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Wild Wings Ausgabe 20 2017

Wild Wings Ausgabe 20 2017

2 I Spieltag 46 •

2 I Spieltag 46 • Augsburger Panther Den Kopf frei bekommen Nach einer Nullrunde mit den Niederlagen in Köln und gegen Nürnberg macht sich so langsam Sorge breit. Da hielten sich die Wild Wings über Wochen im vorderen Drittel der Tabelle, sogar Platz vier lag im Bereich des Möglichen. Nun aber droht ihnen auf der Zielgerade gar das Durchreichen auf einen Rang außerhalb der Playoffs. Damit dieses Szenario nicht zur Wirklichkeit wird, muss an zwei Problemen in den Gerade in der Anfangsphase hatten die Wild Wings Möglichkeiten zur Führung. verbleibenden Begegnungen gearbeitet werden. Problem Nummer eins: der Kopf. »Sowohl die Tabelle als auch die mögliche Endrunde müssen raus aus den Gedanken der Spieler«, hat Trainer Pat Cortina eine Ursache bei seinen Akteuren ausgemacht. Die fast schon zur Blockade werden kann, je näher das Ende der Hauptrunde und das eventuelle Erreichen des großen Ziels rücken. Ein großer Spagat, wie auch Stürmer Damien Fleury weiß. »Auf der einen Seite sollten wir dringend punkten, auf der anderen müssen wir es irgendwie schaffen, den Druck von uns nehmen«, so der französische Nationalspieler. Genau diese selbst auferlegte Last sorgte in der jüngeren Vergangenheit nämlich dazu, dass der vorgegebene Weg ab einem gewissen Zeitpunkt verlassen wurde. »Wir müssen jedoch mit unserer Mentalität in jedes Spiel gehen und diese dann auch bis zum Ende durchziehen«, hat Pat Cortina klare Vorgaben an die Seinen. Damit spielte er auf Begegnungen an, in denen sie von Anfang an nicht bereit waren, frühe Gegentore kassierten und diesem Rückstand dann hinterherlaufen mussten. Bei den Haien war dies so, in der Begegnung gegen München ebenfalls. Nur in Straubing ging die Sache am Ende noch einmal gut. »Von daher war unsere Leistung gegen Nürnberg, trotz der Niederlage, ein Schritt in die richtige Richtung«, betonte der Schwenninger Coach. Denn gegen die Franken war Schwenningen gerade in der Anfangsphase mindestens gleichwerdig, wenn nicht die bessere Mannschaft. Konnte dies aber nicht in Zählbares umsetzen und die vielleicht wichtige Führung erzielen. Um dadurch

Spieltag 46 • Augsburger Panther I 3 vielleicht den Gegner zu verunsichern und das eigene Selbstvertrauen zu stärken. Womit wir bei Problem Nummer zwei wären,: dem Erzielen von Treffern. Dass die Wild Wings in dieser Saison nicht einen Gegner in Grund und Boden schießen werden, zeichnete sich schnell ab. Zwar fanden sie oft einen Weg, enge Spiele für sich zu entscheiden, doch sind andere Zahlen ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Zweitschlechtester Sturm der Liga, in nunmehr acht Begegnungen nur einen Treffer selbst erzielt, in zehn Partien ging Schwenningen sogar komplett leer aus und sieben Mal verlor das Team nach regulärer Spielzeit mit nur einem Tor Unterschied. Da sind Verlängerungen oder ein Penaltyschießen gar nicht mit eingerechnet. Nicht auszudenken, was bei ein wenig mehr Effektivi- Der eine Treffer von Damien Fleury war gegen Nürnberg zu wenig. tät vor dem Kasten des Gegners möglich gewesen wäre. Deshalb weiß auch Damien Fleury: »Um die angesprochenen Punkte zu holen, müssen wir eben Zählbares produzieren und scoren.« Er weiß wovon er spricht, denn obwohl erst im November nachverpflichtet, ist der 31- Jährige doch viertbester Torschütze seines Teams. Spieltag 46: 25.01.2018 Schwenninger Wild Wings – Augsburger Panther Spieltag 47: 28.01.2018 Spieltag 46: 26.01.2018 Grizzlys Wolfsburg – Adler Mannheim Pinguins Bremerhaven – Düsseldorfer EG Iserlohn Roosters – Thomas Sabo Ice Tigers EHC Red Bull München – Kölner Haie Straubing Tigers – ERC Ingolstadt ERC Ingolstadt – Schwenninger Wild Wings Krefeld Pinguine – EHC Red Bull München Augsburger Panther – Straubing Tigers Kölner Haie – Pinguins Bremerhaven Thomas Sabo Ice Tigers – Eisbären Berlin Adler Mannheim – Iserlohn Roosters Düsseldorfer EG – Grizzlys Wolfsburg