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WIWO Koepffchen 1 2016

WIWO Koepffchen 1 2016

5Eine Hecke ist „eine

5Eine Hecke ist „eine ‚lebende Wand‘ 6 aus ein- oder mehrreihigen gezogenen, regelmäßig beschnittenen und daher bis zum Boden dicht verzweigten Pflanzen; zur Begrenzung oder Gliederung von Gärten oder Feldern, als Einfriedung, zum Schutz gegen Wind, Staub oder Sicht oder als Zieroder Schmuckhecke“, definiert das Bertelsmann-Taschen- Lexikon von 1992. Kundenfreundlich und zukunftsorientiert Wie viel laufende Meter Hecke werden von den WiWO-Gärtnern gepflegt? A: rund 3 000 Meter B: rund 10 000 Meter C: rund 17 000 Meter Marie Ulbricht wird bei der WiWO zur Immobilienkauffrau ausgebildet Es hat verschiedene Einflüsse gegeben, die Marie Ulbricht zu dieser Berufswahl bewogen haben. „Natürlich habe ich als Fünfjährige nicht unbedingt davon geträumt, Immobilienkauffrau zu werden“, sagt die inzwischen 20-Jährige. Wichtig war ihr aber schon immer, dass ihr künftiges Berufsleben mit Menschen zu tun hat und zugleich mit vielfältigen Anforderungen verbunden sein sollte. Einerseits ist die gebürtige Königs Wusterhausenerin durch Mutter Angelika „vorbelastet“, die als Bauingenieurin mit dem Baugewerbe verbunden ist. Andererseits spielten bei der Berufswahl insbesondere die letzten Schuljahre eine wesentliche Rolle. Nach der Grundschule in ihrer Geburtsstadt beendete Marie Ulbricht an der Wildauer Ludwig-Witthöft-Oberschule die 10. Klasse, um im Anschluss am Zeuthener Paul-Dessau-Gymnasium ihr Abitur „zu bauen“. Dort kristallisierte sich Kunst als Lieblingsfach der jungen Frau heraus. „Wir hatten im Kunstunterricht viel mit Architektur zu tun. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.“ Nach verschiedenen Berufsberatungen entschied sich Marie Ulbricht, mittlerweile mit ihrem Freund in Eichwalde zu Hause, für die dreijährige Ausbildung zur Immobilienkauffrau. „Ein schöner Beruf rund um Wohnungen mit vielen unterschiedlichen Menschen – und zugleich zukunftsorientiert.“ Nach einem Praktikum bei der WiWO im vergangenen August nahm sie deren Angebot an, nahtlos im Unternehmen an das Praktikum anzuknüpfen und ab September hier ihre Lehre zu beginnen. Ihre Erwartungen an diese Ausbildung hätten sich schon nach kurzer Zeit erfüllt, sagt Marie Ulbricht, die ihre Freizeit mit dem Freund und der Familie, zu der drei Schwestern gehören, verbringt und zudem gerne Fernreisen unternimmt. Sie unterstützt in den ersten Monaten als Auszubildende WiWO-Projektsteuerin Birgit Vogt bei abschließenden Arbeiten rund um die „Villa am See“, realisiert ein Marketing-Projekt zum Thema Grünpflege und wird in den Prozess von Wohnungsabnahmen und -übergaben einbezogen. Auch am WiWO-Empfang, wo man direkt mit der gesamten Bandbreite der Aufgaben und Probleme des Unternehmens konfrontiert wird, hat Marie Ulbricht bereits eigenständig gearbeitet. „Das hat mir gefallen“, lautet ihr Fazit. Insgesamt schätzt sie die kundenfreundliche und -orientierte Arbeit der WiWO. „Da stehe ich auch dahinter. Das ist so, wie ich es mir für mein zukünftiges Berufsleben vorstelle.“ ♦ 8 Köpffchen - Ausgabe 01. 2016

