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IM KW 04

S PORT Silz putzt Zirl

S PORT Silz putzt Zirl – Ehrwald/Imst quasi im Playoff Bullen stopfen Gunners mit 5:3 das Rohr – Zugspitz-Scorpions stechen Götzens Einfach unglaublich spannend ist heuer der Playoff-Kampf in der Tiroler Eliteliga! Denn während ganz vorne die ersten Plätze quasi von Runde zu Runde wechseln, spitzt sich die Vergabe des vierten Platzes ungemein zu. Denn sowohl Wattens wie Silz haben derzeit 15 Punkte und nun kommt es in der nächsten Runde zum vorentscheidenden direkten Duell um den Einzug ins Halbfinale (Dienstag, nach Redaktionsschluss). Dass es noch die Chance dazu gibt, verdankt man einem 5:3-Sieg im Derby gegen Zirl. Eines ist aber klar: Verliert Silz in Wattens, müssen (!) die letzten beiden Partien zu Hause gegen Hohenems (Samstag, 27. Jänner, 19 Uhr) und in Kufstein auf jeden Fall gewonnen und dann zugleich auf einen Umfaller von Wattens gehofft werden. Mal sehen, wie die Bullen mit Druck umgehen können. Bereits freuen darf sich indessen Ehrwald/ Imst, denn gegen Götzens fuhr die Truppe von Trainer Heiko Föger einen wichtigen 4:1-Sieg ein – das Landesliga-Playoff scheint damit sicher. Von Albert Unterpirker Bis zuletzt kämpft Silz um den so wichtigen Fahrschein, der ins Playoff führt. Den ersten Musssieg holte die Hirn-Truppe zuletzt im vierten Saisonderby zu Hause gegen Zirl ein, wobei beim 5:3-Erfolg spieltechnisch gesehen (fast) alles eitel Wonne war. „Der Sieg war eigentlich nie in Gefahr“, resümiert Erwin Althaller und fügt an: „Lobenswert war, dass wir heute konsequent und ruhig gespielt haben.“ Außerdem erfreulich: Die komplette dritte Linie war mit eigenen jungen Spielern besetzt. Der Bullen-Obmann weiß natürlich um den Stellenwert des Auswärtsspiels in Wattens (Dienstag nach Redaktionsschluss, Anm.): „Ein absolutes Schlüsselspiel! Wenn wir das gewinnen, sind wir mit eineinhalb Füßen im Playoff!“ Allerdings: Bei einer Niederlage wohl auch mit eineinhalb Füßen draußen. Ziemlich sicher ist indessen, dass in Wattens die Tagesverfassung entscheiden wird. „Die WSG ist gleich launisch wie wir“, weiß Althaller über den bisherigen Meisterschaftsverlauf Bescheid. Würde man gegen die Pinguins drei Punkte holen, stünden die Bullen bei Punktegleichstand vor den Unterländern – aufgrund der gewonnenen direkten Begegnungen. Wie auch immer das Match in der Kristallstadt endet, theoretisch vorbei ist es dann jeweils nach oben oder nach unten trotzdem nicht. Es stehen danach noch zwei (harte) Partien an, zuerst in Silz im letzten Heimspiel gegen Hohenems und abschließend auswärts bei Meister Kufstein. TIROLER ELITELIGA, 17. RUNDE: Silz – Zirl, 5:3 (2:0, 2:1, 1:2). Tore für Silz: Jan Trojan (9., 33.), Rene Krumpl (13.), Ergün Pece (39.), Dominik Piffer (51.). Strafen: 4 bzw. 8. Shots on Goal: 35 bzw. 20. Weitere Ergebnisse: Kundl – Hohenems, 3:5. Wattens – Kufstein, 3:4. Tabelle: 1. Kufstein 24/17, 2. Hohenems 24/17, 3. Kundl 22/17, 4. Wattens 15/17, 5. Silz 15/17, 6. Zirl 9/17. Nächstes Spiel: Silz – Hohenems, Samstag, 27.1., 19 Uhr. „VOLLE PULLE“. Gut, Götzens wurde paniert, wie es sich gehört, der Musssieg eingefahren. „Die ersten Sekunden haben wir verschlafen“, blickt Heiko Föger zurück, denn den Gästen gelang schon nach rund einer halben Minute der Führungstreffer. Der Rückstand wurde aber durch Daniel Fischnaller schon in der zweiten Minute wieder egalisiert. „Wir waren dann super im Spiel, agierten konsequent – Götzens hat dann eigentlich keine Chance mehr gehabt. Das war eine super Mannschaftsleistung, ich bin rundum zufrieden. Das Team hat alle drei Drittel volle Pulle Hier kommt Jan Trojan (gelb, Silz) noch zu spät, dann aber erzielt er einen umjubelten Doppelpack. RS-Fotos: Unterpirker gekämpft!