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WIWO Koepffchen 1 2016

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Blick in den Wohnpark

Blick in den Wohnpark Stolze- Schrey-Straße. Foto: WiWO Wohnpark Stolze-Schrey-StraSSe wird verkauft WiWO verwaltet Objekte künftig im Auftrag der PSD Bank Berlin-Brandenburg eG „Zuhause ist bei uns“. Dieses WiWO- Motto galt bislang nicht nur für die mehr im Interesse der Öffentlichkeit stehende Wildauer Schwartzkopff- Siedlung oder das schick gemachte Wohngebiet Hückelhovener Ring, sondern auch für den eher „zurückhaltenden“ Wohnpark Stolze-Schrey-Straße. Inmitten einer beschaulichen Hoherlehmer Eigenheimsiedlung waren die fünf Stadtvillen an der nach den deutschen Stenografie-Entwicklern Heinrich Stolze und Ferdinand Schrey benannten Straße im Jahr 2002 entstanden. 30 individuelle Zwei- und Drei-Raum- Wohnungen mit großzügigen französischen Fenstern bieten seither WiWO-Mietern Geborgenheit und Freiraum inmitten eines kleinen Parks, mit mietbaren PKW-Stellplätzen direkt vor der Haustür, kurzen Wegen zu Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, zu Bus und S-Bahn. 4 Zum 1. Januar 2017 wird nun ein Eigentümerwechsel vollzogen. Die WiWO wird den Wohnpark Stolze- Schrey-Straße an die PSD Bank Berlin-Brandenburg eG verkaufen. Diese Bank ist eine von 14 selbstständig agierenden Kreditinstituten der PSD Bankengruppe. Das Kürzel PSD stammt vom früheren Namen Post-Spar- und Darlehnsverein ab, der ursprünglich Finanzdienstleistungen ausschließlich für Postbedienstete erbrachte. Sämtliche PSD Banken haben die Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft (eG) und agieren als Kombination aus regionaler Direkt- und Filialbank ausschließlich für Privatkunden. Der Hintergrund dieses Verkaufs ist vielschichtig. Einerseits sorgt Europas oberster Währungshüter, die Europäische Zentralbank (EZB), mit seiner nun schon Jahre andauernden Niedrigzinspolitik inklusive der 2014 erstmals aufgetretenen Negativ-, also Strafzinsen für Einlagen, die Geschäftsbanken bei der EZB unterhalten, für ein Problem vor allem deutscher Banken: eine massenhafte Überschussliquidität. Was einen Run auch dieser Institute auf Immobilien auslöste. Was auch die WiWO zu spüren bekam. „Wir wurden in jüngster Vergangenheit von vielfältigen Investoren und Bauträgern angesprochen, die Grund stücke oder Baustellen suchten“, berichtet WiWO-Geschäftsführer Frank Kerber, „lehnten das aber aus geschäftspolitischen Gründen bisher immer ab.“ Nun trat auch die PSD Bank Berlin- Brandenburg eG mit Sitz in der Handjerystraße 34-36 in Berlin-Friedenau an die WiWO, die mit dieser Bank bereits Geschäftsbeziehungen unterhielt, heran und bekundete entsprechendes Interesse. Eine Ortsbesichtigung folgte, in deren Verlauf man auch zum Wohnpark Stolze-Schrey-Straße kam. Die Berliner Banker waren von dem in sich stimmigen und abgeschlossenen Wohnpark, der nicht so vordergründig im kommunalen Fokus steht, sehr angetan. Und die WiWO hatte angesichts bevorstehender neuer Aufgaben ihre Position bezüglich des Verkaufs von Immobilien aus ihrem Bestand geändert. „Der Wohnungsbedarf ist immens“, begründete Frank Kerber. „Wir haben deshalb sehr ambitionierte Neubau-Vorstellungen. Deutlich umfangreicher als es für eine Wohnungsbaugesellschaft unserer Größe normal ist.“ Die WiWO will Wohnungen schaffen im mehrgeschossigen komplexen Wohnungsbau und hat dementsprechend einen entschieden größeren Finanzbedarf. Für diese Köpffchen - Ausgabe 01. 2016

3 In den WiWO-Wohngebieten sorgen Bäume unterschiedlichster Arten für angenehmes Grün, Sauerstoff und Schatten an heißen Tagen. Von Obstbäumen wie Pflaume, Kirsche, Birne, Apfel, Pfirsich und Aprikose bis hin zu Laub- und Nadelbäumen wie Eiche, Birke, Robinie, Pappel, Rotdorn, Esche, Walnuss, Weide, Buche, Kiefer, Tanne, Fichte und Douglasie. Wie viele Baumarten wachsen in den Grünanlagen der WiWO? A: 27 B: 41 C: 59 Bauvorhaben müssen Eigenmittel vorgehalten werden. Die WiWO kalkuliert mit Eigenkapital in Höhe von 20 bis 30 Prozent der jeweiligen Bausumme, zum Beispiel beim Projekt Fichtestraße 113 mit 2,5 Millionen Euro bei zehn Millionen Gesamtkosten. „Würden wir die Eigenmittel nur aus dem Gewinn des Unternehmens schöpfen, könnten wir nur kleine Brötchen backen.“ Dennoch wurde sich die WiWO nicht mit den erstbesten Interessenten einig. Mit der PSD Bank Berlin-Brandenburg eG schon. Sie sei ein bodenständiger, greifbarer Partner mit einem guten Ruf, sagt Frank Kerber. „Ein Partner, der sicher, nachhaltig und stabil im Wohnungsmarkt investieren will und zugleich die Interessen der Mieter und der WiWO umfassend berücksichtigt.“ Per 1. Januar 2017 wird so nun ein stiller Eigentümerwechsel vollzogen. Für die Mieter im Wohnpark Stolze-Schrey- Straße wird sich nichts ändern. Die Objekte bleiben erhalten. Die WiWO wird sie im Auftrag der PSD Bank Berlin- Brandenburg eG künftig verwalten. Das WiWO-Motto „Zuhause ist bei uns“ wird also weiter seine Gültigkeit behalten. ♦ Stadtvillen in der Stolze-Schrey-Straße. Foto: WiWO Köpffchen - Ausgabe 01. 2016 5

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