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Advertorial Publishing

Advertorial Publishing der Zukunft: vielfältig und integriert Mehr Kanäle, agiles Arbeiten, neue Geschäftsmodelle: Die Vielzahl von Herausforderungen, vor denen Verlage heutzutage stehen, führt dazu, dass Lösungen für sehr komplexe Fragestellungen gefunden werden müssen. Zwei Stichworte sind dabei entscheidend: Vielfalt und Integration. Diese Dualität umreißt grob die Rahmenbedingungen fürs Publishing: Jeder Empfänger konsumiert Medien anders, das Nutzungsverhalten ändert sich laufend. Zugleich gilt es, bei der Produktion eine größtmögliche Integration zu erreichen. Alle Kanäle sollen aus einem System gespeist, die Workflows vereinfacht werden. Anbieter von Publishing-Software arbeiten aktuell an Lösungen, die einen oder gleich beide Faktoren in den Fokus stellen. Das zeigen auch unsere Interviews auf den folgenden Seiten. Vielfalt eröffnet Chancen, neue Kanäle Print feiert ein Comeback, die Vielfalt der Kanäle bleibt. Der Medienkonzern AOL hat in einer Studie die Chancen und Herausforderungen für Publisher in Deutschland untersucht. Die Erkenntnisse zeigen einen klaren Trend: Jeder Dritte befragte Publisher hat im vergangenen Jahr im Bereich Mobile ein Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent festgestellt. 62 PRINT&more 2/2017

Advertorial Für 2017 wird ein ähnlicher Trend erwartet. 54 Prozent der Pu b- lisher wollen aus diesem Grund mehr investieren – in schnellere Ladezeiten (45 Prozent), mobile, webbasierte Inhalte (44 Prozent) und App-Angebote (43 Prozent). Die größten Herausforderungen sehen die Befragten in der Qualität der Inhalte (49 Prozent), der Gewährleistung der Nutzererfahrung (46 Prozent) und dem Umgang mit Ad-Blockern (34 Prozent). Ähnliche Zahlen zeigt die Studie im Bereich Video: 72 Prozent der Befragten prognostizieren ein Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent und die Hälfte der Publisher plant, mehr zu investieren als im Vorjahr. Integrierte Videos und interaktive Werbemittel halten 43 Prozent dabei für den größten Wachstumsmotor. Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer des VDZ, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass starke Marken auch bei weiterer Diversifikation der Kanäle Vorteile bei der Nutzerbindung genießen: »Printtitel dienen als Markenanker, von dem aus Communitys ausgebaut werden können. Sie verbinden Menschen mit gleichen Leidenschaften, Interessen oder Informationsbedürfnissen.« Was macht eine gute integrierte Lösung aus? Je mehr die neuen Kanäle an Bedeutung gewinnen, umso wichtiger wird es für Verlage, eine Publishing-Lösung zu finden, die sie aus einem System heraus bedient. Es geht darum, Prozesse schlanker, schneller, sicherer und kostengünstiger zu gestalten. Die Industrie geht hier mit gutem Beispiel voran. Immer mehr große Unternehmen entscheiden sich für eine Publishing-Software, die skalierbar ist und national wie international einen einheitlichen Markenauftritt garantiert. Die komplette Produktionsplanung wird über das System terminiert, verwaltet und kontrolliert. Und auf der Grundlage der deutschen Ursprungsinhalte werden die Ländervarianten und Sprachversionen zeitnah entwickelt. Die dazu nötigen Abstimmungs-, Übersetzungs-, Korrektur- und Freigabeprozesse erfolgen ausschließlich kollaborativ und webbasiert. In Verlagen, die bereits ähnliche Lösungen einsetzen oder an die Implementierung neuer Publishing-Software denken, nimmt dieser Aspekt bei Auswahl und Weiterentwicklung zu Recht breiten Raum ein. Die Zukunft des Publishing dominieren starke Marken, denen es gelingt, auf Basis einer effizienten integrierten Lösung ihr Geschäftsmodell zu skalieren. Uwe Baltner Geschäftsführer Baumann & Baltner GmbH & Co. KG, Agentur für Content Marketing, www.baumannbaltner.de, und Experte der VDZ Akademie Die nackte Wahrheit nicht verstecken PRINT&more | Was meinen Sie mit »The Naked Truth of Digital Asset Management«? ROMAN SCHIKORSKY | Das ist unsere Art zu sagen: Wir sind im Zeitalter des Digital Asset Management angekommen und AdmiralCloud und seine Innovationskraft werden sich nicht verstecken. Wir möchten die alten Verkrustungen in dieser Branche ein wenig Roman Schikorsky, aufbrechen. Und ein System, das Geschäftsführer AdmiralCloud technologisch absolut auf der Höhe der Zeit ist, schenkt Spielraum für Ehrlichkeit und ein wenig Humor. Zu dieser Ehrlichkeit gehört auch, auf Augenhöhe und im stetigen Austausch mit seinen Partnern ein sehr gutes System jeden Tag noch ein wenig besser machen zu wollen, denn fertig werden so komplexe und sich stetig weiterentwickelnde Systeme nie. Dieser kooperative Ansatz wird vom Markt honoriert. Welche Rolle spielt das Bewegtbild in der Zukunft der Verlage? Verleger und Redakteure benötigen heute eine hochperformante Mediendatenbank, die Bilder, Videos, Audios und Dokumente intuitiv bedienbar verarbeitet und mit ihnen und ihren Bedürfnissen wachsen kann. Besonders Archivierung, Lizenzmanagement, vielfältige Publishing-Optionen und ein umfangreiches Rechtemanagement spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Zeiten, in denen ein Video auf der eigenen Homepage mit 67 Views fast ungesehen sein Dasein fristete und auf diesem Wege kaum refinanzierbar war, sind vorbei. Medienhäuser entwickeln heute ihr eigenes Bewegtbildprofil und verwerten es zielgruppengenau in ihren Marken. Zudem wächst der Markt für Video-Ads nach wie vor rasant. Es liegt also auf der Hand, ein Medienmanagement einzusetzen, das die Verleger auf diesem Wege bestmöglich unterstützt. Wie gehen Sie als Anbieter einer Medienmanagement-Plattform mit dem Thema Streaming um? Keiner möchte stockende Videos sehen, die nicht bandbreitenoptimiert bereitgestellt werden. Es gibt immer noch Anbieter, die Flash einsetzen oder moderne Technologien nur rudimentär implementieren, beispielsweise einen progressiven Download anbieten. Das ist auf mobilen Endgeräten ein Problem. Und niemand möchte, dass sein Datenvolumen schon am 3. des Monats verbraucht ist. Im Moment ist HLS von Apple der Standard, aber es gibt mit MPEG-Dash eine Alternative, die vor allem von Google forciert wird. Man muss den Markt gut beobachten und schauen, wo die Reise hingeht. www.vdz.de 63

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