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WIWO Koepffchen 3 2016

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Silvia und Roland Kaiser

Silvia und Roland Kaiser (vorn, 5. und 6. von links) mit Fans beim diesjährigen Treffen im Zeuthener „Wirtshaus am See“. Foto: Daniela Wünsch rolAnd KAiser Zu gAst in Zeuthen Fans trafen den Grandseigneur des deutschen Schlagers im „Wirtshaus am See“ Für Simone Christel-Quednau begann alles 1980 mit „Hör- Fernsehen“. „Das Fernsehbild bestand lediglich aus schraffierten Flächen, als die Eltern mit mir per Konverter im ZDF die ‚Hitparade‘ verfolgten“, erinnert sich die Reiseverkehrskauffrau und Touristikfachwirtin. „Als ich diese Stimme zum ersten Mal hörte – war es um mich geschehen, mit nur elf Jahren.“ Seine Stimme habe sie fasziniert. Kurze Zeit später hat die Zeuthenerin ihn auf einem Foto, das ihr ein Klassenkamerad schenkte, erstmals gesehen. Die Reaktion darauf: „Der Mann kann nicht nur gut singen, er sieht auch noch verdammt gut aus.“ Leibhaftig erlebt hat ihn Simone Christel-Quednau, gemeinsam mit ihrer Mutter, im Jahr 1987 im Berliner Friedrichstadt-Palast bei einem Auftritt in der Unterhaltungsshow des DDR-Fernsehens „Ein Kessel Buntes“. „Meine Beine haben bei der ersten Begegnung auf der Bühne fast versagt. Ich versäumte zwar einen Teil des Auftritts, aber die Blume, die ich übergab, war mit langem Nicht- Händewaschen nach der unerwarteten Berührung geprägt.“ Die erste Bekanntschaft von WiWO-Mieterin Daniela Wünsch datiert von 2012. „Da habe ich ihn während der Internationalen Funkausstellung in Berlin erlebt. Mein erster Gedanke war: Wow – wer ist das?“ Vorher hat die in Königs Wusterhausen tätige Physiotherapeutin vor allem gern Boygroups gehört. Im August 2013 trat er als überzeugter Sozialdemokrat bei einer SPD-Wahlveranstaltung am Brandenburger Tor auf. „Ich stand bei diesem Zweieinhalb-Stunden-Konzert zum ersten Mal in der ersten Reihe und fühlte mich wie im siebten Himmel“, schwärmt Daniela Wünsch noch heute. Weitere zweieinhalb Stunden hat sie danach hinter der Bühne auf ihn gewartet – um das erste gemeinsame Foto mit ihm machen zu können. 18 „Ich höre ihn leidenschaftlich gern“, bekennt auch WiWO- Geschäftsführer Frank Kerber. „Ansonsten bin ich nicht unbedingt ein Schlagerfan, aber er hat treffsichere Texte für jede Lebenssituation und gute Musik dazu. Da kann ich mich auch als Mann gut hineinversetzen.“ Erstmals gehört hat er ihn, als seine Mutter eine Dreier-Kollektion des Sängers gekauft hatte. „Ich hatte gerade eine Trennung hinter mir und habe seine Lieder über Kopfhörer gehört, weshalb die Texte besonders gut zu verstehen waren. Da vertieft man sich, gerade in einer solchen Situation wie damals. Seine Lieder geben mir viel Trost und Kraft. Er hat ein unglaublich großes Repertoire. Es ist bemerkenswert, wie er Fans von 15 bis 85 aus allen Schichten an sich binden kann.“ Er ist – Roland Kaiser. Der „zweifelsohne im pop-kulturellen Kosmos Deutschlands eine Größe ist, mit der auch nach über 40 Jahren Karriere noch zu rechnen ist. Mit über 90 Millionen verkauften Tonträgern zählt der gebürtige Berliner zu den bekanntesten Protagonisten des deutschen Schlagers“, heißt es unter der Überschrift „Der Grandseigneur des deutschen Schlagers“ auf seiner Internetseite www.roland-kaiser.de. Seinem 1977 veröffentlichten ersten Top-10-Hit „Sieben Fässer Wein“ folgten unzählige weitere wie „Santa Maria“, „Lieb‘ mich ein letztes Mal“, „Joana“, „Ich glaub‘ es geht schon wieder los“ oder „Manchmal möchte ich schon mit dir“. Simone Christel-Quednau wurde Mitglied im früheren Roland-Kaiser-Fanclub „Grenzenlos“, der seine Arbeit zum Jahresende 2002 beendet hat. Zum 1. Januar 2003 begann eine neue, nicht geplante Fanbetreuung mit Simone Christel-Quednau und einem kurzzeitigen Partner. Köpffchen - Ausgabe 03. 2016

