht.“

WIR

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28

Fackelschwimmen im Inn

bei 2 Grad Wassertemperatur

Mitglieder unserer gemeinnuetzigen

Organisation waren schon immer

etwas speziell!

Michael Hämmerle

Was als reine Schnapsidee in geselliger

Runde begann, ist mittlerweile ein fixer

Bestandteil der Weihnachtsfeier der

Wasserrettung Kufstein. Wie ein Lauffeuer

verbreitete sich dieser ungewöhnliche

Event durch reine Mundpropaganda rasend

schnell und die Zahl der Anmeldungen

stieg stetig weiter.

Ursprünglich war diese „Mutprobe“ lediglich

für ausreichend kälteresisdente

Mitglieder der eigenen Wasserrettung

gedacht. Am 09.12.2017 trotzten tatsächlich

29 Schwimmer direkt aus dem Bezirk

aber auch befreundeter Organisationen

aus Südtirol und Bayern den eisigen

Temperaturen.

Mitmachen kann im Prinzip jeder, der verrückt

genug ist. Eingestiegen wird in der Nähe des

Krankenhauses Kufstein und bei der Bahnhofsbrücke,

unter tosendem Applaus unzähliger

Schaulustiger, aus dem Inn wieder

ausgestiegen. Zahlreiche fragende Gesichter

verfolgen das beeindruckende Lichtermeer

am Inn – und immer wieder taucht die regelrecht

unter den Nägeln brennende Frage auf:

WARUM MACHEN DIE DAS?

Die Antwort ist so simpel wie

für einige wohl auch unlogisch:

WEIL ES EINFACH SPASS MACHT!

Natürlich könnte man zwanghaft nach halbwegs

vernünftigen Erklärungen suchen.

Werbung für die Wasserrettung, Abhärtung

im kalten Wasser, Teambuilding, etc. – irgendwelche

nachvollziehbareren Argumente

könnte man durchaus nennen. Jedoch weit

gefehlt! Michael Hämmerle (ehrenamtliches

Vorstandsmitglied und Einsatzleiter der Wasserrettung

Kufstein, Bundesreferent für Material),

verwendet im gemeinsamen Gespräch

keinerlei dieser Ansätze.

„Die Mitglieder unserer gemeinnützigen Organisationen

waren schon immer etwas speziell.

Lauthals, „Die Perle Tirols“ singend, lassen

sich die Fackelschwimmer im fl ießenden

Inn treiben. Sogar Feuerspucken gehört mit


29

zum Programm. Hin und wieder steigt ein riesiger

Feuerball auf und lässt den erstaunten

Zuschauern die Stirn runzeln. Richard Planer

hat dies kurz zuvor im Trockenen probiert und

kam zum Schluss: „Das haut hin – klappt so

auch im Inn!“.

Wir stehen in ständigem Austausch mit unseren

Kollegen aus den umliegenden Regionen.

Immer wieder nehmen wir gemeinsam

an theoretischen Fortbildungen oder praktischen

Übungen verschiedenster Bereiche

teil. Erfahrungsaustausch, das Kennenlernen

anderer Ansätze, unterschiedliche Einsatzmaterialien

oder Gerätschaften – das alles dient

der laufenden Erweiterung des eigenen Horizontes,

soll einer gewissen Betriebsblindheit

vorbeugen und hilft ständig am Puls der Zeit

zu bleiben. Dabei entstehen natürlich viele

Freundschaften und man freut sich, wenn

auch außerhalb der, zugegeben meist doch

ernsten, zielgerichteten Zusammenarbeit zur

Abwechslung auch mal lustige, für manch

Aussenstehenden in diesem Fall vielleicht

sinnbefreite, Abenteuer erlebt werden. Unser

Fackelschwimmen eignet sich bestens dazu!

Es sollte jedoch unbedingt erwähnt werden,

dass wir ständig von unserem Rettungsboot

begleitet, dafür geeignete Spezialkleidung

tragen und klar defi nierte Sicherungsmaßnahmen

einhalten. Bitte auf keinen Fall nachmachen.

Diese sehr kalten Wassertemperaturen

können ohne sicheren, fachkundigen

Ablauf binnen kürzester Zeit äußerst gefährlich

werden. Falls jemand Lust hat bei diesem

Spass mitzumachen kann er sich sehr gerne

früh genug bei uns melden.

Harte Schulung

weiche Landung

MEHR ALS 25 JAHRE ERFAHRUNG!

Tandemflüge, Aus- & Weiterbildung, Verkauf, Verleih

Bergliftstr. 22 · A-6363 Westendorf · flugschule@para.at · www.para.at


30

Der Retter eines Menschen

ist groesser als der Bezwinger

einer Stadt!

Konfuzius

Bildmaterial © Wasserrettung Kufstein


31

Einsatzleiter

Michael Hämmerle

Wasserrettung Kufstein

Wenn Sport Leben rettet!

