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IM KW 04

Boulder, Boulder Baby!

Boulder, Boulder Baby! Von Geißen und Böcken beim „Steinbeißer“-Bewerb (jazu) Bei einer Vielzahl von 30 speziellen Qualifikationsbouldern unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades und Spielarten konnten sich beim offenen Wettkampf in der Steinblock-Boulderhalle Imst jeder Bock und jede Geiß nach Lust und Laune an die steinige Wand wagen – doch neben dem felsigen Fakt bleibt nur noch eine Frage offen: Wer hat am meisten Biss? Die Siegerinnen über die steinigen Boulder: 1. Celine Schoibl (Salzburg), 2. Karoline Sinnhuber (Salzburg) und 3. Lisa de Martini (Italien) (v.l.). Den ganzen Samstag hindurch wurde gebouldert, was das Zeug hält. Zuerst waren die Kids am Zug, bis sich schließlich abends die Erwachsenen einen spannenden Wettkampf boten. Mit Muskelkraft und Körperspannung sowie Technik und Konzentration kraxelte man sich souverän ins Finale, wo sich die fünf Besten auf drei Bouldern zu je vier Minuten beweisen mussten. Der Imster Jan-Luca Posch holte sich den ersten Platz bei den Herren, gefolgt vom Zweitplatzierten Florian Klingler aus Fritzens (v.l.). FINALE. Bei insgesamt 600 Euro Preisgeld, Abo-Karten für den Steinblock und weiteren Preisen legte man sich dementsprechend ins Zeug – vom einzigartigen Steinbeißer-Wanderpokal ganz abgesehen. Mit DJ-Sound sowie Moderation und angefeuert vom Den ganzen Samstag hindurch wurde im Steinblock Imst gebouldert, was das Zeug hält. Mit Muskelkraft und Körperspannung sowie Technik und Konzentration kraxelte man sich souverän ins Finale. RS-Fotos: Zumtobel Publikum ging immer ein Pärchen an den Start. Auf die Böcke – fertig – los: Bei den Herren holte sich der Imster Jan-Luca Posch den ersten Platz, gefolgt von Florian Klingler (Fritzens) auf dem zweiten und Mathias Posch (Imst) auf dem dritten. Doch auch die Geißen waren nicht zu unterschätzen: Somit schaffte es Celina Schoibl (Salzburg) ganz oben auf das Damen- Podest, Karoline Sinnhuber (Salzburg) auf das zweite Treppchen und Lisa de Martini (Italien) auf’s dritte. Doch auch die restlichen Bewerber gingen natürlich nicht mit leeren Händen nach Hause und sahnten ebenfalls tolle Sachpreise ab. NATURSTEINE UND FELSKLETTERER. „Das Besondere an dem Wettbewerb macht das reine Klettern an Natursteinen aus“, erklärt Guntram Jörg von der Steinblock- Boulderhalle Imst. Aus den verschiedensten Gesteinsarten aus jeglichen Regionen wie etwa Galtür werden die speziellen Steingriffe angefertigt und für das Event an der Kletterwand in der Halle angebracht. Nach dem Erfolg der ersten Auflage in Rankweil holte man das Format auch nach Imst – in Planung ist bereits ein Outdoor- Steinblock-Event. „Wir sind quasi Felskletterer von Natur aus“, meint Jörg abschließend. Nicht verpassen sollte man unter anderem den „felsigen Freitag“, welcher stets am letzten Freitag des Monats stattfindet (nächster Termin: Freitag, 26. Jänner). Hierbei stehen acht Themenboulder aus Stein zur Verfügung und obendrauf gibt’s noch feinsten DJ-Sound. Tirols Hochzeits-Event 2018 bis 3. Februar Das Modezentrum Wammes zeigt die Trends 2018 für Braut & Bräutigam und Festgäste Messeaktion: Beim großen Messe-Gewinnspiel bis 27. Januar