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LA KW 04

Geplanter Wechsel

Geplanter Wechsel Schönwies: Reinhard Raggl folgt Peham als Vize-Bgm. (aktiefi) Harald Peham (SPÖ) legte sein Amt als Vizebürgermeister zurück, Reinhard Raggl, Gemeindevorstand und Sprecher der Liste „Für Schönwies“, folgt ihm in dieser Funktion nach. Bgm. Wilfried Fink (r.) gratuliert dem neuen Vizebürgermeister Reinhard Raggl zur Wahl. RS-Foto: Tiefenbacher MIT UNTERSTÜTZUNG MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LAND VON BUND, EUROPÄISCHER LAND UND EUROPÄISCHER UNION UNION Reinhard Raggl ist neuer Vizebürgermeister in Schönwies. Er wurde bei der Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche gewählt. Raggl erhielt zehn der möglichen 13 Stimmen, drei Stimmzettel wurden leer abgegeben. „Wir halten uns an Vereinbarungen“, betonte Bgm. Wilfried Fink einleitend. Er sprach damit die Koalitionsabmachung an, welche nach der Gemeinderatswahl 2016 zwischen den Schönwieser Sozialdemokraten und der Liste „Für Schönwies“ abgeschlossen wurde. U. a. beinhaltet diese den Deal, dass Vizebürgermeister Harald Peham Ende 2017 seine Funktion abgibt und Reinhard Raggl zum neuen Vizebürgermeister aufrückt, dafür ermöglicht die Liste „Für Schönwies“ gegen Ende der laufenden Gemeinderatsperiode (sie endet 2022) die Bürgermeister-Rochade von Fink zu dessen SPÖ-Fraktionskollegen Harald Peham. In diesem Fall ist nämlich der Ortschef nicht vom Volk, sondern vom Gemeinderat zu wählen. LOB. Der amtierende Bürgermeister Fink wird in den politischen und beruflichen Ruhestand wechseln. Der genaue Termin zur Übergabe Seit Mai 2011 ist Lore Mair freiwillige Mitarbeiterin im Heim Santa Katharina in Ried im Oberinntal. Sie ist Patin für eine Bewohnerin und begleitet uns wöchentlich bei unseren Spazierausflügen. Sie sagt von ihrer freiwilligen Arbeit: „Ich bin freiwillig tätig, weil es mir Spaß macht und einfach schön ist.“ Lore Mair, Ried i. Oberinntal Wenn auch Sie Interesse an einer Freiwilligentätigkeit haben melden Sie sich bitte im Heim Santa Katharina in Ried i.O. Tel. 0676-845570444 oder im FREIWILLIGENZENTRUM BEZIRK LANDECK Tel. +43(0)5442-67804, info@regioL.at, www.freiwillige-tirol.at Europäischer Europäischer Landwirtschaftsfonds für für Landwirtschaftsfonds für die die Entwicklung des des die Entwicklung des ländlichen Raums: ländlichen Raums: Hier Hier investiert Europa in in Hier investiert Europa in die die ländlichen Gebiete die ländlichen Gebiete Die Angelobung von Bürgermeisterstellvertreter Reinhard Raggl wurde am 19. Jänner von BH Markus Maaß in der Bezirkshauptmannschaft Landeck vorgenommen. Anwesend waren auch Gemeindeaufsichtschef Andreas Walser (2. v. l.) und Bgm. Willi Fink (3. v. l.). Foto: BH Landeck steht noch nicht fest. Jedenfalls wird Peham genügend Zeit haben, sich in der Rolle als Bürgermeister präsentieren zu können. Fink sprach seinem geplanten Nachfolger großes Lob aus, indem er bemerkte, dass ihm mit Peham jahrelang ein Vizebürgermeister zur Seite stand, der dieses Amt mit viel Freude und Einsatzbereitschaft ausübte. Peham habe durch seine Fachkenntnisse im Bausektor viele Gemeindeprojekte erfolgreich gesteuert und sei zudem „der Bevölkerung mit seiner Erfahrung und seinem Wissen stets zur Verfügung gestanden“. Lobende Worte gab’s auch für den neuen Vizebürgermeister Reinhard Raggl von seinem Listenkollegen Peter Raggl. Er hob jene Eigenschaften und Fähigkeiten hervor, die Reinhard Raggl für diese Funktion als besonders geeignet erscheinen lassen: Er stelle im Sinne des Gemeindewohls nicht das Trennende, sondern das Verbindende in den Mittelpunkt. Zudem belege die von Reinhard Raggl in den Diskussionsprozess des Gemeinderates eingebrachte Prioritätenliste dessen Kompetenz. G LANZLICHTER 5:3 für die Fairness Liebe Freunde sauberer Urnengänge! Damit aus Wahlbewegungen keine Wahlkämpfe und schon gar keine Schlammschlachten werden, bemühen sich die wahlwerbenden Gruppierungen bereits im Vorfeld um Anstand, Respekt und Würde. Das Unterzeichnen eines Fairnessabkommens hat dabei längst eine Art rituellen Charakter. So auch bei der bevorstehenden Tiroler Landtagswahl. Von den insgesamt acht antretenden Parteien und Listen haben jetzt fünf eine derartige Vereinbarung unterschrieben. Die ÖVP, die SPÖ, die Grünen, die Neos und die sogenannte Family-Liste haben sich gegenseitig schriftlich Fairness versprochen. Die FPÖ, impuls-tirol und die Liste Fritz sprachen sich dagegen aus. Die Frage ist nun: Haben wir fünf faire und drei unfaire Parteien? Geht es nach den Nichtteilnehmern am Anstandspakt, ist dies diffiziler, als es auf den ersten Blick erscheint. Die Freiheitlichen sagen, alle anderen seien dermaßen unfair, dass sie quasi als die Oberanständigen in diesem Bunde glanzlichter@rundschau.at zwangsläufig aus dem Rahmen fallen – eine Strategie, die bei den Blauen schon oft aufgegangen ist. Fritz Dinkhausers Erben behaupteten, sie wären in der Vergangenheit bereits die fairsten gewesen und daher müsse man diese Tatsache nicht noch einmal schriftlich herausstreichen. So etwas nennt man Selbstvertrauen. Eher Galgenhumor treibt die Nachfahren der von der Innsbrucker Stadtchefin Christine Oppitz-Plörer sowie den Ex-Landesräten Anna Hosp und Hans Lindenberger gegründeten Vorwärts-Bewegung ins Rennen. Der bescheidene Rest der im Streit aufgelösten Liste wurde erst kürzlich vom Landtag nach langen Diskussionen finanziell saniert. Doch da Dankbarkeit bekanntlich keine politische Kategorie ist, verzichtet diese Gruppe ebenfalls auf Fairness – ein wohl aussichtsloser Impuls! 5:3 ist übrigens ein interessantes Ergebnis. Ich tippe, dass es fünf der acht antretenden Listen in den Landtag schaffen. Wie fair das ist, entscheiden die Wähler. Der Demokratie sei Dank! Meinhard Eiter RUNDSCHAU Seite 4 24./25. Jänner 2018

