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18 Spaziergang durch die Altstadt: Jean-Philippe Gbamin genießt das gelassene Leben in Mainz.

Mittelfeldmotor 19 JEAN-PHILIPPE GBAMIN Seine Entwicklung ist bemerkenswert. Sein Wert für die Mannschaft: nicht zu beziffern. Jean-Philippe Gbamin hat sich in der Zentrale des Mainzer Spiels als Taktgeber, Ankurbler, Zweikämpfer, Lückenschließer etabliert. Und das Beste: Die Entwicklung des ivorischen Nationalspielers ist noch lange nicht abgeschlossen. Das verspricht einiges. Mit 186 Zentimetern Körpergröße und 83 Kilogramm Lerneffekt In dieser Spielzeit stand Jean-Philippe Gbamin in der Bundesliga 14 Mal auf dem Rasen und sah trotz unzähliger Zweikämpfe nur eine Gelbe Karte. In der Vorsaison wurde der Newcomer in 25 Partien drei Mal vom Platz gestellt. Wettkampfgewicht ist er der Stabilisator im Spiel der Mainzer, als aggressiver Balleroberer spätestens seit der Vorrunde der Saison 2017/2018 nicht wegzudenken aus dem Spiel des FSV. Auch dank seiner physischen Präsenz ist Gbamin zum unumstrittenen Stammspieler gereift. Und das, obwohl ihn hartnäckige Oberschenkel-Probleme den Großteil der Sommervorbereitung unter dem neuen Trainer Sandro Schwarz gekostet hatten. Erst am vierten Spieltag beim FC Bayern München kam er erstmals in dieser Saison zum Einsatz, stand danach aber gleich elf Mal in Folge über 90 Minuten auf dem Platz. Erst eine erneute Verletzung in der Partie gegen den BVB unterbrach die Serie und zwang ihn auch im letzten Hinrunden-Spiel bei Werder Bremen zum Zuschauen. Trotz der Verletzung: Gbamin, der seinen bis 2021 datierten Vertrag im November 2017 um ein Jahr verlängert hat, ist so etwas wie der Spieler der Hinrunde am Rhein. Dass das Fachmagazin Kicker ihn dank eines Notenschnitts von 2,79 gar in die Top-Elf der notenbesten Bundesliga-Profis der ersten Saisonhälfte beförderte, macht den Spieler „stolz“, wie er sagt. Nicht aber ohne zu betonen, dass er seine Leistung im weiteren Saisonverlauf bestätigen wolle und müsse. „Wirklich glücklich wäre ich erst, wenn ich im Mai wieder in dieser Elf auftauche“, so Gbamin. Dann nämlich wäre zugleich die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die 05er in der Rückrunde eine bessere Ausbeute erzielt hätten als an den ersten 17 Spieltagen, nach denen 17 Zähler verbucht werden konnten, die auch Gbamin nur bedingt zufrieden stellen. „Wir hatten keinen guten Start in die Saison, haben uns aber gesteigert. Letztendlich war es bis zum Schluss ein Auf und Ab“, so der im Sommer 2016 vom RC Lens nach Mainz gewechselte Mittelfeldspieler. „Jetzt wollen wir angreifen, wollen uns steigern und mehr Konstanz zeigen.“ Trotz des für den FSV bislang durchschnittlichen Saisonverlaufs ist der Spieler selbst anderthalb Jahre nach seinem Wechsel nach Mainz glücklich mit dem Leben auf und abseits des Rasens in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt. „Ich wurde nach meinem Wechsel unheimlich schnell integriert und Mainz ist für mich im Moment der ideale Ort, um Fußball zu spielen, zu leben und um mich weiterzuentwickeln.“ Die Vertragsverlängerung sei daher nur logisch gewesen, da beide Seiten zufrieden mit der Zusammenarbeit seien. „Die Verlängerung zeugt von Wertschätzung und ist der Lohn meiner täglichen Arbeit, die ich weiterhin bestätigen muss“, will sich der Spieler nicht auf seiner Entwicklung ausruhen. „Mainz ist für mich im Moment der ideale Ort, um Fußball zu spielen, zu leben und um mich weiterzuentwickeln.”

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