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WIWO Koepffchen 3 2016

WIWO Koepffchen 3 2016

Friedrich-Engels-Straße

Friedrich-Engels-Straße 58 – seit dem 1. Dezember 2012 provisorischer Sitz des Amtsgerichts Königs Wusterhausen. Foto: Agentur Zeesen Haus 7 (Friedrich-Engels-Straße 58) ist ein zweiteiliger, langgestreckter, circa 70x15 Meter großer Baukörper. Der eingeschossige, nicht unterkellerte Teil hat eine Nutzfläche von 643 Quadratmetern. Der am südlichen Ende gelegene zweigeschossige unterkellerte Kopfanbau verfügt über eine vermietbare Nutzfläche von 190 Quadratmetern. Die Fassade ist in Rot und Weiß, der Sockel in Grau gehalten. Seit dem 1. Dezember 2012 hat sich hier inklusive einer Hälfte des Hauses 4 (Friedrich-Engels-Straße 61a) das Amtsgericht Königs Wusterhausen eingemietet. Grund war die lange geplante Rekonstruktion des Königs Wusterhausener Amtsgerichtsgebäudes, das 1912 bis 1913 er- und im Jahr 1937 umgebaut worden war. Das Haus 7 bietet Platz für Schöffengerichts-Säle der Großen und Kleinen Strafkammer, 16 je drei Einzelrichter- und Zivilrichtersäle, drei Vorführzellen, Vernehmungszimmer, Aufsichtsraum, Wachtmeisterei, Poststelle, Beratungszimmer und Wartebereich. Weiß und Grau sind die vorherrschenden Farbtöne im Innern der Friedrich-Engels-Straße 58. Hell, modern, zweckmäßig, sozusagen „objektiv“ – wie es Mitarbeiter und Besucher von einem Amtsgericht im Allgemeinen erwarten. Eine Reminiszenz an das bisherige altehrwürdige Domizil am Königs Wusterhausener Schlossplatz sind die schweren Originaltüren der drei Vorführzellen, die von dort nach Wildau gebracht und eingebaut wurden. Im Gebäudeteil Friedrich- Engels-Straße 61a sind unter anderem das Grundbuchamt und die Geschäftsstelle für Zivilangelegenheiten untergebracht. Bleibt die zweite Hälfte des Hauses 4 (Friedrich- Engels-Straße 61b). Hier war bis 2016 die Zukunftswerkstatt Wildau gGmbH zu Hause. Ein privatwirtschaftlicher Dienstleistungsbetrieb für Bildungsinteressierte aus allen Schichten der Bevölkerung, Berufstätige mit dem Bedarf an Zusatzqualifikationen, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhtem Förderbedarf, Schüler und Schülerinnen, Arbeitsuchende und Empfänger von Sozialleistungen, die einen (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben anstreben. Die Zukunftswerkstatt Wildau gGmbH führte die Ära seit 2006 hier ansässiger Bildungsunternehmen fort. Aus- und weitergebildet wurde im Haus 4 mit einer Gesamtnutzfläche von 1300 Quadratmetern – hellgrau verputzt, mit grau oder rot abgesetzten Fensternischen und grauem Sockel – unter anderem in einer Werkstatt für Holz-, Metall- und Malerarbeiten, in einem Raum mit Computer-Arbeitsplätzen, dem Schulungsund Seminarraum im Obergeschoss und einer großen Küche. Ein kleines Detail führt am Haus 4 wieder zu den „campus“- Ursprüngen zurück. Schmalspurschienen im gepflasterten Innenhof nur wenige Meter vor den Hauseingängen 61a und 61 b, vermutlich Reste einer früheren Betriebsbahn, erinnern an das Erste, das industrielle Leben in der „Essigbude“. Mittlerweile hat der „Alte Campus“ sein drittes Zeitalter erreicht. „Positiv ist“, resümiert WiWO-Geschäftsführer Frank Kerber, „dass die Entwicklung dieses Geländes insgesamt so zügig verlief. Wir haben seit 2011 eine hochwertige Nutzung dieser einstigen Brache unter wirtschaftlich vernünftigen Bedingungen hinbekommen. Und Wildau wird durch unsere dortigen Mieter bereichert.“ ♦ Köpffchen - Ausgabe 03. 2016

