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WIWO Koepffchen 2 2016

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Bauleiter Thoralf Heise:

Bauleiter Thoralf Heise: „Die Resonanz auf diesen Neubau war bislang durchweg positiv.“Foto: Agentur Zeesen So sah es am 31. Mai 2016 auf der Baustelle „Fichte 113“ noch aus. Foto: BBP Bauconsulting „Jede Baustelle ist eine Herausforderung“ Unter der Regie von Bauleiter Thoralf Heise wächst die „Fichte 113“ 30. Juni 2016 „Wir sind optimistisch!“, meinte Thoralf Heise, Bauleiter von der Berliner Ingenieurgesellschaft BBP Bauconsulting mbH, mit Blick auf die geplante Rohbaufertigstellung der „Fichte 113“ im Frühjahr 2017. Vorausgesetzt, der kommende Winter macht den Bauarbeiten keinen unvorhergesehenen Strich durch die Rechnung. Zunächst wurde erst einmal am 30. Juni der Grundstein für dieses „Mehrfamilienwohnhaus mit 68 Wohneinheiten sowie Gewerbe- und Gemeinschaftsräumen“ im Erdgeschoss vis-avis vom Wildauer REWE-Markt gelegt. Grundsteinlegung am 30. Juni 2016. Gemeinsam mit Wildaus Stadtkämmerer Marc Anders (rechts) und dem WiWO-Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Peter Mittelstädt (links) betoniert Geschäftsführer Frank Kerber eine Zeitkapsel mit Tageszeitungen, Bauplänen und Münzen für die Nachwelt im Grundstein ein. Foto: Agentur Zeesen 12 Die Hälfte der Wohnungen umfasst 38 bis 49 Quadratmeter und versteht sich vor allem als ein Angebot für Singles im höheren Lebensalter. Außerdem entstehen dort Zwei- und Drei-Raum- Wohnungen mit einer Größe von 50 bis 72 Quadratmetern. „Für uns ist dieses Projekt, das größte Wohnungsbauprojekt in Wildau seit Langem, eine Lehrstunde und Bewährungsprobe“, sagte Frank Kerber, Geschäftsführer des Bauherren Wildauer Wohnungsbaugesellschaft mbH, bei der Begrüßung der Gäste dieser Grundsteinlegung. Zugleich sei dieses Bauvorhaben eine Initialzündung für die Entwicklung des gesamten Territoriums rund um die geplante neue Promenade, deren Entwicklung in diesem Bereich erst durch die Verlagerung der einstigen Hochspannungsleitungen in die Erde möglich geworden war. „Die ‚Fichte 113‘ ist der erste Baustein für dieses künftige Quartier.“ Die WiWO sei stolz auf das von ihr schon mit den Mehrgenerationenhäusern „Fichte 105“ und „Villa 34“ erfolgreich praktizierte Konzept des altersgerechten Wohnens. Frank Kerber: „Das auch im Alter selbstbestimmte Wohnen mit vielen Möglichkeiten für soziale Kontakte gefällt den Leuten.“ Gemeinsam mit Wildaus Stadtkämmerer Marc Anders und dem WiWO-Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Peter Mittelstädt betonierte Frank Kerber eine Zeitkapsel mit aktuellen Tageszeitungen und dem WiWO-Mietermagazin „Köpffchen“, Bauplänen und Münzen für die Nachwelt im Grundstein ein. Die WiWO rechnet für die „Fichte 113“ mit einer Gesamtbauzeit von zwei Jahren. 25. August 2016 Inzwischen sind einige Wochen ins Land gegangen. Viele Wildauer haben seither das Baugeschehen in der Fichtestraße interes- Köpffchen - Ausgabe 02. 2016

