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WIWO Koepffchen Sonderausgabe 2016

WIWO Koepffchen Sonderausgabe 2016

Auch Politik und

Auch Politik und Verwaltung waren im Jahr 2012 in Bezug auf das Klubhaus an der Dahme nicht untätig. Am 16. Januar 2012 sprach sich der Finanzausschuss der Gemeinde Wildau klar gegen einen Verkauf des Klubhauses aus. Letztlich votierten sechs Mitglieder für und ein Mitglied gegen dessen kommunale Entwicklung. Am 21. Februar 2012 fasste die Gemeindevertretung Wildau den Beschluss G 22/383/12 zur Vorbereitung der Wiedereröffnung des Klubhauses an der Dahme im Frühjahr 2014. Und schließlich stimmte die Wildauer Gemeindevertretung am 27. November 2012 dem Beschluss G 26/433/12 zu, mit dem Bauprogramm „Ausbau Zufahrtstraße Klubhaus an der Dahme, Parkplatz hinter der Oberschule und Umbau Kastanienstraße“ die entsprechende Infrastruktur für die Eröffnung des Klubhauses an der Dahme zu schaffen. „Neue Aufenthalts- und Identifikationsorte schaffen.“ Was für ein Bürokraten-Gesabbel!!! Wie sich neue Aufenthalts- und Identifikationsorte hautnah und in echt anfühlen, dafür gab es schon mal einen Vorgeschmack im Jahr 2012. Und das, obwohl mein Klubhaus noch immer vor sich hin träumte – weil es noch unverändert und weiter geschlossen war. Aber vor seinen Mauern war Trubel!! Da hab‘ ich nicht nur Kaffee oder Grog getrunken, sondern auch das eine oder andere Bierchen gezischt! 26 ZukunftSTADT Wildau und Borussen-Sieg Von Dezember 2011 bis März 2012 wurde in Werkstattveranstaltungen ein Leitbild für die zukünftige Entwicklung und Gestaltung Wildaus erarbeitet. In dem unter dem Titel „ZukunftSTADT Wildau“ verabschiedeten Leitbild heißt es unter anderem unter der Überschrift „Schwerpunktbereiche“: „Am Landschaftsraum Dahme sollen in Ergänzung zur Schwartzkopff-Siedlung neue, attraktive Wohntypologien für verschiedene Bevölkerungsgruppen entwickelt werden. Die Zugänglichkeit des Ufers und eine durchgängige Wegeführung entlang der Wasserkante und des Stichkanals sowie die Sanierung und Aktivierung des Klubhauses bringen Wildau zurück ans Wasser und schaffen neue Aufenthalts- und Identifikationsorte.“ Sommerfeeling im Frühling. Petrus meinte es Ende April 2012 gut mit den Wildauern und ihren Gästen, sodass der Biergarten am Klubhaus an der Dahme schon weit vor dem Sommeranfang voller Leben war. Am Abend des letzten April-Samstags eröffneten Andreas Rößler und Devid Richter mit ihrer den Biergarten betreibenden Firma „mobarcon“ die „Grillen & Chillen“-Saison 2012. Mit Fackelschein, Feuerschalen, Lampions in den Bäumen, entspannter elektronischer Musik und 100 Liegestühlen am Dahme-Ufer. Sonntags gab es am Fuße des Klubhauses Live-Musik. Das Spree-Duo präsentierte zum Saisonstart deutsche Schlager und Oldies. Radler und Spaziergänger machten auf ihrer Sonntags-Radtour im Biergarten am Klubhaus einen Zwischenstopp, um bei Cola, Weiß- oder Schwarzbier den auf der Dahme vorbeiziehenden Motor yachten, Paddelbooten oder den großen Schubverbänden hinterherzuschauen. Nach einer stärkenden Bratwurst, einem Steak oder einem erfrischenden Eis wagte sich so mancher aufs kühle Nass und eroberte in Tretbooten die Dahme rund um den Niederlehmer Werder. Eine Premiere sportlicher Art erlebten Besucher am 12. Mai 2012. Ursprünglich war Public Viewing erst für die Fußball-Europameisterschaft vorgesehen. „Aber die Nachfrage war so groß, dass wir Public Viewing bereits im Mai für das DFB-Pokal-Finale und das Champions-League-Finale möglich machten“, blickt Devid Richter zurück. Bei noch ziemlich kühlen Temperaturen, die „Eisheiligen“ hatten sich offensichtlich auch bis zum Klubhaus an der Dahme vorgearbeitet, verfolgten Fußballenthusiasten das DFB-Pokalfinale zwischen den Bayern aus München und den Borussen aus Dortmund auf der großen Videoleinwand. Köpffchen - Sonderausgabe 2016