Freuen sich über ihren neuen Firmensitz in der Karl-Marx-Straße 117: Eigentümerin Claudia Zilm (rechts) und Pflegedienstleiterin Barbara Matschke. Foto Agentur Zeesen Für ein möglichst langes Leben in den eigenen vier Wänden „Hauskrankenpflege Viola Wolfgramm“ bezog neues Domizil in der Karl-Marx-Straße 117 Die Bewohner der Schwartzkopff-Siedlung haben es sicher längst bemerkt: In der Karl-Marx-Straße 117 ist die „Hauskrankenpflege Viola Wolfgramm“ eingezogen, die vorher in der Uhlandstraße ihren Sitz hatte. Der Umzug wurde notwendig, weil Inhaberin Viola Wolfgramm das Unternehmen in jüngere Hände gelegt hat. Bisher wurde alles in ihrem Privathaus gemanagt, sodass sich die neue Eigentümerin Claudia Zilm nach einem anderen Domizil umschauen musste. „Der Name ‚Hauskrankenpflege Viola Wolfgramm‘ hat im Ort aber einen guten Klang, sodass wir ihn weiterführen“, betont Claudia Zilm. Mit der WiWO wurde sie über den neuen Firmensitz schnell einig. „Der Standort gegenüber vom S-Bahnhof und direkt an der Bushaltestelle ist für uns ideal.“ Einen zentraleren Ort gebe es in Wildau nicht. Auch die Größe mit 96 Quadratmetern im komplett sanierten Haus sei für die acht Mitarbeiter top. Gegenwärtig betreuen die Krankenschwestern, Altenpfleger und Helfer in Wildau 52 Frauen und Männer zwischen 57 und 93 Jahren. „Die Menschen wollen so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben“, weiß Pflegedienstleiterin Barbara Matschke. Das ab 2017 in Kraft tretende „Dritte Pflegestärkungsgesetz (PSG III)“ mit dem Grundsatz „Ambulant vor stationär“ weist für sie daher in die richtige Richtung. Die Pflegebedürftigkeit von Menschen wird dann nach modernen medizinischen Gesichtspunkten in fünf sogenannten Pflegegraden neu bewertet und beschränkt sich nicht mehr nur weitgehend auf Grundbedürfnisse wie Waschen, Anziehen oder auf fehlende Mobilität. Das Angebot der Hauskrankenpflege von Claudia Zilm umfasst nicht nur die Grund- und Behandlungspflege einschließlich Medikamentengabe und Verbände wechseln, sondern auch die Unterstützung bei häuslichen Tätigkeiten wie Einkaufen und Staubsaugen. Möglich sind zudem stundenweise Beschäftigungen wie Spaziergänge oder Zeitung lesen. Den Einstieg bildet meist die sogenannte Verhinderungspflege, wenn Angehörige die Pflege ihrer Eltern oder Großeltern aus den unterschiedlichsten Gründen zeitweise nicht mehr wahrnehmen können. Wie kürzlich eine berufstätige Frau, die jeden Tag aus Teupitz nach Wildau kam, um dort ihre demenzkranke Mutter zu betreuen. Letztlich fand man gemeinsam eine Lösung. Sie kümmert sich nun um ihre Mutter fast nur noch am Wochenende, werktags übernimmt das Team um Claudia Zilm die Betreuung. Das hilft auch gern beim Beantragen von Sozialleistungen. „Allerdings spüren wir hier noch immer die Vorbehalte vieler älterer Menschen, die sich in puncto Sozialamt als Bittsteller fühlen, obwohl ihnen diese Leistungen rechtlich zustehen“, sagt Barbara Matschke. Erfreulich sei, dass Pflegebedürftige mit dem PSG III ab 2017 für die Beseitigung von Türschwellen oder den Badumbau für jede einzelne Maßnahme einen Zuschuss von bis zu 4000 Euro beantragen können. Bisher erhielten sie dafür nur einmalig 2500 Euro. „Unsere Erfahrungen besagen, dass die WiWO als Vermieter diesen Umbauten sehr positiv gegenübersteht “ Hier werde getan, was möglich ist. „Und wer befürchtet, dass er sich mit unserem Pflegedienst auf ständig wechselnde Mitarbeiter einstellen muss, irrt sich gewaltig“, betont Claudia Zilm. Hier arbeite ein eingeschworenes Team, dessen jüngstes Mitglied sechs Jahre dabei ist, während es bei Barbara Matschke schon über 25 Jahre sind. ♦ Kontakt: Tel. 03375/501045 e-Mail: HKPwolfgramm@aol.com Köpffchen - Ausgabe 03. 2016 17

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