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RE KW 04

Am Mittwoch, dem 17.

Am Mittwoch, dem 17. Jänner, fand das VVT-Öffi-Treff in Reutte statt. Ideen, Wünsche und Kritik können vorgebracht und eventueller Bedarf erhoben werden. Die Meinung der Bevölkerung – der Experten vor Ort – ist gefragt und wird gehört. Fahrgäste am Wort Reger Meinungsaustausch beim VVT-Öffi-Treff in Reutte Von Sabine Schretter Der Diskussion stellten sich im gut gefüllten Saal Gehrenspitze der BH Reutte der Vbgm. der Marktgemeinde Reutte, Michael Steskal, LH-Stv. und Mobilitätslandesrätin Ingrid Felipe, VVT-Geschäftsführer Alexander Jug und VVT-Verkehrsplaner Andreas Knapp. Dass der Andrang so groß war, zeigt, dass das Mobilitätsthema die Bevölkerung bewegt und unter den Nägeln brennt. Der VVT (Verkehrsverbund Tirol) koordiniert, plant, finanziert und bestellt als Mobilitätsdienstleister des Landes Tirol öffentliche Nahverkehrsleistungen. Ein wirtschaftlich vertretbarer Mix aus Bus, Bahn und alternativen Mobilitätsangeboten soll geschaffen werden. Dabei gilt es, die verfügbaren Mittel verantwortungsvoll und effizient einzusetzen. Kundenorientierung ist ein Credo, daher die Öffi-Treffs, die den Kunden eine Stimme verleihen. GEPLANT. Eingangs berichtete Andreas Knapp über Neuerungen, die bereits geplant wurden und in nächster Zeit umgesetzt werden. Für das zweite Quartal 2018 bzw. April stellte Knapp in Aussicht, dass die Linien 4268 (Lechtal über Höfen) und 4262 (Tannheimer Tal über Ehenbichl) einheitlich gestaltet werden. Ein Umsteigsknoten wird in Weißenbach, wo diese beiden Linien zusammenlaufen, eingerichtet. Die Anbindungen Reutte – Bezirkskrankenhaus, zum Gewerbegebiet Großfeldstraße und zur Firma Plansee werden verbessert. Eine direkte Anbindung der Alpentherme Ehrenberg an die Linien Lechtal, Tannheimer Tal, Zwischentoren und Füssen wird umgesetzt. In zwei Jahren sollen Änderungen (wie etwa Verspätungen) an den Umstiegsknoten Schiene/Bus bzw. Bus/Schiene dem jeweiligen Fahrer kenntlich gemacht werden. RUNDSCHAU Seite 12 WÜNSCHE, VORSCHLÄGE, KRITIK. Werner Hohenrainer, Schulleiter der HAK, HAS und HLW Reutte, war mit zwei Schülerinnen zum Öffi-Treff gekommen. Er steht bereits mit Andreas Knapp in Kontakt und formulierte sein Anliegen: „Es gibt immer noch Probleme bei der Anbindung Oberes Lechtal – Reutte Schulzentrum. Zwei meiner Schülerinnen sind heute mitgekommen, um stellvertretend aus Sicht der Betroffenen zu sprechen. Rosa Knittel, Schülerin aus Bach, erklärte, dass sie mit dem Bus bereits um 7.15 Uhr in Reutte ankommt und überall vor verschlossenen Türen steht. „In die Schule können wir nicht, weil sie zu diese Zeit noch nicht aufgesperrt ist. Erledigen kann ich auch nichts, da weder Geschäfte noch Ämter usw. schon offen sind. Ich muss also jeden Tag sehen, wie ich ca. eine halbe Stunde Zeit rumbringe.“ Ihre Kollegin Hannah Scheidle, ebenfalls Schülerin mit Wohnort Bach, bestätigt das. „Wir haben auch schon Unterschriften gesammelt, da es ziemlich viele Schüler aus dem oberen Lechtal betrifft. Unsere Wünsche oder Vorschläge wären, entweder einen zweiten Bus einzusetzen oder die Abfahrtszeit im oberen Lechtal später anzusetzen.“ Rosa Knittel schlägt vor: „Vielleicht wäre es möglich, dass die Schüler aus Höfen vom Weißenbacher Bus mitgenommen werden können. Unser Bus fährt jetzt nämlich durch Höfen, deshalb startet er im Lechtal so früh.“ Andreas Knapp gibt zu bedenken, dass ein zusätzlicher Bus pro Jahr etwa 100 000 Euro kosten würde und kaum finanzierbar wäre. Er sichert zu, dass aber auch bei den Schülerverbindungen etwas geplant wäre. Ingrid Felipe ließ mit einem Vorschlag aufhorchen, der nicht nur die Verkehrsplanung sondern auch die Unterrichtsplanung umfasst. „Ich könnte mir vorstellen, gerade bei Oberstufenschülern, den Unterrichtsbeginn um eine halbe Stunde nach hinten zu verlegen. Das würde die Verkehrsspitze am Morgen entzerren. Ich richte mich hier auch direkt an die Schüler, sich Gedanken zu machen und mitzudiskutieren.