Frei nach dem Leitgrundsatz: „Jeder

Nichtschwimmer ein Schwimmer, jeder

Schwimmer ein Rettungsschwimmer!“,

lehrt die Wasserrettung bei zahlreichen

Kursen Kindern ab ca. 4 Jahren das

Schwimmen. Prävention ist bekanntlich

nachhaltiger als anschließende Rettung.

Michael Hämmerle: „Ab 13 Jahren kann

man bei der Wasserrettung in Kufstein die

erste Grundausbildung, den sogenannten

Helferschein, absolvieren. Diesen benötigt

übrigens jedes aktive Mitglied. Dabei werden

die Basistechniken der Ersten Hilfe mit dem

Schwerpunkt Rettung in Gewässern gelehrt.

Ab dem vollendeten 16. Lebensjahr beginnt

die nächste Ausbildungsstufe, der Retterschein.

Im Anschluss kann man sich für

verschiedenste Sektionen spezialisieren. So

stehen laufend aufbauende Ausbildungszweige

in den Bereichen Jugend, Rettungsschwimmen,

Tauchen, Wildwasser,

Nautik (Bootsführung), Sanitätswesen und

Rettungshundestaffel zur Verfügung.

Eigene Zeit ehrenamtlich einem größeren

Ganzen zu widmen macht defi nitiv Sinn,

erfüllt einem mit Stolz und benötigt durchaus

ein wenig Idealismus. Man lebt etwas

vor. Natürlich ist nicht jeder dafür gebaut.

Wir sind uns dessen durchaus bewusst und

diese Tatsache schweißt unser gesamtes

Team noch enger zusammen, macht daraus

etwas Besonderes, Wertvolles. Es wird einem

leicht gemacht, sich in dieser Gemeinschaft

wohlzufühlen und wir haben, trotz der notwendigen

Ernsthaftigkeit, sehr viel Spass!

Mich selbst, so plump es klingen mag, inspirierten

vor ca. 28 Jahren in meiner Jugend die

damaligen Baywatchfolgen, mit deren bekannten

Vorzügen, zu diesem Schritt. Wobei sich

der Alltag im Vergleich dazu doch leider etwas

unterscheidet. :o)

Wir bekommen zwar Zuschüsse vom Land für

unsere Ausrüstung, bezahlen jedoch beispielsweise

50% unserer Einsatzkleidung selbst.

Nach Rettungs- oder Sucheinsätzen stellen wir

in der Regel nur dann eine Rechnung, wenn

feststeht, dass diese Kosten durch beispielsweise

eine entsprechende Versicherung gedeckt

sind. Nun gut, der zuvor angesprochene

„wenige Idealismus“ ist womöglich etwas untertrieben!

Objektiv gesehen haben wir schon

einen leichten Knax! :o)

Finanziert werden wir hauptsächlich durch Mitgliedsbeiträge,

verschiedene Überwachungseinsätze

bei Brückenbaustellen oder Veranstaltungen

(Bsp. Triathlon).

Im Schnitt haben wir, in enger Kooperation mit

der Feuerwehr, ca. 15 Alarmeinsätze pro Jahr.

Unser Hauptaufgabengebiet am Inn und an

den umliegenden Seen (Wörgl bis Rosenheim)

reicht unter anderem von Vermisstensuche bis

hin zu Leichenbergungen in Zusammenarbeit

mit der Kriminalpolizei. Diese äußerst belastende

Aufgabe macht jedoch nur ein sehr kleiner

Personenkreis mit. Im Sommer unterstützen

wir zudem beispielsweise Bademeister an

Seen. Als EU eingetragenes Fleetwater Rescue

Modul beteiligen wir uns auch an internationalen

Hochwassereinsätzen.

Die Wasserrettung Kufstein hat aktuell ca. 120

Mitglieder, wobei mit den einheitlichen EUR

30,00 pro Jahr zwischen aktiver und lediglich

unterstützender Mitgliedschaft gewählt werden

kann. Wir freuen uns natürlich sehr über

jeden einzelnen Zuwachs.

www.wasserrettung-kufstein.com


32

SVL i steh auf di!

Das ist Wahnsinn!

Da gibt Es Spieler im Team,

die laufen noch weniger als ich!

Toni Polster


33

SV Langkampfen

Nachhaltigkeit ist Gesetz!

Unabhängig jedes sportlichen Erfolges

baut der SV Langkampfen in sämtlichen

Altersklassen hauptsächlich auf Spieler

der eigenen direkten Umgebung. Die

Kampfmannschaft und deren Leistung ist

lediglich das Ergebnis der vereinsseitigen

Nachwuchsarbeit, worauf das Hauptaugenmerk

gelegt wird.