Baufortschritt auf der Baustelle „Fichte 113“ siehe links festgehalten am 26. Juli 2016 und rechte Aufnahme vom 25. August 2016. Fotos: Agentur Zeesen siert zur Kenntnis genommen. „Unser Bau wird wahrgenommen. Die Leute bleiben am Bauzaun stehen“, erzählt der 52-jährige Thoralf Heise. Immer wieder seien Fragen der „Zaungäste“ zu beantworten nach dem, was hier wann, wie und wo passiert. „Die Resonanz auf diesen Neubau war bislang durchweg positiv.“ Schon im Jahr 2013 war der Planungsstart für die „Fichte 113“ bei der Ingenieurgesellschaft BBP Bauconsulting mbH erfolgt. Einem Unternehmen, das 1990 in Berlin mit neun Mitarbeitern gegründet worden war und das sich inzwischen zu einem leistungsstarken Generalplaner entwickelt hat. Neben den klassischen Planungsleistungen der Architektur- und Objektplanung, des Städtebaus, der Tragwerksplanung und Planungen in der technischen Ausrüstung bietet BBP heute mit rund 50 Mitarbeitern Spezialleistungen in den Bereichen Bauphysik, Brandschutz, Bauwerksdiagnose und Energieeffizienz an. Thoralf Heise, der im Betonwerk Grünau den Beruf eines Betonwerkers erlernte und an der Berliner Ingenieurschule für Bauwesen (ISB) erfolgreich ein Bauingenieurstudium absolvierte, ist einer jener neun Mitarbeiter, die dieser Ingenieurgesellschaft von der ersten Minute an angehören. Seither war der gebürtige Berliner auf vielen Baustellen dieser Republik unterwegs. Er arbeitete im Neubau wie in Sanierungsobjekten unter anderem in Erfurt, Schwerin, Karlsruhe oder im hessischen Mühlheim am Main. Da ist für Thoralf Heise sein aktuelles Betätigungsfeld in Wildau mit Blick auf die Nähe zum heimischen Berlin durchaus eine willkommene Abwechslung. Im Mai hat er das Baubüro im Hückelhovener Ring 14 bezogen, in dem momentan neben ihm die Baustellensekretärin Frauke Betz – „die gute Seele im Büro“ – tätig ist. Erweitert wird dieses Team bei entsprechendem Baufortschritt durch die Haustechnikerin Simona Witt sowie einen Elektrobauleiter. Vom Baubüro aus hat man die Baustelle gut im Blick. „Ich gehe aber lieber direkt zu denen, die vor Ort sind“, betont der Bauleiter, „als am grünen Tisch zu arbeiten.“ Das von der Bausumme bislang größte Projekt, an dem der sympathische BBP-Bauingenieur mitwirkte, wurde in Schwerin realisiert. Die Wildauer „Fichte 113“ ähnelt vom Volumen her jenem in Erfurt. „Aber jede Baustelle ist eine Herausforderung. Überall gibt es die gleichen Arbeiten und Probleme. Da fällt die ‚Fichte 113‘ nicht aus dem Rahmen.“ Was auch für jene Überraschungen gilt, die jede Baustelle in petto hat. Hier schlugen gleich zweimal kurz hintereinander Kabeldiebe zu und unterbrachen so den Baustrom. Weshalb einerseits die Wasserpumpen ausfielen und die Baugrube „abzusaufen“ drohte und andererseits die Rohbauer der ABORA GmbH Berlin, einer deutschen Tochter des lettischen Baukonzerns ABORA, eine Zwangspause einlegen mussten. „Ein Kran arbeitet nun mal nicht ohne Strom.“ Ein Kraftakt aller Beteiligten, allen voran der Tiefbaufirma Ludwig Freytag GmbH & Co. KG Wildau, verhinderte Schlimmeres und brachte die Baustromversorgung schnellstmöglich wieder in Gang. Wasser ist bei diesem Bauvorhaben generell eine schwer einzuschätzende Größe. Thoralf Heise: „Laut Baugrundgutachten haben wir lehmhaltigen Boden mit Schichtenwasser.“ Weshalb auch an der Giebelseite zur Fichtestraße 111 eine zusätzliche Wasserhaltung gebaut wurde, die in diesem Umfang nicht geplant war. Dennoch war Ende August das Kellergeschoss fast fertig. Dem man nicht mehr ansieht, dass es über eine 80 Zentimeter dicke Bodenplatte verfügt. Dafür wurden im Juli an einem Tag circa 700 Kubikmeter Beton mit zwei Betonpumpen eingebracht. „Das sind rund 80 LKWs mit Beton.“ Dann folgten die Kellerwände in monolithischer Stahlbetonbauweise, in der auch die oberen Geschosse errichtet werden. Nur die Innenwände werden dort gemauert. Der erste Teil der Kellerdecke war am 25. August 2016 bereits fertig, am zweiten Teil wurde gearbeitet. Wofür etwa weitere zwei Wochen veranschlagt wurden. „Dann wird die Baugrube verfüllt und die ersten Geschosse werden hochgezogen.“ Thoralf Heise bleibt mit Blick auf den Zeitplan weiter optimistisch. ♦ Köpffchen - Ausgabe 02. 2016 13

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