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HessenJäger 02/2018 Kleinanzeigen

Monatlich aktueller Kleinanzeigenmarkt für Jäger, Förster und Revierinhaber.

Mitteilungen des LJV

Mitteilungen des LJV Hessen und der Jagdbehörden Personelle Verstärkung der LJV Geschäftsstelle Dr. Nadine Stöveken unterstützt den LJV im Bereich Wildbiologie und Naturschutz. Seit Anfang Januar unterstützt Dr. Nadine Stöveken (41) das Team der LJV-Geschäftsstelle vorwiegend im Bereich Wildbiologie und Naturschutz. Die engagierte Niederwildjägerin ist Diplombiologin und hat an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster studiert. Ihre Jägerprüfung hat sie 1999 absolviert und ist Mitglied in den Jagdvereinen Hubertus Gießen und Umgebung, St. Hubertus Bad-Vilbel und der Jägervereinigung Wetterau 2012 e.V. Sie führt zwei Flat-Coated Retriever und jagt in einem Niederwildrevier in der Wetterau. Nach einigen Jahren als Post-Doc an der Universität Marburg war sie im Bereich Naturschutz für ein Immobilienunternehmen sowie freiberuflich für die Naturschutz-Akademie Hessen (NAH) tätig. Für ihre zukünftigen Aufgaben (Unterstützung der Geschäftsführung, der Öffentlichkeitsarbeit, und der Betreuung der Niederwildbiologie u.v.m) wünschen wir ihr eine glückliche Hand und viel Freude an der Arbeit beim LJV Hessen. Mit der nunmehr erfolgten Einstellung wurde auch gleichzeitig die Chance ergriffen, die organisatorische Neuausrichtung der Geschäftsstelle voranzubringen. So befinden sich nun sämtliche der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf gleicher örtlicher Ebene. Dabei wird die Teambildung gefördert und kurze Wege erleichtern die gegenseitige Kommunikation und den fachlichen Austausch. Die bekannten Rufnummern bleiben dabei bestehen. Das Team der LJV-Geschäftsstelle Der LJV Hessen gratuliert dem JV Hessenjäger e.V. Der Jagdverein Hessenjäger hat zum Jahresende 2017 für sein ehrenamtliches Engagement „Lernort Natur“ den Naturschutzpreis 2017 des Landkreises Kassel erhalten. Der JV leistet jährlich ca. 1.500 ehrenamtliche Stunden für diese Initiative. (v.l.n.r.): Herbert Bachmann (Vorsitzender JV Hessenjäger), Dietmar Hahn, Cornelia Döring, Horst Rubisch, Carina Schraub, Georg Schwarz, Susanne Selbert (1. Kreisbeigeordnete) und Theo Arend (Vorsitzender des Naturschutzbeirates) Sorg Premium Cars Fulda präsentiert exklusiv auf der Jagdmesse in Alsfeld: Anzeige Halle 1 - Stand Nr. 62 Von Jägern, für Jäger: Die Land Rover Discovery Sport Jagd Edition von Sorg Premium Cars. Kompromisslos geländegängig! Zusatzausstattung fürs Revier! Unschlagbarer Preis! Sorg Premium Cars GmbH Kreuzbergstraße 44 36043 Fulda Ihr Ansprechpartner: Benjamin Schrimpf Tel. 0661 4950-98 E-Mail benjamin.schrimpf@sorg-gruppe.de

