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RE KW 04

Betroffene Anrainer

Betroffene Anrainer werden zum Motorradlärm befragt Die Meinung von Experten, Bürgerinitiative und „IG Moto“ ist gefragt LH-Stv. Ingrid Felipe setzt bei der Erhebung der Lärmbelästigung durch Motorradlärm auf die Zusammen- bzw. Mitarbeit mit der Bevölkerung. Ein bereits in Innsbruck erprobtes Modell soll nun auch im Außerfern umgesetzt werden. Mit den validen Ergebnissen einer repräsentativen Studie sollen dann effektive Maßnahmen entwickelt werden. Von Sabine Schretter Zur Besprechung der nun vorliegenden Daten der Lärmbelastung durch Motorräder hatte BH Katharina Rumpf am Donnerstag, dem 18. Jänner zu einer Beratung mit Experten nach Reutte eingeladen. Verkehrsreferentin LH-Stv. Ingrid Felipe nahm an der Sitzung ebenso teil wie Bürgermeister und Anrainer der betroffenen Planungsverbände, Vertreter der Bürgerinitiative „Xund’s Lechtl“, der Regionalentwicklung Außerfern und nicht zuletzt der „IG Moto“ als Interessenvertretung für Motorradfahrer. Ingrid Felipe ist persönlich der Einladung gefolgt, um sich selbst ein Bild von der sensiblen Materie zu machen und vor allem Maßnahmen zu fixieren, die die Anrainer nachhaltig entlasten. „Lärm wird von vielen RUNDSCHAU Seite 16 Bürgern immer mehr als Belastung wahrgenommen. Wir nehmen das sehr ernst. Allerdings gibt es kein einheitliches Patentrezept, mit dem man Lärmgeplagte entlasten kann. Daher suchen wir gemeinsam nach Lösungen, die für alle Beteiligten vertretbar und auch verkehrsrechtlich machbar sind“, erklärt sie. TEMPOLIMITS. Ein erstes Gutachten zeigt auf, dass die im letzten Jahr auf Abschnitten der Lechtalstraße B 198, Tannheimer Straße B 199, Berwang-Namloser-Straße L 21, Hahntennjochstraße L 246 und Bschlaber Straße L 266 eingerichteten Geschwindigkeitsbeschränkungen langsam zu wirken beginnen. Diese Tempolimits auf 60 und 80 km/h sind aber auf weiteren Straßenabschnitten einzuführen. Außerdem sind begleitende Überholverbote Alpenfilmtheater Füssen Augustenstraße 15, 87629 Füssen, Tel.: 0049-8362-921467, www.alpemfilmtheater.de Programm von DO, 25. Jänner bis MI, 31. Jänner 2018 WUNDER (ab 0 J.) täglich 15.00, 17.30, 20.00, FR und SA auch 22.30 Uhr INSIDIOUS - THE LAST KEY (ab 16 J.) FR und SA 22.30 Uhr DIE KLEINE HEXE (ab 0 J.) SO 15.00 Uhr CRIMINAL SQUAD MI 20.00 Uhr HILFE, ICH HAB MEINE ELTERN GESCHRUMPFT (ab 0 J.) täglich 15.00, 17.00, SA und SO auch 13.00 Uhr HOT DOG (ab 12 J.) täglich 17.30, 20.00, täglich außer SO auch 15.00, FR und SA auch 22.30 Uhr GREATEST SHOWMAN (ab 6 J.) täglich außer MI 19.15 Uhr COCO - LEBENDIGER ALS DAS LEBEN! (ab 0 J.) SA und SO 13 Uhr DIESES BESCHEUERTE HERZ (ab 0 J.) DO, SO und MO 20.15, FR und SO 15.00, FR und SA 17.30 Uhr PADDINGTON 2 (ab 0 J.) SA und SO 13.00 Uhr D-BOX: THE COMMUTER (ab 12 J.) täglich außer MI 21.00 Uhr MET LIVE: PUCCINI TOSCA (ab 0 J.) SA 19.00 Uhr Lechflimmern: AUS DEM NICHTS (ab 12 J.) DI und MI 15.00, 17.30, 20.00 Uhr D-BOX: FERDINAND - GEHT STIERISCH AB! (ab 0 J.) SA und SO 13.00 Uhr JUMANJI - WILLKOMMEN IM