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IM KW 04

Öste r. Post AG.

Öste r. Post AG. Entgelt bezahlt per kg „Pinke“ Lebenseinstellung vs. politische Versäumnisse Neos präsentierten ihre Liste inklusive Wahlprogramm im Oberland In der „pinken“ Lebenseinstellung würden sich Worte wie z.B. „gestalten“, „mitwirken“, „konstruktiv verändern“ und „unternehmerisch denken“ sowie viel Mut wiederfinden, so der Spitzenkandidat auf Landesebene, Dominik Oberhofer. Sein Imster Pendant und Landeslisten-Dritte, Markus Moser, gibt die Neos- Linie für den Landtagswahlkampf vor: „Tansparenz, Chancen und Verantwortung.“ Von Thomas Parth Der – bislang noch einzige – „pinke“ Bürgermeister Österreichs Markus Moser aus Mils bei Imst verortet unter dem Schlagwort „Transparenz“ einen schmerzenden Dorn im Auge, nämlich das Tiroler System der Bedarfszuweisungen. „Nach massiver Kritik vonseiten des Landesrechnungshofes hat die Regierung neue Richtlinien erlassen“, weiß der Bürgermeister aus dem Oberland: „Was mir hier nach wie vor zu kurz kommt, ist die Offenheit darüber, wer bzw. welche Gemeinden welche Ansuchen stellen. Wo wird was umgesetzt? Und wer hat wie viele Bedarfszuweisungen erhalten?“ – Mit diesen Unklarheiten würde einhergehen, dass sich Bürgermeister wie Gemeinden weiterhin als Bittsteller fühlen müssten. „Das gehört im Jahr 2018 weg!“, wettert Moser und untermauert: „Gleichzeitig wäre das ein Beitrag zur Verbesserung der politischen Kultur im Land.“ PROSPEKT-BEILAGEN Streuung in jedem beliebigen Ort möglich, erreicht garantiert jeden Haushalt! Wir beraten Sie gerne! Rundschau Imst Postgasse 9, 6460 Imst Tel. 05412/6911 anzeigen@rundschau.at CHANCEN. Das Thema „Chancen“ knüpft Markus Moser an einem aktuellen Beispiel auf. „Beim geplanten Zusammenschluss der beiden Gletscherskigebiete Ötztal und Pitztal wurde den Projektwerbern viel zu lange die öffentliche, politische Unterstütztung verwehrt“, so der Neos-Spitzenkandidat für den Bezirk Imst: „Das ist ein Thema, das sich einerseits rentiert, da keine öffentlichen Gelder fließen, sondern private Investitionen getätigt werden. Zum anderen ist es seit rund 25 Jahren im Rahmen der Gletscherschutzrichtlinie möglich – von den Neos hier ein klares: Ja!“ Auf Nachfrage der RUNDSCHAU präzisieren Moser und Oberhofer, dass der Zusammenschluss Ötztal-Pitztal ein „uneingeschränktes Ja“ von den Neos bekommt. Das gilt für das vorliegende, eingereichte Projekt (Anm.: auch für die umstrittenen Pisten auf dem Linken Fernerkogel). VERANTWORTUNG. Zur (politischen) „Verantwortung“ zählt der Milser Bürgermeister das leistbare Wohnen, wo sich sehr wenig tue. „Die Bau- und Wohnkosten steigen und der Kochtopf schreit nach Entlastung, aber es passiert nichts. Die Freizeitwohnsitz-Abgabe fließt zu den Tourismusverbänden, anstatt zum Land oder zu den Gemeinden, 27. Juni 09 @ www.imst.tirol.gv.at/scha ler ler Nr. 15/09 Österr. Post AG. Entgelt bezahlt Angebote gültig vom 23.7. bis 30.7.2009 Wassermelonen kernarm, aus Spanien, Klasse 1, s im t stadtfest st t 17.00 - 01.00 uhr Einkauf zu Großhandelspreisen! 