Jagd und Hege Jagd auf den Winterfuchs Ansitz bei Mond und Schnee „Schnee und Mond, den Ansitz lohnt“, heißt eine Weisheit. Nichts wünscht sich demnach der Ansitzjäger mehr als das Zusammentreffen der beiden Gehilfen, weil sie ihm optimale Lichtverhältnisse verschaffen. In vielen Fällen jedoch muss er sich mit dem einen oder dem anderen bescheiden. Die geschlossene Schneedecke allein bietet an sich schon ausreichend Kontrast für den sicheren Schrotschuss auf 30 Schritt oder die gezielte Kugel bis 80 Meter, sofern die Waffe mit einem lichtstarken Zielfernrohr bestückt ist. Befindet sich also der Rotrock erst einmal im Absehen, hängt der Erfolg allein von der Schießfertigkeit des Jägers ab. Das eigentliche Problem aber liegt woanders: Unser Auge ist nicht in der Lage, nachts ein so kleines Objekt wie den Fuchs auf mehr als 30 Meter aufzulösen. Folglich nehmen wir ohne akustische Vorwarnung den fern vom Sitz und womöglich gedeckt schnürenden Rotrock häufig nicht rechtzeitig wahr. Will der Jäger dem vorbeugen, muss er ständig das Fernglas an die Augen führen, dort halten und abschnittsweise die Fläche absuchen. Das strengt nicht nur die Sehmuskeln an und belastet auf Dauer die Arme, sondern erfordert ständige Bewegung von Kopf und Oberkörper. Sie aber hat schon manchen Fuchs beizeiten alarmiert, sodass er seinen Balg noch in Sicherheit bringen konnte. Wie jeder weiß, ist der Mond ein wechselhafter Helfer des Jägers. Der Waidmann kann sich nur darauf verlassen, dass er Erdtrabant in dieser Jahreszeit grundsätzlich im Osten aufgeht, seinen Zenit im Süden erreicht und im Westen untergeht. Die Aufgangszeiten dagegen verschieben sich bei zunehmenden Mond von Tag zu Tag um etwas mehr als eine Stunde in Richtung Nacht, bei abnehmenden Mond in Richtung Morgen. Aus der Sicht des Büchsenlichtes reichen sich demnach in den Fuchsmonaten November bis einschließlich Februar Sonne und Mond die Hand: Bis einen Tag vor Vollmond gibt es praktisch keinen Zustand völliger Dunkelheit zwischen Sonnenuntergang und Mondaufgang und in den beiden Nächten vor und in der Vollmondnacht ausreichend Licht bis in den frühen Morgen. Was die wenigsten wissen: Die Lichtausbeute während der Mondphase nimmt nicht 20 HessenJäger Ausgabe 02/18 linear, sondern progressiv zu. Die Leuchtkraft des Halbmondes empfinden wir demnach nicht halb so stark wie die des Vollmondes, sondern sie wird von unseren Augen nur zu ca. 11 % des Vollmondwertes genutzt. Verantwortlich dafür sind u. a. Art und Aufbau der Sinneszellen in der Netzhaut. Der Grad der Verwertung steigert sich in den folgenden Tagen zunächst langsam, zwei Tage vor Vollmond jedoch rapide. In der Phase des abnehmenden Mondes verhält es sich dann umgekehrt. Sie bringt im Übrigen auch wesentlich öfter Wetterwechsel. Ein Weiteres: Mondlicht lässt die beschienenen Flächen silbrig-hell glänzen. Deshalb gilt es die Ansitzplätze so zu wählen, dass wir bei hellem Untergrund – ihn streben wir ja an – den Mond von vorne haben. Dann zeigt sich uns nämlich der Schattenriss des Fuchses und bietet ein sicheres Ziel. Nur bei dunklem Hintergrund wäre der Mond im Rücken von Vorteil, weil er das Objekt heller macht. Ansitzplätze Im Wald suchen wir unsere Ansitzplätze an weit einsehbaren Wegen. Sie sind nämlich neben Wildwechseln die bevorzugten Pässe und werden meist noch bei Büchsenlicht belaufen. Daneben bieten sich ausreichend große Wildwiesen, Wildäcker und Kahlschläge an, Fotolia.com - Paolo BIs zum 28. Februar haben wir noch die Möglichkeit, einen Winterfuchs zu erlegen. Wer die Pelze nicht selbst verwerten will, kann sich an die Fellwechsel GmbH wenden. wenn sie für den Fuchs attraktive Nahrung bereithalten. Auch die Pässe vom Wald in das freie Feld halten Füchse treu ein, doch sichern sie mitunter vor dem Ausschnüren lange an der Waldkante, passieren dann aber die für sie sehr gefährliche Zone häufig zügig und reagieren auf die geringsten Geräusche mit rascher Flucht. Gräben und Fließgewässer mit und ohne Schilfgürtel sind Leitlinien für den Fuchs und ideal, wenn sie die Verbindung zwischen zwei Wäldern darstellen. Desgleichen brauchen wir in Wiesengründen zwischen geschlossenen Waldpartien nicht lange auf das Erscheinen Reinekes zu warten. In der offenen Flur revidiert er des Nachts zielstrebig frisch gepflügte oder mit Mist eingestreute Äcker, Misthaufen, Hecken, Strohmieten und Feldgehölze. Dort verhält sich der Rote zudem bei weitem nicht so vorsichtig wie an der Feld- Wald-Kante. Ansitzeinrichtungen Freie Sicht des Jägers auf den Pass ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg. So kann er sich rechtzeitig fertig machen und mit schussbereiter Waffe den roten Freibeuter empfangen. Auf Schrotschussentfernung die Waffe aufzunehmen und in Anschlag gehen zu wollen, dürfte dagegen in den meisten Fällen ein