Simone Christel-Quednau und Roland Kaiser bei einem Konzert im April 1991 in Cottbus. Foto: Archiv Christel-Quednau Autogrammadresse Roland Kaiser: Simone Christel-Quednau Bamberger Strasse 20 | 15738 Zeuthen Sie kümmert sich seither um die Betreuung der Roland-Kaiser-Anhänger per Internet, E-Mail, Telefon und Post, stellt Kontakte her, gibt Informationen weiter. „Fans können sich gern mit Fragen an uns wenden.“ Was die Aktualität dieser Informationen über Leben und Wirken des Künstlers betrifft, haben allerdings zwischenzeitlich die Sozialen Medien wie Facebook das Zepter übernommen. Informationen, die nicht nur den Sänger und Musiker, sondern auch den sozial vielfältig tätigen Menschen betreffen. So engagiert sich Roland Kaiser – selbst als Vollwaise aufgewachsen – in vielen Einrichtungen für Kinder, ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Organspende, welchem er sich nach seiner Lungentransplantation 2010 zuwandte. Seit Beginn 2016 fungiert Simone Christel-Quednau nun als offizielle Autogramm-Adresse für Roland Kaiser. Alle Anfragen werden weiterhin bearbeitet. Was sich seit 2003 auch nicht geändert hat, sind die alljährlich organisierten Fan-Treffen, zum Beispiel im sächsischen Großenhain, in Rostock oder im nordrhein-westfälischen Witten. „Die meisten Teilnehmer kommen dabei aus Deutschland. Wir haben aber auch Fans aus Großbritannien, Skandinavien, Osteuropa, Österreich und der Schweiz bei diesen Treffen begrüßt.“ In den letzten Jahren fanden die Fan-Treffen im Berlin-Brandenburger Raum statt: 2013 in Königs Wusterhausen, 2014 in Zossen und 2015 in Berlin. Im September 2016 nahm sich der Sänger und Musiker über vier Stunden Zeit, um mit rund 120 seiner Anhänger in „Leutloff’s Wirtshaus am See“ in Zeuthen zusammenzutreffen. Unter ihnen Simone Christel-Quednau, Daniela Wünsch und Frank Kerber. „Dieser persönliche Kontakt ist wichtig“, sagt Simone Christel-Quednau. „Roland Kaiser ist der Star, der auf der Bühne steht. Aber dem Menschen Roland Kaiser ist es wichtig zu zeigen: Ich bin wie ihr.“ Die Teilnehmer der Fan-Treffen erleben Roland Kaiser, der nach Zeuthen in Begleitung von Ehefrau Silvia und Rauhaardackeldame „Miley“ kam, als ausgesprochenen menschen. „Jemand, der nett ist, nicht arrogant. Der immer Familienein offenes Ohr hat“, beschreibt Simone Christel-Quednau den Künstler, dessen Maxime laute: „Ich höre den Menschen zu. Und wenn ich kann, helfe ich.“ Daniela Wünsch wollte von ihm wissen, wie viele seiner Fans er bei seinen Konzerten im Publikum erkenne. Natürlich erkenne er einige. Bis etwa zur zehnten Reihe. Vor allem die ‚Wiederholungstäter‘. „Wenn ich Roland Kaiser gegenüber stehe, dann habe ich Herzklopfen“, bekennt die Wildauerin. Was sie aber nicht davon abhielt, mit ihren physiotherapeutisch geschulten Händen Dackel „Miley“ zu beruhigen, der angesichts der vielen Menschen im „Wirtshaus am See“ doch etwas nervös war. Entschieden mehr Menschen als in Zeuthen kommen Jahr für Jahr bei der „Kaisermania“ zusammen, um mit Roland Kaiser am Dresdner Elbufer die größte Kaiser-Party unter freiem Himmel zu feiern. Am 30. Juli 2016 zum Beispiel waren es über 12 000 begeisterte Zuschauer vor der Bühne der Filmnächte am Elbufer, weitere tausende auf den Wiesen an der Elbe und auf den umliegenden Brücken. Einer von ihnen bei einem der vier „Kaisermania“-Konzerte in diesem Jahr war Frank Kerber. „Es ist schon faszinierend, wenn tausende Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedenster Herkunft Roland Kaisers Lieder textsicher und mit Inbrunst mitsingen und nach dem zweieinhalbstündigen Konzert zu Roland-Kaiser-Hits bis tief in die Nacht an der Elbe weiterfeiern.“ Die „Sächsische Zeitung“ schrieb dazu im August 2013, als Daniela Wünsch ihre erste „Kaisermania“ erlebte: „Dich zu lieben – Dresden und Roland Kaiser, das ist eine Liebe der besonderen Art.“ Die 2017 am 4., 5., 11. und 12. August am Elbufer in Dresden in die nächste, die dann 14. Open-Air-Runde gehen wird. Worauf sich sicher nicht nur Simone Christel-Quednau, Daniela Wünsch und Frank Kerber schon jetzt freuen. ♦ Köpffchen - Ausgabe 03. 2016 19

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