“ Schon länger im Gespräch ist die aufgelassene Bahnhaltestelle in Breitenwang-Lähn. Schüler hätten – da auch kein Bus auf die Lähn fährt – keine Möglichkeit, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule zu kommen, so eine betroffene Mutter. „Da es an unserer Straße auch keinen AUSSERFERNER SEIT 1922 NACHRICHTEN V-Bgm. Michael Steskal, VVT-Geschäftsführer Alexander Jug, LH-Stv. Mobilitätslandesrätin Ingrid Felipe und VVT-Verkehrsplaner Andreas Knapp (v.l.) hatten ein offenes Ohr für die Anliegen der Fahrgäste. RS-Foto: Schretter Gehsteig gibt, ist der Weg zur nächsten Bushaltestelle an der Hauptstraße wirklich nicht ungefährlich“, gibt sie weiter zu bedenken. Die Problematik sei hinreichend bekannt, so Knapp und Felipe. Die Möglichkeit einer Haltestelle sei gegeben, nicht aber die Möglichkeit einer Wendestelle für einen Bus. Ingrid Felipe klärt auf, dass Lähn ein Erdbahnsteig sei, was nicht mehr dem Rechtsstatus entspreche. Bei einer Haltestelle müsse auch Barrierefreiheit gegeben sein und es ginge auch um Grundstücksbesitzverhältnisse. In Aussicht gestellt wurde, mit dem Bürgermeister von Breitenwang in Kontakt zu treten und das Problem zu besprechen. Beim Thema Abend- bzw. Tagesrand- und Wochenendverbindungen attestierte die Mobilitätslandesrätin Bedarf. Sie verwies auf die Nachtschienen Unterland und Oberland, die bereits erfolgreich umgesetzt wurden. Dieses Angebot soll in Zukunft erweitert und auch in der Region Außerfern realisiert werden. ANREGUNGEN. Eine Zugverbindung in unter zwei Stunden von Reutte nach Innsbruck – ohne Zwischenhaltestellen – wird ebenso gewünscht wie eine Bushaltestelle bei der Firma M-Preis in Bichlbach. Alexander Jug betonte die Wichtigkeit der betrieblichen Mobilität. Hier soll die Zusammenarbeit mit den Betreiben forciert und ausgebaut werden. Ingrid Felipe klärte darüber auf, dass alle Nutzer eines VVT-Tirol-Tickets immer bis zum letzten Bahnhof fahren können. Wenn man in ein andereres Bundesland weiterfährt, kann diese Ticket gestückelt werden. Das kann online von zuhause aus gemacht werden, man muss also den Zug nicht mehr verlassen. Zur Optimierung der Kundenfreundlichkeit wird an der VVT- Homepage gearbeitet. Es wird sich ändern, dass – wie aktuell – immer die schnellste und nicht die durchgängigste Verbindung ausgewiesen wird. Auch am Bahnhof Reutte wird sich etwas tun, wenn mit dem neuen Vertriebssystem auch die Zahlung mit Kredit- bzw. Bankomatkarte möglich wird. Dieser Schritt wird in der zweiten Hälfte 2018 umgesetzt werden. Erfreuliches war für begeisterte E- Bikefahrer zu berichten. Ab Sommer 2018 wird es neue, e-bike-taugliche Fahrradanhänger geben. In Niederflurbussen ist es möglich, auch jetzt schon zwei E-Bikes zu transportieren. Vorschläge und Wünsche wurden reichlich vorgebracht, gehört und ausführlich kommentiert. Von Seiten des VVT wurde beteuert, dass alle Anliegen behandelt und diskutiert würden. Was davon alles umgesetzt wird, wird die Zukunft zeigen. Sachschaden durch entwurzelte Bäume in Häselgehr (sas) Am Mittwoch, dem 17. Jänner, gegen 21.40 Uhr, wurden durch starken Wind im Ortsgebiet von Häselgehr mehrere Bäume entwurzelt, die in der Folge auf das Haus- und Garagendach eines angrenzenden Bauernhauses stürzten und dieses beschädigten. Personen wurden nicht verletzt. Die Aufräumungsarbeiten konnten erst am Donnerstag, dem 18. Jänner, unter Verwendung eines Bergekranes durchgeführt werden. 24./25. Jänner 2018