(dgh) Im Schnitt war es nicht einmal ein Mensch pro Tag, der im vergangenen Jahr am Reschen illegal nach Österreich eingereist ist. „Überhaupt nicht dramatisch“ 329 illegal Eingereiste im vergangenen Jahr am Reschen aufgegriffen Tirolweit hat sich die Zahl der illegal eingereisten Flüchtlinge deutlich reduziert – von 11812 im Jahr 2016 auf 7 425 im vergangenen Jahr. Der Reschen war im Gegensatz zum Brenner ohnehin nie Hotspot, sondern höchstens Nebenschauplatz. Und dort wurden im vergangenen Jahr 329 Menschen, die illegal eingereist sind, aufgegriffen – im Schnitt also weniger als einer pro Tag. Dementsprechend bezeichnet Bezirkspolizeikommandant Werner Hauser die Lage auch als „überhaupt nicht dramatisch“. Die „Illegalen“, die „tröpferlweise“ über den Reschen einreisen, kommen übrigens meist per Linienbus aus dem Vinschgau. Manchmal sind es bis zu vier Personen, dann wieder eine Woche lang keine einzige. Laut Bgm. Helmut Spöttl ist das Thema „illegale Grenzübertritte“ im Dorf nicht präsent: „Ich habe nichts gehört aus der Bevölkerung.“ Schon die Lkw-Kontrollstelle sorgt für Polizeipräsenz am Grenzübergang am Reschen. sehr wohl wahrgenommen, da die Bundesheerfahrzeuge natürlich gleich zu erkennen sind, wenn sie STETE KONTROLLEN. Kontrollen finden am Reschen natürlich statt – auch wenn bislang bei weitem kein Zaun o. ä. nötig war. „Der Schwerverkehr wird sehr kontrolliert“, weiß Werner Hauser – nahe der Staatsgrenze befindet sich die Kontrollstelle, die natürlich auch nicht zum illegalen Grenzübertritt einlädt. Zudem finden Ausgleichsmaßnahmenkontrollen gemeinsam mit dem Bundesheer statt. „Die Kooperation mit dem Bundesheer funktioniert klaglos“, berichtet der Bezirkspolizeikommandant. Laut Bgm. Spöttl werden diese Assistenzeinsätze von der Bevölkerung RS-Fotos: Archiv etwa auf Feldwegen patroullieren. Dies dürfte zum Sicherheitsgefühl am Reschen beitragen. Grenzüberschreitender Rettungsdienst (dgh) Die Landesregierung bekennt sich zur vertieften grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Rettungsdienst in den Bereichen der Einsatzorganisation, Einsatzdisponierung und Kommunikation zwischen den AkteuerInnen. „Für die Sicherheit der Bevölkerung Tirols, Südtirols und dem Trentino als auch im Sinne der gelebten Europaregion ist es zu begrüßen, dass Rettungseinsätze grenz überschreitend effizient und kooperativ gemeistert werden“, betont LH Platter.„In Notfällen zählt jede Sekunde“, sind sich LH- Stv. Geisler und LR Tilg einig. Weitere Schritte sind derzeit in Ausarbeitung. „Grenzüberschreitend kann nur von Vorteil sein“, meint auch Bgm. Helmut Spöttl aus Nauders – gerade angesichts von kürzlich erlebten Straßensperren. Werner Hauser: auch Ausgleichsmaßnahmenkontrollen mit dem Bundesheer zusammen. Abnehmen – wie es wirklich funktioniert Wie komme ich zu meinem Traumgewicht? Was sollte ich beim „Abspecken“ beachten? Was ist vielleicht sogar gesundheitsschädlich oder pure Geschäftemacherei? Internist und Sportmediziner Dr. Kurt Moosburger erklärt, wie Sie mit vernünftiger Gewichtsreduktion Wohlstandskrankheiten vorbeugen und möglichst gesund altern! Di. 6. Februar, 19 Uhr in der AK Landeck, Malserstraße 11 Anmeldung unter 0800/22 55 22 - 3450 oder landeck@ak-tirol.com BEZIRKSKAMMER LANDECK 24./25. Jänner 2018 RUNDSCHAU Seite 5