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WIWO Koepffchen 1 2016

WIWO Koepffchen 1 2016

WiWO erhielt einen 1.

WiWO erhielt einen 1. Preis vom BBU für die sensible Sanierung der denkmalgeschützten Schwartzkopff-Siedlung. Foto: WiWO 12 Im Jahr 2007 suchte der „BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen“ in seinem Wettbewerb „Kreative Nutzungskonzepte für Denkmale im Bestand“ Projekte, bei denen der „Balance- Akt einer zukunftsorientierten, denkmalgerechten Sanierung gelungen ist“. Bei der WiWO und der Schwartzkopff-Siedlung wurde er fündig. „In einem frisch sanierten Fachwerkhaus oder in einem Gründerzeit- Altbau zu wohnen, das können sich viele von uns vorstellen – allerdings, ohne dabei auf moderne Standards wie isolierte Fenster, gedämmte Wände und niedrige Energiekosten zu verzichten“, erläuterte Prof. Wolfgang Schäche von der Technischen Fachhochschule Berlin als Jury-Vorsitzender bei der Preisverleihung in Bad Saarow. „Das macht den Umgang mit Denkmälern für deren Besitzer nicht immer leicht: Wollen sie ein historisches Gebäude wirtschaftlich sinnvoll nutzen, gilt es, einen Mittelweg zu finden zwischen dem berechtigten Interesse der Denkmalschützer an der möglichst originalgetreuen Erhaltung des Gebäudes und den nicht weniger berechtigten Bedürfnissen der in ihm lebenden Menschen. Dass dieser Balance-Akt gelingen kann, zeigen die Preisträger dieses Wettbewerbes.“ Der 1. Preis ging an die WiWO. „Die Sanierung der Schwartzkopff- Siedlung lässt ein in sich rundes Gesamtkonzept erkennen, das in mehrfacher Hinsicht als vorbildlich zu beurteilen ist“, begründete die Jury ihr Urteil. „Die Sanierung ist denkmalpflegerisch hervorragend umgesetzt. Die Belebung durch die sensible Umgestaltung und die Ansiedlung von Gewerbe hat einen neuen, gesellschaftlichen Kernbereich in der Siedlung geschaffen. Die Einrichtung seniorengerechter Wohnungen entspricht den Implikationen des demografischen Wandels. Das Projekt wurde von einer professionellen Kommunikationskampagne begleitet. Insgesamt handelt es sich um einen ganzheitlichen Ansatz, der die Jury rundum überzeugt.“ ♦ 8 Köpffchen - Ausgabe 01. 2016

GenerationSorientiert, alterSGerecht, fit für die zukunft Wohnen bei der WiWO – auch für und mit senioren Deutschland altert. Die Lebenserwartung beträgt laut einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom März 2016 für neugeborene Jungen 78 Jahre und zwei Monate, für neugeborene Mädchen 83 Jahre und einen Monat. Was eine Erhöhung im letzten Jahrzehnt bei den Jungen von zwei Jahren und drei Monaten, bei den Mädchen von anderthalb Jahren bedeutet. Was an sich ja sehr positiv zu bewerten ist, aber auch neue Anforderungen mit sich bringt. „Stadtentwickler, Kommunen, Verkehrsbetriebe werden sich auf eine Gesellschaft mit einem höheren Anteil Älterer einstellen müssen“, schrieb Bundesministerin a. D. Ursula Lehr im „Online-Handbuch Demografie“ des Berlin-Institutes für Bevölkerung und Entwicklung. „75-Jährige sind noch längst nicht pflegebedürftig, aber gewisse Einschränkungen – in der Mobilität, in der Sensorik, in der Sensibilität – häufen sich. Konzepte der Stadtentwicklung sind zu überdenken. Auch das Planen und Ausstatten von Häusern und Wohnungen wird sich durch den größeren Anteil Älterer mit ihren eigenen Anforderungen wandeln.“ Anforderungen, denen sich die WiWO bewusst bei Wohnungssanierung und -neubau seit Jahren stellt. Was schon bei der Rekonstruktion der Schwartzkopff-Siedlung begann. Die Karl-Marx-Straße 115 wurde zielgerichtet für altersgerechtes Wohnen umgebaut. Unter dem Motto „Gemeinsam aktiv älter werden“ bietet es zwölf altersgerechte, barrierefreie Wohnungen für Alleinstehende, zusammenziehende Singles oder Paare. Zusätzlich zum historischen Bestand wurde das Dachgeschoss ausgebaut und ein Fahrstuhl integriert. Die Grundrisse der ehemals vier Wohnungen wurden massiv verändert, breitere Türen und ebenerdige Duschen mit Haltegriffen eingebaut. In den Wohnungs- und Hausfluren befinden sich Bewegungsmelder. Ende 2005 begann eine weitere WiWO- Erfolgsgeschichte in puncto sicheres, gutes und gemeinschaftliches Wohnen im Alter. Die WiWO erwarb bei einer Zwangsversteigerung einen 1979 errichteten Plattenbau in der Fichtestraße 105 mit 2600 Quadratmetern Nutzfläche. Das zuvor jahrelang leer stehende ehemalige Wohnheim wurde grundlegend um- und ausgebaut und präsentierte sich zwei Jahre später als ein Mehrgenerationen-Haus. Das erste in der Region mit einem Concierge, der guten Seele des Hauses. Es entstanden insgesamt 50 Wohnungen unterschiedlicher Größe, davon fünf behindertengerechte. Im Erdgeschoss sind zudem ein Seniorenclub der AWO mit drei Räumen, eine Physiotherapie und der Familientreff „Kleeblatt“ untergebracht. Hier habe man als älterer Mensch wenig Zeit, der Einsamkeit zu frönen, meinte Mieterin Edith Köpffchen - Ausgabe 01. 2016 13

WIWO Koepffchen Sonderausgabe 2016
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