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meine Ehre für deren

meine Ehre für deren Leben und Arbeit erweisen konnte. Die konnten nur mit der Tiroler Mundart funktionieren. Hans Clarin zum Beispiel beziehungsweise später Christian Tramnitz oder Kabarettistin Monika Gruber. Zwar habe es zu seiner Zeit allein in München bereits rund 3.000 arbeitslose Schauspieler gegeben, aber er hatte immer dieses eine Ziel vor Augen. „Für eine Bewerbung habe ich Frau Zerboni während des Massierens sicherlich hunderte Gedichte vorgetragen. Entweder dürfte sie irgendwann so genervt gewesen sein und wollte keine ‚Glocke’ oder keinen ‚Erlkönig’ mehr hören. Oder sie war von meinen Fähigkeiten überzeugt, und dass aus mir was werden könnte“, lacht Ludwig. Von zu Hause nach München und über Esslingen wieder nach Tirol Schlussendlich dürfte es doch am Talent gelegen haben. Seine Christl habe er in München kennengelernt. „Es war gut, dass ich einen Beruf gelernt hatte, denn mein Studium hab ich mir mit Massieren finanziert. Und weil ich in der Wohnung von Christl und ihrer Mutter wohnen konnte, hab ich mir natürlich auch einiges erspart“. Es sei ein neues Leben gewesen. Eine völlige Umstellung. Aus seiner Kindheit habe er auch die Schattenseiten des Lebens gekannt, denn es sei am Hof und auf der Alm nicht leicht gewesen und er habe schon in jungen Jahren mit dem frühen Tod seines Vaters 1968 und später mit dem seiner noch so jungen Schwester fertig werden müssen. All die Erfahrungen hätten ihm in weiterer Folge geholfen, als er um Engagements gespielt habe. Aber Hoffen und Bangen sollten belohnt werden. „Mein erstes Vorsprechen war an der Württembergischen 38 Die Zillachtolarin Landesbühne in Esslingen. Mit Erfolg. Fünf Jahre war ich dort. Vor echtem Publikum zu spielen war verglichen mit der Probebühne in Gauting, im wahrsten Sinne, eine neue Dimension.“ Irgendwann habe es den Wunsch nach Weiterkommen gegeben. Daraus sei eine Art von Sehnsucht geworden. Eine neue Herausforderung musste her. Und die war Innsbruck, in seiner Heimat. „Entweder bist du bei Besetzungen in der ersten Reihe dabei, oder du hast wenig bis gar nichts zu melden“. Vom Theater zum Fernsehen Über viele Jahre habe er hauptsächlich Bühnenrollen in Klassikern gespielt, das sei auch an seiner neuen Spielstätte der Fall gewesen. Ludwig Dornauer wechselte tatsächlich ans Tiroler Landestheater, er spielte unter anderem mit Helmut Wlasak und Brigitte Schmuck. Seine erste Rolle hatte er in ‚Sappho’. Eine Nachbarin vom Fügenberg habe ihn nach einem Theaterbesuch bedauert. „Na der arme Ludwig“, meinte sie, „jetzt muss er auf den Brettern kriechen, die anscheinend die Welt bedeuten.“ Der Wechsel nach Innsbruck habe auch einen Wohnortwechsel mit sich gebracht. „Seit 1990 lebe ich ständig am Fügenberg. Natürlich mit meiner Christl.“ Kurz nach Beginn seines Innsbruck- Engagements sei es zu einem einschneidenden Zusammentreffen gekommen. „Die Begegnung mit Felix Mitterer war sicherlich das größte Plus meiner Schauspielkarriere. Da gab es dann auch Theaterrollen, mit denen ich Menschen „Die Mundart ist eine gute Möglichkeit, mein Leben aufzuarbeiten. Ich mag Gedichte sehr, schreibe aber mit Vorliebe Lyrik und Prosa.“ Felix habe ihm einen Blick in eine andere Welt ermöglicht, jene von Film und Fernsehen. „Ich glaub’, den ersten Tag können wir komplett vergessen“, spricht Ludwig über die Zweifel bei den Dreharbeiten zu Mitterers „Verkaufte Heimat“ (seiner ersten TV-Rolle). „Ein Theater-Schauspieler muss von Haus aus viel ausdrucksvoller sprechen, und auch viel lauter. Im Theater gibt das Publikum sofort Rückmeldung. Es quittiert deine Leistung mit Applaus oder mit Buhrufen. Eine Kamera klatscht nicht. Feedback gibt’s nur von Regisseur und den Kollegen am Set.“ Die Piefke-Saga NDR und ORF drehten nach Mitterers Vorlage eine Satire. Arbeitstitel war „Sattmanns Reisen”. Bei ihrer Erstausstrahlung sorgte sie für Verstimmung unter Österreichs Touristikern, später für viele Lacher: „Die Piefke-Saga“. Man muss sie einfach gesehen haben. In dieser Gegenüberstellung von deutschen Urlaubern, Tiroler Hoteliers und rebellierenden Einheimischen verkörperte Ludwig Dornauer den Hoferben eines Bergbauernhofs. „Diese Figur war mir auf den Leib geschneidert“, erinnert er sich. Obwohl ihm das Spielen vor der Kamera sympathischer gewesen sei, weil man dabei nuancierter sprechen kann als beim Spielen auf der Bühne, habe er trotzdem immer wieder mit sich gehadert. Nicht immer seien die Rollen nach seinem Geschmack gewesen. „Leben und Arbeit sind keine Wunschkonzerte. Du kannst dir nicht immer alles aussuchen. Da halte ich es mit einer ehemaligen Bezirksbäuerin. Sie sagt: ‚Es ist leichter, mit der Armut umzugehen, als mit dem Wohlstand.’ Recht hat sie.“ Diese Einstellung würde auch manchen anderen Schauspielern gut tun. Das rationale Denken habe oftmals das Bauchgefühl abgelöst. „Wenn ich etwas mache, dann möglichst nur aus Überzeugung und mit Passion. Natürlich sind auch Kompromisse nötig, um auf dem Markt bestehen zu können.“

