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Stadionzeitung_2017_18_12_VfB_Ansicht

30 Coach und

30 Coach und Sportvorstand: Schröder weiß, was er an Sandro Schwarz hat. durch die Umstände der letzten Monate, etwas zurückgeworfen. Dennoch ist es uns bereits gelungen, die Aufenthaltsqualität rund um das Stadionerlebnis u.a. durch das Fanzelt auf dem Vorplatz der Arena oder auch durch das erweiterte kulinarische Streetfood-Angebot zu verbessern. Zurück zum sportlichen Geschehen: Im Winter haben wir zwei prominente Neuzugänge verpflichten können. Was versprichst du dir von Anthony Ujah und Nigel de Jong? Beide wollen sich einfach nochmal in der Bundesliga beweisen. Anthony ist nicht der große Lautsprecher, geht aber auf dem Platz vorweg, wirft sich in jeden Zweikampf und kann die Mannschaft mitreißen. Zudem sprechen beide Deutsch, was die Integration zusätzlich erleichtert. Ich kenne Anthony aus der Zeit in Bremen und der Kontakt ist nie abgerissen. Spieler wie Nigel sind rar gesät auf dem Markt. Zudem spielt bei der Suche nach einem solchen Spieler auch immer der Zeitpunkt eine Rolle, der Spieler muss verfügbar sein, was jetzt im Winter der Fall war. Klar ist auch: Die Hinrunde hat gezeigt, dass es Situationen gab, in denen ein Tick mehr Aggressivität und eine deutlichere Ansprache auf dem Platz uns gut zu Gesicht gestanden hätten. Der Kontakt mit Nigel hat sich zum Ende der Hinrunde intensiviert, wobei wir schnell gemerkt haben, dass er zu 100 Prozent bereit ist für den Job bei Mainz 05. Dennoch betone ich an dieser Stelle nochmal deutlich, dass es unserer Philosophie keinesfalls widerspricht, mal einen arrivierten Spieler wie Nigel zu verpflichten. Auch das passt zu uns und ich finde, es ist eine Auszeichnung, dass so ein Spieler sich für uns entscheidet. An unserem Weg ändert das überhaupt nichts. Wir haben genügend Beispiele, die dafür stehen, dass wir der richtige Verein für talentierte Spieler sind, um den nächsten Entwicklungsschritt zu machen. Und bei diesem fördert Nigel unsere jungen Burschen von Anfang an. Sandro Schwarz ist seit Saisonbeginn Cheftrainer und dabei, eine „Wir haben vor allem in puncto Variabilität ein neues Level erreicht in der Hinrunde.” neue Spielphilosophie zu installieren. Wie viel von diesem Fußball haben wir bislang gesehen? Die Handschrift des Trainers ist deutlich sichtbar. Wir haben vor allem in puncto Variabilität ein neues Level erreicht in der Hinrunde, verschiedene Systeme praktiziert. Die Trainingsinhalte spiegeln sich auf dem Platz wider. Darüber hinaus beeindruckt mich die Ansprache vor der Mannschaft sowie der Umgang mit Niederlagen, gerade nach den zwei verlorenen Spielen zu Saisonbeginn. Sandro ist auf einem guten Weg und entwickelt sich in seiner ersten Saison auch persönlich weiter, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und gibt Tag für Tag alles für Mainz 05. Ich bin überzeugt davon, dass wir eine erfolgreiche Rückrunde spielen werden!

Interview 31 Ein Achtungserfolg war ohne Zweifel der Einzug ins DFB-Pokal- Viertelfinale. Erstmals seit fünf Jahren steht Mainz 05 wieder unter den letzten Acht. Was sagst du zu unserem Gegner Eintracht Frankfurt? Dieses Los verursacht pure Gänsehaut. Wir gehören im DFB- Pokal zu den letzten Acht in Deutschland. Das darf man ruhig betonen. Natürlich wären wir gerne zuhause angetreten und Frankfurt hat den Heimvorteil. Dennoch haben unsere Fans keine weite Anreise, wobei wir unseren Anhängern auch von Seiten des Vereins optimale Anreisebedingungen verschaffen wollen und Fanbusse einsetzen werden. Das Ziel Halbfinale dürfte für jeden Mainzer Motivation genug sein, um vor Ort alles zu geben. Eine häufig gestellte Frage: Wie weit ist René Adler? René ist sehr professionell mit seiner Verletzung umgegangen, hat hart gearbeitet und schon vor dem Hannover-Spiel erste Übungen auf dem Rasen mitgemacht. Vom Kopf her wäre er längst wieder bereit, aber man muss gerade bei Muskelverletzungen sehr vorsichtig sein. Wir gehen kein Risiko ein. Er wird langsam herangeführt und wir schauen von Tag zu Tag. Zudem macht Robin Zentner einen sehr guten Job, stabilisiert sich immer mehr. Dahinter scharren auch Jannik Huth und Flo Müller mit den Hufen. Alle drei sind sehr talentiert, haben langfristige Verträge, so dass wir auf der Torhüter-Position eine äußerst komfortable Situation haben. Dennoch: René ist wichtig für unser Spiel und genauso in der Kabine. Nach dem Pokalspiel gegen Kiel hast du den Zuschauerzuspruch mit recht deutlichen Worten moniert. Wie nimmst du die Unterstützung unserer Anhänger wahr? Es gibt Momente, in denen es an der Zeit ist, sich klar zu positionieren und seine Meinung auszusprechen. Dazu stehe ich „Es widerspricht keinesfalls unserer Philosophie, mal einen arrivierten Spieler wie Nigel zu verpflichten.” Am liebsten nach oben: Schröders Fingerzeig. natürlich. Ich möchte aber ganz klar sagen, dass die Zuschauer, die da sind, alles geben. Großes Kompliment! Darauf sind wir angewiesen und das macht uns glücklich. Gerade gegen Stuttgart im Pokal war das aus meiner Sicht eine absolute Gänsehaut-Atmosphäre. Am Saisonende dürften wir wieder bei einem Zuschauerschnitt von ca. 28.000 liegen. Das ist absolut in Ordnung. Dennoch hinterfragen wir uns auch stetig als Verein. Wir können die Menschen zwar nicht mit der Schubkarre zur Arena schieben, aber, wie bereits erwähnt, die Gegebenheiten vor Ort noch attraktiver gestalten. Die beste Werbung kann aber unsere Mannschaft auf dem Platz machen. Wir wollen die OPEL ARENA gemeinsam mit den Fans zu einer gut gefüllten, schwer einnehmbaren, Festung machen. Hinter uns liegt ein turbulentes Jahr. Was wünschst du dir für 2018? Zumal ja morgen die Mitgliederversammlung ansteht, auf der der Nachfolger von Johannes Kaluza bestimmt werden soll. Wir wollen bei Mainz 05 in erster Linie über den Sport sprechen, auf dem Fußballplatz für Schlagzeilen sorgen. Alles andere wollen wir seriös und vor allem intern abarbeiten. Wir sind ein Fußballverein und dafür wollen wir auch stehen. Auch ich hoffe aber natürlich darauf, dass morgen möglichst viele Mitglieder von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und auf der Mitgliedersammlung in der Halle 45 von ihrem Stimmrecht bei dieser wichtigen Personalentscheidung Gebrauch machen werden.

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