Bei Misserfolg, falsch oder meist zu kurzfristig

gesteckten Zielen der eigenen Kampfmannschaft

ist man, im Fußball generell bis in die

untersten Ligen hinab, sehr leicht geneigt, sich

immer wieder mittels Transfers teurer, guter

auswärtiger Spieler zu verbessern. Zwar hilft

dies kurzfristig durchaus weiter, nur werden die

weitreichenden Nebenwirkungen oftmals nicht

oder erst zu spät erkannt.

Das Umfeld, die Fans, die Sponsoren und nicht

zuletzt das Herz verlieren auf Dauer die, für

diesen Sport so immens wichtige, Identifi kation,

das Mitfi ebern mit den einzelnen Akteuren.

Wichtige Einsatzminuten für eigene junge

Talente im Erwachsenenbereich werden spärlicher

und diese wandern aufgrund Perspektivlosigkeit

oder zu wenig Wertschätzung ab,

unterschiedliche Prämien verschlechtern zudem

das Mannschaftsklima, etc. – die größten

Fehler werden immer wieder begangen, wenn

sich beispielsweise neue, größere Sponsoren,

schnelle Ergebnisse wünschen.

Der SV Langkampfen geht, als heimischer

Dorfverein, selbstbewusst seinen nachhaltigeren

Weg.

Sektionsleiter Helmut Werlberger über die große

Leidenschaft SVL: „Auf- oder Abstieg – die

permanent diskutierte Frage! Wenn man es

schafft diese Grundthematik zu relativieren und

den Hauptteil seiner Energie in die motivierenden

Spieler und Mannschaften der Leistungsstufen

unter der Kampfmannschaft zu legen,

bekommt man einen neuen, umfangreicheren

Blickwinkel.

Natürlich freut man sich über Erfolg oder ärgert

sich, wenn eine Saison nicht zufriedenstellend

verläuft – Fußball ohne Emotion existiert nicht!

Die aktuelle Tabellensituation nach der Hinrunde

(Gebietsliga Ost), mit lediglich zwei Punkten

Abstand auf das Schlusslicht, lässt uns alle mit

Sicherheit nicht vor Freude an die Decke springen.

Angesichts der Qualität unseres Kaders,

der zielgerichteten Arbeit unseres großartigen

KM Trainers Helmut Höck und der beeindruckenden

Entwicklung einiger junger, toptalentierter

Spieler in unserer hochmotivierten

Reservemannschaft unter dem unvergleichlichen

Trainergespann Hannes Jenewein / Mario

Bamberger, bin ich jedoch überzeugt, dass die

anstehende Rückrunde mit noch mehr Herzblut

besser laufen wird. Angesichts der positiven

Sektionsleiter

Helmut Werlberger

Situation unseres gesamten Nachwuchses in

allen Altersklassen sehe ich generell sehr zuversichtlich

in die Zukunft. Ohne den unermüdlichen

Einsatz sowohl unserer qualifi zierten

Nachwuchstrainer, als auch aller Helfer/innen

wäre dies alles nicht möglich. Ich kann mich

nicht oft genug dafür bedanken.

Unser Einzugsgebiet ermöglicht uns, bei anhaltend

guter Arbeit, einen gesicherten Mittelfeldplatz

in der Gebietsliga Ost. Hier fühlen wir uns

zu Hause. Die spielerische Qualität passt zu

uns und zahlreiche Derbys halten das Nervenkostüm

laufend gut unter Spannung. Steigt ein

gut besetzter Jahrgang aus dem Nachwuchs

in die KM auf, so wird es mit ein wenig Glück

phasenweise in die Landesliga gehen. Umgekehrt

hängt sich nicht der gesamte Vorstand

auf, wenn man sich nach einer verkorksten

Saison auch mal wieder in der Bezirksliga

wiederfi ndet. Wichtig ist allerdings die Art und

Weise, wie man sich auf dem Platz präsentiert.

Wenn mehrere Spieler halbherzig agieren,

spürbar die unbändige Lust am Fußball fehlt

oder nicht alles in die Waagschale geworfen

wird, um Spiele zu gewinnen, muss defi nitiv

reagiert werden. Wir, als Fußballverein, sind,

Trainingsanzüge, Dressen, T-Shirts, Shorts, Sweater, Allwetterjacken, Sporttaschen, Rucksäcke, Fußballschuhe, Hallenschuhe,

Fußbälle, Tormannbekleidung, Trainingsutensilien uvm. – auf Wunsch mit individuellem Druck, Flock od. Stick – alles aus einer Hand!


34

Dann kam das Elfmeterschiessen.

Wir hatten alle die Hosen voll,

aber bei mir lief`s ganz FLUESSIG.

Paul Breitner

SVL i steh auf di!

Was heute die Spieler alles haben!

Schambeinentzuendung!

Wir bekamen das frueher auch -

aber nicht vom Fussball!

