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» „Zwei Hunde, vier

» „Zwei Hunde, vier Katzen, drei Geißen und acht Schafe leben mit uns hier. In Würde und nach dem Vorbild des Heiligen Franz von Assisi.“ « Ludwig Dornauer, über das Leben am Hof Leben mit Blick auf das Tal „Das ist ja ewig her“, schaut Ludwig auf mein mitgebrachtes Bild, „das bekommt auf jeden Fall einen Ehrenplatz im Haus“. Es zeigt ihn an einem Drehtag vor 14 Jahren. Damals lag ein Hauch von Melancholie und Mystik in der Luft, als Ludwig Dornauer an einem nebeligen Sommertag im Jahr 2003 für einen Dokumentarfilm vor der Kamera stand - zusammen mit dem Laienensemble der Volksbühne Tux. Die äußeren Bedingungen hätten wirklich nicht besser sein können: Thema waren die überlieferten Begräbniszüge von Hintertux nach Mauern bei Steinach am Brenner. Fast eineinhalb Jahrzehnte sind seit diesem ersten Zusammentreffen vergangen. Wir hatten danach einige Jahre lang ziemlich oft miteinander zu tun. Aber zum ersten Mal überhaupt treffe ich ihn zuhause am Hof. „Besitzer sein wollte ich nie, nein. So wie es ist, ist es gut“, sagt Ludwig. Sein Bruder führe die kleine Fremdenpension der Eltern weiter, und sein Neffe habe nebenan gebaut. „Hier im Elternhaus haben Christl und ich ein Lebensrecht bis zum Schluss. Sie kümmert sich mit viel Hingabe um Haus, Hof, Garten und Tiere. Wir ergänzen uns bestens. Sie ist meine Muse und verwöhnt uns kulinarisch“, so Ludwig, der einer Allergie wegen kein Fleisch mehr essen kann, dafür aber Käse und Gemüse umso mehr liebt. Vom Masseur zum Schauspieler Vom Aufwachsen auf dem elterlichen Bauernhof stammt vermutlich die Liebe zu den Tieren und zur Schöpfung im Allgemeinen. Bäuerliche Arbeit sei ihm keinesfalls fremd. Er habe sich damit und mit verschiedenen Gelegenheitsarbeiten sein erstes Geld verdient. Den ersten Kontakt zur Schauspielerei habe es dann erst viele Jahre später auf einer Schönheitsfarm gegeben. „Möchtest du mich für dumm verkaufen?“, frage ich nach. „Jaaa. Äh nein, natürlich nicht. Nach drei Wintern und zwei Sommern in Seefeld sowie einer geraumen Zeit in München bin ich an den Tegernsee übersiedelt. Dort habe ich die Inhaberin einer Schauspielschule behandelt“, sagt er. Nach genauerem Blick auf Ludwigs große Hände schwinden meine Zweifel. „Nach der Pflichtschule habe ich in einem Jahreskurs an der Innsbrucker Klinik Masseur gelernt, in einer der ersten Schönheitsfarmen überhaupt (von Gertraud Gruber in Rottach-Egern) dann Menschen ‚geknetet’. Ruth von Zerboni di Sposetti war Gast dort“, erzählt Ludwig. In den 50ern hätten einige prominente Schauspieler ihre Schule in Gauting bei München besucht. 36 Die Zillachtolarin

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LA LOUPE ZILLERTAL NO 2
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