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Baugewerbe Unternehmermagazin 1-2/2018

32 \\ BetoNBau \\

32 \\ BetoNBau \\ braNCHe \\ Holcim Kundenmagazin„perspektiven” crossmedialeskundenmagazin \\ Die Holcim Deutschland Gruppe, einer der größten baustoffhersteller Deutschlands, bringt einneues Kundenmagazinheraus.unter demtitel „perspektiven“möchteHolcim seinen Kundenneueund interessante Perspektiven aufzeigen –auf Produkte undProjekte,aberauchauf die gesamte baubranche und den Markt. Die klassische Printausgabe wird ab2018 zweimal jährlich erscheinen. sowie die baubranche einenDigitalisierungsprozess durchläuft,spieltHolcim auch beim Kundenmagazindie digitale Karte. unter perspektiven.holcim.de werden ganzjährig storys eingespielt und berichte aus dem gedruckten Magazinweitererzähltoder multimedial ergänzt. Neben Fotostrecken und hilfreichen Verlinkungen findet man auch Filmmaterial, das vom professionellen Drohnenflugüberdie Großbaustelleauf der a7 biszu kleinen per smartphone generiertenFilmschnipseln reicht. \\ \\ ligHt&coNcrete tecHNologY Betonplatten mit integriertem LED-Licht lichtbeton \\ In der dunklen JahreszeitsindFußgänger im straßenverkehrbesonders gefährdet. DieLichtbeton-Lösungen der erst seit kurzem aufdem deutschenMarkt aktivenLight&Concrete technology (LCt)aus Österreichhaben das Potenzial,die Fußgängersicherheit beim überqueren der straße durchzusätzliche Lichtakzente im bodenbereichzuerhöhen. DieauchinDeutschlanderhältlichenLightstones vonLCt sind betonplatten mitintegriertemLeD-Licht.sie eignensich sowohl zurVerwendungimprivatenals auch im öffentlichenraum. Die energie-und kostensparende technologiekann dazu beitragen,die sicherheit im straßenverkehr durcheinegezieltebeleuchtungzuerhöhen. In städtischenWohn- undGrünanlagensprichtauchder nachhaltige umgangmit energie fürden einsatzvon Lichtbeton.„Wirsteuern es so,dassein Wegnur dannbeleuchtet wird, wenn ihn einFußgänger betritt. Dasist praktisch undumweltfreundlich zugleich undmachtdie teure Dauerbeleuchtungobsolet“, erklärtLCt-CeO alexander Haider. \\ Foto:Holcim Mitdem crossmedialenKundenmagazin möchte Holcim auch thematisieren, welchen Beitragdie Baubranche tagtäglich fürdie Gesellschaftleistet. DieLichttechnologie vonLCT ermöglicht die bedarfsorientierte Beleuchtungvon Wegen undStraßeninder Nacht. Foto:LCT \\ tecHNiscHe uNiVersitÄt mÜNcHeN Betonaus dem3D-Drucker Foto:TUM Derzeitentwickelt dasTeam mitPartnernaus der Industrieeinen3D-Drucker, dessen Druckkopf mitmehrerentausend Düsenausgestattetseinsoll. Mitdem GerätkönnenerstmalsBauteile von etwa zehn Kubikmetern gefertigtwerden.„Dasreicht,umfreigeformte,geschosshohe Bauteile zu fertigen“, kündigtHenke an. DieerstenProbeläufe startenvoraussichtlich schon 2018. Forschung \\ traditionell werden bauteile aus beton gegossen. Neue Freiheiten in der Formgebung ermöglicht der 3D-Druck. Forscherinnen und Forscher ander technischen universität München (tuM)experimentieren mitverschiedenenVerfahren, unteranderem dem sogenannten selektiven binden. Mit dieser technikist es jetzt erstmalsgelungen, filigrane, bionischestrukturenaus echtem beton zu drucken. Dr.Klaudius Henkevom Lehrstuhl fürHolzbau undbaukonstruktionder tuM: „Die additive Fertigungwäre fürdas bauwesen extrem attraktiv: sie erlaubt eine große Formenvielfalt –und auch beikleinen stückzahlen –hohe Wirtschaftlichkeit.“auf dem schreibtischdes Forscherssteht der Prototyp einesmit 3D-Druck gefertigten bauteiles:eine20Zentimeter hohe,dünnwandigebetonröhre,inderenInnerem sich filigraneVerstrebungen befinden, die dasGebilde stabilisieren.Das bionischebauteil isttatsächlichäußerst belastbar. Materialuntersuchungen habengezeigt, dassdie röhre Kräftenvon 50 Newton proQuadratmillimeter standhält.Damit istdas gedruckte Material genauso stabil wieherkömmlicher,gegossenerbeton. \\ 1-2 \2018