Am Samstag, dem 13. Jänner, wurde in Ehrwald die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr abgehalten. Nach fünf Jahren standen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung. Das „alte“ Kommando wurde einstimmig für die kommenden fünf Jahre wiedergewählt. Somit bleiben Björn Scherer Kommandant und Andreas Schennach Vizekommandant. Mit Florian Razenberger und Christoph Guem wurden die Posten des Kassiers und des Schriftführers ebenfalls beibehalten. OBI Wilfried Guem jun. trat in seiner Funktion als Zugskommandant zurück und übergab diese seinem Sohn, LM Sebastian Guem. BM Andreas Kerber bleibt Zugskommandant. LM Gerwin Kronspiess übergab sein Amt als Öffentlichkeitsbeauftragter seinem bisherigen Stellvertreter LM Patrick Leitner, ihm steht HFM Andreas Schretter als „neuer“ Stellvertreter zur Seite. ENDE EINER ÄRA. Nach 49 Dienstjahren wurde LM Werner Fichtl feierlich aus dem Aktivstand 24./25. Jänner 2018 Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ehrwald Von Sabine Schretter verabschiedet. Zwei neue Mitglieder wurden in der Jugendgruppe aufgenommen und der Vollversammlung vorgestellt. DAS WAR 2017. Das Jahr 2017 war für die Freiwillige Feuerwehr Ehrwald sehr ereignisreich. Es wurden 12 Brandeinsätze – davon drei Fehl- oder Täuschungsalarme und zwei Fehlauslösungen durch eine Brandmeldeanlage –, 20 technische Einsätze, elf Absperrdienste und Verkehrsregelungen, drei Brandsicherheitswachen und 53 Arbeitseinsätze abgeleistet. 26 Lehrgangsteilnahmen bei 13 verschiedenen Kursen wurden an der Landesfeuerwehrschule Telfs abgehalten. Die Mannschaftsstärke der FFE setzt sich wie folgt zusammen: 73 aktive Kameraden, fünf Mitglieder bei der Feuerwehrjugend, sieben Mitglieder der Reserve und Altkameraden. Das ergibt einen Gesamtmannschaftsstand von 85 Kameraden Traditionsball Ganz Tirol trifft sich am Bauernbundball (mpl) Der größte Ball Westösterreichs findet heuer am Freitag, dem 9. Februar, im Innsbrucker Congress statt – erwartet werden wieder über 5000 Besucher. Der Bauernbundball steht vor der Tür und das lange Warten hat nun endlich ein Ende. Tradition und Moderne treffen sich am 9. Februar beim Bauernbundball im Innsbrucker Congress. Der größte Ball Westösterreichs kann nicht nur mit vielen Ballbesuchern aus nah und fern punkten, sondern auch mit verschiedensten Musikgruppen aus ganz Tirol. Die Ehre, den diesjährigen Ball mit dem Auftanz zu eröffnen, haben 60 Paare der Jungbauernschaft/Landjugend Bezirk Kufstein um 20.30 Uhr in der Dogana. Bis 23.30 Uhr wird dann der „Ebbser Kaiserklang“ die Gäste in der Dogana weiter unterhalten. Bei der traditionellen Mitternachtseinlage wird heuer die Brauchtumsgruppe Wattens echtes Tiroler Fåsnåchtsbrauchtum präsentieren. Im Anschluss sorgen dann die „Trenkwalder“ für Partystimmung bis in die frühen Morgenstunden. VORVERKAUFSKARTEN. Um 19 Euro bzw. 28 Euro mit Sitzplatz- Bauernbundball – am 9. Februar im Innsbrucker Congress. reservierung (in der Dogana, Dogana Loge, im Saal Tirol und im Saal Innsbruck) gibt es beim Tiroler Bauernbund, Brixner Straße 1, 1. Stock, in Innsbruck, Tel. 0512 59 900-57 oder E-Mail: ball@tiroler-bauernbund.at. Achtung: Der Vorverkauf endet am Mittwoch, dem 7. Februar. ANZEIGE RS-Gewinnspiel! Die RUNDSCHAU verlost bis Montag, dem 5. Februar, um 12 Uhr 5x2 Freikarten für den Bauernbundball in Innsbruck. Einfach eine E- Mail mit Name und Adresse an die gewinnen@rundschau.at senden und mit ein wenig Glück gewinnen! AUSSERFERNER SEIT 1922 NACHRICHTEN RUNDSCHAU Björn Scherer, Werner Fichtl, Engelbert Klotz, Dominik Leiner und Andreas Schennach (v.l.) sind verlässliche Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ehrwald. Foto: FF Ehrwald STARK IM WETTBEWERB. Auch im Jahr 2017 war die Feuerwehr Ehrwald beim Bezirksnassleistungswettbewerb mit zwei Trupps erfolgreich mit dabei. In der Gruppe Bronze B konnte der 6. Rang, in der Gruppe Silber A der 3. Rang erreicht werden. Zudem war ein Trupp beim Atemschutz- Leistungsabzeichen Silber angetreten und konnten diesen erfolgreich Elisabeth Blanik abschließen. Auch die Jugend war im vergangenem Jahr beim Wissenstest stark vertreten und konnte die Abzeichen in Gold und Silber mit nach Hause bringen. Zum 140-Jährigen Jubiläum und 40-Jährigem Bestehen der Partnerschaft mit der Stadt-Feuerwehr Penzberg wurde ein Staffellauf durch die Feuerwehr Penzberg über 65km von Ehrwald nach Penzberg organisiert. Auftakt. Start in die #LTW18 mit Elisabeth Blanik und Christian Kern 26. Jänner 2018 Congresspark Igls 17 Uhr Die neue SPÖ Tirol ist da! # freudichtirol Seite 13