Mario Basler


neben sportlicher und sozialer Aspekte, unter

anderem auch im Unterhaltungsgeschäft

tätig und jeder heimische Zuschauer soll

vom Spektakel SVL mitgerissen werden. Wir

repräsentieren unser Langkampfen!

Nachwuchstrainer

Christoph Praschberger

bei der Mannschaftsbesprechung

35

Alle versuchen, mit den uns zur Verfügung

stehenden Mitteln, auf Dauer das Bestmögliche

für jeden einzelnen und die Teams herauszuholen

und dies ist ausschließlich mit

Spass am Fußball machbar. Diesen hat man,

wenn Trainer so professionell wie möglich arbeiten,

den Beteiligten das stolze Gefühl vermittelt

wird, Teil von etwas Großem zu sein,

die Zeit am Fußballplatz dadurch wertvoll, die

Gemeinschaft harmoniert, zeitgleich aber auch

durch gesunden, internen Wettbewerb zu individueller

Mehrleistung angespornt und diese

im Anschluss entsprechend honoriert wird. Die

Theorie klingt zugegeben relativ einfach, ist jedoch

nur mit zeitaufwendiger, kontinuierlicher

Arbeit vieler Verantwortlicher umsetzbar.

Begonnen wird dabei bereits im Nachwuchs,

wo wir ausgezeichnete Arbeit leisten. Seit einiger

Zeit sind wir auch in den Kindergärten und

Schulen unterwegs, um mit Schnuppertrainings

Werbung für unseren tollen Sport zu machen.

Ab ca. 4-5 Jahren kann man beim SVL spielerisch

voller Freude mittrainieren. Ausschließlich

der Spass und keine sportlichen Erfolge

stehen im Kinderfußball im Vordergrund, da

die Kids siegen und verlieren lernen müssen.

Zu erwähnen ist trotzdem, dass bei der Talentesichtung

des Tiroler Fußballverbandes für

den Jahrgang 2008, nach Wacker Innsbruck,

die meisten Kinder des SVL ausgewählt wurden.

Zur Zeit sind 6 Nachwuchskicker in der

Talenteschiene des TFV. Dies ist kein Zufall,

sondern Ergebnis der guten Nachwuchsarbeit.

Auch unser internes Intensiv-Trainingslager für

Nachwuchskicker an drei aufeinanderfolgenden

Ferientagen am eigenen Sportplatz, ist ein

kleines Beispiel unseres laufenden Engagements.

Zu den wichtigsten Kriterien in unserem

Verein zählt die ausgezeichnete Reserve,

wo eigenen, aber auch umliegenden jungen

Spielern, genügend Zeit geschenkt wird um

behutsam vom Nachwuchs- in den Erwachsenenbereich

geführt zu werden. Dieser Schritt

stellt den größten Sprung eines jeden Fußballers

dar und exakt in dieser herausfordernden

Phase kehren leider viele Talente dem Fußball

den Rücken. Wir machen hier defi nitiv sehr viel

richtig!

Änderungen 2018: Ein regelrechtes SVL-

Flaggschiff, Peter Schnellrieder, hat uns leider

aufgrund neuer Herausforderungen als Kampfmannschaftstrainer

beim SK Ebbs verlassen.

Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute und

viel Erfolg! Neuer motivierter Co-Trainer der

Kampfmannschaft wird unser Josef Unterberger.

Armin Gruber übernimmt, neben seiner

weiteren Funktion als aktiver Nachwuchstrainer,

den Posten des Nachwuchsleiters von

Helmut Schiegl, der immer noch, wie gewohnt,

viele wichtige Aufgaben meist im Hintergrund

erledigt. Als neuer Spieler stößt Wolfgang Zwanowetz,

der bereits von 2010 bis 2013 für den

SVL kickte, vom SK Ebbs zum Kader dazu.

Weitere Kaderänderungen sind zum jetzigen

Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Allen Gerüchten zum Trotz wird übrigens unser

Hauptplatz in Unterlangkampfen weiterhin bestehen.

Es gibt zwar hier und da noch Diskussionsansätze

zwischen Gemeinde und Grundbesitzer,

der generelle Weiterbetrieb ist allerdings

nicht in Gefahr.

SV Langkampfen: Christoph Praschberger

Tel. 0664/8315779 · svl.nachwuchs@gmail.com


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Gesundheits- und Umweltbewusstsein

Unsere Mission ist die Produktion und Veredelung von

Biolebensmitteln mit höchster Qualität und nachvollziehbarem

Gesundheitsnutzen. Faire Preise sind uns

ein Anliegen - Bioprodukte sollen bezahlbar sein.

Künstliche Aromen, Farbstoffe und Konservierungsmittel

sind tabu! Unsere Produkte sind mehrfach geprüft,

werden nach internationalen Lebensmittelstandards

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