DSCHUNGEL (3D) (ab 12 J.) DO, SA und MO 15.00, DO, SO und MO 17.30, FR 20.15 Uhr AUSSERFERNER SEIT 1922 NACHRICHTEN LH-Stv. Felipe und BH Rumpf (3. und 5. v.l.) leiteten in Reutte mit Vertretern von Gemeinden und Interessenvertretungen eine Beratung über Maßnahmen gegen die Lärmbelastung durch den Motorradverkehr. Foto: Land Tirol/Schwarz notwendig. „Dazu folgen in einem nächsten Schritt weitere fachliche Untersuchungen. Ebenso wichtig ist die wirksame Verkehrsüberwachung durch die Polizei. Dafür ist die Errichtung von Kontrollbuchten für die Exekutive und Aufstellung zusätzlicher Radarboxen erforderlich“, so Felipe. ES GEHT WETIER. Langfristig zielführend seien unter anderem mehr Bewusstseinsbildung und Maßnahmen, um die Motorräder vor Ort auf ihre Lärmentwicklung überprüfen und besonders laute Maschinen sofort aus dem Verkehr ziehen zu können. Auch eine Angleichung der Höhe der Verkehrsstrafen an Deutschland wurde in der Runde diskutiert. „Viele Raser auf zwei Rädern lassen sich von der Höhe der Strafen nicht abschrecken“, so die auf unzähligen Kontrollen basierende Einschätzung des ebenfalls anwesenden Bezirkskommandanten, Oberstleutnant Egon Lorenz. Dafür bedarf es allerdings bundesgesetzlicher Änderungen – hier sieht LH-Stv. Ingrid Felipe abschließend besonders Bundesminister Norbert Hofer in der Verantwortung, Tirol im Kampf gegen den Lärm zu unterstützen. Weitere Besprechungsrunden sollen folgen. Erfolg in den Dolomiten (sas) Für Thomas Steurer war es der erste Marathon der heurigen Saison. Er konnte ein super Ergebnis bei diesem Worldloppet erzielen, was für ihn doppelt zu bewerten ist, da er die Woche zuvor noch krank im Bett lag. Gemeinsam mit Matthias Kuhn – er belegte Platz 18 gesamt und Platz 10 in seiner Klasse – freute sich Thomas Steurer über die sehr guten Platzierungen bei diesem Langdistanzweltcup mit starker internationaler Besetzung. Als nächste Bewerbe stehen mit dem Tannheimer Skitrail und dem König-Ludwiglauf zwei Heimrennen auf dem Terminkalender. Foto: Steurer 24./25. Jänner 2018

Loch durch den Berg ist keine Lösung Stückwerk und halbe Lösungen Die einzig wirklich zielführende Verkehrslösung für das Außerfern kann für die Neos nur ein großer Tunnel sein. Für die pinke Partei gehört der Fokus auf die Straße und nicht auf den öffentlichen Verkehr gelegt. Von Sabine Schretter „Es ist halt Stückwerk und Fortschreibung halber Lösungen”, sagt der Verkehrssprecher der Neos Tirol, Andreas Leitgeb, auf die Ankündigung von LH Platter, einen Tunnel am Scheitel des Fernpasses errichten zu wollen. „Für das Außerfern braucht es wie für das Gurgltal und Mieminger Plateau ein nachhaltiges Gesamtkonzept, das diese Regionen vom weiter zunehmenden Verkehr auf der Straße entlastet“, so der Verkehrsexper- D A WAR WAS LOS... Neos-Verkehrsexperte Andreas Leitgeb plädiert für eine große Gesamtlösung, die das Außerfern, das Gurgltal und das Mieminger Plateau umschließt. Foto: Neos Tirol te der Neos, der beruflich mit dem Thema eng verflochten ist. Er holt weiter aus: „Das kann nur eine von der A7 beim Füssener Tunnel bis zur Inntalautobahn A12 verwirklichte große Lösung sein.