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WIWO Koepffchen 1 2016

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„Eigentlich braucht

„Eigentlich braucht man sich um nix zu kümmern“ Die WiWO als bewährter Partner bei der Wohneigentumsverwaltung 45 Jahre ist es her, dass Familie Kupfer ihre Wohnung in der Teichstraße 12 bezogen hat. Der Neubau war im Jahr 1971 gerade fertiggestellt worden. Die Kupfers gehörten zu den ersten Mietern. Mutter Helga und Sohn Uwe wohnen in separaten, miteinander auf einer Etage verbundenen Wohnungen nach wie vor dort. „Wir finden es sehr schön hier“, sagt Uwe Kupfer. „Uns gefällt die Wohnlage.“ So fiel ihnen auch Mitte der 1990er Jahre die Entscheidung nicht schwer, ihre bisherige Mietwohnung als Eigentumswohnung zu kaufen. „Das bot sich an. Gerade aus heutiger Sicht war das ein supergünstiges Angebot. Und wir wussten, was wir kaufen.“ Grundlage dafür war das „Gesetz über Altschuldenhilfen für Kommunale Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und private Vermieter in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet“ aus dem Jahr 1993, kurz Altschuldenhilfe-Gesetz. Damit sollte Wohnungsunternehmen und privaten Vermietern bei alten Verbindlichkeiten geholfen werden, die auf in der DDR gewährte Kredite oder Baudarlehen zurückgingen. Im Gegenzug mussten die Wohnungsunternehmen 15 Prozent ihres per 1. Januar 1993 vorhandenen Wohnungsbestandes bis zum 31. Dezember 1999 privatisieren. uns kümmern wir uns um die Instandhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums, um die Eigentümer-Abrechnung, die Verwaltung der gemeinschaftlichen Gelder, um Mahnwesen, Rechnungskontrolle und Buchführung“, erläutert WiWO- Prokuristin Ramona Karp, zugleich für die Wohneigentumsverwaltung (WEG) zuständig. Einmal jährlich beraten die Wohnungseigentümer des Wohnhauses Teichstraße 8 - 12 über notwendige Investitionen, Baumaßnahmen, Reparaturen oder andere Wünsche rund ums Haus. Thema einer dieser Versammlungen, die vom Eigentümer-Beirat, dem auch Uwe Kupfer angehört, vorbereitet werden, war zum Beispiel Wasser, das nach Bauarbeiten in der Heinestraße an der Giebelseite des Aufgangs 8 in die Keller eingedrungen war. Die WiWO organisierte in Abstimmung mit den Eigentümern die Trockenlegung und Abdichtung dieses neuralgischen Punktes und zusätzlich den Bau von vier neuen PKW-Stellplätzen anstelle der vorherigen „wilden“ Parkplätze. 4 Seine Entscheidung vor gut 20 Jahren hat Uwe Kupfer nicht bereut. „Was man an Unterhalt zahlt, ist mit den heute üblichen Mieten nicht zu vergleichen. Zudem hat man hier sozusagen ein Rundum-Sorglos-Paket.“ Denn seine Wohnung wird von der WiWO verwaltet. Wie derzeit 207 weitere Wohnungen in zwölf Objekten, für die die WiWO die Eigentums- beziehungsweise Miethausverwaltung übernimmt. „Auf der Grundlage eines Verwaltervertrages zwischen der Eigentümer-Gemeinschaft und 6 Köpffchen - Ausgabe 01. 2016

li.: Nachträglich angebaute Vorstellbalkone in der Fichtestraße 84 und 85 mi.: Uwe Kupfer demonstriert den Treppen-Hängelift für seine Mutter in der Teichstr. re.: Im Zuge der Kellertrockenlegung organisierte die WiWO in Abstimmung mit den Wohneigentümern den Bau von vier neuen PKW-Stellplätzen in der Teichstr. 8. Fotos: Agentur Zeesen neu organisiert und die Treppenhäuser gemalert. Uwe Kupfer: „Die Eigentümer gaben dazu den Anstoß, die WiWO holte Kostenangebote ein. Die Eigentümer diskutierten und entschieden, die WiWO kümmerte sich um die Ausführung.“ Auf offene Ohren stieß Uwe Kupfer in der Eigentümerversammlung auch bei einem ganz persönlichen Problem. Für seine Mutter wurde das Treppensteigen wegen einer Gehbehinderung immer beschwerlicher. Deshalb schien es unmöglich zu werden, weiter in der vertrauten Umgebung wohnen zu können. Uwe Kupfer recherchierte nach technischen Möglichkeiten, fand einen Treppen-Hängelift der Schweizer Firma Högg, bekam das einstimmige Einverständnis aller Eigentümer und WiWO-Hilfe bei der rechtlichen Beurteilung dieses bislang im Bereich der WiWO einzigartigen Projektes. Zu berücksichtigen war vor allem der Status des Treppenhauses als öffentlicher Bereich, in dem Rettungswege gewährleistet sein müssen. Was durch die Verankerung des Hängeliftes in der Treppenhausdecke möglich wurde. Im vorigen Jahr ließ er dann diese Anlage auf eigene Kosten einbauen. Helga Kupfer kann sich nun per Lift, in den ein Rollstuhl eingehängt wird, wieder selbstständig zwischen ihrer Wohnung im 1. Obergeschoss und dem Keller bewegen. „Bei Bedarf im Haus kann der Lift auch in die oberen Etagen verlängert werden“, sagt Uwe Kupfer, sichtlich zufrieden über das Verständnis der anderen Eigentümer und die Arbeit der WiWO als Wohneigentumsverwalter. „Wir sehen das als vorteilhaft an, dass die WiWO das macht. Sie hat ja selbst Wohnungen hier, kennt das Objekt und hat in vielen anderen Objekten die nötigen Erfahrungen gesammelt. Das Unternehmen ist groß genug, so dass man immer einen Ansprechpartner findet. Eigentlich braucht man sich um nix zu kümmern.“ So wurden auch die Treppenhausreinigung in zwei Aufgängen Was nicht nur in der Teichstraße, sondern auch in anderen Objekten der WiWO-Wohneigentumsverwaltung in den vergangenen Monaten und Jahren zu sichtbaren Ergebnissen führte. „Die Treppenhäuser fast aller unserer WEG-Objekte wurden malermäßig instandgesetzt“, sagt Alexander Bluhm aus dem WiWO-Bereich Technik und Bau. „Da bekommt man wieder einen ordentlichen Eindruck, wenn man das Haus betritt.“ Andere Beispiele sind die Trockenlegung von Kelleraußenwänden und der Neubau von Kellereingängen in der Jahnstraße oder der Bau einer PKW-Stellplatzanlage in der Geschwister-Scholl-Straße. In der Fichtestraße 84 und 85 wurden auf Initiative der Eigentümer nachträglich Vorstellbalkone aus hochwertigen Materialien angebaut. ♦ Auf Initiative der Wohneigentümer wurden 2014 in der Jahnstraße neue Kellereingänge gebaut und die Keller abgedichtet. Foto: Agentur Zeesen Köpffchen - Ausgabe 01. 2016 7

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