kann sich jede Braut ihren Prozente-Gutschein (bis 18 % möglich) bei Neukauf eines Brautkleides erwürfeln! Ausstellungszeiten: Montag bis Freitag: 9 – 12 Uhr und 13.30 – 18 Uhr Samstag, 27. Januar: 9 – 17 Uhr durchgehend Samstag, 3. Februar: 9 – 12 Uhr und 13.30 – 17 Uhr hafte Auswahl unterschiedlicher Stilrichtungen genießen. Classics sieht man genauso wie romantische Spitzenkleider, Modelle mit wunderschönen Rückendesigns, Soft-Tüll- Variationen, Kleider mit fließenden Schnittführungen oder auch trendige Modelle speziell für’s Stan- Für Brautpaare im Hochzeitsfieber gibt es beim heurigen Tiroler Hochzeits-Event viel zu sehen. Bis zum 3. Februar stehen im Modezentrum Wammes am Ötztaler Bahnhofsplatz die Hochzeit und das Fest im Mittelpunkt. Tirols größte Hochzeits- Hausmesse lädt ihre Messebesucher ein, sich über die aktuellsten Modetrends 2018 international führender Designerlabels zu informieren. Auf 1800 m 2 werden traumhaft schön dekorierte Modelle Europas führender Marken für Braut und Bräutigam exklusiv für ganz Tirol präsentiert. Anlass- und Festmode sowie Kommunionskleider und Bekleidung für die Firmung werden ebenso gezeigt. Vom Vintage-Look über Mermaidstyle bis hin zur Princessline – die zukünftigen Bräute können eine traumdesamt. Bräute erhalten zusätzlich noch beim Kauf eines Brautkleides während der Messe einen Gutschein über 50 Euro zum Kauf eines Hochzeitsanzugs. Messebesucher können sich auf wunderbar dekorierte Hochzeitsmode und kompetente Beratung freuen! ANZEIGE RUNDSCHAU Seite 8 24./25. Jänner 2018

ANMELDUNG für das Betreuungsjahr 2018/2019 Wir betreuen Kinder von 1,5 - 4 Jahren Termine zur Besichtigung nach Vereinbarung – 0664-4903036. 24./25. Jänner 2018 Alles neu, doch „wir bleiben rot“ Inserat Oberländer Rundschau KW 04 / 2018 Imster Sozialdemokraten präsentieren Programm zur Landtagswahl Gut ein Monat bleibt noch Zeit, bis die Tiroler am 25. Februar über die zukünftigen Machtverhältnisse im Landtag entscheiden. Mit welchen Ideen die Imster Sozialdemokraten bei den Wählern punkten möchten, wurde vergangene Woche im neuen Bezirksbüro in der Imster Kramergasse enthüllt. Von Manuel Matt Den Anfang machte Alexandra Zolitsch, die auf der Bezirksliste auf dem zweiten Platz und landesweit an siebter Stelle aufscheint. 1976 geboren, lebt Zolitsch seit 14 Jahren in Haiming und wagte 2015 den politischen Wiedereinstieg. Seit 2017 fungiert Zolitsch als Vorsitzende der Imster SPÖ-Frauen – wenig überraschend also, dass Frauenpolitik in ihrem Programm ein hoher Stellenwert eingeräumt wird. „In anderen Parteien ist Frauenpolitik ja zumeist nur Deko“, kritisiert Zolitsch und erneuert ihre Forderung nach einer Imster Außenstelle des Gewaltschutzzentrums sowie einem Frauenhaus im Oberland. Kein gänzlich neues Thema sei auch die Digitalisierung, die aber die Menschen quer durch alle Bevölkerungsschichten betrifft. Gerade wegen der „enormen Entwicklungsgeschwindigkeit“ gelte es hier für die Politik, einen Schritt voraus zu sein. Mehr Engagement brauche es zudem im Pflegewesen, wo laut Zolitsch zusätzliches Personal dringend benötigt werde. Auf die Finanzierung angesprochen, kann sich Zolitsch durchaus höhere Steuern auf privatwirtschaftlich geführte, gewinnorientierte Pflegeeinrichtungen vorstellen. Letztlich gehe es nämlich um die Menschen, die auch ihre politische Motivation darstellen würden. Zu deren Gunsten müsse die Politik moderner und flexibler werden, schließt Zolitsch. Meranerstr. 