Gedanken zum 25. Ein prolog Die WiWO feiert Geburtstag, ihren 25. Gegründet wurde sie am 27. Juni 1991. Seither ist ein Vierteljahrhundert vergangen. Mit Erfolgsgeschichten, die geschrieben, mit großen und kleinen Problemen, die gelöst wurden. Und mit Zwangspausen, die zu überwinden waren. Die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft mbH entstand aus der nach der gesellschaftlichen Wende aufgelösten Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV), wie in vielen anderen Städten und Gemeinden auch. Die einstigen KWV-Häuser und -Grundstücke wurden in die WiWO eingebracht. Damit schuf die Gemeinde Wildau die Grundlagen für einen eigenständigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. In den ersten Jahren wurde der Bestand verwaltet. Gemäß der damaligen Unternehmensphilosophie, das Niveau wie zu DDR-Zeiten zu halten, möglichst preiswert und damit – scheinbar – sozialverträglich zu arbeiten. Unterm Strich aber war die Mietensituation unzulänglich, nahm der Leerstand zu und verschlechterte sich der Zustand der Mietklientel – wie die Rahmenbedingungen für die WiWO in ihrem ersten Jahrzehnt insgesamt. Wäre es so weitergegangen, würde die WiWO vielleicht nicht mehr existieren oder zumindest lange nicht jene Dynamik entfalten können, die wir heute erleben. Die denkmalgeschützte Schwartzkopff- Siedlung erwies sich als großer Ballast. Ihre Sanierung, bei der man sich auf das Nötigste wie Fensterbau und Wärmedämmung konzentrierte, war zwar angelaufen. Die Wohn- und Lebensqualität wurde dadurch aber nicht nachhaltig verbessert. Die Arbeiten mussten nach dem Restitutionsanspruch der Jewish Claims Conference 1996 gestoppt werden. Was für die WiWO dennoch einen positiven Aspekt hatte. Da nur noch das unbedingt Notwendige gemacht werden durfte, schöpfte die WiWO Liquidität, wurden durch die Mieten Überschüsse erzielt, die für die im Raum stehende Restitution vorgehalten wurden. Als diese 2001 vom Tisch war, hatte die WiWO ein finanzielles Polster angespart. Mit dem neue Ideen entwickelt und umgesetzt werden konnten, wie die nun komplexe Modernisierung der Schwartzkopff-Siedlung. Eine drohende Ghettoisierung wurde so abgewendet. Die Wohnklientel änderte sich radikal. Wie sich auch die WiWO grundsätzlich in Struktur, Auftritt, Marketing und Service verändert hat, ihr eigenes Gebäude modernisierte und darin ein neues Know-how im Interesse der Mieter aufbaute. Mit dem Effekt, dass bei zurückgehendem Leerstand und dank so nicht zu erwartender günstiger Zinsbedingungen die Schwartzkopff-Siedlung aus eigenen Mitteln zu Ende modernisiert werden konnte. Das war die Basis für weitere Sanierungsprojekte, beispielsweise am Hückelhovener Ring. Als auch diese funktionierten und die WiWO weiter an wirtschaftlicher Stärke gewonnen hatte, begann sie, bei Fragen zu Wohnungspolitik, Grundstücksentwicklung und Städtebau in Wildau mitzureden. Nicht nur als Initiator vieler Diskussionen, sondern auch durch Grundstückserwerb und Gespräche mit Investoren. Ihre nach langen, zum Teil sehr „wackligen“ Jahren erarbeitete Stabilität erlaubt es der WiWO inzwischen, auch über den Tellerrand zu schauen. Sie kann sich jetzt intensiv um Stadtentwicklung und Neubau in Größenordnungen kümmern. Was vor einem guten Jahrzehnt überhaupt noch nicht denkbar war. Auf den folgenden Seiten werden drei Aspekte aus der 25-jährigen WiWO-Geschichte noch einmal gesondert beleuchtet: die Sanierung der Schwartzkopff-Siedlung als Flächendenkmal, das Wohnen bei der WiWO für und mit Senioren und der Weg des Mietermagazins „Köpffchen“ zum crossmedialen Auftritt. ♦ Ich wünsche Ihnen bei der Lektüre viel Vergnügen! Ihr Frank Kerber Köpffchen - Ausgabe 01. 2016 9

WIWO Koepffchen Sonderausgabe 2016
WIWO Koepffchen 2 2016
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Grafik: Brillux - WiWO Wildauer Wohnungsbaugesellschaft