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RE KW 04

Senioren in

Senioren in Zwischentoren gut unterwegs Auf der Jahreshauptversammlung des Tiroler Seniorenbundes zeigten die Ortsgruppen Lermoos, Bichlbach und Ehrwald Zusammenhalt und Geselligkeit Erstmalig hatten am Mittwoch, dem 17. Jänner 2018, drei Außerferner Ortsgruppen des Tiroler Seniorenbundes zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung in den Ehrwalder Zugspitzsaal eingeladen. In Anwesenheit prominenter Ehrengäste – wie der ÖVP-Abgeordneten Ledl-Rossmann – wurden neue Vorstände gewählt und die kleine Ortsgruppe Bichlbach in die OG Ehrwald integriert. Gemeinsam nennt man sich nun „Ortsgruppe Zwischentoren“. Von Juliane Wimmer Trotz eisiger Schneeverhältnisse waren am vergangenen Mittwoch zahlreiche Senioren aus Ehrwald, Lermoos und Bichlbach zur Jahreshauptversammlung gekommen. ZUSAMMENSEIN PFLEGEN. Bei Kaffee und Kuchen gab es ein geselliges Zusammensein und einen Rückblick auf die Aktivitäten der verschiedenen Ortsgruppen im vergangen Jahr, die immer „nett und lustig waren“, wie Gastgeberin und Bezirksobfrau Monika Kronspieß erzählte. „Und so soll es auch sein. Wir pflegen unser Zusammensein, denn das tut gut und ist auch wichtig für die Seele!“ 15 Tages- oder Mehrtagesfahren wie z.B. in die Toskana, ins Tannheimer Tal oder zu den Stuibenfällen wurden 2017 unternommen. Aber auch auf die regelmäßigen „Huagart“-Treffen und auf die fleißige Wandergruppe, die im vergangenen Jahr 38 Mal unterwegs war, ist man stolz. Die VP-Abgeordnete Sonja-Ledl Rossmann versprach, sich auch in Zukunft für die Altenpflege stark zu machen und hatte ein selbst gemachtes (!) Kräutersalz für die Senioren dabei. Ehrwalder, Lermooser und Bichlbacher trafen sich erstmalig gemeinsam zur Jahreshauptversammlung des Tiroler Seniorenbundes. RS-Fotos: Wimmer WAHLEN. Nach den Tätigkeitsberichten aller Obleute und Kassaprüfer folgten Ehrung langjähriger Mitglieder und Wahlen. Dabei kam es zur Neugründung der „Ortsgruppe Zwischentoren“, die von nun an Bichlbach und Ehrwald zusammenfasst. Bei der Neuwahl der Vorstände gab es wenig Überraschungen: Martin Lagg bleibt Obmann in Lermoos. Monika Kronspieß führt die Ihr Pelletslieferant im Allgäu und Außerfern! www.allgäu-pellets.de +49 (0) 83 42 - 89 58 66 - 0 RUNDSCHAU Seite 4 Ortsgruppe „Zwischentoren“ an, wobei Walter Schaub nach wie vor Ortsobmann und Ansprechpartner für Bichlbach bleibt. Kronspieß, wie auch Lagg, nehmen ihr bewährtes Team mit in die kommenden vier Amtsjahre. Alle Wahlen verliefen einstimmig. DANK AN DIE GENERATI- ON 60PLUS. Trotz Erkältung ließ es sich die Politikerin Sonja Ledl-Rossmann nicht nehmen, heuer zur Jahreshauptversammlung zu kommen. In ihrer Rede versprach die gelernte Diplom-Gesundheits- und Krankenschwester, sich auch in Zukunft für die Altenpflege einzusetzen. „Das ist mir ein sehr großes Anliegen!“ Zu guter Letzt dankte sie den Senioren, denn schließlich ist es ihrem „Einsatz und Fleiß von damals zu verdanken, dass wir heute hier in Zwischentoren eine so hohe Lebensqualität haben. Und deshalb möchte ich mit meiner Arbeit auch etwas zurückgeben!“ AUSSERFERNER SEIT 1922 NACHRICHTEN Die Obleute: Martin Lagg (Lermoos), Monika Kronspieß (Ehrwald) und Walter Schaub (Bichlbach) (v.l.) wurden für vier weitere Jahre im Amt bestätigt. Die Anwesenden: Gisela Maier, Rosmarie Schennach, Irma Van-der-Vegt und Egon Zotz (v.l.) wurden von Obfrau Monika Kronspieß (r.) für ihre langjährige Mitgliedschaft im Tiroler Seniorenbund geehrt. 24./25. Jänner 2018