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Foto: Neos die diese Gelder zweckgebunden für den Wohnbau verwenden sollten“, schlägt Moser vor. Ärgern kann sich der Gemeindepolitiker auch über die vom Land vorgeschriebenen sogenanten „landwirtschaftlichen Freihalteflächen“, welche bis ans, teilweise ins, Siedlungsgebiet reichen würden. „Das schränkt die Chancen auf den ohnehin knappen Wohnraum weiter ein. Und will man als Gemeinde dagegen vorgehen, wird man erneut zum Bittsteller“, ärgert sich Moser. „Für die Wohnbauförderung muss ein Grundpreis nachgewiesen werden, der weit unter den aktuellen Verkehrswerten liegt. Damit fallen viele Wohnbauprojekte von vornherein aus“, so Moser, der in Imst eine Rechtsanwaltskanzlei leitet: „Einige wenige Gemeinden versuchen sich durch vorgezogene Erschließungskosten über diesen Unsinn drüber zu retten – in den wenigsten funktioniert das.“ Ihr geprüfter und zertifizierter Bauwerksabdichter! 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Eine Bahnstrecke ins Außerfern sei nie kostendeckend zu führen, was jeden Bahnbetreiber abschrecke. „Kommt ein Scheiteltunnel, muss man nicht nur in Lermoos sondern auch am Scheitel aus Sicherheitsgründen Blockabfertigungen durchführen. Das heißt Stau; und für uns: 100 Millionen Euro umsonst!“, versteht Moser die Baustart-Ankündigung von Landeshauptmann Günther Platter nicht: „Es liegen 25 Jahre alte Pläne in der Schublade. Würden wir die Verkehrssituation bei uns selbst in die Hand nehmen, könnten wir auch mit Deutschland verhandeln, wie mit dem Lkw-Verkehr umzugehen ist. Was niemand will, ist eine zweite Transitstrecke über den Fernpass und den Reschenpass: Das wird nie gehen!“ Der absolute „Super-GAU“ wäre für Moser „wenn es einen Scheitel- ohne einen Tschirganttunnel gibt“. Dominik Oberhofer spart nicht mit Kritik an der FPÖ: „Wenn der Tiroler FP-Chef Abwerzger ankündigt, in Straßburg oder Brüssel anzurufen und um EU- Gelder anzufragen: Wen will er denn dort anrufen? Marie LePen oder die AFD? – Ich werde noch im Wahlkampf die EU-Verkehrskommissarin, eine liberale Parteifreundin der Neos, treffen. Will man in der EU etwas erreichen, braucht man Netzwerke.“ RUNDSCHAU Seite 14 24./25. Jänner 2018

Zwischen Wirtschaft, Sprachen und Informatik Tag der offenen Tür an der Handelsakademie/Handelsschule Imst Wer nach dem Abschluss der neunten Schulstufe weiterhin die Schulbank drücken möchte, findet gerade in Imst ein wahres Füllhorn an Auswahlmöglichkeiten. Die eigenen Vorzüge stellte die Handelsakademie und Handelsschule Imst kürzlich bei ihrem Tag der offenen Tür der interessierten Bevölkerung vor. Von Manuel Matt Die Ausbildungsdauer mag mit drei und fünf Jahren unterschiedlich sein, doch was Handelsschule (HAS) und Handelsakademie (HAK) vereint, ist ein hohes Maß an Praxisbezug. Ein durchaus experimentelles, aber gern angenommenes Beispiel dafür ist der „Individuell Maßgeschneiderte STundenplan“, der unter dem treffenden Akronym „IMST“ firmiert. Als eine von vier Innovationsschulen Österreichs bietet die HAK/HAS den eigenen Schülern die Möglichkeit, sich Teile des Schulalltags selbst zurechtzuschneidern. Die Palette reicht dabei von Fachförderung, sportlichen und kreativen