Untrennbar mit einer erfolgreichen Zukunft des Klubhauses an der Dahme ist die Gestaltung eines Uferweges bis zum Stichkanal verbunden. Frank Kerber berichtete auf der Präsentationsveranstaltung am 24. Mai 2012 über Gespräche mit bisherigen Anliegern der künftigen Promenade. „Dabei haben wir umsetzungsfähige Verhandlungsergebnisse erzielt.“ Ein das Wegekonzept störender Kleingarten werde aufgelöst und umgesiedelt, ein zweiter in seiner Ausdehnung etwas beschnitten. Der im betroffenen Bereich ansässige Wassersportclub Wildau und die Betriebsgruppe 1965 des Deutschen Anglerverbandes hätten ihr Einverständnis zum Ausbau des Uferweges signalisiert. Wie die Promenade aussehen könnte, stellte Wolf Ahner vom Königs-Wusterhausener „Ingenieurbüro für Landschafts- und Freiraumplanung Ahner-Brehm“ vor. Am Beispiel eines in Fürstenwalde gestalteten Uferweges präsentierte er verschiedene Gestaltungsvarianten bis hin zum Bau einer Brücke über den Stichkanal oder die Nutzung einer kurbelbetriebenen Fähre. Das war ein Fest! Dortmund hat die Bayern mit 5:2 gedemütigt! Da habe ich als alter St. Pauli-Fan die ganze Nacht mit dem Hammer geklopft und Boruussiaaaaa gesungen. Hat mit der nötigen Ladung Bier viel Spaß gemacht! Bierernst und trocken ging es dagegen bei den Schlipsträgern weiter. Die quasseln ja oft mehr als ich. Sie haben getagt, abgestimmt – und am Ende ist sogar was Handfestes rausgekommen: Beschlüsse! Nun wissen’se ja schon, was kommt. Bei Interesse lesen, wenn nicht: munter weiter! Präsentiert und diskutiert Bereits am 24. Mai 2012 war Wildau einen weiteren Schritt „Richtung Wasser“ gegangen. Auf einer Präsentationsveranstaltung im Audimax des Trainico-Campus, zu der die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft eingeladen hatte, wurde über den Stand der Entwicklung des Klubhauses und Gestaltungsmöglichkeiten des Uferweges an der Dahme unterrichtet. „In dieser Runde sind wir nun schon zum vierten Mal zusammengekommen, um Informationen aus erster Hand zu vermitteln“, stellte WiWO-Geschäftsführer Frank Kerber bei der Begrüßung der rund 40 Teilnehmer aus Gemeindevertretung und -verwaltung, Unternehmen und Vereinen fest. Moritz May vom Berliner Architektenbüro „m2r architecture“ referierte zum Thema Klubhaus. Das sei ein relativ kleines Gebäude, meinte er, aber ein Gebäude mit vielen komplexen Problemen. Angefangen von Brandschutztreppen über behindertengerechte Zugänge zu den einzelnen Etagen bis hin zur Lüftungstechnik in der ehemaligen hohen Bootsgarage im Erdgeschoss. Angefangen von fehlenden Unterlagen zur Statik des Gebäudes über dessen Gründung auf Holzpfählen bis hin zu Anforderungen des Denkmalschutzes. Dennoch waren zu diesem Zeitpunkt alle Planungen so weit gereift, dass das Konzept den zuständigen Ämtern vorgestellt werden konnte. Damaligen Schätzungen des Architekturbüros zufolge sollten die Baukosten rund 2,4 Millionen Euro betragen. „Die förderfähigen ‚Hüllenkosten‘ setzen wir mit 966 000 Euro an“, so Moritz May damals. Allein 800 000 Euro würden für die Haustechnik benötigt. „Die Gemeinde hat sich für dieses Projekt klar positioniert“, konstatierte Wildaus Kämmerer Marc Anders auf dieser Veranstaltung angesichts der genannten Kosten. Sie könne aber bis 2015 aus Mitteln der Städtebauförderung für die Entwicklung des Klubhauses nur eine Million Euro bereitstellen. „Da klingeln einem die Lauscher, wenn man diese Summen hört. Unterm Strich sollte alles noch bannig teurer werden. Aber wie sagt da des Volkes Weisheit immer: Jeder Bau dauert länger und wird kostspieliger als geplant. Schuldige dafür finden sich selten. Begründungen dagegen sind meist schnell bei der Hand. Bei dieser Präsentation im Trainico-Audimax, ich saß in der letzten Reihe – wohlgemerkt unbemerkt!!! - ging es nicht nur um das Klubhaus an sich, sondern auch das umliegende Gelände. Meinen Vorgarten sozusagen. Köpffchen - Sonderausgabe 2016 27

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