Gerüstbau \\ 33 1 2 Fotos: Layher 1 DasArbeitsgerüst fürden Turm wurdeauf Überbrückungen gesetzt bzwals Hängegerüstabgehängt. 2 DerAllround-Fachwerkträgervon Layher besteht aus nurdreiZusatzbauteilen:Allround FW-Pfosten,stabiler Allround FW-Gurt, Allround FW-Diagonalstab. Sicherer Arbeitsplatz für die Sanierung Frei stehendesAllround-Gerüst \\ Dieeinrüstung derevangelischen Kirche in WiesbadenNaurodmit ihremzentral aufgesetzten Glockenturmwar eine schwierige aufgabe, da sich Lasten über dieDachflächeund außenmauernnicht ableiten ließen. DieLösungwar derallround-Fachwerkträger vonLayher. \\ Die evangelische Kirche in Wiesbaden­Naurod mit ihrem 33Meter hohenGlockenturm musste an Fassade und Dach saniert werden. Das notwendige Arbeitsgerüst stellte die Verantwortlichen jedoch vor Herausforderungen. Aufgrund der Architektur und der Gründung in sumpfigemBoden aufeinem Pfahlrost aus rund 250 Eichenstämmen war esunmöglich, Last über die Dachfläche und die Außenmauern abzuleiten. Das Gerüst musste also komplett freistehend geplantund realisiertwerden. Lösen konnte die Eugen Nachbauer Gerüstbau GmbH &CoKGdiese technisch anspruchsvolle Aufgabe mit dem Layher AllroundGerüst. Inenger Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Kilian Ingenieure wurde eine Gerüstkonstruktion geplant, die alleAnforderungensicher erfüllt unddennochwirtschaftlichist.Die Gerüstbauer errichteten zuerst ein Allround­Fassadengerüst um dasungewöhnliche Bauwerk. Die Lightweight­Variante des AllroundGerüsts mit gewichtsoptimierten Bauteilen und selbstsichernder Keilschlossverbindung sorgte dabei für einen schnellen undsicherenAufbau.Die Standsicherheit der freistehenden Konstruktion gewährleisten 40 Tonnen BetonundWasserballast, mitden robusten LayherStahlböden istzudem ein rutschsicheres Arbeiten möglich –bei Regen wie bei Schnee. NeueNtwickluNg aus dem allrouNd-BaukasteN Mit dem Ergänzungsbauteil zum AllroundGerüstkonntedie EugenNachbauer GerüstbauGmbH&CO.KG vier jeweils 21 Meter lange Überbrückungen montieren. Die vier Überbrückungen aus den leichten und handlichen Einzelbauteilen des Allround­Fachwerkträgers wurden dazu im BetriebshofamBoden zu Elementen mit 6Metern Länge vormontiert, vor Ort zusammengebaut und dann mit dem Kran aufgesetzt. Steht kein Kran zur Verfügung, lässt sichder Allround­Fachwerkträger perHandebensoproblemlos montieren –auch imFreivorbau aus gesicherter Lage. Das Arbeitsgerüst für den Turm konntendie Gerüstbauer dann einfachauf dieseÜberbrückungensetzen beziehungsweiseals Hängegerüst an ihnenabhängen. Praktisches Detail: Die Fläche zwischen zwei parallel laufenden Allround­Fachwerkträgern wurden mit Layher Stahlböden ausgelegt. Diese dienen während der Sanierungsarbeiten alsTransportplattform für den angeschlossenen PersonenundMaterialaufzug. In nur 25Tagen konnte ein Team von acht Mann so einen sicheren Arbeitsplatz für die Sanierungsarbeiten realisieren – ohne Kirchenkuppel, Fundament und Pfahlgründung mitzusätzlichemGewicht zu belasten. \\ Zumzweiminütigen Video-Clip zur Geschichte gelangen Sieunter www. geruestgeschichten.com/ nachbauer oder Siescannen einfachden QR-Code. www.baugewerbe-magazin.de

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