Zusatzangeboten, Begabtenförderung bis zu offenen Einheiten wie das Erledigen von Hausübungen und dem freien Lernen. Rund 20 Prozent des Unterrichts lassen sich so von Schülern frei planen. Zusatzbelastungen kommen auf die Jugendlichen nicht zu – die dafür nötige Zeit wird durch eine Verkürzung der Unterrichtsstunden um zehn Minuten gewonnen. Die Schüler werden mit ihren „IMST“-Stunden freilich nicht völlig allein gelassen, sondern tauschen sich regelmäßig mit Lehrpersonen über Fortschritte, Erfolge und etwaige Probleme aus. DREI WEGE, EIN ZIEL. Eine andere Art der Wahlfreiheit herrscht in der Handelsakadamie ab dem dritten Schuljahr, entscheiden die Schüler doch auf ihrem weiteren Weg zwischen Wirtschaft-, Sprachen- und Informatikzweig. Die Unterschiede in der Schulpraxis erklärten den Neugierigen dabei die HAK-Schüler selbst, die freundlich und hilfsbereit durch ihre Schule führten. Bei Professorin Dorothe Huber und Schülerin Steffi Neurauter gab’s individuelle Beratung aus erster Hand. RS-Fotos: Matt Neben Informationen kam u.a. dank Fotowand auch der Spaß nicht zu kurz. MEIN JOB MIT MEHRWERT Mitarbeiter/in Logistik für 18 Stunden/Woche in der Zweigniederlassung Rietz EINFACHPACHTEN ZU DEN GESCHÄFTSRÄUMEN ZÄHLEN • Eine Gastronomie im EG (Hallenbad & externe Gäste) mit angeschlossener Hauptküche • Eine Gastronomie im OG (Wellness) mit angeschlossener Finishing-Küche und Speiselift aus der Hauptküche • Einen Kiosk für den Sommerbetrieb von Juni (evtl. Mai) bis September • Lager im UG ebenfalls mit Speiselift beschickbar • Umkleiden, Sanitäranlagen und Personalraum im UG KONZEPTVORSTELLUNG Food-Konzept / Veranstaltungen / Businessplan PACHTGEGENSTAND Räumlichkeiten in Ausstattung laut Aufstellung Exposé / Möbliert BETRIEBSPFLICHT 7-Tagewoche / Spätestens von 11:00 Uhr / Mindestens bis 22:00 Uhr Ca. 2 Wochen Betriebsurlaub bei Revisionszeit Bad Bitte senden Sie ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Konzept, Businessplan, usw.) vorzugsweise per Email, an die Telfer Bad Betriebs GmbH & Co KG Weißenbachgasse 17, 6410 Telfs z.H. Markus Huber MBA gf@telferbad.at • Ihre Aufmerksamkeit für das Ausführen sprachgesteuerter Systemanweisungen • Ihr Orientierungssinn für schnelle Wege im Logistikzentrum • Ihre Sorgfalt für ein gewissenhaftes Kommissionieren von Filialbestellungen • Ihre Bereitschaft zum Anpacken für das zeitgerechte Ausliefern der Waren • Ihre Einsatzbereitschaft für ein erfolgreiches Miteinander • Unser überdurchschnittlich hohes Gehalt * für Ihre Zufriedenheit • Unsere umfangreiche Einarbeitung für Ihren guten Start • Unsere modernen Arbeitsmittel für Ihr angenehmes Arbeiten • Unser sympathisches Team für ein gutes Arbeitsklima • Unser Unternehmenserfolg für Ihre Sicherheit * deutlich über dem Kollektivvertragsgehalt von € 1.586,– brutto/Monat für 38,5 Stunden/Woche „In meinem Job bei HOFER entdecke ich gerne Neues, genauso wie beim Tauchen.“ Christine Cakir Beruf: Mitarbeiterin Logistik Hobby: Tauchen Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler. € 955,– Brutto- Monatsgehalt für 18 Stunden pro Woche 24./25. Jänner 2018 undschau_104x135_RZ.indd 1 15.01.18 09:42 RUNDSCHAU Seite 15