“ Die Belastungen und Risiken für Mensch und Umwelt sind insbesondere an verkehrsintensiven Tagen nicht mehr erträglich und zumutbar, die Lebensräume massivst eingeschränkt und die Versorgungssicherheit vielfach nicht mehr gegeben, meint Andreas Leitgeb. Nachhaltig und effektiv kann nur eine Gesamtlösung sein, die auch eine bessere Anbindung an das Inntal ermöglicht, so Leitgeb. Nach seiner Expertise müsse der gesamte Durchzugsverkehr im Rahmen einer zweiröhrigen Tunnelkette großteils im Berg und über vorhandene Umfahrungen geführt werden. „Da braucht es mutige und langfristig wirksame Ideen und kein Stückwerk“, kritisiert Andreas Leitgeb. „Wir NEOS treten bei den Landtagswahlen am 25. Februar an, Holzfenster nie mehr streichen! Aluminium-Verkleidung von außen Rufen Sie uns an: 05263/6377-0 www.portas.at/fenster damit auch in dieser für das Außerfern, das Gurgltal und Mieminger Plateau jahrzehntelangen Problematik etwas weitergeht“, hofft Leitgeb auf Zuspruch für seinen Einsatz bei den Wählern. Technische Planung eines „Segway“ am PC. RS-Fotos: Weber (mw) Das Gymnasium in Reutte hatte am vergangenen Samstag die Türen für Besucher geöffnet. Die Neuerungen im technischen Schulzweig wurden vorgestellt. Auch über die Bildungsrichtungen mit naturwissenschaftlichem oder kulturellsprachlichem Schwerpunkt konnte man sich einen Überblick verschaffen. Der bisherige technische Zweig wurde als Schulversuch geführt und musste jedes Jahr neu beantragt werden. Die Neuausrichtung wurde vom Schulgemeinschaftsausschuss einstimmig beschlossen. Ab September 2018 steht den Schülern der 5. Klassen dieser neue schulautonome Bildungszweig zur Auswahl. „Schwerpunkt der Ausbildung wird künftig in Informationstechnologie und Digitalisierung liegen, weniger im Bereich Metallurgie“, sagte Direktor Manfred Pfeifer. Die Schüler werden so auf ein naturwissenschaftlich-technisches Studium vorbereitet. EINFACHPACHTEN ZU DEN GESCHÄFTSRÄUMEN ZÄHLEN • Eine Gastronomie im EG (Hallenbad & externe Gäste) mit angeschlossener Hauptküche • Eine Gastronomie im OG (Wellness) mit angeschlossener Finishing-Küche und Speiselift aus der Hauptküche • Einen Kiosk für den Sommerbetrieb von Juni (evtl. Mai) bis September • Lager im UG ebenfalls mit Speiselift beschickbar • Umkleiden, Sanitäranlagen und Personalraum im UG KONZEPTVORSTELLUNG Food-Konzept / Veranstaltungen / Businessplan PACHTGEGENSTAND Räumlichkeiten in Ausstattung laut Aufstellung Exposé / Möbliert BETRIEBSPFLICHT 7-Tagewoche / Spätestens von 11:00 Uhr / Mindestens bis 22:00 Uhr Ca. 2 Wochen Betriebsurlaub bei Revisionszeit Bad „Reine Kopfsache“. Im Biologieraum wurde ein Gehirn seziert. Bitte senden Sie ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Konzept, Businessplan, usw.) vorzugsweise per Email, an die Telfer Bad Betriebs GmbH & Co KG Weißenbachgasse 17, 6410 Telfs z.H. Markus Huber MBA gf@telferbad.at 24./25. Jänner 2018 AUSSERFERNER SEIT 1922 NACHRICHTEN RUNDSCHAU Seite 17 Rundschau_104x135_RZ.indd 1 15.01.18 09:42