“ Das Playoff habe man nun „zu 99 Prozent erreicht“, jetzt gilt der Fokus dem nächsten Spiel gegen Weerberg. „Auf diese Leistung können wir aufbauen“, sagt der SPG-Trainer, zudem soll die Niederlage vom Hinspiel ausgebügelt werden. TIROLER LANDESLIGA, 11. RUN- DE: Ehrwald/Imst – Götzens, 4:1 (2:1, 2:0, 0:0). Tore für Ehrwald/Imst: Daniel Fischnaller (2.), Maximilian Weber (15.), Andre Weratschnig (31.), Julian Holzer (38.). Strafen: 18 bzw. 35. Shots on Goal: 47 bzw. 24. Weitere Spiele: Weerberg – Seefeld/Zirl, 13:1. Seefeld/Zirl – Silz II, 4:11. Tabelle: 1. Kufstein II 25/10, 2. Weerberg 24/10, 3. Ehrwald/Imst 23/11, 4. Mils 19/10, 5. Götzens 15/10, 6. Silz II 10/10, 7. Vomp 4/10, 8. Seefeld/Zirl 3/11. Nächstes Spiel: Weerberg – Ehrwald/Imst. Datum (voraussichtlich Samstag, 27.1.), Uhrzeit und Spielort noch offen. Zweimal geglänzt Judoclub Tiroler Oberland in Wien und Wattens (prax) Auf zwei sportliche Höhepunkte blickt der Judoclub Tiroler Oberland nun zurück: Im Zuge der Judo Kata Staatsmeisterschaften in der Bundeshauptstadt konnte der Staatsmeistertitel Nummer acht nach Tirol geholt werden. Auch bei dem mittlerweile traditionellen Nikoloturier gaben die Athleten ihr Bestes und überzeugten mit ihrer sportlichen Leistung. Rene Krumpl (gelb, Silz) stemmt sich gegen Zirl. Benedikt Guem (r., Ehrwald/Imst) und Co. stehen quasi im Playoff. Lukas Wille (l.) und Dietmar Staggl glänzten in Wien mit ihrer überragenden Leistung. Foto: Judoclub Tiroler Oberland Dietmar Staggl und Lukas Wille nahmen in Wien die Herausforderung in der Nage no Kata und in der Katame no Kata an. Beide zeigten eine sehr gute Leistung, konnten sich in der Katame no Kata gegen elf weitere Paare durchsetzen und den Staatsmeistertitel Nummer acht nach Hause bringen. In der mit 23 Paarungen stark besuchten Nage no Kata mussten sie sich nur einer Kärntner Paarung geschlagen geben und wurden zufriedene Zweite. Beim Nikoloturier in Wattens konnte sich der Nachwuchs mit anderen Vereinen messen. Für einige war es das erste Turnier, was die Aufregung entsprechend steigen ließ. Bei dem gut besetzten Turnier konnten „unsere“ Judokas in ihren Alters- und Gewichtsklassen folgende Platzierungen erreichen: Den ersten Platz erkämpfte sich Mats Rensen und Lui Novak wurde Zweiter. Den dritten Platz teilten sich Mona Mungenast und Simon Rieger. RUNDSCHAU Seite 50 24./25. Jänner 2018

„Sie kommen und gehen mit einem Lächeln!“ Ladybulls spielen heuer erstmals in der Tiroler Damen-Landesliga Noch in der Vorsaison waren sie im Alpencup engagiert und kürten sich dort zum Vizemeister. In der heurigen Meisterschaft allerdings hängen die Trauben wesentlich höher, gilt es doch erstmals in der Tiroler Damen-Landesliga zu bestehen. Für die Ladybulls ist dies ein Lernjahr, da fallen auch die bisherigen Niederlagen nicht wirklich ins Gewicht. Wie etwa gegen die SPG Kitzbühel/Kufstein oder die Red Angels. Von Albert Unterpirker Der Wille steht den Mädels ins Gesicht geschrieben und auch die Vorfreude auf das Spiel gegen die Bundesliga-Damen (!) der Spielgemeinschaft Kitzbühel/Kufstein. Nicht so wichtig ist die Antwort auf die Frage, welches Resultat an diesem Tag wohl zu Buche stehen könne. „Ich erwarte ein schwieriges Spiel“, betont Headcoach Klaus Höpperger. Mehr in die Karten blicken lässt Denise Glatz: „Vielleicht können wir es ihnen schwer machen, wenn wir defensiv gut stehen und die Räume eng gestalten“, schmunzelt jene. Auf die Kapitänin und ihr Team wartet an diesem Abend eine schier unüberwindliche Hürde, denn