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Baugewerbe Unternehmermagazin 1-2/2018

36 \\ BETONBAU \\

36 \\ BETONBAU \\ IntervIew mIt ralf Bürger,Deutsche Doka Im Gespräch betontRalfBürger, dass sichdie Deutsche Doka vorgenommen hat,Marktführer zu werden.Details zu denStrategienfür 2018 ließ er sichallerdingsnicht entlocken. sein, Kapazitätenhattenund Projekte abwickeln konnten. Wir konnten auch größere Spitzen abfedern, wo mittlere und kleine Unternehmen schnell anihrer Grenze geraten. Wirhaben die Manpower,Kapazitäten, Beratung,Ingenieureund eben auch dasMaterial. Das heißt,Sie sind gut aufgestellt. Ralf Bürger: Richtig. Wirkümmernuns seit Jahren um alle Kunden und sind nicht auf eine Kundengruppe fokussiert. Wenn die Konjunktur in eineandereRichtunggeht, isteswichtig,breit aufgestellt zu sein. Wirwickeln im Jahr zwischen 10.000 und12.000 Projekte ab undkooperieren beispielsweiseauchüberdie Landesgrenzen hinaus. Das heißt,Sie sehen 2018 relativ entspanntentgegen? Können Sie trotzdem etwasmehr über IhrePläne sagen? Ralf Bürger: Wirhaben einerelativ klareStrategie,aberdie verratenwir ausWettbewerbsgründen natürlichnicht. „MIT CONCREMOTE KÖNNEN WIR GENAU MESSEN, WANN DER KUNDE AUSSCHALEN KANN.“ Sie haben in der Vergangenheit Firmen übernommen wie zum Beispiel das holländische Technologieunternehmen BIAIS. Sind weitereÜbernahmen geplant? Ralf Bürger: Nach meinem Kenntnisstand nicht,nein. Das Thema Digitalisierung wirdauch für die Baubranche immer wichtiger.Allerdings hörtman immer,die Baubranche hinkt in Sachen Digitalisierung hinterher. AndereBranchen seien schon weiter.Stimmen Sie dem zu? Ralf Bürger: Die hinkt sicherhinterher. Die Baubranche ist etwas konservativer. Digitalisierungist auch ein bisschen ein Modewort geworden. Nichtsdestotrotz –Stichwort BIM –wird einiges passieren, um den gesamten Bauprozessschon ganz frühinder Entwicklung undder Planungzuerfassen. Heuteist jedes Bauwerkein Unikat,eswirdimmer wieder neugeplant undkalkuliert, ohne auf ältere Projekte zurückzugreifen. Durch BIM wird man hier effizienterwerden. Wollen Sie weiter wachsen? Ralf Bürger: Wirinvestieren in Personal,innochmehrVertriebsmitarbeiter. Wirwerden auch mehrtechnische Mitarbeitereinstellen, die auch vertrieblichunterwegs sind. Wasunternehmen Sie im Bereich Digitalisierung? Ralf Bürger: Wir machen imWesentlichen zwei Dinge. Das eine betrifft den BereichPlanung,und geht in Richtung Informationsmanagement,worum im Wesentlichenjaauchbei BIMgeht. Das 1-2 \2018

IntervIew mIt ralf Bürger,Deutsche Doka \\ 37 andere liegt im Bereich Services. Ein Beispiel ist unser Online Shop, den wir imMai letzten Jahres gelaunchthaben. Das ist ein Mosaikstein. Ein anderer ist etwa Concremote, eine Technologie, mit der wir in den Bauprozess eingreifen, obwohl wir nur Schalungslieferant sind. Der Unternehmer erfährt „Wann kann ich ausschalen, wie schnell kann ich umsetzen?“ Sensoren messen die Temperatur und berechnenden Reifegrad des Betons. Mit Concremote helfen wir auf der Baustelle, Zeit zu sparen. Oder wenn die Zeit keine Rollespielt, können wirsagen „Du kannst indem Fall eine andere Betonrezeptur nehmen.“ Damit helfen wir, Kosten zusparen, weil man nicht den teuren Beton verwenden muss,der schneller abbindet. Prestigeprojektmit außergewöhnlichen Schalungsformen:Das ESOSupernova PlanetariuminGarchingbei München. Wird der Einsatz dieserTechnologie bald zum Standardgehören? Ralf Bürger: Das dauert sicher noch eine Weile, weil eseine neue Methode ist. Wir setzen auf die innovativen Bauleiter und Geschäftsführer. Sobalddie davonüberzeugt sind, dann wird das auch schnellgehenund sichweiterdurchsetzen. Wenn man Ihren Berufsweg anschaut,merkt man, dass Sie sich in verschiedenen Kulturen bewegt haben –für Dokawaren Sie in England und in Katar.Erzählen Sie uns kurz, wasSie dort gemachthaben. Ralf Bürger: In beiden Ländernwar ichals Geschäftsführertätig, in UK war eseher eine kurze Episode. In Deutschland bin ich nunseiteinem Jahr.Zuvor warich knappübervier JahreinKatar Geschäftsführerder Landesgesellschaft. Das ist ja ein ganz anderer Kulturkreis.Wie wares, als Sie wieder hierher kamen? Ralf Bürger: IchvermisseKatar ein bisschen. Es hatteeinen Hauch von Abenteuer. Das brauche ich irgendwie. Ich war vorher noch nie im Mittleren Osten. In der Firma arbeiteten 24 Nationalitäten und alle sprechen schlechtes Englisch, auch der Geschäftsführer (schmunzelt) –das ist eineriesigeHerausforderung. Haben Sie dortetwas vermisst,was Sie hier schätzen? Ralf Bürger: Dort wird natürlichvielimprovisiertund man ist unbürokratischer unterwegs. Manchmal habe ich dann doch die strukturierte Arbeitsweise, die hier vorherrscht,vermisst. Vielen Dank für das Gespräch, Herr Bürger. Gute Ideen auch beiStandard-Bauvorhaben:DankSchalungskonzept warder Rohbau desb3Campus Köln sechsWochen schneller fertig. www.baugewerbe-magazin.de

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