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S PORT „Tauschen

S PORT „Tauschen Schlittschuhe gegen Schwimmflügerl“ Nach der 3:5-Derbypleite in Silz ist klar: Für Zirls Eishackler beginnt die Sommerpause bereits Anfang Februar Noch zwei Partien – das letzte Saison-Auswärtsspiel fand am Dienstag nach Redaktionsende in Hohenems statt – dann ist Schluss. Während es für das Spitzentrio um die bestmögliche Ausgangsposition geht, Wattens und Silz sich um den letzten Play-Off-Platz duellieren, sind für die „Gunners“ die letzten zwei Heimspiele nur noch ein besseres Schaulaufen. Von Alex Dosch Bevor es nächstes Wochenende zum Abschluss gegen „Vize“ Kundl geht, gastiert am Freitag (19.30) der amtierende Meister Kufstein in der Zirler Eis-Arena. In den bisherigen drei Saisonduellen setzte es ebenso viele Niederlagen, bei einem Torverhältnis von 7:17. Trotz dem es um nichts mehr geht, will Headcoach Georg Walpoth von einem „Sich-gehen-lassen“, nichts wissen. „Natürlich ist die ganz große Spannung heraußen. Und der eine oder andere ist mit den Gedanken vielleicht schon in den Sommerferien. Aber ich bin überzeugt, dass die Mannschaft nochmals zeigen will, dass sie gutes Hockey spielen kann. Aufgeben tut niemand. Dazu sind die Spieler zu ehrgeizig.“ An mangelndem Engagement hat`s auch zuletzt in Silz nicht gelegen. Vielmehr schrieb Walpoth das 3:5 geistiger Müdigkeit zu. „Das war eine reine Kopfgeschichte. Die ersten zwei Drittel waren wir wie gelähmt. Da hat überhaupt nichts gepasst. Wir haben kein vernünftiges Aufbauspiel zusammengebracht. Die Stürmer agierten zu offensiv. Dadurch war das Loch zwischen Sturm und Verteidigung zu groß und Silz wusste die Löcher mit extrem aggressiven Pressing auszunutzen.“ So war der Käse bereits nach etwas mehr als 30 Minuten und einem 0:3-Rückstand praktisch gegessen. „Im Schlussdrittel haben wir uns erfangen, sind sogar auf 3:4 herangekommen. Aber nach einer dummen Zeitstrafe und dem darauffolgenden fünften Gegentor, war das Feuer endgültig erloschen. Schade, denn heute wäre ein Sieg durchaus drinnen gewesen.“ Der grippegeschwächte Goalie Matthias Haller hatte alle Hände voll zu tun. Dieses Bild täuscht: Im vierten Derby der Saison waren nicht die „Gunners“ obenauf, sondern Lokalrivale Silz. Was seine persönliche Zukunft anlangt, sendet Zirls Headcoach positive Signale. „Jetzt warten wir mal ab, wie der neue Vorstand ausschaut. Wenn der will, dass ich bleibe, dann… Ich von meiner Seite aus bin jedenfalls gerne dabei. Und mein Gefühl sagt mir, dass auch der Großteil der Mannschaft gewillt ist zu bleiben.“ Dass es, um im nächsten Jahr ein ernsthafteres Wort um die Play-Offs mitreden zu können, Verstärkungen braucht, ist unbestritten. „Vor allem in Sachen Quantität müssen wir zulegen. Aber vielleicht gelingt es uns ja, den einen oder anderen Spieler nach Zirl zu lotsen.“ ELITELIGA Fotos: Dosch Silz – Zirl 5:3 (2:0, 2:1, 1:2). Torschützen für Zirl: P. Simperl (37.), M. Sturm (45.), B. Payne (47.). Strafminuten: 4 bzw. 8. Schüsse aufs Tor: 35:20. 1. Kufstein 17 61:52 24 2. Hohenems 17 63:43 24 3. Kundl 17 69:68 22 4. Wattens 17 67:49 15 5. Silz 17 67:76 15 6. Zirl 17 54:93 9 Perfekte Rodelergebnisse (RS) Trotz massiven Schneefalls konnte am Wochenende in Oberperfuss das 3. Volksrodelrennen des Tiroler Rodelverbandes durchgeführt werden. Den Tagessieg holten sich dabei bei den Damen Sandra Mariner von der SU Inzing und bei den Herren Erich Schafferer vom SV Matrei. Ergebnisse: Schüler I weiblich: 1. Emma Ruetz (RG Oberperfuss/ Sellrain); Schüler II männlich: 2. Niklas Hornegger (RG Oberperfuss/Sellrain); Jugend II weiblich: 1. Riccarda Ruetz (SG Oberperfuss/ Sellrain); Jugend II männlich: 2. Tobias Hornegger (RG Oberperfuss/ Sellrain); Junioren I weiblich: 1. Melat Eberhöfer (RG Oberperfuss/ Sellrain); Altersklasse I weiblich: 1. Sandra Mariner (SU Inzing), 2. Angelique Ruetz (RG Oberperfuss/ Sellrain). Alterklasse II männlich: 1. Karl Lederle (SU Inzing); Alterklasse II männlich: 1. Karl Lederle (SU Inzing), 3. Helmut Ruetz (RG Oberperfuss/Sellrain); Altersklasse I männlich: 3. Bernd Hornegger (RG Oberperfuss/Sellrain); Altersklasse I männlich: 3. Bernd Hornegger (RG Oberperfuss/Sellrain). RUNDSCHAU Seite 36 24./25. Jänner 2018

