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WIWO Koepffchen Sonderausgabe 2016

WIWO Koepffchen Sonderausgabe 2016

Positives Feedback und

Positives Feedback und Fördermittel vom Land Im Juli 2013 war die WiWO, was den Umbau des Klubhauses betraf, bei der Genehmigungs- und Ausführungsplanung. „Wir sind zudem erheblich weitergekommen beim Umfeld des Klubhauses und der Förderung eines Wasserwanderliegeplatzes“, konnte WiWO-Geschäftsführer Frank Kerber damals konstatieren. Ein solcher ist im brandenburgischen Wassersport- Entwicklungsplan vorgesehen. Um diese Planung mit Leben zu erfüllen, arbeitete die WiWO mit dem in Wildau ansässigen Fachplanungsbüro mediamare consulting GmbH zusammen. Dieses 1997 gegründete Unternehmen ist interdisziplinär auf den Gebieten Tourismus, Marketing, Geografie sowie Stadt- und Regionalplanung tätig. Das gemeinsame Ziel: Am Klubhaus auch etwas für den öffentlichen Bootsverkehr zu tun. Mit einem von „Otto Normalverbraucher“ begehbaren Betonschwimmsteg inklusive Ausleger, der als Dampferanlegestelle genutzt werden kann, sowie 30 Bootsliegeplätzen. Für jede Bootskategorie bis hin zu „auskömmlichen Anlandemöglichkeiten für den muskelbetriebenen Wassersport“. Das klingt vielleicht verquast! Gemeint sind Ruderboote oder Kanus. 28 Entscheidungen zum gemeinsam von der Stadt Wildau, WiWO, mediamare consulting und dem Büro Ahner-Brehm erarbeiteten Fördermittel-Antrag wurden im Oktober erwartet. „Ein erstes Feedback aus dem Brandenburger Wirtschaftsministerium ist positiv“, freute sich Frank Kerber im Sommer 2013. Der Fördermittelbescheid der Investitionsbank des Landes Brandenburg über mehr als 700 000 Euro als 50-prozentiger Zuschuss für das Klubhaus-Umfeld lag im November 2013 in der Wildauer Stadtverwaltung vor. „Besonders eingesetzt hat sich in dieser Phase der Stadtkämmerer Marc Anders“, hebt der WiWO-Geschäftsführer hervor. Die Fördermittel sind bestimmt für den Bau des Wasserwanderliegeplatzes und für 30 Parkplätze, wodurch der Haushalt der Stadt erheblich entlastet wurde. Neben der Sicherung der pekuniären Basis war bei verschiedenen anderen Institutionen zu klären, ob die Bauvorhaben rund ums Klubhaus auch wie geplant realisierbar sind. Gespräche wurden unter anderem mit der Unteren Naturschutzbehörde, der Unteren Wasserbehörde und dem Fischereiverband geführt. Letztlich wurde 2013 die Baugenehmigung erteilt. Die WiWO konnte die entsprechenden Ausschreibungen verschicken. Langsam war ich aufgeregt wie ‘ne jungsche Deern vor dem ersten Rendezvous. Mein Klubhaus sollte endlich wieder aufgehübscht werden. Ich konnte es kaum erwarten. Hauptsache, man kam hier endlich in die Puschen. Geredet, geplant und verworfen war mittlerweile genug. Ich habe jeden Abend an der Dahme gesessen, meinen Hammer geschwungen und laut im Takt gepocht: Begünnen! Begünnen! Begünnen! Mancher Wildauer glaubt noch heute, dass das Gerumse vom Schmiedehammer gekommen ist. Köpffchen - Sonderausgabe 2016

Torflinsen und andere Widrigkeiten Nach langen Verhandlungen und Diskussionen über die Zukunft dieser Immobilie in bester Lage hatten nun seit April 2014 endlich die Bauleute das Sagen. Vorausgegangen war eine öffentliche Ausschreibung, an der sich eine große Zahl von Bewerbern beteiligte. Letztlich erhielten fast durchweg Firmen aus Wildau und Umgebung beziehungsweise aus Brandenburg und Berlin den Zuschlag. Doch kaum hatten Hoch- und Tiefbauer sowie Zimmerer mit der Arbeit begonnen, hieß es gleich wieder: Stopp! „Die Baugrundverhältnisse waren nach diversen Voruntersuchungen als schwierig bekannt“, so die damalige Projektsteuerin Carola Hiesgen von der WiWO. „Aber sie erwiesen sich als schwieriger als gedacht.“ Zum einen wegen im Untergrund befindlicher Torflinsen, kleiner, im Querschnitt meist linsenförmiger Moorgebiete. Zum anderen entpuppte sich das Gelände als offensichtliches Aufschüttungsgebiet und nicht als gewachsener Baugrund, was der Stabilität nicht förderlich ist. Vermutlich wurde hier im Zuge des Baus der Schwartzkopff-Werke Aushub abgelagert. Neue Probleme, die zwei Konsequenzen nach sich zogen. Der Baugrund wurde ausgebaggert, rund 1400 Tonnen Boden – etwa 50 Sattelschlepperladungen – wurden abgefahren und teilweise durch neue Erde ersetzt. Dazu wurden alle Anbauten wie das neue eingeschossige Foyer, der Aufzugsturm, die neue Sonnenterrasse an der Süd- und das Fluchttreppenhaus an der Nordseite auf Pfählen gegründet. Derartige Pro bleme mit dem Untergrund hatten die Bauleute vor knapp 100 Jahren offensichtlich auch schon, denn das alte Klubhaus wurde auf Eichenpfählen gegründet. „Aber dazu haben wir keine Unterlagen“, bedauert die WiWO-Projektsteuerin. Die so notwendig gewordene Sondertechnologie der Pfahlgründung war zwar schlecht für den Plan und kostete zwei Monate Verzögerung. Für die Leute vom Fach brachte sie aber auch einiges an Wissenszuwachs. „Mit alten Häusern haben wir bei der WiWO ja schon zehn Jahre geübt“, meinte Carola Hiesgen lächelnd. „Aber diese Technik ist für alle Beteiligten nicht das, was wir jeden Tag machen.“ Pscht, kommen’se mal ‘n Stückchen ran! Ich will nicht so laut rumsabbeln. Hier taten sich während des Baus noch ganz andere Hindernisse auf. Wie menschliche Skelettteile im Baugrund, vermutlich eines ehemaligen sowjetischen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg, worauf alte sowjetische Münzen an seinem Fundort hindeuteten. Oder der Verdacht, dass sich schützenswertes Getier in der Nähe der Baustelle angesiedelt hatte oder heimisch werden könnte. Am Ende konnte dann aber doch weiter gebohrt, gebaggert, gehämmert und gemauert werden. Ich habe übrigens auch schön mitgeklopft. Das hat in dem Durcheinander eh‘ keiner mitgekriegt. Aber es hat Spaß gemacht! Köpffchen - Sonderausgabe 2016 29

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