TEXT: ANJA LARCH FOTO: MARTIN GUGGENBERGER DER VERLÄSSLICHE AUTO-PARTNER In der KFZ-Werkstatt von Toyota Bacher in Uderns werden neue und ältere Fahrzeuge aller Marken begutachtet und repariert. Das ganze Jahr gibt es günstige Checks und Pickerlangebote. Werte wie Verlässlichkeit und genaues Arbeiten werden hier seit über 80 Jahren großgeschrieben. Verändert hat sich im Jubiläumsjahr 2016 nur der Name des Traditionsbetriebes in Uderns: Toyota Haun wurde zu Toyota Bacher. Der Namensgeber Willi Bacher führt die Firma mit 26 Mitarbeitern seit 2007 in der dritten Generation. Verkauft werden nicht nur Toyota Neuwagen, sondern auch Jahres- und Gebrauchtwagen aller Marken und auch Hybrid-Autos. Bei allen Fragen und Problemen rund ums Auto ist die moderne KFZ-Werkstatt von Toyota Bacher mit sieben Mitarbeitern unter der Leitung von Werkstattmeister Stefan Lamprecht ein verlässlicher Partner. Interessante Angebote für alle Kontrolldienste gibt es zu jeder Jahreszeit: Die Werkstatt bietet den Urlaubs-, Herbst-, Winter- oder demnächst auch wieder Frühjahrscheck mit inkludiertem Räderwechsel. Auch für das Pickerl-Gutachten für jede Automarke ist Toyota Bacher seit Jahren autorisierter Werkstattpartner. Ein besonderes Schmankerl gibt es bei Jahresservice und Pickerl zusammen: Die Arbeit für das Pickerlgutachten ist im Zuge des Service kostenlos. Von der Reparaturannahme, in der man von Stefan Lamprecht und Anna Bicher freundlich beraten wird, über Spezialfragen zu Hybrid-Motoren bis hin zum kompletten Service mit abschließendem Pickerlgutachten: Das Team der KFZ-Werkstatt Toyota Bacher steht mit Kompetenz und viel Erfahrung verlässlich mit Rat und Tat zur Seite. Kontakt Auto Bacher GmbH Zillertalstraße 8 6271 Uderns im Zillertal T 05288 6770 0 F 05288 6770 77 M uderns@bacher.cc W www.autobacher.com Werbung 39

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