15, 6460 Imst maxundmoritz@aon.at | www.maxundmoritz-imst.at Vincenzo Diana und Alexandra Zolitsch sprachen über ihre Visionen für das Land Tirol und den Bezirk Imst. RS-Foto: Matt HALLENBAD-RENAISSANCE. Auch das Imster Gemeinderatsmitglied Vincenzo Diana setzt als Bezirksspitzenkandidat auf bekannte Themen der Sozialdemokratie – und beginnt mit einem bundesweiten Anliegen. Der unter Ex-Bundeskanzler Christian Kern eingeführte und flugs von der neuen Regierung abgeschaffte Beschäftigungsbonus solle zumindest in Tirol fortbestehen. Diana sieht darin eine sinnvolle Entlastung für kleine und mittlere Betriebe, die gleichzeitig weitere Arbeitsplätze schaffen würde. Die dafür benötigten Mittel könnten in der Verwaltung eingespart werden und seien auch aus budgetärer Sicht gut angelegt, da Menschen, die ansonsten Arbeitslosenhilfe oder andere Sozialleistungen beziehen würden, dank neuer Anstellung den Staatshaushalt mit Steuereinnahmen beglücken würden. Dieses Geld könnte wiederum für sozialen Wohnbau und Pflegeausbau verwendet werden. „Hier muss mehr passieren“, fordert Diana. Auch für den Bezirk geizt das Gemeinderatsmitglied nicht mit Ideen. Sinnvoll wären beispielsweise verstärkte Anstrengungen beim Thema Lärmschutz. Gerade im städtischen Bereich werde der Verkehrskrawall immer mehr zum Problem. Neben Maßnahmen wie der vermehrten Verwendung von sogenanntem „Flüsterasphalt“ brauche es zunächst die Erarbeitung eines Konzepts mit objektiven Kriterien. Ebenso zum Verkehrsthema passt die Forderung nach einem Ausbau der bekanntlich stark beanspruchten „Park&Ride“-Anlage beim Imster Bahnhof und der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Ötztal- Bahnhof und Landeck. Holzfenster nie mehr streichen! Aluminium-Verkleidung von außen Rufen Sie uns an: 05263/6377-0 www.portas.at/fenster Ein Anliegen, das wohl auf zahlreiche offene Ohren in der Bevölkerung stoßen könnte, ist die Errichtung eines Hallenbades – „ein Muss“ für eine Schulstadt, wie es Imst sei. Eine ganzjährige Möglichkeit zum Schwimmen in der Region erspare zudem Eltern und auch Schwimmvereinen lange Fahrten und die damit verbundenen Kosten. Errichtung und Betrieb seien leistbar, wenn die beteiligten Gemeinden finanzielle Belastungen fair untereinander aufteilen. Zuvor brauche es aber eine Machbarkeitsstudie, die das Land zu finanzieren habe, so Diana. NEUE KÖPFE. Den Gedanken, die SPÖ habe sich bei ihrer Erneuerung von politischen Mitbewerbern, die mit dieser Strategie auf Bundesebene recht gut gefahren sind, inspirieren lassen, möchten die Sozialdemokraten so nicht stehen lassen. Slogan und Generationenwechsel seien schon beim Landesparteitag im April 2017 beschlossen worden. Bis auf Spitzenkandidatin Elisabeth Blanik seien nun durchwegs neue Gesichter auf der Liste zu finden. Eines stehe aber fest – „wir bleiben rot“, so das Versprechen. Juwelier Trauringe und Brautschmuck JUWELIER GROSSHANDEL PERLEN-STUDIO BRAUTSCHMUCK ÖTZTAL-BAHNHOF Turmstraße 10 bei der Kirche Tel.: 05266 / 88271 RUNDSCHAU Seite 9