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TEXT: TANJA GRUBER FOTO: FRANZ MARGREITER/HELI HINKEL-EBERHARTER/EVA EBERHARTER EIN KÜNSTLER, DER SEIN HANDWERK LEBTE JOHANN EBERHARTER, 1925 BIS 2003 Der Kaltenbacher Johann Eberharter war im ganzen Tal mehr als bekannt. Er hat für die „Weihnachtskrippe“ gelebt und unzählige Kunstwerke geschaffen. Seit Anfang Dezember werden seine drei größten Krippen in der Galerie im FeuerWerk in Fügen ausgestellt. Die große Eröffnung wurde am 1. Dezember gefeiert. Die Krippen sind bis zu 5m 2 groß. Zu seinem 15. Sterbetag zeigen seine Kinder Eva, Peter und Erich Eberharter zudem Schneekrippen, Tiroler Krippen und einzelne Ensembles. Sieht man in die Augen der Geschwister Eberharter, bemerkt man eines sofort: Sie sind stolz auf ihren Vater, „Tate“, wie sie ihn liebevoll nannten. Johann Eberharter aus Kaltenbach war nicht nur ein herzensguter Vater, er war ein einzigartiger Künstler. „Unser Vater Johann Eberharter (1925–2003) wurde am Gerlosberg geboren und lebte am Emberg in Kaltenbach. Sein großes zeichnerisches Talent, wohl ererbt von Vater und Großvater, machte sich bereits in der Volksschule bemerkbar“, erzählen seine Kinder bei einem gemütlichen Zusammensein. Rasch wuchs der Wunsch des kleinen Johann damals, sich dem Schnitzen zu widmen. Doch in seiner Jugend und in der schwierigen Nachkriegszeit war eine künstlerische Ausbildung oder eine Lehrstelle bei einem Bildhauer ein unerfüllbarer Wunsch. „Honis“, wie ihn alle nannten, blieb Autodidakt. Bedeutende Namen der alpenländischen Schnitzkunst waren die Vorbilder für seinen eigenen Stil“, erzählt Sohn Peter voller Stolz. Nach Jahren als Zimmerer konnte sich Honis 1965 als Schnitzer selbständig machen. 40 Zillachtolarin

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