D A WAR WAS LOS... „Seefeld Nordic-Weekend“ Spitzensport am Plateau vom 26. bis 28. Jänner (RS) Das „Seefeld Nordic Weekend“ wartet: Neben dem 5. Nordic Combined Triple schlägt vom 26. bis 28. Jänner auch der Weltcup-Tross der Langläufer seine Zelte in der Olympiaregion auf. Darunter auch eine rot-weiß-rote Hoffnung auf einen Spitzenplatz: Teresa Stadlober. Veranstalter Joga Bonita Telfs (Pascal Hausegger, links) landete beim Heimturnier auf Rang zwei. (fly) Das Sportzentrum Telfs war am zweiten Jänner-Wochenende Schauplatz des zum fünften Mal ausgetragenen „Joga Bonito Telfs – Integrationscup“. 21 Hobbymannschaften kämpften am glatten Hallenparkett nicht nur ums Prestige und um die sportliche Ehre. Neben diversen Pokalen und Sachpreisen ging es auch um ein stolzes Preisgeld. Den Siegerscheck über 1.000 Euro holte sich das Team von „KFZ Toni – Ballers“ aus Innsbruck, dank eines 1:0-Finalerfolges über Gastgeber „Joga Bonito Telfs“. Rang drei ging mit „Semersah“ an eine Mannschaft aus Vorarlberg. Zum besten Spieler des Turniers wurde der beim FC Lustenau kickende Batuhan Karakas (Semersah) gekürt. Zum besten Torhüter der bei Regionalligist Schwaz engagierte Kristijan Basic (KFZ Toni – Ballers). Christoph Mittermair, einer der Organisatoren, zeigte sich nicht nur ob der dargebotenen Leistungen - „Man hat gesehen, dass die besten Hobbyteams Tirols mitgespielt haben“ -, zufrieden, sondern vor allem deshalb, weil der Hallenkick seinen Kristijan Basic wurde zum besten Torhüter des Turniers gewählt. vordergründigen Zweck vollends erfüllte. „Integration wird bei uns groß geschrieben. Unsere Hauptaufgabe ist es, Menschen aus verschiedenen Kulturen, Nationen und Religionen zusammenzuführen, um damit negative Vorurteile aus der Welt zu schaffen. Und das geht mit Fußball am besten. Fußball ist eine Sprache, die jeder versteht. Fußball verbindet.“ Lukas Klapfer überzeugte kürzlich in Val d`Fiemme. Foto: smpr.at Der Boden für die FIS Nordische Ski-Weltmeisterschaften 2019 ist bereitt. Nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Athleten selbst holen beim „Seefeld Nordic Weekend“ zur großen Generalprobe vor dem Großereignis 2019 aus. Vom 26. bis 28. Jänner gehen neben den weltbesten Kombinierern auch die Langläufer ans Werk. Erstmals seit fast zwei Jahrzehnten finden wieder Langlauf- Weltcup-Entscheidungen in Seefeld statt. Am Samstag wartet ein Sprint, am Sonntag ein Massenstart – sowohl bei den Herren als auch bei den Damen. Dann will auch die Salzburgerin Teresa Stadlober mitmischen. „Ich freue mich schon sehr auf meinen ersten Heimweltcup. Mein Ziel ist es, am Sonntag im Massenstart unter die Top-6 zu laufen. Ich hoffe es kommen viele Zuschauer und Fans, die uns anfeuern und die Daumen drücken,“ so Stadlober, die kürzlich bei der Tour de Ski mit ihrem ersten Weltcuppodest und Gesamtrang 5 überzeugte. Und auch aus dem Lager der Kombinierer gibt es mit den beiden Podiumsplätzen von Lukas Klapfer rund zwei Wochen vor dem Heimweltcup in Seefeld viel Positives zu vermelden. Wer Teil des „Seefeld Nordic Weekend“ sein möchte, der hat die Möglichkeit, einfach und bequem mit der Bahn anzureisen. Eine gültige Eintrittskarte gilt im Zeitraum von 26. bis 28. Jänner auch gleichzeitig als Fahrkarte für den Abschnitt Innsbruck – Seefeld – Scharnitz. Die Mannschaft von „KFZ Toni – Ballers“ holte sich den Sieg beim 5. Joga Bonito Telfs Integrationscup. Fotos: Martina Mader 24./25. Jänner 2018 Dominiert Eric Frenzel (Mitte) auch heuer wieder. Mit einer tollen Leistung holte er 2017 den Gesamtsieg vor Johann Rydzek und Bernhard Gruber. Foto: H. Holzknecht RUNDSCHAU Seite 37