SEIT 1922 Entfesselt! Ökumenischer Gottesdienst zur Weltgebetswoche für die Einheit der Christen (sas) Die Weltgebetswoche führt weltweit christliche Gemeinden zusammen. Gebetet wird um die Einheit der Christen. In diesem Jahr bereiteten die Kirchen der Karibik die Unterlagen für diese Woche vor. Lbjtfslspof 26. - 28.01.2018 Schlachtschussel 6644 Elmen 45 | Tel. 05635/210 www.gasthof-kaiserkrone.at Pfarrkoordinatorin Burgi Urschitz, Diakon Patrick Gleffe, Dekan Franz Neuner und Pfarrer Mathias Stieger mit den Ministranten (v.l.) feierten gemeinsam den ökumenischen Gottesdienst. RS-Fotos: Schretter Als im 15. Jahrhundert die europäischen Kolonialmächte begannen, mit ihrem gewalttätigen Regime auch die Menschen der Karibik zu unterdrücken, verlangten sie von diesen auch, den christlichen Glauben anzunehmen. Gerade aus der Bibel, die ihnen von den Unterdrückern gebracht worden war, schöpften die Kariben Hoffnung, denn in der Bibel lasen sie von einem Gott, der das unterdrückte Volk Israel aus der Knechtschaft der Ägypter befreite. Das Befreiungsthema ist zentral in dieser Weltgebetswoche 2018. So nahmen die Kirchen der Karibik ihre eigene Geschichte zum Anlass, um zum gemeinsamen Gebet für die Einheit aller Christen aufzurufen. WIR SIND FREI! Mathias Stieger, Pfarrer der evangelischen Pfarrgemeinde Reutte, erzählte von seinem ganz persönlichen Entfesselungserlebnis 1989. „Damals befreiten sich Völker, durchbrachen die Mauer. Es begann in der ehemaligen DDR – ein Schlüsselerlebnis war der Fall der Berliner Mauer – und erfasste bald auch Ungarn. Als der ehemalige österreichische Außenminister Alois Mock und sein ungarischer Amtskollege Gyula Horn den Stacheldraht an der österreichisch-ungarischen Granze durchschnitten, begannen „Entfesselte“ in Scharen in die Freiheit zu laufen. Wenig später erreichte diese Befreiungswelle auch meine Heimat, das schwäbische Banat in Rumänien. ,Wir sind frei!’ riefen damals alle.“ Pfarrer Stieger erzählt eine zweite Befreiungsgeschichte, nämlich die des Josef Aron, eines Holocaustüberlebenden. Nach seiner Befreiung aus Auschwitz kam er zuerst nach Holland und von dort nach Israel. Obwohl nun frei, war seine Situation sehr ungewiss – bis sein „Engel“ in sein Leben trat, ihn aus der Obdachlosigkeit holte und ihm Arbeit verschaffte. Bei einem späteren Besuch seiner alten Heimat Frankfurt, erkannte er auf einem Foto seine Mutter, die er aus seinem Gedächtnis gelöscht glaubte. Josef Aron bezeichnet dies als sein wahres Befreiungserlebnis. IN FREIHEIT IN FESSELN. Auch wer „entfesselt“ lebt, kann dennoch Ketten spüren. Krankheiten können fesseln, Arbeit versklaven, absichern gegen alles und jeden kann ähnlich einschränken wie Fesseln an Händen und Füßen. Beim ökumenischen Gottesdienst in der St. Anna-Kirche in Reutte gab es für die Kinder eine eigenes Programm. Sie bastelten kleine Schiffchen und ein stürmisches Meer. Nach der Predigt brachten die Kinder ihre Boote nach vorne in den Altarraum. Besonders lebendig wurde es nach der Predigt beim Miriamlied. Miriam, die Schwester des Mose, sang dieses Lied, schlug die Pauke und begleitete ihr Volk durch das Meer in die Freiheit. Mit einem sicheren Boot kann man auch bei stürmischer See sicher an Land gelangen. WIR SCHLIESSEN zum 31. Jänner 2018! Inh. Ralph Prinz Uhrmachermeister Hutergasse 1 (Am Stadtbrunnen) 87629 Füssen Tel. 0049 8362 6111 AUSSERFERNER 24./25. Jänner 2018 NACHRICHTEN RUNDSCHAU Seite 5 % % Großer Räumungsverkauf Öffnungszeiten ab sofort: Mo-Fr 10-18 Uhr durchgehend und Sa 10-14 Uhr (Nachlässe gelten nicht für Serviceleistungen und bereits reduzierte Ware) % %