die Unterländerinnen sind nicht nur bundesligaerprobt, sondern zudem der aktuelle Tabellenführer und der Meister der vergangenen Jahre. Da taten sich die Ladybulls im Vorjahr noch um einiges leichter, denn der Alpencup, wo man abschließend mit dem zweiten Platz resümierte, ist niveaumäßig mit der Tiroler Landesliga, einer Verbandsliga, nicht zu vergleichen. Dennoch, der Schritt in diese Spielklasse war seitens der Verantwortlichen gut überlegt. „Der Aufstieg in die Landesliga spukte bei uns schon länger in den Köpfen herum“, blickt der Trainer zurück, „und im Sommer haben wir dann gesagt: Wagen wir den Sprung!“ Zum Großteil wurde dieser mit einer relativ unveränderten Truppe vorgenommen. Fünf Neue kamen hinzu. SPASS. Über insgesamt 16 Spielerinnen (Anm.: bei drei Ausfällen wegen Baby und Verletzungen) verfügt Höpperger und sein neuer Co-Trainer Rigomar DeCarli. Hinzugekommen sind Julia und Elena Wallner sowie Julia Auer von den Ladygators (Steinach), außerdem Julia Volina (Icemice Telfs) und Julia Burkhard (Kufstein). Scherzend meint der Coach: „Im Moment Das Ladybulls-„Mantra“, das in der Kabine hängt. RS-Fotos: Unterpirker haben wir fünf Julias, ich kann keine Neue mit diesem Namen mehr nehmen, ich komme schon jetzt ganz durcheinander!“ Zweimal pro Woche findet in Silz das Training statt, die Schraube bezüglich Intensität wurde dabei freilich angezogen. „Das heurige Jahr ist ein Umstellungsprozess. In der Landesliga wird der letzte Schritt gefahren, es wird konsequenter fertiggespielt – aber es fehlen nur Kleinigkeiten, die müssen wir noch ausmerzen.“ Co-Trainer DeCarli fügt an: „Es geht hauptsächlich um den Zusammenhalt, Teambuildig – und Spaß haben!“ Sechs Spiele sind (waren) zu absolvieren, bei vier Mannschaften eine einfache Hin- und Rückrunde. Positiv zur glamourvolleren Landesliga ist zusätzlich, „dass wir weniger weit fahren müssen, weil Bruneck weggefallen ist!“ Und bezüglich Zuschauer gibt es einen Aufwärtstrend, „das motivert die Mädels noch mehr“, so Höpperger. Klaus Höpperger und Co-Trainer Rigomar DeCarli trainieren... ...die Ladybulls, die heuer in der Landesliga spielen. LÄCHELN. Gespielt wird mit zwei bis drei Linien. „Von der Motivation her ist es ein Hammer. Sie sind mit Freude dabei, haben richtig Spaß und wollen lernen!“ Motto? „Spielen, spielen, spielen, bis es zum blinden Vertrauen kommt!“ Zielsetzung für diese Saison? „So gut wie möglich absolvieren und den Gegnern das Leben so schwer wie möglich machen! Und irgendwann den Blick nach oben richten. Klar ist aber, dass das heurige Jahr ein Lernjahr ist.“ Wie beschreibt der Headcoach die Stimmung im Team? „Sie kommen mit einem Lächeln und gehen mit einem Lächeln.“ Tipp: Ladybulls anfeuern gehen – es lohnt sich! Unterstützt werden können die Mädels noch bei zwei Auswärtsspielen, dann nämlich, wenn sie bei den Red Angels in Innsbruck und bei Kitzbühel/Kufstein auf’s Eis laufen. Beste Nordtirolerin Denise Glatz: „Gegner das Leben schwer machen!“ 24./25. Jänner 2018 „Ladybulls go!“ – Der Schlachtruf der Eishockey-Ladies. (prax) Beim diesjährigen Vier-Länderturnier der Sportkegler (Nordtirol-Südtirol- Salzburg-Vorarlberg) in Vorarlberg belegte die heimische Auswahl hinter Südtirol den zweiten Gesamtrang. Bei den Nordtiroler Damen stach das Talent Franziska Gstrein besonders hervor. Die 15-jährige Keglerin vom KSK Raiffeisen Ötztal erzielte mit 530 Holz die Bestleistung der Nordtiroler Keglerinnen und platzierte sich insgesamt an vierter Stelle. Ein großer Erfolg für Franziska, die trotz ihres jungen Alters erstmals in die Auswahl der „Allgemeinen Damen“ einberufen wurde. RS-Foto: Kaniok RUNDSCHAU Seite 51