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Stille Nacht Stille

Stille Nacht Stille Nacht, heilige Nacht! Alles schläft, einsam wacht nur das traute, heilige Paar. Holder Knab im lockigen Haar: Schlafe in himmlischer Ruh! Schlafe in himmlischer Ruh! Stille Nacht, heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht lieb aus deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund: Jesus, in deiner Geburt! Jesus, in deiner Geburt! Stille Nacht, heilige Nacht! Die der Welt Heil gebracht, Aus des Himmels goldenen Höhn Uns der Gnaden Fülle lässt sehn Jesum in Menschengestalt, Jesum in Menschengestalt. Stille Nacht, heilige Nacht! Wo sich heut alle Macht Väterliche Liebe ergoß Und als Bruder huldvoll umschloß. Jesus die Völker der Welt, Jesus die Völker der Welt. Vom englischen König erhielten die Urrainer sogar Phantasiekostüme mit Hermelinpelzen verbrämt und Bauchranzen mit dem Königswappen! Einer davon existiert noch in Fügen. In über 300 Sprachen und Dialekten singen heute Menschen in aller Welt das wohl bekannteste Weihnachtslied der Welt. Joseph Mohr und Franz Gruber hatten es im Jahr 1818 noch schnell „zusammengebastelt“, da die Kirchenorgel noch nicht repariert war, aber die Christmette trotzdem feierlich abgehalten werden sollte. Die Kirche, in der das Lied erstmals erklang, steht nicht mehr, aber das Lied lebt heute mehr denn je. Dass das Lied zu dieser Bedeutung gelangte, haben Gruber und Mohr einigen Zillertalern zu verdanken. Allen voran dem Orgelbauer Karl Mauracher, der das Lied nach Tirol brachte und den Zillertaler Sängergesellschaften der Familien Rainer und Strasser, die es dann in alle Welt brachten, die zweite Rainer–Truppe sogar bis nach Amerika. Stille Nacht, heilige Nacht! Lange schon uns bedacht, Als der Herr vom Grimme befreit In der Väter urgrauer Zeit. Aller Welt Schonung verhieß, Aller Welt Schonung verhieß. Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht, durch der Engel Alleluja tönt es laut von Ferne und Nah: Jesu, der Retter ist da! Jesu, der Retter ist da! Zillertaler in der damaligen Tracht beim Gang zur Christmette im Zillertal, um 1870. 148 Zillachtolarin

„voamassn“ Die Veranlassung zum Lied hatte die alte Oberndorfer Orgel (in Salzburg) gegeben, die gerade auf Weihnachten unbrauchbar geworden war. Ihr Spiel wollten Pfarrer und Lehrer durch ein improvisiertes Lied ersetzen. Als dann 1819 der bekannte Zillertaler Orgelbauer Karl Mauracher aus Kapfing bei Fügen die Orgel in Oberndorf reparierte, sang man ihm das neue Weihnachtslied vor. Mauracher wäre kein sangesfreudiger Zillertaler gewesen, hätte er nicht sofort Text und Melodie des Liedes aufgeschrieben. So brachte er das Weihnachtslied als erster vom Entstehungsort herüber über den Gerlospass ins Zillertal. Die Familie Mauracher in Kapfing war seit zirka 1720 im Orgelbau tätig, betrieb nebenbei auch das Tischlerhandwerk und eine kleine Landwirtschaft. Karl wurde dort am 24. Oktober 1789 als Sohn des Orgelbauers Andreas Mauracher und der Elisabeth, geborene Holzmeister von Zell, geboren. Karl Mauracher erbaute 1829 das sogenannte Orgelerhaus in Kapfing, ein gemauertes Haus, auf dem Firstbalken die Initialen K M 1829, mit einer schön getäfelten Stube und einem grünen Biedermeierkachelofen. Das Haus wurde vor einigen Jahren leider abgerissen. Er soll an die fünfzig Orgeln gebaut oder renoviert haben. Sein hübsches Grabmal an der Friedhofsmauer bei der Pfarrkirche Fügen ist aus weißem Marmor, zeigt oben im Halbbogen eine Lyra und darunter die Inschrift: „Hier liegt begraben der ehrengeachtete Karl Mauracher von Fügen. Hochverdienter Künstler im Orgelbaue nach längerer Krankheit, versehen mit allen heiligen Sterbesakramenten, entschlief er am 24. May 1844 im 55. Jahre seines Alters sanft in die bessere Welth hinüber. Während hier im Thränenthale so manche Orgel seiner Meisterhand Gottes Lob ertönt, stimmt er dort oben in die Lobgesänge der Engel, denn er war auch ein edler und tugendhafter Mann. – Er ruhe in Frieden.“ aufwachen, skifahren und Frühstücken in der Kreuzwiesen alm Die ersten Sonnenstrahlen, frisch präparierte Pisten am Morgen, leere Hänge, große Schwünge und danach als Belohnung ein herrliches Skifahrer-Hüttenfrühstück mit Eiern, Speck, hausgemachtem Bauernbrot, Bauernbutter und Marmelade, Orangensaft, Kaffee, Kakao oder Tee in der Kreuzwiesen Alm. Viele unserer Gäste behaupten, Sie befinden sich hier am schönsten Plätzchen in der Zillertal Arena. Die sonnigste Lage mit dem faszinierenden Panoramablick ist einzigartig. Wir laden Dich ein, zu einer gemütlichen Auszeit bei Familie Heim. HüttenFrüHstücK täglich von 9.00 - 11.00 Uhr Tel. +43 . (0)664 . 6408910 · www.kreuzwiesenalm.at Du erreichst uns bei den Ski-Abfahrten 16 und 17 Zillachtolarin 149

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